Indiana Tribüne, Volume 17, Number 329, Indianapolis, Marion County, 17 August 1894 — Page 2

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Jndiana Tribune. Erscheint Täglich und Sonntags.

TltZg!iche,Tribü?e-kostet durch den TrZgei LlCentl per Woche, die Konntaa,Trtdünklent per Woche. Beide ,ufaen isSent der 13 Eentk per Monat. Pev Post ,geschtt in Vor uibezahlung V per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. ZndianapoUS, Ind., 17. August 1894. Viel Lärm um Nichts. Sensatron-nachnchten vom ostasiatischen Kriegsschauplatz fehlt es nicht. Unterwirft man dieselben einer

X grüMichei: Prüfung, so ergibt sich meistens, dak der Kabelmeier sich in

car oewaltiaen Uebertreibungen aefallen hat. DieS trifft auch hinsichtlich der Melduna von dem Effect der Mo ilisiru.ig der russischen Truppen m Jsien zu. Das große Gouvernement Küsten qebiet" mit dem wichtigen Krregsyasen Wladiwostok grenzt auf etwa 200 Ki !ometer an den Norden Korea und dort stehen, für Rußland natürlich die wichtigsten politischen unb Handelsinteressen auf dem Spiel; an China selbst grenzt Rußland auf einer Strecke von nahe 7000 Kilometer. Es tritt daher die Frage auf, welche Truppen das genannte Reich nöthlgenfalls aufstellen kann. Hierbei kann natürlich nicht vom ganzen riesigen chinesischen Grenz c.ebiet die Rede sein, sondern nur von den Gouvernements, aus welchenTruppen in einigen Woäen zur Hand sein könnten, sei es um in Korea einzurü cken oder um gegen Peking vorzugehen; die chinesische Hauptstadt liegt aus der kürzesten Entfernung etwa 1200 Kilo niete? von der russischen Grenze. ES kämen für d?cse Truppenberechnung zur Sprach?: das KÄstengebiet, das Amurgebiet und Transbaikalien mit der Hauptstadt Irkutsk. Nach europäischen Legriffen gemessen, ist die dortige ruffische Trupvenmacht sehr gering. Be! d:n regulären Truppes sind die 23a taillone zu 600 Mann zu berechnen, d:nn da sie den Nachersatz aus. dem europäischen' Rußland zu Schiff beziern, so würde es Monate dauern, sie t f Kriegsstärke zu bringen. Bei den Kosakentruppen ist der Ersatz leichter, da sich in Ostsibirien zahlreiche Kosa knstämme angesiedelt haben. Die nachbenannten Truppen stehen zum größten Theil im Küstengebiet und sind somit in kurzer Zeit verfügbar: 2 osisibirische Schützenbrigaden zu je 5 Bataillonen. 10 ostsibirische LinienLataillont. 2 Reserve - Bataillone, .2 transbaikalisckze KosakenZ Bataillone, 1 amursches Kosaken - Bataillon, im Ganzen 25 Bataillone; 2 transbaikali sche Kosaken - Regimenter 12Sotnien, amurisches Kosaken - Regiment 6 Sot nien, 2 Küstengebiet - Sotnien, im Ganzen 2( Sotnien (Schwadronen); ostsiüirische Artillerie - Brigade 43 Geschütze, 2 transbaikalische KosakenVatterien 10 Geschütze, im Ganzen 64 Geschütze. Die zunächst verfügbare Truppenmachi würde also 25 Bataillone. 20 Sotnien. 64 Geschütze, mit Jngenieurtruppen u. s. w. rund 20.000 Mann betragen. Diese spielen selbst solchen Gegnern wie China und Korea, gar aber dem kriegstüchtigen Japan gegenüber eine recht geringe Rolle, umsom:hr. als, wie schon erwähnt, an Nachschub vor. Monaten nicht zu rech nen ist. Man kann daher die vorsich tige Haltung Rußlands in diesem ern st:n ZwrschenfaÄ verstehen, der ihm einige Jahre zu früh kam. Die russische Staatskunst verfolgt von jeher Qiekt Ziele mit gleich großer Bedach tigkeit. Jahre spielen hierbei keine Rolle. Der Bau der sibirischen Bahn, durch welche die' europäische Macht des Riesenreichs auch' für den äußersten Osten verwendbar wird, ist ein weit voraussehender Schritt in Rußlands Politik gegen China und Korea. Matrosen als Menschenfresser. Der Walfischfänger James Allen" aus New Bedford in Massachusetts, welcher am 14. April d. I. von San Francisco auS in das nördliche Eimeer auf den Walfischfang auZgelau ftn war, scheiterte am 15. Mai an einem bis dahin nicht bekannten Risse und ging aus der Stelle unter, wobei fünf Mann von der Besatzung um -das Xtbm kamen. Capitän Huntley und fünfundzwanzig Mann retteten sich in zn?d Boote und fünfzehn Mann in ein drittes. Das letzterwähnke' 'Boot trennte sich von den übrigen Booten und seitdem wurde! nichts mehr von ,'.7, .vhnrt Srttnfan 5mntlek's deioe j m w -J oote schlugen die Richtung nach der llhundertundzwanzig Meilen enternten Insel. Unalaschka ein; ihre Mövdvoriathe' wartn ? indessen seyr fnapjv Capita, Huntley berichtete' über d. weiteren Erlebnisse "der Schiffbrüchig. Folgendes: Mein Boot, kenterte am 20. Mai und die Insassen, mich eingeschlossen, dreizehn an der Zahl, sielen in daS Meer. Das zweite Noot kam uns so schnell als möglich .zu Hilfe, aber nicht schnell genug, um fünf Wann vom Tode des Ertrinkens rett.'n zu können. Am 21. Mai landeten wir auf der Insel Unwak und lebten dort aus der Hand in den Mund, indem wir Schalthiere einsammelten und davon, sowie von der Ausbeute des szischsangs,- den .wir. -trieben, lebten. Unsere Angelhaken-fertigten wir aus Draht an. In der Zeit bis zum 5. Juni starben sechs Mann an g'änzlicl,er Erschöpfung in Folge der ausgestar.denen Mühsale und Entbehrungen. Am 5. Juni wählte ich auS der Zahl der Ueberlebenden fünf Mann aus, derprovlantirte daL Boot mit frisch qisanzenem Stockfische' und . einigen Gallonen frischen WasserS und.fuhr b!Z Unalaschka, wo Ich am .".Juni 'anlangte. Ich meldete mich bei dem jLaui'in fieaft von dem dort li.eg:nden

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amelikanischitt Zolliie'l Star", de: uns nach Unwak zurückbrachte, wo wir den Rest meiner Leute in einem so elenden Zustande, daß sie kaum kriechen konnten, vorfanden." Hier schwieg Capitän Huntley und fuhr mit der Hand über die Stirn, worauf er in seinem Berichte fortfuhr: Den folgenden Theil unserer Erlebnisse möchte ich lieber ganz verschweigen, denn wir fanden unsere auf Unwak zurückgebliebenen Leuke in einer Hütte um einen Topf geschaart, in welchem über einem Feuer Menschenfleischf gekocht wurde!" Einer der Leute schilderte deren Erfahrungen folgendermaßen: Nachdem der Capitän nach Unalaschka abgefahren war, waren uns nur noch zwei Angelhaken übrig geblieben. Wir konnten aber nicht darauf.rechnen, damit die zu unserem Unterhalte erforderlichen Fische zu beschaffen. Alsdann begannen wir uns mit Sckalthieren zu nähren. Wir suchten die Insel nach Muscheln ab, aber der Borrath war bald erschöpft. In der Nähe unserer Erdhütte fanden wir eine Quelle, von deren Wasser, wir zumeist" lebten. Am 10. Tiuni awa unsere Angelschnur

zwischen den KlipPen'.verloreN.- Wir waren so hungrig, IaB wir. in liser zweiflung geriethenünd-wir beschlossen, die Leiche des -früher-verstorbenen Austin Gideon auszugraben und -deren Fleisch zu verzehren." . Der Zollcntter Jetai" brachte 'die Unglücklichen nach Unalaschka. . . ... . ... . Zwischen zwei Welten. . In den festlich schmückten Näumen des Jmperiall Institut" zu London wurde vor einigen Tagen, im-Bei sein von dielen tausend Gastendas fünfundzwanzigjährige Jubiläum' der, submarinen -telegraphischen ' Verbindung mit dem fernen Osten festlich begangen. Die Feier war von der Eastern" und von der EasternEktension" Telegraph Company veranstaltet und es präsidirte derselben Sir John Pender. Mitglied des Hauses der Gemeinen und Borsitzer der beiden genannten Gesellschasten. Sir John, fast ein Achtziger, gekört zu den Leuten, die eine rastlose Thätigkeit frisch und munter erhält. Er ist schottischer Abkunft. Seine Eltern vermochten ihm eine ausgezeichnete Erziehung zu geben und waren 'in der Lage, ihm volle Freiheit für die Wahl seines Berufes zu gestat ten. Frühzeitig entwickelte sich in ihm ein bedeutendes Zeichentalent und noch heute hat Sir John Freude an der Kunst. Er ist ein geschmackvoller Sammler und. Besiker einer schönen Galerie, die er von Zeit zu Zeit erneuert. Seinen Beruf suchte Sir John Pender aber nicht in der Kunst. Er kam. nachdem er die High School" in Glasgow verlassen, in eine Factorei, deren Generaldirertor er wurde. Von nun ab theilte sich sein Leben gewissermaßen in wei Berufsarme, mit deren einem er em Ezportgeschäft in Manchester zügelnem der mächtigsten und einflußreichsten erhebt, während der andere an dem Problem der submarinen und suboceanischen Telegraphie arbeitet. In seinem Geschäfte erwarb er die Mittel und die umfassenden Kenntnisse über Indien. China, Amerika und die Colonien, deren er für seine Unternehmungen auf dem Gebiete der Telegraphie so sehr bedürfte. Als das immense atlantische Project unternommen wurde, war er einer von den 345. von denen jeder 1000 Pfund Sterling für den Versuch beisteuerte. Seit jener Zeit erscheint sein Name in der Liste der Directoren der atlantischen Compagnie. Aber Versuch über Versuch für die Kabellegunz scheiterte. Die Schlußkrise kam. als der Great Eastern" mit einem fast vollendeten Kabel hinausdampste. Das Schicksal dieses Versuches ist bekannt, und die Atlantic Company" war financiell ruinirt. Ein neuer Appell an das Publikum kür die Hergabe von Mitteln fand kein Gehör,' und Alles warf die Flinte in's Korn, nur John Pender nicht. ES gelang ihm, die Anglo-American Company mit einem Capital von 600.000 Pfund Sterling zu gründen, um ein neues Kabel zu legen und womöglich die anderen wiederzuerlangen. UnterHandlungen wurden mit Glaß, Elliott & Co. wie mit der Guttapercha-Com pany gepflogen. Die GuttaperchaCompany zögerte, ihre ganze Fabrikation für diesen einenZweck zu engagircn und ihr Vermögen auf die eine Karte-zu setzen wobei sie möglicherweise Alles verlieren konnte. Ein Zaudern konnte für das atlantische Kabel und für das bereits darin engagirte Capital, welches , circa zwei Millionen Pfund betrug, gefährlich werden. Da entschloß sich.Slr.John zii einer That, die von einem heldenhaften Wagemuth Zeugniß ablegt. Er fragte die Gutta percha-Company, welche Garantien sie wünsche. Eine Viertelmillion Ster ling, war die Antwort. Wollen Sie meine persönliche Garantie für den Betrag annehmen?" Ja!" Sie haben sie Dieses Mal gelang zu Sir Johns und der Welt- Glück nicht nur die Legung des Kabels, sondern auch eines der verloren' gegangenen wurde wieder aufgefunden. Jeder Andere würde' mit einem solchen Abschluß sich seinen Verpflichtungen der Welt und der Cultur gegenüber quitt geglaubt haben. Nicht )o Sir John. Kaum war das atlantische Kabel gelegt, als er an die Organisation und Entwickeluna der Mittelmeer-, Jndien-China-, Australiens SUd-Afrika- und direkten Afrika-Kabch kurz an ein Kabelweltsystem ging in. welchem Amerika heute nur noch ein Abschnitt ist. Sein Ein sluß auf AlleZ, wa3 'Kädelhienst heißt,' ist heute ein hervorraaender, .entschei' dender." ' Hiermit ist seine Thätigkeit aber nicht abgeschlossen. Er ist seit 1L62 mit kurzen Unterbrechungen Mitglied deS HauseS der' Gemeinen ' und findet neben allen seinen Beschäftiaunen noch Zeit,' sich für den technischenUnterricht und, wie bereits bemerkt, sehr lebhaft auch für Kunst zu interes siren. . . ..- Dieser Mann war in der That belUfuu hs.Z.Äort.dei der Jubiläums-,

feter zu führen." Seine Rede war durcn das reiche statistische Material- eine der interessantesten. Er machte - darauf aufmerksam, wie d'ö gesammte (englische): Meilenzahl unterirdischer Kabel beute 152.000 beträgt, von denen 90 Procent von Privaten, 20 Procent von den verschiedenen Staaten gelegt worden sind. Diese 152.000 Meilen haden 40 Millionen Pfund Sterling aekostet. Die totale Länge der Landdrähte beträgt circa 2 Millionen Meilcn. die ein Kapital von 65 Millionen repräsentiren. die Gesammtkosten für Land- und submarine Kabel betragen also 105 Millionen Pf. St. oder 2.M.000.000 Mark. Den Festlichkeiten wohnten derPrinz von Wales und mehrere Fürstlichkeiten bei. In der oberen Central-Galerie des östlichen Foyerö befand sich eine interessante Ausstellung von Kabelte!? graphen-Jnstrumenten. Im Laufe des Abends telearaphirte der Prinz von Wales an die entferntesten Enden der Welt und erhielt noch während feiner Anwesenheit von den verschiedenen Würdenträgern Antwort.

Bluthunde im Dienste der Polizei. ' In jenen, glücklicherweise dahinge schwundenen Tagen, als die Sklavenbarone deS SüdenS im Zenith ihrer Macht standen, bedeutete für den unglücklichen Neger, welcher der Peitsche seines Herrn entflohen war, das tiefe, Unheil verkündende Heulen deS Blut Hundes den Inbegriff aller Schrecken. Wenn im fchier undurchdringlichen Dickicht der Wälder und Rohrbrücke das Geheul einer solchen Bestie an das Ohr eines flüchtigen Sklaven schlug, dann erfüllte sein Herz größeres Entsetzen, als bei den weithin hallenden Rufen der verfolgenden Paterole" und selbst beim Krachen des Revolvers. Heute noch lebt die Paterole", wie die Neger die mit der Stlavenwirthschast verschwundenen Patrouillen, nannten, in den Liedern der südlichen Farbigen und bei der Arbeit hört man nicht selten einen grauköpfigen Darkey" singen: . . Run, nlgger. rut ür the paterol will ketch )'. Die Paterole" ist verschwunden, aber ihre Bluthunde kommen wieder zu Ehren"; dieselben werden freilich nicht mehr zur Negerjagd, fondern zur Ver folgung flüchtiger Verbrecher gebraucht und die Polizei mancher Stadt im Süden zählt zu ihren besten Mitgliedern gewaltige Exemplare der genannten Hunderace. Den berühmtesten" Bluthund besitzt der Patrolmann Phipps voirt Polizei-Departement der Stadt Chattanooga. Das-auf den Namen Jude" hörende Thier, welches erst 13 Monate zählt, aber eine merkwürdig feine Nase besitzt, hat der dortigen Polizei bet der Verfolgung von Verbrechern schon überaus wichtige Dienste geleistet, denn eS ist imStande. noch nach Verlauf von 24 Stunden eine Spur aufzunehmen und bis an's Ende zu verfolgen. Das 5hier kann auch seinen Mann stellen, denn es wiegt ber einer Größe von 26 Zoll nicht weniger als 64 Pfund; seine Ohren messen 24 Zoll. Vor einer großen Menschenmenae wurde neulich mit Jude eine Probe gemacht, zu welcher ein Neger als Object gemiethet worden war. Der Farbige, welchem ein Vorsprung von 20 Minuten gelassen war, hatte die Weisung erhalten, etwa eine Meile weit zurückzulegen und auf seinem Wege seine eigene Spur zu kreuzen. Der Mann mochte -etwa eine halbe Meile, weit gelaufen fein, als Jude los gelassen, wurde. Das Thier fand die Spur' sofort und folgte, derselben, laut bellend. Nach einem Weilchen kam es an einen Zaun, den der Wollkopf überstiegen hatte.- Mit einem -mächtigen Satze übersprang Jude den Zaun, verlor aber auf der anderen Seite, auf welcher die Landstraße sich dahinzog, die Spur. Mehrere Male rannte da? Thier im Kreise umher und fand nach wenigen Augenblicken die Spur wieder. In wilder Hatz ging es nun auf einer Strecke von etwa 50 $ds durch ein Kornfeld, worauf der Hund eine scharfe Biegung nach einem Fluß machte, an dessen Ufer er etwas über eine Viertelmeile hinrannte.um schließlich unter wüthendem Geheul unter einer mächtigen Sycamore Halt zu machen. Und richtig! Oben saß grin send der Wollkopf. Bei einer anderen Probe wurde ein Terrain gewählt.welches kurz vorher mindestens 1000 Menschen auf. dem Wege zu einem Scheibenschießen passirt hatten. Auch in diesem Fälle blieb Jude auf der Spur des zu verfolgenden Wollkopfes, ohne sich um die Fußstapsen anderer Neger, welche erstere kreuzten, zu kümmern. Bluthunde von reiner Race - sind übrigens heut zu Tage selten und werden theuer bezahlt. Verwickelte Verwandtschaft. In einem Prozesse, welcher jüngst in Westsield, Mass., angestrengt wurde, ist, ein Durcheinander VerwandtschaftIfrfr N?zZ,snn?n trnTrf8 in fftnr r- g ,7n"n'7 " j " , Art einzig dastehen - dürste, vor die Öffentlichkeit gebracht worden. Der Kläger, in diesem merkwürdigen Prozesse.in welchem es sich um einen Schadenersak von 520.000 wegen angevn-. cher Entfremdung der Gattin, handelt, ist ein Mann Namens Eugene Suh rerz-er ist der Schwiegersohn . seiner ersten Frau,der Stiefvater seines zweiten Weibes, sein eigener Schwiegersohn und i Schwiegervater; . außerdem der Sckwaae? . seiner früheren Stiefkinder und der Großvater seiner eigenen Kinder. Die Verklagte. . ffrau . . Catherine Subrer war. mit drei Kindein im Jahre 1863 von ihrem, ersten Gatten.' einem. Manne .Namens Phtt. Sonn, schnöde, verlassen worden. Im Jahre 1876 lchenkte die trotz ihrer trüben Erfahrungen nach Liebe dürstende StrohWittwe den Bewerbungen Eugene Suhrtr?S Ghör und.' wurde-fern Weib. Allein ihres zweiten Satten Herz , war, zu groß, als dak Frau Catherine daSselbe mit ibrer AM, Hit, MM fügen ,

können. DaS war an lich schon schlimm genug, aber es wurde-noch viel schlimme? dadurch, daß des Don Juan Augm mit mehr als väterlichem Wohlgefallen die Reize seiner eigenen Stieftochter bemerkt hatten. Als diese Complication eintrat, hatte Frau Suhrer ibrem zweiten Gatten bereits drei

muntere, Kinderchen geschenkt. Bald darauf behauptete Suhrer, die Entdeckung gemacht zu haben, daß der erste Gatte seiner Frau noch unter den Le benden weilte und Zwar in einem Jrrenhause Deutschlands, mithin seme eigene Ehe ungiltig war, da sein Weib von jenem sich nicht hatte scheiden lassen. Er strengte einen Proceß an, um seine Ehe für ungiltig erklären zu lassen, doch kam derselbe niemals zur Verhandlung. DeS langen Wartens müde, brannte Suhrer schließlich mit seiner Stieftochter durch. Frau Suhrer oerfolgte daö Pärchen und strengte geaen ihren Mann No. 2 ein strafrechtli cheö Verfahren an, allein dasselbe wurde niedergeschlagen, da Führer mlt dem Hinweis auf den zur Zeit seiner eiaenen Verkrnathuna noch am Leben befindlichen Mann seiner Frau No. 1 seine Ehe als illegal hinstellte. Nach Abweisung der Klage heiratheteSuhrer seine Ex-Stieftochter und im Laufe der Zeit beschenkte auch diese ihn mit drei Svröklinaen. Schließlich aina die zweite Ehe ebenfalls in die Brüche und Vixavi Suhrer No. 2 kehrte zu ihrer Mama, Frau Sonn auas Frau Suh rer No. 1. zurück, da sie an Suhrer's handgreiflichen Liebkosungen keinen Geschmack mehr fand. Der verlassene Gatte aber schiebt die Schuld an seiner Frau Flucht deren Mutter, seiner ersten ftnrn. in die Schuhe und verlanat nun von dieser in der Gestalt von $20,000 ein Pflaster für sein wundes Herz. Unser Handel mit China und Japan. In den großen Handelsstädten unse res Landes wird vielfach Besorgniß ausgesprochen, daß der zwischen China und Japan ausgebrvchene Krieg auf unsere Handelsbeziehungen mit jenen Ländern bald einen lähmenden Einfluß ausüben wird. In unserem Handel mit den kriegführenden Mächten, spielt freilich der Import eme größere Rolle, alö der Export, und soweit ersterer in Betracht kommt, handelt es sich dabei meist um Waaren, die nur von dort bezogen werden können. Sollten da her die gegenwärtigen Schwierigkeiten eine derartigej Wendung nehmen, daß Z zu einer Blockade der Haupthäfen der beiden ' Länder käme, so würden jene Artikel sehr bald hier recht knapp wer den und infolge dessen bedeutend im Preise steigen. Die. auö China und Japan in die Ver. Staaten eingeführten Hauptartl kel sind Thee und Seide. Der directe Import von japanischem Thee in unser Land .beläuft sich ährlich im Durch schnitt' aus 45.000.000 Pfund, und thatsächlich wird fast aller Thee Ja panö, der nicht im Lande consumirt wird, nach den Ver. Staaten gebracht, woselbst er aus den Markt gelaugt. Die chinesischenThecs kommen, Haupt sächlich von Shanghai, welcher Hafen jährlich 24.000.000 Pfund ezportirt; die Thee - Ausfuhr von Amoy beläuft sich auf 23,000.000 und die von Foa Chow. auf 6.000.000 Pfund. Borste hendeZahlen schließen jedoch nicht die gesammte jährliche Thee Aussuhr bei der Länder ein, sondern nur die Aus fuhr nach den Ver. Staaten und Ca nada. Für China übertrifft der Thee als Export - Artikel die Snde an Werth, während für Japan das umgekehrte Verhältniß besteht. Nach den Berichten der Bundes - Zollbehörde betrug die Einfuhr von Rohseide in dieses Land für das am 30. Juni 1893 beendete Fiskaljahr: von China 1.880.242 Pfund im Werthe von $5.427.531 und von Japan 3.697.675 Pfund im Werthe von $14.784.432. Es entsteht nun die Frage, kann der Handel der Ver. Staaten mit diesen Ländern, dessen Werth allein schon durch den Um fang des Thee- und Seiden-Jinports gekennzeichnet wird, durch einen Krieg, wie den gegenwärtigen, gestört oder gar lahmgelegt werden? Die Haupthäfen Chinas sind Verhagshäfen, und die dort ansässigen Europäer und Amerikaner sind im Genutz von Vertragsrechten, welche sie in den Stand setzen, mit anderen Theilen der Welt Handel zu treiben. Wie weit diese Vertragsrechte jedoch gehen, und ob die fremden Mächte eventuell einschreiten würden, falls Japan mit sei ner bedeutend stärkeren Flotte die Häsen Chinas blocklren sollte, darüber gehin die Meinungen hiesiger Autoritäten auseinander. Nur darin sind dieselben einig, daß. falls auch die anderen Häfen Chinas für den Handel geschlossen werden sollten, Hong Kong allein davon nicht betroffen werden würde, da dieser Hafen nichts weiter als eine englische Colonie ist. Wahrscheinlich würde auch Shanghai von keiner Blockade betroffen werden, so daß die hiesigen Importeure eine gänzliche Unterbrechung des Handels mit Asien nicht zu befllrchten hätten. Größere Complicationen werden dagegen befürchtet, falls Rußland, das Korea von je als Pacific Flottenstation erwerben möchte, sür Japan! Partei ergreifen sollte, was dann nothwendiger Weise eine Parteinahme Englands für China zur Folge haben würde. Bezüglich der kriegerischen Fähigkeiten der beiden Nationen herrscht überall die Meinung, daß Japan besser für den! Krieg vorbereitet sei. als 5h!na. Zwischen Japan und den sremden Machten hat es seit Jahren, der Vertragsrechte der dort ansässigen Auslände? wegen, MißHelligkeiten gegeben und soll ucy der besondere Hak der Japanesen gegen Großbritannien richten. CtU dottectlon der Weser. ' Die praktischen Ersolge, welche die Wesercorrektion und dieVeriiefuna des ts rr- rv ' P ,5ayrwailers . zwiscyen remeryaven und Bremen gezeitigt haben, baben alle früher dagegen erhobenen Zweifel' voll-

lommen niedergeschlagen. Seit dem .

vergangenen Herbst werden selbst die transatlantisctn Dampfer der Ro-land-Linie von New Vork und Baltimore und der La Plata-Linie des Norddeutschen Lloyd im Bremer Frei Hafen abgefertigt. Von See kommend s?ni hi&hfir ht rttnhffr TOnTrtnS"

v iwtyv i v v v. i vvviUltv , Wi!!ekind" und Willebad- von der Roland-Linie und die Dampfer Pfalz" und Mark" von der La Plata-Linie des Norddeutschen Lloyd auf allen ihrenReisen mit vollerLadung bis zum Bremer Freihafen gegangen und dort entloscht worden; ebenso ha ben die betreffenden Dampfer ihre Reisen nach New York bezw. dem La Plata mit Ladung vom Bremer FreiHafen aus angetreten. Der Tiefgang der schisse betrug dabei etwa 19 Fuß. und selbst bei Niedrigwasser machte die Erreichung des Bremer Freihafens keine Schwierigkeit. Die vier neuen für den Norddeutschen Lloyd im Bau befindlichen Zwischendecks- und FrachtDampfer sind ebenfalls in ihrem Tief gang fo berechnet, daß dieselben von Bremen-Stadt abgefertigt werden können. Die wesentlichen Vorzüge für die Verfrachtung, welche aus diesem Um stände sich ergeben, sind evident. Gleichzeitig mit der Correktion des Wasserstromes ist die Befeuerung und die Betonnung erneuert worden. Die Weser ist heute der bestbefeuerte und bestbetonnte Strom Deutschlands. Das hier zum ersten Mal in Deutschland angewandte System, die eine Seite des Fahrwassers mit Tonnen, die andere mit Spieren kenntlich zu machen, wird in Deutschland allgemein durchgeführt werden. .- Deutsche LoealNaHrichln. Sachsen. Dresden. Letzthin feierten die Schuhmachermeister Carl August Ernst Kohl, Leberecht Julius Jardin. und Johann Friedrich Lebmensick ihr 50 jähriges Bürger- und Meister-Jubi kaum. Bifchofswerda. In voller geistig und körperlicher Frische seierten der Schuhmachermetster Carl Enox und seine Gattin daS Fest der goldenen Hochzeit. Der Kassirer der KrankenUnterstllkunaskasse .Harmonie" in Schmolln, ein Cigarrenmacher Na mens Horn, ist mit dem ganzen Kassen bestand, ungefähr 2000 Mark, verduf tet. . Burgstädt. In Heiersdorf ist der 'rer Klitzsch verhaftet worden. Hebe- Verdachtsmomente, die gegen den l. oers in landwlrthschaftllchen Kreis'.. i beliebten Mann vorliegen, wird Schwan beobachtet. F r a n k e n b e r g. Beim Neuan strich der Kirche stürzte ein 26jähriger rerheirathiter Maler von dem zu dieser Arbeit benutzten Fahrstuhl ca. 20 Me ter hoch herab, schlug auf das Kirchen dach auf und fiel dann aus's Pflaster. Der Unglückliche verschied eine halbe Stunde nach dem grausigen Sturz, ohne wieder zum Bewußtsein gekommen zu sein. Leipzig. Der Restaurateur Vol landt. der in der vergangenen Ostermesse auf Karten Empfehlungen seines Lokals hatte vertheilen lassen, auf de nen zu lesen stand, daß es bei ihm nicht nach Knoblauch dufte und kein Jude bei ihm verkehren dürfe, ist wegen gro ben Unfugs zu 30 Mk. Geldstrafe verurtheilt worden. fv$lt Städte. Hamburg. Bei einem Schiffszusammenstoße im Reihersteg sind zwei Damen und ein Jollenführer ertrunken. Bremen. Auf einen ungetreuen Pferdebahnbeamten fahndet die Criminalpolizei. Der 33jährig: Schaffner Emil Walsen hat seiner Gesellschaft 1000 Mark unterschlagen und ist damit durchgebrannt. Brofti?noatbKm 0n. Bens heim. Der dreizehnjäh rige Sohn des hiesigen Bürgers PH. Mitterli 2. versuchte dieser Tage auf den Spitzen eines Lattenzauns Seil tänzerkünfte nachzuahmen. Bei dieser waghalsigen Uebung verlor der Junge das Gleichgewicht, kam zu ffalle und wurde von den spitzigen Zaunstaketen tn aufrechter Haltung aufgespießt. Zwei Unterleibsbruche und sehr bedenkliche .Verletzungen ' empfindlicher Organe waren die Folge des unglücklichen, gefährlichen Wagnisses. Gießen. Der ordentliche Professor Dr. Gaffky wurde für die Zeit vom 1. Oktober 1894 bis dahin 1895 zum Rektor der Landesuniverstät ernannt. H e ch t L h e i m. Der Taglöhner Peter Knödler hat sich, aus unbekannten Gründen in seiner Wohnung erhängt. Monzernheim. Herr BürgerMeister Clauter ist seinen schweren Verletzungen, welche er durch einen wild gewordenen Fasselochsen erlitten, erlegen. O f f e b a ch. Der 24 Jzhre alte Portefeuilleur Anton Arnold don hier hat in der Wirthschaft Zum Brau-stübel-den 27 Jahre alten Portefeuiller Karl Pfafs aus Bergen erstochen. ?aurn München. Der Concert-Unter-nehmer Kaim erwarb sür ein Consortlum Gromndustneller einen aronen Compler in der besten Stadtgegend für die Summe von 11-2 Millionen Mark. Man beabsichtigt den Bau eines großartigen Garten-Etablissements nebst Conzert- und Ballhaus. Einem zur Zeit hier weilenden Amsrikaner kamen zwei Creditbriefe mit je 2000 Pfd. St.. gleich 40.000 M., Ntbst einigen Privatb riefen abhanden. . Bach. Dn , Sattlermemersohn Christian Schimpp ging Nachts vom Wirthshaus heim; als derselbe in sein Hausgartchen eintrat, wurde . er.- von zwei Burschen überfallen, gebunden und v . evi;c. i ' ' eineoeil, oura? oje tfB oann eine. ?tanae gesteckt und aufgehängt. Erst am folgenden Morgen wurde er von einem Vorübergehenden aus seiner qualvollen Lage befreit. . Gaißach (Tolz). Dem 23jährigen Bauerssohn Brandhofer . dahier r, r ' . nri :fi. ' r i NiCß eine jiQHMW a . vorn Q heftig in die Wange, daß das Horn

mit. der Spitze, uö. dem Auae heraus-

Viele ahnliche Falle. WurnlrtdcN 3twl Jabre litt ich an einem Magenleiren. icb gebrauchte X 1 Z l' mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen rvieder vollständig der. siellt.-Bertha Woolfe. Stockton, Cal. .

Blutkrankbcltcn. F'ty Iune Tochter Elfe litt an Hantausschlag, die ei Folge von Blutunreinigkeiten waren, ichprobirte rerschiedeneö ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel emies sich Dr. Auaust Konig's Hamburger Tropfen. . F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind.

NbcrdaUlläZkclt. ü imtm&H an UnverdauliSkcit, keines . iT angewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig ö Hamburger Trovfen nabm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, Zeit wieder her. Christian Leyhe, 201 OrleanS-Straße, Baltimore, Md.

Lcberlclden. Längere Zeit litt ich an einem Leberleiben und gebrauchte die. . 1 l? ebne Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König'S Ham Straße ! brachten. - Frau Caroline Weise, 127 Lake-

iah und de'r Bursche nach drei Tagen starb. Kaiserslautern. In der Li noleumfabrik von Mandt und Pricker in Maximiliansau brach Feuer aus. Das Haupt-Magazin mit großen Vor räthen an fertiger Waare wurde ein Raub der . Flammen. M e m m i n g e n. Der Landgerichtsdirektor Weumaver von hier ist in der Stadt Weiden (Oberpfalz) am Hitzschlag gestorben. N e u ft. a d t a. . H. Seinem Dasein machte der verkrüppelte ViehhändlergeHilfe Nikolaus Roos von hier durch Erhängen ein Ende. Passau. Von dem Neubau im Kloster Niedernburg stürzte der 22jäh. rige ledige Maurer Alois Fürst von Patriching auf das Pflaster hinab, wo er todt liegen blieb. Wilrttmbrrs. V e s i g h e i m. In Schotzach brannten Wohnhaus und Scheune des WeingärtnerS Friedrich, Braun nieder. Brandstiftung wird vermuthet. B i e t i g h e i m. Oekonom Gottlob Keller, ein kräftiger Mann in mittleren Jahren, wollte einen geladenen Erntewagen nach .Haufe verbringen, wurde aber dabei von der Waaendeichfel derart vor die Brust gestoßen, daß er naa, kurzer Zeit narv. Bö klingen. Dev verheirathete W. Ganslborn von bier wurde im Staatswald erhängt ausgefunden. Das nn .i!.. 'Pi i' 'jjcoiiD in unveranni. C a n n ft a t t. Aus Eifersucht er9 sv. rf i nr icyon mer oer zt ayre ane zaaer Mannuß seine Hauswirthin, die Frau des Fabrikarbeiters Hipp, verletzte deren Ebemann schwer durch Revolverschütte und Dolchstiche und verwundete sich selbst dann gleichfalls schwer durch - mm m m Schule tn die Brujl und Die schlafe gegend. G ö v v i n a e n. ?ln dem nahe ge leaenen Bade Voll veraanen die in einem 50 Meter tiefen Schwefelbrunnen beschaftlaten Aroeiter wahrend eine? Zwischenpause den Löthofen zu schlie ßen.' Das Kohlengas desselben vermischte sich mit dem Schwefelgas und 3 v:. ast.ii.. i:.w.. .:..-. n ui9 vir aiucuci iuicuci iuuvuiytu, wurde einer nach dem andern obnmächtig, ebenso die Leute, die zur Rettung hinabstiegen. Ein Arzt und ein Werkmeiste? verhinderten es, daß sich tontere Personen hinab begaben und leiteten daS Gas durch' einen zweiten Schacht ab. Drei Arbeiter sind todt. vier befinden sich in Lebensgefahr. Die Namen der Todten stnd: ö?chwjjer meister Aichroth und Flaschnermzi: 'ieoricy, oelve von ors oll. uiu Obergärtner Ehrath von Bad Aoll. Stuttgart.' Der Kassier B. an der hiesigen Landeshebammen-An stalt, welcher mit der Tochter eines Wildbader Buchdruckeeibesikers verheirathet und Vater von drei Kindern ist, wurde wegen erheblicher unterjchla gungen fluchtig. Der direkte orge letzte des Rechnungsraty . :n'.on, war ebenfalls wegen Unterschlagungen .v..?i.i v je rnr v.r.fi. c !i9 t.n uciuuici, uuo) ou ceicioc Deren jeji genommen und beim Gericht einaelie fert sein. Die hiesige Strafkammer oerurtheilte den Redakteur des demokratischen Beobachters" Carl Schmidt wegen verleumderischer Beleidigung des iverouraermelsters Nait von Cann. stadt zu 100 Mark Geldstrafe. allen Kosten und Publikation des Urtheils. EtzNngen. Der Biersührer Schaible ist in dem Etablissement der Cgimger Brauerelgesellschast durch ci nen unglücklichen Sturz um das Leben gekommen. In der hiesigen Maschi nensabrik war der 62jährige, verheirathete Schmied Jakob Gössele mit Aus machen 'des Riemens an der TransMission beschäftigt, als er von letzter:? ersaht uno getost wurde. Kirchheim u. T. Beim Wie deraufbau des infolge Brandstiftung niedergebrannten Bäcker Seybold'schen Hauses) ist der Maurer Karl Kübler von hier von nur. geringer Höhe obge stürzt, wobei er. den Tod fand. O b e r st e t t e n. OA. Gerabronn. Die Diphtheritis ist unter den Kindern hier bedenklich ausgetreten. Als zetzt kamen hier süns Fälle mit tödtlichem Ausgange vor. Die Schulen sind ge iculonen. - K ii rzlich i st ein junges Mädchen, das rn Garten des Klosters Maria Trost in Schonbyrnslust ärbei tete, vom lly erschlagen worden. .Bemerkenswertb ist. dak - wobl in einen, anderen Theue- der Umqebunq ..von Coolen, em lSewitter war. mck! avki. bei Schönbornslust. -der Blitz kam vielmehr aus-heiterem Himmel. m ni m Ruby'S Pile Suppasitory wird aarantirt für die Seiluna don Hämorrhoiden und Verstopfung, oder daS Geld wird zurückgegeben. 50 CtS. die Box.. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Rudv. regiftrirten Apotheker, Lanxaster, Pa. Postkarten nicht beantwortet.. Zu derkaufen in allen auten ' Avotbeken. Ward BroS., . A. Kiefer & Co. und Bamel Stewart, Wholesale Agenten, Jnvianapous, Jno. "ttVerlangt Muöo's ..BekSadanna

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Dritten 2 Scbläae. vierter Klwm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgeniia'ed 3 Schläge, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 1 Schlüge, 12 Uhr Mittag,. 165 Die ersten 12 &imol trW ständia ausaeschlaaen. bei den fnfotnbM werde die Hundert., Zehner und Ltnev Zissem getrennt gegeben. ' Sozial Niedrige Raten VIA Big 3Tour Kute für die folgenden Zusammenkünfte: (eague of American tvheelmen Denver. 1Z. 13. August. Rnights of psthias. Washington, D. C., im August. G. A. R. zu pittsburgh. 10. 15. September. Telephon 1269 UnterftüZt die 17101 CO - OPERATIVE San n d r y, letrtebe vo Uto Waschich. No. 138, 140 und 142 Virainia ?. E. Somenrille, llanr Tlie Tirentleth Century, ln AiiiftMAtt.t orn & -.t tm. ... f,chg7SmL1?7Z: 35 k" Akuten, ,wai lo,ilistilch, ,

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