Indiana Tribüne, Volume 17, Number 343, Indianapolis, Marion County, 31 August 1894 — Page 3
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Warnnng. DaS Publikum wird vor gewissenlosen Händ lern gewarnt, die ge wöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als Carlsbader Salz", Sprudel.Salz", Deutsches (German) Salz", Künstliches Carlsbad", oderJzipro ved CattSbader Salt", u.unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, ', aß diese ebenso gut" seien, w:e die ächten Produkte von Carlsbad, welche di rekt aus den weltberühmten Quellen gewonnen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung des Publikums des größeren Veroienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen falschungenmacht. Ist künstlicher Wein so gut wie ächter? Würde irgend Jemand wissentlich künstlichen Wem dem natürlickev her Wtbtn ttieben ? Warum denn sich von diese,, Fälschungen h ntersühre-T lass n, speziell wenn die G 'ndheit oabei ln Frage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quel len vonCarlSbad enthal:en Bestandtheil-, die nit Kz?stellt werden können Seit ytnherten sind diese Wäss r von Carlö' bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten . w . cr v v-3 Ol . ? Prn! t f4ff ver es er, Vieren uno vrv x helnrtrtl Das ächte CsrlSbader Sprudel-Sal, wird dir?kt aus der Sprudelaueue umer rang der Stadtgemeinde CarlsvZd gewonnen, uno f-n für feie Vereiniateu Staa ttn, die Eigner & Mendelso Company, New cr . . . ...-1.. -V . O- f 4 1 Vää t.-fcf ttntartr von, renaufi: ijtec uiuv ww ....t v.tr M.'Zt itnfc Svrudel-Sals tNUB 001 . e:trtMRrtof. föwte tte Uuterscbrist der Agenten Eisner & Mendelson Co., 152 und i?u Ti- Mit Str.. New Vork. auf der Ew kette haben. Zu haben in allen Apotheken. F!an hüte sich vor Fälschungen. Der Ltadtratb : varlövav. Columbia Balte! Eil; McCarty & Delsvar? Str. D'e schönst.', größte und am bequemsten ein geriet) ete Halle der Südseite. 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Viein Körver war mitZlusschlag und eulen bedeckt, ich hatte Zwei Stricture Harnrohren erenaerruna'und litt an den Folgender Teldstbe " ? w t. titntli tti"t jtti uno Da u ii"H i"' m ni m ihi werden ausgegeben. MeinZlkunv - ma. i m k - a t X vtllln ww u will ;xm ?hel.1ZI? Arch Skr. Pyi, ladelplzia, Pa. zu kousultiren deridnund iel Änder knrirl hatte. Dr. Tbeel war der tn ligefXrit der micb gründiick tersuchte und sagt: Ja. Si find erbärmlich ,,!aerZstltt. da Schlimmst, dak ich in 2 Wo cdkngesthen'dabt, aber tesolge bit meinen iKato nd ich werd Si mit löottk4Use kurrir," Jchsagie. Dr Tlieel. ch bin m armer ehrlicher Aunge. ur sagte, kosten sind dieieldeu it' Mlltelt i;eu: benblen fcaar. tzi, Kelch ihr, rnmth beweise, bezahlen Abzablunas. eis. Ich schilt mich wie gebore nach dem ersten Vonat der Behandlung. In einem Jabr war ,ch gakurirt und hatte SS Ptund zugenommen. .SSeta elNiizek Sebet ist, Gott möchte alle reiche und ?rm Leidende dem Dr. Tblzusül?rkn. 9t ist der roLartia. bette ,'d klier, laste Doktor undpeeialtft und treu seinem Ve.us. n Soblbäter der Menschheit, der für Ieten thun PSrde, wal er für ich that. ?, Hrv. beeidet iu H. ?. D,ering, . HarriSburg. .VWWVV4 THE lOIDil EXTRÄCTS Prepred ccordlnz to töe f oraul of . Dr. War. A. HA3EMOKD, In U Uboritorr itWaihlnston, D. C. CEREBBINE. frorn tho braln. kok die of tne brln aaa nervout ysiera. ) MEDILLI.HK, frorn ttt splnf.1 cord.ior, dlseasf of th cora. (Locomotor-AiUU, etc.) I CABDI9i. from Iht heut, tot Ueut LCrin nein. ' TESTUfC from tbe teites, for dUie er i I tb teatea. (tropt7 ot tue orgaai, Impoteacji , etc.) ' i ota Bise, from tue orkrlea, ror ouesei , onne on. m in ilixe, tfiTTodiae, etc. t i Dom. FUe Dropt. 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ftrnft. Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthner.Zweiter Band. (Fortsejung.) Da sind Sie also wirklich sagte Ossendorss mit seiner gewohnten tiefen Stimme, nur daß etwas Unbestimmtes jetzt in ihr zitterte. (Sie haben ja oft den Wunsch geäußert, mein Laöoratorwm zu betreten. Eine der Apotheken des großen Artilleristen. Ich möchte Ihnen gleich vorweg den Wunsch aussprechn, daß Sie sich hier keine Cigarre anzünden. Es wurde zwar die Gemüthlichkeit erhöhen, aber mein Auge ist seit einigen Tagen etwas empfindlich, und hier in diesen Töpfen sind allerlei Stoffe, die rn die Luft springen könnten, lustige Stoffe. DeZhalb wollte ich auch niemals den Zu tritt gestatten. Sonst wenn ein Malheur passiren sollte, ist ja nichts Werthvolles in der Nähe, kein Haus und kein Pferdestall. Höchstens die Spatzen draußen und ich. Aber da Sie einmal da sind, van 'Tenius, schauen Sie sich nur einmal um. Mich kennen Sie ja schon, mich brauchen Sie nicht anzustarren. Betrachten Sie lieber meine Siebensachen! Dort die Wasserleitung. Höchst interessant! Leitet mir echtes Leitungswasser zu. Daneben sehen Sie den Apparat für destillirtes Wasser. Ein schöner Anblick, was? Sauberes, reines Wasser. Dann mein Ofen. Wenn man da Holz und Kohlen anzündet, so gibt es Licht und Hitze, was ein sehr mysteriöser Vorgang der Natur ist, wenn sich auch keineKöchin darüber wundert. Na, und in den Flaschen und Fläschchen ist immer ganz genau das drin. was auf der Etikette steht. Apothekerwaaren. Fast keine Gifte. Nur was man so zu Sprengstoffen braucht." Van Tenius hatte den ganzen Raum möglichst unbefangen betrachtet und qlaubte letzt sem Grauen vor dem entzündeten-Äuge und der schrecklichen Narbe überwunden zu haben.' Gemessen trat er an Ossendorfs heran und reichte' ihm die Hand. Der blickte ihn durchdringend an und schien auf ein Zeichen des Widerwillens zu -lauern. Als van Tenius aber . den ' Blick .ruhig aushielt, glitt es wie ein Schein von Freude über die halb vernichteten Züge des Majors. , ' Verzeihen Sie, van Tenius! Ernstlich. Es ist mir lieb, daß Sie gekommen sind: Setzen Sie sich zu , wir. Hier, es ist noch ein Stuhl da. : An meine rechte Seite.! Ich hör? xt&if besser.- . l . Van Tenius gehorchte und faßte abermals nach Ossendorff'S Hand.' j - . Was haben Ihnen die Aerzle gcsagt?",. . Ossendorss lachte laut aas. r Jedenfalls mehr als' sie wollten. und mehr als sie. wissen. .Die beiden Professoren sind nicht ganz einer für nung. Der eine will (it an m.r her umschneiden und mich dann nach Teplitz schicken, wenn, meine Übriggebliebenen Reste dann üämlich noch, was man so sagt, lebendig Imo. .Und der andere will mich erst vier. Wochen baden und dan: schneiden, lassen... Sie wollen noch zwei Tage' zusehen und dann entscheiden. - Wahrscheinlich durch Abstimmung. Ich werde Franz zum stimmberechtigten - Mitglied der CVfTl.l itnn ntttnmmin )YUlUUUl iuimuti uiiw mmiimmtii lassen. Vor Allem aber habe ich drein zu reden. Ich denke doch. Noch hat der Reichstag kein Gesetz beschlos sen, wonach wir den Aerzten zu gehörchen haben. Noch gibt es die Freiheit, zu gehen, wann es uns gefällt. Und ich denke, es ist Zeit. Van Tenius. Sie haben sich tapfer gehalten, und ich danke Ihnen dafür: . wie ein gedienter Soldat. Aber sagen S:e aufrichtig, ganz aufrichtig, und wenn Sie kt?nnen, ohne Nebengedanken. Wenn Sie so weit ivaren wie ich, würden Sie den Herren Doktoren zu Liebe bleiben? Würden Sie nicht gehen?Van Tenius überlegte Nicht. Von Mitleid bewegt, sagte er; Wenn ich nicht mehr leben könnte. wenn nichts auf der Welt mir mehr Freude machte, so wurde ich gewiß ae hen. Aber diese Weisheit braucht Jhnen Niemand erst zu sagen. Was Sie aber hören müssen, Ossendorfs, das ist unser großes Geheimniß, das Sie ver gessen haben oder vergessen mochten. Sie wollen nicht fort. Sie haben Freude und Sie Vnnen diese Freude festhalten, wenn Sie wollen. Es gibt häßlichere Männer als Sie, die leben und leben wollen. Belügen Sie sich doch nicht selbst, Ossendorf ! Postren Sie nicht mit dem Selbstmord. Sie wollen bleiben! Ich habe sie seit vier Tagen nicht gesehen. Was macht sie? Wie sieht sie aus? Welches Kletd?" Und aufschreiend fuhr er fort: Sie! Siel Sie haben sie hen!Sie sitzt in der Laube und wemt. Van TeniuS, sie weint? Sie weint ehrlich um mich? Ist sie denn ver rückt? Lachen soll sie.fröhlich sein soll sie! Dle Kette, die Kette ist a bald entzwei. Die Kette ist verrostet, und sie kann sie abstreifen. ..Aber .eS ist knrh rtitf-hnn ?fr Vinf fr Vntnf - VVMf VVt jf VUp V IVVI1K Es schüttelte den Major w seinem Rollwagen. Van Tenius faßt: ihn am Arm und redete ihm zu: .Sie dürfen sie nicht so von sich sto fa. Ossendorfs. Sie will ja nichts Anderes, als bei Ihnen sein, hei Jhnen ausharren, Ihnen Alles - erleichlern!" Ossendorfs athmete schwer und machte heftige Bewegungen mit der öand. Endlich rief er:. Sie soll kommen! Gleich auf der Stelle, bevor ich anders denke, iseyen Sie! Anna Maria, allein mit Franz. Ich möchte sie sehen, sie sehen! Denn r . . in romen vj3ic, van Genius, aucq vz ljl ja noch möglich, daß ich leben bleibe und sie nicht mehr seben kann. Blind! Sie soll kommen!. Franz! Meine Strcrn!"
Van TeniuS verließ daZ Laborato-
rium ohne Abschied und eilte nach dem Vorgarten. Er will Sie sehen!" rief er der Frau zu. Gott sei Dank! Sie sind gut! Sie haben ihn überredet." Kommen Sie, Marianne, ich Wre Sie bis zur Thür. Aber machen Sie sich auf das Schlimmste gefaßt. Werden Sie emen entsetzlichen Anblick ertragen können?" 1 .Lieber Freund, ich müßte mich schämen er soll mir nichts anmerken. Aber ich danke Ihnen dafür, daß Sie mich vorbereitet haben. Ist es sehr schrecklich?" ,Ja, mein armes Herz!" .So kann ich doch etwas für ihn thun. Lassen Sie mich, ich werde gefaßter sein, wenn ich die paar Schritte allein mache. Erwarten Sie mich vorn im Haus!" Van Tenms sah noch, wie Marianne die Hände, faltete und mit langsamen, Schritten auf das Laboratorium zuging, wo Franz verstört in der halbgeöffneten Thür stand. .Anna Maria! . Sie soll kommen! tönte es heraus. Elneekunde blieb die Frau an der Schwelle stehen. Dann gab sie ihrer ganzen Gestalt einen Ruck, und mit dem kindlich verlegenen Lächeln trat sie ein. Wie gut bist Du. Wolfgang...." Mit freudig gespannter Aufmerksamkeit starrte Ossendorfs. sie an. Franz hatte die Thür geschlossen, und schob den Stuhl zurecht. Ossendorfs streckte die Hand nach semer Frau aus. Marianne war ohne eme Miene zu verändern stehen geblieben. Nur einen Augenblick. Schon fuhr es schreckhaft über Ossendorffs Stirn. Da schütteile it leise den Kopf. lächelte, trat noch einen Schritt vor und öffnete den Muüd. Ich danke Dir. . . ." Dann verfärbte sie sich und schlug auf den Boden hin. Keinen Laut, Kerl!" schrie Ossendorff aßer sich. Vielleicht ist sie todt." Und' Ossendorfs beugte sich aus seinein Stuhl vor, immer weiter. Aber, gnädiger Herr," ' wimmerte öranz. Schwelgen! Ich! Ich! Immer weiter beugte sichOssendorff heraus. Und langsam fiel er über die schwarze Sammetdecke herab auf den Boden, so daß er neben der ohnmächtigen Frau kniete. Naher und naher schob er sem Gesicht zu dem ihren. Dann plötzlich griff er mit der Hand in ihr Haar und stürzte vollends nieder' Anna Maria! Weißt Du noch!" Du hast einmal gelebt und mich lieb gehabt! Anna Maria! Hier. Du.Du selbst!Er hob seinen Kopf und hob den der Frau. , Plötzlich fuhr er zurück. Franz! Zurück in den Stuhl! Sie athmet. Helfen Sie und halten Sie den Mund!" Franz hatte mit einem festen Griff dem Major emporgeholfen und setzte ihn dann rasch in den Stuhl zurück. Die Decke!" Gnädiger Herr!" Halt's Maul. Tragen Sie meine Frau bis vor die Thür. Bevor Sie die Augen osfnet. Draußen holen Sie Hilfe!' Gnädiger Herr. . . . Halt's Maul. Sie sind ein guter Kerl. Fort!" Franz öffnete die Thür,' und Ossendorff verfolgte ihn mit seinen Blicken, wie er das ohnmächtige Weib etwa zehn Schritte weit in den Garten trug. Man hatte wohl vom Hause' aus was bemerkt. Denn Ossendorfs sah. wie die Mädchen und van Tenius herbeiliefen. Er wandte die Augen ab. Als Franz nach ungefähr zehn Mlnuten wiederkam, trommelte der Ma10t ungeduldig mit den Fingern aus dem Tisch, schien, aber sonst wieder ln ruhiger Stimmung. Nur in dem gesunden Auge flackerte es. Die gnadige Frau sind draußen gleich zu sich gekommen. Sie sind zu Bett gebracht und der Herr Rechtsanpalt sind wegen eines Doktors fortgegangen. Mathilde meint, es wäre Nichts. Es ist gut. Franz. Was, Franz, was für Zierpuppen die Frauenzimmer sind? S r e werden nicht ohnmach, tig, Franz?" Nee, gnädiger Herr, noch lange Nicht." Und da wird es doch , besser sein, wenn wir die . Frau in Berlin lassen und allem auf Reisen gehen. .Zu Befehl, gnädiger Herr." . Na, es .ist nur gut. daß wir das nun ' wissen. Hören Sie. Nranz!' Zünden Sie die Sicherheits-Lampe' an. Ich mochte noch die paar Chosen da zu Ende bringen, bevor ich abreise. Die Arbeit wird mich zerstreuen. - Sie können mir helfen. - - Das ist recht, gnädiger Herr!" ' Franz war gut abgerichtet. Ohne das Mindeste von den Dingen zu. ver-' stehen, die der Maior nöthig hatte. reichte er ihm Alles mit ver Sicherheit eines Assistenten, ' . ::i .Ossendorfs ließ sich mehrere Tiegel bringen' und mischte in einem, eisernen Gefäße eine Flüssigkeit 'mit' einer staubartigen 'Masse. - - '." i Sie müssen, nämlich wissen, daß das, große' Geheimnisse sind, die wir hier zusammen treiben. - Wir arbeiten an dem Krieg der Zukunft Der wird ganz anders geführt werden,- als das biSher war. Wissen Sie, Franz, mit unsern Flinten und Kanonen, da ge horte immer noch Muth dazu, in- der Schlacht auszuhalten. Da konnte man die blauen Bohnen in den, Leib tnegen und Nicht immer so bequeni ngendwo in's, dicke. Fleisch.- Nein, die blauen Bohnen .suchten sich ganz dumme Stellen aus.- ES tonnte weh jhun. Und dann konnte aus einer Kanone was herausfliegen, waS Ei nein Arm und Bein fortnahm. DaS y. ...ici... ' vuv jcpi aur.9 auuicu. Ach nee, gnädiger Herr!" Wahrhaftig, grgnz! Im Kriege per Mkunft wird gar ketne apmkett mehr nMa sein. und.eS-wird, keine
eisernen kreuze mer geben. Blos die höchsten Offiziere werden wissen, was vorgeht. Die Armeen werden einander nicht sehen. Hier werden die Einen lagern und meilenweit davon die Andern. Und dann wird einer von
den höheren Offizieren nur auf einen ! öknops drucken Sie brauchen nicht zu erschrecken, Franz! Es wird keinem Menschen weh thun. Hunderttausend auf einmal werden umgelegt werden. Einfach umgelegt. Wissen Sie, wie wenn der Pflug durch ein Ackerfeld geht. Wie da daö Erdreich umgelegt wird. So und nun geben Sie mir eines von den Zündhütchen! Nein, ein großes aus der gelben Schachtel. So und da wollen wir befestigen. Wir wollen heute ein bischen , experimentiren. Das ist sehr hübsch. Ich wollte eigentlich meine Frau bitten, da zu bleiben und mir zu helfen." Kann ich's nicht, gnädiger Herr?" Ossendorff blickte den Diener eine Weile spöttisch an. Es wäre eigentlich ganz feudal. Nein. Franz. oder wie Sie wellen. Wissen Sie was. Franz. gehen Sie erst mal nach dem Hause hinüber und fragen Sie, was meine Frau macht!" ! Zu Befehl, gnädiger Herr!" ' j Franz hatt,. 'schon die Thürklinke in der Hand, da rief Ossendorff noch einmal: ' Franz. hören Sie, sagen Sie meiner Frau...." Was befehlen der Herr Major?" : Nichts! Nur wie sie sich befindet . Franz ging schnell zwischen den alten Bäumen dem Hause zu. Als er eben zum Küchengang abbiegen wollte.' ertönte hinter ihm ein entsetzlicher Knall, und Franz bekam einen Stoß, i Das Laboratorium war in die Luft geflogen. ,' Fünfzehntes Kapitel. Van Tenius perließ das Unglückshaus erst gegen Morgen. , Er war wie gelähmt. Es war kaum zu glauben. daß er in den wenigen Stunden so viel Aufregungen hatte durchmachen. so viel Anordnungen tresfen, so viel Briefe verfassen können. Ohne seine Absicht war er der Herr geworden. Die Mädchen und Franz umstanden ihn händeringend, schreiend und weinend, und erwarteten seine Befehle. Mit dem Hausarzt hatte er zu verhandeln und dann wieder mit, einem andern Arzt, der freiwillig herbelgelausen war. Mit den Polizei Mannschaften hatte er zu reden, die die verwüstete Statte besetzten und daS Publikum vom Betreten des GarenS abhielten, Zudringliche Gesellen hatte er persönlich, ohne Lärm und ohne Aufenthalt, aus dem Hause zu weisen, Und wieder mit Beamten Ux Polizei mußte er reden, den Thatbestand ausnehmen helfen und seine Vermuthungen über den Anlaß he UnglUcks aussprechen. Zu später Stunde la men dann wieder Offiziere aus de: Artillerieschule.alte Bekannte des Malors von Ossendorff und Fremde. Die Herren machten sich's im Studirzimmer bequem und richteten alle ihre Fragen an van Tenius, weil sie ihn als Leiter des Hauses vorfanden. Gegen Mitternacht erschien athem los Vetter Richard, der bei Kroll.lange nach Schluß der Vorstellung, ganz' zu fällig die entsetzliche Nachricht erhalten hatte. Vetter Richard schluchzte wie ein Krabe und fühlte sich dabei doch als Vertreter der Familie. Er verHorte Franz und die Madchen und verhörte beinahe auch den Rechtsan walt. Dann hielt er sich für verpflichtet. einige Anzeigen aufzusetzen, eine für die Zeitungen und eine, die auf große Bogen mit der schönsten Schüft gedruckt werden sollte. . So ein Mann, wie Vetter Wolfgang 1 Und Vetter Richard schluchzte w'.eder. Auch waren schleunigst eine Anzahl Briefe zu schreiben. An Behörden, an hohe Militärs und an alle Verwand ten. in der Heimath, an die Ossen dorff'S.. Van Tenius mMe die An zeige, aufsetzen und dem Lieutenant auch beim Briefschreiben behilflich hin. ' (Fortsetzung folgt.) -tLlbenteurer und Held, f... Bon Friedrich Derrchurg, Von Fritz v. Trenck will ich erzählen zur hundertjährigen Wiederkehr seines Todestages ,. Wie anders kllngt doch die lLeschichte in den Büchern der Gelehrten und in dem Munde des Volkes. Wie eigen ist die Volksüberlieferung in der Auswahl ihrer Helden. An Hunderten und Tausendeil von hochverdienten Feldherren und' Staatsmännern geht sie gleichgiltig und schweigend vorüber, und dann hält sie Einen fest und häuft ' 1 m . . n-r n Geschichten aus Geschichten, cmyen aus Mvtben auf Jemand, der in den Büchern mit ein paar Zeilen abgethan ist. ..... Da baben w r zum Beisp et Fritz von Trenck. Eine alt? Geschichte ja wohl. Wenn man allem ist, unter alle Lauscher ausgeschlossen, da erzählt man sich noch heute aus den Vutsyosen, neben anderen wunderbaren Hosmayren die Geschichte von dem Liebeshandel des kühnen Lieutenants mit der schonen. Prinzessin, der Schwester ves & C . fx Mf Y . ..mW M.AMJP.m 0TrtYY tliupcii jvumy. uuu uiuiuy.w vk'M" wachsenden Melden . schlägt daS Herz, ob. er nicht auch einmal einen solchen Preis gewinnen könne. . nunoe von der schrecklichen Rache des KönigS gebt-noch': immer Land, auf Land ab. Und wer lith' und duldete, der gedachte des Schicksals Trencks in dessen ent esliebem Kerker.semeS kühnen-Trotzes und seiner unbeuasgmen. ntschtolenkeii,.DaS Bück. daS er über sein Leben und Leiden geschrieben hat, ging von ano zu qano. .tLö ryyj tut vt Heitshuch..und. ÄMck ein Freiheit . ä i i" w rc .1. C-.i mann.- Und heute nach, so xnti gcroai tige Ereignisse sich daraus gelegt, haben bleibt d'tf Geschichte von Trenck ein un rstörbarer Beste des Volkes. 1 " .- L m tn ,.Mn:Abenteurer:...-. gewin, oas 1,1 er, . Aber die MlkSpl)anta)ie litv: vie
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Mönfeurtt. ia sie Levotzuzf vor den Helden. Sie haben' etwas unmittelbar ansprechendes, , gemeinverständliches, greifbares. Denn darin besteht ja wohl der Unterschied zwischenHeld und Abenteurer, daß der Held im Dienste einer Idee steht, der Abenteurer aber nur seine eigene Person verficht. Er allein macht das ganze Bild aus, und so wird es plastisch, gememverstandich. Abenteurer hat es ia zu allen Zeiten gegeben. Eesare Boraia. 5?ran,, Vizarro. Georg v. Frundsberg sind solche gewesen. Die Welt streitet sich noch beute, ob Wallenstein ein Abenteurer war oder ein Held. Heute in der Zeit der Demokratie und des Kapitalismus heißt der Abenteurer Boulanger und Lanarand-Dumouceau. Von den bei den großen Männern, die das deutsche Reich gründen halfen, hat Bismarck den größten Eindruck auf die Volkschantaste gemacht, eben des fubzektiven ondottierenhaften Zuges halber, der in einem Charakter . liegt, gegenüber dem orrekten Heldenthum des Strateaen. Und wenn man genau zusiebt, wird man in dem Lieblingsspielzeug unserer Tage, dem Uebermenschen , Nitzsches. den Abenteurer im Reich der Träume erkennen, den sich die Welt wie eine Auster durch eine unvermittelte Idee sfnet. Im Zeitalter des Absolutismus wa--en die Höfe das Feld der Abenteurer. Sie hießen Biron, Orlow, Potemkin, St. Germain, Trenck. Ehrgeiz, Geldgier und Liebe gingen Hand in Hand.' Daö Glück suchte man vor Allem durch die Frauen und in den Frauen. .. So war Trenck; em Held der Persönlichen: ein unwiderstehlicher Zua von Sympathie ging von ihm aus.Frauenherzen und Männergemllther unterochend; starrköpfig und elastisch, ritMich und doch sein Leben lana auf Kosten der Frguen lebend, die er liebte. Das Unglück des lchtrunkenen Abenteurers war sein Ausammentreffen mit dem harten, zweck- und zielbewußten, staatsgrundenden Helden Friedrich dem Großen. Die authentische Geschichte der BeZiehungen Trencks zur Prinzessin Amalie muß erst noch geschrieben werden. Vielleicht ist heute der Wunsch nicht mehr zu früh, daß dqtz Haus- und Staatsarchiv sich dem Forscher eröffnen möge. DaS schärfste Auge und die uhnste Feder in dem Dunstkreis des Berliner Hofes hatte ein höfisch-litera-rischer Abenteurer jener Taae. Baron v. Pöllnitz. 'Seine Memoiren, soweit Ne die Geschichte Trencks enthalten.sind nicht gedruckt worden: es beikt. dak der Verfasser es verstanden hat, sie sich von dem Hose abkaufen zu lassen; sie sollen noch versiegelt sein. Zweiftllos aber ist noch eine Fülle urkundlichen Materials vorhanden, da sich gerade aus diese Vorgänge bezieht. Einstweilen haben wir nur die Sckilderunaen Trencks selbst. Die große Stunde, die über sem Schicksal entschied, schildert er selbst ungefähr wie folgt: Des KöniaS von Schweden ockzeit mit der Prinzessin Ulrike ward iw Schlosse von Berlin aefeiert. 5Zch batte dle Wache und stand an der Thür der Brandenburger Kammern. Wa a)xiu, gefolgt von ihren Fräuleins. eineDame auf mich zu. Welch eine Dame. Sie baue die erhabenen Zuge des Großen v v je r. t ! 1 v.a cf t . r ifticoncg, crn ollgenoes äuge; auct ju von Sanftmuth, Anmuth. Liebreiz übergössen, ganz wie der König, und so anders. Diese Augen trafen mich bis ln die letzte Seele, mit einem Schlage war sie nur von diesem Bilde voll. Ein r?- r.c.Ti.i s. :.r.n finget vslHrea uucifici nuuj "ccuc mir vom Kopf in die Füße ich hatte .noch nie geliebt, mit einem Male wußt' ick. Du liebst' ?ekt liebst. Du! Die Dame stand noch vor mir; betäubt.verwirrt, hatte ich vergesten, Platz zu machen. Wieder trafen sich unsere Augen, und wir fühlten.' daß wir uns ewig, ewig angehörten. Ihr Taschentuch glitt zu Boden, tcy ItcB mich Nieder aus das Knie, um das Tuch zurückzugeben; da überflog das rosigste, daö süßeste Lächeln ihr Angesicht. Wo baden Sie di Sckärve lassen. Herr Offizier?" so lächelte sie schelmisch. Beschämt sah ich, daß .man, mir im Gedränge die großen, goldenen ran- . 1 r- i . . . . 1 1 11. zen yon oer cyarpe gciwwi quue WaL liegt an einer Schärpe," sagte sie; .ich werde Ihnen eine gndere geben mit meinen warben." . . Wie soll ich schildern, was ich dann emPfand. alS ich vor ihr miete uno nur der Schärpe, die ich empfing, mich ewig ihrem Dienst verpflichtete. Die Scene ist lebhaft und interessant genug ich habe vergeblich versucht, ihr und -was darauf folgte, die Sübne 'zu Mnen.' Vorläufia ist Navoleon mit seiner Wäscherin. Madame, m 1' t gns-gene, vem Puvllium nvwt her und interessanter als die tragijcyen Vorgänge am Hose des Großen griench . Denn tragisch aenua wenvel na) cic Sache. Das Verhältniß ward ausge-j kundschaftet, dem König mit tau,eno Uebtttikn,nen verkündet. Wahrscheinlick bat Trenck auch ungebührlich damit renommlrt; der Äuswano amt , -7 . . . i,., . den er jetzt machte und den er mu oen. Mitteln seiner strstlichen Geliebten fo stritt, hätte ihn verrathen müssen. Bei tmir tT(fcharade füllt ibn der K? nig an: Herr! Das Donner und Wetitt soll ihm aus das Qerz fahren. Nebm er sick in Acht." Dabei blieb es. ärena mochte thun was er nmc, kam nicht mehr aus dem Arrest, Dann m -f äSk, . fw ... ' " - i . . begann der zweite chleliscye eiozug Man verwickelte Trenck in ewe Zacher liche .Verschwörungsgeschichte, zu der ' ua m 9 . a . M M.mm em Briefwechsel mit selnem w w OestTr?f m dienenden Vetter, dem Vandurenoberst Trenck. Anhalt gab 6r wurde aus die Festung nach Glatz oesckickt. Antsvrana. wurde wieder ausgegriffen, und in die Kasematten nach Magdeburg in eine Qai gesieyi, wn deren Grausamkeit man nur mit Schaudern Usen kann,..- '. . Aber der Kerker vermochte ihn mcht zu brechen, zu keinem Schuldbekennt, niß. zu keiner Demüthigung ließ er sich herbei, allen Mißhandlungen' setzte' er schweigenden' Trotz entgegen; die 'Gewalt. 2 die Uher leine. 2lmwna,
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libeiair auZzuüöm wutzle.likß !5i auch m r" t 'jti ff-iijL. er:. im )esangnisZ Nill)l IM lliq; m eine kühnen und verzweifelten , Bersuche auszubrechen, fand er immer wieder Helfer, die die Gefahr der Entdeckung auf sich nahmen. ' Aber auch für König Friedrich ward die Trenck'sche Sache zu einem- B?rhangniß. Die Prinzessin Amaue m . m . pi ,ft war leine Lieblings cywe ner, n: war n der schwersten Zeit seines Lebens die einzige-Frau, zu der er sich mit Ini rff k . t. jfc . . Nigreir herangezogen uyne oocy sir Fall Trenck lag wie. ein furchtbares Geheimniß zwischen den Geschwistern es sah mit ihnen zu Tische, es drängte sich zwischen sie, wenn sie sich dle Hände reichten, es lahmte ihnen d:e Zunge mitten in der geschwisterlichen Unterhaltung. Was es war. was Konig Friedrich so starr und unzugänglich machte allen Bemühungen gegenüber, Trenck' die , , .. . ? - - itreiQeii zurucrzugeoen, i nicyi ausgeklärt. Er wÄr doch etnst sein entschiedener Günstling gewesen; aber um so heftiger hatte sich sein Zorn gegen ihn gewandt, als er seine Eine! stört. Man könnte beinahe denken, daß eS Eifersucht aus den Mann war, der ibm im Herzen seiner Schwester nur den zweiten Platz ließ. Erst der Intervention Mana Theresias gelang es, nach hergestelltem Frieden Trenas Freilassung u erlangen, die gleichzeitig seine Verbannung war. Mit der. Entlassung Trencks aus dem Magdeburger Gesängnisse erlahmt das Interesse am Leben und den Fahrten des Mannes. Nicht daß seme Spannkraft nachgelassen hätte, aber etwas Anderes war eingetreten: der Verlust der Jugend; denn dabei scheidet sich Held und Abenteurer. Der Held verträgt daö Alter, manchmal bringt eS ihn zur Edelreife. Der Abenteurer aber braucht die Jugend, in ihr liegt fein Reiz und seine Entschuldigung; der alte Abenteurer wird schal und gewöhnlich. Er hat nur noch , sw v a eine Avance im eoen: einen lc?onen Abgang. Wir feiern in diesen Tagen em seltsames Jubiläum, neben den friedlichen der Universitäten Frankes und Kants das des letzten Karrens, der die Opfer der französischen. SchreckenSzeit zur Guillotine lieferte. Auf ihm befand sich Trenck, der, ein ' begeisterter Anhänger der Revolution, nach Paris gegangen war, um gegen die Schändung der Idee der Freiheit Zeugniß abzulegen. Er vermehrte- natürlich nur die Zahl der Opfer. Diese letzte Enttäuschung war auch die bitterste. Sein Tod hätte der eines Helden sein können. Aber er verschmähte die Posen eines solchen. Nun geht auch diese letzte Komödie zu Ende," rief er Angesichts des Henkers. . Die letzte Komödie! Das ist der. Abgang des Mannes, der in dem Leben nur ein Abenteuer erblickt, in das er verwickelt ist und dessen trübe UnWürdigkeit er erduldet. Der Held dagegen stirbt -im Vertrauen' auf die Ewigkeit seiner Idee. In beiden liegt menschliche Größe. ' . Held oder Abenteurer! Ist' es nicht, als wären nicht, blos die Erlesenen des Geschicks als wäre jeder Einzelne im Lebenskamps vor diese Wahl gestellt!.... Im Ganzen und Großen aber hat die Welt heute mehr wie je ihre Wahl bereits, getroffen; Helden werden .ihr leicht unbequem und dem Abenteurer tubelt sie zu. Das starke Geschlecht. Fremder: Haben Sie mcht irgend welche Beschäftigung für eine fleißige Person? Sei es Waschen. Bügeln oder sonst eine Hausarbeit?" Hausherr: Sie seyen mir aber nicht aus wie Einer, der arokes Verlangen nach Ar beit trägt." Fremder: SD, es ist auch nicht für mich; ich suche Arbeit für meine Frau! ' :- -- Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn un bedingt daö Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Muwaukee, St. Paul, MinneapoliS und -dem Nordvesten ist und fernerhin als die Pullman Linre zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wno. - - , A , . ... . . . Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wikconfin berührt, mehr Geschäfts Plätze erreicht als irgend eine andere Linie im Rordweften, baß der Speise vagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. . Für .weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an ' 3aS. C. Pond. Gen. Pass. Agent, Wilvaukee WiSZ
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iwM3ljr - iuie lmsende anHemgebrauchm Zur Erinnerung ! Mrinen Freundn und dem Publikum hier mit zur Lnzeize. daß :ch die i r t h s ch a f t. &3iKU rrM c.c; v4(iv uiiv ww-ii vuug ' . , . . . .,. . h-MfrMiw K. K .. wtA Kjni ificn Incrhi r i w l NA kl A4 ,MMl SX ltMlMAlhlf ni.Uk a. v'-r;i u der Deutschn: zu gtf; Beste Ssträn? nnd 6:aar?en zc. Zu il'Nrich besuch? !adl em Bsitlktb Leukhärdt, P.ii Obio und Ko5U Straße jac. SIetzarer & Co. ' Hauptquartier für alle Sorten von eiuheimi'chem und wpsrtirten Hit WH rwi. i V V V . , Mineralwasser, raetn no vawvaaner. , w no m SiZ Oft Maryland tr. ZtleXt No. 407. BeÄtklun: xn ai ZUiltn U Ltabt v?u:?t icUrrm 45S2S2ä2S2SSS3Sß2SSS25ZSSSZS n M MM ... .U tM Mit miä, ALWATS USÜ). IK N n ro 3 wsuni vhuik ruHw S UMIC fe-IAlUKlS DRAIW BOARDS VI AND ALb 1 In TIi nMCA OAnnnv s iif Jkiiiwi mua(i wffjui t n Nickel ond all ICItchon end 6 Plotod Utonsllo. K Ul .... . . . -m. U f uias3, vooa, r.iaroio for celoln. Etc. g CEOnCE WM. HOPFMAN y nl mviw kuwwmu mjm (oyiumt In 5 ,,......,... .,.,..,.-...! IU Z THE BAH-KEEFERS1 FRIERD. Vr'-'-'-'""''"'"-' kAAA& MAU ift.Tt( .fCftt Zum Verka,lf in Apotheker Z5 Cents per Pfund. tf. SS Hd. IM iJ 9 V$ ü ist die einzige, auf wacher man Schlafund Parlorwagen nach Toledo & Detroit reserviren kann. Anschluß nach Michi gan und Erholungsplätzen des NordenS. Wegen Raten für die D. 6z C. DampfschifffahrtS-Gesellschaft nach St. Clair, Port Huron,' Alpena, Sheboygan, Mackinac und Sault St. Marie, wende man sich an die neue C tt n D T minl-At . n. & D. . K. TiCK6t Ulilce, .-' TOÄfHf; mfc, . u, i w n wtUnion Station. - I. D. Baldwin. D. P. , r- .i 1 1 i ' 47 s - VZl riizif k", iMuft Umzug derTicket-Ofsice! . i Die MoMLO'n HS ojit c hat ihre Ticket-Ossice bon Ecke Jllinoiö und Kentucky Ade., nach No. 2 West Wafbingtonstr verlegt, der alten "Bee Ittve," Ecke Mertdia Strake. Die Monon ist die beste Linie nach Chicago und. dem Nordweften. , m Vorzugs Rate nach Denver und allen Punkten des Nordwestens. , I. D. Baldwin. .P. A.
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Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 123 NandeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Sill Ave. 128 Central Ave. und Achte Str. 129 Auöstellungs'GebLude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Rohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. 135 Home Ave. und Delamare Str. 133 Alabama und North Str. in AleVmann und Achte Str. im College Avenue und Jnam. i JllmoiS und St. Joseph Str. 23 Pennsvlvannia und Pratt Str. 24 Meridlan nnd Zweite Str. 23 No. 6 Svr'nhaus, 6. nahe IllinciSstr. 28 Mississippi und Et. Clair Str. 27 Illinois und Michigan Str. 99 nss; V r,.n(. W ffclW 1 WIVUlllU uuu QUUtV 29 Misst sivpi und Vierte Str. - 812 Tennessee und William Str. ZZZ Pennsvlvania und Michigan Str. lX4 X5Utrt0l9 Uno vZTotll ülT. I 10 um enyeunaty für Farbige. I n. 1 . ' : .. . ennenee und crite Str. 1. . . ' ' 1 217 Meridian und Siebents. 218 Clifford und Jesserson Avenue. Sl No. 1 Evr'nbS.. nd.Aoe. u.MiÄ. St. öi zvlerldian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. Sa Blake und Nem Aork Str. 33 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Stadt vospital. 00 Blake und Nortb Str. 39 Michiaan und AaneS Str. iVA West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Torbet und Paca Etr. 316 Tennefsee und 1. Strafe. 41 No. e Spr'nhauZ, Wash. nahe West Str, Af T r r . i. r r . ueißenooM uno zuiaiylnqlon e:r. Ali our, und New mit Str. 45 Meridian und Washington Str. 4ß Illinois und Ohio Str. 47 ?ennessee und ?!isk?n?, &Ar. 1 71 : " "T r'y"Bn 48 maan's Schlachthaus. I 49 Jndianola. 3 Squares vo Fluö. iL Attnouri uno Marvland ktr. Un mi!I."rf."! c tm . t rr 410 2.ttmmppi uno zuzaoaiy lr. 415 Morris und Cburch Str. 421 O. ?l. u. ?. Rundbau, eftk. an, Ski I m " ----- 423 Irren.Myr. I sfä cm rr t , sutueg 3,dc. uno ycaitonai rtoao. 61 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 62 Illinois und Louiüana Str. zue und MeEg Str. 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K I 74 Benton und Georgia Str. ku I rrK ffnnr;(h orn. m;. tex, 75 Enalish Ave. und Pine Str. IQ Dlllon und Batez Etr. - ?ft q?a 13 P-nr'nfmua IrnpFf ti 7 5Ulc. 79 gleicher Ave. und Dillon Str. 712 Spruce und Prospekt Etr. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willon, und Olive Str. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches WalsenhauS. I n m . - - , BHSSiSÄS'i 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 3 Metcher Avenue und Epruce Straße. 724 Tucker und Dorsev's Fabrik. Ll Market ur.d New Jersey Str. 62 Washington und Delawsre Str. 83 East und Pearl Str. 64 Nem Nork und Davidssn. 65 Tüubstummen.Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 67 Oriental und Washington Str. 83 !?rauen,Nesormatorium. 312 No. 8 Schlauchhaus, Ost Wash. Str. 1813 Wurfes und Wähle &tr. Sld. riMrt trH ftnrtion Sfv 315 Arsenal Avenue und Ohio Straße. 31 Pan Hanole Clsendalzn'Slzops. Aizalcott und matter Etr. 91 No.7 Cpr'nhauS,Marvlandnahe Merid. 92 Meridian und Georgia Str. 3 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louifiana Str. 95 Alabama Str. und Virginia A?e. Spez ial Signale. Ersten 2 SchlLae, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgeViSei 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag. I xi. .i itii viyiiuic löctocii 0U standig auSgeschlagen, bei den folgende I .iAm 10 a!M..r. C rr Vunoert.. esner. und Ctret. MTnrrn rtvrrvTi ttt nmnmwm . IM1I M t MVMVM wm wm Vi Brill'S Dampf Farbevci. (StadiirtlS?!.) Verre?ieider gereinigt, gefärkt Damenkleider gereinigt und gefärbt ohne bv.Ul ben zu zertrenne. Spitzenvsrhänge u.Lenilie Vortteren gereinigt. Slac Handschuhe prm nigt. Waaren werden abgchoit und cdfii llctm. S6 k 33 Massachusetts Avenue. ' - Lweiggeschäft : N. Jllinoi Sriafe. 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