Indiana Tribüne, Volume 17, Number 342, Indianapolis, Marion County, 30 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und OonntagS. Tte tZgliche.TribÜLe'koykt durch den TrSge, ilCeittl per Voche, die Sonntagl'.TrtbSne" I Senil per Woche. Beide zusammen ISSentI oder M Cent! per Monat. Per Post zuzeschiSt in Vor bezahluug per Jahr. Office : No. 18 Süd Alaiaa Str. Indianapolis, Snd.,30. August 1894. Mazlm'S Flugmaschine Der in England lebende amerikan!sche Erfinder des Maxim-Geschützes, SJnam Wlafim, der sich jüngst, wie erinnerlich, den Scherz mit seinem DowePanzer gemacht hatte, glaubt daö Problem der Flugmaschine endlich, und zwar wirklich, und wahrhaftig in der Prazis, gelöst' zu haben. 23 wenigen Tagen ist er mit zwei Freunden auf seinem Landsitze Bezley in der Graf schaft Kent auf seiner Flugmaschine eine Strecke von 500 Fuh durch 'die Luft gesegelt. Aber... Ja, es läßt sich nicht leugnen, das kleine, bedauerliche .Aber", welches Ikarus in's Meer liinabstürzte und seinen ungezählten Nachfolgern entweder den Hals oder das Herz brach, hat sich auch dies mal wieder heimtückisch an Herrn Marims Luftschiff gehängt und es verhindert, durch einen majestätischen Flug in den Aether dem skeptischen Menschengeschlecht die Lösung. des Problems-ad oculos" zu demonstriren. Dennoch ist der im Folgenden beschriebene praktische Versuch mit der Maxim'schen Flugmaschine so interessant und stellt einen so enormen Fortschritt auf dem Gebiete des Fliegens durch bloße Maschmenkraft dar, daß danach auch die ältesten Leute unter uns noch hoffen dürfen, den Menschen mit den Vögeln um die Wette durch die Lüfte segeln zu sehen. Maxim hat in Bezley sllr seine Experimente eine 1600 Fuß lange Schienenstrecke angelegt, aus welcher seine Flugmaschine, die zugleich RÄer hat. tsm und herfährt. Zu beiden Seiten der Bahnstrecken laufen ungefähr zwei Fuß über den Erdboden hölzerne, nach unten gekehrte Schienen entlang, und in diese greifen von unten auf jeder Seite der Maschine je zwei mit Rädern versehene Arme, welche so das Auffliegen des Apparats verhindern, sobald derselbe infolge seiner Flugkraft sich von den eisernen Schienen erhebt. Lei dem legten, .soeben angestellten Versuch erhob sich nun die Maschine, wie die Eindrucke, am hölzernen Ge- . leise deutlich zeigten, sofort bei ihrer Abfahrt und bewegte sich eine Strecke von fiOO Fuß entlang durch die Lust, das heißt ihre 'täder' berührten die eifernen Schienen nicht, und nur die höl Hinten Schienen verhinderten ihr Dadonfliegen. Nachdem so 500 Fuß zurückgelegt waren, erfolgte ein Unfall. Die' auswärtsstrebende Kraft der Maschine war so groß, daß die Hinteren, zu schwach gebauten Arme, welche sie am hölzernen. Strange festhielten, brachen. Infolge dessen entgleiste sie, slog schräg aufwärts, zerschmetterte den hölzernen Strang und landete, nachdem der darauf befindliche Maxim den Dampf abgestellt, auf dem Rasen. Die Räder hinterließen keine Spur auf dem Gras, sondern sanken senkrecht ein, ein unumstößlicher Beweis, daß dieMa schine thatsächlich flog und perpendiculär aus der Luft herabsank. Zuverlässige Augenzeugen bestätigen übrigens auch diese Thatsache. Der Flugapparat, mit dessen Construktion sich Maxim bekanntlich schon seit geraumer Zeit beschäftigt, ist ein wahres Wunderwerk der Ingenieurtunst. Mit seinen vier seitlichen öeaeln und Aeroplanenist er über 100 Fuß weit und gleicht einem ungeheuren weißen Vogel mit vier anstatt mit zwei Flügeln. Getrieben wird derselbe von zruti großen, zweiflügeligen Schiffsschrauben und als Motoren dienen zwei Eompound-Dampfmaschinen. welche im Verhältniß zu ihren Dimensionen die stärksten sind, die man je gebaut hat. Sie entwickeln zwei Pferde-, kräfte auf je zwei Pfund ihres GeWichtes. Der Dampfkessel ist von ganz neuer und eigenartiger Construkiion, welche ermöglicht, daß der -Druck von 200 Pfund pro Quadratzoll in einer Minute c.uf 300 Pfund erhöht werden kann. Die Schrauben können über 500 Umdrehungen in der Minute machen. Bei dem oben beschriebeneu Versuch wurde diese Umdrehungszahl erreicht, und. man durchslog diese Strecke von 500 Fuß mit einer Geschwindigkeit von 10 deutschen Meilen pro Stunde.. Als Heizmaterial wurde Äasvlin benutzt. Das Gesammtgewicht der Flugmaschine beträgt 8000 Pfund, und die Dampfmotoren entwickelten eine Tragkraft von 10.00) Pfund, so daf die Maschine noch mit einer Last von nahe an 2000 Pfund in die Lüfte hätte fliegen können. Mit derselben Gewalt drückten deshalb die Seitenarme mit ihren Rädern aufwärts gegen die niederhaltenden Holzschienen und zerbrachen, sie, da sie nicht im Stande waren, solchen Druck auszuhalten. Irgend welche leichte Gase nach der Methode der Luftballons werden bei diesem Luftschiff - nicht zum Leben benutzt. Opfer des Kaugummi. Allen Prophezeiungen zum Trotz, behauptet sich die Kaugummi-Manie i.l u.'.sermLande außerordentlich, langes und in der neuesten Zeit bemächtigt sie sich auch des stärkeren Geschlechts mehr un) mehr. Es ist freilich immer noch angeneh nur und ästhetischer, z. V. einen Stra-s;enbahn-Conducteur im Kaugummi schwelgen zu sehen,. als im Kautabak, der für Nichtbetheiligte oft so widrig wird, und da und dort macht jetzt der Kaugummi jenein, braunspeichelhaften Nervenbelebungs-.Stosf fühlbare Con curren?. Aber in seiner Uebertrei-

eunz kann ist erste . Genuß noch" viel bedenklicher werden, als der letztere! - .., Schon verschiedene abschreckende Beispiele dieser Art sind bekannt gewor-, den. Eine unaufhörlich aummilut-

schende Evastochter trägt damit gewiß nicht zu ihrerGesichtsverjcyonerung oe,,. und wenn sie allemal einen Spiegel vor sich hätte, würde sie sich gar manchmal über sich selbst entsetzen. (Aber ihre Bewunderer sind zu gaiarn , es ibr ,u saaen.) Sind ja sogar schon Falle vorgekommen, daß das unmäßige Kauen der elastljcyen parsumirten Zuckertafelchen zum Kinnvaaenkrampf geführt und im Tode geendigt hat! Aber auch innerlich kann der dehnbare Lutschstoff großes Unheil stiften. Ein bezeichnendes Beispiel hier ur wird neuerdings aus San Francisco sei aendermaken erzählt und bildet gewiß eine eindringliche Mahnung wenigsten zur Temperenz lm Kau gummi: -Auch eln'.GehelMNlk der Moraue' um mit dem phantasiereichen Dichter Edgar" Allan Poe zu reden war es. welches dieser Tage in Oalland gelöst . " W . O fc S . mm mm lvuroe. AJa jpjci wai ein juuyn Student der Medicin, der erst 18iählige hoffnungsvolle Hubert E. Perry. Derselbe war eines Morgens gegen l Uhr im. Schlafzimmer seines Onkels Dr. Howard.welchen er nebenbei pflegk', plötzlich gestorben, und zwar unter Svmvtomen. die auf Opiumveraiftun oder etwas Aehnliches zu deuten schienen. Sem entsetzter Onkel, welcher ihn bewußtlos, und seltsam athmend vorfand, ließ" sofort zwei andere Aerzte alarmiren, und-ein Patrolwagen wurde herbeibeordert, um den offenbar Sterbenden- nach dem Noth-Hospital zu' schaffen. Aber ehe der Wagen angesaust kam. hatte der unglückliche Jüngling -schon seinen letzten Seufzer ausgehaucht. Die Aerzte schüttelten d Kopse, und man." hätte dringenden Verdacht auf Selbstmord. , Der Onkel konnte sich zwar absolut keine Veranlassung zu einem solchen denken, aber wer weiß. wie tief manchmal m einem Junglmgsherzen stille Wasser gründen! Ueberdies ist die Welt ja so sehr geneigt, hinter Zeder dunklen Geschichte ein Frauenzimmer zu suchen. Natürlich wurde eine Autopsie der Leiche vorgenommen? allein man entdeckte dabei nichts Besonders, außer der Thatsache, daß die Eingeweide an irgend einer Stelle : verstopft waren. Wenn der junge . Mann Gift genom men hatte.so mußte er in solchenDingcn ein so gründlicher Kenner sein, wie nur einer der schlauesten Zigeuner oder Hindus, welche ja, die spurlose Vergiftung aus dem ff verstehen sollen. Der Magen wurde dem bekannten Chemiker H. E. Miller zu einer analytischen Prüfung zugesandt.'. Dieser nahm alle erdenklichen fachmännischen Proben mit dem Magen vor. konnte jedoch absolut keine Spur von Gift darin entdecken. Aber etwas Äbsondcrliches fand er doch darin: nämlich eine Anzahl fester Gummikügelchen. welche eine Theetasse, zur Hälfte füllten. Jetzt stellte es sich erst heraus, daß Hubert einfach ein leidenschaftlicher Liebhaber des Kaugummi gewsen war und denselben theilweise - verschluckt hatte (wie es gar nicht Wenige thun). Bei den meisten Arten von Kaugummi aber ist der Hauptbestandtheil P a -raffin, welches verzuckert, parfümirt und gefärbt ist. Das Paraffin nun ist ein unbedingt neutraler Körper, welcher sich in nichts auflöst und durch nichts beeinflußt wird, ausgenommen auf mechanischem Wege. . Die Gummiklllmpchen - befanden sich noch genau in demselben Zustand, in welchem der Unglückliche sie verschluckt hatte. Offenbar hatte der Gummi, welcher die besagte Eigenschaft besitzt, sich immer mehr angehäuft und die Verdauungsorgane gesperrt. Dies hatte erst etwas Schmerzen und endlich einen plötzlichen Blutandrang nach den Lungen und anderen Organen herbeigeführt und so den raschen Tod verursacht. : . Hier sind sie buchstäblich berechtigt, die grausigen Worte des MorrithatenSanger : ; Reine Wahrheit, kein Gedichte. Nehmt Euch ein. Exempel dran! Otahl.Füsser. Die Nachtheile, tvelche den hölzernen Fässern anhaften, bestehen, der Hauptsache nach,' darin, daß. sie leicht leck und von dem Inhalt -imprägnirt-. werden, sowie daß sie daS Verdunsten des Letz tcren nicht aufhalten.' - Vielfache Versuche sind gemacht worden, Fässer herzustellen, welche .die beregten Mangel nicht haben. Lange Zeit waren die Versuche aus Herstellung cylindrischer Gefäße von Eisen beschränkt, welche der für die Faßform nothwendigen Ausbuchtung ermangelten. Dieselben erwiesen sich für praktische Zwecke ols zu schwer, auch war der Manael der Ausbuchtung ein großer Nachtheil, indem dadurch das Rollen und Hantiren dieser Eisenfässer erschwert und ihre Einführung im.Allgemeinen behindert wurde. Später machte man Versuche, letzterem Uebelstande durch Einführung von Reifen abzuhelfen.die speciell dazu eingerichtet waren das Rollen und den Transport der Fässer zu erleichtern; dieselben vermehrten jedoch nur das Gewicht,. ohne ..dem Rauminhalt' der Fässer etwas -hlnzuzüsügm. Erst die Einführung des weichen Stahls' lieferte den Faßfabrikanten ein Material, welches die guten Eigenschasten des EisenS mit größerer Stärke und geringerem Gewichte verband. - Die Schwierigkeit war jedoch immer , noch nicht gelöst,-denn obgleich Stahl ini Gegensatz zum Eisen sich ohne Schädigung des Materials in die gewünschte - Bauchsorm .walzen läßt, mußten noch Maschinen erfunden wer den. welche im Stande waren, Fässer von solcher Vollkommenheit, in so kur W Zeit und zu so niedrigem Preise zu liefery, um mit den Holzfässern er

: ihnen. iu ist jecoi (',e!u:ue:t, und Die Fabrikation ton Stal,?fäsf:rn zahlt nun zu den etablirten Ittdu'trlen unseres Landes. p.äffcr kv::nen )Vjl aus Stahlblech von einem Secbuhnte! bis einem Viertel Zoll Stärke in solcher Vollkommen heit heraesiellt werden, dak die Wände iedem Druck, jeder 'rauhen Behandlung Widerstand leisten. Der sich aus der Verwendung so leichten, dünnen und doch so starken Matenals ergebende Vortheil braucht nicht besonders hervorgehoben zu werden. Em aus einem einzigen btucl Stahlblech gewalztes Faß hat einen Längssaum von absoluter Dichtigkeit, der auf elektrischem Wege zusammengeschweißt wird; aus die gleiche Mtt werden auch die Deckel eingepaßt, wobei das Faß eine Kimme" von vierfacher Metalldicke erhält, indem die Ränder der Deckel zwischen einen inneren und einen, äußeren Reisen emgefügt werden. Ein besonderer, Vorzug des Verfahrens besteht in der Herstelluna der Ausbuchtung des Fasses durch Walzen des kalten Stahles; das Meta5 braucht nicht erst erhitzt zu werden und dadurch wird die Gefahr vermieden, daß die Seitenwände dünner und dadurch weniger Widerstandsfähiger werden. Nach ihrer Vollendung werden die Fässer einem hydraulischcn Drucke von 40 Pfund auf den Quadratzoll, zur-Prüfung ihrer vollkommenen Dichtigkeit, unterworfen. Die Verwendung dieser Stahlfässer bietet noch sonstige' bemerkenswerthe Vorzüge. So bedarf ihr Rauminhalt und Gewicht nach der ersten Festste!lung keiner Berichtigung, während Holzfässer durch Absorbirung und Aufsaugung des Inhalts nach und nach an Gewicht zunehmen, und ihr Raumgehalt sich jedesmal ändert.wenn sie mit neuen Reifen versehen werden. Auch bezüglich der Fracht und Versicherungsraten dürfte eine allgemeine Verwendung von Stahlsässern durchgreifendeAenderungen herbriführen.indkm die Schiffsbesitzer und Versiche-rungs-Gesellschasten den Transport von' zahlreichen Oelen, Säuren, Ehemikalien etc., wenn in Holzgefäßen verpackt, als ein Risiko involvirend betrachten und daher entsprechend höhere Raten dafür berechnen, während manche Dampferlinien sich überhaupt weigern, den Transport solcher, in ihrer bisherigen Verpackung - gefährlichen Stoffe zu übernehmen. Auch empsehlen Stahlfässer sich ganz besonders in solchen Fällen, wo gegen klimatische Einflüsse, Schiffsratten etc. besondere Vorkehrungen zu tressen sind. Nach dem Urtheil Sachverständiger erscheint e aber ausgeschlossen, daß Stahlfässer jemals den - Holzfässern Eoncurrenz machen werden, soweit es sich um die Bacchus- und Gambrixusgaben handelt. i Die zweiten Klitterwochen. Durch die grausame Härte seiner Schwiegereltern wurde dieser Tage ein junger Wiener Kaufmann in die Lage versetzt, seine ihm vor etwa drei Iahren angetraute Gattin, mit der er in glücklichster Ehe lebte, zum' zweitenmale vor den Traualtar führen zu müssen. Die erste Ehe fand in einer mährischen Provinzstadt, in der HeiMathsgemeinde seiner Braut zum lebhaftesten Mißvergnügen de? Eltern der letzteren statt. Innigste Herzensneiqung hatte den Bund der jungen Leute geschlossen. Die reichen Eltern des Ä!ädchens widersetzten sich lange dieser Lerbindung. da sie sich nicht entschlieKen konnten, ihre Tochter einem gänzlich mittellosen jungen Manne anzuvertrauen. Als sie endlich einsehen mußten, daß sie den Sinn ihrer Tochter nicht ändern könnten, setzten sie dieselbe auf den bloßen Pflichtteil und zahlten ihr diesen im Betrage von L000 Gulden als Mitgift baar aus dieano. Das junge Paar übersiedelte nach Wien und der junge Ehemann etablirte sich mit dem Gelde in der innern tadt als Kaufmann. Seine geschäftlichen Unternehmungen waren aber nicht vom Glücke begünstigt. Nach kaum drei Jahren mukte er froh sein, dak er das Geschäft liquidiren konnte, ohne in Eoncurs gehen zu müssen. Als endlich die Noth an die Thüre pochte, faßte sich die junge Frau ein Herz und ging denn doch die Eltern um Hufe an. welche ihr denn auch die verlangten 5000 Gulden aeben zu wollen erklar ten. allein nur unter der Bedingung, dak sie sich von ihrem Manne schei den lasse. Unter Thränen betheuerte die Frau, sie liebe ihren Gatten unend lich, er bilde, da ihr Kinder versagt wurden, nächst den Eltern ihr höchstes Gut. Die Alten blieben jedoch uner bittlich. Nothgedrungen mußte die Frau ihrem Manne nun die unabänderllche Entscheidung ihrer Eltern mittheilen. Die Antwort des Gatten be stand in der Aufforderung,, sie möge unverzüglich nach Wien zurückkommen. In ihrer Verzweiflung gerieth nun die junge Frau auf ein Mittel, wahrhaftig so selten und so muthig, wie nur lrgend eines. Nach einigen Tagen, in welcher Zwischenzeit sie eine rege Eor respondenz mit ihrem Manne unter, halten hatte, erklärte sie ihren Eltern sie und ihr Gatte seien zur Scheidung entschlossen, allein, ihrem Manne müßten am Tage der, Scheidung die 5000 Gulden baar ausgefolgt werden. Mit Freuden acceptirten die Eltern diese Bedingung. Man reiste ; nach Wien, traf die nöthigen: Anordnungen' und bei den üblichen Versöhnungsversucher: gab das . junge Paar, mit Mühe , sich bemeisternd, um "nicht aus den Blicken die unendliche Liebe zu einander hererleuchten zu lassen, .unüberwindliche Abneigung" ols Ursache der Ehetren-. nung an. Nun, und so war die Scheidung vorüber und der Mann , empfing nach derselben von seinen gewesenen Schwiegereltern die versprochenen 5000 Guden und dann verließen die - Alten mit 'ihrer Tochter, die nach der Scheidungunter Thränen! ihrem gewesenen Gatten um den. Hals siel und in mit ihren' Küssen schier erdruckte,' ' - -Wenige ?aae iväter war . aber die

towttl-.;. ccnc.::t:s:

junge geschienene 'Frau aus dem Hause ihrer Eltern verschwunden. In einem zurückgelassenen Briefe bat sie Vater und Mutter um Verzeihung und theilte ihnen mit, sie könne ohne ihren Mann nicht leben, ihr Herz ziehe sie mit un-

widerstehlicher Gewalt zu ihm zurück. Dieser Tage tauschten sie zum zweiten Male vor dem Traualtar in Wien das Gelöbniß ewiger Liebe und Treue. Das neue Ehepaar, das mit den 5000 Gulden ein neues Geschäft an sich gebracht hat, bat nun' die Eltern, in I W V imT L mm. eine ratenwei e Nuazatzluna des Scheidungsgeldes," einzuwilligen und schließlich werden ja - die Alten doch nicht ewig auf ihrem Willen bestehen. ... Der letzte' (5oup englischer Check Zfiilschcr. Seit langer Zeit sind die englischen Check und Werthpapievfälscher der Schrecken aller europäischen Bankkassen und Wechselhäuser, und ihr jüngster Eoup zeigt wieder, mit welchen Mitteln diese Meister der Gaunerzunft arbeiten . Sie sind geradezu großartig organisirt; sie besitzen ihren eigenen Direktor, welcher im Rathe erfah rener Mitglieder die ntutrr Plane ausheckt. Vorzügliche Zeichner und Apparate stehen ihnen zur Verfügung; sie besitzen außerordentlich ausgedehnte Verbindungen und sind in den geschäftlichen Usancen einzelner großer Hauser, sowie über die Bonität der verschiedenen Papiere auf das Beste unterrichtet. Eine Partie ist mit der Ausführung der Fälschungen beschäftigt. Andere wieder werden mit der Flüssigmachung der Falsifikate betraut. Diese letzteren sind die Reisenden des Gaunerconsortiums; sie müssen ein empfehlenswerthes Aeußere, Sprachenkenntnisse. Routine und Kaltblütigkeit besitzen. Selten oder niemals kommt es vor, daß diese reisenden Schwindler, wenn sie verhaftet werden,- ihre Namen, ihre Complicen oder gar die Quelle der Fälschungen verrathen. Der letzte Coup der Gesellschast war die Falschung von Cirkularcreditnoten der Firma Coutts u. Co. in London. Die falschen Creditnoten wurden darauf den mit bestimmten Jnstructionen versehenen reisenden Gentlemen übergeben, und nun geschah es, daß an einem und demselben Tage in Frankfurt a. M.. in Köln. Mainz. Brüssel. Paris. Ostende, Florenz. Lyon, Marseille. Mailand und Barcelona, also an elf Plätzen, in Deutschland, Belgien, Italien, Frankreich und Spanien zugleich die gefälschten Cirkularcreditnoten bei hervorragenden Bankiers präsentirt wurden. Zum Theile wurden sie zurückgewiesen. Bei dem- Frankfurter Bankhaus Gebrüder Bethmarin legte der Reifende" Gray acht Circularnoten zu 50 Pfd. St. mit den Nummern D 4020 bis 40247 vor und erhielt 3112 Mark ausbezahlt. Gleichzeitig fand sich bei dem Bankhause Lauteren u. Co. ein Engländer Namens S. Fenton ein und erhielt nach Vorweisung eines Jndicationsbriefes für fünf Circularnoten zu 50 Pfd. St. 5075 Mark ausbezahlt. Einige Stunden später tauchte Gray in Mainz auf und versuchte beim Banlhause G. L, Kayser vier Circularnoten einzuwechseln, der Bankier war indeß vorsichtig und wie die Noten zurück. In Köln versuchten zwei Engländer, die sich Morris und Brown nannten, sechs Circularnoten beim Vankhause C. A. Niessen umzuwechseln. Brown dürste mit dem 31jährigen Schauspieler Henry Stanley Brown identisch sein, der im März v. I. vom Landgerichte 'in Köln wegen Urkundenfälschung und Betruges zu einjähriger Gefängnißstrafe verurtheilt wurde. In Brüssel präsentirte ein angeblicher William Thomas sieben Circularnoten zu 50 Pfd. Sj. und entfloh, als er bemerkte, daß der Betrug entdeckt sei. In Ostende nannte sich ein anderer Schwindler gleichfalls Thowas, in Mailand Butter. In Paris hat ein angeblicher Hurst" bei den Bankhäusern Mollet Freres und A. Demachy Circularnoten in der Höhe von je 400 Pfd. St. umgewechselt. Welche Namen sich die Betrüger in Florenz. Lyon und Marseille, wo sie ebenso wie in Ostende und Mailand Glück hatten, beilegten, ist nicht bekannt. Bisher ist auch die Höhe der entlockten Summen nicht festgestellt. Gegen Gray und Fenton sind Haftbefehle erlassen worden, von den Mitgliedern des Gaunerconsortiums konnte bisher jedoch kein einziges festgenommen werden. - Im Schankzimmer von Charles A. Rabus' Cosmopolitan Hotel in South Beach auf Staten Jsland kam es zu einer Prügelei. HilfSheriff John W. Lisk hatte, wie Rabus sagt, für sich und mehrere Freund: dreimal Getränke bestellt, aber nur für zwei bezahlen wollen. Rabus erklärte nunmehr, indem er mit einem Revol, ver von der Bar" hervorkam, daß keiner das Lokal verlassen 'würde, bis der dritte Treat" bezahlt sei, worauf Lisk den Wirth in Haft ahm; Die Polizisten Young und Wilson, welche den Lärm gehört, kamen m's Lokal,' doch wurden ihnen sofort die Knüppel abgenommen. Wilson zog darauf einen, Revolver, der in dem folgenden Kampfe losging. Die Kugel traf Wm. Carolin, einen der Begleiter Lisk's, über dem rechten Auge, prallte aber -ab, worauf die Polizisten Lisk, Carolin, der nur leicht verletzt worden Albert Oates, Wm. Winter. und John Schweizer verhafteten. Vor Polizeirichte? Kuhlmann zog Rabus die Klage gegen Lisk, ihn nicht für die Getränke bezahlt zu haben, zurück, doch . wurden die Arrestanten unter lProzeßbllrgschaft gestellt, weil sie die Polizisten in der Ausübung ihrer Pflichten hindern wollten. , Lisk machte vor einem Jahr: von sich ' reden, als er Pastor Diron. der. in Verletzung' der Jagdgesetze Amseln geschossen, verhaftete; der Pastor hatte damals $105 Strafe zu zah. Un. ., ' .' Verlangt Mucho'ö Best Havanna Cigark."

Deutsche Local'Nachrichtsn

hürovink Srandnbrn. Berlin. Erschossen aus Furcht vor einer Operation hat sich der 65 Jahre alte Gastwirth Karl Schröder aus der Blücherstraße 21. Er hatte ein Bruchleiden, und der Arzt hatte die Nothwendigkeit eines operativen EingriffeS hervorgehoben. Der BuchHalter Schmidt und der Kellner Jenner. welche von der Familie des Herrn v. Kotze 300 Mark erschwindelten, indem sie vorgaben, den Schreiber der anonymen Briefe zu kennen, wurden vom Amtsgericht 1 wegen Betrugs zu 13. b-ZÄ. L Monaten Gefängniß verurtheilt. Copenick. Unsere Stadt wird durch die Bebauung der Jagen elf und zwölf am Wendenschloß zu seinen drei Vorstädten noch eine vierte Vorstadt erhalten. Es liegt bereits von zuständiger Seite der Vorschlag vor, dieselbe .Grünauer Vorstadt- zu benennen. Vrovtnl Zlosen. Bromb rg. Als letzthin der Oberbürgermeister den Kühlraum der hiesigen Gasanstalt, die mit Hochdruck arbeitete, betrat, war er nicht wenig erstaunt, überall dort, wo die Kühlröhre (am oberen Ende) einen Verschluß haben, auf denselben je einen Mann sitzen zu sehen in Reih und Glied wie die Hühner auf der Leiter. Nach dem Grund ihres eigenthümlichen Beginnens befragt, gaben die Arbeiter dahin Auskunft, sie wollten durch ihr Körpergewicht die Verschlüsse beschweren. damit diese durch das hindurchströmende Gas nicht gesprengt würden. La bisch in. Seit einigen Tagen wurde ein Knabe des Maurers Kuniszewski vermibt. Da die eigenen Eltern verdächtig waren, wurden sie beobachtet und die Mutter dabei abgefaßt, wie 'sie die Leiche im Walde vergrub. Das Ehepaar ist verhaftet. . Vrovlni stpreusten. , Alle nst ein. In Ostpreußen treibt der Aberglaube seltsame Blüthen. In einem Dorfe bei Osterode wurde eine Frau auf dem Felde in das Bein gebissen. Sie ließ sich von einer klugen Frau den Biß besprechen, anstatt einen Arzt zu Rathe zu ziehen, so daß sie schließlich nur unter großer Mühe des Letzteren vom Tode gerettet werden konnte. Vrovl? Saciisen. E b e l e b e n. Der Apotheker Runde in Groß-Keula, der wegen Unterschlagung verhaftet worden war, hat sich im Amtsgerichtsgefängniß in Ebeleben vergiftet. Runde jst auch Verwalter der dortigen Postagentur gewesen. Mü hl Hausen. Neulich Abends sind hier der 19jährige HandlungsgeHilfe Heinrich Waldmann und die 18jährige Directrice Marie Seifert, die gegen 1-2 12 Uhr das Wirthslokal der Breitslllze verlassen hatten, um den Heimweg anzutreten, in der Dunkelheit vom Wege abgerathen und mit einander das abschüssige Ufer hinab in die Quelle gestürzt und darin ertrunken. Pretzsch. Bei einem Gefechtsschießen des zur Zeit in Pketzsch und in Schmiedeberg liegenden 72. Infanterie-Regiments, das auf dem zur Domäne Pretzsch gehörigen Buhn abgehalten wird, erhielt die Frau desHandarbeiters Höhne zu Kleinkorgau einen Schuß in den Kopf. Die bedauernswerthe Frau ist gestorben. provinx Lan?vev. Gee st e münde. In Drlftsethe bei Hagen wurden durch ein großes Feuer 9 Wohnhäuser und 14 mit Korn gefüllte Gebäude eingeäschert. Harburg. Kürzlich beging die hiesige Schneider-Jnnung das Fest ihres 200jährigenBestehens. Zur Feier des Tages fand ein Commers statt, während am folgenden Tage im Schützenpark der Delegirtentag des norddeutschen Bezirksverbandes vom Bund deutscher .Schneider-Jnnungen tagte. Lüneburg. Der Kassirer der hiesigen Armen- und KrankenhausKasse ist nach erheblichen, Jahre lang fortgesetzten Unterschlagungen geflüchtet. S a g e h o r n. Dem früheren Gerichtsvollzieher Sommer wurde in einer Lübecker Klinik ein aus einer Verwundung bei Gravelotte herrührender Knochensplitter aus dem linken Arme .entfernt. Bei dieser Gelegenheit wurde ein fünf Centimeter langes und zwei Centimeter breites Stück Manteltuch. welches der Schuß vor 24Jahren in die Wunde getrieben hatte, aus derselben herausgezogen. pxpvln, Sci,l?st,n. BreLlau. Die Gesammtkosten des hiesigen Turnfestes werden sich auf etwa . 350.000 Mark belaufen, während das Münchener Fest mit einem Kostenbetrage von 314,000 Mark abschloß. Die Kostenrechnung des Münchener Festes schloß mit einem Fehlbetrage von 36.734 Mark ab; das Breslauer Fest , wird voraussichtlich ,mit einem Fehlbetrage van etwa 17000 Mark zu rechnen haben. Letztere Schätzung wird allerdings als optfmijstisch" bezeichnet. Hier sind an zwei au? dem Kreise Memel stammenden Arbeitern Fälle . von. echtem Aussatz .festgestellt worden. Einer der Unglücklichen' ist bereits gestorben, der andere befindet sich in der Klinik in ärztlicher Behandlung. G ö r l i tz. Im benachbarten Radmeritz ermordete der Klempner Schubert. seine Geliebte, die Wittwe Christmann, und erschoß sich selbst nach der That. Ein reicher Armer ist kürzlich in Ober-Friedersdorf gestorben. - Es ist dies ein 70 Jahre alter Mann Namens Malthes. Er nährte sich von den Brosamen, die von anderer Leute Tische fielen. In der Wohnung des Verstorbenen fand man nach seinem Tode in einem alten, mit Eisen beschlagenen . Brodschrank verschiedene Sparkassenbücher, deren Werth sich auf 20.000 Mark beziffert. Oppeln. Bei dem Brande des Gebäudes des hiesigen EisenbahnbetriebsamteZ ist die Frau des Bureaudieners Sowode mit drei Kindern er Wt. ' : .. j .'-:

hne seines

f.

gegen

Rheumatismus. Vuckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häusig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morton.

?as Alut ist das Leben des Körpers." ' IttWMSI oDr. Augnst König's Hamburger Tropfen Das beste Mittel dagegen.

Zlrouink Schlen,kgSolsteln. Flensburg. In Feldstadt erwürgte ein Knecht aus Eifersucht seine frühere Braut. Die Leiche wurde in der Nähe der Kirche aufgefunden. Der Mörder ist verhaftet und geständig. K i e l. Ein Deserteur des 31. Regiments beraubte auf der. Chaussee bei Nolfsee ein Mädchen und vergewaltigte dasselbe. Der Thäter wurde verhaftet. VhetnproVknk. Crefeld. Eine der ältesten Firinen hiesiger Stadt, die bekannte Sammetfabrik Jak. von Beckerath Johs. Sohn, hat zum 1. Oktober d. I. ihrem Gesammtpersonal gekündigt, da sie sich auflöst. Duisburg. Die ProvinziatScbulverwaltung beabsichtigt, mit Herbst ein neues Gymnasial - Semi nar zu errichten. Dasselbe soll mit dem hiesigen Realgymnasium vervUil' den werden. Gelsenkir'chen. Eine Falschmünzerbande, welche seit Wochen die hiesige Gegend mit falschen FUnfmark scheinen versorgte, ist hier entdeckt wo den. . Der Fuhrmann Letscher und ein gewisser Klein, die derartige Scheine im benachbarten Ueckendorf verausgab ten, sind bereits festgenommen worden. Dasselbe Schicksal ereilte einen Maurcrvolier. K r e u z na ch. Im benachbarten Langenlonsheim gingen sämmtliche Wirthschaftsgebäude von fünf Grundbesitzern in Flammen auf. Große Futtervorräthe gingen dabei zu Grunde. L e n n e p. Während des hiesigen Schützenfestes stürzte die Musiktribüne in der Schllhenhalle zusammen. Ein Knabe wurde getödtet, während einige Musiker, die sich auf der Tribüne befanden, nur unerheblich verletzt wurden. VrsVin, Mestkalen. Minden. Für den Regierungbezirk Minden ist das Zurschaustellen der Leichen vor der Einsargung oder im offenen Sarge verboten worden. Bei Begräbnissen muß der Sarg vor dem Beginne der Leichenfeier und bevor das Trauergefolge sich versammelt, geschlossen sein und darf nicht wieder ge öffnet werden. Münster. Die Grafschaft Asa in Schweden, 16,000 Morgen groß, bisher dem Grafen Posse gehörig, ist von zwei westfälischen Firmen ausgekauft worden. Afa bei Perioe am Asasee gelegen, ist wegen seiner romantischen Lage allseitig bekannt und gehört zu den waldreichsten Bezirken Süd - Schwedens. Der Inhaber der einen Firma, ein bekannter Millionär des Kohlenreviers, hat seinen Wohnsitz hier in Münster. Siegen. Kürzlich wurde in dem benachbarten Weidenau ein frecher, räuberischer Ueberfall verübt. Bier Männer mit geschwärzten Gesichtern stiegen gegen Mitternacht mittels einer Leiter durch das offen stehende Fenster in die Wohnung des ehemaligen Gerichtsschösfen Zimmermann, knebelten den an Gicht leidenden Mann, ebenso einen im selben Hause wohnenden Uhrmacher und nahmen 500 M. Baargeld, sowie zahlreiche Werthgegenstände mit. Von den Thätern fehlt jede Spur. vtl Städte. Monte Rosa abgestürzt und todt auffunden worden. Herr Meyer hat die Besteigung des Monte Rosa ohne Begleitung ausgeführt. ' M i t t w e i d a. Durch Vekanntmachung des Stadtraths ist die hiesige freiwillige Feuerwehr wegen socialistischer Umtriebe aufgelöst worden. Neustädte!. Der vor längerer Zeit erblindete Maschinensticker Harte! iödtete sich in der Verzweiflung über seine hilflose Lage mit einem Brotmesser. S e i t s ch e n. Ueber Medewitz zog eine Windhose, die daselbst und in der Umgegend vielen Schaden angerichtet bat. m Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daö Zutrauen deS Publikum besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie. im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an . ' 3aS. C. Pond, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WlS. tein, Nachfolger von W. S. ndkrfg. Abstrakte von Besitztiteln und Grundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Weise ausgeführt. No. 00 Ost Market Otrage. Indianapolis, Ind.

Meovsre

Gleichen ist

WEL

Neuralgie. St. Louis, Mo. Mit Vergnügen empfehle ich die Anwendung on Ct. Jakobs Oel gegen neuralgische Cchmer & Zen. Ich wurde dauernd durch den Ee brauch desselben geheilt. R.S.Troll. Marktbericht. Whelefale.Preise. GrocerieS. Zucker: Harter $5.66. Guter gelber $4.35. GervSbnl. gelber $3.35. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 22. 75c(!N1PfdSSSen) Capital 22e Pilot 22c Bakota21)c Brazil21c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corimhm 5c Pflaumen 7Zc Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. cpsel per Faß $4.00 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $5.X) Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln per Faß $1.75 Süß.Kartosfeln per Faß $3.2& Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr'Weizen pat. $4.00 Wirter ertra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roagenmehl $3.10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c. Eier, frisch, per Duy. 9c Lek. ffieilünel: cihnr fti 9HitS -mr-ww V"nt ' V V y Spring ChickenS 12c; Häbne 3c; Turkey ennen oc; men &c; Game $3.00 per Butz Eisen-und Swhlwaarcn Telkdbon 589. Werkz enge aller Art. Gartengerätlze. Lawn Mowers. Poiiltry Xetting Clemens Bonnegut 184 Sz 186 Off Washington St?. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler irr SteSdachMaterial, 2 und t pl esdy ooftng, wasserdichte Sizreting, feuer eftkm spizait'Filj, Strohpappe, Dach und tRt tall.Fsrben :c. ,c. Office: 100 West Vkrtz laud kratze. ?eleplzon 861. D a ch d e ck e r e i. ffZhtge und verantwortliche Dachdecker, ftieft dächer, Trinidad und Sllssntte phalt.DZcher kllle Arten ?mpisition.Dächer mit defieu Vlz tertal. Offtce : No. 169, Sard : 180 82. Marylandst? Telephon 861. Indianapolis. Jnd Dr. THEO. A. WAGNER hat seine Office nach No. 94 Nord Delatvare Str verlegt, und wird sich freuen seine Patienten und Freunde dort zu empfangen. Sprechstunden: 9 ia Uhr Vorm.; 2 4 Uhr 3ma)m.; oanrag,: 5jt Uyr orm. Telephon &18. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Office und Wohnung: Sko. 382 Oüb Meridian Str. Offtee-etunden : 8 biß Nhr Vor. $ MI llhr Nachm. 7 MI 8 Nlr Äbbl. 6onntagl8 8 Vormittag. Teltbten 880. Dr. I Tl. Stttcltsfe, ,schzsttgt sich aulschliebltch mit- wuudlrztltch saue no mit e,azler uns unnrrankhctie R. 05 Ost Vkarket trahe. Oll!- tunieu : 9 IM 10 Hit Berat. 1 Itl llhr Nach. Sonutagl austeo'.e. Xtli lUKHU. - Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 Ost McCarty Otrage, Offtce: . -,.-. 77j Ost Market Straße Svrech'Stunden in der Wohnung: 8 Uhr orm.; 8-8 Uhr ach.: 7 8htlnrt8.Sprechstunden in der Offtce: ia Uhr Vorm.'. uaO UQT 7Cuu)m. XeU&QOB 149. Sprechstunden: Sonntag? nur Bormittags. DR. II. 8. CUKNINGIIAM hat s'ine Wokmuna noch 302 ,llektI?. nd seine Office nach 77H Oft ZAattetftt. ver. legt. . -."-...-,. Sprechstunden in seiner Wohnung 7-8 Uhr Vorm., l-8 Uhr Nam. Sprcchstuvdcn in feiner Office: ia II Uhr opinrf z a uqc viaam. uno i uyr invenvi. Sonntag? nur Vormittag Sprechstunden. Televdoue 121. V. V. Snerts, Deutscher Zahn - Arzt Ro. gz Kord Pennsylvania Str. wir, f Suusch ,aeadt. Dr. C. N.Schaefer, 5Zpzt und Chirurg, No. 430 Wadison venue. nah NorriZ Str. Vvrechftuvden : s-8: Uhr Morgen, 54 Uhr achmtttag, ?- Uhr deudi. elevdp 8. AN IDEAL FAMILY MEDICI NE Trm 1iulkMlA. llead, 4UpU, B4 GBilnli. Bvtk. moA 01 dlaorder of tfc Btornx-h. li,vr and BoweUj - RIPAN8TtADyLM - 9tt intlj yet promptl. Ferstet Alfmt t oUo Uxür un. Bold hT dniCTiaCa or ent fcy mil ' Box TMüaj, 74c Pckaffrft betau), t. GT irrn) mpnirtg ir- : . . , , . BIP CUEMIOAX. CO., w Trfc.

A (y tfy

- Die -

nd

lana ribüne ist daS einzige Blatt in SnMana, totU HeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratit vertritt, lt Organ des BolkeS und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt kör Freiheit u.Necht auf allen Gebieten det Lebent. Die Arbeit de, volkeS ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur. freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. ' Jeder fortschrittlich Gesinnte, fsllte eS als moralische Pflicht empsinder Leser der Jndiana Tribüne zu sein DaS reichhaltige Sonntags Vlatt bietet eine Fülle unterhaltenden LeseSöffet. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagöblattS ge, beider zusammen 13 Gt$., per Woche El sT.4A htr Manat. V w V VC V V www Durch die Post versandt, kostet bs4 Tageblatt gg, daS Sonntagöblatt $3 per Jahr, beide zusammen ytt in Vorausbezahlung. aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittassu. donstktutiouen, - . i ?eöturoB OesSSftökarten, OtUmpfe, Zirkulare, VrograQs u. f. ?. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll ausgeführt. iMM

j

I i. Jtk. T'ww v cwi;w ' rt, . ' , - il Jt -r- r r i(. J,-4icr:.-.A H' i"7: A-Vi' !, V:. .E- .w-.--?' ' ' ,.s- n "K t-py"-.'--J i - u