Indiana Tribüne, Volume 17, Number 344, Indianapolis, Marion County, 1 September 1894 — Page 2

Jndiana Trwiwe.

Erscheint Taglich und OonntagSi ritAzttcse,Trib2Oe"rostrt durch den Tröge, LltfeiUI per Ssche, die Sonntag Tribüne- I ZentZ per Woche. Beide zusammen 16 Cents ode, IJÖintJ per Monat. Per Post ,ugeschtt tnOor Rl5eia$tBfltf$et3a$t. "' vlsice': 5!o. 18 Süd Alabaa Str. 3nMxcpoItt, Ind., 1 Septlmber '94 esitzverhältnisse lu Amerika und Frankreich. . Auö den statistischen Berichten der französischen Regierung erhellt, -bajj die ca. 38 Millionen betragenden Einwohner Frankreich's in ungefähr Millionen Häusern wohnen' und daß die Zahl der Letzteren schneller zunimmt, all die Ersteren. Im Jahre 1386 gab es in dem genannten Lande nur 7,706,137 Wohnhäuser.' welche, im Durchschnitt, von je 4.93 Personen bewohnt waren; dagegen sind , während der letzten .8 Jahre, so vlele'neue Häuser gebaut worden, daß aus ein jedes nur eine Klei nigkeit mehr, als 4 Personen entfällt. Dieses sind interessante Zahlen, besonderswenn man einen Vergleich dersel ben mit den statistischen Erhebungen in unserem genen Lande anstellt, r&ie Bevölkerung Frankreichs ist viele Male dichter, als diejenige unseres Landes !m . Großen und Ganzen, ja bedeutend .dichter als in unseren bevölkertsten Staaten an der Nordküste des atlantisen Oceans. Sie stellt sich dämlich aus 187 Personen pro Qua dratmeile gegen 21 in der ganzen Union und 107 in den nordatlantischen Staaten. Aber die mehr zerstreute Bevölkerung der Ver.. Staaten lebt in derhältnißmäßiz weniger Häusern, als die Franzosen. Während in den Ver. Staaten die Familkn stärker sind, als in Frankreich, tritt in beiden Ländern eine Abnahme der Kopfzahl zu Tage und als Folge hiervon eine schnellere Zunahme der Wohnhäuser, als ihrer Ve:oohner. Während der letzten 5 it)xt stellte sich der Durchschnitt der Anzahl der Bewohner eines Hauses und der Mitglieder einer Familie bei uns wie folgt: Bemohiec Mitglieder eine einer . Hause?. jZamUie. 1S90 5.45 4.93 1830 5.C0 4.93 1870 5.47 5.09 1SG0 5.53 5.23 1850 5.94 5.55 Diese Zahlen rechtfertigen die vorstcheiide Schlußfolgerung uild die Ab nähme in der Mitgliederzahl der einzelneu Familien erklärt die geringere Durchschnittszahl der Bewohner der Häuser. In Frankreich belief sich die öiopsstärke der Familien im Durchschnitt auf 3.0 mit durchschnittlich 4.9 Bewohnern in jedem Hause. Wie groß wird die Durchschnittsstärke einer amerikanischen Familie sein, wenn unsere Boölkerungsdichtigkelt diejenigeFrankreicks erreicht haben wird? Die Strebsamkeit und der Fleiß der Franzosen ist bekannt; die geringe Kopfzahl ihrer Familien mag eine Ursache oder eine Wirkung ihrer Strebsamkeit oder etwas von beiden sein. Trotzdem muß die aus den statistischen Erhebungen sich ergebende Thatsache, daß 1 Procent der 9 MillionenWohnbäuser Frankreichs das Eigenthum der Bewohner sind, überraschen. In dieser Beziehung stehen wir den Franzosen nach, trotz des natürlichen Reichthums unseres Landes, unserer Thärigkeit und ausgedehnteren Arbeitsgelegenheit. Nach Ausweis unseres Censl.s-Bureau waren nur 47.5 Procent hir Farmen nebst den dazu gehörizen Wohnhäusern Eigenthum der Insassen, der Rest von 52.5 Procent war seitens der Besitzer verpachtet. Von den Farmen unseresLandes allein wurden 32.3 Procent unter Pachtvertragen bewirthschaftet, gewiß eine große Zahl imi dieselbe wächst von Jahr zu Jahr. Von den Wohnhäusern in Städten undDörfern waren 63.2 Procent nify Eigenthum der Bewohner. Diese Zahlen beweisen, daß die arbeitenden Massen sich immer mehr von der Lebenssituation entfernen, welche Prosperität und Unabhängigkeit öedeutet, nämlich dem Besitzthum von Farmen und Wohnhäusern. Ist dies auf die Extravaganz und den Mangel an Vorsorge bei den einzelnen Individuen zurückzuführen oder auf die gedrückt: Lage der Industrie und die ungleichmäßige Vertheilung des Reichthums? Unzweifelhaft ist Frankreich in beiden Hinsichten voraus. Der Franzose übertrifft den Amerikaner, soweit Frugaütät und Sparsamkeit in Frage kommt, auch sind in Frankreich nicht so - ungeheuere Capitalien in den Händen von Wenigen concentrirt, wie in unserem Lande. Unser Tabakhandel. Der Umfang und die Bedeutung unseres Tabakhandels ist, außerhalb der Pflanzer-, Händler- und Fa'bcikantenkttise, wenig bekannt. Nach der Handelsstatistik stellte sich der Werth des Tabaks, welcher in. dem am 30. 3irai 1894 beendeten Fiskaljahre erportirt und importirt wurde, auf $41. 090,030. Es wurden erportirt Fabrikate im Werthe von $3,849,452 und Blättertabak im Werthe von $24,085, 234, importirt dagegen Fabrikate im Werthe von $2.154.14& und Blättertabak im Werth- von $11.001,798. Noch bedeutender lvar der TabakLhandel in dem am 30. Juni 1893 beendeten Fiskaljahr, in welchem sich der Gesammtwerth auf $44.561.000 stellte.' Erfreulicherweise entfiel der Rückgang von ca. $3,500,000, welck)er übrigens In Vergleich mit der Abnahme des Handels, in den meisten anderen Artileln. gerade, nicht, bedeutend zu nennen ist. auf die Einsuhr, die Aassuhr wies soiar eine Znnabme von 26.942.454

mi Jayre 1893 aus $27.934.686 in dem soeben beendeten Fiscaliahr, also UM nahezu eine Million Dollars, auf. Unter den fremden Ländern, welche unseren Tabak kaufen, nimmt England mit dem Quantum von 83.273.199 Pfund im Werthe von $3,171.759 'den ersten Platz ein. dann folgt Deutschland mit $51.632,897 Pfund im Werthe von $3.923.915. Frankreich mit 33L63.003 Pfund im Werthe von $3,025.664; die übrigen europäischen Staaten bezogen von dem edeln Kraute 95.693,631Pf. imWerthe von $6.341.833 und Canada Z2.575.420 Pfund im Werthe von $1,164,043. Allen anderen Ländern der Welt lie ferten wir insgesammt nur 9.238.000 Psund unverarbeiteten Tabak, woraus zu ersehen ist. welch' weites Feld unser Erporthandel in diesem Product noch hat zumal bei der anerkannten Güte des amerikanischen Vlatt-Tabaks. " Hinsichtlich des Preises, den die verschiedenen Länder für unseren Tabak zahlten, bestand' ein bedeutender Unterschied. So bezahlte Großbritannien amerikanischen Tabak mit durchschnittlich 10 Cents per Pfund, Deutschland und Frankreich dagegen, mit nur 8 Cents. Canada mehr als '9, West-Jn-dien 10 und Aüstralasien 15 Cents per Pfund. Letztgenannte beiden Colomen sind unsere größten Abnehmer von Tabak-Fabrikanten, denn der Consum stellte sich im letzten Jahr aus $1..

168,163. Diabolische Praktlketl. Seit uralten Zeiten wird in allen civilisirten Ländern! das Betteln als ein einträgliches Gewerbe betrieben und die professionellen Bettler scheuen selbst vor den verwerflichsten Mitteln nicht zurück, wenn es gilt, Mitleid zu erregen und die Börsen der Mitmenschen zu öffnen. Besonders im Schwange steht die Verstümmelung bcr Glieder von . Kindern, entweder ihrer eigenen Sprößlinge oder solcher unglücklichen Wesen, welche sie gestohlen haben, denn sie wissen sehr wohl, daß Nichts leichter Mitleid wachruft, als der Anblick eines verkrüppelten Kindes, und vom Mitleid zum Wohlthun ist nur ein Schritt. Vom Dr. Archie Stockwell, welcher, die Bettlerpraktiken in einge hender Weise studirt hat, ist soeben eine interessante Abhandlung über die Ergebnisse seiner Beobachtungen veröffentlicht worden, welche die Verworfenheit der professionellen Bettler in ihrer abschreckenden' Häßlicheit zeigen. Unter Anwendung von Säuren und Alkalien erzeugt das Gesindel am eigenen Leibe widerliche Geschwüre; Wunden. von gefährlichem Aussehen, aber ungefährlicher Beschaffenheit, werden mit eigener Hand gemacht und mittels verschiedener Reizmittel entzündet sowie offen gehalten, und mit Arsenikpslaster, Jnjection von AmmoniumWasser und ähnlichen Mitteln die Zersetzung der Gewebe verursacht, auch die Bildung von Auswüchsen herbeigeführt. Die Graduirten" der Pariser Lettlergilde verschmähen diese brutalen Hilfsmittel, um den Körper siech und zum Gegenstande des Mitleids zu machen. In dem sündigen Babel an der Seine werden nämlich Geschwüre und allerlei krankhaste Auswüchse auZ Wachs angefertigt und von dem Bettler auf dem gesunden Fleisch mittels Bandagen in Position gehalten; diese Wachsfabrikate sind so tauschend nachgeahmt, daß sie, auf den ersten Blick, selbst das Auge eines Arztes zu täuschen vermögen. Das. Blenden kleiner Kinder, entwe der durch mechanische Mittel oder durch künstliche U?bertrazung von Augenkrankheiten, kommt besonders unter den Bettlern in England, unter denen sich sehr viele Zigeuner befinden, vor. Vor gar nicht langer Zeit wurde eine alte, Megäre von einem englischen Gerichtshofe dieses diabolischen Verbrechens überführt und nach ihrer Verurtheilung legte sie ein offenes Geständniß ab; wie sie mit dem größten Cynismus erklärte, hatte sie mit einem blinden Kinde erfolgreicher - auf das Mitgefühl des Publikums zu speculiren erwartet. Die Geschichte der in England lebenden Zigeuner beweist, daß dieses Volk auf dem Jnselreich das Verstümmeln als Mittel zum Zweck zuerst angewendet hat, und diese Thatsache corroborirt die .Annahme., daß die Zigeuner dasselbe erfunden- haben. Die EntDeckung einer Bande kroatischer Zigeuner. welche einen lebhaften Handel mit verstümmelten Kindern mit den professionellen Bettlern an der atlantischen Küste trieb. . spricht ebenfalls dafür. Ein Zufall führte die Polizei an einen Ort, an welchem sich neun Opfer der unmenschlichen Barbarei der Zigeuner, darunter zwei Mädchen, befanden. Den Mädchen waren, offenbar mit Gewalt, die Beine gebrochen und kein Versuch zur Vereinigung der Bruchstellen war gemacht worden; im Gegentheil, man hatte die Glieder an jenen Stellen wiederholt bewegt, um die naturgemäße Heilung zu verhindern und permanente Deformitäten zu verursachen. .Ein , kaum sechs Jahre alter Knabe war mit gebrochenem Arm an ein Bett festgebunden, jedoch in der Weise,, daß die Knochentheile über einander lagen. Fünf Kinder waren in einem dunkeln Keller, in welchen nicht der. schwächste Lichtstrahl zu dringen vermochte, eingemauert. . Zahlreiche Verstümmelungen, welche auf Zigeuner zurückzuführen waren, bewiesen, daß die Leute bemerkenswerthe Kenntnisse in der Anatomie besaßen.' Daß die Fabrikation von Krüppeln und Monstrositäten bereits im Alterthum betrieben wurde, erhellt aus den Schriften. von Xenophonund .Diodorus Siculus.- -Die Asiaten, namentlich die Chinesen, sind Meister in dieseM' diabolischen Gewerbe. Namentlich verstehen sich die schlitzäugigen Hallunken gut auf die Tenotomie, Sehnendurchschneidung, und mit Vorliebe ma chen sie ihre Opfer mittels Durchschneidens der Stimmbänder stumm. Sie sind auch wohl bewandert in der Kunst, Atrophie oder Hypertrophie der Mus-

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ülaeteile, j. ciiiiaic Hlievre.ffeen, j.i ooir B'ödstN.i in beliebtsi.'M ßiji.v z.l verursachen. Ausfiel-' iuuatii :nesan!er o:!st:ositä!e.: der abschrreiidstel Art gehören denn auch in China nicht zu b?:i S:!tenh:iten. 5rn dk.".i iyaUn &tzr.aba wurde einst ein Knabe ausgestellt, d:sse:mopfunifana Ufa vi?rqeidjnirfnfs Alter an deutete, wählend IHirinpf und Glieder einem Kind: von höchstens zwei Iahren zu gehören schönen. (5s war Zem soaenanir Waertops. sondern es wurde ermittelt, daß das unglückliche Wesen nahezu 20 Jahre bis zum Halse in einem Gesas ohne Boden geyalten war, wodurch die Entwicklung unmoglich gemackt wurde. Ferner wurde festaestellt. daß der zur Monstrosität gemachte Knabe der einzig: Ueberlebende von 13 anderen Kindern war, die derselben Procedur unterworfen, die aber im Laufe der Zeit gestorben waren. Der Unhold, welcher diese Schandthaten verübte, wurde tn langsam zu Tode gekocht, welche gräßliche Strafe seinen entsetzlichen Verbreche angemessen war. rvetterwohlZtlstgett. Der große Streik in Pullman mit allen seinen Folgen hat jedenfalls klar gelegt, daß die Gründung vollständig gerArbeiterstädte, in welchen die Eigenthümer der Fabrikanlagen auch dauernd die Besitzer der Wohnhäuser für die Arbeiter sind, so viel Unzuträglichkeiten im Gefolge 'hat, daß dieselbe nicht zur Nachahmung empfohlen werden kann. Den Erklärungen zufolge, welche Vullman selbst vor der Streikcommission abgegeben hat, dachte die Gesellschaft von Anfang an gar nicht daran, die Wohnhäuser im Wege der Abschlagszahlung in dcn Besitz der Ar beiter übergehen zu lassen und dies: seßhaft zu machen; die Gesellschaft wollte vielmehr die volle Controlle in der Hand behalten und vor allen Din gen kein Grundeigenthum verkaufen, um . jederzeit die Ansiedelung nicht Wünschenswerther Elemente, die Eröffnung von Wirthschaften, den Betrieb von Spielbuden, verrufenen Häufern etc. verhindern zu können. Mag diese Vorsorge sllr die Moral der Arbeiter aus ganz lobenswerthen Motiven entsprungen sein, jedenfalls hat sie einen sehr starken Beigeschmack von Paternalismus, von einer Sorte, die in diesem Lande jedenfalls nicht am Platze ist. Es ist an sich schon bedenklich, wenn eine große Corporation eine ganze Stadt auslegt," dieselbe mit Gas und Wasser versorgt, die öffentlichen Gebäude herstellt, kurz Alles thut, was in einem geregelten Gemeinwesen durch die städtischVertretung pergeben wird. Eine solche Corporation erreicht noth wendiger Weise eine solche Machtsülle in politischer und socialer Hinsicht.daß jede freie Entwickelung im Keime erstickt wird; sie hat die Bewohner in leder Beziehung in chrer Gewalt. Bei der Tendenz der Industrie, sich immer mehr in einzelnen großen Centren zu concentriren; wird aber die Frage d'.r Beschaffung angemessener Arbeiterwohnungen immer brennender. lU Versuchen mannigfacher Art, dieses wichtige Prshl.em zu lösen, hat es nicht gefehlt. In Deutschland haben -Ich vor allen Dingen der Kanonenköaig Krupp in Essen, der Eisenkönig Zaron Stumm Trier und neuerdings der Staat selbst an di: Lösung ?er Frage herangewagt. Krupp hat lrbeiterstädte gegründet, mit regelrechten Häusergoierten, Straßenzü;en, Veleuchtungs- und Wasserleitungsanlagen. aber dafür gesorgt, daß für Arbeiterfamilien von durchschnittlicher Stärke einzelne Häuser nebst kleinen Gemüsegarten errichtet wur den. in deren Besitz die Leute durch Abschlagszahlungen unter leichten Bedtngungen gelangen können. Baron Stumm hat seine Arbeitercolonien viel patriarchalischer eingerichtet, mehr nach dem Genre Pullman s, und schal tet als Hüter und Wächter des geisti gen wie des leiblichen Wohles seiner Unterthanen, denn das sind sie in Wirklichkeit. Der preußische Fiscus scheint sich mehr da3 Beispiel Krupp's zum Muster genommen zu haben. Auch in England hat man sich neuerdings mit diesem Problem ernstlich beschäftigt und aus emer Versamm lung angesehener Männer, welche jüngst in London stattfand, wurde auf Antrag des Cardrnals Vaughan ein Beschluß gefaßt, dahin zu wirken, daß die Arbeiterbevölkerung der großen Industriestädte aus privatem Wege durch indirekte Unterstützung.vor allen Dingen durch Beschaffung billiger und auter Verkehrsmittel dazu veranlaßt werde, in die Vororte zu ziehen, anstatt sich entweder rn großen Mlethskasernen einpferchen oder in abgeschlossenen Arbeiterstädten von' der übrigen Mitwelt absondern, zu lassen. Dieser Vorschlag verdient Veachtung. Wenn durch Gründung von Privatgesellschaften, die keinen persöslichen Vortheil verfolgen, den Arbeitern Gelegenheit geboten wird, in der Nähe der Jndustriecentren billige Wohnplätze unter leichteni Zahlungsbedingungen zu erwerben, wo sie für sich und ihre Familien dauernde Heimath finden, so werden diejenigen unter ihnen, die vorwärts streben, gern zugreifen. Sie werden das um so eher thun, wenn sie nicht zu befürchten ha ben. sichunter eine politische und sociale Vormundschaft begeberr zu müssen, die eines freien Mannes unwürdig ist. Die beste Garantie gegen eine solche Knechtschaft würde eine derartige Seßhaftmachung der Arbeiter dadurch bieten, daß dieselben von der übrigen Bevölkerung nicht losgelöst werden, vielmehr ein integrirender Theil derselben bleiben, mithin in politischen und administrativen Angelegenheiten mit ihren Stimmen .ebensoviel zu sagen haben. wie die anderen Bürger. (Clevel. Wachter u. nz.) Meerschaumpseifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen :c., bei Wm. Mnqo, 199 Oft Vashwgton ßtr.

Vom Inland?. Blitzschlag hat in diesem Sommer sowohl in Amerika als auch in Europa schon viel Unheil angerichtet, und dabei hat der Blitz oft sehr merkwürdige und theuere Launen.

Bei Versailles, Kentucky. schlug z. 53. am Morgen des 15. August der Blitz auf der Farm des Lister Weatherspon ein und todtete den werthvollen Traberhengst Earl Belmont", sür welchen Weatherspoon erst kürzlich Z5000 ausgeschlagen hatte. . D e r vor zehn Jahren von Frau Mattie Straßner angestrengte Prozeß wider die Stadt Columbus :n Jndiana wegen Schadenersatz von Z10.000 für Verletzungen, die sie sich durch einen Sturz auf einem schadhasten Burgersteige zugezogen hatte, st gegenwärtig dahin beigelegt worden, daß d:e Stadt der Klägerin Vergleichsweise 5200 bezahlt hat. Allerdings wird die Abfindungssumme fast ganz von den Prozeßkosten aufgezehrt werden, zumal der Prozeß schon zwei Mal dcm Oberstaatsgericht vorgelegen hat. In der monatlichen Sitzung der Staatsgesundtitsbehörde vonNew York hielt der Bakteriologe und Patholog der New Yorker städtischen Gesundheitsbehörde, Dr. Hermann M. Biggs, einen Vortrag über ein neuerdings von dem bekannten deutschen Bacillenforscher Professor Dr. Koch erfundenes Heilmittel gegen Diphtherie. Er war soeben von einer Studienreise in Deutschland zurückgekehrt und hatte sich dort eingehend mit den Heilwirkungen der neuen Koch'schen Lymphe, des Antozin" vertraut gemacht. Dr. Biggs erachtet diese Lymphe für ein unfehlbares Heilmittel gegen Diphtherie, wenn die Einspritzungen damit innerhalb sechsunddreißig Stunden nach der Ansteckung gemacht werden. Alle seine Zweifel betreffs der Heilwirkung des Mittels seien, wie Dr. Biggs sagt, geschwunden, und sogar Professor Vir chow und andere namhafte deutsche Gelehrte, welche das Mittel geprüft haben, seien zu demselben Schlüsse gekommen, wie er selbst. AusNewQrleanssch reibt die dortige Deutsche Zeitung": Wir betreten das neue (am 1. September beginnende) Geschäftsjahr mit den besten Hoffnungen. Was auch anderwärt sich Nachtheiliges ereignet haben mag, unser eigener Staat und der Siiden überhaupt, wurden im letztenJahre vom Glück besonders begünstigt. Wir haben in unserer Nähe keine großen Calamitäten zu verzeichnen. Unsere Haupt-Producte, Baumwolle, Zucker und Reis, versprechen einen ungemöhnlich reichen Ertrag; der Gesundheitszustand läßt nichts zu wünschen übrig; unsere Banken stehen auf solider fester Grundlage; unser Verkehr mit den Nachbarstaaten, sowie mit Mcrico, Central- und Süd-Amerika, nimmt von Jahr zu Jahr größere Dimensionen an. und wich in hm bevorstehenden Gesck-äst5jayl?, aller wahrschcinlichen Voraussicht nach, eine no:ti größere Ausdehnung gewinnen. Alles sieht vielversprechend aus, und von kei ner Seite ist eine Störung im Handel und Verkehr zu befürchten. Dieser Tage.führte in New Jork das Auffinden von einem Paar seidener Strumpfbänder mit goldenen Schnallen Addistn W. Hoyt, einen liebebedllrftigen Jüngling, der soeben erst die Großjährigkeit erreicht hatte, in das Gefängniß an Ludlow Straße, wohin er vom Richter Friedman auf den Antrag von Leslie H. Crouch geschickt worden war. Crouch hat nämlich den jugendlichen Schwerenöther auf Z20,000 Schadenersatz für die Abtyendigmachung der Zuneigung' seiner Frau verklagt und Hoyt wird eine Bürgschast von $1000 bestellen müssen, um seine Freiheit wiederzuerlangen. Crouch ist ein Grundeigenthumshandler seit 25 Jahren in Harlem wohnhast. Seine Frau, mit der er seit elf Jahren verheirathet ist und welche ihm ein Töchterchen geboren hat, ist vierunddreißig Jahre alt. Eines Abends bemerkte Crouch. daß seine Frau ein Paar seidene Strumpfbänder mit goldenen Schnallen trug, welche er ihr nicht zum Geschenk gemacht hatte, die sie aber gekauft haben wollte. Bald aber stellte es sich heraus, daß Hoyt der Geschenkgeber war. Ein von Hoyt dem Crouch'schen Dienstmädchen zur Beförderung an Frau Crouch und an Niemand Andern übergeben Liebesbrief führte zu der Entdeckung und zu Hoyt's Verhaftung. Kürzlich starb in Busfalo Peter Eby im Alter von 66 Jahren. Als Pionier des ZeitungswesenS in Berlin in der kanadischen Provinz On tario, wie auch als Geschäftsmann, ist sein Name mit der Geschichte der Stadt und dem Wachsthum derselben eng verflochten. Vor vierzig Jahren betrieb er dort einen Kaufladen an der Stelle, wo jetzt die Journal-Druckerei steht, sowie eine Druckerei an Queenstraße, wo jetzt die englische Methodiftenkirche ist. In Berlin gab er die Zeitungen Deutscher Canadier" und Telegraph hraus;. außerdem hatte er zwei ZeiJungen in New Hamburg und eine rn Stratford. Als Kronland-Agent hatt: er eine weitere wichtige Stellung, in ider er sich jedoch' Unregelmäßigkeiten zu Schulden kommen ließ, und schließlich war er gezwungen, das Land zu verlassen. Er ließ sich in Busfalo nieder und widmete sich wiederum dem Druckergeschäft. Während des Bürgerkrieges und noch längere Zeit nachher war u als Soldaten-Agent thätig und hatte ausgedehnte Beziehungen mit Soldaten und deren Freunden. Seit mehreren Jahren lebte er in Zurückgezogenheit, da er kränklich und arbeits unfähig war. - ' Auf dem Sandhügel an Myrtle und Lewis Avenue in New Fork steht ein einsames und in Verfall gerathenes Fachwerkhaus, - in- welchem vor langen Jahren die Familie Bliß wohnte. Seit mehreren Wochen ist ti unbewohnt und wie d!e Bewobuer der

Nächlärschaft behaupten, spukt" es in dem unbewohnten Hause auf dem Hügel. Zur Nachtzeit zeigte sich plötzlich ein Lichtschein an den Fenstern des oberen Stocks, die unbestimmten Umrisse eines Mannes ließen sich wahr-

nehmen, um dann ebenso schnell wieder zu verschwinden. Die Polizei wurde von diesen geisterhaften Erscheinunqen in Kenntniß gesetzt und ein Spccialpolizist beauftragt, nach den Geistern Umschau zu halten. Vor einigen Abenden drang er in das Haus ein und fand in demselben zwei Vagabunden. Namens Emanuel Baumann und. Henry Knierling. die daselbst ihr Domicil aufgeschlagen hatten. Sie wurden verhaftet und erhielten von Ritter Steers im Lee Ave. - PolizeiGericht den Rath, ihre Geisterrolle nicht weiter in svielen. Kürzlich Abends e r i g -nete sich auf der Paöucah, Tennenee & Alabama-Bahn in der Nähe von Paris in Tennessee ein fürchterliches Unglück. Eine Anzahl junger Leute fuhr auf einem mit Pferden bespannten Wagen zur Kirche und der letztere hatte dZs Geleise der genannten Bahn auf einer steil abfallenden Stelle zu kreuzen. Die Pferde scheuten vor einem heranbrau sender. Bahnzuge und liefen in vollem Jagen das Geleise hinab, und waren eben im Begriffe, sich in einen V'rkipferch hineinzuzwängen, als der Bahnzug den Wagen ereilte und in denselben hineinfuhr. Zwei Schwestern Nay, deren älterer Bruder und zwei Schwestern Harman kamen dabei um das Leben, und nur der -jüngere Bruder der Nays kam mit allerdings leb'n-aefähr-lichen V.'rleungeu daooid. Vom ?luslande. Ein Kleinbauer Namens Vehrend aus Henickendorf hat im Unterfuchungsgefängniß zu Alt- Landsberg seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. Der Mann stand unter dem Verdachte des Meineides und der Verleitung zu diesem Verbrechen; seine Verhaftung war mitten in einer Schöffengerichtsverhandlung erfolgt. Am selben Morgen, wo er seinen irdischen Richtern durch den Tod sich entzogen hatte, traf vom Landgericht Berlin eine Verfügung ein, die seine vorläusige Haftentlassung anordnete. Wehrend lebte in den; besten Verhältnissen und hatte sich . durch einen umfangreichen Torfhandel ein Vermögen von etwa 100.000 Mark erworben. Auf der Brüsseler Rennbahn, dem sogenannten .Hippodrome des deux Maisons" bei Eoere, kam es neulich zu skandalösen Auftritten. Die drei ersten Rennen waren glatt verlaufen. Bei dem vierten Rennen glaubte das Publikum zu be merken, daß der das LieblingSpferd reitende Jockey den Renner, auf wel chem zahlreiche Einsätze standen, zog". Sofort überschritt die erregte Menge die Schranken, schlug Alles kurz und klein und stürmte dte Tribunen, de ren Insassen ihr Heil in der Flucht suchten. Es kam zu großen Pruge leien: die Polizei schritt ein, aber sie war der Menge gegenüber machtlos. Schließlich mußten die weiteren Rennen eingestellt werden und die verwüstete Nennbahn, geschlossen werden. DleWohnunaGiusevve Verdis im Palazzo Doria zu Genua war kürzlich der Schauplatz eines frechen Einbruchs. Der Portier des Hauses erblickte in der Einfahrt einen Mann, welcher ihn mit dem Revolver bedrohte. Auf das Geschrei des Por tiers eilten mehrere Wachmänner herbei, worauf der' Angreiser mit noch drei anderen Männern die Flucht ergriff, ohne eingeholt zu werden. Auf den Treppen des Palazzo Dona fand man eine schwere, Verdi gehörige Eisenkassette, welch große Summen in Werthpapieren enthielt, serner zwei Sacke, vollgestopft mit Kostbarkelten, künstlerischen Andenken, Vasen, Kandelabern u. dgl., welche Gegenstände die Diebe eben fortschaffen wollten. Die erste Hinrichtung in Rheinhessen unter dem Regiment des jungen Großherzogs Ernst Ludwig wurde kürzlich in-Mainz an dem im 20. Lebensjahre stehenden Küfer Rohrbacher vollstreckt. Rohrbaer hat in Heppenheim a. d. W. einen alten Mann von 72 Jahren ermordet und beraubt. Der in Haltung und Mienen apathische Bursche versuchte gefügig das letzte Gebet nachzustammeln, Pas ihm der Priester vorsprach, hörte mit gefalteten Händen den Spruch des Staatsanwalts an und ließ sich dann mit stumpfen Sinnen dem vom sächsischen Scharfrichter Brandt bedienten Fallbeil überliefern, das in wenigen Sekunden den traurigen Sühneakt vollzog. Der Vater des Subdirektors Dr. Willems vom Priesterseminar in Trier kam mit seiner Frau auf einem leichten Landfuhrwerk in die Stadt gefahren, um der Priesterweihe seines zweitenSohnes beizuwohnen. An der'Moselbrücke zog gerade das 69. Jnfanterie-Regiment mit klingendem Spiele vorüber. Dadurch wurde dai Pferd scheu und warf im Durchgehen den Wagen um. Die Insassen wurden zur Erde geschleudert, wodurch der Sandmann so schwere Verletzungen erlitt, daß er bald darauf an den Folgen des Sturzes starb. Seine Frau kam mit dem Schrecken davon. Der Bildhauer Marau hat vom Papste den Auftrag,, des Papstes Denkmal herzustellen. Es ist ganz aus weißem karrarischem Marmor. Auf dem Deckel des Sarkophags ruht ein Löwe, der mit der einen Pranke die Tiara festhält. RechtS vom Sarkophage steht der Glaube-, in der einen Hand die Fackel, in der anderen, die Glaubenstafeln. Links steht die Wahrheit", das Wappen, des Papstes in Händen. I M K r e i s e v o n Loznitza in Serbien ist eine' zwölf Mann starke Haidukenbande 'aufgetaucht, als deren Harambascha ein gewisser. Wasa Popovic, fungirt. - Unweit Loznitza wurde der reichste Bauer der' dortigen Gegend, Namens Radosav Dob'risavlievic, an

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Schnell und säuernd find von &9&8 Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Lancaster, Pa., schreibt : Ich litt in Folge eines vcrrenktenFußeS die heftigsten Schmerzen. St.JakcdS Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit vollständig. Verletzungen. Ich erletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracuse, R. 2J., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Sakobö Okl heilte mich da und. einen Baum gefesselt und von 5 Gewehrkugeln durchbohrt j aufgefunden; darüber war ein Zettel angebracht, worauf geschrieben stand: .Wir haben den Radosav erschlagen und zogen weiter. Der Harambascha Wasa Popovic mit elf Kameraden D e r. F e ch t m e i st e r M. (5 esure in Boulogne hatte eine Herausförderung erlassen, mit ihm in den Löwenkäsig des, Thierbändigers Bidel, der sich gerade in Boulogne befand, einige Gänge auszusechten. Herr Boquillon, ein schneidiger Boulogner, hatte die Herausforderung angenommen,und vor einigen Abenden begaben sich die beiden Kämpen in den Käfig, wo sie Herr Bidel und seine beiden Löwinnen erwarteten. DieFechter hielten sich während des Kampfes wunderbar und ihre Angriffe und Paraden wurden fortwährend von den Anwesenden auf das Lebhafteste applaudirt. Ein Brand entstand zu später Nachtstunde in dem Wohnhause des Handelsmannes R. Lippmann zu Labischin in der Prov.'Posen und griff so schnell um sich, daß der Eigenthümer nebst seinen Angehörigen, obgleich zu ebener Erde wohnend, sich kaum zu retten vermochte. In der Erkerwohnung des brennenden Hauses wohnte eine Wittwe Machol mit ihren drei Kindern, einem Mädchen von etwa zwanZig Jahren und zwei Knaben von sechzehn und dreizehn Jahren. Diesen vier Personen gelang es leider nicht, sich zu retten. Obgleich die Feuerwehr verhältnißmäßig rasch zur Stelle war, und einige kühne Männer von außen mittelst Leiter in die brennende Oberwohnung eindrangen, fanden sie in derselben nur die in verschiedenen Stellungen befindlichen Leichen vor, mußten s.ch jedoch, ohne dieselben ber gen zu könmn, schleunigst mit verseng ten Kleidern, und Haaren wieder zu rückziehen, da die Decke des betreffen den Zimmers einzubrechen drohte. I n dem bei Landau gelegenen Dorfe Impflingen hat der 23jährige Schulverweser Julius Scherer seine Geliebte, die 20mhrlge K. Kühn. und dann sich sebst umgebracht. Ursache des Doppelmordes war der Umstand, daß die Eltern der uyn das Verhältniß der beiden jungen Leut: nickt dulden wollten, vielmehr dleToch ter einem Lehrer im Nachbardorfe Göcklingen zugedacht hatten, mit dem die Verlobung am nächsten Sonntag stattfinden sollte. Beide Liebende ha ben vorgezogen, freiwillig in den Tod zu gehen. Indem erzbischöflichen Palais, in Palermo fiel eine blutige Tragödie vor. Giuseppe Lamonica. Kutscher des Cardinals Celesia, gerieth mit dem Kutscher Bosco wegen alter Zwlstlgkelten in einen Streit, m Ver laufe dessen er Vosco,' welcher, mit tl nem Beil bewaffnet war, mitrels eines scharfgeschliffencn Dolchmessers bedrohte. Aus das Geschrei der erschreck ten Dienerschaft eilte der Cardinal Eelesia heroek, welcher den wüthenden 27moncia besänftigen w?Lte. Allein Zamoncia bedrohte nun den Cardinal. oelcler flüchten mußte. Frau Bosco. '??!che ilzren Mann schützen wollte. urde sch.ver am Hopse verwendet; "osco slüi'Ze, au 27 Wunden blu:nb, bbi u Boden. Nur mit Mühe :v?inc v.-;u:ca entwaffnet und der f I . 1 't ; ' i Warum. A.: Willst Du mich nicht Deiner hübschen - Cousine vorstellen?- A.: Gewiß will ich es. wenn Du es wünschest, thun, aber ich bitte Dich schon etzt, solltest Du sie je heirathen, mir niemaks Vor würfe wegen dieser Vorstellung zu machen." R e ch t a n g e n e h m. A.: Fräu lein Meinert ist also wieder verlobt? B.: Ja! A.: Die war auch schon mit allenMöglichen verlobt.wer ist denn der Schasskopf, der sie jetzt wieder hat? -B.:Jch! Bei Clearmont, Nodaway County, Mo., wurde Nathan Gosley, ein alter Bürger und ehemaliger Countygeometer, in seinem Stall von einem bösen Pferd-niedergeworfen und zu Tod getrampelt. Verfehlte Warnung. Tante: So aeht nur ein Stündchen hinein zu Müllers in den Garten! Wißt ihr aber, daß brave Kinder keine Blumen und Beeren in fremden Gärten abpflücken dürfen?" Kinder: Ja, Tante aber wir tob kei braves Kinder!" - Rudy'ö Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 60 CtS. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Wsrd BroS., A. Kiefer k Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten.' Indianapolis, Ind. um Schön uns rem Soll das SauS Sets fein! Die Seitai Surften batn kauft an &ei H. Ochmedel. 450 Oft NeCartd !

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Dndiana ubÄNE ist daS einzige Blatt in Snbians, totU 1 die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokrutte vertritt. Alt Organ des Volkes m und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie vnentwegt für Freiheit .Recht auf allen Ztb!ete tc( LtbtnI. Die ZtUM lel Volkes ist die Schöpferin alleö Wohlstandes und darum wirken wir fä? solche soziale Resonnen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. 'Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als rnoralischz Pflicht empfinde. Leser der Inbians Tridü zu sei DaS reichhaltige Sonntags Blatt bietet eine Fülle unterhaltenden Leseiwffkt Per AbonncmpntS Preis der taglichen Tribüne ist 12c, deö SonntagSblattS ge, beider zusammen 13 per Woche oder SS ?tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet fcaj Tageblatt $3, daS Sonntag Sölatt 02 per Jahr, beide zusarunen 00 in Vorausbezahlung. rueksnchen aller Art werden rasch und billig aul geführt. Eintrittskarte, Quittungen, (onstituiiouen, Nennungen GeschSftökarten, OtUWpU, Zirkulare, Vrogramrse . f. w. für Geschäftsleute und Vereine werd geschmackvoll außeföhrt. BUB Bifi III Jndknapslik. 2c

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