Indiana Tribüne, Volume 17, Number 331, Indianapolis, Marion County, 19 August 1894 — Page 2
UTtittoiuirtc Milchen.
Eine neue ittofcctmjiitc. ' Können Sie mir sagen." fragte die hübsche kleine Brünette mit den üppig rothen Wangen einen stattlichen Polizisten in de? Tremont zu Boston, tönnen Sie mir sagen, wo Capt. McKayZ Atelier ist?" Habe noch nie von ihm gehört. WaZ soll er denn sein?" Ter stattliche Polizist neigte sein Haupt, um weitere Mittheilungen entgegen zu nehmen. Die Heine Brünette sah außerordentlich verlegen aus. Ja, mein Bruder sagte mir, er müsse hier herum in Tremont Now wohnen Ich hörte nämlich, wie entzückend er tättowirt. Zahllose junge Mädchen gehen zu ihm hin, um sich tättowircn zu lassen. Nun, und ich bin ganz toll auf das Tattowiren, wien Sie. Und so wollte ich mir ein paar von den Mustern ansehen. Bier Thü?en weit dort hinunter? Oh, ich danke Ihnen," und die Brünette zählte vier Thüren ab und stürzte sich dann in die letzte, ohne sich noch einmal umzuseken. Nur Capt. Meftan und die hübsche Brünette wissen, was drinnen wählend de? nächsten halben Stunde passirje. Der Pförtner sagte allerdings, daß e: mehrmals ein sehr undeutliches, Quieken durch das Schlüsselloch gehört habe. Indeß das war Alles, was er von der Sache wußte. Aber als die Brünette mit einem schuldbewußten Ausdruck auf ihren Zügen wieder auf die Straße stürzte, erzählte mir der Capitän die kleine Geschichte von der Modeunsitte des Tättowirens unter der Voraussetzung, daß keine Namen genannt würden. Ja es ist hier in der Stadi zu eirn wahren Leidenschaft geworden. Es kommen alle Tage die hübschesten jungen Mädchen zu mir her, damit ich ah ihnen operiren kann. Die meisten lassen sich allerdings nur die Arme dekoriren, aber manche sind damit nicht zufrieden. Sehen Sie dieses junge Mädchen zum Beispiel, sie studirt Musik an einem Conservatorium und stammt aus irgend einem unserer Staaten her. Sie war ganz toll darauf, eine amerikanische Flagge auf ihrem Fuß zu haben." . Das alte System des Prickelns mit der Hand ist nicht mehr en vogue". Capt. Kay benutzt eine elektrische Feder mit einem längeren Excenirikum, wlches der Feder den erforderlichen Spielräum gewährt. Zu? Schattirung braucht er sieben Nadeln, welche nebeneinander in die Maschine gesetzt sind. Es werden nur zwei Sorten von Tinte benutzt, schwarze Jndiatinte und chinesisches Bermillon. Dies sind die einzigen Farben, welche mit vollkommener Sicherheit angewendet werden können, weil sie weder giftig noch gefährlich sind. Und die Muster? 0 ja," sagte Capitän, sie fordern alle Arten von Mustern. Da ist zum Beispiel das Curcisix; das wird beinahe von Allen verlangt. Ich habe hübschen, jungen Mädchen Armbänder auf die Handgelenke und Stl-umpfbän-der auf die Beine tättowirt. Eine junge Dame, welche in der Bostoner TheaterWelt sehr bekannt ist, hat eine Schlange an ihrem Knie, die ich ihr tättowirt habe. Die Arbeit erforderte mehrere Tage. Sie war sehr fein ausgeführt und bedürfte großer Sorgfalt. Als ich fertig war, gab die Dame mir fünfzig Dollars, und Sie können sich kein vergnügteres Mädchen von der Welt vorstellen. Die Frau eines wohlbekannten Dampfschiffkapitäns hat das Muster eines Sailor-Farewells auf dem fleischigen Theile ihres Armes. Sie kam zu mir und sagte mir, daß ihr Gatte ein solches habe und daß sie beschlössen hätte, ein gleiches Zeichen zu tragen. Es wäre aber nicht angebracht, ihm etwas davon zu sagen. Ich denke mir, wenn er es jemals bei seiner Frau entdeckt, dann wird es stürmisches Wetter in ihrer Häuslichkeit aeben." Und diese Unsitte ist thatsächlich weit verbreitet? Verbreitet selbst unter gebildeten Damen? Nicht blos eine Laune thörichter Modedämchen, die eine Befriedigung in allerhand Eztravaganzen suchen, wenn diese auch noch so unklug sind?" Ich habe in den letzten sechs Wochen mindestens fünfundzwanzig HarvardStudentinnen hier gehabt. Sie wählen gewöhnlich das amerikanische Wappenschild oder andere patriotische Embleme. Die jungen Mädchen sind zunächst sehr aufgeregt und sehen sich erst die Sache an, kommen dann aber am nächsten Tage wieder und bringen dem Moloch Mode ihr Opfer." Zehn Gebote für Braut und Frau. 1. Dein Wille. Weibchen, merk cs fein, muß auch des Gatten Wille sein. 2. Sprich nicht: Wir Weiber sind zu schwach! Der Schwächere gibt auch leicht nach. 3. Hat's Männchen oft den Kopf zu voll, mach' ihn durch Widerspruch nicht toll. 4. Geh ihm liebkosend um den Bart, nur schmeichle nicht nach Katzenart. 5. Ein freundlich Wort zur rechten Zeit, hat manchen Unmuth oft zcrstreut. 6. Ein Händedruck, ein Kuß, ein Alick, bringt frohe Launen oft zurück. 7. Auf Klatschereien höre nie, denn nichts als Eh'zwist stiften sie. 8. Dein Zimmer, Putz und ganzes Haus, seh' allzeit nett und reinlich aus. 9. Dein sa)onster Schmuck sei Sitt samkeit. Dein größter Ruhm Wirthschafillchkeit. 10. Gibt Gott Dir Kinder, liebe sie, allein verzärtelte sie nie.
Der Zlachbar. Eine Badegeschichte von Adolf Hinrissen.
Glühend brennt die Sonne. Der weiße Sand wirft ihre Strahlen zurück, aber diese Anstrengung macht auch ihn heiß. Die Wellen kommen und gehen, und brechen sich am Strande mit ewig monotonem Lied. Das sangen sie hier vor tausend Jahren schon, und sie singen es noch nach tausend, tausend. Ob dann wohl, nach Verlauf dieser hübschen Frist, hier wieder Menschen wandeln, ob die Frauen und Mädchen diesen gleichen, mit eben solchem melodifchen Lachen, mit eben solchen sonderbaren Toiletten, in allen Farben schillernd und. mit eben solch' kleiner Koketterie bekleidet, die Herren der Schöpfung in Entzücken versetzend.und das dann als unstatthaft zurückweisend? Uno diese Lehtiren in kurzen Söckchen und Stöachen, und parsümir: und ganz blasirt? Oder ob jene wie diese dann in Sack und Asche gehn, wie der schier strenge Blick jenes Hageren im langen, schwarzen Nock, mit weißer Halsbinde cs ihnen Allen ohne viel Feoe:lcsen zu prophezeien scheint? Ein: prachtvolle Blondine nähert sich dem Schwarzen, ohn: von jener prophetiscken Miene im Allgemeinen, noch von seinem abweisenden Zurückweichen im Speciellen Notiz zu nehmen. oder gar sich schrecken zu lassen. Eine kleine Gruppe von Herren und Damen in der Nähe beobachtet dieses Nencontre mit augenscheinlichstem Interene. Die Damen besonders widmen ihre ganze Aufmerksamkeit diesem Zusammentreffen der Kirche und der Welt, wie ein Herr, der an Witz leidet, den Anderen zuflüstert. Inzwischen haben die Pole sich genähert und berühren sich. Erlauben Sie. mein Herr...." Sie neigt sich graciös. Er zieht den Hut mit stark erstaunter Miene. Womit kann ich Ihnen dienen, mein Fräulein? Sollte Sie nicht ein Irrthum, eine Verwechslung zu mir führen?" Legte er mehr Nachdruck auf das Wort Sie" oder mir", oder betont: er beide gleichmäßig? O nein, mein Herr!" erwiderte die Welt, wollte sagen: die Blondine. Ich bin recht. Es handelt sich darum. eine edle Pflicht zu erfüllen, und da kann ich unmöglich irren, wenn ich mich gerade an Sie wende!" und ihr Blick streifte seine Halsbinde. Eine edle Pflicht? Ich dächte, daß diese Herren und Damen nur die eine Pflicht im Auge haben, sick zu amüsiren, und inwieweit die edel ist, entzieht sich meiner Beurtheilung. Lassen Sie mich zur Sache kommen. wenn ich bitten darf!" erwiderte sie, ein wenig abgekühlt. Aber sogleich wieder in den verbindlichen, halb bittenden Ton fallend, fuhr sie fort: Sie werden von dem Unglück !n voriger Nackt gehört haben? Er blickte zum ersten Male auf, und sie erschrack fast vor dem Feuer, das verborgen in diesem dunklen, halb verschlererten Auge brannte. c , 0 a, ich horte davon. Nun. dann wissen Sie. daß der arme lepda on mit einem oo: aefunken ist. Er ertrank und nur sein Sohn wurde gerettet, von einem Un bekannten gerettet, der sich auch bis jetzt nicht gemeldet hat. In Stephason verliert die arm: Famm: ihren Ernährer, und tu sie zahlreich und in Noth ist. so haben Einige der hiesigen Gesellschaft beschlossen, für sie zu sammeln. Darf ich bitten, mein Herr Pastor?" Sie. . . Ja. ich bitte: denn wir haben ausgemacht, daß die Herren der Gesellschaft bei Damen und umgekehrt sammeln sollen." Sie hielt ihm ein wmziges Not:zKüchlein in rother Seide hin. sr nahm es nicht, sondern blickte mit unverhohlenem Mißbehagen auf den erhobenen feinen Handschuh und die Goldschnitt-Literatur darin. Ihr schmales Fußchen hob sich ungeduldig. Mein Herr, nehmen Sie nicht! Ich bedauere, meine Gnädige, diese Art von Sport ist nicht mein: Sache!" zog den Hut und verschwand. Es gehört: die ganze Selbstbeherrschung und Uebung der guten Gesellschaft dazu, um über das man verzeihe mir um der Thatsach: willen wahrhaft verblüffte, ja wäre die Dame nicht so schön, möchte ich sagen: dumme Gesicht der abgewiesenen Bitt stellerin in lautes Gelächter auszubrechen. wahrlich die ganze Selbstbeherrschung und Uebung! Diese Verblüffung machte einem schmerzlichen Zucken und einer tiefen Blässe Raum, die sich allmälig über das zarte Antlitz verbreitete. O Clara, ich habe es Dir gleich gesagt!" sprudelte eine eben den Backfisch abstreifende kleine Schönheit, die der anderen in schwesterlicher Aehnlichkeit glich. Und ich auch! Ich auch!" riefen die anderen Damen der Gruppe. Habt Ihr je eine Dame gekannt, die es nicht gleich gesagt" hat? Der Witzige näherte sich und meinte, daß de: Schwarze den Hungernden besseren Trost wisse. dort wallt er, sehen Sie, meine Herrschasten, wie er sich eilt, den Armen diesen Trost in Gestalt einer HinWeisung auf die Lilien aus dem Felde zu bringen." Ein wenig aufmunternder Blick der so schwer Gekränkten ließ ihn verstummen. Aber in der That beeilte der Geistliche seinen Weg. der einem bestimmten Ziel: zu gelten schien. . Er schritt mit
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Hast in das Dorf hinein, dem ärmeren Theile zu, wo die Fischer ihre ziemlich elenden Hütten inne hatten. Die kleine Gesellschaft löste sich auf, und ihre Glieder versuchten nun weiter ihr Glück zu Gunsten ihrer Schützlinge. Die beiden Schwestern setzten allein ihre Promenade fort. Nimm es Dir nicht zu H:rzen,süße Clara. Du wirst mehr Glück bei weltlicheren Herren baben. Ich kann diese ernst ausschauenden Männer mit langem schwarzen Nock, weißer Binde und heiligem Augenaufschlag nicht ausstehen und, wie gcsagt.ich dachte es gleich, daß er sich drücken würde." So plauderte das kleine Ding fort, ohne der Schwester eine andere Beachtung abzugewinnen, als ein ungeduldiges Stirnrunzeln. Was sagte er nur? Wir konnten es natürlich nicht verstehen Lich er Dich so ohae Weiteres abfallen?" Aber Ella, was sind das für Ausdrücke? Man sollte meinen, einen animirten Studenten in Wichs und langer Pfeife zu frören." Komm', Schwester, sei nicht wüthend, Du,, weißt, 'ich meine es nicht bös. Ich möcht: Dich nur wieder fidel ma:n. Fidel, wie Du Dich auszudrücken beliebst, kann ich nur werden, wenn Du die alberne Geschichte nun ruhen läßt." Aber Du bist so blaß. Schwester! Hast Du Dich denn über den schäöigen alten, häßlichen Kerl so geärgert?" Er war weder schäbig, noch häßlich, noch alt, noch ein Kerl, sondern ein ziemlich junger, sympathisch aussehender Herr!" Sympathisch? Brrrr! Aber wie Du willst! Meinetwegen ein generöser, engelsschöner, ganz junger, gnädiqer Herr aber willst Du dann gut sein?" Aber Ella, wie kannst Du nur so dummes Zeug schwatzen!" Ach, jetzt hast Du wenigstms wiederZarbe und siehst nicht mebr aus, als wenn der Nachbarhase in Deinem Kohl gewesen! Moralisire nicht. Clara, ich will mich ja bessern und still sein wie ein Mäuschen. Aber a propos. ich sagte: Nachbarhase. Wer denkst Du. daß neben uns eingezogen ist? Du weißt, die andere halbe Beranda!" Nun?" Dein engclsschöner. generöser.ganz junger, gnädiger Herr...." Mein. . . .pfui. . . .Ella. . Adieu, adieu! Da sind Kleins mit dem Croquetspicl! Adieu, meine schöne Schwester!" Am anderen Tage regnete s n Strömen. Könnt Ihr Euch erinnern, die Jr da wäret? Und Ihr Anderen, könnt Ihr es ermessen, welchen Riesen diese kleinen Worte: Es regnet im Seebad!" verbergen? Ja, einen Riesen an Langeweile. Das war schrecklich! Nie werdet Ihr es vergessen, und Ihr Anderen werdet es nie ermessen. Solche Reime, von ganz ähnlichem poetischen Werth, wurden diesenAbend unzählige Male beim Gesellschaftsspiel gemacht, dieser künstlichen Auffütterung der Freundschaft und der Liebe. Ja, früher, da war es noch anders. Unsere Ahnen, die verstanden Spaß, die lösten ihre Pfänder mit Küssen ein. mit vielen Küssen. Das erlauben uns unsere Mittel nicht. Die Toiletten werden zerdrückt, sie sind heute auf dergleichen nicht eingerichtet, es sind zu viele Auswüchse und Ausbauschungen und Schulterpuffen und was weiß ich noch daran. Un) außerdem schickt sich das nicht für unsere Zeit. Wir küssen nur heimlich, nicht öffentlich, und das hat seinen ebenso einfachen als stichhaltigen Grund darin, daß früher aus solchen Küssen oft eine Verlobung erfolgte, und heute auch. Ja. Du hast recht, aber, die Deinige natürlich ausgenommen, endigt unsere Verlobung nicht immer mit der Hochzeit, wie früher, wenigstens selten die ersten beiden, und das ist dann fatal, wenn die Grundlage der ersten oder zweiten so officiell gelegt wurde. Kurz, es war zum Sterben langweilig. wie der niedlichste Backfisch unter der Sonne auf das Bestimmteste behauptete, und warum tanzt man nickt wenigstens?" Ihre Frag: war eine solche, und in einem so kategorisch verwunderten Ton. daß ich nicht umhin kann, drei Fragezeichen daran zu wenden, will ich anders ein wahrheitsgetreuer Chronist sein, der nichts fälschen, nichts unterdrücken darf. Niemand konnte denn auch die Frage beantworten, vielmehr wurde sie mit einmal zur allgemeinen, ich möchte sagen zur Cabinetsfrage, und man tanzte wenigstens. Nun wurde es doch noch ganz nett, kritisirte unser reizender Backfisch.und da er der eigentlich: Anstifter und Begründe? dieser bald allseitig anerkannten Nettigkeit war, so wuchs sein Selbstvertrauen und seinMuth schließlich bis in's Unendliche, und zuletzt, zuletzt schwang er sich bis zum Gipfel: Ella brachte bei den Maßgebenden eine Damentour in Vorschlag. Einig: Bedenken gegen diesen unerhörten Fall in den Annalen eines so hastig unter bunt zusammengewürfelten Menschen improvisirten Balles wurden besiegt, das Clavier donnerte trotz seiner unbestreitbaren Verstimmung einen Tusch, und Ich wiederhole: Ella's Muth kannte keine Grenzen mehr, ihr kühner Blick schweifte m die Weite, bis zu jener Säule am Eingang, und ohn: weitere Skrupel stand sie plötzlich vor derselben und machte, hold errathend, einen :chten Pennonatsknlx. Da bemgte sich etwas halb hinte:
SSBt 'der Säule Verstecktes, und der Mann der Geschichte mit dem oft hervorgehobenen weißen Halsschmuck trat hervor, lächelte, wie rian es nie, wenigstens Ella nie von ihm erwartet hatte, und neigte sich verbindlich und vornehm. Es ist eine groß: Versuchung für mich, nun zu ,rzäh!en: Ein Murmeln ging durch des Saal. Alles trat zurück, um diesen Paare Raum zu geben u. f. w., r. f. w., aber ich widerstehe und bleib: wahr: es kümmerte sich Niemand um all' dies; weder um Ella's Ver-, fast Bewunderung, noch um ihre innerliche klein: Beschämung, noch um die Feinheit dieses PastorenPas, nicht eüima! Clara's zorniges Crröthen ahnte Jemand. Die beiden Tanzenden waren durch den Saal geschwebt und endigten ihre Runde an ei7,cm niedlichen Sopha, aber nicht ihr Gespräch, das nach Ella's Begriffen etwas zu ernsthaft und unbequem für diese Gelegenheit War. Also, mein Fräulein. Sie inieressiren sich so lebhaft für Literatur, darf ich Sie fragen, welches Gebiet Sie insbesondere pflegen? Aber das ist ja eir.e überflüssige Frage. Sie lesen Gedicht: und Novellen, nicht wahr?" Ja, mein Herr, natürlich!" Und darf ich fragen, welcher Dichter voenehml'.ch Ihr: Gunst gewonnen hat? , Heyse natürlich, Storm und o, ich liebe eine ganze Reihe. Hm, und welchen ziehen Sie vor. Vermissen Sie nicht das bei was man am lieoncn eele nennen könnte." Sie wurde etwas verlegen; sie schien sich denn doch zu iung zu solchem Ur theil, und trotzdem ärgerte sie sich, ihm nickt antworten zu können, da er arrogant genug war, nicht allein ihren Lieblingsdichter, sondern auch den fast all' ihrer Pensionats-Freundinnen mit so spöttischem Ton zu behandeln. Verzeihen Sie, ich kränke Sie mit meinem Urtheil! Nicht wahr, ich trete da auf ein Ideal?" O, das macht nichts!" sagte sie ein wenig keck und mit einer Backfisch miene. Meine Ideale stehen auf ziemlich festen nußen un Und ich bin nicht Derjenige, sie umzustoßen, wollten E:e sagen Ganz recht!" entfuhr es ihr. Aber sie ärgerte sich fast todt", als es her aus war, und sie sein feines Lächeln bemerkte. Und dabei sah sie dann.daß k .n. .1 . ' . , . ' un -.w'jncen geriete l, aus einer der peinvollsten Verlegenheiten des 2e vens", wie sie später Clara anvertraute. Der Herr Pastor macht: d:n Damen eine tiefe Verbeugung, lächelte Ella sehr freundlich (sie fand es unverschämt) zu und verließ den Saal. Also das hast Du im Pensionat gelernt. Ella. Deine Schwester so zu verleugnen: Ella ließ das Köpfchen hängen und wagte nicht, ihrer Schwester in's Antlitz ZU blicken. S'e ahnte instinktiv deren Blässe, und slötzlich dämmerte ihr ein Bewußtseil herauf, vaß sie nicht blos grenzenlos muthiz gewesen, sondern obendrein grenzenlos dumm. Am liebsten hätte sie sich der Schwester in die Arme geworfen, und ihren Kops an deren Busen geezt und furchtbar geweint. Ihr Herz that ihr zum Zerbrechen weh. Aber Clara's Arme öffneten sich nicht, und so vergrib das arme Ding ihr gequältes blonds Haupt bald in das Kissen und wente, weinte bis sie einschues. Und dam träumte sie, daß der Pastor Hevse'i Stickerin von Treviso" heirathen wollte und Clara den Segen dazu erhalte, worüber sie, Ella, außer sich gereth. Am Morgen werte sie mit dem Vorsatze auf, den -chwarzrock" weidlich zu hassen, und zu thun, als ahnte sie nichts von seine Existenz; ein echter. rechter Vackfish-Widerspruch. Es verstrichen nehrere Tage, ohne daß die Schwestern ihren neuen Nachbar sahen, obwohl ieider Blicke sich oft genug nach der Sete der anderen halben Veranda wanden. Die Mutter der ungen Damen war stets leidend und scß meist daheim vor der Thüre des keinen, gemietheten Hauses, und der Later war noch in seiner amtlichen Thätigkeit in der Stadt festgehalten So blieben die Schwestern sich die selbst überlassen. Ella sprach n: mehr, von dem Schwarzrock",unc ebensowsnigClara; vielleicht hätten sit seine Existenz" in der That schließt vergessen, wenn nicht Papa von eiem Pastor geschrieben hätte, der glichfallö dort Erholung von ernsten Schaffen suchen wolle, und den er Papa, dort kennen zu lernen sich sehr freute, wenn er seiner Familie in Kirzem nachkomme. Das sei eine Zerühmtheit, meinte Papa, zwiefach brllhmt; .einmal als Kanzelredner un! Schriftsteller, und zweitens als Mesch, mit den strengsten Anschauungn, die seinem Backfisch gewiß sehr fallen würden. Papa hat mi: lang: nicht gesehen, sonst würde er udlich den Backfisch bei Seite lassen äußert: Ella verdrießlich. j Du haft Rech Schwester! Es sind nun schon fast vjrzehn Tage her. daß Papa Dich nicht nehr sah; aber ärgere Dich doch nicht darüber, Du weißt, wie lieb Papa i, und wie gerne er uns neckt. Aberwas denkst Du, Mama? Glaubst D. daß der H:rr. von dem wir Dir erkhlten, der in Papa's Brief ist?" Ach der!" fkl Ella entrüstet .ein. ,2er ein berühr er Kanzelredner 'und
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nen. Zonme. ilt ihre Schwester heran, und Mi sieit einige! höflichen und sehr "UnnKorten. kalb an sie. kalb
Schriftsteller! Der sieht gerade so
aus: .Das finde ich in der That, daß er so aussieht!" Das war Clara wirklich nur entschlüpft, und sie erröthetc bis in die Stirne, als es heraus war. Es ist ja möglich.mein Kind! Der Papa schreibt den Namen nicht, und auch wenn er es gethan hatte wir kennen den unseres Nachbars ja doch nicht." Nein, Mama, ganz sicher ist der es nicht!" Ella war ganz erbost. Denke doch, er tanzte ja mit mir. Oder Du mit ihm. Schwester!" Pah! Er hätte ja ablehnen könuen. wenn er nicht wollte." .Wer sagt Dir, daß er Dich nicht beschämen wollte für Deinen Uebermuth, ihn in einer Damentour zu ho!en. einen ganz Fremden, einen Geistlichen." Du fordertest doch diesen ganz C-. W.- fti.'T'L. ... jyicmuca uuu vyeiiua;;n zu einem Geldbeitrag aus! Wie reimt sich das?" Das ist etwas ganz Anderes! Und außerdem bereue ich das auch." a. das glaub: ich wahrhaftig!" Nicht aus dem Grunde, den Du meinst. Ella; sondern weil ich bei längerem Nachdenken eingesehen habe, daß er ganz recht hat. Wollten wir den armen Stevbasens wirtlick Gutes thun, so mußten wir es in der Stille." Weit Du was, Schwester?" Nun?" Jetzt glaube ich doch, daß dieser Papas berühmter Kanzelredner ist." Und warum Wil er Dich schon bekehrt hat. ''i, r V V IVU . Und trotzig ging sie in's Haus und ließ Mutter und Schwester allein Clara erhob sich, um eine reizende , junge Frau, Nachbarin und Freundin, zu besuchen. Da diese nur wenig Häuser von ihnen wohnte, ging das junge Mädchen nicht erst die Stufen zur Promenade hinab, sondern an der NachbarVeranda vorbei, auf dem schmalen Pfade an den Häusern hin. Ihr Blick streifte den Nachbar, der ruhig in seiner Veranda saß uid gedankenvoll auf das Meer hinausschaute. Er mußte jedes Wort gehört baben. Wie konnte sie sich je wieder blicken lassen! Sie schämt: sich in tiefste? Seele, indem sie diese schreckliche Unterhaltung und Ella's entsetzliche Reden sich zurückrief. Was mußte er von ihnen denken. Bei Tische wollte kein Bissen über ihre Lippen; sie war so still und ernst, daß Ella sich wirklich unglücklich fühlte, daß sie die im Grunde ihres treuen Gemüthes zärtlich geliebte Schwester so grenzenlos beleidigt hatte, wie sie meinte. Clara wagte weder ihr, noch ihrer Mutter zu sagen, was geschehen war, und welches der Grund ihrer Verstimmung. Einige Tage gingen so dahin, das war kein Leben mehr, meinte Ella.und dachte ernstlich darüber nach, ob es nicht das Beste wäre, wenn sie beim Baden ertränke, und ihre Sparkasse zu Gunsten der Badefrau erleichtere. mit der Weisung, sie ruhig ertrinken zu lassen. Clara empfand ähnlich, wenn auch etwas ernsthafter und ohne Selbst-mord-und Bestechungsgedanken. Jnzwischen.ir die Sammlung für j die arm: Fischerfamilie geschlossen,und nach einer grotzen Berathung unter den Damen und Herren war man übereingekommen, daß Fräulein Clara Helmuth, gewissermaßen als Schmerzensgeld für jene fatale Niederlage, der unglücklichen Wittwe NamensAller die zusammengebrachte hübscheSumme übergeben sollte. Zögernd hatte sie es angenommen, und heute war sie mit Ella auf dem Weg: dahin, eine gefüllte Börse in der Tasche ihres Kleides. Es dunkelte bereits.; denn möglichst wenig Aufsehen zu machen, hatte sich die Abgesandt: ausbedungen. Der Gedanke an die arme, so plötzlich ihres Glückes beraubte Frau, an die kleinen, in einer Nacht verwaisten Kinder, mochte Beide mild: und versöhnlich stimmen. Ella schlang im Schutze eines Thorweges plötzlich den Arm um die Schwester und bat sie unter Thränen, ihr wieder gut zu sein, sie woll: es nie. nie wieder thun." Ein Wort gab das andere, und als sie dann in der Nähe ihres Zieles waren. hatte die kleine Schlaue Alles aus Clara herausgepreßt und wollte vor scham vergehen. Nein, sie konnte sich nie wieder sehen lassen! Sie wollte von morgen an bis zu ihrer Abreise das kleine Zimmer, in dem sie von der Hochzeit des Pastors mit der Stickerin von Treviso" geträumt hatte, nie mehr verlassen. Clara tröstete, und klinkte die Thür der Fischerhütte auf. Da hörten sie Stimmen in der Stube und blieben unwillkürlich stehen. O Herr," sagte eine Frauenstimme, o Herr. Sie wollen keinen Dank. Sie verschmähen einer einfachen Frau Worte, aber mein Mutterherz dürfen Sie nicht zurückweisen. Nein, lassen Sie mich, ich will und muß Ihnen danken! Hier ist mein Platz, und ich danke Ihnen. ..." Die Schwestern hörten ein Geräusch und eine leise männlich: Stimme, ohne die Worte verstehen zu können. Dann wieder die Frau: Ich bin bei allen Nachbarn herumgelaufen und mein Hans auch, aber Niemand hatte den Mann gekannt, der mir meinen Jungen wieder gebracht, als die Wellen ihn schon in die hohe See gerissen. O Herr, warum wollen Sie nicht hören, was eine Mutt Jhnen sagt? Mein Herz ist zerrissen ach Gott, mein lieber Mann und mein JunLe! und da sind Sie gekommen
und haben mir meinen Hannes aran gelegt. Sie haben Ihr eigenes Leben gewagt für einen armen Fischerjungen, und ich habe Ihnen nicht mal gedankt, als Sie kamen und ihn brachten; und Sie 'taumelten selbst und trieften, wie Sie so aus dem Wasser gekommen mit meinem Hannes. Und dann haben Sie mir Brot und Fleisch geschickt, und Kleidung für die Kleinen, und haben sich nie sehen lassen. O Herr, lassen Sie mich, lassen Sie mich! Möge der liebe Gott da oben Sie segnen und Alle, die zu Ihnen sind. Ein Schluchzen brach die Stimme. Die Schwestern hatten vergessen, wo sie waren, und was und wohin sie gewollt. Sie standen eng umschlungen und horchten. Ein Knabe lief im Dunkel des Hausflurs an ihnen vorbei, und stürmte in das Zimmer; und da sahen sie ein: weinende Frau auf den Knien, und vor ihr und sie aufrichtend stand ein Mann. Er hob den Kopf, um nach dem Eintretenden zu sehen, und da erkannten sie ihn. Still und unbemerkt gingen sie. und als sie vor der Thür: standen, da schlang Ella ihre Arme um derSchwester Nacken und weinte laut. Und
Beider Thränen vermischten sich, und es waren warme, heilige Thränen.cchte Menschenthranen. Hier bringe ich Euch den Herrn, von dem -ich Euch schrieb, meine Lieben!" sagte mit herzlichem Tone der Regierungsrath Helmuth, der nun vor einigen Tagen im Bade angekommen war. und mit einem ernst schauenden Herrn in die Veranda zu seinen Töchtern trat. Herr Pastor ah!" er stockte; denn Ella war aufgesprungen, dem Fremden entgegengeeilt und streckt: ihm so herzlich, wie es nur ern Backfisch kann, beide Hände hin; am liebsten.das sah man, wäre sie ihm um den Hals gefallen. Clara stand hoch erröthend da, die Blicke zu Boden geschlagen, scheu, wie ein Reh erbebend. Der Nachbar befand sich in der augenscheinlichsten Verlegenheit und sah betroffen von einer Schwester zur anderen, während des Vaters Mund ein ganz Theil zu weit geöffnet war für einen Regierungsrath. Es war ein Jahr später, als Clara wieder in jener Fischerhütte stand. Diesmal war nicht Ella mit ihr, sondern Jemand, der jetzt ihrem Herzen naher stand. Und wieder schlug dl Stimme an ihr Ohr, die sie schon einmal gehört hatte: . Gott segne Sie dafür, was Sie an einer armen Frau gethan! Gott segne Sie und auch Ihre Frau! Gott segne Sie!" Fkcischsaft. In schwerer Krankheit, wenn die Ernährungsthätigkeit des menschlichen Organismus ganz darniederliegt und die Aufnahmefähigkeit qerinq ist, erweisen sich die Eztracte, aus rohem Fleisch gewonnen, als wohlthätige Hilfsmittel der ärztlichen Kunst. Vor Allem verdient der täglich frisch zu bereitende Fleischsast die Aufmerksamkeit der Krankenswbe. Ein Viertel Pfund schieres, schönes Ochsenfleisch wird unter einer Presse, wie sie in den Apotheken in Gebrauch ist, mindestens zwei Stunden gepreßt. Dasselbe ergibt einen rothen Saft, welcher alle Nährstoffe des Fleisches enthalt, da em Zusatz von 3 4 Tropfen Salzsäure auch diejenigen Nährsalze extraHirt, welche durch vlotzes Pressen nicht gelost würden. Von dieser Flüssigkeit reicht man dem Schwerkranken stündlich einen Eßlöffel voll, vermischt mit ein wenig Malaga, um den Geschmack angenehmer zu machen. Reconvalescenten, blutarme Frauen und Mädchen trinken diese Portion (welche nach Umständen natürlich vergrößert werden kann!) wohl auch mit Nothwein vermischt, in zwei Theilen, etwa zum zweiten Frühstück und zwischen Mittagmahlzeit und Abendbrot. Länger wie acht Stunden sollte der Fleischsaft in Zimmertemperatur nicht aufbewahrt werden. Auf Eis, im Keller hält er sich 24 Stunden. Be! Kranken, welche auf flüssige Nahrung angewiesen sind, oder denen eine Mahlzeit zu angreifend ist, erweist sich der Fleischsaft, der mühelos zu nehmen ist, als Helfer. Man erfucht am besten diejenige Apotheke, der man seine sonstigen Medikamente entnimmt, um das Pressen des Saftes. Vielen ist der Hinweis auf also gewonnenen Fleischsaft dienlich gewesen, ja Aerzte haben ihn mehrfach befolgt. Eine schnelle Bereitungsweise von Kraftbrühe ist die folgende: Man zerschneidet ein Pfund schönes Ochsenfleisch in kleine Würfel, gießt drei Obertaen kaltes Wasser darüber, läßt das Ganze eine Viertelstunde stehen und kocht sodann das Fleisch so lange (circa 111-2 Stunde), bis die Brühe, der man kein weiteres Wasser zusetzen darf, auf eine Obertasse Flüssigkeit eingekocht ist. Eine dritte Art und Weise, den Kranken die Nährbestandtheile des Fleisches zuzuführen, besteht in der Darreichung von Fleischgelee, welches erfrischend wirkt und leicht geschluckt und vertragen wird. Ein einfach zubereitendes, gutschmeckendes und kräftiges Gelee ergibt das folgende Recept: 2 Pfd. Ochfenfleisch, 1 Pfd. Kalbsfuß, ein halbes Pint Weißwein wird zum Kochen gebracht, 2 3 Stunden gekocht, durch ein Safttuch gegossen und in einer Glas- oder Porzellanschllssel hingestellt. Wenn man will, kann man es andern Tags entfetten und nochmals aufkochen, doch ist es nicht nothwendig. Zähe. Herr: Straßenbettlern gebe ich grundsätzlich nichts! Bettler: Macht nix, geben's mir nur Jhner Adress', i' komm' a ins Haus!
pom Kriegsschauplah.
Oappere" Landsoldaten. 5r Vanjcr Cl)cn-2Jnet. Aller Augen sind auf den fernen Orient gerichtet, wo heute die Kriegsfurie wüthet. Die Japs" sind der festen Zuversicht, daß sie ihre schlitzäugigen Gegner aus dem Reiche der Mitte zu Paaren treiben werden, wiewohl die Letzteren ihnen an Zahl überlegen sind; sie vertrauen eben auf die bessere Ausbildung, Bewaffnung und Jap. Garde-Cavallerie. Disciplin ihrer Armee. Ein nach deutschem Muster gebildetes Gardecorps repräsentirt die Elite der waffenfähigem Männer des Landes, denn ein jeder Garde-Infanterist mißt mindestens sechs Fuß. Eine schwarze Bluse mit M , r . m L g?!vem Besatz, iqwarze ÄelNlieiocr mir rothen Streifen und ein Lederkäppi mit Federbusch bilden die geschmackvolle Uniform. Die Garde-Cavallerie fahrt ' Jav. Marin e-Osfici er. Lanzen. Die japanesischen Soldaten: sind den Chinesen nicht nur an Muskelkraft und Ausdauer überlegen; t sind auch viel tapferer als die entarteten Chinesen. In vcn Jlluurationen, welche nach Originalskizzen desin New York lebenden Japanesen K. Hirata, der früher dem Kriegsdepartement seines Landes attachirt war, ist Garde-Cavallerie, Garde-Jnfanterie-auf dem Marsch und ein Marine-Offi-cier dargestellt. Japaner auf dem Marsche Dem strammen Aussehen der japancsischen Soldaten gegenüber macht die mehr als saloppe Erscheinung eines chinesischens Vaterlandsvertheidigers, derseinen Schießprügel wie eine Düngergabel auf der Schulter trägt, einen, nichts weniger, als guten Eindruck. Von den modernen Panzern, von denen China Gewaltiges erwartete, ruht das Schlachtschiff Chen-Auen" und in demselben über 1000 Mann bereits auf dem Grund des Meeres, während die Kreuzer Chih-Auen" und ChingAuen" gekapert wurden. Das Schlachtschiff Chen-Yuen" war auf der Werft des berühmten Vulcan in Stettin im Jahre 1882 gebaut worden und hatte: Chinesischer Soldat. mit unserem Panzer Maine" etwas Aehnlichkeit. Bei einer Länge von 308 Fuß 5 Zoll, einer Breite von 39 Fufr und einem Tiefgang von 20 Fuß hatte-' das Doppelschrauben-Fahrzcug ein Deplacement von 7430 Tonnen und eine Marimal-Geschwindigkeit von 14.50 Knoten, seine Maschinen hatten 6200 indicirte Pferdekräste. Ihr 14zölliger Seitenpanzer ging unter die Wasserlinie herab ;dieThurmpanzer hatten einePanzer h e n-I u e n". Stärke von 12 Zoll und das Verdeck war mit 14zölligen Platten versehen. Außer zwei Torpedo-Lancirrohrerr führte das Schiff vier Zwölfzoll-, zwei Achtundeinhalbzoll- und zwei Sechs-zoll-Kruppgeschütze, 11 Hotchkiß-Kano-nen sowie eine Batterie von Schnell-feuer-Geschützen kleineren Kalibers. Die gekaverten Kreuzer Chin-Auen" und Ching-Yuen" haben mit der Detroit von unserer Marine groß: Aehnlichkeit, sowohl was das Deplacement, Schnelligkeit und Armirung betrifft. Boshaft. Weinwirth: Ich konnte nicht anders, ich mußte ihm reincn Wein einschenken! Gast: Reinen Wein? Was Sie lgen? Führen Sie solchen auch?
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