Indiana Tribüne, Volume 17, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Taglich und SonntagS. Tie tglie TrtdüLe- kostet durch den Tröge, ; tCent per Woche, die Eonntag.Tribüne t lentS per Woche. Beide zusammen IKCentI ode tt Cent per Monat. Per Post zugeschtSt in Vor uldezahlung Isptx Jahr. Ossiee : No. 18 Süd Alabama Str. Zndianspoliö, Ind., 25. August 1884. Sie PrenbengSnger. Geh! man an einein Sonntag oder einem der zahlreichen katholischen Feieriage durch eine der westpreutzischen Kreisstädte, so fällt der Blick sicher auf fcie große Zahl der Preußengänger", welche die Straße beleben. Es ist ein buntes, farbenreiches Bild, das sich dem Auge bietet,' die Männer im blauen langen Rock, die polnische Mütze auf dem dichten, fahlblonden Haar, die Frauen und Mädchen in lebhaftere Farben gekleidet, in den das Roth vorherrscht. Die Liebe zur leuchtenden, fast grellen Farbe kennzeichnet den Slawen und vor allem die niedere Volksklaffe. Der rothe, rothgrüne, manchmal auch völlig grüne Rock reicht bis zum Enkel, die Brust und die volle Büste deckt sine blaue, mit rothen Rändern eingefak'e Weste, die Bluse ist fast immer roth mit langen Aermeln. Den .)als schmückt ein Perlenband von blauen Glasperlen, das blonde Haar fallt bis zur äußersten bindfadendünsei: Spitze geflochten in zwei dürftigen Zöpfen auf den Rücken. Ein roth-gel-Iti Tuch, in einen eigenartigen K?loten gewunden, schmückt den Kopf, inden. es die Stirn ganz bedeckt. Die Füjje stecken in ledernen Schuhen, die abe? nur während des Aufenthalts in der Stadt getragen werden. Das sind die Preußengänger, so genannt, weil sie alljährlich aus RussischPoln nach Preußen kommen, um durch Feldarbeit das Wenige zu verdienen; was sie den Iiinnm Mintr iifW fir.tiii a;en. Wir finden sie in allen Kreisen der Provinz Westpreuken. in denen die . - -www v "w, V V

lckerindustrie eine Stelle neben der ,- Landwirthschaft einnimmt. Auf allen löütern, auf denen Hackfrüchte gebaut werden oder eine größer: Brennerei.be trieben wird, sind sie jetzt unentbehrlich geworden. Durch die Sachsengängerei ist die Reihc der heimischen Arbeiter merklich gelichtet, da heißt es denn, sich nach auswärtigen Kräften zur Bewältigung der Arbeit umsehen. 3 dem Ende setzt sich der Besitzer in Äerbindung mit einem Unternehmer, der sich verpflichtet, ihm etwa 100 Arbeiter zu stellen. Der Unternehmer wirbt die Leute in Russisch-Polen, theilweise auch in den an Rußland grenzenden preußischen Provinzen z. B. im 5dreise Ortelsburg an. befördert sie mit der Bahn cn ihren Bestimmungsort und übernimmt ihre Beköstigung und Löhnung. Anfangs Mai. wenn die Bearbeitung der Zuckerrüben beginnt, trifft er mit ihnen in der nächsten Kreisstadt ein. iiiou dort holt sie der Besitzer in Leiterwagen ab. Häufig trifft es sich, daß sie erst Abends in dem Zcreisstädtchen anlangen, so daß der Besitzer die Besörderung nicht mehr bewirken kann. Da sieht man sie die lange Nacht hindurch im Freien campiren, Männer, Frauen und Kinder, das harte SteinPflaster als Bett, den Himmel als Decke. Die Abhärtung dieser Leute ist erstaunlich. Wind und Wetter bieten sie Trotz, ohne Schaden an der Gesundbeit zu nehmen, viele machen manche Meile zu Fuß. um. aus Russisch-Polen an die Grenze zu kommen, schwimmen nächtlicherweile durch Flüsse, um den Grenzwächtern zu entgehen, denn ein halbjähriger Auswanderungspaß, den rie russische Regierung vorschreibt, kostet 15 Rubel, und 15 Rubel ist viel Geld. In neuester Zeit wird sogar, um der Preußengängerei zu begegnen, nur ein jährlicher Paß ausgestellt, der das doppelte kostet. Da hat der arme Breu-

ßcngänger nichts von der Arbeit des Jahres, und deshalb setzt er sich lieber der Gefahr des Ertrinkens oder des Erschossenwerdens aus, ehe er soviel Geld bezahlt. Auf jedem Gute sieht man ein oder zwei Häuser, die den Preußengängern überlassen sind. Da wohnen sie. Manner und Weiber, Kinder und Erwachsene, alles bunt durcheinander. Daß -die Sittlichkeit dabei auf einer recht niedrigen Stufe steht, ist erklärlich. In einer Ecke des Hauses steht ein umsangreicher Herd, auf dem ein gewaltiger Kessel mit Kartoffeln siedet. Kartoffeln, Erbsen, Graupen und Brot bilden ihre Hauptnahrung, nur an großen Feiertagen wird ein Hammel geschlachtet, den der Besitzer spendet. Früh Mor;iens geht es zur Arbeit, die mit gerinen Unterbrechungen bis zum Sinken der Sonne andauert. Tritt RegenwetVier ein, so wird die Arbeit eingestellt, im'ü hört aber auch der Lohn auf. der sonntäglich 065 Pfennig neben freier Beköstigung beträgt. Wenn uns das vielleicht wenig vorkommt, so müssen wir berücksichtigen, daß die Leute, loenn sie in ihrem Baterlande bleiben, noch nicht ganz 20 Pfennig für den Arbeitötag erhalten. Des Sonntags herrscht in der kleinen Colonie allseitige Fröhlichkeit. Ein Theil geht im Sonntagsstaat zur nächsten Kirche, die zu- . rückgebliebenen Männer basteln an ihxtn Arbeitögerathen, die Weiber waschcn und besorgen die nöthige Hausarbeit. Die Kinder balgen sich im Sande, und rings umher auf Gräbenrändern und Büschen hängt das eben l7ewasiene Alltagskleid zum Trocknen. Die wahre Festesfreude beginnt aber erst am Nachmittag. Da wird nach be? Fiedel und der .Handharmonika getanzt bis in die sinkende Nacht und sogar bis zum anbrechenden Morgen. Der Preußengänger liebt, wie alle Slawen, Musik und Tanz leidenschaftlich. dabki vergißt er die Alltagssorgen und Mühen, er gibt sich ganz der Lust hin und der Freude am Leben. Er ist im ?'':::ntin.cn heitern und loraloleu

Gemüths. Dazu hat er das lohnende Bewußtsein, im Herbst das ersparte Geld mit in die Heimath zu nehmen. Diejenigen, die nicht im Besitz eines Passes sind, schicken daS erarbeitete Geld größtentheils durch die Post nach

Hause, denn, haben sie das Unglück, auf der Grenze erwischt zu werden, so geht das Geld für immer verloren. Ist die erste Rübenarbeit gegen Ende Juni vorbei, so verlassen viele das Gut, das sie bisher beschäftigte, um sich irgendwo in der Nachbarschaft bei kleinen Besitzern zur Ernte zu verdingen. Im September kehren sie aber sämmtlich wieder, um in der Nübenernie zu helfen. Diese Arbeit ist lohnender und einträglicher als die frühere. Es wird etzt in Accord gearbeitet und der Tageohn steigt bis zu 2,ö0 'Mark und mehr. Ist die ganze Arbeit gethan, so geht es im Monat October in die Heimath. Das ersparte Geld gegen 100 Mark wird wvhl verwahrt, es muß den langen Winter über reichen. Häufig kommt es vor, daß ein betrü- . J - ... l n i gerifcher unterneymer mt euie um das bischen Verdienst betrügt und das Weite fucht, häufig auch, daß einer das Geld am letzten Sonntag, wenn alles im Alkohol schwimmt, verliert oder daß es ihm gestohlen wird. Dann ist die Noth groß und der saure Berdienst eines halben Jahres dahin. Der Aermste mußte dann auf den nächsten , (. . w Sommer warten, in oem er wieoerkommt und die Sache von vorn anfängt. Jugendliche Verbrecher. In dem erfreulichen Bilde, welche die Crimina! - Statistik in einzelnen europäischen Staaten seit einigen Iahren bietet, daß die Zahl der Bervrecher konstant abnimmt, gibt es eine dunkle Partie, welche den gewonnenen LichtPunkt ganz überschattet und keine Befriedigung über jene erfreuliche Thatfache auskommen laßt. Die Zahl der Verbrecher im Allgemeinen nimmt um Einiges ab, aber die Zahl der zugendlichen Verbrecher darunter nimmt zu. Das bedeutet, die Gegenwart bessert sich ein wenig, aber die Zukunft gestaltet sich um so bedrohlicher. Diese Thatsache des zunehmenden VerbrecherthumS unter den Jugendlichen, der Criminalität der Jugend, liefert die Ver-brecher-Statisttk fast aller europaischer Staaten. bis aus England. und sie ist eine so gefährliche Krankheit am socialen Korper, daß aus energische Mittel gesonnen werden muß, um dieses contmuirllche Steigen der Zahl der Verbrecher in den jugendlichen Altersnassen zu bekämpfen. Mit dieser Frage beschäftigt sich in sehr eingehender Weise die neueste Schrift des Professors Dr. Alois Zucker in Prag. An der Hand eines großen, zum Theil selbst gesammelten statistischen Materials über die Bewegung der Criminalität in den europäischen Staaten im Allgemeinen und den konstanten Zuwachs der jugendlichen Delinquenten im Besonderen geht der Verfasser, der eine große kriminalistische raxis hinter sich hat. von dem traurigen, aber kcum bestreitbaren Erfahrungssatze aus, daß man die Hoffnung, daß der erwachsene Verbrecher durch die Strafe wesentlich gebessert -werden könne, wohl fahren lassen müsse. Nur die Jugendlichen sind noch durch geeignete Strafe zu bessern, darüber festigt sich zusehends die allgemeine Ueberzeugung. Hierzu gelangt der Verfasser an der Hand von Thatsachen, wie sie sich namentlich aus der Gegenüberstellung der englischen Verbrecher - Statistik gegenüber der Continentalen ergeben. Während zum Beispiel im deutschen Reiche die Zahl der Verbrechen und Vergehen vom Jahre 1882 bis 1892 von 330.000 aus 442.000. also um 23 Procent gestiegen ist. ist die Betheiligung der Jugendlichen daran (d. h. der im Alter zwischen 12 und 14 Jahren Befindlichen) im selben Zeitraume von 30.000 auf 46.000 gestiegen, also um 51 Procent. In Oesterreich, wo die Verbrecherzahl (Vergehen und Uebertretungen nicht mitgechnet) im Decennium 1881 bis 1890 a2erdings von 33.000 auf 29.000 gefunken ist, ist die Zahl .der Jugendlichen zwischen dem 11. und 20. Lebensjähre von 5900 auf 6600. also um 12 Procent gestiegen, so daß, während im Jahre 1831 auf 100 Verbrecher 17.5 Jugendliche kamen, im Jahre 1890 auf 100 deren 22.6 kommen. Hierbei ist die ungeheuere Klasse der Uebertretungen. zu denen in Oesterreich die zahlreichsten Vergehen Deutschlands (z. V. die kleinen Diebstähle) gehören, gar nicht mitgezählt, deren Zahl mehr als das Zehnfache der Verbrechen ausmacht und die nicht wie die Verbrechen gesunken, sondern von 433,000 auf 536.000 gestiegen ist. Gegenüber diesen Zuständen, die ähnlich auch in anderen Staaten vorkommen, steht England mit einem ganz merkwürdigen Verhältnisse da. In diesem Lande sind die Verurtheilungen jugendlicher Personen unter 16 Jahren von 1869 bis 1891 continuirlich von 10,300 auf 3850 (!) gefallen. Hand in Hand damit geht in England die Abnahme der jährlichen Verurtheilungen überhaupt. So sind die auf Grund eines Verdicts der Jury erfolgten Verurtheilungen von 11,700 im Jahre 1871 auf 8500 im Jahre 1891, d i. um mehr als 27 Procent, zurückgegangen, während die Bevölkerungszahl in derselben Zeit von 22,700,000 auf 29.400.000. d. i. um fast 30 Procent. gestiegen ist. Alle Stimmen in England sind darüber einig, daß diese ganz erstaunliche, mit keinem Staate der Welt' auch nur entfernt vergleichbare Besserung der englischen Criminalitäts - Verhaltnisse zunächst mit der Besserung der Kriminalität der Jugend und diese wieder mit den gegen die verbrecherische und verwahrlosta Jugend ergriffenen Maßregeln in streng ursächlichem Zusammenhang steht. Diese Maßregeln bestehen in den für jugendliche Uebelthäter in England bestimmten zwei Arten von Straf- und Besserungsanstalten, die Reformatory" und Jndustrial Schools": die ersteren für Z junae Verbrecher von 10 bis 16 ab-

ren. die letzteren für bettelnde, sübsistenzlos vagirende und' überhaupt arg vernxihrloste Kinder. - Zu beiden hat der große englische Philanthrop John Howard schon in der Mitte des vorigen Jahrhunderts den Anstoß gegeben; phi-

lanthropische Gesellschaften bauten den Gedanken aus,. bis die Gesetzgebung, von 1854 angefangen, eingrisf. Die Staatsverwaltung ertheilt den größtentheils von wohlthatigen Privaten oder Gesellschaften gegrllndrten derartigen Schulen, wenn sie einem gewissen Reglement entsprechen. Staatszuschusse von sechs Shillings per Woche für jeden daselbst untergebrachten Zögling. Der im Jahre 1891 an derartige Schulen. in welchen sich 29.000 Kinder in Zwangserziehung befanden, geleistete Zuschuß betrug nicht weniger als 460.000 Pfd. Sterl. Diese Summe scheint kein zu hoher Preis für die vorzüglichen Resultate der Strafrechtspflege zu fein und 'kann auch ärmere Staaten als England von dem Bersuche. England nachzueifern, nicht abschrecken. QemkinnütztgeS Reinigung feiner Filzhüte. Man mischt entweder Arrowroot oder Magnesia mit kaltem Wasser, daß es einen Brei bildet; dann bestreicht man mittels einer Bürste den Hut, bis er ganz davon bedeckt ist. Ist er ganz trocken, bürstet man ihn ab. Reinigung lackirter, auch japanischer Präsentirteller. Lackirte Präsentirteller darf man nicht mit heißem Wasser reinigen, weil sonst der Lack springt und sich abblättert. Man nehme ein weiches Läppchen, gieße darauf einige Tropfen Oel und reibe damit so lange, bis der Teller wieder trocken ist. Sieht er schmierig aus, so stäube man etwas Mehl darauf und polire es mit einem weichen trockenen Lappen ab. Vergoldete Rahmen reinigt man mittels eineö in Weinessig getauchten Schwämme überstreicht den Rahmen, läßt ihn damit fünf Minuten stehen, fpült dann mit kaltem Wasser nach und läßt ihn an mäßig warmem Ofen trocknen. Nie trockne man Rahmen mit Tüchern. Reinigen von Waschlein e n. Dieses thut man am besten am beißen Sommertage bei Prallsonne. Daß Leinen schmutzig, merkt man so fort an qelbgrauen Streifen frisch ge waschen und getrockneter Wäsche. Man koche von Seife und Soda eine glatte Lauge und gieße dieselbe über die Leinen rn ein großes, flachesWasch faß. Nach einer Viertelstunde reibt man die Leinen darin mittels Woll lappens kräftig ab, läßt die erste Lauge ablausen und gibt eine zweite darauf, reibt sie nochmals ab und spült die Leinen dann in reinem warmem Wasser ganz klar. Hat man einen sonnlgen, staubfreien Trockenplatz, dann spanne man die Leinen möglichst straff aus. andernfalls muß es - auf dem Trockenboden geschehen. Hauptsache itf: die Leinen müssen schnell und voll kommen austrocknen, man wasche sie daher nur dann, wenn man sie aus dem Spulwasser auch sofort zumTrock nen spannen kann. Zum Waschen von Schmuckfedern benutzt man eine Lösung von einem Theil weißer Seife in 32 Theilen warmem Wasser, welche in einem recht geräumigen BeHalter zu Schaum geschlagen wird. Man bringt die Federn bündelweise hinein, arbeitet sie etwa fünf Minuten mit den Händen durch und wäscht sie dann mit reinem handwarmen Wasser. Zum Bleichen benutzt man schweflige Säure, und um einen letzten gelblichen Schein zu ver decken, werden die Federn durch kaltes Wasser gezogen, welches ein wem In digolösung enthält, dann noch in einem Bade mit etwas eingerührter feiner Stärke oder geschlämmter Kreide'herumgenommen, endlich in handwarmem Wasser gespült, auf Bindfaden getrocknet und dabei von Zeit zu Zeit geschüttelt. Um die Schäfte recht biegsam zu machen, schabt man sie mit Glas oder schneidet von dickeren auch wohl die eine Hälfte ganz fort, die Fahne aber wird über die Schneide eines stumpfen Messers gestrichen, um sie zu kräuseln, auch wohl vorsichtig mit einem heißen Eisen behandelt. ' Die - V . , 'F r ,vcvrlli, loeilye maji iveig vleioen oi len. werden gefärbt. Um die Schmuck federn zu krümmen und ihnen ein gewcktes Ansehen zu aeben, hält man federn von dunkler Farbe über Rauch, indem man Zucker aus glühende Kob len streut. Weiße Federn krümmt man. indem man die Fahne zwischen dem Daumen und einer stumpfen Mes serklingc durchzieht. Ein Anstrich, welcher mit .-inem gewöhnlichen Zimmerbesen in kürzester Zeit aufgetragen werden ttnn, lelnerlel beschwerliche Nacharbeiten. wie Aufbürsten u. dergl. bedingt und dennoch angenehm glänzt, läßt sich dadurch herstellen, daß man folgende Materialien in einem Blechtopfe mengt, sechs Stunden später bis zum Siedepunkt erwärmt und die Mischung warm, aber nicht heiß, auf die Zimmerböden aufträgt: 2 Pfund guten Tischlerleim, 1 Unze gepulvertes doppelchromsaures Kali. 3 1-2 Unzen Anilinbraun, 2 1-2 Pfund Wasser. Diese Mischung wird aus dem Grunde später erwärmt, damit der Leim entsprechend anquellen kann, wodurch er. ohne im Topfe anzubrennen, sich leicht löst und dabei von sein?'. Bmdekraft Nichts, einbüßt. Dieser gefärbte Chromlelmanstrlch wird nach dem Trocknen unter dem Einflüsse des zer streuten Tageslichts, in zwei bis drei Tagen, vollständig wasserdicht, bestan dig und unlöslich und verhält sich ganz ebenso, wie ein nicht deckender guter Firnißanstrich. Obiges Quantum reicht für fünf mittelgroße Zimmer aus. Sehrfleißigundaüsd auernd leaen die üübner. wenn man ih, nen folaendes Zrutter aibt: XhriU , aekochter . und zerstamviter Kartoffeln l werden mit zwei Theilen Kleie (am n rrt n . . . . . I oenen lernen vver iüJeuuaii-i.i

so w!e Brotteig eingesäuert (mit Sau erteig) gleich dem Brot geformt und beim Backen mit in den Ofen gebracht, doch so, daß jene Stücke nicht allzu hart werden. Hiervon reicht man den Hühnern neben ihrem gewöhnlichen

Futter täglich etwas. Die Zwiebel als HeilMittel. Bei Verbrennungen ist eine Salbe aus Eidotter, Kalkwasser und ausgepreßtem Zwiebelsaft sehr gut. Bei gnz frischen Verbrennungen, wo die Oberhaut noch nicht entfernt ist, streiche manZwiebelsaft aus oder mache man Umschläge von Zwiebelbrei, d. h. von möglichst klein zermalmten Zwiebeln. Auch gegen erfrorene Glieder wird Zwiebelsaft empfohlen und af folgende Weise angewendet: Man nimmt vier Zwiebeln, schneidet sie in ein Porzellangefäß, schüttet eine halbe Tasse Kochsalz darüber und läßt beides einige Stunden ziehen. Mit dem ausgezogenen Safte reibe man Abends vor dem Schlafengehen die erfrorenen Hände oder Füße ein. Auch Breiumschlüge von rohen oder ein wenig gedämpften Zwiebeln zeigen sich bei diefem Leiden oft recht wirksam. Der frisch ausgepreßte Saft von Gurken ist als recht gutes Mittel bei Fiebern, bei Vlutwallungen, Gesichtsröthe und Blutspeien, besonders aber bei Schwindsüchtigen, anzuwenden. Ueberhaupt kann man den Gurkensaft als ein erfrischendes, die Verdauung stärkendes, die Lunge - erleichterndes und die Hautausdünstung beförderndes Mittel betrachten. Er wird bereitet, indem man auf die geschälten und in dünne Scheiben gc schnittenen Gurken etwas Salz streut und sie eine Viertelstunde nachher ausvrent. Um die kühlen und auflösenden Eigenschaften des Saftes zu erhöhen, macht man ihn mit etwas Weinessig säuerlich. Eingemachte Salz-, Essig- und Senfgurken sind, wenn mit Brot verzehrt, ein vortreffliches Erw'ärmungsmittel, wenn man in der Winterkälte stark durchfroren ist. Frische Gurkenschalen werden in Griechenland häufia angewendet, um Kopfschmerzen zu vertreiben. Man legt sie nämlich auf Kopf und Stirn und bindet sie mit einem Tuche fest. Die getrocknete Rinde von den reif gewordenen, gelb aussehenden Gurken ist ein gutes Mittel gegen Frostschäden. Die Samenkorner werden herausgenommen und die Schale mit den inneren weichen Theilen an der Sonne getrocknet und aufbewahrt. Zum Gebrauch werden sie in warmem Wasser aufgeweicht und mit der inneren Seite auf die Frostfchäden gelegt und erneuert, sobald sie trocken geworden. Aus Gurkensaft bereitet man auch eine Essenz, welche man mit Nutzen bei rauher, rissiger Haut anwendet, und eine sogenannte Gurkenpomade, die als Verschonerunqsmittel der Gesichtshaut, beson ders zur Entfernung von Hitzblattern, Finnen etc. gerühmt wird. Die Bereituna der Gurkenessenz geschieht am einfachsten, wenn man zwei Theile Saft von ungesalzenen Gurken mu einem Theil Glycerin vermischt und einige Tropfen Benzoetinktur zusetzt. Des Abends vor dem Schlafengehen reibt man die rissige Haut damit ein. Die Gurkenvomade stellt man her. indem man weiße Gurken reibt, mit einer gleichen Menge feinen Olivenöls m einem porzellanenen Gefäße vermischt, dieses m ein anderes mit Wasser gefülltes stellt, welches letztere man unter beständigem Umrühren der Mischung durch ein Haarsieb gießt, dem durchgegangenen Oele frisch geriebene Gurken zusetzt, in derselben Weise, wie das erstemal verfährt, und überhaupt dieselbe Operation mit frischen Gurken fünfmal wiederholt. Die ölige, glänzend weiße Pomade, welche man dadurcherhält. muß man sorgfältig vor der Luft bewahren. VomJnlanve. Dowe" gespielt, mit trau. rigem Erfolg, hat jüngst ein 14jähriger unge tn Wichita, Kan. Angeregt vurcy vte Äettungsdertchte vom kuaelsicheren Panzer, stellte der Knabe einen Schild aus einem Kaffeesack. Wolle und Stücken Stayldraht her. bedeckte damit seine Brust und bekabl seinem 11jährigen Bruder, auf ihn zu schtzen. Die ugel drang durch das verz des Knaben. Die Mutter der Beiden ist durch den Unfall wahnsinnig geworden. Der ehemaliae Sheriff D. Grant Armstrong, welcher in Covinaton in Kentucky im Sterben liegt, ließ am Mittwoch seinen Bruder an sein Krankenlager rufen und legte ihm daS tÄejtandntß av, daß er aus dessen Namen Wechsel über 515.000. welcke sick im Besitze von Covinqtoner Banken befinden, gefälscht habe. Die Brüder waren früher Geschäftstheilhaber, so daß ein Jeder von ihnen befugt war, des Anderen Namen auf Wechseln zu unterzeichnen; vieje Besugniß hatte aber bereits aufgehört, als der Sterbende die noch ausstehenden Wecksel Tir ' ' 1 1 ' fälschte. Der älteste Marine - Ingenieur Brooklyns, Geo. W. Wait, ist. in seiner Wohnung im Alter von 69 Jahren gestorben. Während des Bür. gakrieges war Waite Chef - Ingenieur Ct k.9.!..sr.t!(r . w"' P. oes unoeslriegsia?isses 'conticello . Capitän D. L. Braine führte Commando über das Schiff, welches die etten zu sprengen hatte, durch die den Schiffen der Union die Einfahrt in den Mississippi bei New Orleans verwehrt werden sollte. Als der Feind zurückgetrieben war, befahl General Butler dem Commcmdeur des Monticello", mit seinem Schiffe den Fluß hinabzufahren und dasselbe als Truppentransport - Dampfer in den Dienst zu stellen. Der Kreuzer war jedoch so m l m m . " ve,cya0igt. van aus den Rath seines Chef - Ingenieurs Capitän Braine sick weigerte, dem Befehle Folge zu leisten. Butter verfügte darauf die Hinrichtung Braines und Waits. durch den Strick, ohne erst eine Untersüchuna anzustellen. Im letzten Augenblicke besann sich der General eines Besseren, er nahm seinen Befehl zurück, nachdem Wait sick anlbeischig gemacht hatte, das Cichjff in

43 Pfunden wieder seetüchtig zu ms chcn. Er hielt sein Wort und wurde später von General Butler öffentlich belobt. Nach dem Kriege fand Wait als Chef - Ingenieur bei der Pacific Mail Steamship Co." Verwendung. Eine merkwürdige Aus-

'aae hat der Heizer H. F. Skyles gemacht, der sich auf der Lokomotive des Trains befand, welcher am Sonntag früh bei Hurdland. Mo., aus der Santa Fe-Bahn mit einem ande?n in entaeaenaesekter. Ricktuna kommenden Zug zusammenstieß. Danach scheint der Lokomotivführer Humphrey kurz, ehe der Zusammenstoß wirklich erfolgte. durch den Schrecken getodtet worden zu sein. Unmittelbar ehe der Äug Die Weiche bei Hurdland erreichte, richtete Skyleö an Humphrey die Frage: Ha.ten wir nicht die Ordre, bei Gibbs anzuhalten?" In demselben Augenblick zeigte sich in kurzer Entfernung das grelle Licht der Lokomotive des eben um eine Kurve fahrenden, westlich gehenden Zugs. Humphrey antwortete nichts, er stand wie gelähmt da und starrte mit verglasten Augen auf den andern Tram, der m vollem Lause herannahte. Einc zweite Frage, die der Heizer an denLokomotivsührer richtete, blieb ebenfalls unbeantwortet. Humphrey stand unbeweglich w:e eine Bildsäule. Der Heizer sprang, um sein Leben zu retten, von der Lokomotive ab. Dasselbe thaten der Lokomotivfürer und der Hnzer des entgegenkommenden Zugs, nachdem sie die Bremsen angelegt hatten: ihr Zug stand fast gänzlich still, als der Zusammenstok erfolgte. Ware Humphrey tiiAi von Schrecken aelähmt oder, wie es scheint, angesichts der zu erwartenden Collision. durch einen Herzschlag getödtet worden, so hatte er seiiun eigenen Zug noch rechtzeitig zum Stillstand bringen können, um den veryangniLvollen Zusammenstoß zu vermeiden. Das wider den Oberst deö Bundesheeres, Worth in Omaha, wegen Anordnung einer sonntäglichen Schießübung und Nichtbeachtung eines dieselbe verbietenden Besehls des Prasidenten Lincoln eingesetzte Kriegsger cbt ist fct ist Omaha zusammenge treten und besteht aus altgedienten Stabsofficieren. . Oberst Worth erklärte sich für nichtschuldig und führte zur Rechtfertiauna seines Verfahrens an. daß zur Zeit der Anordnung der Schießübung! Kriegszustand geherrscht habe, indem die Truppen zum AusMarsche nach Chicago behufs Dämpfuug der dort herrschenden Streikerunruhen bereit gehalten worden seien. während der Lincoln'sche Erlaß nur für Friedenszeiten gegeben worden sei. Außerdem sei dieser Erlaß in der vom Kriegsminister Endicott im Februar 1889,usammenaestellten und verostent lichten Sammluna von Militärgesetzen nicht enthalten, während in der Vorrede zu dieser Sammlung gesagt sei, daß in-derselben sämmtliche gesetzliche or schriften für das Militär enthalten seien. In der Sitzung des Kriegsgerichts waren diele Geistliche anwesend; außerdem hatten mehrere kirchliche Gesellsckaften Anwälte zur Wahrung der Interessen des wegen Nichtbeachtung des in Rede stehenden Be ehls des Oberst Worth zur Strafe verurtheilten Soldaten Cedarquist gestellt. William H. Kegley von Walton, Ind., machte im letzten September, während er auf dem Dampfer von Chicago nach dem Weltausstellunasplatze fuhr, zufällig die Bekannt schaft von Margaret Davis, Tochter deL verstorbenen Millionärs John Q. Davis von Brooklyn. Mass. Die bei den jungen Leute fanden Gefallen an einander und waren bald bis über die Ohren verliebt. Als sie sich trennten. waren fi- verlobt. Wenige Wochen später wurde Kegley in Walton verhaftet und einer unehrenhaften Handlung besckuldiat. Bekannte machten seiner BrautMittheilung davon, diese glaubte jedoch an die Unschuld ihres Geliebten, und als er glänzend freigesprochen worden war. eirathete sie ihn auf der Stelle. Wahrend der Hochzeitsreise zog sich die junge Frau eine Erkältung zu und letzte Woche erlag sie der galoppirenden Schwindsucht. Vor ihrer Qochzeit hatte sie aber schon ein Testa ment gemacht und darin vorläufig ihrem Bill" 25.000 ausgesetzt. nr Bruder bat iekt aber Schritte ge than, um dieses Testament umzustoßen. Der Wittwer, welcher noch ganz un köstlich ist. erklärt, keinen Cent neh men und wieder in seine alte Stellung ,sz KUtt in einem Sckuhaeschäft zurückkehren zu wollen. Darob aber ist die ganze Stadt ausgebracht und man will ihn jetzt zwingen, das Geld anzunehmen. Hii Vom Auslande. Die beiden Töchter deö Granatwaaren - Fabrikanten Moriz Auer in Prag, die 21jährige Thekla und die 19jährige Alice, badeten neulick in der Moldau. Plötzlich erfaßte ein Wirbel die beiden Mädchen und sie verschwanden in den Wellen, ehe ihnen Hilfe gebracht werden konnte. Be i dem Aufzuge der neuen Glocke auf dem Kirchthurm von St. Michael bei .Soenstem riß die Auszugsvorrichtung und die Glocke stürzte mit dem darauf sitzenden Baumeister Johann Cinate herab. Der Baumer ster blieb sofort todt und die Glocke ze? schmetterte eine zum Aufzuge bereitste hende zweite Glocke. . Der Collector Marcel Novotny in Agram feuerte auf die 20jährige bildhübsche Kellnerin Josefine Sostaric aus Eifersucht, nachdem sie einen Heirathsantrag abgelehnt hatte, zwei Schüsse ab und schoß sich dann selber drei Kugeln in die Brust. Beide wurden lebensgefährlich verletzt in das Spital der Barmherzigen Schwestern überführt. In Zillingsdorf bei Wiener - Neustadt hat der Förster Dorowetz ' im Walde den . vermögenden Wirthfchaftsbesitzer Philipp Nemetz erschössen. 'Nemetz hatte mit einem' Wiener Sommergaste den stark angetrunknen Förster auf die Jagd begleitet, alö , dir letztere Plötzsich, Nemetz für einen

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Wilddieb haltend', auf ihn anlegte und tron der Warnungsrufe deö Wieners auf ihn schoß. Der Getroffene sank sofort todt zusammen. I m Canal von Messina fand ein furchtbarer Zusammenstoß zwischen dem Dampfer Toscana" und dem Dampfer Amerika" statt. Die Flanken des Toscana" öffneten sich, und der Dampfer wäre sicher gesunken. wenn er nicht noch rechtzeitig die Küste bei Villa San Giovanni erreicht hätte. Der Capitän deö ToScana" erlitt vor Schreck einen Hirnschlag und starb. DerDampfer .Amerika- hat bedeutende Beschädigungen davongetragen. Der in Berlin ansässige Wiener Schriftsteller M. war mit einem Bankier im Kaffehaus in einen Streit gerathen, der mit emer Herausforderung, endigte. Auf dem Kampfplatze im Grunewald ergab es sich, daß der Unparteiische, dem die Wasfmbeschaffung aufgetragen war, durch ein Versehen den Pistolenkasten vergessen hatte. Hierüber gerieth M. in eine derartige Wuth, daß er mit seinem dicken Knotenstock auf seinen Gegner, die Sekundanten und andere Augenzeugen einhieb. Er mußte überwältigt und vom Platze geschafft werden. JosefHruza aus Preskore, Bezirk Hrottowitz, erschoß in der Nacht zull 2. Mai l. I. seine 20iährige Geliebte Antonia Tollsik, und zwar mit deren EinVerständniß. Dann richtete er den Lauf gegen sich, traf sich aber so schlecht, daß er mit einer schweren Verletzung davonkam. Die Ursache der That bestand darin, daß die Eltern des Mörders einer Verbindung der jungen Leute entgegentraten. Der geständige Mörder wurde, da die Geschworenen das Thatbestandsmotiv der bösen Ab sicht verneinten, vol Gerichtshofe freigesprochen, wogegen der Staatsanwalt die Nichtigkeitsbeschwerde anmeldete. E s wird immer schöner in der Welt. Der französische Abgeordnete Roüanet erzählt, ein armer Teufel hätte eine neue Kriegsmaschine erfunden, neben der das Geschoß Turpins reineö Kinderspiel wäre. Es handelt sich um ein Riesenrad von 5 Meter Durchmesser und zweieinhalb Meter Dicke, welches mit der Geschwindigkeit von 120 Km. per Stunde auf den Eisenbahnschienen dahinrase. Das Rad ist hohl und enthält 24 Haubitzen von 90 Ctm. Länge. DaS Gesammtgewicht des geladenen Rades betrüge etwa 20.000 Kilogramm und die neue Ma schine könnte dazu dienen, die Truppenzüge, denen man sie entgegensendet, im Nu zu vernichten. Der Pianist Gravagni in Mailand, ein 27jähriger Mann, hat eine Wette, daß er 25 Stunden lang ununterbrochen spielen werde, glänzend gewonnen. Gravagni begann um 11 Uhr Nachts und spielte ununterbrochen und ohne von seinem Rechte, eine halbe Stunde auszuruhen, Gebrauch zu ma chen, 25 Stunden lang klassische Werke, Tanzmusik, Opern darunter zwei vollständige Wagner'sche Klavierauszüge. Seine Freunde flößten ihm reichlich Kaffee, Thee. Marsala, Eidotter ein. Nach beendetem Spiel waren seine Hände stark aufgeschwollen, Gravagni selbst aber so wenig ermüdet, daß er erklärte, gegen Einsatz von 1000 Lire noch sechs Stunden weiter spielen zu wollen. Zur Ueberwachung war eine Jury von acht bekannten Musikern gewählt worden. An Chamissos e rg re i -fendes Gedicht von den drei Tafeln auf der Insel Salas y Gomez erinnert folgende Meldung aus Brisbane: Vor einigen Wochen landete Capitän Jamieson. auf der Fahrt von Newcastle nach Honolulu begriffen, behufs Ergänzung seines Proviants an der Insel Laysan im Stillen Ocean. In der einzigen Hütte dieses einsam gelegenen Fleckchens Erde fand er einen Mann, auf einem Stuhle sitzend, todt vor; ein aufgeschlagenes Buch lag auf den Knieen der Leiche, die schon stark in Verwesung übergegangen war. Nach aufgefundenen Notizen, deren jüngste das Datum des 30. März trug, war der Verstorbcne ein Deutscher Namens Hans Holstein. Er war seit sechs Monaten im Auftrage eines Handelshauses auf der öden Insel stationirt. Auch ein Grund. Sie sind doch so reich, weshalb geben Sie nie an arme Leute ein Almosen? Sehr einfach. Sie kennen doch das schöne Wort: Was Du nicht willst, das man Dir thu', das füg' auch keinem Andern zu!" Na, und ich bin doch kein Almosen-Empfäng5r! Ruby'S Pile Suppositvly wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. ö0 Cts. die B05. .Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & do. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd.

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