Indiana Tribüne, Volume 17, Number 341, Indianapolis, Marion County, 29 August 1894 — Page 1
ST fn rv 3 O . kesen Sie die Offerte der Tribüne" - fü. Unsere Weltausstellung ! 0 A N kesen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! r1 ft kY A AA . l 9 I I n i a i i V O W V w O V O Jahrgang 17. Office : No. 18 Sud Alabama Straße. No. 341 Indianapolis, Indiana lNittwoch, den 2g. August 1894.
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Phönix Garten wahrend der Sommermonate
findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großeS Jnftrumental-Konzert statt. Fairview Park Jed on Abend Konzert der Kapelle des 2. Reg'mts. Der schönste und kühlste Platz in der Nähe der Stadt.Eine lange kühle Fahrt für nur 6c. Mozart Halle! Henry B i e t o r. DaS größte, schönste und älteste derartige Lokal in der Stadt. Die geräumige und schön eingerichtete Halle steht Vereinen, Logen und Privaten zur Abhaltung von Bällen, Conzerten und Versammlungen unter liberalen Bedingungen zur Verfügung. ttj einen Gönnern und dem Publikum im Allgemeinen zur Nachricht, daß ick mein "Wein Emporium" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alleS Mögliche' aufbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu machen. Wie bisher, Verben nur echte und reine Weine verkauft. Um fteundlichen Zuspruch bittet ergebenst, Jul. A. Schuller, No. 106 u. 108 N. Mer. Str. Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte bei cLJ O,3s3Dl2p Wein-Keller: No. 35 Süd Delaware Str. Billigsts Preise. Freie, prompte Abliefnunz nach aSen Stadttheilen. Tl,vdo ieo. 1. 6uter Appetit ! 2. Gute Verdauung ! 3. Gute Gesundheit ! 4. Gutes Temperament gesichert, wenn man Bendetiiie JRyo Cor&ial gebraucht. Eine perfekte Tonic und ein Hersteller der Gesundheit. Fragt Eure Apotheker. Hergestellt von No. 55 Oft Marsland Straße, Indianapolis. Zur Erinnerung! kein, ftreiinbeit und dem Vublikum bin mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dieselbe zu nnem angenehmen canraieipi, Uz Dnchchm zu gestalten. Ieste (Zetränke nud lgarren :e. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb Leukhardt, Scke Ohio und Noble Straße öeorge Hermann Zsichenbeftatter, Office : 26 Süd Delavare??. CUZtl 120, 12?, 124, 126, 123 Oft nlft, flf??pn 911 lfe Ta -nd acht.
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,Editorielles. In den letzten zwanzig Jahren ist der Preis der Baumwolle um etwa hundert Prozent gefallen. Das ist
auch bei anderen Waaren passirt, aber die Ursachen waren verschiedene. Bessere Produktionsmethoden wurden erfunden oder entdeckt und der Preis paßte sich den verminderten ErzeugungSkosten an. Bei Gewinnung der Baumwolle aber bestehen die alten Methoden wesentlich weiter und trotzdem ist sie nur halb so viel werth alS vor zwei Jahrzehnten. Die Gründe, welche dazu geführt haben, find vermehrter Anbau in Indien, Egypten, Turkestan :c, die Vergrößerung derAnbaufläche in den Ver. Staaten und, was zu beachten ist, die gesteigerte Leistungsfähigkeit deS amerikanischen Arbeiters. Die Pflanzer und Landbesitze? verstehen mehr Arbeitsprodukt auS dem freien" Neger herauSzuschlagen, als auS dem Sklaven. Die Hungerpeitsche ist wirksamer als die Lederpeitsche. Zudem arbeiten jetzt viele Tausende von weißen Frauen und Kindern in den Baumwollfeldern, waS für die Weißen als unwürdig angesehen wurde, solange die Sklaverei der Schwarzen bestand. Um der nach und nach chronisch werdenden Ueberproduktion von Baumwolle entgegenzuwirken, hatten sich die Pflanzer organisirt und beschlossen, die Anbaufläche für Cotton zu verringern und dafür Lebenömittel zu produziren, welche sie vorher aus dem' Westen bezogen. Abgesehen davon, daß sie dann den gleichfalls unter der Ueberproduk ion seufzenden Bauern des Westen? bloS Kunden entzogen, konnte der Bechluß bei der großen Masse von Ineressen nicht systematisch durchgeführt werden. Ein Trust" zur Beschränkung der Produktion ist eben bei Hunderttausenden von Theilnehmern nicht möglich Jeder spekulirt daraus, daß die Anderen weniger Baumwolle produziren werden und pflanzt für seinen Theil mehr an. So ist eö denn auch gekommen, daß die diesjährige Ernte auf neun bis neun einhalb Millionen Ballen geschätzt wird. Unter den günstigsten Absatzbedingungen wird mehr als eine Million Ballen übrig bleiben und ebenso viel oder noch mehr sollen noch von der vorjährigen tZrnte übrig ein. Selbstverständlich werden die Preise dadurch so gedrückt, daß der Pflanzer nicht auf die Kosten kommt und so macht der Verschuldungsprozeß desselben weitere Fortschritte. WaS für Baumwolle, das gilt für alle hervorragenden landwirthschaftlichen Produkte und für alle industriellen, wo der Rohstoff nicht beschränkt ist. In der Industrie hilft man der UeberProduktion" ab, indem man den Betrieb zeitweilig einstellt und die Arbeiter auf die Straße wirft um sie dadurch als Konsumenten zu ruiniren. In der Landwirthschaft vernichtet sie die Rente und ruinirt die Bauern. Die Gesellschaft seust und ächzt unter dem Fluch deS zu viel". WaS als der größte Segen betrachtet werden müßte, nämlich, daß diemenschliche Gesellschaft sich mit viel weniger Arbeitskraft als früher alle Genußmittel in Hülle und Fülle verschaffen kann, wird dem großten Theil derselben zum Fluch, weil die kapitalistische Aneignung des Lo wenantheilö am Arbeitsertrag die Cir kulation deS Produktes unmöglich macht. Dieser wahnsinnige Zustand wird aber von der Menschheit nicht mehr lange ertragen werden. Sie hat gedarbt, wenn sie wegen thatsächlichem Mangelan Lebensbedürfnissen darben mußte;, sie inmitten des Ueberflusseö dauernd zum Darben zu verurtheilen, daS wird allen Machtmitteln der AuS beuter nicht gelingen. In Verbindung mit Vorstehendem geben wir folgendem kleinen Geschicht chen Raum, daS wir in einem Wechsel blatte fanden : Mit Bezug auf die außergewöhnlich große Heu-Ernte der Schweiz kursirt in dortigen Zeitungen ein Geschichtchen, daS die Verlegenheit, welche ein Srnte Ueberfluß dem Bauer bringt, ebenso wahrheitsgemäß wie drollig darstellt. Letzthin," so heißt eö da, saßen in einem Wirthöhauö der Gemeinde Sm bei Bern einige Bauern beisammen beim Schoppen. Der junge Lehrer deS OrteS wollte ihnen etwas recht An genehmes sagen und meinte, jetzt könn ten die Bauern bei der prächtigen Heu, Ernte gottlob wieder ruhig schlafen.
er möge eö ihnen gönnen. Da meinte einer der Mannen : I pfyff d'r druff! Wo föll me hin mit dem Husse Heu ? Weniger hätt'S o tha. Aber eS mueß öppe geng e so gah, daß d'r Buur sich
mueß plage u schinde." Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Schönes Wetter heute Nackt und Donnerstag. SchlsselS Wassertemperatur 79Grad. Vertagt. Washingtons. Beide Häu ser des CongresseS vertagten sich heute. .O. KnightS of Pythiaö. Washington, 28. Aug. DaS Conclave der Knights of PythiaS be gann heute seine Sitzungen. Der Orden hat 54 Großlogen, 6252 Logen, 465,741 Mitglieder, Zunahme in den letzten zwei Jahren um 72,025. In dem Berichte deS Supreme ChancellorS wurde der Streit mit den deutschen Logen wieder hervorgeholt. 'Er sagte: Wir stehen einen Trotz bietenden unzufriedenen Element gegenüber, welches jedes Gesetz der Ehre verletzt hat. Er hat die Ritualien inö Deutsche übersetzt und hat nun die UnVerschämtheit zu verlangen, daß dieser Verrath gutgeheißen werde. Werden Sie die amerikanische Idee nicht mit Verräthern zu unterhandeln, aufgeben, oder sich dieser Handvoll Mitglieder 16.000 im Ganzen unterwerfen ? Die Zeit ist ha, daß Amerika amerikanifirt werden muß. Das Wort Deutsch-amerikanisch muß verschwinden. Warum sollen amerikanische Bürger immer noch dem alten Vaterlande anhängen ? Warum soll ein amerikanischer Bürger immer noch wünschen, als Ausländer zu gelten ? Wer sind die Ausländer ? ES ist der Abschaum Europas, der seit zwanzig Iahren herübergebracht wurde, geleitet von Anarchismus, MaffiaiömuS, SozialiSmuS, HoodlumiSmuS, dead beatisrn und tausend anderen ISmen u. s. w. u. s. w. (Der Mann sollte alS Muster deS Fanatismus und der Eselhastigkeit öffentlich ausgestellt werden, D. R ) Er erwähnte ferner, daß den deutchen Logen überlassen worden sei, in der Frage der Zulassung von Wirthen und Spirituosenhändlern nach Gutdünken zu entscheiden. . Er empfehle jetzt, daß diese Frage endgiltig erledigt, und dieses moral- und gesellschastögefährliche Element ausgeschlossen werde. t iti . Gou v ern ö r W a i t e 'v e r -hastet. Denver, Eol., 23. August. Die Verhaftung deS GouvernörS Watte auf die Anklage, daß er einen Brief an Frau LikenS, frühere Matrone der Polizeistation eröffnet habe, erregt Aufsehen.' Zugleich mit ihm und unter derselben Anklage wurden der Präsident deS Polileirathes, der Polizeichef und die jetzige Matrone verhaftet. Der Gou vernör rief eine heftige Szene hervor. izt sagte oem BUnoescommlssar, er m m a. . m habe den Brief nicht geöffnet, obwohl ihm der Inhalt vorgelesen wurde. AIS der Porschlag gemacht wurde, die Bürgschaft auf $6500 festzusetzen, sprang er auf und sagte, ehe er Bürg schast gebe, werde er lieber inS Gefängniß gehen. Er sei der Gouvernör deS Staates und auf dem Bundes commissär und dem Distriktsanwalt werde dann die Verantwortung dafür ruhen, daß die Geschäfte deS Staates still liegen. Der BundeScommissär war schließlich damit zufrieden, Wait? personliche Verpflichtung für $100 an zunehmen. Sind wir in Rußland? Chicago, 23. Aug. Bei der heute sortgesetzten Untersuchung deS SisenbahnftreikS antwortete General VsileS auf die Frage: ob eS wahr sei, daß Eisenbahnleute mit dem Bajonet gezwungen worden seien, ihren Dienst zu verrichten, daß daS wohl vorgekommen sein kßnne, daß er aber dazu keinen Austrag gegeben habe. OlnSland. Der Zar sehr krank. St. Petersburg, 28. August. ES ist keine Frage mehr, daß der Zar
sehr krank ist, und daß die Manöver bei Smolensk auS diesem Grunde aufgeschoben wurden. Seine Aerzte rathen ihm, nach Copenhagen zu gehen.
China und Japan. L on don, 29. August. Eine De pesche an die TimeS von Shanghai, datirt 29. Aug., sagt: Es wird be richtet, daß die chinesischen Truppen mit Hilfe von 5000 Koreanern die 3a panesen mit schwerem Verluste bei Kaiseng zurückgeschlagen haben. Die Chinesen rücken vor und finden überall die Unterstützung der Koreaner. Stand der Cholera. Wien, 28. Aug. Am Sonntag und Montag kamen in Galizien 349 neue Cholera-Erkrankungen und 171 Todesfälle, in der Bukowina 43 neue Fälle und 42 Todesfälle vor. L o n d o n, 29. Aug. Der Berliner Correspondent deS Standard meldet, Kaiser Wilhelm habe die Ansammlung großer Massen von Civilisten bei den Armee-Manövern verboten, da man Verbreitung der Cholera fürchte. Demnach sind alle Empfänge und Versammlungen, wie sie bei Manövern vorzukommen Pflegen, untersagt. Der Kaiser spricht sein Bedauern aus, daß diese Maßregel nothwendig geworden sei. ES wird auch berichtet, daß wegen der Eholeragefahr in Danzig, die deutsche Flotte sich in Swinemünde, statt in Neusahrwasser, dem Danziger Hafen, vereinigen wird. -- Feuer beim Fürsten Met -t ernich. London, 28. Aug. Eine Depesche der Daily News" auS Wien berichtet, daß im Schlosse deS Fürsten von Metternich in Plassa, unweit Pilsen in Böhmen Feuer auSgebrochen ist. Die Flammen verbreiteten sich über daS Dorf und werden eS gänzlich vernichten, falls nicht Regen eintritt. DaS Schloß wurde mit dem ganzen Inhalt mit Ausnahme des Jamilien-ArchivS zerstört. rf yine sozialistischeÄdee. L o n d o n, 29. August. Eine Depesche deS Standard avS Wien meldet : DaS VersicherungS-Departement deS Ministeriums deS Inneren bereitet eine Gesetzesvorlage vor, durch welche der Vorschlag einer Commssion von Delegaten der verschiedenenMinisterien auSgeführt worden soll, nach dem daS gesammte Versicherungsgeschäft vomReich übernommen wird, und alsdann ein allgemeiner VersicherungSzwang bestehen soll. Wie die bestehenden VersicherungSgesellschasten zu entschädigen find, wird nicht angedeutet. Tropische Hitze in Oesterreich. Wien, 28. Aug. Tropische Hitze herrscht in ganz Oesterreich. Hier wurden gestern 94 Grqd im Schatten registrikt. Die Truppen, welche an den Manövern theilnehmen, haben schrecklich zu leiden. Während der Kaval-lerie-Manöver bei ronerSburg, neun Meilen von hier, kamen gegen hundert Unfälle vor. , H Entwendung einer Statue. Berlin, 28. Äug. In der Nacht vor der Enthüllung des LudwigsDenkmals in Mernau in OberBayern, wurde die Statue des Prinzregenten Luitpold im Wittelöbacher Park zu Garmisch von ihrem Sockel entfernt und ist weder wiedergefunden worden, noch können die Behörden eine Spur davon entdecken, wer daS Ver brechen begangen hat. ! Die Japanesen m a ch en Ernst. Shanghai, 28. Aug. Wie hier gemeldet wird, landen japanesische Tranöportdampfer, welche von Kriegs schiffen e?kortirt werden, Truppen nördlich von Taku, welche nach Pekin marschiren sollen. Ein anderer Be richt sagt, den Japanesen sei eS gelun gen 20,000 Mann an den Ufern deS Jalu FlusseS anö Land zu setzen, und so Korea von China abzuschneiden, so daß die große Armee, welche China nach der Halbinsel Korea gesandt hat, keine Zufuhr hat, Des Bericht sagt ferner, die japane fischen Truppen marschirten auf den Kern der nach Süden gehenden chinesi schen Armee zu und die letztere werde deshalb, abgesehen von der Abschnei
dung ihrer Zufuhr, zwischen zwei Feuer gebracht werden, wodurch sie an und für sich schon aufgerieben werden müsse. Eine dritte Nachricht behauptet endlich, der französische Commissär in
Hong Kong sei von Soldaten deS Ge neralS Feh ermordet worden. Alle drei Berichte beruhen nur auf den in Shanghai umlaufenden Gerüchten und ermangeln noch der Bestätigung. - OchissSnachrichteu. Angekommen in: Liverpool: Cuffic" von New Sork, Sardinian" von Montreal und Scythia" von Boston. vceto sorr: WaeSland" don Antwerpen. Oueenötown: Teutonic" von New Sork. Brem erhaben: Kaiser WilHelm II." von New Sork und Weimar" von Baltimore. -- General?Agentur. - Feuer-Verficherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auszuseihen. TchlNsschelne, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. . A. M e tz g e r GrundeiaenthumsAgentur. Ergründet 1863, Zu Tode gefahren. Oökar G. Skinner, ein Güterzugschassner der Monon Route, 56 Still. well Straße, Indianapolis wohnhaft. kam gestern Mittag in Roßville zu Tode. Er ging auf den Wagonverdecken entlang, als er zwischen zwei Carö stürzte und von dem in Gange befindlichen Zuge überfahren wurde. Sein Körper wurde fürchterlich zugerichtet und bis zur Unkenntlichkeit zerquetscht. Der Tod muß augenblicklich eingetreten sein.- Seine Frau, er war erst jung verheirathet, und seine Eltern erhielten die Trauerbotschaft gestern Abend und in der Nacht langte auch die Leiche hier an und wurde nach Flanner & Buchanan gebracht. Hinterlistiger Streich Die Polizei forscht eifrig .nach Sandy CoonS, einem dieser ekelhasten, händelsüchtigen GigerlS, die wie Ungeziefer sich in den SaloonS und Biliardzimmern einfinden, um zu stänkern. Er befand sich gestern in dem Billiardsaal des BateshouseS in Geellschast einer Herde gleichaltriger, frecher Flegel und sah dem Billiardpiel zweier Hotelgäste zu. Sie machen über dieselben und deren Spiel allerhand schnodderige Bemerkungen auf die die älteren Herren jedoch vernünftiger Weise nicht eingingen. Sie wurden deshalb kühner und mischten sich direkt in daS Spiel ein, sodaß einer der Spieler den Hooks ersuchte, daS zu unterlassen. Darauf sing dieser an zu schimpfen und Drohungen auözustoßen und plötzlich schlich sich der Feigling von hinten aus einen der Spielenden zu und versetzte ihm einen wuchtigen Schlag in den Natfen, wovon der An gegriffene zu Boden stürzte. Dann machte sich der Rüpel auS dem Staube. 3m Falle seiner Einbringung ist ihm eine nette Dosis sicher.. ,,,, Menschen und Maisfelder leiden gleich sehr unter der Hitze. Zu erst anhaltende Dürre, dann einen Riesenbrand. Daraus ergiebt sich die Nothwendigkeit einer sachverständige Befeuchtung. Nehmen Sie dazu leberö Spezral Brew. m " 127 Die katholische St. Manen Akademie beginnt ihr neue? Semester am 4. September. E7-D Meridian National Bank hat die Indianapolis Lumber Comp. Davd WUiamson und Edward H Shobe auf Bezahlung zweier am 17 November 1893 ausgestellten und in neunzig Tagen fälliger Hannoten ver klagt. Die beiden Noten betragen zu sammen &200 und ein Urtheil auf Z4400 wird gefordert.- Williamson und Shobe sind die Indossier der Noten. Richte Dich aus" ist eine hämische Ermahnug an Diejenigen, die ganz herunter find, ohne Appetit und cnt muthigt. Aber die Art, in welcher Hood'S Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit glevt, ist wunderbar. Bestes gamilien-Katarrhmittel Hood'tPNltN.
Hiesiges.
kpollzeigerlSt. Henry Frey hatte neulich in Gegenwart mehrerer Damen seinen mit 5abaköjauche untermischten Speichel auf
den Fußboden einer Straßencar ent leert. Man zeigte ihn an und er wurde wegen Uebertretung einer alftn städtischen Verordnung zu $5 Buße verurtheilt. Frnnk Teney wurde wegen Trunken heit zu 55 und wegen Umgangs mit leichten Dirnen zu tzl0 verurtheilt. Seine Schwester Anna Teney hatte wegen Trunkenheit ebenfalls $5 zu be zahlen. Annie Bellow erhielt $15 Strafe wegen Bezechtheit und Prostituirung. G. W. Holloway verzichtete auf ein Vorverfahren in seinem Falle. Er soll eine große Partie Zigarren gestohlen haben. Er wurde der Grand Jury überwiesen. Die Verhandlungstermine in den Fällen Maleachi CollinS wegen BierVerkaufs am vorigen Sonntag, James Roß wegen Hehlerei der von Holloway gestohlenen Zigarren, 3aS. Robinson wegen schwerer KS.-perverletzung wurden verschoben. Philip Mays wurde von der Anklage der Körperverletzung freigesprochen und mehre Fälle gegen Hundeeigenthümer niedergeschlagen. ThoS. Conger und Mary Anders hatten sich ein wenig zu öffentlich und ostentativ geliebt und wurden beide wegen Schamverletzung mit $5 Buße belegt. Sodann kamen Pcrry Smith und Otto Rentsch wegen Pferdeschinderei vor daö Forum. Die beiden jungen Leute hatten sich vorigen Sonntag in WoodS Leihstahl einen Wagen mit zwei Pferden gemiethet und waren dann nach 8stündiaem unsinnigem. barbarischem Umherjagen mit den oZal erschöpften Gäulen zurückgekehrt. Fünfzehn Minuten nach der Ankunft starb das eine Pferd an Hitzschlag und Überanstrengung. DaS zweite Thier starb 5 Stunden spater, trotz sorgfäliger thierärztlicher Behandlung ebenalls an Erschöpfung. Das eine Thier fiel bei seiner Rückkunft sofort vor Schwäche zu Boden und dazu war eS über und über mit Striemen bedeckt. Und bei diesem Sachverhalt hatten diese Buben die Stirne zu behaupten, daß keiner von ihnen die Thiere geschlagen oder sie überanstrengt habe. Man machte geltend, daß das eine Thier schon vorher kolikarttg erkrankt sei und eS deshalb nicht ihre Schuld sei, wenn es nachher verreckte. Stubbö fand eS dann aber sehr merkwürdig, daß auch daS zweite Thier, obwohl doch vorher ganz gesund, nach 5 Stunden gestorben sei. Er sagte, weil sie gebildete? und angesehener Leute Kinder seien, wolle er von einer Arbeitshausstrafe absehen, aber diese barbarische, unbarmherzige Behandlung lebender fühlender Wesen verdiene exemplarische Ahndung. Er firirte die Strafe für jeden der beiden auf 9100 und Tragung der Kosten. Die Berurtheilten appellirten. ApropoS, wir können die sogenannte Respektabilitat keinesfalls als MilderungSgrund ansehen. 3m. Gegentheil sollte eine bessere Erziehung in solchen Fällen eher straferschwerend inS Gewicht fallen. Wer trotz EinPrägung humaner, ethischer Grundsätze solche Unmenschlichsten begehen kann, ist ein ganz herzloser, roher Wicht, für den eine DofiS Arbeitshaus besser angebracht wäre, als für die armen Teufel, die die Landstraße bevölkern, oder die einmal deS Guten zu viel thun. EO Der Sek'r'e'tär der staatlichen Armen- und Wohlthätigkeitöbehörde hat eine JnspektionStour nach dem Zuchthause in 3essersonville angetreten. Herr Dr. Theo. A. Wagner hat sich in No. 94 Nord Delaware Straße eine Office eingerichtet, wie nur wenige, namentlich waS praktische Einrichtung anbetrifft, in den Ver. Staaten zu finden sind. Die Pläne wurden nach seinen Angaben angefertigt. ES sind drei geräumige, aneinanderstoßende Zimmer. DaS CmpfangSzimmer ist hübsch ausgestattet und beweist, welchen dankbaren Kundenkreis der Doktor besitzt, denn die Möbel sind alle Geschenke. DaS anstoßende OperationSzimmer ist durch Oberlicht sehr günstig erhellt und daö ConsultationSzimmer ist ebenfalls sehr hell, mit durchscheinenden Fenstern versehen. Wie gesagt eS ist eine Office um die ihn viele Aerzte beneiden.
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