Indiana Tribüne, Volume 17, Number 346, Indianapolis, Marion County, 2 September 1894 — Page 4

Zndiana Trwttne. Erscheint Taglich und Sonntags.

TietSglicheTrib2' kostet durch den Träge, i'ilCentl per Loche, die LonntagZTrtdäne- 5 ent per Woche. Berve zuiammea i enx vorr KZ Cent? perMonat. Per Post ,uzescht inLor nbezhlung per Jahr. ' Ossice : No. 18 Süd Aladaa Str. Indianapolis, Ind., 2 September '94. Jettungöentcn Die Zeiten der Seeschlange" sind längst vorüber. Wenn heute die HunvStagLsonne noch so glühend auf die Köpfe gequälter Redakteure her niederbrennt, wenn die Blüthen der sauren Gurke noch so wild und phan tastisch in die Höhe schießen, die See schlänge wird sich nicht mehr durch die Spalten auch nur des winzigsten Lokalblattes schlangeln. Wo sind die glücklichen Zeiten hin. da es mit ihrer Hilfe auch dem ersindungsärrnsten Berichterstatter noch möglich war, die settesten Enten in alle Zeitungen zu lanciren ? Tamals fanven sich im mer noch willige Schiffskapitäne, die im Dämmerlicht mitten auf dem Ozean die allbeliebte Seeschlange er blickten und ihre Länge, je nach dem Wunsch deS Berichterstatters, auf achtzig bis dreihundert Meter taxir ten. Und war dies liebe Vieh abge than. so kam die alte Frau in Schottland" an die Reihe, die nie starb und die schon seit einem Dezen nium .113 Jahre. 7 Monate. 6 Wochen und 3 Tage" alt war. Oder in irgend einem unkontrollirbaren Nest in Anatolien gebar eine Frau binnen Jahresfrist zweimal Drillinge und unter der Spitmarle .Instinkt oder Ueberlegung?" tauchte jener in allen Zeitungsredaktionen wohlbekannte Hund auf, der seinen Herrn in Konstantinopel verloren und ihn in Paris wiedergesunden datte. Ebenso stand damals noch der Giien wurm" in hohem Ansehen; er fraß sich durch die dicksten Panzerplatten durch und hätte beinahe ein großes Kriegsschiff zum Sinken gebracht. 'Das Alles gehört schon längst einer dald vergessenen Vergangenheit an. Auf derartige plumpe Scherze fällt heutzutage auch der harmloseste Zei tungsleser nicht mehr herein, und wie Alles der !ode unterworfen ist. ha den auch die Zeitungsenten sich den gesteigerten Ansprüchen des fortge ichrittenen Jahrhunderts entsprechend in ein wesentlich anderes Gewand hüllen müssen. Heute wird diese spezifische Art Ente mit Vorliebe als Erfindung" oder mit einer wissenschaftlichen Sauce servirt. In den Monaten Juli und August giebt es überhaupt keine Erfindung, die nicht gewagt würde. Noch bis vor weni gen Sommern wurde mit Vorliebe das lenkbare Luftschiff kultivirt und dies fabelhafte Transportmittel nahm nach einander die unglaublichsten Gestalten an. Bald war eS einfach den Klügeln eines Adlers nachgeahmt, bald erschien es in Form einer Eigarre, eines Strickbeutels oder einer ilnterbose, aber selten wurde e5 durch feine Ilugkrast weiter getragen als diS in die .vermischten Nachrichten ciniger vertrauensseliger Blätter. In diefem Jahre hat sich die Saisonente ! in den .kugelsicheren Panzer" ver- ; wandelt und Herr Dome war der , glückliche Erfinder, der Monate lang die ganz? Welt an der Nase führte. Er läßt in London, unentwegt noch . immer auf sich und seinen 'Panzer : schießen, nachdem die militärische Prüfungskommission den Schneider sammt seinem Panzer längst hat schießen lassen. Auch mit sonstigen weittragenden militärischen .Erfindungen" sind wir in diesem Sommer förmlich über, schüttet worden. Die vergifteten e webrkugeln haben sich wieder einge stellt, die bald mit Strychnin, bald blos mit Schwefel oder mit Pseffer gefüllt werden. Ein anderer Erfin der macht den Vorschlag, Fische zu zähmen und sie so abzurichten, daß daß sie Torpedos unter feindliche Schiffe tragen und diese auffliegen lassen. Die bekannten fliegenden Fische dürften sich dazu am meisten eignen; sie brauchten einfach nach dem Grundsatz .fliegen und fliegen lassen- dressirt zu werden. Auch eine ganz eigenartige Verwendung von Hunden wird für den Kriegsfall em pfohlen. Die Thiere werden auf die Uniform abgerichtet. Im Kriege erhalten sie am Schwanz einen rauch, zeugenden Stoff, an den Kopf wer den ihnen zwei Revolver gebunden, Sie mit ihren Kiefern verbunden sind, und so hetzt man die Hunde auf den Feind. Die Thiere werden, von einer sie unsichtbar machenden Rauch, wölke verhüllt, in die Reihen der Gegner einbrechen, und so oft sie zum Bellen oder Beißen daS Maul öff. nen, schießen sie durch die Bewegung ihres Unterkiefers die Revolver ab, . fo daß die Feinde zugleich in die Wade gebissen und in den Bauch ge .' kchossen werden.Einem preußischen Sekondelieute. nant gegenüber dürfte ihnen freilich iöeideö unmöglich sein, denn diese Herren verfügen gewöhnlich weder über eine Wade, noch einen Bauch! Noch genialer ist die Idee, große Fliegen zu züchten, die man zuerst aus milzdrandkranken Vieh sich mästen und dann gegen den Feind ausschwärmen ääßt. Der drohenden Gefahr der Vergiftung könnte der Feind dann nur vorbeugen, wenn er sich außer mit Säbel und Gewehr auch noch mit Fliegenstöcken" bewaffnet. Man sieht. oZch tue aeijreichsten Ersindu-

cen lassen ttch zuweilen durch eirie

Kleinigkeit unwirksam machen. An die Phantasie der Erfinde? von Zeitungsenten werden also heute viel größer? Ansprüche gestellt als in früheren Zeiten. Er dars m myi mehr an die alten, feststehenden Eliches halten, sondern muß fast zum Dichter werden, wenn er dem Ge schmack feiner Zeitgenoen genügen will. Nur dem Hlrn ernes höchst phantasievollen Kopfes kann beifpiels weife die Geschichte von dem .confiS cirten Feigenblatt" entsprossen fein, die heuer in folgender Form ihre Rundreise durch die Tagesprese macht: .Aus einer Proviuzbuhne Ungarns wurde dieser Tage .Die Tragödie des Menschen" von Madach gegeben. Da für die Szene im Pa rsifX.ti ... raoies in oer ganzen riiqasl leine Feigenblätter aufzutreiben waren, half sich der findige Direktor damit, daß er frisch gebrochene grüne Tabakblätter verwendete. Kaum hat ten nun Adam und Eva in dieser Toilette die Verse deS Dichters zu rezitiren angefangen, als sich in der ersten Bank deS Zuhörerraumes ein Finanzwachmann erhebt und, in dem er mit dem Finger auf das erste Menschenpaar deutet, rüst: .DaS ist nicht ärarischer Tabak; den mug ich consisciren!" Darüber entstand natürlich großer Lärm im Publikum. Man suchte den Finanzwachmann zu beschwichtigen: aber der wollte Nicht nachgeben. Schließlich ließ er sich durch die Versicherung beruhigen, daß er nach der Vorstellung die Tabak Mütter bestimmt erhalten solle, und damit war auch das nahezu schon der lorene Paradies gerettet." Hätten Adam und Eva den ganzen Abend über ohne Feigenblatt gespielt, so wäre das in der That auch gar zu starker Tabak gewesen. Aber mit der schöpferischen Phan taste allein läßt sich die Zeitungsente heute auch nicht mehr gedeihlich züch ten, denn die nimmer rastende Wis senschaft hat sich auch dieses Gebiets bereits bemächtigt und zeitigt darauf gar wundersame Blüthen. Der rüh rige Entenvater muß daher auch mit dem ganzen Rüstzeug der modernen Wissenschaft gewappnet sein,, um der Concurrenz erfolgreich die Spitze dieten zu können. Besonders das Stu dium der Naturkunde sei ihm em pfohlen, sonst laufen ihm so abge schmückte Einfälle mit unter, wie die Geschichte vom Kampf der Sperlinge mit den Wieseln, aus die ein Blatt bekanntlich erst vor ganz kurzer Zeit hereingefallen ist. Will er aber ganz und gar auf der Höhe derZeit stehen, so muß er sich selbstverständlich auch in die allermodernsten Zweige der Wisfenschast, in die Lehre von der Suggestion und vom HypnotiSmus, vertiefen. Und gerade hier findet er ein weites, fruchtbares Gebiet, das bisher durchaus noch nicht seinem ganzen Umfang nach ausgebeutet wurde. Die hypnotische oder sugge stive Zeitungsente ist bisher nur in vereinzelten Exemplaren ausgetreten, aber es ist kein Zweifel, ihr allein ge hört die Zukunft. Man denke nur an die großartige Ente von der .magnetischen Krone". Ein Kranker leidet nicht nur an chronischem Kopf schmerz, sondern auch an allerlei Wahnvorstellungen. Er bildet sich ein, er könne nur auf dem linken Beine stehen und hält Ludwig Bar nay für den genialsten Theaterdirek tor beider Hemisphären. Der Arzt kommt und legt ihm einen magneti schen Stahlreif um den Kopf. Nach einer halben Stunde ist der Kranke geheilt. Er hat keine Kopfschmerzen mehr, tanzt aus dem rechten Bein und nennt Herrn Varnay nur noch .Herr Hosrath". Aber das Unglück will, daß einen Tag später ein ganz gesunder Mensch die .magnetische Krone" findet und sie sich unvorsichtiger Weise aussetzt. Seitdem hat er die Kopsschmerzen, balancirt nur auf dem linken Bein und hat sich dieser Tage sogar gewei gert, sein Abonnement für das Berliner Theater zu erneuern, weil Herr Barnay dort nicht mehr Direktor sei. Nicht zu umgehen ist unter diesen Umständen die Lektüre fachwissen schaftlicher Zeitungen, die jedem den kenden Entenerfinder die fröhlichsten Anregungen geben können. Bekannt lich heilt man neuerdings fast alle körperlichen Leiden nur noch auf vfy chischem Wege mit Hilfe der Sug gestion. So enthielt das letzte Heft der .Zeitschrift für HypnotismuS" eines vortrefflichen Aufsatz des französt schen Arztes Dr. Bevillon über die psychische Behandlung jenes eigen artigen, etwa? feuchten Leidens, an welchem die meisten Kinder bei nacht schlafender Zeit zu kranken Pflegen. Um die Bettchen der Kinder trocken zu halten, räth Dr. BeVillen, man solle den Kleinen Schlaflosigkeit suggeri ren, während ein deutscher Laie fchou längst das viel einfachere Mittel em pfohlen hat, die Kinder auf einem Sopha schlafen zu lassen. ES dürfte kaum befremden, wenn man nun die psychische Behandlung auch bald auf Thiere überträgt und z. B. den Roth, lauf der Schweine und die Maulund Klauenseuche des Rindviehs durch Suggestion zu heilen sucht. .lSarum der Preis so vlei. Brepan: Zweihundert Dollars für dieses Pferd.! ES hat mich tausend gekostet.Motherick (argwöhuisch): .Das ist 8 a aber eine aarn unawLbnlicke . - - ij- - - . - - - r 7 - relsreduktioni" Brepano: .Ja. das ist es auck. ölber es ging durch und tödtete meine Schwiegermutter, und nun habe ich keinen weiteren Gebrauch für boß werd."

Dr. August König'S Hamburger Tropfen. Gegen DySPePsie Uebelkeit, Tiefe so gewöhnlicben Krankbeiten Uhn Saueres Aufstoszcu, u.s.w. u5fpnA . OTasfn; Xfr aen' 11 11 ' satt bat nicht die zur gesunken Verdau ung der Speisen notbirendigen Eigenschaften und eine allgemeine Scbwää'e des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamdurgcr Tropfen reinigen die Cäfte. Gegen Leberleidcn. Biliöfe Beschwerden bekunden ew Trägheit des Auöschcidungs'OrgZnS der Leber und Urregelmäßieit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der auSgefonrerten Flüssigkeit bestimmten Organe. 5Lcnn ein Nederfluß vcn Galle im Blute zurückbleibt, treten diliöfe Befcbwerren auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut, u.s. anzeigen. Als ein Mittel gegen tiefe Leiden sind Tr. August König'S Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu emvfehlen. t. Jakobs (M Heilt NhettmatiölMlS, Neuralgie. Nückenschulerzen, Verletzungen.

Offener Schrelbcbrief deö Philipp Sauerampfer. Mein guter Herr Redaltionar! Eie hen diel leicht in Jhne Ihr Päper e Adwer teismentgenotift, wo e Meedche for e kleene Fämillie verlangt werd. Des sin ich, das meint die Fämil Jlie. Awer ich wünscht.ich hätt's liewer nit nei gedahn. Wisse Se. Herr Nedaltionär, wenn- die Lizzie. was mei Altie is, heim wär, dann derft ich of ttors nit an e Mehdche denke, awer jetzt, ich kann Jhne sage, is es zu en große Truwel for mich, mitauZ Jemand fertig zu werde. So Tag for Tag mich mit die Kids erum zu datiern, das is mehr, als ich for die Dauer stände kann. Des Morgens, wann ich gleiche deht noch e bische in's Bett zu liege un e kurze Weil Nest zu hawwe, dann kommt eens nach des Annere von die Jongsters zu mich ans Bett un pullt an des 'Llä'nket un ich hen zu thue, dajj ich das Blanket nor immer fest halte. Dann tiefe se mich in eenem fort; des eene will Breckfest, des annere will en Drink, gedreßt wolle se all sein un all !vas ich duhn kann, is. daß ich uffsteh un eens nach des annere tackele un uffickse. Dann leit ich mei Kohlölstohfche un koche Kaffee, schneide so ebaut vierunzwanzig Sticker Brot, schmiere Tschelle druff, bikohs Butter is mich zu eckspensif un dann kanns losgehe. Bei's Bremsest do starte die Buwe schon mit feite un befor da& mir mit das Esse gedahn sin, Hot schon Jedes zweemol von mich sei Wichs kriegt. Of Kors grein: se e gut Diel un dann sollte Se nor emol die Fehses sehe: alliwwer mit Tschelle beschmiert, un ich könnt getrost des Hätschet nemme for die Krost abzutschappe. Bei des Dinner hen ich deselbe Schapp un bei des Sopper of Kors auch. Nosser, hen ich gedenkt, das kann ich ntt mehr stände un ich besser nemme mich e Mehdche for Alles. Dodruff hen ich geadverteist un des Babier war kaum geprint, do räppt's auch schon an die Zrontdohr. Es war e Mehdche wo for den Platz gefragt hat. Es war so e fung uffgcschosse Ding von e Jahre vierunverzig, zwar schon e bissi alt for mein Gebrauch, awwer ich dacht, es is ennihau btsser, als wie so e jung Person, wo mich gleich en Feller mit ins Haus bringt. Es gefällt mich soweit ganz gut bei. Jhne," sagte se, awer ich muß Jhne gleich sage, daß ich nit zu die Wasch un auch nit zu des Koche lytit kann." Is das so?" hen ich gelagt, dann kenne mir keen Bahrgen nit mache, wann ich Jemand hawe will, for in de Parlor zu setze, dann nemme ich mich ennihau eene, wo ich nit esfreht zu sei brauche, daß se mich einigt Zeit an Altersschwäche sterbt." Ich hen die Dohr zugeschlemmt UN draus war se. Gasch. war'n ich mäd! Gleich druff Hot die Bell gerunge un es war schon wieder e Annere do. Diesmal warsch e jung Mehdche so ebaut zwanzig Johr alt, e arig hibsches Kind un fein uffgedreßt. Ich hen er gleich gesagt, daß ich Strohwittwer wär, un Jemand hawwe mißt, das nach Allem gucke duht. Allrecht." sagt se, do den Se grod in mich die Richtige gestrocke. Bei de Weg. Sie hen doch kee Kinner?" Waaas?" hen ich gesogt, kee Kinner? ja denke Se denn, ich brauche e Mehdche. blos for zu m i ch zu tende? Ju bett hen ich Kinner, vier Stick, un was for e Keind!" Ja." Hot se do gemacht, dann sieh! ich arig sorrie; toann jch zu Kinner tende wollt, dann hätt ich bei die alte Leit stehe kenne, die henn ere auch plenti." Domit is se fort un Hot gelacht wie AÜes. No. biet des nit einiges? Ei do fall jo gleich e ganz klee Gewitter eneischlage. Also mit mich alleens Hot se stehe wolle! Ich sin nor froh, daß die Lizzie nit do war; wei, die hätt' das Frauenzimmer uff de Svatt gekillt! Well, es kamere noch so ' e Sticker siwwezeh, awer keene Hot mich gesuht. Sie kenne sich kee Eidie nit dervon, mache, was die all vor Anspricht. gemacht hen; die eene bot alle Sonntag un alle Donnerstag ab hen wolle, for daß se ihren .Äruder" fehe konnt. Die Annere wollt mei Permischen hen, daß se ihrn Feller als emol in mein Parlor-sehe kennt; die Dritte Hot eemol for allemol gesagt, daß se kee Kohle hole un auch kee Schlapppehl ausleere deht; die Vierte Hot dieWoch dreimal Mittags un zweemol Owends ausgehe wolle, bikohs sie deht Piano Lessens nemme un deht .auch in e Dänzingschul gehe un so fort. .BZell ich sage Jhne. die Geschieht iot mich pllttiniehr krehslg gemacht. Zuletzt kam e jung Mehdche, se Hot arig gut geguckt un Hot arig gern den Sümi. Le fcjiic, so wi mii

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einigem zusrieoe un ic wout aucy einiges duhe. um mich zu sattisseige. Sehn Se, daß hen ich gcgliche; wann e Mehdche so zu en Mann spricht, dann is es e schuhr Ding, daß mer die in die Haushaltung juhse kann. Ums korz zu mache, ich hen se geheiert. De annere Morgend Hot se ihrn Tronk un ihr Sätschel gebracht un is

ins Spehrruhm. wo obstehrs is, eingemuhft. Die Kinner hen ich zuch ob stehrs gemuhft und ich warn froh, daß ich jetzt wenigstens emol Nachts mei Rest hawwe konnt, mitaus daß ich im mer for en Drink oder sonst was von die Kids uffgeweckt werre deht. Well, wie mer den Owend unser Sopper gehatt hen, do sin ich fort, for daß ich in aller Gemiethsruh e paar packe konnt. So gut Hot mersch lang nit mehr geschmeckt, bikohs ich war'n beruhigt driwwer. daß daheim Alles in ere gute Schehp war un daß das heiert Mehdche for die Kinner kehre deht. Das Hot mich . so lesie suhle mache, daß ich nicks drum gemwe hen, wie spät'S auch geworre is bifor daß ich for heim gestalt sin. Jch bin reiteweq ins Bett gange un hen auch gleich geschlofe. Uss emol wern ich wach. (5s is l?elllichter Dag un mei vier Bmre stew an mei Äett. Was is die Matter sag ich. Do verzählt mich der öiallie. gestern Olvend, wie ich fort aewese wär. da wär eil Mann mit e Lockie tarn; un hätt dem heiert Vehdche sein Stoff widder geholt un heit Morgen wär auch die Kläre iolt. Do soll awer doch e Bomb eneischlage. dacht ich un sin pbstehrs. hikyhs ich war n schuhr. die Buwe hatte mich nor gesuhlt. Awer es war e Fält! Die Kläre war fort un mei Lizzie ihr silk Dreß un ihr ganze Winterstoff war auch fort. Mei golden Watsch, wo in des spehrruhm in e Birohdraher ge leae Hot. hen ich auch gemißt. So is mirsch gange. Jetzt kann ich mef Buwe Widder selbst täckele. womit ich vervleuve Jhne Ihr liewer P tj i l v p S a u e r a m p f er. Für Ecbifföscbeine nach und von Europa, Erbschaftser Hebungen, Ausstellung von Vollmach ten, Reisepässe, Kaufbriefe etc., wende man sich an . Pnsterer, 70 O. Mar ket Straße. -- Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str. Schön und rein Soll das Haus stets sein! Die besten Bürsten dazu kaust man bei y. Tchmedel 420 Oft MeCart; tt. vw- Jl Ur: Baratt Muir ton MkmeapollZ. Für Frauen. Hood's Ssapri2a iA hauptsäNch daz , ignet, di Vsche?deu, denen da Geschlecht vu terworse Ist , heilen. Lesn .Ich litt lae lange Zeit Weibliche Schwache nd versucht viel Heilmdtek und Aerzte, jedoch ohne Erfolg. Eine! läge lal ich tnel ton Hood'A Larsaparilla Büchern nd dacht in Flasche der Medijia , versuche. 91 de oirkt in s zroien Unterschied in mewem Ktm find. da ich veiter drei Flasche nahm ich vollksmme gesund fand. Ich weiß. QooVs Sarsaparilla Heils. Ich had dals,Je auch meinen Kindern egeex k?K ßd. daß U bei sutn SesundkZ kM. ff I l? uela Oensch. lal diese zum utze, nd, rer gtbraucht teerte. 27lrl. Earah.Vtx, SOS 1$. tt k. MinneapoNZ. Mi. H,od'A PUl VLtn I Leberleid, Gab ML llstchL SitaftltaClL nttrtoa. EiS ! Eis 5 Eis l Wtr benüden daS Soupon.Tyllem für Ablief. eruna von liiS an unsere Kunden. Sausen E,t Ihre oupon, bevor da i geliefert wird. Da wir einen guten Borrath von EiS besitzen, so find wir tn der Lage zu folgenden Preisen zu verkaufe : IOO bi 300 Pfd in einer Nteserung 23c periooPfd 200 Mi 1000 vsd in einer Lieferung 20c per . lOvO bi 2000 Pfd t einer Lieferung I7e . jooo uud mehr in einer Lieferung 16c m CDUtl- Hs CDn., Office : 91. Hl West Galnutßr.-Xcl. 1088.

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