Indiana Tribüne, Volume 17, Number 332, Indianapolis, Marion County, 20 August 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und OonntagS. Die tägliche .Trtbüse' kostet durch den TrSge? H(Xentl per öche. die eonntagS.Trtbüne- t 3cnt per Woche. Beide zusammen IS Sent ode, 85 Cents perMonat. Per Post zugefchtSt tn vor uidezaZlunz xper Jahr. Osfice : No. 18 Süd Alabaa Str Zndianapoliö, Ind., 20. August 1884. Sklavenhandel in Indien. ' Es ist gewiß eine ernste BeschuldZgung, wenn man eine Nation und besonders diejenige, die sich immer rühmt, so viel zur Unterdrückung der Sklaverei gethan zu haben, des Handels mit Menschenfleisch anklagt. Trotzdem ist es kaum möglich, die officiell KuliAuswanderung" genannte und im großen Maßstabe! betriebene Verschickuns, indischer Kulis anders als reinen Sklavenhandel zu, bezeichnen. Man Verniet jedoch solche Vorsichtsmaßregeln dabei an und die Betheiligten haden, so gute, gewichtige Gründe zum Stillschweigen, daß es nur mit großer Mühe und sogar persönlicher Gt? fahv gelingt, wahrheitsgetreue, zuverlässige Nachrichten sich zu verschaffen. In den meisten Fällen ist die Verschiffung und der vorherige Eisenbahntransport so ausgezeichnet angeordnet, daß, selbst wenn man einem solchen Zuge begegnet oder ihn gar auf der Endstation ankommen steht was ziemlich unwahrscheinlich ist, da diese Züge immer in tiefer Nacht ihr Ziel erreichen und nur wenige davonKenntniß erhalten , alles so ruhig abläuft und die armen müden, hungrigen und durstigen Kulis fo ausgezeichnet bewacht sind, daß jede Störung unterdrückt und vermieden wird. Man hat auch ein sogenanntes Auswandererdepot bei Kalkutta angelegt, das jedoch bei weitem mehr einem Stalle als einem für menschliche Wesen berechneten Hause gleicht. Im verflossenen Jahre beschäftigten sich sieben englische und eine holländische Agentur mit der Verschickung von Auswanderern. Bei Weitem der größte Theil der Leute ging nach BritischGuyana (Demeraraland), außerdem Trinidad. St. Lucia. Jamaica, Mauritius, Natal, Fidschi und Surinam. Die betreffenden Agenten müssen der ?!cgierung persönlich bekannt sein, außerdem eine hohe Bürgschaft stellen, da die Regierung eine bestimmte Abgabe für jeden Auswanderer" fordert. Es ist überflüssiz,auseinanderzusetzen, daß die Kulis durch alle möglichen Versprechungen sowie durch stärkere Mitlrl dazu gebracht werden, ihre Einwilligung zur Auswanderung zu geben. Ist diese einmal erlangt, so wird der Mann, sollte er nicht gutwillig folgen. mit Hilfe der Polizei zur Abreise gezwungen. Die Agenten haben überall Unteragenten und Angestellte, die mit großer Schlauheit jede Gelegenheit benutzen, daß der Kuli seinen Namen in die Auswanderungsliste eintragen läßt, waö bei der großen Unwiffcnheit des Volkes natürlich oft geschieht, ohne daß der Mann sich klar bewußt ist, welche Verpflichtungen er eingegangen ist. Erst im letzten Augenblicke wird er daran erinnert, und dann ist jedes Sträuben, jeder Fluchtsehen ist. Natürlich haben diese armen sehen ist. Natürlich all diese armen Kulis keinen Begriff davon, wohin man sie bringt oder was man alles von ihnen verlangt. Auch wird ihnen immer sorgfältig die Dauer der See- . reife und die damit verbundenen Entbehrungen und Gefahren verheimlicht. Die Beförderung findet der Ersparniß halber fast ausschließlich durch Segelschiffe statt im verflossenen Jahre wurden dazu 17 Segelschiffe und 3 Dampfer verwendet. Es wurden allein ton Kalkutta 10,674 Auswanderer" befördert, was für die 20 Schiffe eine Durchschnittszahl von 533 für jedes Schiff ergibt. Die meisten Kulis besitzen nichts außer einem Trinkgeschirr und einigen Lumpen, um sich einzuhüllen, und nur die bessergestellen oder diejenigen, die ein wenig mehr Vorsicht zeigen, führen eine Schlafmatte und einige alte Fetzen mit sich. Ich lasse dahingestellt, schreibt der Eorrespondent der Köln. Zeit." aus Ehandernagor ob dies genügend für eine Seereise ist. deren Durchschnittsdauer 95 103 Tage mit einein Segelschiffe beträgt. Ich habe vorige Woche Gelegenheit gehabt, einen Versandt von Auswanderern zu sehen, wobei zum großen Aerger der Regierung alles nicht so glatt wie gewöhnlich ablief. Neulich kamen gegen Mitternacht 400 dieser freiwilligen" AusWanderer in Howrah an, das Kalkutta gegenüber auf der andern Seite des Hugli liegt und wo sich der Hauptbahnhof befindet. Es war durchaus kein erfreulicher Anblick, den diese halb--nackten, verhungerten, ängstlichen Gestalien boten Sie kamen von den Nordwestprovinzen, und da grade aus diesen Provinzen eine große Anzahl einheimischer Arbeiter bei der Ostindischen Eisenbahn beschäftigt sind, versammelten sich über 300 derselben, um nach etwanigen Freunden und Verwandten zu suchen. Die Auswanderer begannen beim Anblick ihrer Landsleute laut zu weinen und flehten sie an, sie zu befreien, da man sie mit Ge-.-valt ihrer Heimath und Familie entrissen und zur Auswanderung gezwungen habe. Die Auswanderer fielen zenn auch über die Wächter her, und so gelang eS etwa dreißig von ihnen, zu entkommen. Da jedoch sofort Polizeioerstärkung eintraf, wurde die .Ruhe bald wieder hergestellt, und ich kann Zeugniß dafür ablegen, mit welchem Muthe die Polizei die armen, balbbech'mgerten Kulis mit ihren Stöcken bearbeitete und Ruhe stiftete. Die Auswanderer wurden sodann zur Landungsbrücke abgeführt oder vielmehr abgetrieben". Ich folgte ihnen, so gut eö ging, und in der Nähe der Brücke stehend, hörte ich zweimal das

Wasser aufplälschern. wie wenn sich jemand hineinstürze, doch konnte ich, da alle Zugänge zur Landungsstelle sorgfältig bewacht und abgesperrt wären, nichts näheres darüber in Ersahrung bringen. Natürlich hat keine indische Zeitung den Muth gehabt, ein

Wort darüber zu verlieren, eine Ausnähme macht nur ein einziges Blatt, das öfters der Regierung unangenehme Wahrheiten sagt und hauptsächlich die Meinung der bessern Klassen der Eingeborenen ausdrückt. Doch wagt auch dieses Blatt das Ereigniß nur mit wenigen Worten zu erwähnen, während alle andern, wie gewöhnlich in solchen Fällen, goldenes" Schweigen beobachten. Ein neuer Hasen am Stillen Ocean. Während die Küste von Queensland, von der Moreton - Bai bis zur Torres straße, durch eine riesige Kette von Felsen und vorgelagerten Inseln-, dem Barrier - Riff", geschützt ist, liegt der Strand von Neu'- Südwales schutzlos offen, den ' schweren, unaufhörlichen Brandungeir. ausgesetzt, die ein großes Hinderniß für Schifffahrt ;und. Fischerei bilden. Diese. Brandung ist vorHanden, auch wenn Windstille- auf dem Ocean herrscht; sie macht das Auslausen und Landen von Booten für. diese und die Mannschaften äußerst gefahrlich und sie" ist die Ursache. ?daß die vielen schönen, schiffbaren Flüsse der Coloni an ihren Mündungen versanden und daß Australien an Seehafenplätzen sehr.aM ist. In den letztvergangenen nassen Jahren, sind diese ungeyeurent Sandbänke .allerdings .durch mächtige Oberwasserfluthenj zeitweilig weggeräumt worden, aber, in, trockenen Jahren muß dies durch . kostspieliges Baggern und Wasserbauwerke geschehen. die der Colonie bereits viele Millionen gekostet haben. Es ist ein intcressantes. Schauspul, zu beobachten, wie durch . die fortdauernd thätige Macht der Brandung die Küste immerwährend verändert wird, wie heute haushohe Hügel sich dort befinden, wo noch vor Wochen eine Ebene sich erstreckte 'oder tiefe Höhlungen ausgewaschen waren. Oft genug werden auch die Mündungen der Flüsse gewaltsam verlegt. An der Nordküste der Colonie nun ist durch einen Zirkel von Vorgebirgen und Inseln (der südlichste Theil des Sanier - Riffs") ein natürlicher Hafen geschaffen worden, dessen große Bedeutung erst jetzt von der Regierung gewürdigt wird; eri führt den Namen Coffs Harbour" und ist bestimmt, ein Ocean - Hafen von großer Bedeutung zu werden. Coffs Harbour liegt in nächster Nähe der Mündung des Vellinger - Flusses (des australischen Rheins"); etwa sieben Meilen von der Küste entfernt erhebt sich auf einem Felsenkegel im Meere der Solitary - Leuchtthurm; die Regierung läßt bereits Landungsbrücken, Güterschuppen, Dampfkrahne u. s. w. erbauen; Telephon- und TelegraphenAnlagen werden hergestellt, und seit dem kürzlich erfolgten Besuche des Ministers für öffentliche Arbeiten in Coffs Harbour ist gegründete Hoffnung vorHanden, daß die große NordkUsten-Ei scnbahn einen Arm dorthin sendet. Die Conferenze für internationales Privatrecht. Bei der auf Einladuna der niederländischen Regierung auch in diesem Sommer im Haag vereinigten' Conferenz für internationales Pravatrecht waren durch amtliche Abordnungen betheiliat die Reaierunaen von Deutschland. Oesterreich - Ungarn, Italien, Holland, Belgien, Frankrech, Rußland, Dänemark. Schweden - Normegen (zum ersten Male), Spanien. Schweiz, Luxemburg, Portugal und Rumänien. Die Conferenz bezweckt. Wichtige Fragen des internationalen Privatrechts, deren einheitliche Lösung und Behandlung für alle Culwrstaaten im Interesse des Handels und Verkehrs liegt, soweit durch gemeinsame Prüfung und Beschlußfassung vcrzubereiten, daß die Einführung dieser Beschlüsse in das Recht der Einzelstaaten, sei es aus freien Stücken, sei es nach internationalen! Staatsverträgen, bequem' und einheitlich durchgeführt werden kann. Die diesjähriae Conferenz hat in fünf Ausschüssen eingehend sich mit dem Eherecht, dem Erbrecht, mit civilprocessualischeni Fragen, dem Vormundschaftsrecht und dem Con cursrecht beschäftigt. Am wenigsten spruchreif sind bisher die Fragen des Concurs- und Erbrechts. Die Beschlüsse sind ausdrücklich im Schluß Protokoll nur als Vorarbeiten bezeichnet worden; sie bedürfen jedenfalls noch gründlicher Durcharbeitung. Weiter gefördert sind die Fragen des Eherechts und der Führung der Vormundschaften, vor Allem aber auf civilprocessualischem Gebiete die Fragen der Gleichstellung der Fremden mit den Jnländern hinsichtlich der Cautionsleistung für die Proceßkosten und die Zulassung zum Armenrechte. Es soll die cautio judicatum solvi" abgeschafft, die Verurtheilung der Kläger in die Kosten gegenseitig vollstreckt, die Ausländer genau so wie die Inländer zumArmenrecht zugelassen, die Anwendung des Personalarrestes gegen Ausländer ausgeschlossen werden. Für das Eherecht ist als Grundsatz beschlossen worden, daß die Ehe seitens der Ausländer nur geschlossen werden kann, wenn sie die in ihren Heimath vorgesehenen Bedingungen erfüllt, haben; nur in Bezug auf die Form ist das Recht des Eheschließungsortes maßgebend, also auch die Forderung der kirchlichen Trauung, falls sie die Bedingung der Eheschließung ist. Auch hat man sich über die Wirkung der Heirath in Bezug auf den Personenstand der Frau und der Kinder und über die Ehescheidung verständigt, welche nicht ausgesprochen werden soll, falls in dieser Hinsicht ein Widerspruch zwischen dem Rechte des Auslandes und des jeweiligen Wohnortes besteht. Es ist jedenfalls sehr zu wllnschen. daß die Ziele der Conferenz. die

mit sehr großem Fleiss thätig gewesen ist, ein praktisches Ergebniß haben mogen. Belgien hat bereits auf der Conferenz seine Bereitwilligkeit zu internationalen Vereinbarungen zu erkennen gegeben, die sich auf die-Zustellungen,

die Erledigung der; gerichtlichen Ersuchungsschreiben und den Wegfall der cautw mdicatum solvi beznben. Auch von anderen Vertretern, besonders von Holland, Italien. Rumänien und der Schweiz wurden weitere Schritte in Aussicht gestellt, die zunächst abgewartet werden müssen. Französische Justiz Dieser Tage stand vor den Pariser Geschworenen jene Gräfin de Thoury, welche am 7. Marz dem Grafen Horace de Choiseul, ehemaligem Botschafter in Wien, vor' seinem Hause in der Rue de Rivoli auslauerte und zwei Kugeln aus einem Revolver auf ihn abfeuerte. Die Dame war jung aus Augusson nach Paris gekommen, hatte ein galantes Leben geführt und war von einem Herrn de Thoury aus seinem Todtenbette geheirathet worden. Sie hatte, wie sich aus der GerichtsverHandlung ergab, 17 Jahre mit diesem gelebt, ihn aber seit 15 Jahren mit dem Grafen de Montalembert betrogen. Als de Thoury gestorben war, ging sie ein öffentliches Verhältniß mit ihrem Liebhaber ein, der Familienvater war, und ließ sich von ihm einmal 150.000 Francs, ein anderes Mal, kurz vor seinem Tode, im December 1837 in Nizza wieder 100,000 Francs verschreiben. Die Erben Montalemberts bestritten die Giltigkeit dieser letztwilligen SchenZungen und strengten gegen Frau de Thoury einen Proceß wegenErpressung und Erbschleicher an. Graf Ho race de Choiseul als de? Schwager des Verstorbenen war Vormund eines Minderjährigen und hatte als solcher der Maitreffe Montalemberts scharf zugesetzt. Gegen ihn wandte sich ihr ganzer Zorn und da alle ihre Versuche, die Familie de Montalembert und de ChoiseulPraslin durch Schmähschriften in der Achtung ihres Bekanntenkreises herabzusetzen, fruchtlos geblieben waren, sie aber durchwegs einen LffentlichenSkandal haben wollte, so verübte sie das Attentat, das sie vor die Geschworenen führte. Die ziemlich freche Person, welche vor dem Gericht erklärte, sie halte es nicht für eine Schande, im Concubinat gelebt zu haben, sagte wahrscheinlich die Wahrheit, als sie versicherte, sie habe dem Grafen de Choiseul nicht nach dem Leben getrachtet, sondern nur die Gelegenheit gesucht, ihre Sache vor der Öffentlichkeit zu verfechten. So faßten die Geschworenen die Sache auf und sprachen vie Angeklagte des Mordversuchs für nichtschuldig. Die! ehemalige Schöne knixte dankend und wollte sich entfernen, wurde aber bedeutet, sie bleibe in Haft und werde wegen Erpressungsversuchs gegen die Familie Montalembert vor dem Zuchtpolizeigericht zu erscheinen haben. Pneumatische Geschütze. Nach jahrelangen Verzögerungen sollen in Sandy Hook die Schießvcrsuche mit der pneumatische'! Dynamitbatterie, welche zum Schutz: des New Yorker Hafens bestimmt ist, nun endlich stattfinden. Vor langer Zeit wurde mit der Pneumatic Dyncunite Gun Company" von New )or! ein Contrakt für die Lieferung von sieben Dynamitgeschützen mit der zugehörigen Munl tion. Maschinerie u. s. w. abgeschlossen und der Preis auf $395,000 festgesetzt. Fertig zum Gebrauch sollten diese Geschütze acht Monate nach Ab schluß des Contraktes an den designirten Plätzen aufgestellt werden, allein die , Firma gerieth in financielle Schwierigkeiten, die Pläne mußten abGeändert' werden und eZ schwanden mehreremal acht Monate dahin, ehe die ersten Geschütze fertig waren. Ein Achtzoll- und zwei Fünfzehnzoll-Ge-schütze wurden in Sandy Hook montirt und diese Geschütze sollen jetzt probirt werden. Schießversuche mit pneumatischen Geschützen haben bereits früher sowohl in unserem Lande wie in England stattgefunden und zwar mit gutem Erfolg. In Shoeburyneß ' wurde im Jahre 1890 ein Fünszehnzoll-Geschütz montirt und während der ersten Hälfte des folgenden Jahres wurde auZ diesem Geschütz eine große Zahl acht- und zehnzölliger Granaten gefeuert. Von zwölf der ersteren wurde der Flug als sicher" bezeichnet, während zwei der lekteren Jeickt unsicher" waren. Bei einer Elevation von 15 Grad hatten fünf eine Schußweite zwischen 2906 und 2955 Yards mit einer Minimalabweichung von drei Jards' und einer Mailmalabwclchung von 16.4 Yards nach links. Die Flugdauer des Geschosses war 13 Secunden. Fünf andere Projectile von d?m achtzölligen Subcaliber erreichten bei einer Elevation von 15 Grad eine Schußweite von 3640 bis 3647 Yards, bei einem Maximalunterschied von nur sieben Yards, aber mit einer Abweichung von 17.2 bis 22.6 Yards; die Flugzeit betrug bei jedem Schuß genau 16.8 Secunden. Bei einer Elevation von 30Grad flogen die Projectile 4981 bezw. 5007 ')aros, mit einer Abweichung von 98.2 bezw. 103.6 Yards; freilich war der Wind bei diesen letzten Schüssen bedeutend stärker,, als zuvor. Bei allen Schüssen war die Abweichung nach links und der Verlust am Lllttdruck betrug ungefähr ein Achtel . Zoll pro Schutz, ausgenommen bei den ersten drei Schüssen, bei. denen derselbe sich nur auf ein Siebentel Zoll belief. Von elf Schüssen mit zehnzölligen Granaten wurden fünf als im Fluge sicher, drei unbedeutend unsicher, ' eine unsicher und zwei sehr unsicher befun-den.-Im Durchschnitt. war der Wind bei sieben von diesen Schüssen bedeutend stärker, als mit den achtzoMgen Projektilen. ;Slon drei Schüssen bei einer Elevation von 15 Grad waren zwei, mit. einer Weite von , 2290 Yards und einer Abweichung von 7.6 Yards nach links, einander gleich, während der dritte mit einer Abweichuna von 8.9

Yards nach links 2315 Yards wett ging; die Flugzeit betrug etwas über elf Secunden. Bei einer Elevation von 20 Grad variirte die erreichte Entfernung bei drei Schüssen zwischen 2913 und 3040 Yards.mit einer Abweichung von 12 bis 13 Yards und einer Flug-

zeit von 15 Secunden. Fünf Prozectile. die bei einer Elevation von 34 Grad abgefeuert wurden, flogen 3930 bis 3958 Yards, mit einer zwischen 6.6 nach rechts und 8.4 Yards nach links schwankenden Abweichung; die Flugzeit betrug 24 Secunden. Am interessantesten waren die Versuche mit Projectilen von dem 15zölligen Vollcaliber. Von zwölf Schüssen waren sechs sicher, drei unbedeutend unsicher und drei unsicher. Bei einer Elevation von 15 Grad betrug die höchste Schußweite 1493 Yards, bei einer zwischen 7.2 Yards nach links und 7.6 Yards nach rechts schwankenden Abweichung und einerFlugzeit von 8.87 Secunden. Sieben Projectile, die bei einer Elevation von 25 Grad abgefeuert wurden, flogen 2009 bis 2270 Yards; die Abweichung variirte zwischen 0.3 Yards nach links und 25.4 Yards nach rechts und die Flugzeit schwankte zwischen 13.75 und 15.10 Secunden. 2617 bezw. 2659 Yards betrug die Schußweite bei einer Elevation von 34 Grad; die Abweichung schwankte zwischen 12 und 27.06 Yards nach links und die Flugzeit zwischen 18.71 und 18.86 Secunden. Das Fünfzehnzoll-Geschütz wurde spater in Milford Haven montirt. Das jetzige Probeschießen wird mit Rücksicht auf Schußweite, Genauigkeit, Schnelligkeit beim Laden wie Abfeuern, Accuratesse des Ventilmechanismus u. s. w. abgehalten. Das Achtzoll-Ge-schütz muß im Stande sein, eine Entfernung von 100 bis 2600 Yards mit einer Granate, die mit 100 Pfund Ezplosivgelatine geladen ist, auf allen Punkten zu bestreichen und eine Distanz von 100 bis 3200 Yards mit einer mit 50 Pfund Gelatine geladenen Granate. Die Schußweite des Fünf-zehnzoll-Geschützes muß, , mit einer 50 Pfund-Granate, zwischen 100 und 5500 Yards rangiren, .mit einem 100 Pfund-Projectil bis 4500 Yards reichen, mit einem 250 Pfund-Geschoß bis 3550 Yards und mit einem 500Pfänder bis 3000 Yards. Die Schneiligkeit beim Laden und Abfeuern hängt von dem Quantum des ExplovstoffeZ in dem Projectil ab, doch darf die Dauer bei einem 500-Pfünder drei Minuten bei einem Schuß oder 40 Minuten bei zehn auf einander folgenden Schüssen nicht übersteigen. Bei einem 200-Pfünder ist die Maximaldauer für einen Schuß auf zwei Minuten und zehn auf einander folgendeSchüsse auf 27 Minuten bemessen; für zehn Granaten des kleinsten Kalibers sind nur 20 Minuten gestattet. Die pneumatischen Geschütze sind höchst sinnreich construirte Apparate, die aus hydraulischen Pumpen, Kesseln, Condensatoren und Reservoirs bestehen, und ein jeder einzelne Theil muß auf das Genaueste geprüft werden. Die Montirung ist derart, daß nach allen Richtungen geschossen und eine Elevation von 35 Grad erreicht werden kann. Diese gewaltigen Mordmaschinen lsssen sich an Bord von Kriegsschiffen nicht verwenden, weil dort der Raum zu beschränkt ist. Anders ist es aber mit der Armirung von Forts, wo es an Platz durchaus nicht fehlt und das Geschütz derart mit Panzern versehen werden kann.daß ein feindliches Geschoß ihm nicht viel anzuhaben vermag. Als Lufttorpedo hat das Projectil eines pneumatischen Dy-namit-Geschlltzes eine viel größere Schußweite, als das submarine Torpedo. Fallen die Versuche befriedigend aus. so werden diese Geschütze eine bedeutende Verstärkung in der Armirung der Seeforts bilden. - Bpul Inlands. Zum Selbstmord trieb ein herzloses Weib jüngst in Big Veaver Township. Pa.. ihren Gatten. Die Frau, welche schon seit geraumer Zeit nicht mehr hei ihrem Manne wohnte, hatte sich in seinem Hause eingefunden, um die Bedingungen zur permanenten Scheidung . aufzufetzen. Der Mann Katte sie flehentlich gebeten, zu ihm und ihren Kindern zurückzukehren, aber sie bestand auf der Trennung. Da ver ließ der unglücklicheMann das Zimmer mit den Worten: Ich liebe Dich dennoch und will lieber sterben. Du wirst keine Scheidung nöthig haben." In Gegenwart seiner Schwester erschoß er sich sodann. Der Polizeidirector Phillips in Jacksonville in Florida erfuhr am Samstag, daß die in der Stadt ansässigen Neger beschlossen hätten, die in dem Negewiertel ausgestellten Polizisten zu mißhandeln. In Folge dessen marschirte eine Schaar Polizisten in das Negerviertel, um die angeblichen Verschwörer zu verhaften. Sie trafen in einer einzigen Schankwirthschäft dreiundsiebzig Neger und verhafteten sie, ohne auf Widerstand zu stoßen. Während dies geschah, wurde der Polizist Dillon in der Nähe der Wirthschaft von drei Negern angegriffen und tüchtig durchgeprügelt, so daß für sein Leben gefürchtet! wird. Seine Angreifer entflohen. : Die New Yorker Firma Jra Perego & Co. von No. 23 Park Rom hat eine Vermögensllbertragung an den Rechtsanwalt John I. Connelly ohne bevorzugte Forderung , vorgenommen. Perego's Herrena'isstat-tungs-Geschäft war eines der banntesten und wahrscheinlich das älteste seiner Art in New York, in 1792, von Jra Perego, dem Großvater des jetzigen Seniors der Firma, der ebenfalls Jra mit Vornamen heißt und 75Jahre zählt, gegründet und hat sich seitdem von Vater auf Sohn vererbt. Die jetzigen Theilhaber sind Jra Perego, Jra K. Perego. und Arthur W. Per'ego. Die . B.undes-Fischerei-Commission hat beschlossen,im nächsten Winter auf. dem AuSstellungslatze in Springfield, Jll., eine Fischbrutanstalt für Schwarzbarsche., einzurichten .und

oaraus fürs Erste P5000 zu verwenden. Im Jahre darauf sollen umsassende Verbesserungen gemacht w:rden. Der Fischerei-Commissär Bartlett sindet den Grund und Boden zu der Anläge sür ganz ausgezeichnet und die Staats-Ackerbaubehörde hat darein ge-

willigt, die dazu benöthigten Teiche einzurichten. Dieser Tage wurde auf dem ausgewählten Platze eine Quelle entdeckt, welche in Verbindung mit d.i i städtischen Wasserleitung das zur Bc t Wasserung erforderliche Wasser liefern kann. Während die größte Glocke von der Kuppel des Rathhauses in Baltimore die Mitternachtsstunde verkündete, scharrte auf der Straße an der Front des großen Marmorgebäudes ein etwa siebenjähriger, nur in einen alten Ueberrock gekleideter Knabe mit seinen schmutzigen Zehen in dem Dreck und Sand der Gosse herum; dabei liefen ihm die Thränen unaufhaltsam aus den Augen und gar kläglich klang fein Jammergeheul. Warum weinst Du denn und was suchst Du?" frug ein an der Ecke auf einen Straßenbahnwagen wartender Herr den Kleinen, dessen Aussehen ganz darnach angethan war, das Mitleid Weichherziger Menschen zu erregen; der oben erwähnte Rock war das einzige Kleidungsstück, welches der Knabe trug. Ich habe einen Theil meines für Zeitungen eingenommenen Geldes hier, während ich wechselte, verloren," antwortete der Knabe schluchzend, und wenn ich nicht mindestens einenVierteldollar nach Hause bringe, schlägt mich die Alte schwarz und blau." Wer ist denn Deine Mutter?" Ich habe weder Vater noch Mutter," war die Antwort, aber wenn ich das Geld nicht wiederfinde, kann ich getrost auf meinen Schlaf verzichten, denn ohne Geld kann ich mich nicht nach Hause wagen," und-auf's Neue begann der Knabe unter Weinen fein vergebliches Suchen nach den verlorenen Münzen. Der Herr griff in die Tasche und drückte dem Jungen einige kleine Geldstücke in die . Hand; dieser blickte mit den thränengefüllten Augen zu seinem Erretter hinauf, schob ihm den Rest seiner Zeitungen entgegen und rannte dann mit den kaum hörbaren Worten: Sie sind ein guter Kerl!" seiner Schlafstätte zu. Drei junge Männer Namens Rundell, Beggs und Fisher aus Orient Point auf Long Island unternahmen in einem Boote ohne Kiel eine Spazierfahrt, besaßen aber nur ein einziges Paar Ruder. Sie gelangten bis an den Ausfluß des Long IslandSundes in die Paconic-Bai, etwa zwei Meilen von dem Orient Point House entfernt, und beabsichtigten aufPlumb Island zu landen. Das Boot gerieth bei dem Leuchtthurme auf der letztgenanten Insel in einen Strudel, so daß die Insassen es nicht zu steuern vermochten. Die gewaltig strömende Fluth trieb es auf ein. zerklüftetes Riff, wogegen die jungen Leute mit den Rudern, so aut sie es vermochten, ankämpften, bis ihnen die Kräfte ausgingen. Sie entkleideten sich vollständig, ehe das Boot auf dem Riffe auffuhr; als dies geschahe fielen Fisher und Beggs in das Wasser, während Rundell sich an dem Boote festhielt. Alle Drei riefen aus Leibeskräften um Hilfe und diese erschien ihnen in Gestalt von drei muthigen, hübschen jungen Mädchen. Gertie Vandenburg auS Hoboken und Grace und Taddie Marr aus New York unternahmen nämlich um dieselbe Zeit mit dem jungen New Yorker Rechtsanwalt John Wall eine Fahrt in einem Whitehall-Boote. Sie erkannten die Gefahr der drei jungen Männer und eilten ihnen zu Hilfe. Als sie dem auf das Riff aufgelaufenen Boote so nahe wie möglich gekommen waren, wurden sie gewahr, daß sie dem Fahrzeuge der Verunglückten nicht nahe genug kommen konnten und daß außerdem ihr eigenes Boot nach der Aufnahme derselben überladen fein würde. Kurz entschlossen zogen Fräulein Vandenburg und Wall Schuhe und Strümpfe aus und wateten, nachdem ihr Boot in die Nähe des Strandes gebracht worden war. an das Ufer. Darauf aber ruderten die beiden Fräulein Marr der Stclle zu.wo die Schiffbrüchigen sich an dem auf das Riff aufgelaufenen Boote festgeklammert hielten. Sie wendeten ihr Boot so, daß das Hintertheil in den Greifbereich der Verunglückten kam; zwei derselben kletterten hinein und brachen in gänzlicher Erschöpfung zusammen, der . dritte, Beggs, wurde von den Mädchen in das Boot gehoben. Darauf ruderten die Retterinnen so schnell, wie es ihre Kräfte erlaubten, mit den Gerettelen an das Land. Vom Auslande. Der Schah von Persien hat sich eine ganz neue und fehr ergiebigeEinnahmequelle geschaffen. Er, der früher ein abgesagter Feind der Wettrennen war und seiner Zeit in Berlin erklärte: Daß - ein Pferd eher ankommt, als das andere, weiß ich. Welches aber dieses Pserd ist, ist mir ganz gleichgiltig." Er hat nun ein persisches Derby geschaffen und in diesem sind 300 Pferde, darunter 27 Sr. Majestät selber, gelaufen. Für alle Pferde, die liefen, mußte ein größerer Betrag eingesetzt werden. Die Pferde, die geschlagen wurden, erhielten natürlich nichts und die Sieger auch nichts, weil sie es gewagt hatten, die Pferde des Schah zu schlagen. - Im Gegentheil, sie wurden ob dieses Frevels mit Beschlag belegt und dem kaiserlichen Marstall einverleibt, die Setzgelder aber strich Se. Majestät in huldvollster Weise ein. -Der aber, der diese Geschichte '?on den persischen Rennen zum Besten gegeben hat. ist kein Anderer als der Prinz von Wales. - i i i i I n Sassoferrato; Provir.z Ancona in Italien, ist ein der dortigen Gemeinde gehöriger früherer Kirchenschatz entwendet worden. ' Derselbe besteht aus 25 Stücken, insbeson dere Medaillons, kleinen Urnen und Kreuzen, aus Gold, Silber und anderen Metallen, vielfach mit Edelsteinen besetzt und Heiligenreliquien cnthaljend. Der Schatz .war im Jabre 1473

Schnell und dauernd find

von t. Iakob8 Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines verrenktenFußeS die ?es!ig,len cvmerzen. St.JakobSOel linderte die Schmerzen nach der ersten )l) Anwendung und heilte mich in kurzer i. Vollständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syrecuse, N. 2J., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. I durch den Erzbischof von Siponto, Perotti, nach Sassoferrato gebracht und, nachdem die dortige Gemeinde das Eigenthum daran erworben hatte, seit 1860 im Zimmer des Sindaco aufbcwahrt worden. An jedem Stück befindet sich ein Pergamentstreifen, aus dem mit rother Schrift aus, der Zeit des Perotti angegeben ist, welche Neliquien darin enthalten sind. Von den Dieben fehlt bis jetzt jede Spur. Eine bemerkenswerthe Entscheidung über eine streitige Frage des Eherechtes hat das Seine-Tnbunal gefällt. Es handelt sich um die Frage, ob eine geschiedene Frau berechtigt sei, den Bruder ihres ehemaligen Gatten zu heirathen, ohne besonderen Dispens zu erlangen. Der Gerichtshof hat diese Frage verneint und begründet seinen Bescheid mit der Ausführung, daß eine solche Ehe mit einem Verwandten, der mit dem Leben der Gatten eng oerbunden ist, und mit ihnen fortdauernd vertrautenVerkehr pflegt, auf eine Förderung von Verhältnissen hinauslausen müsse, die den häuslichen Herd beschmutzen und die ungetreue Gattin zur Ehescheidung treiben würden, da sie die Sicherheit hätte, sofort eine neue Ehe mit dem Genossen ihrer Uebertretung schließen zu können. Außerdem würde diese Ehe dem geschiedenenManne haßliche Verwandtschaften aufbürden, weil sie ihn zum Oheim der Geschwister seiner Kinder , mache. Die äußerst segensreich wirkende Missionsstation Hermannsbürg am Finke-River (Australien) ist wegen Mangel an Mitteln gezwungen, ihre Thätigkeit einzustellen. Innerhalb der letzten 18 Monate hat die Station, mit Einschluß von 200 L.. Regierungszuschuß. 2333 L. ausgegeben. Gegenwärtig beträgt der Werth der vorbandenen Gebäude, Brunnen u. s. w. allein über 6000 L., 1400 Stück Rindvieh sind vorhanden. Die Arbeit der Missionare war äußerst mühevoll, namentlich litt die Ansiedlung außerordentlich durch Regenmangel. Jahre dauerte es, ehe das Mißtrauen der Schwarzen überwunden war. Gegenwärtig zählt die schwarze Gemeinde etwa 120 Seelen. Die beiden Missionare Heidenreich und Kliche verlassen letzt, wo die Fruchte ihres Wirkens zu reifen beginnen, schweren Herzens die Station. Kürzlich wurde in Ko -penhagen ein Ehepaar verhaftet, das einen schwunghasten Handel mit neugeborenen Kindern betrieb. Der Mann, ein gewisser Martensen, war früher Angestellte? der Kopenhagener Polizei behörde, hatte aber den Dienst quittirt und war Handelsagent geworden. Bor einem halben Jahre etwa faßte das saubere Ehepaaren Plan, sich seinen Lebensunterhalt durch die Adoptwn von Kindern zu verschaffen. Es wurden in den Tagesblättern Anzeigen veröffentlicht, denen zufolge von einem hochachtbaren Ehepaar Kinder gegen einmalige Bezahlung zur Adoption gesucht wurden. Bald fanden sich auch mehrere Mütter ein, die ihre Kinder den Eheleuten gegen Zahlung von Summen, die zwischen 400 und 700 Kronen schwankten, übergaben. Sofort nach Empfang des Geldes wurden die Kleinen von den gewissenlosen Leuten gegen ein billiges Kostgeld, das höchstens im Jahre 80 Kronen betrug, anderweitig in Pflege gegeben. Bis jetzt sind sieben solcher Betrugsfälle aufgedeckts worden, doch fürchtet man, daß die eingeleitete Untersuchung noch weiteres Belastungsmaterial gegen die Menschenhändler zu Tage fördern wird. Einem Interview mit Eiffel zufolge entspricht bei den modernen Eisenconstructionen dem aufgewandten, Capital ein bestimmter Procentsatz von Menschenleben. Man kann bei 1.000.000 Francs durchschnittlich ein) Menschenleben rechnen. Beim Eiffelthurm, der 6 1-2 Millionen Francs kostete, war er auf sieben Unglücksfälle mit tödtlichem Ausgang gefaßt, allein der Bau forderte doch nur vier Opfer. Die neue Forthbrücke in England dagegen, die 45 Millionen Francs kostete, forderte 65 Menschenleben. Die Abtragung des Thurmes wird mindestens drei Menschenleben kosten, wenn nicht sechs, um den Fehlbetrag" beim Aufbau einzubringen. Die geplante Brücke zur Verbindung Amerikas mit dem asiatischen Festlande würde seiner' Berechnung nach 800 Millionen Francs und 800 Menschenleben erfordern. , m Rüdy'S Pile Suppository wird garantirt für die Heilung von Hamorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirten Apotheker, Lancaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet.. Zu verkaufen in' allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. . UM , Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Ciganenspitzen tt., bei Wm. Mucho, 199 Ost Washington Str. '

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