Indiana Tribüne, Volume 17, Number 351, Indianapolis, Marion County, 7 September 1894 — Page 2
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Die tägliche. TrtbäLe-kostet durch den Träget llCentl per oche, die SonntagI.Trtbane" 5 ZentI per Woche. Beide usamme ISSents der IS Cent per Monat. Per Post ,uzeschiirt tn fco ulbezahlung Zper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, Ind., 7. September '94. (Ortglnal'EorrespondenH.) Streiflk5)ter von der Gartenstadt.
' Chicago, Anfangs September. Jööx Kurzem hat ein fshionables englischrL Organ der guten Gesellschaft dahier, das stets bereit ist, mit vollsten Backen in die Trompete des Chicagoer Selbstlobes zu stoßen obwohl es nicht Herald" heißt die Entdeckung gemacht, daß Neu-Paris immer noch in drei Punkten hinter seiner, übrigens schon in wenigen Hundert Jahren zum Aersinken in den Atlantischen Ocean bestimmten Nebenbuhlin New Jork zurückstehe: Denn dieses sei nicht in Rauchwolken gehüllt, habe sich wirklich reinliche Straßen angeschafft und besitze anständige Droschken. Das GesellschaftÄ - Organ hätte mindestens noch einen vierten Punkt namhaft machen können: Denn Chicago besitzt auch noch keine Oberen Vierhundert", wenigstens nicht officiell. Freilich ist alle Aussicht vorhanden, daß diesem Mangel" bald abgeholfen wird. Am Zeug dazu fehlt t wahrlich nicht. Denn es bildet sich auch in der Gartenstadt immer mehr eine gewisse Hof - Gesellschaft heraus, welcher europäische Gesellschaftsgrößen in allen Dingen als Leitstern dienen. In dieser Beziehung hat auch die Weltausstellungs Saison, und namentlich der Besuch solcher hohen Gäste, wie der bankerotte Herzog von Veragua und diö liebenswürdige Prinzeß Eulalia, einen' unverkennbar fortwikkenden Einfluß' hinterlassen. Namentlich der Letzteren haben die Chicagoer Geld - Arrstokratinnen fleißig abgcguckt, wie sie sich räuspert und wie sie spuckt." Wie 'weit diese Nachahmung geht, davon ist erst jetzt ein die ZionWächter und auch manche andere Leute erschreckendes Beispiel bekannt geworden. Man hat nämlich entdeckt, daß das Cigarettenrauchen als Laster fast schon in so unheimlichem Grade, wie in Gotham, unter der fashionablen Gesell schaft der großfüßigel -und weitherzigen Schönen um sich gegriffen hat. Als. ob wir nicht schon Rauch genug hätten! Besonders auf der Südseite foll der wahnsinnige Cigarettencultus der Damenwelt im Parlor" und Clublocal wenigstens beinahe schon ein allgemeiner geworden sein. Und die erstä Veranlassung hierzu soll, w gesagt, die von einem jungen Mann zugeflüsterte Mittheilung gegeden baden, daß Prinzeß Eulalia eine leidenschaftliche Cigarütenraucherin sei. Nachträglich beriefen, sich die Dämchen allerdings auch us das angebliche a. .SVifakCbf-T?anbejmuüer" ftrances
Eleveland; doch diente dies wohl nur zur Beschönigung gegeüber östlichen Patrioten. 5iomisch ist diese Erscheinung besonders angesichts des schon, mehrmonatisen Bestehens der Anti-Cigaretten-Aerkaufsordinanz in Chicago. Die frommen Damen und Herren der Ant! - Cigarette League" , und der Vereine für christliche Bestrebungen" sind außer sich darüber und rufen mit Posaunenschall zum Kampfe. Sie drohen sogar dem Bürgermeister mit einer Amtsentsetzungs - Klage, wenn jene Ordinanz nicht endlich durchgeführt würde. Man könnte auf den Ausgang dieser Bewegung gespannt sein, wenn man ihn nicht schon im Vorauä erkennen könnte: ein aussichtsloserer Tugend - Kreuzzug ist noch nie in Chicago begonnen worden! Da fällt mir ein, daß Chicago in noch einem wichtigen" Punkte hinter New Jork zurück ist: es hat auch noch seinen Anthony Comstock. Und der konnte gerade jetzt hier alle Hände voll zu thun haben, ganz abgesehen von der Bekämpfung des Nicotinteufels" der Evastöchter. Denn. , Gelehrte im schwarzen Rock, Zeitungs - Heiden und Laien sind sich darüber einig, daß Laster und Verbrechen gegenwärtig einen wahren Hexensabbath im Babel am Michigansee feiern. In der Schwindelagenturen - Jndustrie aller Sorten, ist Chicago wahrscheinlich Gotham schon bedeutend vorcus, und wer das Letztere kennt, der wein, was das heißen will! Es war einmal von einem Vernichtungs"Kreuzzug gegen die Spielhöllen dahier die Rede; doch das ist schon lange her, obwohl nicht länger, als der Amtsantritt der jetzigen Stadtverwaltung. Die Parteiklepper Presse thut unrecht, dieserhalb auf letztere einzuhacken, als wären in vierzehn Tagen schon' wieder Wahlen. Denn die Gämbelei, resp, ihre Einsätze, sind besonders in Chicago eine gewichtige politische Macht, ton welcher eine Befreiung nur durch eine vollständige Umkrempelung des Parteiwesens möglich wäre! Wenn ein l)!ayor Hopkins schon die Flinte verzweiflungsvoll in die Prairie wirft, dann muß kein einziger Hoffnungsstern liehr am Himmel leuchten. Auch in anderer Beziehung schreiten Laster und Verbrechen fast ohne alle Masken umher, und der jetzige Krieg" der Polizei gegen die sogenannten Massage - Parlors" und gegen die obscönen Plakate dürfte ebenso Possenhaft verlaufen, wie der Brandstistungs- - Proceß, bei welchem sogar die zehnjährig5 Mumie der. New Forker Schwarzen Hand" herbeigezerrt worden ist, wodurch allem Anscheine nach di: Blamage der gartenstädtischen Polizei noch vergrößert werden wird. Das ChicagoerPublikum wäre der Polizei viel dankbarer, wenn sie statt der
Clufpujjun ccrf Sensatiönstlödil ttwas mehr für die alltägliche Sicherheit von Eigenthum und Person thäte!
5kn den letzten Wochen haben m der Gartenstadt auch diij Tollheitsverbrechen und besonders die E h e - T r a - g ö d i e n vielleicht unter dem Einfluß der Trockenheit, welche ja für die Verbreitung von Bacillen durch die Luft besonders gunstig sein soll dermaßen überHand genommen, daß Chicago Aussicht hat, in dieser Beziehuna einen ebenso ausgedehnten Ruf zu erlangen, wie als Ehescheidungsri to.r' Yttt. c ; rc o& . Vluvl, in ivciu itgititt .yiuiu4 es ohnedies in der neuesten Zeit einige erfolgreiche Rivalen zu finden scheint). Mit besonderem Kummer erkenne ich in den meisten Helden und Heldinnen dieser jüngsten Tragödien Stammesgenossen aus Germaniens Wäldern und Weinbergen. Doch - lassen Sie mich davon schweigen und lieber ein Ruhmesblatt des' Chicagoer Deutschthums aufschlagen! Man sagt den Deutschamerikanern im Allgemeinen nach, daß sie einzeln, resp, in bloßer Einzelstämm - Vereinigung. Prächtiges leisten, dagegen als großes Ganze schlechterdings, nicht imponlren könnten. , Daran ist, Gott sei's geklagt, viel Wahres, und nirgends in meiner bisherigen Erfahrung habe ich dieS in' solchem Maße' bestätigt aefiin den, wie in'der' Gartenstadt. 'Hier ist auch z. B. noch niemals ein Deutscher Tag" zu Stande, gekommen trotzdem die ganze deutsche Presse dahier diese Idee unterstutzte während man in fast , allen - anderen amerikanischen Grokftädten mit starkem Deutschthum wenigstens einen oder zwei starke Anlaufe dazu nahm. Aber davon wollte ich nicht sprechen, sondern von - der Lichtseite der Medaille. Wohl ist das Chicagoer Deutschthum ebenso ohnmächtig, wie zahlreich, aber das Schwabenthum, das Plattdeutschenthum, das Rheinländerthum u. s. w., daö sind Blitzjungens, an denen der Herrgott ' seinen Spaß hat! Mit den Verdiensten, welche diese wackeren Theil - Deutschen sich um die Förderung . undl Verschönerung Chicagos, um wohlthätige 'und ästhetischgemeinnützige Unternehmungen erworben haben, tonnte man schon ein stattliches Buch füllen, obgleich nicht so viel Lärm davon gemacht wird, wie von irgend einem Gelegenheitsgeschenk eines Armour oder Marshall Field. Die deutsche Vereinsmeierei in Chicago leistet nicht blos in der Feucht-Fröhlich-keit sehr Gediegenes sondern? bietet unerschöpfliche Reservoirs für Wohlthätigkeitö - Anstalten und sonstige fördernswerthe Bestrebungen! Besonders wetteifern Sckwaben und Plattdeutsche darin stets lebhaft miteinander. Sie haben auch in die Gartenstadt einige der schönsten öffentlichen Denkmäler gesetzt, welche sie aufzuweisen hat, so die Schwäbln das Schillerdenkmal im Lincoln - Park, das wenigstens vor dem Schillerdenkmal in der deutschen Reichshauptstadt entschieden den Vorzug verdient.' Und bald werden die Schwaben auch Goethe in jenem Park ein prächtiges Denkmal setzen. Ihr jüngstes, über alle Maßen erfolgreiches Volksfest hat ihnen schon fast vollends die Mittel dazu geliefert. . Sicher wird man dann auch bald wieder von denPlattdeutschen etwas hören, und die Trierer u. f. w. werden sich auch nicht lumpen lassen. Solchen Stammeszwist" kann man sich schon gefallen lassen. Aber ich glaube, wenn man an diese guten Leute als Deutsche schlechtweg appellirt hätte, von allen diesen Ruhmeerken wäre noch kein Pappenstiel zu sehen. Ra, besser so, als gar nicht! I. R. Bttlitärlsche Bravourleistungen. Einen wahrhaft bewunderungswerthen Gebirgsmarsch haben am 11. Au gust 5 Bataillone des Tiroler Kaiserjäger - Regiments ausgeführt. Dieselben wurden auZ dem Pusterthal zu den im Unterinnthal stattfindenden Manövern herangezogen und hatten infolge dessen den Zillerthaler Gebirgskämm zu überwinden. Ein Bataillon, das alsVorhut vom Ahrnthal aus (wie die obere nordöstliche Fortsetzung des bei Bruneck in das Pusterthal einmündenden 2aufererthales heißt) voraus geschickt worden war, hatte am 10. Abends bereits das 2,555 Meter hohe Hundsikehljoch überschritten und war dann auf der Bärnbadalpe über Nacht geblieben. Die anderen 4 Bataillone brachen am 11. August um 2 und 3 Uhr früh von Steinhaus und St. Peter im Ahrnthal auf und marschirten theils über das 2,555 Meter hohe Hundskehljoch, theils über dasHörndle joch (2,543 Meter), theils über das Napfjoch durch den Zillergrund nach Mayrhofen, das nach 16- bis 19stündigem Marsch erreicht wurde. Das' 6. Bataillon, Oberstlieutenant Plentzner, hatte einen besonders harten Stand. Der Bergführer, der die Truppe führte, erklärte das Mitterjoch bei dem herrschenden Sturm für unpassirbar. Nun ging es oft auf allen Vieren über nur von Gemsen betretene Trümmerfelder zumj söge nannten Napfjoch, nahezu 3000 'Meter hinauf, dann über das Roßkaar, noch immer ohne Weg und Steg über mit Schnee und Eis bedeckte Felöblöcke. Der'Führer verlor die Orientirung und wollte die Truppe aus dem Trümmerlabyrinth durch einen directen Abstieg herabführen. Diesem Ansinnen wider setzte sich der Commandant und führte, als langjähriger, ehemaliger Hochgebirgs - Mappeur, sein Bataillon im Schneegestöber ohne Unfall zum Thalgründ. Um 7 Uhr 30 Minuten erreichte das Bataillon ohne Marode das Marschziel. Es hatte den schwierigsten und anstrengendsten Weg zurückgelegt und war 63mal durch Wildbäche gewatet, oft bis zu den Hüften. -Eine Officierspatrouille nahm den Weg über das Keilbachjoch. Der zu überschreitende Gletscher lStilluvkees
eiheffchi die Beobachtung der üblichin Vorsichtsmaßregeln, ist daher nur für kleinere Abtheilungen ohne Gefahr benlltzbar. Die Patrouille stieg trotz deö Unwetters den steilen Pfad hinan. Der Führer hatte' sich geweigert, den Aufstieg vor Morgengrauen zu beginnen. In knietiefem Schnee wurden das Joch und der Gletscher erreicht, diePatrouille wurde, angeseilt und vollführte den Abstieg zur 'Tasacher Alpe, woselbst sie nach 9 1-2stündigem Marsche eintraf. Eine dreistündige Rast war nöthig, um neue Kräfte für den folgenden besseren Weg zu sammeln und die Kleider halbwegs zu trocknen. Um 9 Uhr 10 Min. traf die Patrouille in Mayrhofen ein. Bei zwei anderen Bataillonen ver loren die Führer an einer Stelle, wo eine einen halben Meter breite Muhre herabgegangen war, und Allesi überschüttet hatte, den Weg, der erst nach längerem Suchen wieder gefunden wurde. Den einzelnen Bataillonen waren concessionirte Bergführer aus dem Ahrnthal beigegeben. Jeder Zug hatte ferner für die nächtliche Wänderung eine Laterne, die allerdings nicht viel Licht bot. Die Soldaten waren ZMarsch-Adjustirung. Aus den fchmalen Bergwegen konnte immer nur einer hinter dem a.lderen gehen, so daß eine Reihe oft eine Stunde lang war. Marode gab es, bis auf einen Mann, der den Fuß verstauchte, nicht. Der begnadigte Hund. Daß Frau Justitia in unserem gesegneten Lande sich zuweilen mit recht sonderbaren Angelegenheiten zu befajsen hat, ist wohl allgemein bekannt;
daß aber von einem Gerichtshof .n aller Form über einen Hund das TodeSurtheil verhängt und , von der höheren Instanz der verurtheilte Wauwau begnadigt worden, dürfte in den Annalen unserer Gerichte doch wohl als Unicum dastehen. Ueber die Affäre. welche sich in der Stadt New York zugetragen hat, wird von dort das Folgende geschrieben: !Supreme Court Richter William I. Gaynor brachte seinen HochsommerTermin zu Ende, indem er einem von Polizeirichter Tighe zum Tode verurtheilten Hunde das Leben schenkte. Der glückliche Köter ist ein prächtiger Spitz, das Eigenthum eines Herrn William Shand. Am 13. Juni biß das Thier den 14 Jahre alten Thomas Croke aus No. 554 17. Str., Brooklyn, worauf der Vater des Letzteren im Butler Str.Polizeigerichtv Beschwerde erhob und den Tod des Hundes verlangte. Richter Tighe unterzeichnete das To desurtheil gegen den Spitz, und als sich Shand weigerte, das Urtheil zu vollstrecken, verurtheilte ihn der Richter zu einer Geldstrafe, die mit jedem Ta ge. um welche der Hundebesitzer die Vollstreckung desUrtheils verzögerte, er höht wurde.Shand legte in derSupreme Court Berufung gegen das Mtheil ein, die auch von Richter Gaynor anerkannt und aufrecht erhalten wurde. Herr Shand behauptete, er liebe den Hund ebenso sehr, wie irgend ein anderes Mitglied seiner Familie, und daß der Hund den Knaben nicht angegriffen hätte, wenn er nicht dazu gereizt worden wäre. Shand's Söhnchen spielte nämlich aus der Straße, als Croke auf ihn zukam und ihn mißhandelte; erst dann und in Vertheidigung des jungen Shand sei der Hund dem Kläger auf den Leib gerückt. Richter Gaynor 'in seiner Cntscheidung nun legte die Rechte der Hunde klar und deutlich dar; eine StadtOrdinanz schreibt vor, daß ein Hund, welcher eine Person angreist, nach einer Untersuchung seitens eines Polizeirichters. falls der Köter der Sicherheit gefährlich erscheint, zum Tode verurtheilt werde. Im vorliegenden ' Falle habe aber der Hund Niemand' angegriffen, sondern in Vertheidigung seines jungen Herrn, und Meisters gehandelt und sei somit als ein guter treuer' Hund und Freund der Menschheit zu betrachten. Der Richter citirte dann einige alte Gesetze, z. B. aus der Zeit, als der Diebstahl von vier Pence mit der Todesstrafe belegt, das Stehlen eines Hundes aber als kein Vergehen betrachtet wurde. Se. Ehren betonte den Fortschritt der' Civilisation, die! auch dem Hunde seine Rechte einräumt und ihn in Poesie und Prosa als den Freund des Menschengeschlechts besingt. Die Entscheidung des Richters hat sowohl bei Hundebesitzern, als den Poli zeirichtern der Stadt großes Aussehens erregt. Nach Schluß der Sitzung begrb sich der Richter mit seinen vier Hunden au die Jagd. . Zum Schutz gegen Waldbraud. Das Unheil, welches die vielen durch Dürre verursachten .und durch irgend eine Kleinigkeit veranlaßten Waldbrände jetzt wieder in unserem Lande, wie auch in Canada, anrichten, ist gewiß groß genug, und es ist ganz in der Ordnung, daß zur ersten Hilfe alles. Mögliche gethan wird! ' Abgesehen von dem ungeheuren materiellen Schaden ist der Verlust von Hunderten von Menschenleben zu beklagen. , Aber V o r h i l f e ist bekanntlich noch besser, als alle Nachhilfe, und nicht unberechtigt erscheinen folgende Vemerkungen in einem neuerlichen MagazinAufsatz über diesen Gegenstand:' - Die Amerikaner spotten so gern über ein väterliches RegierunZssystem", und doch rusen sie fast noch häufige?,' als Andere, nach Obrigkeits-Hilfe. So oft ein verheerendes Waldfeuer ausgebrachen ist, oder irgend ein besonders schädliches Unkraut sich 'verbreitet, ist bei Vielen der erste Gedanke, daß die Gesetzgebung helfen muß. Das erinnert doch stark an den Bauer in einer bekannten Aesop'schen Fabel, welchem' der. Wagen im . Schlamm . stecken blieb,' und . welcher einfach zu 'Jupiter flehte, daß er ihm denselben roieder heraus lifhe!
Wir brauchten trotz aller Dürre keins wirklichen Waldbrände zu haben und wir könnten sie nicht haben ohne die allseitige Anhäufung von todtem Gestrüpp. Wenn dieses nicht wäre, könnte keine Entzündung abgefallener Blätter oderZweige den Bäunz-u Schaden thun oder gar Scheunen und Häuser bedrohen. Statt uniformirte Inspectoren" mit großen Unkosten anzustellen, um Jagdpartien oder LagerAusflügler zu verhaften, die irgendwo ein Feuerchen anmachen mögen, könnte man mit nur der Hälfte der Kosten und mit derselben Anzahl Leute einfach das gefährliche Material niederbrennen oder sonstwie beseitigen lassen, und die Wälder wären feuersicher.
Deutsche Loeal-Nachrichten. OroNherkstliutt, Äessen. A l z e y. Das seltene Fest der diamantenen Hochzeit begingen der Senior der Gemeinde-Einnehmer in unserem Kreise, Herr Georg Ph. Blum zu Flomborn und seine Gattin Katharine geborene Hey in einfacher Weise im Preise ihrer Familie. Kastel. Die Flößerei auf dem Rhein geht jetzt so schlecht, daß schon Wochen lang die meisten der hiesigen Flößer zu Hause sind und sich viele derselben nach anderer Beschäftigung umsehen mußten. Mainz. Der 19jährige Küferbursche Franz Rohrbacher von Pleisweiler, der wegen Raubmordes, verübt an dem Händler Weber zu Heppenheim bei Worms zum Tode verurtheilt worden ist, wurde im Hofe des Justizpalaftes von dem Scharsrichter Brand auS Gotha hingerichtet. Ein junger Mann von 19 Jahren war in ein 16 jähriges Mädchen verliebt, dessen El tern gegen das Verhältniß waren. Das Paar beschloß deßhalb, sich das Leben zu nehmen. Das Mädchen sollte in den Rhein springen, der junge Mann wollte sich erschießen. Das Mädchen sprang aber nicht in's Wasser, sondern begab sich nach Hause, während sich der junge Mann in der Wohnung seiner Eltern eine Kugel durch den Kopf jagte. Nid da. Der werwittwete LandWirth und Bäckermeister Konrad Erk hier wurde in seinem Hause erhängt aufgefunden. Slsast5ot,rlngen. MUlhausen. Hier ist nach einem auZ geringfügiger Ursache hervorgerufenen Streit vor der Wirthschaft Jffrig ein Mord an dem 39 Jahre al ten Geflllgelrupfer Dechaux begangen worden. Der Mörder, der 21 Jahre alte Schneider Jung von hier, ist in Haft. Jaurn. München. Der Schlossermeister Halt, eines der hiesigen, schwermundeten Mitglieder der Feuerwehr bei der letzthin stattgehabten BznziN'Efplosion, ist gestorben. Die übrigen Verwundeten sinv außer Gefahr. B u r g l e n g e n f e l d. Dem hiesigen Bezirtsamtmann wurden aus seinem Pulte durch Aufsprengen desselben 40o Mark gestohlen. D a ch a u. Im nahen Nothschweig wurde neulich ein Preisschießen abgehalten. Hierbei wurde einer Frau das Kleid verbrannt, später fiel ein Schütze dieser Gesellschaft in eineMistjauche, daß er, wenn nicht Hilfe gekommen, ertrunken wäre, und zum Schluß wurde dem Zieler, welcher für die Scheibe angesehen wurde, der Arm abgeschossen. Freystadt. Der angetrunkene, ledige Dienstknecht Heinrich Nagl von Richthos erstach seinen Vetter, den Metzger Johann Grad von Asselschwang, auf den er seit längerer Zeit einen Groll hatte, nach kurzem WortWechsel. Grad, ein ruhiger braver Mann, hinterläßt eine Witkwe mit sechs unmündigen Kindern. Fürth. Dieser Tage stürzte vom 3. Stock eines Hauses der Mathildenstraße das 6jäbrige Mädchen des Metalldruckers Scherzer in den Hof hinab und starb bald darauf an den erhaltenen Verletzungen. L a n d a u t. Pf. Dieser Tage ist die große Spitalmühle vollständig niedergebrannt. Der Schaden beträgt 180.000 Mark. Die Besitzer haben versichert. ! Mindelheim. Demnächst feiert die hiesige kgl. priv. Schützengesellfchaft die Eröffnung der neuen Schießstätte und ihr 379jähriges Jubiläum. .' . M o o s b u r g. Im Steimergüt-, ler-Anwesen in der Pottenau brach Feuer aus und alle Gkbäulichkeiten Würden ein Raub der Flammen. Neustadt a. d. H. Der im 23. Lebensjahre stehende Schulverweser Julius Scherer in Impflingen, der seit etwa anderthalb Jahren dort thätig war, erschoß in seiner Wohnung seine Geliebte, die 20 Jahre alte Katharine Kühn und dann sich selbst. Beide befanden sich im vollsten Einverständniß. Württemvera. B i b e r a ch. Der Schlossergeselle Tobias Dobmaier drang Abends in die, Wohnung der gerade bejm Abendessen sitzenden Familie des Orgelbauers Scheffold ein und feuerte auf diese sechs Revolverschüsse ab und verwun dete- die Frau und die Tochter des Or gelbauers. Eine Kugel prallte am Corset des Dienstmädchens ab. Verschmähte Liebe soll das Motiv zur verbrecherischen That gewesen sein. Blaubeuren. Ein beim Bau der hiesigen katholischen Kirche beschäftigter Erdarbeiter, Namens Dietrich aus Bayern, wurde durch Einstürzen einer , Erdmasse verschüttet und konnte nur als Leiche ausgegraben werden. D e g e r l o ch. In dem gegen Möhringen zu gelegenen See fand man die Leiche der 27 Jahre alten Ehefrau des Mechanikers Karle und diejenige ihres dreijährigen' Kindes. Die unglückliche Mutter hatte sich mit ihrem Kinde er tränkt. Das Motiv soll in Familien, zwistigkeiten zu suchen sein. Grimmelftngen, OA. Ulm. Letzthin brach in dem von Johs. Hofelich ' und Matth. Stetter bewohnten Hause Feuer auS. welckeS ficb'ratö
auSehnt5. aucis fä Nachbarhaus ergriff und beide Wohnhäuser nebst Scheuern vollständig einäscherte. Magstadt.. Wie. schon seit einer Reihe von Jahren, hat auch Heuer unser Landsmann Bierbrauereibesitzer Christian Schmidt von Philadelphia, beim Besuche seiner alten Heimath und seines hiesigen Geburtsorts an bedürftige Einwohner unserer Gemeinde das ansehnliche Geschenk von 600 Mark zur Verkeilung bringen lassen. Mengen. Infolge Genusses von unreifem Obst erstarb Nach nur dreitägiger Krankheit das 11jährige TLchterchen des Fabrikanten Rohner. P l o ch i n g e n. Ein von Reutlingen hierher gereifter, gut gekleideter, etwa 30 Jahre alter Kaufmann machte auf dem Abort des hiesigen Bahnhofs seinem Leben durch einen Schuß in das Herz ein Ende. An baarem Gelde hatte der Unglückliche nur einen Pfennig bei sich. Laden. Biederbach. Hier brannte der große Doppelhof des Nie. Maier und Christian Späth ab. Beide Besitzer sind nicht versichert. . F r e i b u r g. Nachdem schon zwei Corps, die Suevia und die Rhenania, sich dahier ein eigenes Heim eingerichtet Haien, gedenkt auch das dritte der Freiburger Corps sich ein Corpshaus zu bauen. Heidelberg. Obgleich das immer mehr aufkommende Naturheilverfahren der Zukunft der Apotheken nicht gerade als förderlich erscheint, steigen die Preise der Apotheken immer mehr..
So wurde dieser Tage die hiesige Hirsch-Apotheke um 390.000 Mark verkauft, das ist um 100.000 Mrk mehr, als sie vor zehn Jahren den bis herigen Besitzer gekostet hat. Hoppingen. Der seit Kurzem verhelrathete 25 Jahre alte Metzger Wilhelm Jehle von hier wurde in Immeneich verhaftet. Er soll an einem größeren Gelddiebstahl in Waldshut vethelllgt sein. L e g e l s h u r st. Der 46Jahre alte verheirathete Landwirth JohannLusch, Vater von zehn Kindern, hat sich er hängt. Mannheim. Ein Vierer des hiesigen Ruderclubs aerieth in die Wellen der Trajektboote Mannheim i . i , m rfuowlgsyasen, oas, Boot jcqiug um. und wahrend drei Mann, die sich an das Fahrzeug klammerten, gerettet werden konnten, trieben zwei,Bissinger und Doßmann, mit den Wellen fort.' Ihre Leichname sind noch nicht gefun den. Der Fahrradhändler Wilhelm Mechler aus Neckarau, der circa 40 Fabriken der Sportbranche, darunter mehrere Berliner, um hohe Werthe bt schwindelt hat, wurde von der Straf kammer zu fünf, Jahren Gefängniß verurtheilt. Drei Mitschuldige erhiel ten Gefängnißstrafen von drei bis zehn Monaten. Eine blutige Eifersuchtscene spielte sich in einem Hause der Heidelberger Straße av. Der Ko miker Lazary feuerte auf seineGeliebte, die verwittwete Chansonette Klötzl.drei Revolverschüsse ab, welche in den Kopf eindrangen und so schwere Verletzun gen verursachten, daß die Klötzl bald nach ihrer Aufnahme in das Kranken hauS starb. Lazary wurde verhaftet. Offenbucr. Der verbeiratbete Bremser Scholl von hier wurde auf (sttwn Renchen von der Lokomotive eines Schnellzuge? erfaßt. Scholl liegt schwer verletzt tm Spital. Pforzheim. Die 25 Jahre alte Tochter eines angesehenen Fabri kanten, deren Bräutigam vor einiger Atit gestorben war und mt seitdem an Schwermuth litt, hat sich erhängt. In dem benachbarten Ennngen vergif tete sichrem, blühend schönes, 17 Jahre altes Mädchen, weil sie von ihrem Ge liebten nicht zum Erntetanz geführt wurde. Schlächtenhaus. Verhaftet wurde der Wagner Fritz Weltin von hier, der den 37 Jahre alten lkdigen Landwirth Jakob Steinebrunner von Höfen durch fünf Messerstiche lebensge fährlich, verletzt hat. Villingen. Obsthändler J'o hann Arnold dahier und dessen Ehe frau Karoline, geb. Bichweiler, feierten die goldene Hochzeit. W a l d s h u t. Die Stellenvermittluin Frau Müller, wurde wegen Kuppelei verhaftet. Vesterr,il7. Wien. Der Zuckerbäcker Franz König bezeichnet sich als Erzeuger von Reklamebackwerk". Jüngst ließ er Plakate drucken, welche in großen, fetten Lettern folgende Wörter aufwiesen: Gemeinderaths-Krakehler, Beuschelreißer, Sozialisten, Anarchisten, Bombenwerfer, Höhlenforscher.' Darunter war in kleiner Schrift zu lesen, daß es von König erfundene Backwerksorten seien. 'Die Polizei confiscirte die Plakate, die König' seinen Kunden zur Affichirung in ihren Lokalen zugeschickt hatte weil ihr keinePflichtexemplare zugekommen waren.., König wurde daher wegen Uebertretung des Preßgesetzes zur Verant wortung gezogen. Er machte geltend, daß seine Plakate nur gewerblichen Zwecken dienen, daher von der Vorläge von Pflichtexemplaren' befreit seien. Richter: Warum verwenden Sie denn solche auffallende Bezeich' nungen für Ihre Erzeugnisse?" Angekl.: Dann wär's ja keine Rcklame: nur auffallende Bezeichnungen stechen in's Auge, und diesen Zweck verfolge ich eben." Der Richter sprach den Angeklagten frei, weil die Plakate thatsächlich rein gewerblichen Jnterefsen dienen. Kaltenleutgeben. Auf entschliche Weise kam der Kalksteinbruchbesitz Tichy ums Leben. Tichy hatte die Gepflogenheit, öfter in der Woche Abends ein Wannenbad zu nehmen, wobei er sich mit Franzbranntwein massirte. .Als er sich mit demselben begossen hatte, zündete er sich eine Ci garette an und stand auf unaufgeklärte Weise plötzlich in Flammen. Er erlitt fürchterliche Brandwunden und starb noch im Laufe des Abends. Reichen au. in Böhmen. Das' hiesige Schwurgericht verurtheilte die Geschwister. Schirlo. welche am 20.Juli einen .Privatmann ermordet -' batten.-
Schnell und dauernd find
von i, Mok Verrenkungen. Herr Charles Eberhard. MarktStraße, Lancaster, Pa., schreibt : Ich litt tn Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Scbmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nach der ersten Anwendung und heilte mich tn kurzer Zeit vollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracuse, R. S., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. zum Ä.ooe vurc? den Sttöngl 'feiTie gewaltige Feuersbrunst äscherte das Arbeitshaus und das Waarenmagazin der prioilegirten Tannwaldcr BaumWollspinnerei ein. Den Flammen zum Opfer fielen 7000 Ballen Baumwolle und das gesammte Garnlager. Der Schaden wird auf 400.000 Gulden geschätzt. Sctiwet,. Bern. Auf der Alp Baumgarten am Halisberg wurde ein 7jähriger Knabe vom Blitz erschlagen. Das centralschweizerische Schwingfest in Huttwil ist bei prächtigem, nicht allzu heißem Wetter vorzüglich gelungen. Am Ausschwingen nahmen 94Schwinger und Turner Theil. SchwingerKönig wurde Simon Wüthrich in Trüb. Graubünden. In Chur starb der 72jähriLe ehemalige Bürgermeister ffortunatus Sprecher von Bernegg. L u z e r n. Im ganzen Kanton ist man mit dem Ertrag der Getreideernte wohl zufrieden. !Neuenbura. In Chaur-de-5?onds lieat eine aamt Familie von sieben Personen an Vergiftung nieder. Em Kind war oerens gestorben, als man die Sache entdeckte. Die Vergif tung soll von jungem oder ungesun dem Kalbfleisch herrühren. Man glaubt die noch lebenden Personen ret ten zu können. N i d w a l d e n. Die Pilatusbahn beförderte im Monat Juli 7783 Per sonen (1893: 5879): die Transport einnahmen betrugen in der gleichen Aeit 46,237 Francs (1893: 42,170 Francs). W a a d t. In Avonand, einem Dorf in der Nahe des Neuenourgersees, soll die Polizei einen unheimlichen Gesellen erwischt haben. Em Italiener, Della Santa, seines Zeichens ein Bäcker, soll acht Flaschen Glst bei sich gehabt und unterm Hemd einen Dolch getragen haben: Della Santa war früher in Lyon und traf erst kürzlich in der Schweiz em. Zürich. Die elektrische Straßen bahn beförderte im Juli 114,000 Per scnen, in der kurzen Zeit seit ihrer Er Öffnung schon über eine halbe Million. In Horgen ist man bet Erdarbeiten aus ein neues Heidengrab" gestoßen. Es war gebildet aus den Stucken von rohen Steinplatten und enthielt das Knochengerüst eines erwachsenen Men schen und einen Ring auS Bronze: r rv 2 'ii sfl c. n . . pi jnnc angsricyiung ii oieozlvezl liche. " ' Nach und nach. Richter: Wie kam es, daß Sie !lch mit dem Angeklagten verfein deten? Zeuge: Erst warf er mir ein BieralaS auf den Kopf, dann warf er eine Weibbierflasche nach mir. ich warf sie zurück und so hatten wir uns gegenseitig überworfen." Der in der Mühle bei Löhnberg beschäftigte 30jährige Heize? Rothschlag ging neulich Abend in Begleitung seiner Braut, einer Tochter des Schreiners Schütz und eine benachbarten Mädchens bis in dieNähe des Schütz'schen Hauses. Nachdem die Begleiterin der Schütz sich entflrnt hatte, hörte sie plötzlich einen heftigen Aufschrei. Sie eilte alsbald zu ihrer Freundin zurück. Sehr bald waren auch einige Männer zur Stelle. Sie fanden die Schütz sterbend am Boden liegen, zum Sprechen nicht mehr fähig. Man brachte die Schwerverletzte in das elterliche Haus, wo sie bald darauf starb. Ein Stich mit dem Messer in das Herz hatte ihrem jungen Leben ein Ende gemacht. Der Verdacht der Thäterschaft lenkte sichsofort auf den Bräutigam. Man suchte ihn in seiner Wohnung, fand ihn aber nicht vor. -Hugh Annand'ale, der als Angehöriger der kanadischen Dominion von Liverpool auö nach Montreal abgeschoben wurde, nachdem er bekanntlich in Baltimore, Md., als Peter Arnott verhaftet und nach England ausgeliefert wurde, hat jetzt die Ver. Staaten auf Z10.000 Schadenersatz wegen ungerechtfertigter Verhaftung verklagt. . Kürzlich fand in Chandlerville im County Caß im westlichen Mittel-Jllinois das vierzehnte Jahreöfest der alten Ansiedler aus den Counties Caß und Mason statt. Leider wurde gegen Abend die, Festesfreude durch eine Blutthat gestört, indem Ed. Oliver aus Beardstown Anna,Carlock auf dem 'Festplatze" durch 'einen Schuß tödtlich verwundete' und darauf' sich selbst erschoß.' ' : " Nuby'S Pile Suppository wird aarantirt . für die Seiluna von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrlrten Apotheker,' Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten' Apotheken. Ward BroS.. A. Kiefer & (So. linh Daniel Stewart, Wholesale' Agenten Indianapolis, 2nd. . ;.
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mlmrn nbwue ist da inzige Blatt in Sndiana, welcheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratit vertritt. Ali Orgam des Volkes und nicht einer Partei oder Partettnteressen kämpst sie unentwegt für Freiheit u.Necht l auf allen Gebieten des Leben. Die Arbeit des Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir fär solche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur nieierdrückenden Last machen, Zeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als. moralische Pflicht empsinde Sser der Jndiana Tribüne zu se4 Das reichhaltig e Sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseKoffes. Der Abonnements - Preis der täglichen Tribüne ist 125, deö SonntagöblattS 3c, beider zusammen 13 C$ per Woche oder 6g (?tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet fc&l Tageblatt Hg, das Sonntagöölatt $2 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. mMsKchen aller Art werden rasch und billig auögeführt. Eintrittskarten, Quittungen, Konstitutionen, Zitxtnn$tvi4 GeschäftSkarten, Orlesööpse, Zirkulare, Vrogramse n. s. ?. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll ausgeführt. E. Wsß M . n :S , 4. I 4 . .. . ( 3tVr ' l ImliiiyoU sJ.J
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