Indiana Tribüne, Volume 17, Number 333, Indianapolis, Marion County, 21 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne. Erscheint 3ägU$ und OonntagS.

Die tZgltche .Trtdü kostet durch den TrSge, LtScntl per oche, die EontägITrtbüne- k Ztnt per Woche. Selbe zusammen 15 Cent ode, W Cents per Monate Per Post tugefchiikt in Vor uldezahlung tfp Jahr. Office : No. 18 Süd Alabana Str. Zndianapoliö, Ind., 21. August 1834. Leben der Fischgeier. ' Nicht nur im Westen und Südwesten" unseres Landes sondern da und dort auch im Osten bietet sich dankbare Gelegenheit, merkwürdiges Thierleben in seiner ganzen wilden Ursprünglichkeit zu beobachten. In den nördlichen üstengegenden von New Jersey z. B. kann man int essante Studien am Fischgeier machen. Jedem sommerlichen Besucher jemr Localitäten fallen die seltsamen, massigen Fischgeier-Nester auf. die dort so Zahlreich sind. Dieselben sind eigent lich nichts, als grobe Haufen Gestrüpp oder Baumzweige und sind innen etwa 3 Fuß weit und 2 Fuß tief. Die Fischgeier erfreuen sich in diesen Gegenden eines Schutzes, um welchen sie manches Wild des Westens beneiden könnte. Ein großer Theil des Publikums glaubt, es bestehe ein besonderes Gesetz zu ihrem Schutz; aber dies ist ein Irrthum, außer wenn man von einem ungeschriebenen Gesetz sprechen will, welches allgemein befolgt wird. Bei den Eingeborenen dieser G.'gen den besteht der Glaube, daß die Fischgeier Glück bringen, besonders Demje nigen, auf dessen Land sie ihr Nest bauen, und obwohl heutzutage auch dieser alte Glaub von Vielen mehr so sehr ernst genommen wird, hat sich doch wie ja auch in so vielen anderen Fällen der damit verknüpfte Brauch allgemein erhalten. Niemandem würde es einfallen, auch nur einen Stein nach einem der großen Vögcl zu werfen, geschweige denn, nach ihm zu schießen. Schon den Kindern wird dies von früh auf eingeprägt, und sie handeln auch darnach. Durch diese gute Behandlung sind die Fischgeier so zahm geworden, daß sie häufig ihre Nester an Thürgä.igen oder unmittelbar an den Landwegen bauen und kaum , irgendwelche Furcht vor den Menschen zeigen. Und doch sind diese Vögel sonst ungemein scheu, ja sie sind vielleicht die scheuesten, die man im Osten findet! Sie kommen auch an vielen Binnengewässern New Jersey' vor; aber dort ist es unmög lich. sich ihnen zu nähern, und sehr selten findet man eines ihrer Nester. So hat auch auf das Verhalten der wilden Thiere dasjenige der Menschen noch reute großen Einfluß. Kein Zeichen des Frühlings erfreut d'e Landleute an der Küste so sehr, wie di: Wiederkunft der Fischgeier, und besonders die Eigenthumsbesitzer erwarUn sehnsüchtig ihre Ankunft und bewillkommnen sie förmlich, wie alte Be kannte. Das Kommen und Verschwinden dieser Vögel hat etwas Seltsames. Eines schönen Aprilmorgens, wenn man aufmacht, findet man sie einfach da, die ganze Vogelschaar". Es wird Oktober, bis die Jungen ausgebrütet und großgewachsen sind, und dann gewahrt man wiederum eines schönen Morgens, daß sie sämmtlich verschwunden sind. Gewöhnlich kommen ganz dieselben Vögel Jahr für Jahr und richten sich wieder in denselben Nestern ein. an deren Ausbesserung sie dann mehrere Wochen wenden; denn auszubessern gibt es immer mehr oder weNiger. ' Diese Vögel beziehen ihre Nahrung ausschließlich aus dem Wasser. Ihre Augen sind so vortheilhast eingerichtet, daß sie selbst von großen Höhen aus Fische gewahren können, welche in der Vl'dU der Wasser-Oberfläche schwimmen, und dann lassen sie sich blitzschnell nieder in das feuchte Element. Sie fassen den Fisch in ihren Krallen und bringen ihn stets nach ihrem Nest, ehe sie ihn verzehren. ,Ein Fischgeier kann z. B. mit einem großen, sich in seinen Krallen windenden Aal dahinfliegen, welchen kein Mensch mit beiden Händen auch nur eine halbe Minute lang halten konnte. . Trotz ihrer scharfen Augen kommt es mitunter, wenn auch sehr selten, vor, daß sie sich versehen oder täuschen. Es wurde kürzlich einmal beobachtet, wie ein Fischgeier eine hartschalige Krabbe erwischte, welche ihre Scheeren mit aller Macht in die weicheren Theile der Beine des Vogels schlug. Das war ein Ringen und Drehen und Flügel schlagen in der Lust, bis es endlich dem ' Äel.Lelang, sich der Krabbe zu enlledig'en! 'In einem andern Fall holte ein Fischgeier gar einen Shawl, welcher einer Dame, die sich auf einem von Savannah nach New )oif fahrenden Dampfer befand, in das Wasser gefallen war. Die Dame schrieb eine Belohnung für das Wiederbringen dieses werthvollen Shawls aus, und derselbe wurde schließlich unweit Little Silver, an einem Nest herabhangend, gesunden. Durch ihre Zahmheit sind die Fisch geier mitunter schon lästig geworden. da sie manchmal auch auf Telephon drähten, Kaminen und Häuserkuppeln ihre Nester bauten und sie ruhig, erneuerten, wenn man sie ihnen wegriß. Deshalb hat man manche H'äuserkup peln eigens so gebaut, daß die Fisch qeier gar keinen Anhaltspunkt finden. Es ist ein ganz grundloser Glaube, daß Bäume, auf welchen Fischgeier nisten. bald absterben mußten; diese Vorstel lung entstand dadurch, daß diese Vögek mit Vbrllebe verwitterte und schon ad sterbende Bäume zum Nisten wählen. Mitunter traaen sie durch ihren abfal lend-n Dungstoff, sogar zur Besserung

jolier Bäume 5:!. -

Sie 'Aufstauung des fMU y' ' Wie zu erwarten war, Hai der Plan, den Nil gerade bei Assauan aufzu stauen, um dem ganzen egyprischen Nilthal .die Wohlthat einer zweiten

jährlichen Ueberschwemmung zu .verschaffen, rn der Gelehrtenwelt nicht geringe Aufregung hervorgerufen, weil der künstlerische Werth und der landschaftliche Reiz der Insel Philä bei der Anlage des Dammes bei Assauan in hohem Maße beeinträchtigt wurde. Q$e genwärtig liegt dem britischen Minister des Auswärtigen em Einspruchsschreiben vor, worin namhafte Gelehrte verlangen, daß der Plan aufgegeben und einer der drer anderen, die in Betrackt kommen, zur Ausfübruna bestimmt werde. Die egyptische Regie-! rung hat sich vorlausig zu Gunsten des angefochtenen Planes ausgesprochen. und , das läßt sich durch einige Wirthschaftliche Angaben vollkommen rechtfertigen.' Die Anlage bei Assauan würde alles in allem nach sorgfältig aufgestellten Kostenanschlägen etwa 24 Mmwnen Dollars kosten, wahrend sie an einem der anderen hauptsächlich rn Frage kommenden Punkte, Kalabscha oder Silsileh. nur um ein geringes theurer zu stehen käme; ja, der Unterschied in - den Kostenanschlägen würds zu Ungunsten Assauans dadurch ausgeglichen, daß für die Verlegung der Tempelgebaude von der Insel Phlla noch eine Million Dollars zu verausgaben wären. Indeß, der Unterschied ist bei der großen Bedeutung des iln ternehmens durchaus geringfügig, weil das Gebiet, das es durch die Frühjahrsableitung aus dem Becken von Assauan zu überschwemmen gilt, ungleich größer ist, als dasjenige, das aus einer Aufstauung bei Silsileh wer Ka labscha Vortheil ziehen würde. Ein Blick auf die Karte genügt, um sich davon zu überzeugen. Der Entschluß der egyptischen Regierung erscheint daher. wie der Correspondent der Köln. Zeit." schreibt, sehr begreiflich. Sie hat im Laufe der Jahre Bewelie genug von ihrem Entgegenkommen für die Wissenschaft geliefert und ist keinesWegs unüberlegt zu einem Entschluß gelangt, der den an sich berechtigten Wünschen der Gelehrten zuwiderläuft. Sie kennt den verhältnißmäßigen Werth der Denkmäler, die auS der Ptolemäerzeit auf Philä erhalten sind, und hat tn richtiger Schätzung diesmal dem archäologischen Interesse der einen, der Touristenliebhaberei der andern die wirthschaftlichen Erfordernisse des Landes vorangesetzt. Eine EinMischung in diese Aegelegenhelt steht dem Auslande nicht zu, auch nicht einmal England, denn nicht dieses wird die Kosten zu tragen haben, sondern Egypten selbst. Es ist gar nichts dagegen einzuwenden, daß die egyptische Regierung die Frage nochmals prüfen mag, ohne die wirthschaftliche Bedeutung des Unternehmens zu vermindern; wir sind auch überzeugt, daß die Prüfung ehrlich und ernst sein wird; aber nach Einsicht des technischen Berichtes, der vor fünf Monaten herausgegeben wurde, läßt sich kaum noch leugnen, daß der Plan der Eindämmung bei Assauan der einzige durchfühlbare ist. Diesen Theil des Berichtes scheinen die Gelehrten und Kunstfreunde in ihren Eingaben und Zeitungsaufsätzen nicht genügend gewürdigt zu haben. Wie die Verhalt nisse sich bis jetzt darstellen, werden wir höchst wahrscheinlich Anlaß erhalten, die Verunstaltung der schönen Nil-Jn-sel zu bedauern. Predkger-cZehälter. Der bekannte Vorsteher der ?eligionsstatistischen Abtheilung unseres Bundes-Eensus, Henry Kinz Caroll, befaßt sich in einem längeren Aussatz des Magazins Forum" mit den amerikanischen Predigergehältern in den verschiedenen Kirchen und liefert dabei allerhand auch für die Laienwelt interessante Thatsachen. Auf amerikanischen PredigerConferenzen, besonders auf methooistischen, ist schon öfter Klage geführt worden über niedrige oder gar armselige Pre-diqer-Bezahlung. Das mag in vielen einzelnen Fällen zutreffen. Doch geht aus der Carroll'schen Zusammenfiellung hervor, daß die amerikanischen Geistlichen im Großen und Ganzen eine durchaus ebenbürtige Stellung neben den Aerzten, Anwälten und andern höheren , Berufsklassen hinsichtlich ihres Einkommens einnehmen. Am günstigsten gestellt sind natllrlich die Bischöfe; sie bilden in dieser Beziehung eine Klasse für sich. Das höchste reguläre Einkommen von Bischöfen der Episcopalkirche beträgt 512.500 das Jahr, einschließlich Hausmiethe, das niedrigste 53000. nebst 5300 für Reisespesen. Durchschnittlich beläust sich das Bischofsgehalt' in dieser Kirche auf 56000. In der. rö-misch-katholischen. Kirche, beträgt daS Bischofsgehalt 53000 bis 5S000.wozu noch das Wohnhaus kommt. , Die Gehälter der gewöhnlichen.Methodistengeistlichen zeigen, je nachdem, große Unterschiede; der Durchschnitt beträgt immer noch 5800 das Jahr. Lutheraner und Baptisten in unserem Lande zahlen im Allgemeinen kleine Predigergehälter, doch kommen dazu gewöhnlich noch vieleGelegenheits-Ein-nahmen, besonders bei den Ersteren. Die Eongregationalisten sind g:genüber ihren Predigern besonders freigebig. Natürlich sind die Predigergehälter in den Städten im Allzemeinen höher, als in Dörfern und Marktflecken. Zu den Gehältern kommen noch allerlei außerhalb der Kirche gebotene Vergünstigungen, z. B. billigere Fahrpreise. ' Entschieden die reichste Confession in un'rm Lande ist die jüdische; doch hält es sehr schwer, diesbezügliche Zahlen von dort zu ermitteln, Löau, Wau! Der Komiker Ned Schuter fuhr an einem heiße Sommertage mit vier

Damen , in erner . Postkutsche nach Brighton.. Unterwegs wurde plötzlich angehalten und ein sehr dicker Herr stieg noch ein, dadurch wurden die Infassen erheblich zusammengequetscht, die Damen seufzten über die unbehaa-

t: j . mi..i: ..V W ,i,k?f? i llUC VimUUlUm UHU wuuufivk sann aus einen Streich, UM die Gesellschaft von dun Dicken zu befreien. Er fragte eine der Damen nach der ernde ren welches Leiden sie nach Brighton führe; jede hatte irgend etwas Unbedeutendes mitzutheilen. Ach," seuszte er. .wie glücklich wäre ich, wenn ich mit Ihnen tauschen könnte! Ich bin leider von etwas viel, viel Schlimmerem besessen." Der Dicke spitzte die Ohren. Besessen," dachte er; das wäre! Und was fehlt Ihnen d'nn?" fragte er den Komödianten. Dieser drückte die Augen zusammen und knätschte mit den Kinnladen, dann sagte er. tief athmend: Ich wurde von einem tollen Hunde gebissen und soll nun Seebäder zur Heilung nehmen. Zwar suche ich mich mit aller Gewalt zu beherrschen, aber wenn ich meine Anfälle bekomme was bei dieser Hitze leider immer zu befürchten ist dann muß ich bellen wie ein Hund und um mich beißen, sonst fehlt mir gar nichts." Der Dicke wurde kreideweiß im Gesicht. Wau. wau. wau!" tönte es plötzlich dumpf und NedSchuter verdrehte die Augen. Halt, Kutscher, halt!" schrie der' Dicke entsetzt und schnellte, von seinem bedrängten Sitze empor. Was ist. denn los," fragte der Postillon. Auf der Stelle lassen Sie mich heraus!" schrie der dicke Passagier; und athemlos stolperte er aus dem Wagen, um oben auf demselben Platz zu nehmen, während ihm, unter ganz leisem Gekicher .der. Damen, das schreckliche wau, wau" nachtönte. Zyklorama und Zauberlaterne. In den letzten paar Jahren sind die Zykloramas oder großen Rund-Wand-gemälde von Schlachten, Landschaften ü. f. w.. mit natur-plastischem Zubehör an den dem Publikum zugekehrten Rande, auch in amerikanischen Städten ziemlich beliebt geworden. Jetzt hat aber em Photograph Via mens Chase, der gegenwärtig .in der Gartenstadt lebt, aber auch anderwärts vielfach bekannt ist, eine Erfindung gemacht, welche er als einen großen Fortschritt über das bisher bekannte Zyklorama bezeichnet und vor Allem zu einer bisher unerreichten Verewigung der verflossenen Chicagoer Weltausstellung zu verwenden erwartet. Es . wird dabei an der Rundwand weiter nichts angebracht, als die leere Leinwand, oder waS man sonst für einen Stoff wählen will. Auf der Hochtribüne inmitten deS Raumes aber befinden sich, im Kreise gruppirt, st e r eoptische Bilder, welche durch 10 Zauberlaternen (über dem ringsum auf der Zuschauer-Tribüne befindlichen Publikum) mit wunderbar großartiger Wirkung auf die Bilderwand geworfen werden. Solcherart sollen außer allen anderen Dingen auch die elektrischen und die Mondlicht-Effecte mit einer bisher noch nie dagewesenen, verblüffenden Natur lichkeit zur Darstellung kommen. Am vollkommensten soll die Wirkung sein, wenn nicht nur die Bilderwand rund. sondern der ganze innere Raum sphansch ist, so daß man w:e un In nern einer Hohlkugel steht. Das Publikum Wird bald Gelegenheit zu einem Urtheil über dieses Zyklorama haben. Vrotverbrauch der Völker. Die folgenden bemerkenswerthenVngaben stützen sich auf. die Berichte einer Anzahl amerikanischer Consuln, in Verbindung mit der diesjährigen Sta tistik unseres Landes. ..Sie. beweisen unter Anderm, daß Nationen, welche notorisch starke Fleischesser sind, darum noch nicht nlthwendlgerweise im 'Ver brauch der Brotstosfe kinen entsprechend niedrigen Rang einzunehmen brauchen. Der geborene Amerikaner, welcher ein fast so ausgesprochener FleischliebHaber ist. wie der Alt-Englander. steht zwar nichi obenan im Brot-Eonsum, verbraucht aber pro Kopf jährlich beinahe ebenso viele Pfund Brot, wie das ?alr.Taae bat. nämlick 357. Bei den Engländern beträgt der Verbrauch pro Kopf und Jahr fast dasselbe, nämlich 352 Pfund. Andererseits kommt der Deutsche mit nur 143 Pfund Mehl für alle Zwecke aus. Und obwohl die Russen die bedeutendsten Getreidebauer Europas sind, verbrauchen sie pro Kopf und Jahr blos 99 Pfund Mehl. Ob sie früher mehr brauchten, und viel leicht der schlechte Wutki" Vielen den Geschmack daran verdorben hat, t nicht ermittelt. Ein merkwürdiges Verhältniß ist in der österreickisch-unaarischen DoppelMonarchie zu beobachten. NngZrn ist im Verhältniß zu seiner Große e:n ebenso bedeutendes Getreideland, wie das Russenreich; die Unaarn aber gcnicken 361 Pfund Brot, also etwas mehr, als die Amerikaner, pro Kopf und Jahr; dagegen bringen eS die Oesterreich nur aus 187 Pfund. Auch auf der vyrenäischen Halbtnsel zeigt sich ein ähnlicher, nur noch stärkerer Gegensatz. Der stolze Spanier braucht jährlich 413 Pfund rot stoffe, sein unmittelbarster Nachbar dagegen, der Portugiese, nur 176 Pfund. Der Schweizer braucht noch etwas mehr Brotmehl als der Spanier, nämlich 413 Pfund pro Jahr. Dagegen nimmt der Italiener, welcher em starker Reisesser ist, mit 310 Pund Brotmehl vorlieb, 'der Belgier verbraucht 378 Pfund. Ungleich stärker ist .der Mehloerbrauch bei den großartigen Nachbarn Belgiens, den Franzosen. Diese' sind gegenwärtig die größten Mehlconsumenten der Welt. Sie verzehren pro Kopf und Jahr 706 Pfund, also nahezu 2 Pfund jeden. Tag. : . , Einen sehr auffälligen Gegensatz bilden hierzu die Schweden und Normeger, welche pro Person nur 56 Pfund Mehl jährlich, brauchen. Selbst ihre

nächsten Verwandten, die Dänen, bedürfen immerhin 157 Pfund. Dahingegen verbraucht der Lappländer überhaupt kein Mehl! Aber sieben Pfund Wal oder Robbenfleisch ißt er bei einer Mahlzeit mit Leichtigkeit aus. . ' . - stt 1?

Man hat schon vor vsenerailon:n angenommen, daß klimatische Verhältnisse mebr. als iraend etwas Anderes, mit diesen Unterschieden zu thun haben, und ohne Zweisei hat diese yeori: Vieles für ich, obgleich sie nicht Alles erklärt. In hochnordischem Klima und strenger Kalte scheint Mehl und Brot sehr wenig Anklang zu finden, da in demselben nicht so viel Brennstoff für den inneren Organismus steckt, wie in Oelen und anderen Nahrungsmltteln aus dem Tbierreich. Hochnordische Völker sind große Liebhaber fettiger Nahrung; doch findet sich Diese Vorliebe auch bei manchen sudttchkn Rassen, stark vertreten man denke nur z. B. an unsere Wollkopse. Was für Ursachen da alle mitspielen, bleibt noch zum guten Theil sestzustellen. Zerstörung durch Elektricität. .ünast bat die ?kllinois-Central-bahngesellschaft in Tennessee einengnteressanten Versuch vornehmen laen, nämlich- die massenhafte Zerstörung des GraseS und sonstigen PsianzenWuchses an dem Bahnbett aus elektnschein Wege, sozusagen durch elektrische Hinrichtung". Man ging dabei folgendermaßen zu Werke: Ein gewöhnlicher Frachtwagen wurde am vorderen Ende mit einer Vorricktuna verseben, aus welcher eine Art Bürste .hervorstand, welche rechtwinkelig nach dem Bahnvett gerichtet und breit genug war, um über beide Enden der Schwellen zu reichen, auch nach Belieben gehoben oder weiter heradgelassen werden konnte. Mit diesem Waagon war eine Box-Car" verbunden. die ein elektrisches Dynamo sowie ein Locomöbil enthielt, für welches der Dampf aus der zur Beförderung der Wagen, verwendeten x:ocoinouve erlangt wurde. ES wurde unmittelbare Verbindung awiscken dem elektrischen Kraft-Erzeu-er und den feinen Dräbten der besagten' Bürste hergestellt, theils unter Mithilfe des Locomobils, und dann lieft man den Äua. mit einer Geschwindigkeit von nur etwa 5 Meilen die Stunde, über die zu säubernde strecke laufen' Das aescbah zweimal. Das erste Mal wurde schon der größte Theil des Pslanzenwuchses getodtet, und das zweite Mal das Uebrige. Beim zweiten Mal gerieth das bei der ersten Fahrt getodtete Gras durch den eiektrlschen Strom in Brand. Man war mit dem Verlauf des Experimentes sehr zufrieden und wird dasselbe fortsetzen. Früher hatte man durch Flammen aus Gasolin-Brennern oder durch Aufblasen von Dampf nur ungenügende diesbezügliche Resultate erzielt. Vom Jnlande. Der 117. Jahrestag dr Gründung deS Staates New York wurde in Kingston, N. I., in Erinnev rung daran, daß George Clinton da selbst vor 117 Jahren vor dem Council of Safety" den Eid als Gouverneur ablegte, gefeiert. Vor einigen Jahren legte der Farmer William Crispen in der Umgegend von Albion in Jndiana aus seiner Besitzung einen künltlichen Fischteich an, und setzte in demselben werth-volle-Fischsorten aus. Dieser Tage öffnete sich aber in dem Grunde des Teiches ein riesiger Spalt und Wasser und, Fische verschwanden spurlos in dessen Tiefe, so daß jetzt nur ein trockenes Becken die Stelle anzeigt, auf der sich bisher der Teich befunden hatte. Die neunzehnjährige Maud Gilbert, ein gebildetes junges Mädchen aus, angesehenem Familie in Harrisbürg in Pennsylvanien erkrankte dieser Jage an der Tollwuth und biß und kratzte alle Leute, die ihr in den Weg kamen. Sie war ani Gräberschmükkungstage in der Stadt von einem tollen Hunde gebissen worden und hatte bis zum Montag Abend keine nachtheiligen Folgen davon verspürt; dann obir begann. sie iU toben. . 'Tyomas"Dou In New Dorl wurde neulich Abends in der Canal Straße in ganz betrunkenem Zustande aufgegriffen, während er sein zwei Jahre altes Söhnchen dort spazieren zu fahren versuchte. Er schob den Kinderwagen so oft in die Gosse, daß Vorübergehende befürchteten, es könne dem Kinde ein Unglück geschehen, und deswegen die Festnahme des Vaters veranlaßten. Die Mutter holte später ihren Sprößling aus . der Polizeiwache an der Elizabeth Straße ab. Der Monatsbericht des statistischen Bureaus zeigt folgende vergleichende Zahlen für den Export des Monats Juli in den Jahren 1894 und 1893: Mineralöle Juli 1894 521.953.609; Juli des Vorjahres 523.018,206 ; . Baumwolle 53.091.063 bezw. 55,583.493; Baumwolle für die mit dem 31. Juli 1894 zu Ende gegangenen 11 Monate 520t.696.390; in der gleichen Periode des Vorjahres 5187,301.940. Brodstoffe 53,133.593, bezw. 519.416.260; Brodstoffe für die mit dem 31. Juli abgelaufenen 7 Monate 574,497,278; in derselben Periode in 1893 5106.730,754; andere Lebensmittel 514.785.304, bezw. 514,869.778; für die ersten 7 -Mo-nate desKalenderjahres 5106.816,773, bezw. 583.025.650 für den. gleichen Zeitraum in 1893. Gouverneur Flower von New Aork hat es abgelehnt, von seiner Begnadigungs-Gewalt als ExekutivBeamter des Staates den Gravesender Wahlschwindlern gegenüber, welche zu längeren Freiheitsstrafen verurtheilt worden sind, Gebrauch zu mächen, naa dem die General-Anwälte Shepard, Tracy, Lamb und Wernberg die Be-gnadigungs-Gesuche der betreffenden Anhänger McKane's geprüft und die

dann angeführten Gründe für eine solche nicht für stichhaltig erklärt hatten. Michael Ryan, R. V. B. Newton, Andrew Scott Jamieson und Kenneth F. Sutherland werden infolgedessen die ihnen zudiktirtenStrafen, abzusitzen ha

ben. Der MüszdireUor hat eine Abschätzung der Gold-Mroduktion der Ver. Staaten und der Welt während des laufenden Kalenderjahres vorgenommen und ist aus den besten erhältlichen Daten zu der Ansicht gekommen, daß die Produktion in den Ver. Staaten 542.500.000 oder 56.500,000 mehr als im Vorjahr lerragen dürfte. Die Goldproduktion der ganzen Welt wird auf 5170.000.000 oder 515,000.000 mehr als im Vor-' jähr veranschlagt; der Direktor hält dies sur eine niedrige Schätzung. Derrelche Farmer Mart Dowell aus der Umgegend von Ramsey im County Fayette lm südlichen Mittelillinois, hatte sich am Montag Abend mit seiner Familie zu Bette begeben und zwar schlief der beinahe siebzigjährige Mann mit seinem Sohne im Oberstocke des Hauses, während die Frau und zwei Töchter ihr Schlafgemach in dem unteren Stockwerke hatten. Der Sohn entdeckte im Laufe der Nacht, daß das obere Stockwerk m Flammen stand. Er weckte semen Vater und hieß ihn aus dem Fenster springen, während er selbst du Treppe hlnabeilte, um die Mutter und die Schwestern zu wecken und zu retten. Dieß gelang ihm auch, da er aber von seinemVater nichts gewahr werden konnte, eilte er nochmals in den Oberstock und tastete seinen Weg durch Rauch und) Flammen, aber er fand den alten Mann nicht und mußte ihn dem Flammentode überlassen, während er selbst lebensgefährliche Brandwunden davontrug. Der Alte pflegte stets bedeutende Summen Geldes im Hause zu haben und ist vermuthlich bei dem Versuche, seine Schätze zu retten, umgekommen. Dem Pensionsamte in Washington liegt gegenwärtig ein höchst verwickelter Fall aus Ashley im County Washington im südlichen Jllinois zur Entscheidung vor. Das Sachverhältniß ist folgendes: Während des Krieges kam ein Soldat des Bundesheeres, Namens Hall, auf Urlaub nach Hause, verheiratete sich in Ashley mit einem Fräulein Dailly und zog wiederum in den Krieg; nachdem er seine Zeit abgedient hatte, kehrte er aus dem Kriege zurück, 'lebte aber nicht mit seiner Frau, sondern verliebte sich in eine Frau Lackey und verheiraihete sich mit ihr, ohne von der ersten Frau geschieden zu sein. Die zweite Frau gebar ihm zwei Kinder und starb nach wenigen Jahren. Demnächst lebte er mit einer anderen Frauensperson in wilder Ehe, aus welchem Verhältnisse wiederum zwei Kinder entsprangen. Nachdem er der Frauensperson aus irgend einem Grunde den Laufpaß gegeben, heirathete Hall im südlichen Jllinois eine Frau Ingram aus Mount Vernon in dem illinois'schen Couniy Jefferson. welcher Ehe ein Kind entsproß. Sodann starb Hall. Mittlerweile verheirathete sich seine erste Frau wieder. Nunmehr suchten die Kinder zweiter Ehe, ohne zu wissen, daß der Vater be! der Eingehung der Ehe mit ihrer Mutter bereits anderweitig verheirathet war, um Gewährurg von Pension nach und bald that die Frau No. 1. welche von den Kindern, aus Hall's späteren Ehen nichts wußte, dasselbe, wurde aber von dem Pensionsamte dahin beschieden, daß bereits Pensionsansprüche angemeldet worden seien. Zum Ueberflusse meldeten sich auch die Frauen No. 3 und 4 und deren Kinder zum Pensionsgenusse. Jetzt wird das Pensionsamt zu entscheiden haben, wer von den vielen Bewerbern gesetzlich pensionSberechtigt ist. In den gesellschaftlichen Kreisen von St. Paul erregte neulich die Nachricht von der Flucht der fünfzehnjährigen Rache! Berkey. der Enkeltochter des sehr reichen Bankiers Peter Berkey, mit Alvarade I. Meyer großeZ Aussehen. Die Flüchtlinge entwichen nach Hudson in Wisconsin, wo sie den Bund der Ehe schlössen. Der junge Meyer ist einundzwanzig Jahre alt und der Sohn des Schankwirths Jule Meyer aus der Schankwirthschaft des Metropolitan-Hotels. Die Heirath hat vor einiger Zeit stattgefunden und es wurde der Versuch gemacht, die Angelegenheit dadurch zu vertuschen, daß die junge Frau in eine entfernte Erziehungsanstalt geschickt wurde. Die Sache wird sich jetzt insofern ernst gestalten, als Rachel das gesetzlich heirathsfähige Alter von sechzehn Jahren noch nicht erreicht hat und Meyer auf Grund des Gesetzes von 1893 wegen Entführung zur Strafe gezogen werden kann. Vergwerksdirektor Kunid aus Scharley und der MühlenPächter Reschke aus DombrowkaMühle waren, als sie damit beschäftigt waren, einen durchgerissenen Damm an der Brinitza zu besichtigen, im Ver sehen auf russisches Gebiet gerathen. Beide Deutsche wurden sofort verhaftet und Herr Reschka, der gegen die Festnahme protestirte, mit Fußtritten und Faustschlägen traktirt. Fort gings dann zur Wache nach Czeladz. Direktor Kunitz hatte nur noch Zeit,, seinem Kutscher zuzurufen, 'möge sofort zum Bergwerksverwalter Triebs ' fahren, damit dieser die nöthigen Schritte zu seiner Freilassung einleite. Herr Triebs telephönirte sofort den Vorfall nach Scharley, und die Vertreter der dortiaen Behörde machten alle erdenklichen Anstrengungen, um Direktor Kunitz und Herrn Reschka aus der russischen Gefangenschaft zu erlösen, jedoch vergeblich. So blieb nichts übrig, als sich an den Landrath Dr. Lenz zu wenden, dessen Vermittlung denn auch den Erfolg '.hatte, daß von Sosnowice uS die Freilassung der beiden . Deutschen angeordnet wurde. . Erwähnt sei' noch, daß der Grenzsoldat, ehe er alarmirte, vom Direktor Kunitz acht Mark forderte. -

Dr. August Költig'ö . ÄTs.W.'b'rtii?ASi? Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewöhnliSen Krankbeiten haben Saueres Aufstokeu, u.s.w. ihren Ursprung im Magen. Ter Magent, . ' saft hat nicht die zur gesunden Verdaung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Scbwäite des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Biliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit des Aus " ' , scheidungS'OrganS der Leber und Unregelmäßigkeit in den Funktionen der verschiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Bescbwerden auf, welche sich durch gelbliches Aussehen der Haut. u. s. w.. anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. i. Vakobs CDel Heilt Rheumatismus. Neuralgie. Rückeuschmerzeu, Verletzungeu.

Vom Auslande. I n der SicherheitS wachkaferne in der Miillnergasse am Alfergrund (Wien) hat sich der Sicher heitswachmann der berittenen Abthei lung VincenzSnuck aus seinem Dienst revolver einen Schuß in die Schläfe gejagt. Die Aerzte der Freiwilligen Rettungsgesellschaft wurden zwar sofort berufen, konnten aber nicht mehr helfend eingreifen, da Snuck bei ihrer Ankunft schon ausgerungen hatte. Das Motiv des Selbstmordes ist unbekannt. Ein eigenthümlicher Hochverraths - Proceß fand vor dem Ausnahmssenatej des Strafgerichts in Prag statt.. Der Schlossergehilfe Wenzel Sima.büßt gegenwärtig in der Strafanstalt Pankracz wegen Verbce chens der Münzfälschung eine 12jährige Kerkerstrafe ab. Am 27. Mai d. I. schrieb er nun auf das Leintuch seines Bettes mit großen Buchstaben mehrere anarchistische und Hochverrätherische Losungsworte und breitete dann das Leintuch vor den Fenstern seiner Zelle aus. Die Gefängnißwärter, welche das Leintuch entfernen wollten, wurden von, ihm, als sie nach langen Mühen endlich in die Zelle eindrangen, in der er sich, mit den Einrichtungsgegenständen verbarrikadirt' hatte, mißhandelt. Wegen Hochverraths angeklagt, gab er an, er habe nur noch einmal vor Gericht gestellt werden wollen, um seine Unschuld an der Münzfälschung nachzuweisen. . Die hochverräterischen Losungsworte will er aus dem Proceß, der in Wien gegen Kammerer und Stellmach durchgeführt wurde, gelernt haben. Der Gerichtshof sprach ihn wegen des Verbrechens des Hochverraths schuldig und verurtheilte ihn zu weite ren elf Jahren schweren Kerkers. Eine Zeitgenossin An. dreas Hofers, die Paregger Moidl, ist kürzlich in St. Leonhard im 99. Le bensjahre an Influenza und Altersschwäche gestorben. Sie hatte noch Andreas Hofer gut gekannt und erzählte, sie habe ihn noch gut im Kopfe". Von ihrem damaligen Hofe in Bairegg hatte sie die Franzofen mit Kanonen und brennenden Lunten gegen Meran hinausziehen sehen und hatte übermüthig auf die Feinde nach Thalweg hinuntergejauchzt- daß aber in der Mitte der Feinde der Sandwirth mit blutigem Barte, sowie sein Weib und sein Sohn gefangen und gefesselt aus dem Thale geführt wurden, wußte sie nicht. Aus Furcht vor den ergrimmten: Bauern waren die armen mißhandelten Gefangenen mit . Soldatenmänteln, bedeckt worden. Arnold Wellmer hat in einer Abhandlung festgestellt,, im Jahre 1781 sei in Halle zum ersten Male das akademische Hohelied Gaudeamus iqitur" aufgetaucht; ein alter verkneipter Bursch, Magister Christian Wilbelm Kindleben, habe das Lied in einer alten Wittenberger Handschrift gefunden. und dann in Halle in dem Äieraarten der Maille" gesungen. Alle akademischen Zuhörer seien begeistert und gerührt gewesen. Somit ist Halle die Geburtsstadt des Gaudeamus". Als sich die Gemahlin des Gouverneurs der Provinz Antwerven zu dem Congreß für die Fürsorge entlassener Gefangener zu begeben im Begriff stand, wurde sie in der Arenbergstraße von einem Burschen überfallen, der ihr eine goldene Kette vom Halse riß, an der eine kleine ' goldene Geldbörse mit 25 Francs Inhalt befestigt war. Die Beraubte besaß Gei-stesgegenwart-genug, dem davonfliebenden Räuber nachzusetzen, sodaß seine Verhaftung erfolgen konnte. Der Thäter ist ein sechzehnjähriger Bursche aus dem Antwerpener Vorort BorLeröout. ' Die Prager Polizeidirektion hat einen anonymen Drohbrief erhalten, welcher ankündigt, daß daS Grab des ermordeten Mrva -uittels Dynamit in die Luft gesprengt werden wird. Das Grab wird infolgedessen sorgfältig bewacht. - Wenn die Drohung kein schlechter Scherz ist, dann hat man es hier wohl mit der brutalstenAusgeburt einer omladinisch-anar-chistischen Phantasie zu thun. m m m Redlich reingebracht. Toni: Du, Michel,, der Hirsebauer, der hat Dich mit der Kuh, die er Dir unlängst verkauft hat, gehörig betrogen!" Michel: Dös macht nix! I hab ihm gestern a Pferd verkauft, mit dem is er tüchtig angeschmiert, da hab ich's wieder redlich 'reingebracht!" m 9t m m Nudy'S Pile Suppositoly wird garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daö Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudh, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen in' allen guten Apotheken. Ward BroS., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, Ind. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspihen tc, bei Wm.l cm., t. . i ri fa cn rt. : . i ' vi

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