Indiana Tribüne, Volume 17, Number 328, Indianapolis, Marion County, 16 August 1894 — Page 2
Jnbiana Tribüne. Erscheint Tägllch und SonntagS.
Ite tSgNche.Trtdüse kostet durch, den Tröge, ÜSentl per Woche, die eonntagTrtbüne- I Zentl per Ooche. Beide zusammen IS Senk der Cent per Monath Per Post ,'igkschiSt in Vor bezahlung p' per Jahr. Osstce : No. 18 Süd Alaöa Str. Zndianapoliö, Ind., 16. August 1894. Oombardir.Luftschiss. Scho im Allgemeinen tauchen in den HundZtagm stets besonders viele ErfindungZpläne ' mehr oder we.nger, soliden Charakters auf. Voriges Jahr wurde dieser JÖuhin" durch die lhi cagoer Weltausstellung noch eztra begünstigt, und Heuer wirkt an Stelle der ietztereir der japanischchinesische Krieg in der gleichen Richtung ' Bereits hat eine Anzahl Amerikaner sozusa z?X ihre Angeln, in.' das ; Kriegswasser geworfen und' der japanischen' Regierung militärische Gründungen zum Kauf angeboten.' -Selbstverständ-lich smb auch Erfinder der Ex-Welt-ausstellungsstadt darunter, die niemals zu den bescheidenen gehören. ; Der Chicagoer P. E. McDonnell (Präsident der McDonnell'schen Odo meter-Cömpa'gnie) ist mit einem Bom-bardir-Lustschiff auf den Plan getre-. ten, welches das schon öfter erörterte, aber nie der praktischen Verwirklichung nähergekommene Problem des Schleuds von Sprengstoffen aus Luftschiffen angeblich' zur endgiltigen Lösung bringt. i !' Auf diesen Gedanken kam der Erfin der, wie er sagt schon vor etwa 25 Jahren, aber erst vor einem Jahre zu spät für die Weltausstellung be gann er mit der thatsächlichen Zusammenstellung eines Modells. Etwa ein Drittel der Arbeithat er vollendet und übe? $8000 daran gewendet. Dann wurden seine Mittel zu knapp, als daß er sich die FJttsetzung leisten konnte. Sobald ihm aber noch Jemand beispringt, oder etwa die japanische Negikrung ihm auf Grund seiner Argumente und glänzenden -Verheißungen einen Vorschuß gewahrt, soll die großartige Mordmaschine ohna. Verzug fertiggestellt werden. Das Luftschiff wird aus Stahl, Holz und Hansschnur - bestehen.' im Ganzen 212 Fuß, fon'$ sein, mit einem Eentral-Durchmesser von 25 Fuß, und ungefähr die Gestalt einer Cigarre haben. Sein gesammtes Gewicht wird etwas über 6033 1-2 Pfund betragen. Die höchste Flug-Geschwindigkeit wird vom Erfinder auf 40 englische. Meilen pro Stunde veranschlagt. Es sind an dem Luftschiff der große Rumpf, die darunter befindliche' Kabine. die Treibräder und die Moioren zu unterscheiden!.'' Der mittlere Theil des Rumpfes bildet die Kammer, welche dasWasserstoff-Gas. den Hauptfactor beim Steigen.-, enthalten soll. Diese Kammer ' zerfällt wiederum in Zmischen-Abtheilungen, und diese ste ben unten mit Sperr-Ventilen in Verbindung, welche den Eintritt einer verstärkten Quantität Gas zulassen, dagegen den Austritt desselben verhindern. Die eigentliche Gaskammer steckt indeß wiederum in einer äußeren Hülle ode? Ausdehnungskammer, welche es ermöglicht, daß lin gewissen Höhen, in denen de? Luftd?uck .von außen vedeutend ve?mindert ist,"das Gas drinnen sich in genügendem, Grade ausdehnen kann. Gerade nuf diesen- Punkt legt der Erfinder besonderes Gewicht, a bei gewöhnlichen Luftballon-Appara-sich diese Idee nicht erfolgreich durchführen lasse, und die Ausdehnung des Gases bei vermindertem atmosphärischen Druck stets in solchen Fällen das Ergebniß sehr beeinträchtige." . Sine Vorwärtsbewegungs - Kraft tzi,'iü das Luftschiff durch eine mit Gasolin zu speisende Maschine oon 40 Pferdekräften, welche sich in der besagi;n Cabine befindet. Die Triebkraft von dieser Dampfmaschine wird nach d:n Treibrädern geleitet, und diese b:weaen daö Schiff nach irgend einer swünfchten Richtung., Denn ohne vollkommene Lenkbarkeit thut es der Erfinder natürlich nicht! Der Anstoß nach irgend einer bestimmten Richtung I:n soll lediglich durch den Winkel gelnnrn werden, in welchem die Schauuln od.'r Zungen de? Räde? die Lufk tressen. Nun, das. kommt aus die .rve an. 80.000 Kubikfuß Gas soll die Kamvut aufnehmen. Die Steigekraft des l'.'afts soll vollauf genügend -sein,' die Schwere zu überwinden, und die Moijrtraf t der Räde? dahe? vollkommen csreichen, um die erwähnte Geschwind:g!?it zu erzielen, und. außerdem d'e 'lkbarkeit vermittelst des GegendruckeLder äußeren Luft sichern. Zon einem solchen Schiff nun sollen Son$;n auf die. feindlichen .Heere und CtadteXgeschleudert werden, und die rcllstänoe Vernichtung des Gegners u kürzester." Zeit möglich' sein! : Dij 5tr!igsmaterialien 'sind gleichfalls! in d?r Cabine verwahrt, in welcher sich auch die zwei nöthigen Luftschiffer befinden, und von wo auZ die Steuerung co'.iirollirt wird. Bemerkt sei noch, dzß diese Cabine 12 Fuß lang. 8 Fuß breit, und. 7 Fuß hoch ist. und die Maschinerie darin .nur wenig Raum einnimmt. ' Ei wäre gar nicht daran zu denken. daß"'ein ' solches' BombardirLuftschiff von der Artillerie des Feindes getroffen werde; schon seine s.ü.ielle Bewegung würde dies aus-s-blikßen. Das Alle.'.. behauptet wenigstens der s-rfinver. 'der selbstverständlich den M.:nd sehr voll nimmt. ' Wenn er noch weitere $15,000 zur. Verfügung bil. so will er in kurzer Zeit das Schiff dienstfertig machen. Dann .mö??n die .HimmelSsönc- lUttzn,
Äus der LachSwett. Neben den Kabeljauen, den Makrelen und den Häringen haben die Lachse der Pacificküste in den letzten Jahren eine besonders große Bedeutung als allgemeiner Confum Artikel erlangt. Sie werden von Manchen den berühmten Lachsen auö den Gewässern von Maine und Norwegen, trotzdem diese bei Kennern als d zartesten gelten, nicht nur gleichgestellt, sondern sogar vorgezogen. Die Lachse von Califo? nien und Oregon tteten auch am zahlreichsten auf. Ein Blick in die Lachswelt des Stil, len Oceans zeigt allerhand Interessantes. Es ist allgemein bekannt, daß der Lachs, obwohl ein Meerfifch, im Süß. Wasser ebenso gut leben kann, wie im Salzwasser, daß er sein Wachsthum im Meer durchmacht und in die Flüsse zum Laichen kommt. Viele wissen aber nicht, daß sein Aufenthalt im SüßWasser nur eine lange, vollständige Fa sienzeit für ; ihn ist. Wenn der Lachs aus dem Ocean eintrifft, ist sein Bauch oft durch Seeczarnelen, sowie durch Stinte und sonstige kleine Fische gewaltig ausgedehnt,' aber stets kehrt er mit völlig leerem Bauch und unglaublichem, Appetit in das Meer zurück, wo er sich miede? einen Fleisch- und Fettvorrath erwirbt, mit dem er bei seinem nächsten Sommeraufenthalt im - Süßwasser bestehen kcmn. Untrügliche Beweise hierfür hat der Bundes '- Fischereicommissär Livingstone Stone schon, vor 17 Jahren gefunden. Derselbe ließ damals an der Fischbrutstation am McCloudflusse einig: Tausend Lachse normaler Größe offnen und die Leiber untersuchen, und in. keinem einzigen Falle fand sich eine Spur von Nahrungsmitteln im Bauch. Dasselbe Ergebniß zeigte sich, als man dor mehreren Jahres am Columbiaflusse in einem Einmachegeschäft 90.000 dieser Thiere untersuchte. Merkwürdig ist auch daö Sterblichkeitsverhältniß bei den Lachsen währcnd der Laichzeit. Diese Sterblichkeit ist eine so große, daß lange Jahre hindurch von Manches versichert wurde, kein Lachs könne noch eine NachLaichzeit hindurch am Leben bleiben. Auch derj genannte Fischereicommissär theilte eine Zeit lang diese Ansicht, die indeß als irrig nachgewiesen, worden ist. Man markirte Hunderte zuerst in einer Brutanstalt behandelte Lachse vor ihrer Loslassung,' indem man in die Rückenflosse eines .jeden Thieres eine Kerbe vonder Form eines lateinischen V schnitt. ' Es stellte'sich' ein guter Procentsatz dieser Lachse' wieder ein. Von der Spring- oder Schnellkraft des Lachses - haben Viele noch heute übertriebene Vorstellungen. Sprünge von 18 bis 20 Fuß oder mehr existiren nur im Lischerlatein", das bei uns ja oft noch gefährlicher" ist, als das Jägerlatein. Ein Sprung von 10 bis 12 Fuß ist'daS Höchste, was wahrheitsliebende Kenner zugeben. Nichtssagende Ausnahmefälle sind es. wenn die betreffende Fläche schief abfällt und das Thier, sich mit seinem Schwanz weite?helfen kann. Freilich kann es sich bei einem Sprunge eine große Wucht geben, und schon Mancher ist, von einem aufschnellenden gefangenen Lachs getroffen, in das Wasser geschleudert worden. In besonders großer Menge kommen die Lachse den McCloudfluß (durch den Sacramento) und den Columbiafluß (in Oregon) herauf. Sie erscheinen nicht alle gleichzeitig, nach und nach kommen aber! Hunderttausende, und jeder findet sein zusagendes Plätzchen. Die großen Lachen des McCloudflusses sind manchmal ganz schwarz vonLachsrücken, und mitunter hat man mit einem einzigen Zuge eines Schleppnetzes 1000 aus einem solchen Psuhl gezogen, und 'Beobachter zahlten in einer einzigen Minute 130, welche aus dem Wasser aufschnellten. Mehrere -Wochen hindurch kommen d!e Schwärme der laichenden Lachse an und dann steht das Fischen in seiner Glorie,' Nur Morgens und Abends ist indeß etwas anzufangen; in der übngen Zeit liegen die Thiere tief auf dem Grunde des Wassers. Die Neukömmlinge' können, schon durch einen Lappen bon rothem Flanell oder durch eine Fliege zum Jn-die-Höhe-springen veranlaßt werden. Sie scheinen für das Roth eine ähnliche Idiosynkrasie zu ha ben, wie der Stier! Niemals während des Laichens beißen die Lachse an Haken an. Am Columbia und den anderen Flüssen OregonS hat man zwei bestimmte Lachsfang - Saisons; die erste beginnt im Juni und dauert bis zum 1. August. Die andere geht von etwa Ende August biö Mitte October. Die in der Herbstsaison gefangenen Lachse sind im Durchschnitt 10 Pfund schwerer, ! die anderen. ' Das Laichen der Lachse dauert vom August bis zum December. Ueberall inder Welt trifft man heutzutage Lachs - Conserven aus Californien und Oregon an. Das erste Emmachegeschäft wurde 1867 am Columbiaflusse angelegt, und das Jahr 1832 war bis jetzt das großartigste in dieser Beziehung für . die ganze Küste des Stillen OceanS. ' Seitdem ist nur' noch ungefähr 'die Hälfte' der ' damaligen Einmachegefchäfte im Betrieb. Es werden neuerdings Schritte gethan, dem maßlosen Lachsfang ein Ziel' zu setzen.
Ein ttapitl von der Schlfffahrt. ' y i l .DU Rhederei hat in ganz kurzer Zeit eine zwiefache Wandlung durchmachen müssen: den Uebergang vomSegelschiff zum Dampfschiff und den vom Holzschiff zum Elsenschiff. Das ist zusam. mengetroffen mit der großartigsten Zunahme der Seetransporte, die die Geschichte innerhalb einer kurzen Periodc nachweisen kenn. Ob eine gleiche Zunahme auch in Zukunft noch stattfinden wird, vermag heute Niemand zu sagen. Mancherlei Gründe mögen da, für sprechen, daß In mehreren TranSportzweigen im Laufe der Jahre starke Rückschläge eintreten werde. Indessen
oars man mit Sscherheii elwaktenda stets die Ausfälle auf der einen Seite durch größere Transportmengen auf der änderen ausgeglichen werden und daß der Aufschluß, neuer PryductionS und Consumtionsgebiete . ein e Abnähme der Schifffahrt' verhindern wird, wenn es auch fraglich ist, ob auf die letzten Jahrzehnte mit ihrer schnellen Zunahme nicht eine Periode mit langsamerem Wachsthum folgen wird. Die Wandlung im Schiffsbau ist hervorragend England zu Gute gekommen. Für eiserne Schiffe hat kein Land größere natürliche Vortheile als England, weil eS Eisen und Kohlen in nächster Näbe seiner dielen Häfen be sitzt. Die Dampfer finden in den englisÄen Häfen sogleich die geeignetste Kohlt, und von hier aus muß eine Hilfsjlotte die Kohlen nach all jenen Stationen der Welt bringen, wo die Dampferflotte ihrer bedarf. In Rhederei und Schiffsbau wuchs daher von Jahr zu Jahr die Ueberlegenheit Englands. - Die-Amerikaner und Franzosen, die diesen Gang durch künstliche Mittel . verhindern - wollten, haben nichts daran zu ändern vermocht. Die Deutschen.die auf sich selbst gestellt blieben und von vornherein die Gewißheit hatten, daß nur Fleiß und TUchtigkeit sie durch den schweren Kampf ums Dasein führen würden, haben nicht nur ihren Platz behauptet, sondern auch noch gebessert. Ganz besonderS die günstigen Bedingungen des englischen Schiffsbaues haben die britischen Werften, zur Fabrikationsstätte für beinahe den ganzen Erdball gemacht; wiederum ist es nur Deutschland, dessen Schisssbau, obwohl seine Häfen weder in der Nähe von Eisen-, noch von Kohlenlagern sich befinden, Fortschritte gemacht hat; er ist der zweite der Welt und folgt unmittelba? auf den englischen. Mit jenem Ueberqewicht des englischen Schiffsbaues ist indessen für die Rhederei der ganzen Welt ein ganz empfindlicher Nachtheil verknüpft gewesen. Bei der rapiden Umgestaltung der Handelsflotte der Welt steigerten die englischen Werften ihre Produktionssähigkeit außerordentlich. neue Werften entstanden, und so wurde selbst in flotten Zeiten kaum die ganze. Leistungsfähigkeit ausgenutzt; kamen schlechte Zeiten für die Rhederei, so bot der Schiffsbau Alles auf, um fremde Elemente zur gesellschaftlichen Betreibung eines Schisfsunternehmens zu gewinnen, ja es betrieben die Werften selbst die Rhederei mit unverkauft gebliebenen Schiffen. DieL ist für die Rhederei unheilvoll gewesen und hat geradezu einen Interessengegensatz zwischen Rhedern und Schiffsbauern hervorgerufen. Seit 1831 weisen nur die Jahre 1884 bis 1837 eine Einschränkung des Schiffsbaues auf. Damals besserten sich die Geschäfte der Rhedu; seitdem aber scheint auch ein andauernd tröstloser Gang der Rhedereigeschäfte keinen Rückgang des Bauens mehr deranlassen zu können, in Folge dessen bleibt das Angebot von Schiffen im Frachtenmarkt übermäßig groß." Gebaut sind in Großbritannien in den
letzten dreizehn Jahren: 1881 1.000.000 Rig.-Ton. 1832 1.200.000 1883 1,220.000 1884 750.000 1885 550,000 1886 473,000 1887 578.000 1883 903.000 1889 1.332,000 1890 1,262.000 1891 1.272,000 1892 1.280.000 1893 . 917.000
Man könnte hieraus schließen, daß das Jahr 1893 einen zweiten Rückgang, ähnlich wie den von 1834 bis 1887 einleitete. Dem ' scheint , jedoch durchaus nicht so zu sein. - Die kleine Abschwächung der Vauthätigkeit scheint vielmehr im Jahre 1894 schon annähernd wieder ausgeglichen werden zu sollen. Vom Stapel gelassen sind im ersten Halbjahr 1894 schon 504. 513 T.. im. Bau aber waren am 30. Juni 1894 333 Dampfer mit 665,584 T. Vr. und 60 Segelschiffe mit 52.620 T. gegen 260 Dampfer mit ?15. 791 T. Br. und 92 Segelschiffe mit 93.324 T. Auch unter Contrakt" man bezeichnet damit Bauverträge, deren Ausführuns noch nicht begonnen hat war am 30. Juni 1894 eine erheblich größere Flotte als gleichzeitig im vergangenen Jahre, nämlich 165.933 Reg. T. gegen 120.763 T. Auch hier bemerkt man, daß der Bau von Segelschissen, der vor einigen Jah?en, als 'die Kohlenpreise so sehr gestiegen waren. erheblich zugenommen hatte, wieder abnimmt. Es ' waren 6000 T. Segler weniger unter Contrakt, dageaen 51,000 T. Dampfer mehr. Das Jahr 1894 wird wahrscheinlich allgemein den Dampfern oaö Uebergewicht über die Segler bringen. Es ist überraschend, in wie kurzer Zeit sich dieser tiefgehende Umschwung vollzoen hat. Im Jahre 1831-gab es neben nur. 4,800,000 T. Dampfern noch 13.911.000 T. - Segler. Seitdem ist bis Herbst 1893 der Tonnengehalt der Dampfer. auf 9.674,000 gestiegen.während der der Segler um ein Drittel kleiner geworden und auf 9.829.900 T. gesunken ist. Im Herbst 1894 werden sie voraussichtlich endgiltig und für immer den Vorrang an die Dampferflotte abgetreten haben. Turpttt'S L?kordmaschine. Nach den Angaben der France Mi-litaire-ist Turpkn's.' mysteriöses Schnellfeuergeschoß, über welches kürz lich so viel Aufheben, gemacht' wurde und welches gegenwärtig der französischen -Armee Commission für Erfindüngen'. zur .Prüfung' vorliegt, ein Streugeschoß nach, Art der. Sh?apnels, jedoch in erweitertem. Sinne. Ein ursprünAlicheSEinheitShrojeclil wird mit-' tels eine besonderen Pulve?s anstnem eigenartig construirten Rohre lancirt; in einer zM VsttfernMa cre-
pirl es selbstthätig in der. Lust und entsendet seinerseits eine Anzahl Geschösse, die es in seinem Innern barg. In einer weiteren Entfernung wiederholt sich der gleiche Vorgang, jedes der nunmehrigen Theilgeschosse lost sich in
eine Anzahl kleinerer Projectile auf u. s. f. Durch dieses Princip will Turpln dahin gelangen, eine so außerordentlich große Zahl von Projectilen auf einen gegebenen Raum zu vertheilen, daß Alles. was sich auf demselben befindet, nothwendiger Weise getroffen werden muß. Die , France Militaire" beeilt s.ch übrigens, hinzuzufügen, daß es sich vorläufig noch gar nicht um eine fertig: Erfindung, sondern blos um daS hier kurz skizzirte Princip" handelt. Turpin scheint noch immer von der Angst besessen zu sein, die Prüfungs-Commis sion oder das Kriegsministerium könne ihm sein geistiges Eigenthum entwenden und sagen: WaS Sie uns da bringen. ist nicht neu; es ist in der Theorie längst bekannt und findet in den Raketen der Feuerwerke täglich Anwendung. Darauf wolle dann der mißtrauische Mann antworten: Nun gut, wenn die Sache so leicht und altbekannt ist. so macht sie doch selber! Vorläufig soll der Untersuchungs - Ausschuß Herrn Turpin beauftragt haben, ein Constructionsprogramm zu entwerfen, das dem Bau von Geschütz und Geschoß z Grundlage dienen soll. ,. föom Jnlande. Eimer Gramer, ein nahe Moorehouse, Mo., ansässiger Farmzr, starb innerhalb fünfMmuten nachdem Genuß eines Stückchens Wassermelone. Die Frucht war ohne Zweifel vergiftet. Im Alter von 72 Jahren ist zu Richmond, Mo., Richter I. C. Hughes gestorben. Er war einer de: angesehendsten Anwälte im nordw:stlichen Missouri, vertrat Ray County drei Termine ,n der Legislatur, war acht Jahre lang Probatrichter und zwölf Jahre Vorsitzender Richter des CoantyGerichts. Eine Entschädigung forderung in Höhe von $31,016 hat F. W. Hawley von Rochester gegen den Staat New gork anhängig gemacht, weil ihm auf Anordnung der anitätsbehörden 150 Stück Vieh. Elches angeblich mit Tuberkulose behaste: war, getödtet worden sind. Durch einen Blitzschlag in Brand gesteckt wurde in Liberty. Mo., das Haus der Frau F. E. Cowles. Als die Nachbarn herbei eilten, um-daö Feuer zu löschen, fanden sie in dem Hause Falschmunzer-Werkzeuge und falsches Geld vor. Der Sohn der Frau wurde als Falscher verhastet. Durch den Strang hingerichtet wurde in Pottsville, Pa., Harry Manfredi, welcher vor einiger Zeit in East Mine, Schuyler County, Pa., den George Ochs ermordet hat. Manfredi hatte be: Ochs logirt und einen ver brecherischen Angriff auf Frau? Ochs vollfuhren wollen; Ochs war ihm en! gegengetreten und bei dem Kampfe, der sich entspann, wurde Ochs von seinem Gegner erschossen. Der Geldschrank im Postamt zu Edaewood bei Loulstana, Mo. wurde nächtlicher Weile von Einbre chern gesprengt, welche $15 in baarem Geld, Briefmarken im Werthe von $30 sowie mehrere Checks und Noten an sich nahmen. Auch dem Laden von McCune & Co. wurde ein Besuch ab gestattet. Zum fünften Male innerhalb weniger Wochen ist rn Bowen, Jll.. der Laden von Nash Lros. cus geplündert worden. Jnitzesammt haben die Räuber, die ihr Handwerk aus dem! ff zu verstehen scheinen, Waaren im Werthe von $2000 eskamotirt. Auf ihre. Ergreifung ist eine Belohnung
ausgesetzt worden. Etwa 700 Indianer bei West Superior, welche wie alljährlich, die Erlaubniß erhalten haben, die Rt-' servation verlassen zu dürfen, um sich durch Beerenpflllcken Geld verdienen zu können, haben sich geweigert, weiter zu arbeiten, wenn ihr Lohn nicht erhöht wird. Peter Geiger und dessen Frau sind in White, S. D., unter der Anklage verhaftet worden, eine von ih-nen-adoptirto Tochte? in schandbarer Weise mißhandelt zu haben. DieFrau, welche den Mann bei den unnatürlichen Verbrechen unterstützt haben soll, wurde leider nur zu einer Ordnungsstrase verurtheilt, während' der Mann unter $500 Bürgschaft vor den Großgeschworenen zu erscheinen hat. Viele der Deutsch-Russen aus der sogenannten Nord-Topeka-Colonie" in Shawnee County. Kas., haben wegen der schlechten Zeiten beschlössen,, in ihre frühere Heimath am Kaspischen Meere zurückzukehren. 40 derselben,' Männer, Frauen und Kinder, sind bereits nach New Aork abgereist, von wo sie über Antwerpen nach Süd-Rußland zurückkehren werden. Andere werden bald folgen. . James Demery, welche? im Dienste von John N. Jones in Detl Rapids stand, knüpfte ein Liebesve?hältniß mit Frau Jones an und die Folge war, daß das Paar entfloh und in i Sioux Falls anlangte. Beide wohnten im Park-House als Mann und Frau und zu gleicher Zeit erhob die! Frau, eine Scheidungsklage. Da erschien aber ihr Mann auf de? Bildfläche und' ließ Demery wegen Ehebruches verhaften. - In Ermangelung von Bürgschaft sitzt letzterer im GefängNisse. . Der. englische Dampfer .Culmore-, dessen Cavitän, Graham, kürzlich' über Bord gerissen wurde und ertrank, ist beim Auslaufen von Baitimore nach Port Antonio bei Smith Point mit einem Schooner zusammengestoßen und hat dabei seine zwei Maslen.und seinen Rauchfang, die durch den 'Klüverbaum des Schoonerö' weggerissen wurden, eingebüßt. Was aus dem Schyymx. geworden, ist noch unbekannt : ... - -V r .
Die Grand T r u n k B a h.n von Canada hat schon seit einer Reihe von Jahren die Altersversorgung für ihre Angestellten 'eingeführt. Sie zieht von dem Gehalt jährlich 2 1-2 Procent ad und trägt aus ihren Einnahmen die gleiche Summe bei. Eine Nachahmung dieses Beispieles würde den Bahnen in den Ver. Staaten ohne Zweifel eine mehr stabile und zuverlässige Klasse von Arbeitern geben. Mit einer interess anten Frage werden sich demnächst die New Yorker Gerichte zu beschäftigen haben. Ein vor zwei Jahren eingewanderter, junger gebildeter Ungar, mit Namen Marcuö Braun, wollte sich nämlich feine sogenannten ersten Papiere ausstellen lassen. Der betreffende Gerichtsclerk fertigte eins der bekannten Formulare auS und forderte dann den zukünftigen amerikanischen Bürger auf, seinen Namen darunter zu setzen. Als aber Braun las, daß er allen fremdländischen Potentaten und in's Besondere dem Kaiser von Oesterreich" abschwören sollte, da warf er sich in die Brust und erklärte stolz, das könne er nicht, ohne sich eines Meineides schuldig zu machen, denn als Ungar sei er nickt der Unterthan des Kaisers von Oesterreich, sondern! des Königs von Ungarn. Er suchte dem Clerk den Grund seiner Weigerung noch näher zu erläutern, allein der Beamte bestand auf seinen Schein und weigerte sich entschieden, den Kaiser von Oesterreich zu streichen und den König von Ungarn an seine Stelle zu setzen. Nunmehr wandte n Braun an das Com-monpleas-Gerickt, das ihn indessen abwies. Er wird jetzt an einen Höheren Gerichtshof appelliren und demselben Affidavids von angesehenen Ungarn. sowie des österreichisch-ungari-schen Generalconsuls in New Aork vorlegen, welche ihm sämmtlich Recht geben und bezeugen, daß zwischen Oester-. reich und Ungarn nur eine Personalunion bestehe und daß er daher als Ungar auch Unterthan des Königs von Ungarn sei. In österreichische!? und ungarischen Kreisen von New Jork ist man sehr gespannt, welches der Ausgang des sonderbaren Streitfalles sein werde.
Osutsche SotalNachrichten. rovin! Brandenburg. Berlin. Der erste weibliche Tisch.er.selle in Berlin ist jetzt in der ?:nütischlerei von Siebert 8:Achendch, WilHelmsstr.. in Thätigkeit getreten. 15 ist dies ein junges Mädchen aus Kopenhagen, welches, mit Staatsstipendien ausgerüstet, bei eii rrn Aufenthalt von drei Monaten ihre praktischen Keuntniffe erweitern will, um dann noch Wien. Paris und London zum selben Zweck zu besuchen. Um 29. Juni nahm sich in einem Gasthos in Giubiasco in der Schweiz ein zugereistes Paar das Leben. Es waren die Gattin eines Rechtsanwaltes in Aerlin und dessen Bureauvorsteher Clemens Schreiber, der die hübsche Frau entführt und zugleich seinem Chef 1300' Mark veruntreut hatte. Als daö flüchtige Pärchen mit dem Geldvorrathe zu Ende war, beging es den ge meinsamen Selbstmord. Schreiber erhängte sich, die Frau nahm Gift. In der Badewanne ertrunken ist der 22 Jahre alte Reisende Berthold Auerbach. Er wurde im Badezimmer plötzlich von Krämpfen befallen, fiel mit dem Kopfe in die gefüllte Wanne und ertrankt. P ren z lau. Aus dem hiesigen Gerichtsgefängniß ist ein Untersuchungsgefangener entsprungen, der den Namen Vergißmeinnicht führt. Die Sicherheitsorgane sind ersucht worden, das im Verborgenen blühende"Pfl'änz lein zu ermitteln und sofort zu verhasten. fvovn IJommtrn. Stettin. In der Ostsee erirunken ist bei Misdroy der ISjährrge Sohn des Malermeisters Löwe von hier, der sich mit seinen Eltern dort zur Kur befand. Derselbe hatte dem Verbote zuwider neben dem Herrenbade mit zwei anderen jungen Leuten ohne Aufsicht in der freien Ostsee gebadet. Bei dem herrschenden heftigen Winde würd er von einer Welle ergriffen und fortgespült; der Unglückliche kam nicht wieder zum Vorschein, obwohl er schwimmen konnte. Nach zwei Stunden wurde die Leiche aufgefunden. C ö s l i n. In Vauerhusen ertrank beim Baden in der Ostsee die 16jährige Tochter des Ober-Postdirektors Dehn von hier. Lauenburg. Hier hatte ein junger Mann mit seinem Liebchen ein wenig gestritten, weil sie mit anderen ging, sich dann aber scheinbar mit ihr wieder geeinigt. Als der Friede indessen mit einem Kuß besiegelt werden sollte, hat der Liebhaber dem Mädchen das rechte Ohr fast gänzlich abgebissen. Vrovin, Z?ssn. S ch r i m m. Der 19jährige Großknecht Labatz aus Kadzewo hat wegen drei Mark einen Raubmord verübt. Der Mörder ist festgenommen worden. Vvovn Meftpreuffen. Elbing. Ein mit Geld gefüllter Fessel soll in der Alten Nogat in der Franzosenzeit versenkt sein. Diesen Schatz an das Tageslicht zu fördern, ist man eifrigst bemüht.. Namentlich ist der Rentier H. auö Ellerfeld dabei beschäftigt. An der Stelle wo der vermeintliche Schatz sich befinden soll, ist jetzt eine Spundwand eingesetzt worden,' damit der innere Raum ausgeschöpft werden kann. Ist dies geschehen, so soll der auf dem Grunde des Flusses lagernde Schlick entfernt werden. Vrovini Sassen. Magdeburg. In NeustadtMagdeburg ist ein Droguen-Händler, der 'den zur Herstellung von Heilmittcln steuerfrei bezogenen Spiritus auch zu einer anderen Tinktur, Kopfwasch Wasser, benutzt hatte, wegen Steuerhinterziehung zum vierfachen Betrag der hinterzogen: Steuer, d. h. zu 10.940 M. 20 Pf. ev. einen Tag für je 15 Mark verurtbeilt worden. Der Ein
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bekannt auf der ganzen Erde, als
5- Heilt - Rheumaiimus Neuralgie, Niickcnschmcrzcn, Verstauchungen,
erstaulhungen, Verrenkungen, Frostbeulen, Hüftenschmcrzrn, Quetschungen, Zahnr m i -
iqmrrzen, Vranowunven, und alle Schmerzen, welcke ein äntermt benöthigen.
Farmer und Viehzüchter & finden in dem St. Jakobs Oel ein unübertreffliches Heilmittel Legen die Gebrechen des Viehstandeö. Eine Flascbe Ct. Jalobs Oel kostet 60 Etö. (fünf Flaschen für $2.0). Ist in jeder Apotheke zu haben.
The Charles A. Vojreler Co., Baltimore, Md.
wand"des Beklagten, Kopfwaschwasser sei ebenfalls' als Heilmittel anzusehen, ist nach dem Gutachten eines Sachverständigen verworfen worden. Mitten berg. Traurige städtische Verhältnisse herrschen zur Zeit dahier' Der erste Bürgermeister ist todt, drei städtische Beamte befinden sich in Untersuchung zwei Magistratsmitglieder und drei Stadtverordnete, die man beschuldigt, daß sie von den Unterschlagungen des Bürgermeistes Dr. Schild Kenntniß gehabt hätten, ohne Anzeige davon zu machen, haben ihr Amt niedergelegt, und jetzt ist auch noch der Stadtverordneteaivorsteher unter Anklage gestellt worden. . Zeitz. Der 16jährige Zögling der hiesigen Zwangserziehungs - Anstalt, der einen Kameraden im Streit mit einem Hosenträger erdrosselt hatte, ist dieser Tage zu vier Jahren Gefängniß verurtheilt worden. Vvovn Lannover. Hannover. Der 22jährige Arbeiter Kornetzki begab sich mit zwei Arbeitsgenossen, Pinkus und Bergmann, nach der Vahrenwalder Haide, um die Zeit mit Bleifuchen zu verbringen; dabei stießen sie auf eine blindgegangeneGranate, die Kornetzki aufhob, um deren Inhalt mit dem Messer zu untersuchen. Plötzlich explodirte das Geschoß mit furchtbarem Knall, alle Drei wurden zu Boden geworfen. Pinkus und Bergmann sind leicht verletzt. Kornetzki aber wurde schrecklich zugerichtet. L ü ch o w. Der GutspächterSchmidt aus Quarnstadt bei Gartow war kürzlich mit zwanzig Leuten auf dem Felde, als ein Gewitter loszubrechen drohte. Die Leute flüchteten unter eine alleinstehende große Eiche, Schmidt befahl ihnen jedoch, sich zu entfernen. Kaum hatten sie sich zum Gehen gewandt, da zuckte ein mächtiger Blitz vom Himmel herab und in das Toben des Donners mischte fick das Kracken der vom Blitz zerschmetterten Eiche, die die r..i. r . ? i . iLzmz unsemoar gerooier yaoen wuroe, hätten 'sie nicht kurz zuvor den beim Gewitter gefährlichen Platz verlassen. Wilhelmshaven. Neulich beim Schwimmen unweit der Garni-son-Badeanstalt erkrank der MatrosenArtillerist B. Vrovin? Kältesten. Beut ben. 3n einem Getreide. selde bei Lagiewnik wurde ein 19jähriaesMadcken ermordet und aranlick verstümmelt aufgefunden. Anscheinend liegt ein Lustmord vor. Die Leiche ist I noch nicht recogniscirt. i t r . i frT.ta...:i iMAnti i u c i. luivcuiju ivumc der Amtsdiener einen Streit zwischen iunaen Leuten schlickten: hierbei stiek er versehentlich einem der Streitenden seinen Degen durch den unterleio, daß die Spitze am Rücken herauskam. Der , Verletzte liegt hoffnungslos dar nieder. O p P e l n. Eine Feuersbrunst in uzelloe verheerte sämmtliche Wirthckkaftsgebäude des dortigen sehr um'anqre'chen Dominiums. N a t i b o r. Pfarrer Swoboda !? "sil-oz. welcher aus seinem Kranker'e? die Medizin mit Karbols-'" verwechselte und von letzterer trank,iff msolge der Vergiftung gestorben. Waldenburg. Großes Aufse ben erregt die Verhaftung des hiesigen Rechtsanwaltes Steinert wegen Unterschlagung von 23.000 Mark Konkursgelder. tyvovlnt d)lev-t0-9olftvit. Aitona. Drei 12jahrige Knaben. Albrecht. Wiemann und Werken, gruben beim Eisenbahndamm am Altonaer Bahnhof eine Erdhöhle, welche einstürzte, sodaß die Knaben verschüttet wurden. Nur mit Mühe konnten die Verunglückten ausgegraben werden. Albrecht war bereits todt,.während die beiden Anderen Verletzungen erlitten hatten. Eine Feuersbrunst hat in dem großen Dibbern'schen PosamentirWaarenlager bedeutende Waarenvorrathe vernichtet. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Mark. ZM)slnpvovltt. Aachen. Beim Damen-Hinder-niß-Rennen im Circus Schumann überschlug sich die von Frau Sacht ge rittene .Vollblutstute, die Reiterin stürzte und blieb besinnungslos liegen. Sie hatte sich den Arm alls der Schulter gefallen und eine Gehirnerschutterung erlitten. Beim Wettfahren mit römischen Triumphwagen schlug einer der, Wagen um, der Fahrer. Herr Habisch, flog heraus und verletzte sich am Bein. B r ü h l. Von dem neuen, 47 Meter hohen Thurme des hiesigen WasserWerks bei Berzdorf stürzte ein Dachdeckermeister vom Dache herunter und riß beim Fallen einen Gesellen mit iq die Tiefe. Beide wurden als verstllmmelte Leichen aufae funden. Nuby'S Pile Suppasitory wird garantirt für die Seiluna von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder oas Geld wtro zurückgegeben. 50 Cts. die Bor. Schicke zwei Postmarken für Zirkulare und Probe an Martin Nudy, registrirten Apotheker, Lanraster. Pa. Postrarten nicht beantwortet.. Zu verkaufen ' in allen guten Ävotbeken. Ward Lroö., A. Kiefer ä: Co. und Danie5 Stewart. Wbol-sal? Agenten. fc:..t.T: c t '
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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. ; -1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgei5ek ; 3 Schlage, weniger Wasserdruck. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag!. . , tST Die ersten 12 Sisnak n-t n . . w . , ; , . . . ?lan,ig ausgeicyiagen, tet den foL-trca wcrven cic Hunoert,, iZegner Sirrn erreonr Leguen. Spezial Niedrige Raten VIABig STour Aouts für die folgenden Zusammenkünfte: keague of American lvheelmen Denver. 13. 13. August. Knights of pschZas. W a f tz i n g t o n, D. C., im August. G. l. R, zu Msburgh. 10. 15. September. WA.LLi STREET, U ersolareilk in Wall Gttett tu akHM trete ms unsere .Soerativc N. I. t,ck Evnkikat- bei. lOOECiß ?,. k.c Jahr leicht gemacht und ohne Risiko, s ver. ' lanaen VrolvektuS nnh T,aH ta-v. o. portofrei uzeschickt. Beste Referen,en. Wetna Co .Stock and Srairker, vradwtz, - ,r ew vsrk. Täo Twentiem Centntyi eine ausgezeichnete Wochenschrift, ' t:' " ' fortschrtttltch gesinnten Lesern sehr ,u ' ' len ist. 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