Indiana Tribüne, Volume 17, Number 324, Indianapolis, Marion County, 12 August 1894 — Page 4
Jndiana Tribttne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Die tägliche .Tribüne' kostet durch den Träger ilCentl per oche, die VonntagTrtbüne" 5 TentZ per Woche. Beide zusammen IkTentk oder St Cent per Monat. Per Post zugeschickt in vor ubezahlung Zper Jahr. Office :No. 18 Süd Alabama Str. ZndZanapoliö, Ind., 12. August 1894. ,,Kaizelmacher.' Kon Leopold von EacherMasoch. Jedes Volk fühlt mit Unrecht eine gewisse Geringschätzung gegen jenes, das es besiegt hat, oder das es beherrscht. Ebenso ungerecht die Fran zosen seit 1870 in Deutschland beurtheilt werden, ebenso feindselig steht der Russe dem Polen gegenüber; selbst ein freier Geist wie Puschkin stellt in seinem berühmten Gedicht: An die Verleumder Rußlands" dem treuen Russen den falschen Polen gegenüber. In gleicher Weie wurde und wird heute noch der Italiener von dem Oesterreicher über die Achsel angesehen. Bei unserer italienischen Armee wurden die Italiener nie anders als die Katzelmacher genannt. Dieser Spitzname hat eine historische Unterlaqe. Der Italiener, welcher in der Wahl des Eßbaren nicht so bedenklich ist, wie wir. betrachtet die Katze als ein leckeres Gericht und versteht es, sie schmackhaft zuzubereiten, so daß wir in Bezug auf Hasenbraten die Vorsicht gebrauchten, nur einen solchen zu essen, zu dem wir den betreffenden Meister Lampe selbst geschossen hatten. Der Katzenfang wird in den gesegneten Gefilden der Lombardei und Venetiens in ebenso sinnreicher, als humoristischer Weise betrieben. Einer der Katzenjäger lockt Nachts im sichern Versteck die armen langgeschwänzten Grazien der Thierwclt an, indem er eines jener Concerte anstimmt, das Stein erweichen. Menschen rasend ma chcn kann." Jedes liebende Katzenherz, das sich durch die kunstvolle Nachahmung der erotischd.r Sprache seines Geschlechts täuschen und verführen läßt und sich dem Hinterhalt des Bösewichts nähert, fällt in die Drahtschlinge seines Genossen, der in der Nähe lauert, und büßt seine nächtliche Promenade mit dem Leben. Das geschickte Nachmachen" der Katzenlaute trug unseren italienischen Mitbürgern den spaßhaften Beinamen Katzelmacher" ein. Wer jedoch in Italien gelebt oder gegen Italiener im Felde gestanden hat und die Augen offen hatte, gewann zumeist eine bessere Meinung von ihnen. Gewiß besaß der Jtaliener damal zur Zeit der Fremdherrschaft einerseits und der Kleinstaaterei andererseits einige Eigenschaften, die den Spott oder die Mißachtung herausforderten: eine gewisse Unterwürfigkeit. hinter der Feindseligkiet lauerte. unter Umständen jene Feigheit, hinter der. sich Haß und Rachlust verbergen. Aber diese Eigenschaften hat ten ihm seine Unterdrücker anerzogen. Der Italiener mit Dolch und Gift gehört einfach dem Märchen an. Die Fälle, wo der Beleidigte zum Messer greift, sind in Deutschland nicht seltener. als auf der Apenninen-Halbinsel. Im Ganzen ist der Katzelmacher jeder.zeit gutmüthig und liebenswürdig gewesen und hat sich unter Umständen nicht allzuselten, auch edel, ritterlich, aufopfernd und tapfer erwiesen. Mailand war für unsere Truppen stets der gefährlichste Posten. Hier kamen zedesmal, wenn die lombardlsche Volksseele durch die Umtriebe der Italianissimi" erregt war, Angriffe auf Offiziere und Soldaten vor. und mehr als einmal wurde den Soldaten mit Rucksicht auf den lauernden Meuchelmord streng verboten, nach Anbruch der Dunkelheit die Kasernen zu verlassen. Ein junger Kadett (beiläufig der deutsche Fähnrich) aus auter Familie. bildhübsch und liebenswürdig, hatte das Herz eines schonen italienischen Mädchenö erobert, dessen Vater in einer Vorstadt von Mailand Gärtner war. In einem hölzernen Lusthaus I s. (Yl.iii i e-r it n . janoen naqis Die Zuzammeniunsie der Liebenden statt, wobei unser Romeo über die Gartenmauer kletterte und die italienische Julie heimlich durch das Fenster zu ihm hinabstieg. Eines Abends, als der Kadett über die Mauer sprang und sich dem Lusthaus näherte, erwartete ihn die Geliebte vor demselben. Ihr ganzes Wesen verrieth eine ungewöhnliche Aufregung. Sie antwortete auf die Fragen des Kadetten ausweichend, hing sich besonders zärtlich an seinen Sals. Als es von der nahen Kirche Mitternacht icylug und der Kadett sich anschickte, sie zu verlassen, verlangte das Mädchen mit einer Art unheimlicher Lustigkeit, den Geliebten begleiten zu dürfen, und ruhte nicht eher, als bis er ihr seine Uniform, seinen Mantel und "Tschako überlassen. Für ihn hatte sie inen Anzug ihres Bruders und dessen breitkrämpigen Hut bereit. Nachdem er unter Scherzen seine Verkleidunq beendet hatte, reichte sie, ihm ein Dolchmesser und eine Pistole. Als sie sich der Pforte in der Gartenmauer näherten, schmiegte sich daZ Mädchen noch einmal an ihn und küßte ihn Zviederholt. Dann öffnete sie mit .einem Blick voll schmerzlicher Zärtlichkeit auf den Geliebten die Pforte und ging voran. -Kaum hatte sie ein paar Schritte gethan, als sie einen Schrei susstieß und sich, die Hände gegen die Ärust gepreßt, an. die Mauer lehnte. in Mann m Mantel, den Hut in Stirne gedrückt, .kztte sie mit dem
2)olH getroffen und holte eben zum zweiten Male aus, als der Kadett ihn niederschoß. Sofort wurde es in dem Hause des Gärtners lebendig und zu gleicher Zeit kam eine Patrouille die Straße herab im Laufschritt. Vergeblich rannte der verzweifelte Vater davon, einen Arzt zu holen. Ehe dieser kam, hatte das unglückliche Mädchen, das sich in so heroischer Weise für den Geliebten aufgeopfert hatte, in den Armen desselben seine Seele ausgehaucht. Einer der beliebtesten Offiziere jener Zeit war Fritz Spachholz von den Kaiserjägern, ein echter Tiroler. Ehrlich. treu, tapfer bis zur Tollkühnheit, voll Witz und Humor, ein Liebling der Frauen und unter den Italienern ebenso populär wie in unserer ganzen italienischen Armee. Er hatte sich schon unter Radetzki bei Novara, wo er eine piemontesische Kanone eroberte, als Kadett die Tapferkeitsmedaille geholt und zu derselben allmählich auf dem Schlachtfelde fünf weitere AusZeichnungen hinzugefügt. Als sein Bataillon in der Schlacht von Solferino zum Sturm vorging, warf eine feindliche Kanonenkugel einen steinernen Obelisken um. welcher den Flügelmann, einen riesigen Welschtiroler, niederschlug. Dieser riß Spachholz mit sich nieder. Da ertönte der Ruf: Hauptmann Spachholz ist gefallen!" und das ganze Bataillon machte instinktiv Halt. Im nächsten Augenblick stand aber der Todtgeglaubte wieder auf den Füßen und nun ging es unter lautem Jubel vorwärts zum Sieg. Bei Sonnenuntergang hatte Benedeck bis Schlacht von San Martins mit seinem Armeekorps gegen die ganze viemontesisckie Armee glänzend gewonnen. Indessen hatte die französische Garde im Centrum Solferino genommen und Benedeck erhielt den Befehl zum Rückzug. Das Bataillon Kaiser jäger, dem Spachholz angehörte, gehörte zu den letzten, die das Schlachtfeld verließen. Ein Kamerad wurde verwundet, Spachholz brachte denselben zurück, plötzlich kam er an einen Graben. Es war ihm unmöglich, den Verwundeten allein über denselben zu bringen, vergeblich sah er sich nach einem Soldaten seiner Compagnie um, als er in einer Entfernung von höchstens zwanzig Schritt einen piemontefischen Grenadier erblickte, welcher eben sein Gewehr auf die zurückgehenden Oesterreicher abgefeuert hatte. Spachholz, der die Italiener besser kannte, als irgend einer, rief den feindlichen Soldaten an und bat ihn in gutem Italienisch, er möge ihm helfen, seinen verwundeten Kameraden über den Graben bringen. Si, Signor," erwiderte der Grenadier, stellte sein Gewehr an den Baum, half dem österreichischen Ossizier den Verwundeten über den Graben bringen.salutirte dann Spachholz, kehrte zu seinem Baum zurück, lud sein Gewehr und fuhr fort zu feuern. Während ringsum Kugeln gewechselt wurden, zielte nicht einer der feindlichen Tirailleurs auf den Österreich'!schen Offizier, welcher den Verwundeten zu retten suchte, und ebenso wenig dachte Jemand daran, ihn gefangen zu nehmen. Beim Beginn des Gefechtes von Montebello stießen österreichische Ula nen auf piemontesische Lancier Der Führer der ersteren, Graf Lippe, forderte den piemontesischen Offizier zum Zweikampf. Der Piemontese nahm ohne Weiteres an und wurde von Lippe im ritterlichen Gefecht vom Pferde gehauen. Seinen Leuten ging es nicht besser. Während sie von den österreichischen Ulanen geworfen und verfolgt wurden, bot Graf Lippe dem verwundeten Gegner seine Hilfe an. Nachdem ihm ein Nothverband angelegt war, reichte der piemontesische Offizier dem Oesterreicher die Hand und sprach: Es war eine schöne Finte, die Sie da geschlagen haben, zeigen Sie mir dieselbe noch einmal!" In der Schlacht bei Custozza am 24. Juni 186(5 schwankte die Entscheidunz im Centrum hin und her. Schon hatten die Oesterreicher den CypressenHügel sieben Mal erstürmt und zum siebenten Male wieder an die Italiener verloren, als Feldmarschall-Lieutenant Maroicic seine Division, die letzte, welche noch nicht im Feuer gewesen war. vorführte. Die Musikkapellen spielten den Radetzki-Marsch, mit lautem Hurrah gingen die Bataillone vor und diesmal wurden die italienischen Geschütze genommen, die dominirende Stellung auf den Höhen nicht nur erstürmtf sondern auch behauptet, und damit der Sieg gewonnen. In dem Augenblick, wo Hauptmann BrunSwick eine feindliche Kanone nahm, fchlug nur wenige Schritte von ihm entfernt ein italienischer Infanterist auf ihn an. Da fiel diesem ein Unteroffizier in den Arm mit den Worten: Schieß' nicht, es ist mein Hauptmann!" Der Brave wurde gefangen genommen und es zeigte sich, daß es ein Lombarde war, der früher zur Zeit der Lsterreichischen Herrschaft unter unsererFahne gedient hatte und seinem früheren Hauptmann, der bei feinen Soldaten sehr beliebt war, in dieser edlen Weise das Leben gerettet hatte. Bei Custozza war es auch, wo die beiden Regimenter Trani-Ulanen und Kaiserhusaren jene berühmte Attacke ausführen, welche den ganzen linken Flügel der italienischen Armee aufrollte und nur in dem Angriff der polnischen Lanzenreiter bet Soma Sierra ihresgleichen hat. Das Regiment Trani-Ulanen rückte im Schritt durch einen Wald von Maulbeerbäumen, als Oberstlieutenant v. Schönberg, welcher etwa zwanzig Schritte voraus war, am Waldesrande ein italienisches Jnfanterie-Regiment erblickte. daS.Gewehr bei Fuß. ahnungslos dastand. Schönberg hatte keine Ze.it mehr, dem Obersten v, Pulz Mel-
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Rheumatismus. Vuckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwendung von Ct. Jakobs Oel wurde ich öauernd geheilt. Amanda Morton. ?as ZZlut ist das
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Dr. Augnst König's Hamburger Tropfcno DaS beste Mittel dagegen.
oung zu erstatten, ur iommandlrt: auf eigene Berantwortung Marsch, Marsch! Das Regiment setzte sich in Galopp und wenige Augenblicke später war die italienische Infanterie theils niedergeritten, theils verstreut. Im Jubel über den glänzenden ersten Erfolg ging es nun mit wildem Hurrah weiter. Alles, was sich in den Weg stellte, wurde niedergeritten oder zersprengt. Eine Reihe italienischer Geschütze wurde erobert, nur ein Carree, in dem sich der Kronprinz Humbert, der heutige König von Italien, befand, hielt Stand und zog sich fechtend zurück. Mein Vetter, Oberlieutenant von Christian! von den Kaiserhusaren, stieß mit seiner Schwadron zuerst auf zwei Schwadronen Lanciers des Regiments Novara, warf dieselben nach heißem Gefecht, verfolgte sie, jagte ein Jnfanterie-Bataillon auseinander, ehe dasselix noch Carree formiren konnte, und nahm eine italienische Batterie im Feuer. Hier siel ein großer Theil seiner Leute, die anderen verfolgten die fliehende Kavallerie-Bedeckung der Geschütze. Christiani's Pferd, das früher schon von einer Kartätschenkugel getroffen war, brach jetzt mitten zwischen den eroberten Geschützen zusammen. Er selbst blieb unter demselben liegen, und nachdem er früher fchon einen Säbelhieb über den Kopf erhalten hatte, bekam er von fliehendem italienischen Infanteristen, welche die verlassene Batterie passirten, eine Reihe von Bajonettstichen. Da kam der italienische General Bixio geritten, erblickte den schwer Verwundeten, stieg vom Pferde und beschützte ihn mit dem Degen in der Faust gegen weitere Angriffe seiner Soldaten. Auf seinen Befehl wurde Christian! auf den Verbandsplatz in Villa Franca geschafft und hier der besonderen Pflege eines Wundarztes empfohlen. Indessen war der linke italienische Flügel, vollständig aufgelöst, zurückgewichen, die letzten Reste von KaiserHusaren und Trani-Ulanen auf den Fersen. Die kühnen galizischen Ulanen befanden sich in einer Art blinder Kampfwuth, und so geschah das Unglaublichste. Sie nahmen das von italienischer Infanterie vertheidigte Villa-Jranca im heftigsten feindlichen Feuer und drängten ein ganzes Ber-saglieri-Vataillon gegen eine Mauer, wo es die Waffen streckte. Hier endete der Kampf. In Villa-Franca wurden einige Hundert österreichische Gefangene befreit, und mit ihnen Oberlieutenant Christian!. Derselbe erhielt für sein tapferes Verhalten einen Orden, mit dem er jedoch um so weniger zufrieden war, als er in Folge der schweren Verwundung, die er am Kopfe erhalten hätte, nicht mehr weiterdienen konnte und pensionirt, dem Generalkommando in Graz zugetheilt worden war. Er bat um Audienz beim Kaiser und machte seine Ansprüche auf eine höhere Auszeichnung geltend. Der Kaiser hörte ihn freund lich an und gab ihm den Rath, vor Allem einige Zeugnisse für die Thaten. die er verrichtet hatte, b:izubrin gen. Das war nun allerdings nicht leicht, alle jene Offiziere und UnterOffiziere, welche mit ihm zusammen die ganze Reihe tollkühner Attaken ausgeführt hatten, waren gefallen. Da kam Christian!, welcher von der Ritterlichkeit der Italiener eine hohe Meinung hatte, auf die originelle Idee, sich diese Zeugnisse bei seinen Gegnern zu holen. Er schrieb also an den General Bixio und an den Obersten des Regiments Novara. General Bixio bestätigte in den nobelsten, herzlichsten Ausdrücken daS heldenmüthige Verhalten Christiani's, die Eroberung der italienischen Batterie durch ihn und erzählte die Scene, wie er ihn zwischen den Geschützen schwer verwundet unter seinem Pferde liegend gefunden habe. Der Oberst des Regiments Novara gab ihm ein nicht minder warmes, seine Kühnheit und Todesverachtung anerkennendes Zeugniß; aber nicht genug, Christian! hatte längst vom Kaiser einen seiner That entsprechenden Orden erhalten und saß ruhig vor seinem Schreibtisch im Grazer Generalkommando, als ihm der Postbote eines Tages eine Packet adresse nebst Zolldeklaration übergab. Aus Italien! Habe keine Ahnung, was das sein kann," murmelte Christian!, und ging selbst hinüber auf das Zollamt, denn die mysteriöse Sendung hatte seine Neugierde erregt. Als das Packet geöffnet wurde.zei"te es sich, daß dasselbe ein prachtvolles Album enthielt mit den Photogra phien sämmtlicher Offiziere der Lanciers, die er bei Custozza im tapferen Kampf geworfen hatte, und zwar vom Obersten bis zum jüngsten Fähnrich hinab. Mit nassen Augen las der brave Offizier die Widmung: Dem tapferen Kameraden Christian! das Regiywf
Neuralgie. St. Louis, Mo. Mit Vergnügen s empfehle ich die Anwendung von Ct. Jakods Oel gegen neuralgische Schmer zen. Ich wurde dauernd durch den Ge brauch desselben geheilt. R.G.Troll.
Leöen des Korpers. Biberfarmen in Satota Wie unternehmende Farmer imOsten und Westen unseresLandes sich auf das Züchten von Stinkthieren verlegt haben und aus den Fellen diese? lieblichen Thierchen einen hübschen Erlös erzielen, so gibt es in den unwirthlichen Gegenden von Nord - Dakota Bauern, denen Biberfarmen mehr Geld bringen, als Weizenäcker. Namentlich in dem County McLean, dessen westliche Grenze der Missouri bildet, wird die Biberzucht in ausgedehntem Maße und mit Erfolg betrieben. In jener Gegend hat der Missouri zahlreiche kleine Nebenflüsse, welche von den im Norden und Osten belegenen Hügeln fließen und deren Ufer mit Ulmen, Baumwol-len-und anderen Bäumen dicht bewachsen sind. 10 Acns Land, durch welches sich solch ein Wasserlauf hinzieht, genügen vollständig zur Anlage einer Biberfarm. Das Wasser wird mittels eins Dammes, der ohne besondere Mühe aus Baumstämmen, Steinen und Erde construirt werden kann, gestaut, so daß etwa drei Acres überschwemmt werden. Dann wird der ganze mit Bäumen bewachsen? Landcomplex mit einem Zaun aus Drahtnetz, der an drei Fuß hoch sein muß. eingeschlossen; das Aussetzen der Zucktthiere, welche von Fallenstellern zu kaufen sind, erfolgt im Frühjähr. Die Biber fühlen sich bald heimisch und bauen in dem überschwemmten Terrain ihre Burgen" aus abgeschälten Zweigen und ''Erde. Im ersten Jahre hat der Züchter auf keinen Ertrag zu rechnen, vom zweiten Herbst an kann er aber regelmäßig Ernten" einheimsen. Die ausgesetzten Biber vermehren sich in der ihnen zusagenden Umgebung schnell, so daß eine Farm, welche mit einem Dutzend oder mehr Paaren besiedelt war, im zweiten Juhre bereits von einem zahlreichere Völkchen belebt ist. Das Einheimsen der Thiere macht wenig Mühe. Das Wasser wird abgelassen, worauf der Farmer mit einem derben Knittel die Runde unter den frei liegenden Bauen macht und die Thiere durch heftige Schläge aus den.selben vertreibt, worauf ihnen ber Garaus gemacht wird, da das Drahtnetz ihr Entkommen! verhindert. Bei der ersten Ernte" bleiben die zuerst ausgesetzten Thiere verschont. Sind die Biber erlegt, so werden die Damme wieder geschlossen und die Colonie bleibt bis zum nächsten Herbst sich selbst überlassen. Die Pelze bringen so gute Preise, daß die Anlage von Vibersarmen für die Bauern des County McLean sich sehr lohnend erweist. Schläfriger Corpsbefehl. Der bereits durch seine phUosophi sehen Forschungen auf dem Gebiet des militärischen Grüßens fatzkiöS heroorgetretene französische General (des 12. Armeecorps) Poilloue de Saint-Mars hat neuerdings durch einen CorpLbefehl bei seinen Truppen ... das NachMittagsschläfchen eingeführt. Nach Lüftung der Kasernenstuben heißt es in dem denkwürdigen Schriftstück werden dieselben verdunkelt und die Mannschaft legt sich in Leinenbeinkleidern auf's Bett, um schweigend der Ruhe zu pflegen, wobei die Unteroffiziere mit gutem Beispiel voranzugehen haben. U.'b!rzeugt von der vorzüglichen Wirkung dieser Maßregel, hat der IM" es für seine Pflicht gehalten, be:n Kriegsminister. Bronsart von Sellkndorf die Einführung derselben auch beim deutschen Heere anzuempfehlen. Den Mannschaften selbst wird die nachfolgende Ueberarbeitung des bekannten kleinen Volksliedes We? will unter die Soldaten" das Nachmittagsnickerchen alsbald lieb machen und das neue Schlummer-Exercitium in Fleisch und Blut übergehen lassen. Wer will unter die Soldaten, Der mub halten Mittagsschlaf Der muß halten Mittagsschlaf, Daß von künft'gen Ruhmesttjaten Er kann träumen kühn und brav! Willst du werden ein Rekrut, Schließ' die Fensterläden gut, Und durch einen kräft'gen Hopps, Wie auf's Kanapee der Mops, Schwing' dich flugs in's Bett hinein Mit dem Leinwandhosenbein Dann in kecker Heldenruh: Augen rechts!" und drückt sie zu !" Ruht in Morpheus Arm, dem süßen. Erst der Krieger rauh und barsch Erst der Krieger rauh und barsch Uebt mit eingeschlafenen Füßen Sturmschritt und Parademarsch! Willst du werden u.s.w. Gleich dem Dachs in Noah's Arche Liegt er tapfer Mann für Mann Liegt er tapfer Mann für Mann, Daß den Feind er mit Geschnarche Ueber'n Haufen schlummern kann! Willst du werden u.s.w7'
t ionls h tf4!P 'JV-IJiftSißJ i? jWWG Klid iMWWWMM. X mmm'XxTk K WGM MmW- " V''Z'Ä5'MA - , D- - BOMMM . w wmmmmmm WMMMMMK .ÄSWTMzMWWWtzM ! MMzWWWM KWMABUXÄ'W mtifp MBWZMMlkWS MMM 'iff&immi-'ß flMr''''wg"1 rK&fr&fodGfäSH . WM' 'M.. .e,,s. MM'MM M MßMMi i r- : y-- ---S-tJdZ . 1 .V- 1 ' S" I : fc- i,-s'"V-i m -I u '1 ' ?fl I-Ji,. .,!- - 1
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Indianapolis, den 18. Juli 1894.
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