Indiana Tribüne, Volume 17, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1894 — Page 7

Sie Trag.

Jedem, der sich ein wenig mit inb! scher Geschichte und Eigenthümlichkeit beschäftigt, werden vorab drei außergewohnliche, einzig dastehende, durch Jahrhunderte geheiligte Gebräuche auffallen: $z Wittwenverbrennung oder Sati, der Kindermord und die Traga. Sie haben so tiefe Wurzeln geschlagen, daß es trotz aller Strenge, trotz der dielgerühmten Cultur nicht gelungen ist, sie zu unterdrücken. Man hört Per und da von vereinzelten Fällen außerordentlicher ehelicher Treue oder vielmehr Furcht vor den Greueln des Wittwenstandes und religiösem Fanatismus, der selbst den Scheiterhaufen nicht scheut; Kindermorde sind noch immer verhältnißmäßig häufig, besonders wenn es sich um weibliche Nachkommenschaft handelt, wo die Eltern mit cige--ner Hand ihre Kinde? hinschlachten; doch ist in der letzten Zeit nur ein ein ziger Fall von Traga in ihrem fllrchterlichen Ernste bekannt geworden. Da diese Unsitte weniger bekannt ist, mag wohl die nachfolgende Schilderung von Interesse sein. Die Traga oder Bürgschaft, die bis zum Selbstmorde, öfters auch Morde nächster Anverwandten, um einen Schuldner zu zwingen.seinen Verpflichiungen nachzukommen, gehen kann, kommt noch häufig heutzutage vor, ist in den meisten Fällen von einem solchen Dunkel und Geheimniß umgeben, daß nur selten eine Beschreibung in die Öffentlichkeit dringt, besonders da in den meisten .Fällen der Schuldner vor den Drohungen des Charans zuruckschreckt und so die Traga auf im blutige Weise endigt. Traga ist im engern Sinne die Bürgschaft einer bestimmten Kaste für die pünktliche NückZahlung geliehener Summen, die gewissenhafte Ausführung von Verträgen sowie überhaupt jliche? Art von Verbindlichkeiten, oder Verpflichtungen, wosür der betreffende Eharan mit seinem Leben und dem seiner ganzen Familie haftet. Die Traga ist uralt und immer hoch und heilig gehalten worden, und selbst zu Zeiten der schlimmsten Empörung, wo jede Spur von Recht und Gesetz verschwunden war, wurde ein Vertrag, in dem ein Eharan Bürgschaft stand und der den Abdruck seines Kotwars trug, so treu beobachtet und ausgeführt, als wohl schwerlich Veriräge. bei denen die ganze moderne Ge?ichtspflege in Anspruch genommen wurde, je gehalten werden. Die Geschichte kann keinen einzigen Fall verzeichnen, in dem ein Eharan sein Wort gebrochen oder nicht mit seinem Leben sür den Meineid eines andern bezahlt hätte. Inmitten der größten Verwerflichkeit und Sittenlosigkeit, in blutigen Kriegen, wo Verträge gewöhnlich nur grausame Hinterlist bedeuteten, inmitttn der indischen Käuflichkeit und Gesetzlosigkeit steht der Eharan da, wie ein Fels im brausenden Meer, unerschütterlich in Treue, die Verkörperung von Ehre und Gerechtigkeit. Alle Verträge, welche die Engländer mit den Fürsten von Radschputana abschlössen, tragen das Dolchsiegel der Charans. Wurde die geschworene Treue, wofür der Charan mit seiner Ehre sowie mit der seines ganzen Stammes haftete, nicht gehalten, so tödtete er sich und die Seinigen vor den Augen des Meineidigen und versuchte so, indem er den Zorn der Götter auf den Wortbrüchigen hervorbeschwor, ein letztes Mittel, ihn zur Vollziehung seines Schwures zu bewegen. Die Schande und Verachtung, welcher derjenige, der den Opfertod eines Charans veranlaßt hatte, anheimfiel, trotzt jeder Beschreibung; es folgte ihr fast ausnahmslos in kurzer Zeit der Selbstmord des Schuldigen. Der Charan starb zufrieden, blieb ihm doch die Genugthuung, daß der Ueberlebende das elendste Leben zu führen gezwungen war und daß durch seinen Tod daZ Ansehen seiner ganzen Familie und iak gehoben wurde. Trotzdem Indien keine Kriege inehr führt und der Segen der Cultur mit Bibeln, aber afcch mit Whiskeyflaschen bis in die entferntesten Hüt'en gedrungen ist, trotzdem der Wucherer zur Eintreibung seinerSchuld die wohlbezahlten englischen Anwälte und Richter zu seiner Verfügung hat, ist die Traga durchaus nicht verschwunden und beim Volke das Ansehen der Charans so groß wie früher. Ein kürzlich vor, dem Gerichtshofe in Kathiawar abgeurtheilterFall bringt den besten Beweis, daß die Traga wie einst so auch jetzt noch hoch und heilig gehalten wird. Ein Geldverleiher hatte einem Gutsbesitze? in Jhinjuvada eine bestimmte Summe geliehen, für deren pünktliche Rückzahlung ein Charan Namens Saiya Bürge stand. Am Verfalltage jedoch weigerte sich der Schuldner, der. wie leider so mar.che junge Inder, von europäischen Begriffen" angehaucht war. die Schuld zu zahlen. Saiya machte sich sofort in Begleitung seines jüngern Bruders Daji und seiner Mutter Kalimbha auf, um den Schuldner zur Zahlung zu veranlassen. Der Talukdar, der das ProceßWesen aus Erfahrung kannte, lachte ob der Betheuerungen des Charans und verwies ihn an die kostspielige englische Gerechtigkeit. Der Charan antwortete stolz, englische Gerechtigkeit" habe nichts mit einem Charan zu thun, und forderte ihn nochmals feierlich auf, zu zahlen, oder er werde seine alte Mutter auf der Stelle erschlagen, ihn und sein Haus verfluchen und mit dem heiligen Martyrerblute zeichnen. Der Talukdar wurde nun doch ängstlich und versprach endlich, nach der Ernte zu zahlen. Saiya jedoch, der bestimmt wußte, daß der Mann hinreichend Mittel zur Tilgung seiner Schuld besaß, drang auf sofortige Rückzahlung, und als diese verweigert wurde, schlug er mit einem gewaltigen Hiebe seiner alten Mutter das Haupt ab, das zu Füßen des Talukdar zollte. Darauf sprach er

den fürchterlichen Fluch über den Wortbrüchigen und seine Familie aus und besprengte dessen Haus mit dem heiligen Charanblute. Hiermit war die Traga vorüber. Der Talukdar ertrug für einige Tage die Schande und Verachtung, womit ihn ein jeder behandelte. und endete dann durch Selbstmord. Saiya ist von dem englischen GerichtsHofe zu lebenslängliche Zwangshaft verurtheilt worden, wird aber von den Eingeborenen als Heiliger verehrt. Nlch in die Tüte ! Frau Buchholz machte allerdings einen Eindruck, als sei mit ihr schlecht Kirschen essen. Schon auf dem Corridor. als sie des Aufrufs harrte, gab sie eine kleine Probe ihrer Energie ab: Aujust, Du setzt Dir hier bei mir her. un Du unnerstehst Dir nich, mit den Jammerlappen von Kerl zu reden. Hernachens, wenn Du als Zeuje vernommen wirst, denn thue det Maul uf un rede die Wahrheit, aber denn wirste woll nich zu jebrauchen sind. Hier setz Dir hin!" Und August gehorcht. Es war nicht etwa ein halberwachsener Knabe, dieser Aujust", sondern ein Mann in reiferen Jahren. Endlich ruft der Gerichtsdiener die Sache Buchholz" auf. Die energisch aussehende Frau erhebt sich, begibt sich in dcn Saal und in den Anklageraum des Schöffengerichts in Berlin. Vors.: Angeklagte, Sie scheinen etwas jähzorniger Natur zu sein. Sie sind schon einmal wegen Hausfriedensbruchs und einmal wegenMißhandlung vorbestraft. Angekl.: Wenn mir det hier vor't offenbare Publikum vorjehalten wird, denn muß ick ooch sagen derfen, wie et jekommen is. Det erste Mal is schon ieber zehn Jahre her. Det war in Richter's Warme-Thee-Theater, da hatte sich een Mensch an mir verjangen, wodruf ick ihm eeue schmierte. Eener von die Lohndiener wollte mir denn rausschmeißen, war aber zu ohnmächtig zu, indem ick mir ihn abschüttelte, det er in'ne Ecke flog, un denn wurde ja een jroßer Ufstand. Vors.: Ja, so etwas Aehnliches steht hier in den Akten. Wie konnten Sie sich nur so hinreißen lassen? Angekl.: Oh! Herr Präsident, det lassen Sie man jut sind. Jn't Warme-'Thee-Theater is det sehr schön un da kommen sehr feine Herrschaften hin; natierlich. hysterische Konzerte un Sumpfeniemusik hat man na nich un Vors.: Gegen das Lokal habe ich nichts einzuwenden, bin ich auch schon wiederholt gewesen. Aber wie war es denn mit der zweiten Bestrafung? Angekl.: Da hatte ick mein Dienstmädchen verplett. Herr Jerichtshof, meenen Sie, dct ick mir von so'ne Person an die Wimpern klimpern lasse? nich in die Tüte! Vors.: Die Züchtigung muß aber ziemlich heftig ausgefallen sein, denn Sie wurden zu 50 Mark Geldstrafe verurtheilt. Im vorliegenden Falle handelt es sich wieder um Mißhandlung und Hausfriedensbruch. Sie sind wohl mit dem Zeugen Hinzpcter sehr verfeindet? Angekl.: Wat is, det is, ick pflege dafor ufzukommen, wat ick dhue. Ick kann blos sagen, det ick ihm Morjens, Mittags un Abends eenen Anfall von die Seekrankheit un jede Nacht fünfmal Wadcnkrämpfe jönne. So bin ick jejen ihn jesonnen. det sage ick frei un offen. Vors.: Nun ja, aufrichtig scheinen Sie zu sein. Woher stammt denn nun Ihre unfreundliche Gesinnung gegen ihn? Angekl.: Der Mensch is Commis in een Drojenjeschäft nebenan bei uns un steckt voll allerlei infamigte Witze. Mein Manu kann jar nich mehr ohne ihn sein, alle Dage läuft er hin un läßt sich von den Flausenmacher wat vormachen. Mit mir hat er det aber verdorben. Denken Sie blos, ick jehe ecnes Dages rum un bitte ihn um een Mittel jejen versetzte Blähungen. Wat antwortet der Mensch mir? Wenn ick die Dinger versetzt hätte, denn sollte ick sie doch man dem Pfandleiher lassen, denn hätte er sie ja. Na. ick habe ihm schön Bescheed jestochen un bin wüthend wegjejangen. Ick sagte denn zu mei-nen-Mann: Aujust, sagte ick. det Du Dir nich wieder unterstehst und jehst in den ollen Laden, so un so is et mir jefangen." Er lachte aber blos un meente, so empfindlich müsse der Mensch nich sind. Un so sterbensju! er sonst zu mir is, in Kiesen Punkt wollte er mir nich pariren, so det ick jeden Dag meinen schönsten Aerjer hatte. Eenes Dags kommt er wieder mit eenen ncien Witz zu Hause. Du, sagt er, weeste, wat der Hinzpeter nebenan sagt? Er meente zu mir, ob ut nich jern: meine Frau Wollt.' los sind, denn hätte er een probatet Mittel. Ick sollte meine Frau zu ihren G?burtsdag eenen Tepvich un eenen Stickrahmen schenken, denn müßte sie entweder drufjehen" oder daran sticken". Ick verbiete ihm natürlich den Mund, aber meine Jesinnung jejen den Menschen nebenan wurde natierlich nich freindlicher. Vors.: Ist das tenn Alles noch Einleitung? Kommen Sie doch endlich zur Sache. Angekl.: Nu bin ick dabei. Also an den betreffenden Morjen sage ick zu meinen Mann: Du, Aujust". sage ick, hol? mir doch mal for dreißig Fennje Zacherlin, jetzt, wo et warm wird, machen sich die Flöhe so bemerklich. Aber Du mußt in eenen Laden jeh'n. wo een Insektenjäger an't Fenster oder an die Dhüre hängt, denn sonst is et nich echt." Det hole ick nebenan", sagt mein Mann., der hat ja Alles, von Mann hat jekriegt, wat er verlangt sagt, und Insektenpulver is ebenso jut." Det is et nich," sage ick, ick will ct in een Jlas haben un nich in die Tüte. Du holst mir det echte." Is jut. er jeht, kommt nach 'ne halbe Stunde wieder un bringt mir richtig von nebenan Insektenpulver in die Tüte. Der Drojist sagt ooch, det wäre ebenso jut un hier könntest Du een janzes Rejiment Flöhe mit verjiften" meent er zu mir. Ick reiß: ihm die Tüte aus de

Hand ün rum in'n Laden. Wollen Sie mir mal sofort mein Jeld retuhr jeben?" frage ick. Nee", meent er, wat verkooft is, is verkooft, und ihr Maun hat jekriegt, wat er verlangt hat." Is nich wahr", sage ick, ick wollte Zacherlin rn een Jlas haben un keen Insektenpulver in die Tüte. Vors.: Um es kurz zu machen, Sie geriethen mit ihm in einen Wortwechsel. Sie sollen fürchterlich laut geworden sein und trotz aller seiner Aufforderungen, den Laden zu verlassen, nicht gegangen sein. Dann hat er sie zur Thür hinausschieben wollen und Sie zu diesem Zwecke am Arm gepackt. Da sollen Sie nun das Insektenpulver genommen und ihm Alles ins Gesicht geworfcn haben. Er soll momentan blind geworden sein und fürchterlich geniest haben. Ist es nicht so? Angekl.: Nich in die Tüte. Allerdings, mit det Nießen hat hat det seine Richtigkeit. Aber als er mir an den rechten Arm faßte, da wollte ick mir natierlich freimachen un schwenke so in'ii Bogen mit den Arm rum. Dabei war die Tüte, die ick immer noch in die Hand hielt, ufjejangen un wat dadrin war, flog Ihm in't Jesichte. Dafor konnte ick nich. Durch die Zeugenvernehmung wird festgestellt, daß die Angeklagte dem Zeugen absichtlich das Pulver ins Gesicht warf. Sie wird zu 30 M. Geldstrafe verurtheilt. Wollen Sie sich bei dem Erkenntnisse beruhigen? fragt der Vorsitzende. Die Gefragte erwidert: Nich in die Lüte.

, lndercö Morgen immer übel! Herr von Sokolnicki, ein alter VoU nischer Edelmann von echtem Schrot und Korn, machte kürzlich eine Reise nach Karlsbad, um dort Genesung von einem eigenthümlichen Uebel zu suchen, von dem er seit längerer Zeit heimgesucht war ihm war Morgens immer übel". Allein Karlsbad hat ihm nicht geholfen, Naturalnie, meine Herren, erzählte er nach seiner Rückkehr, Karlsbad helst auch nicht vor Alles, ich werd Ihnen sagen, wie mir gegangen. War ich angekommen in Karlsbad und laß mir Doktor holen. Doktor, sag ich zu ihm, mir ist Morgens immer übel, helfen Sie mir von das Zustand, das ist Zweck, wenn ich hierher gekommen. Doktor fühlt mir an Puls und sagt: Hören Sie mal, Herr v. Sokolnicki, Sie trinken wohl ein bischen viel? Was, sag ich. trinken? Gar nicht trink ich. So! sagte Doktor, dann machen Sie sich wohl wenig Bewegung? Sag ich, Doktor, habe ich doch große Güter und bin ich naturalnie ganzen Tag unterwegs. So! sagte Doktor, dann haben Sie wohl viel Aerger in der Wirthschaft? Aerger? sag ich, gar nicht Aerger hab ich. bin ich Gott sei Dank reicher Mann, brauch ich mich nicht zu ärgern wie deutsches Nachbar. Na, sagt Doktor, dann erzählen Sie mal, wie leben Sie denn den Tag über? Ich erzähl ihm also: Sag ich, seh'n Sie, Doktor, um 9 Uhr steh ich auf, dann trinke ich Thee mit ein und zwei Kognak, aber von gutem, alten Kognak. Potem, dann setze ich mir auf Pserd und reit ich in Wirthschaft oder auf Jagd mit Windhunden. Wenn ich komme zurück, dann nehme ich Frühstück, aber warmes. Zu Frühstück trinke Flasche Ungar; kommt Freund, dann zwei und drei, wie so is. Nach Frühstück, dann lege ich mich auf Chaiselongue und les ich Zeitung Dziennik poznanski" oder Gazetta Torunska", aber nicht zu ärgern, blos zu Zeitungslesen". Potem, dann geh ich auf Hof und beseh ich mein Pferd, was ich hab Tag vorher von Jud psia Krem! gekauft. Hat er mich belurt, dann hat er mich beluzt, aber ärgere ich mich auch nicht. Dann gehe ich zu Diner und trinke ich Flasche Bordeaux; kommt Freund, dann zwei, auch drei, auch vier, wie so is, aber Freund kommt immer. Bei Kaffee, naturalnie. Schnäpschen, auch zwei, auch drei, auch vier, aber immer von gutem alten. Wenn haben wir nach Diner geschlafen, dann laß ich anspannen und fahren wir auf Vorwerk und red ich mit Inspektor, aber ärgere ich mich gar nicht mit ihm, wie deutsches Nachbar, red ich nur mit ihm und fahre ab. Wenn kommen wir nach Haus, dann trinken Gläschen Grog, auch zwei, auch drei, aber immer von gutem alten Rum, Flasche zu 9 Mark. Potem, nachher wird Karten gespielt und Ungar getrunken, albo wir fahren auf Birsch! Zu Abendbrot ganz frugal, kalte Küche, Majonnaise mit Hummer, albo Aal. albo Lachs und kaltes Fleisch, dazu trinken wir echtes Kulmbacher, vor drei Mann Immer Achtelchen. Kurz von Schlafengehen geh ich noch in Keller und hab ich zum Zuspitzen Flaschen von dem ganz alten guten Ungar; manchmal bleiben wir noch ein Weilchen sitzen, wie so is, und schlafen dann sehr gut. Sehen Sie, Doktor, so leb ich tagüber; aber was soll ich Ihnen sagen: anderes Morgen immer übel". Selbsterkenntniß. Nichter (zum Angeklagten): Wie kamen Sie dazu, dem Zeugen eine Ohrfeige zu geben?" Angeklagter: Ich hatt' halt einen Rausch Richter: Das ist seine Entschuldigung... lvor stch hin) da müßt ich schließlich jeden Abend einen verhauen!" ' Gutes Beispiel. Frau (zum Dienstmädchen): Ich sage Ihnen nun heute zum letzten Male. Sie haben jeden Tag um sechs Uhr aufzustehen, um mich um neun Uhr zu wecken, wenn Sie das nicht wollen, dann suchen Sie sich einen andern Platz I verschlafene Leute sind mir ein GreueU

?as Mohnungsclcnd in pullman. Was war denn eigentlich die Ur fache des großen Streiks zu Pullman? Ein Redakteur von Frank Leslies Wochenblatt, der kürzlich die Sache untersucht hat, erwidert auf die obige Frage Folgendes: Lohnstreitigkeiten können den Streik nicht gut veranlaßt haben, denn die in Pullman bezahlten Löhne betragen per Kopf im Jahre durchschnittlich $573.110, und das ist nach der Statistik so viel, als für derartige Arbeit in anderen Plätzen der Ver. Staaten gezahlt wird. Ich dachte mir. daß irgend etwas anderes die Ursache des Trubels gewesen fc müsse und so wandte ich mich dirK an die Arbeiter. Das is! eine aus allen Nationalitäten gemischte Gesellschaft. Von den 0324 Lohnarbeitern in Pullman sind: Amerikaner 1,796 Scandinavicr 1,422 Deutsche 824 Engländer und Canadier . . 796 Holländer 753 rlander .......... 402 Italiener etc 170 Alle übrigen 161 Ich fand unter denLeuten einen sehr intelligenten Deutschen, welcher mich herumführte und mir eine große Anzahl Wohnungen in Pullman zeigte. Und dabei sah ich denn sehr viel, was mich in Erstaunen setzte. Vor einigen Jahren hatte ich Folgendes in einem Buche über Pullman gelesen: Die Hausmiethen in Pullman betragen von $5 bis $50 per Monat, der Durchschnittspreis ist wohl 514, aber es gibt hier Hunderte von Wohnungen im Preise von $6 bis $9. Diese Miethen sind bedeutend niedriger, als in irgend einem anderen Theile von Chicago."

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I - (r Irr-sV IrWtfl -MMM'I n&:. Block 3 in Pullman. Als Obiges gedruckt wurde, waren die Zeiten besser und es ist wohl anzunehmen, daß damals die Miethen allnein höher waren, als gegenwärtig. Ich habe eine Masse Quittungen für gezahlte Miethen gelesen und Folgendes gefunden: Ein Flat mit sieben Zimmern und Bad $23.96. Dieselbe Wohnung kostet in Chicago $18 bis 520. Flat von fünf Zimmern $15.60, Flat von vier Zimmern $14.71. Zimmer in einem Block (in dreistöckigem Tenementhaus, welches je nachdem von 17 bis 54 Familien beherbergt), drei Zimmer $9.10. zwei Zimmer $7.60. Das schließt Wasscrrente ein. In diesen Räumen herrscht überall peinliche Reinlichkeit und Licht und Luft war vollauf vorhanden, aber es fehlte an Wasser. Ein einziger Wasserhahn mußte für eine Gruppe von drei Familien ausreichen, und zwar befand sich dieser Wasserhahn in dem Raum, welcher als Abort diente. Hofräum gab es nicht, wenn man einen von sämmtlichen Bewohnern des Hauses benutzten öden Raum nicht als so!chen bezeichnen will. Block vio. 14 in Vullman. Eine andere Sorte billiger Wohnungen lernte ich in den Brick-Cot-tages kennen, welche auf den Backstein5)ards errichtet worden sind. Diese Wohnungen waren entsetzlich heiß. Es waren kleine Hütten, jede mit zwei schmalen Fensterchen und ohne Frontthür. Sie waren 16 bei 20 Fuß groß; die Zimmer hatten eine Höhe von 7 Fuß, und bestanden aus einem Wohnzimmer und zwei Kammern sowie aus einer hinten angebauten Küche. Elf dieser Häuschen standen an jeder Seite der Straße und für diese 22 Häuser sollten drei Hydrants das Wasser liefern. Nach meiner Schätzung könnte man ein solches Haus für $100 bauen, die Monatsmiethe dafür betrug jedoch $8.00 oder $96 per Jahr. Eine bessere Klasse von Cottages, in denen für vier Zimmer ein Platz von 18 bei 20 eingeräumt war, wurde zu $10 per Monat vermiethet. Im Nachbarstädtchen Kensington fand ich weit hübschere und freundlichere Häuschen, welch: inmitten eines Gärtchens lagen und nur $7.50 Miethe kosteten. Ich fragte die Leute, weshalb sie nicht lieber nach Kensington zögen und erhielt die Antwort: Wenn wir nicht in Pullman's Wohnhäuser mit je 8 Zimmern. Häusern in Pullman wohnen, so konnen wir hier auch keine Arbeit kriegen. Die Miethe wird den Leuten stets vom Lohn abgezogen. So kommt es, daß wenn die Arbeit nicht flott voran

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geht, den Leuten nach Abzug der Miethe wenig übrig bleibt. Die Stadt Pullman soll einen abgeschätzten Werth von zehn Millionen Dollars haben. Jedermann zahlt hier Miethe. Sogar die Greenstone Kirche zahlt $1200, die Methodistenkirche im Kasinogebäude zahlt $500. Die 1800 Wohnhäuser bringen ungefähr $325.000 ein. Die Märkte, die Arkade, die LÄden bringen außerdem eine hohe Rente und die Pullman Palace Car Compagnie zahlt an die Stadt Cbicago nur $15.000 Steuern, d. h. weniger, als das unverbesserte, besser gesagt, nicht bebaut! Land in der Umgegend Pullman's.

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:ia. y & Ter Laden mit Proviant zur Unterstützung der Etreikcr. Ich fragte den Rev. W. H. Carwardine, den Geistlichen der M:thodistenkirche, nach der Ursache deS Streiks. Er erwiderte: Es würde nie zum Streik gekommen sein, wenn mit der Lohnverringerung ein angemessenes Reduciren der Wohnungsmiethen Hand in Hand gegangen wäre. Dann hatten sich die Arbeiter über so viele Mißbräuche in der Verwaltung der Fabriken zu beklagen. Drei Comites der Arbeiter, welche um Abstellung dieser Mißstände baten, wurden abgelegt", d. h. man entzog den Mitgliedern der Comites die Arbeitsgelegenheit." Im Hauptquartier der Unterstützungsvereine erfuhr ich, daß 2500 Männer clS terstlltzungsbedürftig auf der Liste standen und daß jetzt die Beiträge zu den Hilfskassen wieder recht flott eingehen. An baarem Gelde war den Bedürftigen $12,000 bisher gegeben worden. Ein Proselyt. Professor Roderich Hohentann War als Arzt ein äußerst berühmter Mann, Eine Capacität. eine erste Kraft, Kurzum eine Leuchte der Wissensck!". Er anerkannte und achtete nie Eines anderen Meinung, ein anderes Genie. Naturheilmethode und Quacksalberei Verdammte er, wie jede Kurpfuscherei. Doch als eine Krankheit einst kam über ihn. Da frug er um Rath seine Wirthschafterin. Und ließ sich ei sieh' von der alten Fee Behandeln mit Salben und Fliederthee! Schwer zu widerlegen. Papa: Aber sag nur. Mäxchen, weshalb willst du denn partout nichts lernen in der Schule?" Söhnchen: Papa, weil ich gehört habe, daß gescheite Kinder nicht alt würden!" Umschreibung. Frau : Dein Ueberzieher ist ganz voll Schmutz!" Mann: Er ist mir gestern Abend, als ich vom Wirthshaus heimging, in den Straßengraben gefallen." Frau: Warum hast Du ihn denn nicht besser festgehalten?" Mann: Weil ich ihn anhatte!" Am Strande. Er: Ich habe noch niemals geliebt. Ich schwöre s! Bis zu dem Augenblicke in der letzten Woche, wo ich Sie kennen lernte, wußte ich gar nicht, was Liebe sei Sie (seufzend): Ich dachte nicht, daß Sie mich so bald vergessen könnten!" Er: So bald? Sie vergessen? Ich verstehe Sie nicht!" Sie: Im letzten Sommer waren wir ja in Asbury Park zwei Wochen lang verlobt!" :

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Auf der Wanderschaft. i (Wiener Skizze.)

Trübe Stimmung herrschte im Hause des Lichienthaler Wäschers Bieringer. Der Schani" wollte fort, in die Fremde, auf die Wanderschaft. Lange hatte es gedauert, bis es den Uebsiredungskünsten seines gleich ihm schon längere Zeit ardeitslosen Kämeraden gelungen war, ihn zu diesem, für einen echten Lichtenthaler gewiß heroischen Entschlüsse zu bringen. Aber nun, nachdem es bei ihm einmal feststand, daß er fort müsse, ging er auch mit allem Ernste an's Werk. Vierzchn Tage lang' verabschiedete er sich bei allen Bekannten und im voraus schwelgte er schon in dem süßen Gefühle, einst als vielgereister Mann sein: Ergebnisse staunenden Zuhörern zum Been geben zu können. Denn der Schani war sehr ehrgcizig. Nur wußte er noch nicht recht, nach welcher Richtung hin er ein berühmter Mann werden wolle. So kam es denn auch, daß er in den verschiedensten Zweigen der menschlichen Thätigkeit sich versuchte. Einstmals sah er die Kunststücke, welche ein Athlet producirte; sofort fühlte auch unser Schani den in ihm schlummernden Herkules erwachen; bald arbeitete" er nur mehr mit einer immensen Anzahl von Pfunden und stemmte spielend ein volles Eimermaß Alles natürlich blos mit. dem Munde. Dabei suchte und fand er auch die Bekanntschaft der hervorragendsten Koryphäen auf dem Gebiete der Athletik, und mein Freund, der Rohre?Schurschl", oder mein Spezi, der Pastner-5karl", das waren stereotype Redensarten bei ihm. Als er aber einmal im Freundeskreise durch andauerndes Frozzeln gezwungen wurde, einen Toppel-Liter zu stemmen", und seine schwachen Aermchen ihm dabei den Dienst versagten, mußte er wohl einsehen, daß ihm auf diesem Gebiete keine Lorbeeren winkten. Bald fühlte er sich wie geschaffen zum Billardkünstler, bald wieder wollte er als Salonjodler" und Kunstpfeifer" brilliren; ein andersmal stand er stundenlang beim Vühneneingange des Josephstädter Theaters und ließ sich nach seiner Meinung von den Passanten anstaunen, blos deßhalb, weil ihm bei irgend einer Gelegenheit Jemand, aus seine üppige Bartlosigkeit anspielend, gesagt hatte, er sehe aus wie ein Schauspieler. Der Tag der Abreise war endlich herangekommen. Unser Schani verabschiedete sich, einen dicken Winterrock en bandouliere" um die Schultern, eine Reisetasche in der einen, ein Bündel mit Victualicn in der andern Hand, zum Xtenmale von seiner weinenden Mutter die ihn nochmals eindringlich ermähnte, sich ja die Füße nicht naß zu machen" und schickte sich an, in Begleitung seines Reisegefährten die elterliche Wohnung zu verlassen. Doch hier zeigten sich schon die ersten Hindernisse; denn die Thür erwies sich als viel zu eng für den schwerbepackten, umfangreichen Schani. Zweimal mußte er, gleich einem schweren Fuhrwerke, zurückschieben, ehe es ihm gelang, in's Freie zu kommen. Es war daher nu? weise Vorsicht zu nennen, wenn der im selben Hause wohnende Greisler, ein guter Bekannter, den am Ausgange des schmalen Gäßchens stehenden Barrierestock umlegte; der Schani freilich meinte: A schlechter G'spaß!" Drei Schwestern und zwei wirkliche Cousinen, sowie eine größere Zahl von Freunderln gaben den beiden HandWerksburschen bis zur Nußdorfer Linie das Geleite. Es war ein imposanter Zug. Und als der Schani, mit bezeichnender Kopfbewegung auf die Bäume des Lichtenstein-Parkes hinweisend, an seinenGenossen die renommirende Frage richtete: Na, was glaubst, Freunderl, wia oft wer'n dö Bam' no blüah'n bevor mir z'ruckkummen?" da 'brach ein wahrer Thränenstrom aus den Augen der gefühlvollen Begleiterinnen. Bei der Lina" war der letzte Abschied, und wehmüthig grüßend warf der Schani einen schmerzerfüllten Blick zurück auf sein liab's Wean", das er nun verließ weiß Gott, auf wie lange. Dann wischte er mit der Hand über die nassen Wangen, warf sich herausfordernd in die Brust, und fort ging's in die weite Welt. Doch nicht lange dauerte die Reise, kaum einige Häuser weit, als die beiden Weltreisenden. besonders aber der für eine lange Fußreise nicht gerade zweckmäßig ausgerüstete Schani eine große Müdigkeit und emen noch größeren Durst verspürten. Was glaubst d' a Liter könnt' nöt schad'n?" meinte der Schani zögernd,.als sie eben beim Niel" vorübergingen. Diese Proposition fand enthusiastische Zustimmung. Die beiden Freunde faßten also den Entschluß, einen Liter auszuschnapsen". Aus dem Lite? wurde ein Doppelliter, aus dem einen mehrere. Die anfänglich etwas melancholische Stimmung der Beiden verwandelte sich m Folge der genossenen Getränke allmälig in milde, schließlich in sehr lärmende Heiterkeit. Der Schani eniwickelte mit größter Zungengeläufigkeit seinen Reiseplan. Nichts Geringeres wollte er, als mindestens" Paris erreichen. Darüber brach mittlerweile die Nacht herein. Jtzt konnte man doch nicht fort. Zurück nach Hause? Dagegen sträubte sich das Ehrgefühl un-

seres Schani. Es wurde daher beschlössen, zu drah'n" Drei Tage später kam eine Nachbarin zu den Bieringerischcn. Sö, Frau Bieringerin, Jhna Schani is ja no in Nußdorf; mein Mann hat 'n gestern g'seg'n beim Heunge.i, mit an Mugeltrumm Rausch!" Ein Schrei der Entrüstung aus den Kehlen der sämmtlichen weiblichen Familienmitglieder unterbrach die Neuigkeitsbotin. Gengan S'. wann m'r cahm hsunt' erst an Brief nachg'schiät haö'n nach Linz." entgegncte ungläubig die Madem' Bieringer. Im selben Momente öffnete sich di: Thür, und herein trat der alte Bieringer und hinter ihm ohn? Reisetasche, ohne Wintcrrock. schcu und verlegen der Schani. No. da habt's 'n wied?r." sagte zornig der Alte, 's Gcrst'l verputzt 'n Winterrock verdraht du gehst d m'r nomal auf d' Wanderschaft!" Seit der Zeit wird der Schani immer ganz kleinlaut, wenn seine Collegen ihr: Reise-Aöenteuer zum Besten geben und ihn zum Schlüsse auffordcrn: Jetzt dazähl' du was. du warst ja st weit herum in der Welt!"

?ic Zvittuie. Lang: saß Cyrill unbeweglich da, während Nöthe und Blässe auf seinem Gesichte wechselten, und dachte über die Nachricht nach, die ihm sein Freund Arnold soeben mitgetheilt hatte. Die Gefühle, die sie in ihm, dem achtundzwanzigjährigen Manne, erregte, erschienen ihm nicht ganz passend, ja unzart, und er konnte es auch noch nicht recht fassen, daß der Gemahl deS Weibes, das er heimlich liebte, gestorben war. Er sagte sich, daß der Gedanke daran, was dieser Todesfall für ihn bedeuten könne, , verfrüht, selbstsüchtig, höchst unschicklich sei. Aber trotzdem ließ ihn dieser Gedanke nicht los. Er hatte sich in ihrer Nähe wohl gefühlt das war aber auch alles. Kein Weib schien ihm weniger von einer Kokette an sich zu haben, als Blanche. . . Aber er glaubte bemerkt zu haben, daß sie nicht glücklich gewesen war mit Nevil Raymond. Er hatte bisweilen sehnsuchtsvolle Blicke, Andeutungen getäuschter Hoffnung, des Nichtverstandenwerdens", einer gewissen Schwermuth wahrzunehmen geglaubt. Cyrill war, was ernste Grundsätze und Tiefe des Gefühls betrifft, anders als der Durchschnitt der modernen Männerwelt. Vielleicht idealisirte er Blanche Raymond ein wenig, wie er alles idealisirte seinen Freund Arnold zum Beispiel. 'Sie waren auf der Schule und im College Kameraden gewesen. Arnold hatte oft seine Empfindlichkeit, seine Skrupel und Gewissensbedenken verspottet, die er Zierereien nannte. Arnolds Ideal war vollkommene Natürlichkeit. Er war schön, energisch, unternehmend. Cyrill bewunderte seine gute Figur, sein schneidiges Auftreten. Zwischen ihnen bestand eine jener unerklärlichen Freundschaften, wie sie mitunter zwischen gänzlich verschiedene Charakteren und Temperamenten vorkommen. i Nevil Raymond gestorben! Blanche frei! Sie kann wieder heirathcn kann ihn heirathen, wenn sie will, wenn sie ihn liebt! Er ging zum Bücherschrank und nahm ein Gedichtbuch heraus, das er einst für sie gekauft hatte. Er hatte nie gewagt, es ihr zu überreichen. Auf die erste Seite hatte er eine Stelle aus dem Triumph der Zeit" geschrieben: Ich sag' es ihr nimmer, nicht hier, nicht im Jenseits, Denn wird sie mein Flehen dort oöen verstehen?" Er hatte gefürchtet, daß sie ihn auslachen und ihm sagen würde, Swil burne sei bereits veraltet. Er schaute hinaus auf den blassen, wolkenlosen Octoberhimmel. Allmählich kam es über ihn, wie das Aufdämmern einer fernen, nie gekannten Freude. Er fühlte die Gewifcheit, daß sie ihn liebe, zum mindesten ihn lieben würde, und freudige Erregung erfüllte ihn ganz. Es war der glücklichste Augenblick seines Lebens. Zwei Stunden später hörte er Arnolds lautes Schellen an der 'Thür. Guten Tag, alter Junge! Da bin ich wieder. Ich dachte, es würde dich interessiren, zu hören... Ich komme soeben von Mrs. Raymond." Von ihr?" Empfängt sie denn schon Besuch?" Sonst wohl nicht." Arnold sah sehr selbstbewußt aus. Warum denn dich?" Nun, mein Junae, du mußt doch wohl bemerkt, geschm haben " Was, um Himmelswillen, meinst du?" Nun, daß wir einander gut sind. In der That, ich bin in sie verliebt. Ich kann dir's offen sagen, daß in drei Monaten unsere Hochzeit sein wird." Unbeabsichtigte Wirkung. Mama: Woraus schließen Sie denn. Herr Doktor, daß Erna Sie nicht mag?" Sobald ich mit ihr allein im Zimmer bin, sucht sie einen unsympathischen Eindruck auf mich zu machen." So? und wodurch denn?" Sie stimmt immer ein Lied an." Alle?dings verdächtig. Mann: Du, Alte, ich glaube, der Student, der bei uns wohnt, das ist gar kein Student!" Frau: Wie so?" Mann: Weil u Abends schon um neun Uhr schlafen geht und pünkt5. -f-u "