Indiana Tribüne, Volume 17, Number 335, Indianapolis, Marion County, 23 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und OonntagS. Die tägliche .Tribüne-kostrt durch den Träger ilCeittl per oche, die EonntagS.Tribüne S TentS per Oocye. Beide zusammen 15 Cent oder Cent perTZonat. PerPoft,ugeschiStiVr aslbezahlung ff per Jar. Office :No. 18 Süd Alabama Str. Zndianapoliö, Ind.. 23 August 1894. Li Hung Tschang. - ' AlZ eine Londoner Telegraphen Ugentur kürzlich die Nachricht brachte, daß der Vicekönig von Pe-Tschili. Li Hung Tschang, beim Kaiser von China in Ungnade gefallen sei, vermochte man die Richtigkeit dieser Nachricht in der vorliegenden Fassung nur schwer zu glauben, denn d Entlassung Li Hung Tschangs im gegenwärtiaen Augenblicke würde für China fast die Bedeutung eimZ verlorenen Feldzuges haben. Wie sich nun herausstellt, ist denn auch Li Hung Tschang nicht vollständig in Ungnade gefallen, sondern er hat nur einen Rüffel erhalten. Li Hung Tschung ist jedenfalls der einzige bedeutende chinesische Staatsnunn und seit dem Tode des Marquis- Tseng hatte er keinen Rivalen mehr. Li hat genug von europäischen Staatsmännern gehört, um sich ein Vorbild zu wählen, und dieses Vorbild ist Fürst Bismarck. Cr hat sich früher sehr geschmeichelt gefühlt, wenn man ihn mit dem deutschen Staatsmanne verglich ob dies jetzt noch der Fall ist, wissen wir nicht. Li Hung Tschang ist ein echter Chinese ebenso wie es Tseng war und eö ist daher um so auffälliger, daß er unter der Mandischen Dynastie einen so ungewöhnlichen Einfluß erlangt hat, denn die Stammes- und Familienunterschiede sind im Osten noch von außerordentlicher Bedeutung. Li Hung Tschang, welcher 1823 im Dorse Hweilung in der Provinz Anhüei geboren ist und einer seit Generationen durch literarische Qualifikationen berühmten Familie entstammt, widmete sich ebenfalls bis zum Jahre 1347 literarischen Studien und wurde auch Mitglied der Hanlin-Aka Um.it (Pinsel-Wald Feder-Wald). Erst im Jahre 1853 warf der junge Li auf kaiserlichen Befehl de.n Schreibpinsel fort und griff zum Schwerte, um gegen die Taiping-Rebellen zu kämpfen. In demselben Jahre noch wurde er für seine Verdienste durch einen weiT,tn Knopf des sechsten Grades und. eine schwarze Feder belohnt. Zwei Jahre darauf verlor er seinen Vater, aber der Kaiser hielt Li für so unentbehrlich, daß er ihn von der sonst vorgeschrieben neu monatlichen Trauer und Selbst Verbannung aus dem öffentlichen Leben befreite. Nun wurde Li Präfekt der den Rebellen genommenen Stadt Han Schan,dann Provinzial-Oberrich-ter und Generalstabschef bei Tseng-Kuo-sans, dem Vater des später so bekannt gewordenen Marquis" Tseng. Bis 1863 sehen wir Li beständig mit der Leitung militärischer Operationen beschäftigt, wobei tt stets so erfolgreich war oder wenigstens sich bei Hofe als so erfolgreich hinzustellen verstand, daß er bereits 1863 den Rang eines Ju-nior-VormundeS des Thronfolgers" erhielt. Da kam ; das Unglück im Jahre 1863: Li Hung Tschang mußte nach Peking berichten, daß em Haufe Nlen fei Rebellen gegen die Hauptstadt mar schire. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Li würde zum Verluste der Pfauenfeder (welche er, bei läusig bemerkt. Mitte der 50er Jahre für die Eroberung der obenerwähnten Stadt Han Schan erhalten hatte), der gelben Reitzacke und der erblichen Ti tel verurtheilt. Die gelbe Reitjaeke ist das Symbol der kaiserlichen Gunst und der höchsten Macht, welche ebenso wie die Pfauenfeder mit den dreiAugen nur sehr selten verliehen wird. Der erste Marquis Tseng stieg so hoch zn der Gunst seines Kaisers, daß die Kaiserin selbst dessen Rock auszog und ihn sn nem Unterthan umhing, und der Mar quis wußte die Ehre zu schätzen. Nie mals zog er das Kleid ab. Nach Iah ren starrte es von Schmutz und war so hart wie Pappe geworden. Der Marquis wurde mit dem gelben Rock am Leibe begraben. Li Hung Tschang gewann jedoch bald durch seine militärischen Erfolge die kaiserliche Gnade wie der und wurde nicht nur in alle seine früheren Wurden aus Neue emae setzt, sondern erhielt nun a.uch den Titel eines Senior Vormundes deZ Thronfolgers". Nachdem Li dann den Aufstand der Muhamedaner in Kuei Jschan unterdrückt hatte, wurde er zum Generalgouverneur , deri P-rovinz Pei Tsch.li (nördliche Kaiferprovlnz im Ge gens?tz zu den früheren Nan Tschili h oder Nanking, der sudlichen Kaiserpro v$mz) ernannt und damit zugleich zum Qd?7Deseylgyader aller die Kaiserpro vinz und. die Reichshauptstadt Peking vewacyenoen Gruppen, der wichtigsten Festungen und Arsenale, gemacht. Seit dem Jahre 1872 ist Li Hung Tschang der eigentliche Regent Chinas qewesen. aurnal der im Jahre 1875 aus den yron gekommene Kaiier Kuana-ksu bis 1889 unmündig war. Alle seit 20 Jahren mit den fremden Machten ab geschlossenen Verträge tragen Li Hung IchangS Unterschrift. Alle fremden Diplomaten, welche nach Peking reisten, ..... ! . r - f l i r ' iiiuvzii nie ociseqti, oein IN .reninn (etwa 80 Meilen von der Hauptstadt entfernt) residirenden Vicekönige von Pe-Tschili ihre Aufwartung zu machen und alle Fabrikanten und Lieferanten von Kriegsmaterial haben nur durch Vermittlung des Allmächtigen oder, mit seiner Zustimmung ihre Zwecke errer chen können. Begünstigung der Europäer ist es denn auch stets gewesen, was seine Neider ihm vorgeworfen haben. Im Jahre 1881 wurde auf Li Hung Tschanq's Anregung die erste Landtelegraphenlinie zwischen Tientsin und Scba.n.abai beraettellt und au die Er-

Öffnung Koreas ist' seiner Jttitiatwe zu verdanken, wie wir bereits . früher hervorgehoben haben. Durch die TonkinMfaire und den officiösen" Krieg mit Frankreich wurde der Einslun Li Quna Tschanas nicht vermin-

dert, wohl aber schien derselbe seit 1837 sQwacker zu werden, als ihm in Tsena ein gefährlicher Rivale erstand. Der kfet 71 Hahrealte und durch Gicht vielfach geplagte Vicekönig ist immer noch ein leidenschaftlicher Mann, der jaie ein rechter Kriegsmann fluchen kann. Li verschmäht alle geistigen Getränke. Smn fiirräM lfm fiM .ftnfr W?kl IT UfcMi HUftk Vl " sich von demselben soviel als möglich sernda t und daher den ?lntr:auen daselbst weniger zugänglich ist. seine Ab sichten auch schwer zu durchschauen sind. Sein Motto ist China für die Chinesen" und er alaubt sehr schlau aehandelt zu haben, daß er seine Armee durch Deutsche, seine Flotte durch Englander und seine öffentlichen Arbeiten durch Franzosen hat ausführen lassen. Li soll unaebeuer reich sein, wenn auch ole Angabe, daß alle seine Besitzungen 50 Millionen Dollars werty sind, arg übertrieben sein mag. Im Verkehr mit 'fremden thut der alte Herr, als wenn er kein Wort englisch versteht. allein man glaubt vielfach, dah er solche Unkenntnch nur heuchett.um seinen Besucher desto besser durchschauen zu konnen. !U dieser Zuruclyaltunq lleat überhaupt ein großer Theil seiner Stärke. Als Beweis für seinen uiuu verlässigen Charakter wird erzählt, daß cr trotz seines dem General Gordon gegebenen Versprechens, das Leben tm er Triping-Rebellen, die sich ergeben atten, zu schonen, diese doch köpfen ließ. Gordon war darüber so wüthend. daß er Li wahrscheinlich erschossen hätte, wenn er desselben hätte habhaft werden können. Der Gewaltige, vor dem seine Gene räle fast in die Knie sinken, um ihn dann hinter seinem Rücken schlecht zu machen, hat nun wegen der Mißerfolge der chinesischen Kriegsschiffe einen Rüffel bekommen, indem ihm abermals die gelbe Reitjacke entzogen worden ist, mit dem Bemerken, daß er bei den Kriegsrüstungen nicht seine Pflicht gethan habe. Natürlich handelt es sich dabei um eine Palast-Jntrigue, welche um so eher Erfolg haben konnte, als auch der 22jährige Kaiser Kuang-sü (Fortsetzung des Glanzes") seit einiger Zeit die Nei;ung verspüren soll, mit mehr Selbsttändigkeit vorzugehen. Mit der Kai-erin-Exregentin. welche einen vorHerrchenden Einfluß ausübt, steht Li Hung Tschang vorzüglich, aber er hat auch mächtige Gegner bei Hofe: so den Vicekönig der beiden Han, Tschang Tschi Tong, der den Li haßt, weil er ihn 1889 aus Kanton abberufen hat. dann dessen Bruder Tschang Tschi Wan, Mitglied der Inneren Rathskammer und Oberpräsiden der CivilVerwaltung. Wenn Li nicht über die besten Truppen des Reiches verfügte, würde man ihn wohl schon schärfer zu Leibe gegangen sein.' Als ihm das ersie Male die gelbe Reitjacke entzogen wurde, meldete der so Gemaßregelte sich m Peking an der Spitze von 10. 000 Mann. Das hat ihm damals wahrscheinlich den Kopf gerettet. Die Neger von Oklahoma. Im höchsten Grade bemerkenswerth sind die Fortschritte, welch Oklahoma in den letzten paar Jahren gemacht hat. Ehe es dem weißen Manne zu? Besied lung geöffnet wurde, war. das Terriwrium ein Tummelplatz für Indianer sowie weiße Desperados, welche an Wildheit einander wenig nachgaben, und heute klopft Oklahoma. Aufnahme als Staat heischend, an die Thüren des Congresses. , Diese Wandlung zum Bessern hat sich m der verhaltnlßmarng kurzen Spanne Zeit seit dem 22. April 1889 vollzogen. Unter der Bevölkerung des Territoriums ist das farbige Ele ment sehr stark vertreten und nimmt dasselbe nicht blos wegen seiner großen Kopfzahl, sondern auch totatn seines bedeutenden: Besitzthums den hervorra gendsten Platz ein; bei seiner eventuel len Aufnahme als Staat wird Okla hoina im Verhältniß die stärkste Neaer bevölkerung von allen Staaten haben, die Süostaaten natürlich ausgenom men.'. .Nach zuverlässigen Schätzungen belauft sich dieGesammtzahl aller AfroAmerikaner des Territoriums auf ca. 06.000. von denen 8,566 in Blaine, 14,000 in Kingfisher, 8,400 in Lincoln und 10.000 in Logan County ansässig sind, während der Rest in anderen Landestheilen zerstreut lebt. Das Besitzthum der Neger wird auf 56.353.326 bewerthet; davon entfallen $8,488,190 auf 548.819 Acres Farm land. 537,400 auf Grundeigenthum in Städten und $837.736 auf persönli ches Eigenthum. Das Land in Okla homa ist meistens noch unbebaut und deshalb nur gering bewerthet. Bei der Besiedlunq hatte die Mehrzahl der Co fernsten kaum mehr als ein Gespann im Besitz, ja viele besaßen nicht einmal ein solches. Trotzdem ist überall ein Fortschreiten der Cultur bemerkbar. Die Dug-outs" wie Sodh'äuser" verschwinden zusehends und an ihre Stelle treten nette Farmhauser. Die Mehrzahl der in Oklahoma an sässigen Neger stammt aus den Süd siaaten, besonders hat Tennessee 'ein starkes Contingent gestellt. Die ersten farbigen Ansiedler veranlassen, immer mehr Racegenossen zur Auswanderung und geht die Zunahme der Ne gerbevölkerung so rapid von Statten, daß bei der Aufnahme! des Teriito riums als Staat ihre Kopfzahl sich auf ein volles Hunderttausend belaufen dürfte. In den meisten Fällen haben die farbigen Ansiedler, denen feindliche Indianer und Weiße zu schaffen mach ten, ihre Heimstätten mit ebensoviel Muth wie Geschick zu vertheidigen verstanden. Einzelne Landestheile, befinden? sich ausschließlich in den Händen der Neger und Angehörige der kaukasischen ötace sind so selten wie weiße Raben. So wurde die Stadt Langswn von einem Neger Namens E. P. McCabe, der fru her. Auditor deS Staates Kansas war.

gegründet. Die Straßen, Avenueö und Boulevards derselben sind nach promineiitm Afro - Amerikanern benannt, auch gibt es dort eine den Interessen der Neger gewidmete Zeitung. Die vorstehenden Zahlen beziehen sich

nur auf das Negerelement von llliaboma. ausschließlich anderer Theile des alten Jndianerterritoriums. Auch dort r- . , r r. cf rrr! UND viele Äsro 'aniciuunci uuUiy, von denen manche Eigenthum tm Wertbe von Sunderttausenden von Dollars besitzen. Die Creeks sowie Seminolen haben mehr afrikanische, als indianisches Blut in ihren Adern. und dies tritt besonders beim Gouverneu? Brown vom Stamme der reers zu Tage. Wahrscheinlich werden die Länder der Kickapoos. Kiowas. Comanches und Apaches bald der Besiedlung erschlossen, worauf die Reihe an die 'fünf civilisirten Stämme, deren Landbesitz gemeinsam ist.kommen wiro. Die Weißen werden dann das ganze Jndianerterrrtorium verschlungen yaben: freilich wird! ein sehr bedeutender Ven den Negern zufallen. John Butt zur Tee. Die englischenFlottemnanöver. welche jüngst ihren Anfang genommen haben, lenken, mehr denn je d Aufmerksam keit maritimer Kreife aus sich, sowohl hinsichtlich des interessanten zu lösenden Problems, als auch der Art der Zusommensetzuna der betheüigten Ge schwader. Den Manövern ist eine allgemeine Mobilisation der Flotte vorausgegangen, und es nehmen an denselben nicht weniger als 96 Schiffe und Fahrzeuge Theil. Dabei scheinen die nur schwach vertretenen Panzerschiffe verschiedenen Alters und Typs eine wemger wichtige Rolle zu spielen, als das Heer von Kreuzern und kleinen Fahrzeugen welche ohne Ausnahme hochmodern sind und große Geschwindigkeit besitzen. D gesummten Streitkräfte bestehen aus zwei Flotten, der rothen und blauen, und zede Flotte wieder aus zwei Geschwadern. Chef der rothen Flotte ist der 8Zice - Admiral Fitz-Roy. dessen Streitkräfte aus dem A- und BGeschwader bestehen. Ersteres wird von ihm selbst, letzteres vom ContreAdmiral Dale befehligt. Das A-Ge-schwader umfaßt zwei Panzerschiffe von 14.000 Tons, zwei Kreuzer erster Klasse, sieben Kreuzer zweiter Klasse, sieben Torpedo - Avisos und zwei Torpedojäger, die beiden dielgenannten Schnellläufer Havock" und ...dornet". Das B-Geschwader zählt drei Panzerschiffe, zwei Kreuzer erster Klasse, drei Kreuzer zweiter Klasse, vier Kreuzer dritter Klasse und vier Torpedo-Avisos. Eine Flotllle aus sechs Torpedobooten und einem KüstenvertheidigungSpänzer vervollständigen diese Streitmacht, deren Operationscentrum. Belfast in Irland ist. Die .blaue Flotte wird vom Contre - Admiral Seymour befehliat und besteht aus dem C-. und D-Ge-schwader; ersteres wird von Seymour selbst, legeres vom Contre-Admiral Drummond geführt. Das C-Geschwa-der zählt sechs Panzerschiffe, einen Kreuzer erster Klasse, sieben Kreuzer zweiter Klasse und drei Torpedoavisos; das D-Geschwader ein Panzerschiff, drei Panzerkreuzer, drei Kreuzer zweiter Klasse und drei Torpedoavisos. Eine Torpedoslotille von 18 Torpedobooten, welche in sechs Divisionen zu je dreien mit einem Leitschiff auf den Stationen , Holyhead. Waterford. Kingstown, Milford - Haven. Queenstown und Piel, zu beiden Seiten der irischen See gelegen, vertheilt sind, ist dieser Flotte beigegeben. Die rothe Flotte verfügt mithin über 45, die blaue über 51 Schiffe und Fahrzeuge. Die von der Admiralität gestellte Aufgäbe setzt einen unpassirbaren Streifen des Atlantischen Oceans, von dem südwestlichen Punkte Irlands ausgehend und in derselben Richtung verlaufend, voraus. Admiral Fitz-Roy (roth) liegt mit einem seiner Geschwader auf der westlichen Seite dieses Hindernisses in Bere-Haven, mit dem anderen in Falmouth an der Südküste Englands. tContre - Admiral Seymour ist dagegen mit dem Gros der blauen Flotte in Queenstown, am Eingang des Canals St. Georges postirt. während sein Verbündcter, Admiral Drummont, die Shannon am Atlantischen Ocean zum ttusganaspunkte hat. Um sich zu vereinigen, hätten also die blauen Geschwader ein kleineres Terrain zu durchfahren, als die rothen. Der Zrische Canal, durch welchen eine Vereintgung der Geschwader beider Flotten nur möglich ist. wird durch die Torpedodivisionen, beider Flotten bewacht, wcnngleich die blauen über eine bedeuttnd größere Zahl von Torpedobooten verfügen. Auf die Entwickelung und den Ausgang der Operationen ist man 'el.r gespannt, dieselben tragen in mehr t-'.l e!"?r Ve','k'.ln.z ein:n sensationellen . D e r 43 I a h r e a l t e I o h n M. 'Lundin angelte am Pier von Old Locust Point am Fuße der Bay 32. Str., New Aork, als ihm plötzlich beim Zahlen seiner Baarschaft eine Zwei-Dollars-Note vom Winde entführt wurde und in die Bay fiel. Lundm sprang ihr nach; Richard Moore von 13. und Benson Avenue und Henr' Pfalzer von 79. Str. und 21. Ave. v merkten, daß Lundin, nachdem er 50 Fuß weit geschwommen war, plötzlich auf dem Rücken im Wasser trieb. Sie bestiegen ein Boot und fanden ihn, als sie ihn erreicht hatten, als Leiche Im Munde hielt er die Zwei-Dollars-Note, um deretwillen ex sein Leben geopfert hatte. Als die beiden Männer die Leiche in's Boo hoben, entfiel ihr die Banknote und wurde von den Wellen der Bay schnell entführt. Der Leichnam wurde von der Polizei des ?. Sub-Bezirks in Gewahrsam genommen. John Tyler, jun., der Sohn des früheren Präsidenten der Ver. Staaten, lebt in einem bescheidenen Hause in New York und bringt sein Lebensende in Armuth und gelähmt zu. ' '

ttoreanische Wunder.

Das jetzt vielgenannte fossile asiati sche Königreich Korea, der Zankapfel zwischen China und Japan, hat innerhalb seiner Grenzen auch seine sieben Weltwunder", worüber ein Correspondent aus China schreibt: Als erstes Wunder gilt eine heiße Mineralquelle, welche, wie die ganz Bevölkerung glaubt, unbedingt alle möglichen Krankheiten hellt, wenn man ich nur in das Wasser taucht. Auch das zweite Wunder ist wässeriger Art: nämlich zwei Quellen, welche die ganze Breite der Halbinsel zwischen sich haben und doch m emem innigen Verhältniß zu einander stehen; ist die eine voll, so ist die andere leer, und obwohl ein unterirdischer Weg beide verbindet, ist das Wasser der einen bitter und das der anderen süß. Eine große Kaltwind - Höhle ist das dritte Wunder; die Gewalt des Windes. der beständig aus dieser Höhle blast, ist so groß, daß auch der stärkste Mann sie nicht aushält. Das vierte Wunder ist ein unausrottbarer Wald von großen Fichten, der trotz der großten elementaren und absichtlichen Verheerungen der Bäume und Wurzeln sich wunderbar schnell immer wieder erneuer!. So etwas könnte man auch bei uns brausen! Das fünfte Wunder ist der berühnlte schwebende Stein", der sich vor dem zu seinen Ehren errichteten Palast befindet; frei von irgend welchen Stützen scheint er auf dem Boden zu ruhen, und doch können zwei Männer an den beiden Enden eines Taues dasselbe unter dem Stein hindurchführen, ohne auf irgend ein Hinderniß zu stcßen. Von Stein ist auch das sechste Wunder: ein seit undenklichen Zeiten stets heißglühender Stein auf der Spitze eines großen Hügels. Das siebente Wunder endlich ist ein Schweißtropfen Bud. dhas, wohlverwahrt im Schrein eines Tempels: 30 Schritt im Umkreis von diesem Tempel kann absolut nichtö wachsen! , Deutscht LocalNae)richten. Vr'ovin, Srandenburg Berlin. In der Bülowstraße fandi neulich Nachts ein Einbruch statt. Ein Einbrecher schoß auf einen dazukommenden Schutzmann, den er am Rücken verwundete, traf aber versehentlich auch den zweiten Einbrecher und erschoß sich dann selbst. Der weite Einbrecher wurde gefaßt. Die Personalien beider sind unbekannt. In dem Hause Sebastianstraße 86 hat das bei Kaufmann Krebs in Stellung befindliche Dienstmädchen, Clementine Bößler, einen Knaben geboren und denselben in der entsetzlichsten Weise mittelst eines Packmessers zerstückelt und sodann die einzelnen Theile der Leiche in das Abflußrohr des Closets gezwängt. Nachtgefechte finden jetzt in der Umgegend von Berlin dauernd statt. Die Truppen rücken Nachmittags etwa um 5 Uhr aus und kehren nach Mitternacht in die Garnison zurück. Die Uebungen sind gemischter Art und werden jedesmal von einem Bataillon Infanterie und einer Schwadron Cavallerie ausgeführt. Erker. In Neu-Zittan ist der 13jähriae Sohn der Tischler Baschinschen Eheleute beim Schwimmen m der Spree ertrunken. Die Leiche ist bis jetzt noch nicht zu finden gewesen. Müncheberg. Gerippe von Soldaten der aus Rußland Mchtenden Armee Napoleons des Ersten sind beim Ausgraben der Fundamente zu dem neuen Krankenhaus ausgefunden worden. Die mit Kalk bedeckten Gerippe waren theilweise stark vermodert. Potsdam. Wegen betrügerischen Bankerott wurde der Buchhändler C., welcher lange Jahre hier eine größere Buchhandlung hatte, verhaftet. S ch ö n f l i e ß. Eine verheerende Feuersbrunst vernichtete auf dem d. Treskow gehörigen Rittergut Schmarsendorf 20 Wirtschaftsgebäude, in welche die diesjährige Ernte zum großten Theil bereits eingebracht war. An 400 Schafe, 60 Stück Rindvieh und zahlreiches Wirthschaftsinventar sind verbrannt. Daö Herrenhaus allein blieb vom Feuer verschont. )vovint XJoJan. Posen. Auf Fort Winiary erKielt beim Revolverschießen der Gefreite Neuer vom Feldartillerie-Regi-ment No. 20 durch die' Unvorsichtigkeit eines anderen Kanoniers einen Schutz in den Unterleib Der Verletzte wurde sofort ins Garnifon-Lazareth gebracht, wo er starb. Gnesen. Der Hiesie Stadtfoist wird durch das Auftreten der Nonne bedroht. Es sind Soldaten zum Abraupen commandirt worden. K o s ch m i n. Ein bedeutender Münzenfund wurde auf dem Rittergute Kromolice im Kreise Koschmin bei der Räumung eines lange außer Gebrauch gesetzten Brunnenö gemacht. Die Münzen rühren hauptsächlich aus dem vorigen . Jahrhundert her, während das neueste Thalerstück die Iahreszahl 1853 trägt. Es wird angenommen, daß das Geld aus einem Diebstahl herrührt und der Thäter, Entdeckung fürchtend, das Geld in den Brunnen geworfen hat. Vrsvini vstprensten. A l l e n st e i n, Fünf Personen hatten sich in der Nähe von hier vor einem Gewitter in eine Scheune geflüchtet, deren Thür nach dem dicht daran stehenden Wohnhause geöffnet war. Plötzlich schlug der Blitz in die Scheune, fuhr das Gebälk entlang zwischen den betäubt Dastehenden, ohne sie im geringsten zu verletzen, nach der Thür hindurch.sprang in den Flur des Wohnhauses, durchschlug hier ein But? terfatz, eine darauf sitzende Henne tödtend. und fuhr dann in die Erde.- Die Scheune hatte er entzündet, und das Holzgebäude brannte bis auf die Fundamente nieder. prpvln, ZV,stpreste. Kulm. Die Veruntreuungen, die beim hiesigen Vorschußvereizi dessen eassrer Kaufmann Lauterborn verübt

h'at,' belaufen sich noch erheblich hoher, als Anfangs angenommen wurde. Ge-' nauere Berechnungen haben einen Fehlbetrag von 315.000 M. ergeben. Ueber den Vorscbunverein ist Conkurs cr-

öffnet. Lauterborn hat sich vor einigen r ;i ms r . m.i agen rau ziauiaure oergisiei. Vrsvlnz Sacixsen. Eis leben. Jedenfalls in Folge eins erneuten .Durchbruchs.' ist das Wasser der Teufe im Salzigen See wieder ganz plötzlich um emige Meter gefallen. Gleichzeitig hat sich in den dortigen Schächten wieder fo viel Wasser eingestellt daß die Pumpen die Mengen nicht sogleich haben bew'altigen können. Erfurt. Aus eigenthümliche Weise versuchte der Schmiedelehrling r n nt p r r mem rn uyauien jeinn eoen ein Ende zu machen. Er versah sich mit Nahrungsmitteln und glitt in einen, muten :m Felde sich befindenden 20 Meter tiefen Erdfall, um zu verdursten. Aus seiner Situation sich wieder zu befreien, war dem Jüngling ein Ding der Unmöglichkeit. Er wurde schließlich ausgesunden und war bereits so ermattet, daß er kaum im Stande war. sich den herabgelassenen Strick um den Leib zu schlingen. Halle. Der 11jährige Sohn des Farmers Probst hier gab sich den Tod, indem er sich nahe der elterlichen Wohnung in der Südstadt, unmittelbar vor der Einfahrt in den hiesigen BahnHof, von einem Zuge der Thüringer Bahnlinie überfahren ließ. Es wurde ihm der Kopf glatt vom Rumpfe getrennt. Der Knabe foll die That infolge Zurechtweisung wegen einer geringfllgigen Veruntreuung ausgeführt haben. Wittenberg. Am Quai des Speditionscomptoirs in Kleinwittenberg wurden beim Löschen einer von den Ufern des La Plata stammenden Ladung Bauholz zwei lebende Scorpione gefunden. Das eine dieser Thiere fand man im Holze, das andere aber im Bette des Bootsmannes. Prsvlns gannsver. Lüchow. In der Woltersdorfer Flur mähte der Fouragehändler und Kleinbauer Leip mit seinem erwachsenen Sohne Roggen. Er war mit der Arbeit seines Sohnes nicht zufrieden und sprach darüber seinen Tadel aus. Dieser ging in höchstem Jähzorn mit der Sense auf den Vater los und durchschnitt ihm buchstäblich (mähend) den Leib, so daß der Tod aus derStelle emtrat. Der Vatermörder, ein dem Trunke ergebener Mensch, wurde verhaftet. Vrovkttz Srtxiesten. Löwen. In Rummen warf eine Frau Poelmans ihre drei Kinder, von denen das älteste sechs Jahre zählte, in einen Brunnen und sprang ihnen dann nach. Die anscheinend geistesgestörteFrau wurde lebend herausgeholt; von den Kindern konnte man nur die Leichen bergen. . Vrovinx SktileNIkgLolstet. A l t o n g. In Folge der Explosion eines brennenden Petroleumsbehälters in der Adolfstraße wurde ein Ehepaar schwer verbrannt. Die Frau ist bereits gestorben, während der Mann hoffnungslos darniederliegt. &I)tntnr0ttni. Aachen. Ein Sträfling,, welcher von zwei Polizisten zum GefangenenHause verbracht werden sollte, entwich diesen und nahm seinen Weg über die hinter dem Gefangenenhause gelegenen Wiesen. Als er an die dort fließende Wurm kam, sprang, in den Bach und lief unker die Vrückenwölbung hinein. Die Polizisten und Vorübergehenden versuchten ihn nun von dort herauszu. holen, was aber nicht gelang. Mittags wurde der Durchbrenner als Leiche aus aus dem Wurmbach von Feuerwehrleuten herausgezogen. Coblenz. Dieser Tage ist ein junges Mädchen, das im Garten des Klosters Maria Trost in Schönbornslust arbeitete, vom Blitz erschlagen worden. Vemerkenswerth ist, daß wohl in einem anderen Theile der Umgebung von Coblenz ein Gewitter war, nicht aber bei Schönbornslust, der Blitz kam vielmehr aus heiterm Himmel. Düsseldorf. Die Einwohnerzahl unserer Stadt betrug am 1. Juli 163.279, sie hat seit dem 1. Januar um 5446 Personen zugenommen. Kreuz nach. Großes Aufsehen erregt die Verhaftung des 73 Jahre alten Schneiders Jacob Speih. Derselbe ist beschuldigt, seit einer Reihe von Jahren mit seiner ca. 40 Jahre alten Tochter unsittliche Handlungen vorgenommen zu haben. Ö b e r k a s s e l. In der Nähe von hier ertrank dieser Tacke beim Baden im Rhein ein junger Mann aus Dollendorf. Als er mit den Wellen kämpfte. eilte ihm ein Gefährte zu Hilfe, wurde aber von dem Untergehenden mit Zn die Tiefe gezogen. So fanden die beiden jungen Leute. 16 und 13 Jahre alt, ein vorzeitiges Grab. Vrovins Mestkaien. Münster. Die Voruntersuchung gegen den bisherige Stadtsekretär Hoos ist bereits beendet; die unterschlagene Summe erreicht nahezu 25.000 Mark. Man erklärt sich jetzt, weßhalb in den letzten fahren die . Stadt, der Krankenkasse, mit Vorschüssen aushelsen mußte. Nur bodenloser Leichtsinn und ein gewisser Größenwahn kann den sonst fähigen Mann, der ein Einkommen von mindestens 6000 Mark bezog. zu dieser Unredlichkeit gebracht haben. Vrsvlnk SeNen.ZZasla. ff ? i tz l a r. In das hiesige Landratbsamt wurde eingebrochen. Die Thäter haben Alles durchwühlt, die Akten durchstöbert und schließlich auch Geld gefunden, . das . sie mitnahmen. Es sollen nahezu 1000 Mark gewesen sein. ff u l d a, In Schwarzbach hatte der Gärtner Voek beim Besteigen eines Kirschbaumes das Gleichgewicht verloren und war. mit dem Kopf nach unten hängend, mit einem Fuß so unglücklich zwischen zwei Aeste gerathen, daß er sich nicht zu befreien vermochte. In bewußtlosem Zustand wurde Äoek am andern Tag nach 16 qualvoll verbrachten Stunden mit zerbrochenem Fuß

Viele ahnliche

isu?nirtden 3wci Jabre litt ich an einem Magenleiden, iö gebrauckte mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedock durck den Gebrauch von Tr. August König's Hamburger Tropfen wieder Vollständig berge-stellt.-Berti)a Woolfe. Stockton, Cal.

Blutkrankbeitcn unc ZtXtx Elfe litt an Hautausschlag, die sw uiuuyuUH. drc Fozge von Blutunreiniqkeiten waren, ich rrodirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, JeffersonviLe, Ind. IlnK crd llUliözkeit it längerer Zeit litt ich an Unverdaulichkeit, keine "H der angewandten mttti wollte mir belfenbis ich Dr. August Konig'S Hamburger Trovfen nabm. Diese Trcpfen stellten micb in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. Scfi CrlribCtt Längere Zeit litt ich an einem Leberlelden und gebrauchtere , l les ohne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ha, burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Earoline Weise, 127 LaleStraße, Cleveland, Ohio.

ausgesunden. Man hofft, den Unglücklichen am Leben erhalten zu können. Wiesbaden. Der Bürgermeister Bücher von Wingsbach ist wegenWilddieberei zu 100 Mark Geldstrafe verurtheilt worden. Zveie Städte. Hamburg. Die festumschlungenen Leichen eines Liebespaares, wie nachträglich ermittelt wurde, eines Schreibers Heidt, der bei dem Marga rine-Fabrikanten Mohr in Bahrenfeld beschäftigt war, und einer Arbeiterin ebendaselbst, wurde beim Neumühlener Strande aus der Elbe gezogen. Unglückliche Familienverhältnisse sollen die Liebenden in den Tod getrieben haben. Bremen. Eine elektromotorisch betriebene Windmühle ist jedenfalls eine Seltenheit. Die Stadt Bremen wird solch ein Unicum demnächst aufzuweisen haben. Die Firma Schuckert & Co. dahie, ist nämlich beauftragt worden, in der Mühle am Ansgariithor einen Elektromotor aufzustellen, der so angeordnet ist, daß er jeden beliebigen Mühlgang antreiben kann. Hierdurch wird der Pächter der Mühle, Herr Oskar Wolff, in den Stand aesetzt, auch bei Windstille den Betrieb aufrecht zu erhalten. Der elektrische Strom wird dem Motor durch das städtische Kabelnetz zugeführt. Sactisen. Dresden. Der Correpetitor der Königl. Hofoper Georg Pittrich wurde in der Nähe von Lohmen auf Rügen von einer giftigen! Schlange . in den Daumen gebissen und bald nahm die Verwundung einen derartig bösartigen Charakter an, daß Hand und Arm bis zur Achsel anschwollen. Da in Lohmen kein Arzt zur Stelle war, der thatkräftig eingreifen konnte, mußte Herr Pittrich nach Greifswalde reisen, wo ein Universttätsprosessor der BlutVergiftung wirksame Mittel entgegenstellen konnte. Auf entsetzliche Weise büßte die Handelsfrau Christ. Rädisch in Serkowitz ihr Leben ein. - Ihr großer Zughund hatte an einer Pfote eine Wunde und Frau Rädisch wollte die Wunde auswaschen und verbinden. Plötzlich, jedenfalls in einem Wuthanfalle, stürzte sich der Hund auf die Frau und biß sie derart, daß nach kurzer Zeit der Tod eintrat. F r e i b e r g. Dieser Tage hat der Handarbeiter Kühnert seine Ehefrau, mit der er beständig in Unfrieden lebte, anläßlich eines Streites mit einem Beile schwere Verletzungen am Kopfe beigebracht und ist dann flüchtig geworden. Glauchau. Kaufmann M. Mende, Mitalied des hiesigen Radfahrerclubs, welch' letzterer sein lOjähries Stiftungsfest beging, war im Begriff, nack dem unweit der Stadt gelegenen Gasthof zum Feldschlößchen" zur Be'grüßung der von auswärts kommenden Gäste zu fahren, als er, plötzlich vom Hcrzschlag betroffen, todt vom Rade sank. O st r i tz. Beim Baden ertrank in der Neiße der hier angestellte 18jährige PoNnebilfe Adolf Wilhelm. R e i ch e n b a ch. In Neumark ist auf dem Zimmerplatze des Bauunternehmers Kriester der im 43. Lebensjahre stehende Zimmermann L. Singer aus dem benachbarten Dorfe Schönbach durch einen einstürzenden. BretterHaufen tödtlich verunglückt. Z i t t a u. Genau acht Tage nach dem in Oybin verübten Raubmords wollte ein Herr K. aus Zittau von Onbin aus am Töpfer vobei nachLückendorf gehen, als ihm in der Nähe it Lücken.dorfer Forstes ein Mann beissnete.' der ibn durchdringend ansah und einen. Guten Weg" wünschte. Wenige Secunden später gab der Un--lekannte einen Schuß auf den Passan'en cio. 'iicklichzrwe'se ohne zu treffen. Der Wter entflob. - . Nudy'S Ptle Suppository wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Ctö. die Bor. Schicke zwei Poftmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. - 1 - Meis te. - W ist daö neue Heim deS Schwoba-Schulze Konrad Heetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu besuchen. J. C. HOKNUNG'S Wirthschaft! 145 Oft Washington träfe.

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