Indiana Tribüne, Volume 17, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1894 — Page 4

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Nnsere Weltausftelluug" Wir haben die ersten zwölf Lieferungen dieses PrachtwerkeS vorräthig und machen hiermit auf die Vorzug-

lichkeit desselben aufmerksam. Es ist ganz anderer Art als die PortsolioS, die Bilder sind viel künstlerischer auSgeführt und der Lesestoff weit reichhaltiger und interessanter. Der Werth dieses Werkes ist kein vorübergehender, sondern ein dauernder. 2a, er wird sicherlich mit der Zeit steigen, denn es ist fraglich, ob jemals wieder eine Weltausstellung von solcher AuSdehnung und solcher Pracht zu Stande kommt, wie die Chicagoer. Wir emfehlen daher dasselbe den geneigten Lesern. Tribune PuMisliingJComp. , Sivilttanbö-NeMer. tt angeführten Namen sind die bei atkrl der der Mutter.) Geburten. DaviS, Knabe, 29. Juli. Pendle ton Ave. Wm. Keene, Knabe, 5. Aug. Henry Reim, Mädchen, 8. August, 82 Minnesota Str. Morgan Dailey, Knabe, 10. Aug., 38 Iefferson Ave. Martin SimS, Knabe, 9. August, 337 Iefferson Ave. Grant Palmer, Mädchen, 5. August, West 13. Str. Peter Speltz, Knabe, 8. August, 221 Elizabeth Str Heirath en. John Reed Annie Kannahan. Julius Gally Dora ThomaS. Todesfälle. Esther Cary, 75 Jahre, 9. August, 15 Summer Str. John Binager, 9 Monate, 9. August, 324 Nord Alabama Str. Mary McGuire, 55 Jahre, 3. August, 318 Süd Jllinoiö Str. Maggie McAllen, 14 Jahre, 9. Aug., 14 Süd Pine Str. Mary Van Eaton, 07 Jahre, 10. Aug., 134 Spann Ave. Bennett Raugh, 4 Monate, 10. Aug., Waisenhaus. Martin Stähler, 21 Zahre, 10. Aug., 962 Süd Meridian Str. Mozart Halle. Heute Abend echte TnrtelSuppe. Henry Victor. JrrsinnserkläruuAen. E. Ostermeyer wurde für irksinnig erklärt. Er ist 40 ?ahre alt, hat Frau und zwei Kinder und besitzt Grund eigenthum im Werthe von $1500. Dr W. B. Fletcher machte in dem Falle eine beschworen? Aussage. Danach kennt er Ostermeyer seit 18 Jahren und zwar als einen ruhigen, strebsamen Mann. AlS er jedoch durch den Bankerott des 3ron Hall Ordens eine beträchtliche Summe GeldeS verlor, nahm er sich daS so sehr zn Herzen, daß er nach und nach seinen Verstand verlor, biS er schließlich hoffnungslos irrsinnig wurde. Er wohnt in No. 172 Süd Olive Str. Mathilda Williams, eine Insassin deS Frauenzuchthauses, wurde gestern Nachmittag durch eine Kommission für wahnsinnig erklärt. Die Zrrenanstaltöverwaltung weigerte sich jedoch die Frau aufzunehmen, weil dieselbe von Davieß Co. auS verurtheilt wurde, dort lso heimathSberechtigt ist und von einer Kommission daselbst untersucht werden muß. Anton Kraß, ein alter, deutscher Bürger von Indianapolis, wurde vorigen Mittwoch für wahnsinnig erklärt. Als nun der Sherisssbeamte ihn von seiner Wohnung, 401 Blake Str., abholen wollte, fand er ihn so schwer erkrankt, daß eine Uebeführung unmöglich war. Da die Tage des alten ManneS gezählt zu sein scheinen, ließ er ihn bei seinen Verwandten. , Die (iebe und der Sauf Die treiben den Menschen auf. Beides soll man daher Maßvoll betreiben. Cin volles Maß Lieberö SpecialBrewist unvergleichlich. ,, tDCT Die County Kommissare bewilligten heute Morgen des CoronerS Rechnung für Juli, $516. Gegen alle Arten von Schmerzen rheumatisch, sowohl wie solche hervor gerufen durch Braud- und Brübwun den, u. s. w., giebt eS nichts Besseres wie St. IakobS Oel. ' c? Heute Abend findet im CourtHauS (Stadtrathssaal im Erdgeschoß) die Wahl der Beamten deö D. A. P. WaisenvereinS staat. Großes Volksfest, gegeben zur LSjäbrigen JubilaumSfeier deS Ot. Joseph NnterstütznngS Vereins am Montag, den 13. August, im Fairgrund. Für Erfrifchungen und Vergnügung'en ist bestens gesorgt. TranSfer-TicketS nach dem Festplatze sind aus allen Stra-

sienbabnllnlen zu baben.

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Gestern Nachmittag verhaftete Sergt. Laporte den Anführer IenningS und einen Mann NamenS Lake als Vagabunden, obwohl IenningS $6 und Lake N.03 in der Tasche hatten. Der Polizei war eS natürlich darum zu thun die Führer auf die Seite zu bringen. Nachdem diese fort waren beschloß Sergt. Laporte die Leute mit Gewalt zu vertreiben. Er erklärte den Leuten, daß im Falle sie in 3 Minuten nicht weiter marschirten Jemand beschädigt wurde". AlS dann em,ge der Leute über die Brücke nach der Stadt gehen wollten, gabLaporte seiner Knüppelgarde den Befehl zum Angriff und unter den Hieben und Fußtritten dieser tapferen Helden" flohen die In dustrieleute. Zwei Meilen weit verfolgten die Polizisten die Leute und regalirten sie mit Knüppelhieben und Fußtritten. Die wohlgenährten, dickbäuchigen Polizisten sanken endlich ermüdet in das GraS und die Armee that dasselbe. Sergt. Stout traf mit frischer Mann schaft ein und nun beschloß man, die Armee bis nach dem zwei Meilen ent sernten Dörfchen Ben Davis zu brin gen. Dort bestiegen dann die Poli zisten einen Vandalia Zug und fuhren nach der Stadt zurück. Wenn man auch gerne zugiebt, daß die Stadt nicht mit diesen Leuten be lastet werden soll, so kann doch kein halbwegS humaner Mensch die Be Handlung dieser Leute durch Mayor Denny, den Polizeichef und seine Leute gutheißen. Wie diese sich Christennen nen können, ist einem beinahe unbe greiflich. Herr CummingS sagte ganz richtig: Wenn man sich weigert, Hungrige zu speisen, so ist daS unter Um .landen verieiblick. wenn auch die Mildthätigkeit in Frage gestellt wer den kann, aber daS Betragen Mayor DennyS ging viel weiter als die Wei gerung, Hilfsbedürftige zu unterstützen eS zeigte die roheste, rachgierigste Grausamkeit, indem er diezemgen, welche für sie sorgen wollten, gemalt sam davon abhielt. Selbst Wilde theilen ihre 9tahrung mit den Gefangenen, aber hier haben wir daö erstaunliche Schauspiel, wie der Mayor dieser Stadt ruhige amerikanische Bürger einfängt und die Un Menschlichkeit von Andersonville mit der Brutalität sibirischer Verbannung verbindet. Dieses Betragen Mayor DennyS war eine despotische Anmaßung. Es unterliegt keinem Zweifel, daß die sogenannte Polizeigewalt toll ge worden ist und wenn diesen Gewalt thaten nicht ein ernstliches Halt gebo ten wird, so ist daS köstlichste Gut, die individuelle Freiheit, bald ein Ding der Vergangenheit. Jedenfalls um die Sache so viel wie möglich zu verschleppen, beantragte der Stadtanwalt eine Vertagung der Ver Handlungen gegen IenningS, Lake und Sullivan auf nächsten Montag. Mayor Denny erklärte, daß seiner Ansicht nach die Polizei vollkommen richtig handelte. Sein Plan sei, jeden Polizisten mit einer Peitsche zu ver sehen, mit ter sie alle in die Stad kommenden Tramps" hinauspeitschen sollen. -- $100 Belohnung. S100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß es wenigstens eine gesürchtete Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heuen ,m Stande ist; Hall'S Katarrh Kur ist die einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert als eine constitu tionskrankheit eine konstitutionelle Be Handlung. Hall'S Katarrh -Kur wird innerlich genommen und wirkt direk auf das Blut und die schleimigen Oberflächen deS Systems dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitutlon deö KorperS auf baut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer.haben so die Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adressire: F. 3. C h e n e Y C o., Toledo, O 0" Verkauft von allen Apothekern, 75 CentS. SdüütvÜW. Wiener M o d e." Man kann den Herausgebern dieses BlatteS die Anerkennung nicht versagen, daß sie rastlos Verbesserungen suchen und auch finden. Während wir erst kürzlich über eine neue Technik deS Farben druckeS berichten konnten, bietet daS neueste (20.) Heft eine überraschend übersichtliche neue Eintheilung deö Stosses ; wir finden da folgende Capitel : Hüte und Hutgarnituren. Blousen und ConfectionSstücke. Promenadeund Besuchstoiletten. Die Toiletten deS Pariser Gnmd Prix und des Wiener Derby. Neglige- und Haustoiletten. Englische und Reisekleider. Kindergarderobe. Handarbeiten u. s. w. Die illuftrirte Beiläge enthält gleichfalls eine reiche Fülle

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Volizekgericht. Gestern Nachmittag hatte Charles Nobb, der Farbige, welcher seinen MiethSmann und Racengenossen Eli Wilson wegen eineS lumpigen MiethSbetrageS niedergeknallt hatte, sein Verhör vor dem Polizeirichter. DaS Resultat desselben war, daß Robb wegen MordeS im ersten Grade der Grand Jury zur Untersuchung überwiesen wurde, ohne KautionSzulassung. Die Vertheidiger NobbS brachten ihrerseits nur die beiden Töchter deS Ermordeten auf den Zeugenpand, dieselben wurden jedoch vom StaatSanwalt auch als Belastungözeugen verwandt. In dem Verhör wurde wohl kaum etwaS NeueS hervorgebracht. Bei der Abwesenheit von Entlastungszeugen, stellte sich die That, ähnlich dem Sachverhalt, wie wir ihn seiner Zeit gebracht haben, als eine der brutalsten, feigsten und unprovoziertesten Mordthaten, von denen wir wissen, dar. Auch die beiden Mädchen des Ermorbeten, Laura und Lulu Wilson, machten Aussagen. Die beiden nun ganz Verwaisten, denn Wilson war Wittwer, haben bei einer alten Freundin ihrer Mutter, die 226 West 2. Str. wohnt, Aufnahme gefunden. Warren Greider soll auS dem Schuhladen von ChaS. McGuire, 174 West Washington Strafe, ein Paar Schuhe stibitzt haben. Greider wurde der Grand Jury überwiesen. Joseph Miller, der sein Vieh so mangelhaft eingehärdet hatte, daß eö auf die Straße kommen konnte und allerhand Unfug anrichtete, wurde deShalb in $! Strafe genommen. Miller appellirte ans Kriminalgericht. John Joung und Fred. Bailey, zwei jugendliche blinde Eisenbahnpassagiere, wurden zu je $1 Buße verur theilt. Allen Zennings, der der Bummelei, Landstreicherei und des Widerstands gegen die Staatsgewalt beschuldigte Führer der 45 gestern hier angekommenen, aber vom Mayor so brutal ab geschubsten Cozeyiten, erschien heute mit E. B. CummingS und mit seinem Anwalt Silas B. Shephard, Kandi baten für Suverior Nichter auf dem Populistenticket, vor dem Polizeilich ter. Shephard beantragte Nieder schlagung der Anklagen, da erstens IenningS bei seiner Verhaftung im Besitze von Geldmitteln gewesen und überdies Grundbesitzer in der Stadt sei, zweitens aber die Verhaftung au ßerhalb der Gerichtsbarkeit der Stadt vorkam, abgesehen von der sonstigen UnHaltbarkeit der Anklage. Auf Antrag des StaatsanwaltS wurde jedoch Termin auf nächsten Montag Nachmittag angesetzt und die Anklage auf Bummelei und Eckenste herei fallen gelassen. Frau Mary McCarthy und Sam. Wilson waren beschuldigt, ihre Hunde nicht versteuert zu haben. Jene wurde freigesprochen, dieser zu $1 Buße ver urtheilt, die Strafe jedoch in Gnaden erlassen. Geo. Schwartz wurde eines thätli chen Angriffs auf Harry Wallace für nicht schuldig erachtet. Wm. Vallt und Wm. Shieldö, beide wegen nachtlicher Ruhestörung ange kreidet, wurden wegen Beweismangels freigesprochen. Sieben an der Belt-Road verhaftete Arbeitslose, Amerikaner, Irland, Deutsche und Farbige, erhielten Stunde Zeit um sich aus der Stadt zu entfernen. Die Fälle gegen John Clune wegen Schlägerei, ChaS. Brown wegen MißHandlung seiner Frau, ChaS. Darnell wegen leichten Diebstahls und Thierquälerei, sowie gegen Alice Lynn und Arthur Boyd wegen DiebstahlS von $36 (von Margaret Warner) wurden auf später verschoben. m ni m Rudy'S Pile Suppasitoty wird ' garantirt für die Heilung von Hämorrhoiden und Verstopfung, oder i n ie . v . oas i3(io nuro zurucrgegeoen. 50 Cts. die Box. Schicke zwei Postmatken für :..? v er t. - i-iv m . . Sirluiare uno Piooe an manin !luoy, registrirten Apotheker, Lancafter, Pa. Postkarten nicht beantwortet. Zu verkaufen in allen guten Apotheken. Ward Broö., A. Kiefer & Co. und Daniel Stewart, Wholesale Agenten, Indianapolis, 3nd. EP Die Brenzinger Bread Vaking Co. von Fort Wayne wurde gestern mit $10,000 Kapital inkcrporirt. " Ob eS Jude, Heide oder Christ, ein Jeder gern gutes Brot, Pumpernickel und Sträußelkuchen ißt, wie man stets frisch bekommt bei Bern h. Thau, 81 HoSbrook Str. oder am öftl. Marktstand No. 123 und IM.

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