Indiana Tribüne, Volume 17, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1894 — Page 8

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Sonntags-PlaudereZ.

Der Sonntagsplauderer in der

. ., . .... F 1 f I MHMI VV I.VMV.tVV WVfWM. MllV V V !Jte Wt dch w feine Ze sperrte.

Doch muß der Plauderer heute sein in conito lüften, denn wenn er über eine r . m f . i . , , 4t , efnBniffe r"?" . urtuu.er. vun ben. lieber 9tfer. hak so eine Verba?tung und der Ausenthatt im besangrnffc sehr angenehm sind, zumal wenn , . pm x " Cf'X I man an einen gewissen häuslichen fT 1 " 1 in u V 1. V .! I .T ,?l7T, . 1 7 B a Rlhkt s.. besonderen Sde.n 9. e mehreren unu., sehe ,ch m,r ledenag unser Eounty. ',' außen n. aber ,ch kann wirklich nicht sagen, das, ich ,e beson. M . . pirt 8 große Lust verspürt ha.k. ft.Dc nen.nnerhalb der Mauern T Trr .. c.f ...T. e,z en" un er ru,e, "e"" ,ll, ,l, it, 8aoc j VojPiiu sehen. Da sehe ich manchmal, wie so r v . :.". c I . , W "" fl"'8T;Pt,r S ,T,n i 'V6'.'"! mM ,hn ab.uhrt hmterdrem e.ne Menge naoen uno icyauiu iiger an k,t,tt:x.. K t 5c-r:i ein oupiirues üviiv. vet uuiuiiy wmp c f. I 1, iL m . f i All ttrn lln I Ul VU.lövli wwnuia "" giuatjcicnjcg o cm üurninci vcim wh . m rm ct. e- o- t t-:l Wickel hatte und abführte, uuu ganze Bande Neugieriger lief mit und l ich kam mir beinahe vor, wie ein armer Sünder, der auf einer greulichen Unthat ertappt wurde. Meine gute flai,n, tVIirt aber wieder zurück, als! wir in der Amtsstube de, Frieden,. ' u ' I . , . , 1 fV tiuyic.p uuyciuuyv ivuivii uiiv v. -cvv treter der Majestät des Gesetzes erschien. lZine kleine Stube mit schmutzigen Tapeten, ein paar wackligen Stühlen, einem ditto Tische und einem großen Glasschranke, in dem ein Band der Statute von Jndiana und ein Leitfaden für Friedensrichter ein einsames Dasein verbrachten und-sich ungefähr ausnahmen, wie zwci einzelne Weizenkörner in einem Getreidesacke. Der Squire in Hemdärmeln, ohne Weste, und auf dem Kopfe einen alten StrohHut, dessen Couleur von Schmutz kaum! zu unterscheiden war, und den er während der ganzen Prozedur beharrlich auf dem Kopfe behielt! Welch ein würdevoller Gerichtshof! Dabei das Zimmer dollgepackt mit Menschen, welche heftig plauderten und gestikulirten, alS wären sie im Wirthhaus. Und doch war eS eine court ofjustice. Aber der Richter und daS Zimmer paßten zu einander, wie ein Dachs zu feiner Höhle. WaS man auch von amerikanischer Justiz denken mag, mit großer Eleganz tritt sie nicht immer auf. Nachdem der weise Daniel seinen! Befehl an den Sheriff ausgestellt hatte, unS in seine freundliche Obhut zu nehmen, fuhren wir nach der Stadt und begaben unö nach dem Hotel Emmett, woselbst wir sofort aufgenommen wurden, ohne daß man sich nach unserer Zahlungsfähigkeit erkundigte. Sosort beim (Eintreten kehrte ich den Rechtskundigen heraus, denn man muß immer etwas aus sich machen, weil's Andere doch nicht für unS thun, und rieth dem ttefängnißwärter, den Sheriff darauf aufmerksam zu machen, daß die Verhaftung ungesetzlich sei, und er sich mit unserer Einsperrung einer Gefahr ' aus etze. Der Sheriff muß aber ir- " 11 r 'Ndwo auf einer Bummelei gewesen ,cil, venn es vauerir eine lunoe, vlS er kam, dann aber wurde auch sofort ein Rechtsgelehrter berbeizitirt. und dieser und der Sheriff beriethen etwa vi Tma C.lff S"" w.ivSuiiB cuicn Fall. Inzwischen saßen oder gingen r . . , ... . . . mt frnrn und i4) studule bie 5Bar.be, den Fußboden, die Drabtgitter, kurz 5 t.liLT Selbstver. n., pcuicuim ciccpoucr cm, die alles genau wissen wollten, und daö mzmi vann voq oerleorl verlesen, Beim Studium deö Fußbodens sah! ich ein paar cOckroackes in aller Eile dahinwandern. Sie schienen gut genährt zu sein, denn sie waren dick und fett, und sie trottelten ihre? WegeS dahin, ohne sich viel um uns zu küma. i c c , . Tu mern S.e hatten offenbar ke.ne Ah. nung davon, daß das efangnip an ' f Ost v ,Kl!t. bb. r vteiem oeno ungemoynilqe ane Kerberate, es schien aar nickt, dak wir ihnen ungewöhnlich vorkamen, und so f i ' ' I ließ ich die dummen Dinger geh.. 2ch hatte erst Lust, sie zu zertreten, aber dann bedachte ich, daß sie noch lange nicht so Schlimmes anrichten können, als ein Squire und ein Marschall von West Indianapolis, und schenkte ihnen gnädigst daS Leben. Und nun fing ich an, über meine vermuthliche Lagerstätte nachzudenken. Der Gedanke, ein Lager oder eine Decke zu benützen, die vielleicht vorher, der Himmel weiß, welchem Tramp gedient hatte, bereitete mir ein ganz un-

beschreiblicheS Unbehagen. Da kam mir ein rettender Einfall. Ich streckte nuf YinH in Yr S)f fi htft Qüe

. , . . blieb ich da liegen. Aber Schlaf kam nicht in meine Augen. DaS Licht ., ... . v v .7 die ganze Nacht, und ich kann l keinem beleuchteten Zimmer schlaf Um Uhr war ich wieder auf. ' . .. . n ... . . Aa? weckte oen Vherin uno iieö mir Der She- , I I II V V st . , ww " 7 2 glommen, aber 1 TU ' machlc gute Miene zum bösen mi M Die Anderen wurden nun auch munier. sen nach 7 Uhr in Menge. mg rr.snr.rf ,,nd V . . VVMV..IV !)"" dann kam auch der Hunwr wieder und Hnb m er Surnroel, der Marschall von West zdianapl!, sich einstellte und un, ab. f t1rT,.iT i .rnhfn.n VV, V Q V Y j) trt n Wrtrfit im ßfnnrtnifT ist .un kein'jUnglückundkeinMarty. . . ,Mnfi(ln m slllA w '---7 "i d"-ii-MV -wg.. 0" . " "7 nicht, und e? giebt größere Genüsse k der Wett. Indeß enn man sich . . Kann man ds Opfer leicht bringen, , . :ri aber einmal ist genug. k. Ms,V,? 1 ' " Dr-l Worte . , zltssckwer. stetö verlangest mehr, Hast Du sie einmal nur geschmeckt Columbia," Home Brew", Pale Velecl . ot rr. v : (tr.fi... i. V """1 fcV VV. V Vt,1IVIIk -,v. .vrv. Südseite Turnverein. Dieser Verein hat für nächsten Sonn tag den 26. Aug. ein Picknick in KnarzerS Erove arrangiert, welches seh? interessant zu werden verspricht. Dieseömal weicht man von den sonst üblichen Attraktionen, welche alle diese Festlichkeiten bisher hatten ganz ent schieden ab, und man wird den Besuchern ganz besondere Unterhaltungen bieten. Die Turnschüler werden sich eben falls betheiligen und unter Leitung von Turnlehrer H. Widdekind einige Uebungen vorführen. Außerdem giebt es Volksspiele an denen sich Jedermann nach Zahlung einer kleinen Einlage betheiligen kann. Die Uebungen sind: 1. Schnelles Gehen, i Meile. 2. Schnelllaufen: z Meile. 3. Dreisprung. 4. Steinstoßen (35 Pfund.) 5. Laufen mit Hindernissen. 6. Hammerschleudern. Die Theilnahme an jeder einzelnen Uebung darf nicht unter 12 Mann sein Hübsche Preise find für die Sieger ausgesetzt, nämlich : ein silberner Be cher, eine silberner Fruchtteller, eine feine Rauchgarnitur, ein Toiletten I Service, ein Steinkrug und ein silberbeschlagener Stock. Die Gegenstände sind bei Charles Mayer im Schaufenster zur Besicht! gung ausgestellt. Der Eintritt zum Piknikplatz ist frei, und da die Süd Meridian Str Wagen fast bis an den Platz führen so steht ein guter Besuch in Aussicht '' Lohnende Arbeit für Alle 20 Tage Kredit für eine Agentur II tTT lL . , Awn. 1 i c 00 öafan"n Z" I MtVAhr . ..iln l I r . fm "7d7 Briefmarke für Probe an Schovp & Co., No. 80 Main Str., Racine, Wls. OaupermltS. I m Mark Jenkin. Anbau an ?un t. n ? m.r: ... fVf v V yVU)lUIVUIIIU ,12g. Margaret Botin. Anbau an mh ros m. , vviiijNMVf jw vnv iitiviuii W., ziRobert O'Connor, Reparatur stn Hg, 445 Süd Missouri Str., zzzo.-A. Hobbs, Stall an Nord 3llinois Str., tz75. $100 Belobnuna. S100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß es wenigstens eine gefürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist: Hall s Katarrh Jurist die einzige je t'Zer SrMch! Brüderschaft bekannte positive Kur. i r .. e ....... a . 1 oe-iaiarry ersoroerr als eine constitu tionskrankheit eine konstitutionelle Be Handlung. Hall's Katarrh-Kur wird mHt u V . ' t. mi äus d' und d?e imI Oberflächen des Systems dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitution deS Körpers auf baut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adresfire: F. 3. C h e n e y & E o., Toledo, O. Verkauft von allen Apothekern. 76 CentS.

Deutsches Hans.

Unter den Auspizien des Sozialen Turnvereins findet am Dienstag den 28. August, Abend? im Hofe des deutchen HauseS ein Sommernachtsfest mit Conzert statt. Näheres darüber wird noch bekannt gemacht. - Nichts geht über die Gemüth lichkeit, ihr aber gleich kommen die herrlichen Tropfen auS der Indianapolis Brewing Eo. Hühnerangenoperatenr. H. S ch a b e r g, deutscher Apstheker, 77 Minerva Str. Hühneraugen, Bunionö, Fußsohlenschwielen schmerzlos entfernt. Garantirte Behandlung von Schweißfüßen, keine Vertreibung. Billige Behandlung. Erfolg garantlrt. Referenzen : Herr Karl Habich, Herr Graebner, Vormann MauS' Brauerei, Srgt. Kurtz, Dr. med. Pantzer, A. E. Miller u. A. Am Sonntage, dem 2. September giebt der Springdale KrankenunterstützungSverein ein Picknick in Poppes Grove. CT Die Unternehmer Fulmer, Seibert & Eo. haben den Abzugskanal der 14. Straße zu einem Kostenpreise von 5291,194.86 jetzt fertiggestellt. Die Reparaturwerkstätten der Big Four Co. in Brightwood arbeiten jetzt mit voller Kraft in zehnstündigen Schichten. Außerdem sind 30 Mann neu angestellt worden. E. E. Reese, deutscher Zahnarzt, 24z Ost Ohio Str. tCT Der Aussichtsrath der AtlaS Life Insurance Co. hat den Staatssekretär von der Umänderung des Namenö der Gesellschaft in MerchantS Insurance Co. von Jndiana angemeldet. I. M. Huber, ein alter Einwohner Zrvingtons, starb gestern daselbst nach langen Leiden. Er erreichte ein Alter von 65 Jahren und hinterläßt eine Frau und mehrere Kinder. Er war Soldat im Bürgerkriege und Mitglied deS Chapman Postens der Grand Army. Mucho'ö Eigarrenladen befindet ch in No. 199 Ost Washington Str. ßCT Gestern Nachmittag zogen einige siompagnieen Milizinsanterie, eine Kompagnie affenartig aufgeputzter Karrikaturen aus Zuaven und die leichte Artillerie, in Parade mit klingendem Spiel durch die Washington Str., bestiegen dann Carö und fuhren nach Armstrong Park, wo am Nach mittage und des Abends gepiknikt wurde. DaS republikanische Staats komite kündigt an, daß Gouvernör McKinley, der Verfasser deö berühm ten oder berüchtigten Gesetzes gleichen Namens, am 25. September hier in Indianapolis in einer großen Versammlung sprechen wird. Harrison hatte abglehnt, er wird erst gegen den Schluß der Kampagne sprechen. Ob eS Jude, Heide oder Christ, ein Jeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets frisch bekommt bei Bern h. Thau, 81 HoSbrook Str. oder am östl. Marktstand No. 123 und 124. C7 Gestern durchsuchte die Poli zei einen Keller unter 476 Süd West Straße, der von dem deö Diebstahls verdächtigen, inhaftirten Harry Hirtzel gemiethet wurde, und fanden einen Wust verschiedenartiger Dinge, deren legitime Herkunst Hirtzel schwerlich im Stande sein dürste, anzugeben. Hirtzel spielte gestern im Gefängniß den Wahnsinnigen und Tobsüchtigen. Man argwöhnt aber in ihm einen ge riebenen Simulanten und läßt ihn durch einen Arzt beobachten. ffT Die Sozialiftische Sektion und der Sozialistische Sangerbund geben heute ihr zweites diesjähriges Picknick, und zwar dicht neben der Stelle, wo daS erste stattfand. Man nehme die Jrvington-Straßenbahn linie. Der Anklang, den daS erste Picknick der Sozialisten gefunden, war der Vater des zweiten, und die allgemeine gemüthliche Stimmung te man heute ebenso und vielleicht noch mehr dort antreffen, als ehedem. Durch Volksspiele für Klein und GroßVerlosungen, durch gute Getränke und lustige Gesellschaft wird der Aufenthalt unter den schönen Bäumen sicherlich für Jdermann interessant werden. - Die Solidität kann übertrieben werden, eS kommt aber selten vor. Wie dem auch sei, halten Sie sich am Besten. SSmidtS Budwei-ser.

Schulde. von Paul liß. Schulden o, ich könnte Ihnen ttwai davon erzählen, ein langes ttapitel! Aber nein, ich bedenke das Ende und darum will ich mich kurz fassen. , Also ich will Ihnen eine Geschichte erzählen von einem jungen Menschen, der von dem Geld nur wußte, daß es zu rund ist. Er heißt doch nein, Namen nenne ich nicht, also, er ist der Sohn eines TheaterdirektorS. Das hört sich recht nett an, aber eS verpflichtet absolut zu nichts. Ja, wenn sein Vater ein Hafrath geworden wäre, der sich in einer sechsjährigen, immer nur nach Rechts" gehaltenen Direktionstbätigkeit ein vornehmes Zins lrnuS zusammengespielt hätte dann ja. So aber war er kein so sehr glücklicher Unternehmer, sondern ein Mann, der an die Kunst dachte, und darum arm blieb, und immer ärmer wurde,biS er schließlich an der Armuth starb. Dann trat der Sohn daS Erbtheil an. Auch in ihm lebte der Unglück

liche Drang zur Kunst. Und ehe er'S noch wußte, war er ein dramatischer Dichter geworden. Ja, er ärgerte sicd, daß Schiller noch immer dem Schauspielhause den Rücken zukehrte, und deshalb wurde er Dramatiker. Aber sonst war er ein ganz prächtiger tterl. (ir trug ocken, die stets zu lang, und Hosen die immer zu kurz waren, und niemals qieit er eoen an ein p. t. Publikum, obschon er die nöthige Ungeschicklichkeit dazu hatte. Und hungern konnte er! Dle Hun gervirtuosen sind Walsenkinder da gegen aber da ist ja bei einem unausgeführten Dramatiker etwas ganz Selbstverständliches, wenn er ebe.n der Sohn eines armen ManneS ist. Als ich ihn kennen lernte, war er fünfundzwanzig Jahre. Vier Stücke hatte er schon geschrieben, aber nicht eins war angenommen worden. Da lächelte ihm das Glück. Sein fünf teö Stück wurde zur Aufführung er worden. Er schwamm in Wonne. Der Vorschuß, den er von seinem Verleger bekam, reichte gerade, um mit seinen Freunden das frohe Fest seiern zu können. Er gewann einen Theil der Presse, den jetzt sogenann ten .vornehmeren" Theil (wenn ich sage, er gewann, so meine ich natürlicy, daß er erst nach erfolglem Ein satz gewann), und dieser vornehmere Theil der Presse posaunte die neue Berühmtheit auS. Er hatte das Versprechen deS Direktors und noch einen Kontrakt dazu. Aber in diesem Kontrakt war kein bestimmter Termin der Aufführung angegeben, und von dem Ver sprechen eines Direktors bis zum Worthalten ist ein weiter Weg. Aber mein lieber Freund war ja nicht verwöhnt, er wartete. So war tete er drei Jahre und umsonst. Da wurde das Theater verkauft und nun erhielt der Aermste sein Stück von der neuen Direktion zurück, die eS nicht mit übernommen" hatte. Der gute Junge lachte, aber fürchter lich, dann wurde er ruhiger, schüttelte den Staub der drei dürren Jahre von seinem mißhandelten Stück und schrieb ein neues. Ich brauche wohl nicht erst zu er wähnen, daß die Sache verdammt wenig einbrachte und daß mein lieber Freund im Lause der Zeit, nachdem er nichts mehr zu versetzen hatte, so nach und nach in arge Bedrängniß gerieth. Aber auch das genirte ihn nicht. Genial, wie in Allem, war er eS auch im Schuldenmachen. Von Schuster und Schneider will ich gar nicht reden, da pumpt ja jeder an ständige Kerl, mein Freund aber gab sich nie mit Kleinigkeiten ab, sogar dem Gerichtsvollzieher, der einmal bei ihm zu pfänden versuchte, hat er zwanzig Mark abgeborgt. Wer un sere blauen Männer kennt, der wird wissen, was daS heißt. Einmal kam ich zu ihm, als er da bei war, auf dem Ctadtplan von Berlin eine Unmenge von Straßen blau anzustreichen. WaS machst Du denn da?" fragte ich. Und er lächelte: .Die angestrichenen Straßen darf ich nicht mehr paffiren." Auch ich mußte lächeln. Da wohnen Deine Gläubi ger?" fragte ich. Und wieder nickte er lächelnd: Ja, daß man diese Leute noch immer so nennt, sie müßten den Glauben doch schon längst verloren haben." Ein ander Mal drohte Jemand zu klagen. Parauf schrieb er dem ungeduldigen Mann: Lerne leiden ohne zu klagen." Der Mani chäer ging auf den Scherz ein und startete weiter. Als wir einmal zu Ostern einen Ausflug machten und er gerade sei nen Sommerpaletot gegen den Win termantel im Leihhaus eingetauscht hatte,, erzählte er mir folgenden Streich. Denke Dir," begann er, bekom me ich da einen Brief von dem alten Warburg, daß ich ihm die dreihun dert Mark, dk er mir vor drei Iah ren lieh, bis zum ersten April zurück eben soll. Ich weiß, daß der Alte keinen Spaß versteht, und so laufe ich denn von Etnem zum Anderen, bis ich endlich einen guten Freund finde, der mir die dreihundert Mark giebt. Stolz in der Brust komme ich zu Warburg. Ich war darauf ge faßt' daß er mich mit einem Donner weiter empfangen würde, aber siehe da, der alte Gauner kommt mir mit ausgesuchter Höflichkeit entgegen. O, denke ich, wenn der heute so gut gelaunt ist, dann giebst du ibm nur zweihundert Mark. Also er heißt mich willkommen, bietet mir zu trinken und zu rauchen an. Natürlich nehme ich beide en und lobe nun seinen ajiijtfen Geschmack. Pas

iqmNqeN Mk Lnge?elltt, so daß er immer liebenswürdiger wird. Nach einigen Minuten, als ich seiner ge schmackvollen Wohnungseinrichtung ein paar lobende Worte gezollt hatte, führt er mich freudestrahlend durch seine anderen Räume. O, ich fand Alles entzückend und er war ganz außer sich vor Glückseligkeit. Inner lich dachte ich: du wirst dem Mann heute nur hundert Mark geben. Dann fragte er mich nach meinem neuesten Stück. Ich erzählte es ihm. Er fand es großartig und prophezeite mir einen Riesenerfolg. Ich lächelte bescheiden und dachte innerlich: du giebst dem so netten Mann heute gar nichts. Um ihm diese Pille aber zu versüßen, erbat ich mir die Erlaub niß, mein neues Stück ihm widmen zu dürfen. Und er sagte ja und war hocherfreut darüber. Als ich dann von meiner Schuld sprechen wollte, siel er mir inö Wort. DaS eile ja absolut nicht u. s. w. Beglückt ging ich von ihm und hatte dreihundert Mark in der Tasche." Ich sehe noch immer das leuchtende Gesicht des guten Jungen, olS er mir die? Erlednii berichtete. Er freute

. sich seines so unerwartet gekommenen Erfolge?. Und wir verlebten Herrllche Ostertage zusammen. Nach einigen Tagen aber machte er mir doch Sorge. Ich ging zuihm ernstlich vorzustellen, daß er dies Leben doch nicht weiter führen könne, denn dies Schuldenmachen würde doch kein gutes Ende nehmen. Derselben Ansicht war auch er. Und so sannen wir Beide aus Hülfe. Endlich schlug ich ihm vor, eine reiche Heirath zu machen. Aber da kam ich schön an. Er lachte mich einfach aus, daß er in Puncto Liebe die goldene Freiheit erst recht heische, und wenn schon mal ge heirathet sein müßte, dann wolle er wenigstens warten, bis er mehr im Preise gestiegen wäre. Seitdem sprach ich ihm nicht mehr davon. So schrieb er weiter, Stück auf Stück, aber da keines aufgeführt wurde,so pumpte er auch immer wel ter. EineS TageS ließ er mich zu sich bitten. Erstaunt ging ich zu ihm, darauf gefaßt, daß er wieder einen neuen Streich ersonnen hatte. Lieber Freund," empfing er mich. Du mußt mir einen großen Dienst erweisen." Und nun erzählte er, daß er seinem Wirth, einem gemüthlichen. aber sehr ängstlichen Sachsen, seit sechs Monaten die Miethe schulde. Darauf bat er mich, zu Allem, was nun geschehen würde, ja zu sagen. Lächelnd willigte ich ein. Tann machte er im Ofen Feuer und legte. als dies ausgebrannt war, vorn in dle Asche drei blanke neue Thaler. Sprachlos sah ich ihm zu. Dann kam der Wirth, ein kleines dürres Kerlchen mit scheuen Blicken und ängstlichen Bewegungen. .Lieder Herr Bllemchen," begann mein Freund, da Sie Mich so sehr drän gen, habe ich mich gleich an die Ar deit gemacht; Sie kommen aber doch noch zu früh, denn wir haben erst drei fertig." Damit holte er die drei blitzblanken neuen Thaler aus der Asche und hielt sie dem Wirth hin. Der aber glaubte, daß der Schlag ihn treffen würde. Er hielt unS für Falschmünzer. Starr und bleich und zitternd stand er da und endlich raffte er sich zu den paar Worten auf: Um Gotteswillen, machen Sie, daß Sie hinauskommen, und nehmen Sie ja all Ihr Werkzeug Mit, denn mit der Polizei mag ich nichts zu thun ha den!" Damit verschwand er spurlos und mein Freund konnte ganz unbe helligt ausziehen. Das war sein letzter toller Streich. Von da an wurde er vernünftiger und fing an, seine Verhältnisse zu regeln. Und als ich ihm dann wle dermal von einer Heirath sprach, da sah er mich lange an undenklich ant wortete er mir pathetisch: Ja. Du hast Recht wie immer. Und ich weiß einen Mann, da drüben im andern Viertel, der hat elf lebendige Kinder und alle sind eS Töchter, aber jeder einzelnen giebt er 100,000 Mark mit wohlan, dem Manne kann gehol fen werden." Seitdem sind viele Jahre vergan gen. Mein Freund hat natürlich die 100,000 Mark damals geheirathet; auch trägt er jetzt keine Locken mehr, sondern modisch geschnittenes Haar, und seine Hosen sind weder zu kurz noch zu lang, sondern immer nach der letzten Mode und Stücke schreibt er längst nicht mehr. Er hat eine sehr energische r .au und einen äußerst praktischen Schmiegervater und seitdem hat er ein Lotterie geschäst. Ich hoffe, demnächst bei ihm das große Loos zu gewinnen. Eis aufbewahren. Wenn man ein Stück Flanell sackförmig in ein Gefäß legt und dasEiö hinein thut, so kann daS vom Schmelzen deö Eises sich bildende Thauwasser durch den Stoff abtropfen. daS EiS bleibt trocken und erhält sich besser. Man decke eS auch von oben mit ei nem Flanellstücke zu. Großes Aufsehen nregt in Leipzig die Zahlungseinstellung der HerrenkonfektionS-Engrosfirma H. A. Baum, die seit etwa 40 Jahren dort besteht. Die Passiven sollen rund 680.000 Mark betragen. Der Leipziger Spar- und Creditverein ist hierbei mit nicht weniger alS 80.000 Mark betheiligt. ferner mit 70,000 Mark eine große Herrenkleiderfirma in Stettin, mit 65.000 Mark eine solche in Berlin u. s. w. Meerschaumpfeifen, lange deutsche Pfeifen, Cigarrenspitzen :c., bei Wm. Mucho, 199 Oft Washington Str.

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Mr. Jlarvey Ileed. Katarrh, Herzschwäche, HalS lahmung ; 34 NU ehrer Jahre a Katarrh a Hn Ucrfie, die so Ulirca wurden, la ich cht rdeden und , kaum gehen konnte. Ich hatte eine sehr siUmmen Vnsall von HaÜ, Ohmung vor einig Zeit. Meine kehl a tei lugeschnütt nd ich konnte nicht schlucke. DieAerzte saz. I sei i Folge von Herzsch!ch., und verschrieben Medizin, die ich laut vorschrisk ahm. doch schien s.e mir KUtl it Ltze. Mets ffra drang tn mich. Hood'A SarfadarUk versuche, indem sie mir von Herr Joseph T. Lmkh erjlylk. der An der d)ve'lc deS TodeS j stand, doch durch Hood'S LarsadartllvollftZk big gehellt wurde. Dli ich zsei Flasche eno. mm hatte, silhtte ich mich entsckiied besser. Ich fuhr fort, e zu nehmen, nd suhle el vorzüglich. Ich danke Sott uud . Hoods Sarsaparilla' ' nd meine? Fran für dle Oiederherfiellu, meine? Vollkommenen (Sesundheit. Harveh C'. Lareyvllle. O. Hod's Pi2en verursache, kein enlchlgaU. Echmerze der Grimme. s,dr wirke VretROß, fclchiaftUtia&rt. 15. vSZ52SZ52SH5a5SS2SS5Z5SS2SZ K CliCE TRIEB, MM es Gceufttna. Ctc tstna m Potiit BAR FIXTURES, DRA1IU BOARDS ANDALt Tin. Z!nc, Brass, Coppor Nicke! and all Kltchea end Plated Utensils C!asSt.Woodt Marblo Por celaln. Etc CEORCE WM. HOFFMAN, Soll KÄitsictum lad Proprtetor 295 Est Washington St.. Indianapolis. i Tti S25S THE BAR-KEEPERS FEIEND. SZSZSHSZSH5ZSS5ZSZSSS5H2i tAAOC ata.T(i Mi hiui Zum Verkauf in Apotheken 55 Cents ver Pfund. EXCURSION ! via S CINCINNATI c llNniÄNADni K .n am ä DETROIT, i erije'baiin, Dienstag, 38. August '94. Lake Lhautavqa $ 4OO Toronto OOO Thousand J5lands 1OOO Züge verlassen Indianapolis um 10S0Uhr Vorm. und treffen in Lake Chautauqa und Niagara Falls am nächsten Morgen ein und gehin schnell und sicher durch ohne Wagen Wechsel. Billete gut zur Rückfahrt aus allen regelmäßigen Zügen innerhalb 5 Tagen vpm Ankaufstage. Um Andrang zu verhüten, werden eie größten Bequcmlichktten geschassen. Diagran-me von Schlafwagen liegen letzt auf. Für Billette und weitere Auskunft spreche man vor in der Ticket-Ofsice, Ny. 2 West Washington Etp. und in der Union Station. I. D. Buldwin. D. P. . tii ,U jfltf'tTUsiLMiwAaXiT$Kjci y . xviy ..OXLm Umzug der Ticket-Ofsice. Die MIoiaoii IHLoiiitc hat ihre Ticket-Ofsice von Ecke ZllinoiS und Kentucky Ave., nach No. 2 West Wasbingtonffp, verlegt, der alten "Bee Hive," Scke Meridian Stratze. Die Monon ist die beste Linie nach Chicago und dem Nord? westcn. Vorzug? Raten nach Denver und allen' Punkten des Nord'westenS. I. O. Baldwin. D. V. B. Hermann Linke. Deutscher Messerschmied, i7 öuo Meridian Straße. 9tnftrm??TM WTiJof O;.. id: n. '""i" g"T""", sntun it. .ci an Hand. Rasinneffer, Schlachtmesser. Scheeren :c. geschmiedet und geschliffen. Alle Arbnt garantirt.

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