Indiana Tribüne, Volume 17, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribttne.

Erscheint Täglich und OonntagS. Tte tSsttqe.TrlbÜLe-koyet durch den Tröge, LlCentS per oche, die SonntagS-.Trtdüne' I lentl per Woche. Beide zusammen 15Tent oder Cent perMonat. Per Post ,ugkschtSt tn Vor uldezahluvg per Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. ZndZanspoliS, Ind., 29. August 1834. Etwas faul in der Marine ? Die Untersuchung, welche vom Ma-rine-Comite des Hauses in Bezug auf die gegen die Firma Carnegie, Phipps & Co. erhobenen Beschuldigungen wegen Betrügereien bei der Lieferung von Panzerplatten und Bolzen für mehrere Kriegsschiffe geführt ist, hat unerwar tete. freilich sehr uneqreuliche Resultäte ergeben. Bon nicht weniger als 9 großen Panzerplatten an den jüngst oollendeten Kriegsschiffen ist festgestellt worden, dah sie Gußblasen haben und den kontraktlich gestellten Anforderungen durchaus nicht entsprechen; ferner ist die noch viel schlimmere Thatsache ermittelt, daß die großen Bolzen, mit denen die Platten zusammengenietet sind, nicht in der vorgeschriebenenWeise behandelt sind und daß dadurch die Kriegstüchtigkeit unserer neuen Kriegsfchiffe überhaupt in Frage gestellt ist. Die höchsten Beamten der Firma, bis zum General-Superintendenten, sind für schuldig befunden, die BundeS-Re gierung seit eine? Reihe von Jahren systematisch beschwindelt und betrogen zu haben. Sie haben selbst zugeben müssen, daß sie um Vorgänge gewußt luden, bei denen Fehler und Mängel einzelner Probeplatten heimlich beseitigt wurden, um der Regierung minderwerthige Lieferungen aufzuhängen. Wie war es möglich, daß sich die mit Beaufsichtigung der Herstellung und Prüfung der gelieferten PanzerplatUn und Bolzen beauftragten Marine officiere in so plumper Weise übertölpeln ließen? 'Als kurz vor Beginn der Untersuchung bekannt wurde, daß der Präsident der Firma wegen Nachtraglich entdeckter.' Mängel in einer Lieferunz die Zahlung einer größerenGeldbusze auferlegt hatte, wurde behauptet, das; es sich nur um einen vereinzelten i?all handelte, in dem untergeordnete Beamte und Arbeiter etwas gemogelt fcatfcn, um für sich mehr Verdienst heraufzuschlagen. ! Allein die Untersuchung hat ergeben, daß die Corruption Haupt und Glieder ergriffen hat. Das Comite erklärt in seinem Berickite. es wolle' nicht behaupten, daß von den Offickeren, welchen diese Schliche nicht verborgen bleiben durften. einer aus unehrlichen Motiven ge handelt habe ' E) scheine, daß sich die Beamten der Firma auf die Inspektion der Officiere und diese cmf die Ehrlich keit der Beamten verlassen hätten. Wir sind der Ansicht, daß ein Officier, der sich aus Bequemlichkeit Bummelei ode? sonst einem Grunde eine - derartige Pflichtvergessenheit zu Schulden fom men läßt, sofort cassirt werden sollte. Möglich, daß die Herren, nicht .direkt bestochen worden sind, aber es ist wohlbekannt, daß eine erhebliche Anzahl von Officieren lohnende Stellungen in solchen Etablissements erhalten haben, nachdem sie eine Zeit lang als Regierungsinspectoren fungirt hatten. Das allein läßt darauf schließen, daß selbst unser Marine-Officiercorps angefault ist, und wenn je rücksichtsloses Ausschneiden eine? Pestbeule am Platze war. so ist es hier der Fall. Hoffentlia nacht der Marinesecretär kurzen Pr mit den Schuldigen. Die Sache hat aber noch eine andere Seite. Mit welchem Stolz haben wir darauf hingewiesen, welche Leistunsfähigkeit unsere Stahl- und Eifernn dustrie entwickelt haben sollte! 'Wie haben wir mit unserer jungen Marine geprahlt, die an Qualität des 'Matenals es mit der besten der Welt aufnehmen könnte! Und jetzt müssen wir tief beschämt zugestehen, daß es mit der Kriegstüchtigkeit der jüngsten und besten Kreuzer sehr faul aussieht und daß wir über die älteren gar nichts wissen, weil sich die Untersuchung nicht auf sie erstreckt hat. Erfindungen und Ackerbau. Mit oer Entwickelung deS modernen Lebens nehmen die Wechselbeziehungen der Mitglieder der großen Menschenfamilie einen immer größeren Umfang an. Das abgeschlossene Leben, welches der Farmer noch vor einer kurzen Spanne von Jahren führte, als er zur Winterszeit selten ein fremdes Gesicht zu sehen bekam und seine Aecker in Unabhängigkeit von der Mitwelt bestellte, wird immer mehr ein Ding der Vergangenheit. In früherer Zeit bildete die Farm eine Welt für sich, welche ihren Unterhalt einzig und allein aus sich selbst bestritt. . Quellen, Brunnen und Cisternen lieferten daS Wasser, die Hausthiere erhielten das Futter von der Farm, versorgten ihrerseit den Farmer mit Lebensmitteln und düngten den! nährenden Boden. Ohne menschliches Zuthun strömte der befruchtende Regen aus den Wolken herab und mittels des auf seinem Gehöfte erzeugten Düngers gab der Farmer dem Lande die in den Feldfrüchten entzogene Kraft zurück. Von diesen idyllischen Zuständen sind die modernen Verhältnisse durchaus verschieden. Die moderne Civilisation ist dem einfache, auf sich selbst angewiesenen und mit sich' selbst zufriedenen Leben, welches der Farmer vor zwei Generationen, führte, seind. Richt allein streben sciae Kinder nach der Bildung und Cultur der Städte, auch die Ausnutzung des Bodens wird immer mehr von den Errungenschaften der modernm Cultur beeinflußt. Die allgemeine Tendenz geht dahin, den Boden 'in ausfdehnten Complexen mit. einer einigen Frucht au bestellen

und zür Verrichtung aller Arbeiten Maschinen in Anwendung zu bringen. Seit Jahren haben sich Erfindungsgenies abgemüht. Maschinen zur Beackerung,' zum Säen wie zum Ernten zu construiren. und ihre Bemühungen sind von Erfolg gekrönt worden. Ohne die Thätigkeit der Erfinder würde der große Westen, die Kornkammer unseres Landes, mit seinen riesigen Weizenfeldern, die mitDampf'pflügen bestellt und deren goldene Halme mit Erntemaschinen eingeheimst werden, heute noch eine öde Prairie sein. Was von dem Bestellen des Ackers und dem Einheimsen der Ernte gilt, muß auch von dem Düngen des Bodens gesagt werden. .Die verschiedenen Feldfrüchte bedürfen verschiedener Dünger und diese werden in Fabriken nach den Vorschriften der modernen Chemie hergestellt. Der Farmer derläßt sich nicht länger auf sein Gehöft. Erde und Meer -liefern die Materialien zur Düngerfabrikation.. An der Küste des atlantischen Oceans werden alljährlich Myriaden von Fischen gefangen, welche, nach. Auslassung des Oels in die Düngerfabriken-wandern. Phosphate' änö unserem Lande, Kalisalze -auj -Europa und .Sodanitrate aus Süd i Amerika.' sie alle liefern den für . die . Feldfrüchte ' erforderlichen Stickstoff und der Chemiker gibt, die Formel an, nach welcher d!e Mischung zu erfolgen hat. ' . " Auch die 'Transportverhältnisse ändern sich mit 'jedem Tage. Langsam, aber-stetig 'dehnen sich elektrische Bahnen auf .deis Landwegen' aus, auf denen früher sich nur das Gespann des Farmers bewegte i und es dürfte die Zeit'nicht fern sein.' in welcher die Elektricität bii Producte des Landes nach den Städten und Eisenbahnstationen befördert. Wo der Entwickelung des modernen Lebens ein Halt geböten werden wird, ist schwe? zu sagen." Der Mensch erfindet vielleicht noch eine gründlichere Ausnutzung der Kräfte des Weltsystems und wird o5nr Kohle und Dampfmaschine ' fertig. ' Wind- und Wassermühlen repräsentiren die Nutzbarmachung der kosmischen Kräfte in beschränktem Maße. werden' wir im Laufe der Zeit nicht eine bessere Ausnützung derselben lernen? Soweit die Production von Nahrungsmitteln in Frage kommt, werden wir vorläufig wohl auf die Mutter Erde angewiesen bleiben, wenngleich die chemische Wissenschaft bemerkenswerthe Erfindungen, wie die Herstellung von Glucose, Saccharin u. s. w.. aufzuweisen hat. Der Mensch hängt schließlich von dem langsamen, aber sicheren Walten der Natur ab, doch thut die moderne Wissenschaft unendlich viel, um die Cultur der Nährpflanzen zu vervollkommnen, und mit Hilfe der Mechanik und Ehemie wird der Ackerbau immer systematischer gemacht. Die modernen Erfindungen, welche der Chemiker in seinem Laboratorium und der Techniker

in seiner Werkstatt machen, haben auf die Entwickelung und Bestallung des Landlebens somit einen maßgebenden Einfluß und der Farmer ist in höherem Grade,, als es auf den ersten Blick scheint, ein Product . der, modernen Cultur, der seinerseits wieder einen gewaltigen Einfluß ausübt. Wilde Schweine am Colorado. Nur, selten von der Kugel eines Jagers belästigt, , tummeln sich am Colorado, sowohl oberhalb wie unterhalb von Juma, viele Tausende von wilden Schweinen. Von einer kleinen Herde echter Berkshires, die bei der Gründung einer Colonie ca. 40 Meilen unterhalb von Juma ausgesetzt wurden, abstammend, haben sich d:e Thiere so schnell vermehrt, daß ihre Zahl heute auf 10. 000 geschätzt wird; die Nachkommen der zahmen Hausthiere sind aber vollständig verwildert.ja sie attackiren nicht selten Menschen und sind so gefährliche Gegner, daß die Jäger ihnen meistens aus dem Wege gehen. Die ausgesetzten Berkshireschweine fanden in der Wildniß am Colorado reiche Nahrung und vermehrten sich schnell, wenn gleich die junge Brüt von Coyotes stark decimirt wurde. Sonstigen Nachstellungen waren und sind sie heut zu Tage nicht ausgesetzt; selten nur bekamen sie ein menschliches Wesen zu Gesicht und so konnte 'es nicht . Wunder nehmen, daß sie in verhältnißmäßig kurzer Zeit derwilderten. Die Thiere tummeln sich an den Ufern des Colorado, bis zu dessen Mündung in den Golf hinunter. Gräser. Wurzeln, Süßkartoffeln u. f. v. gibt es in Masse, auch verschmähen sie todte Schildkröten und andere Seethiere, welche ihnen die Fluth zuführt, durchaus nicht. Die Jäger begnügen sich damit, gelegentlich sich einen feisten Frischling als saftigen Braten zu verschaffen; die ausgewachsenen Eber molestiren sich nicht. Daß die Letzteren weder Menschen, noch Hunde fürchten, beweist das Abenteuer eineö Ansiedlers, welcher, die Bösartigkeit und Kraft der wilden Schweine nicht kennend, eines schönen Tages einen Jagdzug antrat, der ein Ende mit Schrecken nahm. Der Mann besaß zwei mächtige Rüden, mit denen er manchen Hirsch gehetzt hatte und denen er keinen Eber gewachsen hielt. Mit diesen Hunden und einer guten Büchse attackirte er eine Herde, in welcher sich ein riesiger Ebe? befand. De? Jäger feuerte auf die Bestie einen Schuß ab, allein ohne Effect. Die Hunde attackirten das Thier, doch dieses ging geradezu auf den Jäger los, dessen zweiter Schuß ebenfalls nicht tödtlich traf. Nunmehr wandte sich der Mann zur Flucht und gelang es ihm. einen in der Näbe bekindlicken Baum zu erklettern, nachdem er sein Gewehr von sich geworfen. Die Hunde yauen mzwiichen ,ven Cver gepackt, aber mit einem Scklaae seiner astral tigen Hauer machte er dem Einen auf der Stelle den Garaus und verwundete den Andern so schwcrdaß derselbe bald verendete. In seiner blinden Wuth attackirte der Eber dann den Vaum und riß: mit: seinen .Häuern .mächtige Spähne aus dem Stamm. (rlt mit

um ütasrvcr r n'cshclt v:r schivand die Bestie im Dickicht; der in TodeZanast fdtorknbc Jäger, aber blieb auf dem Saum, bis der Morgen kam un) mit d'esem Männer, die nach ihm suchten und ihn retteten. Seit dieser verunglückten Jagd:rpedition lassen die Ansiedler die H?rd:n wilder Schweine meistens unzeschoren, es sei dcn.daß sie von nem sicheren Standorte mit einem wohlgezielten Schuß einen fetten Grunzer erlegen können. Stoss zu einer Posse Ein Droschkenkutscher von der Station der Place de la Madeleine" in Paris wurde neulich von einem vornehm aussehenden Bourgeois" angerufen: Nach der Rue Philippe-de-Gi-rard auf Montmartre!" Die kenne ich wohl," erwiderte der Automedon, welcher zufälligerweise in jener Straße sein Heim aufgeschlagen hatte. Welche Nummer?V 24." Wie sich das trifft, das ist ja mein Haus," dachte sich der Kutscher.' Er hieb auf Corotte" ein, die das Wohlbehagen ihres Herrn zu theilen schien, denn sie trabte so leichten Fußes über die' großen Boulevards dahin, daß die anderen Rößlein, denen sie begegnete, verwundert die Köpfe schütteln mochten. In der Rue Philippe-de-Girard angelangt, hieß der Fahrgast den Kutscher warten, der die Pause benutzte, um ein wenic; im Viertel Umschau zu halten und den Freunden einmal unter Tags die biedere Rechte zu schütteln. Allein sowohl das' Händeschütteln als das Trinken der verschiedenen Gläschen dauert nicht ewig, und als der Fahrgast nach einer halbenStunde nicht zurück war, glaubte der Kutscher sich einige Minuten der Erholung im trau ten Heime gönnen zu dürfen, stürzte die vier Treppen zu seiner Wohnung hinan und klopfte athemlos an seine Thür. Er klopft ganz sachte an mit seinem Siegelring", aber seine zarte Ehehälfte that ihm nicht aufmachen. Son dachte er. seine junge Frau wäre auf dem Markte, um ihre Einkäufe 'zu besorgen, als er im Innern Flüstern und verdächtiges Geräusch vernahm. Eine bange Ähnung bemächtigte sich seiner, er rief den Hausmeister herbei und dieser zwei Stadtsergeanten.welche die Thüre von einem Schlosser öffnen ließen. Seine bange Ahnung hatte ihn nicht getäuscht: sein Fahrgast hatte seiner zärtlichen Gattin dii Zeit vertrieben. Auf Wunsch des in seiner Ehre tief- verletzten Wagenlenkers wurde daö Pärchen nach dem Polizeicommissariate geführt, und schon glaubte der beleidigte Gatte die Schuldigen der rächenden Gerechtigkeit überantworten zu können, als der Commissär ihm in aller Ruhe mrttheilte. der vorliegende Fall trage nicht die untrüglichen Merkmale eines Ehe bruchs. Das einzige strafbare Bergehen, das er ahnden könne, wäre das des Kutschers, welcher seinen Wagen ohne Aufsicht auf offener Straße hatte stehen lassen. Und wirklich nahm der estrenge Herr Commissär ein Protosoll mit dem Kutscher auf, welcher, betrübt wie ein Lohgerber, dem die Felle fortgeschwommen sind, von bannen zog und in seiner Enttäuschung sogar veraaß, sich die gemachte Fahrt von dem Räuber seiner Ehre" bezahlen zu las-

sen. Den ominösen Tag wird der Kutscher schwerlich so bald vergessen. Die Jetzige und die Früheres Was wir im Nachstehenden erz'ah len, ist nicht inhaltreich genug, um einen ganzen Theaterabend zu füllen; aber als luftige Episode in einem aus Ehebrüchen und reinlichen Scheidungen gezimmerten Stücke würde es ganz gut über die Zeit hinweghelfen, welche eine Soubrette braucht, um sich anders zu dekolletiren. Allerdings könnte es geschehen daß bei einer Aufführung dieses Stückes in Wien ein Herr im Parket aufstünde, diese Episode als ein Ongmalkapltel semer eigenen Lebensgeschichte, reklamirend. Vor einigen Jahren war nämlich einem Kaufmanne in Prag, der aber heute in Wien in der Leopoldstadt domizilirt. sein BuchHalter nach Amerika durchgegangen, und zwar nicht blos mit der Kassa, sondern auch mit der schönen jungen Frau des Prinzipals. Dieser war ruinirt, ließ sich scheiden und fand dann wieder eine gute Lebensstellung, in der er sich noch jetzt befindet, indem er, wie gesagt, als sehr gut gestellter Reisender in Wien, Leopoldstadt, domizilirt. Seit vier oder fünf Jahren ist er auch wieder glücklich verheirathet und Vater mehrerer Kinder. Sein Beruf hält ihn aber den größten Theil des Jahres hindurch von Wien ferne und nur durch die Briefe seiner Frau erfährt er zumeist von den kleinen großen" und den großen kleinen Ereignissen in seinem neuen Heim. Ein solches für den Hausvater wichtiges Ereigniß-mel-dete die Frau vor etwa drei Wochen ihrem Gatten: sie schrieb ihm, daß sie eine neue Köchin, eine, jüngere und noch hübsche Person, aufgenommen habe, die sich auch vorzüglich als Kindsmädchen qualifizire; sie zeige nämlich eine geradezu rührende Zärtlichkeit, Anhänglichkeit und Sorgfalt für die Kinder. Der Geschäftsreisende gratulirte brieflich seiner Frau zu einer so glücklichen Wahl; etwa vierzehn Tage .später traf er selbst zu kurzem Aufenthalt in Wien ein. Als er nach Hause kam, war die neue Köchin noch beim Einkaufen; der Vormittag verging mit der Erledigung von Geschäften in der Stadt und so geschah es, daß er die neue Köchin erst sah, als diese mit einem Kllss' die Hand, gnädige? Herr", die Suppenschussel in den Handen traaend. das Aimmer betrat. Beim Klänge der Stimme wandte er den Kopf und blickte seiner geschiedenen Frau ins Gesichte Seine Ueberraschung hatte keine Grenzen, umsomehr. da : er bemerkte, daß sie von der Köchin" gar nicht getheilt wurde, sondern daß ihn diese vielmehr mit bewußtem und im voraus erwarteten Erkennen anblickte. , Eine ' Aufklärung erschien undermeidlich ? er schickte seine Kmder aus .dem Aimmer und fraate

seine ehemalige Frau, was dies zu bedeuten hbe. Weinend erzählte sie nun, wie sie von ihrem Geliebten in Amerika verlassen worden, wie ihr keine andere Hilfe mehr blieb, als sich von dem österreichischen, Gencralconsulate wieder heimbefördern zu lassen und hierDienst zu sucken. Ein Zufall habe sie zu seiner jetzigen Frau geführt und da sei ihr der Gedanke aekommen, ihm als Magd zu dienen, sich zu bemühen, nach Kräften an seinen Kindern qut zu machen, was sie an ihm verbrochen. . . . Die jetzige Frau des Reisenden war von diesen Enthllllunaen nichts weniger als erbaut; sie fühlte sich erst erleichtert, als ihr Gatte erklärte, die geschiedene Frau müsse sofort das Haus verlassen. Die jetzige" bat sich aber vorgenommen. nie eine Köchin aufzunehmen.ohne sich vorher versichert zu haben, daß diese nicht geschieden ist. Kein Grund zum Losschlagen.

Der Leser braucht sich nicht zu ängstigen; es ist weder ein Krieg noch eine Verschwörung, welche mit obigem Titel gemeint ist, sondern es handelt sich um das billige Losschlagen von Farmländereien. Im verflossenen Jahr ist eine große Anzahl Personen, durch den Verfall von Hypotheken oder sonstwie, in den Besitz westlicher Farmländereien neuerdings gekommen, und viele dieser Leute, besonders wenn sie in östlichen Gegenden wohnhast sind, haben den sehnlichen Wunsch, diese Besitztümer sobald wie möglich wieder los zu werden. wäre es auch um ein Butterbrot". Diesen ertheilt nun ein angesehenes Geschäfts- und Finanzorgan den eindringlichen Rath, die Landstücke festzuhalten, wenn das Abwarten irgendwie möglich fei. Infolge der letztjährigen Panik schreibt dasselbe sind die Grund-eigenthums-Werthe im Westen gewaltig gedrückt, und vielfach hält es schwer, zu irgendwelchen Bedingungen einen Käufer zu finden. Die Gefahr, daß die jetzigen Besitzer dieser Landstücke von Speculanten mit weitreichender Börse 'reingelegt werden, ist .sehr groß, und eine Warnung erscheint nicht überflüssig. Man lasse sich durch den augenblicklichen Stand der Dinge nicht täuschen! Es ist aller Grund zu der Annahme vorhanden, daß das Schlimmste in der diesbezüglichen Sachlage bereits überstanden ist, und die Landpreise nicht nur nicht weiter sinken, sondern verhältnißmäßig bald wieder in die Höhe gehen. . Ohne Zweifel wird unsere gedrückte Finanzlage die Einwanderung nach den Ver. Staaten eine Zeitlang auf niedriger, Stufe halten. Trogdem wird unser Land im Ganzen das Centrum bleiben, nach welchem die sich bewegende Bevölkerung der übrigen Welt zustrebt. Die Preise, welche der Farmer für seine Producte erhält, mögen vielleicht anhaltend niedrig bleiben. aber dann werden such die von ihm bedurften Gegenstände und Dienstleistungen entsechend billig sein. Amerika wird seinen landwirthschädlichen Rang behaupten. - Vom Jnlande. Richter Finnerty kam im Polizeigerichte von' Coney Island im Staate New )orr nicht wenig in Ver leaenheit. als ihm eine hübsche. 'blond gelockte Gefangene Namens Annie Rose, die weaen unordentlichen Betragens verhaftet und vor ihn gebracht worden war, einen Kuß offerirte, wenn er sie freilassen würde. Der Richter ließ sich aber selbst durch einen uß nicht bestechen und hielt die An geklagte bis auf Weiteres fest. Durch die Freigebigkeit der persischen Regierung wird auch New yozl in den Besitz eines hübschen Weltausstellungsgebäudes aus dem Chicagoer Jackson Park kommen. Der persische Weltausstellungs-Commissär Topskakyan hat nämlich der New Jorker Parkbehorde das persische Ausstellunasaebäude als Schmuck für den Central Park zum Geschenk angeboten und die Park-Commissare haben das Geschenk angenommen. Jn Shelbn Countv. Kentucky, schwärmen die Leute noch' mehr für freien Schnaps als für freie Silberprägung. Die Großgeschworenen daselbst haben innerhalb zwei Tagen 538 Anklagen gegen Personen im County erhoben wegen Verkaufs von Schnaps ohne Licenz. Man berechnet, daß in den letzten ach! Jahren der Staat Kentucky. das County Shelby und die Stadt Memphis etwa .ßl.,500.000 verloren haben wegen Nicht--bezahlung solcher Licenzen. Das sind glorreiche Zustände. Wer für freien SchnapS schwärmt, der gehe nach Shelby County in Kentucky. JnRamseyindemCounty Fayette in dem südchen Theile von Mittel-Jllinois beging dieser Tage E. C. Frank einen Mißgriff, der femem Kinde das Leben kostete. Das Kind litt an Magenbeschwerden, und der Vater wollte ihm Magentropfen geben, vergriff sich aber in de,Flasche und gab ihm Salmiakgeist ein.'. Nach wenigen Stunden starb daS Kind. Sein Tod war der vierte Todesfall in einer Woche in Ramsey. indem dort . drei Personen in Folge unglücklicher Zufalle. um das Leben kamen und eme sich selbst das Leben nahm. Der Sheriff des Count Lapeer in Michigan, McArmour, veryaftete dieser Tage rn Dryden den dortigen Zungen FarmerMartin Vlow auk die Anklage hin. Thiere veraistet ,u haben und lieferte ihn in das Countygesangniy vaeldst em. In den letzten zehn Jahren ereigneten sick in der Nachbarschaft von Blows Besitzung plötzliche und 'geheimnißvolle Todesfälle von, Pferden und Rindvieh And die innereLeichenbesichtigung ergab daS Vorhandensein von Gift. Die bedeutendsten Verluste hatte Blows Vater zu beklagen; er verlor in Verhältniß mäßig kurzer Zeit vierzehn Pferde und

zwanzig Schafe und' wurde' dadurch beinahe an den- Bettelstab gebracht. Der junge Blow hatte schon oft bei den Nachbarn den Verdacht erregt, daF Vieh vergiftet zu haben, aber niemals konnte ihm das Verbrechen nachgewiesen werden. Schon einmal vor söchs Monaten wurde er auf Veranlassung

seines Vaters und semes Bruders ver haftet, mußte aber wegen Mangels an Beweisen freigelassen werden. Kürzlich kamen zwei Kühe der Frau PhiloGibbs um, von denen es sich herausstellte, daß sie mit Akonit vergütet worden waren und der junge Blow wurde wiederum verhastet. Dieses Mal aber legte er dem Sheriff das Geständniß ab, daß er die sämmtlichen Viehvergiftungen verübt habe. Jdentificirt wurde endlich das junge Mädchen, welches im Korridor eines Hauses in New For bewußtlos aufgefunden worden war, Sie ist die fünfzehnjährige Rosa Zeis ler. An einer Karbolvergiftung lei dend, war sie nach dem Gouverneur Hospital gebracht worden, wo sich ihr Zustand jungst wesentlich gebesser hatte, so daß man an ihrem Aufkom men nicht mehr zweifelte. LouisZeis ler, ein geborener Ungar, der Vater des Mädchens, wurde von dem Vorfalle benachrichtigt und begab sich sofort in das Hospital. Aber auch ihm gegen über weigerte sich' das Mädchen ganz entschieden, Angaben über die Beweggründe ihres Selbstmordversuches zu machen. Auf alle bezüglichen Fragen hatte Rosa nur die Antwort: ..Ich that es, weil er es mir sagte". Wer dieser räthselhafte Er" aber ist. sagte sie nicht. Es stellte sich auch heraus. daß das Mädchen seit etwa fünf Wo chen dem Vater und der Stiefmutter .etwas vorgemacht hatte. Bis dahin war Rosa im Federngeschäft von Nußbäum & Oppenheimer in New Jork beschäftigt gewesen. Sie trat jedoch aus, ohne den Eltern etwas davon zu .sagen; sie ging wie früher zeden Mor gen von Hause fort und kam erst am Abend wieder heim und an zedemSam stag brachte sie wie früher, den Eltern ihren Wochenlohn von $3. Rosa hatte bisher stets einen guten Ruf ge habt, doch las sie mit Leidenschaft überspannte Schauderromane. EinFall, derdasStaats departement seit sieben Jahren b:schäs tigte und auch im Congreß vorgebrach wurde, ist. soeben dadurch beendet wor den.daß die mexikanischeRegierung beim Staatsdepartement die Summe von 20,000 zu Gunsten der Frau Leon McLeod Baldwin als Entschädigung für den Tod ihres von mexikanischen Banditen ermordeten Gatten hinterlegte. Baldwin war Betriebsleiter dcr Valenciana-Gruben. Während er im August 1887 einige amerikanischen Kapitalisten gehörige Gruben besuchte, wurde er von den Desperados CarloZ Martinez und Vincente Becerra aus dem Hinterhalt niedergeschossen. We nige Tage später überfiel die Räuberbände, zu welcher die beiden Mörder gehörten, ein amerikanisches Dorf, wurden aber von den Dörflern ii die Flucht geschlagen, wobei sie fünf Todte, darunter Martmez und Becerra, zu rückließen. Der amerikanische Gesandte Connery brachte in der von ihm ange stellten Untersuchung diese Thatsachen an s Licht und unterbreitete sie dem Staatssekretär Bayard, der mit der mexikanischen Regierung m Unteryandlungen trat. Herr Bayard lenkte deren Aufmerksamkeit auf die Thatsache, daß derartige schmähliche Ueöerfälle auf amerikanische Bürger zu oft vor kämen und daß die mexikanischenOrts behörden in Valdwin's Fall den durch die bestehenden Vertrage den Amerika nern gewährten Schutz nicht zu Theil w:rden ließen. Er unterstutzte die von Frau Baldwin gestellte Forderung auf 100.000 Schadenersatz, doch nahm es sieben Jahre Zeit, die men kanische Regierung zu überzeugen, daß sie für die Ermordung verantwortlich sei. Inzwischen wurde der Anspruch yuf Z20.000 ermäßigt. Vom Auslande. - Ein anarchistisches Attentat wurde auf den Oberrichter Sanchez d'Andrade m der Postkutsche von Ferrol nach Betanzos (Spanien) ausgeübt. Ein Bettler näherte sich dem Wagen und bettelte die Passagiere an. Va seme Ausbeute ihn nicht befriedigte, überhäufte er die Passagiere mit unfläthigen Schimpfworten, Wenn Sie nicht sofort geben, lasse ich Sie arretiren," rief der Oberrichier. Ay!" spottete der Bettler, sind Sie Einer von Denen.na, nur zu, nur zu." Jawohl, ich bin der Oberrichter d'Andrade und " Doch er konnte nicht fertig reden, denn in demselben Augenblicke sprang der Bettler auf den Wagentritt und mit dem Rufe Ah. auf so einen Kerl habe ich mich schon lange gefreut," setzte der Bettler dem Richter einen Revolver auf die Brust. Glücklicherweise ging der Schuß nicht los und der Attentäter konnte festgenommen werden. Na," sägte er, als er sah. daß jeder Widerstand nutzlos war, diesmal hat Dich. der Teufel gerettet, nächstens kommst Du aber doch daran, Du oder der König!" ' In Ursprüngen starb ein Sonderling, der Schneider Joseph Goldberg, den Hungertod. Er nährte sich fast nur von Brot und Kartofseln und ging, wenn es im Orte nichts zu thun gab, betteln, obschon er ein Vermögen von mehr als 50.000 Mark besaß. In Mannheim wurde er vor einiger Zeit wegen Bettelns verhaftet; man fand damals bei ihm 20.000 M. in Banknoten. Nachdem die Mannheimer. Polizei durch telegraphische Anfrage in Goldbergs Heimath den rechtmäßigen Besitz des Geldes festgestellt hatte, wollte sie den sonderbaren Bettler Abends aus der Hast entlassen. Dieser bat zedoch. bis zum andern Morgen bleiben zu dürfen, damit er daS Schlafgeld spare. Dieser Tae brach er auf dem Wege von Würzburg nach.'Urspringen entkräftet auf der Straße zusammen un starb 'am folaenden Moiaen. Der Kosten wegen

Viele ähnliche Falle. ?IÄi:?Nl?tdcN 3el Jahre litt ich an einem Magenleiden. ia gebrauste m TZ 1 a2re A"zte. aber ohne Erfolg, wurde jedrch durch den Gebrauch von Dr. August Könlg's Hamburger Tropfen wieder vollständig hergeltellt. Bertha Woolfe. Stockten, Eal. . Blutkrankhcitcn. HfiMtitr smms. tu . ei Folge von Blutunremigkelten waren, ich probirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. Auau Konig's Hamburger Tropfen. G. F. Engclhardt, Jefferfonville, Ind. Mdcrdauliükcit. cecU längerer Zeit litt ich an Unverdaulichkeit, keines c n. ""irv" der angewandten Mittel wollte mir belfenbis ich Dr. August Konig's Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zelt wieder her. Christian Leyhe, 201 OrleanS-Etraße, Baltimore, Md. Lcbcrleidctt. Längere Zeit litt ich an einem Leberlelden und gebrauchtevle. 1 Ui hne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham eix&le d ? j cjiMae mm "N. - Frau Earolinc Weise, 127 Lake.

wollte er' nicht dulden, daß' ein Arzt herbeigerufen verde. Es wurde Tod durch Verhungern festgestellt. Von Yorkes Peninsula, Australien, wird berichtet, daß die Mäuseplage dort sehr bedeutenden Schaden anrichtet und daß vielen Farmern die Ernte völlig verloren geht. In Halbury ist die Frage nach Katzen so groß, daß sie fast mit Gold aufgewogen werden. Im Walloroobezirk ist die Plage thatsächlich bereits soweit vorgeschritten, daß die Thiere beim Essen zu Dutzenden auf den Tisch springen; während der Nacht kann man sich kaum schützen. Zu Tausenden werden die Nagethiere erschlagen und der Geruch der verwesenden Thiere ist kaum zu ertragen. Nicht weniger als 293 Menschen das Leben gerettet hat nacheinander der in Schwimmsportkreisen bekannte Schwimmwart des Sani-täts-Schwimmvereins, Herr W. Tang in Hamburg. Der letzte dieser Fälle ereignete sich beim Ericus. Dort war ein Angler von einer Schute aus ins Wasser gefallen und fchon dem' Ertrinken nahe, als der Genannte ihm nach sprang und es ihm gelang, den Mann noch rechtzeitig wieder aufs Trockene . 'TtTjft H5srl i?fv tu uuuyiu. yuv ,uuy uyi uvu seine Rettungsarbeiten Buch und isZ damit jetzt auf die enorme Zahl von 295 Lebensrettungen gekommen. Die Amtsbauvtmann schaft Dresden-Neustadt erläßt fol aende Bekanntmackuna: Da dai Veranstalten von Demonstrationen durch das Aufspielen oder Absingen parteipolitischer Lieder bei Gelegenyei der Abhaltung öffentlicher Tanzver anüaunaen mit dem Zwecke dieser Ver gnügen unvereinbar ist, auch derartige Demonstrationen geeignet erscheinen bei den Anwesenden, die anderen Nlch tungen angehören, Anstoß zu erregen und zu Confllkten. somit aber zu &to rungen der öffentlichen Ruhe undOrd nung zu führen, so wird im Einver nebmen mit dem bieslaen Bezirksaus schusse alles Aufspielen und Absingen parteipolitischer und tendenzloser Lt der. wie . B. der Arbeitermarseillaise des Arbeiterbundesliedes, des Erfur ter Sociallstenmarsches und von der gleichen Liedern bei Vermeidung eine Ordnunasstrafe bis zu 150 Mark be ziiebentlich 14 Tagen Haft biermi untersagt." Die Dinge in Sachsen werden nachgerade mehr romlcy als tragikomisch. Derunlängst vomSchwur gericht in Rudolstadt zum Tade ver urtheilte Brudermörder Just. Ger bardt von Saalfeld sollte hinaerichte werden. Alle Vorbereitungen waren aetroffen. da traf einiae Stunden vor der Execution die Nachricht ein. daß Herzog Georg von ' semem egnadlaunasreckte Gebrauch gemacht habe Man alaubt vielfach, daß damit für die Regierungszeit des Herzogs die Todesstrafe in Sachsen-teinmgen praktisch abgeschasst sei. 5n R a t i b o r. Oberschlesien wurde dieser Taae ein Herr aut abaeführt, der in der Vierlaune seinen freunden gegenuver die Wette erngegangen war, dem ertten uumo ckien. welckem sie auf der Strake beaea neten.' einen Kuß aufzudrücken. Der Kuklustiae aab in der Tbat einer Küchenfee einen Kuß. Er kam aber schlecht weg. Das Madchen trug eine Milchkanne und rächte sich für denKuß dadurch, daß sie dem Don Juan den Inhalt der Milchkanne, fünf Liter unaogerahmter Hrnch, uder den Zcopf goß. I n Mailand wurde der Marauis de Manara auf demCmtral Bahnhöfe in dem Augenblick ertappt. als er aus einem Waaen eine dem wajor Magni gehörige Reisetasche stahl. Marchese Manara, welcher an Klepto manie leiden soll, wurde verhaftet Herr Gu st. Adolf Zweyer, Lehrer an der Bezirksschule No. 1 in Dresden, ist vom Monte-Nosa abgestürzt und todt aufgefunden worden. err Mever bat die Besteigung des Monte-Rosa ohne Begleitung ausgeführt. . Bedenken Sie, hab bt Wiöconson Central Babn un bedingt daö Zutrauen des Publikums befiht, da sie bei Weitem die podulärfte Linie zwischen Chicago, Milwäukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Norowesten ist und sern,rhm als die Puuman Llme zwischen Chicago. Milwaukee, Ashland, Duluth und den Platzen a Vuper,or ee.anaeseben Wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSconsin Central die bedeutendsten Punkte in WiSeonsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als. Raten. Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten öder an 3aS. C. Pond, Gen. Psss. Agent, Milwaukee WiS. Meerschaumpfeifen, lanae deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen zc., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str.

Marktbericht. Wholesale.Preise. GrocerieS. Zucker: Harter $5.66. Guter gelber $4.35. Gewöhn!, gelber s3.35. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 22. 75c (in 50 Psd Säcken) CapUal 22c Pilot 22c Dakota 21?4'c Brazil 21c Setr. Aepfel c Pfirsiche 14,;c Corinthen 5c Pflaumen 7c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. epfel per Faß $4.00 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $5 00 -Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Aushel $2.50 Kartoffeln per Faß $1.75 Süß-Kartoffeln per Faß $3.25 ' Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr.Wchm pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75

Butter, Eier und Seflügel. Butter, frische Countrh 10c. Eier, frisch, ver Du. 9 c Leb. Geflügel: Hühner 8c per Pfund: sTXi...:.. . KLlJt n. ' f- r yniia ylurns izc; zavne sc ; zurrev Hennen 6r, Enten 5c: Gänse $3.00 per Dutz. Eisen- und Stahlwaaren Telephon Werkz euge aller Tlrt. Gartengeritlze. Lstwn Mowers. Poultry Yettlng Clemens Vonncgttt 184 & 186 Ost Washington Str. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in ieSdach.Vkaterial. 2 ad 8 l eady - Stoofing. wasserdichte Sheetin. feuer eftem Spyait.Stl,. Strohpappe. Dach und Me. tall'Jarbeu ?c. ,c. Office: 199 eft Nary. ld Ctrafte. Telephon 861. D a ch d e lk e r e k. KSlzige und verantwortliche Dachdecker, ftief dächer, Trinidad und ilsonite ApdaltDSche?. lle Arten S?mpisttisn'Dächer mtt deftem V?5 terial. Osftce: o. 169,Sard : 180 W. Marylandjtr. Telephon 1. Indianapolis. Jnd Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Osstee und Wdhnuug: No. S82 Süd Meridian Qtr. Osstre-Etundku: 8 bis 9 Uhr Vorm. l MI S ahr Nachm. s di8Ulrdd. onntaa 8 9 Lormtttag. Televdo 80. Dr.J. Ll.Sutcliffe, eschasttat steh ausSlttKlick mit nmuhSritliAr Halle und mit Geschlechts und Urtnh:ourdlttm. U. 5 Oft Market vtratze. ' Ossicetunden : 9 dli 10 Uhr Sera. 1 dii I Uhr Nach, tag aulge. Seit IM Ml Dr. I. Bühler, Wohnung : 120 Ost McEarty Oiraße, utnc: 774 Ost Market Straße. Lvrech Stunden in ' der WoKnuna: ' s 'Übt Barm.; 1-1 Uhr ach.: k Urded. 5 Sprechstunden in der Osfire: 9 10 Uhr Vorm., miOf-JlUr Jt0(8in. 4.CICBB0N- 1440.: . . Sprechstunden: Sonntag nur voimittagi. Dr. nnner. r :'TTi.T.T7rrirrr. Office: .flo. S0 Ssl Qhio Str. Ofstcetunden : 9 10 Nhr ntttagA. -4 Uhr achnttttaal. oha : cke vroodway d txslSe. ük'1 1 ' " s: i DB. n. 8. CUMEsGIIAM bat f'lne Wobnuna nack 02 ttrnVfettttiWft' and feine Ofnce nach 77lA Oft Utf etftr. et legt. ... ; . : . . . i , , . SvrechktUNden in feiner ffBofeniino. 7.8 llfir V9tm,, i x uqr viacomj ...... Sprechsturden in feiner Offtee : ia II Uhr vxm,t a uoc slaazni. no i nur ved. oantags nur Vormittag Srrechstunde. Televbo I!. . C. C. Sverto. . ' i . . .j i r. . Deutscher Zahn -Aizt o. Sj Rkd Pennstldania OK. 9 rnirfe ,s Danfft aedt. fC T ÄVA(? V VVyWI Dpzt und (lhirurg, No. 430 Madiso Avenltt, nahe NoniZ Cir. Sdrechftunde : K-9:S0 Uhr ?orai, Uhr aq,tttag, uqc Brno. Televb . I AN IDEAL FAMILY MEDICIN1 Tor lmiiwtBtUm, iauMa. . JIleftdSC MMUFHMI, M CrailealM, üffM Brtatk, and all dtoorde oX b BtonxM-h, 1 1 jarrtif JViwala. -RIPANS TACULE8 et gently yet prompt!, ferfi dlgeatlun foUowa tfceir oai. .Bold tT dramrfota or m brnuaL Box 'et (6 Till ), a Pick? U boxeal tt ruf t ra mnilead!iaa na m uc-sjva. uw.t 1 VW mTMm

C Ai f I r-k J

TTrs '

- Die -

ndiana nöüne ist daö einzige Blatt in Zlnbiana, weliheö die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokralie vertritt. Al, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiint terejsen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Necht auf allen Stbieten deß Lebent. Die rbeit des Volkes ist die Schöpferin allei Wohlstandes und darum wirken wir für sslche soziale Reformen, Kelche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. . Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eS alt moralische Pflicht empsinde. Lese? der Jndiana Tribüne zu sein Das reichhaltige Sonntags Vlatt bietet eint Fülle unterhaltenben Lese Kpffi, Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntag Sblattö lZc, better zusammen lg Cts., per Woche oder 33 Gt9 per Monat. Durch die Post versandt, kostet da4 Tageblatt öS, dat Sonntagöblatt 92 per Jahr, beide zusammen t.00 i Vorautiezahlung. aller Art werden rasch und billig aut geführt. (ZjntrittSfarten, Quittungen. Konstitutionen, Nennungen, (DeschSstSkarten, Oriesköpfe, Zirkulare, Programme n. s. &. für 0esch!fUleute und vereine derd geschmackvoll autgesührt. ÄiE WWij S!:n:r:ig

Bmmmümz

' i - '