Indiana Tribüne, Volume 17, Number 327, Indianapolis, Marion County, 15 August 1894 — Page 3

k-lbS

Warnung. DaZ Publikum wird vor gewissenlosen tzänd lern gewarnt, die ge wöhnlicheS Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Serdlitz Pulver als ..Carlsbader Salz", Sprudel-Salz", Deutsches (German) Salz", ..Künstliches Carlödad", oder ..Jmpro ved Carlsbader Salt", .unter vielen anderen Bezeichnunzen zu verkaufen suchen, unter der npre:juna, tay diese ebenso gut" icten, nne die achten Produkte von CarlSbad. welche di rekt aus den weltberühmten Quellen gcwon nen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS Publikums des größeren Verdienstes wegen, den der betreffende Händler an diesen Fälschungenmacht. I st k ün stl i ch t x äüe i n 0 gut wie ächter? Würde irgend Jemand wissentlich künstlichen Wem dem natürlichen Saft der Reben verziehen ? Warum denn sich von diesen Fälschungen hmterführea lass n, speziell wenn die Gesundheit dabei in Frage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Achandtheil?, die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten sind diese Wäss -r von Carls bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten . . . r rt l l ?A (in . a t 1 1 Cl ver eoer, Alleren uno oes Wagens nimiufn bekannt. , Das ächte CarlSbader CprudelSalz wird direkt -aus der Sprudelauelle unter Leitung der Stadtgemnnde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agentm für die Vereinigten Staa ten. die EiZner & Mendelson Company, New Vork, verkauft: Jede Flasche des ächt importirten Wassers und Sprudel-Salzes mutz obiam Stadtsiegel, sowie die Uuterschrist der Agenten Elsner & Mendelson Co., loi unv l.4 Fra .llin Str., New s2)ork, auf der Ctikette habm. 'Zu haben m allen Apotheken. 3)ian Hutesich vor Fälschungen. 1er Ltadtratb : 5arlSbad. Zur Erwncrmtg ! deinen freunden und dem Publikum hier mit zur nzeige. daß ich die W i r t h s ch a s t, Ecke Ghio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dieselbe zu einem angenehmen Eamm.'lpla der Deutschen zu gestalten. Beste Setränke und Cigarren :e. Zu zahlreichem Besuche ladet ein Sottlieb Leukhardt, öö, Obio und Noble Straße. Columbia Malle ! r r . 8f : NkSsrl? & Teloware Str. Die schönste, größte und am requemfi? ein gerichtctte Halle der Südsrite. Sie ftet zur Vnsüzunz für AdheUtung von GotttvltUt Tanz-Kranzchen, VartleS zc. i . ,' ; VsondttZ ift sie Vereinen zu empfehlen. CT Die schönste Wirthschaft in dn Stadt Nur die besirn Getränke werden der Kbreicht. Zu zahlreichem tMue ladet ein Otto 8cliinldt. Telephon I26A-Un.erftützt die UNION CO - OPERATIVE Sau n,d v y, detriede don ttniön Waschödche. No. 13, 140 und 142 Virginia Avenuc T. E. Scmerville, Manager. Dr; G. FTheelj 1317 Ärch Stfr., VbUadelphia!? Ter einzige, wayr Cialist in merika der htilm kann. nach,m felftjt feit berühmtesten erjte aller ander sey l gingen. Dr. ?dl ist der in,ig, rzt der HtU oer all drei medi,llschen Schulen (die 8Ut, di S!u, und tc uierwabtt) ftudirt und in seiner Behandlung erbindet. Sr teilt SyphUi, Seschwüre, Mund, und Hatileiden. Flechten und all Folgen der lbftdeftkkug und Folgen des Aul. Ichweisen bei derbeiratheten der unver eirateten. ukftüss. Verenaerungen etc.. die noch so enwetfelt sind. kommt oder schreiöt. Sprechstunden Morgen, 9 i 3 Uhr. bend bit S Uhr. Mittwoch und Samstag t bi 10 Uhr Kdcndf. esonnrag v! uvr. - 4 DaS Glück eines Leidenden' vor 4 2abr traf ich dak Unglück mit der schreck Itche rantheit Syphili angesteckt u erden, durch .mv.. m. 11. iD.V.f ki. mfk . m. .... ftiii.k U4fcVI4IH Hit. VI. Mi Hl. (Jfe.MIIW gebraucht wurde, welcher Lvphili, hatt ohn mem utffcn. Ti rankheit rat erst in milder Form am Tatkolrten rm auf. onsulttrt ,,i Slr,t, ohne Srsolz. Bekam uidrüch nach 3 Monaten am ganzen Körper on Kops iu $u. Besucht inen dritten rzt ohn Erfolg. Dann sah ich n nnonc von i em PHUadklphlaer Arzt, der behauptet all Kranken z htUen. kenn der sehl gingen. Ich konsultirt Ö. bezahlt ASS.l br rein ur noch Linderung, nlor mi Saar. Schmerzen und Jucken wurden un ntrZglia). konnt rnd schlafen noch ruhen. Weint Taa und Nacht von Folter. Vltin Körper war mit . t L L s L . k. Kui(iuivi)cn 0iiu(n cioiui, lüujt ,wt ionat, t0 Zimmer tüten uud 6 Monat lang nicht arbeiten. Ich dacht Tod bringt rtösung. Ta besucht mich in ftrtiiftfc Kr(itt ' ß htnnrh li , , U .., -B" ' such, doch den it. bu, 131 err., Vhua., a. X in bk dich heilen kann. Ich ied an Tr. Theel versagt. und lass dich untersuchen. toal ich auch that. Dank den UV M SjvUL , Allmächtigen und Dr. Tbeel'o friarttgkich,cklichkktt und Fah akeit. Sofort bekam ich Linde runs, konnt wieder ruhen, nach Monate war meinKörver wie eug0rnr,nz wetteren Vonaten war ich gründlich kurirt. Ich schickt ih inen Freund zu. mit grZilichen Folg von Seldfkdeflecku,. der sonst kein Kur fund batt. . oer Tr. Theel kurirt und macht ine gesunde parken M?nn aus Ihm. Binn jetzt parkn all jemalt. Mein Hai), ob reich oder arm. und trog und all, di falsch berathet, bschwimdlt Nd betrogen, verzweifelt nicht, mag sage wer will Dr. Tdeelsti ichtk, geh hm xu tdm, r kurirt unbedingt. Smt der mich mit Quackstlter behaa bett, jagt. Theel ift nicht toertft, da , in lküge. r bkfüxchtkte. wir würden sein Unkenntnis aufdek keu. Tbeeltstderdtfi autmüthiafl und guthkk f9clbfc vka. äin u lagen werdet Ihr ii Sabrbeit bestätigen, wenn ihr naedsorfchet. Kochmal sag ich kr. .F. Tdeel ist der gröbt, und gklcöneste von auen pe,,an,ltn. ?dwr S. &, Pottktow. Pa. Minii rvTniPK flll liiiÖL LA I IIUUIO Prepre4 aecordlas to U loraula et 1 Dn.Wü. A. IIAMMCXND, , In kla Ubor&f ory t Waab i n gtn, D. C. CEREBBINE, from tb brln. for S1 mim r.f thfl hrain n1 nprtnni iTltem. 1. aiEDUJLLIZVE, fromtneipiDki cora.ior, öls4t of th cord. (Locomotor-AxUU. etc.) ' r CABDIME, (rom Um beut, tot dlMMe Of the hearl. ' - TKUTINE, from th tet, for dlseti 01 1 ithetesie. (Atroutar of the ormuL. Imiotencr . ce. . - . - - ' ovauise, trom ue OTtnes, ror cuseue , ,01 in ovtnf. null' LITTE. tbTTodlne.atc. I Dost, Flv Drops. Pric (2 drtchmi), $2.60. , I Tne pnjiloloctil ffect proUaced by . tingle aoe of C'erbrlne are acclerilon ' I of tne pU wlth feUna of fallne and tia, tentVua la th taead. exhtlarmtioa of iplrlt,' ' ncTtuca nnnary ecretion. aurinentauoa 1 , of tbe PXpnlaiTe f orce of th bladder and priU.lti.? actlon of tDe Inteatlne, lncrease I mnacniar Btroartb and endurance. In-. creaaed pover of vUlon In elderly people ) ane increaaea appeuie ana aigeiUTe pover. : ( . Wbere local ämggt are not tupplled ' ' wltb. toe Hanomond Aolmal Extracu they wlUI 1 b xnaUed, torettter vlitt all exlitlng Uteratore . oa tü mbject, oa recelpt of prlce, by I THE COLUMBIA CnEBICAL COn 1

FM, zW

M

stt'

I I

' W

.TVii?A4

wTif.nw

ACK VI komm

r

w X-

ix

X -17üblaitoat'D.C. I '

Arnft.

Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthnc: Erster Bund. k (Fortsehung.) x?en aanzen iaa Tel Die ZkellerwoYnuna Ärckes nicht leer qeworden von Besuchern, wußte e!n anderer Z:ituncKrevorler. Der kalte slch von der Zuhälterin des blinden LeiermannZ charalterlsttsche Zuge aus dem or!eben des Mörders erzählen lassen. Das dicke Weib wäre nicht müde geworden. bei endlosen Kopsen ixatt zu veriazien und ihren Abscheu vor dem Kerl auszusprechen, der inync? geizig gewesen sei, und dem sie es nie verzeihen könne, daß er Goldstücke vor ihr verborgen habe. Bo 'n Aas! Echtes hat er getrunken!" Diese Anschuldigung hätte häusig am Ende ihrer Erinnerungen ihrem gepreßten Herzen Lust gemacht. Und lck habe Clchorien benhun müs sen!" Schon die Abendblätter desselben Tages lauteten ganz anders über Jhrcke. Der Umsicht des Beamten, der die Untersuchung führt, ist es gelungen. die Unschuld des braven Jhrcke unznxifelhaft festzustellen. Das Gutachten der medizinischen Sachverständigen läßt dank den wissenschaftlichen Fortschritten dr Jetztzeit nicht den leisesten Zweifel darüber, daß der Mord in den Morgenstunden desMontag ausgeführt worden lst. Der wackere Jhrcke aber hat diesbezüglich sein Alibi klassisch nachweisen können. Mit seiner guten Einnahme vom Sonntag hat es seine Richtigkeit gehabt. Eine Umfrage bei den Orgelspielern so beliebter Gegenden der westlichen Vororte hat ergeben, daß ihre Ernte eine ebenso reichliche gewesen ist, und die Sonntagsfteude ist den guten Leuten wohl zu gönnen, welche froh liche Weisen für Jung und Alt erklinaen lassen. Tim Besitze so reichlicher Mittel hat Jhrcke die. Nacht auf den Montag in einer Kneipe mit weiblicher Bedienung zugebracht und dort m Ge sellschaft von drei Collegen dem Gotte Bacchus geopfert. - Die Sitzung hat bis gegen Montag Mittag gedauert, da die Herren von ihrem Berufsleben her gewöhnt sind, ihren Standort nicht sobald zu verlassen, und well der stromende Regen ohnehin eine ersprießliche Thätigkeit unmöglich machte. - Hierauf lst Jhrcke nach Hause zurückgekehrt und hat, wie wiederum seine Gattin bezeugt. bis -zum Morgen des Dienstag durchgeschlafen. ' Er kann also über den Gebrauch zeder Stunde eme Auskunft er theilen, die die Kriminalpolizei vollauf besrttdigt. wenn auch dle Ansprüche der höheren Moral und die Anschauungen der gebildeten. Klassen kaum von den lockeren Streichen dieses Drehorgelsrnelers erbaut sein dürften. Uebrigens würd? auch festgestellt, daß die bei ihm vorgefundenen Goldstücke unmöglich von dem Mord bet Westend Herruhren können. Sie waren in eln Zeltungsblatt vom September des vorigen Iahres eingewickelt, lagen hoch oben auf dem Kachelofen und waren dort von einer Staubschicht bedeckt, welche genau der verflossenen Zelt entsprach. Wir sind eben heutzutage in der Lage, auch solche Dinge mit wissenschaftlicher Exaktheit festzustellen. Daß der Mord erst am Montag früh begangen worden ist, ergibt sich einerseits aus dem Grade der Leichenstarre, andererseits daraus, daß zwei Arbeiter, welche den Thatort am Montag früh vierzehn Minuten nach fünf Uhr passirten, die Lelche nicht gesehen haben. Jhrcke ist sofort aus der Haft entlassen worden, und wir freuen uns, den vergnügten, aber ehrlichen Mitbürger von jedem Schatten eines Verdachts befreit zu sehen. Wie leicht hatte em unglücklicher Zufall ihn auf die Anklagebank führen können. und wäre er erst verurtheilt gewesen. so hatte sein Schicksal sich kaum zemals wieder lichter gestaltet. Denn die Regierung verhält sich bekanntlich, trotz so laut warnender Beispiele, immer noch ablehnend gegen den schönen Gedanken der Entschädigung unschuldig theilte?.Am Sonnabend brachten die Mor genblätter außer ganz gleichgiltigen Rachrichten über den Sicherheitsdienst im Grunewald kleine Angriffe aus die Polizei und legten es dem Landtag nahe, für das Gendarmeriecorps gro ßere Summen zu bewilligen. Die Straßensaulen trugen Plakate, in de nen Demjenigen, welcher etc., 500Mark als Belohnung versprochen wurden. Am Abend wurden um des Mordes willen auf den Straßen schon weit mehr Zeitungen verkaust als sonst, und als van Tenius die Friedrichsstraße passirte, gellten ihm die Ohren vom Schreien der Ausrufer, welche das Neueste, daS Allerneueste über den Mord von Westend versprachen. - Van Tenius kaufte ein halbes Du tzend verschiedener Zeitungen. Er fand aber nichts Neues. Blos in einem der verbreitetsten Blätter stand ein Jnter View bei Frau B. S.' der Name war nicht ausgeschrieben und auch die Straße m Westend nur mit dem An fangsbuchstaben bezeichnet. Mit Hilse dieser Buchstaben aber und der Haus nummer konnte Jedermann aus dem Adreßbuch das Fehlende ergänzen. Der sindige Journalist schrieb nach einer zierlichen Einleitung: Die schöne und durch alle Vorzüge des Geistes und Herzens ausgestattete junge Wittwe hat mich hochernste Blicke in eine Herzenstragödie thun lassen. Sie ist so gebrochen,- daß ich aus Scho nuna das Tiefste und Intimste unter drücken muß. Vor ihrem anheimeln den Kaminfeuer bei einer Tasse Kaffee sprach sie mit feuchten Augen von dem Entschlafenen, ach leider so furchtbar Entschlafenen. Zerpen und Frau -S. waren heimlich verlobt und an jenem Sonntag Abend sollte dieses Ereigniß proklamlrt werden. Umechs Uhrvtt

ließ Zerpen ihre reizende Villa um wie die Dame vermuthet, aber nicht mit Sicherheit angeben kann Telegramme an seine Angehörigen aufzugeben, oder vielleicht auch um die Krönung seiner Wünsche durch Ueberrei chung sinniger Blumengaben zu feiern. Jedenfalls versprach er ihr beim Ab-

schied, spätestens m einer Stunde wiederzukommen. Man stelle sich die Lage der einsamen Frau vor, welche nun Stunde um Stunde ihres Bräutigams harrt, nicht ahnend, daß auf Büchsenschußweite von ihrem hellerleuchteten Fenster der Geliebte kalt und starr daliegt; und erst durch ihre Zeitung sie ist eine treue Abonnentin unseres Blattes, eine langjährige dürfen wir von einer so zungen Frau nicht sagen hat die Aermste ihr Schicksal ersahren. Die Gesellschaft von Berlin wird gewiß nicht ermangeln, den Schmerz der hartgeprüftm Frau zu ehren, und sich nicht in ihre Geheimnisse zu drangen. Am Sonntag erfuhr man aus einer kurzen, scheinbar offiziösen Notiz, daß man den muthmaßlichen Mörder end lich habe. Einen polnischen Arbeiter. Diesmal sei es der Richtige. Um die Untersuchung nicht zu stören, sei den Beamten untersagt worden, dem Pu blikum irgend welche Nachrichten zu kommen zu lassen ... Bald nach drei Uhr fuhr van Tenius mit der Charlottenburger Pferdebahn zu seinen Freunden hinaus. Trotz des kühlen Wetters war jeder Platz besetzt. und er war froh auf dem Verdeck unterzukommen. Auch da war von nichts die Rede, als von dem Mord von Westend. Ganze Familien fuhren hin, um sich den Thatort anzusehen. Und ein sonntäglich geputzter Ladenschwengel erzählte, der Zerpen sei auf einem Hau fen von Knüppeln gefunden worden. Von diesen Knüppeln sei kein einziger mehr da. So viele Andenken hätten die Berliner schon mitgenommen. Scherze über Knüppel aller Art flogen hin und her. Bei OssendorffS waren die beiden anderen Gäste schon anwesend. Vetter Richard, ein kleiner, schwarzhaariger Artillerielieutenant, zur Kriegsschule kommandirt, machte wie gewöhnlich Frau Anna Maria pagenhaft den Ho und wurde wiederum von Ossendorfs mit seinen minder platonischen Bezie hungen gehänselt. Die Stiftstante, eine gute, alte Dame, die ein altmodi sches weißes Spitzenhäubchen und ein mühsam sauber gehaltenes schwarzes Seidenkleid trug, hatte wieder, wie mitunter gerade am Sonntag, ein klei nes Geschenk, das sie mitbringen wollte, zu Hause vergessen. Ein Dutzend Blutapfelsinen in ei. nem allerliebsten Körbchen. Ich habe es noch selbst auf die Kommode gestellt und habe noch meiner Lisbeth gesagt: Du, Lisbeth. daß Du nicht vergißt, mich zu erinnern. Und Du ißt Blut, apselsinen so gern, mein Liebling!" Für nächsten Sonntag sagte Os sendorff gutmüthig. Nein, nun," betheuerte die Stifts tante, so lange halten sich Apfelsinen nicht, besonders Blutapfelsinen nicht. Sie sind aus Messina. Ihr wißt, darin bin ich eigen; ich habe meine Quellen. Nun werde ich sie mir allein schmecken lassen müssen." Punkt vier Uhr ging man zu Tisch. in der gewohnten Ordnung. Ossendorsf hatte am ovalen Tisch, der für sechs Personen gereicht hätte, seinen festen Platz. Rechts von ihm saß wie immer Marianne, neben ihr die Stiftstante, dann kam vanTenius. Marianne gegenüber, und neben van Tenius Better Richard. Der soll sich anKartätschenfeuer gewöhnen," hatte Ossendorfs gesagt, als er vor Jahr und Tag ein für alle Mal diese Tischordnung hi die gemeinsa men Sonntage festgesetzt hatte. Der Platz an seiner Linken, der Stiftstante hilfst 1 f t m m Dietz?tiststante erkundigte sich der ver Hausfrau nach dem Preise aller möglichen und unmöglichenDinge und beim Rcchtsanwalt nach den kirchlichen EinAchtungen der Zuchthauser. Sle war eigentlich eine kluge feine Dame und lhre Geschwatzlgkelt hatte den offenbaren Zweck, die Konversation zu bele ben. Vetter Richard unterhielt sich mit Ossendorfs über Fragen der Ballistlk oder über Avancemcntsverhaltnisse und hatte ab und zu ein seelenvolles Wort für Anna Maria. Ossendorfs selbst war ln der freundlichsten Stimmung, die sich bei ihm am sichersten durch seinen Hang zur Neckerei verneth. Er beantwortete jede Galanterie von Vetter Richard mit einer scheinbar ganz harmlosen Erkundigung nach dem oder jenem Abend. 1 Marianne war ruhig und glücklich. sie sah den armen Mann heiter, und ihr Freund saß ihr gegenüber. Mit van Tenius unterhielt sie sich wenig; nur was zu den Hausfrauenpflichlen ge hörte, sprach sie geradec.us zu ihm. Aber sie hatten ihre Gehermsprache. In den einfachsten Fragen und. Ant Worten klana es, nur für sie verstand lich, oft hinüber und herüber; Hast Du mich lieb? Bist Du mit mir zusrleden? Haben Sie an dem Hecht Nichts auszusetzen? Aber auch gar nichts, gnadige Frau." sagte van Tenius. .' Und die Stiftstante unterstrich zur Freude der Liebenden das Wort noch als sie da zwischen sprach. ' . Ja. ja, das ist für die Hausfrau wie für den Gast eine 'rechte Herzens sreude. wenn einmal gar' nichts auszu setzen ist. . Ich bereite Hecht freilich aus me.ne Art, ich bm eigen dann. Aber auch ich muß sagen; vorzüglich. Gut also?" Sehr gut Es war wieder so eingerichtet, daß Marianne ihrem Mann beim Essen kaum behilflich zu sein brauchte ' Dreimal während der Mahlzeit na herte sich die Stiststante der deutlichen Absicht, vom , Mord: bei 'Westend 'zu sprechen. Ihre knappen Verhältnisse verhinderten sie, auch nur die billigste Aeitung zu halten, Si$ erfuhr von den

eiLlrvyändlern gar nichts und von den Tagesneuigkeiten nur, was ihr Dienst-

mädchen mit nach Hause brachte. Um 1 so neugieriger war sie, bei Tisch von ihrem geschätzten Großnefsen alles Wissenswerthe zu erfahren! Und da sie wenig aß, aus Stolz und aus Gewohnheit, so hatte sie immer Zeit, auf großen Umwegen und mit großer Geschlcklichkeit, wie sie glaubte, ihre Neugier zu befriedigen. Ich hätte mir schon längst eine Gesellschafterin genommen. Denn es ist ja bekannt, daß die Verbrecher es am Häufigsten auf einsame Frauenspersonen abgesehen haben. Nicht wahr, Wolfgang? Und da habe ich doch w'.e der nicht das Recht, so ein armes Geschöpf ihren Dolchen auszuliefern. Ich weiß nicht mehr, wo ich es gelesen habe. mein Gott, ich habe ja gar nichts anderes zu thun aber die Unsicherheit der großen Städte . . ." Du irrst, liebe Tante," sagte Ossendorsf. das Sicherheitsschloß, das ich bei Dir mit Deiner gütiaen Erlaubniß habe anbringen lassen, schützt Dich mit unbedingter Sicherheit vor Dieben. Und Mörder gibt es nicht." Aber da muß ich doch bitten, Wolfgang!" rief da die Stiftstante erregt und der Fall von Westend wollte ihr schon über die Lippen springen. Morder gibt es überhaupt nicht, wiederholte Ossendorfs mit feierlichem Ernst. Vetter Richard ging auf den Spaß ein und behauptete, er wüßte es von einem höheren Beamten im Justizmmlsterium. daß alle Gerüchte über Mordthaten Zeitungsenten wären. Seit dreißig Jahren hat es mPreußen keinen Mord gegeben. .Und über die frühere Zeit weiß Niemand etwas." Aber die Hinrichtungen?" Zeitungsenten!" Die Stiftstante merkte endlich, daß man sie ein Vischen aufzog, lächelte gutmüthig und schwieg. Erst beim Els, das sie recht gut fand, wenn auch . . . na, ihre eigene Eismaschine . . . da fing sie wieder an: Ich weiß, in den Theaterstücken der neuen Schule fängt der erste Akt immer mit einer Mordthat an. Ich gehe deshalb selten zu diesen schrecklichen Sachen . . . Aber solche Stücke wurden in meiner Jugend auch schon gegeben... Und so eine recht räthselhafte Mordthat . . ." Theaterstücke mit Mordthaten gibt es, nicht wahr. Vetter?" Jawohl." sagte Vetter Richard feierlich. Theaterstücke mit Mordthaten gibt eS allerdings. Und das Gespräch wandte sich der literarischen Thätigkeit des GrafenTolstoi zu. Ja, ja," sagte die Stiststante, ich liebe seinen graziösen Stil." Wenn man den Mord von Westend durchaus nicht berühren wollte, sie fiel aewiß nicht lästig damit. Nur noch einmal versuchte sie ihr Glück, als die Früchte herumgingen. Wissen Sie, lieber Herr RechtZan walt, wir fühlen uns in Berlin gar nicht wohl. Man ist ja schließlich auf dem Lande geboren. Sie nicht? Nun ja, bei unö wird man immer auf dem Lande geboren. Und da würde es mir hier in Charlottenburg recht gut gefal len. wenn ich auch höre, daß die WildHändler hier zu wünschen übrig lassen. Nicht wahr. liebeS Kind. Markthallen habt ihr auch nicht? Und dann. Herr Rechtsanwalt, die häßlichen Zustände hier in Charlottenburg. Ich verstehe ganz gut, daß Wolfgcrng mich absichtlich von dem Gespräch abbringen will. Aber jetzt... Nein, danke, liebes Kind. wirklich. Nicht wahr. Rosmarmapsel? Nein, nein! Ich glaube, ich habe zu reichlich gefrühstückt. Ja, wenn Du so nöthigst, ein Viertelchen. Wirklich nicht, mehr als. ein Vicrtelchen. Weil es Rosmarinäpfel sind. Die habe ich feit... feit vielen Wochen habe ich sie nicht so gut gegessen.' Also ja, lie ber Herr Rechtsanwalt, Sie haben ja Mlt so etwas geschastllch zu thun. Es ist doch schrecklich, ein reicher junger Mann ; . ." Er war nicht reich und jung." rief Ossendorfs dazwischen. Von altem Adel." Mein gnädiges Fräulein," sagte van Tenius mit solchem Ernst, daß Marianne überrascht aufsah und Ossendorff laut lachte, lch muß unserem Wirth beistimmen, wenigstens in einem Punkt. Wohl werden mitunter Menschen todtgeschlagen. Aber ich glaube wirklich nicht, daß es Mörder gibt." (Fortsetzung folgt.) NaturgeschichttlcheS von den Binnenseen. Wenn man eine gute Landkarte von Nordamerika genauer ansieht, so kann man. eine merkwürdige Regelmäßigkeit in der Lage der bedeutenderen nordamerikanischen Binnenseen, besonders der canadischen, bemerken. Man. gewahrt eine Relhe Seen, die als Ganzes ungefähr mit den Rocky Mountains' parallel läuft. Diese Seen Linie beginnt schon hoch oben an der arktischen Grenze, und zwar mit dem Großen Barensee, und setzt sich dann in diagonaler Richtung durch Canada hin fort, bis sie in den gewaltigen Wasserkörpern endete welck)e theiliveise die nördlich Grenze der Ver. Staaten bilden. Es läßt sich hier wirklich von einem Seen - System sprechen, "das sich fortsetzt, bis es die dem MlsslMppv System zufließenden. Gewässer erreicht, und sich dann m kleinen Scelein ver liext, die nur auf einer sehr aussührli chen Karte ihre Stelle haben. .Das ist aber noch nicht Alles. Auch das -Wassersystem der Hudson - Bai. welches unmittelbare Verbindung mit dem Eismeer hat. läuft mit jener Seen Kette und. mit den Felsgebirgen so ziemlich parallel, und ganz oben im Nordosten bilden sogar die-Bassins Bai und die Davis - Meerstraße noch tim solche Parallel-Linie' '' Ohne Zweifel haben diese Parallel Linien' eine besondere physische Bedeu tüna. ' Worin bestebt Jm dieselbe und

wie sind überhaupt diese Seen entstanden, aus welche das Princiv der oceamschen Senkungen! keine Anwendung findet? Es läßt sich an diesen Seen ziemlich allgemein selbst die meisten Zwergseen in den Staaten New York. Pennsyldamen und Ohio nicht ausgenommen beobachten, daß sie auf einer ihre Seiten eine mehr oder weniger schroff abfallende Uferbank haben und auf einer anderen Seite erst Marschenboden den Uebergang zum Trockenland bildet. Solche und andere Umstände können auf die Theorie leiten, daß diese Gew'ässer einfach die Abdrücke gestrandeter Eis - Schiebselder bilden, welche alle südwärts drangen, so lange bis der Widerstand zu groß wurde, und dann stockten, während die flacheren, Gletscherwasser - Körper sich noch weiter bewegten. Das ist die haltbarste Theorie, die sich bis jetzt aufstellen! läßt. Und diese Eisgletscher - Bewegungen wiederum scheinen mit gewissen Veränderungen im Schwerpunkts-Een-trum der Erde im Zusammenhang zu stehen, Veränderungen, die sich auch in anderen Erdtheilen in entsprechender Weise geltend machten. - . Das Alles ist natürlich schon sehr lange her. und bei der Betrachtung solcher ungeheueren, durchaus systemgemäß erfolgten Naturprocesse und ihrer Zeit und Dauer kann, sich das Post Festum" erschienene Menschengeschlecht mit seiner ganzeni bisherigen Geschichte ungemein klein vorkommen! Freilich, wenn man sich vorstellt, daß der ganze Urwelts - Rummel schließlich nur für uns Spätkömmling5 in Scene gesetzt worden sei, dann mag man sich wiederum gewaltig gehoben fühlen! - Die große Natur ist eben, gleich einer in's Unendliche erweiterten Bibel, em Buch, aus welchem Jeder herauslesen zu kön nen scheint, was ihm beliebt. Vielleicht können wir gerade diesen Umstand als einen besonders glücklichen ansehen! Zahnverderbliche Cultur. Während die sonstigen zünftigen Aerzte, ungeachtet aller theoretischen Fortschritte der Wissenschaft, von dem allgemeinen geschäftlichen Stande ihres Berufes nicht entzückt sisd, haben die Zahnärzte bildlich und wörtlich goldene Zeiten", und sie leiden nur an der raschen Ueberfüllung dieses Faches. Unsere Civilisation ist für die Zähne unzweifelhaft höchst ungesund! Auf dem jüngsten Dentistencongreß wurde auch diese Frage eingehend abgehandelt, und es wurde, mit scheinbarem Bedauern, constatirt, daß die in unserer Zeit alle Klassen durchdringenden, im Sinne unserer Altvordern lururiösen" Lebensgewohnheiten die Hauptursache der, weitverbreitetenZahnverderbniß seien. Der Begriff luxuriös" ist allerdings in diesem Falle sehr weit zu fassen. Denn, wie einer der Herren Zahnbrecher sagte, der brodelnde Kessel ist deS Zahnarztes größter Freund", d. h. schon der starke Genuß heißer Speisen an sich verdirbt die Zahngehege Wer in der modernen Zeit die Zähne gut

erhalten will, möge demnach vor Allem so viele kalte Speisen wie möglich genießen, Eisspeisen aber jedenfalls ausgenommen. e Gegen die Moökitoplage. Aus der Bundeshauptstadt kommt olgende, zur Abwechslung einmal väl ig nicht-politische Mittheilung: In der Nähe von hier wurde ein praktischer Versuch mit der Howardchen Methode zur Bekämpfung der Moskitos angestellt. Ein Herr, dessen Wohnhaus jedenSommer stark von den unheimlichen geflügelten Nachtmusikanten heimgesucht wurde, kam nach einer Untersuchung zu der Ansicht, daß die-' selben in einem Mühlenteich und dem umgebenden Marschenland, etwa eine Achtelmeile von seinem Hause, ihre Brutstätte hatten. Er begoß nun den dortigen Boden, ungefähr 4000 Quadratfuß, im verqangenen Juni mit ungereinigtem Erdöl, wozu, er im Ganzen 15 Gallonen brauchte. Noch drei Wochen darnach war dieOelschicht auf demSumpfboden sichtbar, die Flache war bestreut mit todten Insekten, und keine Spur von Larven blieb übrig. Der Mann aber wurde diesen Sommer nur sehr selten von einem der ungebetenen Gäste belästigt. Die Geschichte hatte ihn zwei Stunden Arbeit und eine Auslage von 51.70 gekostet. Wie man hört, wurde diese Methode. welche nicht erst von Howard erfunden. aber von ihm zum ersten Male weiterhin bekannt gemacht wurde, auch an einigen Orten Long Islands mit Ersolg angewendet. ernigung welker GlaceHandschuhe ohne Benzin. Zur Reinigung weißer Glacehandschuhe ohne Anwendung von. Benzin wird eine Auflösung von Seife in heißer Milch empfohlen. Es ist zweckmäßig, auf den halben Liter dieser Lösung einen zu Schnee geschlagenen El dotter einzurühren und einige Tropfen Salmiakgeist zuzumischen. DieHand schuhe werden über die Hand gezogen und mittelst eines Wollläppchens, das in die Mischung getaucht wird, abgerieben. Hangt man die Handschuhs im Schatten zum Trocknen auf,, so bleibt das Leder welch. Schmukige Strohmatten werden sauber und fast wie neu. wenn man Kochsalz im warmen Wasser aus löst, eine scharfe Bürste hineintäucht und die Matten tüchtig damit abbürstet und hinterher klar spult. .... Radieschen im Freien zei gen auch im heißen Sommer em genü gendes Wachsthum, werden 'aber sehr lelcht pelzig, so daß' der Liebhabe? nothgedrungen auf ihren Genuß ver zichten muß. Bei Anwendung einer schwachen Kochsalzlosung erzielt man aber auch im Freien sehr zarte Radieschen. und es dürfte darum manchem Gartenbesitzer diese Mittheilung sehr angeneom tm, -

WMlW i

MM!!

a!H telää

Mebesle.remMunll Mwämsw.! teilt Ueberall LunAben. 1 WM?V

Conrad

i

Aenderung der Adresse. Trotz der Annahme der Präsidentschaft der Honduras National Lotterie

(der ehemaligen Louisiana StaatS-Lotterie) werde ich die Präsidentschaft der Gutf Coast Ice and Manufacturing Company von Bay St. LouiZ, Miss.,

beibehalten. '

Daher find Sie ersucht, alle Anfragen tut Lieferung von Ausrüstung,

Maschinerie u. s. w als alle geschäftlichen Eommunikütionen zu adressiren an

O. Bedenken Sie, daß die Wisconson Central Bahn unbedingt das Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Mlnneapolis und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die Wisconsin Central die bedeutendsten Punkte n Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wis. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von Whiis Seal Oil und Veline. DaS feinste und reinste. Jede Gallone garantirt. Sie können dieses Oel in JndianapollS im lemen, bei keinem Grocer, m keiner Apotheke, von keinem Wagen kaufen, der nicht die Ausschrift hat: Brooks Oil Co. t jr 4? . Z . uno cic maji untere varanilelarre yai, vie edem Kunden genesen wird. Brooks Oil Co. Telephon 460. 483 O. Michigan Str Indianapolis. Zermalmten und ganzen Coke zu haben bei der IM'polis Gas Co. Eis! Eis: Eis! Wir benüken daS CouvonTvstem für Adlikf erung von is an unsere Kunden. Laufen Sie Ihre Koupons, bevor da Eis geliefert wird. Da wir einen guten Borrach von EiS besitzen, so find wir t der Lage zu solgeuden Preise z verkaufen: 100 bis 200 Vld in einer ieferuna 85 perioaPfd 200 bt 1000 fd in einer Lieferung 20c ver lw bi 2000 Pfo in einer Lieferung iNic . . 2000 uud mehr in einer Lieferung löc , Q3iX.ty He Office : No. ttZ We Walnutör.-Tel. 1093. 3SSS3SSS2SSS3S?SZSSS:S3S2S25 J , Minr Tnirn iiutivo f rafft . UIIUC inlCU ALlfAIu UOCU . n tP9 l SesoRi. Lt.? ? peysA rJ - Mf-A ntSHXX kiAivixeof & r4nr u wnjHiiu DVUn W ..i . .AN DALI , K TIn, Zfnc Drooo, Coppor u Nicke! end oll Kitchoa end a Plsltöd Utönnllö. S C!a89Vood,r.1arhIOiPor j cotöln, Etc. fü CEOnCE WM HOFFMAM, Cj z) ., toi Mtanjkctarar &ad rroprUtor H Q 20S ATWASMinTO ST..1MDI&MA0OÜ. jj ru 78 THE BAR-KEEPERS FRIEIjO. K S53ZSZSZ55S2S2Z52SZ2SS3Z a.M IMTIM . raaM.f Zum Verkauf in Apotheken 25 Cents per Pfund. Tlie Twcntietli Century, eine ausgezeichnete Wochenschrift, welche fortschrittlich gesinnten Lefern sehr zu empfeh len ist. In der Tendenz zwar sozialistisch, werden doch andere fortschrittliche Theorim dann unparteiisch besprochen. Man bestelle dirett bei der Humboldt Publishing Co., 19 stor Place, e orr. .

nJ!m-iTfe

' O '

5p sslrPll HftT) md sGUuu UM5 HMÄ !

,WM ,!!!' fiHf MMAUW !.M VMNMM

W!

iiw

sfih?

WlllÄM MwMtNiUGMiZ

' '

Gohrad Gönrad!

FAUL CONKAD, Puerto Cortez. Honduras, Care Central American Express. PORT TAMPA CITY, Florida. U. S. A.

Feine alte Weine finden Sie in bester Auswahl und jeder Sorte Vtt Weinkeller: No. 33 Süd Delaware Str. Billigste preise. Freie, prompte Abliesnung nach allen Stadttheilen. Telephon 1660. Alle. Metzger & Co. vHaup tquartier für alle Sorten von einheimischem und importirten Bier, Ale Porter, Mineralwasser, Weln nnd Champagne?. 30 L5 32 Marhlaub Ctt. Telephon No. 407. Bestellungen werben ach all,, Heile de, tadt Tun cljelutett. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in SieSdach-Material, 1 und 8 l ead, ooftug. wasserdichte Eheetina. feuer estem sphait'Jilz, Strohpappe, Dach und Ulf .all-starben :e. ,e. Office: 169 Weft ttary aus Straße. Telephon 881. Dachdeckers i. Fähige und verantwortliche Dachdecker. Siel sächer. Trinidad und Sllfonite phalt.DScher LUe Arten Sowpifiti?nDächer mit beftem VU terial. Office: ; 5lo. 169, Sard : 180 W. Marylandftr. Telephon 861. Indianapolis, Ind. ; "' 2 Mlcucvust fccwlilAif C"CJK st lLr' 4 V" .-i il r UulzugderTicket-Ofsice L " .i.ii . : Die Rflonnocn Hßouiiite hat ihre Ticket-Office von Ecke Illinois und Kentucky Ave., nach No. 2 West Wasbingtonstr. verlegt, der alten "Bee Hivc," Ecke Meridian Ctrahe. Die Mono ist die beste Linie nach Chicago und dem NordWesten. Vorzug? , Raten nach Denver und allen Punktm des NordWestenS. i I. D. Bald win. D. P. 8. WM Tn l rirTTTr , avi COPYRIGHTS.' CAlf I OBTAIN A PATENT ? 5, vroniBt answer and an bcoest oplnion. wrtto to inunna; cif .. wno nave naa neariy nrty yei eipericnoe In the ratpnt baaineaa. Comixnxnl tioci strlctly oonfldeotlal. A 11 an 4 bok of In formation eoncemüw Patent and bow to et Caln tham eent free. Also a catalogoe Of nmhtnIcal and acientlflo booka Mot öee. . - , , Patent taken tbrougb Mosn Ca. raoarr necuü nottee in the Hcientifie Ancriraa. arm thu are bronght widetf beTore tb poblie wttn oot er-t to tb Inrentor. This aptendMl papec. lsauad weekly, elegantl? Ul jtrated. da, br lar tb larcrest dreniatloa of any aotenUnc wortt In tb ona. 93 m year. eampie copie aant nw. BaUding EdlUoOttnonUiiy, cooiea. t2A eenta. Krery dui Kdiuon. raoQuary, xjm a tiui piatea, la colors. and photonanba of i ery oumber oontaina baat rui Hinri boitfte. wita piaaa, anabling bull dar to abow lateet dealena aad tecure eontnwrta. Addreaa th UUHM 4 CO, HM YOJi. M. BtXUMWAT, inuui mure nfiuiwri. AaflMM -

k . . ... .

II ihtm

- Die -

ndiana t? ttVUNE ist daS einzige Blatt in Zndiana, ircs cheS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Alt Organ des Bottes - und nicht einer Partei oder Parteiintereffen kämpft sie unentwegt für Freiheit .Recht auf allen Gebieten des Lebens. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum wirken wir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Luft, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, ssllte eS als moralische Psticht empfinder Lbser d Jndiana Tribüne Zu srf DaS reichhaMge s- Blatt lUUt eine Fülle unterhaltenden Lese. SoffeS. Der Abonnements Preis der täglichen Tribüne ist 12c, deS SonntagSblattS ge, beider zusammen 13 dtS., per Woche oder S .dtS. per Monat. Durch die. Post versandt,' kostet da Tageblatt QS, daS Sonntag Sölatt 02 per Jähr, beide zusammen 00 in Vorautöezahlung. MlMlftchen . aller.Vrt werden rasch und billig auSgefuhrt. ' ' . (ZtntrittSkarten, i . .. i j . y.. ;i y j . Quittungen, GvnQitntivixa, NeSnungeu. OescbSfttkarten, -. -, , i ' - fc J 4 V , V'.A Orisskopfc, Zirkulare, . M . m ... vPQxaCTcsg n. 1. r?. für Sefchäftsleute und vereine werde C ' ' t V ! f ' - . j ges chmäLvoll antLesührt.' ' ' ) . . r . r , ESElj?, ... 4.,. ,-(1 ... t 4 . : i '1' jivtJl. c-v tjn.mTW t j ' -

onnta

- f. i . i '

. , I .., I n: .ijk