Indiana Tribüne, Volume 17, Number 339, Indianapolis, Marion County, 27 August 1894 — Page 2
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''.V;rWaB.'42!J jf Jndiana TrwNne. Erscheint Täglich und VonntagS. Die tZgliche itTifcüce" löst iurch den Trügn iSent per oche, die EontagS.Trtbüne- 5 lentl per Woche. - Beide zusammen HCent de S Cent per Monat. Per Post ,ugeschickt t Vor uibezahlung Zper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabana Str. Indianapolis, Ind., 27. August 1894. .Die Mangel unseres ConsularDienstes. em t . . . . I Mehr als je zuvor wird neuerdings tus eine vtesorm unseres Hon ularoien- , , .. . vc - v Of..? I Ites hmgearbeite . ohne daß ledoch Aus. s?rftT? rnif fvThrn lYrrPTmiinr: des slll I bestrebten Zieles vorhanden wären. Dem Congreß sind wiederholt dsbezügliche Petitionen von Handelskammern und anderen kaufmännischen Vereinigungen der bedeutendsten Städte zugegangen uiü die Dringlichkeit einer durchqreifenden Umgestaltung des Dienstes ist von zahlreichen früheren Konsuln obne Rückhalt anerkannt I l V4 4V4I V UV VJV W r jj - - ry, ' , . .f. .. C.-Ä(i;r ÄlÄÄ nun7ä .ri Sn v& , deil mm SnzW mt d' nfluwiche Ptt.i..r w erieiyung jonu-onjuiaiüiicH ein Zügliches Mittel zur Erfüllung polttischer Verbmdlichketten erblicken. Die Mängel des Consulardrenstes yaden
S"? rSB?r'!2t,n lÜt VfJZXX funkten ArmeecorpZ und GeneralgouWert H. Wafyburn. der dieselb n n b0n Saragossa, General Bar-
ossicieuer igen,,l in ucii äu m.f k..:l cii. i vycau;cu i;ai;c, eine uiujuywivt leucyiung fahren. . V , r Y I .Die Bezahlung der Consulardeamria.-' m.rct ' :r I ten . Illul Jjzzz xua i vuiii, i i ju st erbärmlich, denn in vielen Fällen L..r. iuL' (txt ; mei vuuu 1 iui iut viiiuuiiuiitik uui iiu SlOOO fiis $1500. Selbst $2000 ist beläuft noch eine geringe Bezahlung für einen tüchtigen Beaten, der noch dazu die Koten- für Hin. und Rückrei e nach .. m:,,..Z,. r.T uuu vuu tUKUt'uu9WV' tragen muß. Nur an den wenigen Qr-t-n. wo das Einkommen des Consuls 53000 oder mehr beträgt, ist er in die , . . '.. . ? x I Lage ver eöt. mit ttn ve er oezaylren Consuln anderer Länder daselbst oder t,. höheren Lelbeamten zu erleh. r-n. und er ist gezwungen. Ausgaben sein Einlonunen hinaus a rna ch:n, will er sich zu den Leuten, auf der:n Verkehr er in seiner Stellung angewiesen ist, nicht in einen beschämencn Gegensatz stellen." Herr Wash-
t iWvii.iiu ikum. rv -wu ' 1 . r l r r r V er! I v,... .:?.''.r YMiVtxtt sne Herausgabe sowie d:e Nie-
VUllt 1VI l l VL4VU tyiii, ivu inuuj Consuln diesem Uebelstande auf uneh. renhafte Weise durch Einreichung un berechtigt hoher Rechnungen für Cckreibmaterialien. Mietbe und Vorto abzuhelfen suchen. Als in einem Falle s.;2 -Z CLknnk ShrtTmMt dZ, I wUVIiV Vk WAUM ' Vfv v v von dem Inhaber eines unbedeutenden lWuIrtt?,tft3 nslefanbie Quartals - Rechnung von 580 für Porto als Staats - Departement so genehm sei. $, hr ffi.irfiinrt a,ihTr W sTnnfit l .uu vii, wM)nti(j o-vv' z" "I " lar - Aaenturen durch die Consuln, mtA sFTTTnniin hnn crnnfinrn bt l?,.', wrtfrnffm sa I betreffenden Landes und zwar meist . . - I ton Kaufleuten, die nach den, &A.itn rnnn ervortkren. ist meist darauf zurückzuführen, daß der Agent I -c r " ' " - 1 I seine Gebühren mit dem Eonsul zu theilen hat. Wenn die Höhe des dem Eonsul aus dem Betriebe der Agentur -.Ktümmtnbtn Kebübren - Astdeils vom Staats - Devartement auck nonunell festgesetzt ist. so ist der Eonsul r r.ftn r.?. rnvi I '
coo) in oer age, ciuc eolngun-.v . ivwv u manage ueoersaue uno oillllge am..n ,11 htüimmtn. ba die AestallunsZ- lärmenden Kundgebungen zu Tage vke aefakt sein muk.
wie die Entlassungsgewalt in seiner hanb VxiaL Und wenn der Aaent dem -n - JJ . I Consul einen größeren (LebüHren-An th:il zahlt, als letzterem gesetzlich zukommt, so braucht sonst Niemand etwas davon zu wissen. Die Berechtigung, die eigenen Z?a?tu?en passiren sowie die der Concurrenten lesen zu dürfen, ist für mancken Local Ervorteur Vewea-1 i
gründ zur Annahme der Stellung ge. Cassationshof in Madrid die Besitz- bäumen ist, so baut man hier Blockrrnc feilst wenn er sämmtliche Gebüb- frage prüfen würde. Diesen Erlaß Hütten und richtet sich für Monate ein.
ren d:m Consul. der ihn ernannt hat, überantworten muß. si ne w rkfame Beauf5rckt auna der
Consuln fehlt fast gänzlich. Gewöhn- ten daher aufNiedeireißung der Mauer, erzeugt in seinen Blättern daö Kamlick werden Ne aus Gründen ernannt, und unter Vermittlung der obersten vferöl. welches von bier durch die
die zu der Erfüllung der mit dem Amte
verbundenen dlregenhelten nicht die I'lunargouverneur oewogen, ourc i diesem zu dem weißen Kampfer ausrinaste Biebuna baben. Die we- seine Mannschaften die Mauer zerstö- l krvstallislrt. Aus dem Soke muk also
nigsten Politiker, von deren Befürwori : . rr. , rr f.. .y.' ' ... lang oie Ernennung von vz.oniuin aohänat. kümmern sich darum, ob der von iynen mvwmene ncy ?ur oen oenes.J ' ' -w . w w c i pi senden Volten e anet oder nickt. Die . . ' . . . sich um Consulsstellen Bewerbenden find in der Mednabl Stellensuche? von ' Beruf. Meist glauben sie, jeder on ' r ' . ' sulatZposten sei ewe Goldgrube, und sie lassen sich vomGegentheil Nicht über- I zeugen. avn gewayren mancye uonsulate thatsachlich gar kein Einkommen, andere nur ein solches, wie eS sich die Inhaber auf unehrenhafte Weise zu schassen, wissen. Andere Applikanten suchen weniae? Gewinn, ibr Wunsch ist vielmehr, auf Regierungs kosten die
Welt zu sehen; Andere wiederum glau- pfer Porto Alegre lnHamburg einge- einfach; sie bestehen aus Kesseln mü ben als Consul Zutritt zu den feinsten troffene Führer dieses Schiffes.Capitän Hauben Bambusrohren und HolztröGesellschaftskreisen Europas zu erlan- Struckmann. erzählt darüber Folgen- gen als Kühlvorlagen. An einem
gen. .In Seehäfen stationirte Confuln sollten vom Seehandels.Gesek Kenntniß haben, in industriellen Centren sollten sie im Besitze umfassender technischer Kenntnisse, sowie kaufmännischer Erfahrung sein, sonst sind sie nicht im Stande, eventuelle Unterwerthungen der Waare seitens der Exporteure zu verhindern, durch welches Verfahren unserer Negierung schwere Verluste und den hiesigen ehrlichen Importeuren aroßer Schaden zugefügt wird. Für jede
stelle sollte dr Konsul mit ausr. sich zu retten. Zwei Mal kenterte das I oen vslapeipiag oes cyinesljcyen amchcnden Kenntnissen über Handelssra- Boot, wobei der Segelmacher und der PferS bildet.
aen ausaerustet snn. damit er im Stande ist, Berichte zu liefern, die für
unsere Fabrikanten auch werthvoll sind. Ruder verloren gingen. Nun begann j neSwegö unbedeutend. . Die NiederlasDie ofsictellen Berichte der Consuln eine schwere Zeit für die Schiffbrücki- sung. verfügt, über 900 iiö 1000 De-
werden meist von derenAngestellten. den gen. Nothdürftig bekleidet, stets stillirapparate, die fast fortwahrend in Eonsular . Clerks, fertiggestellt. Diese durchnäßt, hatten sie viele Strapazen den Urwaldem dampfen, und ihre ErClerks. im Ganzen nur 13 an der Zahl. durchzuMchen Am zweiten Taae folge sind keine .seringfüaiaen. Im
JJp.MMif md. mj uraiKJrytta&AJ 'grTJI. l-i. .'
tonnetr memaiZ l!lmsl!larranq. auch nicht höhers Bezahlung als $1200 per Jahr Erlangen, wollen sie nicht die tot 4fcf VWtVV WV V 7 ckttlt idrer Stelluna aeMrden. Noch in jungen Jahren ernannt, verbleiben l sie ununterbrochen in Stellung und ha- I den so Gelegenheit, die Sprachen, sow:, die ??abrikations- und HandelsMethoden des Auslandes kennen zu lernen. Um die Chancen für ihre Freunde jedoch nicht zu vermindern und llnnsulvosten für dieselben m erlanaen. haben die Mitglieder des Congreb sich immer geweigert, die Zahl dieser Clerks zu vermehren, oder sie im Range zu erfrnfw Würden alle Konsuln sick ursprünglich aus der iiia)t der lerlö rsrutiren. und alle Bakamen durch , ' . i Beförderung ausgefüllt werden, so hati . . c.fw Cjt-rv fft -fAit len lUll t'Ulü, UltUU ytti. -CUU lVUUl, I 'r,fick faulte Consuln. Auch sei .. ''.'7.' hnn c.:Z UIC Viiuniuuiiy vvv j.vj vv.iv - w empfehlenswerth. die gelegentlich . l . tn I bei den Consuln vorzusprechen hätten,
um ihre Geschäftsführung zu inspici- Die vier von vierzehn Mann am Leren. Viele Consuln sind die meiste Zeit ben Gebliebenen wurden von einem
gar nicht auf ihrem Posten, andere wiederum haben ihre Bureaux, außerhalb des Geschäftstheiles der .betretenden Städte, umihre WohnungSmrethe von der Regierung bezahlen' zu aen. Dann und wann gelangt wohl ein tllch 1! trn i-n S.iä flsrnf hni r Kt 8 I JJlUiM V v. v P i.dch genug emM,,um ""fSOT VTL SrCSSSliÄi " A?:. ' 'U , : , & n Mitttürskandal in Zpanltn. , . , ... r,,,Z?. siriMTif Vf8 , e i r ? ffntlssnni nfnnrnrnw. crw,n ys,.c. Sta .;. n,l,nk,Zt b - i ... -.a htf srhnn s,Zt mfnwwn Mnckn -wv. va ...v ,..a.vÖ..,.- I n TuZV otc Hauptstadt Aragoniens ln Auire.,,,4. r.;i v, l J$X Ä ' v ossentllche Meinung Spaniens ber,x"fi' 1 it . ::.ss c;; l lchtlgt hat. Um einen pcelplatz für sKÄZ IXSXi0 '7' ' ; T ,7 stoßenden Platze m der Meinung, daß l.r Srrt TTiT H'rf ?2n.2 Anr rnU tnr " . " """" ra " CVtosi?X ',tn Mg an rnnrnn. izlis NUN nn kavirailZ I ? - r -7 -- 0r" v " M .M,, b'. 'am d,e Frag ob dser Platz ' kX r. " ";,.T. V uiy. uiuuuuv yuuuyu gu vtia Schluß, daß der durch Ummauerung dem Gouvernementsgebäude angegliederte Platz der Stadt gehöre, und for V f V Z C"t 1 CTTi ?"ung der ausgeführten Mauer. Der Gouverneur weigerte sich, diesen: ""'ui allgemeinen Annahme nach gar kem W lon' " ver was ln ttlNCM JtCcht war. i c , y y ff1 VL I . Der Streit darüber nahm schließlich eme solche Ausdehnung an, daß er vor le Regierung gebracht werden mußte, 8s5 ;infTenL1ClIl . " .., . . , . , fr I inci, JJtini icr ajiorcx, oernogeorvlieie c. rr in rj: r iT - I i fu! Saragossa ist, sich aus die Seite des Ucaai trslts von saraao a ttellte. I cagi Urals von .aragona ueuie. VT k, , . rr n ni . I Der zuständige Minister des Innern u a a yl V Cli n 1 U T 1 1 3 I ivlclö ZU, war aber unschlüssig, und so veri r ,i r , , r -t fiin9 1 irucyuoien unlerjucyungen unoeryanongen 0lC Z Ö lagiiuax uno oie siaoloeroionelen von arogona erklärten, ihre Aemter niederlegen zu wollen, wenn nicht die Mauer beseitig! I. . Mrr. i y . . wcroe. er osseniile univiue gegen Strrc W,irrt2 rn VrtnThrtH tn und. wiederholt wurde er mit Zischen und Pfeifen begrüßt, eine größere rr. i. i cm?'--unogeoung ionnic nur inn luye don den Civilbehörden verhindert werden. Die Minister konnten sich inzwischen immer noch nicht einigen, schließlich aber wurde eine Verordnung vereinm , t m a vart, wodurcy verfugt wurde, vav der legten die Saragossaner Stadträthe so aus, oag vorerr ver iruyere Zunano l.ti. p i rn . i. wieder yerge uellk weroen mu e, oeyarrCivilbehörde der Provinz wurde der I . . rr rr-' p. ... r. c . ren zu zanen. groner -yeii oer I kUs,, Undni TJf T!.T Iivltuitg ivuymc uui uuuiit bei. Schließlich nahm General Barges un unv umz von ouia , . , . . riM m. iCuii. rr..H ...w .iri w r7 i . pp . rv ... i r gona. mix riegsmini uer ooez Dominguez aber, der mit aller Ener4 rv i i gie zur das wtqt des cilltargouver- - . . ri . l neurs eingeireien war, in im -umi ge mieoen. Vesayren oer Tee. Entsetzliche Leiden hat die größten theils zu Grunde gegangene Besatzung der auf derHöhe vonRioGrande doSul unteraeaanaenen Bark .Kronprinz Fre - I bris ausgestanden. Der mit demDamdes: Das Schiff befand sich auf der öteise von Grimsby nach Buenos Aires. l!luf der Höbe von Rio Grande (Brasilien) wurde es durch Ueberschießen der Ladung zum Kentern bracht. Alle Anstrenaunaen. das Schiff durch Trimmen der Ladung wieder aufzurichten, waren vergebens und Capitän Struckmann entschloß sich daher, mit der aus 14 Mann bestehenden Vesatzung in das noch einzig vorhandene Boot die übriaen waren von dem Sturm zerschlagen zu gehen und Steward ertranken und alle Lebensmittel und Gerätschaften bis auf ein
Narben ach! Mann, unter 'ihnen der Schnxlger des Capitäns, welcher Steuermann an Äord war. Um den
" ouälenden Durst ZU stillen, wurden nasse Tücher um den Hals gelegt; als einzige Nahrung dienten rohe, fliegende Fische. Am neunten Tage' kam eine Bark in Sicht, welckie allem Anschein nach die Unglücklichen retten wollte, Das Boot wurde auf die Bark zugesteuert, als diese plötzlich wieder vollbrakte. ihren Curs nach Süden fortsetzte und somit die verzweifeltenSchiffbrüchigen ihrem Schicksal überließ, Der Muth der Bedauernswerthen sank immer mehr. Am zehnten Tage fiel etwas 'regen, uno es wuror o oici Ivic möalick davon in einem Südwester . .' . . r . v. r. . f (Kopfbedeckung) aufgefangen. Am elfI.m (f i ta nirt Vi.r Q!mrnrmrtTin ICH -tuyt, U4 uuu imitumiu.. und ein Matrose bewustlos im Boote inn,n ,,s nur nnrfi irnhifnn tnrfs uuui hiiv . ..v, " mann, sowie ein Leichtmatrose sich bei v. m-n Besinnung befanden, kam die Rettung. Segler gerettet und m R Grande 00 Sul gelandet, wo sie sich bald ziemlich erholten. u;ruiiajc nonifrir in otn xuaiotm ...10m. . I.. w. . . . nrr , k. . ton Formosa. Won den fernen malayrschen Inseln W nn dkk lSstlichstM Rikchst,K. daS BlanMlang-Ol nach Europa wichtigen Bestandtheil der feinsten Taschentuchparfüme. Aber wie wenige, die sich an diesem Dust ergoken, haden eine Abnuna davon, dak deutsche Apotheker und Chemiker aus Manila und anderen Inseln des malayischen if uu i Archipels aus den Blüthen des zk)langt 4a väR uitaMäi vnrn;,.i ""U" scZit .i V, ftr nun ,,M V1"".1 I . sere Landsleute auch in die Urwalder f., 01 uvulv u uHtuiiyvf dort den Kampfer zu gewinnen, der . w v;. wft. .uuiiii v. mu vu, , f . b v fi ein werthvolles Heilmittel bildet. Er wird auch von Hausfrauen als Mittel , Ver trelbung des Ungezie ers benutzt, und s . . s n ft:nn; .,, ,v -"'1Ö"' Ö"""" v.wartlg n der Techmk e:ne immer groere Bedeutung. ös gibt der chtedene Sorten des Kampfers: diejenige, die . ? . r ??k a uropa una viratnta ver qisir wird, ist de Lorbeerlampf. der aus ntm hchwachsendm Baume, dem LauruS camphora, gewonnen wird. Japan lieferte bis jetzt am meisten da von. eS hat im Jahre 1892 rund 17,500,000 Kilogramm nach allen Welttheilen verschifft. In Japan wird der Baum regelmäßig cultwirt, die d'3 fzOTn,n. fffW mMpt UKtrMfor w,tf I I - " yv Ml.v vitviiuvt mt unb toer tntn Kampferbaum niederlegt, ist verpflichtet, dafür einen neuen zu pflanzen, Seit einiger Zeit ist aber der Kam pfer n der chinestschm Insel Formcs7 mit Y)tm inHnnHrfvrf in n,n ' v nisten Wettbewerb getreten, und dies ;st das Werk einiaer iintmun, ender Deutschen, die sich dort nieder. VV.VJfc WMW Vti, VliW tm chinesische Provinz, aber das An. stken hr Wffffminrr frf)rnnf stA U ' .-D 5, , diglich auf das Küstenaebiet. In den ' 1 1 O" ' -SJ" - hnfon ha Vnnm. k..ir koken Veraen ts innern ivrrsn nch wilde kriegerische Eingeborme. die V. .' .v . rn den ausgedehnten Urwäldern ihren tteinden leickt ZU troktt, v,rm,n. tn ' - U ' v nen unwegsamen Gebirgswäldem diese Wildniß muß jeder eindringen. der ihn gewinnen will. Die Eingebo nen seben iedock die ??r,md5n nit rn und aeben nickt immer die Er. ml. . ' . - . . laubniß, so daß man stets aus heimI JJiJirjt. l , Trotz dieser Mühen und Gefahren baben einiae Deutsche in der Räke deS i - - ' ' .'. Hafens von Tamsut im Norden der Insel eine Niederlassung gegründet, von weZKber aus Krveditionen in df. GebirgSwälder unternommen werden, Wird nach einem drei bis vier Tage lanaen Marscke durck die Wildnin eine I Geaend entdeckt, die reick an Kamvferr denn der Kampfer muß an Ort und Stelle gewonnen werden. I Der, Baum .LauruS Camvoora I Zweige tn das Holz 'gelangt' und in . ' - " . " i ver ampser herausgezogen werden. I t.p r. vielem Jiveae roeroen oie au me aefällt und zerkleinert, die &oh W O V. . , rv m i pavne m:r a er m nuirvia un m . ' . . ..'i . . i aebracbt und diese aus osseneS Zeuer aesekt. Mit den Wasserdämvfm ent- . j weichen Kamoferöl und Kampfer, wer den aber in Kühlvorlagen wieder verdichtet, und man sieht auf dem Wasser des Kuhltrvges Oel und Kampfer schwimmen. In Japan sammelt man beide Stoffe, denn das Kampferöl ia net sich ausgezeichnet zur Bereitung l vorzüglicherLacke; auf Formosa würde I der Transport des Oels nicht lohnen, 1 weshalb man dort nur den Kampfer I abschöpft. Die Apparate sind sehr Tage gewinnt man . von einer 200 Pfund schweren Füllung 4 bis 6 Pfund Kampfer; ein starker 50iähril aer Baum gibt 1 Pikul, d. h. 125 I Pfund Kampfe?. Sind die brauchbaren Bäume gel fällt und abdestillirt. so wird der ! Kampfer auf dem Rücken chinesischer l Träger in die Niederlassung bei Tamsui gebracht, hier noch einmal gereinigt und in' lange mit Staniol ausgelegte Kisten verpackt. Von Tamsui wanI dert er nach Hongkong dessen Hafen I Diese rttidu txie der Deutschen m den Urwäldern von Formosa ist kei-
ayre 1831 wurden von ptmoja nur 2885 Kisten verschifft, von denen jede etwa einen Halben Centner Kampfer faßte. Im Jahre 1892 stieg die Ausfuhr auf mehr als daö doppelte und betrug 6896 Kisten. Es ist dies ein l?r.fw deutscken Nleißeö und Unter-
nehmungsgeistes, der bis jetzt weiteren Kreisen 'nicht bekannt geworden ist. Die That eines Wahnsinnigen. Bei dem Militäraitentat des italieNischen Trompeters Muracchioli, der Ende vorigen Monats bei Busto Arsizio mehrere Soldaten durch Schüsse verwundete und darauf sich selbst tödtete, handelte es stch. wie die Erhebungen des Kriegsministeriums nunmehr festgestellt haben, um kein Complott, sondern um die That emes Wahnsinn!gen. Auch bei dem Vorfalle in Garessio bei Coni sei von einem Complotte keine Rede, da die zwei Soldaten durch emen einzigen Schuß verwundet wurden welcher wahrscheinlich durch Zufall abgefeue-rt ist. Ueber das Attentat selbst kommt von officieller Seite noch folgende nähere Darstellung. Das 4. Bataillon langte auf emer aroßeren Lichtung an und war im Begriffe, sich wieder zu ordnen, als man aus dem Dickicht m drohendem Tone rufen horte: Nieder Bersaglieri! Es wird scharf geschossen!Zugleich wurden aus derselben Richtung mehrere schujje abgegeben. Me erschreckten Soldaten suchten so gut als möglich Deckung; aber sur mehr als einen war es zu spät. Der Unterlieutenant Mauro Di Monato wurde zuerst durch einen Streifschuß an der rechten Hüfte getroffc.i. Trotz dem Schmerze stürzte er mit geschwungenem Säbel und dem Rufe: Feuer elnstellen!" auf das Gebüsch los. Ein zweiter und em dritter Schuß warfen ihn zu Boden. Außer ihm wurden vier Soldaten, einer von ihnen lebensgefährllch am Kopfe, verwundet. Eine Durchsuchung des' Gebüsches, die erst nach einigem durch die Aufregung verursachten Zaudern vorgenommen wurde, hatte kein Ergebniß. Die Verwunbeten, alle der an der Spitze marschtrenden 10. Compagnie angehong, wurden in das Lager und von dort in das Hospital von Busto Arsizw gebracht. Beim großen Appell, den der Oberst augenblicklich abhalten ließ, fehlte der 2ährige Trompeter der 9. Compag nie. Carlo Muracchioli aus arrara. Ein Soldat meldete, daß er vor dem Beginne der Uebung gesehe habe, wie i m i l i. cn f:n:i ver eoienoe Paaeie mn oen soaiiui Patronen aus dem Torni?.er genommen und m der. Patronentasche und dem Brodbeutel untergebracht habe. Ein anderer gab an, daß Muracchioli ihn kurz vor der Unthat gebeten habe, seinen Tornister zu halten: dann habe er den Tornister auf den Boden gelegt und sei der Colonne gefolgt. BeweSol daten wurden sofort in Arrest geschickt; ebenso ein dritter, welchem .em im Walde gefundener Tornister angehorte, der nicht derjenige Muracchwlis war. Diese au ällige That ache ließ zuerst den Verdacht auftauchen, daß der Schuldigen mehr als emer sei, und die Aussagen des verwundeten Unterneute nant bestätigten dies. Di Donato be hauptet mit größter Bestimmtheit, die Hüte und die Flintenlaute von vier Bersaglieri im Gebüsch gesehen zu hav . " 1 1 r n oen; aue vier yazicn jaji giciuciwg gefeuert. Auch wurden nicht weniger als 22 Patronenhülsen, an der Stelle gefunden. Letztere Angabe muß stch nach dem Ergebniß der Untersuchung doch als irrig gezeigt haben. Die Untersuchung der Waffen konnte kem Ergebniß liefern, da die Gewehre sammt lich durch den Pulrerrauch der Uebungspatronen geschwärzt waren und die rauchlosen BallstitPatronen.welche zu der Schandthat dienten, sämmtlich aus dem VorratheMuracchioliS stammten. Was den Letzteren betrifft, so blieben em ersten Tage alle Nachfor schungen nach semem Verbleib fruchtlos. Erst am folgenden Tage wurde er aufgefunden,- aber als Leiche; er hatte sich durch einen Schuß m s Herz getödtet. . Wre man h:er ohne Grund anarchistische Motive suchte, herrscht auch sonst in Italien das Bestreben vor, alle mögliehen Strafthaten mit dem Anarchismuö in Verbindung zu bringen. So wird neuerdings gemeldet, es sn vom Manöverfelde in Gallarate, während dasselbe vom Konig Humbert besucht wurde, em Infanterist, und zwar ein Anarchist, mit Waffen und Gepäck verschwundene Derartige Meldunaen verdienen gar keine ernsthafte Beachtung. Vom Anlande. Die größte Farm der Ver. Staaten befindet sich in Louistana; sie hat einen Flächeninhalt von 2500Qua dratmeilen. Ein Individuum mit Namen Walter Tribble in New Castle, i2ol., hat das Gestandnlß abgelegt, daß er die Brücke auf der Rio GrandeBahn bei Antlers in Brand gesteckt hat. Er hatte zuerst die Kunde von dem Feuer gebracht und behauptet, er habe n auf dem Wege befunden, um das Feuer zu löschen, sei aber durch ei- ...... an V li. ' rn n uzn jjiann, uzi IYM eine Pllioie vorgehalten habe, angehalten worden. Spater erzählte er den Heraana anders, sich in. Widersprüche verwickelnd, worauf er verhaftet wurde. DieFleming'sche?7amilie wird binnen Kurzem eine Zusammenkunft in Henry County. Ind., abhal. ten. Sie bildet eine große Gesellschaft von etwa 13.U0U Personen, welche als It (n.vr.k. i r rr. igic '4Jiajiöcnx:n oen sruyeren Gouverneur von West Virainien A. B. Fleming gewählt haben. Die Stamm väter der amerikanischen Fleminas sind vier zruoer, rocicoc im Jayre lbbu rn ? . , " yeruderkamen. Cbarles N o r d b o f f. htr be deutende vitro Yorker Journalist und Schriftsteller, ist im Testamente des unlängst verstorbenen William Walter Phelps mit einem Legat von 510.000 bekamt worden. .Phelvs war ein über-
Mt ' i tltäm rif
zeugte Republikaner und Nordhöff sein entschiedener politischer Gegner. Beide waren in New Jersey Nachbarn und ihre Kinder wuchsen zusammen auf. Mit einer seltsamen Krankheit behaftet ist ein junger Farbiger, welcher kurzlich in einem Hospital von Louisville, Ky., Aufnahme fand. Vor acht Jahren bekam er einen MalariaAnfall, und seit jener Zeit sind seine Augen so schwach, daß er am Tage kaum sehen kann und von der Sonne völlig geblendet wird, .während er zur Nachtzeit besser sieht als irgend Jemand. Henry George dementirt die Nachricht, daß er nach New Jork zurückgekehrt sei, um sich in die politische Campagne zu stürzen, und daß er eine Conserenz der AnHanger des Em Steuer-Systems auf den 3. September nach dem Cooper Institute einberufen habe. Er erklärte, daß er sich durchaus nicht darnach sehne, ein Amt zu ergattern, und daß die' Zeit, um Ein-Steuer-Prozekte m die Wirklichkeit zu übersetzen, jetzt schlecht gewählt sei, ebenso wie der Gedanke, jetzt eine Partei der Anhänger des Systems zu gründen. Die staatliche Conferenz. vom Manhattan Tar Club" einberufen, findet keineswegs den Beifall von Henry George, der immer noch der Ueberzeugung lebt, daß ferne Ansichten sich früher oder später Bahn brechest werden. In Patterson inNewJersey hatten am Donnerstag neunzehn Passagiere, ein Wagenführer und ein Conducteur mit einem durchgehenden elektrischen Wagen auf der HamburgAvenue eine schauerliche Erfahrung zu machen. Das Geleise fällt dort sehr steil ab und der Haledoner Wagen war gerade auf dem Gipfel des Hügels angelangt, als in der Centralstation der elektrische Strom abgedreht wurde. Die Bremsen zerbrachen und die Ruse des Wagensführers verständigten die Passagiere über die ihnen drohende Gefahr. Durch die beschwitzten Fenster des Wagens konnten sie deutlich erkennen, mit welcher fürchterlichen Schnelligkeit sie bergab fuhren. Die meisten Passagiere waren Frauen. Als sie mit der Geschwindigkeit von einer Meile in der Minute fortbewegt wurden, geriethen sie außer sich. 'aber der Conducteur verschloß die vordere Wagenthür, während er die Hintere Thüre bewachte und Niemand aus dem Wagen hinausließ. Erst als der Wagen bei dem nächsten Hügel wieder bergan fahren mußte, ließ die Fahrgeschwindigkeit nach. Schließlich entgleiste der Wagen und seine Insassen waren gerettet. Nichtwenig erals533Personen hat die Grand Jury von Shelby County. Tenn., innerhalb zwei Tagen wegen Verkaufs von geistigen Getränken ohne Licenz unter Anklage gestellt. Noch vor dem Schluß der Sitzung wird die Zahl der Anklagen auf 1000 gestiegen sein, ES ist festgestellt, daß infolge der Nickterhebung von Licenzgebühren dem County, resp, dem Staat und der Stadt in den letzten acht Iahren 51,500.000 verloren gegangen sind, und man hat berechnet, daß wenn all' die Personen, welche im letzten Jahre allem dem Schankaesetze nicht nachgekommen sind, zur Zahlung angehalten werden, die fällige Gesammtsumme sich aus $250,000 belaufen wird. Es sind bis jetzt keine Schritte geschehen, die Personen, welche für die NMerhebung der Gelder verantwortlich sind, zur Re chenschast zu ziehen. Nicht nur die Liquorhändler, sondern auch eine große Menge anderer Geschäftsleute sind seit geraumer Zeit jeder Steuer-Entnch-tung entgegangen. Der eigenthümliche Kampf, welcher in New Britain in Connecticut zwischen der Polizei und den Wirthen im Gange ist, hat eine Phase erreicht, in welcher die Stadtbehörden sich auf eine Klage der United States Expreß Company" gefaßt halten müssen. Es werden keine Schanklicenzen ausgegeben und der Mayor hat die Polizei angewiesen, alle verdächtigen Fuhrwerke auf der Straße nach Bier und anderen geistigenGetränken sorgfältig zu durchsuchen. Die Polizei geht soweit, auch Wagen zu durchstöbern, die Dung oder Heu geladen haben, wenn sie giaudt. es könnten Fässer unter der Ladung versteckt sein. Auswärtige Brauer ver trauten nun einige Fässer Vier der United States Erpreß Company" zu: Beförderung an, und diese nahm die Sendung in dem Glauben an, daß die Getränke nicht von der Polizei saisirt werden könnten. Als der Expreßwagen sich aber mit einem der Fässer in Bewegung setzte, würd: er von der Polizei verfolgt, bis der Kutscher des ExpreßWagens, der Angst bekam, das Faß vom Wagen auf die Straße warf. worauf dasselbe von der Polizei wegg: nommen wurde. Später machte die Ex Preßgesellschaft einen zweiten Versuch, ein Faß Bier an einen Wirth abzultt fern, aber die Polizei mischte sich abermals ein. Zwei Polizisten, oje sich in einer Kutsche befanden,' verfolgten den Expreßwagen eine ganze Stunde lang, während ein aus 600 Männern und Jungen bestehender Haufen nachlief.die Polizei verhöhnte und den Kutsch?r des Expreßwagens durch Zurufe ermu thigte. Die Expreßgesellschaft gab es schließlich auf. das Bier abzuliefern, und jetzt heißt es, sie werde vor Gericht gehen, um die Frage auf dem Rechts wege zur Entscheidung zu bringen. Vom Anölande. Kürzlich wurde gemel det, dag der in den Diensten eines rus sischen Großfürsten stehende Hofiaad leiter Maximilian Ncska sammt seiner juaendnchen Gattin im Kaukasus bei einem Jagdausfluge erschossen worden sind. . Erst die dienstliche Thatbestand Ausnahme, von deren Ergebniß die in Oesterreich . lebenden Verwandten der beiden Verunglückten verständigt wur den, hat die tragischen Umstände, unte denen Noska und dessen Gattin den Tod funden, klargestellt. Noska un ternabm. bealeitet von seiner Gattin
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Dr. August Köuig'ö HambHPger Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnlickcn Krankheiten haben Saueres Slufstokeu, U.f.w. ihren Ursprung im Magen. Der Magen- " n ' ' saft hat nicht die zur gesunden Verdau ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Schwäcbe des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Lebcrleiden. Bilicse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus-scheidungs-OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle tm Blute zurückbleibt, treten biliöse Bescbwerdcn auf, welche sich durch gelblicbeS Ausseben der Haut, u.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August Könia's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. Li. Jakobs (Bei Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Rückenschmerzeu, Verletzungen.
emer großen Natursreundm, und einem Heger, eine Jnspechonstour t die Waldungen bei Psebaj bis an den Labafluß, wo während einer kurzen Rast sich die Gelegenheit zu emem Purschgange bot. Noska ging mit gespann tcm, geschultertem Gewehre seiner Gat tin voran, als er plötzlich bei einem steilen Hange stolperte und rücklings ZU Fall kam. Dabei entlud sich sein Gewehr und seine Gattin stürzte, von der Kugel Mitten m die Stirne getrof fen, den Abhang herab. Noska schickte sofort den Heger zurück nach Psebaj um Leute und wachte in rasender Verzweislung die ganze Nacht durch bei dem Leichname seiner Gattin. Nach erfolater Uebertragung desselben nach Psebaj traf Noska, anscheinend ruhiger, Anstalten, die erschütternde Nachricht den Verwandten telegraphisch mnzutheilen, schrieb noch einige Briefe, liebkoste sein kleines Mädchen und schoß sich dann in einem unbewachten Augenblicke eine Kugel durch die Brust, die den sofortigen Tod des Bedauernswerthen bewirkte. Ein englischer M echa - niker hat kürzlich eine eßbare elek irische Batterie construirt: die Erfindung ist in der That ebenso neu als zeitgemäß in diesem Segenszahr für Gurken, Kurbisse und Melonen. Der erfindungsreiche Engländer hat ein elektrisches Läutewert durch Melonen in Thätigkeit gebracht. Er setzte zwölf durchgereifte Melonen auf zwölf große Gläser, die als Isolatoren dienten. Die Batterie bildete er, indem er immer mittelst Drahtes aus Platina die Spitze der einen Melone mit der Basis der anderen in Verbindung setzte. Damit brachte er die für die Batterie nöthige Spannung heraus; der Strom, den er erhielt, war stark genug, ein elektrisches Läutewerk jjum Klingeln zu bringen. Offenbar ist es indessen nicht das Gemüse", sondern die Obstsäure, die den Sitz des elektrischen Stromes abriebt; man könnte wohl auch mit zwölf Schüsseln Gurkensalat eine Batterie herstellen. Das Saure mit dem Nützlichen" zu verbinden, ist jedenfalls saisongemäß und die saure Gurkenzelt käme so zu ihrem Recht. Unter S ch u t t e r i j" versteht man in Holland eine Schaar Bürger im Alter von 25 bis 30 Iahren, die sich alle vierzehn Tage, manchmal selbst alle acht Tage, versammeln und unter Aufsicht meistens gut situirter Stadtgenossen, welche Lieutenant, Capitän, Major u. s. w. genannt werden, gewisse Exercitien nachzuahmen verpflichtet sind. Hierfür erhalten sie ein Gewehr, das Erinnerungen an die Thaten der Väter im Jahre 1830 weckt, einen ditto Säbel und eine Patrontasche, da die Pulverhörner abgeschafft sind. Auch eine Uniform, dür fen sie sich für ihr eigenes Geld kaufen. Da- die Uebungen nicht bezahlt werden, sehen die meisten Schutters" den Nutzen derselben nicht ein. Namentlich die Socialdemokraten finden die ganze Einrichtung sehr überflüssig. - Zwei solcher rothen Harlemer Herren erklärten dies während der Parade zur Feier des Geburtstages der Königin-Re-gentin. Anstatt durch verkehrte GeWehrhaltung und unregelmäßigen Paradeschriti einigermaßen zur Erheiterung des Publikums beizutragen, vertheilten sie vor der Front Schriften, in denen die College zum Beitritt in den Socialdemokratischen Bund aufgefor derb wurden. Auch einen allgemeinen Ausstand im Falle einer Kriegserklärung glaubten sie empfehlen zu dürfen. Der Commandant der Schutterij", der sich mit der Ansicht seiner Untergebenen nicht einverstanden zu erklären vermochte, übergab die beiden Leute der Polizei. Die 'Uebelthäter dürfen sich darauf gefaßt machen, wenigstens zu einem Gulden Strafe verurtheüt zu werden, denn das Kriegsgesetz der Schutterij . ist streng, aber gerecht. Einundzwanzig Rück Wanderer trafen kürzlich auf dem Lehrter Bahnhofe in Berlin ein, von wo sie die Weiterfährt nach ihrer Heimath antraten. Die Leute waren, nachdem sie ihre kleinen Besißungen in Ostpreußen verkauft hatten, einem verlockenden Rufe nach Brasilien gefolgt, wo sie nach etwa achtmonatlicher Bebauung der ihnen angewiesenen Landstriche, deren ungünstiges Klima ihre Gesundheit untergrub, fast ihre ganzen Ersparnisse zugesetzt hatten, so daß ihnen noch knapp das Geld zr Rückreise übrig blieb. . f Nudy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung on Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. .50 Cts. die B05. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu ver kaufen in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kieser & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Schön und rein Soll das Haus Sets sein! Die besten LürScn dazu kaust man bei . sqmevez 430 Oft VkeSarty
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