Indiana Tribüne, Volume 17, Number 336, Indianapolis, Marion County, 24 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche .'rriSüse-koyrt durch den TrSzei UCcntJ per Woche, die SonntagS-.Tribüne ö TentS per Woche. Beide zusammen ISllent oder 'i SentS per Monat. Per Poft zugeschickt wor uSbezahlung per Jahr. , Ossice : No. 18 Süd Alabama Str. ZndianapoliS, Ind., 21. August 1894. Hypotyekenschulden Ein soeben zur Publication gelangies Census bulletin des Herrn Carroll D. Wright enthält eine Fülle hoch interssanter Mittheilungen über die Hypothekenschulden in den einzelnenStaaten und Territorien. In besonders eingehender Weise sind die Untersuchungen hinsichtlich der Hypotheken, welche in den verschiedenen Landestheilen auf Farmen und Heimstätten lasten, sowie der Zinsenraten geführt worden. Die Totalsumme aller Hypotheken in den Ver. Staaten belief sich am 1. Januar 1890 auf $6,019,679,985. Diese ungeheuere Sume war durch 4,777,693 Hypotheken repräsentirt. welche der Statistiker in zwei Klassen theilt und zwar in Hypotheken, welche auf städtische, und solche, die auf Kind liche Grundstücke eingetragen waren. Auf nicht wenig?? als 273,352,109 Acres lasteten Hypotheken, während die Zahl der betreffenden Stadtgrund stücke 4,161138 betrug. Die geringste Hypothekenschuld mit $2.194.995' hatte Nevada aufzuweisen, während New York mit $1,607,874,301, d. h. nahezu 27 Procent der gefammten Hypothekenschuld des ganzen Landes, an der Spitze stand. Auf den Kopf der Bevölkerung der Union ergab sich eine durchschnittliche Hypothekenschuld von $96; den höchsten- Durchschnitt hatte New Fork mit $263 aufzuweisen, dann folgte Colorado mit $206 und an dritter Stelle stand Californien mit $200. Won allen Staaten hatte Kansas die verhältnißmäßig größte Anzahl von Acres, die mit Hypotheken belastet waren, auszuweisen, näntlich 60.32 Procent allen besteuerten Landes. An Kansas schloß sich N-braska mit 54.73 und an diesen Staat Süd-Dakota mit 51.76 Procent. Ein Durchschnitt aller Staaten ergab Hypotheken auf 23.86 Procent, allen versteuerten Landes. In mehreren Südstaaten ist die Zahl der auf ländlichem Grundbesitz ruhenden Hypotheken auffallend gering. So sind in Kentucky 13.73 Procent der versteuerten Aecker mit Hypotheken belastet, in Airginien 13J59, in Tennessee 11.46, in Florida nur 9.76 Procent; die nied ngste Ziffer aber weist Arizona mit 6.39 Procent auf. Daß vornehmlich der arme Mann an Hypothekenschulden schwer zu tragen liat, ist . eine bekannte Thatsache, und konnte es daher nicht überraschen, daß die Hypotheken im Durchschnitt nur auf geringe Beträge lauteten. Während der am 31. December 1889 abgeschlosJenen Censusperiode waren 6.03 Procent aller Hypotheken auf weniger als $100 ausgestellt, 45.17 Procent lauteten auf Summen unter $500, 63.54 Procent stellten sich unter $1000 und nur 4.05 Procent auf $5000 oder mehr. Der Durchschnitt der bezahlten Zinsen ergab einen Rückgang von 7.14 Procent im Jahre 1880 auf 6.75 Procent im Jahre 1889. Unter 6 Procent per Jahr stellte sich die Zinsrate bei 16.06 Procent aller Hypotheken, auf 6 Procent pro Jahr bei 41.84 Procent und höher bei 42.05 Procent. Im Staate New York fiel die Zinsrate während der Dekade 188089 von 5.89 auf 5.34 Procent, in Massachusetts von 6.06 auf 5.35, in Connectirut von 5.91 auf 5.54, in New Jersey von 5.93 auf 5.61, in Pennsylvanien von 5.87 auj 5.65, in Kansas von 9.47 auf 8.43. in Colorado von 11.05 auf 8.22, in Nebras ka von 8.82 auf 8.04 und in Süd-Dakoto von 10.81 ouf 8.96. In Virginien, West-Virgi-nien und Tennessee blieb die Zinsrate mit nahezu 6 Procent beinahe stationär. dagegen stieg sie in Vermont von 5.81 auf 5.93 und in SUd-Carolina von 7.50 auf 8.35 Procent. Es hat auch nicht an einem Versuche gefehlt, die Verwendung der auf Hypotheken aufgenommenen Gelder zu erMitteln. Persönliche Anfragen in dieser Hinsicht wurden in 102 Counties gemacht und das Resultat war folgenoes: 80.13 Procent der Gesammtzahl der Hypotheken und 82.56 des Nennwerthes waren für Kaufgelder und Verbesserungen, dagegen nur 1.73 Pro:ent waren zur Deckung laufender Ausgaben aufgenommen worden. w Ein falscher Prophet. :ch Berechnung des Professors Falb sollte eine gewaltige Springfluth am 16. August die nordatlantische Küste heimsuchen, allein die UnglücksProphezeiung ist, wie so viele andere Äoraussagungen des famosen Propheten. nicht eingetroffen und die Angstrnlti unter den Anwohnern der New Yorker Bai werden sich hoffentlich wieoer beruhigt haben. Springfluthen treten ein, wenn zur Zeit des Neu- und Vollmondes Mond- und Sonnenfluth zusammenfallen und einander verstärten; eine gefahrdrohende Höhe erreichen sie doch nicht oft. Erdbeben und Springfluth zerstörten am 1. Novembex 1755 Lissabon zu zwei Dritteln. DaZ Meer trat zurück, alö ob es einen Anlauf nehmen wolle, und ergoß sich dann mit Macht über dn Hafendamm und in die höher gelegenen Straßen, die Bewohner, wie die Ratten, ertränkend. Wie gewaltig eine solcheSpringfluth sein kann, das mußten vor etwa dreihig Jahren die Bewohner von Callas in Peru erfahren. Dort lag die eine rikanis: Schrauben-Korvette .Wa-

leree"aus der Rhede und als d!e gewältiz: Wasserwand in der Ferne sichtbar wurde, blieb den Leuten nur die Wahl, verankert zu ertrinken oder an dem Gelände zu stranden und so einen Theiler Mannschaft zu retten. Man kappte die Anker und es war kein Au-

genblick zu früh, denn die Fluthwoge erar tt das Kriegs cyitt und lneo es über eine Vorstadt von Callao hinweg an's Gelände, wo sie es in einer Wein-. Terrasse sitzen ließ. Das Wasser zog slyn fcrt YDtTon VnMt inritsf linh IU.J IIIVU VUI Wi JM . V 'türmte von Neuem an, erreichte aber d'-e frühere Höhe nicht wieder und als Alles vorüber war. saßen die Amerikaner high and dry" wie die Phrase lautet zwei Meilen vom Meere entfernt und 200 Fuß hoch im Gelände und mußten ihre Korvette dort liegen lassen. Seit Iahren hat em Peruaner eine Touristenherberge und eineSchenke n dem auf's feste Land verletzten Kriegsschiffe betrieben. Feuersgefahr der Glühlampe: Die Feueraefährlichkeit elektrisch?! Beleuchtungsanlagen wird im Allgememen nur germa angeschlagen, wenn auch schon in vereinzelten Fällen so wohl durch schlecht geschützte Leitungen, wie, auch durch Beleuchtungskörper selbst Brände entstanden- sind. Namentllch bei Glühlampen. halt man die Möglichkeit eines Unglückssalles für ausaeschlossen.' weil der glühende Kohlenfaden bei Luftzutritt nach Zerstörung der Glashulle sofort verbrennt. röO kann eine brennende Glühlampe unter kalten brennbaren Stoffen, z. V. Schießpulver, zerbrochen werden, ohne es zu entzünden. Neuere Versuche zeigen indeß, daß die Glasbirnen, wenn sie längere Zelt und unmittelbar mit brennbaren Stoffen in Berührung kommen, diese entzünden können, und zwar um so eher, je schlechter diese Stoffe Warme und Licht durchlassen. So fand Mascart, daß gummirte Baumwolle oder doppelt zusammen.gclegier Baumwollenstoss, um die Glasbirne einer Lampe von 32 Kerzen gewickelt, in zwei Minuten, schwarzer Sammet in sechs Minuten sich entzündete. Leichte Stoffe oder Baumwollenstoffe ohne Gummi sind dagegen weit weniger feuergefährlich, weil sie die Wärme durchlassen, so daß eine Wärmestauung m dem Glase nlcht zu Stande kommt. An sich wird das Glas durch den luftleeren Raum von den dunklen Warmestrahlen nur maßig erwärmt; denn eine Lampe von sechzehn Kerzen erreicht, m Paraffin getaucht, nur eine Temperatur von höchstens 200 Grad Fahrenheit, und eine solche von 25 Kerzen etwa 212 Grad. Infolge dessen konnte Ezler Glühlampen mit einer Schicht Pulverstaub, Ekrasit und pulverfdrmigem Pyroxilin bedecken, ohne daß sich diese Ezplosionsstoffe entzündeten, wenn auch das Pulver allmalig seinen Schwefel verlor und das Ekrasit schmolz. Die Wirkung verstärkte sich aber sofort, wenn der explosive Stoff auf einen Gegenstand gestreut war, der die Eigenschaft hatte, die Wärme aufzuspeichern, z. B. auf ein Holzörett chen. Hielt man die Lampe ein oder zwei Millimeter von dem Brett entfernt, so nahm Pyrofilin eine dunkle Färbung 'an, Ekrasit schmolz und zerlegte sich und das Holz fing an zu verkohlen. Schwarzes Schießpulver vcrlor den Schwefel und Salpeterschmelz. Es bedingt also immer eine gewisse Feüersgefahr, brennbare Stoffe den Glühlampen nahe zu bringen. Wird die Lampe von einer Hülle umgeben, so erhöht sich die Temperatur zwischen beiden Wandungen bedeutend; sie erreichte bei einem 50 Minuten dauernden Versuch, wobei die Hülle eineHolz schachtel war. 420 Grad Fahrenheit, entzündete also das Holz sehr leicht. Brachte man eine Glühlampe von 16 Kerzen und 0.15 Zoll Wanddicke in eine Glasglocke und füllte den Zwischenraum mit Wasser aus, so fing letzteres in 15 Minuten an zu kochen. Zerspringt die Lampe durch einen Stoß, übermäßiges Erwärmen oder ohne .sichtbare Ursache, so verbrennt allerdings der Kohlenfaden sofort, und eine brennende Glühlampe kann deshalb, wie schon bemerkt, sogar unter Pulver zerbrochen werden, ohne es zu entzünden; dagegen können sich brenn bare Gasgemische, z. B. beim Zerbrechen des Glases sehr wohl entzünden. Als Beleuchtungsmittel in Bergwerken. in denen schlagende Wetter auftreten können, wären, nach den angestell ten Versuchen, Glühlampen also völlig ungeeignet. Die Baumwoll-Ernte. Die Befürchtungen, daß die Baum-Woll-Ernte in diesem Jahre das Niveau der Mittelmäßigkeit kaum erreichen werde, haben sich nicht bestätigt, ja nach dem statistischen Ausweis des bekannten Fachmanns H. M. Neill in New Orleans ist eine um mindestens zehn Procent bessere Ernte, als im vorigen Jabre zu erwarten. Nach conseroativen Schätzungen sind in diesem Jahre 21,000 Acres mit Baumwolle bepflanzt worden, welche mindestens 8.800.000 Ballen bringen dürften. Hiervon entfallen annährend 2,450.000 Ballen auf Teras und der Rest auf ttc übrigen Baumwoll-Staaten. Diese Angaben basiren natürlich auf der Voraussetzung, daß keine ungewöhrüichen Witterungsverhältnisse eintreten, die alle Berechnungen zumScheltern bringen, und , schließen eine absolute Gewißheit vorläufig aus. Hat jedoch Alles seinen ruhigen Gang, so kann jeder Baumwollstaat einer günstigeren Ernte entgegensehen, als in irgend einem vorhergehenden Jahre. Wie die Felder jetzt stehen, versprechen sie in jedem Staate eine DurchschnittsErnte von 216 Pfund pro Acre, waS bei 21 Millionen Acres eine GesammtErnte von 9 Millionen Ballen Baum wolle erwarten läßt. Aber selbst angenommen. dah ungünstige WitterungsVerhältnisse den Baumwollfeldern schaden sollten, so ist die Pflanze doch schon so weit entwickelt, dak der Gesammt,r-

nag unter 8.500.000 Ballen schwerlich bleiben wird, und Dies wäre immer noch kein ungünstiges Ernteresultat. Bestätigt sich indeß dieVermuthung des ßrn. Neill. und beträgt die Ernte in

Wirklichkeit g.'gen 8,800.000 Ballen. so würden sur die amerllanijcyen xüt bereien. wenn der Export nach Europa und anderen überseeischen andern derselbe bleibt, wie im vorigen Jahre. 320.000 Ballen Baumwolle mehr übrig bleiben, als im vorhergehenden Jahre, Wie im wilden" Westen. Tin einer Svielb'ölle. welche fick in einem Gebäude auf der Puerta del Sol. im Mittelpunkte Madrids vefmdet. erschien neulick Nachts ein anständ:g gekleideter junger Mann. NamenS Eufebio Castillo, der sich an den Spieltisch setzte und in einem Nu alles Gclo, das er bei sich trug, verlor. Von einem Freunde borgte er sich weiteres Geld und verspielte auch dieses. Nun stürzte er hinaus und Jedermann glaubte, er habe den Heimweg genommen, um im Schlafe das Vergeben semes Pecy5 zu suchen. Dem war aber nicht so. denn etwa eine Viertelstunde s paler erschien der genannte Castillo wieder im Spiellokal, breitete ein grotzesiiscynupstuch auf dem Spieltische aus und rief: .Alles Geld in meinen Sack!" Man hielt diese Worte für einen Spaß,' und das Spiel wurde fortgesetzt. Castillo aber zog einen Revolver von großem Kaliber aus der Vrusttasche, richtete ihn gegen den Bankier und jcyne: Macht mir keine Flausen, sonst laß ich das Ding hier knallen. Also schnell herbei mit den Moneten!" Indem er so sprach, raffte er alle auf dem Tische liegenden Gold- und Silberstllcke und Banknoten zusammen, band sie in seinem Schnupftuch ein und stürzte in Begleitung des Freundes, der ihm vo:her Geld geborgt hatte, hinaus auf die Straße. Der Wirth fing an: Diebe! Räuber!" zu fchreien, und die ganze Spielergesellschaft, etwa 20 Mann, setzte, nachdem sie sich von ihrer Verblüffung erholt hatte, den verwegenen Strolchen nach. Nun begann eine wilde Jagd auf der Puerta del Sol und in den anliegenden Straßen. Castillo feuerte zunächst einen Schuß ab auf eine Schaar, die ihm auf den Fersen war. obne iedock Jemanden zu verwunden. Ein Stadtpolizist, der auf dem genannten Platze stand, woule vie Diebe aufgreifen, eine Revolverkugel streckte ihn jedoch nieder. In der Calle Mayor versuchte ein anderer Lscyunmann, den Flüchtigen den Weg zu versperren. Aber auch er wurde niederaeschossen und welter ama's m ra en,dem Lauf. Während Castillo die Calle Mavor hinabrannte, machte sein Bealeiter Kehrum und versteckte sich hinter dem Zaun eines in der Calle Tktuan gelegenen Bauplatzes. Dort aber wurde er von der Polizei entdeckt und gefangen genommen. Das Geschrei und die Schusse hatten inzwischen die im Mintstenum des Innern wacyya benden Gendarmen auf die aeschilder ten Vorkommnisse aufmerksam gemackt. und diese Gendarmen machten sich nun ebenfalls mit gezogener Klinge hinter Castillo her. isrn Gendarm erreichte ihn und versetzte ihm mehrere wucktiae Säbelhiebe auf den Rücken; er hätte ihn wahrscheinlich niederge- ...... s-w m. AS W I hauen, hatte anmo q mcyl vliJschnell umgewendet und dem Gendarmen eine Kuael in das linke Bein geschössen. Castillo setzte seine Flucht fort. Plötzlich aber schoß aus einer Nebengasse ein Nachtwächter hervor und stieß seme Lanze dem Uajtlllo in den Leib. Derselbe siel schwer verwundet zu Boden. Das Volk, welches sich um den Verwundeten ansammelte, hätte diesem den Gnadenstoß gegeben. wäre nicht die Gendarmerie yerveigeeilt. Diese schaffte den Verwundeten in's Spital. Ein Gleiches geschah mit den übrigen drei Verwundeten, den zwei obenerwähnten Stadtpolizisten und dem Gendarmen. Eusebio Castillo geHort einer angesehenen tfaim lie von Granada an. Er soll dem Untersuchungsrichter erklärt .haben, daß er sich um ieden Preis Geld habe verschaffen wollen, um nach Granada reisen zu können, wo sein Vater wohnt. Diesen habe er ermorden wollen, weil er sich mit seiner Braut verheirathet habe. Die beiden verwundeten Polizisten liegen im Sterben. Die gesammte Madrider Presse nimmt aus diesen Vorgängen Veranlassung, um die Ausrottung der isplelyouen, Schlupfwinkel aller Verbrecher, der Negierung dringend zu empfehlen. Lateinisch-amerikanischer Bund. , Mitten in die Berichte über die Wir ren in Centralamerika und besonders in Nikaragua kommt aus Guatemala die Kunde, daß für den Plan eines großen central - amerikanischen Staa tenbundes wieder lebhaft und aussichtsvoll gewirkt werde. Der Gedanke ist bekanntlich schon viele Jahre alt und war schon langst die Hoffnung der gemäßigterenStaatsmänner und Friedensfreunde jener Lander, welche durch Abenteurer Po litik und unablässige innere Kämpfe in der Entwicklung ihrer zum Theil sehr reichen natürlichen Hilfsquellen hintan gehalten wurden und noch kierden. Bei Allem, was man an dem strammen Regiment, das Präsident Diaz in Mexico führt, aussetzen mag, liegt doch der Gedanke nahe, daß ohne ein solches das mexikanische Land wahrscheinlich in keiner günstigeren Lage sein würde, als die-centralamerikcmischen Staaten und verschiedene andere lateinisch-ame-rikanische Republiken. Der Fortschritt Mexicos in den letzten paar Jahren und besonders auch die starke. Machtentwicklung der Ver. Staaten mußten die Centralamerikaner immer wieder daran mahnen, auch ihre Verhältnisse solider zu gestalten. Vor etwa acht Jahren . war diese Idee der Gegenstand sehr regen diplomalischen Schriftwechsels . Aber der schöne Plan fiel durch, hauptsächlich weil San Salvador und Guatemala

besorgt warm, tyre elbsth'errlichleit zu verlieren und von den größeren Staaten Nicaragua und Honduras verschluckt zu werden. Nichtsdestoweniger gewann der Vundesplan immer mehr Freunde, und jetzt

wird aus Guatemala berichtet, daß sich die vier genannten Staaten über die Grundlage einer Union geeinigt bäten. und auch Aussicht aus den Anschluß von Costa Rica vorhanden sei. Denn: Wo Alles liebt, kann Karl allein nicht hassen," oder er wird gar mit etwas Gewalt zur Raison gebracht, wenn nur erst das übrige vierblätterige Kleeblatt sich bewährt. Ueber die Einzelheiten dieses EinVerständnisses ist noch wenig bekannt; es scheint aber, daß die Ver. Staaten auch in diesem Falle im Wesentlichen zum Vorbild dienen sollen. Die einzelnen Staaten der neuen Föderation sollen als solche weiterbestehen; es soll indeß ein provisorischer Präsident gewählt werden, während die Präsidenten der verschiedenen Länder als Gouverneure" weiter regieren. Eine im September zusammentretende Convention soll über die Bundesversasiunz entscheiden, und man erwartet, daß nach d'eren Beschlüssen die neue Regieruna im Mal nächsten Jahres in Gang gesetzt werden kann. Daß gerad: in der letzten lt die Stimmung für eine solche Föderation eine so starke geworden ist, und man es eiliger hatte, ist wohl hauptsächlich au? die Wirren in Bluefields, an der Mosauitoküste Nikaraguas, und auf die Vefllrchtung zurückzuführen, daß eine britische Schutzherrschaft über die Corn Islands oder einen Theil jener Küste erklärt werden könnte. Vergegenwärtigen wir uns, waZ eine solche Vereinigung zu bedeuten hat. Der neue Bund würde eine Bevölkerung von zwischen 3 und 4 Millionen auf weifen und einen Flächenraum umfas sen, welcher ungefähr demjenigen der Staaten New Jork, Pennsyloarnen, Connecticut. Rhode Island. Massachusetts. Vermont, New Hampshire und Maine zusammen gleichkäme. Bei geordneteren Verhältnissen könn te sich die Bevölkerung bald erheblich vermehren, und vielleicht würde ein Theil der Einwanderung aus dem sudlichen Europa dorthin gelenkt wer den. Die Producte dieser Länder bestehen hauptsächlich.aus Kaffee, Zucker, Tabak, Cacao, Reis, Baumwolle, tro pischen Früchten und werthvollem Holz, und ihre Vertretung auf der ver flossenen Chicagoer Weltausstellung hat, trotz der obwaltenden ungünstigen Verhältnisse, sich zum Theil entschieden Achtung errungen. . Die bergbauliche Entwicklung ist da und dort auch nicht aussichtslos. An dem Handelsverkehr mit diesen Ländern haben die Ver. Staaten den Hauptantheil, obgleich auch Deutsch land, England und Frankreich ziemlich stark vertreten sind, und zwar m jedem der betreffenden Staaten. Es mag indeß noch viel Wasser von den centralamerikamschen Gebirgen zu den beiden Oceanen hiabfließen, bis der neue Bund zu innerer Festigkeit und dolliaer aunererUnabbanaiakelt aelanat ist. 'Die Fähigkeit der Völkerschaften südlich von Mexico zur Seiostregie rung ist noch immer eine höchst frag liche; immerhin wäre ebenso gut. wie eine Anzahl kleinerer Scheinrepublilen, eine große und mächtige Republik denkbar, die sich mit der Zeit auch großbritannischen und amerikanischen Interessen an Centralamerika gegenüber geltend machen könnte. Wenn die Hauptperson aber kein mindestens ebenso fähiger politischer Dictator wie Diaz oder unter Umständen ein Militärgenie wie Juarez ist, läßt. sich dieses Ziel wohl nickt erreichen oder auf die Dauer sichern NriegSschlss'Stapcllaus. Wer lediglich die telegraphischen Berichte über den Stapellauf dieses, oder jenes unserer neuen Schlachtschiffe liest, mag sich einen sehr unzulänglichen Begriff von dem wahren Charakter dieses Vorganzes machen, bei welchem die festlichen Ceremonien noch das Wenigste sind. In unserer Zeit ist freilich der Stapcllauf eines Kriegsschiffes rasch abgethan; er nimmt in den amerikanisct)en Schiffsbauhöfen) selten mehr, als 12 Secunden in Anspruch soweit der unmittelbare technische Vorgang in Betracht kommt aber dies darf nicht über seine Schwierigkeiten hinwegtäuschen. Drei Dinge sind zum Erfolge des Stapellaufes unerläßlich. Erstens muß genau der richtige Zeitpunkt eingehalten werden, nämlich der Höhepunkt der Fluthzeit; 'zweitens muß di? Bewegung des Schiffes nach dem Wasser hinab ganz glatt und gleichmäßig schnell vor sich gehen, und unter keinen Umständen darf dasselbe irgendwo unterwegs hängen bleiben oder Aufenthalt haben; und drittens darf auf keinen Theil des Schiffes ein einseitiger Druck oder Zug geübt werden. 'Der letztere Punkt ist von großer Wichtigkeit und macht den Stapellauf thatsächlich zu einer sehr complicirten Sache. Der. sorgfältige und erfahrene Ingenieur, welcher die Arbeit unter sich hat, kann die Spannung für jeden Theil des Bootes auf seiner Abwärtsbewegung und für jede Lage desselben in Zwischenräumen von nur einem Fuß zutreffend abschätzen. Von der allergrößten Bedeutung ist aber ein gewisser Augenblick, in welchem das Fahrzeug schon beinahe zu zwei Dritteln im Wasser ist und durch den Auftrieb desselben gehoben, sozusagen vom Neptun aus die Schultern gcnommen wird. Gerade da ist die Gefahr einer einseitigen Spannung am größten. und falls etwas passirt, falls am Gerüst etwas bricht, so ist wahr scheinlich das ganze Schiff ruinirt. waS bei einem Boote, wie es z. B. das neue Schlachtschiff Jndiana" ist, einem directen Verlust von nahezu 5200.000 gleichkommt. Sobald der eigentliche Staperlauf, so kurz, wie ereianißvoll. vorüber itt.

wird die Maschinerie' hereingehoben und in die richtige Lage gebracht. Nun kommt das Collegium der RcgierungsSachverständigen und inspicirt das Fahrzeug Zoll für Zoll. Darauf werden die Feuer angezündet, und die Probefahrt kann losgehen.

Vier Stunden hindurch, unter der größten, wenn auch unterdrückten Aufregung bei jeder nervösen" Veweauna des Schiffes, jedem Zucken, läßt man die Maschinen mit vollster Leistungssahigkeit arbeiten, um die großtmögliche Geschwindigkeit zu erzielen. Jetzt steh! Prämie oder Strafe in Sicht! Der Bruch eines VolzenS oder die Ver-chievung-eines Ventils kann für die Contractoren den Verlust von Tausenden von Dollars bedeuten. - Natürlich werden während dieser kritischen Stunden nur die erfahrensten Arbeiter in den Feuerungsräumen bescyastlgr. ie werden dort eingeschlossen und unter keinen Umstanden freigelassen, ehe die Probe vorüber ist. Äon einem Faß aus, welches auf dem Verdeck steht, wird in einem 'Gummischlauch gekuhltesTnnkwaffer. auf welches etwas Hafergrützen - Mehl gechuttet l t, zu ibnen hinuntergelassen. und dies darf ihre einzige Labung sein. Aus alle stellen der kostbaren Maschinerie, wo die Gefahr einer Ueberhitzung vorhanden ist. läßt man beständig einen Schlauch spielen, als ob e5 dort brenne. Auch wird fast jedes Pfund Kohle, das für eine solche Probefahrt benutzt werden soll, sorgsältig ausgewählt. Wenn endlich die vier Stunden vorüber sind, seufzt Alles an Bord erleichtert auf. Denn jetzt kann man sich, nach einer ungewöhnlichen Anspannung und Erregung ohne Unterlaß, sozusagen auf seinen Lorbeeren ausruhen. Das Schiff geht nunmehr vom Contractor in die Hände der Regierung über, und noch tagelang jagt eine Festlichkeit und Ceremonie die andere, und die Flaggensalutirungen wollen kein Ede nehmen.' , Deutsche LoealS!aHrichten. V1dnburg. O l d e n b ur g. Von einem schwe ren Unglück wurde eine Oldenburger Familie betroffen, welche längere Zeit in Amerika gelebt hat. Infolge der letzten dort stattgehabten Unruhen wurde das ganze Anwesen der Familie in Brand gesetzt und eingeäschert. Völlig mittellos trafen die Bedauernswerthen hier ein; der Mann ist jetzt wahnsinnig geworden und befindet sich in einer Irrenanstalt. Anwalt, Dessau. Der . Soldat Franz Rönicke wurde in der Büchsenmacherei der hiesigen Kaserne von einem Kämeraden in Folge unvorsichtigen Umgehens mit einer Schußwasse erschossen. Ol,liringen, E i s e n a ch. Eine seltene Ehre hat die Gemeinde Bifchosroda dieser Tage ihrem Lehrer, Herrn Hohmann, erwiesen, der am 10. Juli auf eine 40jähnge Thätigkeit zurückblicken konnte. Sie hat diesen Anlaß benutzt, um ihn zum Ehrenbürger zu ernennen. G e r a. Ueber das Vermögen der Firma Gustav Leutzsch. Kunstanstalt für Chromo-Lithographie, Buch- und ! Steindruckerei, ist vor einigen Tagen der Konkurs eröffnet worden. Weimar. Schon seit längerer Zeit hat man im unteren Jlmgebiet Kohlenlager vermuthet. Jetzt ist an dem 1 1-2 Stunden von hier gelegenen Dorf Ulrichshalben in einer ?jcfe von etwa vier Metern ein nahezu 73 Centimeter mächtiger Kohlenflög gefunden worden. SroRt)evt00tlum fiefTem Vabenhausen. Der etwa 60jährige Schweinekastrirer Peter Gohr aus Seligenstadt ließ sich bei der Gemarkung Zellhausen von dem nach Seligenstadt abgelassenen Güterzug überfahren. Gonsenheim. Anfangs Mai begab sich ein junger Bursche Namens Appel im Alter von 25 Jahren von hier fort, ohne daß die Hinterbliebenen eine Ahnung hatten, wohin sich derselbe gewendet haben könnte, auch blieben alle Nachforschungen über den Verbleib desselben erfolglos. Dieser Tage nun kam ein Schrein aus Ostindien, welchcm ein Todchein beilag, wonach der Vermißte bei der Fahrt dorthin auf der See ertrunken ist. K o st h e i m. Dem Militär, dem s. Z. vom Gouvernement der Besuch des Mainzer Hof" (Gastwirth Mehlinger) verboten worden war, wurde der Besuch dieser Wirthschaft wieder gestattet. Mainz. Der Raubmörder Rohrbacber, dessen Revision gegen daS Todesurtheil desl hiesigen Schwurgerichts vom Reichsgericht zurückgewiesen worden ist, hat an den Großherzog ein Gnadengesuch gerichtet. Da Rohrbacher noch keine 20 Jahre zählt, ist es nicht ausgeschlossen, daß der Verbrecher mit dem Leben davonkommt. Oppenheim. Letzthin erschoß sich der 23jährige Küfer Adam-Mahes in seiner Wohnung. Sauern. München. Zwischen der Ludwigsbrücke und der Jsarlust wollten zwei Lenker von Kicselfuhrwerken ihre Pferde in der Jsar schwemmen und fuhren mit den vollständig bespannten Wagen in den hochgehenden Fluß, in welchem Pferde und Wagen bald den Boden verloren, so daß die Pferde nicht mehr die Kraft hatten, die von der Strömung ergriffenen Wagen an'sUfer zu ziehen. Die Knechte stürzten 'sich in's Wasser und rissen an den Pferden; der eine. Namens Bichler, rettete sich auf die obere Fontäne, von welcher er später mit einem Kahn geholt wurde. Der andere, Neichhold mit Namen, hielt die Pferde fest und ertrank mit den vier Pferden in den Jluthen. Augsburg. Dieser Tage versetzten drei Strolche, welche von Schutzleuten angehalten wurden, einem acht, einem anderen 16 Stich: und verwundeten Beide tödtlich; die Thäter wurden verhaftet. ; Hof. Lehrer Jakobi auS Waldheim ist in einem hiesigen Gasthofe todt im Bette aufgefunden worden. Als To-

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Rheumatismus. Buckncr, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich $ dauernd geheilt. Amanda Merken.

Aas Alut ist das Leben des Korpers." ßUttsHlui oDr. Augnst König's Hamburger Tropfcno Das beste Mittel dagegen.

verursache wurde Vergiftung mit Cyankali festgestellt. K r i e g s f e l d'. Der Kaufmannslchrling Alexander Hübsch von Miinstcrappel hat sich durch einen Revolverschuh bei seinem Onkel Ludwig Rapp dahier tödtlich verletzt. Landshut. Vom hiesigen Landgericht wurden drei politisirende Damen sie hatten sich über den PrinzRegenten in beleidigender Weise vergangen zu je zwei Monaten, bezw. anderthalb und ein Monat Gefängniß verurtheilt. Ludwigshafen. Unter der Anschuldigung schwerer sittlicher Verbrechen, begangen an seiner 6 Jahre alten Stieftochter, wurde des Tagner Martin Beckmann hier in Haft genommen. Jmsweiler. Die Frau des Müllers Jakob Kolter von Gehrweiler hat sich erhängt. M u r n a u. Major von Rückert, welcker Murnau seit 14 Jahren als Sommergast besuchte, ist beim Baden im Staffelsee ertrunken. N e u st a d t a. H. Der sogenannte Storchenthurm", Herrn Maurermeister Gaßner gehörig, ging durch Kauf an Herrn Heinrich Bernhardt um den Preis von 11,000 M. über. Regensburg. Der 17jährige Sobn des Zimmerpoliers Händlmeier stürzte beim Schlachthauscanal in die Donau und ertrank. Württemberg. Stuttgart. Derz verheirathete Uhrmacher Ludwig Laukemann, welcher in der Karlsstraße 15 einen Laden hat, bekam dieser Tage einen Tobsuchtsanfall. Er drohte seine Frau und Schwester und Jeden, der ihm nahe kam, zu erstechen. Erst nach vicler Mühe gelang es sechs Schutzleuten sich des Tobenden zu bemächtigen und ihm die Zwangsjacke anzulegen, worauf er nach dem Hospital gebracht wurde. Binswangen, OA. Neckarsulm. Mehrere Personen sind hier an Typhus erkrankt und befinden sich zum Theil in sehr bedenklichem Zustande. Die Ursache der Krankheit wird schlechtem Wasser zugeschrieben. Böckingen. Der hiesige Wagner Christoph Bauer, welcher Abends in seinem Garten mit Kirschenörechen beschäftigt war, wurde am nächsten Morgen unter einem Baume liegend todt aufgefunden. Der Betreffende ist so unglücklich von dem Baume abgestürzt, daß ihm ein Pfahl durch den Hals ging, was seinen Tod zur Folge hatte. Denkendorf. Der 33 Jahre alte, ledige Maurer Johann Froschle brachte seinem 31 Jahre alten, vcrheirathew Bruder Gottlieb vermittelst seines Taschenmessers einen Stich in'S Herz bei, an welchem letzterer nach drei Minuten starb. Der Ermordete, ein ruhiger und nüchterner Bürger, hinterlaßt eine Wittwe und drei unmüidige Kinde?.. . ! E b i n g e n. Ein hiesiger 17jahri ger junger Mann, Namens Bauer, der mit dem Ebinger Jünglingsverein einen Ausflug nach Beuron in's Donauihal gemacht hat, ist beim Baden in der Donau ertrunken. G ö p p i n g e n. Buchhalter Pseiffer, der seither in der Schuhfabrik von Hermann Gaiser hier beschäftigt war, wurde in Zürich durch einen von einem Neubau herabstürzuiden Balken am Kopfe lebensgefährlich verwundet. Derselbe war im Begriff, in Zürich seine neue Stelle anzutreten. Nenningen. Ein in zweiter Ehe lebender Maurer gab auf - seine Frau und sein kleines Kind mit einem Revolver zwei Schüsse ab, welche erstere am Kops und letzteres am Fuße lcicht oerwunditen, worauf der Thäter flüchtete und, von einigen Männern versolgt, auf sich selbst zwei Schüsse abfeuerte, wovon ihn einer am Kopfe sehr sch.-ver verletzte. Oberboihingen. Der BahnWärter Knecht ist beim Baden im Neckar ertrunken. Schorndorf. In BaltmannsWeiler auf dem Schurwald brannten zwei Wohnhäuser nieder. S ü ß e n bei Göppingen. . Einen sensationeller? Selbstmord beging der in zweiter Ehe lebende Bäcker Brinzinz von hier. Derselbe ging auf den Friedhof und hängte sich an dem auf dem Grabe seiner ersten Frau stehenden Kreuze auf. W a l d s e e. In Folge Blitzschlags brach im Hause des Bauern Wiroe! in Kümmerazhofcn ein. Brand aus, weler dasselbe einasckerte. m Rudy'S Plle Sltppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder das Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu vcrkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Min Schön und rein Soll daö HauS stets fein! Die besten Bürsten dazu kauft man be H. S ch e d e l 420 Oft MeCcrty QU.

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