Indiana Tribüne, Volume 17, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1894 — Page 3

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Warnung. DaS Publikum wird vor gewisjenlosen HändIrrn gewarnt, die gewöynUcheS Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als Carlsbadcr Salz", Cprudcl-Salz", Deutsches (German) Salz", Künstliches Carlsbad", oder I.nproved Carlsbader Salt", u.unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, a& diese ebenso gut" seien, wie die ächten Produkte von CarlSbad, welche dlrekt aus den weltberühmten Quellen gcwon nen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deö Publikums deS größeren Perdienstes wegen, den der betreffende Händler an dlen Falschnzen macdt. I st k ü n st l i ch e r W e i n s o a u t w i e ä ch t e r ? Würde irgend jemand wissentlich künstlichen SLein dm natürttchen Saft der Reben verziehen ? Warum denn sich von diesen Fälschungen h ntcrsühreki lass n, speziell wenn die Ge"'ndheit eabei in rage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quellen von CarlSbad enthil:en Bestandtheil', die künstlich nicht hergestellt werden können SeU Jahrbunderten find diese Wäss r von Carls bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nieren und deS MagcnS rühmlichst bekannt. . , . . DaS ächte CirlSbader Sprudel-Sal, Vlrd direkt aus dc Sprudelquelle Unterteilung der Stadtzemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigte Staaten, die Eigner & Mendelson Company, New Slork. verkauft: Jede Flafche des ächt mportirten WcfferS und Sprudel-Salz S mufe ob, gen Stadtfii-gel. sowie die Iluterschrlst der Agenten 'isner & Mendcison Co., 152 und 154 Fra Hin Str., New York, auf der fcti kette haben. Au haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Der Ltadtratb : CarlSbad. Columbia Halle ! Je MkEarty & Ttkuait Sir. Die schönste, größte und am iequnfien ein aerichtetete halle der Südseite. Sie steht ,ur Verfügung fu? ?.':Zslkug vs? CXonitvUnTanzränzchcn. Parties tc esendnS ist ste Vereinen zu nnpseSlm. Die schönste Wirthschaft w de? Stadt, Nur die bestrn SetränZe werden verabreicht. Zu zadknchn Se?u4 ladet ein Otto Schmidt. Eis! Eis: Eis! Wir benützen da? EouponLystem für Ablief erung von u:s an unsere Sunden. Sausen Slt II, ouponS. bevor das Eis gellesert w,rd. Da wir einen guten Borr?'h on Ui befttzen. so flndwir in der rage zu folgenden Preisen zu verkaufen: 100 bi 200 fö in einer Lieferung 8Le perlOOPfd 200 bis 100 Pfd in einer Lieferur.g Ve per , 100 blS Z000Pfd in einer Lieferurg 1?;c , , SsiOO und mehr in einer Lieferung 15c CDJLHy- He CDca., Offtee : No. J23 West WalnutSr. Tel. 1008. German Fire Oompan ok Ilttnois. Stock Company. Keine Asseßments. Niedrigste Raten. Henry Seyfricd, General Agent. 2) Nord Pennsylvania Str. vr. Gr. F. Tlieel 1317 Arch Str., VbNadklxblPa! Trin,ig. wahr Spnialist in Amerika dr htiln kann, nach selbst di bcrübmtestkn erzt aller Länder fy lg, nzen. Dr. Tdeel ist der in,igZlr,t der Welt der all drei medizinkschen Schulen (die Alte, d Ru UN , userwahlt) Itudirt ud in seiner Behandlung erdmdet. Er beilt Syphilis, Eesckwure, Mund und Halileidkn. flechten und alle Folgen der elbftdfleckug und folgen des Aui. schweifens bei verbeiratheten oder unver heirateten, Ausflüsse, erenzerungen etc., di nx io der, seit smd. ommt oder schreibt. Sprechstunden Morgens bis Uhr, Abends 6 di 8 Uhr. Mittwochs und Samstags 6 bis 10 Uhr Lbends. Sonntags bsiz Uhr. . - 9. j DaS Glück eines Leidenden. vor 4 Jahren traf mich da? Unglück mit der schreck lichen rankheit Svpbili angesteckt ,u werden, durch attoir,, i einer Stadel, di erst an mein Freund braucht wurde, wklcher Evphilis hatte ohn, mein Kiffen. Tie rankheit trat erst in milde? Form am rattoirten Arm aus. onsultirte zwei Aerzte ohne rsolg. Bekan, usbrüch nach Z Monaten am ganzen orver von Kops zu stuft. Besucht, inen dritten Arzt ohn, Erfolg. Tann sah ich eine Annonce von ei heilen, wenn Anver feyl gingen. Jcy roniuttin, d. babki i50 Ov der kein Slut noch Linderung. em vyuaoeipvlaer rzi, rcr ciijaupitn au laiucn nl? .in Saar. Schu:?rzkN und Jucken wurden un. rträalich. konnt torder schlafen noch ruhen. Weint, Xaa und acht von Dotter, ei örv.r war m.t m ' 9, . h. I m i f um 9mMTt , Muftt, zwtt Monat, das Zimmer hüten uud 6 Monat lang nicht arbeiten. Ich dacht Tod dringt Erlösung. Ta besucht mich m ?Zreund. der sazt: Edward be uchedoch denTr. Tbeel, 1217 z rch Str.. Phila.. Pa. Ter in 4 ia der dich heilen kann. Ich zi schrikd an Tr. Tdeel dersagl. S komm und lass, dich unkersuchen, ' nA Anrh Ki slnft bfn JMAfll)Vl)j9 VW Allmächtigen und Zt. Tdeel's aroftartigeSeschicklichkeit und Fäh. I.i9i l&ninrt k.n 4 ttA runa, konnt wieder ruhen, nach xiTt.L Monaten war mein Körper wie neugeboren. nach weiteren Monaten war ich gründlich kurtrt. Ich schickt ihm inen Freund ,u. mit gräklichen ? folgen von Seldftdesle ekuNg. der sonst kein, ur ge unken hatt. Aber Tr. Tdeel kmirt, und macht inen gesunde starken Mann aus Ihm. inn setzt starker als jemals. Mein Rath, vb reich oder arm, und ktrogenen undalle di salich berathet, beschwmdelt und betrogen, verzweifelt nicht, mag sagen wer will der Dr. Tdeelsn nichts, gehe hin u ihm, r turnt bedinge, in rzr der mich mit Quacksitter behan delte,s agt, Theel , st nichts erth. das ,st eine Lüge, r befürchtete, wir würden seineUnkenntnifj ausdek kea. Tdeel ist der beste gutmüldigfle und gutder ,ft,ledd Man. Meine Auslagen werdet Ihr als Wahrheit bestätigen, wenn ihr nachsorschet. Nochmals sag, tch lr. G. F. Tdeel ist dergröbt und gelehrteste v?n all Cvtzialiften. . . 5kmard Z. Scdeey. PottZtown. Pa. THEIflinil CVTniPTC slllllilHL LA 111(10 10 Trtwti ccprdln to tue eormul of Dr.m. A. HA3IMOXD, ' I tu Ubontorr t Wiublacton. C. 'CEREBRHE. from the brln, tot dU-. CMwaof the bratn and nervout iyitem. HEDl'LLDIE, from the aplatl cord.for, dlKawi of tue cord. (Locomotor-AxUla. etc.) ' 'ARDIXE. from the beart, for dlMasi of the hrt. TEÄTIX E. from the teitei, for dlseaiet of I the teaua. (Aixophy of tUe orgabs, ImpoUtacjr, ete.) uvabüie. rrom ue OTtnet, ror auease , orine ovaria. Ml'ÄCl-EIWE.thyTodlne.etc. t Dos, Flvi Dropr. Prict (2 drtchmi), 12.50. , - tif phjrsjolofrlcal effecta prodaced by . Blnvl düM of 1'ercbrlB are acceleratlon ' of the Doite wlth feellnir of tuünett and dla-1 tastioa la the bead. exhilaration of tptrlU,' lncread nrlnarr eicretlon, aofoiienutloa ( of the rxpulaive force of tbe bUdder and perlataltlc acüon of the lntatinet, lncreaael in mnacal&r (treneth t&d endurance. In-, creaaad pover of viaion In elderly people,' an increa! ppeuw mu uiKnutn wwcr. local drninriatt are not uDDld (th (huTTinmond Anlmal Extracta ther wlllI be malled, toether wlth all exliOn Uteratur , OB tue iuDjeci, oa rwcciji wi yn, uj TUE COI.IT3IBIA cnimicAL co

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ruft. Noman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Erster Band. (Fortset)ung.) iarianne beugte sich nieder und küßte ihren Mann auf die Stiru. Der schloß nervös die Augm. Nicht wahr, mein Kind, es ist Dir recht?" Vt'.n 'Tenius räusperte sich, und der 3 ny c , , I iifl um seinen Mund wurde noch ' rcV -f , , ti , . filß. nr!l m.ei' aUx l't gut, oan oie oa lyun: m-F i '. c!""" & xilm tmn ast auf Sie auorlngenj Marianne yov Die yand wie abwehreno gegen oen reuno aus Ä KXlc Mt PJTenborff. .Wnin Du die Ziffern verstehen wurhMA W aUi iUAhkAlM kl iü i T -AI w 1 11- l,avz ich doch Nicht gerade verdient!" tftr ' -f . , lch nehme die Schenkung an und bitte, das Kapttal-zu depomren. rry,,n , r. oir-Iv.-rr I Ordnung bringen, sagte Ossendorff. Jlim stand aoer van Tenius doch 4llnlanl Ä Ä in tt? fe hl ; Vr kleinen Kreisen, die zufällig an ihn her. vrTt r j , , i . ? ic,. w nSr issS' ÄÄ.?. vuneno irlttenzen retten, löin paar fi 5ssr?s? iiS: KämilienMfer bfn" nfifniiff n I mit dem er ür Sache ein EndV mäch n ninrn l?kn Mftr Wis r;s 1y Tmrt ein ? rm des BÄbS irgend emer tfra des Hungerlodes rellkll. Es kam langsam wie über die drei Freunde. nicht mehr von dem Gelde und s, rrnrZl . " ; ;;nrf 'ÄiZ jZ

- ! ' en. suchte er jetzt und studirte er mit Sie zufrieden? Ist der Prozeß gut? , - Behagen. Ob sie alle einen Mord auf Für Sie. mein' ich. Es ist Ihnen ja -an? wollen ö gletH morgen IN :rr. .s.,s.t r? 1.. vt il JrL' r.rr

2ilirfurii-ttrt Sü förnrfiiTi hnn hrn lu,lfc lv v.y t i.v uiuh wuci u uivu vyn u m ziuu K und SÄldÄÄ J? . benachrichtig. ihn m mk,... es w und ferner hatte van Tenm den al- d:e ffceundm davon, dak Ossendorff

d fröttä Mr: Mörder en gros". Blutige Ari- gebeten, heute nicht zu Tisch zu komoer sroqila) an uno aia van .e.iius n,.,. m,tx.,...t:, ..z k.rttz. , n L..1 -il 1 "....r.

endlich nach Hause ging, hielt er lange " T nTSf " Cm orX ; V ' WWU' ,iauulu die Hand Mariannens in der seinen r l . m fc und nnA'TS KZ. isnh g M... anmalt. Da war doch Kraft und Das Lriefchen hatte einen Nachsatz:

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ÄÄr . . . , hnfn Ositf tn.it Vnrrr I n , " , ,

nVoVd 'n Wer soviel für die Armen aufwarfen, ondern nur über alle Ge- und blickt: nachdenklich auf das Aschen.?Kr von Tugend und Rücksicht Häufchen. Es wird wohl wiederkom.

Dock als kl die Tttvve ,u ttlntr Wwuna binauMie?" Ä wrbei mit dem Rau ch. Van Tenius ira, langsam ein und übersah mit ei. nem lalt. Blick die Bücher und N,izen auf seinem Schreibtisch, und er sah Bor si einen uniibersteib,iren R,ra 11 lVZn W )UII114, VVX. V JVV !!Llt S3?ff "n H Sutsiia Meffi Ä ll 22! I J L: einen Sack voll Geld aesckafft Sein aan3 Leben trua den Arbeitern vielleicht nicht noch einmal ein so arokcs .r. ew.-w.-.. ..?,. Und er langtl vom Schreibtisch he'runier einen Band von SchopeÄuers kleinen Schriften Er kannte die M,.ffi,4...,it Uti tii 0" tun am lautesten sprach und am schrillsten lachte. Nach gethaner Arbeit durfte er sich- das gönnen. Er durste sich wollüstig hineinwühlen in ,rfnr,nh,n ez5m, ,?N,S schenlenners. Und während van Te;,.S fnnft Urr rn? in ,in,r 1 .... .. Amtsstube bei seiner Arbeit am Schreibtische saß, stellte er jetzt die Lampe auf das Sophatischchen und legt: sich zu seiner philosophischen Lektüre emäcklick kin. wie ein mUMaes Weib mit dem neuesten Roman sich faulenzend ausstreckt.. Aber er ließ daZ zuerst wieder sinken. i?r mukt an Twardki denkzn, Der verdammte Pole war's, de? hat' I ie ihn soweit gebracht, daß er sein MdeemZssen mit r,kilsovkiscken

Phantasien betäubte! Wie eine heilige schenerlöser wird lachen und das Maul sidentschaft in der Bundeshauptstadt Pflicht hatte der Nechtsanwalt die. halten, ansteckend lachen und die Mit als Congreßabzeordneter in einem Hoysstise üfnnmmen dem nsuldia menschen lehren, gleich ihm das Maul tel oder Kosthzus gelebt und behielt die

Angeklagten Genugthuung zu. ver- Zu halten, und es nur noch zum Lachen dort erworbenen Manieren im Wesfntschaffen, und ihm einstweilen sein har- und zum Essen aufzureißen. lichen bei. Und seine Gattin ließ sich tes Schicksal zu erleichtern. Und natürlich zwischendurch etwas keineswegs' durch diplomatische Ruck-

Twardki aber war schlecht geeignet. in seinem Ne?,keidier lsjZkle des Mitleids zu näbren. oder oar das.' entlaukene Gewissen kerbei,urufen. Twardki fühlte sich von Tag zu Tag und von m tn -moAe wobler in der Untersuchungshaft. Förmlich dick wurde der Kerl. Non eit ,u eit mackte er sick daZ Neranüaen. sich von seinem gnädigen Herrn Advokaten die Versicherung geben zu lassen, er würde nicht verurtheilt werden. Dann erbettelte oder erbat er sich eine kleine Zulage. Nicht zum Zweck der Selbstbeköstigung. Das fiel ihm gar nicht ,in. n ante Mablttiten Katte er lange nicht gehalten. Nur zu kleinen Extraausgaben. Hoho! Seine Frau krieate ,in Men5 MS ihm oma's Nt? das wr d ein, nädia 5?ü. qung der Vorsehung gewesen, daß gep . . . ' . y , . rade e? die goldene Uhr gesunoen hatte, , i n r. l - 11 . li i. Und jetzt erst recht nicht, jetzt nannte er seine Freundin aus Friedenau erst recht nicht. Gerade nicht! So lange man die nicht hatte, so lange nahm die Haft kein Ende. Und das hieße doch Gottes Vorsehung kränken, und die vwtio ivikii3 uoifctt, i liebe Gottesqabe fortwerfen, wenn man 4 . ' . . k..:;s,: V;. rarrf rff MMnmrntr Twardki war mit seinem Advokat UVIIVIUI V lk wvm;.v.v .fiM)tn überaus zufrieden. . . mnn ?,n ms fand n dem unsckulbig Angeklagten nicht einen, Schimmer 1 . . . . . . von Stol, von Recktsbewuktsein. von vmi-'v, v... ci v fühl der Schande Über seine Haft, L-ii -fli n ,s..Gefühl der' Sättigung wenn er .l.'e esuyl oer a"lgutt;. '"il den Troq at leert ha e. Uno van t n us ertappte sich schon seit Wochen r.fir. J. WA, 3 denn der ?r L j ihn unschuldig , verurtheilen zu lassen

Mir semer selbst? Ueber gewöhnliche Mann wäre .und Sie mir eine Rech-! Skrupel war er ja einmal hinaus, nung schicken' könnten .dann würden Um eines gestörten Händedrucks willen Sie mich schon sitzen lassen, dann würoder um so etwas Aehnliches, hatte er den Sie nichts dagegen haben. Zwei das giftige Insekt zertreten müssen,! Jahre könnte-ich dann hier sitzen, und den Zerpen. Machte ,eS denn gar so mir's wohl sein lassen. Aber Sie wisviel aus, wenn er nun auch noch, seiner' sen, ich habe nichts und darum heißt's Bequemlichkeit wegen, das zahme In- auf einmal: heraus mit dem Lumpen! sekt zertrat, den Polen? j Nein, Herr Advokat. Geredet wird

Van Tenius wußte, daß das nur so Gedankenspielereien waren, nicht sein ernsthafter Wille. Aber seit Wochen suchte er in seinen einsamsten Stunden die Gesellschaft der großen MenschenVerächter, der Ausnahmemenschen, der lll vi llil li u;i ii, i v0'itviii, WiVti'CViui genug war, Menschen zu verbrauuebcrmenschen, der Helden, derenWllle chen, wie ein Wiederkäuer Pflanzen verbraucht oder eine Maschine Kohlen. Es war mm Lachen, daß der Arbei teranwalt neben seinen volksfreundlito Studien nun gar nichts Anderes mebr las als die Sckristen solcher volksfeindlicher Aristokraten. Es war Lachen, welche Verachtung gegen bie zweibeinige Kreatur alle dieseMänmx hegten, mit denen er sich jetzt be- ' . J ' schä tigte. Bücher, in die er blos ein,ni u f?n.mA.J uiu "nt jvnuun ibutvt v''w,'r blickt hatte, die von seinen sozialen Lieblingsschriftstellern bekämpft wur-

V"-", ' luuum muyi vjuii, uuk iw uvzi tiZrl: wr haih nickt Zend finhrns i h;7t waAJ,

deinen -Todtschlag auf dem Gewissen? Wer hatte nicht einmal ein Geschöpf verdursten lassen, um ein gutes Glas rnnrUrU murm o - 'dnflls. seine neuen Freunde, die flt6tn L'hrer der Gewissenlosigkeit, .f,;r, .nh:.iniir itn

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."'er .hnen. und aanj andere, au Zr ' toIC er S" ein" gleich der große Na. po(ton jn b((ftn mn n B(ltieft tn. rr o . ... : ern Hobbes aufgestöbert und den alten Macchiavelll dazu. Tüchtige Lehrer Selbstbewubtsem und ein Wille auf 'S I winiHr. Nochiesser fingen, die Spötter, ihm Grotze. ... v; r;.. it in I fl" B1!""1" "ll l'"' "' lackn wollltn. Lsrochkfoucauld und die waren ,. r dem Einffl w 'fflL ? Zwa ohnehin . nicht das Gewissen . S I" '"'',.7."""' Ttjä.r ches Gelächter war doch noch besser. als die langweilige Ruhe der Clewis. 1 f f ' l ff&er dtZ rechtalubnChri stenthums hatte van Tenius auch Strauß und Lauer und ??euerbach. Aber ihre Flammen wärmten ihn nicht mehr, da altt tl nichts mehr zu verbrennen. Natürlich, weil Theologen sich darüber ärgerten, meinten viele Laien, es wäre Buch gerieth er dabei, auf Syrmr s schallendes Gelachter vom Einzigen und seinem ElgNilham. So muhte n frommer katholischer Sünder ' die Absolution vom Priester hinnehmen, so inbrünstig glücklich, wie van Tenius die ersten hundert Seiten dieses Gelachters las. Da wurde seine eigene c"ti cv ji f.- :x ij: t i arq? gesuurl. mn iu um uci Einzige, ich fresse das Nichtich. weil das Nichtich mir nicht mehr heilig ist. Und dann warf er das Buch doch wieder fort. Als ob ein freier Kopf nöihig hätte, die Absolution des Pfaffen bis an's Ende anzuhören. Es ist alles Unsinn und damit Punktum. Mit drei Worten konnte das abgetan sem, und sogar dieser geistreiche Mann salbaderte. Weil er ein Philosoph war. Vfaffen allesammt, zum mindestens Matten Ihres eigenen GeoanttNÄ. Der letzte Philosoph, der letzte MenSchopenhauer, so wie heute. Da steht wieder so etwas Gescheites: Die Amtsehre lst die Memuna Anderer. Da steht noch viel darüber Aber wo3" weiter lesen? Salbaderei, Pfaffen geschwatz. Die Amtsehre ist die Mel nung Anderer. Die Meinung Anderer geht mich nichts an. Da streckt man sich behaglich aus, schließt die Augen und badet sein Gewissen in so einem einfachen vernünftigen Wort, und macht sich das nöthige Wortgeplätscher selber dazu. Dle Meinung Anderer, Was ist die Meinung Anderer? Die Worte Anderer. Windstöße, die von überall herkommen und sich kreuzen ud alle zusammen dann das ausmachen, was arme Teufel die Witterung nennen. Man ist. aber kein armer Teufel. Im Nothfalle zieht man einen Mantel an und setzt eine Pelz..c cn... v.. ar:v Mrv. iuvr uu,. jwh mug iuu umiui, I Vi? ffDtriitnrt WnVirr die Meinuna Anderer. Zweiter Band. Dreizehntes Kapitel. i fr- 3 cm'ii v m 1,1 , 3 ?ar Ml te Jum. Van Tentus I f la (A4M am lTVa JU . 9 a(M a-A ll euieu unut uujwiiuuc ui utiuii , , C Tl u",.s 3 , Jim: .uic,u icl" 1"" Wl I ! rtlirn t hivi aiiAAtt aiau - -waroii war yeuie cylecyier gunr. .Aber seien Si: doch vernün tig. (, ws. i-e. t-.- -o eve w-r. lvt.j tu, irtr es ov" VUU Ihrlen die Haft aus dieLänae doch mcht behagt. Nenner; ' Sie Ihre schöne ..r.. . cc.. & 'K.i??- m die ganze Geschichte ist, m vier Wochen vorüber." Twardki kaute an den Nägeln. Sie mick in.Ruhe. Herr Advokat. .'Wenn ich.. nur. ein .reicher

ein Nausck mit' sl9 wai clu ungliger maim lausig, oic scyriev CI genug an lyN, C ; shr,2 gewesen. Da hatte er eben mit Recht wenn man bei Ossendorsfs seinen Beivraaicn i (C ..r: nn. v,: r..jc u.:!-ui. v. V-..

iti I VJ'WiUKu viIFfcMw wnu vitiuu wuu UJlC, Vll tCl ifiUlüt CUICJI :WlCn lir.-i . r. ti t r:: I v . . i i . t. .? .

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nicht, und ärgerlich bin ich nur, weil' gestern schlecht war. Linsen! Sonst Leibspeise. Gestern, sag' ich Ihnen, schlechtes Fett dazu gethan. Ich bitte, schreiben Sie das mir auf. Dafür will ich gern zahlen. Schicken Sie

meiner Frau nächstes Mal einen 'Z.ha U4 vj iF uiiui -wy w ler weniger. Aber schreiben Sie mir so eme Beschwerde aus. Daß das Fett nichts getaugt hat. Aber wissen Sie. geschickt, daß wir nicht wegen Be leidigung oder so was in die Patsche kommen. Heute ist Neis. Ich bin neugierig, ob er gut sem wird. Wenn wieder schlecht, dann lasse ich Sie ru sen. Dann müssen Sie mir das aufsetzen." Van Tenius beruhigte den Mann . m . , - und ließ lhm wieder eine kleine Sum n?, für ffHrslsliinnrW jiiriirf. " i - c 3 O .Ich danke auch schön, gnädiger Herr sagte der Pole. So und sind Van Tenius verließ das öfänaniß in der Stimmung seiner neuen EkelPhilosophie und mußte auch an ' den u t. viymvm uunt tui otiicui uiii viwi ,eg?n f, an den Plen denken, der schu genug war. die Hauptsache zu i7.ri.t.. r?t t.. m t ? Am Sonntag früh Übercaschk ihn ZiW?,, mals noch hatte sie wirklich intime Zeilen an ihn gerichtet, und doch war ihm bu frf fslt ,(nJ).f $ant,Wrift ? ? , ?. ' leidend sei, in sehr trüb und ungastIlcher Stimmung. Van Tenius werde Jch bin unruhig und manck Stunde bis zur Trostlosigkeit traurig. iriinn, nia iirr rnir WkmM 'n. ! cn -... 3 . ail .eNIUS üeiOrslUNlC OflT verbrannte den Brief Mkn. das Ilemk. stillt Glück, dle Freude ihrer Seite, Es wäre ja ,A, "n d.ee L.ebe e,n Ende ha, e ach. dem so Furchtbares um ihretw.llen ge. M""' (Fortsetzung folgt.) yräflvcmettmanttrett Nach dem Urtheil von Sachver ständigen, welche sich auf den Par-quet-Böden nicht blos in unserem Lande. sondern ganz besonders in Residenzstadtcn alterer Lander viel herumh?wegt haben, hat unser Land bis jetzt erst einen Präsidenten von wirklichen Gesellschaftsmanieren oder von Hof-Charakter gehabt, nämlich Arthur. Unsere alteren Präsidenten kommen natürlich in dieser Hinsicht von vornherein nicht in Betracht, so schöne Beispiele sie auch in anderer Beziehung geliefert haben mög:n. Beschränken wir. uns also as einige der neuesten Beispiele. rt, , n, i . ! . r r 1 isncrai vrani nur cinau; rill voui dat und brachte das Lagerleben sozu. sagen auch in das Weiße Haus hinein. Bei seiner späteren berühmten Weltreise mag er Einiges an den Höfen gelernt haben; aber das war eben zu spät für seine Amtswaltung oder seine amtliche Haushaltung, wurde es hoch sogar" als Argument gegen u nen dritten Termin Grants von eini gen Stumprednern geltend gemacht, welche kein Verständniß für höfische. Cultur hatten. General Hahks hatte vor seiner Prä sichten abhalten, ihre Temperenz-Jdeen bei festlichen Affären, an denen die Vertreter auswärtiger Länder theilnahmen, nachdrücklich zur Geltung zu bringen. Garfield hatte sich in einem eigenen Hause in Washington eingerichtet und dort immerhin ein geellia-literarisches Leben genossen, das er auch in das Weiße Haus übertrug, aber kein anderes, als es überall in unserem Lande zu haben 'ist, wo sich literarische Clubs u. dergl. bilden. Das Talent aufzumuntern, war ihm ein großes Vermögen; aber ein Hof-Gesellschaftsmann war Garfield auch nicht. Sein Nachfolger Arthur indeß machte das Weiße Haus mehr, als je zuvortu einem Centrum .höheren" gesellschaftlichen Lebens. Er war der einzige bisherige Präsident, welcher Iv .rr.c .....' .n v uem luoen nayeiam, uno er oeuano I VtnvAitF VsaEi CTt. Vi darauf, daß Diejenigen, mit' denen er zu thun hatte, seine Stellung nicht blos mit den vom allgemeinen Anstand geforderten Respect würdigten. Harrison wiederum setzte als Präsi dent sein öjähriges Washingtoner Kost ' -1--0 , 1 Haus-Leben ohne wesentliche Aerände- . V . i runaeii ton. unü no mehr that dies I ... " ' ""7 "-7" UW war. I 4h I . w . au a 4 ll A ooarrcu vun Ungefähr 14 Meilen südwestlich von I ol i ..i.vc-i aramie, vyo.. glv! .aussen Ablaaerunaen von schwefelsaurem Natron, wela in jene Gegend Sodaseen I . 1 ai.ter.r,ir,r,h yiwww, i kaum einen Stemwurf von einander entfernt und bedecken im Ganzen ungefäl)r 65 Acres; ihr? Namen sind .Big Lake. .ffrack Lake und .Red. Lake-, z M' werden sie yuchnM selten .Pacr-

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sttjeen genannt, 'da sie Eigenthum 'der Union Pacific Eisenbahn sind. Jn diesen Seen findet sich das schwefelsaure Natron in zwei Schichten. Die untere Schicht, welche die Hauptmasse der Ablagerungen bildet, ist ein Conglomerat hellgründlicher Krystalle, mit denen eine bedeutende Menge schwarzer, schlammiger Erde vermischt ist. Diese Schicht, solide Soda" genannt, hat eine Tiefe von 30 bis 40 Fuß. Auf derselben bilden sich die reinweißen Krystalle des schwefelsauren Natrons durch Verdunstung. Im Frühjahr und Herbst liefert ein jeder kleine Regenguß das zu diesem Proceß nöthige. Wasser. Dasselbe löst eine gewisse Menge der soliden Soda" auf. verdunstet aber schnell, die reinen Krystalle zurücklassend. Jn den sogenannten Seen gibt es zwar eine Unzahl kleiner, meistens wasserarmer Quellen; allein die Luft ist so trocken, daß die Oberfläche der Ablagerungen meistens trocken ist und man im Hochsommer aus meilenweit Entfernung) weiße Natronwolken, die von den ohne Unterlaß herrschender Winden aufgewirbelt werden. sehen kann. Die Stärke der obern Schicht der velnweißen Krystalle variirt zwischen drei und zwölf. Wird diese Natronernäe" eingeheimst, so bildet der unaufhörlich von Statten gehende Naturproceß in kurzer Zeit eine neue Krystallschicht.

Die höhere Idee. .Herr Jerichtshof! Affe un Affe is zweierlei, indem et uf die Prinzipien ankommt, die ick dests)e. Die Zeiten, wo der Mensch een eenfachet Jndivi dibum war, sind Jott sei Dank vor über, indem jekt ooch der iewöhnliche Arbeetsmann nicht nur politisch, son dern ooch taktisch und meterphysisch gebildet ist...." Hier wird Herr Friedrich Schu mann, der unter der Anklage der Be amtenbeleidigung vor dem Berliner Schöffengericht steht, in seinem in teressanten Speech von dem Vorsitzen den unterbrochen: .Lassen Sie doch diese unsinnigen Auseinandersetzun gen und erklären Sie sich einfach auf die Anklage. Sie wurden ln der Markusstraße aus einem Wirthshanse entfernt, machten auf der Straße Skandal und sollten von einim Schutzmann zur Wache gebracht wer den. Statt dem Beamten ruhig zu folgen, haben Sie ihn beschimpft.Angekl.: Herr Jerichtshof, ick muß die Sache meterphysisch erklären .... Bor .: Lassen Sie doch.die Meta. Physik, wie es heißen soll, aus dem Spiel. Was verstehen Sie denn da von? Angekl.: Bitte sehr, Herr JerichtS Hof, der Arbeetsmann aus die mo der ne Jejenwart iS ich uff'n Kopp jefallen. Ick habe Schippel, B bel un det internationale Mani fest studirt; ick, weiß, wat ick weiß. Wenn der Mensch noch nich ,zu dem Bewußtsein jekommen is, det er eene höhere Idee hat und zu die meterphy fischen Wesen gehört, dann is et ihm vollkommen Wurscht, in welchen Biersorten er sich eenen Assen kooft. Da höher entwickelte Jnividibum aber läßt sich uf so wat nich in. Ick war an dem Tage in eene Dlstllle jejangen. wo ausdrücklich dran jeschrieben, det da keen boykottirtes Bier ausgeschenkt wird. Ick freute mir, eenen so uffjeklärten Wirth ln Nahrung zu setzen un trank so zehn bis zwölf Seidel. Ick bestelle mir noch'n Eisbeen un wie ick noch daran herumknabbere, jeht die Dhier uf UN rin kommt ick denke, ick soll lang hinschlagen rin kommt een Bierfahrer von Schultheißen. Natierlich jeht mir nu sofort een janzer Scefensieder uf, det der Budiker mir mit Aoykottirten rinjelegt hatte. Natürlich mache ick nun Radau un will nich bezahlen, indem er mir doch mit Vorspieglung falscher Thatsachen bedient hatte un nich mit boy' kcttfrciem Bier. Er aber, als Man der Rohen Jewalt, warf mir vor die Tbür. Vors.: Und nun setzten Sie den Skandal auf der Straße fort? Angekl.: Ick forderte den Schutz. mann us, den Thatbestand zu Proto koll zu nehmen, indem ick den Budiker wezen Beschädljung meiner polnischen Ueberzcijung verklagen wollte. Den len Se nu. det der Schutzmann ooch nur den Finger jeriehrt hat. um mir u meinem Recht zu helscn? Ianz lm Jejentheil nahm er stramm Partei sor den Budiker un verlangte. d solle erst meine Zeche bezahlen, nachher konnte ick ja mit un die Wache kom men. Herr, saute ick. det iS unerhört. at dle da von mir verlangen. Wle kann ick eenen Affen bezahlen, über den ick mir Zeit meines Lebens schä e. t..i:A men INUL, inoem er von oolZlvlllilriu Bier herrührt und ieien meine Prm zipien zum Himmel ausschreibt! Aber det half Allens nischt, der Schutzmann faßte mrr am ttraaen un schubbfle mir b,is zur' Wache, wo sie mir drei stunden festhielten. Vors.: Um Ihnen Gelegenheit zu geben, Ihren Rausch auSzuschlasen und um weiteren Skandal zu veryu ten, 'Sie beschimpften den Schutz mann at? Protzenkneqr, Brauereivur tel und BudikerLakai.' Angekl.: Herr Jerichtshof. wenn ick als Mann, der ick doch für eine höhere Idee lebe, so schwer in meinen meter physischen Jesühlen gekränkt un mir Füßen jetreten werde, dann muß ick mir ufbäumen'un für det jeknechtete VolkSbewußtsein um Jehör schreien. Wat man mir anjedahn hat, det jeht us leene Kuhhaut. Jn den edelsten Absichten jeh ick in die Kneipe, um zum Seien der Menschheit, zum Wohle der zielbewußten Klassen eenen un verfälschten, unboykottirten Trunk zu dhun, un muß nun ersahren det ick so schmachvoll binteriangen worden bin. det ick. statt den Brauerei'Ring zu schwächen, ihn iestärkt habe um zwölf Seidel. Dieser Affe, den mir die kapitalistischen Verschwörer in die Suppe . injebrockt haben, wird mir ewig uss der Seele brennen. Schumann wird .wegen Beleidl gung zu dreißig Mark Geldstrafe ver urtheilt,

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fOom Auslande. Uhren, die an Stelle deö Schlagwerkes eine kleinen Phono graphen in sich enthalten und durch dessen Auslösung die Stunde ausrufen, sind das Neueste, was ein Genfer Uhrmacher, M. Swan. in seiner Vranche erfunden hat. Dieser Erfinder hat sowohl Taschen- wie Wanduhren in dieser Weise ausgeführt, erstere enthalten den kleinen Phonographen in der Anordnung eines Repetlrwcrkes, das durch Drücken auf einen Knopf anzeigt, was es gej?ylagen hat; Weckuhren, die zur bestimmten Zeit einen launigen Vers anfangen. Wanduhren die Nachts an Stelle des Nachtwächters bei jeder Stunde ein Lied absingen, sind die originellen Erzeugnisse des Schweizer Meisters. Im Haßfurter Bezirk. in dem der seinerzeitige Zusammenbruch des Creditvereins noch in schlimmstem Andenken steht, sind abermals Unregelmäßigkeiten bei einer Darlehenskasse, und zwar derieniqzn von Trossenfurt, vorgekommen. Der Kassirer dieses Raiffeisenvereins, welch' letzterer nicht dem unter Regierungscontrolle stehenden Kreisverband angehört, Lehrer K. Pöpplein. ist wegen Unterschlagungen in der Höhe von ca. 22.000 Mark verhaftet worden; man spricht davon, daß er auch bei noch anderen Kassen, dle er zu verwalten gehabt, Veruntreuungen verübt habe. Neulich fanden Kinder in der Nähe der Teufelsmühle von Siebenhirten bei Liesing, Oesterreich, die Leiche eines neugeborenen Kindes, welche, sie in ihrem Unverstände mit ihren Kleidern bekleideten und als Puppe benutzten. Eine zufällig des WegeS kommende Frau.welche die Kmder bemertte, nahm ihnen die Leiche weg und deponirte sie auf dem Gemeindeamte. - Die 23!ährige Dienstmagd Elife Korwetz aus Weigelsdors in Ungarn wurde als Mutter des todten Kindes cruirt. Sie behauptete. daß das Kind an jener Stelle todt zur Welt gekommen sei, woselbst sie es, da sie sich keinen Rath wußte, habe liegen lassen. Aus Furcht vor einer Operation hat sich der 65 Jahre alte Gastwirth Karl Schröder. Blücherstraße 21 m Berlin, erschosten. Er hatte ein Bruchleiden, und der Arzt hatte die Nothwendigkeit eines operati ven Eingriffes hervorgehoben. A m v o r i a e n Sonntag, so erzählt der Wendelsteiner. wurde bei dem Einsiedler Frater Petrus in Kirchwald einbrachen; bei dieser Gelegenheit wurden demselben zwei goldene Her-ren-Remontoir-Ubren. eine goldene Damen-Cylinderuhr, eine goldene Uhrkette, dreizehn goldene Fingerringe, zwei Dutzend silberne Eß- und Kaffeeloffel. eme silberne Tabaksdose, em Feldstecher, ein sechsläufiger Revolver und mehrere goldene und silberne sonstige Schmuckgegenstände im Gesammtwerthe von ca. 590 M. entwendet. .Mit Verlaub-, fragt dazu das Vayeriscke Vaterland, wie kommen denn diese Pretiosen, einschließlich des Revolners, in die lause emes irmt ten?" n Bodentzeim' brannten zwei Wohnhäuser, fünf mit Getreide füllte Scheunen: und eine Anzahl kleinerer Gebäude nieder. DieserBrand war der zweite innerhalb 8 Tagen und wr siebente m emem ayre. IN, auen Fällen wird Ärandstiftung angenom men. Neulich fand im Flecken Rousset bei Voiron (Jsere) die jährliche Preisvertheilung an die Schüler und die Schülerinnen der Elementarschule statt. Unter den Preisträgern befand sich eine Wiährige Frau Marie Rattier. Sie konnte vor einem Jahre weder lesen noch schreiben, meldete sich dann in der Schule und arbeitete .so fleinia. dak sie heute ganz gut lesen und einen Brief schreiben to. Nudy'ö Pile Suppositoly wird aarantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder i ,n ii Ji c r- r rp a a . oav i2cio nnro zuruagegeoen. tz.,s. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy. registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. . Zu ver kaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS.. A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3o. .,. ' Verlangt Mucho'ß Best Havanna iSiga?. Telephon 12SA-Unterftützjtte ÜHIOK CO - OPERATIVE L a u n d r y, ttMtU br Ut LSaschZthe. No. 1L3, 1 und 142 XfegtnU Uvenue. T, E Soinerville, Manager.

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