Indiana Tribüne, Volume 17, Number 352, Indianapolis, Marion County, 8 September 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.

Tie gliche .Tribüne' kostet durch den TrSgei Lt(IcntI per Woche, die Eonntag,Tribüne- 5 ent per Woche. Beide zusammen 15 Senk der 63 Cent! personal. Per Post ,uzesch'.Zl ia Vor ubeiahlung Wptx Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 8 September '94. Gin Roman aus dem Leben. Ein ganz UNewöhnlicher Proceb. der wohl als einzig in seiner Art gelten tann, ist dieser Tage beim Wiener Ci-dil-Landsgerichte anhängig gemacht worden: Eine Mutter wendet sich an das Gericht mit der Bitte, es möge ihr gestattet werden, den gerichtsordnungs mäßigen Beweis zu erbringen, daß sie lhatsächlich dis Mutter ihres Sohnes ist. da dieser, ihr Schn, sie als Mut ter nicht anerkennen will und allen Ernstes bestreitet, daß sie seine Mutter fti. Und dieser Sohn, ein junger Mann von 24 Jahren, reisender Kaufmann, in Condition bei einer der ersten Firmen der österreichischen Hauptstadt, ist das einzige Kind dieser Frau. Außer ihm besitzt die heute nahe den Fünfzig.rn stehende Frau keinen einzigen Angehörigen, keinen einzigen Verwandten. Er, der Sohn jedoch, stellt in Abrede, daß sie ihn unter dem Herzen getragen. Und nun dringt sie auf gerichtliche Anerkennung ihrer Mutterschaft. Um die Geschichte dieses ganz absonderlichen . Verhältnisses zwischen Mutter und Sohn zu erzählen, müssen wir um 25 Jahre zurückgehen. Damals, gegen Ende der Sechzigerjahre, lebte zu N. .. in Ungarn eine Ehe paar M n, das im Besitze einer einzigen Tochter war, die als eines der schönsten Mädchen der ganzen Stadt galt. Rosa M n hätte, obwohl ihre Eltern minder bemittelte Leute waren und ihr keine reicheMitgift geben sonn ten, die glänzendsten Partien machen können; zum Leidwesen ihrer Eltern schlug sie aber alle Heirathsanträge aus. Ein junger Arzt, Dr. Schl., war es, dem sie ihr Herz geschenkt hatte und mit dem sie ohne Wissen ihrer Eltern ein intimes Verhältniß einging. Dieses Verhältniß gestaltete sich zum Fluche für das schöne Mädchen. Dr. Schl., selbst mittellos und von einem geringenEinkommen lebend, konnte das arme Mädchen, das kein Vermögen hatte, nicht heirathen. Nichtsdestoweniger setzte er aber das Verhältniß fort.bis die schwere Stunde nahte, in der Rosa M n ihren Eltern die Folgen desVerhältnisses nicht mehr verheimlichen konnte. Die über den Fehltritt ihrer Tochter untröstlichen Eltern glaubten anfangs wenigstens, daß der junge Arzt die Ehre des Mädchens retten und es heirathen werde. Er versprach dies auch den aus ihn einstürmenden alten Leuten. Kurze Zeit danach verließ er aber eines Tages N. . ., ohne wieder zukehren oder etwas von sich hören zu lassen. Späte? erst erfuhr man, daß er sich irgendwo in Ungarn niedergelassen und dort geheirathet habe. Das Aufsehen über die unglückliche Liebesaffaire des schönen Mädchens war in der ganzen Stadt ein so großes, daß Rosa M.. ohne ihre Eltern von lh?;m Entschlüsse zu verständigen, nächtlicherweise N... verließ. Sie reiste zu ihrer Cousine nach S. und dort genas sie in völliger Verborgenheit eines Knaben, den die Cousine, eine kinderlose Frau, als eigenes Kind anzunehmen versprach. Ihr Gatte war damit einverstanden. Die Leute adoptirten das neugeborene Kind und setzten es durch, daß es in der GeburtsMatrikel als ihr eigenes Kind unter dem Namen Moriz M t eingetragen tourde und faßten den Entschluß, diesem Knaben niemals das Geheimniß seiner Geburt zu verrathen, sondern ihn als ihren Sohn zu erziehen. Die Mutter des Knaben gab ohneweiters ihre Einwilligung dazu. Die Verwandten trieben für sie eine Summe Geldes auf und Rosa M., der inzwischen Vater und Mutter Zurz nacheinander gestorben waren, wählte Berlin all ihren ferneren Aufenthaltsort. Ihre Schönheit blühte wieder auf und alsbald ging sie in Berlin ein neues Verhältniß ein. Sie war in ihrer Wahl diesmal jedoch vorsichtiaer und erkor sich einen mit lücksgütttn reich gesegneten Lebenspefährten. Verschiedene Umstände derhinderten die gesetzliche und kirchliche Sanktion dieses Bundes. In ihrem leichten Sinne lebte die schöne, junge rau in den Tag hinein, ohne sick um die Zukunft zu kümmern. Plötzlich brach das Unglück wieder über sie herein. Ihr Mann" starb plötzlich ohne Hinterlassung eines letzten Willens und sie stand nun abermals schützund hilflos allein in der Welt. Kinder hatt? sie keine. Ihren Schmuck zu Gelde machend, errichtete sie sich, um einen Lebenserwerb zu haben, ein Speisehaus in Berlin. Das Geschäft ging kläglich, es warf ihr kaum soviel ab, um die nothwendigsten Lebensbedürfnisse bestreiten zu können, und als sie einmal dem Vicewirth die Miethe nicht zum Termine bezahlen konnte, wurde ihr die gesammte Habe verganiet. Nun, jetzt in ihrem Alter, in ihrem Unglück erinnerte sie sich, daß sie doch einen Sohn habe. Sie beschloß, diesen Sohn auszusuchen,ihn an seine Kindespflicht zu erinvern. Gleich einer Bettlerin langte sie in ihrer HeimathSgemeinde in Ungarn an. Niemand in N. .. wollte in dem vergrämten, verfallenen Weibe die Rose von N . . das einstige schönste Mädchen der Stadt erkennen. Sie fuhr nach S. Dort hörte sie, daß ihre Verwandten, Herr und Frau N t schon längst unter dem Rasen-

cr ctiTjl Sohn dieser Leute sei Reisender in Wien. Ihr Sohn? Sie hatten doch leine Kinder, das' ist doch mein Sohn!" schrie die Fremde auf. Man hielt sie für verrückt. Rosa M n fuhr nach Wien, ermittelte dort ihren Sohn, den Geschäftsreisenden Moriz M t, und stellte sich dem ganz verblüfft dreinschauenden jungen Manne als seine Mutter vor. Die Scene, die sich nun zwischen dieser Mutter und diefern Sohn abgespielt hat, soll reich an dramatischen Momenten gewesen sein. Vergebens betheuerte der junge Mann, daß er doch keine zwei Mütter haben könne, er könne doch nur von einer einzigen Mutter geboren sein und die. die ihn geboren und erzogen, seine Mutter, ruhe auf dem Friedhofe von S. Er zeigte seine Heimathspapiere, seinen Geburts- und Matrikelschein allein nichts nützte, die ihm gegenübersiehende Frau blieb dabei, das sei alle Lüge gewesen, eine fromme Lüge ihrer Cousine, sie sei seine Mutter, sie habe ihn geboren. Daran, daß die vor ihm stehende Frau lhatsächlich eine Verwandte von ihm sein müsse, tonnte er nun nicht zweifeln; auch wußte sie in allen seinen Familienangelegenheiten allzuge5auen Bescheid... Dann frug er sie, was sie nun von ihm wolle? Angenommen, sie sei seine Mutter., was er jedoch entschieden bestreite. warum habe sie Zeit seines Lebens sich nie um ihn gekümmert? Da mußte freilich die Frau zugeben, daß sie gesündigt und gefehlt, daß sie lieblos gegen ihr Kind gehandelt.... Der junge Mann erklärte endlich der Frau, er glaube ihr nichts, er erkenne sie nicht als seine Mutter an. Nur in Anbetracht des Umstandes, daß sie eine Verwandt seiner in S. begrabenen Mutter sei, setze er ihr eine lebenslängliche Unterstlltzung von zehn Gulden monatlich aus. Frau Rosa M n erklärte sich hiermit nicht einverstanden. Er sei der Sohn und könne sich seiner Pflicht, für seine Mutter zu sorgen, nicht entschlagen. Da er ein Einkommen von über 5000 Gulden jährlich habe, sei die ihr ausgesetzte Alimentation viel zu dürftig und sie werde ihn gerichtlich zwingen, für seine Mutter zu sorgen. Ein vielgenannter junger Advokat hat nun als Rechtsvertreter der Frau Rosa M n gegen Herrn Moriz M t beim Landesgerichte in Civilsachen die Klage auf Alimentation eingebracht. Wenn sie auch den Proceß gewinnen dürfte das Herz des Sohnes wird sie nie gewinnen. Falsche Edelstein,. Seitdem es einmal dem berühmtesten Charlatane, den je die Welt gesehen hat, dem Groß-Kophta, Schüler von Altotas, Sendboten des Elias. Graf von Cagliostro, gelungen ist, Sr. aller christlichsten Majestät einen falschen Solitär um den fabelhaften Preis von 80.000 Francs aufzubinden, hat es nicht an Gaunern gefehlt, welche die Herstellung und den Vertrieb falscher Edelsteine mit großem Geschick betrieben haben und betreiben. Selbst Ju meliere sind solchen Schwindlern zum Opfer gefallen, wie vor nicht langer Zeit die Juwelen- und Antiquitäten firma Schwarz und Steiner in Wien, welcher ein angeblicher Orientale Namens Abraham Errara einen Schmuck, der aus einem von vielen Brillanten umgebenen Smaragd von außerordentlicher Größe und Schönheit bestand, für den Preis von 10.000 Francs anhängte. Dieser herrliche Schmuck erwies sich als eine der plumpsten Fälschungen, denn der Smaragd bestand aus zwei Hälften, jede aus böhmischem Glase, zwischen welchen beiden Theilen die schönste grüne Farbe lag . . . Falsche Steine werden in großer Zahl bei den Edelsteinschleifern hergestellt. Die mit oft außerordentlichem Geschick hergestellten, in einem brillan ten Feuer spielenden Glas- und Kry stallimitationen erweisen sich freilich vor der Feile des Edelsteinkenners als solche; meistens werden daher mit solchen Steinen Privatkäufer betrogen, welche die anscheinend gute Gelegenheit" verlockt, die Vorsicht außer Auge zu lassen, und die ohne Zuziehung eines Schätzmeisters kaufen. Dabei fällt er oft den plumpsten Fälschungen zum Opfer. Ein Stückchen grünes Papier an der Innenseite eines in einem goldenen Ringe gefaßten, geschliffenen Glases erhebt das letztere zum Smaragd". Oft auch wird ein grünes Glasstückchen von den Schwindlern zierlich zugeschlissen und erfüllt vollkommen seinen Zweck, unvorsichtige Privatkäufer zu betrügen. DerSachverständige erkennt solche Imitationen auf den ersten Blick. Schwieriger hat er es bei den sögenannten Mix". Das sind doublirte Steine, halb aus einem Krystall oder aus einem echten Stein, und halb auö farbigem Glase oder einem Halbedelsteln gebildet. Will ein routinirter Schwindler einen Juwelier mit einem solchen Mix täuschen, so pflegt er die Mix in dem Ring oder im Ohrgehänge, dem Degenkopf, der Broche etc. so zu fassen, daß die sichtbare, der Feile zugängliche Seite zumindest aus einem harten Krystall oder, und dies ist der gewöhnliche Fall, aus dem echten Theile der Fälschung besteht. Der prüfende Juwelier kann dann nur constatiren, fcaj die ihm zugängliche Seite des Steines echt zu sein scheint. Immer ist also gegenübe? unbekannten Offerenten die Vorsicht geboten, den Kauf zurückzuweisen, wenn dem Juwelier nicht gestattet wird, den Stein aus seiner Fassung herauszunehmen und von allen Seiten zu prüfen. Es wird ihm beispielsweise ein präparirter" Smaragd angeboten, die sichtbare Seite ist zweifellos echt, der in der Fassung eingeschlossene und durch sie gedeckte Theil ist ein Chrysolith, ein Halbedelstein, der dem Smaraad vollkommen ähnlich ist.

hüael sa,7ümm5rn.

beinahe dieselbe H?rie ha! und 1?ch nur durch die trübere Farbe, die ihm das Feuer und die Durchsichtigkeit benimmt, unterscheidet. Die fade Farbe, ein in's Bräunliche hinüberspielendes Grün, würde den Chrysolith für sich denn auch sofort dem Juwelier kenntlich machen, aber da dessen Blicke zuerst das Stück echten Smaragd Passiren, bevor sie den Chrysolith treffen, glaubt er, daß der Stein blos vielleicht wen! aer Feuer habe und kann nicht anstehen, ihn für vollkommen echt zu halten. Hat er aber den präparirten Smaragd aus der Fassung genommen, so braucht er ihn da ein Probiren mit der Feile an dem harten Chrysolith ohnehin vergeblich wäre blos schief gegen das Licht zu halten. Er sieht da. daß der Stein ein Rondist" ist an der Stelle, wo der Smaragd und Chrysolith zusammengefügt sind, bemerkt er einen zarten rosigen Schimmer. Dieser Schimmer ist aber auch das einzige unfehlbare Erkennungszeichen, das die Edelsteinfälscher trotz aller erdenklichen Versuche nicht zu bannen vermochten. Die Steine selbst haben sie so enorm fest zusammengefügt, daß Niemand glauben würde, die Composition bestehe aus zwei Steinen und andere Spuren sind sogar unter der Loupe nicht sichtbar. Wie man sieht, haben die Fälscher eine colossale Technik in ihrem Metier entwickelt. Mit solcher Virtuosität gebaut Steine werden hauptsächlich in Paris, Antwerpen und Frankfurt in eigenen Ateliers hergestellt. Gemeinnütziges.

Tintenflecke aus Marmor zu entfernen, ist insofern schwierig, als keinerlei Säuren angewendet werden dürfen. Man versuche es mit solgenden Lösungsmitteln: Terpentin, Seife mit heißem Wasser. Soda, oder Aetznatron. Um Gypsabgllsse zu Härten und abwaschbar zu machen, werden die Abgüsse einfach mit einer Lösung Am moniumTriborat in Wasser bepinselt oder getränkt. Die Gegenstände erhal ten .dadurch das Ansehen von Abgüssen aus Elfenbeinmasse und lassen sich nach Belieben auf nassem Wege reinigen. Schwarzer Kitt für Holz und Metall. Ein schwarzer Kitt für Holz und Metall wird erhalten, wenn man Wasserglas mit Schlemmkreide und fein gepulvertem Schwefelantimon vermischt, so daß das Gemenge die gewünschte Färbung besitzt. Der Kitt läßt sich nach dem Erhärten mittelst eines Achatgriffels Poliren. Erhaltung der Farben in der Wäsche. Essig, sogleich zurWaschbrühe gegeben, erhält blaßrothe und grüne Farben; zum letzten Wasser gegeben, stellt es veränderte hochrothe Farben wieder her. , Soda erhält purpurroth und bleiblau; reine Pottasche erhält und bessert schwarz auf reiner Wolle. Ist die Farbe durch Saucen verändert, so stellt Salmiakgeist, mit 12 Theilen Wasser verdünnt, sie loieder her; ist sie durch Alkalien verändert, so stellt Essig sie wieder her. Gemüsebehandlung. Viele! Gemüse müssen, ehe sie genossen werden, einer Behandlung mit Wasser unterzogen werden. Dieses Waschen darf jedoch erst dann vorgenommen werden, wenn man das Gemüse für die Tafel zubereitet. Bringt man im Sommer Kohlarten längere Zeit in Berührung mit Wasser, so verlieren diese schnell ihren Wohlgeschmack; auch Kartoffeln, Möhren, Sellerie, weiße Rüben leiden beim längeren Verweilen im Wasser wesentlich. Die Jnsettenvertilgungsmittet, welche durch Begießen der Pflanzen mit den betreffenden Lösungen wirken sollen, verfehlen ihren Zweck in der Regel dadurch, daß diese Flüs sigkeiten nicht an den Blättern und Stengeln haften bleiben. Man vermeidet diesen Uebelstand dadurch, daß man der Lösung Seife oder Fette zusetzt; als besonders geeignet soll sich eine Mischung aus 1 Theil Schwefelleber mit 3 Theilen Schmierseife in 60 Theilen Wasser erweisen, welches Mittel an und für sich ein vorzügliches Vertilgungsmittel für Insekten bildet, ohne den Pflanzen zu. schaden. Reinigen der Badeschwämme. Unreine Badeschwämme zu gebrauchen, kann namentlich für Kranke gefährlich werden. Unangebracht ist es, die Schwämme für Kranke in wohlriechen, des Wasser, wie z. B. in Pomeranzen-blüthen-und Nosenwasser, einzutauchen. Badeschwämme reinigt man am besten wie folgt: man legt die Schwämme einen Tag in destillirtes Wasser, drückt sie dann zwischen sauberen, leinenen Tüchern aus und legt sie am nächsten Tage wieder in destillirtes Wasser, dem man auf je ein Quart etwa 2 Unzen Sauerkleesalz beigemischt hat. Die nochmals ausgedrückten Schwämme sind dann zum Gebrauche fertig. Sauerkleesalz ist in Apotheken und Droguenhandlungen vorräthig. Das Rosten der Ackergeräthe. Das Rosten von Ackergeräthen und anderen Eisensachen kann' durch einen einfachen Ueberzug von Speck und Harz leicht vermieden werden. Man schmilzt drei Theile Speck mit einem Theile Harz zusammen und trägt die Mischung mit einer Bürste oder einem Lappen auf. Die feinsten wie die gröbsten Gegenstände aus Stahl und Eisen können damit geschützt werden. Die Salbe sollte immer in Bereitschaft sein und besonders vor Eintritt des Winters, bevor die Geräthe aufgehoben werden, in Anwendung kommen. Das Verhüten des Roste besteht bekanntlich darin, den Sauerstoff der Luft abzuhalten, und dies ist am besten zu erreichen mit Ueberziehen der Gegenstände mit einem Fettfirniß wie angegeben. Konservirung von Seilen. Um Hanfseile für alle Fälle recht dauerhaft zu erhalten, empfiehlt eö sich, dieselben'nach einem der folgenden beidenRecepte, welche mit nur geringen Kosten verknijpft smb, zumvrLaniren:

1. Auf je ein QuarsMzsser werden 3 1-2 Unze Seife gelöst und dann das trockene Seil durchgezogen, worauf es getrocknet wird; dann folgt ein Anstrich von dünnem heißem Theer und Trocknung an der Luft; 2. Auf je ein Quart Wasser werden 7 Unzen Kupfersulfat (Kupfervitriol) gelöst und das trockene Seil etwa 4 Tage in die ser Lösung gehalten. Ein Anstrich von dünnem heißem Theer vollendet den Prozeß, nach welchem das Seil noch zum Trocknen der Luft ausgesetzt wird. Repariren von Gummi schuhen. Entsteht in einem Gummischuh durch irgend eine Veranlassung, zum Beispiel einen scharfen Stein, ein Einschnitt oder sonst eine Verletzung, so nehme man ein nicht zu dickes Stückchen Kautschuk, schräge dessen Ränder durch ein scharfe und naß gemachtes Messer ab, betupfe dann sowohl die durchlöcherte Stelle als auch das zugeschnittene Kautschukstückchen mit 2erpentinöl. lege die betupften Stellen auf einander und setze sie dann 24 Stun den lang einem mäßig starken Drucke aus, wodurch die Vereinigung des Risses erfolgt. Die so ausgebesserten Stellen sind ebenso wasserdicht wie die unversehrten. Nicht vergessen darf man übrigens, daß die zu vereinigenden Flächen vor dem Betupfen mit 2erp?n-

t,nol ganz trocken gemacht und von allem Staube befreit werden müssen. :i Russischen Aepfelkwas.! Reise, in Scheiben geschnittene, vom Kernhaus befreite Aepfel und Birnen werden auf Fäden gereiht und an der Sonne getrocknet. Dann schüttet man in ein Faß von etwa 50 bis 60 Quart Inhalt 12 Quart getrocknete Aepsel und ebenso viel Birnen und füllt das Faß mit abgekochtem, ausgekühltem Wasser. Nun läßt man es drei Tage an einem mäßig warmen Orte stehen, schafft es dann in ein kühles Gewölbe, bedeckt das Spundloch mit einem Stück Leinwand und laßt den Kwas gähren., Ist die Gährung vorüber, so verspundet man das Faß. zieht nach vier Wo-' chen den Kwas auf Flaschen, bringt in jede eine Handvoll Rosinen, verkorkt und verpicht die Flaschen und läßt sie, am besten in einer Schichte Sand im Keller vergraben, noch etliche Monate lagern, bevor man das Getränk in Gebrauch nimmt. Der Ob st kwas mun-. det selbst verwöhnten Zungen und eig-' nki sich für die heiße Jahreszeit. , f3om Inlands. ( Kardinal Gibbons von Baltimore feierte letzthin in Cape May, N. I., wo er sich seit einiger Zeit zur'. Erholung aufhielt, seinen 60. Geburts-' wj. ; Miß F ra n c e ö Willard soll gegenwärtig mit der Verabfassung ei-" nes Buches über das Radfahren beschästigt sein. In dem Buche empfiehlt sie das Radfahren dem weiblichen Geschlecht. AlL Räuber erschien ein zwölfjähriger Junge jüngsthin in New York auf der Bildfläche. Er hielt an einer Straßenecke einen Vormann an, richtete einen Revolver gegen dessen Unterleib und verlangte von dem Manne Geld zu einer Kanne Bier. Ein Polizist, welcher den Vorgang beobachtet, brachte das hoffnungsvolle Pflänzchen nach Numero Sicher. Ihr vierundzwanzigjäh riges Bestehen feierte die Turngemeinde zu Louisville in ihrer neuen Turnhalle. Daß dieser Verein sich mit Recht zu den tonangebenden geselligen Verbindungen der Stadt zählen darf, war leicht an dem riesigen Besucbe des Festes zu ermessen, und es darf mit Fug hervorgehoben werden, daß die Besucher sich alle aus den guten Klassen rekrutirten und daß die schöne Feier, deren Arrangements in vorzüglicher Weise getroffen waren, auch nicht durch die leiseste DisHarmonie gestört wurde. Einen an muthenden Theil des Programms bildete das Kinder-Orchester, das mit zwei Nummern vor das Publikum trat und dessen, Dirigent Professor Sur mann war. Die beiden Kernstücke der Unterhaltung waren natürlich die Reden, welche zur Feier des Tages gehalten wurden. Herr Philipp Hollenbach, der bewährte erste Sprecher der Turn gemeinde, wurde mit allgemeinem Beifall begrüßt, als er auf die Bühne trat, und richtete dann eine vom Herzen kommende und zum Herzen gehende Ansprache an das Publikum. Die Untersuchung des S'teuerschwindelskandals in Tennessee nahm dieser Tage dadurch eine neue überraschende Wendung, daß der Comptroller des Staates Tennessee mit einem Stäbe sachverständiger ?!echnungsbeachten in Memphis eintraf, um die Bücher der Beamten desCounty Shelby zu dem Zwecke der genai.cn Feststellung des Steuerbetrages, um welchen der Staat bis jetzt beschwindelt worden ist, einzusehen. Die vorenthaltenen Steuern, um die der Staat in den zehn Jahren betrogen worden ist, werden einen Gesammtbetrag von vier Millionen Dollars erreichen. Comptroller Harris äußerte, daß die Staatsbehörden beschlossen haben, die NachZahlung dieser enormen Summe zu krzwingen. Zunächst werden dieSteuerrückstände gegen die säumigen Steuerzahler und im Unvermögenssalle der letzteren zur Zahlung gegen die säumtgen Beamkn und deren Bürgen einge klagt werden. Die Großgeschmorlen öaben den County-Clerk P. I. Quig Iet) und den Gewerbesteuer-Jnspector Joseph Thiers wegen Pslichtveraclilässigung bei der Eintrübung der Steuern in Anklagestand versetzt inb beide werden sowohl strafrechtlich als auch civilrechtlich verfolgt werden. Die Aeltesten der Betbany Church" in der Stadt Pittsburg, besser als Wanamaker's Kirche bekannt, sind auf einen neuen Plan der fallen, UM die. Sünder zu bekehren. Am Sonntag Nachmittag fuhr ein. Expreßwagen vor - die Kirche und eine kleine Orgel wurde aukaeladen. Dann

liegen etwa fünf junge Manner uno drei bis vier junge Damen in den Wa gen und fort ging's nach 23. und South Str. Hier wurde Halt gemacht, bald sammelte sich viel Volks an, da das Stichwort von denen, so in dem Wagen saßen, ausgegeben ward, daß der Herr Wanamaker vom Wagen her ab eine Predigt halten 'werde. Neun Polizisten hielten die Ordnung auf recht. Zunächst vertheilte ein junger Mann Zettel, worauf die Choräle gedruckt waren, die zum Ableiern bestimmt waren. Dann fetzte sich eine junge Dame an die Orgel, ein geschniegelter Herr spielte das Cornet und sie legten los, daß es eine Art hatte. Das Volk fiel ein und ein Choral war in kurzer Zeit abgefertigt. Dann wurde von einem Manne ein Gebet gesprochen, dem ein Duett der blinden Sänger, Herr und Frau Baker, folgte. Nun wurde John Wanamaker der Menge vorgestellt. Er blickte um sich und forderte die Straßenjungen auf, hübsch artig zu sein. Dann hielt er eine kurze, theilweise humoristische Ansprache an die Leute, sie einfach auffordernd, der Kirche beizutreten. Als er geendet, sprang er vom Wagen und verschwand in der Menge. Der Staat Tennessee hat endlich Anstalten getroffen, den seit einigen Jahren in den Grubengegenden an der Tagesordnung befindlichen Ruhestörungen ein Ende zu machen, und wird versuchen, das Sträflingsarbeitsproblem auf neue Art zu lösen. Seit einigen Wochen fanden zwischen der Landgesellschast, deren Aktionäre zum großen Theile New Jorker Kapitalisten sind, Unterhandlungen statt und dieselben sind durch den General anmalt Pickle zu einem befriedigenden Abschluß gebracht worden. DerStaat übernimmt von der Gesellschaft für den Preis von $80,000 baar 9000 Acker Kohlenländereien in dem Brushy Mountain-District in der Gegend von Harriman, wo sich die reichsten Kohlenlager befinden, und wird dort neben den bereits bestehenden Stockaden eine Anzahl neue errichten, um alle in den Staatszuchthäusern befindlichenSträf linge in den Kohlengruben zu beschäf tigen. Die Unkosten der Einführung des neuen Systems sind nicht bedeutend, weil beinahe alle nothwendigen Gebäulichkeiten bereits vorhanden sind und Maschinerie von den Grubenpächtern, welche die Sträflingsarbeit seither gemiethet hatten, billig erlangt werden kann. Man glaubt, daß Gouverneur Turney den Kaufvertrag sofort unter zeichnen wird, und werden Anstrengungen gemacht werden, eine neue, von Harriman nach den Kohlenländereien führende Bahnlinie sofort auszubauen. Die aus den Gruben gewonnenen Kohlen sollen in erster Linie in denStaatsanstalten verwendet werden, doch sind auch bereits Unterhandlungen getroffen, um mehrere Exportkontrakte abzuschließen, wodurch beständige Arbeit für mehrere Tausend Sträflinge gest chert werden wird. Die Konflikte mit der freien Arbeit, die schon so viele Menschenleben kosteten und dem Staat in den letzten Jahren Unsummen gekostet haben, können, wie man glaubt, durch das neue System vollständig vermieden werden. jane Finlcy, welche all Kammerzofe in dem Hause des Advo, katen T. B. Stork in Germantown en gagirt war, wurde von William Dunlap, ihrem früheren Bräutigam, dem sie den Laufpaß gegeben hatte, in die Brust geschossen . und schwer verletzt. Dunlap kam vor das Haus und wechselte mit dem Mädchen auf dem Rasenplatze vor demselben einige Worte. Plötzlich fielen zwei Schüsse, und als Nachbarn herbeieilten, fanden sie die Finlay mit einer Schußwunde in der linken Brust auf dem Rasen liegen. Sie konnte nur sagen, daß Dunlap ste geschossen habe und verlor dann das Bewußtsein. Im Germantown-Ho-spital wurde ihre Wunde für lebensgefährlich erklärt. Dunlap ist noch nicht v:rhastet. Er soll eifersüchtig auf eir.en neuen Schatz, um dessen willen er 'j;n Laufpaß erhalten hatte, gewesen f::u. Die Polizei neigt zu der Ansicht b'n. daß er Selbstmord begangen habe. , Vom Auslande. Ein Kaufmann in Jo hannisburg (Ostpreußen) ließ 2 Tonnen verdorbene Heringe, die vergraben werden sollten, über Nacht auf seinem Felde stehen, weil es an Zeit mangelte, die Arbeit sofort vorzunehmen. Aus einem benachbarten Dorfe haben nun gegen 10 Personen sich an den Herin aen gütlich gethan; 5 davon sind gestorben, die andern lebensgefährlich er krankt. Eine originelle Mahnung konnte man vorige Woche aus dem Friedhofe zu St. Ruprecht sehen. Da war die Namenstafel eines Kreuzes mit einem Papier überklebt Neugie rige gingen hinzu und lasen Folgendes: Liebe Frau! Zahlen Sie mir endlich das Geld für das Grabherrichten. nachdem es schon drei Monate sind, daß ich das Grab gemacht habe, sonst zerreiße ich wieder Alles. N. N., Taglöhner." I n dem pfälzischen Orte Mundenheim schoß der 20 Jahre alte Georg Wilhelm im Streit zweimal mit einer Pistole nach seinem Vater. Die erste Kugel ging fehl, die zweite Kugel verletzte einen Unbetheiligten an der Schulter. Darauf zog der Unbändige sein Messer und stieß es seinem Vater

in den Kopf;, zum Glück ist die Wunde nicht gefährlich. Der rohe Mensch konnte nur mit Mühe überwältigt und verhaftet werden. Die letzte Ausgabe der vom! britischen Handelsamt verösfentlichten Labor Gazette" bringt nicht gerade rosige Aussichten für den britl schen Arbeiter. Von den 52 Gewerkvereinen, welche dem Handelöamt ihren Bericht erstattet und 353.565 Mitglieder haben, sind Ende Juli nicht weni ger als 26,576 ohne Arbeit gewesen. Da3 macht 7.4 Wrocent. LmLu.nl

Dr. August Köuig'ö Ms,W.1kM2?ASi? Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnlicben Krankheiten haben Saueres Aufstotzeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magen. . lP ' t, saft hat nicht die zur gesunden Verdau ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäche des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biüv'se Beschwerden bekunden ein Trägheit des Au? f v scheidungz.OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den FunkNonen der verschiedenen zur Bearbeitung der auSqesonderten Flussiakeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliose Beschwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut, u s w JSfS r,nb r t. Vnkobs CDel Heilt Rheumatismus. Neuralgie. Rückenschmerzeu, Verletzungeu.

märendes nur 6.3 Procent gewesen. Viel schuld trägt an diesem Ergebniß der schottische Grubenarbeiterausstand bei. Nur landwirtschaftliche Arbeiter haben guten Verdienst". Dieser Tage wurde in Höchst eine Leiche gelandet. Ein zufällig dort anwesender Handelsmann von Rödelheim erkannte in der Leiche den seit einiger Zeit vermißten Jean Bergen aus Rödelheim, Lehrling bei Bäckermeister Schwarz und Sohn des Spezereiwaarenhändlers Bergen an der Alexanderstraße. Die Identität konnte dadurch festgestellt werden, daß in der Hosentasche des Geländeten ein Oktroischein der Stadt Bockenheim auf den Namen des gen. Bäckermeisters ge funden wurde. Die Besichtigung der Leiche ließ der Vermuthung Raum, daß ein Verbrechen vorliegt. EinOfficiersbursche in Erfurt führte dieser Tage dasReitpferd seines Herrn spazieren, dasl mehrere Tage nicht aus dem Stalle gekommen war. Mit einem Male warf sich das Thier auf den Burschen'' und biß dem selben den rechten Arm sammt dem Knochen durch; sodann warf das rasende Thier sein Opfer nieder und schlug und biß den Unglücklichen so lange, bis derselbe kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Auch als Leute hinzueilten und mit Stöcken auf das Pferd einhieben, war dasselbe nicht von dem bedauernswerthen Burschen wegzubringen. Der orper des Un glücklichen war furchtbar zugerichtet und bald darauf starb derselbe. Ein schwerer Unglücks fall ereignete sich auf der Oder bei Stettin. In den Vergnugungslocalen Gotzlow und Sommerlust hatte ein Berliner Feuerwerker ein größeres Feuerwerk angekündigt. Da die genannten Locale am Oderufer liegen. entwickelte sich am Abend em sehr star ker Verkehr auf dem Wasser; eine Un masse von Booten hatte sich eingefun den, deren Insassen das Schauspiel vom Wasser aus sehen wollten. Für die Dampfer war dadurch das Fahren in der Dunkelheit sehr erschwert und plötzlich ertönten HUlserufe. Unterhalb Frauendors hatte der Dampfer Swr nemünde ein mit fünf Personen be setztes Boot angerannt, das Boot ken terte und die Insassen fielen ins Wasser. Nur drei derselben konnten geret tet werden, die Frau eines Arbeiters aus Züllichow und deren drei Jahre altes Kmd ertranken. Zwischen spanischen und französischen Bart- und Haarkünstlern ist ein komischer Wettstreit entbrannt. Kürzlich stieg in Madrid ein Figaro in den Lowenkäflg und rasirts während der Vorstellung dem Thierbändiger die eine Hälfte des Bartes. Das hat seine Pariser Collegen nicht schlafen lassen. Emer von ihnen rasirte dieser Tage dem Löwenbändiger Sioni in Gegen wart eines Parterres von Königen und Königinnen der Wüste beide Wangen mit äußerster Sorgfalt und hielt dann, bevor er sich zurückzog, eine passende Ansprache an das Publikum, wobei der Madrider Barbier schlecht, weg kam. Diese Herausforderung hat die Wir kung gehabt, daß in Madrid gleich zwei den hingeworfenen Handschuh aufnehmen wollten. Der eine erbietet sich, im Löwenkäfig zwei Männer nicht nur vollständig zu rasiren, sondern ih nen auch, sei es mit der Scheere oder mit der Maschine das Haar zu schneiden. Der andere ist noch kühner, er will unter der Voraussetzung, daß der Bändiger zugegen ist, einem der Löwen selbst die Mähne zurechtstutzen. Die Frage wird sich also dahin zuspitzen, ob ein Spanier oder ein Franzose zu erst der Ehre theilbaftig wird, von e! nem Löwen verspeist zu werden. Der Tapezirer Paul Zimmermann in Berlin hat in seiner ln der Demmlnerstraße belesenen Wob nung seinen neunjährigen Sohn Max durch einen Revolverschuß erheblich, t doch nicht lebensgefährlich verletzt. Zimmermann, ein bereits wegen KörPerverletzung und Sachbeschädigung vorbestrafter Mensch, ist dem Trunke ergeben und hat in letzter Zeit seiner Frau wiederholt gedroht, sie zu erstechen; vor einigen Tagen hat sich Zim mermann einen Revolver gekauft und ihn in Gegenwart seiner Frau geladen, die seitdem in fortwährender Angst ge lebt hat, weil sie befürchtete, daß ihr Ehemann einen Mordangriff auf sie ausüben werde. Neulich Nachmittags befand sich die Frau mit btm kleinen Max allein in der Küche, als plötzlich Zimmermann erschien und den Revol ver auf seine Frau anschlug.. In diesem Augenblick streckte der Knabe abwehrend die Hände aus und rief: Vater, schieß Mutter nicht!" Aber schon knallte ein Schuß, der zwar die Frau verfehlte, aber den Knaben in die Stirn traf. Von den herbeieilenden Hausbe.Dohnern wurde Zimmermann verhaf !et. In seinem Bette versteckt lag lkerdertt ein schwerer Hammer. Er ,''.;cht die That damit zu c.itscl: ildigen, .a", er sie in der Trun'.bt verübt, -'ck't aber die Absicht gehabt habe, sein..:srau rMuefc.. lUii r .Kaufe MueZo'ö Best Hadanna Cigarß." J

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