Indiana Tribüne, Volume 17, Number 337, Indianapolis, Marion County, 25 August 1894 — Page 1

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Todes-Anzeige. Freunden rnd bekannten die traurige ?!ach rickt. daß unser Catte und Vater, Heinrich Vohrmanu, am Freitag, den 2t. August, unS plötzlich durch den Tod entrissen wurde, im Alter von 73 Iah ien und S Tagen. Dir Beerdigung findet axi onntag Nachmittag un S Uhr, vom Trauerbause. Wo. ii Süd V!ble Straße, und um 33 Uhr von der Lt. Paulus irche. Ecke New Jersey und McTarty ciTnr, aus naii, wozu einiaoen Tie trauernden Hinterbliebenen, Louise Bohrmann, Gattin. rtedrichBotirmZnn. Solzn. I H 1 1 mim mmu tgmm-rn , j -- s r - - , -f fteorg Hermann tvs-fjy-V-Jir3' VK .SlJRttvr"Ssichenbsftattsr, Office : 26 Süd Delavarestr. föHe: 120, 122, 1, 12, 123 Oft Pearlftr V.sto 1 . O?ea Tsa es NaSt. Fairview Park Jed en Abend (sonzert der Kapclle dcs 2. Neg'mtS. Der schönste und kühlste Platz in der Nähe der Stadt. Eine lange kühle Fahrt für nur 5c. Suedseits Turn - Verein ! P i c H i c am Sonntag, den 26. August in Knavzcr's Grove. Phönix Garten Während der Som'.nermonate findet in diesem geräumigen schönen VergnügungSlokale jeden Donnerstag Abend ein große? Instrumental-Konzert statt. ttTCfremen Gönnern und dem Publikum im Allgemeinen zur Nachricht, daß ick mein "Wein Eniporiura" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alleZ Mögliche ausbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu machen. Wie bisher, werden nur echte und reine Weine verkauft. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenst, Jul. A. Schuller, N. 10 u. 108 91. 9W. Str. entietine Hyo Cor&ial. Ein vorzüglickicö Mittel gegen gj UnVerdaulichkeit, Magenbe . t . s icymerven jeeer rr, ungenleiden, La Grippe ic. IZür (Erwachsene nnd jtlnder. 27- Besonder für den fiami linrkvauck in emuseklen. stilblt T u - r t w zirt von oixir- kcsppsr, (Nachfolger von Lo?pper 4 Watermann.) Wholesale-Händler in WhiSkeyö ic. No. 35 Ost Mailand Straße. Ist in allen Apotheken und feinen Wirth schalten u yaven. Feine alte IXT Weine finden Sie in bester AuZwahl und jeter Sorte bei ' cIJZ&22tm&8 jHt5f3 DZeiu Kelter: No. 33 Süd Delawme Str. BittiZsto streife. Freie, prompte Ä! liefe, ung nach aRm Stadttheilen. Teledboa 1SJ. Hermann L-inJce, Deutscher Messerschmied, 197 Süd Meridian Straße. Rasirmesser, Abziehsteine, Riemen ie. stet! an Sand. Rasirmefser. Cchlachtmesser. Echteren :e. geschmiedet n g"f4lifen. Alle

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Editorielles. Der französische Ingenieur Eifjel, der Erbauer deS berühmten Thurmes, hat neulich einem Interviewer gegen-

über ausgesprochen, daß bei Aussüh rung der modernen kolossalen Kisen konstruktionen fast immer Menschenle ben verloren gehen, und zwar im bestimmten Verhältniß zu dem auf das Unternehmen verwandten Kapital. Man kann durchschnittlich ein Men schenleben auf jede Million rechnen. Bei dem Eiffelthurm, der C. Millio nen kostete, war ich auf 7 Unglücks fälle mit tödtlichem AuSgange vorbe reitet, aber der Thurm erforderte nur vier Opfer. Die neue Forthbrücke da gegen, die 45 Millionen Francs gekostet hat, erforderte 55 Menschenleben. Wenn mein Thurm niedergeriffen wird, werden mindestens drei Menschenleben drausgehen. Der geplante Bau einer Brücke, die Amerika mit dem asiatischeu Festland verbinden soll, wird nach meiner Berechnung ca. 800 Millionen Francs kosten uad etwa 800 Menschenleben erfordern." Wer riskirt bei einem solchen Unternehmen also mehr : die Kapitalisten, die schlimmsten Falls ihr Vermögen aufs Spiel sehen, im günstigen Falle aber arbeitslos hohe Renten einstreichen, oder der Arbeiter, der um kärglichen Lohn sein Leben wagt ? - Folgende komische Geschichte, die wohl mehr einem Jux, als der Wirklichkeit ähnlich sieht, geht durch die Zeitungen des Landes. Wtr theilen sie mit, weil sie auf das Congreßmitglied unsere? Bezirkes Bezug hat, und weil sie zeigt, wie leichtsinnig die Poitiker in ihren Aeußerungen sind : Eine Entschädigungsklage von g-nz eigenthümlicher, fast ergötzlicher Art vill der populistische Farmer William Stanley gegen das EongrepmltgUed Bynum wegen falscher Vorspiegelungen anhängig machen und durch folgende Thatsachen begründen : AlS Bynum vor zwei Jahren Congreßcandidat war, äußerte er sich meiner Rede, wenn Cleveland zum Präsidenten erwählt werden würde, dann würden die Farmer für ihren Weizen 51.25 per Bufhel, statt nur 80 oder 90 Cents, wie zu jener Zeit der Fall war, erhalen. Darauf bauend, habe Stanley mr r ei i ein ungewoynttcy gropes xixzai mir Weizen bestellt und in zwei Jahrgängen 2800 Bushel Weizen erzielt; anstatt aber $1.25 per Bushel dafür zu erlösen, habe er für seinen Weizen i:n ersten Jahre nach der Erwählung ClevelandS nur 0 Cents per Bushel und dieses Jahr gar nur 40 Cents erhalten. Die Differenz, welche dem Farmer große Schmerzen macht, will er nun gegen Bynum einklagen. Die Populisten dringen in ihn, die Klage wirklich anhängig zu machen und wäre eS nur, um Bynum festzunageln." In der That ist Stanley entschlossen, den Prozeß anhängig zu machen, und hat sich in der Sache mit mehreren Advokaten besprechen. 'ch Wer würde glauben, daß eine Kohlengrube ein sicherer Ausenthalt ist, als ein Eisenbahnzug ?" So frägt die hiesige Preß", und sogar iu diesem hartgesottenen Kapitalistenblatt regt sich etwaö wie Entrüstung über die permanente Schlächterei unter den Eisenbahn-Arbeitern. AuS den statisiischen Mittheilungen, welche sie bringt, geht Folgendes hervor: 3n den Hartkohlenminen kam im Jahre 1892 ein gewaltsamer Todesfall auf je 311 und ein UnglückSfall überHaupt auf 125 Arbeiter. 2n den Weichkohlengruben deS Staates kam Todesfall auf je 583, eine nicht tödtlich verlaufende Verletzung auf je 232 Arbeiter. 3m Eisenbahnbetrieb jedoch wurde im Jabre 1892 auf ,e 320 Mann einer getöötet und auf je 23 einer verletzt. Unter dem Zugpersonal ist daS Risiko natürlich noch größer. Sier kommt bereits ein Todesfall auf je 115, ein Unglücksfall auf 10 Personen. Ein Bergmann m der Welch kohlenregion ist nur dem fünften, einer in der Hartkohlenregion nur dem drit ten Theil der Todesgefahr des Zug Personals ausgesetzt. DaS ist skandalös sagt die Preß". ES ist weit mehr als skandalös. ES ist ein grausames Spiel mit Menschenleben. 3n keinem anderen öande giebt es etwas ähnliches. Aber sonst giebt eS Regierungöaufsicht oder öffentlichen Besitz der Eisenbahnen und der Unter-

nehmer ist wenigstens bis zu einem gewissen Grade haftpflichtig. 2n der großen Rechnung gegen die amerikanischen Privat-Eisenbahnen vergißt man häusig den Posten Menschenleben. Auf

NegierungSbahnen würde eine solche Schlächterei nicht geduldet, namentlich wenn die volle Wahrheit über alle Unfälle an den Tag käme, waS jetzt gar nicht der Fall ist. (Phil. Tageblatt.") Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Wolkig, hier und da Regen. Schönes Wetter Sonntag. SchlsselS Wassertempcratur 79Grad. Vertagung desCongresses. W ash ing ton, 2t. Aug. Beide Häuser des Congresses beschlossen, sich am nächsten Dienstag zu vertagen. Bis dahin wird nichts mehr von Bedeutung geschehen Der Congreß kann sich indeß nicht eher vertagen, weil sonst die Tarisbill, falls sie der Präsident nicht unterzeichnet, nicht Gesetz würde. Sehr nett, in der That. Chicago, 24. Aug. BundeöArbeitScommissär Carroll D. Wright, der Vorsitzer der von Präsident Cleveland eingesetzten Commission zur Untersuchung des Pullman- und deS Eisenbahnstreiks wurde heule gefragt, ob es wahr sei, daß er im Besitze einer Freikarte für die Pullman'schen Wagen sei, und ob er dieselbe bei seiner Fahrt nach Chicago gebraucht habe. Er gab 4, im Besitze einer solchen Karte zu sein. Auf der Fahrt nach Chicago habe er dieselbe nicht benützt. Hätte er sie benützt, so hätte die Regierung den Vortheil gehabt. Er sagte, er sei mit Pullman persönlich befreundet, er habe dessen Bekanntschaft vor Jahren bei der ersten Pullman Untersuchung gemacht, und seitdem seien Beide warme Freunde. Seit Jahren sei er im Besitze einer Freikarte, die er benütze, wenn es ihm beliebe. -- Die New A or k Tim eS verkauft. Chicago, 24. Aug. Eine Spezialdepefche von New Aork sagt, daß H. H. Kohlsaat von Chicago gestern vor seiner Abreise nach Europa die New Jorker Times kaufte, worüber Unterhandlungen schon seit einigen Tagen im Gange waren. Der Preis ist zwischen $225,000 und $250,000. Dasselbe Eigenthum wurde vor zwei Jahren für etwa eine Million Dollars verkaust. -9ttD ie Untersuchung deS Pull-man-StreikS. C. h i c a g o, 24. Aug. DaS heutige Zeugenverhör in der Unlersuchung deS Pullman-Streiks brachte nichts von besonderem Interesse zu Tage. John M. Egan, der im Interesse der Betriebsdirektoren den Streif heohachtete, stellte ebenfalls in Abrede, daß eine schwarze Liste bestanden habe, gab jedoch zu, daß die Streikführer den verschiedenen Compagnieen namhaft gemacht wurden. Er stellte entschieden in Abrede, daß er oder sonst ein Beamter der Eisenbahnen daS Niederbrennen von Eisenbahneigenthum angeordnet habe. Auf die Frage, ob er irgend einen Versuch gemacht habe, den Streik friedlich beizulegen, sagte er, daß daß nicht geschehen sei, und er gab zu, daß eS von vornherein beabsichtigt war, den Streik mit Gewalt zu unterdrücken. mn Die Gefahren des Bergb a u e S. Seattle, 24. August. 3n der Franklin Mine ereignete sich heute Nachmittag eine fürchterliche Erplosion. 62 Bergleute befanden sich zur Zeit in der Grube; 37 derselben fanden ihren Tod, die anderen retteten sich. Es scheint, daß sämmtliche Leute sich hätten retten können, wenn sie nicht versucht hätten,- daS entstandene Feuer zu löschen. Dieö bewirkte einen Ausent halt und führte den Tod deö Erstickens herbei. Diese Annahme geht auö dem Umstände hervor, daß die Leute, welche am weitesten entfernt von dem AuSgange waren, sich retten konnten. Ash la n d, Pa., 24. Aug. Bei einer Explosion in der Gilberton Grube verloren zwei Bergleute daö Leben und elf wurden verletzt, davon einige lebensgefährlich.

C r e e d e, Col., 24. Aug. In Folge deS AuSbrucheS eineS Feuers in der Amethyst Mine verloren vier Bergleute daS Leben. IM

Gin , u n a e S M a d e n von seiner eigenen Mutter entführt. Cleveland, O., 24. Aug. Marie Meyer, die vierzehnjährige Tochter von Gottlieb Meyer, spielte gestern Abend vor dem Hause ihreS VaterS, als plötzlich eine fremde Frau auf sie zukam und sie frua. ob sie Marie Meyer fei. Auf die bejahende Ant wort rief die Frau auS Mein Kind", umarmte daS Mädchen und nahm eS dann mit sich. Seit der Zeit hat man weder von der tsxau. noch von dem Kinde etwas gehört. Vor 15 Jahren heirathete Meyer Maries Mutter in der Schweiz, aber nach kaum 3 Jahren wurde daS Paar wieder geschieden. Meyer wanderte auS und kam nach Cleveland, während die geschiedene Frau in der Schweiz blieb. Meyer heirathete wieder, erfuhr aber vor einiger Zeit, daß seine frühere Frau in New Aork sei und den Plan hege, Marie zu entführen und sie mit sich nach der Schweiz zu nehmen. Er bewachte sie sorgfältig, aber in einem sorglosen Moment führte die Mutter ihr Vorhaben aus und nahm das Mädchen mit sich. Die Polizei ist von der Entführung in Kenntniß gesetzt worden. Nach Hawaii zurückgereist. San Francisco, Cal., 24. Aug. Die Abgesandten der entthronten Königin von Hawaii, Samuel Parker, H. A. Wideman, I. A. Cummings und W. T. Seaman, welche in Washington im Interesse derselben thätig waren, haben sich heute wieder nach Honolulu eingeschifft. Commissä? Parker erklärt, er und seine Collegen wären mit dem Bescheid, welchen ie von den leitenden Männern in Washington erhalten hätten, ganz zurieden. E z e t a im Gericht. San Franz i S k o , 24. August. General Ezeta, der flüchtige Präsident von San Salvador und seine Gefähren wurden heute dem Bundesrichter vorgeführt. Die Gefangenen beanpruchen ihre Freiheit als politische Flüchtlinge. Sie hätten Zuflucht auf einem amerikanischen Schiffe gesucht, um von demselben aus auf ein anderes Schiff zu entkommen und seien gegen ihren Willen nach Amerika gebracht worden. Die Regierung von San Salvador verlangt ihre Auslieferung nter der Anklage deö Morde? und deö Diebfiahls. Der Vertreter von San Salvador verlangte Aufschub, weil wichtige Beweise unterwegs seien, und e5 wurde ein Aufschub bis zum dritten September bewilligt. Verschüttet. PottSville, Pa., 24. August. Kurz nach Mittag erfolgte in den Werken der Philadelphia und Reading Coal & Jron Co. zu Gilberton eine Gaserplosion, durch die zwölf Leute in der Mine verschüttet wurden. Der junge Pole Lol. S Ball, der sich alö Treiber im Förderfchacht befunden, wurde todt herausgetragen. Die Nachforfchungen nach den übrigen Leuten, gehen sehr langsam von Statten, so daß sich noch nicht bestimmt sagen läßt, wie viele getödtet sind. Außer Ball wurde noch Frank McCormick getödtet und elf andere Arbeiter stark verbrannt und anderweitig beschädigt. Die Explosion scheint durch Gas entstanden zu sein, daS sich bei dem Abfallen der Kohle entwickelt. Den Rettungsmannschaften gelang eS endlich, die Verunglückten zu erreichen und in Sicherheit zu bringen. Der Superintendent Leahy gehprt zu denjenigen, die tödtlich verletzt sind. Die Mine ist Eigenthum der Reading Coal & Jron Company". -- Die Bluefielder Affaire. New Orleans, 24. Aug. Der soeben auS BluesieldS eingetroffene Dampfer Gussie bringt die neuesten Nachrichten aus BluesieldS und hatte Lieutenant T. L. Roberts vom Kreuzer Columbia, der mit Spezialbot fchaften nach Washington geht, an Bord. Die amerikanischen und englischen Gefangenen werden von Madriz streng bewacht gehalten. In Folge der Be-

nachrichtigung an die Columbia und! . , tYrt r . I

vle 'loyawr fragte napt. umner schriftlich an, welche Anklage gegen die Gefangenen vorliege und verlangte die Prozessirung in BluesieldS. Der Lieutenant Hill, welcher daS Schreiben zu überbringen hatte, konnte jedoch Madriz nicht zu Gesicht bckom men. Cabezas erklärte, er wisse nichts von der Sache. Es war hiernach klar, daß ein geheimer Plan vorliegen müsse. Am Sonntag Morgen wurden die Gefangenen an Bord des Schooners Carit gebracht und versucht, sie nach Greytown zu schaffen. DaS Schiff konnte aber die Fahrt nicht machen und kehrte zurück. Die Gefangenen erklären, ihnen sei dle Wahl zwischen dem Exil und der Prozessirung in Managua gelassen und da sie sich keiner Schuld bewußt sind, so hätten sie die letztere gewählt. Bevor sie in den Regicrungsstab deö Häupt lingS Clarence eingetreten, hatten sie die Erlaubniß ihrer Kommandeure er halten und als die Nikaraguaner zu rückkehrten, hätten sie ihnen sogar ge dankt. Verschiedene einflußreiche Amerika ner haben beschlossen, die Gefangenen nach Managua zu begleiten und hervorragende Nikaraguaner haben ihre Mißbilligung ausgesprochen und ihn?n Empfehlungen nach Managua mitgegeben. Noch ein weiterer Amerikaner ist aufgefordert worden, sich zur Verhaftung zu stellen, ist jedoch in das amerikanische Konsulat geflüchtet. Während des Tages fuhr der Mohawk" die Küste entlang, näherte sich r Columbia" und nach einer Conferen; - der Commandeure stachen beide Schisse in See. Die Columbia" ging auf hoher See vor Anker, der Mohawk" wandte sich nach Greytown. Es st vermuthlich die Absicht, die Gefangenen aus dem Wege nach Greytown zu befreien. VuSland. kalifornische Früchte in England. L o n d o n, 24. Aug. Heute wurde die Auktion der kalifornischen Früchte begonnen, welche, wie gemeldet, aus dem Dampfer Paris" von New Aork hier eingetroffen sind. Mindestens 500 Käufer hatten sich eingefunden. Eine Untersuchung ergab, daß ein großer Theil der Früchte zu reif und o mürbe war, daß sie innerhalb 24 Stunden an den Consumenten abgeiefert werden mußten. Andere Früchte waren zu früh gepflückt und viele haten durch den Druck der Kisten auseinander gelitten oder waren zu kdse gepackt. Pfirsiche kamen in traurigem, Nekarinen in vortrefflichem Zustande an. Trauben und Pflaumen waren gut erhalten, doch steht die Qualität der ersteren den englischen bedeutend nach. In Pflaumen war der Markt ohnehin überfüyt. Die Birnen hatten den Nachtheil, daß gerade 10,000 Körbe französische Birnen offerirt wurden. Die ersten Partieen Birnen gingen zu dem sehr billigen Preise von 4 blS C Schillingen per Kiste ab. Grünere brachten später 11 bis 12 Schillinge per Kiste. Enthullungöfeier. Paris, 24. August. Die Statue der 3eanne d'Are wurde am Donnerstag in Domroy, dem Geburtsort der Nationalheldin in Gegenwart von 20,000 Pilgern enthüllt. Religiöse Prozessionen und Festlichkeiten wurden zu Ehren ihres Andenkens abgehalten. nGeneral?Agentnr. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auözuleihen. SchlffSscheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e a t x GrundeigenthumsAgentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Schnitt sich in die Keble. Fred Bueöking, ein etwa 50 Jahre alter Arbeiter, 144 Huron Str. wohn haft, war seit längerer Zeit außer Ar beit und hatte das Trinken angefangen. Heute Morgen verlangte er von seiner Frau, die durch Waschen die Familie zu ernähren sucht, Geld für Schnaps.

Sie verweigerte es ihm aber mebr- . '

i sach und Buesking begab sich aus den -Hof. Nach einigen Minuten kam daS kleine Mädchen schreiend ins Haus gelaufen und sagte, daß ihr Papa unter dem Baume sitze und sidi die 8ehU durchschneide. Die Frau eilte hinaus I ? " " " 7 und fand das von dem Kinde Gesagte bestätigt. Polizist Cor, der durch daS Gejam mer der Frau herbeigezogen ward. trug den von Blutverlust ganz erlchopften, auf einer Bank sitzenden BueSktngS ins Haus. Er hatte sich mit einem Rasiermesser einen langen Schnitt im Halse beigebracht. e... r r ii üji. yauicn, oen man gerufen yalle, erklärte die Wunde für weiter nicht gefährlich und bald erlangte Buesking das Bewußtsein wieder. llad) Darwin gewinnt im Kamps ums Dasein immer der Tüchtigste. Kein Wunder also, dop die Biere der Indianapolis B r e w i n g Co. an der Spitze ihr.r rt flehen. - - Voltzelgericht. Der Kadi verurtheilte heute Morgen W. C. Meyers, der zu schnell gefahren war, zu $5 Ordnungsstrafe. Albert CubitS wurde wegen Schlägerei mit $5 Buße und den Kosten belegt. Die beiden 12 resp. 14 Jahre alten Knaben Albert Baney und George Frost wurden gestern wegen DiebstahlsVerdachts eingesteckt. Man fand in ihrem Besitze zwei Blechdosen mit werthvoller Farbe und einen Kasten mit Schrauben und Nieten. Man hat die Eigenthümer zwar noch nicht auöfindig machen können, hofft aber in einigen Tagen einen Fall" zu haben und so wurde das Verhör der Jungen, die die Gegenstände irgendw gefunden haben wollen, verschoben. Albert Kirsch, ein Junge von 15 Jahren, wurde gestern Abend verhaftet, weil er den Gottesdienst der Süd-seite-Mission durch Lachen und allerHand Geräusch gestört hatte. StubbS verurtheilte ihn formell zu $5 Buße, erließ ihm aber die Zahlung derselben, veil er einsah, daß weniger ein Streich auS Schlechtigkeit als aus Jugendflegelei vorlag. Nellie Cannon, eine käufliche Dirne, hatte sich bei ihren geschäftlichen Abenteuern gestern einen Kanonenbrand angetrunken. Deshalb ging der Kadi auch mit. etwas schwerem Geschütz vor und verurtheilte Nellie, die von der gestrigen Ausschweifung noch einen gefährlichen Tatterich aliaS Zitierchlag aufwies, zu 50 Tagen ArbeitsHaus, damit der Branntwein gehörig aus den Knochen komme. ThoS. CollinS, der in nicht minder wackeliger Verfassung in ihrer Gesellschaft sich befunden hatte, wurde zu 35 Tagen verdonnert nd 3as. Nittler, der, zwar nüchtern, sich abgemüht hatte, die beiden von der Straße in entlegenere Gegenden zu bringen, wurde wegen lmgangS mit Prostituirten zu $10 verurtheilt. 3n Anerkennung der bewiefenen Gutherzigkeit jedoch erließ hm StubbS die Zahlung der Strafe. Wm. Thompson und Henry Willert, beide notorische Erzbummelanten und SchnapSbudikengäste schickte der Kadi auf je 90 Tage ins Arbeitshaus. Der der Arbeitsscheu und Bummelei angeklagte Benjamin Wilson wurde freigelassen und Frank Lloyd wurde wegen Sachbeschädigung zu $1 Buße verurtheilt. m in m Mozart Halle. Heute Abend echte TurtelSuppe. Henry Victor. Gpr Der D. A. P. Waisenverein hält heute Abend eine Eztra-Sitzung ab, um darüber zu beschließen, ob daö 3ahreösest am 9. September abgehalten oder verschoben oder auf einem andern Platz abgehalten werden soll, da daS Scharlachsieber im WaisenhauS um sich gegriffen hat. ES sind jetzt acht Kinder daran erkrankt. Trusts und Combinationen sind unpopulär. ES giebt aber eine Art Trust," gegen die Niemand etwaö zu sagen hat. Dies ist daS Trust oder Vertrauen daß das Publikum hat in Hood'S Sarsaparilla. Hood'S Pillen sind rein vegetabilisch.

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