Indiana Tribüne, Volume 17, Number 323, Indianapolis, Marion County, 11 August 1894 — Page 1
J Lesen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung! k M v0 fesen Sie die Offerte der Tribüne" -fürMsere Weltausstellung ! OO O rlO A0 f w y y w w w y y& v O' Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 333 Indianapolis, Indiana Samstag, den . August 1894,
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während der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale . , crt. jeden Donnerstag Abend em gropes Instrumental-Konzert statt. Fairviewl ark Besucht die pony Bahn. Ponies zum Reiten und Fahren für Damen l rTL? . V r . tl . ünd kin uns Xlnoer. yur cie Bahn ist Abends erleuchtet. Vrof. Geller und seine berühmten kuft'vorstellungen jeden Abend. Musik von der 2. Reg'mts Kapelle, endeiine RyoCordiaL Ein vorzügliches Mitte! Unverdaulichkeit. Magenbe. ' i schwerden jeder Art, Lungew leiden, La Grippe . J?S?.;!2 liengebrauÄ zu empfehlen. Jadrt. I cotx I Qjj KOBPPER, (Nachfolgkr vonSoepperWatermann.i Wholesale-Händler in WhiökeyS :c. Zl0. 35 Ost Mailand Straße, .ftin ll.nibekenund fkinenWirtb. flautn zu haben. ir k,,k,n I GcrinanFire XI nNniifSiiiia Company of Illinoi9. Stock Company. Keine AsseßmentS. a?:.s.:.n M... I iicviim . . . .v. Henry Seysried, General Ag-nt. , ZV Nord Pennsylvania Str. Eis! Eis: Eis! Wir benützen das Soup Llltoli ?bfren. ... mZt v- , c.M tr'4nz von Els an un.ere -hre siounanS. bevor baS sä find wir t der ze zu folgenden Preisen ! .iitfiii nntpn Karrat 100 bis 20 Pfd in einer pieferuna 23c periooPfd ii0 bis 1009 Pfd in einer Lieferung 20c per , I bis x Pjd in einer Lieferung I7c &0rt xb ehr in einer Lieferung ISc , . CDütt" Xc5 Offtce : N. J13 West Walautkr. Tel. 1093. ywi c s- l . I ElseN- UN0 taylWaareN Telkvbou 58. Werkzeuge aller Art. Gartengeräthe. Lawn Mowers. Fonltry Nettiiig 6(CWtCU0UMCstUt ,.ftm.rt!öl. 184 & 186 Oft Washington Str. LEO UNPQ MUZZ res:ripticns) et EA3T MARftET ST." ol r i l ! c n werden nach den besten Vethsden den uzrn anzepatt. KvorZv ürrnizm Q&i$Wn1ft$Ai &VlUjt,nVtm'Sr Office : 126 Su) ?e!5!Lar!Z!r. C2e: 120, Itt, 124; m, 128 O? Pearlftk XiUtlsn 311. Dvfen i; -a?J a.il . . iimiltiiiM mS OVIM,M,MMMI Mv u"'' fC& V 1 V zu haben bci der T 19 lto. rc v jLlllL JJUlla A VAN
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Editorielles.
Präsident Cleveland scheint eine unüberwindliche Vorliebe für die Anwalte des Eisenbahnmonopols zu haIben. Bekanntlich ist der Generalanwalt seines CabinetS gleichzeitig der Anwalt mehrerer großer Eisenbahnnnien und hat ps w feiner stellung seit seiner Ernennung zu mc derholten Malen als der eifrige Freund und Befürworter von Monovolinteressen aller Art erwiesen. Die geharnischten Proteste, die von allen Seiten dagegen kamen, haben Herrn Cleveland kübl aelassen und selbstverständlich Herrn Olney erst recht. Jetzt hat Cleveland unserer Stadt eine ahnliche Ueberraschung bereitet, indem er ' ' ' u für das erledigte Amt eineS Bundes, I I Generalanwalt der Missouri Pacisie-Bahn, Herrn H. L. Priest, nominirte. (St. L. Tribüne.) - Den Bolksparteitern tn 'penn- - - . . rn sylvanien macht der Advokat Steven10, einer ,yrer ugrcr, i in ibren Versammlungen gelegentlich ..I.. r . r o--r v nn.fXf.. " " n.x : l' ' " 441 Stevenson an, daß selbst unter seiner. mtft ÖUg Eingeborenen zusammengesehten Anhängerschaft die Kenntniß v p ......f t. f. oer Aersanung mti zu wun,qen uvrig lassen mag und eS in unserer Zeit der für Jedermann nothwendig sei, sich Mlt den Rechten . no Pflichten der Neglerer und öer Regierten vertraut zu machen. Vielleicht wäre eS nicht einmal eine verfehlte Taktik, bemerkt das Pittbb. ? 1 B t T 111 lu am. llUf.lllIM M AlH ndl v uu , ivcuii $ui..i iu iti qhiimin y 9iitiSsirt(irrrA VCIl Jlwlb11 VIV ;mvvvh'mijvv eine Verlesung der Verfassung vorge nommen wuroe. um ylerour oen . r . . y. t. . ehrenwerthen Senatoren und Abgeordneten in Erinnerung zu bringen. nach welchen Grundsätzen sie die ihnen .505. Aufgabe zu lösen haben. Wenn die Bourgeoisie Angst kriegt und sich durch ein Gesetz gegen Anarchisten schützen zu können glaubt, so mag sie dieS versuchen. DaS ist ganz und gar ihre Sache. Angesichts deS UmstandeS aber, daß man mit AbM oder auS Unverstand Jeden, der einen Gedanken ausspricht, der mit den r i rt r r :li .".t landläusigen Anschauungen nicht über einstimmt alö Anarchist bezeichnet, dürfte man wenigsten? verlangen, daß in einem Gesetze gegen Anarchisten auch der Begriff des Anarchismus genau definirt wird. DieS ist jedoch m dem von dem Senate passirten Gesetzentwurk nickt aesckeben. Daist denn der I bekannten, den Arbeitern und fortscyruliic? ennnien gegenuocr ,o uevenswuroigen psiegerun,s oer ame- . . rikanischen Richter Thür und Thor ossen geladen. Myreno oes ,enoaynflreiles war aues was ieiu thaten anarchistisch, und jede provozirte ewalstyatlgreil wiro man ai? 'narchismus bezeichnen. Als BeweiSmaterial an den Einschiffungshäfen sollen Erlasse und Steckbriefe auswärtiger Regierungen oienen. ic vxzi nng?recyligreir oa vsgangen mwn w, wie zeicyl einem pom,, amcguina oiemcyr avge,cyniilen werven kann, ;:egt aus der Hand. Veramge esexe taugen meist um deswillen nichts, weil sie Änwenoung aus Änoere nnoen, ls Hie, gegen weicye sie angeoiicy geriazikf stno. wxtl vernunsllger yanoen ngiano,
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oas ns? aus soicye ngge,eLgeoere, M T k t !l gar nicht einläßt. Der englische Staats- . rr.t-m rsf. ..t.l. R mann ir oaries iile aupcue w darüber wie folgt : Die anarchistische Gefahr wird, wie ich glaube, von gewissen Negierungen und von der Presse im Allgemeinen stark übertrieben. Gleichsam zum Per gnügen erhöht man heute die Zahl der Opfer, welche die Erdbeben, die Epi hernien und daS Dvnamit fordern. Sind die Attentate, deren betrübte und rüstete Zeugen wir find, vollständig entrüstete Zeugen wir find, vollständig neu? Sind sie zahlreicher alS ehedem? . . Nein. ES paßt, heute zu sagen, England lasse die Dynamitleger ruhig, weil f.s dieselben nicht zu fürchten braucht. . I 2IIU( VIV ...w. mrvy " ' I . k?. tiht hnh Ynir hi ter Pechen der Ferner, die Attentate gegen die Königin hatten, wie eS zur Stunde die soaenannten anarchistischen Verbrechen giebt. Ehedem nannte man I ... die Urheber dieser Attentate Verruckte," yeuie nennr man ne narm . 11 1 IW I chiften." Per Name ,st verändert, die
Sache an sich aber die gleiche geblieben. Hier bleiben wir angesichts der Verbrechen ruhiger, die, ich wiederhole eS, nicht neu sind und die nur ein Steigen einer Epidemie bekunden, welche gleich den anderen verschwinden wird."
Drahtnachrichten Inland. Wetterauösichten. Strichregen, etwas kühler. SchisselS Wassertemperatur 8ZGrad. .... i e a r i f Im 1 1. Washington, 10. Aug. Noch immer hat sich da? Conferenz-Comite nicht geeinigt und eS ist auch gar kewe ea . mt r l . . . e ra. . t . . r , uscyl aus lmgung ooryanoen, aus c nv p r genommen oas epra,enran!enyaus glevi nacy uno mmmr oie enalsom an. relcyre yeure ,m euaie eme meOiimon ein, ourq ronqe oas on - f,r,r,.csmu nuifirh,ri m'tth. , r . w M - rn. n m L , ., . mMnlün tolirbJ .v n-lv-"- " j " I , mnrnpn tnrMö,Ua, Entweder das HauS und der Präsi- ... . r v v dent unterwerfen sich dem Senat, oder ....D.-.. a 0- 0--tt giebt überhaupt keine Tarifbill. - C'oie y i ten werden beför dert. Washington, 10. Auq. Gegen sechzig Cozeyiten, welche bei Roselyn, Va., lagerten, wurden heute per Eisenbahn nach Californien, ihrer Helmaly besoröerk. yelpl, ot , am m rt W1 f C I Metropolitan Methodisten-Kirche bezahle dafür. Morgen werden weitere sechzig Mann befördert werden. "r ZurRettung derMoral. G r a n t v i l l e, W. Va., 10. Aug. In der Nähe von Minnor übersielen vierzig maskirte Männer die Hütte einer allein wohnenden Frau, NamenS King, welche sich eines etwas Zweifel- I hasten Rufes erfreute. Sie zerrten das Weib aus dem Bette, entkleideten eö und Jeder der tapferen Vertheidiger der Moral gab ihr zwei Hiebe mit einer Hickory Gerte auf den bloßen Stttf worauf sie die Mißhandelte hußtloS liegen ließen. Einige der im b hannt und werden verUafttt werden ; eS sind prominente" Geschäftsleute. Nachbarn hörten wohl die Hilferufe der Frau, aber sie wag1 1 ten nickt ibr beiusteben. (Welch feibärmlicheS Heuchlerpack ! VierzZg Männer gegen ejn Weib.) . , Das Eisenbahnunglück in N e b r a S k a. L in c o ln, 10. August. Der größte ?..:, ....s.-.t. I... : , V(9 vuuuyiuun hvv , Flammen aufgegangen und zehn Menfx fi 5 bis ;ur Unkenntlichkeit ver- ' ' f,rannt. Vierttbn Leiöen sind identiworden, so daß sich die Zahl der Umgekommenen auf 24 beläust. Elf Personen wurden verletzt, darunter die mltn schwer. Alle Anzeichen deute, stuf ein Verbrechen bin. Alö der Zug die Brücke erreichte, wichen die Schient die Lokomotive lief nock etwa nen. sie Loromouve lies no eiwa fünfzig Fuß üw die Schweden, dann Xlit der ganze Zug vierzig Fuß tief hinab. DaS Feuer entstand durch stu8 bct gofontptiv fallfnoen lirenncn Un. der Näbe deS GeleiseS wurden mehrere Werkzeuge gefunden, und auS sem Umstände, sowie auS einigen Äderen kleinen Vorkommnissen will man entnebmen. daß daS Geleise an Stelle demolirt wurde. Da Milii er die Bahn be ördert werden sollte. ' r0 nimml man an, daß die Verbrecher 1 . giauDtC die Miliz befinde sich in dem Zuge. Ausland. Niederlage der Japanesen. London, 10. Aug. Folgendes Telegramm lief don Tschi Fu ein Eine japanesiscke Flotte griff heute Morgen eine chinesische Flotte in der Nähe deS Hasen, von Wai Hei Wei
aye oes asens von zusai itit angemeldet : Willie Houscn, 14
... ..r.,. v. fft!.r . ' . n.i.g an, wotwi oie ome,en ein pa"" Ion haben. Wie lapaneMen Tqisse wurden an einer Stelle zurückgeschlagen T. e . !.! UNS greisen nun einen ansercn inNa AUM BalkN an. v w m I London, 11. Aug. Der Eorrespondent der TimeS" telegraphirt au.S Shanghai, daß 12.00 Mann javani- , . . , scher Truppen von Feusen und LY00 Mann von Junson aus Yeoul, die I T . iü.ll . W m T IT Paupluavl von norea, los zieoen. cr ' Tsung Lt Vamen, der Supreme-Naty
deS Kaiserreichs, hat die Sicherheit der
Ausländer im Inneren von China garantirt Die Cholera. Amsterdam, 10. August. Zwei Cholerafälle kamen heute vor. Zwi schendeckspassagiere nach Amerika müf sen fünf Tage in Quarantäne bleiben. Von Mastricht werden zwei Erkrankungen und ein Todesfall berichtet. Folgende weitere Fälle werden berichtet : Wormerveer 1, BleökenSgraaf 2, Berlikune , Rotterdam 1 und noch mehrere andere. -- Ein UnglückS-Prophet. M t r i c o, 10. Aug. Der Meteorolog ContreraS in Guadalajara, ein Anhänger Falb'S hat prophezeit, daß die Umaeaend deS VulkanS Poboca lt in der Zeit von 10. bis 12. August von Erdbeben heimgesucht werden wird und e? werden in Folge ssen l,ier große Befürchtungen gehegt. - i--General?Aaentur. Feuer-Versicherug, Collektion von in; - t. ai.is. ,.v ,.....s.:r. Vffsck.in7 Nväss- TAmlli chlffsscheme, vl epa e, Dollmacyl und ErbschastSerhebungen. und auSzulelhen. en ErbschastSerhebung A. M e tz g e r Grundeigenthums Agentur. Ergründet 1863. Hiesiges. Selbstmord. mT fk.Zsurz nacy Mittag sanocn einige Knaben im Fall Creek, nahe der L. E. & W. Brücke die Leiche eines Manne? von mittlerem Alte?. ES waren die Ueberreste von Chas. F. Meyer, dem Besitzer eines Dry GoodS Stores in No. 250 Ost Washington Straße und einem der bekann testen Deutschen der Stadt. Bevor der. Coroner benachrichtig lyurde, war der Schwiegervater desVer storbenen,Hr.ChaS.Ostermeyer, an den durch die Morgcnpost ein Brief gelangt war, worin Meyer ihm seinen Entschluß, sich daS Leben zu. nehmen (wegen geschäftlicher Schwie rigkeiten) und der Vrt, wo man ihn finden werde, mitgetheilt hatte, an dem Platze angelangt. An mehrere Verwandten, auch seine Frau, hatte er ähnliche Schreiben geschickt. Ein an seinen Hauptcle ' r ptclerk Win.. Spreng gerichteter, mit Bleistift aeschriebe? Br.ies, her in die Hände des Soronerö gelangte, lautet : Will, Ihr werdet mich zwischen der Monon und L. E. & W. Brücke finden. Ich bin verrückt. Lebwohl k n; no v. q. Man fand den Todten in seichtem Wasser liegen, mit einer Schußwunde " in der linken Schläfe, die den Tod sofort herbeigeführt haben muß. Vermuthlich wird er den Schuß zufrst aus sich abgegeben haben und dann vom Ufer inS Wasser gerollt sein. Auf Veranlassung seines Schwieger. Vaters und Schwagers vzurde die Leich. nack den Leickenbekattcrn Banner & na oen eicoenoenattern ,uanner cc Buchanan gebracht, wo der. Coronex sie besichtigt. Der Verstorbene litt unter der sizen 3bee, daß eS mit seinem Geschäfte reißend bergab gehe und daß er vyr einem naben Bankerott siebe. In Wirklichkeit verhielt eS sich lange nicht so schlimm und heute Morgen noch hatte Herr Ostermeyer. eine gesckäftlicke Sckwieriakeit bereitwillig ' " aeboben. I " ' Sein vermeintlicker aesckäftlicker Ruin hat ihn in den Tod getriehen. Ex I ' hinterlaßt eine Wittwe und 7 Kinder und erreichte ein Alter von nicht ganz 42 Jahren. - Mozart Halle. Heute Abend echte Turtel Suppe. Heury Victor. Alö vermißt sind auf der Pc i m. . . , Jahre aik, von 41U Virgmta Ävenue, Jgh Baker, 11 Iahte alt, von 169 Elizabeth Str. und Taylor McLaugh,in, 12 Jahre alt, von 523 v. Tl, , I (SIslir f&tt. I " I Die Baseball-Klubs von In dianapoliZ und Cinc.innati maßen sich .ern. Jndianavoli tteate mit l U I T - il - Punkten gegen 4 Punkte ihrer Gegner. Der hiesige Klub-geht heute auf drei I . . . . Wochen aus Reisen. Nach der vzuck- ' Zunft finden noch 1y Sziele
Mann und Frau.
Gestern Nachmittag kam vor Friedenörichter Habich die Klage der Frau McAree gegen ihren Gatten Omen McAree, einen Saloonbesitzer an Eng lish Ave., zur Verhandlung. Sie be schuldigte ihren Mann sie mit einem Gewehr zu erschießen gedroht zu haben. Sie erzählte, daß sie in den Saloon gekommen sei und von ihrem Gatten einen kleinen Betrag als Schenkung an die katholische Kirche gesordet habe. Er verweigerte ihr denselben und transportirte sie auS dem Zimmer heraus. Als sie wieder hereinkommen wollte, soll er ihr mit einer Flinte gedroht und sogar auf sie angelegt haben. So sagte sie auö und wurde darin von ihrer Tochter bestätigt. McAree selber und sein kleiner Sohn stgten wesentlich anders aus. Er habe wohl daS Gewehr in die Hand genommen, aber weder gedroht noch gezielt. Dr. Kahlo erklärte dann, daß er Frau McAree für geistesgestört halte und daß sie Halluzinationen habe. Vor einigen Wochen wurde sie wegen Irrsinns untersucht, ihr Fall jedoch für milde genug befunden, um nicht in die Anftalt übergeführt werden zu müssen. Wegen der widerstreitenden, gleichgewichtigen Aussagen und weil eine ungeladene Flinte keine todtbringende, gefährliche Waffe im Sinne deS GefetzeS sei, sprach der Dichter den Angeklagten frei, Probiren geht über ötudiren. Studiren Sie bei dieser Hitze nicht so viel, Probiren dagegen mehr M a u S Lager. .. Reue Klagen. Michael Sheridan, ein Agent für ein hiesiges KommissionöhauS, hat David McAllister, einen Arbeiter von AtkinS Saw Works, auf H5000 Schadenersatz verklagt. Donnerstag Abend stritt sich Sheridan mit McAllister an der Süd Illinois Str. nahe dem Bahnhose über Politik. Dabei wurden sie so erregt, daß McAllister den Sheridan mit einem Faustschlage, der diesem einen Kieferknochen zerbrach, zu Boden streckte und obendrein noch mit Fußritten regalirte. Außer der Zivilklage machte Sheridan aber auch eine Klage im Polizeigencht wegen thätlichen AngriffS anhängig. Der Fall wird daelbst am 14. August vorkommen. David Ganzburger gegen Edward DucaS; Notenklage auf tz1500. David V. Shideler und 3ameö Wildman, TrusteeZ der Gro)loge des OrdenS her Odd FellowS u. A. gegen Sharles W. Moore und 3da B. Moore; Hypothekenklage auf tz900. Zwei im. SÄzatten ist besser als 130 in der Sonne, sagte ein junger Mann, als er sich mit seinem Madchen auf die Bank unter einen großen Baum setzte. DaS Beste ist aber zu jeder Zeit Schmidts Budw e ) c r. - EXT Die Union Trust Co. wurde zum Nachlaßverwalter des verstorbenen Joseph Mansur ernannt. Die Wittwe, Frau Edith Mansur, beschwor ein Afsidavit, daß ihr Gatte 100,000 hinterlassen hat. Die Grundeigenthümer an Capital Ave., früher Tennessee Str., wünschen ihre Straße zu der schönsten der Stadt zu machen. Sie wollen ein Boulevard wie z. B. Ashland Boulevard in Chicago haben und da wurde eS natürlich nothwendig, daß seine Ehren, Mayor Denny, mit seinen Getreuen, als da sind Maj. Wildman, Präsident deS B. of P.W., Stadtingenieur Brown, Stadtclerk Ni;on und Stadtrath Joung nach Chicago reisten, um dort die nöthigen Vorstudien zu machen. Wer sür die Spritztour bezahlt, ob die betheiligten Grundeigenthümer an Capitol Ave., oder der zukünftige Boulevard Kon traktor oder der Stadtsäckel wissen wir nicht, aber erstaunlich ist eö, daß der Stadtcerk mit mußte und der Polizzi profoß' Powell zu Hvse gelassen wurde. Der Board of Public Workö heabsichtigt den Kontrakt für diese Boulevards diesen Herbst noch zu ver geben,, damit gleich im Frühjahr mit der Arbeit begonnen werden kann. Diejenigen, welche noch PortsolioS wünschen, find ersucht, baldigst vorzusprechen, da wir den Verkauf derselben in Kürze schließen werden.
Die Herren Wildman und
Meyer vom Board of Public WorkS besuchten gestern die AtlaS Werke, um sich persönlich von der Richtigkeit der Angaben der Gesellschaft zu überzeugen. Wie Gesellschaft wünscht nam lich bessere Feuerprotektion dadurch, daß das städtische WasserleitungSsyftem bis zu ihnen ausgedehnt wird, da sie in den Werken ein Kapital von etwa einer halben Million Dollars angelegt ha ben. Nach Einsichtnahme versprach der Board die nöthigen Schritte zu thun, ihrem Wunsche zu entsprechen. - ßö- Gestern Vormittag um 11 Uhr brachte der Bote deS Signalbureaus die Wetterkarte in die Ofsice. Dieselbe wurde eingesehen und mit einem Seuszer auö der Hand gelegt. Alleö war weiß,' alles zeigte Sonnenschein. "Xot a sign t rain , bemerkte der Bote. Zwei Stunden später öffneten sich die Schleußen des Himmels, auö der Wolke strömte der Regen und zuckte der Strahl, und zwar regnete es über den ganzen Staat hin. Hat nun irgend ein Prophet EliaS die Hand auögestreckt und die Wolken geöffnet, oder hat man im Signalbureau falsch kalkulirt ? ttO Der Staats, Steuerausschuß hat biö jetzt noch nichts zu ' thun gehabt. Die Eisenbahnen scheinen sich nicht über ihre Einschätzung zu beklagen und so wissen die Mitglieder des Ausschusses kaum, mit was sie die Zeit todtschlagen sollen. Da sandten sie gestern zur Abwechslung durch Gouv. Matthews eine Depesche an den Repräsentanten Geo. E. Cooper in Washington folgenden Inhalts : Der 3ndiana StaatSauöschuß von Steuerrevisoren, heute versammelt, gratulirt Ihnen zur Passirung ihres GesetzentwurfS für die Besteuerung vonGreenbackS." Später erhielt dann Gouv. Matthews die nachfolgende Antwort: Bitte sagen Sie den Steuerrevisoren meinen herzlichen Dank für ihre Glückwunschdepesche. Richte Dich auf" ist eine hämische Ermahnug an Diejenigen, die ganz herunter sind, ohne Appetit und entmuthigt. Aber die Art, in welcher Hood's Sarsaparilla den schwachen Körper aufbaut und guten Appetit ..,!. 1, 1 ' gieoi, ip wunoervar. . Bestes Familien-Katarrbmittel: Hood'S Pillen. EP Der Prozeß der KnightS k Ladies of Honor gegen die Bank of! Commerce ist jetzt an die Supreme Court appellirt worden. Der Prozeß war die Folge der Schließung der Bank of Commerce im Juli 1893. Damals hatten Kläger in der Bank ein Depo situm von Z68.602.91 im Namen deS damaligen Schatzmeisters McBride. Dieser traf später dann mit der Bank ein Abkommen, wonach der Orden daS Bankgebäude an ZahlungSstatt über nahm. Der Verkauf wurde formell ab geschlossen und die Bank dadurch der Auszahlung deS ganzen Depositum? quitt. Der Aufsichtsrath deS OrdenS weigerte sich aber nachher, den Handel gutzuheißen und verlangte daS Depo situm zurück, waS die Bank aber verweigerte. Die Folge war eine Klage in der Marion Co. Circuirt Court, in oer oie tager gewonnen, uno gegen diesen Entscheid hat die Bank Berufung eingelegt. vom VuAlanve. Die Stadt Paris hatte jüngsthm ein großes Grundstück in der Rue de Vauqirard anzukaufen und bezahlte dafür den ansehnlichen Betrag von 000,000 Franken. Der glückliche Grundbesiker ist Niemand Anderer als der einstige Kammerdiener des verstordenen Professors Ricord, der sich auS den Trinkgeldern der Patienten seines Serrn so viel bei Seite legen konnte. daß er sowohl dieses Grundstück, wie auch einen ausgedehnten Landsitz und gliche Renten erwarb. Ein Familiendrama bat sich in einem Dorfe bei Saint (Xlaude (Jura) zugetragen. Ein sechs jähriges Mädchen, Ernestine Saillard. wurde von. ihw Großmutter mit StrvÄnin veraiftet. Die Mörderin konnt: sich, als die Gendarmen sie verhaften wollten, in ine Unrathgrube stürzen, wo si& den Tod fand. DaS . AM X entmenschte Weid lebte mtt tarer Schwiegertochter in Zank, welche die kleine Ernestme schon vor chr erhell rathung hatte, ; : Bayern !ft in diesem Jahre qanz besonders von Hagelschla 5ien heimgesucht. . So konstatirt die baveriscke 5aaelverstckeruna. da die Zahl der bis zum 16. Juli durch Ha gelschlag beschädigten Gemeinden nicht vzeniaer ols L30.hetraa.t
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