Indiana Tribüne, Volume 17, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1894 — Page 4
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Schmedel 420 Oft MeCartv t? 1 Die Darstellung deS Telegraph" von der Verhaftung Templeton'S, Rappaport'S u. s. w. ist ganz falsch. Ersten? hatte die Versammlung gar keinen Zusammenhang mit den Coreyiten, und dann stellten die Verhasteten auch keine Bürgschaft. ES war ein planmäßiger Ueberfall einer politischen Versammlung. Nicht daS Süd- sondern das Nordsenster in BryantS Piano Hand-lung,'
Unsere Weltausftellttug" Wir haben die ersten zwölf Lieferungen dieses PrachtwerkeS vorräthig und machen hiermit auf die Vorzug-
lichkeit desselben aufmerksam. ES ist ganz anderer Art als die PortfolioS, die Bilder sind viel künstlerischer auSgeführt und der Lesestoff weit reichhaltiger und interessanter. Der Werth dieses Werkes ist kein vorübergehender, sondern ein dauernder. 3a, er wird sicherlich mit der Zeit steigen, denn es ist fraglich, ob jemals wieder eine Weltausstellung von solcher AuSdehnung und solcher Pracht zu Stande kommt, wie die Chicagoer. Wir emfehlen daher dasselbe den geneigten Lesern. Tribirne PufolisliingJComp. SloilUando-NegMer. Die ngefährten amen find die de aterl oder der vkutttr.) Geburten. 3oS. Brim, Mädchen, 25. Juli, 169 Ray Str. 3oe Sackinger, Zwillinge, Knabe und Mädchen, 9. Aug., 275 S. JllinoiS Str. Fred Wendhausen, Mädchen, 11. Aug., - 271 S. Delaware Str. S. Benher, Mädchen, 10. August, 21 Rüssel Ave. Ph. Lusied, Mädchen, 11. August, 2 Ehadwick Str. Dav. Stevenson, Knabe, 11. Aug., 8 Minerva Str. W. H. FrittS, Mädchen, 3. August, 75 Frank Str.' Henry Hoeltkemeyer, Knabe, 12. Aug., 24 S. Dawson Str. Harry DeedS, Mädchen, 6. Aug., N. . West Str. John F. O'Donnell, Mädchen, 4. Aug., 196 Blackford Str. JameS Cragham, Knabe, 3. Aug., 275 W. Maryland Str. W. Johnson, Mädchen, 11. August, N. Pennsylvania Str. JameS W. Lilly, Mädchen, 6. August, 409 N. Delaware Str. Clarence E. Taylor, Knabe, 10. Aug., 165 Capital Ave. I. MoriS, Knabe, 2. August, 623 N. Mississippi Str. Perry. Knabe, 13. Juli, 68 West 1. Str. Chaö. Gale, Knabe, 11. Aug., 413 S. New Jersey Str. Frank Hayö, Mädchen, 11. August, Stadt. And. De Houen, Knabe, 6. August, Stadt. C. C. Personett, Mädchen, 10. August, 201 Michigan Ave. Nathan Bowen, Knabe, 13. Aug,, 179 Iesserson Ave. H e i r a t h e n. I. A. Laupheimer L. F. McConnell. John Lenahan Stetia Power. Todesfälle. John Meyer, 44 Jahre, 12. Aug., 112 Pine Str. ChaS. F. Meyer, 42 Jahre, 11. Aug., 81 Highland Ave. Laura Taylor, 19 Jahre, 11. August, 679 N. Mississippi Str. Dock Van JelgerhuiS, 23 Jahre, 10. August, ChurchmanS Pike. Johanna Keßler, 76 Jahre, 11. Aug., 2 College Ave. - Die Hochzeit zu (üanaa ist bekannt dadurch, daß 3esuS Wasser :n Wem verwandelte. DuS ,st eine Lehre, daß Wasser schlecht zum Genusse tt. SchmidtSBudweiseristunubertrefsttch. m-vrnndeigtv.-Vedertragnngev Indianapolis, 11. Aug. '94. Berichtet durch die Llex. Vetzger Snmdei genthum , genwr im zweiten Stockwerk der Odd Fello Halle, nordöstliche ES von Washington und Pennsylvania OK. Syndikate Land Co. an Andrea Augh, Lot 1, Sq. 6, Tuzedo Park. 400. ' Amelia S. ElliS an Villa A. Archer, Lot 254, Bradley u. A. O. Washing ton Str. Add. tz300. Clarissa E. Moore an Jesse L. PyleS, Lot 17, Sq. 22, NhodeS Add. N. IndianapoliS. $350. William H. Doty an Frank C. Ferguson, Lot 49, Edward'S Sub, Sohnson'S Erben Add. tzl. Sarah Apple an Barbala Treuble, Theil südöstl. , 3, 16, 5. John Cameron an John Burke, Lot 83, BobbS Ad. $1250. Ernst Reinkennobbe an John Ertel, Lot 2, Tweeds Ad., West SndplS. $500. Hiram Plummer an ChaS. Lauer, Lot 25, RussellS Ad., Outlot 123. $2222. Russell C. Kelsey an Joshua M. M. Moore u. A., ' Lot 27, McKernan u. A.'S Sub, Drake k MayhewS 2. Add. $2Ü0. Anna M. Behrman an Sophia E. Purden, Lot 7, Vandeman k Hunter'S Evergreen Add. $900. Uebertragungen 10 ; Gefammtwerth derselben $6181.00. m ,, Mucho's Ciaarrenladen befindet sich in No. 199' Ost Washington Str.
Im freien Amerika.
Phil. Nappaport, Leroy Templeton, P. (Villigan, Allen JenningS verbastet und in dle Jall abgeführtWie bekannt haben die Populisten ein Zelt, daS sie je eine Woche lang an einem Plahe in der Umgegend aufpellen, und worin sie politische Versammlungen abhalten. Seit letzten Dienstag befand sich daS Zelt in West Indianapolis. Wie an jedem Sonntag Nachmittag und Abend so fanden auch gestern Versammlungen statt, nur verlief die Sache gestern nicht so glatt, wie gewöhnlich. Die Nachmittagöversamml u n g. Wie gewöhnlich so fand auch gestern Nachmittag im Zelt eine Versammlung statt, die außergewöhnlich gut besucht war. Bedeutende populistische Redner hatten sich eingefunden u. A. Nev. Thomas von Cincinnati und der Sekretär des Senates des Staates Montana, Herr T. I. Gilligan. Die Verfammlung hatte soweit ihren Fortgang genommen, daß Herr Pastor Sommers eine Ansprache hielt, als sich umwan delnd des Theaters Rund, erscheinen sie im Hintergrund" ein paar Augen deS Gesetzes zeigten. Einer davon ein coloroä centlemAn, NamenS HugheS, rief Herrn Allen JenningS zu sich und theilte ihm mit, daß die Versammlung aufgelösten werden müsse. Man be deutete dem Eindringling, daß die Versammlung geschlossen würde, so bald daSProgramm abgewickelt sei und damit trollte sich der Tropf. Reverend SommerS erwartete, daß der Beamte mit einem Verhaftöbefehl zurückkehren werde und wartete darauf um zu sehen, ob man wirklich emen Prediger am Sonntag zu verhaften und einzusperren gesonnen sei. Aber nichts dergleichen ereignete sich und die Nachmittagöversammlung we nigstenS kam zu keinem unnatürlichen Ende. Die Abendversammlung. Die Kunde von dem Austritt, sowie die Möglichkeit einer Auflösung der Abendbersammlung durch die republi kanischen Beamten verbreitete sich wie ein Lauffeuer und alS der Abend kam, fanden die Redner ein gefülltes Zelt. Die sprüchwörtliche Stecknadel hätte nicht mehr zu Boden fallen können aber doch herrschte trotz der Menschen menge die größte Ruhe und Ordnung. Unter den Rednern befanden sich die Herren Philip Rappaport, Allen Jen ningS, Leroy Templeton, T. I. Gilli gan und andere. T. I. Gilligan, ein hochgebildeter Mann, betrat die Rednerbühner zuerst, um über die Verbrüderung der Menschheit" zu sprechen. Er sprach etwa 20 Minuten, dann folgte Herr Rappaport. Zunächst bemerkte er, daß er eine politische Rede halten werde und seine Absicht sei, festzustellen, ob die Drohungen, die Redefreiheit zu unterdrücken, in die That umgesetzt würden. Die Politik, so sagte er, sei Staats Wissenschaft; der Zweck deS Staates sei aber, die höchsten Güter der Menschen zu bewahren, Wohlfahrt und Glück seligkeit für Alle und keinen erhabene ren, wichtigeren oder edleren Gegenstand giebt eS, über denn man sprechen könnte." Die nichtswürdige Verfolgung der Commonwealer" durch Mayor Denny bezeichnete er als in fam, ein Uebergriff seiner AmtSbefug niß als schimpflich und brutal. DeS Weiteren führte er auS, fort während von donnerndem Beifall un terbrochen, wie alle Gesetze zum Schutz de'S armen Mannes ein todter Buchstabe seien, wie für daS Verbrechen eines Reichen selten ein Gesetz in Anwendung gebracht werde und auch nur dann. wenn der Druck der öffentlichen Mei nung zu stark würde; dann aber, wenn ein Mann, der Tausende ehrlicher Ar beitS- und Geschäftsleute um ihre Habe beschwindelt habe, vor den Rich ter kämen, vergösse dieser Thränen und stammle mit schluchzender Stimme eine Entschuldigung. Die Redner werden verhaftet. 3n diesem Moment betraten Mar schall Perry und die DeputieS Woods, Burke und Buchanan daS Zelt. Der Marschall schritt auf den Redner zu und legte ihm die Hand auf die Schulter. Wer sind Sie ?" fragte Herr Rap paport. Der Marschall von West ZndianapoliS, und ich verlange, daß die Verfammlung auseinander geht", kam die Antwort. DaS geht Sie absolut nichts an !" Dann erkläre ich Sie für verhaftet." Daö können Sie thnn, wenn Ihnen das paßt", sagte Herr Rappaport und folgte dem Marschall. Die Aufregung begann zu wachsen, als Herr Templeton aufstand und die Gesetz verletzende Art und Weise der Behörden scharf tadelte.
Die al dornen Asiaten !
Amerikaner essen Brod Sie muthlg. DaS beste Brod ist Parrott schottisches Ich leiste Bürgschaft sür Herrn Rappaport oder jeden Einzelnen der verhaftet wird, rief er auS, als Deputy Woods kam und ihn mitnahm. Herr Templeton wandte sich noch einmal an die Menge und mahnte sie unter allen Umständen Ruhe zu halten, waö auch geschah. Sin tragikomischer Zwischenfall trat ein alS die Kinder des letztverhafteten Herren ihren Vater davonschleisen sahen und in ein jämmerlicheS Klagegeschrei einstimmten. Die Beamten benahmen sich gegen den 62 Jahre alten Herren, wie ja nicht anders zu erwarten, 1$ Flegel. Die Schildbürger ziehen mit den Gefangenen ab. Die Prozession war eine .Strecke weit gekommen, als Marschall Perry, der übrigens wie alle Anderen seiner Sache durchaus nicht so recht sicher war, Herrn Rappaport losließ. Bin ich noch verhastet?" fragte dieser den Beamten. Keine Antwort. Bin ich noch verhaftet" ? fragte er wieder, wenn nicht, so gehe ich zum Zelt zurück und beendige meine Rede." Keine Antwort. Darauf verließ Herr Rappaport die Gesellschaft und begab sich zum Zelte zurück; hinter ihm wie sein Schatten der Marschall. AIS die Beiden im Zelte anlangten war eS noch immer gefüllt und Herr JenningS leitete den Gesang von My country 't!s of thee." Nun ergriff unter tosendem Beifall Herr Rappaport wieder daS Wort um seine Rede zu beendigen. Er sagte, der Vorgang beflecke den Namen Amerika?, er sei einfach eine Schmach. Männ:r dürften so etwas nicht dulden. Wenn daS Recht der freien Rede ungestraft angetastet wer den könne, fei eS mit der Freiheit vor bei. Der Mann, der ihn verhaftet, habe ihn wieder losgelassen, wahr scheinlich weil er ein erbärmlicher Feigling sei, und sich nicht ge traue ihn inS Gefängniß zu bringen, und weil er sich vor sich selber schäme über daS, waS er gethan. Denn der erbärmliche Söldling sei nichts als ein elender Sklave, der die gemeine Handlung für Geld ausgeführt habe usw. Kaum hatte er zu Ende gesprochen, als ihn der Marschall wieder verhaftete. Dann forderte Herr Gilligan die Versammelten auf, ein dreifaches Hoch auf das freie Land Amerika auSzu bringen. Doch kaum waren die verbrecherischen Worte : Three eheers for the arnerican ilag" dem Munde entflohen, als man ihn schon am Wickel nahm und ihn davon brachte. Daraus hielt JenningS eine Rede über den Mann, welcher vor 1900 Jahren an daS arme Volk sich gewandt hatte, der zu ihnen über ihre Lage sprach und der von den Machthabern alS Anarchist verfolgt und inS Gefäng niß geworfen wurde. Die Behörden unserer Zeit seien eine getreue Copie der unsrigen, so sagte er und bis hier her gedieh seine Rede, denn alS wollte man die Wahrheit seiner Worte beweisen, kamen die Schergen und nahmen Herrn JenningS der daz plaisirlich lächelte, in ihre liebenden Arme. Gilligan wurde nun auch festgenommen, und alle drei, es war jetzt etwa 9 Uhr, wurden zu Friedensrichter Allen geführt, wo kurz nachher auch Temple ton mit seinem Begleiter eintraf. Ein ärgerlicher Äechtsgelehrte?. Friedensrichter Allen, der inzwischen geholt worden war, setzte eine Brille sowie eine salomonische Weisheitsmiene auf, waS dem armen Mann aber nicht viel half, da ihm erstens in seinem Leben noch nie ein ähnlicher Fall vor gekommen war und zweitens weil er mit der Rechtökunde auf gespanntem Fuße stehen dürfte. 3m Schweiße seine? Angesichts blät terte der arme Mann vergeblich einen Folianten nach dem andern durch, bis Herr Rappaport ihm half und angab, wo der gewünschte Paragraph zu sinden sei. Diese Hülfe aber ärgerte den Herrn Allen, der nunmehr die Anklage, auf EntHeiligung des Sabbathtageö durch schwere Arbeit lautend, ausfertigte und die Höhe der zu leistenden Bürgschaft festsetzen konnte. Zum großen Erstaunen aber und Mißbehagen deS Beamten verweigerten die Angeklagten Bürgschaft zu stellen. Der Termin wurde auf heute Morgen angesagt und die Gesellschaft trat per Straßenbahn dle Reise zum CountuGefängniß an, woselbst sie um halb elf anlangte.
Kein Wunder, daß sie so barbarisch kämpfen ! WaS kann man von einer ReiS-Diät besser erwarten.
denken gut, kämpfen gut und sterben & Taggart's Heerd Brod. Fragt Euren Grocer für dasselbe. Sheriff Emmett sollte die Herren einsperren, war aber seiner Sache nicht gewiß und telephonirte um Rechtöbeistand, welche auch bald anlangte. Auf seine Anweisung hin nahm der Sheriff die Herren an und wies ihnen für die Nacht im Hauptgang Plätze an. Dorthin hatte man SophaS und Ruhebetten gestellt und einer guten Nachtruhe stand weiter nichts im Wege, selbst der schon bejährte Herr Templeton schlief gut. Heute Vormittag wurden die Gesangenen vom Marschall abgeholt, um zu dem Friedensrichter gebracht und abgeurtheilt zu werden. Dort hatte sich eine riesige Menschenmenge eingefunden, die Jndianapoliser allein füllten einen ganzen Straßenbahnwagen, aber die Sache ging auS, wie daS Hornberger Schießen. Als der Staatsanwalt ankam, und die Anklage gelefen hatte, meinte er, daß man verschiedener Meinung darüber sein könne, ob politische Reden am Sonntag vom moralischen Standpunkte auS gerechtfertigt seien, gesetzlich aber könnten sie nicht verhindert werden, weShalb er beantrage, den Fall niederzuschlagen. Damit war diese Komödie zu Ende, aber daS Nachspiel dürste wohl noch kommen. Columbus entdeckte Amerika, welches damals aber noch sehr inkomp let war. Heutigen Tages wird hier daS großartige MauS Topaz gebraut und kem Mensch sollte versäu men davon zu Probiren. Hübneraugenoperateur. H. Schab er g, deutscher Apotheker, 77 Mlnerva Str. Hühneraugen, BunionS, Fußsohlen schwielen schmerzlos entfernt. Garan tirte Behandlung von Schweißfüßen, reme erlrelbung. Bllltge Behanb lung. Erfolg garantirt. Referenzen : Herr Karl Habich, Herr raevner, Bormann MauS' Brauerei, Srgt. Kurtz, Dr. med. Pantzer, A. C. Mlller u. A. WCT Robert DaviS und Bettie HawkinS, auS dem schwärzesten Afrika stammend, lebte in No. 123 Nord West Str. wie Adam und Eva im Paradies zusammen. Robert scheint gestern aber nicht in der rosigsten Laune gewesen zu sein, denn als seine Bettie ihn zum Mittagessen rief, fragte er sie nicht erst, ob sie ihm auch sein Leibgericht gekocht habe, sondern sprang von seinem schattigen Ruheplatz auf und gab ihr eine tüchtige Backpfeife. Bettle verstand den zarten Wink, machte Kehrt und nahm ihr Mittagsmahl ohne di angenehme Gesellschaft ihreS Robert ein. Nachdem dieses geschehen war, suchte sie ihn wieder auf. Aber anstatt reumüthtig ihr zu Füßen zu fallen und um Verzeihung zu bitten, schlug er sie mit einem Stuhle nieder. Beide wurden verhaftet. . Robert erhielt heute eine Strafe von $50 zudiktirt, die er im Arbeitshaus abverdienen muß. Bettie mit verbundenem Auge hatte ihm aber schon vergeben und gab ihm auf dem Poli wagen noch zum Abschied einen tüch tigen Schmatz. Verlangt Mucho'ö Best Havanna CigarS. Hr. Elisabeth Hesser Saltinwr. IRfe. Vom Tode gerettet. .Ich ru Hosd'ß SrsaHari2 Ultu, N !ft In wudar ffltfeijla. Ich Utt Zahre i Neuralgia und Dfspepsia d OhnchtansZlltt. Lnile, w ich ,aj ftif durch falte Ich deraulgai ein ixest Meng Seid auf irztUch vthad lung. doch ward mir fehl Besserung, lll mit Biete kcher von Hood'O Sarsaparill sagt, dich begann I n nehmt. Ich wo, venig, l I Pfund und fcXM Ein Bild des Elends.' Zeder, der mich sah. Pacht, ich -ueJetott R.' tat läng? UU. Jedoch degan ich ich sofort V hole, achd ich tt Hosd'A Garfa$rrUUf begönne hatt, nb nah ach nd ach u, bil ich jetzt dollftZadig geheilt bia. Ich ff gut. schlaf gut nd dl hei Sgezeichneter vesbheU. Ich weiß. la)i Hood's SarfapariHa heilt. statt letzt UM f cla, UU ich nd wieg 148 yfnnd.-,. aitit cuff, ?ast VameH E valn, Vb. - " Httb tlni stnb rrU d,4dil. Ulhmmt tenXj f, pu irflU cs! IJC1
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BWtW m&smssq Ansere ettansftellung l?MVOIU!. nen' well Ne in der Bundeshauptstadt nickt solid genug lebten, oder aus irgeno einer anderen Veranlassung, sind zu zahlreich, um einzeln aufgeführt zu werden. Manchmal sind die Frauen auch nur indirect die Veranlassung. Umgekehrt erwiesen sich mitunter die Frauen ihren Gatten auch als wichtiger Beistand zu günstigen dienstlichen Veränderungen. Sin bekanntes Mitglied des Aerztecorps hatte sich sehr behaglich mit seiner Familie in der Bundeshauptstadt eingerichtet, als er eines Tages zu seinem größten LeidWesen nach einer Station fern im Westen beordert wurde. Er setzte Himmel und Erde in Bewegung, um wieder nach Washington zu kommen, aber vergeblich. Schließlich packte seine Gattin in Washington ihre Siebensachen zusammen und zog ihm nach, ohne ihn jedoch genügend über seine Verbannungtrösten zu können. Sie ermittelte indeß bald, daß die ganze Geschichte von persönlichen Ränken eines Offiziers herrührte. Alsbald begann sie, Gegenminen zu legen. Sie hatte nicht so sehr schnell Erfolg. Die Angelegenheit drang in weitere Kreise und spielte eine Zeitlang auch im ZeitunaSklatsch eine gewisse Rolle. Aber die Beharrlichkeit der Frau siegte. Kurz nachdem die jetzige Bundesverwaltung ihr Amt angetreten hatte, wurde der Arzt glücklich wieder nach Washington versetzt. Fast gleich, zeitig kam für den besagten Offizier, wie ein 2)onnerschlaa, eine Ordre, welche ihn nach der Küste deS Stillen Oceans .verbannte-. ; ..
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