Indiana Tribüne, Volume 17, Number 349, Indianapolis, Marion County, 5 September 1894 — Page 2

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2W Jndiana TMiwe. Erscheint ä$lib und SonntagS. Die tägliche Tribüne- kostet durch den TrSger USentf per Woche, die Sonntagk-.Trtbüne" I Senil per Woche. Beide zusammen IS Senil der 65 Cent! per Monat. Per yost zugeschiikt in vor bezahlung per Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alalasa Str. Indianapolis, Ind., 5 September '94. Korea und fein Reichthum an Mineralien. '. Chinesen, wie Japaner wissen sehr Kohl, daß Korea einen Reichthum an edlen Metallen birgt, der ganz beben tend ist. Die Firma Jardine, Matheson & Co., die mit der Jndo-China Steam Navigation Company identisch ist, machte im Jahre 1883 84, den ersten Versuch, Concessionen zur Ausbeutung dieser Mineralien zu erlangen. Man bemühte sich, Verbindungen mit Herrn v. Möllendorf, dem damaligen Rathgeber des Königs' von Korea, anzuknüpfen und endlich wurde der Firma die Erlaubniß ertheilt, eine Expedition zur Erforschung des Bodens nach dem Innern des Landes abzusenden. Diese Expedition, aus einigen Europäern und chinesischen Kulis bestehend, ging im Winter 1883 ab. Im Yrühling 1834 errichtete die Firma ein Lagerhaus in Chemulpo und stationirte im Hafen dieser Stadt einen Dampfer, der die Verbindung zwischen Korea und Schanghai herstellte, ein Zeichen, dcß die Resultate sehr gute waren. Ehf amerikanischer Seemann, der schon in Californien mit Erfolg Gold gegraben hatte, wurde von Jardine, Matheson & Co. engagirt und der Ex pedition nachgesandt. Mit einigen Kulis machte er sich an die Arbeit und fing an, auf einigen Reisfeldern, die ja das halbe Jahr hindurch unter Wasser stehen, Gold zu waschen. Trotz der ganz primitiven Methode, die er anwandte, um .das edle Metall von den anderen Bestandtheilen zu befreien, soll er in einigen Tagen ein QuantumGold von etwa erzielt haben. Als dies die Mandarine wahrnahmen, legten sie den Goldwäschern so viele Hindernisse in den Weg, daß sie die Arbeit aufgeben mußten, und da es in einem solchen Lande ohne direkten starken Schutz seitens der Regierung unmöglich ist, etwas zu erreichen, so sah sich auch die Firma Jardine, Matheson & Co. gezwungen, ihre Filiale in Chemulpo aufzugeben und den Dampfer zu entfernen. Als dann einige unternehmungslustige Deutsche versuchten. Erlaubniß zum Goldgraben oder Goldwaschen zu erlangen, antwortete man ihnen, sie möchten über's Jahr wiederkommen. Gold wurde schon 1883 in Hakwa-U und Sankwa-U, in der Nähe von Yank-tök gefunden. Auch soll die Provinz Phyong-U einen großen Reichthum an Gold , besitzen; solches ist dort bereits seit den ältesten Zeiten gefunden worden, ebenso in Mng-Hung. Herr Jto Yajiro, damaliger DZ.rektor des Japanischen Jngenieur-Ver-bandes, theilt mit, daß sich in ?)önghung wohl ein Dutzend Goldminen befinden mit etwa 6000 Arbeitern. Er schätzt, daß die Koreanische Regierung etwa 30 Nyang, ca. $G00, monatlich aus diesen Minen bezieht. Es ist dies sehr wenig, aber wenn man bedenkt, wie primitiv die Ausbeutung betrieben wird, und wie viel in sremde Taschen wandert, ehe der Ertrag an die richtige Adresse gelangt, so ist dies nicht zu'ver wundern. Silber wurde von verschiedenen Expeditionen in V'öng-Phyöng, etwa 40 Meilen von der koreanischen Hauptstadt Seoul entfernt, gefunden. Kupferminen waren schon lange in der Nähe von Ni-shiltona und im Thal von Jang-tök in Betrieb; auch findet man solches in Chouquo und in Sokok. 20 Meilen etwa von Kum-Song entfernt. außerdem ist Kupfer in ergiebigen Quantitäten in Zyong und KyongSung vorhanden. Diese Minen werden nur sehr nachlässig bearbeitet und könnten den zwanzigfachen Ertrag von dem liefern, was sie jetzt abwerfen. Zwei 800 und 500 Fuß tiefe Grzphitbrüche liegen in der Nähe von Sokok; auch diese wurden schon seit alten Zeiten von den Koreanern ausgebeutet. Kohien fand man in der Provinz Hom-Kyöng, während man sonst wenig Spuren von Kohlenlagern entdeckte. Goldminen hat es schon seit JahrHunderten in Korea gegeben und die Koreaner kennen ganz genau die Plätze, wo das Metall zu finden ist. Es ist ein Irrthum, wenn schon oft behauptet wurde, die Koreaner hätten von der Existenz dieser alten Goldlager nie etwas gewußt. Aber stets hat die Ko reanische Regierung Fremden die größ ten Schwierigkeiten in den 'Weg gelegk, wenn diese um Erlaubniß nachsuchten, das Innere der Halbinsel zu erfor schen. Die schlauen, Mandarine waren zu mißtrauisch, um daZ Land deit fremden Forschern zu eröffnen. Sie wußten auch sehr wohl, daß einige bedeutende Goldfunde eine stanze Armee von Abenteurern aller Nationen nach Korea locken würden und dann wäre eZ vorbei gewesen, mit der schönen Zeit der Mandarinen-Herrschaft. Die Koreaner kennen ihr Land seh, gut. haben auch ganz gute Landkarten, auf denen jeder Ort und jede Entsernung zu finden ist. Das Ganze ist natürlich ohne Maßstab in Form eines großen Bilderbogens dargestellt. Topographische Zeichen gibt es nicht. Alles ist nach der Natur eingezeichnet. in Eremit zu Wasser. Auf seiner Yacht .Valfreyia-, welche mit dem rassinirtesten Luxus ausgestattet und mit allen modernen Einriß

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U"IM hingen versehen ist, haust Her amerikaNische Millionär McEvers Bayard Brown als Eremit in selbst gesuchte, Verbannung. Ungleich dem Vcrneschen Capitän Nemo" durchfurcht bei Krösus mit seinem Schnellsegler nichi die Meere, vielmehr verbringt er seine Tage in dem Hafen des englischen Fischerdorfes Brightlingsea. welches an der Mündung des Colne. an der Küste von Essex, belegen ist. Seit fünf Iahren liegt die Valfreyia" in diesem abgelegenen Hafen verankert. Bis vor kurzer Zeit wehte das Sternenbanner von ihrem Heck und eine volle Bemannung harrte der Winke des menschenscheuen Gebieters; allein die amerikanische Flagge ist verschwunden und nur zwei oder drei Seeleute bilden die Gesellschaft des Krösus, der an der ganzen' Küste von Esse? als der amerikanische Millionär" bekannt und dessen Jacht der Name Wachtfchiff beigelegt ist. McEvers Bayard Brown steht in dem kräftigen Mannesalter von 45 Jahren. Mit seiner imposanten Gestatt harmonirt sein gebräuntes Gesicht, das von einem wallenden schwarzen Bart eingefaßt . ist. Allein sein Geist ist umnachtet und, sein Zustand nimmt xmmti bedenklichere Dimensionen an. Als Sohn des verstorbenen New Vorker Millionärs Alexander Baysrd Brown, eines eingewanderten Schotten, geboren, siudirte er, nach einer sorgfältigen Vorbildung, ,die Rechte. Vor sieben Jahren 'Unternahm er auf einer eigenen ' Facht, ' welche er später dem russischen, Großherzog Michael verkaufte, ausgedehnte Seereisen; seitdem hat er amerikanischen Boden nicht wieder betreten. Nachdem der Sonderling sein Schiff verkauft hatte, kaufte er für den Preis von $200,000 von Sir William Pearce die Jacht, in welcher er jetzt sein einsames Leben führt; den Namen derselben Lady Torfrida- änderte er in Valsreyia". Das Schiff ist auS Stahl gebaut und hat 735 Tons Gehalt; seine Decks sind aus indischem Teakholz, in allen Räumen ist es elektrisch beleuchtet und seine Maschinen vermögen ihm eine Fahrgeschwindigkeit von 15 Knoten zu geben. Die Salons, Kajüten u. s. w. sind mit fürstlichem Luxus ausgestattet. Nur selten hat, mit Ausnahme der Bemannung, ein Fremder die Herrlichkeiten gesehen. Als dem Lord Clarence Paget auf einer Vergnügungsfahrt in der Bucht von Brightlingsea kürzlich ein Unfall zustieß, kam ihm ein Boot der Valfreyia" zu Hilfe und er gelangte auf diese Weise an Bord des mysteriösen Schiffes. Nach seinem kurzen Besuche erklärte der Engländer, daß der Eigenthümer desselben bei Tische zeitweise gelstreich geplaudert, im Großen und Ganzen einen unheimlichen Eindruck gemacht hätte. McEvers Bayard Brown befürchtet von seinen in New $orf lebenden Verwandten in ein Irrenhaus gesteckt zu werden. Unter die Bemannung seines Schiffes nimmt er keinen Matrosen auf. der jemals in Amerika gewesen ist; auch muß ein jeder Bewerber den Nachweis führen, daß er kein verkleidetes Weib ist. Seine Leute sind seinen Launen vollständig preisgegeben. Ihre Bezahlung ist vorzüglich, dafür aber müssen sie zuweilen derbe Prügel in Kauf nehmen. Neuerdings macht er sich ein besonderes Vergnügen daraus, mittels einer gewaltigen Spritze die schlafenden Matrosen mit Wasserfluthen zu übergießen. Besonders hat er es stets auf den zweiten Maschinisten abgesehen, den er in der raffinirtesten Weise quält. Auch die Officiere nebst seinem Secretär haben viel von ihm zu leiden und so konnte es nicht Wunder nehmen, daß das Personal fortwährend wechselte, wiewohl er für jedeMißHandlung Pflaster in Gestalt reicher Geldgeschenke bei der Hand hatte. Wiederholt hat er übrigens.auch selbstPriigel bekommen. Das Schiff strahlt während der Dunkelheit in allen Theilen in clektrischer Beleuchtung. Zu Brown's Hallucinationen gehört der Wahn, daß das Fahrzeug vollständig mit Elektricität geladen ist und daß blaue Gespenster in demselben ihr Unwesen treiben. Zuweilen springt er Nachts auf allen Vieren auf dem Deck umher, wie eine Katze miauend. Die Anker dürfen: nie gelichtet werden, denn er fürchtet, daß dann sofort sich ein starker Wind erheben und das Schiff nach New Aorl treiben würde. Ein Weiberfeind ist der Einsiedler, wie oben bereits gesagt. Als vor mehreren Monaten seine Tante, Frau Schuyler aus New Jork, ihm einen Besuch machte, empfing er sie mit der Uhr in der Hand und der Bemerkung, daß in einer halben Stunde der nächste Zug nach London abginge. Unter diesen Umständen blieb die Dame natürlich nicht lange. Die Bewohner von Brightlingsea singen das Lob des Mannes in allen Tonarten, denn ihnen gegenüber be kündet er die größte Liberalität. Unter allen möglichen, Vorwänden verstehen sie ihm Geld zu entlocken und ohne Fragen gibt Brown mit vollen Händen. Die Unterhaltung seines Schiffes allein kostet ihn mindestens $4000 im Monat und hierzu kommen noch czroße Summen, welche er, um wirkllche und angebliche Noth zu lindern, hergibt. Fremde Gesichter aber dürfen ihm nicht nahe kommen, denn er hält einen jeden Fremden für einen Spion seiner Verwandten. Amerika haßt er und seine Verwandten verabscheut er und seine Wahnvorstellungen' nehmen zusehends einen solchen Charakter an. daß er, über kurz oder lang, doch wohl in einer psychiatrischen Anstalt wird untergebracht werden müssen. Das Zeitalter ohne Beine. Das künftige Schicksal unserer Beine flößt dem Genfer Universitätsprofessor Emile Yung große Besorgniß ein. Dieser Gelehrte behauptet nämlich feit und tiefbetrübt, da die Men-

tcfcrn binnen einem Jahrtausend bin

Gebrauch der unteren Extremitäten werden verlernt baben und da unsere Beine, wenn sie dann überhaupt noch zur Entwicklung gelangen werden, nur mehr als Ornament des Körpers eine Bedeutung haben werden. Nämlich, Yung führt aus, daß die Menschen, eine immer stärker werdende Tendenz gegen. das persönliche. Physische Gehen zeigen. Dampfkraft, Elektricität, Drahtseilbahnen und die verschiedenen Velocipedegattungen haben uns. des Gehens entwöhnt und künstige Generationen werden gar noch lenkbare Luftschiff Fiaker vor ihren Fenstern finden, und elektrische Miethwagen vor dem Hausthore und diese Verkehrsmittel werden so billig sein, daß man sich dieselben sehr leicht zu privatem Gebrauch wird anschaffen können? und das bedeutet das Ende der Beine! Unsere Beine werden als überflüssige Anhängsel, von denen man keinen Gebrauch macht, ihre locomotorische Krast einbüßen, sie werden verkümmern und wer weiß, ob sie nicht auch ganz verschwinden werden? Dagegen werden aber die Arme an Kraft und Länge gewinnen. Das 'sind die unbarmherzigen Gesetze der Eoolutionslehre. sagt Professor Jung; demzufolge werden die Menschen nach einem Jahrtausend ein affenartiges Aussehen annehmen; es wird die Epoehe der Langhä'nder und Kurzfüßler sein. Düstere Welt dann, wenn nicht etwa ein College des Genfer Professors einMittel erfindet, welches die denMenschen so lieben unteren Extremitäten von Neuem wachsen und die oberen zurückgehen macht. Sie nferttgttng und Ausgabe von , Onkel Tam'S Papiergeld. Von der gewaltigen Ausdehnung und der minutiösen Controle der Her'stellung unseres Papiergeldes haben wohl nur die Wenigsten eine klare Vor'stellung und erscheint es daher am Platze, den Leser in die Mysterien dieses überaus wichtigen Departements von Onkel Sam's Verwaltung einzuführen, i Das Papier, welches zur Anfertigung seiner und der unter seiner Controle ausgegebenen Nationalbank-No-ten gebraucht wird, bezieht Onkel Sam aus der Papiermühle von Crane & Co., in Pittsfield. Mass. Dasselbe wird in diesem Etablissement unter deri strjctestenj Aussicht eines Regie-rungs-Jnspectors aus reinen Leinenlumpen hergestellt und erhält eine gewisse Faser, als Unterscheidungsmerkmal von allem anderen Papier. Die Bogen werden so groß gemacht, daß vier Noten zu gleicher Zeit gedruckt werden können; es wird, nach genauer Zählung der Bogen, an das Schatzamt geliefert, welches seinerseits dasselbe, nach Bedarf, dem Gravir- und Druckbureau zustellt, woselbst die Noten von den mit der ängstlichsten Sorgfalt ge hüteten Platten gedruckt wkrhen,.Dieses Bureau arbeitet nach den Anweisungen deS Bundes-Schatzmeisters und Controleurs, und zwar bestimmt der Erstere Zahl wie Gattung der zu druckenden V. St. Noten, während der Letztere die Ausgabe der National-bank-Noten controlirt. Ueber den Cmpfang der Bogen hat dasBureau selbstverständlich zu quittiren. Von der Verabfolgung deö Papieres an das Bureau werden die Bogen bereits gewissermaßen als Geld behandelt. Die Pressen sind mit einem automatischen Apparat versehen, der die Noten numerirt und registrirt. Die genaueste Controle wird während der verschiedenen Fabricationsstadien, als da sind Anfeuchten, Drucken, Trocknen, Pressen, Zählen und Abliefern, ausgeübt; im Schatzamt werden die bedruckten Bogen zerschnitten, die Noten mit dem Stempel dieser Behörde versehen, und nachdem sie numerisch geordnet sind, in Päckchen von 100 Stück gepackt; je' 10 solche Päckchen werden zu sammengebunden. Ein allgemeines Register der verausgabten Noten, wird geführt,. um festzustellen, welches Un-ter-Schatzamt bzw. Nationalbank dieselben erhalten hat. DZe National-bank-Noten werden dem Controleur übergeben, welcher dieselben den Banken zur Unterzeichnung durch ihre Äeamten und Verausgabung zustellt. Bei Einlösung von Noten wird keine Controle der Nummern geführt, ausgeommen wenn die Noten in Fragmenten präsentirt werden. Daß die zur Verausgabung fertigen Noten in den Gewölben des Schatzamtes mit Argusaugen gehütet werden, bedarf wohl kaum besonders hervorgehoben zu werden; repräsentiren die Scheine doch baares Geld. Im Uebrigen läßt man die frischen Noten ehe sie in Circulation gelangen, ca. sechs bis acht Wochen ablagern, damit die Schwärze gründlich trocknet. Ueber die Verausgabung der Noten wird vom Registrar des Schatzamtes, demSchatzmeiste? 'und dem Schatzamts-Secretär die genaueste Controle geführt, und zwar nicht blos zur Verhütung von Unregelmäßigkeiten, sondern behuss Beobachtung der gesetzlichen Vorschrift ten, welche die Beträge der zu verausgebenden Noten genau fixiren. So bestimmt das Gesetz, daß V. St. Noten (Greenbacks) im Gesammtbetrage von nicht mehr als Z346.631.016 in Umlauf sein dürfen; die Beamten müssen daher über dasEinlaufen und die Cassirung von Noten genau unterrichtet sein, um diese Summe nicht zu überschreiten. Wenn die Zähler im Schatzamt ihr Tagwerk vollbracht haben, dann werden die 'zu vernichtenden Noten der Länge nach halbirt und in die Office des Secretärs wie des Registrars wandert je eine Hälfte. Dort finden abermalige Zählungen statt und nach Ausstellung der vorgeschriebenen Bescheinigungen werden die Noten unter Anwendung gewisser Chemicalien zerstört. Gelangen an dasSchatzamt Noten, welche sich noch zur Circulation eignen, so werden dieselben von Neuem ausgegeben; vernichtet werden im Durchschnitt 200.000 Stück. Die Regierung gibt zur Zeit drei Arten von Papiergeld a:i3: V. Si. Noten (Greenbacks). Silber-Certiki

cale, welche im Depositum befindliche Silberdollars repräsentiren.undSchatz-amts-Noten. Äold-Certificate wurden bis zum 15. April 1893 ausgegeben, seitdem aber nicht, da die Goldreserve unter die Grenze von 100 Millionen

Dollars gefallen ist; sie repräsentiren Gold und sind bei Präsentation in solchem zahlbar. Alles in Allem be-. fand sich am 30. Juni 1894 BundesPapiergeld im Betrage von ca. $902. 000,000 in Circulation, nämlich $346,681,016 V. St. Noten $337.148,504 Silber-Certificate. 152.584,417 Schatzamts-Noten, und $66.000,000 Gold-Certificate. Außerdem dienten dem Verkehr ca. 207,000,000 in Noten der Naiionalbanken. Bei der Einlösung verstümmelter Noten ist Onkel Sam recht liberal. Er bezahlt den vollen Nennwerth bei der Präsentation von mindestens drei Fünftel einer Note und die Hälfte, wenn mindestens zwei Fünftel eingireicht werden. Selbst wenn eine Note durch Feu anscheinend vollständig zerstört sein sollte, ist noch eine Möglichkeit vorhanden. Ersatz zu erlangen. Das Papier ist nämlich sehr fest, und können die Gelehrten" des Schatzamtes aus den verkohlten Ueberresten mit Hilfe von Lupen den Nennlverth erkennen und ist nur ein kleiner Rest übrig, so wird Zahlung geleistet. In solchen Fällen muß selbstverständlich der Bew:iz von der Zerstörung dn Note erbracht werden. Vom Jnlande. Beim Rasiren schnitt ein Barbier in Ocean Point. Me., einem jungen Manne von 20 Jahren zufällig eine kleine Blatter ab. Blutvergiftung trat in Folge dessen ein, und trotz ärztlicher Hilfe starb der junge Mann nach wenigen Tagen. Vor Kurzem hat die Staatsgesundheitsbehörde von Illinois an sämmtliche 'Staatsanwälte im Staate die Aufforderung gerichtet, gegen alle Haussier mit Medizinen, Geheimmitteln u. s. w. rücksichtslos einzuschreiten, und von fünfzig Staatsanwälten ist bereits das Versprechen eingegangen, der erwähnten Aufforderung Folge zu leisten. Der Secretär der Behörde hat diesenStaatsanwälten Ermächtigung?scheine zugestellt und es ist nunmehr ein nachdrücklicher Krieg gegen die hausirenden leheimmittelkrämer zu erwa?ten. Im Alter von 84 Jahren hat der Bankier Louis Potter in Bowling Green. Ky., welcher vor 12 Iahren seine goldene Hochzeit gefeiert hat und seit zwei Jahren trauernder Wittwer war, noch das Bedürfniß verspUlj sine neue Ehe einzugehen. Er hat es sich $10,000 kosten lassen, um zu einer besseren Hälfte No. 2 zu gelangen; diese Summe hat er nämlich einem Bekannten oezahlt, der die Partie sowie eine ansehnliche Mitgift für die Braut vermittelt hat. Die letztere ist die 50jährige Wittwe Äcary S. McTellan. Der Bräutigam, HerrPotter, ist bereits Urgroßvater. Ef ist einer der Pioniere von Warren County und hat ein sehr großes Verniögen erworben. Für seine 5iinder aus der ersten Ehe hat er in der Weise gesorgt, daß er jedem derselben schon früher ein: ansehnliche Summe übergeben hat. Vor einigen Tagen verfügte er auch über den Rest seines Vermögens zum Besten seiner Erben, Kürzlich sind von der Firma Zilver Bros, ungeschliffene Diamanten im Werthe von mehr als einer Million Dollars aus Amsterdam und Antwerpen in Brooklyn eingeführt worden, um sie in ihrer dort neu eingesichteten Schleiferei schleifen zu lassen, in welcher bereits siebzig Arbeiter thätig sind. Die Firma wurde zur Verlegung ihres Geschäfts nach Amerika huxch den hohen Zoll bewogen, den der 'neue amerikanische Zolltarif auf ertig geschliffene Diamanten festsetzt. " Die Firma glaubt im ersten Jahre des Bestehens ihrer Brooklyner Schleiferei 100.000 Karat im Werthe von zwei Millionen Dollars fertigstellen und absetzen zu können, Der Geschäftsfllhrer Halak beantwortete die Frage, warum die Firma sich gerade in Brooklyn niedergelassen habe, 'damit, daß dort die Arbeiter billiger leben könnten, als in einer anderen großen Stqdt. Die: Zilver'sche Diamantschleifere! in Brooklyn ist die einzige in den Ver. Staaten. Ganz Decatu'rinJndiana ist in Folge der Rückkehr der vor einer Woche dort verschwundenen Frau Elj Middleton aus' dem Häuschen. Sie erzählt eine jammervolle Geschichte ih. rer jüngsten Erlebnisse. Wie sie sagte, wurde sie von zwei Männern aus ihrem Hause gelockt, in einen geschlossenen Wagen gesetzt und über die Staatsgrenze nach Ohio gefahren, wo sie in ein an einem Gehölz belegenes Haus gesperrt und von zwei Negern streng bewacht wurde. Während des Tages wurde sie in einen dunklen Keller eingeschlössen. Ihr Kind wurde ihr abgenommen und ihre Wächter sagten ihr, daß sie es getödtet hätten. Am Freitag wurde sie wiederum in einen geschlossenen Wagen gesetzt und bis wenige Meilen von ihrer Heimath gefahren. Dort wurde sie mit der Wei-sung,-fortzugehen, und mit dem Bemerken, daß ihr Kind noch am Leben sei, aber bis auf Weiteres zurückbehalten werde, ihrer Gefangenschaft entlas. sen. Sie wanderte bis zu einem FarmHause, wo sie um Hilfe bat und von wo sie in einem Buggy nach Hause gefahren wurde. Sie ist in Folge der an ihr verübten Gewaltthaten mehr todt als lebendig. Eine Schaar Bürger machte sich nach den Entführern sofort aus die Suche. Man glauhs, daß 'die Frau in der Absicht, ein Lösegeld zu tu pressen, entführt, aber schließlich eiltlassen wurde, weil ein solches nicht angeboten wurde. Im April v, I. machje man w emer von einhundertundvierziz Knaben besuchten Lehranstalt' zu Poughkeepsie im Staate New York die Vahrne.hmunL. dsö Zll dieselbe eine -

KforkiimfZ

großi'MzahT'unsiittscher Abbildungen und Drucksachen eingeschmuggelt worden war. Ein Schüler gestand ein, daß er dieselben von dem siebzehnjährigen Charles Rickerson von Lancaster in Pennsylvanien erhalten und unter seine Mitschüler vertheilt hatte. Anthony Comstock stellte genaue Nachforschungen an und dieselben ergaben, daß die Bilder und Drucksachen durch die Rick National Agency, Lock Box 27. Lancaster, P.", in großen Mengen über das ganze Land verbreite! wurden. Der! neununddreißigjährige M. B. Dellinger, ebenfalls von Lancaster, hatte den Druck derselben besorgt und soll H. I. Gast, der Nachtclerk im Postamte ZU Lancaster, genau gewußt haben, welchen Charakter diese Postsendüngen hatten. Rickerson war eine in kirchlichen Kreisen sehr angesehene Persönlichkeit, da er in einer Kirche als Ilshtt" diente und eine große Sonn-tagsschul-Klasse leitete. Dellinger ist Eigenthümer des Aurora Hauses-, eines der feineren Hotels von Lancaster. Als gegen diese beiden Personen genügende Anhaltspunkte gefunden worden waren, wurde vorige Woche zu ihrer Verhaftung geschritten. Dieselbe nahmen Anthony Comstock und der HilfsPostmeister H. H. Albright von Lancaster vor, doch wurde nur Rickerson nach Philadelphia gebracht und vom Bun-des-Commissär Craig wegen Mißbrauchs der Post unter $1000 Bürgschaft zum Processe festgehalten. Gegen Dellinger werden die Gerichte von Lancaster vorgehen. Bei Rickerson wurden 17.000 Bücher und gegen 300 Photographien und Holzschnitte, die alle grobe Verstoße gegen die Sittlich keit enthielten, vorgefunden. Die Bücher haben 13 verschiedene Titel und kosten 75 Cents bis ca. $2.50. Bei Dellinger fand man 15.000 derartige Bücher und eine Druckerpresse. Es heißt, daß noch viele andere Personen in diesem schändlichen Gewerbe thätig waren und noch andere Verhaftungen bevorstehen sollen. Man sieht diese Verhaftungen als sehr wichtig an, da sie eine der Hauptquellen, von welcher aus Schulen im ganzen Lande mit die ser die Jugend entsittlichenden Literatur überschwemmt worden sind, enthüllt und unschädlich gemacht hat. HM Vom SlnSlanve. Tran der schleckten Zeiten ist in England die Zahl der beiratben aestieaen. denn im ersten Quartal dieses Jlhres wagten nicht weniger als 93,36 6 Personen den .Sprung ins Dunkle". Der Spekulant Ku ff' ler. bekannt durch den Defraudations' Prozeß im Jahre 1884, um welche Zeit der Niederosterreichischen Eskomptebank zwöl MllllonenGulden desraudltt wurden, hat sich in Wien erschossen. Kusfler hatte eine schwere Kerkerstrafe von fünf Jahren verbüßt und kränkelte seitdem. I n einem zum Dominium Murzcnowo-Borowo in der Provinz Posen gehörigen ArbeiterHause brach Feuer aus, wodurch das Haus vollständig abvrannt? und vier Kamillen um ihre absellakelten ka men. Leider sind auch zwei Kinder, ein vierjähriges und ein halbjähriges, ln den Flammen umgekommen. Das ffeuer ist dadurch entstanden, van vas Kind eines Arbeiters mit Streichhol zern spielte. Ein Schriftsteller in Kopenhagen hat soeben eine große Summe 5100.000 Kronen) unter tx genthümlichen Umständen geerbt. Er schrieb verschiedene rtilel zur em dortiges religiöses Wochenblatt, und diese machten einen so tiefen Eindruck auf eine dort wohnende ältere Dame, dak ne bescklok. dem Versa er die er wähnte Summe zu testiren. Auf ihrem Todesbette sieh sie ihn rufen, um ihm ihren Beschluß mitzutheilen. Vor einigen Tagen starb sie und der junge Mann ist plötzlich und unerwartet reich geworden. Der Cavitän e i n e S holländischen Segelschiffes traf in der Ostsee das Bremer Seaelscyi s ohann", Capitän Bullendiek, das auf der Fahrt von Memel nach Altona I" jf. - . 5 . T 3 icomere Havarie cniucn yane. Wasser drana ist daS Schiff. Letzteres trieb auf seiner Holzladung. Die Mannschaft konnte- noch in trockenen Räumen Unterkunst nnden. Der Capitän lehnte eine Hilfeleistung ab, da er glaubte, die Kieler Föhr.de erreichen zu können, ohne Bergungslohn zu zahlen. In, dem O st e r n b u r g e r Glasarbeiterstrike, der bis jetzt 6 Wochen lang in der ruhigsten Weise verlaufen ist, kam es zu einem' blutigen Ezceß. Der Arbeiter Karl Ohlendorf, der früber bereits auf der Hütte gearbeitet hatte, nach Vsusbruch des Streiks wieder zugereist war unv von Neuem Arbeit übernommen hatte, wurde von etwa 20 streikenden Glasmachern überfallen. Einer davon, ein gewisser Karl Busch, richtete den Ohlendorf mit einem Dolchmesser auf entsetzliche Weise zu. Ein Begleiter des Ohlendorf entfloh der rohen Gesellschaft. Ohlendorf selbst erhielt Stiche in den Kopf, in die rechte Seite, den linken Arm u. s. w., und liegt hoffriungslos darnieder. Der Hauptthäter befindet sich in Haft. Eine neue verheerende Krankheit des Weinstocks zeigt sich in den Weinbergen der Stuttgarter Markung. Mit rapider Schnelligkeit greift ein Schimmelpilz um, welchen Prof. Dr. v. Ahles für das Oidium Tuckeri" hält. Während bisher allerdings beim Austreten dieses PilzeS beobachtet wurde, daß die Oberhautzellen der Beere platzen, zeigen sich diesmal andere Erscheinungen: die Beere fällt zusammen, tvjjd welk und bricht schließlich a Der Pilz sitzt nur auf der äußeren Seite, er hat SaugWarzen und kittet sich förmlich ein, so daß er mit der Hand nicht weggenom men werden kann.' Sobald er mit der Beere in Berührung kommf, beginnt er sein Arstörunaswerk; der Pilz geh'orj

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Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron.

Zas Mlut .ist das Leben des Korpers." AMwM Dr. Augnst KSnig's Hamburger Tropfen . Das beste Mittel dagegen.

enrscyieoen zu oen gemeinnen scyimmelarten, er befällt und umspinnt indeß nur intakte Trauben, deren Zellen alsdann zerfallen. Die Verheerung ist derartig, daß in manchen Weinbergen die Hälfte,. in anderen ein Drittel vernichtet ist. Eine Studie über die Nationalhymnen, welche von einer Londoner Zeitschrift veröffentlicht wird, stellt fest, daß eine Anzahl von sogenannten Nationalhymnen nur als Verherrlichungen der Fürsten anzusehen sind. Dahin gehören die Nationalhymnen Englands, Oesterreichs, Preußens, Dänemarks, Portugals. Rußlands und Schwedens. Wirkliche Nationalhymnen sind die der Ver. Staaten von Nordamerika, die von Holland, Ungarn und Norwegen. En: dritte Klasse bilden die revolutionären Hymnen, wie die Marseillaise" in Frankreich, die Brabanconne" in Belgien und God save Jreland". Von einem großen Dichter stammt nur die norwegische Nationalhymne Ja vi Elsker" ... (Ja, wir lieben dieses Land). Ihr Verfasser ist Björnstjerne Bjornson. Von einem großen Com ponisten ist die österreichische National Hymne verfaßt, nämlich von Haydn Die portugiesische Nationalhyme ha einen Fürsten zum Verfasser, nämlich Pedro den Ersten von Brasilien. Während der Feste, welche jüngst von den Felibres" und anderen literarischen Vereinen in der Provence veranstaltet wurden, trug sich zu Avignon bei der Einweihung des Denkmals des Dichters Rouma nille ein vielbemerkter Zwischenfall zu Der Dichter-Abgeordnete Clovis Hu gucs hatte eben unter dem rauschenden Beifall einer enthusiastischen Menge ei nige glühende Strophen zu Ehren der geliebtes Provence vorgetragen, als der Ma:re der Stadt auf ihn zutra und vorerst mit ihm in aller Stille unterhandelte. Bald darauf gab der Mairs zur allgemeinen Verblüffung einem Polizisten den Auftrag, Clovis Hugues zu verhaften. Der Dichter leistete keinen Widerstand und folgte willig dem Beamten auf den Posten Hier wurde er einer Leibesuntersuchung unterzogen, welche zur Entde ckunz eines zerknitterten PapierstückZ in der Tasche des Dichters führte. Der Maire nahm dieses in Beschlag und ertheilte hierauf dem Polizisten die Weilung, derr Verhafteten wieder frei zulassen. Jetzt erst erfuhr man die wahre Ursache der sensationellen Ver Haftung. Die Vertreter der Localpresse hatten den Maire mucht. thiuit den Text der Dichtung Clovis Hugues zu verschaffen, und da dieser den selben nicht freiwillig hergeben wollte, zögerte der Maire keinen Augenblick, seine Autorität geltend zu machen und auf diese Weise in den Besitz des gewünschten Manuskriptes zu gelangen. Der Vorgang war nicht über die Maßen parlamentarisch, aber der Maire erreichte seinen Zweck und das gewte. ilovis' Hugues lachte selbst herzlich über diese neue Anwendung der De vise von Avignon: Mit Krallen und vchuaoel . Jn'einemgrauenhaften Zustande wurde die uneheliche Tochter einer im Hamburger Vorort Winterhude wohnenden Ehefrau Baller ins Krankenhaus gebracht. Die Aerzte stellten fest, daß dem acht Jahre alten unglücklichen Kinde m beiden Ober schenkeln die Knochen gebrochen waren, ebenfalls war das Schlüsselbein gebrochen und der Knochen des rechten Oberarms aufgetrieben Außerdem gaben verschiedene Verletzungen am Kopfe Zeugniß von den Mißhandlungen, welche an. dem armen Kinde verübt worden sind. Die unmenschliche PZutter wurde in Haft genommen. Rudy'S Alle Suppositoty wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurussgegeben. 50 Cts. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martm Rudy, n 1 s . if " m, r reginrirlen Apoiyerer, uancaner, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in äffen guten Apotheken. Ward . BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, JnblanapouS, Ind. Columbia, Malle! Qät ZTKEttty & Dekcarc Str. Die schönste, größte und am bequemstsn ein gerichtete Halle der Südseite. Sie steht zur Verfügung für Abhaltung von Conzsrtsn, QÄNZ'Ariinzchon, Pnrties eic. Besonder? st sie Vereinen zu empfehien. jCT Die schönste Wirthschaft in der Stadt. Nur die besten Getränke wndkn derakreicht. Zu zahlreichem Besuche ladet ein OTTO SCHMIDT.

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