Indiana Tribüne, Volume 17, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1894 — Page 3

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Warnung. DaS Publikum wird to? gewissenlosen Händ lern gewarnt, die ge wöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als ..CarlSbader

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Salz", Sprudel-Salz", Deutsches (Gcrman) Salz", Künstliches Carlsbad", oder Jvpro, ved CarlSbader Salt", .unter vielen anderen Bezeichnungen zu verlausen suchen, unter der Anpreisung, twt diese ebenso gut" seien, w:e die ächten Produkte oon Carlsbad, welch" di rekt aus den weltberühmten Quellen gewon nm werden. DieS beruht nur auf einer Täuschung deS or . r . - i " t. . cn ..lrid c 4 Puonrums oes grogcr- cibicnh. wiest, öen der betretende Hanoler an vl?zen tfaw umtn Rt;AL 9i st ffinftlic&er 23 e i n f c gut Wie ächter? Würde irgend Jemand wissentllcd künsMcycn m vem naiurncven Saft der Äeben vorziehen ? Warum denn sich von diesen älsckunaen b nterfübrea lass n. speziell wenn die Ge'"ndheit rabei in Frage kommt i Sie naturlichen Provulle ver uuei Un von Carlsbad entbal:en Bestandtbeil?. die künstlich nicht h.'rgestellt werden können Seit ahrhunbertm imö lit auan, r von Karlsbad wegen ihrer 5?eilwirkuna bei Krankheiten der Leber, Nieren und des Magens rühmlichst berannt. DaS ächte Carlsbader Sprudel'Salz wird direkt aus der Svrudelquelle unter Leitung der Stadtgemnnve CarlSvZd gewonnen, uno durch deren Agenten für die Vereinigte Staa ten, die Ei?ner & Mendelson Comvany, New )ork, verkauft: Jede Flasche des ächt importirten Wassers und Svrudel-SaNes mutz obigen Stadtsiegel, sowie die Unterschrift der Agenten vstaner & 2envetion v,o., iox uno !t Fra .klin Str., New York, auf der Cti kette haben. Zu haben in allen Apotheken, an hüte sich vor Fälschungen. Ter Ltadtratb : Carlsbad. Zur Erinnerung! Witnra 'freunden und dem Publikum hier. tr.it zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft,

Lcke Ähio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werdi V dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zn gestalten. Veste GttxänU und Siaarren ic, Zu zahlreichem Beuche ladet ein EottUeb 5:nkhardt, Sit Ob!o und Asile Strabe. Columbia. Halle ! ckt McEarty Ss Dclis Str.

Die schönste, größte und am beqnsten ein gerichtetete Halle der Sudsiite. Gte fh$i z Vrsüzng für Ldditug or. Qovctuol, S zn) kanzche?. Vrl!es ic. BesonönS tft ste Vereinen u rn'fehlen. CCT Die schönste Wirthschaft in dn Stadt. Nur die bettrn Getränke werden VN' abreicht L adtrnchem &ifu$ ladet ein Otto Schmidt Telephon 123A-Unterftützt die UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betriebe doa Union WachZdche, Sto. 138, 140 und 142 Virginia Kenne T. E. Sornervillc, Manager Gin Günstiges Ansrbietctt! Ein clter, ersahrener Arzt, dcr j ch ron Eamenschwäche. Impotenz, WciZjö ., Hufe imh nüfn olslen von 5Z!?Lediü?.lZ?u. fwptfnn?n. Ileberarbeituna U. s. w. leiten. hrtrtnf r rt oIIe Auskunft einer nie fehl LM!!!Isch!azsNden At'hü-iiilV zu senden. Genaue eCilil'r schreibungderSr,mptomeerunZcht.Äorett:n im Vertrauen: Or.C.H.Bobertz. No. 19 Tlerr:a Block. UETKOIT. MICH, Dr.Gr.P.Theel, 1317 Arch Str., Vbilodklpdia. Pa. Dir twz'Ze. ioadr Sptüalist in Amrik, der heile kitt. nchoein iclbft d. bertihmteste ,rjte oliti jnrsl g.nzen. Xr. tbttl tft der ,mj,g rzt der Weit dr all prei mdijmishen Tckulen (die Alte. vmit uns tt userwgyll) fnidirt und 'N tntv eyandlung verbmdet. Ci tIt Zyxhuii. Ekschwurk. nunb un SaleidkN. flechten und all Aolgen bei IdstokP,kkug und folgen re, u, schwelst bet derbeirathkten oder nver. deirattten. Llllflüfft, Verengerungen etc., htt oA s denweiselt sind. Kommt ode färriR Lprestunde Morgn bit 5 Uhr, bond diS Uhr. Mitttvoch und Samstag t bii 10UH Cornfcl. Sonntag ouiu?r. Um SUOO beschwindelt. Ich' Georgs . Hazelton, ein Bürger von Philadelphia seeidize hierbei, daß ich für viel a arc an üuen (jvicn juinou cher Lerirrungen. wie Tchlafto vvß akett,v?jedkrzeschkagnd,tt, 5.1 Cdjroa&e tif 'dnirtt'fiöri I ptti.' unerfrlschl ' nach dem Cchlaf und' Okagenscdwäche litt, so daß ich keine Arbeit Nun rt:. RA flilb HOO tn Miu )Jl esni?Ijte auf vhue Nutzen oasvst tu uiiu 0(uovcin A mir flCtJ &Ah Qi-.nmTttrn fiat -?tni loatt 5ik irb H5.1t flifieilt'i '-trVj!!ftt(ft war jedoch im eaentkeil rriinker denn vorher. Zulegt b'uchk, ich Dr. g. gk. Theil, 1311 Urh Tlraße. PdiIaleUbia welcher tch nach einer gebörigen Unknuchur.g dehandeltt nd gründlich heill und heut zum Benen von ahn ha L,dnde und um Wobl aller Menschen ed ich dirs euanlb und dekenne. daß Xt. Ibeel einen . .V v rni .. l.i narun iiN3 Qr)ur.ocn Mann au. u gemum uuu ,rg . Haelton. schworen und deglaubtgt vor mir, J John F. Turner. X. f., hlla.. THEiiiinii rvTnisTC 111111,1 ÖL UilllAlilÖ Trtputi ccordlnj to fbe lormnU es b Dr. Wir. A. HAMM(XXD, IahiiUbontoryatWMlilaKtoii.D.C , CEREDRIÜ E. front the brmln. for dl-. tu i or tne trin aa nerToni tjitnn. - ' dl',&p of the fstrii. Inmntnr.ATta.lM.fjtC.) ncuiiiLiiiE, rrom tneipinai rorq.ior. 1 vamuiai irom me oeari, iorucaB lOime nari. the tp'.iai tTOibj et the orfüu, Impoteucy, ( ÖTABnsX. from ht ovtrlei.for dlieMei , TESTIME. rrom the tit. for dlseuei of I . rta ovrli. ' ' Z4icv-JiE.tDjTodie'.et. Dcsif' Tkt Drops. Prlc (2 drtchmt), 12.60. , The tihTilolc1cr effecU brodaced bT , cdnirie om of Ortkrlae r ocelerUoa' I of ue alf with feeling of fullne nü dl-i . tentlott la the hed, eihlltmion of iplrtu,' lBcreo . nnnry icreuoo, ag-menuuon .of the eiDaUlve for of the bldder end 'pertoUlUo ctloa of the intettlnet, lncre! ifn mtiMHilir strenfrth . and endunnce. In. poar of TjslOT la elderlf people,' i Wiacrctar Bppeu a iwwer. i ur- .11 docsata ' fcre tiot ncnllpd wi-h thTTrrrfflrmd Ansinel Exireou tbey wUl( kb ueiUd, toeetäe wttö 11 exutln UteraUre ' iwi r'nt nf r.l(- h ' ' B yH 1 .))( - ,j - . uiins coimnBH fPyfr v -' TT aalt la arten. D. C.

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ruft. Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Erster Band. (Fortsetzung.) Mne kleine Pause, röyltcy vracy vom Tisch aus und begab sich in's Nebenzimmer, wo Cigarren bereitstenden. Dann traten die beiden Herren in die Arbeitsstube Ossendorss's. Der Major war inzwischen dorthin gebracht worden. Die Herren führten in einer lebhasten Unterhaltung das Thema ernsthaft weiter, das der Scherz mit der Stiftstante in ihnen angeregt hatte. Offendorff bestritt ironisch die neuen Theonen von der Unverantwortlichkelt des Menschen, und van Tenius behauptete noch leidenschaftlicher als sonst die Un freiheit des Willens. Vetter Richard. der ein ganz kluger Junge war, wenn sich keine Damen in der Nahe bcsanden. hörte zu und warf von Zeit zu Zeit eine aufmerksame Frage dazwischen. Bald aber kamen die Damen herein, und Ossendorff brach artig ab. .Jetzt, Tante, leg los. Ueberschnst: 2);r Mord von Westend. Bei Kasfee und Cognac habe ich nichts dagegen. Aber wenn schon, denn schon. Wir wollen einander ordentlich graulich machen." .Ich weiß mcht, Wolfgang, wie Du bist. Ich habe ja alles darüber gelesen, aber ihr als die nächsten Nachbarn wißt am Ende noch mehr." .Alles sagte Ossendoiff tragisch. Der Mörder ist ein guter freund von mir und wird Dich nächsten Sonntag zu Tisch führen." Nein, Wolfgang, das sind undelikate Späße. Dein Vater hätte gesagt . . Sel still, hatte mein guter Vater gesagt. Zu Einem von uns. Nein. Tante, zu mir! Ich wollte Dir auch nur die Geschichte von dem silbernen Bein , in's . Gedächtniß zurückrufen. Solche Scherze, van Tenius, hat Tante geliebt, wie wir noch kleine Kinder waren. - Sie war . damals schon unsere Stiftstante; und die Geschichte vom silbernen. Bein war unser Sonntagsvergnügen. , Wir setzten uns dann um sie herum in ein dunkles Zimmer, und sie begann. Paß mal auf, Tante, ob ich auch nur eine Silbe vergessen habe. Und mit schöner Grabesstimme hat sie es immer erzählt: Es war einmal ein Mann, der, verlor ein Bein, und da ließ er sich von einem Goldschmied ein silbernes machen., und lebte noch lange Jahre mit seinem silbernen Bein. Dann aber starb r, und seine Wittwe begrub ihn . in der Ahnengrust. Als er aber em Jahr m der Ahnengrust gelegen hatte, sagte sich die geizige Wittwe, es sei doch schade um das silberne.Bein. Und sie ließ den Goldschmied kommen und das silberne Bein aus der Ahnenarust holen. Er sollte es einschmelzen. und aus dem Metall eine silberne Rüstung machen. In der Nacht nach diesem Frevel wachte die Wittwe um Mitternacht aus. Vor ihrer Schlafzlmmerthur rasselte es und klirrte und stöhnte es. und es schlich herein, und ein kalter Windhauch fuhr ihr über dieAugen, und eine tiefeStlmme sprach: Mein Bein, mein Bein. mein silbernes Bein! Da konnte es die geizige Wittwe nicht langer aushalten. Sie schickte zum Goldschmied, und der hatte das. silberne Bein glücklicherweise noch nicht eingeschmolzen. In der vierten Nacht nahm sie das silberne ein unter ihre Bettdecke und zitterte in Todesangst und konnte nicht einschlafen. Aber um Mitternacht rasselte es draußen und klirrte-und stöhnte, und das Gespenst kam herein und ein kalter Lustzug strich über die Augen der Wittwe und eine furchtbare Stimme stöhnte ihr in die Ohren; Mein Bein, mein Bein, mein silbernes Bein! Da hast Du es!" Die Worte da hast Du es" kreischte Ossendorff mit so gellender Frauen stimme, daß auch die Herren zusam menfuhren, und die Stiststante vor Schrecken die Augen schloß. Es llt auch graulich. Hundertmal bat marrs erzählt, und es ist doch arau. lkch. Besonders wenn man bedenkt, daß hier in unserer Nähe . . Sie horchten auf. Von der tratze her vernahm man erst von weitem, dann immer näher drei verschiedene heisere Stimmen: Extrablatt. daS neueste Eztrablatt! Ausführliche Beschreibung und Lebenslauf des Mörders von Westend! Extrablatt! Das neueste Ertrablatt!" Ossendorff schickte Franz hinaus, eine Nummer zu holen. Für mich auch eme." rief dleStls! tante. Das Blatt ist in Berlin vielleicht nicht zu haben, und da will ich es für mein Mädchen mitbringen. - DerDiöner brachte die beiden Blat ter herein.' Sie waren feucht und rochen nach Druckerschwarze. Die Stifts tante steckte ihr Exemplar in die Tasche, während Ossendoss rasch einen Blick in s andere warf. Hm! Diesmal sieht's fast aus, als ob man den Richtigen hätte. Hm, merkwürdig! Ich hatte doch daraus geschworen, daß man sich irrt. Ruhig griff van Tenws nach dem Blatt. .Nein." sagte Ossendorff, in gro ßen Augenblicken wird die Zeitung öf fentllch vorgelesen. Setzt Euch. Ihr andern. Du Richard nimmst Dir eine frische Cigarre, und ich will vorlesen. ftä habe nämlich von solchen Pracht, leistungen unserer Journalistik ein:n dovvelten Genuß. Erstens ' interessirt mich der Inhalt, wu ich ehrlich gepelzen. will, nicht weniger als Dich, ltebe Tante, und zweitens genieße ich die Reporterstilblüthen, Also Ruhe: Der Mörder ist verhaftet. Endlich ist es den rastlosen Bemiihnngerz jsohtter Pouzeioraane oura? eine oer aiai jcuu? sten Combination;' gelungen, 'äuf die X. 1 ' cm" ''.'a'i.yt' ?pur 06 wayren. coroers zu lvtt!men.. Die Untersuchung-, wurde mit aller Heimlichkeit, geführt, und in der-

felben Stunde, alö die Kette aller Beweise sich ohne Lücke, ineinanderfchloß, fiel auch das Netz der Sicherheitsorgane über dem ahnungslosen Verbrecher zusammen. Der Mörder ist verhaftet, und unsere Mitbürger können ruhig schlafen. Im Grunewald können die Freunde der Natur nun wieder, sorglos den Ozon athmen, und die gefiederten Sänger brauchen nicht mehr zu fürchten, daß Mord den Frieden des Haines stören werde. Schon am Freitag

Hören Sie nicht, van Tenius. w:e da eine andere Feder einsetzt? Die Einleitung war von einem poetischen Reporter; jetzt kommt das Aktenmalerial. das ein Wachtmeister gesammelt hsi. Ich sage ja, unsere Wachtmeister! Ich lese schon weiter, Tante! schon a.n Freitag befand sich die Polizei im Besitz wichtiger Nachrichten. Zerpen hatte die Gewoonheit. Um Portemonnaie bei sich zu tragen. Sein Kleingeld steckte in der Westentasche, das übrige in der Hosentasche. Etwas Kleingeld hatte man noch bei ihm gefunden, die Recherchen nach dem Portemonnaie konnten also aufgegeben werden. Dagegen meldete sich der Uhrmache? F. Siebenlist, Potsdamerstraße 25c, und bekundete, daß Zerpen seit einem halben Jahre eine werthvolleDamenuhr in seinem Uhrtäschchen trage. Eine Remontoiruhr auf 15 Rubinen mit goldenem Deckel, der aus kleinen Diamanten das Monogramm S. B. führte. Zerpen hatte dieses Uehrchen kurz vor Weihnachten zur Reparatur gegeben und nach Neujahr abgeholt. Er habe für die Reparatur Mark 7.50 bezahlt. Dieses Uehrchen nun war bei der Leiche nicht gefunden worden. Es galt nun, diese goldene Damenuhr mit dem Monogramm S. B. zu entdecken. Ein alllcklicher Umstand kam den fieberhaft arbeitenden Organe der öffentlichen Sicherheit zu Hilfe. Bei einer Schlägerei zwischen betrunkenen polnischen Erdarbeitern wurde ein Mann Namens Johann Twardki verhaftet, in dessen Taschen sich em Psandschein auf eine goldene Damenuhr vorfand. Die glückliche Kombination tauchte sofort im Hirn des zuständigen PolizeikommissärS auf. Gestern Abend machte er sich auf die Suche des Pfandleihers. Wer beschreibt seme Ausreaung, als er die gesuchte Uhr vorfand und der bestürzte. Pfandleiher ihm auf strenges Zureden eingestand, ein polnischer Arbeiter habe das werthvolle Objekt mit sichtlicher Verlegenheit zu ihm gebracht! Da Twardki bereits inHast genommen war, konnte der Polizeitommlssar aanz gemächlich zum Unterfuchungsrichter gehen und ihm die Sache mittheilen. Heute früh ist mit Twardki das erste Verhör ausgenommen worden. Er glaubte anfangs, es handle sich nur um die Schlägerei, und machte so weit ehrliche Angaben. Plötzlich wurde ihm die. Uhr unter die Augen gehalten, und von diesem Augenblick an verstrickte er sich in ein Labyrinth von Lugen. Zuerst wollte er die Uhr aus der Landstraße von Fnedenau gefunden haben. Dann nahm er diese Aussage zurück und redete sich mit dem berühmten Unbekannten aus, der ihm die Uhr geschenkt hätte. Naturlich wurde ihm kein Glauben geschenkt und der Uzeter suchunasrichter rief unvermittelt: Twardki. das ist die Uhr des Zerpen! Sie sind sein Mörder! Twardki sank bei diesen Worten fast ohnmächtig auf einen Stuhl nieder. An seiner Thäterschaft ist kem Zweifel mehr, und wir fehen einem sensationellen Prozeß ent gegen, über den wir, wie unsere Leser voraussetzen dürfen, u. s. w. u. s. w. Johann Twardks jst polnischer Nationalität, katholisch, unverheirathet, Wi unddreißig Jahre alt. Seinem gut' mllthigen Gesichte nach würde man ihm die schauerliche That nicht zutrauen. Er ist bereits für das Verbrecheralbum photographirt worden. Die ganze Bevolkerung wird mit einem Gefühl hoher Genugthuung erfahren, daß es noch Kriminaldeamte in Berlin gibt." Ossendorff hatte die thatsächlichen Angaben mit gespannter Äufmerksam seit gelesen, den Schluß des Berichts wieder mit dem Tone eines Markt schreiers. Dann lehnte er sich zurück und sagte: Na, van Tenius, was halten Sie davon VDa? klingt ja Alles ganz logisch. ober ..." ..Nicht wahr?" rief Ossendorff. Ich möchte darauf schwören. Und er ist es coch nicht!" Ban TeniuZ erhob sich langsam. Es ist ein merkwürdiger Fall. Sie werden es mir nicht übel nehmen, aber es drangt mich, die Vertheidigung die ses Polen zu kriegen. Ich mochte nichts versäumen. Ich will noch heute den ersten Schritt thun." Bravo, van Tenms!" rief 'Offen dorff. Das freut mich von Ihnen!' r:. üfui i. ' i r liilslanir naym eine flkij$ Haltung an, uny Marianne blickte er staunt bald auf ihren Mann, bald auf den Freund. Vetter Richard lachte und sagte: Wenn wir S auch so aut hatten! Aber unsereins würde kurios angesehen werden, wenn er sich bn einer Sache, und das wird doch eine Sache; selber' melden wollte und sagen:, die möchte Ky kriegen. Bei Rechtsanwälten ist das so. sagte die Stiftstante recht freundlich. Man- darf nicht ungerecht sein,. In der Richtercarrier ist das fast wie beim UKilüar." Sehen Sie, van Tenius," rief Ofsendorff. jetzt hält Sie unsers gute Tante schon für etnen Streber, wei Sie gegen Polizei und Untersuchungs richte? vorgehen vzollen,. Können, Sie wirklich heute noch was thun? .Ich hoffe. Dann darf ich Sie nicht halten Grützen Sie Twardki von mxr Wieder begleisete MsiaiW Ui Freund in den Corridarl Aus Wiedersehen!? ' sagte sie. und reichte ihm die and. Sie .sind so irregt. Jst es denn etwas so Großes?' ' Ja wohl, gnädige Frau," :

UND retn gutes Wort' zum Abschied?" Van Tenius flüsterte:

Ohne Phrase. Ich möchte für Sie sterben können." Das wäre mir nicht genug. Leben!" Van Tenius hielt ihre Hand in der . seinen und blickte ihr ernst in die Augen. ann sagte er leise und sest: j Also leben!" Fünftes Kapitel. Zu Fuß ging der Rechtsanwalt den weiten Weg nach Hause. Die Stirn gesenkt, als ob er über ein wichtiges Geschäft' nachdächte. Es war kurz nach sieben Uhr, als er in einem Strom von heimkehrenden Spaziergängern das Brandenburgerthor passirte. Unter den Linden wurden immer noch von abgenützten Stimmen Extrablätter ausgerufen. Auch van Tenius kaufte ein Blatt, steckte eö mit einem zerstreuen Lächeln ein und wandte sich der Dorotheenstraße zu. Dort wohnte der Beamte, der nach seiner Vermuthung die Untersuchung gegen Twardki führen mußte und mit dem er außerdienstich sprechen wollte. Er traf den Richer nicht zu Hause und ließ seine Karte mit einigen Worten zurück. Dann berat er sein gewohntes Bierhaus. Heute nur ein Seidel, Herr Rechtsanwalt?" fragte der Kellner, als van TeniuS bald wieder aufstand und den Betrag auf den Tisch legte. Ja, ich habe noch eme Verabredung. Ich komme nachher wieder. Viel eicht!!" Auf der Straße preßte van Tenius die Lippen ärgerlich auf einander. So weit war es also mit ihm gekommen. Er antwortete einem Kellner mit einer Lüge. Das kann gut werden. Grimmig ging er die wenigen Schritte bis zu seiner Wohnung. An der Ecke der Kirchstraße hatte er sich drei Treppen hoch eine herrschaftlich moblirte Stube bei einer verwittweten Kanzleiräthin gemiethet. Hier unten die Pferdebahn, das war freilich ein prosaisches Ding. Und doch, er wußte, daß er jederzeit nach Charlottenburg fahren konnte. Ossendorff s wegen hatte er sich so nahe an Stadtbahn und Pferdebahn niedergelassen. Seine unbemittelten Clienten aus dem Osten und Norden konnten ihn am Ende auch hier erregen. Früher, als er am Ende der Chausseestraße wohnte, war es für die Gegend der Frankfurter Linden noch unbequemer gewesen. Und am Ende, wenn er ein bischen an sein eigenes Behagen dachte, war er darum gleich ein schlechter Mensch! Jetzt freilich . . . Seine Stube und die kleine Kanzlei, die nach dem Hofe zu lag, besorgte ihm die alte Wirthin, die Wirthin eines besseren Schreibers, der mit dem Titel eines Kanzleiraths pensionirt worden war. Eine gute Frau, die nur zu oft und zu ausführlich über ihr Fußleiden klagte. Und eine Nichte hatte sie bei sich, halb als Dien.stmagd, halb als Gesellschafterin, die manchen Miether gefesselt hätte. Ein stattliches Weibsbild, so groß wie van Tenius. schwarzhaarig und schwqrzauqiq wie eine spaNische Jüdin und dabei slaumbackig, ustig, neugierig und zudringlich wie ein verliebtes Bauernmädel vom Rhein. Als van Tenius seine Stube betrat. fand er die Nichte, die vor scinem Schreibtisch stand. Er schrak fast zusammen, so unangenehm berührte es ihn heute. Da lag verschiedenes herum, was sie nicht zu sehen brauchte. Mariannens Bild. lnd dann,- drin, im Schreibtisch, da waren feit ein paar Tagen wichtige Papiere verschlossen. Bekenntnisse, Gestandnlsse, was noch gar. Und ihre Briese!,.. Natürlich hatte die sichte geglaubt. fr würde wie immer am Sonntag erst um. Mitternacht nach Hause kommen, und hatte sich'S in der behaglichen Vorderstube bequem gemacht, oder hatte in seinen Papieren gestöbert. Unhöflich genug fuhr er sie an: Ich irre mich doch Wohl nicht? Da jst doch meine Stube" (Fortsetzung folgt.) Der Vvqnhoi'Tunlltk, Der drittlängste Tunnel unseres öandes ist der Jvanhoe - Tunnel, welcher von Busk, einem etwa 15 Meilen westlich von Leadville, Col., belegenen Flecken, durch den Rücken dex Rockn. Mountains nacö Jvanhoe. einer ande; ren kleinen Ortschaft auf der Westseite de5 Gebirges, führt. Dieser Tunnel erspart der Colorado Midland Eisenbahn das Ueberschreiten des Hagerman - Passes aus einer siehen Aeitten langen uno an kurven eoenzo remzen. wie steilen Geleisstrecke. Seine Länge betragt 9400 Fuß und wd er nur hon dem berühmten Hoosac- sowie dem Bowlder Tunnel in Montana übertreffen, welch' letzterer 9700 Fuß mißt. Busk. der Anfangspunkt des Tunnels, liegt in einer Höhe von 10.800 Fuß. d. h. um nicht weniger als 7,160. Fuß hoher, als Goeschenen, wo. der St, Gotthard - Tunnkk ' in ' die Alpen dringt, 'und um 7,044 Fuß höher, als Airolo,' der Endpunkt dieses Tunnels auf der italienischen Seite. Der Gebirgsweg über den St. Gotthard - Paß mißt 22 Meilen M her Tunnel 9 1-4' Meilen, in der Länge, so daß also durch den "Letzteren' 123-4 Meilen gespart werden. Im Verhältniß zil, seiner Länge wird durch den Jvanhoe Tun1$ mehr gespart, 'denn derselbe mißt uicht ganz zwei Meilen, die Eirt.fernun zwischen Busk unh Jvanhoe wird uin, mehr a!S sieben Meilen verringert " Dem Baucontract zufolge ist der Tunnel bei einer Höhe von 21 Fuß im Lichten 15 Fuß weit; um aber die .M zer hineinbringen zu können, mußte daZ Gestein 23 Fuß tsAoU in der Höhe und 18 Futz 9 Zoll m der Weite gebrochen werden. , Von den gewaltigen Gesteinsprengungen,' welche der Bau nojort dig machte.' wird die Mittheilung, fcaft täglich 200Pfüntz Pynamit'Ml) 800 Fuß Mndschnuy drbkaüctzt wurden, einen ungefähren Begriff eben. Beim

au Der ersten 1500 FuH bereiteren Wasser und loses Gestein unerwartete Schwierigkeiten und die zu Rathe gezogenen Mineralogen konnten sich anfänglich die Unterbrechungen der soliden Felsformation in einer Tiefe von 500 bis 750 Fuß nicht erklären. Eingehende Untersuchungen, ergaben, daß die in dem Wasser enthaltenen Säuren auf zahlreichen Stellen Rinnsale durch den weichen Talk und Granit gefressen hatten; wurde nun von unten eine Oeffnung gemacht, so stürzten die losen Massen von oben in den Tunnel.

Die Entsernuna des Gerölls und das Ausflicken des Tunnels verursachte ungemein viel Arbeit, die durch das Auspumpen des in bedeutenden Massen an 100 Gallonen in der Minute einfließenden Wassers noch in hohem Grade verzögert wurde. Wo das Gebirae weiche Stellen aufweist, ist der Tunnel mit 12 bei 12 Zoll starken Holzern verzimmert worden, im festen Gestein fehlt die Verzimmerung. Elektrisax Boaenlichter welche in der Entfernung von 80 Fuß von einander angebracht waren, lieferten während des Baues, die Beleuchtung und mehrere starke Lustmaschinen versoraten die tief in der Erde arbeitenden Männer mit dem nöthigen Ozon. Acht Bohrmaschinen, welche mittels compri mlrter Lust getnebenj wurden, waren auf beiden Seiten: ununterbrochen in Thätigkeit; ihre Leistungsfähigkeit belies sich auf durchschnittlich acht Fuß per Tag. Die Steiauna der Bahn über den Haaerman - Paß belief sich auf 3 Procent, diejenige des Tunnels dagegen beträgt nur 1.41 uf je 100 Fuß. Vor der Eröffnung deS Eisenbahnbetriebes werden beide Oeffnungen des Tunnels mit gewaltigen Thoren versehen werden. um den Schnee fernzuhalten; auch wird der Tunnel auf mehrere Hundert Fuß von jedem Ende mit Dampf gebeut werden. Es werden Arranaementä getroffen, welch den Locomotiden das Einnehmen von Kohle mehrere Meilen vor der Einfahrt in den Tunne! ermöglichen, so daß alle Zuge den Letzteren ohne Aufenthalt passiren können. ' Milan'S Briefe. Politisch ist der Besuch des Königs Alexander von Serbien in Konstant!nopel zwar ohne Ergebniß geblieben, doch hat die Anwesenheit des Sohnes des Ex-Königs. Milan am Bosporus für den Letztern emen personlichen Erfolg gehabt. ES war dies eine delikate Privatangelegenheit, die mit Hilfe des Sultans geregelt wurde. Milan hatte mit der Frau des seroischen Diplomaten Christus schon vor Jahren ein intimes Verhältniß unter halten. Dieses wurde von dem lockern Milan auch dann noch einige Zeit fortgesetzt, als sich Christus von seiner Fr.au scheiden ließ. Die frühere Frau Christics, eine Tochter des kaiserlichtürkischen Architekten Joannides Ej fendi, lebt seitdem in Konstantinopl. Als nun der serbische Ex-KLnig vor einigen Jahren dort weilte und das Verhältniß wieder anknüpfte, blieb dies nicht ohne Folgen. Die Geliebte Milan's wurde Mutter eines Knaben. Dieses Ereigniß führte zwischen ihr und dem Konig zu einer regen Korrespondenz; Frau Artemisia Joannides kam auf diese Weise in den Besitz von elf Briefen, in denen sich Milan als den Vater des Kindes bekannte und ihr eine größere Abfertigung man spricht von 500,000 Francs versprach. Während, der Anwesenheit des jungen Königs in der türkischenHuptstadt war nun der in feine? Begleitung befindliche Bautenminister General Zdrawkovics mit der Erledigung der Angelegenheit der Zurllckerlangung der Briefe gegen eine Abfertigung beauftragt. Diese schritte führten anfätt'ilich zu keinem Erfolg, trotzdem man türkischerseits auf die Familie der Frau einen starken Druck ausübte. Bei den Verhandlungen ist es sogar zwischen dem kaiserlichen Kammerherrn Raghib Bey und dem Bruder der Frau Artemisia zu einer sehr dramatischen Scens gekommen. Schließlich mußte aber die Familie dem energischenDränan nachgeben; die Frau erhielt für ihr Kind 6000 Pfd. und gab acht Briefe zurück. Für die fehlenden, drei Briefe, die sie leugnet, empfangen zu haben, mußte si$ e.m Papier unterzeichnen, in dem sie erklärt, daß. falls noch Briefe gefunden werden sollten, diese null und nichtig seien und weder sie noch ihre Familie davon irgend welchen Gebrauch machen würden. - - Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste iimt zwischen Chicago, Muwauree, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Puuman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den l Platzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiS consin Central die bedeutendsten Punkte rn Wisconsin berührt, mehr Geschäfts platze erreicht als irgend eine andere Linie :m ordwesten, daß der Speise viagen feiner ausgestattet ist als irgend einer oer anderen Linien. Für weitere AnSkunst als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nach ften Ticket Agenten oder en Ja,. C. Pond, Gsn. Pass. Agent, Milwaukee WiS. Verlangt Mucho'S Best Havanna ,taa." Gcnnan Fire Company of Illinois. Stock Company. Keine AsseßmentS. iedrkgste Raten. Henry Seyfried, General Azent, 29 Rtzrd knnslvan QU.

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Aenderung der Adresse. Trotz der Annahme der Präsidentschaft der Honduras National Lotterie

(der ehemaligen Louisiana Staats-Lotterie) roerde ich die Präsidentschaft der Gulf Coast Ice and Manufacturing Company von Aay St. LouiZ, Miss.,'

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