Indiana Tribüne, Volume 17, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1894 — Page 3
Warnnng. DaS Publikum wird vor gewissenlosen Hand lern gewarnt, die ge wohnliches Glaubersalz, oder eine Mrschung von gewöhnlichem Seidlitz' Pulver als ..Carlsbader
BZMA fim?l IHr
Salz", Sprudel-Salz", Deutsches (German) Salz", Künstliches Carlsbad", oder Jmpro ved Carlsbarer Lalt", .unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der Anpreisung, katz diese ebenso gut" seien, wie die ächten Produkte von Carlsbad, welche di rekt aus den weltberühmten Quellen gewon nen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS Publikums des größeren VeroiensteS wegen, den der betreffende Händler an diesen Fälschungen mackt. Ist künstlicher W e i n s o gutwie ächter? Würde irgend Jemand wissentlich künstlichen Wein dem natürlichen Saft der Reben vorziehen? Warum denn sich von diesen Fälschungen h-nterführen lass n, speziell wenn die Gewndhcit dabei in Frage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Bestandtheile, die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten sind diese Wäfs.r von Carls, bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, ?!ieren und des Magens rühmlichst bekannt. Das ächte Clsbader Sprudel.Salz v:rd direkt aus der Spnldelquelle Unterteilung der Stadtgemeinde Carlsbsd gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigten Staa. ten, die EiZner & Mendelfv', Company. New York, verkauft: Jede Flafche des ächt importirten Wsfers und Sprudel-Salzcs muß ob:gen Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Agenten Eisner & Mendelfon Co., 152 und I54Fra .klin Str., New York, auf der Ctikette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Ter Ttadtratb : (5arlöbad. Jac. Metzger & Co. Hauptquartier für alle Sorten von einheiWischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Wein und (s bampagner. 80 S5 82 Ost Maryland Str. Telephon No. 407. Bgl!nge tttrtta ach all Zttilt Ctkt ?nk Mffr Mszari Haüe ! Hcy Victor. Das größte, schönste und älteste derarttg, LoZal in tx Tiadt. 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I.i Bionay lor worara. Kullur unknown amonr tbm. KKW and woixlarful. l'artiralara fraa. Jbt.HUtt ftr Co..ltoi l'ortlaadoJftAtn' Dr.Q.F.Theel, 1317 Arch Str., Philadelphia. Pa. Ir einzige, wahre Lpenalist in Zlmerika der heilen kann, nachdem selbst die berühmtesten erzt alier Lander fehl gingen. Tr. ftl ist der m,,ge r,e der Welt der all drei medinnischen Schulen (die Alte. bu Neu und di erwählt) studltt und in seiner Behandlung verbindet. Er teilt vvdnis. Geschwür, l'tund und SalSleiden. flechten und all folgen der ldstdetlckung und folgen Ui Au,, schweifen bei verbxiratbeten oder unver? deirateten. Auiüsse. Verengerungen etc.. fcic nock ia ver,weisklt sind, ommt oder eArtifil. Sureckstunden Zsraen 9 bis 5 Uhr. vend bik S Lr. tttwoch. und Samstag bii 1 Uhr bend. Sonntag. 9 bil. Uhr. Hospital-Aerzte gingen fehl. . - L . - l.'i . I sTi.Ll Ich, Joyn Adam ikMM. n vurgrr er ciub vhiladuphta, hav nact) dem r'u?ivvsri,, no ..,i..t.i-.. ui.rmit y.tbi.i tut ander Slertt laaten. - ; -t . i,; . ' oh der orstehrdrüs litt. Uagesahr 10 Monat ,u. rUck eonsultirt ich di Doktoren in inem New orler c.r.4,,.. M.r nrn.i heraus machten, da R ied ajttHt,wt "ir--r "V i.L , ' . Xtanieii vvnc uv"" einer neuen ZKethod hei len können. Ich begab ick in ?tbrer Veband luna, welche jedoch ohne Srsolz war. Dann ging ich u inem der ersten Tocltoren in Ehester, Pa., aoer aua, oyn r folg. Vier ben ju. rück f.rni i& tu ar. ff. Thee!. lZZZ Akch Sf?..'1Zdlta.Va.. elcher ,,n,rkdrein,b,n den Untersuchung meine rankheitali Chronische ,is,. n? q?i,r,, 4ivv kitii fc..v. r-f ö ' - -15 , , - - - -i ' i 7 tn einem Vlcnat hat Er munderbar gethan. Eh ich in seine Behandlung trat, war ich nikdergeschlaaen an jkörper und ein unfähig ,u arbeiten. Jeit bin ich gesund und glüslich. Ich glaub da r.Theel der slt ! in k, in. Skbandluna und bkfte vonauenorrore vu annn w. ..... Veschworen und beeidigt in Philadelphia. Pa. l UbaH. 3. ?hrepsort. N.V..' Phrla . Pa. :the 1IIIL11L EXTR&CTS: Prr.rpd arrnrdlnir ta the formal Of i Dr. WM. A. HA3EMOND, Ia bis Ubormtorr t IVaMbln (ton. . I. CEREBllIXC from the brln. for dU-. tw of tne brln na nervoa yiiem. ' I HEDl'LLLHE, from Die tpinai coru.iur, dlaeaiwn of the cord. (Locomotor-Axiala. etc.) i iiHiiise, zrvm tue aeart iur uucmc) ,ofthehPrt. 1 T EftTIX E. from the teitei, for dlaeM of I I the teatc. AUophy of the orgmu, Impotency, . et l o fabine, from ine OTiries, ior aisewei , . oi me OTtnet. 1 n v c ILIXE, thjTodlne. etc. i Dost, Five Drops. 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ruft. Noman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Erster Band. ( , x (tt0tt,etzung.) aö können wir nock tyun, Herr ' Rechtsanwalt. Und damit Sie in Jhrem Plaidoyer den Sieg über unsere j armen und unwissenden Beamten nicht , rf . m I zu leicht haben, soll es auch noch gesche hen. Eigentlich war das wieder sehr patent von Ihnen. Wo kneipen Sie jetzt?"... Am Dienstag wurde der Kutscher nach dem Kriminalgericht gerufen, G 4 0 . , I s wurden chm zwel Photographien vrgelegt. Auf der einen war Zerpen SZW w:e er m seinem kurzen . 1 lo im i V -lr . m 2 J einem Polsterstuhl saß, em Buch m der rechten Hand, eme Clgarette m der linken. Sein Gesicht hatte emen Aus- . 1 - , f . r t - rt 52?' r VUV 0e dicht gelesen hatte und es mit Rührung nachempfände. Die andere Photographie war nach Ut Leiche gemacht worden. Sc .wie mu w v un ö sel, nach vierundzwanzigstundigem Regen im aufgeweichten Boden gefunden hatte, so hatte ihn em Amateur-Photo-graph aufgenommen, der Mitarbeiter ? p -r it ii "nes Familienblattev. Der Kutcher beguckte sich beide BilV. 1 t C r I der lange und aufmerksam. , I ,2ltt hören Se, sagte er endlich, .da werde ick den Pres nich verdienen. Ser wo er mit dem Maskenanzug dar.Ul l? TY..(TYf Ä(.r!A CO.- I . iyiu uuuiiuu uviiiiu. csonders derSchnurrbart DerSchnurrbart ,s et. Aber sonst. Na, ick bin ein ehrlicher Mann. So ne Jlatze kann der Herr jarrnch jehabt haben, und ausgesehen hat er janz anders. Nee da is nischt los. Der Schnurrbart ? Kaw v k rfs II w?v Va I uui . .ucu 1,1. vi m Wasserleiche, die ls er zanz zewiß mch. Meiner is um Zwanzig Jahre jünger. Und überhaupt. Ick habe mir geirrt, Nehmen Sie s man ja ich übel! SiebentesKapitel. Schon wenige Tage nach der officiellen Uebernahme der Vertheidigung entdeckte van Tenius zu seiner eigenen Ueberrasckuna. dak er seine alte Sicherheit so ziemlich wiedergewonnen bat e. Kaum rnenrtrn Taae tiatte er seine große statistische Arbeit über Betriebsunfälle und Berufskrankheiten der Arbeiter liegen lassen. Jetzt konnte er c n c ? r - r wieoer rning oarangeyen uno uoer einer Aufaabe die schreckliche Unterbrechuna veraessen. Aber auch vor Gericht, und selbst, wenn er sich vordere!tend mit seinem Polen beschäftigte, ver-1 gaß er häufig seinen persönlichen Antheil an dem Verbrechen. Er hatte es über sich vermocht, die Vertheidigung von seinem besseren Wissen oder seiner I höheren Pflicht oder seinem Gewissen, oder wie das Ding hieß, zu trennen. Mit einiger Ironie betrachtete er das TY-1. W. Tl '1 ' . 3 I wallen ver iserccyngicii, ioic er e i täglich um sich sah, und hatte als Jurlst die Ueberzeugung gewonnen, van der wahre Thäter nicht entdeckt werden ." v . cn w c..c . o I lumuc. jius uu uitv au imji c ujui i plötzlich wie das Anhauchen eines bösen I Geistes über die Stirn. Bei Tage oder pci Nacht. Plötzlich, wie eine unbekannte Hand, die ihm drohte, mit dem Ende drohte. Was denn auch weiter! Dann kam kben das Ende. Sein persönliches Ich 5 rw v c , I reyrie yerm zum Allgemeinen uno oauie i unpersönlich weite: am Weltaanzen. Er hatte sich vorgesetzt, ein bischen mitzubauen, persönlich, lebendig, mit seinem Bewußtsein, zur Befriedigung wessen? Seiner Kraft, seiner Eitel seit? Das war der aanze Unterschied, Ob er lebendig mit seiner Eitelkeit dabei war, oder todt ohne Eitelkeit, so oder so. die Natur verbrauchte ihn. Nur in einem Falle verspürte er vas Anhauchen des bösen Geistes wie eine Qual. Wenn er mit Marianne allein sein mukte. Sonst sah er's schon kommen. daß er sich mit dem aeehrten Gewissen abfinden würde. Er hatte eben im Dränge der Umstände etwas Ungesetzllches begangen. Fast jeder Mensch beaebt einmal unaestraft etwas Unaesetzliches. Fast jeder Mensch hat einmal in einer öffentlichen Anlage einen Bluthenzweig abgerissen, aus Freude an der Blume, aus Liebe zu einer hubschen Begleiterin oder gar ganz gedankenlos. Und die Parkwächter verfolgen so eine Uebertretung fast niemals. Nun hatte er auch so etwas gethan, nur leider eme That, die alle Parkwachter alarmirte. Da muß er freilich auspas. sen. daß man ihn nicht erwischt. Und so wird er mit einem Verbrecherbewußtsem herumlausen, emige Zelt, recht lange, sein ganzes Leben vielleicht. Ob er moralisch irrsinnig ist? Vielleicht doch wohl nicht. Er wird genauer beobachten, und sollte er wirklich unheilbar krank sein, dann ist ja immer noch Zeit. Man muß sich mit seinem ' .. r r, Selbst auf erntn eernün tgen gug tu len. Ein Manier, der m Gerilst Mur i . , uch'.w und wird die . ab cheuliche Geschichte . auch vergessen lernen, wird mit sich selbst fert a werden. Be der Arbeit ItAll m... ..wssT. nr oleucllli. jiui ujiwiiiwi.iuHUMw den ibm als Mahnung bkiben. Ja. wenn er aber mit !ll!arinne ,u s47nÄnÄi4TS' SSSnC Aen Zusamenku'ns. ausgewicheEr ' . . hatte keine Ausrede gebrauq. v cou gen op ?cu WY"'7'' V'ili',; einfach gesagt. Und Marianne halle Ws hmgenommen Wie emen s??n,n TMimrt stimmen IflNN. XDt l lClrVr ' : :rVLJ ;:V;n W. i cV.' V i i r cfVC. Q;; Blindlings vertraute sie auf seme Liebe uno reue. 'oer null, aizin gen, alslie einmal .allein j, m?e,.n?,te?-?t wNtts CZftpupiimmtT ntbramik
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fällt und dadurch gerettet wird, daß er w i" inem Andern ?? den Rücken stürzt u hniB c im 3 auben Ma..w :a rÄ vif iift c, tn ,n twnnc, aber erst zwölf Jahre war ich
wurve, da fragte fe wieder und dieses Mal bittend, dringend: Können wir uns morgen sehen?" Wieder hatte van Tenius auf den Lippen: 3tö kann nicht!Loslösen hätte er das arme Weib
von sich mögen, damit ihre Seele frei ausginge, wenn es doch zum Schlimmsten käme. Aber auch er sehnte sich ia nach dem Druck ihrer Hand, nach dem lieben Blick ihrer Augn und so sagte er fast wider Willen: I I Wann? Um fünf Uhr im Schloßgarten." Ich werde da sein!" Sie trafen sich an der gewohnten Stelle; Marianne legte ihren Arm in r,;n, rt;nrt TTnS M ' 1 J1VWV V V V , sl,n ihm s ;mm,r r ,S ?f,m überlassen, den Weg zu wählen, nach der Uhr zu sehen, Vorsicht zu üben. Menschen auszuweichen. Sie wollte ni)i denken, wenn sie an seiner Seite tosll. n laam haiit sie nickt viel. $m.m ..s i f, Ms ifm n . . drückte, was ihn die Tage über verhinUli f)ltm Ruf zu folgen? Das mil6i, ,.z ßmfua s,kn afr sein? yt .s w ihr h fprechen wollte' oder nicht. Ohne diefe3 Vertrauen wäre sie nicht glücklich wesen . M hielt ihren Arm fest und i. ,tr hrtn qu . o.a j ' mafc nu.r, ö0n. 3e3U 3 e,Jle ae merkung über eme Blume oder über t er,, nr .,a. 7" uZ "u.' WU 4.11 I (. lllb.il WbVUillbtl. AUl 1 11 . nnx s,::x,? Wfcilil VIV l)llllV4b (JUU IIVU VVtUtblli mslr sri-dlaZ n,wrd?n? 5Vr lwM hctu&h isim ? di, ß?m nd eine unsichtbare Hand wollte sich ... 1 ' . . r 1 ' zwischen ihn und die Geliebte drangen, m so fester preßte er ihren Arm. Er wrn r,t nickt verlieren. Um ibret;a .sieben, und um ;f.tmil7,n nm in hthaUtn. um sie f,,s:;k. nt hrun htn Kampf aufnehmen, sich behaupten ge- . L - . ... qen eine Welt, auch gegen emen dosen fa,m nh ;n i,nsZckif..i .csnh u mußt Geduld mit mir haben," s k tx endlich; es lastet etwas auf ' ir m Kannst Du es mir nicht sagen?" Nein." Niemals? Nein. Bescheiden wir uns. Wir sind zwei Scherben aus gleichem Thon. Zwei Scherben, die zu einander passen. Bilden wir uns nicht ein, daß wir uns zu eiwas ganzem vervlnoen rönnen. Sprich nicht so." sagte Marianne und bog ihre Hand herab, daß sie seine Finger berührte. Mein Leben magst CT li a!mam riivaM i Mrfmr ""z cmcui uuum aiuit, Aber Deines nicht. Von Dir sollst Du so etwas nicht sagen. Nicht nur. weil es mir wey lyur. x aucy my, wayr! Van Tenius fuhr ihr dankbar und schmeichelnd mit seiner linken Hand über die ihre. Sie sagte noch leiser und schüchterner: Du kennst mich immer noch nicht, Mir kommt Zweifel immer wie Schwäche vor. Adlige Menschen, wie r v k , " i Olzu, ivlllen Nie zmeisein. iey, uvj bert. ick bin ja dumm. Aber . . . Schon vor dem Unaluck war mir Wolf: gang oft so ... Er war zwar tüchtig in . . m r ct. ich. w-x icmcm erui. 'uozi er srocuciic vuui eiaentlich an der Nothwendigkeit von alledem, von dem Militär und so. Und sieh, darum bin ich ihm schon damals fremd geworden. Weil er nicht eins war mit seinem Beruf. Und darum bin ich Dir so vertraut, weil Du selbst willst, was Du . . . ja. weißt Du: das. rrs.. listet in rr-: M!N was wmi, ii xjzm ayiim. uiuc. Ich habe Dich lieb, gerade darum, weil Du kein Scherben bist, wie . . . manche Andere immer waren. Van Tenlus antwortete Nlcht gleich, Seine Stimmung konnte er der Geliebten nicht verbergen. Nur über den Grund konnte er täuschen. Und nicht einmal Täuschung war es. wenn er sein aanzes arbeitsames Leben überblickte und sich dann unzufrieden nannte. Wteder einmal erzäylte er lyr von seiner 3uaem. aber diesmal anders. bitterer als sonst. Eine völlig Mittel lose Waise war er von seinem achten Jahre an gewesen. Ganz und gar von den Wohlthaten wohlhabender erwandten abhängig, can hatte iyn aroßmüthia nicht zu einem Handwerker w die Lehre gegeben, man hatte ihn, weil er ein begabtes lstind war, studiren lassen;, fünfzehn Jahre lang hatte er Bettelbrod aeaessen. . Sie hatten ihn nickt kärglich gehalten die Berwandten. Aber täglich mußte er die Unterstützung bezahlen mit dem besten Stolze seiner Seele. Liebe hatte er heucheln müssen, Dankbarkeit. Achtung. 5Zwölf Geburtstage hatte er sich merken müssen. Au jedem Geburtstag hatte er einen schönen Brief schreiben müssen. und Wolf auf einmal zu Wechnachten. Niemals warf man ihm die Wohlthaten vor. Man lobte ihn. aber aönnerhaft. Fünfzehn Jahre lang hatten die Onkel und Vettern und wie erst die Frauen, ihn mit ihrer Gönnerhaftigkeit hineingetrieben in den Haß I tnr .tthitn WtiilfMt rrt in narr VVtta " """i"' ' '". rr M selbst, geaen nt jtfene Un, A. b' ich daS Programm m.in.s iip np n aÄ bb tt TmnTTiTi tt n m nmm im niki 7 --' "V" Z " 'T.r! ' ; J, r . i V gramm verdanke. Em armer trauri. i ... tm1Hu v.- :x re rtf" l " " Ä. '"iS r.S i i i i ir ii iiiiim iirriiiipn i pii TIM ir iiir z Z'.r'Z '"'il 'n' . i ÄWiWÄS?fl5; aller ier Vettern und mm . nn S da. : jn Weil ich Hammer sein Wollte und nicht fo ., , ann Ut Tafel des Lebens sitzen Wollte. I c' r . 7e., n . oer geiqmuctten astt, n. nn er Bedienstenstube, nicht aus. m ter dem Tisch N?sm,n ,'.srnrn,nr.,nk. W? Weisheit! Fünfzehn Jahre Be. und nachher bei Mch sike! . . .
uno öamSlS'icyon jagte slH der zwölfjährige Junge, und ich versichere Dich, Marianne, ich sagte mir's damals klar und jugendlich edel und fest, ich kann es Dir beweisen durch Tagebuchlätter: daß ich der Hammer sein wollte nicht
gegen die andern Knechte, nicht gegen j den allgemeinen Ambos, sondern der stärkere Hammer gegen die andern Hämmer, die auf mich losschlügen, daß ich meine Kraft und mem Gelerntes anwenden wollte zu Gunsten meiner Genossen, der Knechte und Bedienten!" Marianne wußte, daß sich dann, gerade als van Tenius seine Studien vollendet hatte, seine Lebensschicksale veränderten. Ein reicher Onkel war ohne Testament gestorben und dem neugebackenen Doktor juns war eine Erbschaft zugefallen. Eine Erbschaft, für die er. nicht dankbar zu sein brauchte. Gerade genug, daß ein bescheidener einsamer Mensch,, em Volksanwalt, von den Zinsen beinahe leben konnte. Si: ! erinnerte den Freund jetzt daran, daß durch diesen Zufall doch Alles ausgeglichen wäre, daß er nun sein Programm ausführen konnte. Van Tenius lachte auf. Ja wohl, ich kann mir eine Stube bezahlen und mein Essen und zu Weihnachten einen neuen Anzug. Ich brauche auch weiter nichts. Und da mir nicht lLelo genug bleibt, um einem Armen ein Stück Brod zu geben, so kann ich, was man mich lernen ließ, den Armen zur Verfügung stellen. Aber fünfzehn Jahre habe ich lügen müssen, um das zu erreichen, und zwölf Menschen, lebendige und todte, haben das Recht. mich einen Lügner zu nennen." Marianne blieb stehen und faßte unbekümmert um einzelne Zeugen seine rechte Hand. Was hast Du, Robert? Sag es mir. So warst Du doch sonst nicht !" Vielleicht ist es der Frühling, mein liebes Herz. Da regt sich alle Kreatur, weil sie was werden möchte." Gesteh es mir ein, Robert, meine Liebe genügt Dir nicht." Sie waren wieder weitergegangen Arm in Arm. Jetzt blieb van Tenius stehen. Der harte Zug um seinen Mund vertiefte sich, trotzdem er froh dazu lächelte. Du bist ein Weib, mein Herz! Wir können uns darin nicht ganz verstehen. Nur -einen frühreifen Knaben, einen Jüngling kann die Lieb? ganz ausfüllen, wie s:e das ganze Leben des Weibes verschlingen kann. Ein Mann ist wie ein Soldat im Kriege. Hat er nicht zu kämpfen, so hat er doch zu marschiren, und muß froh sein, wenn der Marsch geradewegs aus s Schlachtselb los geht, uno nicht zkellos in der Irre. Ich glaube, ich marschire geradeaus. Darum habe ich viel Anderes zu denken, als die Liebe. Das weißt Du und Du nimmst es hin. Aber etwas hat ja wohl auch so ein Soldat, was er noch lieber hat als den Krieg. Sieh, mein Herz, das ti: Wort: ich liebe Dich wie meinen Auznftt"??! ifi hnf ntcfkt immer hnrnn ttp' j vt - ar 4. daß ich Augen ha?e. tfbe? rinaushör llch schenken sie mir Schönheit und Glück, unaufhörlich schütze ich sie ganz instinktiv, und wenn ich an sie denke, so bin ich sroh. Nein, das Bild ist fälsch. Denn lieber noch als meine Augen habe ich Dich, Marianne!" Sie waren weiter gegangen, unbekümmert um die Welt wie zwei Kinder. Arm in Arm und zugleich Hand in Hand, Wieder nach ein.'r Weile sagte Mananne: Aber doch bist Du n'cht froh. Bist Du ehrgeizig geworden?" Geworden? fragte er lächelnd. Gewesen. Wie ich zwölf Jahre alt war. Berge wollte ich versetzen. Monarchten stürzen und vernichten, oder wenigstens die Welt verbessern. Ich bin langst mcht mehr ehrgeizig. Als Student, im Hörsaal und in der Kneipe, da habe ich verglichen. Ich gehöre zum Mittelgut. Nein, Marianne, das verstehe ich besser, und Du wirst mich auch schon lieb behalten als Mittelguf. Im bin kem hervorragender Mensch. Ich will weiter nichts, als zu dem großen Bau ein Stemchen beigetragen haben. Wenn es den Bau überhaupt gibt. Das ist die große Illusion des Mannes, daß er bauen möchte. Maurer möchten wir alle sein, Freimaurer; aber faule Maurer sind wir. Wenn ich meine Arbeit, Du weißt ja, die statistische Geschichte, vollendet haben werde, dann müssen erst ein paar hundert ehrliche Menschen in ganz Europa dieselbe Arbeit noch einmal thun, und Millwnen Knechte mussen um Hilfe schreien, bevor wir Hundert zusammen einen kleinen Stein zum großen Bau herbeischaffen können. Ach was! Ein Sandkorn für den Mörtel. Vor jeder Ameise hätten wir uns zu schämen, wir faulen Freimaure! (Fortsetzung folgt.) n Augsburg spielte sich jüngst ein blutiger Exceß ab. Drei Strizzi , von Schutzleuten, anaehalten. versetzten dem einen acht, dem andern sechszehn Stiche. Beide Polizisten sind todtlich verwundet; die Thaii wurden verhaft Ein - eigenthümlicher Preis ist durch, die letzte Nummer der Deutschen Flscherei-Zenung vom Bay erischen Landes5lschzuchtverem aus gesetzt worden, nämlich 100 Wlaxt für Zeden männlichen Flußaal, der in einer iranat von im Di3 tu .enilmeier aus ' r a. -ä -v a I w gewiesen werden kann. Es ist nämlich em heftig geführter Streit zwischen Dr. V. Brunn in Hamburg und dem ffischzüchter Vogel in Lauenbruch bei Harburg ausgebrochen. Ersterer, und mit ihm alleAutorltaten der Fischzucht, behauptet, daß männliche Aale nie langer als 45 Centimeter werden. Vo gel kündigte nun an, daß seine aus der Elbe entnommene fflschbrut 55 Cent! meter lang würde. Das Schiedsgericht hat Dr. Hermes m Berlm ubernyw men. der dem Dr, Y. Brunn in Hambura vollständ a Zustimmt. Nur ein mal. in der venetianischen Legune, sei eln 43 ' Centimeter langer, . männlicher Aal gesunden worden.
I oer Bkitttölr'. 'Schtvininianstalt. Pfui Deixel, Sie Balkonneese, Sie duften ja so nach nach na, wie soll ick mir denn ileicb ausauet-
schen, um de Schoose mit den richti. . i ; x t ; j i je ii loimiuus lecumcus zu oezeicy nen? In wat forn'n Moorbad haben Sie denn 'ne Stippvisite jemacht?... Wat is denn det mit Ihre Badehose? Der is et wohl wie Achillesen eriangen, als ihm seine Olle in'n Styx tauchte, vcrjaß sie die eene Hacke, an die sie. ihm jepackt hatte, mit naß werden zu lassen. Jrade so verdösten Sie hier diesen trocknen Zippel von Ihr Schwimmkostüm inzutunken. Aber um die Angel kommen Sie nich 'rum, Jeliebter, ooch wenn Sie heite in EiS schwimmen müßten. Für solche Frostmenschen wie Sie, mag een Bad von 16 Jrad Eelsinsen freiIich keen Jenuß sind, jedoch können Sie nicht verlangen, det für Ihnen der janze Plötzensee jeheizt wird; erjo enthüllen Sie sich schleunigst ünd denn rin in det kalte Aliment! Der: Weitere wird sich naher finden. Gesreiter F....! Herr Sergeant!" Jehört die Balkonneese nich zu Ihre Angeldeliquenten?! Ja wohl!" Warum haben Sie mir es nich jemeld't, det sich der Eujon jedrückt hat?!" Weil weil ich zlaubte, daß er noch antanzen würde." Sie. Sie!" drohte der Gestrenge, Sie sind doch sonst nicht so leicht, gläubig. Wenn daö nochmal pafsiri, besorg' ichZ Ihnen Freiquartier bei Vater Philippen, verstanden!?" Zu Befehl, Herr Sergeant aber " Ach wat, obern Sie nich, oder Sie wasserscheues Jndividibum, wat stehen Sie denn hier noch lange rum? Marsch, runter mit die Kledasche, und Sie, Lippka, können mit Ihrer Blase abmarschiren." Wenige Minuten später stand der Frostmensch" auf der Barriere des Schwimmbassins, zum Kopf, fprunge bereit und zitterte unter dem nassen Schwimmgurt in der kalten Luft wie Espenlaub'. Na, wird's bald, Sie Angstmeier?" ließ der hin ter dem Mußschwimmer stehende Sergeant sich vernehmen, trat an die Barriere, und gab dem zögernden Wasserscheuen mit der behandschuhten rechten Hand einen Stoß, so daß dieser, mit den Füßen den ausge. streckten linken Arm berührend, mit dem Kopf zuerst ins Wasser kam. Nachdem der erste Schreck überwunden war, fühlte sich Balkonneese im Wasser so wohl -wie ein Fisch und vollführte die Schwimmstöße nach Zählen so exakt, daß der Sergeant, ganz erstaunt, widerholt seine Zu friedenheit aussprach und davon Abstand nahm, den Drückeberger zur Anzeige zu bringen. (Scmeinnütjigeö. H e r st e l l u n g von. Blackberry Brandy. Brombeer schnaps (Blackberry Brandy) wird in vielen Familien einfach dadurch bereitet. daß man eine Flasche mit guten, reifen Brombeeren füllt, etwas Nelken. Zimmet etc. zusetzt und dann guten Brandy darauf gießt und zuweilen den Inhalt gut ausschüttelt. Oder: Zu zwei Quart Brombeersast fügt man ein Pfund weißen Zucker, eine qalbe Unze Zuninet, eine halbe Unze u)cuskatnuß, eine halbe Unze Gewurznelken und eine Unze Nelkenpfeffer. Man läßt Alles einige Minuten kochen, und, wenn kühl, fügt man ein Pint Brandy zu. Guter Wach hold er. Wachholderbeerwein macht man auf folgende Weise: ein Pint frische, etwas zerquetschte Wachholderbeeren werden mit vier Quart Branntwein übergössen; die verschlossene Flasche stellt man 14 'ag: in die Sonne und schüttelt zuweilen um; dann felyt man yuni), vermischt die Flüssigkeit mit einem und einem Halden Pfund m emem und elnem halben Pint Wasser geläutertem Zucker, läßt sie noch einige Tage fest verkorkt stehen, filtrirt nochmals uild zieht auf Flaschen. Gegen die Ameisen. Um sich der lästigen Ameisenplage zu ent ledigen, werden die folgenden Mittel empfohlen. Man benutze den vom Mark befreiten Knochen einer gcörate nen Kalbskeule als Falle. Dem vom Fleisch befreitenKnochen entnehme man mit einer Spicknadel das Mark, tropse etwas Honig oder Vogelleim m die Höhlung und lege denselben an den Hauptherd der Ameisen hin. Ueber Nacht sammelt sich eine große Menge daran, man thut ihn dann schnell m ein Gesäß, übergießt ihn mit kochendem Wosser und wiederholt das Verfahren mit ein und demselben Knochen, der. zuvor in der Röhre getrocknet ist, noch etliche Male. Man stelle Alles, waZ man aeaen Ameisen sichern will, aus einen Tisch und häufle auf den Dielen um die vier Beine des Tisches Asche. Ueber dieses kleine Aschenhaufchen ver mag keine Ameise zu klettern, leine erreicht ein Tischbein und gelangt zu den Sachen auf dem Tische. In der Speisekammer werden zerschnittene El tronen umhergelegt. Auch Kamphcr hat sich gut bewahrt. Durchsichtiger Kitt für Porzellan. Durchsichtiger Kitt sür Porzellan, welcher wie gewöhnlicher Porzellankitt anzuwenden ist, wird aus folgende Weise hergestellt: In einer aescklossenen ftlai"ck löst man 75 Theile in Stücke zerschnittenen Kautschul in 60 Theilen Chloroform auf, fügt noch 15 Theile Mastix hinzu und läßt es dann so lange in der Kälte stehen, bis sich alles ausgelost hat. Blutflecken aus Zeuz zu entfernen. Man rühre Weizenstärke mit wenia kaltem Wasser an. trage dieselbe dick aus den Fleck auf und lasse sie trocknen. Ist die Stärke hon der linken Seite auö abgeklopft, so werden frische Flecke verschwunden sein; bei veralteten wiederholt man dieses Verfahren. Es hat den Vortheil, daß es, auch bei zarten Farben und Stossen angewendet, dieselben. nM an
grnji.
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Deutsche Lokal-Nachrichten. vden. Karlsruhe. Der Kaufmann Karl Dreyfuß aus Rastatt, der im Mai d. I. wegen Betrugs zu neunMonaten Gefängniß verurtheilt worden war und bei der Verkündigung des Urtheils im Gerichtssaal einen SelbstMordversuch machte, nachträglich aber auf Stellung einer Caution auf freien Fuß gesetzt wurde, benutzte feine Freiheit, um nach London auszureißen. Dreyfuß wurde indessen wieder festgenommen und ist dieser Tage hier eingeliefert worden. Buchhelm. Hier wird der Gemeiderechner Schreiber vermißt. In der Gemeindekasse soll ein Abmanqel von etwa 2000 M. sein. Gengenbach. Mühle, Wohnhaus und Scheuer des Müllers Jacob Bau in Biberach sind abgebrannt. Das Feuer entstand in der Scheuer. Schaden etwa 12,000 Mk. Der Abgebrannte ist versicher!. Brandstiftung wird vermuthet. H a g n a u. Neulich Morgens brach im . Hause des Josef Hund Feuer aus. welches sich sofort auf die drei angrenzenden Gebäude des Jgnaz Slbenhaller. Sebastian Brugger und derWittwe Huber übertrug. Die vier Gebäude verbrannten mit ihrer Wohn- und Oekonomieeinrichtung. Der Gesammtschaden soll gegen 60.000 Mk. betra"V I PP P L P f gen. A)ie Veiroisenen jmo verlicyert. Heillgenzell. Hauptlehrer Baßler feierte das Fest der goldenen Vesterreiclx. Wien. Ein Ende mit Schrecken nahm eine Landpartie, die sechs HandWerksleute unternommen hatten. Nachdem sie auswärts dem Wem tüchtig zugesprochen und auch noch Bier und Schnaps daraus gesetzt war, fuhren sie zurück. Unterwegs schon fiel der eine Insasse zweimal aus dem Wagen und zerschlug sich am Kopse. An einem Straßenstein blieb dann der Wagen hängen und stürzte um. Dabei hatte sich der eine die Zunge abgebissen und die Zähne eingeschlagen, der zweite zog sich einen Lelstenbruch zu, der dritte brach beide Arme, der vierte stürzte direkt auf den Kopf und zog sich eine Gehirnerschütterung zu. Seine Gattin ließ ihn m s Spital überführen, wo er, ohne das Bewußtsein erlangt zu haben. seinen Verletzungen erlag. Er hinterläßt eine Wittwe mit acht unversorgten Kindern in sehr tristen VerHältnissen. Der Zustand der anderen drei Verletzten ist sehr bedenklich. Der Major vom 14. Corps-Artillerle-Regiment, Anton Czakowsky, hat sich eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt und blieb sofort todt. Mawr Czakowsky hatte vor einem Jahre ein ungewöhnlich hübsches Mädchen aus gutem Hause geheirathet, die Frau starb aber auf der Hochzeitsreise aus dem Semmering plötzlich an einem Herzschlage. Der Offizier zog sich seitdem, soweit es seine dienstlichen Verhältnisse gestatteten, von aller Welt zurück. wurde in sich gekehrt und beinahe menschenscheu. In dieser Stimmung hat er sich getodtet. Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Mmneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pnllman Lmie zwischen Eylcago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wiö confin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäfts vläke erreicht als irgend eme andere Linie im Nordwesten, da der Speise wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Lmun. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach sten Ticket Agenten oder an 3aS. E,. Pond, Gen. Pa . Agent, Milwaukee Wiö. LED LAN 00 7iNE $SUS7 ETC CLASSE 62 RESCRIPTIDNS) Sa v .yy east SPESC MARKET ST1 M. Brillen wntxn nach den befim Nethoden den Suzen angepaU. Hermann Zinke, Deutscher Messerschmied, 197 Süd Meridian Straße. Rasinneff, Abziehsteine, Riemen ,c. stetö cn ftanb. Ranrme?. 55kHln6t7nss?v t " . m f 10 j Scheeren ic geschmiedet und geschliffen. 'Alle CVfC 2 aV 1 " " '
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