Indiana Tribüne, Volume 17, Number 327, Indianapolis, Marion County, 15 August 1894 — Page 4
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1160 O. Washington Str. C. F. Weaver, Knabe, 14. Aug., 709 O. Washington Str. Heirath en. Byron F. Prunk Pauline Schasser. Jameö Glaze Minnie Brown. Thomas Dexter Margaret Healey. John Runyon Zennie Pierson. Todesfälle. Anton Kraß, 05 Jahre, 12. August, 401 Blake Str. Alma Bowman, 22 Jahre, 9. August, Irrenanstalt. Hubert Recker, 63 Jahre, 13. August, 40 R. New Jersey Str. , m Vorsicht ist die ZNutter der Weisheit. In diesen heißen Tagen ist ganz be sondere Vorsicht in der Auswahl der Genußmtttel geboten. Bedeutende Aerzte haben festgestellt, daß eö nichts Besseres qäbe als gut vergohreneS, remeS Bier. Die Indianapolis Brewi n g Co. garantirt ihre Biere. Bynum von den Demokraten für den 7. Congreßdistrikt nomlnlrt. Gestern Nachmittag um 2 Uhr dersammelten sich die Delegaten deS 7. CongreßdistriktS im Kriminalgerichts zimmer, um einen Congreßabgeordne ten zu nominiren. Der Vorsitzende deS Staats Central comiteS, Herr T. Taggart, rief die Versammlung zur Ordnung und sprach seine Freude über die große Versamm luntz auS, welche zeige, daß die Demo kraten noch treu zu ihrer Fahne halten. Herr Allen W. Conduitt wurde dann zum Vorsitzer der Versammlung er wählt. Er erklärte, alleö waS zu thun sei, sei das, daß Zeder seine Pflicht thue und .seine eigenen Wünsche auf die Seite setze, damit der zu nomini rende Kandidat erwählt werde. Vorgeschlagen wurden Bynum, Stuart und Bailey. Der Name des Letzteren wurde von Herrn Kern zurückgezogen, da der Name seines Theilhaberö ohne dessen Willen vorgeschlagen wurde. In Marion County erhielt Bynum 98 Stimmen, Stuart 22 und Baily 14. Hancock und Madison County waren einstimmig für Bynum, so daß er zusammen 151 Stimmen be kam. Seine Nomination wurde einstimmig gemacht. Ein Csmite holte dann Herrn Bynum herbei, der in der Recorders Ofsice das Resultat erwar tet hatte. Herr Bynum erklärte dann in seiner Rede, daß er die Nomination eigent lich nicht gewünscht habe, aber eS unter den Umstünden für seine Pflicht hatte dieselbe anzunehmen. Er sprach dann Über die Silberfrage, den Tarif, den Zuckertrust, die Einkommensteuer. Die demokratische Partei brauche sich nicht zu schämen, könne aber aus vieles stolz sein. Als die demokratische Partei den Republikanern Platz machte überließen sie ihnen ein volles Schatzamt und die Geschäfte blühten, aber als sie nach 4 Jahren zurückkamen war daS Schatzamt ausgeplündert und eine Panik unausbleiblich. $100 Belobnung. 9100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß eS wenigstens eine gefürchtet Krankheit giebt, welche ö:e Wijlenschast m all' lhren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall'S Katarrh Kur ist die einzige jetzt der arztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert alS eine constitu tionskrankheit eine konstitutionelle Be Handlung. Hall'S Katarrh -Kur wird innerlich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Oberflächen des System? dadurch die Grundlage der Krankbelt rstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitution deS Körpers ausbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben so viel Vertrauen zu ihren Seilkräften. da& sie einhundert Dollars Belohnung für ?.,., tr r ' t - . ' lesen jjau anoieien, oen ne zu runren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnlssen kommen. Man adreffire: F.3.Cheneyä:Co., Toledo, O. EG Verkauft von allen Apothekern, 75 lentS. m Zltut Olageu. Preston C. TruSler gegen Seo. A. Fopp; Notenklage für I400. 8l liio lacinnt idcin, non est idcin. DaS heißt : Wenn zwei daS nämliche thun (Bier brauen), so ist eS noch lange nicht daS Nämliche (Bier) ! Schmidts Budweifer ist unt i t-t' r ' uoerireisllq. ii C7 Zum Vorsitzer deS demokratischen County Comites wurde der Staatsanwalt Holtzman gewählt. Meerschaumvfeifen. lange deutsöe Pfeifen, Cigarrenspitzen ie., bei Wm. Mucho. 199 Ost Washington Str. CF Besuche im deutsch - prot. Waisenhaus werden bis auf weiteres wegen Krankheit nicht erlaubt.
Demokratische StaatSkon ventlon.
Um 9 Uhr öffneten sich die Thore der Tomlinson Halle, um die von allen Theilen deS Staates angelangten 172 Delegaten zur demokratischen Staatskonvention aufzunehmen. Programmmäßig sollte die Konvention um 10 Uhr ihren Anfang nehmen, aber die Delegaten kamen nur langsam an, so daß eS 11 wurde, ehe Thomas Taggart, Auditör von Marion Co. und Vorsitzer deS demokratischen Staatskomiteö, die Versammlung zur Ordnung rusen konnte. Nachdem die dielen Nachzügler ihre Sitze eingenommen hatten, erklärte Taggart die Konvention für eröffnet und die Delegaten erhoben sich um einem von Dr. Abbott gesprochenen Gebete zu lauschen. Der Diener deS Herrn flehte aus daS große Land der freien Rede (?), deS freien Wahlrechts, und der Freiheit der Koalition und Versammlung und auf die Versammlung, welche alle diese großenPröorgatiben ausrecht zu erhalten und auszubauen entschlossen sei, den Segen deS Herrn herab. Der Sekretär verlas darauf die CountieS und stellte fest, daß alle ver treten feien. Nach einigen Worten deS tempora ren Vorsitzenden, worin er die feste Zu verficht auSsprach, daß die Demokraten auch in diesem Jahre siegreich sein würden, berichtete daS Organisations Komite und empfahl zum Vorsitzenden der Konvention den Gouvernör von Jndiana, Claude MatthewS. Die An kündigung dieses Namens wurde mit lautem Beifall aufgenommen. Weiter empfahl eS zum Sekretär S. M. BriScoe und je 12 Vicepräsidenten und Assistenten deS Sekretärs, eine Geschäftsordnung und Tagesordnung. Der Bericht wurde einstimmig an genommen. Sodann wurde unter dem tosenden Beifall der Menge Claude MatthewS der Konvention als Vor sitzender vorgestellt.lEr begann sogleich, nachdem sich der Beifallssturm gelegt hatte, damit, eine wohl annähernd eine Stunde dauernde Rede abzulesen. Wieder einmal," so sagte er, ist eine große Partei hier versammelt, um über tragen ni entscheiden, die nun schon seit mehr denn einem Menschen alter daS amerikanische Volk bewegen, und die die Wohlfahrt deS VolkeS und eine segensreiche Regierung bedingen. Noch immer kämpfen wir gegen eine Partei, die nun schon 30 Jahre lang die Lasten und Steuern deö Volkes in unverantwortlicher Weise vermehrt und dadurch fabelhaften Reichthum auf der einen und steigende Verarmung aus der anderen zahlreicheren Seite des Volkes herbeigeführt hat. Die Stimme des Volkes hatte gesprochen und zum ersten Male seit 1857 kamen alle NegierungSämter in. die Gewalt der demokratischen Partei, die nun die Mißwirthschaft und die Betrugereien von Jahrzehnten wieder gut machen sollten. Wir traten die Aemter an, alS unsere Finanzen 'und die Staatskasse dank der verderblichen republikanischen Politik so vieler Jahre aufs äußerste erschöpft waren, und deren Resultaten wir jetzt in der industriellen Krisis der Gegenwart begegnen." Dann zeigte er, wie die demokra tische Partei ernsthaft und treu, so viel es in ihren Kräften stand, bemüht ge Wesen wäre, ihre dem Volke vor der Wahl gegebenen Versprechungen ein zulösen, daS hätte sie durch den Wi derruf deS Bundeswahlgesetzes und deS Sherman Silberankaufsakts bewiesen. Auch aus dem Gebiete der Tarifreform seien entscheidende Schritte vorwärts gethan worden, wenngleich durch die systematische Oposition der Republi kaner und etlicher Abtrünniger, ver rätherischer demokratischer Senatoren die mannhasten Bestrebungen und ehr lichen Absichten ClevelandS (bei Er Mahnung dieses NamenS minutenlan geS Jauchzen und Kreischen) Handels freiheit auf breiter Grundlage herzu stellen, vereitelt worden seien. Doch daS WaS geschaffen worden sei, werde bestehen bleiben, und die demo kratifche Partei, wenn auch zeitweise geschlagen, nimmer ruhen biö ihr gro ßeS Schibboleth und Leitmotiv, der Freihandel und die gerechtere Verthei lung der Steuerlasten, vollendet sei. ClevelandS Botschaft von 1887, fein letzter Brief an den Kongreßvorsitzen den Wilson und die Platform von 1892 drücke nach wie vor die Stellung der Demokraten in den Reformfragen auS. In der Währungsfrage sprach sich MatthewS dann entschieden für den VimetalliSmuS auS, für die Beibehaltung deS Silbers als gesetzliches Zahlungömittel. Interessanter wurden dann seine Ausführungen über die Stellung der Partei zu der Arbeiterfrage. Er fuhr fort : Wir Demokraten sind stets und ständig Freunde deS ArbeitSmanneS gewesen und besonders Jndiana hat Grund stolz auf die dielen gesetzlichen Reformen, die durch die
Die alvevncn Asiaten!
Kein Wunder, daß sie so barbarisch kämpfen ! WaS kann man von einer ReiS-Diät besser erwarten. .
Amerikaner essen Brod Sie
muthig. DaS beste Brod ist Parrolt & Taggart's schottisches Heerd Brod. Fragt Euren Grocer für dasselbe.
Demokraten in der Legislatur durchgesetzt worden sind. Ich erinnere nur an daS Achtstundengesetz, daS Gesetz betreffend MechanicS LienS, daS HaftPflichtgesetz und die Akte betreffend pluck-rne stores", fremde Kontraktarbeiter.Pinkertonianern, Hygiene in den Bergwerken, die schwarzen Listen u. f. w. WaS konnten die Arbeiter mehr verlangen ?" (Ach Liebchen waS willst du noch mehr ?) Die Unruhen während der großen Streiks der letzten Monate, meinte er, seien größtentheilS durch unwissende Ausländer, gottlose, anarchistische, verbrecherische Einwanderer hervorgerusen und eS fei Zeit, gegen solche unliebsame Elemente die Thore zu schließen. Er wünschte sich selber Glück zu der Unterdrückung der letzten Arbeiterunruhen. Schließlich kam er noch aus die A. P. A. zu sprechen, die er wegen ihrer Intoleranz gegen Katholiken, denen daS Land eine Reihe ihrer größten Männer verdanke, nämlich Lafayette, Steuben De Nalt, Sheridan und Milligan. Zum Schluß kam er auf spezielle Staatsangelegenheiten zu sprechen, rekapitulirte was die Demokraten angeblich für die Arbeiter gethan hatten, erwähnte daö Schulbüchergesetz (Beifall) und daS Gesetz zur Regulirung von Gebühren und Gehältern (Kein Beifall), behandelte seine Leitung der Staatsangelegenheiten und sprach die bestimmte Zuversicht aus, daß Jndiana ihre Geschicke wiederum der Volksthümlichen demokratischen Partei anvertrauen werde. Unter dem Beifall der Versammlung endete der Redner seine nicht besonderS enthusiastisch, wie man das sonst gewohnt ist, aufgenommene Rede. Namentlich wo der Redner auf die Arbeiterfrage Bezug nahm, konnte man eine gewisse Gedrücktheit und bleierne Unschlüssigkeit hindurchfühlen Offenbar fühlte man instinktiv, daß die Partei ihr Prestige bei den Industrie arbeitern namentlich in den letzten Monaten der ökonomischen Lohn kämpfe mehr und mehr eingebüßt hat. DaS Mandatsprüfungskomite be richtete und der Bericht wurde ange nommen. Dann verlas Bell aus Allen Co die vom Komite geschmiedeten Reso lutionen, die sich ganz und gar in den Geleisen und abgedroschenen Phrasen deS herkömmlichen oratorischen Flitter werkS bewegten und in allen Punkten so ziemlich dasselbe sagte, WaS der Gouvernör soeben ausgesprochen hatte. Nach den üblichen Kraftphrasen ge gegen die Republikanische Partei und Schutzzöllnerei wurde Cleveland, daS RepresentantenhauS und die Majorität der demokratischen Senatoren endos siert, speziell Van VorheeS und Turpie von Jndiana. Unter einem nicht endenwollenden Gejohle wurde dann eine kleine Klique von Senatoren, die sich als Demokra ten aufspielen, und die Partei an der vollen Ausführung ihrer Versprechen gehindert haben", denunznt. Die Tarifreform wurde ungebühr lich herausgestrichen, die Einführung einer Einkommensteuer und die Besteuerung der GreenbackS verlangt. . Mit Jubel wurde die Forderung der direkten Wahl der Senatoren aufge nommen. Die A. P. A. wurde verdammt, der Arbeiterklasse die Huld der Partei ver sichert, aber ihr gerathen, hübsch artig zu sein, da die Demokraten gesetz- und ordnungsliebend seien, ein Arbeiter. schiedSgericht befürwortet, eine bime tallifche Phrase eingeflickt und schließ' lich allen Demokraten im Amte, Cle veland und MatthewS, vorzüglich we gen ihrer Weisheit und ihres Patrio tlSmuS gratulirt. Natürlich einstimmig angenommen Dann wurden flott durch folgende vier Nominationen per Akklamation gemocht, da sich immer nur ein Kandibat vorfand : Supreme-Richter. 1. Distrikt Geo. Reinhardt, Spencer Co. Supreme-Richter. 4. Distrikt 3oseph S. Dailey, WellS Co. Staatssekretär Wm. R. MyerS, Madison Co., der jetzige Inhaber. StaatSauditör 3oS. T. Fanning, Marion Co. Der Hahn wurde wieder als Parteizeichen adoptirt. Für Schatzmeister wurden borgeschlagen : Morgan Chandler, Hancock Co. Frank A. Mull, Rush Co. Jojn L. Goben, Montgomery Co.
denken gut, kämpfen gut und sterben
Ornndeigtb.'Uebertragnngen Indianapolis, 14. Aug. '94. Berichtet durch die Mer. Metzger Grundei genthum Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fello Halle, nordöstliche Eck ' von Washinaton und Pennsylvania Str. Mary A. Brouse an Lawrence Jones, Theil von Lot 12, Downey & OhmerS Woodland Park Add., Jrvington. tz1000. David B. HoSbrook an William O. Moore, Lot 0, HoSbrookS Sub, Sq. 4, südöstl. Add. 5800. Jacob Kropp an Band Schulz, Lotö 59 und 60, HuntS Southside Addition. tz200. Leopold Leppert an Phillip Zapf, Theil von Lot 7, JandeS WilkinS Gab, Sq. 100. tz2000. Alex. Hamilton an Martha Meads, Lot 8, Johnsons Ad., Castleton. $35. ArmaS Shawyer an Jcsse Avery. Lot 312, FletcherS Woodlawu Ad. 51000. Sarah Mcgall an Mary Wilson, Lot 10, McGinniS Sub., HannaS Ad $275. Emma O'Donnell an Alfred Ogle. Lot 218, Ogles Ost Park Addition 5550. John F. Sanders an Catharine Harmening, Lots 10 und 11,Retznold' Central Park Add. 51400. Max Gundelfinger an George Kothe, LotS 48 und 49, McCarth's Cubd. Outlot 24. 54750. Thomas 3. Carpenter an Frank A Swain, Lot 9 in Hanway & Hanna' Oak Hill Add. 51200. Uebertragungen 11 ; Gesammtwerth derselben 513,210.00. , m Auguy Metzler S5 Co. empfehlen sich zur Ausführung von Cementaroeüen aller Art, speziell lement-Booen mit glatter oder mehr farbig gemusterter Oberfläche, für Ce ment-Trottoirs, Hofräume, Einfahr ten, Stallungen, Keller etc. Feuerfeste Fußböden zwischen ei sernen Trägern, gewölbt oder flach konstruirt höchste Tragfähigkeit, Fundamente für Mafchlnen, Hammer werke, Turbinen etc. Brücken-, Wehr- und Schleußenbauten, Gewölbe, Treppen, Balköne, BassinS, Cysternen etc' Herstellung wasserdichter Keller unter Garantie Alle Arten Cementarbeit werden in kunstgerechter Weise ausgesührt nnd wird nur der beste Portland Cemen verwendet. Langjährige Erfahrung beste Referenzen und billigste Preise Um geneigte Austrage bittet Aug. Metzler & Co., 109 Dunlop Str., JndplS OanpermitS. Eugenie Wenkel, Anbau an HauS, 145 Harrison Str., 5500. Mary Gi tf W M ronaro, Anvau uno Neparalur an Wohnhaus, 371 Süd Pennsylvania Str., 5200. A. A. McMillen, Re paraturen an Wohnhaus, 172 Linden Str., 5278. 3os. Bierhusse,Wohn Haus auf Lot 253, Temple Str., L1100. Harrison Hartmann, Anbau an Waarenhaus, 167 und 169 Ost Washington Str., 5800. m , m Schön und rein Soll daö Hauö stets sein! Die besten Bürsten dazu kauft man bei H. Schmedel 420 Oft MeCarty t. Mrs. Ogden Snyfyr, an. . 9. Ich verdanke mein Leben Hoo(T$ Sarsaparille ,?,xzh?e deeaml ich I. folgt do 8r4r(, t Kaien mh vktnlzi toa ,fchellung, er aiWer, e,Iittt v heftig chmerzea. ach und nach derfchlwmett sich die. stt Instand bi bot drei Iah?,. lntc fettes tr, al Seide sei Verursacht durch ein Gewächs. Mehrere Monate war ich ich, tat Ctaid, lr selch sft Nahn, in mir behalt. Ich e sehe bienaaert hatte H5usk, HSlutn,e, n stimmte mit de Irrjtc tiberein, daß (I mit mtU bea bald Sad ,he werd. Ei Ia,e rierh u i lkrnmdi. H,od'b Ves, H?Ulaidnsnche; ich that I. lld h,,aua4 nnd ach ich 1 hole. Ich sing an, Hunger zu verspüren, termit ach einer Delle fesieNahn! bei mir bhak. e. ah a Gewicht ,u. di affrasd 1 Haut verlor sich, die nschelu,e lUft a4 iih sklhlt ich drha wohler. 3 Ihr d letzte Zwei Jahr war ei finde ziemlich gt d ich war die ,,, Zeit flhi. bi HaarbZ skr et &alll verricht. Rrl. Ofrtm hder. . !S Zuds tz, . Y. 9 . ... ii-inriuuji-n.-Tnnit t,, YS bi best fUch.Krch.RS, I PMci ! v5tt-5 fr?
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