Indiana Tribüne, Volume 17, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1894 — Page 2

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Jndiantt Tribüne. Erscheint Täglich und OonntagS. Die tZsliche.Tribü-kostet durch den Xraa LlCentf per Woche, die Sonntag.,Tribüne- I Ztnil per Woche. Beide zusammen 15 SentI oder 15 SentI per Monat. Per Poft zugeschickt tn vor nbzahlung fc per Jahr. Office : No. 18 Süd Alaiaa Str. ZndianapoM, 3nb.-,ll. August 1894. künstliche Bewässerung ) ! Zu Anfang des nächsten Kjaate wird in Denver der Jrrigationö-Con-greß abgehalten werden, welcher sich mit einer Anzahl von Fragen, die für die künstliche Bewässerung von der höchsten Wichtigkeit sind, zu beschäftigen haben wird. Ohne Zweifel ist Denver für die Abhaltung dieses Congresses ein wohlgeeigneter Pkatz, da der Staat Colorado hinsichtlich der Ausdehnung der künstlich bewässerten Ländereien unter allen Staaten wie Territorien den zweiten Platz einnimmt und in der Stadt Denver selbst mchrere Jrrigations-GesZllschaften, die in anderen Staaten thätig sind, ihren Sitz haben; eine derselben, welche im verflossenen Jahre incorporirt wurde, will sogar einen Theil der Wüste d?s unteren Californien der Cultur erschließen. Nach Ausweis des letzten Census war mehr als die Hälfte von allem künstlich bewässertenLande des Westens in Californien und Colorado belegen; an erster Stelle erschien Californien mit 1.004.233 Acres und 13.732 Irrigatoren, dann kam Colorado mit 890.735 Acres und 9659 Irrigatoren, während in Montana die betreffenden Zahlen 350.582 bzw. 3706 und in Utah 263.473 bzw. 9725 waren. Als die Pioniere der modernen Irrigation sind die Mormonen von Utah anzusehen, doch wurde, wie uralte Canäle und Reservoirs in Arizona erkennen lassen, dieselbe in prähistorischen Zeiten schon zu? Melioration arider Ländereien benutzt. Außer den genannten Staaten gehören Jdaho, Nevada, New Mexico. Washington und Wyoming zu der in den Censusberichten als aride Regioneu" bezeichneten Landstrichen. In beiden Dakotas, Tezas, 'Kansas und N:braska waren 66.965 Acres kilnstlich bewässert, so daß sich die Gesammtzahl auf 3.631.331 Acres mit 54.137 Irrigatoren stellte. Seit der Publication des Censusamts sind aber zweifelsohne die Bewässerungsanlagen auf weitere Ländereien ausgedehnt worden. Aus den statistischen Ausweisen, welche dem im verflossenen October in Los Angeles abgehaltenen Jrriga-tions-Conareß vorlagen, erhellte, daß der Durchschnittswerth der Produkte von bewässertem. Lande sich per Acre in Wyoming auf $8.25 und in Californien auf $19 stellte, der GesammtDurchschnitt also $14.89 war. Die 'u.schnittlichen ersten Kosten, um dürrem Lande Wasser zuzuführen, bctrugen $3.15 und der Werth der Wasserrechte stellte sich auf $26 per Acre, während die jährlichen Unterhaltungskosten zwischen 10 Cents und $5 per Acre variirten. Im Ganzen wurden die eten Anlagekosten auf $29,411. 000 und die Zunahme des Werthes der bewässerten Ländereien von $77,490,000 auf $296.850.000 geschätzt. Die wesentlichsten Fragen, deren Beantwortung von dem Congreß erwartet wird, lauten: wie weit kann die künstliche Bewässerung" auszedeh.it werden und welches ist das beste System zur Ausführung derselben. Enthusiastische Befürworter der Irrigation sagen, daß es 600,000,000 Acres gibt, welche durch dieselbe der Cultur erschlossen werden könnten. Andererseits wird behauptet, daß die Bewässerung des weitaus größten Theiles dieses ungeheueren Areals sich nicht bezahlen würde; aber nach dem Dafürhalten des Commissärs Carter können mindestens 120.000.000 Acres guten Bodens durch Anlage von Reservoirs ertragfähig gemacht werden. Selbst wenn man nur die letzte Zahl cls richtig annimmt, so erhellt, von welch' großem, allgemeinem Interesse der in Denver abzuhaltende Congreß sein muß. Nach Ansicht des Herrn Carter enthält die aride RegionMillionen von Acres, welche an Qualität dem besten Boden von Oklahoma nicht nachstehen, nur fehlt es an Was ser. Einzelne Ansiedler können zwar, mit ihren beschränkten Mitteln, wenige Acres bewässern, allein es fehlt ihnen an den zur Anlage von Canälen und Reservoirs im großen Maßstabe nöthi gen Geldern. Puniton's Schnelldampfer. Die Ocean-Windhunde-, welche jetzt den Verkehr auf dem großen He-rinzsteiche-zwischen unserem Continent und Europa vermitteln, werden ihre Rolle bald ausgespielt' haben, wenn sich die Erfindung des Herrn Ri'chard B. Puniton von Williamsport,' Pa., bewährt. Der genannte Erfinder hat sich sowohl in unserem Lande l)ie in Canada und England einen Schiffspropeller Patentiren lassen, mit welchem er die Fahrt über den atlaniischen Ocean in höchstens drei Tagen machen zu können behauptet. Herrn Puniton's Erfindung besteh abgesehen von einer Aenderung des eigentlichen Schiffsrumpfes, in der Anbringung von einer Reihe besonders construirter Schraubenpaare an jederSeiie des Schiffes und von einem Paare am Lug desselben. Das letztere Paar soll zur Zertheilung des Wassers, Hebung des Bug und Verminderung der Reibung dienen. Die übrigen Schrauben paare,, fünf an jeder Seite, welche je fünf 'Fuß im Durchmesser erhalten, werden das Scbiff treiben. Die ein

zelnen Propellerpaare sollen je 1' Fuß von einander getrennt sein, so daß sich eine Länge des Rumpfes von 600 Fuß ergibt. Nach der Versicherung des Erfinders besteht der Vorzug seiner Construction nickt nur in der Er-

zielung einer ungeheuren Geschwindigkeit. sondern m der Gewinnung orokern Stabilität selbst bei hohem Seegang. Alle Schrauben erhalten unabhängig von einander arbeitende Wellen, so daß das Brechen einer dersben ohne nachtheilige Folgen auf die Fortbewegung des Fahrzeuges ist. Die Triebkraft kann aus verschiedene Weise geliefert werden, durch gewaltige Maschinen im Bug. in der Mitte und im Stern. Wassdichte Compartements befinden sich auf beiden Seiten des Schiffes. Unter Au)s'cht des Hamburger Ingenieurs Helnilch Busse wird jetzt ein Modell von Puniton's Schnelldampfer gebaut, der mit Elektricität getrieben und an dem die Effektivität des neuen Systems erprobt werden soll. An den Erfinder ist übrigens selten der enalisckeni Admiralität das Ersuchen gerichtet worden, das Modell nachEnzland zu bringen. Vernichtung vsn Feldmäusen. Auf Anordnung des österreichischen Ackerbau-Ministeriums sind von cer landwirtschaftlichen chemischen Versuchsstation in Wien ausgedehnte praktische Versuche mit dem von Prof. Löffler in Greifswald entdeckten Mäusetyphus-Bacillus angestellt worden, über deren Ergebnisse Dr. Kornauth berichtet. Auf Einladung des Ministeriums hatten sich aus den Kronländern Nie-der-Oesterreich, Steiermark, Tyrol, Krain, Görz, Küstenland. Salzburg und Mähren, im Ganzen 57 Theilnehmer gemeldet, welche sich bereit erklärten, Mäusevertilgungs-Versuche mit dem Mäusetyphus-Bacillus vorzunehmen. Zunächst wurden die Interessenten veranlaßt, Exemplare der bei ihnen hausenden Dkäuse an die Aersuchsstation einzusenden, damit vor Beginn der Versuche deren Art und Jnfectionsfähigkeit erprobt werden konnte. Diese Maßnahme erschien als sehr nothwendig, denn von manchen Seiten gelangten Wühlmäuse, sogar Maulwürfe (Scheermäuse) als Feldmäuse an die Station, gegen welche der Bacillus unwirksam ist. Diejenigen, welche Feldmäuse eingesandt hatien, erhielten Culturen des Bacillus auf Nähr-Agar-Agar mit genauer Gebrauchsanweisung zugesandt, sowie einen Fragebogen mit eine: Reihe von Fragen, welche den Tag des Auslegens der Culturen, annähernde Zahl der Mäuselöcher, Größe des Versuchsfeldes. Frucht auf demselben, Umgebung desselben. Auffinden von todten und kranken Mäusen, Nachgrabungen nach Mäusen sowie schließlich Urtheile über den Erfolg betrafen. Ausdrücklich wurde ersucht, das Urtheil möglichst unparteiisch abzugeben und eher zu Ungunsten, als zu Gunsten des Löffler'schen Mittels sich auszusprechen, bei etwaiger Unsicherheit. Außer den von Dr. Kornauth Personlich durchgeführten Versuchen kamen auf Grund der Tabellen noch 36 Berichte an die Versuchsstation. Von den 36 Berichterstattern hatten 30, d. i. 83,3 pCt. einen positiven, theilweise glänzenden Erfolg; wahrscheinlichen Erfolg hatten 3. d. i. 8.3 pCt.. und keinen Erfolg hatten 3, d. i. 8.3 pCt. Die Größe der Versuchsflächen betrug zwischen 0.2 bis 864 Joch, es waren Klee. Topinambur, Gras. Weizen, Mais. Kraut. Hafer. Kartoffeln. Fisolen, gelbe Rüben, Zuckerrüben, in den Gärten Weinstöcke, wildes und veredeltes Obst und Gemüse von den Mäusen gefährdet. Die Bodenbeschaffenheit war in allen Schätzungen, zwischen sandig und lehmig wechselnd, der Wald in manchen Fällen nahe, in anderen entfernt von den Versuchsfeldern. Die Nähe des Waldes war insosern von großem Interesse, als aus demselben ein bedeutender Zuzug der Feldmäuse stattfinden kann. Die Wirkung des Mäusetyphus-Bacillus war eine gleichmäßig gute, sowohl nahe als entfernt vom Walde, auf sandigem wie lehmigem Boden, auf kleinerem und größerem Areal. Zahlreiche Versuchsansteller haben angegeben, daß ihre bereits verloren gegebene Ernte durch das angewendete Mittel gerettet worden ist. In den Baumschulen hausten meist WühlmLuse, auch diese verschwanden und hin und wieder langte auch ein: am Mäusetyphus-Bacillus eingegangene Wühlmaus zur Untersuchung ein. Ebenso hatten die in verschieoenen Schulen und Privathäusern von Dr. Kornauth selbst, auch im ThierarzneiInstitut und einer der bedeutendsten Blumenhandlungen eingeleiteten Vcrtilgungsversuche gegenHausmäuse auSnahmslos einen durchschlagenden Ersolg. Die Hausmäuse verschwanden nach kurzer Zeit (8 10 Tage), wie durch Zauberei und nur die hie und da aufgefundenen Cadaver blieben von ihnen übrig. Im Ganzen sind also, so lautet das Urtheil des Dr. Kornauth, die Versuche als sehr gelungen und der Werth des Bacillustyphimurium als Mausevertilgungsmittel als sicher gestellt zu betrachten. "Die wenigenMißerfolge erklärt Dr. Kornauth. abgesehen bon fehlerhafter Verwendung, durch Schädigung der Bacillen durch direktes Sonnenlicht, Eintrocknen des Nährbodens und zu starkeVcrdünnung der Bacillen. Dr. Kornauth gibt dem Mäufety-phus-Vacillus weiter den Vorzug vor dem Strychninhafer, weil dieser cventuell die Arbeiter gefährdet, ur. außer den Mäusen auch andere Thiere, deren Vernichtung nicht beabsichtigt ist. iödten kann,-und weil ferner durch das sicher constatirte' Anfressen ' kranker bezw. todter Mäuse .durch ihre Kämeraden die todtbringende Krankheit seuchenartig weiter verbreitet wird, was bei, der Verwendung, von Strrjchiiin

yaser natürlich nicht statt hat. Natürlich, sagt Dr. Kornauth. kann sich die Wirksamkeit ces Mäusetyphus-Bacil-lus nicht in's Unendliche erstrecken, und kann man nicht verlangen, daß von einer kleinen Menge Mäuse, welche infi-

clrt worden und. ununterbrochen alle Mäuse eines Erdtheils vernichtet werden. Daher müssen bei eintretenden' Mäuseschäden die gestimmten Interessenten der betroffenen Landstriche, event, des aanzen Landes, einheitlich gegen diese Schädlinge vorgehen. Es ist das erste Mal, schließt Dr. Kornautb seine Arbeit, dak es aelunaen ist. durch künstlich hervoraerufene Evidemien Schädlinge zu vernichten, und nur zu rossen, dak es auch bei anderen landw. Schädlingen gelingen möge, Aehnliches zu erzielen. Der Hochstapler O'Danne. Unter den modernen Abenteurern, welch auf Kosten ihrer Mitmenschen von ihrem Witz" leben, gehört der Hauptmann a. D. O'Danne, welchen das Berliner Landgericht unlängst wieder zu einer Freiheitsstrafe verurtheilt hat, ohne Zweifel zu den interessantesten Figuren, freilich nicht fo sehr wegen der Großartigkeit seiner Betrüge men, als im Hinblick auf seine Vergangenheit.. Der im Jahre 1833 zu Schwerin geborene Hochstapler hat sei ner Zeit als militärischer Erzieher des deutschen Kaisers Wilhelms des Zweiten fungirt und später den französischen Feldzug mitgemacht, vor dessen Beendigung er wegen Beutemachens mit 9 Monaten Festungshaft bestraft wurde. Einige Zeit darauf verübte er eine Unterschlagung, wegen welcher er vom Kriegsgericht bestraft und aus dem Officierscorps ausgestoßen wurde. Von dieser Zeit begann für O'Danne ein höchst abenteuerliches Leben. Unstät zog er durch die Welt, überall versuchte er sich durch Betrügereien alle? Art Gelder zu verschaffen. Er wurde in verschiedenenLändern. bestraft. 1883 tauchte er wieder in Berlin auf. Er wurde dort sehr bald eines raffinirten Schwindels wegen abgefaßt und zu einer längeren Freiheitsstrafe verurtheilt. Nach verbüßter Haft begab er sich wieder in's Ausland. Er behauptet noch heute, daß er Prätendent der Krone Irlands sei; er war auch bemüht, in Irland einen Aufstand zu veranstalten und sich an die Spitze desselben zu stellen. Er hat zu diesem Zwecke Gelder gesammelt und große Waffenankäufe gemacht. 1888 tauchte er in Zürich auf und beging dort, in Gemeinschaft mit dem vor einiger Aeit in Wien zu einer längeren: Freiheitsstrafe verurtheiltxn Alfred d. Härtung, einen äußerst raffinirten Betrug gegen die dortige Postbehörde. Er muß aber auch ein arges Verbrechen gegen die deutsche Regierung begangen haben, denn er wurde von der Schweiz nach Berlin gebracht und dort wurde unter strengstem Ausschluß der Oeffentlichkeit gegen ihn verhandelt. Eine Reihe hoher Militärpersonen und mehrere Militärbeamte erschienen damals als Zeugen gegen O'Danne und das Versahren endete in seine? Verurtheilung wegen versuchter Erpressung zu 4 Jahren Gefängniß. Noch hatte er diese Strafe nicht verbüßt, da wurde er abermals wegen wissentlich falscher Anschuldigung angeklagt. Auch diese Verhandlung wurde unter strengstem Ausschluß der Öeffentlichkeit geführt. Es erschienen wiederum mehrere hohe Militärs als Zeugen, auch der Dolmetscher der französischen Sprache, Prof. Rose, war hinzugezogen. O'Danne wurde damals zu 3 Jahren Gesängniß und 5 Jahren Ehrverlust verurtheilt. Zu der kürzlich stattgehabten VerHandlung wurde O'Danne unter den strengsten, Vorsichtsmaßregeln auf die Anklagebank geführt. Ein Schutzmann, der sogar mit ihm in die Dctentionszelle eingeschlossen war, nahm neben ihm auf der Anklagebank Platz. O'Danne ist von stattlicher Figur, man sieht ihm auf den ersten Blick den ehemaligen Officier an. Er trägt jetzt eine blaue Brille. Sein scharf geschnittenes Gesicht ist von einem graumelirten spitzen Vollbart umrahmt. Die gegen ihn vorliegende Anklage war eigenthümlicher Natur. O'Danne, der vergeblich bemüht war, ein Wiederausnahmeversahrenl zu bewirken, entwarf folgenden Fluchtplan. Er. wollte ein Urlaubsgesuch an den ersten Staatsanwalt in Berlin richten, das, wie er meinte, selbstverständlich abgelehnt werden würde; tt hoffte aber dadurch in den Besitz eines amtlichen Schriftstücks zu gelangen. Trotz schärfster Ueberwachung gelang es ihm, an einen Mitgefangenen einen Brief zu schreiben. in . welchem er diesen bat, das Schriftstück bei seiner Entlassung mit hinauszunehmen, einen Bogen Papier von gleicher Art zu beschaffen,, einen Kopf wie auf dem Original darauf drucken und alsdann von einem geschickten Schreiber die Unterschrift des Staatsanwalts in täuschend ähnlicher Weise nachahmen zu lassen. Alsdann sollte der Bogen mit folgendem Text ausgefüllt werden: Cito! Berlin. 4. November 1893. Auf Allerh. Befehl ist der Strafgefangene, frühere Hauptmann O'Danne sofort aus der Haft zu entlassen. Derselbe hat sich sofort beim Kriegsministerium zu melden. Der erste Staatsanwalt beim Landgericht No. 1. Gez. Drescher. An die Gefängnißdirectioü zu Plötzensee.- , Dieses Schriftstück sollte ein Mann, mir einer blauen Dienstmütze bekleidet, bei der Direction in Plötzensee abgeben. Die Abgabe sollte aber erst am späten Nachmittage, nachdem die Bureaus der Staatsanwaltschaft im Landgerichts - Gebäude geschlossen toa ren, erfolgen, damit, die Gesängnißdirectisn ncht etwa euf telegraphischem Wege Auskunft fxbitten könnte. Im Falle des Gelingens dieses Planes versprach. O'Danne, der nicht unbemittelt ist, jedem seiner Helfershelfer 1000 M, Belohnung., Wenn Otto, so hieß der Strafgefangene,' dem O'Danne seinen Fluchtplan mittheilte, den Plan ausführe, dann wlirhe dem Vaterlande ein

gioßer 'gförifi erwiesen werben. jno könne sicher sein, im Staatsdienste eine gute Stellung zu erhalten, falls er es nicht vorzieh, dauernd in feinem Dienste zu bleiben. Otto ging aber nicht nur nicht auf das Anerbieten des O'Danne ein, sondern weigerte sich auch, die an ihn gerichteten Briefe zurückzugeben. Da O'Danne befürchtete. Otto könnte die Briefe zu Erpressungen gegen ihn benützen. so erstattete er selbst Anzeige. Im Termin erklärte er, er sei zu dem rechtswidrigenWege. seine Befreiung zu erlangen, gezwungen worden, da ihm der rechtliche abgeschnitten worden sei. Der Staatsanwalt beantragte 13 Monate Gefängniß. Der Gerichtshof erkannte auf 6 Monate Gefängniß und 2 Jahre Ehrverlust. Deutsche LoealNachrichten.

Vrovlnk Mestkalen. Bielefeld. Dieser Tage wurde hier ganz in der Nähe der Stadt eine Frauensperson in der entsetzlichsten Weise ermordet. Dem Thäter ist man auf der Spur. Münster. Im Verlaufe eines Wortwechsels zwischen einem Verbummelten deutschen Philologen und einem italienischen Arbeiter stieß letzterer plötzlich seinem Gegner das Arbeitsmesser in die Seite, so daß der Zustand des Verwundeten nicht unbe denklich ist. Der Streit war dadurch entstanden, daß der Deutsche anläßlich der Ermordung Carnot's auf die Jtaliener geschimpft hatte. U n n a. Hier hat sich ein 12jähriger Knabe erhängt. In seiner Tasche fand sich ein Zettel, auf welchem der jugendliche Selbstmörder seine Adresse verzeichnet hatte. Man nimmt an.daß der Junge wegen schlechter BeHandlung seitens seiner Stiefeltern denTod gesucht hat. Kaci,sen. Dresden. Gegenüber dem Jahre 1875, in welchem sich dieEinwohnerzahl Dresdens auf 197,000 belief, ist diese um rund 119,000 oder um 60,7 Procent gestiegen. Chemnitz. Dem hiesigen Freidenkerverein ist vom Polizeiamt eröffnet worden, daß die öffentlichen .Versammlungen dieses Vereins in Zukunft auf Grund des sächsischen Vereinsgesetzes verboten werden, weil in der letzten öffentlichen Versammlung das Dasein Gottes unter Ausfällen auf die kirchlichen Diener geleugnet und ein Theilnehmer an der Discussion ob seines Bekenntnisses, an Gott zu glauben, verlacht worden sei. Leipzig. Die althistorische Tho. masschule am Thomaskirchhof soll im nächsten Jahre niedergelegt werden. Der verstorbene Privatmann Johann Carl Heinrich Leidhold hat die Summe von 373.500 M. für gemeinnützige Zwecke dem Rath und vielen Stiftungen. Vereinen etc. vermacht.. Großes Aufsehen erregt die Zahlungs-Einstel-lung der seit 40 Jahren bestehenden Herrenconfections - Engrosfirma H. A. Baum. Die Passiva betragen 680,000 M. O e l s n i n. Die Ehefrau des Gartenbesitzers Käubler leitete ein mit einer Kuh bespanntes Geschirr, als sie plötz lich durch das infolge eines Jnsektenstiches scheu gewordene Thier zu Boden qeworfen wurde und der Wagen über sie wegging, so daß sie noch auf dem Transport nach ihrer Wohnung verschied. Poppen.grün i. V. Dem Rittergutsbesitzer P. Merkel drang ein Schuß in den Unterleib und verletzte den Getroffenen fchwer. Das Gewehr eines anderen Schützen, mit welchem Merkel sich auf dem Anstande befunden hatte, war aus noch unermittelter Urfache losgegangen. rostl,er,ostliutt, Liessen. D a r m st a d t. Die 25jährige Jubelfeier.der ältesten, seit der Umwandlung der ehemaligen Gewerbeschule in die Technische Hochschule bestehenden hiesigen Corpoxqjion, des Corps Hassia", hat unter sehr zahlreicher Betheiligung stattgefunden. F r i e d b e r g. Von behördlicher Seite wurden statistische Erhebungen angeordnet, um das Material für die Errichtung einer Handelskammer für die Stadt und den reis Fnedberg zu gewinnen. Bis jetzt sind im Großherzogthum Hessen die Städte Darmstadt, Offenbach, Worms, Mainz, Bingen und Gießen Sitze von Handelskammern. .Mainz. Seit dem 16. Juni ist der zum Besuche des Schützenfestes in Mamz weilende Dr. Walther Reiche! auS Dresden verschwunden und auch nicht das Geringste über seinen Verbleib ermittelt worden. Man vermuthet, daß dem Vermißten, der im 29. Lebensjahr steht, ein Unglück zugestoßen ist oder er sich ein Leid angethan hat. Die aus Amerika auf Besuch hierher gekommene Frau eines Mainzers, der sich in der neuen Welt ein großes Vermögen erworden hat, ist i einem Hotel an einem Schlaganfalle gestorben. Die Dahingeschiedene ist auf dem hiesiaen ??ricdHofe in einer Gruft beigesetzt worden. .:t :i:r je cm " uzn mimuiiuc vlagazinen ylNier der Eisgrubenkaftrne brach ein brdeutender.Vrand auö, der in den hier aufgehäuften Stroh-, Holz- und Heuvorräthen bei dem starken Winde reichlich Nahrung fand. Sa,rn. München. Dex Wirthspächter der altbekannten Gastwirthschaft zum Schlicke? im Thal ist mitsammt Frau auö München verschwunden. Dieser Tage erschoß sich jm Centralbahnhofe beim Verlassen des Wartesaales 1. Klasse der in Planegg stationirte Adjunkt Eugen Thaler, der Sohn ekne? Oberförsters. Aschaffenburg. Auf dem Militärschießplatze verunglückte der Landwehrmann Schnaz von Großostheim. Die Ladung seines Gewehres entlud, sich plötzlich nach hinten und drang in sein Auge, welches verloren ist. Vamberg. Der Rechtsanwalt Heize, Verfasser der Spaziergänge eines Atheisten und anderer Schrif. ten, ist wegen eine im. Nürnberger Anzeiger ttröftlicM HedichtS m

ocr Anwalksiammer amverg zu einer Geldstrafe von 500 M. verurtheilt und demselben zugleich ein Verweis ertheilt worden mit der Androhung, daß ein zweiter Verweis die Entziehung der anwaltlichen Praxis zur Folge haben werde. F r a n k e n t h a l. Das Urtheil gegen den wegen Urkundenfälschung, Betrugs und einfachen Bankerotts angeklagten Weinhändler L. Feiß aus Mußbach lautet auf zweieinhalb Jahre Gefängniß, wobei die erlittene Untersucbun"Ss,aft nicht in Abrechnung kommt. Würtrmvera. Stuttgart. In Degerloch, Horb, Nordstetten, Wolpertshausen und Waltsee hat der Blitz gezündet und Gebäude eingeäschert. In Vlrbachthal, am Fuß der Achalm und in der Umgebung von Metzingen hat Hagelschlag den Obstertrag und die Weinernte schwer geschädigt. In Neuhausen ist ein Flurschütz vomBlitze getödtet worden. Erschossen hat sich ein 15jähriger Schüler einer höh:ren Lehranstalt, weil er nicht in die nächsthöhere Klasse aussteigen durfte. C a n n st a t t. Der württembergische Landesfeuerwehrtag wurde hier abgehalten. Die Stadt war festlich geschmückt, aber sowohl die SchauÜbungen am Vormittag, als der Festzug am Nachmittag wurden durch heftige Regengüsse schwer beeinträchtigt. Degerloch. Stations-Vorstand Gertis, welcher bekanntlich nach Unterschlagung von ca. 3300 M. flüchtig wurde, hat sich selbst bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Dorfme rkingen, O. A. Nercsheim. Wohnhaus und Scheuer des Bauern Moriz Brenner sind abgebrannt. Ehe st et ten. O. A. Mllnsingen. In der hiesigen Kirche wurden Wandgem'älde entdeckt, seltene Perlen frühgothischer Malerei aus dem 14. Jahrhundert. G L p p i n g e n. In Kleineislingen brannte die Schreinerwerkstätte der Maschinenfabrik von E. Seitter & Co. vollständig nieder. Der Schaden ist beträchtlich. Hall. Zwei verdiente Lehrer unserer Stadt, die Herren K. Chr. Klingenstein und Wilhelm Bauer, begehen demnächst ihr 50jähriges Dienstjubiläum. H e i l b r o n n. Wegen Gehörsamsverweigerung gegen ein:n Wachthabenden sind zwei Einjährig-Frei-willige zu vier bezw. fünf Monaten Festungsgefängniß verurthcilt worden. abern Karlsruhe. Die Malerinnenschule unter dem Protektorat derGroßHerzogin war nach ihrem soeben ausgegebenen 9. Jahresbericht im Jahre 1893 94 von 80 Schülerinnen besucht. Davon waren 71 aus Deutschland und 9 aus dem Auslande. Von den 71 kommen auf Baden 26, davon 16 auf 5darlsruhe selbst. F r e i b u r g. Dem Vernehmen nach wird hier eine neunklassige Ob:rrealschule errichtet und sofort mit der 8. Klasse begonnen werden, wie auch in anderen badischen Städten. Alle Vorbereitungen sollen bereits getroffen sein. K o n st a n z. Alsons Köpfler von Rechberg und dessen Frau, geb. Jntl--kofer. erhielten wegen räuberischer ErPressung und' Diebstahl je fünf Jahre drei Monate Gefängniß. Die Anzeklagten hatten die 72 Jahre alte Justine Schilling von Rechberg am Tage vor deren Tod nöthigen wollen, damit diese der Köpfler ihr' Haus verschreibe. Als die Sch. starb, plünderten die Angeklagten die Wohnung. Mannheim. Das Schloß Eubigheim, ein aus dem 16. Jahrhundert stammender Bau, ist durch eine Feuersbrunst vernichtet worden. Der Schaden ist bedeutend. In dem sog. Hummelsgraben ist das dreieinhalb Jahre alte Söhnchen des Schiffsbauers Franz Schecher ertrunken. Obergimpern. Der 14jährige Jacob Fehl wurde am Fuße eines stattlichen Baumes, auf dem sich ein Mardernest mit Jungen befand, mit gebry chenem Genick, mit einem Bisse am Hals entseelt aufgefunden. Es ist anzunehmen, daß der Knabe, als er den Baum bestieg, von dem gereizten Thiere angefallen, gebissen wurde und in seinem Schrecken jah Herabsiel, wobei er seinen Tod fand. Offenburg. Vor Kurzem wurde hier durch Anregung und Bemühung einigerHerren ein städtisches Museum gegründet, das sich zur Aufgabe setzt, Gegenstände, die für die Geschichte und Zustc'nde Offenburgs, für sein jetziges und früheres Leben und das der Umgebung Interesse haben, zu sammeln. Pfullendorf. Unser seitherige? Bürgermeister, H. X. Vollmer, wurde einstimmig wiedergewählt. Todtenau. Jn einer hiesigen Wirthschaft stach sich der 20 Jahre slte Ferd. Zährmger in einem Anfalle von Geistesstörung 'ein Tranchirmesser in die Brust und starb nach' Kurzer Zeit. . " Wahlwies. Beim Entgleisen eines Materialzuges beim "Bah'nbau Ueberlingen-Stahringen erhielt der' ly Jahre alte Bxemser Biedermann von hier, der unter- einen Wägen fiel, lebensgefährliche Verletzungen,' - St7wlk. Bern. Letzthin starb im Alter von 50 Jahren Buchdruckerei-Besitzer Karl Stämpfli dahiex. Er hat seiner Vaterstadt viele Dienste 'geleistet uch' sich namentlich um daS Schulwesen verdZeyt gemacht, Ueber die Stadt Bern ging ein furchtbares Gewitter mit Hagelschlag nieder. In der Allee nach der Enge wurden Bäume von 2 1-2 Metex Umfang entwurzelt und umgerissen. Die Gärten sahen traurig aus unh die Fensterscheiben gingen zu Hunderten in Stücke. Ir. Th-.n ist der Fouxageschuppen der eidgen. Regieanstalt vollständig abgebrannt. Sehr große Vorrathe von Hafer. Heü und Stroh gingen zu Grunde. Appenzell J.-RH. Der große Mh v5lchlotz.'-L.babe bei allkälliaer.

Viele ahnliche Falle.

tfmrcniciilttt Zwei Jahre litt ich an einem Magcnleiden, icb gebrauchte mehrere Aerzte, aber ohne Erfolg, wurde jedoch durch den Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tropfen wieder rollständig bergestellt. Bertha Woolfe. Stockten, Eal.

Blutkrankbcitcn Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hautauöfchlag. die vJUUUlUUynmi. lrc Fgzge von Bwtunreinigkeiten waren, ich xrobirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreicbste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jesserfonville, Ind. Ilnd erd aulläjkeit "t längerer Zeit litt ich an Unverdaulichleit, keines ber angewandten Mittel wollte mir helfen, tiö ich Dr. August Koniz's Hamburger Tropfen nahm. Diefe Tropfen stellten mick in kurzer Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 Orleansstraße, Baltimore, Md. ÖCB CtlcibCtt Längere Zeit litt ich an einem Lekerleiden und aeirauchte vie . I oh Erfolg, bis mir schließlich Dr. August König's Ham burgkr Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Carolwe Weife, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.

Anwendung ver Td'deestrase die Hinrichtung nur in geschlossenen Räumen, deren Betreten dem Publikum untersagt ist, und mittelst des Fallbeils stattzufinden. L u z e r n. Dahier starb im Alter von 72 Jahren Kunstmaler Jost Schnyder von Wartensee nach längerer Krankheit. NeuenVurg. Der bekannte Heraldiker und Staatsarchivar Moritz Trichet ist gestorben. Schon seit mehreren Jahren gelähmt, ist er endlich nach langem Leiden erlöst worden. Er war ein treuer Staatsdiener und Hilfereicher Menschenfreund. Am Kantonalgesangfest in Neuenburg, das wohl gelungen verlief, betheiligten sich elf welsche und fünf deutsche Vereine. T h u r g a u. Die schweizerische Nordostbahn plant die Erstellung ei neS besonderen, mit Bedachung verse henenReparaturhafens vor der Schiffswerfte in Romanshorn. Die Dampfbaggermaschine ist bereits mit den nöthigen Ausbaggerungsarbeiten beschäftigt. W a a d t. Zu Averdon wurde neulich Sonntags eine kantonale waadtländische Ausstellung eröffnet. Zürich. Prof. L. Tetmajer am eidgenössischen Polytechnikum hat den Ruf an die technische Hochschule in München an Stelle des verstorbenen Prof. Bauschinger angenommen. vsterreiclx. Wien. Der Hosrath a. D. Bayer aus dem Finanzministerium hat sich in Wien aus dem dritten Stock seines Hauses herabgestürzt und war sofort todt. Die That geschah in Folge geistiger Umnachtung. 'Der 73 Jahre alte Herr sollte dieser Tage in eine Heilanstalt gebracht werden. Hofrath Bayer befand sich seit 1886 im Ruhestande. Budapest. Ziemliches Aufsehen erregte die Verhaftung des Chefs der Holzhändler-Firma Herkowitz & Goldberg, Simon Goldberg, welcher beschuldigt ist, im Apnl dieses Jahres die Holzlager in Brand -gesteckt zu haben, um eine Versicherungssumme v?n 100, 000 fl. zu erlangen. Gegen Goldberg hat die Staatsanwaltschast die Anklage wegen Brandlegung und frauduloser Crida erhoben. Außer Simon Goldberg wurden mehrere Verwandte desselben verhaftet, die beschuldigt werden, von dem Verbrechen Kenntniß gehabt zu haben. Salzburg. Der herzlich gelegene Prachtbau deS Elektrizitätshotels wurde dieser Tage eröffnet. i . HM Im Alter von 83 Jahren ist zu Fairbury, Jll., Dr. Jamens F. Farley in der Wohnung seines Sohnes gestorben. Er war ein tüchtiger Arzt und nahm auch an der Politik lebkiaften Antheil. Was eigentlichunsere Bundessenatoren werth" sind, ersährt man am Besten durch ihre Lebensversiche-rungs-Policen. Es haben deren McMillan für $500,000, Brice und Sherman je $300.000, Cameron $125,000 u. s. w. Unter den Repräsentanten ist Sibley. Pa., mit $150.000 am höchsten und Harter. O.. mit $100.000 am zweithöchsten versichert. Wohl den lachenden Erben! Bei Alpen a, S. D., bestiegen gegen 200 Landstreicher einen Milwaukeer Frachtzug, bewarfen das Zug personal mit Steinen und weigerten nch. den Zug zu verlassen. Der Dlvl Ions Superintendent ersuchte den Con uct:ur die Landstreicher vom Zuge zu ertreiben, was schleißlich denn auch I?nz. ' Der zwattzigjähriqe Elbridge W. Walker in Ocean Point in Maine fand am Donnerstag auf eigenthümliche Weise seinen Tod. Walker hatte in West Newton in Massachusetts bei seinen Eltern gewohnt und war Zögling einer Boston zahnärztlichen Lehranstalt. Jm Anfange des Sommers begab er sich nach Ocean Point, um dort seine Ferien zuzubringen. Anfangs der vorigen Woche ging er dort jn eine Babierstube. um sich rasiren zu lassen, wobei der Barbier ihm zufällig eine kleine Blatter'abschnitt. Blutvergiftung trat in Folge dessen ein und Walker legte sich sofort 'zu Bett und suchte ärztliche Hilfe nach; diese aber war erfolglos und am Donnerstag starb der iunae Mann f Vebenken Sie, daß die Witconson Central Bahn unßedingt daS Zutrauen deö Publikum? beßht, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Pläjen a Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß bje Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr Geschäftsplähe erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. ' Für weitere Auskunft als. Raten, Routen, wenden Sie sich an den achsie Ticket ugenten ober an 3aS. C. Ponb, Gen. Paff. Agent, Milwaukee WiS.

Marktbericht. Wholesale.Preise. SrocerieS. Zucker: Harter $5.6. Guter gelber N.3.".. Gewöhnl. gelber tz3.27,. Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 22. 75c (in 50 Pfd Säcken) Capital 22) c Pilot 22c Dakota 21?4'c Brazil 21&c Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14'c Corinthen 5c Pflaumen 1t Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß fi.0 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $5 00 Kraut per Faß 75c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2.50 Kartoffeln per Faß $l. 75 Süßkartoffeln per Faß $3.25 Mehl. Winter-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Weizen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $3 10 Hafergrütze $5.75 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Country 10c Eier, friscb. ver Du, c

Leb. Geflügel: Hühner 8c tt Pfund ; Spring ChickmS 12c; Häbne 3c ; Turkey Hennen 6c. Enten 5c; Gänse $3.00 per Dutz. Dr. I. A. Suteliffe, iftdinitint HA nnlr(Afl.i;fl4 l. "j-y ..(f. .'wiii'jiiiii Ulll HHlICCljUlUCII fallen unb mit eschlridt,. und UriukranHette. Sie. 5 Ost tsiatUt Qttalit Osfice-Stunden : 9 Ml ist ar Bsrm. s kti us hiiiok. eoMRiaa U?gnvr5k. tlf P1K VX. Dr. C. N. Schacfer, ZSrzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe orriS S!r. Svrechstuni : 8 0:80 Uhr Viorger.?. 3 i Uhr mtSHiuia. ? , um knv. Televdo 2fe2. C. G. Vverts, Deutscher Zahn - Aizt No. S j Nord Pennsylvania Str. ft vaiih aal Wunsch sZkän!t. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. Office uud Wohnung: Sko. 382 Süd Meridlan Str. Osftce-Ltunden: 8 51 0 Uhr orm. 1 lil 8 uhr Nachm. 7 di 8Uir Sdd. entäg8-9 rmUtagl. Tklevbon 8. Dr. I. Bühler, Wohnung : 12 Ost McCarty Straße, Ofnce : 77z Ost Market Straße. Svrech'Etundea in der Wohnung: 8 Uhr Vorm.; 3 Uhr achm.; 7 9 Uhr dend. Sprechstunden in der Office: 910 Uhr Vorm.. un uyr aazm. xeic6o 144. Sprechstunden: Sonntag nur Bormittag. Dr. Wagner, Office : Zflo. 60 Sol Shio Str. Offieetund,n : 9-io Uhr vormittaz. -i Uhr achmittag. oHg: Vroadway d Ltl Ode. Teledbo 8. 0. II. 8. CÜANINGH1M bat s'ine Wobnuna nock 392 und seine Office nach 77)4 Oft Viarketftr. ver legt. Sprechstunden in seiner Wohnung. 7-8 Uhr Vorm.. I-, Uhp Nackm. Sprechstur den in seiner Ossi: li) 11 Uhr corra., 23 ujjr ?cam. uno ? nur dend?. Sonntag nur Vormittags Sprechstunden. Telephone 131. AN IDEAL FAMlLY MEDICINE For Idlfftloa. BilloaaarM. UCMMle, Voa.UpsUOB. UM OaiplexlB. OffeaalT Hreth. nd all disorder ot Mi torncb. Iirerud BoweU. RIPAN6 TABULE8 " et gently yet prompt! Ferset dlgestlon foUcrw tbelr um. Sold b? drogrisUorsentbymail. Box (8 Ytela). 78c. Pckf (4 boxn), HZ. rw irwiuip'c-iacre! HIFAAU JUKMIOAL CO., Xw Trk. TheodoreMein, Nachfolger von 43. U. nderson. Abstrakte von BesiKtiteln und Erundeigenthum werden in prompter und zuverlässiger Wtjse ausgeführt. No. 06 Ott Market Straße. Jndianavoliö, Jn. CARL PINGPANITS Seutfchs Buch -Handlung 7 AjH M.abaVä Straße. Bestellungen und Adonnemeniö auf alle im Jn pnd Auslande erscheinenden Vüche? und Zettschriften wnden angenommen und prompt abgeliefert. . " v An und Verkauf alter vücher. ' Sozikliftischeitert.

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Str. 124 Alabama und Siebente Str. 125 Central und Lincoln Avenue. 126 ZZ)andeS Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Hill Ave. iva Central Ave. und Achte Str. 12 Ausstellungs-Gebäude. 131 Alabama und Morrison Str. 132 Nohampton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. r 1 rr . 10a Pvme Ave. uno etarvare rr. 136 Alabama und North Str. 137 Nervmann ur.d Achte Str. löö College Avenue und Jrrvrn. 21 JllmorS und St. Joseph Str. 23 Pennsyloannia u:cv Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. k Cvr'nhaus, . nahe Jllinoiiftr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Penvsvloania und Fünfte Str. 29 Missi nvpi und Vierte Etr. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsylvania und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. 21 Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jefferson Avenue. öl No. 1 Spr'nbs., Ind. Ave. u.Mtcy. I. 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und Nero York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clai? Str. 37 Etadt.Hospital. 33 Blake und North Str. 39 Micbiaan und AaneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Homard Str. 315 Tovbet und Paca Str. 316 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhaus, Wash. nahe West Lw 42 (Zeißendorf und Washington Str. 43 Mrfiouri und New VZork Str. 45 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan's-Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 Squares vorn Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Churcb Str. 421 0. 2. u. W. Rundhaus. eKl. om Fluj 423 Irren.Asyr. 424 Miley Ave. und National Road. 51 No. i Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 62 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McEartn Str. 64 West und South Str. 66 Mississippi und Henry Str. 67 Meridian und Ray Str. 63 No. 10 Schlauchhs, Morris u. Mad. Ks. 69 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Rockwood Str. 513 Kcntucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und MorriS Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 Morris und Dakota Str. 513 Morris und Church Str. 519 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridran und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madis" Ave. und Minnesota Str. 61 Na. 2 Häken u.'Leiter.Haus. Ssutistr. 62 Pennsylvania Str. und Madison Ave. 63 Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. 65 New Jersey und Merrill Str. 67 Virginia Ave. und Bradsham Str. 63 Gast und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Ave 812 McKernan und Dougherty Str. 513 Cast Str. und Lincoln Lane. 814 East und Beecher Str. ' 515 Noble und South Str.. 71 No. 3 Spr'nhaus, Virg. Ave. u. Hun. 72 East und Georgia Sttaße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Str. 75 Enalish Ave. und Pine Str. 76 Dillon und BateS Etr. 73 No. 13 Spr'nhaus, Prospekt u. 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Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgnsi5eü 3 Schlage, weniger Wasserdruck. S-3 melfc Wasserdruck.' ' " 12 Schläge. 12 Uhr Mittag,. . tST Die ersten 12 Signale erden voll ständig ausgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert, Zehner und hin Ziffern getreu nt ergeben. WALL, STREET. Um erfolgreich in Wall Ctreet z operire. trete a unserem .operative . . Stock Syndikat- bet. 100 X Pro, tat Jahr leicht gemacht und ohne Risiko, nf er langen ProsvektuS und .Dailo Market Pttttr potlsivei i.iesit. ??fte Referenzen. ftjctBtnan., Stock and SratN'Brokerl, - 41VröadwH. ew vork. Spezial Niedrige Raten VIA Big üTour Staute $r die folgenden Zusammenkünfte : keague of American wheelmen Denver. 13. 18. Aueun. nigkzts of PMas. Wafhington,D. C.,im August. K. & n. zu pitlsburglz. 10. 15. September. ' . Telephon 126A-Unterstützt die ' UNION CO - OPERATIVE L a u n d r y, betrieb do Nio SaschidHe. No. 133, 140 und 142 Lirgwi Ovenue.

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