Indiana Tribüne, Volume 17, Number 338, Indianapolis, Marion County, 26 August 1894 — Page 4

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Jndiana Trwiwe Erscheint Täglich und SonntagS.

Tie tLaliche,'rribüe-rost?t durch btn Zxißtx ilCtnt per oche, die KonntagS-.Trtbüne-lern per Woche. Beide zusammen ILLentI eder 5 Sent perMonat. Per PcsZ ,uzes.ckt in Bor. uSdezahlung kper Jahr. Osstce : No. 18 Süd Alabama ßtr. ZndianapoliS, 3nd.,6. August 183-1. ?S Wetters Strahl. Ueber oberirdische und unterirdische Wirtungen eines Blitzstrahls hat Profesior O. Hoppe in Klaustbal Untersuchungen angestellt, die zur rage der Blitzableiteranlage, wie über die Fernwirkungen atmosphäriscker elektrischer Entladungen einen lehrreichen Beitrag liefern. Ter Blitzstrahl, um dessen Wirkungen es sich handelt, hatte oberirdisch ein 2Zohnhaus arg verwüstet und zugleich noch den nahezu 400 Meter unter dem Hause in den Grubenrau. inen arbeitenden Bergleuten durch den festen Crdkörper hindurch heftige schmerzen bereitet. Trotz der rei chen Literatur über Blitzschläge ist selten die Naturgeschichte eines Blitz' strahls in mechanischer, phsikalischer und physiologischer Beziehung so ein ehend erforscht worden. Im Allgemeinen herrscht die Anficht vor. die ja auch in der physikali schen Erwägung ihre Stütze findet, daß Gegenstände, die über ihre Um gedung hervorragen, mehr vom Blitz gefährdet sind, als niedriger liegende. ')c'ach der Statistik der Blitzschläge in Gebäuden werden Kirchtdürme und mehr noch Windmühlen ungleich häufiger vom Blitz heimgesucht als Wohngebüude, so daß sich ländliche Gebäude zu städtischen, zu Kirchen und zu Windmühlen ihrer Gesährlichkeit nach verhalten wie 1 :2 :2." : 50. In dem von Prof. Hoppe beobachteten Falle hatte dagegen der Alik eine holländische Windmühle, die in der gzen Segend der höchste Punkt war. vermieden, obwohl sie viele (5iseniheile enthielt, auch eine eiserne Wetterfahne auf der drehbaren Kuppel hatte, die überdies von den zum Theil au(5isen hergestellten Flügeln noch um mehrere Meter überragt wurde, so daß sie nach der allgemei nen Anschauung sehr gefährdet er scheinen mußte. Trotzdem waren in einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren auch alle früheren Windmühlen auf diesem Berge vom Blitze verschont geblieben. vielleicht gerade, weil sie keinen Blitz' ableiter hatten, und doch ist die Mühle bei starken Gewittern, die über oder neben ihr hinziehen oder sie gar einschließen, nach Mittheilungen des gegenwärtigen Besitzers oft derart mit Elektrizität gebadet, daß einzelne Theile, sobald man ihnen zu nahe kommt, starke Funken geben oder ein eigenthümliche Geräusch, ftnat lein", vernehmen lassen; auch ElnisTeuer von der Größe eines Manns topfes" soll sich dann an den hervor springenden (5cken der Flügel und anderen Theilen der Mühle zeigen. In dem vorliegenden Fall zog nun auch das Gewitter in voller Thätig leit an der hochgelegenen, cisenreichen und bei Gewittern oft stark mit (5!ektrizität geladenen Windmühle vorbei und suchte statt ihrer ein kleines fast elsenfreies Bergmannshaus heim. das. in Luftlinie über 20Meter ent fernt. am Fuße des Windmühlenber ci,?? (der Bremerhöhc bei Klausthal) 50 Meter tiefer lag. Offenbar war hier die Blitzgefahr weniger durch die Höhenlage des Gegenstandes, als vielmehr durch die Beschaffenheit des Bodens bedingt. Tie Windmühle steht auf wasserarmer Anhöhe, ist durch trockene Erdschichten gegen das Grundwafser gleichsam isolirt; das für den Blitzstrahl äußerlich weit ungünstiger gelegene Bergmanns haus steht auf wailerrelchem Boden, unmittelbar an einem ttunstgraben. der die Betriebswässer der Bergre viere ableitet. Interessant sind nun weiter die (zlndllcke. die die Wirkungen deS Blitzes in dem Hause über das We en der kalten" und heißen- Blitz schlüge geben. Ter Blitz hatte sich über dem Hause jedenfalls zunächst in zwei Strahlen getheilt und die beiden Schornsteine als höchste und bestlei tende Punkte aufgesucht. Rauch ent stieg ihnen nicht, denn das Gewitter war Nachts und war dann in und außer dem Hause in drei Strahlen weitergegangen, 3roei hatten ihren Weg längs der vier Lachsparren genommen und sie bis ins Innere buchstäblich in einzelne Fasern zerlegt, als wenn sie längere Zeit allseii:g ein schwerer Dampf Hammer bearbeitet hätte. Obwohl die Sparren aus dem trockensten Tannenholz bestanden, so waren nicht einmal schwarze, brandige Stellen an ihnen zu finden. Dann Dachrinnen und Abfallröhre als will kommene Leitung benutzend, war der Blitz an der einen Hau-ecke auf den Kopf eines Nagels in einem dabei stehenden Zaunpfahl hinüberge sprungen und hatte auf seinem wei leren Wege den nach dem Graben führenden Jautt und die Einsas fungsmauer des Grabens beschädigt. Der dritte Strahl hatte im Hause elgenthumllche. durch deutliche Spu ren gekennzeichnete, geradezu gesetz widrige Irrfahrten gemacht. Er zer riß zunächst seinen guten Leiter, den vcuß, mitsammt dem Schornstein, durchbrach eme senkrechte Zimmer wand, um zu dem jenseits stehenden eisernen Zlmmerofen zu gelangen. ourcyoohrte zetzt den .'jlmmerboden

wovel er erst ga'nz um den Ofen her um wandern mußte, benutzte eine

hölzerne Säule in der Fachwerks. wand, die doch als besonders jchlech ter Leiter gilt, zerstörte t aber nur bis zur oberen Kante des vergoldeten Nahmens emeS hler hängenden Bll' des. das Mittels dunner cljener Tlähte und kleiner eiserner Nägel gegen das Auseinandersallen gelchützt war. Drähte. Nägel und Vergoß dung waren offenbar flüssig gemacht. zum Theil vollständig verbrannt. Nun war der Blitz vom Bilde ad in wagerechter Richtung mitten durch das Zimmer gegangen wer also mit Iranklin glaubt, daß er bei einem Gewitter in der Mitte eines Zimmcs stets am sichersten sei, konnte hier leicht schlechte Erfahrungeu machen und durch ein einziges rundes Loch in der Fensterscheibe in S Freie geschlüpft. Offenbar war er aber. nach den unzählig vielen Löchern auf den Topfgewächsen vor dem Fenster zu urtheilen, nicht in einem geschlos jenen Strahl durch das Zimmer gefahren, sondern in unzähligen Theil strahlen, ähnlich wie der elektrische Funke zwischen den Polen einer Holz schen Influenzmaschine nach Beseiti gung der Leydener Flaschen, und hatte sich erst wieder zusammenge zogen, als er den schlechten festen Leiter ("die Fensterscheibe) durchbre chen wollte. Dieser Blitz hatte auf innern Wege einen gewaltigen Luftdruck erzeugt. indem er z. B. Dachpfannen aufkippte u. s. w. Sämmtliche Personen aus dem getroffenen Hause waren indeffen unversehrt, nicht einmal betäubt, obwohl mehrere Derlei den unmittelbar unter dem Dache, welches zuerst vom Blitzstrahle ge troffen war, in ihren Federbetten ge legen hatten. Kleme gerathete oder blaue Flecke auf den Gesichtern eini ger Kinder rührten wohl mehr von den herumgeschleuderten Kalk und Ziegelstückchen her; denn der ?tB boden und die Betten waren mit Ge steinsstückchen und Holzsplittern förmlich übersäet und bei einem wenige Monate alten Kinde fand Pros. Hoppe noch Kalkstückchen in den krau fen dunklen Haaren. In einer Ent fernuna von kaum einem Meter mußte der Blitzstrahl an den Köpfen von Mutter und Kind vorübergefah ren sein, da der dem Dache zunächst stehende Eckpfosten ihres Bettes ge troffen und vollständig zersplittert war. Ein Federbett scheint danach während eines Gewitters ein ziemlich sicherer Aufenthaltsort zu sein. Den üblichen Schwefelgeruch" hatten natürlich Alle verspürt. Gezündet hatte der Blitz aus seinem ganzen !ege eigentlich nur an einer einzigen Stelle, nämlich in dem vom Regen durchnäßten Zaunpfosten. Professor Hoppe ließ sich den Kopf des Pfostens vorsichtig absägen und fand außer dem erwähnten Nagel in seinem Innern noch einen zweiten. beide mit den Enden einander zuge kehrt. Ihre Spitzen waren wegge schmolzen und inwendig rings um die Spitzen das Holz zu einem Hohlraum von etwa Faustgröße ausgebrannt. während an den Köpfen das Holz mehr verkohlt war, so daß die Nägel ihre ursprüngliche Lage beibehalten hatten. Der Blitz war also zwischen den Nagelenden, die ursprünglich . bis 10 Millimeter von einander ent fernt gewesen sein mochten, wie zwi ichen den Kohlenspitzen einer Bogen lamve überaeaanaen. Hätte der Blitz auf seinem Wege die beiden Nägel nicht getroffen, so würde man ihn sicherlich zu den kalten gezählt haben; er zündete aber sofort, als er in leicht entzündbaren Stoffen einge bettete Metallmaffen vorfand, letztere glühend und so geeignet machte, ihr Bett zu entzünden. Mit vollkomme ner Sicherheit ließ sich bei diesem Blitzstrahl bestimmen, daß nicht leicht brennbare Stoffe (sehr trockene?, in einzelne fasern zerlegtes Fichtenholz), sondern glühende Eisenmaen (Nä gel) den Anlaß zum Zünden gegeben hatten. Offenbar waren auch die kleinen Eisenmassen an dem Bilde glühend gewesen, hatten aber die in ihrer Nähe befindlichen Stoffe (dichtes mit Kitt überzogenes Holz. Papier) nicht zu entzünden vermocht. Zündet der Blitz überhaupt nur auf diese Weise? Man müßte dann vorsichtig fein in der Verwendung von Eisentheilen in hölzernen Dachstühlen. Die Drähte, mit denen Strohdächer oft gebunden sind, ferner die Drähte, die die Be rohrung der Decken halten, müssen durch ihr Schmelzen beim Einschla gen die FeuerSgesahr sehr erhöhen. Vielleicht sind auch für Getreidemie then auf dem Felde zufällig in dem troh verlorene kleine Metallmaffen (Messer, Schlüssel u. s. w.) die ei gentlichen Brandstifter, indem gerade diese der Blitz aufsucht und glühend macht, so daß sie ihre Umgebung in Brand setzen. Merkwürdig ist nun, daß der für das Bergmannshaus verhängnißvolle Blitzschlag sich 400 Meter tief durch den festen Erdkörper hindurch noch sehr unangenehm fühlbar machte. Unter dem Hause verläuft die söge nannte tiefe schiffbare Wasserstrecke, " durch welche die in den Bauen des Burgstütter ErubenvereinS gewönne nen lrze in Kähnen fortgeschasst wer den. Läng? der Decke der Wasser strecke ist ein 18 Millimeter dickeS Drahtseil ausgespannt und mittels eiserner Klammern befestigt. Der vorn im Boot stehende Schiffer erfaßt dieses Seil und zieht sich und damit auch das Boot fort. Damit die sich begegnenden Boot ohne Ausenthalt an den bestimmten Stellen sich au weichen können, müssen die Schiffer immer ihre Fahrzeit innehalten: sie wissen also genau, um welche Zeit sie sich an den einzelnen Stellen der Strecke befindea.

Schnell und dauernd find

von t. Jakobs Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarktStraße, Lancaster, ?a., schreibt: Ich litt in Folge eines rerrenktenFußeö die heftigsten Schmerzen. St. Jakobs Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rrllständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Skücken. schreibt Herr Charles I. Heöley, Eyracuse, N. I., und war nicht im Stande zu liegen, mußte secbs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. Ä)er zündende Nebenzweig des BlitzstromS hatte, wie bemerkt, von den Nageln ln den Jaunpfosten ein tück abgeschmolzen. Durch Versuche seitens der Firma Siemens und Halske in Berlin hat Vrof. Hoppe nun feststellen können, dag zur Schmelzung solcher 4 Millimeter dicker Drahtnägel 200 Ampere gehören und daß der Strom 20,000 Volt Span nung haben muß, um die Entfernung zu durchschlagen, in der sich die Nagel gegenüberstanden. Die Kraftleistung deS Blitzes würde etwa, wenn er die Wirkung in einer Zehntel Sekunde vollführte, einer Arbeit von 51000 Pferdekraft entsprechen. Schon in früheren Jahren wollten die Schiffer bei Gewittern, die sich über der tiefen Waiserstrecke" entlu den, beim Anfassen des Seils elcktri sche Schlüge empfangen haben. Ge nau zu derselben Zeit, als der Blitz in das Bergmannshaus fuhr, erhielten nun sämmtliche Schiffer 3fö Me ter unter Tage beim Anfassen des Seils furchtbare Schläge, die bei Allen die Glieder lahmten und für einen Augenblick auch das Bewußtsein schwinden ließen. Die Frage, ob der Blitz unmittelbar von dem Hause das Seil erreicht hat, läßt sich bestimmt nicht beantworten, Professor Hoppe neigt mehr der Ansicht zu daß mitte! bar durch sogenannte Influenz elek trische Spannungen hervorgerufen sind, die zum plötzlichen Ausgleich kamen. Eine Beobachtung, die Prof. Hoppe später machte, spricht mehr für derartige Fernwirtung. Bei einem Ausflüge zur Besichtigung einer ober irdischen Seilbahn, die Steine aus einem Kalksteinbruch durch die Lust nach der einige hundert Meter ent fernten Kalthütte befördert, ging in mindestens 5 Kilometer (5ntsernung ein Gewitter hernieder. In dem Augenblick, als ein prächtiger Blitz aus der Gewitterwolke zuckte, erhielt aus der Begleitung Jemand, der die Hand auf das Laufteil gelegt hatte, einen heftigen Schlag wie von einer Leydener Flasche; hier konnte es sich nur um eine Jnduktions bezm. In fluenzerscheinung handeln. Auch in elektrischen BeleuchtungSanla gen macht sich öfters durch Fern Wirkung eine Einwirkung des Blitze geltend, indem bei jedem Blitzschlag die Glühlichter für einen Augenblick erlöschen. Offener Scheeibebrief des Philipp Sauerampfer. Mein guter Herr Vdedakrionär! Ich sin schon so oftgefrogtworre, was denn eigentlich die Mütter mit meine Lizzie wär un wie sie 's dann eigentlich in die alte Kon trie gleiche duhn -deht, daß 'ich denke, emol e Wort oder zwei von die alte Frau zu spreche. Des Beste wird sei. wenn ich en Brief, wo se mich geschriwwe Hot, hier folge losse. Off Stoxl derfe Sie nit eckspeckte. daß ich Jhne den Part von ihrn Letter, wo mich alleins konzerne duht. schicke, bikohs des is mei eige Bißneß un braucht nit gepoblischt zu werre. Der Brief, wo ich mein?, is vom achtilnzwanigste Tsckilei un sagi: Mein liewer Phil! (5s duht mich leid, das' Du noch im:ner so en Schoofskopp bist (den Schoosskopp brauche Se nit ze pobli sche). wie Du ener warscht. wie ich fo? urop gebart sin. Du schreibst mich, ich sollt ant 55ebr r.-fnime, das; ich von feene ftar iw.verJeroniit werre deht. Ich sin dcch iee Schpringschicken nit un rvtth aanz genau, wie nier e Stritt zu krossc Hot. A!ss nemm nor .ehr vor Dich selbst un guck Du gut aus. daß Dich keen Aecksident häppend. For eens bitt ich Dich. Phil, so lang ich eweg von heim sin, geb nor gut acht, deß die Kids nit ihr Deitsch verlerne. Ich sage Dich, wenn mer nach Deitschland kommt, dann sind mer erscht aus, was des Deitsche werth is. Wei, wie ich de erschte Dag hier war. do kam e seine Lehdke in's Haus, es iZ die Dochter in Lah von mei Ahntie ihr Nesfju. Die Hot mich gefrogt. ob's dann wahr wär. daß sich die Lehdies in die Junei ted Stehtö vor die Männer gar nit ferchte dehte. Do sagt ich: Ferchte. des Wort steht gar nit in unser Viehmehl - Dikschenerie; wei. ich geb nicks drum un geh' in einigen Stohr ode? Strittcar mitauö en Schentelmann in mei Kumpenie urc wann mich einiger Mann infolte oder Rimsrks iwwer mich mache deht. dann deht ich em in ere arig plehne Längwitsch sage, was die Matter W Wie ich so gesproche hen. do wäre se all meischestill, dann henn se gelacht wie Alles, bikohs se war'n zu 2od getickelt, daß ich noch so gut Deitscö.sv,r.I.Se konnt! ?kn

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es. Quetschungen. Ich hatte mir den Daumen siark gequetscht, ichreibt Herr P. O.VoyleS, Oderlin. Kan., und nichts brachte Linderung der Schmcrzen, bis ich St. Jakobs Öel anwandte, welches in kur zer Zeit rellständige Heilung brachte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak. 97 Vurlinö Str., Chicago, Jlls.. schreibt: Meine Frau und mein Schwiegervater litten seit Jahren an neuralgischen Schmer zen, wurden jedoch durch die Anwen dung von St. JalLbs Oel Vollständig üehetlt. Zfäckt. se Izen mich gar nit verstanne, bikohs ich zuhlte in mei Pronaunzieh schen en bessere Deielekt. als wie sie selbst. Do Un ich erscht Widder ge?ohtist, was es sor e Gllck is. daß mer unser Kinner in ihrer Muttersvrsch gerehst hen! Also Phil, duh mich die Kinner ihr Edjukeschen, wo ich mich so arig drum getruwelt hen, nor nit sxoile. Die Männer in Deitschland gehe puttinie'r all in de Saluhn und die Lehdies gehtt auch mit. Kee Mensch duht do dergege fue un ich selbst warn schon mehrmals mt. Ich muß sage, daß ich' sogar recht gut gleiche un all die prominente Leit kann mer in die Saluhns sehe. Dabei sin die Leit hier kee Bitt schlechter wie in die Juneited Steht. Ich muß Jhne sage, des Hot mich gefreit ze Heere, bikohs ich gleiche gar nit den Weg. wie mer in dies Kontrie mit Leit diehlt, wo wann un dann mol een packe. Daß die Lizzie so en Sockzeß mit des Deitscke gehabt Hot. Hot mich auch arig qcfreit un ich hen reittveg die Buwe gekahlt un hen den Brief vor se gel;se. Hort Ihr jetzt. Ihr Buwe. hen ich gesagt, was des Deitsche werth i5? Wenn Mich noch eemol eens von Eich e böses Wort oder e rong Eckspre sche juhst. dann kennt Ihr mich orfel mähd mache un ich mache Hajch aus Eich. Es gibt nicks wieschteres als des gttnickste Deitsch. was Ihr zuhse duht. 5ck) sin schuhr. sie hen sich's gemerkt. Bevor daß ich schließe, will ich Jhne doch noch verzähle, was mich de annere Dag gehäppend iö. Ich hen nehmlich Kugummere - Salad gefrckst un hen iei'Mißtehk anstatt Winneker un Oil. zweemol Oil un gar keen Winneker dran gedahn. Ich hen gleich den sonnige Tehst genotist. awer ich hen die Kukummere doch nit wehste wolle un do hen ich die ganze Bohl ausgesse. Wie's drunne war, do hen ich arig schleckt gefiehlt. Es is mich so elend worre un mei Kondischen Hot mich kein der uniesie fiehle gemacht. Es war Owend un ich hen gedenkt. Du besser gehst in's Bett un bis morge suhl ich Widder besser, awer in de Kontrehr, ich sin immer schlechter worre un uf emol is mich die Mettesin emgesalle, wo mei Altie for Stommeck - Truwel von en alte Mann gekauft Hot. Karl." hen ich gesagt, krieg mich doch emol die Batiel. wo 'in Dei Bettruhm uff den Schelf steht.- Der Bub Hot mich die Battel auch gebracht UN ich hen mit een Schluck fast die ganze Battel leer gemacht. Gasch! DeS Hot awer gefiehlt! 0, mei. o mie! Wei, des Hot in mei Inseit gebrennt, als wenn ich Feier verschluckt hätt'. Jesses. jesses. wie werd mersch! Ich hen e Hitz in mein Kopp kriegt un in mern Stommeck, daß ich fast' gebost sein. Un d e n 'Tehst! No. no. docht ich, des kann doch nit mit rechte Dinge zugehn; weih, der Stoff Hot puttinrehr gekillt. Karlie," hen ich gesagt, Jtlt emol die Lämp." Der Karlie duht so un ich betrachte mich des Lehbel an die Battel un for Gutneß Sehk, was sehn ich! Es war gar ntt die recht Battel. es war en Stoff, wo die Lizzie gefickst Hot, for die Bettbocks mit ze kille! Well, sellemol hen ich schuhr gedenkt, ich mißt sterwe. ch hen gleich dem Dokter Wort geschickt un der Hot en großen Trnwel gehatt, bis er mich wieder in die Reih gepätscht gehatt Hot. Er Hot e ganze Quart Kastoroil un e Peintche Linsiedoil gejuhst; awer ich sin enihau Widder driwwer komme. Wie dem Dokter sein Stoff sein Effekt gehatt Hot. hen ich verdollt wiek gefiehlt, ju bett, womit ich verbleiwe Jhne Ihr liewer Philipp S e r a m p f e r. Der Unterricht eil.. Talmis. Zu den merkwürdigsten Dingen, die in Japan vorkommen, gehört ohne Zweifel der Schönfchreibuntericht, der :inem Daimio, d.h. einem Mitgliede ves alten hohen japanischen Militär gdels ertheilt wird. Der Lehrer der Schönschreebekunst. der sich, ganz wie bei uns, gewöhnlich Professor nennt, beginnt damit, daß er ganz im Ge Heimen die Borlagen vorbereitet, die ausschließlich für den Fürstensohn bestimmt sind. Um den kleinen Daimio ist ein ganzer Schwärm von lieblichen stammerkützchen beschäftigt, die nur ihm dienstbar sind und Alles vorbe reiten, was Schüler und Lehrer brau chen. Man könnte sie Musen nennen, die einen jungen Helden zur Arbeits ,eit umgeben. Zur festgesetzten Stunde stellt sich der Herr Professor Ser Schönschreibekunst ein; schwei zend und seierlich sucht er feinen Platz auf. indem er respektvoll auf weißen Pantoffeln vorwärts gleitet. Er hat sen Mund mit einer weißen Serviette bedeckt, um mit seines Athems Hauch ucht den Daimio zu belästigen; in der japanischen Geseischast ist man in Diesem Punkte fehr zartfühlend. Nachdem er sich in stummen Grüßen krschöpst hat, setzt sich der Herr Pro fenor nieder und beginnt mit seinem

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!senbeinstist Liinen aus Papier zu ziehen, damit der Daimio leicht schreiden kann. Wenn nun der Schüler iinige Linien bekritzelt hat, hat der Lehrer die Pflicht, vor Begeisterung lußer sich zu qerathen und durch Ge oerden seine Bewunderung und seine ßreude auszudrücken, er muß sich ob ser herrlichen Anlagen de Knaben zanz gerührt zeigen; aber das Alles uß er ausdrücken, ohne auch nur :ine Silbe zu sprechen, nur durch Zusammenziehen der Gesicht-muskeln tlnd durch lebhafte Handbewegungen, ös ist ihm durchaus verboten, direkt mit dem Zögling zu sprechen: er darf höchstens eine der ersten Kammer frauen bei Seite rufen und sie beauf ,iragen, sein Staunen und seine Be zeisterung in Worte zu kleiden. E n t s ch u l d i gt. Gnädige Frau (unvermuthet beim kehrend): ..Das ist ja recht nett, der Soldat auf dem Sopha und Sie auf seinem Schoß!" Dienstmädchen: O, Madame, ich xerd' mich doch nicht mit meinen .chmutzlgen Kleidern auf den schönen Sammet setzen!" Rudy'ö Pile Suppositvly wird garantirt für die Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward Bros., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Offene Volkssprache unv gesunder ätten schenverftand von Tr. . B. Yoote. enthält Kapitel der Ursachen und lierdü tung von Krankhett, Mm I " i. jM Privat Lektüre für pBPi Männer nnd Frauen, Ausiape sur Juna und Ält über eheliches (lüt, geschlechtliche Ersch0vfuna und deren Hfl i.fl Mcr OTtJbtrOT Wiederhcruellung. S6 Seiten mit 200 tl iustrrationen u. tn prachtvoll em Farbendruck au führten Kar ten. Nebst nhana von über 200 Rezepten. Populäre Ausgabe. Vreiö II. so porto frei versandt nach mpfang deS Betrages. In deutscher od,r englischer Sprache. Murrat, Hill Publishing (So.. 12'J Ost 33. Trrafze, New Jork. Thätige Agenten gegen hohen Rabatt gesucht. Angekommen : Zunge Papageien ! Spottvögel beim Dutzend oder Stück zu den billigsten Preisen. Alle Sorten Vögel, Aquarias, GlobeZ, Goldfische, Vogelsaamen und Futter. C. F. Klepper, 133 Massachusetts Avenue. LEO LAN 00 WWpUS (TE GUSSES) AiV ÜPREBCRIPTIDNS 5ESyUnti stSS Brillen werden nach den besten Methoden den uze angepaßt.

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