Indiana Tribüne, Volume 17, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1894 — Page 3

Warnung. DaZ Publikum wird vsr gewifienlofen Händ lern gewarnt, die ge wöynliches Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Ceidlitz Pulver alS ..Carlsbader Salz", Lvruöel-Salz", Deutsch's (German) Salz", Künstliches Carlsbav", oderJ?Proved Carlsdaver Salt", u.unte? vielen anveren Bezeichnungen zu verlausen suchen, unter der Anpreisung, aß diese ebenso gut" seien, w:e die ächten Produkte von Carlsbad, welch - di rekt aus den weltberühmten Quellen gewonnen werden. Dies beruht nur auf erner Täuschung deö Pudl:ku.nS des größeren Peroienftes wegen, den eer bet -essende Händler an diesen Fälschunzen ncht. I st k ü n st l i ch e r W e l n s o gut we ächter? Würde irgend Jemand wisientlicö künstlien Wem dxm natürlichen Saft ttr Sieben di'rz.ehcn ? Warum denn sich von diesen Fälschungen h ntersührea lass n, speziell wenn die Ge'"ndheit vabei in Frage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quel, len von Carlöbad enthaltn Bestandtheil', die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderlen sind diese Wäss r von Carl bad wezen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber. Nieren und des Magens rühmlichst bekannt. Das ächte Clöbader CprudelSalz v:rd direkt aus der Svrudelquelle unter Leitung der Stadtzemeinde CarlsbZd gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigten Staaten, die Eigner & Mendclsoi Company. New York, verkaust: Jede Flasche des ächt importirten Woffers und Sprudel-Salz?s muß ob;gen Stadtsi?gel, sowie die Überschrift der Agenten Eisner & Mendelson Co., 152 und 154Fra klin Str., Nkw York, auf der Eti kette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Ter tadtratb : Carlöbad. Jac. Metzger &Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheimilchem und importirten Bier, Als Porter, Mineralwasser, Wein und Sbampagner. 80 55 S2 OS Maryland Oit. Telephon Ns. 407. 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Geschwüre, Vund und Halleidn. flechten und all folgen ter Teldstbeflkkkumg und folgen des Au schweifen bei verbeiratbeten oder unver heirateten. Ausflüsi. Verengerungen et , fei no sa denweifelt smd. Kommt oder nibt. Sprechstunde Morgen 9 bis Ubr. Abend. bt8Uhr. Mittwoch und Samstags bis io Uhr end. Sonntag bis IZ Uhr. Ein total Nuinirter. Ich. Wlliam tzurnestrm. in Burqer don Wilmina. ton. beeid hiermit, da ich schrecklich an lutvergif. tu litt, mnn Mu0 und Hals waren m; Masse von Geschwüre, ya. ich war ein totales Wrack h.tch Dr. . . Theel' rch Str. Pv'la. conZultirt, welcher mich wundervoll wieder eine rast und esudbkit zurück gab. Ich kenne mm ' - klT. . . k m taHa. k.tf m . . n'. A mttnn vrx w i uiuiii itah.llhn tluffra nur((. Ndsein Krankheit war in sekr schlimme. llk??r..ioeel arund lich kurrtrte.Ein ndererFreund tnt mir tmirfca ton tincr Itbr schlimmen Blase und vkiere rankhttt von Tk. yktlaerelll. Nachdem er so herunter gekommen nr unh itnri htT Itltttlltn erzte von Wilminaton gingen Zehl. Dr. Theel turnte ihm Sm Freund von mir ist letzt unter frinrr ,Kadlun. Mit Weliter er lehr zu'Nkden i,t. Ich glaub t-L irr. . . übeel ist der grelle nn aüffl Sfenten linö eint Sei' t.zleickeü. Er hat mein und da eben vonanderen MlJUlJjin. ...!,.;((,, .rff.lrt tmirfc, linh i ........ ISllSIUi UUVI'U" ' " ' kinawi7da!,nq " ich t stiftn kann kern anderer r"."9 " an n(m AtipaaOon. , Geschworen und beeidigt in WUm,ngton. Tel. vor m.r. , Vertolette. Fnedensrichter. THEiiiiriii rvTnisTC MillllAL LAIIIUUO Preoared ccordlnff to tiie sorattl or . Dn. Wir. A. HAOICXtsD , In Lli Uboratorr t Wahl nrton. D. C. CEREBRI3I E. froin tbe brrnln, tor ' uu. itf tha Vrttln ans) n.rvAni ITatem. ) HEDULLMK, from tü pLDS.I cora.iur, , of th cord. (Locomotor-AxUi. etc.) . rroia tue neari, ior ouciwii . r1 1 h.irt 1 TEHTIKE, from tbe teitet, for dlteaiei of I I tue teiet. (AtrcpQj oi ine orgva, uupoieBct , etc.) .... i ovABiSE, rrom Vxe OTtxies, xor aueuee , , Oitne oTrle. 1 MlscCI.IXE.tbjTOdlne.etc. " Dom, Flve Drops. Prlc (2 tjxtchrai), $2.60. , Tbe fhyiloloplcftl effect prodoced by insta doee of l'erebrine re accelention I or tbe pale wlüi teettng of fullnets nd dl-, tentlon in tbe head. exbllarstion of pirlts ' lncrraaed urlnary cretlon, aagsineniaiion i , of th eipaUlve sorce of tbe bladder ad ' ceriaUltle ctlon of tbe lntestlnee. lncreue I kln muacalar atrenrtb aad endarance. tn-. creMed power of Ulon In elderly popls.' I n" mcreaea tppenie ana ugnuv power. , I ith th Tlammond Atlmal Extreeu tbe? will I wtipt locai orntnniu re not luücuea , b maJJed.tofrcther wltb all exlatloK lilerataxe OB tbe iUDjeci, ou imciy t vi tiit, uj TTTE COLTHBIA CttEMCAX CO ö lYauhLBrton, D. C. -

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rft. Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Erster Band. (Fortsejung.) Zwei Thränen flössen seiner Gelie itn langsam die Wangen herunter. Du bist unglücklich. Robert. Was hast Du? Kannst Du es mir nicht sagen? O, ich weiß. Du bist zu gut! Diese Vertheidigung regt Dich auf, die Du übernommen hast. Der arme Pole regt Dich so auf. Seit dem Tage bist Du so." Es mag sein. Aber das muß ich durchführen. Das ist ein Hauptpunkt in meinem Programm. Ich muß den Armen helfen lernen." Er zwang sich, ruhiger zu werden, und begann ein leichteres Gespräch über Mariannen's bevorstehende Dresdener Reise, über die schwierige Erziehung Wölfi's und über ihren alten Plan, sie einmal nach Dresden zu begleiten, und dort einen ganzen Tag, von Sonnenaufgang bis Mitternacht frei und glücklich mit ihr zu verbringen. Achtes Kapitel. Mehr noch als acht Tage waren der gangen, bevor ihm der Untersuchung? richte? gestattete, den verstockten Polen, der so dringend des Mordes verdächtlg war, in seiner Zelle allein aufzusuchen. Twardkl erkannte semen Vertheidiger nicht gleich wieder, behandelte ihn dann aber recht kordial. Er habe schon zwei kleine Prozesse gehabt, und beide Male recht gute Erfahrungen mit seinen Rechtsanwalten gemacht. Das eine Mal zu Haufe wegen einer Rauferei, da hätte sein Advokat ihm die sinnlose Trunkenheit so schon herausstaffirt, daß es bei acht Tagen Gefängniß blieb. Was wußte so ein Advokat, wie viel Twardki vertragen konnte, bevor er sinnlos betrunken war! Und das andere Mal in Berlin, da war es noch besser gegangen. Fundunterschlagung hatte "der Präsident gesagt. - Ein Paar Stiefel. Der Advokat- aber drehte so lange, bis es gar kein Fund mehr war, sondern so eine Sache, die keinem Menschen gehörte, und frei gesprochen war Twardki worden. Freigesprochen!' Er kam sich damals -ordentlich wie was vor, als ob er eineMedaille bekommen hätte. Er wußte also Bescheid und wußte auch, was sich schickte. Er bot seinem Advokaten den einzigen Stuhl der Zelle an, und da van Tenius sich nicht setzte, blieb auch der Pole stehen. .Es ist ganz gut hier," sagte er leise. nach einem raschen Blick auf die Thür. .Das freut mich, erwiderte van Tenius, denn es ist möglich, daß die Untersuchungshast lange dauern wird. Eines aber will ich Ihnen gleich sagen, Twardki, ich hafte Ihnen mit .meiner Ehre dafür, daß Sie freigesprochen werden." .Das weiß ich. Herr Advokat. Ich werde wieder freigesprochen werden. Bekomme ich dann etwas?" .Nein, aber ich bitte, sich das ganz klar zu machen, Twardki. Ich bin von Ihrer Unschuld unbedingt überzeugt und haste Ihnen dafür, verstehen Sie mich recht, ich hafte Ihnen dafür: Sie kommen frei!" Ja. ja, Herr Advokat, das weiß ich ja schon, ich bin ja auch kein Mörder nicht. Aber wegen der goldenen Uhr, da muß ich auch freigesprochen werden. Die hat Keinem gehört." Und er erzählte seine Geschichte mit den alten Stiefeln zum zweiten Mal. .Ja, Twardki, da müssen wir zusehen. Sie müssen mir die volle Wahrheit sagen, damit ich Ihnen besser htffen kann. Sehen Sie! Twardki, so sicher ich von Ihrer Unschuld überzeugt bin, so sicher glaube ich, daß Sie die Uhr nicht geraubt, nicht gestohlen, aber auch gar nicht einmal allein gefunden haben. Sagen le mir ehrlich, ln welcher Gesellschaft sind Sie zu der Uhr gekommen?" Der Pole vlmzette mtt ven Augen, .Sie sind schlau, gnädiger Herr. Wenn ich Ihnen waö sage, so sagenSie es dem Herrn Präsidenten und da?n habt ihr mich. Rein, das fällt mir nicht ein. Hier ist's ganz gut." .Aber Mensch, nehmen Sie dochVernunft an. Ich bin ja Ihr Vertheidiger. Es ist ja meine Pslicht. zu Ihren Gunsten thätig zu sein. Und wennSie nicht die volle Wahrheit fagen. so schaden Sie Ihrer Sache bei den Richtern. Wo wollen Sie denn die Uhr gefunden haben und wann?" .Na, gnädiger Herr, Sie wissen ja. Auf dem Wege zwischen Friedenau und Wilmersdorf. so um Mitternacht." .Auf der Straße?" .Na ja, so neben der Straße." . .Twardki, es war stockfinster, und die Uhr lag nicht auf der Straße, wie Sie jetzt selbst sagen. Wer hat dieUhr gesund 'n und wo?" Der blinzelte wieder. . Herr Advokat werden Sie auch gewiß nichts... nein, ich sag's nicht. Dann kriege ich doch was. Dann werde ich nicht freigesprochen . . . So viel van Tenius sich auch bemühte, den Polen zu überreden, Twardki blieb bei seiner Weigerung. Aber aus seinem Zögern hatte der Rechtsanwalt, ebenso wie der Untersuckunasrickter die Ueberzeugung geschöpft, daß wirklich ein andererMensch die Uhr gefunden hatte. Er schilderte dem Polen noch einmal die Folgen seines Leuanens. Der Verdacht des Mordes mußte auf ihm sitzen bleiben, und die Haft konnte sich in's Ungewisse derlänaern. .Das thut nichts, gnädiger Herr, wenn ich nur am Ende freigesprochen werde" Van Tenius durfte für heute, nicht i länger bleiben. Er versprach bqlv ' wieder zu kommen und bat den Hast . ling dringend,. da? nächste Mal offener gegen ihn zu sein. Ob er sonst etwas I für ihn thun könnte. Ihn freue die

BeilheMgillig so sehr, dak er gern elwas dafür thäte. Das schon, gnädiger Herr, aber Sie Werden's nicht thun." .Reden Sie nur! .Ich muß mich nur so schämen. Wissen Sie, gnädiger Herr, zu Hause bin ich nämlich verheirathet. Und darum eben habe ich ja ganz allein die Uhr gefunden. Na, und da habe ich ein Weib und zwei kleine Kinder. Das kleinste ist vierzehn Tage alt. nein zu Ostern wird's schon einen Monat alt gewesen sein. Darum ist auch mein Weib nicht mitgekommen. Und ich schicke ihnen sonst alle vierzehn Tage Geld, Masse Geld. Wer wird ihnen jetzt Geld schickm? Das ist das EinZige." .Wie viel pflegten Sie nach Hause zu senden?" .Na, gnädiger Herr, wie's eben ist. Alle vierzehn Tage zwei Thaler, oder drei Thaler, oder manchmal auch fünf Thaler, wenn ich gleich geschickt hab'." .Und Sie waren ganz beruhigt, wenn Ihre Frau alle vierzehn Tage fünf Thaler bekäme, so lange Sie v:rhastet sind?" Ein schönes Lachen glitt über die Züge des Polen. .Das kann ich ja gar nicht verlangen. Aber dann gehe ich gar nicht mehr fort von hier. Gut ist's. Wir haben draußen kein so gutes Brod." .Und als eine Schande empfinden Sie's nicht, Twardki?" .Wieso? wenn ich freigesprochen werde! Wenn ich freigesprochen werde, so gehe ich hinaus, und alle Polen zahlen mir einen Korn." .Hören Sie, Twardki, ich werde gute Menschen für Sie gewinnen, und verspreche Ihnen, daß Ihre Frau alle vierzehn Tage fünf Thaler bekommen soll. .Jesus, Maria und Joseph, gnädiger Herr. Das soll Ihnen Gott lohnen. Und ich will auck vor Gericht Alles machen, wie Sie wollen." .Geben Sie mir die Adresse Ihrer Frau; Namen und Wohnort und Alles." .Da müssen Sie zu unserm Meister, gnädiger Herr. Der hat das Alles aufgeschrieben. Katinka heißt sie, aber wissen Sie. das Uebrige ist Alles so schwer aufzuschreiben. Der Meister bekommt auch immer fünf Pfennig für das Abschicken." Van Tenius verließ das Untersuchungsgefängniß in heiterer Stimmung. Wenn die Familie des Polen keinen Nachtheil hatte, wenn der Pole

selbst seelisch so wenig unter demMordverdacht litt, dann , konnte sich der Rechtsanwalt über den einzigen Men.schen beruhigen, dem er Unrecht that. Es blieb dann nur noch der Staat ubrig. das Recht, die menschliche Gesellschaft. Große Worte, klangvolli Worte. Aber Worte nur! Worte. die keine Nerven und kein Blut hatten, denen man nicht weh thun konnte, die keine Schmerzen litten, an denen eme Sunde zu begehen gar nicht möglich war. Da! Wenn van Tenius in seinem großen sranzösisch-deutschen WLrterbuch irgendwo einen Riß machte. Worte auseinander riß, wen schädigte er? Wer schrie auf? Mit Worten wollte er schon fertig werden. Vor Worten fürchtete er sich so wenig wie vor anderen Gespenstern, Am nächsten Sonntag wanderte van Tenius nach dem Grunewald binaus, an die Arbeitsstätte der Wasserpolaken. Dort wollte er den Meister aufsuchen. der Frau ihr Geld schicken lassen, ein Alibi nachzuweisen suchen und neben bei über Twardki's Friedenauer Beziehungen Nachrichten sammeln. Er fuhr bis zum Bahnhof Halensee und suchte dann die unfertigen Straßen der Villencolonlr hin und her ab, bis er sich nach eine? halben Stunde auf den richtigen Weg weisen lassen mußte. Etwas abseits von den geordneten Straßen der Kolonie waren die polnischen Arbeiter jetzt daran, drüben nicht wert von der Grunewald-Bahn einen der Fenns, wie die kleinen Moräste hier heißen, zu einem See auszugrasen. Van Tenius war nicht der Einzige, der die interessante Arbeitsstätte aufsucht,. Wo von der Bahnstrecke em kleiner steiler Abhang zum Sumpf hinunterführte, da hatten sich die Polen etwa zwanzig Erdhütten errichtet. Hohe moosbewachsene Kieserstamme schlössen das Terrain nach Westen ab. Der Waldboden war mit vorjährigem vergilbtem Windhafer und mit kleinblättrigem Erdbeerkraut bedeckt. Dicht am Ufer des künftigen Sees zogen sich die Hütten oder Höhlen hin. Ein paar Pfosten waren überall in die Erde getrieben. Von Reisig und dünnen Stangen war nsthdürftig ein Dach her gestellt. Und das Ganze war mit Lehm, Sand und Sumpftorf überschüttet, wie es die Leute eben zur Hand hatten. Es war kurz vor zwölf Uhr. und mt Polen bereiteten ihr Mittagsessen, Vor jeder der Höhlen war im Freien durch zwei lose Ziegelsteine ein Heerd ernchtet. und da kochten über prasselnden Reisigfeuern in Töpfen und Kesseln die Kartoffeln. Die Arbeiter lagen unv saßen größtentheils . im Freien herum, einige der starken fröhlichen Wkib?r mjj n l.it ysr::t--roiyen novviuazern uno weisen uui zen sonntäglich geputzt. ' . Das Sonnenlicht lag warm und still siber der Waldeinsamkeit, die ernsten Kiefern starrten ruhig mit ihren dun! len Wipfeln m den blauenHiMmel, Un Luftchen rührte sich, und so eng begrenzten die kleinen Anhoben das seit same Bttd. daß man sich fern von zedem ... w . .e . . . slaoilscyen Anwesen qaut jugic iuu nen. wenn nicht von Zeit zu Zeit Eisen bahnzllge dröhnend über' die nahen Schienen gerollt wären und wenn nicht neugierige Berliner zahlreich genug den Wea bierber funden bä'tten. Die einen radaulustig mit schlechten Witzen. die da und dorj von den lungernden Polen' lustig oder ' unflathig erwidert wurden, die andern m scheuer Berwun derung vor solcher Barbarki dscht an, den Thoren der Sauvtstadt. Van TeniuS ftagte einen städtisch gekleideten Polen nach, dem Meister. Der Angeredete: war e selbst.'. (h nannte sich SchaMil und führts dez

Necyl-anwalt, als er Namen, Stand und Anliegen gehört hatte, selbstbewußt in seine eigene Erdhütte. Es war die erste in der Reihe und zeichnete sich vor den andern aus wie das Schulzenhaus im Dorf. Der Meister hatte irgend-

woher eine schadhafte, verrostete und . verbogene Ofenrohre in sein Dach eingefügt und konnte einen Heerd aus vier Ziegeln und einem verbrannten Eisenrost im Innern anbringen. etne Fassade hatte zwei Glassenster von der Größe emes Schulheftes und em großeres, allerdings zerbrochenes Fenster in der Holzthür. Diese Thür hatte überdies ein verschließbares Schloß und neben dem Schloß em kolorirtes Heillgenbild. Eine Mutter Gottes mit den sieben Schwertern. Der Meister, der in die Kamme essen ging und seine Hütte allein bewohnte, lud den Gast freundlich em, näher zu treten. Am Sonntag esse ich nicht mit die Andern. Am Sonntag esse ich um eins, wie die feinen Leute. Er schien em tüchtiger und ordnungsliebender Mann zu sein. Das Geld für die Frau des Twardki nahm er erfreut entgegen und füllte auf der Stelle die nöthige Postanweisung aus. Als aber van Tenius den wichtigsten Grund seines Besuches mittheilte: daß er der Vertheidiger des Angeklagten sei. daß er an dessen Unschuld glaube und daß er Näheres über seine Lebensweise erfahren wolle, da wurde der Meister wieder mißtrauisch. .Hören Sie, Herr, es sind schon zwei vom Eriminal dagewesen. Nichts haben wir ihnen gesagt, nicht em Sterbenswort!" Van Tenius suchte dem Manne begreiflich zu machen, daß einem unschuldig Angeklagten jede Zurückhaltung nur schaden könne, daß man den Enminalbeamten in diesem Falle keine Auskunft verweigern sollte. Ob denn Herr Schaffarik nicht auch von der Unfchuld d;s Twardki überzeugt sei? Der. gnadiger Herr? Nicht eine Ratte schlägt der todt. Aber das verstehen Sie nicht. Enmrnal ist Erimi nal. Eriminal wird nix gesagt." Van Tenius gab es auf, den Meister aufzuklären; aber ihm, dem Vertheidi ger, könne man doch vertrauen. Das verstehen Sie nicht, gnadlg:r Herr. Advokaten sind auch vom Eriminal. Und dann bic vom Crimmal sagen ja nicht ehrlich, was sie sind. Vielleicht sind Sie auch einer." Und der Meister blickte seinen Gast lange und scharf an. .Nem, sagte er endlich. .Vom Eriminal sind Sie nicht. Das Geld und dann fehen Sie ganz gewöhnlich aus. Aber ich sage doch nichts. Wis scn Sie, gnädiger Herr, weil ich der Meister bin. Ich muß auf meine Leute leben. Aber der Twardki hat gute Freunde hier, wo er gewohnt hat zusammen. Gehen Sie zu die. Ohnz mir. Es ist die fünfte Schaluppe von hier. Sie können zahl:n oder Sie onnen sie auch am helligen Georg ereunen. Es ist ein heiliger Georg auf der Thür. Und noch eine nackt: Prin zessin." Van Tenius empfahl sich und machte mit dem Meister ab. daß die Frau des Twardki bis zur sicheren Freilassung des Mannes regelmäßig die fünf Thaer erhalten sollte. Van Tentus wurde eine Summe bei der Kasse anweisen, wo der Meister alle vierzehn Tage die Lohnung für die Arbeiter holte. Dann ging er in's Freie und der Hütte seines Clienten zu. Als ein Gast des Mel ters wurde er überall hoflich begrüßt und da und dort in schlechtem Deutsch a7s , Herr Baumeister angeredet. Er betrachtete neugierig die kleinen Hütten mit ihrem armseligenSchmuck und fand nach wenigen Schritten die gesuchte. Sie hatte eine Holzthür ohne Schloß, als Verzierung eine zerbrochene kleine Glasscheibe, darunter einen Holzschnitt nach der Mllonlschen Venus, aus irgend einer Buchhändler-Anzeige ausgeschnitten, und unter der Venus einen kleinen zinnoberrothen Nitter Georg auf einem weißen Vferde, der mit einer goldenen Lanze den grünen, Drachen erlegte. Vor dieser Hütte standen drei junge Männer und zwei robuste Weiber um einen alten Eisenkessel, in dem das Wasser siedete. Die Gesellschaft hatte sich eben dcoon überzeugt, daß die Kartoffeln gar wa ren. Auch hier wurde van Tenius höflich begrüßt. Er war von seiner Thätigkeit für die Arbeiterbevölkerung daran gewöhnt, den richtigen Ton zu treffen, und gewann sonst leicht dgs Vertrauen der gemeinen Leute. Auch hier führte er sich damit ein, daß er mit Sachkenntniß von den hohen Erdäpfelpreisen sprach und ob sie mit dem Schmalz nicht betrogen worden seien, Die beiden Weiber, von denen die jüngere und hübschere die Köchin des Hauses war, lachten nur. . Sie schienen kern Wort Deutsch zu verstehen. Auch zwei von den Männern konnten sich nur mühsam verständlich machen. Der dritte aber sprach recht gut deutsch und führte die Unierhaltung mit dem Herrn' Baumeistes. Während das siedende Wasser abgegossen wurde, stand er freundlich Rede und Antwort, Kaum aber hatte sich van Temus als den Vertheidiger und Advokaten des Twardki vorgestellt? als man ihm auch hier mißtrauisch begegnete. Die Manper berathschlagten auf Polnisch und machten finstere Gesichter. Da mischte sich die Köchin in'Z Gespräch und schien die ganze Gesellschaft zu Gunsten des Rechtsanwalts umzustimmen. Denn der eine von den Polen wandte sich ihm wieder demüthig zu und sagte: .Wird er frei kummen, gnädiges Herr?" - Van Tenius gab die beruhigendsten Versicherungen, und da einige Berit nerinnen neugierig stehen geblieben waren, bat er um d:e Erlaubniß, emtreten au dürfen. " Mortsetuug folgt.) Schön und ?m Soll daß HauS ftetö sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei v. qmedel 420 vft ZkcTatty ctr.

jWlppchen über die Einnahme von Kassala.

Kassala. Ende Juli 1894. Kassala ist endlich in den Händen und unter den Füßen der Italiener. Gestern bin ich in die eroberte Stadt emmarschirt. empfangen von dem Zähneknirschen der zu Boden geworfenen Mahdisten. Was sind Mahdisten? Niemand weiß es genau. Ich weiß kein Volk zu nennen, welches allgemeiner unbekannt ist als die Mahdisten. und man sollte meinen, daß ein Volk, welches von einer europäischen Großmacht eines Krieges, ja einer völligen Vernichtung gei . n . . ? luiuuiy; lvllv, lvemgileilS jujon in einigen Schichten der Bevölkerung, wenn auch nicht wie ein bunter, so doch wie .:e n . c . r ciu uiiuiuigcr Huno oeiannr sei. Nein. Ich habe gestern, sogar einen Mahdisten gefragt: .Na. alterSchwede, können Sie mir nicht sagen, was ein Mahdist ist?" Er stürzte in die Kniee und bat um Gnade, ich schenkte ihm daS Leben und wiederholte meine Frage. Abermals berührte er mit seiner Stirn den Erdboden und bat abermals um Gnade. Ich schenkte ihm abermals das Leben, obschon ich nicht begriff, was er als besiegter Feind mit zwei Leben anfangen wollte, und bat mir eine Antwort auf meine Frage aus. Er schüttelte die Achsel, stahl mir meine Cigarrentasche und ging so rasch da von, daß ich nicht übel Lust empfand, ibm wenigstens eines der ihm geschenk-. ten zwei Leben zu nehmen.. Da war der Schelm schon fort. Was ich über die Mahdisten allgemein verbreiten kann, ist das Folgende: Mahdisten sind die Anhänger des Mahdi, und Mahdi heißt der von den I Muselmannern und Muselfrauen erwartete Prophet, welchen der bei den Mohammedanern so sehr beliebte Allah senden wird, um das von Mohammed begonnene Werk zu vollenden. Mohammed hatte nämlich nicht alle Ungläubigen bekehrt oder dem Erdboden gleichgemacht und die gerechte Vertheilung der Güter nicht herbeigeführt. Propheten haben immer einiges zu wünschen übrig gelassen und gelten dtshalb nichts in ihrem Vaterlande. Da tauchte im Jahre 1881 ein. ich will nicht sagen: gewisser Achmed Suleiman im Sudan auf und sagte: .Ich bin der sogenannte Mahdi, komme dtrekt von Allah und werde das von Mohammed begonnene Werk vollenden!" Sofort erhob er die Fahne der Empörung und todtete viele Egypter, was er Bekehrung derUngläubigen und gerechte Vertheilung der Güter nannte. Nach meiner Meinung kann man nicht hoher stapeln, als es von diesem Propheten geschah. Und ein solcher Mann fand Anhang, von allen Seiten der egyptischen Windrose strömten die Äraber unter seine Fahne, und so war er bald ein gemachter Mann, womit ich sagen will, daß er ein gemachter Mann und geachtet war. Dergleichen ist natürlich nur in einem Volk möglich, das noch so unappetitlich ist, daß die Cultur nicht einmal den Versuch machte, es verzeihen Sie das harte Wort! zu belecken. Dies sind die Mahdisten. Sie wurden übermüthig. Namentlich waren es die Derwische, welche sie fortwährend aufstachelten, die Jtallener zu reizen, wodurch diese endlich genöthigt wurden, gegen sie das Schwert zu Felde zu ziehen. Was die Derwische sind, das ist gleichfalls wenig bekannt. Derwisch ist ein persisches Wort und beißt arm. Der Wisch ist auch im Deutschen etwas armseliges. Die Derwische bilden Orden, deren Mitglieder heulen, tanzen und betteln. Wir konnen uns solche Derwische nicht denken. weil bei uns das öffentliche Heulen und Tanzen verboten und das Betteln dadurch erschwert ist. daß die Hauseigenthümer schon Vereine gegen Bettelei gebildet haben. Wenn bei uns nun auch noch ungemein viel gebettelt wird, so würde doch das Heulen und Tanzen im Keime polizeilich erstickt werden, falls sich böi uns solche verrückte Ordensbrüder aufthun wollten. Die Hauseigenthümer würden eben wie gegen das Betteln Vereine gegen Heuten und Tanzen bilden, indem sie erklären, daß sie. wenn sie vor und im Hause Geheul uno Tanz haben wollten, entweder selbst oder durch Angestellte heulen und tanzen lassen würden, falls Polizei und Miether dies erlaubten. Die Derwische reizten also die Mahdisten gegen die Italiener auf, und die Italiener wurden endlich der guten Miene zum bösen Spiel überdrüssig. Lang genug war ihre Geduld nicht gerissen. Nun hatte General Varatieri daZ erste beste 'Tischtuch ergriffen und es entzwei geschnitten. Er griff Kas sala an, Die Mahdisten wehrten sich, angefeuert durch das Heulen und Tanzen der Derwische, aber ohne ErfolJe lauter die Derwische heulte und ; schneller siej tanzten, desto furchtb.i:. gähnten die Kanonen, desto tapfere stürmten die Italiener in die Stadt. Hier wurde der Kampf fortgesetzt, und die Mahdisten und die Derwische starben, ohne Neapel gesehen zu haben. Die Anderen flohen unter dem ohnmächtigen Geschrei: Nach Rom! Die ohnehin morschen Stämme um Kassala unterwarfen sich wie vom Beil oder Blitz getroffen. Große Mengen Getreide und Munition fielen in die Hände der Sieger, die damit tagelang werden Brot backen und kanonieren können. Der Erfolg war ein vollständiger. Die Italiener haben den Feind gehörig in's Ohr gebissen, und die Mahdisten werden sich so leicht nicht entschließen, eine zweite Cavalleria Rusticana mit dem edlen Volke zu wagen. Heute machte ich einen Gang durch die eroberte Stadt. Hierind da bettelte ein tanzender, tanzte ein heulender und heulte in bettelnde.? Derwisch, ja. ich sah spzar etnenDerwisch mit einer hübschen Mahdistin tanzen, im Ganzen aber herrschte eine ' gedrückte Stimmung. Es kam mir vor. als schämte man sich, soviel auf den falschen Propheten gegeben zu haben. Denn daß den Mahdisten' der Sieg, prophezeit worden war und daß der Mahdi schon wie soäusiiz conjraphezeit Haiti, das

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sayen Die Bewohner von Kassala wohl ein, und sie schämten sich, keine ungläubigen Thomasse gewesen und dem Mahdi auf den Leim gegangen zu sein. den sie wuthend emen Dreinngenepper nannten.' Dazu kommt noch, daß sich die Mahdisten nicht mit den Italienern verständigen können. Die Araber kennen nur einige durch Büchmann ver breitete geflügelte Worte der italienischen Literatur. So hörte ich gestern Abend eine hübsche Kassalanerin einem italienischen Soldaten, der an ihrem elt klingelte, zurufen: .Lascmte ognl speranza. voi ch'entrate." während sie ihm emen Selam aus den Kops warf. Eosi fan tutte!" lachte der Italiener und trat ein. Es fragt sich nun, welche Folgen die Einnahme von Kassala für Italien haben wird. Ich fürchte: micht die besten Italien wird, um Kassala zu behaupten, tief in das Portemonnaie greifen müssen, denn der fliehende Feind läuft in's Geld. Kassala muß befestigt, die Garnison verstärkt werden, denn die Mahdisten werden sich ganz gewiß wieder sammeln, um sich auf einen neuen Strauß, der seinen Kopf m den Busch steckt, mit! den Italienern einzulassen. Ebenso werden dre Derwische heulend und bettelnd ein Tänzchen wagen. So ist denn eine offene Wunde geschaffen, die sich nur mit der Pforte des Janustempels schließen wird. ' So dürfte Italien den Ruhm weit über dessen Werth bezahlen müssen. Crispi hat das auch schon in seiner Siegesrede durchschimmern lassen, und die Journale aller Parteien; verschlie ßen sich den Kastanien nicht. welcheJta lien anscheinend für das reiche England aus dem Feuer der Kanonen holte. Aber vorlaufig sollen diese Betrachtungen die Freude an dem Siege nicht stören, welchen die Cultur über deren Feinde davongetragen hat, auch wenn sie diese Last nicht sehr wert tragen Wird. Der Kaufmann Karl Dreyfüß aus Rastatt, der im Mai d. I. von der Strafkammer in Karlsruhe wegen Betrugs zu neun Monaten Gefänqniß verurtheilt wurde und bei der Verkündigung des Urtheils im Gerichtssaal emen Selbstmordversuch machte, nachträglich aber gegen Stellung einer Kaution aus freien Fuß gesetzt wurde, benutzte seme Freiheit, um nach London auszureißen. Dreyfuß wurde indessen dort festgeLSMmcTl uns ausgeliefert. Hu . " Bedenke Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen des Publikums befitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, st. Paul, Mlnneapolls und dem Nordwestcn ist und fernerhin als die Pullman Lime zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplatze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwestcn, daß der Speisewagen feiner auegestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent,. Milwaukee Wi. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler tn kieSdach'Material, S und 8 pl eady Skooflag, wasserdichte Sheettng, feuer eftem Aiphalt.Jilz, Etrohpappe, Dach und VkeFarbe ,c. ,c. Office: 169 Tveft viary land Straße, Telephon 1. Dachdeckers i. SSlzige und verantwortliche Dachdecker. Sie dächer, Trinidad und ilsonite SIpbalt-DScher. illle rten SompifitionI'DScher it bestem ZNa terial. Office: o. 169, Sard : 180 23. Marhlandftr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. LED LAN 00 tHr-zscf&vusr$ CTECUSSE i (PREECRIPTIQNS SS VS EA8T sSPSiMCMARRET ST Brillen werden nach den besten Methoden den uzen angepaßt. Hermann Linken Deutscher Messerschmied, . 197 Süd Meridian Straße. Rasirmesser, Abziehsteine, Riemen :c. stets an Hand. Raiirmefser, Schlachtmesfer, Schenen :c. geschmiedet und gtZqliffen. ' Alle Arbeit garantnt.

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