Indiana Tribüne, Volume 17, Number 326, Indianapolis, Marion County, 14 August 1894 — Page 1

Z V oo kesen Sie die Offerte der Tribüne" - fü, - Unsere Weltausstellung ! kesen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! O riT rlC -sv o M -rvo t m -i W O W V o o ä o o Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 32G Indianapolis, Indiana Dienstag, öen M. August

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Cllerchants National iank Indianapolis, den 18 Juli 1894.

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Bericht

559,893 K3 c r iw n" I 250,000 00 it. oi.w FJiA V7A. RO. 12,00000 Zirkulation 9,950 00 17,"" Otto N. Frenzel, Kasfirer. Assiftent - Kassirer. Editorielles. Mit 132 gegen 105 Stimmen hat sich das Haus der angeblichen ameri kanischen Volksvertreter dem Hause der amerikanischen LordS unterworfen und die SenatS-AmendementS zur Tarif. bill angenommen. So haben wir denn eine McKinley Bill in zweiter Auflage und mit demokratischer Etiquette. Und daö ist das Resultat einer achtmonatlichen Congreßsitzung und der versprochenen großen demokratischen Tarifreform, welche die stillstehenden Räder deS Handels und der Industrie wieder in Bewegung sehen soll. Daß dies Resultat zugleich eine Niederlage deS Präsidenten in seinem l . e i . -v i r . i i r ' I .Kampfe mir oem enaie oeoeuiei, 1 nur nroenvei ermaynl. er uogang . dieser Affaire zeigt die gänzliche Ohnmacht der demokratischen Partei, irgend .k, .;, fühn ".'7' Z ZVA w jcim, vup ic uii mW, wie rt-t 'ex er i - f jl i republikanische Partei ganzlich unter 17 - : .7'

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U"' r Wh v ms vi m.' fi ctr.c v:- r...r.st., 7k .?..,. I uycil ijuuict vic vcjuyutu ifu5uyt derselben sind. Wen die Götter verderben wollen, dem nehmen sie den Verstand. DieS zeigte sich niemal offenbarer, alS gestern Abend bei der Berfammlung in West Indianapolis im Zelte der Populisten. Einen solchen CnthusiaSmuS haben wir bei politischen Versammlungen kaum je gesehen. Erwünschter konnte für diese junge Parl , , Irt'tll !.. V I '' . , '' m I M AH M 7k M m M I ! 4 j"1""' "SM"4 Verbreitung zu sichern, als die VerW "tUr fhltr Ynnh h hi- fiiitslThmnrrsltif m "- .v.p, w V.. i vjmiMvtiii Partei in Deutschland je zu einer Partei mit zwei Millionen Stimmen angewachsen wäre, wenn man sie nicht so unmäßig verfolgt hätte. AlleS in Allem zeigte sich bei dem Vorgange d,e Wuth der alten Parte,suyrer uver oas Maaßen oer varie; des Volkes und die Lammesgeduld dier r r . m cxrv r w . cn i es Lottes. Denn oas Nichtige wäre gewesen, die Handlanger der republikanischen Macher, welche die Geschichte nr,nnpitU hnittn. mit in tüfian 0 0 7 ' -""s -n-ö-er xi er? .. -.T r r m..v.i

laaji yzuuu au sucvuvcuno Uslto in wenigen Minuten,

hinauszuwerfen. Sie waren Clnvringnge und Störenfriede, woran der Umstand, daß sie im Namen deS GesetzeS auftraten, nichts änderte. Der Vorgang zeigte, daß den machthabenden Gewalten kem Mittel zu tchtecyt und zu erbärmlich ist, um ihre Macht zu erhalten. Die Versammlung geU" öcno aoer zeigie, oap iro? auedem und alledem im Volke ein gesunoer ern iw, oer nur au, rmr v?c:rgenheit wartet, sich geltenö zu macyen. Wie wenig Verständniß auch sonst in der großen Masse für die politische und wirthschaftliche Lage sein mag, das vlecyr oer freien Der,ammiung uno . . m a P fV m c I das Recht der. freien Rede darf man ihm nicht antasten, ohne daß sich wenigstenS da? Gefühl dagegen aufbäumt, daß mit dem Verlust dieses l I . 4 A 1. fr ...... i .a ni.ir.x.i ...e Rechtes auch Die letzte pur von tf' heit zu rade getragen wlrd. I 7 - www j- - 7 - y g l u r daß die EntHeiligung des Sonntags s? ift hinbl nifflt nötbtsl 1U lflflf.N. I r t . r tx . v . . i. Mische Verfolgung, absolut nichtk anIdereS, und solche fallt fast immer frü -

Her oder später zum Nachtheile der Verfolger aus. Die Wirkung dieser Affaire kann nur die sein, daß sie den Populisten eine große Menge von Stimmen zuführt. Zunächst natürlich republikanische Stimmen denn es' waren Republikr ' T 9 V . T J C

ner, weicye oen ueversau planien uno ausführten. Aber vergleich, wirkt ansteckend und bei dem Niedergang der demokratischen Partei gehen natürlich ' auch Demokraten massenhaft zu den m . P"1 ES ist nun einmal die Bestimmung der alten Parteien, daß sie Selbstmord begehen. Lassen wir sie dabei ! Drahtnachrichten Inland. Wetteraussichten. Regen heute Nacht; kühle?,' schöneS ittvoch. FchlsselS Wassertemperatur 31Grad. -9Niederlage deö Nepräsentantenhauses und deS Präsidenten. Washington, 13 Aug. Der lange Kampf über die Tarifbill ist zu lZnde. Mit 182 gegen 105 Stimmen beschloß daö HauS die Annahme sammt licher SenatS-AmendementS. ES war ein vollständiger Sieg deS Senats über das HauS und den Präsidenten. ES war klar, oap von zwei Gingen nur eines übrig blieb, entweder gar keine neue Tarifbill zu bekommen, oder die Wilson Bill mit sämmtlichen 030 Se-nats-AmendemenlS, so daß eS die Wilson Bill gar nicht mehr ist. Wilson selbst sah sich gezwungen, die Annähme" deS Senats -AmendementS zu empfehlen. ES war eine Niederlage ... fmnfraitn hutAhT. tatnt ,Zn 7 ? " einigfcUfo gß, wie nur eine Partei . , m,nnt. ,.s,zx. n Rtdt bemerkte Wilson, daß der ... ... ,0stnftnn o.... 7'7' ' ' 71 ' habe, aber Ittvsl wenn es nur msknnnnstA s,;,n s mack btr II , " 7 L. unhxir,ht m tntn jr0,t 0n 40 Millionen Dollars und der Zu kunft sechs Millionen jedes Jahr. (Und . f wfrtm s. ,v I l ' ' EinBahn-Unglück. KansaSCitv. Mo.. 13. August. einc slctoaltiae Collision ereignete sich gcfUin Mgen auf der Atchison, Tounb Santa Fe Bahn zwischen Hurdland und GibbS zwischen Ezpreßjug 5f westlich fahrend, und Ezpit$m No. 4, östlich fahrend, wobei mi Zugangestellte getödtet und hruht wrd,n. S0f0m0tiöen und die Erpreßwar ' , mxitn dollstänbig demolirt. H Den Ordres gemäß hatten die Zuge be, GibbS einander Passiren sollen und eS verlautet, daß No. 4 dem Befehl keine , . . yoigc teittele. ie Züge trafen sich an einer leichten Rlltbt unh htattn mi fnrcktbarer Ge toajf stUj nander. Beide LokomoHhtuhrtr aaben Kontredamvf und s.hten die Luftbremsen an. Hohglh die Passagiere und die unverletzt ge bliebenen Zugmannschasten sich von dem ersten Schrecken erholt hatten, macbten tu sieb an die Retina der unglücklichen Opfer. Lokomotivführer HumphreyS wurde mit gespaltenem ocxxv.r f f.: MN r..v.uwll , umuu umu y(uuH , . . . Preßbote Caplinger lag unter den Trümmern und war sofort getödtet worden. ß. F. Derrick, der Szpreßbate deS Zuges No. S, hatte .in knappes Ent mmen und seine Verletzungen mögen jödtlich enden. DaS Momentum ieb ihn Lurch die Seite deö Waggons und warf ihn auf eine 50 ftub ent syte Böschung hin. Sein Gesicht ist vollständig zerquetscht worden und sein xptl zeigt furchtbare Wunden. McCarthy von Chicago wurde durch ein Fenster geschleudert. Seine Ver setzungen sind nicht schwer. Qn M wunderbares Entkommen 5ftttf Hr Durbin von Milwaukee sak in dem Raucöwaaen binter dem I . .päckwagen und wurde durch ein Fester geworfen, wobei ein Knöchel von den GlaSfvlittern zerschnitten wurde. Vierzig Fuß weit ist er ge I lATiihrt tnnrhn itnh firl nur I .vim 1 1 ..mv Fuß von der Stelle entfernt, wo die I f ii. tv c. 1 oeioen Z5oromollven iagen, zu ooen Die Beamten der Santa ge Bahn sa 'gen, daß der Condukteur und der Lo

komotivführer deö Zuges No. 4 für den Unfall verantwortlich wären, da sie die telegraphische Ordre, den Zug No. 5 in Gibbs zu erwarten, nicht befolgten.

Die Miliz zieht ab. Omaba. Nebr.. 13. Aua. 3m SchlachthauSdistrikt in South Omaha war heute alles ruhig. Zwei Miliz compagnieen, die Omaha GuardS und die Thurston GuardS zogen ab, so daß jetzt nur noch drei. Compagnieen auS dem Innern deS Staates hier anwesend sind. Von den Streikern haben annähernd schon zweidrittel die Arbeit wieder aufgenommen und der Rest würde unzweifelhaft diesem Beispiel Folge leisten, falls eö ihm gelingen sollte, Beschäftigung zu erhalten. Die Absicht von General Colby, deS hiesigen militärischen Befehlshabers, cheint dahin zu gehen, am Dienstag den Rest der Truppen zurückzuziehen und sie in daS Staatslager in Lincoln zu entsenden, von wo aus sie in Kürze wieder an Ort und Stelle erscheinen könnten, sollte man ihrer bedürfen. General Colby behauptet, daß von den Packereibesitzern ihm die Versicherung zugegangen sei, daß morgen eine weitere beträchtliche Zahl der Ausstand!gen Arbeit sinken wird. Rache eines GefängnißWärters. Leavenworth,' KaS., 13. Aug. Der Gefängnißwärter Zerry Murphy, welcher am Samstag wegen Trunkenheit seines Amte? entseht worden war, edoch Nachschlüssel zum Gefängniß zurückbehalten hatte, schlich sich heute rüh, während der Wächter Sullivan chlief, nach der 3ail, öffnete alle Zelenthüren und sehte alle Gefangenen aus Rache in Freiheit. Nach harter Jagd und noch härterem Kampfe wurden fünf der Flüchtlinge wieder eingefangen. Die übrigen) darunter sehr desperate Männer, sind noch in Freiheit und ist wenig Aussicht vorhanden sie wieder zu fangen. Murphy wurde auf einen Staatshaftbefehl hin verhastet. Die Ernte in Süd Dakota. A a n k i o n, S. D., 13. August. leberall in diesem Theile deö Staates fiel während der Nacht 1 Zoll Regm. Spatkorn wird dadurch besser gedeihen, ebenso daS Weideland. Frühkorn ist bereits geschnitten und in Schober gestellt alö Winterfutter. Die Farmerbereiten sich vor, Schweine und Vieh mit Weizen zu füttern. Dreschen ist im Gange. Hafer bringt durchschnittlich 10 Bushel per Acker, Weizen 6 Bushel von guter Qualität. 3m Ganzen ist die Ernte die schlechteste seit 1300. IHZog d en Tod d er Schande vor. El Ren o, O. T., 13. Aug. 3. Beacon, der Präsident der Merchants Bank von Watonga, 30 Meilen westlich von hier, beging Selbstmord aus Verzweiflung darüber, daß sein Sohn die Bank finanziell zu Gründe gerichtet hatte. Der junge Beacon ist entflohen. Vor Wochen erst hatten die Beacons, Vater und Sohn, die Bank gegründet, und bald darauf kehrte Beacon sr., nach seiner Heimath, Smith Centre, KanS., zurück, während sein Sohn die Geschäfte der Bank leitete. Vor einer Woche erfuhr Beacon sr., daß die Bank insolvent sei, und sofort kam er nach Watonga. Heute sru überzeugte er sich davon und auch von der. Thatsache, daß er und sein Sohn strafbar seien. Er on den Tod der Schande vor. . Einhalts befehl gegen Streiker. PittSburg, 13. Aug. Ein permanenter Einhaltsbefehl wurde heute gegen die Streiker in den FlaccuS Prescription Glaß Works erlassen. Die Leute wollten wegen der großen Hitze nicht arbeiten, und da die Firma zahlreiche, dringende Aufträge zu effek tuiren hatte, mußten neue Leute ange stellt werden. Indessen hielten die Streiker die neuen Arbeiter durch Ueberredung und Drohungen von der Arbeit ab. ,, General-Agentur. Neuer-Verlickerua. CollekNon von Mietbe. Geld an- und auSzuleihen Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und CrbschastSerhebungen. A.Metzger GrundeigenthumZ Agentur. Ergründet 186)..

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China und Japan. Shanghai, 13. August. DaS japanische Geschwader, welches Wei-Hai-Wei am Freitag angriff, bestand auS 20 Schissen. Es ist nicht genau bekannt, wie viele Fahrzeuge Krieg? schisse waren. Die Kriegsschiffe fuh ren in Schlachtlinie auf und begannen früh am Freitag Morgen mit dem Feuer. ES waren keine chinesischen Kriegs schisse in der Nähe und daS Gefecht war ausschließlich zwischen den japanischen Kriegsschissen und den Forts, welch letztere ohne Mühe im Stande waren. den Angriff zurückzuweisen. Etwa 60 Schüsse wurden gewechselt, aber der angerichtete Schaden war nicht bedeutend. Die Kanoniere in den Forts zeigten sich chlecht im Zielen. Die meisten Schüsse waren schleckt gerichtet und waren entweder zu kurz oder zu weit. AlS die Flotte sich entfernte, fuhr sie nach Port Arthur, gegen dessen Fortisicationen am Freitag Abend ein Angriff gemacht wurde. Wenig Schaden wurde angerichtet. Die Operationen gegen Wei-Hai-Wei oder Port Arthur waren nur deßhalb geschehen, um die genaue Stellung und die Stärke der chinesischen Geschütze kennen zu lernen. Am Donnerstag fuhren zwei italienische Kaxonenboote in voller Geschwindigkeit nach Tien Tsin zu. London, 13. Aug. Die TimeS veröffentlicht eine Depesche von Tien Tsin, welche die Nachricht der assoeiiren Presse von einem Angriff der japaNischen Flotte auf Wei-Hai-Wei und Port Arthur bestätigt Die japanichen Schiffe versuchten beide Plätze zu nehmen, wurden aber' durch die Schüsse auS den Forts zurückgeschlagen. AuS Afrika. Kapstadt, 13. Aug. Die KafsirS im nördlichen Transvaal sind in Hellem Aufruhr. Sie .haben den . Hochweg von Murchison blockirr, Wohnungen niedergebrannt und Vieh geraubt. Die Kafsirs belagern jetzt da? Hauptquartier deS Residenten und die RegierungSgebäude zu Agatha. . Truppen wurden unverzüglich nach dem Schauplatz deö Aufruhrs abgesandt. DieCholera. Amsterdam, 13. Aug. Zwei neue Fälle von Cholera wurden hier angemeldet. In Utrecht wurde ein Fall angemeldet, und in Zaandam, sowie n Beweryk kam je ein Todesfall an der Seuche vor. L ü t t i ch, 13. Aug. Zwanzig neue Erkrankungen an Cholera, und mehrere Todesfälle an derselben Seuche wurden hier angemeldet. Hiesiges. Feuer. In dem Keller der großen TeppichHandlung von Albert Gall, dem Staatsschatzmeister, in No. 1719 W. Washington Str., brach heute Nachmittag um 2 Uhr auS unbekannter Ursache Feuer auS. Dasselbe wurde jedoch im Entstehen gelöscht. Wie groß der, namentlich durch Rauch und Wasser Angerichtete Schaden ist, konnte noch nicht festgestellt werden. -- Si sliio fticiunt idenij non est itlcin. DaS heißt : Wenn zwei daö näm liche thun (Bier brauen), so ist eS noch lange nicht daS Nämliche (Bier)! Schmidts Bu d weiser ist unubertresfllch. fk VolizekgcriGt. Der Kadi bestrafte heute Morge n den farbigen Benjamin Smith, der den I Ojährigen Peter Skillmann, wel cher ihn verspottet und beschimpft hatte, mit einer Schaufel verletzt hatte, mit $10 und den Kosten. John Hicks und ChaS. William? die sich mit Revolvern gewappnett hatten, wurden zu je $25 Buße verur theilt. 3aS. Sorman, der nur ein stumpfes Rasiermesser bei sich trug kam mit $10 davon, während Wm SimkinS von der Anklage deS heimli chen WassentragenS freigesprochen wurde. Geo. Meesan nd Benjamin Fra zier waren wegen Eckenstehern ver hastet worden. Auf die Fürsprach etliche? Bürger, welche sie als sehr.

deutlich und arbeitösam beschreiben, solange sie sich Beschäftigung verschaffen konnten, wurden beide entlassen. Die Raufbolde Al. Schaaf und Harvey Carney mußten beide entlassen

werden, weil kein Zeuge dafür und keiner gegen den anderen aussagen wollte. George Whitney hatte nach Della Johnson mit Steiner geworfen. Trotz dem sich Della diese Art Schäkerei ver at, setzte George daS Werfen mit ae steigerte Vergnügen fort. Heute lacht aber Della, denn der Kadi erkannte auf $15 Buße, wofür der un vermögende George 35 Tage brummen wird. Schnor- und Zechbrüder verdonnerte Stubbö, der durch die Affaire mit den Coieyiten und Populisten arg verschnupft, in seinemGrimme zu tzö Buße oder ev. 15 Tage ArbeithauSgelegenheit bei Martin Anderson. Bert Williams, JaS. Ryan, Wm. Murphy, Albert Hacks, George Hacks, Luke Stotter und Natbän Enalilb paziren desgleichen auf 15 Tage inS Korrektionshaus, und zwar wegen Vagabundirens. tm Hood'S kurirt. Daß Hood'S Sarsaparilla kurirt. ist weder eine müssige noch übertriebene Behauptung seiner Eigenthümer. Mittheilungen von Tausenden glaubwürdiger Personen bestätigen, daß Hood's kurirt. . Hood'S Pillen fördern die Verdauung. 0 Der Sicherheitörath wiid eute Abend beim VerleS den Polizisten, welche vor einige Tagen nicht auf dem Ezerzierplatz erschienen, einen Rüssel ertheilen. Aus Rosen gebettet 'ind die Polizisten gerade nicht. Zwölf Stunden sollen sie die Straßen Nachts paradiren und wenn sie Verhaftungen vornehmen,' haben sie am nächsten Tage stundenlang auf dem Polizeigericht zu sitzen. Coroner Beck wurde gestern Abend nach 18 MillS Str. berufen, um oen veroachnaen Todesfall emeS Monate alten Kindes, NamenS 3oneS, zu untersuchen. DaS Kind war n der Pflege einer Frau 3oneS, die auS dem Aufnebe;? resv. Sterbennachen zur geeigneten Zeit von kleinen vaterlosen Weseu ein Gewerbe zu machen scheint. . Coroner Beck schreibt den Tod einer Tozin-Vergiftung durch verdorbene Milch zu. An demselben Orte starb , auch daS Kind deS Negermädchens Carr, die bekenntlich nach langwierigen Berhandlungen von der Anklage deS KindeSmordeS freigesprochen wurde. Die Engelmacherei siorirt also auch hier. wenngleich eS schwierig ist die Frau zur Rechenschaft zu ziehen. Der 11jährige Knabe Frank Estner, der vor 2 Wochen von Cincinnati hierherkam und eine rührende Geschichte von dem Tode seines VaterS und der harten Behandlung durch seine Mutter erzählte, und dann vom hiesigen deutschen Waisenhause aufgenommen wurde, hat sich alö ein ganz durchtriebener, kleiner Schwindler entpuppt. Seine ganze Crzähluug ist nämlich von A bis Z erfunden und erlogen. Gestern langte nämlich der Böttcher, Andrew R. Ernst von Cincinnati, 37 Dunlap Straße an, der seinen hoffnungSvollen Sprößling in dem WaisenhauSknaben Frank Ertner erkannte. Der Zunge entlief vor etlichen Wochen mit noch mehreren älteren Burschen und war seitdem verschwunden. Der Bater ist mit dem Sohn abgereistt. Gestern Mittag begab sich Benjamin Smith, ein farbiger Tage löhner, mit mehreren Arbeitögenossen auf die Arbeit nach dem südöstlichen Theile der Stadt. Als man den Via bukt überschritt, kam ein lOjähriger Junge, NamenS Peter Skillman und 45 gleicher Ave. wohnhast, vorbei und schimpfte den Smith einen Nigger. Darüber ward dieser so erbost, daß er mit seiner Schaufel nach ihm warf. Dieselbe traf den Knaben am linken Bein über dem Fußgelenk und ver ursachte eine stark blutende Wunde. Der Knabe erhob ein jammerliches Ge schrei und etliche Männer verfolgten den Smith, der die Flucht ergrissen hatte. An South Str. übergab er sich dem Polizeikapitän Campbell und wurde von diesem auf die Station ge bracht. Er sagte, er habe den Knaben nicht verletzen, sondern ihn nur schrecken wollen.

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