Indiana Tribüne, Volume 17, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS Tie tlzlie.Trtlüne'koyrt durch den TrSgei UCentI per Woche, die eonntagS-.Trtbüne 5 Ztnti per Woche. Beide zusammen IKSentl ode 11 Cents per Monat. Per Post ugefch'.St ia Vsr utbezahlung tfptx Jahr. Off.ce :No. 18 Süd Alabaa Str. Indianapolis, 3nd., 14. August 1894. Aleut,n.Lltb,Sgeschicht, Vom äußeren und inneren Leben der Aleuten, der Eingeborenen jener hoch nordischen Inseln zwischen Alaska und .Asien, dringt selten etwas in die große Welt. Die folgende romantische Geschichte wird neuerdings von Major Nettleton mitgetheilt, welcher mehrere ahre hindurch Bundes - SchatzamtsAgent auf den Pribylow Inseln war und sich mit dem Leben und den Gebrauchen der Aleuten ziemlich vertraut l.:achte. Auf einer dieser Inseln erhebt sich ein einsames Kloster, welches einer namenlosen Religion geweiht ist. Die einzige Insassin dieses Klosters ist Kschatka, die Aleuten - Nonne, und sie lchrt ihr Volk, durch ehrlichen Wandel und besonders durch Hilfeleistung für die Kranken und Elenden den Himmel zu verdienen. Sie und ihre jetzt in vornehmen! Verhältnissen in den Ver. Staaten lebende Schwester haben eine interessante Geschichte. Vor Jahren, als diese Inseln noch, zu Rußland gehörten, kam ein russischer Handelsmann dorthin, um seine Waaren für Robben- und Silberfuchs -Felle einzutauschen. Er verliebte sich in das schönste Aleutnmädchen der Inseln, und die Beiden wurden ein Paar. Nachdem sie viele Reisen zwischen den Insein und den russischen Häfen gemacht hatten, wurden sie eines Tages aus ihrem Schiffe nach einer der Hütten der Alaska Eommercial Co." gebracht, Leide hoffnungslos am Fieber leidend. Ihre zwei kleinen Mädchen waren bei ihnen, und ihr blühendes Aussehen und ihre fröhliche Laune bildeten einen merkwürdigen Gegensatz zu dem traurigen Zustand der Eltern. Schon am nächsten Tage starb die Mutter, nachdem sie sich noch an das Sterbebett ihres Gatten hatte tragen lassen und seine Zustimmung dazu erlangt hatte, daß ihre Eltern die Fürscrze für die Kleinen übernehmen soll ten. Ehe die Le'che unter die Erde gebracht war, gerade während des Begräbnisses, starb auch der Gatte. Die beiden Mädchen wurden zu ihrer Großmutter gebracht und ihr Leben war ein ereignißloses, bis sie ungefähr das 16. Jahr erreicht hatten. Sie kainen in keine Schule und kannten die Außenwelt nur aus den phantastischen V!ärchen, welche ihre Großmutter ihnen erzählte. Um diese Zeit erwarben die Ver. Staaten Alaska nebsd Zubehör und sandten einen jungen Unidersitätsprosessor auf eine wissenschaftliche Erpedition nach den betreffenden Inseln. Die Reise war eine beschwerliche, und der Professor ließ seine junge Gattin dabei ihren Angehörigen. Seine ossicielle Thätigkeit auf der-Insel ließ lhill viele freie Zeit, und daS Leben war sehr eintönig. - So gelangte er dazu, jenen beiden schönen, aber gänzlich ungebildeten Schwestern Unterricht zu ertheilen. Kschatka war sehr gelehrig, aber ihre Schwester interessirte sich weit weniger für Grammatik und Arithmetik, als für den Professor selbst. . Uno siehe da! Alsbald war ein Liebesverhälwiß im Gange. Als dann ein Schiff kam, auf welchem der Professor hatte helmkehren können, schrieb der Ungetreue statt dessen an seine Gattin, unerwartete Geschäfte hielte ihn noch auf etwa drei Monate fest. Längers Zeit darnach, als wieder einmal ein Schiff mit Postsachen an der Insel anlegte, erhielt der Professor einen Brief, worin er angefleht wurde, so schnell wie möglich heimzukehren, da seine Gattin sterbenskrank darniederliege. Sein Gewissen schlug und . er entschloß sich, dem Zauberbann der jungen Aleuten - Sirene sich unversehens zu entwinden. Es bot sich dazu eine-günstige Gelegenheitz denn schon am .nächsten Tage sollte ein Schooner der Alaska Commercial Co." von der Insel nach San Francisco abfahren. Fest entschlossen, begab sich der Professor auf! dieses Schiff und bestach überdies die Bootsleute, daß sie unter keinen Umständen das Aleutenmädchen auf ' das Schiff nähmen, wenn sie etwa sie darum ersuchen sollte. Der Schooner lag über eine' Meile vom Gestade entfernt, und die Matrosen entfalteten schon die großen Segel für die Fahrt in die hohe See. Da bot sich plötzlich ein merkwürdiger Anblick: lvie eine Najade erschien ein schönes Mädchen in den Fluthen und kam gerade auf das Schiff zugeschwommen. Es war des Professors Geliebte! h, Sie gelangte an Bord, warf sich vor UIi jungen Mann auf' die Knie und ißt ihn weinend an, die Heimkehrioanken aufzugeben oder wenigstens zu bleiben, bis das nächste Schiff abfahre. Sie sprach noch immer wenig Englisch, aber ihre dunklen Augen, wie sie so vor ihm auf dem Verdeck kniete, waren beredter, als alle Worte! Er konnte nicht widerstehen und wurde zum zweiten Male seiner kranken Gattin untreu. So kehrte er denn wieder nach der Insel zurück und versuchte, sein an den Pforten des Todes stehendes Weib zu vergessen. Mit der nächsten Post erhielt er die Nachricht, daß seine Gattin gestorben sei, daß ihr letztes Stammeln sein 'Name gewesen und daß ihre letzte verständliche Aeußerung in dem Ausdruck der Hoffnung bestanden habe, mit ihm in ein besseren Welt wieder vereinigt zu werden. . Als er diesen Brief oelelen. fiel'der

Treulose wie tods zu Böden. Reichlich zwei Monate lang lag er schwer krank darnieder, und nur die sorgsamste Pflege bewahrte ihn davor, am, Gehirnfieber zu sterben. Indeß erholte er sich wieder, kehrte dann heim und nachdem die Traueeit überwunden war. heira-

tMt er seine aleutische Geliebte, die heute eine vollendete amerikanische Lady ist. Ihre Schwester Kschatka aber blieb dakim. versckwor alle irdischen Neigungen und widmete sich fortan der aufopferndsten Nächstenliebe. ie Eingeborenen verehren die schöne Nonne fast wie ein höheres Wesen. Zähmung der MonopolSbestie. Die Begehrlichkeit der Corporationen und die Bestechlichkeit der StadtVäter" bilden die ewige Klage in den meisten Großstädten. Es erscheint daher angebracht, bei jeder Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie sich glücklichere ausländische Städte mit solchen Fragen abgefunden haben. : . Schon wiederholt ist dies bezüglich europäischer Städte geschehen. Aber auch die kanadische Stadt Toronto kann uns in mancher Beziehung als leuchtendes Beispiel dienen, und es ist ein gutes Werk zu nennen, daß Albert Shaw, der bekannte Redakteur der amerikanischen Ausgabe der Review of Reviews", . in einem längeren Aufsatz schildert, was Toronto namentlich in der Straßenbahn- und in der Telephonfrage geleistet hat. , .Im Jahre 1891 machte die Stadt, anstatt die' Gerechtsame der bestehenden Straßenbahn-Gesellschaft zu erneuern, von dem ihr entgegengesetzten Falles zustehenden Rechte Gebrauch und kaufte die ganze Anlage der Straßenbahn an. Sie verkaufte dieselbe freilich alsbald wieder, aber unter strengen Bedingungen zum größtmöglichen Schutz des Publikums wie auch der StraßenbahnAngestellten. Bei uns würde der StraßenbahnMagnat, sowie der Stadtverordnete gewöhnlichen Kalibers steif und fest behaupten, unter Bedingungen, wie die Stadt Toronto sie auferlegte, würde sich' überhaupt nie ein Käufer finden, und bei solchen Beschränkungen würde das Capital : weggetrieben werden" (wie der gewöhnliche amerikanische Angstschrei gegen alle öffentlichen Reformen lautet, welche irgendwie Geschäftsinteressen berühren). In Toronto aber gelangte die Transaktion binnen drei Monaten glücklich zum Abschluß. Die Bedingungen waren ja auch immerhin conservativ genug und anstän-' dig für beide Theile. Die Käufer im' ten an die Stelle der Stadt in der Entschädigung der ausscheidendes Straßenbahn-Gesellschaft. Sie verpflichteten sich, in die Stadtkasse jährlich $800 für jede Meile Einzelgeleise, oder 51600 für die Meile Doppelaeleise zu zahlen. Ferner verpflichteten sie sich zur Zahlung von Procentsätzen auf ihre sämmtlichen Brutto-Einnah-men. und zwar nach folgender aussteigender Scala: Au? alle Jahreseinnahmen bis zu 51,000,000 8 Procent; zwischen $1, 000,000 und $1,500,000 pro Jahr 10 Procent? zwischen $1,500,000 und $2,000,000 pro Jahr 15 Procent; und darüber hinaus 20 Procent. . Alle Procentzahlungen waren monatlich zu leisten, und die Stadtbeamten wahrten sich unbeschränktes Recht, die Bücher und Conti der Käufer zu inspiciren. Auch behielt sich die Stadt das Recht vor, die Fahrgeschwindigkeit und die Dienstleistung auf jedem Theil des Straßenbahn-Systems zu bestimmen, sowie eine weitere Ausdehnuna desSystems nach irgend einer Richtung. anzuordnen. Das ist noch nicht Alles! Während das Fahrgeld für die einzelne Fahrt nach wie vor 5 Cents blieb, wurde bestimmt, daß 25 Fahrkarten für $1. oder 6 für 25 Cents abgegeben werden müssen, und daß Fahrkarten für Arbeitsleute giltig in den Stunden zwischen 5 1-2 und 8 Uhr Morgens und zwischen 5 und 6 1-2 Uhr Abends noch etwas billiger, nämlich 8 für 25 Cents, verkauft werden sollen. Letztere Verpflichtung ist aufhebbar; sollte es aber die Stadt zu irgend einer Zeit für zweckmäßig finden,' sie äufzuheben, so müssen die StraßenbahnKäufer außer den erwähnten ProcentZahlungen noch 2 Procent extra in die Stadtkasse zahlen. . - Ein besonderer Fahrtarif wurde ferner für Schulkinder bestimmt, nämlich 10 Fahrten für 25 Cents. Diese Fahrkarten sind zwischen 8 Uhr Morgens und 5 Uhr Abends giltig. Alle Fahrten gelten von irgend einem Punkte des Straßenbahnsystems nach irgend einem anderen Punkte, sodaß die weitgehendsten Umsteigegelegenheiten gesichert sind. Außerdem wurden Bestimmungen gegen die leidige Ueberfüllung der. Wagen getrofsen; der Stadt-Jngenieur und der Stadtrath haben zu bestimmen, was eine komfortable" Zahl Passagiere für jede Wagenklasse bildet. , - Endlich wurde festgesetzt daß keine Angestellte der Straßenbahn-Gesell-schaft länger als 10 Stunden pro Tag oder 60 Stunden pro Woche im Dienst sein dürfen, und daß unter, keinen Umständen einem erwachsenen' Angestellten weniaer als 15 Cents pro Stunde gezahlt wird. In ähnlicher, natürlich nach den Umständen veränderter Weise hat die Stadt Toronto die- Interessen des Publikums- gegenüber .,der Bell'schen Telephon-Gesellschaft gewahrt und es fertig gebracht, daß der 'Telephondienst dort nur ein Drittel bis ein Fünftel so viel kostet, wie in den meisten Großstädten .unseres gesegneten Landes. Die Gesellschaft muß 5 Procent ihrer Brutto-Einnahmen an die. Stadtkasse abführen und den Dienst stets auf der Höhe der Zeit hal'ten. -v Diese Einrichtungen bewähren sich vorzüglich. Können amerikanische Metrovolen nicht auch in entsprechender Weise vorgehen? O ja, wenn sie ernstlich wollen. ... .

Der Dynamtt deS Alterthums. Der XUtl dieses Aufsatzes mag aller. dinaS befremdend klinaen und die Vor-

stellung e-wecken' als ob Griechen und !ttomer füzvn vas mooerne prcngmu tel gekannt und zu den bekannten Zwe . ,..T rrr jC V!.3 ilen benutzt fallen, uenn au? uic nicht gerade der Fall, so mögen diese Ausführungen doch Anlaß zu der Erörterung derFrage geben,ob dem Alterthum nicht doch ein ähnliches SprengMittel zur Hand gewesen sei, und geyen die Gründe zu dieser Annahme aus folgender Betrachtung hervor. Schon in der Schule wird uns gelehrt, oag Hannibal bei seinem Zuge über die Aloen sick und seinen Elephanten mit vielen Schwierigkeiten einen Weg über das Gebirge gebahnt unb die im Zege befindlickzen Gestelnsmassen mit u,ug habe entfernen lassen." Obgleich diese Erzählung ein Unsinn, wenn man bedenkt, wie viel Mg dazu nolyig in, auck nur kleine Mengen von Gestein aufzulösen, welches dabei höchstens Kalk oder Magnesia gewesen lem durste, o wird die Nabel doch weiter ,, gelehrt. ohne darüber weiter nachzudenken, was wohl unter dem Essig zu verstehen ist. Die Bemerkung, daß Essig (Acetum") xum Svrenaen von feindlichen Befestigungen verwendet worden sei, findet sich' in der That bei vielen romlschencyrlslstellern, überall jedoch, wo sich die Beicknuna .Essia" für dieS Mittel bei den Römern findet, sprechen die griechischen Geschichtsschreiber von einem Mittel OksoS-, welches mit der grieschen Bezeichnung für Essig nichts gemein hat. Es ist also anzunehmen, daß der lateinische Ausdruck Acetum (Essig) nur eine, übrigens damals ganz allgemein geläufige Bezeichnung eines Sprengmittels darstellt, welches aucy Hannibal zu seinen Zwecken anwandte. Beläae für die Richtiakeit dieser Annahme findet man, wenn man die Sache m diesem Smne betracytet, alsdann auch eine Menge. So sprechen Titus Livius und Appianus auch von diesem Essig- und fügen hinzu, daß seine Wirkung mit Hilfe einer Flamme, sowie durch eiserne Werkzeuge noch erhöht werden könnte, Bemerkungen, die doch absolut kemen Sinn haben wurden. wenn von wirklichem Essig die Rede wäre. Daß Gesteine durch Hitze mürbe gemacht werden, ist allgemein und war auch den Alten schon bekannt; wenn aber Vlinius d. I. sagt: wo daö Feuer (zum Lockern des Gesteines) nicht ausreicht, mmmt man seme Äullucht zum Acetum, welchem kein Gestein Widersiand leisten kann." so ist es einfach unmöglich, hier an Essig denken zu wollen. Auch Dwn asstus vericyttt, dafc MetelluS bei der Belagerung von Eleutheria auf Kreta einen Thurm der Stadt durch JDifoä" oder Acetumzerstört habe; wie aber dies möglich gewesen sei, wenn man darunter jstg verstehen will, so wäre die Geschichtsforschung dafür ebenso die Erklärung schuldig wie über Hannibals Verwendung des Essigs zur Auflösung des Alpengesteines. Ebenso spricht Apollodorus, ein Baumeister zur. Zeit Hadrians. davon, daß man leicht eine Bresche in einer Mauer erzielen könne, wenn man eine Stichflamme gegen diese richte und in diese .Acetum- einleite; hieraus geht wohl klar hervor, daß der Essig- ein ganz eigenartiges, heftig wirkendes Mittel sein mußte. Solche Stellen finden sich in Menge selbst noch bei Schriftstellern der christlichen Zeitrechnung, und treffen wir sogar Abbildungen über die Anwendung des . sonderbaren . Dynamites in einem von Hero von Byzanz herausge gebenen Werke.' Dieser Hero, der seine wirkliche Person unter genanntem Namen verbarg, auch häufig unter dem Namen Anonymus- schrieb und wahrscheinlich im 8. . Jahrhundet n. Chr. lebte, führte so ziemlich alle über das Sprengmittel , in der alten Literatur enthaltenen Stellen in seinen Werken an, spricht aber leider nicht über die Zusammensetzung des antiken Sprengmittels. Eine Abbildung dieses Werkes zeigt eine, wie eine große Löthlampe gestaltete Maschine, welche einen Feuerstrahl gegen die Mauer, eines Thurmes bläst, also die von Apollodorus gegebene Beschreibung .. darstellt; wir seben auch, wie das verderbliche Mittel schon eine Menge tiefer Locher in den Tyurm gebohrt hat, und vay m:ti ncy bereits bedenklich auf die Seite neigt. Nach, diesen Angaben möchte wohl die Hanntbalsche sjtgmttyode m etwas anderem Lichte erscheinen und daS VorHandensein eines Sprengmittels im Altertbum Zweifellos sein: ob die Äusammensetzung deS- Sprengessigs-'.noch einmal bekannt werden wird, ist allerdings der Geschichtsforschung anheim zu stellen. . m m, Alkohol und Lebensversicherung. . Unlängst meldete eine Depesche, daß John P. St. : John, den meisten Deutschamerikanern unter dem Titel der Wasserhanneö" bekannt, der be rühmte Gouverneur von Kansas und drflossenePräsidentschastkcandidat der ProhlbmonLpartel, ein neues Wir kungSfeld beschritten habe, nämlich dasjenige der Lebensversicherung. - . Die American Union Life Insu rance Co. hat es für angemessen ge funden, ein neues Total-Aösti-nenz-Departement emzimch ten und den Kansaser Wasserheiligen an die Spitze desselben zu stellen, als die geeignetste und für die Reklame wirksamste Persönlichkeit, welche sie hierfür finden konnte. -ES ist d.'? erste Mal, daß eine Le-oensversicherungs-Gesellschast ' irgend wo einen : solchen Schritt unternimmt und.d:?: wlrkllche oder angebliche ,vol lige Enthaltsamkeit von geistigen -Ge-tränken zur Grundlage einer Versiche-rungö-Speculation macht. . t DaS Unternehmen beruht auf der vorlausigen Voraussetzung. daß die ' Sterblichkeit bei Total-Abstinenzlern geringer, sei, als .bei. sonstigen Policen-Jnhabern, und daß genug Total-Abstinenzler. die sich für Lebensversicherung interefsireny in den Ver. Staaten .vorhanden seien.

um alsbald einen guten Ausweis erhoffen zu lassen. Jeder, der sich unter den Bestimmungen di:ses neuen Departements eine Lebensversicherungs - Police ausstellen

lakt. muk sich verpflichten, wahrend der Geltungsdauer der Police sich volltändig des Genusses alkoholischer Gctränke zu enthalten, ausgenommen für medicinlsche Zwecke auf ärztliche Vorschrift hin, und eine Uebertretung dieses Gelöbnisses macht die Police ohne Weiteres hinfällig. Es wird keinerlei Unterschied :n den Versicherungsraten für Total-Absti-nenzler gemacht werden. Je günstiger der Ausweis bezüglich der Lebensdauer dieser Kunden im Allgemeinen nach dem Ablauf von 10 Jahren sich herausstellt, desto großer werden die ihnen zu zahlenden Dividenden sein können, die im umgekehrten Verhältniß zur Zahl der Todesfalle stehen. .Slnstwellen. erklärte emer der Lelter der Gesellschaft, hat das Unternehmen nur den Charakter eines Erperiments, und das Versicherungs-De-partement.für Nicht-Abstinenzler werden wir daneben weiter führen. Wenn sich nach Ablauf einer gegebenen Zeit bei den Alcohol-Verschmähern die Sterblichkeit geringer zeigt, als bei der geistige Getränke genießenden Classe unserer, Kunden, so wird dies für uns ein Beweis sein, daß sich an der rsteren Classe mehr Geld verdienen läßt. Wir beanspruchen bei diesem Versuch nur einen bescheidenen Antheil an dem etwaigen Profit; das Uebrige kommt den Abstinenzlern zugute.Nun. an Kunden für dieses Devartement dürfte eS nicht fehlen, zumal wenn die gestellten Bedingungen, abgesehen von dem Enthaltsamkeits-Gelöb-nik. günstiger erscheinen, als m den übrigen Classen. Man darf aber gespannt sein, wie die Durchführung der letzteren Verpflichtung controllirt werden soll, namentlich in Bezug auf den beimlichen Suf und die mittels Äugenzwinkern bestellten starken- Mineralgetranke. Und doch soll die Glltigstrenaen Erfüllung dieses Gelöbnisses abhängen! Die Geschichte sieht beinahe wie eme bloße politische Slde Show- aus. Berkdete berühmte Stätte. Der vielgenannte virginische Flecken Appomattox, wo Lee. der OberbefehlsHaber der Confoderlrten, am 9. April 1863 vor Grant die Waffen streckte, scheint bald vollständig verlassen zu sein. Zur Zeit wohnen dort nur noch fünf Familien, von denen nur eine (die eineS Methodistenpredigers) eine weiße ist. Man kann sagen, daß die Geschäftsspeculation auf den historischen Ruhm der Tod von Appomattox war. Vor mehreren Jahren kaufte ein Syndicat alles dortige Eigenthum auf Speculation an, und sobald die alten Eigenthümer die Verkaufsurkunden unterzeichnet und ihr Geld erhalten hatten, zogen sie fort und ließen die Häuser leer zurück, deren sich Niemand annahm. Nur daS berühmte McLean - HauS genoß eine besondere! Aufmerksamkeit. Diese? HauS, in welchem seinerzeit die Capitulationsartikel aufgesetzt und unterzeichnet wurden, sollte aus die Chicagr,?? Weltausstellung kommen, aber es hat nicht sollen sein." DaS besagte Syndicat hatte daS HauS Stein für Stein abtragen und zur Wiederzusammensetzung sorgfältig beiseite bringen lassen; doch noch heutigen Tages harren die Backsteine und Balken dieser Bestimmung. DaZ historische Courthaus aber ist seit einigen Jahren verbrannt und etwa drei Meilen davon entfernt ist an der Bahnstation ein neues errichtet worden. Bald dürfte Appomattox nur noch ein Name sein. DaS theure Platin. Wenn in unserem Lande Platin entdeckt würde in ansehnlicher Menge so würde dies fast noch größeres Aufsehen machen, als die Entdeckung einer Diamantgrube. In den letzten 3 Jahren ist der Preis dieses Metalls gewaltig gestiegen und dasselbe ist für gewisse Zwecke geradezu unentbehrlich, da e5 z. B. unter keinen Bedingungen von Säuren angegriffen werden kann. Es begreift sich, daß die russische Regierung vor Jabren den Versuch machte, dieses ü rühmte feste Metall zu Geld zu pragen; bei der allzu großen Seltenheit des Platins ist es aber ebenso begreislich, daß die anderen Länder nichts von einer Platin - Währung- wissen wollten. - Zwei Drittel des Platinbedarfs der Welt kommen' aus den sibirischen Berg werken im Ural. Uebrigens findet sich auch bei uns, im Ufersande von Oregon. etwas Platin, und unlängst wurde solches auch in canadischen Kupferbergwerken bemerkt aber Beides viel zu wenig, um die Mühe des FördernS zu lohnen. . . Vom Jnlande. Zu Savannah, Mo., wurdt ColumbuS HayeS deS Mordes im ersten Grade, schuldig befunden. Die? ist daS zweite Mal. daß SaveS in Andrew County schuldig befunden wird, seinen Schwager ermordet zu haben. Der Farmer Henry Walsh in der Nähe von Onslöv.?lowa. wobnhaft, schnitt jüngst eine Menge Disteln ad und zündete, um dleselden vollstemdig auszurotten, die zurückgebliebenen Wurzeln an, Das Erdreich der Farm besteht jedoch aus einer mit Wurzelgeslecht durchsetzten, ausgetrockneten torfähnlichen Masse und das Feuer fraß immer weiter. Vor einigen Tagen was es schon über einen halben Acker desbreitet und die Erdkruste bildete' eins von 1 bis 3 Fuß dicke Gluthmasse. Flammen sind nicht zu bemerken, auch !ast gar kein Rauch; dageaen ist die ?itz'e unerträglich. Die Gluty frißt immer weiter um sich und alle Löschversucbe scheinen vergebens zu sein.

tner von )nlei Sams treuesten, obzwar unbezahlten Dienern wohnt im Leuchtthurm zu PortlandHead, Me. Es ist ein großer grauer Papagei, der vor einiger Zeit aus Afrika kam und dem Leuchtthurm-

Wächter geschenkt wurde. Der Vogel bemerkte bald, daß. wenn der Nebel vom Meer landeinwärts zu ziehen begann. Jemand ausrief: Der SX1 irM brnn fTrtft W Wn1" fr v v q ty -y f s v vr Eines Tages erhob sich plötzlich ein dichter Nebel, ohne daß Jemand es zu beachten schien. Plötzlich schrie der Papagei: Der Nebel zieht heran, blast das Horn!- und seitdem verfehlt er nie, den heranziehenden Nebel anzukünden. Im County Cheyenne in dem Gebiete Oklahoma haben sich die Prairiewölfe als gefährliche Liebhaber von Wassermelonen gezeigt. In Folge des anhaltenden Regenmangels sind dort alle Gewässer und Quellen versiegt, so daß die vielen wilden Thiere in jener Gegend ihren Durst nicht zu stillen vermögen. Die spärlichen Ansiedler daselbst haben viele hundert Acres Land mit Wassermelonen, bestellt und sind bei der herrschenden Dürre dahinter gekommen, daß die durstigen Prairiewölfe ihre Melonenfelder plündern. Wenn ein solches Thier Durst hat, dringt es in einen Melonengarten, springt so lange auf die reife Frucht bis sie birst und zwängt alsdann seine Schnauze in den Riß und schlürft den Saft aus. Sobald ein Prainewolf einen Melonengarten ausfindig gemacht und sich in. demselben gelabt hat, erscheint eine ganze Schaar der Thiere und befolgt das Beispiel., Hattie Walters auS Camden in New Jersey, vielen Dime Museum - Besuchern als die dicke Alicebekannt und vermuthlich die dickste Frau in ganz Amerika, wurde am 1. August in Camden zu Grabe getragen. Sie starb am Montag vorher an BlutVergiftung und wog zur Zeit ihres Todes noch 300 Pfund, obwohl sie frühe? einmal 590 Pfund gewogen hatte. Sie hinterlaßt einen Mann und eine 10jährige Tochter Namens Alice, die bereits ein Körvergewicht von 200 Pfund hat. Obwohl sie seit einer Reihe von Jahren als Ausstellungsgegenstand in Dime - Museen wöchentlich neunzig Dollars verdiente, besaß sie bei ihrem Tode nicht einen Cent Geld und mußte, da ihr Mann nicht aufzufinden war. auf Kosten der Stadt beerdigt werden. Als sie sich einst in Boonton in. New Jersey sehen ließ, wurde sie mit ihrem ersten Manne bekannt, der lhr Kost bauswirtb gewesen sein soll. Er und Alice verliebten sich in einander und besiegelten ihren' Herzensbund durch eine Heirath. Die Ehe soll eine sehr glückliche gewesen sein. .Der Mann starb aber nach einigen Jahren mit Hinterlassung seiner Wittwe und einer Tochter, welche jetzt vechenathet und sehr reich sein soll. Ihr zweiter Ehe mann John Walters ist ein Anstreicher und verließ Camden vor neun Mona ten. um in Missouri Arbeit zu suchen. Die in Hoboken liegenden Dampfer deS Nordd. Lloyd- waren kürzlich zu Ehren der hundertsten Oceanreise des Capt. C. Pohle von der Werra- mit Flaggen geschmückt, und es kamen zahlreiche Freunde des waae ren Seemannes, um demselben dazu zu gratuliren. Nachmittags fanden sich auch Dockinspektor Baur, der, nachdem er 94 Rundfahrten über den Ocean gemacht, zum Superintendenten der Docks in Hoboken ernanm worden.und Capt Willigerod von der Spree-, der es bereits auf etwa 150 Rundfahrten gebracht und der älteste Capltan im Dienste deS Lloyd ist, an Bord der Werra ein, und auch der Befehlshaber der Weser-, eines der ältesten Schiffe deS Lloyd-, fehlte nicht. Die hundertste Rundreise wird Capt. Pohle aber erst beenden, wenn . er von 'hier wieder in Genua eintrifft. Er wird dann 76 Fahrten von Bremen nach Nord-Amerika, 13 nach Südamerika, 10 nach China und eine nach Afrika gernacht haben. Die Fahrten nach China dauern dreimal , so lange, ai nach New Z)ork, und. der Capitän kann deshalb aus eine langjährige erfolg reiche Thätigkeit als Befehlshaber von Lloyddsmpfern zurückblicken. ' Vorher machte Capt Pohle 120 Fahrten nach London.' Die Werra" geHort seit med reren Jahren zur Mittelmeer-Linie hes Lloyd . In Leisen ring in dem Connellsviller Grubenbezuk m Pennsyva nien ereignete sich am Samstag Abend em blutiger Auftritt, welcher darthut. daß die gewaltthätige Sinnesart der Slowaken noch keinesweges gebrochen ist. Als Samuel Matthews.welcher sich von den streikern losgesagt "hatte, von der Arbeit nach Hause ging, wurde er von. mehreren slowakischen Streikern, die an ihm vorübergingen, überfallen. ßr kämpfte verzweifelt zu seinerSelbstVertheidigung 'gegen die Uebermächt.bis ein hünenhafter Slowake mit einem Messer einen Stoß gegen seinen Hals zu fuhren versuchte, den Matthews t doch mit seinem Arme oberhalb des Ell bogen auffing.. Ein zweiter Messerstich traf ihn in dle Schulter und nunmehr regnete es Hieb: auf. ihn und ein jeder seiner Angreifer hatte ein Messer gezogen. . Der Aermeste. blutete entseklicb. behielt aber seine Geistesgegenwart und vertheidigte sich gegen weitere Messerstiche solange-erfolgreich, bis' einer der Angreifer ihn von hinten in den SUlcken stach; sodann brach er zusammen -und wurde mit Füßen getreten . und ' mit Messern weiter bearbeitet. Schließlich kam ' ihm die Menschenmenge, welche sich inzwischen gesammelt hatten, zu Hilfe; die wüthenden Slowaken würden zurückgetrieben und der Schwerverwundete in seine. Wohnung .geschafft, wo ein Arzt ihn verband. Seine Wunden werden anscheinend' einen' iödtlichen Verlauf, nehmen. Seine, Angreifer haben sich !s jetzt de? Verhaftung durch die Fluazl enizogen. tit- , 0103 nnb 0300 rin BryantS. . Piano Käufer sollten da .

Nordsenfter sehen Slo. öS und 60 N. Pennsylvania Str.

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Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarktStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eine verrenktenFußeö die heftigsten Schmerzen. St.Jakobö Oel linderte die Schmerzen nacd der ersten Anwendung und heilte mich in kurzer Zeit rcllständig. Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley, Syracufe, N. F., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufncht sitzen. St. Jakobs Oel heilte mich dauernd. Vom Auslande. Die Honorare, der An wälte der. Stadt. .Paris kamen dieser Tage im Gemeinderathe' zur Sprache Als die Stadt Paris im Jahre 1873 ihren Rechtsbeiständen .die ..stattliche Summe von 423,417 Fr. als Honorar für, ihre .Thätigkeit bei den Expropri irungen zu bezahlen hatte,', wurde ein anderer Tarif ausgearbeitet, der wo möglich noch höher ausfiel. Bisher wurden alle diese Erpensennoten ohne Weiteres ausgezahlt, bis Gemeinderath Santon die Sache genauer untersuchte und herausfand, daß ein Advokat 4950 Z5r. an Honorar bezog, weil er 76 Mal nach einander erklärte, tz verlasse sich auf die Weisheit der Jury.- Wenn beide Parteien über die Höhe der Entschädigung einig waren, so bezog der Advokat darum nicht minder 50 Fr. Honorar, obwohl die Entschädigung manchmal nur 1 Fr. betrug. .Wurde aber beispielsweise bei einer, Forderung von 37 Fr. 80 eine Entschädigung von 35 Fr. zugesprochen, so erreichte das Honorar gleich 75 Fr. . In sieben VerHandlungen konnte ein Advokat 21,800 Fr. an Honorar verdienen. Obwohl die Gemeinderäthe dies für übertrieben hoch erklärten, wurde die Expensennote doch anstandslos bezahlt. -Eine Nacht voll Schrecken hat der Gärtner Louis Boek aus dem Dorfe. Schwarzbach durchgemacht. Der etwa 50jährige Mann war zum Kirschenpflücken auf einen ganz jungen Stamm gestiegen, glitt jedoch von dem durch den Regen schlüpfrig gewordenen Baum ab, wobei ein Fuß sich zwischen zwei Aeste verfing, so daß Boek mit dem, Kopfe, nach unten hängen blieb. Trotzdem behielt er seine Besinnung, holt sein Taschenmesser hervor und suchte d:nt, Stamm zu durchschneiden. Als ihm dieS zur Halft gelungen war, entfiel das Messer . seinen Händen. Nunmehr suchte Boek, sich mit den Ar men auf einen etwas tiefer stehenden Ast stutzend, sich aus seiner verzwelfelten Lage zu befreien. Auch dies miß lang, da der schwache Ast brach, und nun fühlte Boek, w ihm das Bein im Knöchel brach. Der Unglückliche wurde am anderen Morgen, nachdem er 16 Stunden in dieser qualvollen Lage verbracht hatte, bewußtlos, indessen noch lebend ausgefunden und aus seiner gräßlichen Lage befreit.. Einen der beliebtesten Ausslugpunkte der Braunschweiger bil det der an der Bahnstrecke ' Braun schweig Magdeburg belegene Grüne Jäger". Um den an Sonn- und Festtagen sich geltend machenden kolos salen Personenverkehr zu bewältigen, yat nun Die El enoayaveyoroe im Grünen Jäger" , einen Fahrkarten Automat aufgestellt, der gegen Einwürf eines Funfzlqpsennlgstuas ein Billet und drei Nickel herausgibt. Bei der letzt erfolgten Leerung des Automaten fand sich in demselben eine große Menge von Kupfermünzen, vermuthlich Zwei Pfennigstücken, vor, denen man durch Abfeilen die Größe und das. Gewicht eines Fllnfzigpfennigstllcks ' gegeben hatte. Der Gauner hat den Automa ten respective die Bahnbehörde, mit je dem Kupferstück um 'eine Fahrkarte und den Betrag von 30 Pfennigen ge prellt und sich von dem Ertrage dieser Moaelei emen frdelen' Sonntag at macht. Es fehlt jeder" Anhältspunkt, der zur Ermittelung des ' Thaters . fuh ren könni?.. Ob nun. der Eisenbahnfiskus, um weiteren unliebsamen Entdeckungen dieser Art vorzubeugen, den kostspieligen 'Fahrkarten Automaten ändern oder auße? Dienst stellen wird, bleibt abzuwarten. , :Die seit 17L5 bestehende Hamhurgische Gesellschaft zur Besörderuna.der Künste und nützlichen Gewerbe" verlieh zum' ersten Male' ihre große goldene Medaille für Rettung einer großen AnzahlFahrgäste vom Hamburger Dampfer Reinbeck" an . dessen ersten Maschinisten Hugo Miech. Der Kaiser hat. Miech eine goldene Remontoiruhr mit seinem Bildniß und Namenözug geschenkt. . ' r- Einer d er größten Pariser Bildermakler,..'. Herr . Hsnrj Garnier, der für den -millionenreichen Mäcen Chauchax, Miteigenthümer, des Magastn du Louvre","den..Angelus" Millet's jür 800,000 Fxcs. 'gekauft und der sich uT hohe Spekulationsgeschäfte eingelassen! hatte, . ist seit einigen Tagen aus Paris ; verschwunden, nachdem er seinen Angehörigen', brieflich., seine, Ahficht mitgetheilt hatte, sich daS Leben zu nehmend Man zweifelt aber daran, daß er diesen Entschluß durchgeführt habe. Garnier, dürfte sich . nach Amerika geflüchtet haben, wo er zahlreiche Beziehungen angeknüpft hat. Nuby'S Pile Suppasito:y wird garantirt . für' die Heilung vori HArnorrhoiden ,u Verstopfung, : oder oas weis xoiro zuruffgegeven. tit?. die Box. Schicke zwei.Postmarken für Zirkulare, und Probe an Martin Rudv' regiftrirten Apotheker,' Läneaster, Pa. Postkarten' nicht beantwpxtet. Zu derkaufen. : in : allen ;, : guten Apotheken, Ward. BroS., U. Kiefer &-o. - und Daniel Stewart, Wholesale Agenten. .k:i,T: '

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