Indiana Tribüne, Volume 17, Number 334, Indianapolis, Marion County, 22 August 1894 — Page 2
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Zndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. Die tägliche tttttüce kostet durch den Träge, ilttent per oche. die EonntagS.Trtbüne- I leut per Woche. Beide zusammen Ik Sent ode, U Cent per Monat. Per Post tugefchickt in vor. uldezahlung Wtoir Jahr. Office : No. 18 Süd Alabana Str. Zadianapoliö, Ind., 22. August 1894. (Origlnal-Eorrespondenz.) Streiftickiter von der Gartenstadt. Chicago, in dürrer Zeit. Unter diesem Datum schreibe ich Ihnen heute, trotzdem ich nicht ohne Regenschirm ausgegangen bin! Denn waS die Almosen-Portion anbelangt, welch die Gartenstadt von den Regenfällen der lebten Zeit abgekriegt hat. so will die-
Jcselb- kaum mehr besagen, als ein
Tropfen Wasser auf glühendes Eisen. Dabei ist schon seit langer Zeit die Luft ineist so todtenstill, daß ich mir den früher manchmal gebrauchten Ausdruck Stabs der Winde- unbedingt abgewöhnen muß. Je länger ich in Chicago weile, desto mehr gelange ich zu der Ueberzeugung, daß hier ganz besonders Alles das Gegentheil von dem ist. was es heißt. waS freilich nur ein neuer Beleg dafür ist, wie eminent Chicago berechtigt ist, sich eine moderne Welt st a d t zu nennen. Die Tausende von Straßennamen stehen, soweit sie überhauvt etwas besagen, im grellsten Gegensatz zu dem Charakter der betrefsenden Straßen, ungefähr ein Halbhundert Parks" in den verschiedenen Himmelsgegenden weisen keine Spur eines Parks auf (ihre Namen sind aber meistens von GrundeigenthumZspeculanten aufgebrachte Locknamen), und ' auch allenthalben in das Vorstadtgebiet erstreckt sich dieser Namen-Humbug. Ich überlege mir auch ernstlich, ol ich meine Briefe an Sie fernerhin mit dem Kopfstempel Gartenstadt" der. sehen soll; denn dieser Namen gehört vielleicht gerade zu den lügenhaftesten, und viel zutreffender wäre: Rasirtt Prairie-Stadt". Doch bin ich keir ttürst, der Titel zu vergeben hat, iml will eö daher vorläufig mit den gang' barsten) Allgemein-Titeln bewenden lauen. Was übrigens die Parks betrifft, so fangen sogar die wirklichen in bedenklichem Maße an, ihr Recht auf ihren, Namen zu verlieren. Armer Lincoln-Park, geliebte Zuflucht des arbeitenden Deutschtums, wiederholt von mir gefeiert als eine der besten.tröst lichsten Seiten Chicagos, wie tief bist Du in der letzten Zeit gesunken! Dort sieht es jetzt wahrhaftig aus, als ob sämmtliche : Bundestruppen, Staatsmilizen, Sheriffsgehilfen und Detectivs, welche während der Streik-Unru hen in Chicago und Pullman Dienste thaten, dort campirt hätten, und daS Grun hat sich meistens in hoffnungs loses Braun verwandelt. Auch das hat die Dürre gethan und die Polttiker-Mißwirthschaft. Uebrigens trifft letzterer Aorwurf nicht gerade die jetzige Parkcommission in besonderem Maße, und eS ist für mich ein sehr unerquickliches Schauspiel, wenn ich Tag für Tag sehe, wie die örtliche Parteiklepper-Presse den Lin coln-Park, als ob er nicht schon genug verschlmpsirt Ware, auch noch mit voll tischer Schwefelsäure begießt und ihn verzeihen Sie diesen wippchenmaßigen Ausdruck der jetzigen Staatsadministration an die Frackschöße hängt. Thatsache ist. daß Chicago in diesem Falle, wie in so vielen anderen, sich übernommen hat, und die frühere Parkverwaltung Contracte be züglich, hochflieaender Vergrößerung? Pläne eingegangen ist, Contracte. welche weit über die financiellen Kräfte hinausgingen, und deren Ausführung letzt v::I zu wenig für das innere Ge dtthen übrig, laßt. Zu dem -Wassermangel von oben kommt auch noch der anhaltende Was sermangel von unten, und o Ironie Ves Schicksals, das der Ex-Weltaus-stellungsstadt meistenteils zu rollen scheint! gerade jetzt hat man einen alten Gesedesparagraphen entdeckt, wo nach Chicago auch verpflichtet ist, die benachbarten Towns" und Dörfer mit dem Stoffe zu versehen, von welchem es für seine eigenen Kinder viel zu wenig hat! Bereits hat das Städtchen Cicero seme Absicht zu erkennen gege ben. auf die Erfüllung dieser Berpflich tunq zu dringen, ob auch die Garten städtler völlig verschmachten mögen. In solchen Zeiten ist es für Biele noch ein luck.daß wenigstens das farbige Gam biinuswasser in Chicago sehr billig ist, wenn man es im Kesselchen oder Krug holt. Ein Trost in dieser betrübten Zeit ist es auch, daß d:r Stadtrath gegen -wärtia. Ferien hat. Welche Erholung das-iir die gartenstädtischeBürgschaft n . r i n jt . sv , . .. . jt i oas aZi ucy in Jiuorien gar nicyi aussprechen! .Denn so lange diese Fe rien andauern, braucht die Einwohner schaft wenigstens nicht Tag für Tag in der Erwartung zu zittern, daß irgend ein neuer Genie- oder SchufterleStreich der Stadtväter" die Sachlage noch schlimmer machen werde. Manchmal ist es für das Bolk ganz gut, wenn der Zar weit ist." An den Charakter einer PrairieStadt im Hochsommer erinnerte auch die wieder stark . brenzlich gewordene Atmosphäre in der. lchten Zeit. Doch konnte dieses Brandunheil auch wieder um einen Trostgedanken erwecken: nämlich. daß die Gartenstadt einen vorzüg lichen Feuerwehr-Dienst besitzt. Gerne schreibt meine leider so viel zum Tadeln genöthigte Feder dieses Zeugniß nieder. Alle Achtung vor dem Chica qoer Brandbekämpfer und seiner Bra vour! Dafür ist aber dieser Feuerdienst auch alualich vor dem P o l i t i k e r t h u m bewahrt geblieben, obwohl es nicht an Versuchen gefehlt hat, ihn b?mMrn dienstbar zu macken. Wer
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Baisacss Ci. weiß, wo die Gartenstadt in diesem Falle heute sein würde? Es ist hübsch, daß hier im Laufe der Zeit die darstellenden Erinnerungen an die verflossene WeltausstellungsHerrlichkeit nicht nur nicht geringer, sondern vielmehr immer zahlreicher werden. Zwar ist es noch lange nicht so weit gekommen, daß (wie stead in den Versöhnungs-Schlußcapitel seines (nTnktnngTfpn Nn, ttkfT iTfetCslflst ffl lit UttVUVMll ") - " anziehend ausführt) in den verschiedenen Parks und öffentlichen Platzen dieser Riesen-Dorfstadt treue Darstellungen aller Bölker-Attractionen zu finden sind, wie sie in Gestatt von Landschaften. Bauten oder sonstwie auf der Weltausstellung vertreten waren oder direct in jenen Ländern zu schauen sind; aber wenn Sie wieder einmal nach Chicago kommen (es darf aber nicht zu -bald sein), so werden Sie ein neues Alt-Wien' begruben rönnen, und zwar auf der Nordseite, welche bis jetzt in solchen Dingen gänzlich leer ausgegangen war. , , Auf emem großen freien Platz gerade am Einaanq.zum LincolnPark . der dadurch, auch wieder einiger maßen gehoben wird : werden &ie diese angenehme Erinnerung an den Midwav Vlaisance" fast in Lebensgr'öße schauen , können. Schöner wäre es freilich, wenn das .iÄemelnwejen, und' nicht eine ,GrundeiAenthums-Fir-ma. uns solche. Zauberstätten hinstellte (statt blos f a u l e n Zauber zu bieten). Slbr einstweilen tmuk man froh sein über jedes ' Scherflein : zur Verschöne-, rung und' Hebung deS Lebens, wie Columbus froh sein mußte, als. er wenigstenS einige .schlechte Privat-Fahrzeuge mt Verfüauna bekam, um die Welt seiner Träume zu entdecken. . Aber die größte Freude für die Chicagoer Menschheit und das culturgescbicktlick wicktiaste Ereianik dabier seit vielen Jahren habe ich bis zuletzt aufgehoben: endlich, ach endlich haben an zwei durch die Stadt laufenden Bahn linien die ersten Arbeiten zur Hochlegung der Geleise begonnen! Diese befreiende That für die Stadt Cbicaao- mehr, als für jede andere der Welt ist neun Zehntel der Schneidigkelt und Stiernackigleu des strebsamen jungen Bürgermeisters zuzuschreiden, des einzigen Cyicagoer Beamten von Bedeutung, der wirklich der richtige Mann für die Situation ist, wenn auch nicht unfehlbar. Wird erst einmal dieseö Werk vollendet, und die Unmasse gleich-ebener Bahnübergänge aus der Gartenstadt verschwunden sein, so bedeutet dies abgesehen von allem Andern. die Schonung von beinahe 500 Menschenleben jedes Jahr! Und sie bewegt sich doch!" I. R. Dr. Maillot. Ein wahrer Wohlthäter der Menschheit dürfte Dr. Francois Cl:ment Maillot genannt werden, der in diesen Tagen in Paris hochbetagt, er zählt: 91 Jahre, in aller Stille In die ewige Ruhe eingegangen ist. Er war ein alter Militärarzt, einst in engerenKrelsen eine sehr bekannte Persönlichkeit, denn er war der Mann, der das um 1820 von den Chemikern Pelletier und Caventon hergestellte Chinin anfangs der dreißiger Jahre unter schweren Kämpfen als Heilmittel gegen das Sumpffieber, die Malaria, in Frankreich zuerst in größerem Umfange zur Anwendung und in Aufnahme brachte. Es klingt in der heutigen Zeit fast sa belhaft, daß damals, als Frankreich in Algier seine Eroberungen machte, ge gen das Fieber nur mit den alten Re cepten gestritten wurde, über die Mo liere schon gespottet: Aderlassen, Pur giren u. s. w. Aderlassen! lautete die Hauptreael, und die Ergebnisse wa ren dem entsprechend: die Soldaten starben wie die Fliegen. Im Lazareth zu Bona trug man von 5500 Solda ten, die im Lause eines Jahres ausge nommen wurden, 1100 auf den Fried Hof. Es kam von der ganzen Trup penstarke thatsächlich jeder Mann zwei bis dreimal jahrlich als fieberkrank in' Lazareth. Im Jahre 1833 kam auf 3.5 Kranke ein Todesfall. Im Jahre 1834 brachte Maillot in Bona, wo er die Leitung des Lazareths erhalten und erst nach den alten Recepten gearbeitet hatte Chinin in Anwendung, und als bald ging die Sterblichkeit auf 1.20 zurück. Das waren die Erfolge einer gemischten Behandlung. Chmm und Aderlässe. In dem Maße aber. ro6 der zunge Arzt drc volle Kraft des neuen Heilmittels erkannte, trat die Lanzette mehr und mehr in den Hintergrund. Die Fachgenossen eiferten massenhaft gegen die neue ModebeHandlung, und unter ihrem Einflüsse führte sogar der Herzog von Orleans bei der Belagerung von Constantine schwere Klage darüber, daß ganze Bai len von dem gefährlichen Gift in einigen Tagen von den Regimentern verschluckt, worden seien, die fast nur mehr aus. Fieberkranken bestanden. Aber trotz allen Widerstandes brach daS Chr nin sich siegreich Bahn. Dreißig Jahre später kam im Lazareth zu Bona auf 46 Patienten nur ein Todesfall. Für aanz Algerien stellte sich das Verhalt niß wie 1,31, während es zur selben Zeit in Paris 1.24 stand. Aber noch um diese Zeit mußte Dr. Matllot das Chinin gegen zahlreiche Widersacher vertheidiaen. Er war allgemach .und unter steten Gefechten ein großer Kampfhahn geworden und sprang Mi seinen Gegnern, mit hoch und niedrig um, mit göttlicher Grobheit, wie es eben nur ein großer Militärarzt der alten Schule verstand. Mit der Zei stieg er in seinem Wirkungskreise auf so hoch er nur steigen konnte, bis zum Inspektor des Medicinalwesens, - zum Präsidenten des SanitätsrathS der Armee und Commandeur der Cyren legion, doch wußten über die Fachkreise hinaus im Grunde, nur wenige , Menschen in Frankreich, was der alte. Herr seinem Vaterlande geleistet hatte. , AI gier hätte thatsächlich nicht behaupte werden können, wenn man nicht des FieberS Herr wurde. Nur wer in Fi berlandern gelebt und die wundertda
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tlge Kraft des Heilmittels angesehen und selbst erprobt hat, nur wek sich erinnert, daß selbst im schönen Italien 40 Procent der Bevölkerung mit dem Fieber zu kämpfen haben, und wer sich vergegenwärtigt, wie viel Kraft und Leistungsfähigkeit ganz oder zum guten Theil ohne Chinin verloren ginge, vermag zu ermessen, waS Dr. Maillot ür Frankreichs auswärtigen Äe,kU und seine in demselben verwandten V:amten und Truppen gethan hat. Zu einer Zeit, wo die kleinen Reclameberühmtheiten um die Wette in Erz und Marmor verherrlicht werden, sollte ein Mann wie der verstorbene Atalllot nicht lange ohne die Ehren des Den!mal bleiben. Die Militar-önftschissahrt im Jahrs 103. Wie in Deutschland wird auch in den übriaen europäischen Staaten der Entwickelung der Luftschiffahrt und ihrer Verwendbarkeit für die Krieafüh runa grobe Aufmerksamkeit geschenkt. Premierlieutenant Groß vom ersten preußischen Eisenbahnregiment,der als Führer bei zahlreichen Luftballonfahrten in Berlin in letzter 'tit bekannt geworden ist, gibt in den Löbellschen Jahresberichten über die Fortschritte im Heerwesen einen Ueberbnck über die Neuerungen, welche die Militär-Luft-schifffahrt im Jahre 1893 erfahren hat. Als einen besonderen Fortschritt hebt Premierlteutenant Groß hervor, daß sich die Ueberzeugung von dem Werthe des Fesselballons auch für die Zwecke des Feldkneges mit der An nahme des sog. englischen Versahrens", d. h. mit der Mitführung des fertigen Gases m comprimirtem Zustande, durch welche die Beweglichkeit des Luftschifferparks sowie die schnelle Füllung des Ballons gesichert ist, immer mehr Bahn gebrochen hat, wie die Theilnahme von mit diesem neuen Material ausgerüsteten Luftsch'.fferAbtheilungen an den großen Manovern namentlich in Deutschland und Frankreich bestätige. Ferner hat Oesterreich, welches bisher als der einzige größere Militärstaat Europas kein Luftschifferpersonal und -Material besaß. im ?(htt 1893 eine eigene Mut tä'rluftschlffer-Station und -Truppe formirt, auch ist in dem Entwürfe für die Organisation des schweizerischen Bundeöheeres eine besondere Lust-schlfser-Compagnie vorgesehen worden. Im Einzelnen wurde in Deutschland durch die neue Militärvorlage der Etat der preußischen Luftschiffer-Abthei-lung am 1. Oktober 1893 erhöht auf 6 Officiere. 1 Zahlmeister. 1 Beamten. 18 Unterofficiere. 1 Zahlmeisteraspi ranten, 1 Lazarethgehüsen und 120 Mann. Die Versuche des Jahres 1893 erstreckten sich in der Hauptsache auf die Erprobung der erwähnten Auörüstung der Luftschiffer-Abtheilung mit in Stahlbehaltern comprimirtem GaS durch zahlreicheUebungen mit bespannten Fahrzeugen im Gelände, sowie auf die Erreichung und Zweckmäßigkeit größerer Steighöhen deS Fesselballons als bisher. Es wurden an einzelnen Tagen, z. B. bei der großen Frühjahrsparade, Steigehöhen des Ballons von 1800 Metern erreicht. Während des großen Manövers in Lothringen bet dem 16. Armeecorps stieg der Fes selballon der Lustschiffer-Abtheilung täglich zur Recognoscirung der femd lichen Stellungen und Bewegungen auf und war mehrfach in der Lage, den Kommandlrenden schnell und umsas send aufzuklären. In Frankreich hat sich 1893 in der Organisation und Ausrüstung des Feld- und Festungs-Luftschifferparks nichts Wesentliches geändert. Indessen stehe nach den Erfahrungen der Manö ver des Jahres 1893 eine Aenderung gegenwärtig bevor. In Rußland hat die Militar-Luft schiffer-Abtheilung. da man sich wahrscheinlich aus Mangel an Mitteln noch nicht zur Einführung der englischen Methode der Ballonfüllung habe entschließen können, im Jahre 1893 direkt Mißerfolge zu verzeichnen gehabt. PremierlieutenantGroß schreibt darüber: An den großen Feldmano vern bei Saslow im AugustSeptem be? 1893 nahm ein Luftschiffer-De tachernent von 4 Officieren und 30 Mann Theil. Der Park bestand aus nicht weniger als 150 Fahrzeugen, in der Hauptsach: Darren für den Trans port des zur Gaserzeugung benöthig ten chemischen Materials (Eisenspähne, chwefelsaure.Wasser) und erregte na türlich durch seine enorme Größe und Schwerfälligkeit den" Unwillen des commandlrenden Generals Dragomi row. Obgleich derselbe selbst zu Re cognoscirungszwecken im Fesselballon aufstieg, lautet sein Urtheil über den Werth und die Leistungsfähigkeit des selben durchaus ungünstig. Man ver rathe auf 20 ilomiter dem Feinde die eigene Stellung und könne doch nur bis aus acht Werst im Allgemeinen, biö auf fünf Werst genauer vom Ballon aus die Stellungen des Gegners recognosciren. Im Feftungskriege allein Ä "j w on v r . n l lonnr oer nauon eine gronere eoeu tung gewinnen. Diesen Mißerfolg be trachtet Premierlieutenant Groß, ledig lich als eine Folge des minderwerthl gen russischen Luftschifferm'aterials und namentlich der geringen Steige Höhe des Fesselballons, der noch nicht eine Höhe von 300 Meter erreichte. Zu den beiden Festungen Warschau und ttowetz, welche 1892 mit ffestungö Luftschiffermaterial ausgerüstet wur den. sind 1893 zwei weitere Festungen gekommen: Nowogeorgiewsk .und wangorod. VJlan soll . beabsichtigen, eine besondere Festunss-Luftschiffer-truppe zu. bilden, anstatt die Officiere und 'cann cdasten wie btsber den Be satzungstruppen zu entnehmen. Auch in uvlano werden Versuche mit lenkbaren 'Ballons angestellt. So wurde m Gora Kalwarya ein länglicher Aallon mit Motor erprobt, der angeblich gute Erfolge erzielte. In Oesterreich-Ungarn ist 1893 eine .? rt-.eiPjeltr.ri i. : ' . eigen, usiikyisseriiaiion unv -Gruppe formirt Word, bestehend auö 2 Officieren, 1 Feunderku. 4 Ilnterott!-
ckeren und 26 Mann, welche zumeist einem FestungSartillerieregiment, theilweife auch der Pwniertruppe entnommen sind. Die neue Anstalt liegt in Wien in der Nähe des Arsenals, sie umfaßt einen größeren Uebungsplatz
Mit Ballonhalle. Material- und Wagenhausern. . - In der Schweiz gibt der Entwurf des Bundesgesetzes, betr. die Organisatwn des Bundesheeres folgenden Bestand einer Luftschiffer-Compagnie an: 3 4 Officiere. 70 Unterofficiere und Gemeine. 8 Reitpferde, 50 Zugpferde, 14 Fuhrwerke. 5ln der Organisation und Ausrüstung der Luftschiffer-Formationen der übrigen Staaten, so schließt Premierlieutenant Groß seinen Bericht, hat sich im Jahre 1893 nichts wesentlich verändert, auch ist über besondere Fortschritte. Versuche und Uebungen nichts bekannt geworden. Aus Italien wird übrigens neuerdings eine eigenthümliche Benutzung der elektrischen Glühlampen zu Luftballonfahrten berichtet. Dort '.'ersieht man einen für militärische Zwecke bestimmten Fesselballon innen mit Glühlampen und versetzt die BedienungsMannschaften in die Lage, ihre Beobachtungen über die Stellung des Feindes oder dergleichen durch kürzere oder längere Unterbrechung der Beleuchtung in einer vorher zu vereinbarenden Zeichensprache gleichzeitig verschiedenen. über das Terrain vertheilten Truppenkörpern mitzutheilen, an anmarschirende Truppenlorper Wenungen zu ertheilen und dergleichen. Vom Jnlande. AuS Eitelkeit Strychnin genommen c)at ein 17jähriges Mädchen in San Jose, Cal., und ist daran . n . ii. i i. - sr ri genoroen. ie ocinc geyori, oas fei gut für den Teint und hatte die Dosis nach ihrer Thorheit bemessen zu groß. FallSersechsMonate nüchtern bleiben werde, solle er einen $30Anzug erhalten.dies Versprechen wurde emem notorischen Trunkenbold m Malden, Mo., von emem dortigen Wirth gemacht. Der arme Teufel bezwäng sechs Monate lang seine Leidenschast und der Wirth hielt sem Wort. '. Das Opfer eines abscheu lichen Schurkenstreiches ist de, Neger Frank Bertley in Louisville in Kentucky geworden.Während einer der letzten heißen Nachte legte sich der achtundsechzigjärige Mann vor seiner Hütte im Garten aus eine Decke, um zu schlafen. Einige junge Burschen, deren Namen noch nicht ausfindig, gemacht worden sind, gössen dem Alten, während er schlief, Petroleum auf das Haar und zündeten es an. Bertley erlitt furcht bare Brandwunden, die seinen Tod zur Folge hatten. Die Polizei ist mit der Ausspürung der Missethäter beschästigt. Unerwartet günstig lautet der eben veröffentlichte Ausweis der New Forker und Brookyner Sparbanken. Man hatte in Folge der schlechten Zeiten eine große Verminderung der Depositen erwartet, aber die Abnahme ist sehr gering. In Ne.? York von 347 Millionen am 1. Juli 1893 auf 344 Millionen am 30. Juni 1894; in Brooklyn für den gleichen Zeitraum von 103 Millionen auf 104 Millionen. Die Gesammtabnahme beträgt somit nur 7 Millionen Dollars oder ungefähr 1 1-2 Procent. Wobei noch der Umstand in's Gewicht fällt, daß schon vom 1. Jaunar d. I. an die Einlagen wieder stetig gestiegen sind, und in den sechs Monaten um 9 Millionen sich vergrößert haben. Angesichts der Thatsache, daß die Kunden der Spardanken vorwiegend Arbeiter und andere kleine Leute" sind, sind die Ziffern doppelt beruhigend. Auf dem Dachgarten deS .Casino" in New York endete daS übliche Concert an einem der letzten Abende nicht nur mit einer grellenDisHarmonie, sondern eS setzte Keile, aber es floß kein Blut und Verhaftungen wurden auch nicht vorgenommen. Die Mitglieder des ungarischen ZigeunerOrchesters hatten dem Herrn Dr. Leo Sommer, welcher als der Geschäftsfllhrer verschiedener Kapellen dieser Nationalität fungirt und auch das auf dem Dachgarten des Casino" spielende Orchester unter seiner Fuchtel hatte, in letzter Zeit nicht zu Danke gespielt. Der Csardas war nicht mit dem richtigea Magyaren-Feuer zum Vortrag gekommen, das verwöhnte Ohr der Habitues hatte an den Zigeuner-Weisen das Wild-Phantastische vermißt, und die Folge war,daß der Doktor dem Dirigenten sowie mehreren Fiedlern den Laufpaß gab, und am Abend erschien bereits eine andere, ebenfalls ungarische Zigeuner-Kapelle, um den Platz der früheren einzunehmen. Die übrig gebliebenen Mitglieder der letzteren waren aber nicht gesonnen, ihren StandPunkt aufzugeben; sie behaupteten, daß Dr. Sommer einen Contrakt mit ihnen abgeschlossen und nicht das Recht hätte, sie fortzuschicken. Nach etlichem Diskutiren gelang eS dem Doktor, einen Compromiß zu schließen, welchem zufolge beide Kapellen abwechselnd spielen sollten. Das ging eine Weilegut, bis die rivalisirenden Leader" in einer Pause zu einer Conferenz" zusammentraten. Die Conferenz nahm jedoch' ein jähes Ende, indem beide Dirigenten sich einander in die Haare fuhren. und . das war das Signal für. eine fröhliche Keilerei, die sich zwischen den Mitgliedern der beiden Orchester entspann. Violinbogen, Taktstöcke und was sonst als Waffe dienen konnte, ward benutzt, um den Gegner zu bearbeiten. und wild wogte der Kampf, bis Manager" Roby mit einer Schaar Kellner aus dem . Schlachtfelde erschien und die Kämvfer auseinander und auf die Straße trieb. Dort ward die Diöcussion noch in wenig gewählten Ausdrücken fortgesetzt, zu Handgreiflichkeiten kam es jedoch nicht mehr.' und die Polizei hatte geringe Mühe, die Musikanten zu zerstreuen.
Unter den Personen, welche neulich auf Ellis Island gelandet wurden, verstand es Nicholaus Fredericksen am Besten, sich durch beredtes Schwer gen in den Augen Aller, die mit ihm in Berührung kamen, interessant zu
machen. Ob finanzielle oder andere Beweggründe ihn leiteten, konnte bis jetzt nicht ermittelt werden. Fredericksen war mit dem Dampfer Paris gekommen und zeigte Dokumente vor. welche von der amerikanischen Gesandtschast m London ihm anstatt eineö Passes gegeben waren, da er behauptete, ein amerikanischer Bürger zu sein, während ihm sein Paß in Rußland abgenommen und nicht wieder zuruagegeben worden sei. Der Ankommling. welcher etwa 35 Jahre alt ist, behauptet, in Alaska geboren und von finnischer Abkunft zu sein. Er ist der englischen, finnischen und russischen Sprache mächtig und gab an, in einem russischen Gefängniß, als er jenes Land besuchte, ohne Grund eingesperrt und von seiner Frau getrennt worden zu sein. Er habe es nicht abgewartet, bis die Vertreter der Ver.'Staaten ihn befreit hatten, sondern sei aus dem Gefängniß ausgebrochen und habe sich durch Europa nach London durchschla gen müssen, so gut er eben konnte. Seinen amerikanischen Paß habe man ihm bei der Verhaftung abgenommen. Jetzt befände er sich auf der Suche nach seiner Frau, von der er nicht wisse, ob sie in den Ver. Staaten weile oder noch in Rußland zurückgehalten werde. Weitere Angaben über seine persönlichen Verhältnisse weigerte er sich zu machen, da er mit dem Vertreter einer New Forker Zeitung in London einen Contrakt eingegangen sei, daß seine Erlebnisse von derselben zuerst der Oeffentlichkeit übergeben werden sollten. Er entfernte sich schließlich, indem er erklärte, sich nach dem Broadway begeben zu wollen, wo die eine Gesellschaft, mit der er in Verbindung stehe, eine Office habe. Man hat Ursache zu vermuthen, daß Fredericksen in Rußland verhaftet wurde, weil man ihn für einen russischen Unterthanen hielt, welcher ausgewandert sei, um sich der Militärpflicht zu entziehen. Wie es heißt, wird die Regierung in Washington sich mit derAngelegenheitbeschäftigen. sobald festgestellt sein wird, daß Fredericksen wirklich ein amerikanischer Bürger ist. Er ist von untersetztem, krustigen Körperbau und sieht mehr wie ein Schwede oder Deutscher auö als wie ein Amerikaner. Jacob (sombossy, der Besitzer des am vorigen Sonntag Abend von der Polizei ausgehobenen Atlantic Garden" in Jersey City in New Jersey hat mit der dortigen Polizei schlechte Erfahrungen gemacht. Polizeichef Murphy, welcher auf Grund von Aussagen eines jungen Mannes Namens Jsaac Smith die Razzia vorgenommen hatte, bezeugte, daß er in einem Hinterzimmer neben der Bühne, wo sich die Sängerinnen in Gesellschaft verschiedener Männer aushielten, in Gläsern Bier- und Wein-Ueberreste gefunden habe; einige der Frauenzimmer hätten auf dem Schooß der Männer und im Auditorium eine Anzahl Jünglinge gesessen, welche durch die Lieder und das Auftreten der Sängerinnen moralisch verdorben würden. Die Geheimpolizisten Colville. Smith und Kllcauley machten ebenfalls Angaben über die allzu geringe Kleibung der Künstlerinnen", worauf Gombossy um 560 bestraft wurde, weil er Spiritussen verkaufte, ohne eine Schanklicenz zu haben und wegen Führens eines unordentlichen Hauses" Proceßbürgschaft stellen mußte. Die übrigen Arrestanten, der Ge schäftsführer Schmidt, die Kellner und sechs Sängerinnen", wurden zu ihrer Freude entlassen. Eine der Letzteren, Clara Barton, theilte der Polizei Mit, daß sie ein Kind zu Hause habe und, da ihr Gatte nicht für sie sorge, selbst ihr Brod verdienen müsse. Gombossy ist ein Ungar, der früher in New Aork ein Tingeltangel betrieb. Vom Auslande. In einem Laden in der Rue des Feuillants zu Lyon fand kürzlich eine heftige Explosion statt. Als Ursache erwies sich eine Granate auö dem 1870er Kriege, die als Merkwürdigkeit auf dem Kamin aufgestellt war. Es wurden mehrere Personen, darunter eine tödtlich, verwundet. Der angerichtete Schaden ist bedeutend. Beim Dorfe Frankenstein, auf der Chaussee Neustadt-Kai-serslautern, überfuhr ein unbekannter Radfahrer die 60jährige Wittwe Kreiß so, daß alsbald der Tod eintrat. Der Radfahrer entfloh. In Köthen stürzte sich die Schauspielerin Emma Roth aus einem Fenster der dritten Etage ihrer Wohnung auf das Straßenpflaster. Die Lebensmüde trug schwere innere Verletzungen und einige Rippenbrüche davon, welche nach ärztlichem Gutachten Hoffnung auf Wiederherstellung gewähren. Das Motiv zu dieser verzweifelten That ist, wie angenommen wird, in verschmähter Liebe zu suchen. Beim leichtfertigen Spielen mit einem geladenen Revolver gab sich . der zwölfjährige Knabe Paul Wagner in Dessau selbst den Tod. Die Kugel durchbohrte die Schlagader am Halse und verstarb der Unglückliche nach zwei Stunden in Folge Verblutung. D e r zum czechischen Katholikentage nach Brünn gekommene Bürgermeister von Wacowice, Martin Kozschka, stürzte aus dem Fenster des Kapuzinerklosters, wo er logirte, und war sofort todt. Die kleinste Frau der Erde ist gegenwärtig eine Mlle. Pauline aus Holland. Sie ist 13 Jahre alt. 20 Zoll hoch und wiegt 9 Pfund. D i e M i t t e l m e e r - V a h nGesellschaft hat für das Eisenbahnunglllck bei Limits zusammen eine Million Francs. Entschädigungen bezahlt. Die Sängerin Elise Prandin erhielt eine halbe Millwn. - . Für den ist t gie. tung S wirf Minden.. M daLurschauLegeL
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bekannt auf der ganzen Erde, als
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Berltauyungen, werrenkungen, Frostbeulen, Hüstknschmrrzcn, Quetschungen, Zahnschmerzen, Brandwunden, und alle Schmerzen, welche ein äußerliches Mittel benöthigen. tfarmtr litii 9HFm"irff
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Tlie Charles A. Vorder der Leichen vor der Einsargung oder im offenen Sarge verboten worden. Bei Begrabnissen muß der Sarg vor dem Beginne der Leichenfeier und bevor das Trauergefolge sich versammelt, geschlossen sein und darf nicht wieder geöffnet werden. In der Dy na m i t fa b r i k Krümmel bei Lauenburg erfolgte kürzlich eine Explosion. Ein Arbeiter wurde getödtet, mehrere schwer und mehrere leicht verletzt. Zwei Fabrikgebäude sind ganz vom Erdboden verschwunden und mehrere Wohnhäuser stark beschädigt. I n Mailand ging ein heftiger Wolkenbruch, begleitet von starkem Gewittersturm nieder, der, obgleich nur kurze Zeit dauernd, bedeutenden Schaden angerichtet hat. In der Ausstellung wurden die Dächer sast sämmtlicher Gebäude abgedeckt. Auch mehrere Kirchen haben stark gelitten. Bor der Porta Ticinese wurden zwei Arbeiter durch das zusammenstürzende Dach eines Fabrikgebäudes getodtet. Mehr als 60 Verletzte mußten ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Ein Fischerboot von Folkestone landete vor einigen Tagen 29 Seeleute des Amsterdamer Schiffes Eastor", welches auf der Höhe von Dungeneß vom Hamburger Dampfer Ernst" in den Grund gebohrt worden ist. Acht Seeleute des Eastor" sind ertrunken, trotzdem der Ernst" Alles aufbot, um Hilfe zu leisten. Der Eastor" ging nach dem Zusammenstoß so schnell in die Tiefe, daß der schlafende Theil der Besatzung nicht einmal Zeit hatte, auf Deck zu kommen. Während des Unglücks falles herrschte ein undurchdringlicher Nebel. Bei Palermo k a m e s zwi schen einer Brigantenbande und einer Abtheilung Landgendarmen zu einem Zusammenstoß, bei welchem sechs Briganten getödtet wurden. Als ein Bataillon Bersaglieri durch den Wald zwischen Gallarate und Biesto-Arsizio marschirte, schoß ein Trompeter auf drei Soldaten und einen Lieutenant und verwundete sie leicht. Sodann schoß er aus einen anderen Soldaten, den er schwer verletzte, und tödtete schließlich sich selbst mittels eines GeWehrschusses. Die That war wahrscheinlich die Folge eines Anfalls von Irrsinn Der elfjährige Knabe des Formers Probst in Halle a. d. S. gab sich den Tod, indem er sich nahe der elterlichen Wohnung in der Südstadt, unmittelbar vor der Einfahrt in den Bahnhof, von einem Zuge derThüringer Bahnlinie überfahren ließ. Es wurde ihm der Kopf glatt vom Rumpfe getrennt. -Der Knabe soll die That in Folge Zurechtweisung wegen einer geringfügigen Veruntreuung ausgeführt haben. Mehrere Gläubige in Italien beschwerte sich, daß die Landpfarrer sich in ihrem Amte das gegen den christlichen" Geist verstoße. Der Papst hat nunmehr entschieden, daß an dem Bicyclefahren der Priester nichts auszusetzen sei, insoweit es im Interesse der Seelsorge geschehe. Infolge dessen hat der Bischof von Cremona die Geistlichen der ländlichen Pfarrsprengel seiner Diözese sogar angewiesen, das Radfahren zu erlernen, um gegebenen Falles schneller Rath. Trost und geistliche Hilfe bringen zu können. In dem Hirtenbriefe . führt der Bischof aus. daß ja ein Geistlicher, Abbe Pianton. das Bicycle erfunden und sich desselben schon im Jahre 1845 segensreich bedient habe. Au-f entsetzliche Weise ist in Bonnlanden bei Jllertischen der 70iährige Oekonom Schmid verunglückt. Derselbe war damit beschästigt, die Ziegelplatten seines DacheS umzuschlagen. Gewohnt, den ganzen Tag seine Pfeife zu schmauchen, setzte er dieselbe wieder in Brand, als sie ihm ausgegangen . war. Das noch glimmende Zündholz, das er wegwarf, fiel durch das offene Dach auf den Heuschober und entzündete diesen. Der alte Mann wollte die Flammen durch Schlagen mit einer Stange zum Erlöschen bringen und als ihm dies nicht gelang, holte er einen Kübel voll Wasser. Jetzt glitt er aus und stürzte auf den brennenden Heustock hinab. Seine Hilferufe wurden nicht gehört, bis die emporsteigende Rauchsäule die auf dem Felde beschäftigten Dorfbewohner herbeirief. , Der Mann lebte noch, als' die Leute ankamen. Als man ihn aber hervorziehen wollte und zu diesem Zwecke eine Planke losriß, schlug das Feuer plötzlich in so starkem Schwall auf, daß es unmöglich war, in- den Stadel einzudringen. Als daö 'Gebaude bis auf den Grund niedergebrannt. war, fand man nur noch wenige Knochenreste des in den Flammen Umgekommenen. Hermann Linlcc, Deutscher Messerschmied, 197 Süd Meridian Straße. Rasirmeffer, Wnehfteine, Aiemen :c. stet? an Hand. Raiinnefser,- Schlachrmesser, Scheeren tc geschmiedet und geschlissen. Alle Arbeit garantirt.
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