Indiana Tribüne, Volume 17, Number 340, Indianapolis, Marion County, 28 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich nnd OonntagS.

Die tSglicye .Tribüne" kostet durch den Träge, kl Cent! per Woche, die Senates JXri5üat I ZentS per Woche. Beide infamsten 15 Senil oder U Cent per Monat. Per Post ugtf chllt In vor ubjahlung kper Jahr. Office : No. 18 Süd Aladava Str. Zndianapoliö, Znd.,28 August 1894. Interessante Jndlanerbüder. Man sagt dm Rothhäuten, wenigsieis den heute lebenden, gerne nach, daß sie trotz ihrer Schwimmtüchtigkeit gar keine Vorliebe für das Wasser-Ele-ment hätten, abgesehen natürlich vom ZZeuerwasser". Zum Theil ist dies jedoch eine schnöde Verleumdung, - und man muß sich hüten, sein Urtheil darüber lediglich auf die Beobachtungen zu stützen, die man 3. B. an den Apachen oder Piuts machen kann. , Es gibt noch heute Jndianerstämme, bei denen die Reinigung (und auch Heilung) durch Wasser eine große Rolle spielt, ja die von keinem hierfür bekannten orientalischen Volke darin übertroffen werden. Vor Allem gilt dies von den Indianern des Columbiaflusses, welche sich reguläre türkische Dampfbäder" halten, wenn auch in Gottes freier Natur und ohne die zugehörige Vadetoilette. Die Japaner können keine größere Verehrer der Heißwasser - Bäder fein aber mit darauffolgender kalter Ab Waschung als diese Rothhäute. Seit unvordenklichen Zeiten bedienen sich die llmatillas, die Wenatchees die Jakimas, und wie die übrigen Stämme des 5olumbia - Beckens, heißen, . dieser Bä-' der leidenschaftlich, und ihnen haben sie wohl nicht weniger, all dem günstigen ctlima, ihre blühende Gesundheit und Kraft zu verdanken, ihren elastischen Schritt, ihr klares Auge und ihren sehnigen Körperbau. Sie nehmen diese Bäder regelmäßig ein- oder zweimal die Woche und versck'.r:iben" sie auch für alle möglichen äussren und inneren Krankheiten, sei ti Rheumatismus oder Pocken ode? sonst etwas. Freilich führte sie das früher mitunter zu verhängnißvollen neuern und beförderte viele Stammesnaehörige nach den qlückseliqenJagdlesilden." So z. B. kamen einmal 40 kranke Bewohner eines Jndianerdorfes durch diese Behandlung um. in welchem Ik Lasern grassirten. Doch es ist Zeit, den Lesern einen Begriff von einem solchen türkischen" Indlanerbade zu geben. Ein Jndiar.:x - Schwitzhaus", wies die wenigen Ansiedler am Columbia nennen, ist einfach ein Loch von etwa 8 Fuß Länge und 3 Fuß Durchmesser, welches borizontal in das abfallende Flußufer . gegraben wird, gewöhnlich ungefähr 35 Fuß über dem niedrigsten Wasserstände, da der Columbia im Juni und TinVx um 30 bis 40 Fuß zu steigen pflegt. Der. Boden einer solchen Oeffnung ist mit flachen, glatten Steinen beIgt, und die Wände werden so viel wie möglich gehärtet, indem der Indianer, welcher das Bad anlegt, sie mit einem Stein?, der einem Mörser - Stößer leicht, wiederholt mit großer Wucht Iart schlägt, während er auf dem Rü cken lufct, ; Nach mehreren Bädern bat auch der Einfluß des heißen Wassers in dieser Hinsicht gewirkt, und ein solch? Loch hält nicht nur die Hitze stundenlang fest, sondern hat auch eine wunderbare Widerstandsfähigkeit gecn ollen Druck. Wenn nun der Jndian:r baden will, füllt er das Loch mit trockenem Holz und steckt dieses in Brand. Sobald daö Holz niedergebrannt ist, wird die' glühende Asck? -ausgescharrt und das Ba'i ist feil:. . Der Badende breiUt, nachdem er sich entkleidet hat, eine alte, gründlich mitFlußwasser getränkte Decke auf die Grundsteine des Loches nnd kriecht hinein, mit den Füßen voran. In dem Augenblick, da die wassergesättigte Decke die heißen Steine berührt, füllt sich das ganze Loch mit Dampf, und in diesem verschwindet der Indianer. Mehrere Minuten lang sind nur noch die ausströmenden Dampfwolken sichtbar; bald aber kann man, wenn man nahe genug der Oesfnunq steht, auch das schweißüberströmte Gesicht des Badenden bemerken. Je mehr sich das Badewch abkllhl?, desto weiter kriecht der Indianer hinein, und viele Bucks" bleiben eine ganze Nach! darin! Wenn man einen solchen des Morfltns Heranskommen sieht, so kommt er Einem ganz wie ein Sterbender vor, der seine letzten krampfhaften Bewegungen macht. Er ist zu schwach, zu gehen oder sich auch nur aufzurichten; doch gelingt e5 ihm, langsam seinen Leib herauszufchleppen. worauf er ab-wärt-kriecht oder gewöhnlick sich rollen läßt, direct in den kalten Fluß hinein (dessen Wasser auch im Sommer geradezu eisig ist. da es dann Zufluß .von schneegekrönten Bergen erhält). - Jetzt geht aber eine wunderbare UmWandlung mit ihm vor. Nachdem er ..sich im Wasser gewälzt hat. fuchtelt er wild mit den Armen um sich, schlägt sich auf die Brust, springt dann tiefer in's Wasser und wiederholt dies mehJrcre Male. Endlich kommt er mit einem gewaltigen Satz an das Ufer und ist wie ein neuer Mensch. Wie eine Wild'katze springt er den Hügel hinauf nach seinem Badeloch, holt seine Decke, wickelt sich in dieselbe, und wie ein Athlet ;ilt er in sein Zelt zum Frühstück. v Dieses Baden übt er von Kind auf bis in sei hohesAlter hinein, im Sommer wie im Winter; ja es gehört zu seiner Religion. Die Squaws" aller'dings nehmen diese Bäder etwas seltener, bleiben höchstens eine Stunde in dem Dampfloch, und statt sich dann in das titiat Wasser zu stürzen, tauchen sie nur die besagte Decke wieder hinein und kühlen sich damit ab. .

i)mvüg mit Regierungöberichtm. ! .Ihr sg Ghttt Licht nM unter dr Scheffel stellen-. Neuerdings ist in einem amerikanischeu Magazin, ein beachtenswerther Aufsatz vonProfessorEdward S. Morse erschienen, worin ein theilweise auch schon im Congreß und anderwärts gelügter skandalöserUebelstand eingehend abgehandelt wird, nämlich die durchaus verkehrte, oft ganz zwecklose Art der Verbreitung öffentlicher Schriftstücka derBundesregierung(soweit solche Verbreitung überhaupt erfolgt). Man könnte wohl etwas sparsamer und kritischer mit dem Drucken und Vertheilen solcher Schriftstücke sein und mehr Bedacht daraus haben, keine Maculatur auf öffentliche-Kosten zu liefern. Aber ein guter Theil dieser Documente ist unstreitig von bedeutendem Werth, sei es -für das Publikum im Ganzen, sei es.füx einzelne Äe?ufsund Geschäftszweige, und es sollte selbstverständlich stets daraus 'gedrungen werden, daß dse Publicationen auch wirklich ihren Zweck erreichen. Professor Morse klagt bitter, daß die Congreßmitglieder diese werthvollen Schriftstücke entweder urtheilslos verschleuderten, ohne Rücksicht' auf die Personen, die sie 'gebrauchen.. können, oder sie so vertheilten, wie eö ihnen für ihre persönlichen Interessen am vortheilhaftesten erscheine, ohne sich besonderS darum zu kümmern,' ob der Inhalt dem interessirtenPublikum als sol-

chem zuganglich wird. AllerdrnaS bänat nickt Alles von den Congreßmitgliedern ab, und im Allgemeinen kann Jeder, der stcy qxina) darum bewirbt, ein von ihm gewünschtes LffentlickeS Document kostenfrei aus der Bundeshauptstadt bekommen. Einschränkungen -werden gewöhnlich nur bei kartographischen und änderen Werken gemacht, deren Herstellung besonders kostspielig ist. und welche fu? nachweislicbe Nacbbedürfnisse sowie für diejenigen der Zeihingen u. s. w. reservirt werden. Geschähe Letzteres nicht, so würde die' Vergeudung in dieser Hinsicht.noch eme ungleich größere jein. Aber abgesehen davon, daß Viele, denen die öffentlichen Berichte von Nufeen sein könnten, nicht in jedem Falle die fond darnach ausstrecken, wenn die Erlanaung ganz von der eigenen Jnitiative abhängt, und nicht gerade ein unmittelbares und dringendes Bedürfniß vorliegt, so - sind die Durch schnittsmenschen nun einmal! fehlt es noch an etwas Anderem. Meistens wein das Publikum nämlich gar nickts von der Existenz dieser werthvol len Berichte, welche scheinbar zu seinem Besten .veröffentlicht" werden. Kaum einer von hundert unserer Congreßmännev hat eine Vorstellung von dem weiten und mannigfaltigen Gebiet, über das sich diese Regierungsbericbte erstrecken, -schweige denn, daß er Anderen einen Begriff davon beibrachte. Die Regierung selber gibt sich meist keine Mühe, den Charakter ihrer Veröffentlichungen bekannt zu machen. Selbst die nächstbetheiligten Aolksklassen erfahren selten etwas darüber. Landwirtbe , oder Viehzüchter wissen meistens' nichts von den werthvollm wissenschaftlichen Werken, welche über Landbau und Viehzucht auf öffentliche Kosten hergestellt werden, um ihnen Mgute zu kommen. Was von ihnen gilt, trifft im Allgemeinen auch auf andere Geschäfts- und Industriezweige zu. Die Leute wissen nicht, was sie gebrauchen können, und ihre Vertreter wissen es oft noch weniger.. Die ganze Volksaufklärung" auf Regimntsunkosten liegt daher sehr im Argen. Viele der Berichte, welche von berufenster Seite geliefert sind und von großem Nützen sein könnten, werden wie Samen aus steinigem Wege verschleudert oder hinterher tonnenweise als Absallspapier verkauft. Abhilfe hierfür sollte nicht schwer fallen, wenn man überhaupt die Geschickte ernst nimmt. Reaelmäkiae. ausgedehnte Veröffentlichung einer Liste solcher Regierungspublicationen könnte schon sebr förderlich sein, und solche Listen könnten z. B. in jedem Postamt in Stadt und Land aushanaen. Wie das System jetzt handhabt wird, ist es zu neun Zehnteln Humbug, -f . gicicqoici oo pai9 vor 5 atiiy; Gegen lange Reden! Wir haben es in der neuesten Zeit wiederholt erlebt, daß Australien und Neuseeland der ganzen Welt als Fackelträger, bezüglich der ersten Verwirklichung .eines, mehr oder weniger i-i:r.- tn.t' , yiuiitycst neioringeoanlens, oienien. Was für das deutsche Reich öfters das badische Ländle" gewesen, nämlich eine Experimentirstatlon, ein Problr Michel, daS scheint der fünfte Welttheil für die Culturwelt im Allgemeinen zu werden. Neu-Seeland ist in der allerletzten Zeit noch kühner darin geworden, als das australische Festland. Es sucht eine ganze Reihe Steuer-, Wahl- und andere fortschrittliche Ideen zum ersten Mal in Wirklichkeit zu übersetzen. Auch der Henry George'sche Einzel-steuer-Plan ist dort zu Fleisch und Blut geworden, und man ist gar nicht übel zufrieden mit dem bisherigen diesbezüglichen Ergebniß, obgleich das Millenium immer noch lange auf sich warten läßt. Die neueste Leistung des politischen ' Unternehmungsgeistes Neu Seelands aber stellt in gewisser Bezie hung alle anderen in den Schatten. Man denke sich nur: eine GesetzesVorlage, welche die Dauer aller Reden auf höchstens 16 Minuten beschränkt! Welcher gesetzgebende Körper in den Ver. Staaten hätte wohl den moralischen Muth und die Selbstverleugnung, eine solche Reform zu verlangen, von unserm Congreß gar nicht zu reden? Lasker und Genossen könnten sich im Grabe umdrehen, wenn sie von einer solchen weltumstürzlerischenKetzerei hörten, und viele der lebenden Dauerredpier könnten Selbstmordae danken kriegen, wenn sie unter einer

lolcken Beschrankvna der persönlichen

Freiheit schmachteten. Bei all:d::n erickem! ein derartiger Gedanke in einem Zeitalter, in welchem mehr, als in jedem anoeren. Zeit Geld ist . nckrniÄ zeltaeinak. und die Welt im Allgemeinen, die wahrlich nist Dies für polltl che Zungen-Airo-baten da .ist. darf und wird dem Erfolg dieses Resormversuches mitSpannung entgegensehen. Es darf übrigens als ein erfreunches Zeichen betrachtet werden, daß gerade bkl unjeren bedeutenden Staatsmännern die Vorliebe für kurze Bemerkungen" (wenn auch nicht von der Sorte derjenigen des Senators Quay von Pennsylvanjen) denn doch unver kennbar im Zunehmen ist. Auf ein Normalmaß dafür kommt es am Ende wenig an. Es lebe die ceagedurt der Kunst, in wenig Worten viel zu sagen! (Clevel. W. u. A.) Onkel SamS Qiekkanne. Durch die Bemühungen des Senator Carey von Wyoming ist der vom Congreß angenommenen vermischten Civil Verwilligungsvorlage auch ein Zusatz betreffs der Bewässerung unse4. r . c ? 1 . ux ourren. anoereien angeyangl worden. Es wurden ja bekanntlich schon viele dahin zielende Vorlagen eingebracht; doch bildet die jetzt angenommene die erste praktische BundesMaßnahme auf diesem Gebiete, und auch sie hat nur den Charakter eines Versuchs. Die Region unserer Trockenländereien ist freilich bedeutend kleiner geworden, und die Zeiten sind vorüber, da man -in Geographiebllchern das ganze Land zwischen dem Missouri und den Rocky Mountains als die große amerikanische Wüste" bezeichnete. Immerhin machen die noch immer dürren Hochebenen ein ganz gewaltiges Gebiet aus. Nach der Veranschlagung unseres Landamtes umfassen die dürren Landstriche im Ganzen 529 Millionen Acres, also ein Gebiet, das größer ist, als die meisten Länder Europas. Davon entfallen auf Arizona 49 Millionen AcreS. auf Californien 47 Millionen, auf Colorado 41, auf Jdaho 37, auf Montana 74, auf New Mexico 54, auf Nord - Dakota 18, auf Süd-Da-kota 13, auf Oregon 37, auf Utah 35, auf Washington 13. und auf Wyoming 53. Alle diese Ländereien sind noch unbenutzt und gehören derVundesregierung. Dem oben erwähnten Zusatz zufolge soll die Bewässerung und Cultur dieser Ländereien nur indirekt vom Onkel Sam gefördert werden, nämlich in folgender Weise: ' Jedem der Staaten und Territorien soll eine Million Acres zwecks Versuchsweiser Gewinnung für die Cultur überlassen werden, ohne Anrechnung der Kosten für Vermessung u. f. w. Die Staaten und Territorien ihrerseits solkn diese Landstücke nach eigenem Ermessen vertheilen, wobei der Bund folgcnde Beoingungen auferlegt: Keine Person soll mehr als 160 AcreS erhal ten, und sie muß wirklicher Ansiedler und Bewohner des Landstückes sein und nicht weniger als 20 Acres cultlviren, um einen Eigenthumstitel zu bekommen. Der Versuch erstreckt sich über 10 Jahre; wenn alsdann diese Lande reien nicht thatsächlich benutzt sind, fal len sie wieder der Bundesregierung an heim. Es steht nun zunächst bei denStaats oder Territorial - Gesetzgebungen, daö Weitere zu verfügen und die für diesen tfwNk zu überlassenden Landerelen sel ber auszuwählen. Natürlich wird nur Land ausgesucht werden, welches ver hältnißmäßig noch am leichtesten be wässert werden kann, sei es durch Ableitung , des Wassers gewöhnlicher Ströme in Bewässerungsgräben, sei es durch Anlegung artesischer Brunnen, sei es durch Heraufpumpen des Wassers verdorgener Strome durch Dampfes oder WindeSkraft. Onkel Sam reicht sozusagen nur die leere Gießkanne hin; sie zu füllen ist Sache anderer Autori täten oder der Einzelpersonen. Man hat bekanntlich berechnet, daß ein zewasserungssystem zur -Nutzbar machung aller unserer Trockenlände reien auf 200 Millionen Dollars zu stehen kommen würde. Doch dies steht gegenwartig nht in Frage.. Jene U)!aßregel gründet sich aus die Hoff nung, . daß das Ziel besser und ökono Mischer erreicht werden könne, wenn der Bund im Wesentlichen nur den An stoß gebe und die Ausführung localisirt werde und durch die am unmittelbar sten interessirten Parteien stückweise er, folge. Man erwartet , auch, daß sich vielfach Colomen zur gemeinsamen Er reichung dieses Zweckes zusammenthun, " r w r i rocnn . iynen einigermanen. Ausmunre rung wird. Es muß sich ja in naher Zukunft zei gen, wieweit diese Hoffnungen begründet sind. Diejenigen freilich, welche daran verzweifeln, sogar viele der n i ch t zu dieser Kategorie gehcngen Lande reien fernerhin mit Erfolg bebauen zu .können also ein großer Theil der Buhmer und Anderer werden dem vorliegenden Unternehmen erst recht sei nen Geschmack abgewinnen, außer wenn der Staat oder das Territorium seh: laxit JnducementS bieten. Zum gu ten Theil wird man also sich wohl auf neue Elemente verlassen müssen. Da ,und dort sollten jedenfalls praktische Ergebnisse zuStande kommen, so lange auch noch die allgemeine Lösung' der Frage auf sich warten lassen dürfte. Schrift-Merkwürdigkeiten. Die Welt beschäftigt sich gegenwar. tig ungemein viel mit dem Charakter der Schriftzüge und der vermuthlichen Bedeutung dieser' für den allgemeinen Charakter der betreffenden- Person. Daher dürfen auch nachstehende , Aus lassungen eines Mitarbeiters einer ge-' lehrten amerikanischen Zeitschrift über, die Naturgeschichte der Schristzüge nicht allein, der Handschrift allgemeines Interesse beanspruchen. Wenn Jemand schreibt derlelr

unter Anderm die Züge seiner Hand mit den Schriftzllgen vergleicht, die er z. B. mit seinen Füßen hervorbringen kann, indem er zwischen den Zehen ein Stück Kreide hält oder mit den Zehen selber auf Sand oder einem anderen geeigneten Boden zu schreiben versucht.

so wird er sich überzeugen, daß auch diese Schrift im Wesentlichen dieselben persönlichen Eigenthümlichkeiten aufweist, wie die Schrift feiner Hand. Ich habe dieses Experiment öfter versucht, mich dabei ganz meinen Impulsen hingebend (für den grundlichen Kenner der Graphologie" macht es übrigens keinen Unterschied, auch wenn die Schriftzüge noch so sehr absichtlich verstellt sind. Das gilt schon für die Schrift der Hand, und für diejenigen weniger zum Schreiben geübter Glieder erst recht. Auch gewöhnliche für das Gericht thätige Schriftkundige beHäupten, die Händschrift einer Person unter allen Umständen identificiren zu können). Obwohl ich gar keine Uebung in der Kunst des Schreibens mit dem Fuß habe, sehe ich doch dwtlich, daß bei diesen Versuchen die Eigenthümlichkeiten meiner Handschrift immer' zur Geltung kommen. Dasselbe gilt auch kom Schreiben mit dem Munde. Ich war damit gar nicht bekannt; aber ich sah eines Tages einen Russen, welcher weder Hände noch Füße hatte, mit dem Mund schreiben und malen. Dies erweckte meinen Nachahmung-, und Selbstbeobachtungstrieb; ich nahm einen Federgriff in den Mund und versuchte, meinen Namen zu schreiben. Unvollkommen, wie diese Schrift natürlich ausfiel, lieferte sie dennoch sofort ein erstaunliches Resultat in der genannten Hinsicht. Des Weiteren machte ich auch mit anderen Theilen meines Körpers Cchreibversuche. Ich hielt z. B. einen kZedergriff fest in den geschlossenen Ellbogen oder in daS Kniegelenk eder zwischen mernKrnn und die Brust, oder an meinen Kopf befestigt, und beweate. ihn dann. Bei aller Mangelhaftigkeit erlangte ich dabei st e t s wieder dieselben Züge, welche das Wej memer Handschrift bilden oder zu bilden scheinen. Es ist dies eme lehrreiche Thatsache. Für mich scheint es über allen Zweifel hinaus gewiß, daß das naturgejchichtlick Wesen der Schristzüge tiefer liegt, als man bisher meist angenommen hat. Daß dleElgenthumlichlelten dertzschrist nickt durch dleieniaen der rechten Hand oder deS rechten Armes entstehen. wird schon durch die Schreibresultate Derjenigen bewiesen, welche gezwungenermaßen oder freiwillig sich an das linkshändige Schreiben gewöhnt haben und dabei von rechts nach links schreiben, trotzdem aber das Charakteristische ihrer Schrift vollkommen bewahres. . Ich behaupte aber auf Grund jener Beobachtungen, da die persönlichen Eigenthümlichkeiten der Schrift überHaupt nicht von der Hand abhängen, sondern vom Gehirn, welches dtctirt, was geschrieben werden soll. Von den centralen Theilen des Hirns ergehen die Befehle an die Nerven, die Muskeln gerade in dieser oder jener Richtung in Bewegung zu setzen, und keine Uebung- der Extremitäten (Hand u. s. w.) kann an dem Wesen dieser Befehlt etwas ändern. Die wirkliche Uebung ist nur eine innerliche. ' Soweit der gelehrte Beobachter. Ganz unanfechtbar sind freilich feine Schlüsse noch nicht. ES wäre auch in Betracht zu ziehen, ob nicht, gerade weil dfr Hand bestimmte Schriftzüge stets geliefert hat. bei Schreibversuchen mit anderen Gliedmaßen diese Eigenthümlichkeiten sich unwillkürlich auch auf andere Glieder übertragen. Ob der Hand aller Antrag an der SchriftEigenthümlichkeiten und ihrer Entstehung abzusprechen ist, fragt sich daher noch. Verkupsörung von Kriegsschiffen. In dem Marine - Etat spielen die Kosten für das Reinigen der Schiffsrümpfe keine unbedeutende Rslle. Nach einem officiellen Bericht, den der Constructeur unserer Bundesmarine. Phil. Hichborn. kürzlich erstattet hat. kostet es 'ungefähr 512.000. den Kreuzer Chicago- nur ein einziges Mal in einem Trockendock von den anhaftenden Bohrwürmern zu reinigen und frisch zu streichen; da diese Procedur alljährlich dreimal vorgenommen, werden muß, würden sich während einer dreijährigen Reise die betreffenden Kosten allein auf über 100.000 stellen. Und dieses häufige Reinigen ist nothwendig, trotzdem was nur wenig bekannt ist der Rumpf eines jeden Kriegsschiffes, um Verheerungen durch Bohrwürmer zu verhüten, mit zweizölligen, mittels eiserner Bolzen befestigten Planken überzogen ist, auf welchen sich eine zweite, ebenso starke Plankenlage, die mit Kupferbolzen befestigt ist, befindet; erst auf die letztere sind die Kupferplatten genagelt. Verschiedene Verfahren sind in AnWendung gebracht worden, um Schiffsrümpfe mit Kupferllberzügen zu versehen, welche einzig und . allein , einen zuverlässigen Schutz gegen die BohrWürmer gewähren; doch hat in keinem Falle' die Praxis gehalten, was die Theorie versprochen hatte. Neuerdings jedoch ist die Erfindung eines Herrn Thomas S. Crane von East Orange. N. I., patentirt worden, von welcher Fachmänner sehr viel erwarten, trotz dem dieselbe noch nicht vollendet ist. Crane bedient sich der Galvanoplastik, um einen Schiffsrumpf mit einer Kupferhaut von einem Zwanzigstel Zoll Stärke zu überziehen. Daß man ein Trockendock, welches ein Kriegsschiff von mehreren hundert Fuß Lange aufzunehmen vermag, in eine riesige galvanische Batterie zu verwandeln außer Stande ist, liegt wohl aus der Hand; der Erfinder wlll daher die Verkupferung auf galvanoplastifchem Wege- sectionsweise ausführen und zwar mittels Bäder in Gefäßen, die bei einer Länge von zehn Fuß vier Fuß hoch' und den Curven deö Schiffs rumpfeö genau angepaßt sind.

Irtachbem das Schiff in der gewöhnlickzen Weise gesäubert ist.' werden die Gefäße, in denen sich mehrere Kupferplatten befinden, lustdicht an den Rumpf applicirt und mit einer Lösung von Kupfercyanid derselbe chemisch ge-

reinigt. Dies dauert mehrere Stunden. Dann wird die Lösung abgelassen und die Gefäße mit einer Kupfervitriollösung gefüllt, worauf der positive Pol an den Platten mittels der gewöhnlichen' Drahtleitung mit dem negativen Pol an dem Rumpf verbunden wird. Sofort beginnt die Ablagerung des Kupfers an dem Rumpfe und in 70, Stunden ist der von dem Gefäße bedeckte Raum mit einer fest anhaftenden Kupferschicht von einem Zwanzigstel Zoll Dicke überzogen. Dann führt man den Verkupferungsproceß auf einer anstoßenden Section aus und zwar in der Weise, daß die Ränder des Kupferllberzuges über einander liegen. Man kann selbstverständlich eine goßere Anzahl von Gefäßen zu gleicher Zeit benutzen und folcher Gestalt die Verkuvferung beschleunigen. Das beschrieben Versahren hat den Vorzug, daß der Kupferüberzug ohne alle Säume und Risse ist. Bisher sind nur kleine Boote und Modelle mittels Crane's Verfahren verkupfert worden, doch wird in diesen Tagen in einem Etablissement zu Jersey City die Verkupferung eines großen Schiffes vorgenommen werden. Nach den Berechnungen des Erfinders würde sich die Verkupferung eines Schiffes von 400 Fuß Länge. 50 Fuß Breite und 20 Fuß Tiefe auf Z7200 stellen, d. h. um ein Drittel weniger, als die Kosten für das Abkratzen der BohrWürmer, Reinigen und Anstreichen. Dom Jnlande. Durch Brannt'veinstoff verrückt gemacht, verwundete dieser Tage in Pittsburg in Pennsyloanien der Zeitungsberichterstatter Charles Dawson. bis vor Kurzem von der dortigen Times- den Geheimpolizisten Phillip Demmel an der Ecke der 5. und Smithfeld Street. Dawson befand sich auf der Lauer nach dem Hauptredacteur Gable, um ihn zu erschießen, und Demmel war ausgesandt worden, um ihn zu verhaften. Als der Geheimpolizist sich Dawson näherte, zog dieser ein Messer und machte zwei Fehlstöße nach jenem. Der Polizist sprang rückwärts und Dawson warf nunmehr das geöffnete Messer nach ihm und begann auf ihn zu fchießen. Die eine Kugel blieb in dem Rocke des Polizisten sitzen, die andere riß dem Letzteren ein Stück aus der Wange. Demmel suchte hinter einer Telegraphenstange Deckung, bis ein anderer Polizist hinter Dawson trat und ihn entwaffnete. Dawson wollte sich wegen seiner kürzlich erfolgten Entlassung von der Times- an Gable rächen. Die vielen Ferienreisenden, welche neulich eine Nacht in dem Summit House" auf dem Mount Washington in New Hampshire zubrachten, waren am folgenden Morgen nicht wenig erstaunt, Eisblumen an den Fenstern ihrer Zimmer zu sehen. Der Thermometer war über Nacht von vierzig Grad auf sechsundzwanzig gefallen. Am Vormittag war der Fußboden -der um das Haus laufenden Veranda mit Eiskrystallen von der Länge von beinahe einem Zolle bedeckt, und wer darüber ging, hätte glauben können, daß er über echten neuenglandischen Decemberschnee wandle. Auf stehendem Wasser bildete sich überNacht eine einen halben Zoll dicke Eisdecke. Die Eisblumen, deren schönste in unserem Lande sich an den Fensterscheiben derGebäude auf dem MountWashington bilden, erreichten an den Häusern in Summit eine Länge von zehn bis zwölf Zoll. In der Mittagstunde stieg die Luftwärme nur bis auf siebenundzwanzig Grad, und ein Nordwestwind blies mit einer Geschwindigkeit von fünfundsechzig Meilen in der Stunde. . Gegenwärtig bietet Mount Washington einen sehr winterlichen Anblick dar. In Coatesville in Pennsyloanien sind Chas. Wiles und Walter Carmidgeon zu je zwanzig Jahren Gefängniß verurtheilt worden.und dabei ist eine ungewöhnliche Verschwörung bekannt geworden, welche sich gegen den Millionär und Bierbrauer John F. Betz von dort richtete. Dieser besitzt in Betzs Woods, , zwanzig Meilen von dort. 2000 Acres Land, welche er in acht Farmen ausgelegt hat und durch einen Mann. Namens Harkins, bewirthschaften läßt. Seit fünf Iahren war das Erträgniß dieser, Farmen äußerst gering. Eine Untersuchung ergab, daß ungefähr fünfundsiebzig Leute, welche dort angestellt waren, 'zu einer Verschwörung sich vereinigt hatten, um die Farmerzeugnisse zu stehlen. Dieselben wurden in Waggonladüngen fortgesandt und - verkauft. Das Ergebniß der Untersuchung ist die Verurtheilung jener beiden Männer. Betzs Verlust beträgt etwa M.000.' Weitere Verhaftungen werden folgen. Vorderzooio'gischen Gesellschaff in New York hielt Professor O. L. Howard aus der Bundeshauptstadt Washington einen sehr interessanten Vortrag über Eine Wanderung' der Cock'.oaches-. Der Professor beschrieb ein- 'gewöhnliche Wanderung dieser am .'ter. dem Namen Schwaben" beka . n Insekten, welche er an einem sehr 0'.:: klen Sommertage des vorigen Jahred.in den Straßen Washingtons beobachtet hatte..- Die aus vielen Tausenden bestehende Marschkolonne wurde fast ausschließlich von weiblichen, Eiersäcke tragenden , Cockroaches- gebildet. Diese Wanderung war von den Thieren angetreten worden, weil sie instinktiv fühlten, daß ihre bisherigen Quartiere nicht groß genug für die Jungen wären, die demnächst dasLicht der Welt erblicken sollten. Aehnliche Wanderungen. von Schwaben- zur Nachtzeit sind nach Ansicht des Professors sehr häufig. DerPfa'rrerJoseph Costa von der katholischen Corpus Cbristi-

' l v'( n u o kluu bekannt aus Ut ganzen Gerte, als Hellt

Oftke uroaf i& mu&y Neuralgie, Aiickenschmcrzcn, Verstauchungen,

Verstauchungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüftenschmcrzen, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und aÄ: Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigcn. 4 Ksrlner und 3Wfi:iirff r c

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The Charles A Vogeler Kirche in Galesburg 'in Illinois außerte kürzlich in seiner Predigt u. A. Folgendes: Es . sei ihm zu Ohren gekommen,dah gewisse katholischeSchankWirthe in Galesburg ihre Schankwirth schasten am Sonntage geöffnet hielten und junge Leute zum Schaden für deren Leib und Seele hinemgelockt hätten. Diese Wirthe wüßten, daß dies den Grundsätzen der katholischen Kirche zuwiderlaufe und daß Männer, welche beharrlich fortführen, die Gesetze zu verletzen, nicht würdig seien, der kathotischen Kirche als Mitglieder anzugehören. Sie müßten dem Gesetze gehörchen oder aus der Kirche scheiden; jedenfalls werde er ihnen und ihren katholischen Schankwärtern die Reichung der Sakramente so lange verweigern, bis sie sich willig zeigten, dem Gesetze Folge zu leisten. Demnächst begann er mit der Gründung einer TemperenzGesellschaft. Der Eisengießer Thomas Hewitt von Kearney in New Jersey versuchte im Fieberwahn seine Frau und vier Kinder zu ermorden und beaina dann Selbstmord. Hewitt. der in Newark in dem genannten Staate beschäftigt war, litt seit einiger Zeit an typhöser Malaria. Neulich früh um 2 Uhr verschaffte er sich ein scharfes Messer, womit er sich zuerst eine furchtbareWunde am Halse beibrachte. Seine Frau wurde durch einen leisen Ausschrei des Gatten geweckt und wollte aus dem Schlafzimmer eilen, als Hewitt in das Zimmer trat. Sie schrie -laut auf, als sie den aus der Wunde blutenden Mann bemerkte, und sprang auf ihn zu, als er das Messer erhob und erklärte: Julie, unsere Zeit ist gekommen!- Mit diesen Worten stieß er die Frau bei Seite und sprang auf das Bert zu, um das älteste Kind, einen siebenjährigen Knaben, zu ermorden. In der Aufregung, stieß er das Messer in das Bettzeug zwischen dem Knaben und einem jüngeren Kinde, und mittlerweile hatte die Mutter die Kinder geweckt. - Er setzte aber seine Angriffe fort und brachte allen vier Kindern fchlimme, aber nicht gefährliche Wunden bei. Seine Frau erhielt, als sie sich zwischen die Kinder und den Gatten warf, eine tiefe und vom Ellbogen bis zum Handgelenk gehende Wunde am rechten Arm; sie fiel dann auf das Bett, das die Kinder, mit Ausnahme des Säuglings, verlassen hatten, während ihr Gatte durch das Fenster sprang und Fensterrahmen sowie Drahtnetz mitriß; fiti aus den Kops und starb eine Stunde später. Seit ihrer Kindheit blind tst Fanny Crosby, eine der besten Versasserinnen von Sonntagsschulhymnen. Sie feierte kürzlich ihren 70. Geburtstag, ist Lehrerin des New Yorker Blindeninstituts und feit 60 Jahren Insassin desselben. Der Tenorist Pruyn machte neulich mit mehreren Bekannten auf der Scheide bei Antwerpen eine Bootfahrt. Unweit der Stadt fiel einer seiner Freunde ins Wasser. Der Tenorist stürzte sich nach, wurde aber von der Strömung fortgerissen und ertrank.während der Freund vonSchiffern gerettet wurde. In einem a u f o l d e n b u rgischem Gebiet -unweit Wilhelmshaven einsam liegenden öffentlichen Hause versuchte ein entlassener Oberkellner ein Mädchen zu erschießen. Er jagte dem Mädchen aus nächster Nähe eine Kugel in den Leib. Die Getroffene schrie um Hilfe und wurde sofort nach dem städtischen Krankenhause gebracht, woselbst sie schwerkrank darniederliegt. Als der Besitzer des Hauses herbeieilte, war der Verbrecher bereits auf der Flucht und schoß auf seine Verfolger, ohne ihnen jedoch erhebliche Verletzungen beizubringen. Er wurde später, zur. Haft gebracht. Bei . seiner Durchsuchung fand man noch mehrere Kästen Revolverpatronen in den Taschen. Ein Selbstmord und ein Selbstmordversuch sind von Soldaten des Jnfanterie-Regiments v. Wittich unternommen worden. Ein Musketier, welcher im ersten Jahre dient und mit drei Tagen Mittelarrest .bestraft worden war, versuchte sich in der Kaserne zu Wehlheide mit seinem Dienstgewehr zu erschießen, nachdem er sich scharfe Patronen zu verschaffen gewußt hatte. Die Kugel ging in die rechte Brustseite und drang amRllcken wieder heraus. Er wurde nach dem Lazarett) transportirt. Ein zu achtwöchentlicher Uebung einberufener Gefreiter' der Reserve, Sohn eines .Oekonomen .in Wahlershausen, erhängte sich an einem Baume in Schönfeld Liebesgram soll das Motiv der -That sein.. . '-,, m Ruby'S Pile Supposttoly wird garantirt für - die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung,- oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancafter, Pa7 Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten .Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. j

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Snfaa mnne ist daS einzige Blatt in Sndiana, totU HeS die CVv4-A.nsTAV SaA KtyyXtnf UltltHtU Utt? WllW gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Ulk Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit u.Necht auf allen Gebieten det Lebens. Die Arbeit des Volkes ift die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für solche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, ftatt zur Niederdruckenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empfinde Leser der Sndiana Tribüne zu sei DaS reichhaltige Sonntags - Vlatt bietet eine Fülle miterhaltenden Lesestoffes. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des Sonntagsblatts öc, beider zusammen 15 Ci$., per Woche oder 68 (5tS. per Monat. Durch die Post versandt, kostet das Tageblatt 03, das SonntagSblatt 02 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. mMsKchen aller Art werden rasch und billig ausgeführt. Eintrittskarten, Quittungen. Conüitntiotua, Nechnnngen, (IeschSftökarten, Oriesttpse, Zirkulare, )rograe n. s. w. für SeschäsUleute und vereine wd geschmackvoll ausgeführt. MW MM ZudiSMliI. Ztt.