Indiana Tribüne, Volume 17, Number 325, Indianapolis, Marion County, 13 August 1894 — Page 2

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Jndiana Tribüne. Erscheint

Täglich und SonntagS. ( Tie tlglie .Tribüne' kostet durch den TrSger 1.1 Cent per Woche, die SonntagSTribüne 8 LentZ per Woche. Beide zufauimen IS Eent odet j K Cent per Monat. Per Vost ugeschtckt tn Vor dezahlung fVper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 13. August 1894. in vZöman aus dem Leben. Vor dern Landgericht in Stettin wird -sich demnächst ein Mann wegen verschiedener Strafthaten zu verantWorten haben, dessen Vergangenheit und Schicksale einem RomanschriftstelV ler Stoss zu einenh Sensarionsroman Leben könnten. Der Mann heißt Wil- . Helm Karbowsky und wurde im Jahre ' 18G5 in Schwerin unehelich als Zwillingskind geboren. Seine Mutter, ein armes Dienstmädchen, welches schon zum zweiten Mal? mit Zwillingen niedergekommen war, befand sich gar bald in bitterster Noth, da ihr Liebhaber sie nach der Geburt des zweiten ZwillingSpaares hilflos im Stich ließ und v.od) Amerika auswanderte. Die arme Vetrogene, welche durch die vier Kinder an jedem Erwerb verhindert war, beschloß schließlich in ihrer Verzweig lang, die Kinder zu todten. Sie wähltö dozu eine gräßliche Todesart, indem sie die bedauerns werthen Kinder in eine Wamie setzte und mit kochendem Wasser übergoß. Auf das entsetzliche Jammergeschrei der armeni Geschöpfe eilten zwar die Nachbarn herbei und entrissen die Klemens dem Todesbade, dieselben warm aber bereits derma-, ßen verbrüht, daß drei der Kinder schon nach wenigen Stunden unter entsetzlichen Qualen verstarben. Der vierte Knabe, Wilhelm, blieb jedock. Dank der ärztlichen Kunst, am Leben und genas vollständig. Er wurde einem braven Arbeiter - Ehepaar zur Erziehung übergeben. Die Mutter, welche aus Verzweiflung zur dreifachen Kindesmörderin geworden, wurde bald darauf zu lebenslänglichem Zuchthaus vcrurtheilt imft verbüßt diese Strafe noch heute in Breslau. Hier besuchte Karbowsky vor zwei Jahren seine ihm vcttig unbekannte Mutter, wobei es zu einer erschütternden Scene gekommen sein soll. Auch seinen Vater sollte Karbowsky vor ewigen Jahren durch Zufall kennen lernen. Derselbe batte nämlich in Amerika sein Glück , gemacht, sich drüben mit einem reichen Mädchen verheirathet und kehrte vor etlichen Jahren mit seiner Familie nach Deutschland zurück, wo er sich in einem Städtchen im Regierungsbezirk Frankfurt, niederließ Dies hatte Karbowsky durch VeNnd!e seiner SMut erfahren und so suchte er denselben auf. Um sein Unrecht einigerrnön gut zu machen, gab ihm der Vater eine Stellung in seinem Geschäft, doch hielt Karbowsky eö dort nicht lange aus, da er kein großer Freund anilrengender Thätigkeit ist. Schon während seiner Militärdienst zcit wurde er wegen thätlichen Angriffs auf einen Vorgesetzten zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilt und nach Vecbüßung derselben! aus dem Militarstande ausgestoßen. Nun ging es mit dem jungen Manne schnell bergab, so daß er wiederholt Bekanntschaft mit d:m Gefängniß machen mußte. Im vorigen Jare arbeitete er zu Altdämm, soll ch aber auch dort wieder verschiedener Betrügereien schuldig gemacht haben, so daß im September seine Verhaftung angeordnet wurde. Karbowsky wurde in das Gefängniß zu Altdamm eingeliefert und gleich am ersten Tage auf dem Gefängnißhofe to Gemeinschaft anderer Gefangenen mit dem Spalten von Holz beschäftigt. Hierbei gelang eö ihm, unbemerkt eine Axt bei Seite zu bringen und dieselbe - in seiner Zelle, die er mit einem Bäcker theilte, zu verstecken. Beide Gesängenen beschlossen nun, in der Nacht auszubrcchen und zu entfliehen, und in der That gelang es ihnen, mit Hilfe der Art die Mauer ihrer Zelle zu durchbrechen, in's Freie zu gelangen und zu entkomme!?, worauf Jeder seinen eigenen Weg ging. Karbowsky wandte sich gar bald nach Verliir. hielt sich eine Zeit lang dort unbehelligt auf und siedelte schließlich nach Rizdorf über, wo er Arbeit fand. Da er dort jeden Conflict mit den, Strafgesetzen vermied, wurde ihm nichts in den Weg gelzt, und er wäre wohl schwerlich so bald der Justiz in die Hände gefallen, wenn er fiÄ nicht selbst in unbegreislich:m Leichtsinn eine Falle bereitet hätte. Karbowsky hatte nämlich an jenen Arbeitgeber, bei welchem er vor seiner Verhaftung in Altdamm beschäftigt gewesen, noch eine Lohnforderung, die er vor einigen Tagen brieflich geltend machte. Der Arbeitgeber, dem es bekannt war, daß Karbowsky von der Staatsanwaltschaft gesucht wurde, übersandte dieser den Brief seines srü-

Vheren Arbeiters, und so wurde. KarT?sky dieser Tage auf Requisition vStaatöanwalts in Stettin in seinerZohnung verhaftet und in das Nixdorfer AmiSgerichtsgefängniß ingeliefert, von wo aus derselbe jetzt nach Stettin, überführt worden ist. " Pros.Helmholh. ' Vor, dem berühmten Physiker Prof. Helmholtz, dessen schwere Erkrankung das Kabel gemeldet hat, entwirft ein Berliner Correspondent die folgende Schilderung: Helmholtz ist eine Persönlichkeit, welcher in der sogenannten Bevölkerung keine stärkere Theilnahme gewidmet wird. Er hat nichts Anekdotisches an sich, und nur wo daS vorhanden ist, entschließt sich die Bevölkerung- zu einem engeren Verhältniß. Nach den anekdotischen Elementen, auch charakterisirt sie die großen Wissenschaftler. Der einzige Robert Koch wird von ihr nach seirzer HauptwirL'ainkeit, .nach der Ebo-

zera- unv i 'Tuberkulosebekämpfung, gekennzeichnet, weil sie an sich volköthümlich ist. Mommsen ist aber zunächst bekannt durch die Thatsache, daß er zehn K'inder hat. eine Zahl, die nach Bedarf aus zwölf oder fünfzehrr erhöht

Wird, durch sein häufiges Mißgeschick , , . i t r V. aus der trane, vree eigenen inrcr, die er nicht erkennt, freundlich nach ibrem Namen zu fragen, und verwandte unwahre Anekdoten. Treitschke ist nict der Historiker, sondern der antisemittsche Professor. Dirchow ist nicht der Anatom, sondern, der Mann, der nur drei Stunden schläft, der immer den fremden Volksstämmen im Panoptikum den Schädel mißt. Die Wissenschaftliche Bedeuwng von CurtiuS besteht dann, daß er Kaiser Friedrichs Lehrer war. Der kranke Helmholtz hat solche Anhalts punkte gar nicht; darum verfolgt man wohl mit einem gewissen Respect die Nachrichten über sein. Besinden. zwischen dem Vierboycott und dem Fall 5wtze-, aber em lebhafterer Antheil besteht nicht. Helmholtz, ist .von der äußersten Schlichtheit . im personlichen Auftreten. Das Wort hautlos- paßt für sein Wesen -am besten. .Kein- störkerer Gegensatz könnte, für. ih,n gefunden werden, als Dnbois-'-Peymond.. -der grauköpfige Kampfhahn, der laut,.energisch. scharf accenwirend.fastV'provo kant redet, mit. schroffen Kopsstößen die Rede begleitet und neben seinem Thema eine so erdrückende. Fülle vott-entlege-nen wissenschaftlichen Thatsachen, auö allen Gebieten Einwirft' daß seine Gegner hierin eine Art grandioser Renommisterei erblicken. 'Helmholtz aber ist still, auch von der ' entferntesten Spur von Applomb frei und die Sachlichkeit selbst. Er ist. ein. mäßig korpulenter Mann, der auf seinem runden Schädel nur in den ' hmteren Partien, ein gewisses Quantum silbergrauenf -Haares sich bewahrt hat; die Stirn erscheint dadurch in's Große verlängert. Ein dunkles Auge 'sieht unter gerunzelten Brauen hervor, aber man merkt gleich, daß es gutmüthig ist;, das leise Runzeln der Augenbrauen ist keine irgendwie drohende oder imponirenwollende Haltung, sondern einfach der Ausdruck einer gewissen sachlichen Energie. Es ist ja nichts mit der Physiognomik! Jeder Rentier aus der Potsoamerstraße könnte genau so aussehen. In der Sprechweise tritt wieder jene; Eigenschaft hervor, die das Hauptcharakteristikum für den ganzen Mann bildet: die Schlichtheit. Er redet seine Worte mit einer wenn der Ausdruck gestattet ist, der hier nicht respectlos sein soll mit einer gewissen Wurschtigkeitgleichmäßig vor sich hin. Sem Ton hat etwasBecuemes, aber es tritt nicht allzu stark in den Vordergrund; es ist mehr ein Fernsein jede? Anstrengung, das sich aus der Beherrschung des Stoffes ergibt, als emSichgehenlassen. Es ist eine Art. wie man sie bei Naturwissenschaftlem öfter findet. Es gibt namentlich unter ihnen Leute, denen die Pose eine so fremde Welt ist, daß sie ihre Existenz nicht zu fassen scheinen. Naturgemäß eigt sich bei Helmholtz die große Schlichtheit, die ihm eigen ist, auch in der Wahl der Worte. Es liegt in der Natur der Sache, daß ein Gelehrter. 'der über Integral, Ordinate, elektrische Quanten, Sinus und Cosinus redet, meist eine Fassung wählen wird, welche die zweckmäßigste ist, nämlieh die kürzeste. Aber man fühlt, daß dieser Mann, er mag über was immer sprechen, nie eine andere Form wählen würde, als die einfachste und unmittelbarste. Alle feuilletonistische Begabung und alle feuilletonistische Neigung liegt ihm fern. Einen solchen Mann zu sehen, ist in diesen Zeitläuften allein schon ein Genuß; auch wenn er nicht den Vorzug hätte, nebenbei der größte P.hysiker zu kin.-;., m König Humbert und dle Herzogin von Aosta. Am italienischen K'jnigshose Hai es einen argen Skandal gegeben, welcher in der vorläufkgenVerbannung der ver wittweten, aber jungen und lebenslu stigen Herzogin von Aosta sowie ihrer Coterie von Cavalieren resultirte. Ueber den Skandal selbst liegen ver schiedene Lesarten vor. . Nach der einen passirte kürzlich in Turin ein Major mit seiner Truppenabtheilung jdie Allee, die nach dem Schlosse von Stu pinigi führt, als die verwittwete Herzogin von Aosta in Begleitung ihrer Hofdame und zweier Cavaliere aus Bicycles einhergefahren kam. Der Maior unterließ, es, der Herzogin zu salutiren. Die Herzogin beschwerte sich nun beim Platzcommandanten von Turin, General D'Oncian de la Batin, der den Major sogleich zum Rapport befehlen ließ. Dieser entschuldigte sich damit, daß es ihm gar nicht in den Sinn gekommen sei, daß die verwltt wete Herzogin von Aosta auf einem Bicycle fahren werde. Der PlatzcomMandant von Turin schickte nun über das Vorgefallene emen Berlcht an.den Kriegsminister, der ihn wieder dem König unterbreitete. Daraufhin gab der König sogleich die telegraphische Ordre, den in Hast genommenen Major zu enthaften, während er gleichzeitig seiner Schwägerin den Befehl zukommen ließ,' für zwei Monate die rothe Hoftracht abzulegen, was gleichbe deutend ist mit zwei Monaten HauSarrest. Nach der anderen Version hatte die lebenslustige Wittwe nach Beend!gung der Pferderennen in Turin die Officiere des Regiments Piemonte Reale" und noch einige SportSmen zu einem Bankett im dortigen Restaurant Sogno" geladen. Dem Bankett folgte dann ein Tänzchen, daS bis Tagesanbruch dauerte und an dem sich die Prin-. zessin lebhaft betheiligte. AlS der Konig von dieser Geschichte hörte, richtete er sogleich eine chiffrirte Depesche an seine Schwagerin und Nichte, in der er ihr seine Ungnade ausdrückte. Die Prinzessin ist seither für die Bewohner von Turin unsichtbar, dafür werden diese entschädigt durch eineAusstellung von Photographien, welche die Prinzessin in zehn verschiedenen Stellangen, eine reizender als die andere, zeigen. Zugleich verlautet daß der Marcbese voe Moncrivello. einer de?

yrencavalkere ver Herzogin, auf sot fehl des Königs seines hohen Postens enthoben worden sei. Uebrigens war man in Turin stets aufgebracht über die Herzogin, weil sie sich nur zu oft über den Anstand, den die Hofetikette

ihr auferlegte, hinwegsetzte. Prinzessin Lätitia, verwittwete Herzogin von Aosta. ist als Tochter des verstorbenen Prinzen Napoleon Bonaparte u. der sardinischenPrinzessin Klotilde am 20. December 1866 geboren und vermählte sich am 11. September 1883 mit ihrem Oheim dem damals 43jährigen Herzog vsn Aosta, Prinzen Amadeo, welcher vom 4. December 1870 bis 11. Feb. 1873 auf dem spanischen Thron gesessen hatte; seit dem 1. Januar 1890 ist sie Wittwe. Die Heirath des Onkels und der Nichte galt als der Abschluß eines Liebcsromans, der nicht wenig von sich sprechen gemacht hatte und in dem es, wie in jedem regelrechten Romane, mannigfache Schwierigkeiten zu bekämpfen galt. Wohl die größte Schwierigkeit bereitete die - Erlangung des wegen der nahen Verwandtschaft erforderlichen Papstlichen Dispenses, der erst nach langen Unterhandlungen erwirkt werden konnte. Die Trauung fand unter glänzenden Festlichkeiten statt und das Glück schien nunmehr dem vom Schicksal arg verfolgten Prinzen, der nicht nur einen Thron, sondern auch die erste lnnkggellebte Gattin zu verschmerzen hatte, wieder lächeln zu wollen. Allein nicht lange sollte dieses Glück währen: nach etwas mehr als einjähriger Ehe, am 18. Januar 1890, starb der Prinz, nachdem ihm seme junge Gemahlm ei nen Sohn, den jetzt 16 Jahre alten Prinzen Humbert, Grafen von Salemi, geschenkt hatte. Zwei Monate nach der Trauung wellte Prinzessin Latltia mit? ihrem Gatten in Berlin zu Besuche, wo ihre hochgewachsene Erschelnung von edler Fülle, das sympathische Gesicht vom feinsten Teint, mit den prächtigen dunklen Augen Aufsehen erregte. Sie sprach fließend deutsch und fast ohne jede fremdländische Betonung. Daß sie mütterlicherseits die Enkelin Victor Emanuels und väterlicher Seits eine Napoleonide, die einzige Tochter des vielberufenen Prinzen Napoleon, erschien anziehend genug, und daß sie sich mit ihrem um zwanzig Jahre älteren Oheim vermählt hatte, erhöhte die Theilnahme für die interessante Persönlichkeit. Sogar ihr Name, Prinzeß Lätitia. bot Stoff zum Gespräch: trug sie ihn doch zum Gedächtniß ihrer historisch berühmten und ehrwürdigen Urgroßmutter, der Frau Lätitia Bonaparte, der Mütter des großen Napoleon.; Die Herzogin hatte bis zu ihrer Vermählung bei ihrer Mutter, der frommen Prinzessin Klotilde, in Moncalieri bei Turin gelebt, deren Einsamkeit und Zurückgezogenheit von der großen Welt theilend, in welch' letztere sie an der Seite ihres Gatten den ersten Schritt bei der Anwesenheit des Kaisers Wilhelms des Zweiten in Rom im Herbst 1883 that. Diese Prinzessin Lätitia, deren streng klösterliche ErZiehung von ihren Biographen hervorgehoben wird, ist es, welche als die Heldln des gemeldeten Hosskandales figiriet. Amerikanische Straßenbahnen, Das Fachblatt Street Railway Journal- bringt rntgressante Mitthet lungen über die Straßenbahnen in den 24 Städten unseres Landes, welche nach Ausweis des letzten Census eine Einwohnerzahl von 100.000 bis 500.000 hatten. Nach jenem Journal beträgt, die gegenwärtige Meilenzahl dieser Bahnen insgesammt 3000, 65 Procent der Bahnen werden mit Elektricität. 20 Procent mit Pferden, 20 Procent mittels Kabelleitung und die übrigen mit Hilfe - sonstiger mechanischer Kraftsysteme betrieben. Bezüglich der Ertragsfähigkeit und der, Kosten des mechanischen Babnbetriebes gelangt der betreffende Artikel zu folgenden Resultaten: Die Bedeutung und der Werth der mit dem Stra ßenbahnwesen verbundener Interessen garantirt dafür, daß die Bahnleitung Uels eine möglichst fähige sein wird, so daß die Interessen der Securitäten-n-Haber in dieser Beziebuna sorafältia und in bester Weise geschützt sind. Die ganzliche Einstellung des PferdebahnBetriebes m diesen Städten und der riatz.oesselben, m den meisten Fällen durch das elektrische, sog Trolley" System, ist nur eine Frage der Seit, so, fern nicht in naher Zukunft betreffs einer sonstiaen mecbaniscken Betriebskraft neue wichtigeErfmdungen gemacht werden. Die bestehenden Kabellinien dagegen werden sur Straßen mit seh lebhaftem Verkehr voraussichtlich beibe halten werden, doch dürfte die Meilen länge dieser Bahnen mit Rücksicht auf die, weit größeren Constructionskosten im, vergleich zu dem Trolley-System sich nicht bedeutend vermehren. ' Wenn der Uebergangsproceß von dem Pferde- zu dem verbesserten mechanischerc Betriebe der Straßenbahnen dieser ; tz?tadteklasse ' vollzogen lst, so werden einige durch die Localverhältnisse besonders begünstigte Bahnsysteme im s Stande sein, durch Heranziehung und Förderung deS Passagierverkehrs auf jedeWeise, 510 bis $15 pro Kspf zu verdienen; die Ertragsfähigkeit der anderen Bahnen wird sich in den meisten Fällen auf weniger als $7.50 pro Kopf belaufen. Dadurch, daß 'viele Bahnen sich nur langfam zur Einführung der modernen SchnellverkehrsMethoden entschlossen haben, sind sie in der angenehmen Lage, von der Erfahrung ihrer Vorgänger profitiren zu kennen. 'Die elektrischen Bahnen können daher ihren Betrieb meist derart einrichten, daß die 'Kosten" desselben etwa 6370 Procent der Einnahmen aus dem. Passagiervexkehr betragen, während die Betriebskosten der Kabelbahnen sich, wegen der höheren Einnahmen per Bahnmeile, etwas niedriger stellen. Im Durchschnitt ist eine Er tragssähigkeit von $2.75 bis $3.75 pro Kopf zu erwarten, mit gelegentlich besseren. Resultaten. Solche NettoEinnahmen entsprechen) einer Verzinsung, von 1520 Procent der.tbat-

lachUchen Nettokosten des Vahneigenthums. Die Constructionskosten: und Pflasterung der! verkehrsreichen Straßen genannter Städteklasse belaufen sich per Bahnmeile auf $15.000 bis $30.000, je nach dem Umfange der von der

betreffenden, kStadtverwaltung geforderten Pflasterung. Die Ausrllstungskosten sind wegen der, zum ordentlichen Bahnbetriebe benöthigten großen Anzahl von Wagen verhaltnißmaßiq großer per Meile und stellen sich die Baarkosten für Construction und Ausrustung eines neuen elektrischen Baynsysiems in diesen Städten selten geringer als auf $60.000 per Bahnmeile, in zahlreichen Fallen durste dieser Änschlag sogar noch zu niedrig sein. Die Kosten für Anlage und Ausrüstung einer Kabelbahn dagegen varnren bedeu tend, da bei der Construction auf die in den betreffenden Straßen vorhandenen Gas- und Wasserlenungsrohren Nucksicht zu nehmen ist, und stellen sich die Baukosten einer Kabelbahn selten auf weniger als $100.000 per Meile. ?ine militärische Tragi-ttomödie. Die in unserer Bundesarmee Herrschenden Zustände läßt die Verurtheilung des Gemeinen C. O. Cedarquist vom 2. Jnfanterie-Regiment wegen Insubordination, seine spätere Begnadigung und die jetzt gegen den Lieutenant Edwin V. Bookmiller erhobene ölnklage in einem eigenthümlichen Lichte erscheinen. Auf Befehl des genannten Offiaers sollte am 17. Juni, einem Sonntag, ein Scheibenschießen stattfinden und wurde außer Anderen auch Cedarquist zu demselben commandirt. Der Mann verweigerte aus religiösen Skrupeln" den Gehorsam und wurde deshalb von einem Kriegsgericht zu einer sechsmonatlichen Freiheitsstrafe bei harter Arbeit und Entziehung von $10 seines Monatssoldes wahrend der Dauer derselben verurtheilt. General Brooke änderte dasUrtheil in eine Freiheitsstrafe von zwei Monaten um, und zwar nicht allein weil der Soldat Ge Wissensskrupel gegen jede Sonntagsarbeit hatte, sondern auch weil er nicht einsah, daß seme Gehorsamsverweigerung nicht zu rechtfertigen war. Später wurde dem Manne die Strafe ganz erlassen, doch wurde leider nicht gesagt. ob dieselbe im Vergleich zu dem Bergehen für zu streng gehalten wurde, oder ob der Nachlaß eine abfällige Kritik des gegen Cedarquist eingeleiteten Versahrens sein sollte. Jetzt sind die Rollen in dieser militärischen Tragi-Komödie gewechselt. Der Gemeine Cedarquist ist frei, dagegen wird sich der Lieutenant BookMiller demnächst vor einem Kriegsgericht zu verantworten hab:n und zwar, nach der officiellen Erklärung des Kriegs-Ministeriums, auf die Anklage der Insubordination, wegen welchen Vergehens der Erstgenannte seiner Zeit verurtheilt worden war. Das KriegsMinisterium hat das Verfahren gegen den Lieutenant Bookmiller auf Grund einer vom Präsident Lincoln im Jahre 1862 erlassenen Ordre basirt, der zufolge an Sonntagen von den Truppen nurabsolutnothwend i g e r Dienst gethan werden sollte. Das Ministerium erklärt, daß Lieutenant Bookmiller durch das sür Sonntag den 17. Juni, befohlene Scheibenschießen sich einer Zuwiderhandlung gegen Lincolns Ordre schuldig gemacht habe. Der Angeklagte wird nun den Nachweis führen müssen, daß das Scheibenschießen unumgänglich nothwendig war; gelingt ihm dies nicht, dann wird . er verurthcilt. Seine Freunde erklären, daß er nicht aus Malice gewisse Soldaten zum Schießen an dem betreffenden Sonntage commandirt hat, sondern nur die schlechten Schützen herangezogen wurden, und zwar in der Absicht, die Leute durch Uebung das Versäumte nachholen zu lassen, um sobald als möglich zu den Truppen in Fort Omaha zu stoßen und zur Dienstleistung bei den Streikputschen bereit zu sein. - Dom Inland e. DaöEllenwaarenge schäft von I. S. Mott in Jndependence, Mo., hat die Thüren geschlossen. Die Bestände und Vebindlichkeiten betragen je etwa $100.000. Die währed der letzten Tage in New York in Umlauf gefetzten Gerüchte, daß der Präsident der Atchison,'Topeka & Santa Fe-Bahn. I. W. Reinhart, sich mit der Absicht trage, von seinem Posten zu resigniren, wird von den Freunden des Präsidenten, der sich! zur Zeit in den Hotel Springs" in Virginien seiner Gesundheit halber aufhält, in Abrede gestellt. Wie einer der Direktoren erklärte, hat Herr Reinhart drtn Rechnungs-Efperten Stephen Little bei seiner Untersuchung der Bücher der Bahngesellschaft jeden erdenklichen Vorschub geleistet, und er sprach die Hoffnung aus, daß Herrn Reinhart kein Vorwurf aus dem zu hoch veranschlagt? Einkommen, wie es durch die Untersuchung an's Licht gekommen, gemacht werden würde. Das Reorgani-sations-Comite in New York hat an die Aktieninhaber ein Rundschreiben erlassen, worin es unter Anderem heißt, baß angesichts der kürzlich veröffentlichl.n l?tf,':n... it r" vtuiyuuuwycu uüu lliegelMagigkeiten in der Führung der. Bücher der Bahn das Comite stch nicht veranlaßt gesehens hat, irgend welche Angaben als Basis für seine Berechnungen und Abschätzungen zu acceptiren, so lange die Richtigkeit der Angaben nicht durch eine Prüfung der Bücher ihre Bestätigung gefunden haben. Sobald die korrekten Zahlen bekannt geworden seien, werde das Comite eine Reorganisationsplan unterbreiten, von dem es hoffe, daß derselbe die Unterstützung der Aktionäre finden werde. Der bei Anderson in Indiana jetzt im Lager befindliche indiana'sche Spiritualisten-Verein hielt ein spiritualstisches,. Pawwow-. eine der wunderlichsten . Versammlungen, die man sehen konnte, 'ab. Mitten im Walde wurde ein großes Feuer angezündet, um welches sich fünfzig Medien in indianischer Kleidung und nacb In-

vianer-rrt vemarr rm Krelfe meoergelassen hatten und warteten, bis ihre indianischen Geister ihre Gewalt über sie ausüben würden. Es währte nur eine halbe Stunde, bis alle Harrenden

von ihnen besessen waren. Darauf folgte ein indianischer Krieqstanz, bei welchem die Medien sich in indianischer Sprache unterhielten und der etwa eine halbe Stunde in Anspruch nahm. Ein vom Geiste besessenes Medium aus Portland in Jndiana fiel bei dem Tanze in das Feuer und erlitt, ehe die Zuschauer ihm helfen konnten, schwere Brandwunden. Ein junges Madchen aus Muncie, Nl"nens Howe, gerieth in solche Aufregung, daß es den Mannern und Frauen auf den Hals sprang und schließlich so lange festgehalten werden mußte, bis es wieder zum Bewugtsein kam. Dieser Powwow der Geisterklopfer war der erste seiner Art, der in den Vereinigten Staaten abaehalten wurde, und wird wiederholt werden. Gegen den Verkauf geistiger Getränke an Sonntagen besteht in New York bekanntlich ein strenges Gesetz. Doch scheint die Uebertretung dieses Gesetzes minder gefährlich als seine Befolgung zu sein. Daß ein Wirth sein Geschäft hat aufgeben müssen, weil er Sonntags offen gehalten, ist dort noch selten vorgekommen. Wohl aber wird jetzt in der N. I. Evening Post- der Fall erzählt, daß ein Wirth, weil er Sonntags nicht aufmachte, so lange von der Polizei verfolgt worden ist, bis er schließlich ganz und gar die Bude hat schließen müssen. Weil er sich innerhalb des Gesetzes hielt, glaubte er, daß ihm die Polizei nichts anhaden könne, unterließ deshalb auch die Zahlung von Bestechungsgeldern, womit andere Wirthe sich die Protektfcn der Polizei zu verschaffen pflegen. Die Polizei aber, der so etwas anscheinend noch nicht vorgekommen, hat den Mann, wie gesagt, zum Aufgeben seiner Wirthschaft gezwungen., S. F. C h a n d l e r a u s No b l esville in' Jndiana lebt seit mehreren Monaten von seiner Frau getrennt und diese kehrte zu ihrer Mutter und ihrem Stiefvater, dem Farmer Samuel Davis, zurück. Chandler hatte schon mehrfach den vergeblichen Versuch gemacht, sein dreijähriges Söhnchen aus dem Gewahsam der Mutter zu entführen. Kürzlich Abends stürzte Chandler in das DaviS'sche Haus, schlug seine ihm entgegentretende Frau nieder und stürmte die Treppe hinauf, um sich des Knaben zu bemächtigen. Dort traf er aber den Bruder seiner Frau, der ihn hinwegwies und den er in Zolge dessen mit einem Knüttel angriff. Der jung: Davis schoß Chandler in Nothwehr in die Schulter und der letztere lies eilest in den Hof, wo er Fräulein Bird Davis traf, die er aus Rache für die erfahrene Behandlung in das Bein schoß. Sodann sprang Chandler schleunigst in sein Buggy, feuerte noch mehrere Fehlschüsse auf das Davis'scheHaus ab und fuhr in die Stadt zurück, wo er sich der Polizeibehörde stellte. Kürzlich Abends wurde in Pittsburg in) der Polizei-Hauptwache eine hübsche junge Frauensperson mit braunem' Haar und braunen Augen und vom Kopfe bis zur Sohle modisch gekleidet, eingeliefert, welche die Begehung eines Selbstmordes versucht hatte. Bei der Buchung gab sie vier verschiedene Namen: Frau Richard Laird, Frau C. H. Owens, Ada Hathaway und Helen Haverling an, versicherte aber, daß keiner derselben der richtige sei, da sie diesen aus Rücksicht für einen ihr verwandten Richter des Oberbundesgerichtsi unverbrüchlich verschweigen würde; im Weiteren gab sie an, daß sie aus New Aork sei. Sie hatte in dem Geschäfte der Schuhwaaren-Großhänd-ler Laird & Ray einen Auftritt herbeigeführt, indem sie bei Richard Laird, einem Mitgliede der Firma vorsprach und von ihm Geld verlangte. Dieser soll aber der Polizei mitgetheilt haben, daß sie ihn schon wiederholt in dieser Weise belästigt und er ihr erst vor drei Wochen $125 und vor einigen Tagen $20 und eine Fahrkarte nach Chicago gegeben habe, um sie los zu werden. Er sei in New Aork mit ihr bekannt geworden und sie sei ihm von dort nach Pittsburg gefolgt. Nach ihrer Behauptung will sie mit Laird noch in Boston zusammengewesen sein, wo er sich geweigert habe, mehr für sie zu thun. Am Montag Abend versuchte sie ihrer Geldforderung dadurch mehr Nachdruck zu verschaffen, daß sie einen mit Salmiakgeist getränkten Schwamm aus der Tasche hervorzog und mit den Worten in den Mund steckte: Wollen Sie nicht mit mir gehen? Wenn Sie eS nicht thun, werde ich auf diese Weise ein Ende machen". Darauf wurde sie verhaftet, weil befürchtet wurde, . daß sie Laird oder sich selbst ein Leid anthun wurde... Vom tnolande. I n dem etwa neun Mör;tr großen Mühlteiche von Mosigkau, unweit von Dessau, starben nach einem heftigen Gewitter sämmtliche Fische. Unmittelb2r nach dem Gewitter kamen in dem Teiche. ' der eine milchweiße Farbe angenommen hatte, unzählige Fische an die Oberfläche des Wasserö, senkrecht stehend und nach Luft schnappend; sie sanken indessen bald danach in die Tiefe, um nach wenigen' Minuten todt mit dick geschwollenem Körper wieder an der Ob;rfläche zum Vorschein zu kommen. DerWasserspiegel war dicht mit Fischleichen - bedeckt die - bald einen ekelhaften Geruch verbreiteten. Um den letzeren zu beseitigen, wurden in den Teich reichliche Mengen von Kalk geschüttet; die Fischleichen wurden gesammelt und sofort verscharrt. Nur - die Fische starben, während .die ' sonstigen Teichbewohner, wie Frösche, Käfer, Wasserhühner u. s. w. vollständig verschont blieben. Fische,' die' aus einem in den Teich einmündenden Bach , in ersteren hineinschwammett starben' nicht ab: Dreizwölfjährige KnaLern Albrecht, Wiemann und Gerkenj gruben' neulich' beim .Eisenbahndamm am Bahnhof in Alton eine' Erdhöhle, welche einstürzte, so daß die Knaben

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verschüttet wurden. . 'iur mit Mühe konnten die Verunglückten ausgegraben werden. Albrecht war bereits todt, während die beiden 'Anderen Verletzungen erlitten hatten. Eines weiblichen NachtWächters erfreut sich die Gemeinde Steinhübel in Schlesien seit einiger Zeit. Nacht für Nacht, angethan mit den Jnsignien ihrer Allgewalt, repräsentirt die Nachtwächterin das Auge des Gesetzes und wacht als solches darüber, daß dem Ort kein Schade geschieht". Wie man erzählt, soll den Steinhübeler Nachtschwärmern der weibliche Nachtwächter recht unbequem sein. In dem Dorfe Poljani bei Kasan stieg nach einem Gottesdienste eine Frau mit ihren zwei Kindern, einem siebenjäriaem Knaben und einem dreijährigen Mädchen, auf den Glockenthurm. Oben angekommen, entkleidete sie sich und die Kinder und warf erst daS Mädchen und dann den Knaben hinunter. Beide blieben mit zerschmettertem Körper als Leichen liegen. Nun wollte sich die Frau selbst hinabstürzen, wurde aber daran gleichzeitig verhindert. Dieselbe gehörte einer fanatischen Sekte an. Als eine Gesellschaft von drei Herren und zwei Damen. nämlich ein wohlhabender Einwohner von Albano, Giorni, mit seinen beiden Töchtern, ein städtischer Beamter, Angeloni, und ein Angestellter des Kriegsministeriums,- Eipelleti, neulich Morgen von Albano nach Genzano fuhren, wurden sie in einem Gebüsch von sechs bewaffneten und maskirten Räubern angefallen und gezwungen, all ihr Geld und ihre Schmucksachen auszuliefern. Das geschah auch,- da die Gesellschaft unbewaffnet war. Die Räuber erbeuteten ungefähr 180 Frs. Da vor emem Monat auf dem Wege von Marino nach Frascatr em ahnn cher frecher Raub stattgefunden, so herrscht in der ganzen Gegend große Aufregung. WerdasGlück hat, ein Modsschriftstcher geworden zu. sein dem lächelt auch das Glück im GoldeSglänz. Nachdem Fulda's Talisman" seine Aufführung '.in London erlebt hat, scheint sich die englische Bühne mehr den deutschen Stücken der jüngeren Schrntsteller zuwenden zu wollen. Wie aus London mitgetheilt wird, hat Alexander Sodoms Ende für daS St. James Theater für 600 Lstrl. angekauft. Auch SudermannS .Ehre" ist für daS Dalys Theater sur die Summe von 2000 Lstrl. angekauft worden. Das letzte Stück gelangt unter dem Titel Birth and Breeding" (Geburt und Erziehung) ' zur Aufführung. Die Bearbeitung hat der humoristische Schriftsteller Jerome übernommen. In Wien hat der Major oom 14. Korps-Artillerie-Regiment Anton Czakowski sich eine Kugel in die rechte Schläfe gejagt und blieb sofort todt. Major Czakowski hatte vor emem Jahre ein ungewohnch hübsches Mädchen aus gutem Hause geheirathet, die Frau starb aber auf der Hochzeitsreise auf dem Semmering plötzlich am Herzschlage. Der Offizier zog sich ieitdem, soweit es seine dienstlichen Verhältnisse gestatteten, von aller Welt zurück, wurde in sich gekehrt und beinahe . menschenscheu. In dieser' Stimmung hat er . sich ' getödtet. In den letzten in V rüssel eingegangenen, Nachrichten vom Kongo kündigt Major Baron , Dhanis seine Rückkehr nach Europa an und berichtet, über den Tod des Lieutenants Wouters, dessen Muth er die höchste Anerkennung zollt. Ferner wird berichtet, daß es den Offizieren des Barons Dhanis gelungen ist,' Ismail, Mamba und Chonga gefangen zu nehmen.,.' Dieselben . wurden vor ein Kriegsgericht gestellt und der Ermordung Emm Paschas für schuldig erkannt. Lieutenant Hambursin hat die Araber Mserera und seinen Sohn Amici, welche beschuldigt sind,' Hodister und die Mitglieder seiner Expedition ermordet . zu haben, gefangen genommen. ,Lemery hat Piani,' Kitima und N'Rambirck gefangen genommen, welehe der Betheiligung an der Ermordung Emm' PaschaS beschuldigt sind. Auch Raschid . der ehemalige Wali von Stanley Falls . und Said ben Abedi, der bedeutendste Verbündete Kib'ongiZ, sind gefangen genommen worden. Ungeheure's Aufsehen erregt in Waldenburg .die Verhaftung deS 'dortigen Rechtöanwalts Steiner wegen .Unterschlagung von 23.000 Mk. Konkursgeldern. Steiner hatte durch seine überfeine Verhältnisse hiliaüsgehende' Lebensführung längst die Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Nudy'S Pile Suppasitory wird garantirt für die Heilung von Hämorrhöiden und Verstopfung, oder 1... m tt. . i. oas öcio wlro.zuruagegeven. 50 tzls. die Bor. I Schicke zweiToftmarle'n für Zirkulare und Probe an Martin Rudy, registrirttn ypotheke?,' Lancaster, .Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu derkaufen .in . allen V ernten Apotheken. Ward Bros., a." Kiefer (d. und Daniel Stevart, - Wholesale Agenten. Indianapolis, Ind.

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