Indiana Tribüne, Volume 17, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1894 — Page 3
Warnnng. DaS Publikum wird vor gewisftnlosen tzändlern gewarnt, die geniöhnliches Glaubersalz, oder eine Mischung von gewöhnlichem Seidlitz Pulver als ..Carlsbader
jtf tfässß) Ey
Salz", Sprudel-Salz", Deutsches (German) Salz". Künstliches Carlsbad", oder Jmproved Carlsbader Salt", .unter vielen anderen Bezeichnungen zu verkaufen suchen, unter der npreisung, aß diese ebenso gut" seien, wie die ächten Produkte von Carlsdad, welche tu rett aus den weltberühmten Quellen gcwon nen werden. Dies beruht nur auf einer Täuschung deS "Publikums des größeren Perdienstes wegen, en der betreffende Händler an diesen Fälschungen macht. Ist künstlicher Wein so gut wie ächter? Würde irgend Jemand miüanHirft k,',n,likü?n 9Ö2tn dem natiirlicfoen Saft der Neben vorziehen ? Warum denn sich von diesen Fälschungen h ntersühren lass n, speziell wenn die Gesundheit dabei in Frage kömmt ? Die natürlichen Produkte der Quellen von Carlsbad enthalten Bestandtheile, die künstlich nicht hergestellt werden können Seit Jahrhunderten sind diese Wäss r von Carls bad wegen ihrer Heilwirkung bei Krankheiten der Leber, Nleren und deS Magens rühmlichst bekannt. DaS ächte Carlsbader Sprudel-Salz wirb direkt aus der Svrudelquelle unter Leitung der Stadtgemeinde Carlsbad gewonnen, und durch deren Agenten für die Vereinigte Staa ten, die Eigner & Äendelson Company. New Älork, verkauft: Jede Flasche des ächt importirten Wofsers und Sprudel-Salzes muß obigen Stadtsiegel, sowie die Uuterschrift der Ägenten Eisner & Mendelson Co., 152 und 154 Fra klin Str., New York, auf der Etikette haben. Zu haben in allen Apotheken. Man hüte sich vor Fälschungen. Ter tadtratb : Karlsbad. Colimibia Halle ! Ccke McCarty & Delavare Str. Die schönste, größte und am tequemsten ein gerichtetete Halle der Südseite. Sie fiht zur Verfügung für Abhaltung von Konzerten, Tauz-KrättzchF, Bartles je rsonderS ist sie Vereinen zu empfehlen. gjCT Die schönste Wirthschaft in d Stadt. Nur die beftrn Setränke werden der' abreicht zshlrnSem Besuche ladet ein Otto Schmidt. Zur Erinnerung ! deinen Freunden und dem Publikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, Ecke Ohio und Noble Straße, übernommen habe, und mich bemühen werde dieselbe zu einem angenehmen Sammelplatz der Deutschen zu gestalte. es!e Getränke und igarren :c. zahlreichem Besuche ladet ein Estttteb LenKhardt, &tt Oiio und Noble Straße. Dach - Material. T. F. SMITHER. Händler in kteSdach-Matertal, 1 und 3 pt ead oofing. wafferdichte Sheeting. feuer eftem ASphalt-iilz, Strohpappe, Dach und Vif tall-gardea zc. :c. Offtce: KSV äveft Vtary land Strafte, Telephon 861. C? rt rfi S l rf l V L , V w ry T T qm-SfVin) rrq'.itir.gxri',che Dachdecker. Sie, chsx.rwioad und iöilsonite Zphalt'TScher. tzllle Arten SompisitionSDächr wtl bestem Stta terial. Office: No. 169,Aard : 180 W. Marhlandftr. Telephon SSI. Indianapolis. Ind. Dr.G-.F.Theel, , -i , Jt. . 1317 Ärch Str., Philadelphia. Va. 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Barint ga mir $-i"Ü um Hx, btcl.1317 rch Ttr, Phi. ladelvdia. va. in tonwltiren. deribnund ,iel Andere kurirt hatte. Tr. Tdeej war der ein, z,g rze ex mxca gxuciicy untersuchte und sagt; Ja. Ei sind erbärmlich zugerichtet, . a & 1 1 . si. w & 1 x. - et istrat aiumuiiie. vag iin zw chen gesehe habe, aber besoige Ei meinen Rath und ich werd S, mit SottSHilskurrirn". Ich sagte. Dr. The, l. ich bin in armer ehrlicher Junge. Er sagte. Kosten sind dieselbe, be titelte Leute bttidlen baar. lt dekb ihre Armuth beweisen, bezahlen ÄbzahlungS peise. Jchsüchlte mich wie eugedore nach dem ersten Wonat der Behandlung. In etnenl. Jabr war tch ga.flkuri'h und hattest Pfund mvj)rairi!f, tzZl'?;igkQbzt ijt. o ii iv.och ke Zuitt siich e "Uhti pdebemDr. Tdfzführen.. .. : . o r ist it flrrprt( s, Wtt u stdx,igft, ttaftsr unfcZieeidltn und muiutemsm ecuf. et odldäter - de? Menschheit. - der für Jeden thun Urd,,warfurvar. , ?rmet äVemry, beeidet bet H. 5. Deeining, V.' P. qzarrtsourg, ya, 'v'rt PHEiinnii rnniPT? II ! I i flb l-AMIHVId Prepfcrel cczrZ? tiie trm ft. i Dn.lVir. A.HA30I0ND, In hl laboratory t Wasblarton. D.C. 'CEREBBIDE. froin the brln, for dlm Bfi nf th hr&in nd nerrons tTltem. f JEpVi3ft fromtheplnl cord.for( lr : , t . . a.mII Uj.e' or nie iyu. iv,-woul!'luF"-ii-va(' y CAKIU. irom tUa betrt, Xor bzitssii AV.AAA.W- ' . . IeV 14 , trom toe tejtei,' fps" dleMe of tkz pfi lfS or orga, mpoepcf, orinnns. rrom t&e svis. ksr ül , ojkrb vanej. . UlÄCVH.E.uiTTocce.etc, v . i Öose, five Orops. frict (i drachmt), 12.50. ( , The pbyIolosrtcl effectf produced , !o io et Jrbrln re .ooeleratloa ' .tntion la tb fcei,'ehtlartloa' Ct plrtU, ' i at tb nalae wltM tecl.air of fallen and' di ' uoae4 umary i.e leset Ion.1 armenuuoD ,ccf th- expulMve foro of the bMddr- and 'MruiUltlo action of tne inteatlnea. increaaal i a maacular - trenrtb and endnrance. 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Roman in zwei Bänden von Fritz Mauthner. Erster Band. i (Fortsetzung.) Die schwarze Sammetdecke verhüllte seinen gräßlich verstümmelten Körper auch hier bis zur Schulter. Anna Maria mußte an dem ovalen Tische zu seiner Rechten sitzen, so daß sie niemals seineNarben erblicken konnte. Erst wenn alles in Ordnung, wenn er installirt" war, wie Franz zu sagen gelernt hatte, durfte Anna Maria durch dieThür eintreten, die nicht weit vom einzigen Fenster nach dem Nebenraum durchgebrochen war. Wenn sie dann Platz genommen hatte, so war Ossendorff der liebenswürdigste Wirth. Mit sicherer Ungezwungenheit plauderte er mit ihr über Natur und Kunst, erzählte aus dem Vorrath seines Wissens und seiner kleinen Erinnerungen, und seine Augen leuchteten nur boshaft auf, wenn Anna Maria's Interesse ernsthaft erregt war und sie durch eine unschuldige Vemerkunq verrieth, daß sie den elenden Zustand des Gatten vergessen hatte. Anna Maria durfte ihm die Speisen auflegen und das Fleisch vorschneiden. Aber so häusig wie möglich waren die Gerichte so gewählt, daß Ossendorst mit seiner einen Hand gleich zulangen konnte. Das Brod brach er geschickt allein, und ein Fremder hatte an Anna Maria s Stelle kaum wahrnehmen können, daß ein verstümmelter Mensch mit ihr die Mahlzeit theilte. Auch beute war Ossendorff beim Mittagessen recht liebenswürdig. Er unterdrückte sogar die kleinen Selbst ironien, mit denen er sich tagsüber sonst bei seiner Umgebung gewissermaßen dafür zu entschuldigen pflegte, daß er da sei. Er sprach von dem letzten Stück des königlichen Schauspielhauses. Da er es nicht für sein Recht hielt, ein Theater zu besuchen, seiner Frau aber das Vergnügen nicht stören wollte, so pflegte er das Drama, das sie sah, zu Hause zu lesen, sich dann aber von ihr den Eindruck auf's Publikum berichten zu lassen, und schließlich mit ihr. und mit der Kritik seiner Zeitung behaglich zu streiten. Heute hatte er seinen guten Tag, Wenn sonst von Naturalismus die Rede war, liebte er eö, sich selbst als den leider lebenden Beweis dafür hmzustellen, daß die Wirklichkeit getreu zu schildern nicht Aufgabe eines Dichters sein könne. Den Kerl möchte Ich sehen," hatte er oft ausgerufen, der mich in einer Dichtung unterbringen könnte. Ein Hollenorenghel vielleicht, und dann würden noch die Teufel Reißaus nehmen. Und ich bliebe allein im SchmorOfen." eute war Osst.ndorss milde auch gel en'die'nemste' Schule Und' nickte gelasen. als seine Frau erzählte, ein ganz Moderner hätte seinen Einzug in's KöniglicheTheater gehalten. Ossendorff wandte seiner Frau niemals bei Tisch as Gesicht zu. E? konnte zyr seine Zu stimmung nicht mit den Augen ausdrucken, und lobte ste oesyalv um so häufiger mit Worten. Er hatte eine besonders seine Art. ic zu belehren. Zu vorkommend, wie ein wohlerzogener Lieutenant, seinesWortes sicher wie ein Gelehrter und aufmerksam wie em Bräutigam, legte er ihr seine Meinung wie z.ur Auswahl vor. Und Anna Maria konnte aerade bei den gemeinsamen Mahlzeiten vergessen, bah das Unglück v wk - n i tyres Mannes auch tyr veven znon hatte. Nur ein Gespräch fürchtete sie. und auch heute, während sie für ihrenMann einen Apfel schalte, kam es dazu. Er nannte den gemeinsamen Freund van Tenius. Ossendorff sprach vom Rechtsanwalt oft und immer in Ausdrücken der Achtung und des Wohlwollens. Er ließ fönst nur technische Offiziere und, geistige Arbeiter, wu Künstler und Gei , . , '. .... . , leyrle, geilen. Alle anvexen cenazen waren ihm Geschäftsleute oder Faul lenzer; und unter den Geschäftsleuten, die er gerade kannte, war selten einer, der ihm gefiel. Aber van Tenius war so emer. Trotz ihrer verschiedenen polm schen Ansichten fanden sie in jedem Strert einen gemeinsamen, Punkt, und der schien dann beiden Herren gewöhnjkch has Wichtigste 'zu sein. ' ' Heute erinnerte 'r seine Frau daran, m wie wunderlicher Lage'er denRechts änwalt kennen gelernt hatfe. Ossendorsf lag n'al) de? Cxpsosion wofür er im Gespräch immer nur die Bezeichnung damals" hatte noch zwischen Tod und Leben, als er erfuhr, daß ein junger Anwalt die Hinterbliebenen der anderen Opfer gegen dieHärte des Fiskus vertheidigte. Die Aussage des Hauptmanns war für das Recht der armen Teufel von entscheidender Bedeutung. Und van Tenius war der erste Mensch gewesen, der sich den Zutritt an das Krankenbett erzwäng. : Siehst Du," sagte Ossknbsrff. wtih;enh es das Glqssellerchm'Nnk den Apfelschnitien' dankend ' herübernahm, .siehst Du. der Mann hat mir damals die erste Wohlthat' erwiesen. Ich lag da, nicht in der besten Versassung... fta; wir wollen ein ander Mal davon jeden. Und da trsts ein Ajensch 'zu. mir.' des M ohne Lqhu sür ' fremde; Leutj ausovsers, der schon vorher, wie jch ej fahre, seine kurzeßarwe rf Staatsdienst aufgegeben hat, weil er arme Leute zu kennen glaubt, deren Jnteressen denen des Staats entgegengesetzt sind. Er sagte mir, auf mich läme. t nicht sq. jvenn e -sich 'um Zehn hungerndeM?nschen ygndelje.'Das hat mir damals gefallen, und eZ hat mir wohl gethan. Ich habe mich von der ersten !ur.i: :s fiana an" M Seite fleV stellt. Und wie ich nachher erwyr. rft Ihr alt. Freunde von Cliölenz- he? seid ... So ein Freund sah Dir ähnIiaV Ossendorff blickte geradeaus auf den Teller und nicht der leiseste schatten von Spott flog über'feineMnndwinkel. Und dennoch . . .'Mna Märja ertrug das .Lob aus diesem Munde nicht, und
i sieflüStete Ludem..schmerLZich'lieben
)elpracy, vas ste und "ihren Mann tmmer vereinigte, und das sicher jedes andere Denken und jede andere Unterhaltung abschnitt. S erinnerte an ihren Sohn. Morgen früh en wir wieder einen Brief von Wölf." Noch nicht zehn Jahre waren sie verheirathet. Wölfi war vor Kurzem acht Jahre alt geworden. Ein später geborcnes Töchterchen damals" geboren, kurz nach dem Unglück war nicht leben geblieben. So warWölfi das einzige Kind. Als Ossendorff sich entschloß zu leben, mit Frau und Kind weiter zu leben, da hatte er ein einziges Mal geweint. Beim Wiedersehen mit dem kleinen Wölfi, dem dreijährigen süßen Bengel, der ihn nicht wiedererkannte, und der im Thiergarten Papa rief, wenn ein armer Mann im Krankenwagen vorübergerollt wurde. Jahrelang hatte Marianne das Kind zwischen ihren Mann und seine Todesgedanken gestellt. Unermüdlich. Und doch, vor etwa zwei Jahren, da hätte Wölfi den Vater beinahe doch fortgejagt, aus der Welt hinaus. Beim Mittagessen war es geschehen. Wölfi war satt und sollte aufstehen und gesegnete Mahlzeit wünschen. Zwei Gäste waren zugegen, die Stiftstante und van Tenius. Da hatte das Kind feinen blonden Ruschelkopf zur Seite geneigt und mit seinem erdbeerrothen Mündchen zwei Fragen gestellt: Papa, warum stehst Du nicht aus? Papa, gibt es denn gar keine Papa's, die gehen können?" Ossendorff hatte die Augen geschlossen. Marianne hatte dem Kind rasch noch einige Rosinen zugeschoben, die Stiftstante hatte sich bekreuzigt, van TeniuS gesagt: Du bist ein dummer Junge, Wölfi. Andere Papa's gehen manchmal von ihren Kindern fort. Dein Papa ist der beste, der bleibt da." Zwei Tage blieb Ossendorsf ohne zu essen in seinem Zimmer, dann hatte er eine kurze Aussprache mit seiner Frau. Wölfi wäre nun in dem Alter, wo Kinder Augen bekommen. Von Anna Maria habe er ruchlos genug das Opfer angenommen, ihn täglich zu sehen. Von Wölfi dürfe er das nicht fordern. Entweder er, Ossendorff müsse fort, in ein Jnvalidenhaus oder in ein noch größeres stilleres Asyl, oder Wölfi müsse fern von den unglückseligen Eltern erzogen werden. Zwei Monate lang rang Marianne mit ihrem Mann um den Besitz des Kindes und zugleich um sein eigenes Lehen. Zwei Monate lang führte sie freundlich und ruhig diesen Kampf und fieberte alle Nächte in ihrem Schlafzimmer jammernd und trostlos um ihr Kind; dann fügte sie sich dem unabänderlichen Entschluß Ossendorfj's. Zu derselben Zeit, als sie einmal und nie wieder en Freund umarm hatte, ließ sie es geschehen, daß für Wölfi ein Platz bei fremden Leuten gesucht wurde. Nicht bei völlig Fremden. Ihre Lieblingslehrerin leitete setzt eine Pension in der Nähe von Dresden; dorthin brachte sie selbst das fröhliche Kind. Nur einen Kuß noch, dann reiste sie ab. Mama, Mama!" hatte ihr Wölfi noch nachgerufen. Hier ist es wunverschön. Einen Pfau gibt es quch. Wart nur sy lange, bis er' noch einmal Rad schlägt.' Ich will ihn reizen." Alle vier Wochen, besuchte Marianne ihren Knaben, damit er sie doch nicht vergesse. Jeden Sonntag berichtete die Vorsteherin ausführlich über WLlfi's Treiben und Lernen. Jedem Brief lag etwas von demGekritzel des Kindes bei. Seit einiger Zeit schrieb er schon so etwas wie Briefe. . .. " " Morgen früh 'haben wir wieder einen Brief von Wölfi," hatte Marianne gesagt. Ossendorffs Augen leuchteten niißirauisch auf; abc, früh begann er denjioch vgn Wölfi' sprechen. Marianne mußte' wieder unl) wied'e? und mit immer neuen Einzelheiten berichten, wie sie ihn vor 14 Tagen gesunden hatte, wie er in dem hellen russischen Anzug aussah, welche neuen Redensarten er sich angewöhnt hatte, wie er sprach,' Wie er blickte. Und bald brachte. Offene dorsZ seirzen alteiPtan vor- den Knaben ' In 'besü'chen, ' unerkannt,' abenteuerlich, später einmal, we de 5lnäbe fön' cewiß nich" "mehr kannte. ' lnd hannl nach vielen Jahren ffenn, der Lieüi'enqnt Wölfs die srsie. 'Schlacht jliitgemachj hätt und Tausende wenn er das Entsetzen verlernt hätte, dann sollte er. wiederkommen., und Anna Marig sollte zu dem Lieutenant sagen: Da, Du. hatt ein eHrnesKreuz pasür bekommen, Aber dt? Tns,nde, die Du liegen gesehen haft, die nicht. Sie können nichts dafür. Dein Bater ist auch so einer, vom Schlachtfeld auf-
gelesen; und er hat kein eisernes Kreuz, trotzdem er lebt, aber er kann nichts rjslfiir '. 1 r I ' . - Marianne wußte, daß sie niemals weich werden durfte, nicht wenn Offendorff cynisch gegen Gott Nnd d Welt wetterte, 'wie er eS $mdn gegenüber that, niQzwenn er mlt ih'rl allein seine 'Sehnsucht' zu' Wort 11 lernrnen peß. . r-'- " ' M haz, lieWer Mlfgana. sagte se, Du. weißt, BöH wird so lang nicht 'warten. - An dem Tage, an dem r? zn Verstand kommen und begreifen wird, wird er, Frau Krieger davonlaufen und herfahren ;md hereinspringen und Dich auslachen. D; W'jcs der Einzige, deftö.'üjcht tgian Wnen lann, Äqhrhgsiig de? Gin jige." - ' - Und sie erhob sich vom Tisch, reichte Ihm die Hand, beugte 'sich herab' und Züßte ihn auf die rechte Schlag"' -Mein M?r AgM ' ' iNicht wahr, Du brauchst mich jetzt nicht?" ' ..7 ' . ' Nach Tisch fcflcsh Offendartt ein halbe,. ; Stilndche u 'kchlasen, ' und öänn seine 'Correspo.ndenz zn ttled c)e'n7' Er ließ , sich habet immer nur voq Franz helfenV der ihm 5äs Papie am Tischten veTeftiaen mußte. Die Briefe ' schrieb Hsfendorff "mm ' - '
Du weißt ja.Franz ist sehr geschickt. Du gehst fort?" Jawohl, Wolfgang." Komm gut wieder!" ' Langsam verließ Marianne das Speisezimmer. Sie brauchte niemals
zu lügen. Niemals fragte sie ihr Mann ernsthaft nach dem Weg, nicht wenn sie ging und nicht wenn sie kam. Und dennoch, jedes Mal, so oft sie zu ihrem Geliebten eilte, klang es ihr wie eine Lüge, wenn sie auch nur Adieu sagte oder: Auf Wiedersehen! ZweitesKapitel. Es war gegen fünf Uhr Nachmittag, und derMenschenstrom füllte die breiten Steige hinauf und hinab. Jedes Plätzchen der Pferdebahnen war besetzt, und elegante Kutschen fuhren dicht gereiht hinaus und auch schon nach der Stadt zurück. Gemessen überließ sich Marianne dem Strom und kam bald an den Schloßgarten, wo ein geschlossener Landauer hielt. Van Tenius hatte sie erkannt und össnete den Schlag nach der Gartenpforte. Ohne sich umzusehen, aber auch ohne zu begrüßen, stieg die Frau ein und ließ sich in das Kissen zurückfallen. Ihr Herz klopfte, aber kaum daß der Wagen sich vorwärts zu bewegen anfing, lächelte sie den Freund schon an. Wie lange hast Du Zeit?" fragte er. Um sieben Uhr möchte ich zurück sein." Van Tenius beugte sich heraus und rief dem Kutscher einen Befehl zu. Dann setzte er sich neben Marianne, nahm ihre beiden Hände zwischen die seinen und sagte: So, nun weiß er Bescheid. Wir sind allein." Marianne ließ ihren Kops auf Roderts Schulter sinken, nahm jetzt eine seiner Hände zwischen die ihren und so stumm und beglückt, fuhren sie langsam die Steigung nach Westend hinauf und oben zwischen den stillen Landhäusern in den Grunewald hinein. Endlich geriethen sie doch in ein Gespräch. Sie hätten nicht zu sagen gewußt, wer zuerst geweckt hatte, geweckt aus einem Zustand zwischen frohem Traum und traurigem Glück. Immer dasselbe hatte sie einander zu sagen. Und wieder flüsterte Marianne; Ich könnte nicht weiter leben ohne Dich. Es ist ja nicht anders möglich. Es kann doch de? Mensch nicht weiter seben ohne einen Genossen. Ich habe doch auch das Recht auf einen Menfchen, dem ich froh guten Tag sagen kann, dem ich froh in's Auge blicken kann und der den Blick froh erwidert. So! Nun ist eh wieder gui. und ich habe wieder Kraft bis zum nächsten Mal." (Fortsetzung folgt.) st Wefy und Weinföllcher in Nusjlattd. t Die Anakreonliker und andere fröhliche Gesellen, die zum Lobe des Wei neS die Saiten gerührt und schallende Lieder in dte Weit geschmei. tert, hätten sich hierzu nie und mm mtt aufgeschwungen, wenn russisch' Weine in ihren Kannen gefunkelt. Die Verse, die von russischen Dich?' sern yem Rebenblut gesungen fein yiögen,' können unmöglich bei oder gar nach dem ' Genusse russischen WeineS dem Herzen entstiegen sein. Das, waS man in Europa Wein nennt, hat in Rußland überhapj erst in letzter Zeit sich e,tflznbörgern angefangen da der Russe unter $3(in seinen Schnaps verstand, und man auch heute noch auf ben (Etiquetten der Schnapsflaschen daS Wo Wein lesen kann. In gegenwärtiger Zeit, wo Umwälzungen und Ne for. ijieit stch in nerv'öser Hqst zu Dukebden jagen, istan auch aUmülig ?a.rguj verfallen, sich has. waS man ißt und trinkt, etwas näher anzu sehen, und hat da allerlei betrübende Erfahrungen gemacht; so schüttelt sich augenblicklich noch daS ganze Neintrinkende Petersburg sxr all " den Aufdeckungen, hiie.' lüngst' auf dem,' ebiüe ' russischer, 'WeinfMchuna gsmacht ' w.orden. Dych dMErapfmo Me. m der SacK ist, hatz Moskau. ?em' stofzey'Mogu, ds sich gern jlls nationales Muster in jeder Weise aussMen möchte, die Palme für Weinpantscherei zuerkannt werden mußte. So haben es die Moskwitsche fertig gebracht, im Jahre 1891 53.400 Zpuh Wein mehr auszuführen, als sie eingeführt hatten. Ja. im folgenden lZahre mußten die Quellen noch mehr verhalten, denn 1392 überwog der Weinexport Moskaus seinen Weinimport um die Kleinigkeit. "Ydn 187.700 Pud! da aber W HtM Moskau keine SÄein&era ' in Tbre ti Mauern hat. so kann ein Borwitziger. .-.!4ll Vl. ' tU Motti. - ftd icivv vic (JIUH y"u ivvifn vuv 'Mütterchen MoSk.au" diese 187,000 Pud Wein hergenommen. 'Ja, wenn . . trn.fr. J-LJ. 'l'.tJLL j.i-.i yua uicir uuc yuc goui iuuic; Diejenigen unter den Weintrin kertt. die die Flüigkeiten nlcz,t nach VreiS ' ünd' Etiquette,' ' sondern nach jhezn inneren 'Werth beurtheilen. und solch? giebt ti hier auch, machen natürlich Radau und verlangen die schönsten drakonischen Gesetze gegen diese verd Giftmischer und Wie-, dertüufer. Einen guten der Schuld suchen aüadn( m Sünda aus ) WZdiinAerwaltung äbzu schiehn, mit deren Erlaubniß und aus deren Berufung eine lange Reihe von allerlei Weinfärbemitteln, Boncsuets' Essenzen schwunghcfln Absatz gesunden. Fabn''v'on Äeinfarjen Y.rieftn ungeMlt' die Vorzüglichfeit ihres MateriüIS auf Grund von Zeugnissen der lokalen ärztliche Ae dördi.' JnPetehu'bWen noch lljr Allenzen und EzZulUe, die ein beklebten Fla.sche &ein 'sofort jedis gewünschte Bauauet mittheilen.' Bale Zungen beHäupten auch, dgß aus manchen beiben Verfolaern der Efienzen und Eztraktt plötzlich warme Fürspreche geworden, und konnte man dsz;gte Vdukte.dek. cheMchey- Me o
aus der dygienischen Ausstellung offen bewundern. Die zehn Millionen Rubel, die alljährlich für Wein in's Ausland wandern, wurmen so
manchen Psundpatnoten von der j Art, die die Stadt Petersburg Pe. trograd" nennen (weil ihnen Petersourg" zu deutsch klingt), doch dürfte es in dieser Beziehung kaum so bald anders werden. . Das hiesige städtische Laboratorium beschäftigt sich wohl sehr eifrig mit chemischen WeinAnalysen, doch bleibt die Sachlage, im Grunde genommen, so ziemlich dieselbe. Das Publikum ersährt alle Jahre einmal vom Laborutorium, daß alle Lebensmittel positiv gefälscht sind. Was aber weiter? Das Publikum weiß dieses ja auch ohne Laboratorium. Die städtischen Laboratorien in Petersburg, Moskau, Odessa. Warschau und anderen Städten waren bis hinzu vollständig machtlos im Kampfe mit den Falsifi kationen, und stellten gewissermaßen sehr schön ciselirte und inkrustirte Kanonen dar, aus denen mit blinden Schüssen auf den Feind gefeuert wird. Neuerdings beginnt man jedoch, such schon einige Kugeln ans zufahren. Der Ober - Polizeiminister von Warschau hat bereits den Kampf mit den Weinfälschern aufgenommen, indem er seinen Polizeioffizieren befohlen, dann und wann aus den verschiedenen Weinkellern das eine oder daS andere Pröbchen zwecks Analysirung in's städtische Laboratorium abzufertigen. Die Weine des Ersten, den die NemesiS ereilte, erwiesen sich als künstliche, die nicht nur mit Schmarzbeersaft, sondern auch mit giftigem Ani linroth, Fuchsin, gefärbt waren. Da nun letztgenannter Stoff der Gesundheit nachtheilige Folgen nach sich ziehen kann, wurde der Händler auf Veranlassung des Oberpolizeimeisters öon Warschau vor das Criminalgericht zur Verantwortung gezogen wegen Betrugs und des Verkaufs schädlicher Waare. Das, was er als Wejn ausgab, wurde von der Behörde als ein Anilinausguß auf Schwarzbeere bezeichnet. Was mögen sich die zahllosen Weinverkäufer in Peters bürg bei dieser Nachricht gedacht haben. Ist hier doch nicht nur an jeder Ecke, sondern fast in jedem Hause irgend ein mehr oder.weniger elendes Kellerchen mit kachetinstischen, krymschen, bessarabischen, Donschen, kaukasischen und anderen Weinen anzutreffen. Interessant sind auch dieVerichte.die ausder chemisch-analytischen Station in Moskau an die Oeffcnt lichkeit gelangt sind. Danach enthielten sämmtliche .'eresproben, die wen! ger als 180 Kopeken pro Flasche kosteten, auch nicht einen einzigen Tropfen wirklichen Weintraubenwein. Wegen die unverantwortliche Weinpanscherei tritt neuerdings auch die rechtgläubige Geistlichkeit in die Schranken, die mit Entrüstung die Zumuthung zurückweist, irgend ein gefärbtes Gemisch als Christi Blut austheilen zu müssen. Die Geduld der Männer von der Kirche hat ihr Ende erreicht, und sie bezeigen fürde? keine Lust mehr, zu den verfälschten Kirchenlichtern, dem verfälschten Lampenyl, dein verfälschten Weih--rauch sich auch noch gefälschte Kirchen weine aufbinden zu lassen. Es hat nicht geringe Aufregung unter den kirchlichen Würdenträgern hervorge rufen, daß die Weine, die in den heiligen Abendmahlssramenten geliefert werden, !saui chemischer Analyse Nicht nur allerlei Beimischungen, fondern selbst Gifte enthielten. Die geistlichen Herren beadfiflH, gen daher, die Herstellung von Klr chenwein zu einen; Legal' der vrthodsxen Kirche zu machen. Es sollen irgendwo im Süden des Reiches tausend Dessjätinen We'rnland gekauft, und die 50.000 russischen Kirchen rengstenS verpflichtet werden, ihren iedarf ausschließlich nur von hier zu beziehen. Auf jede Kirche rechnet man 200 Liturgien im, Jahr, mobc drei Wedry oder sechzig 'Flaschen min ausgehen, was lnsgeiammt 5U,tAH AZedro. ausmachen, wurde. Da man nun aber 150 Wedro Wein ran, 5iner. Dessjätine erntet, käme man smallch mit tausend DeNjätinen Hand gerade aus. der auch die weltlichen Herren haben eS satt, diese Wirthschaft wei ter währen zu lassen, d.ie ihrer jungen tm '!..v . r, " ? ... . venilnounrle Mail nur im eigenen Lande ein schlechtes Renommee berei tet, und immer häusige? liest man ein donnerndes Poltern gegen die Weinsalscher, und neue Ergebn, e der letzten Analysen. Da will hift ein Chemiker Petrow in roHe;n Wein Lakmus, Schwarxb.eeren, rothes Sandelyolk uernamduk, kamvecyeyoiz, HrMikvcholz. Cochenille, Feldmohn,' schwarze' , Sonneüblumensaat, rothe Beeten, Maulbeerbaurn ' Be.eren, schwarze H.ollunld'erb,eeren und, eine Leihe pn Anttinpräparaten iüA. X" . . lV-- r ryf , ' r i yullznn. vjqnn, roironn. 'oianum und noch anders gesundheitswidrige GMÄZn gefunden hab?n. - Hon Maßregeln, die von höchster Gtelitz US gegen die Weinfälschung ergriffen werden sollen, verlautet Folgendes. Wenn der ausländische Wein im Zollamt enaltrö'ffen. muß der Empfänger 'gls Nnterpsand we Wsi fünfundzwanzig Prozent des Werthes hinterlegen. Dieses Unterpjand wird zurückerstattet, nachdem der Wein in gegeuwart eines Zc.llb ämten auf Flaschen czzeLen und b'anderollirt nz.ord.en isi. ' Der Zollbeo.mts 'ha zugleich' die Fässer vorher ü'esichtlgen, um jede Fälschung zu yerhindern. Findet sich in de?!N Fla. schenwein ein Züsa o,n Wasser. Fuchsin, Glycerin oder anderem, so Vm tzmpfän'cer dcl Unterpfand in.' Die Abfüllung russischer Weine wird nur hei den Weinbauern und in Engroslagern gestattet sein, von wo sie unter einer besonderen Ban.do-. rolle in den Handel gelange. $it Fabrikation billigen Knstweines wird bedingunoS verboten; nur den Großhändlern wird, eine Versneidung der Weine mit Weinsprit. Sepaltt.
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I Kolumbus entdeckte Amerika, ö wir aber sorgenfür.feine Neinhaltung s Santa Maus Seife s fc? Il-SeraU zu haben. cj g Hergestellt von 2 9 . 0 g The N. K. Fairbank Company, Chicago. O
Gonrad! Conrad Conrad!
Aenderung der Adresse. Trotz der Annahme der Präsidentschaft der SonduraS National Lotterie
(der ehemaligen Louisiana Staatö-Lotterie) werde ich die Präsidentschaft der Gulf Coast Ice and Manufacturing Company von Bay St. LouiS, Miss.,
oeioeyatten.
Daher sind Sie ersucht, alle Anfragen m Lieferuna von Ausrüstung.
Maschinerie u. s. w alö alle geschäftlichen Communikationen zu adressiren an
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ndiana 9 tT tt rwune" ist daS einzige Statt in Sndiana, wel SeS die Interessen des Volkes gegenüber der Macht der Plutokratie vertritt. Al, Organ des Volkes und nicht einer Partei oder Parteiinteressen kämpft sie unentwegt für Freiheit. Necht auf allen Etbieten des Lebenk. Die Arbeit deS Volkes ist die Schöpferin alles Wohlstandes und darum birken kir für sslche soziale Reformen, welche die Arbeit zur freudebringenden Lust, statt zur niederdrückenden Last machen. Jeder fortschrittlich Gesinnte, sollte eö als moralische Pflicht empfinder Lsser der Sndiana Tribüne zu sei Das reichhaMge sonntags - Blatt bietet eine Fülle unterbauenden LeseSoffes. Der WonnementS Preis der täglichen Tribüne ist 12c, des SonntagöblattS ge, beider zusammen lg (?tS., per Woche oder (?tS. Per Monat. Durch die Post versandt, kostet dal Tageblatt $5, daS Sonntagöblatt V ' ' 92 per Jahr, beide zusammen 00 in Vorausbezahlung. VenlADchen aller Art werden rasch und billig auSgeführt. Eintrittskarten, Quittungen, donstitutioncn, Nennungen. Gefchafttkarten, QtUfUpU, Zirkulare, Vrograe o. f. w. für Geschäftsleute und vereine werd geschmackvoll ausgeführt. HI lillUTIVU l li l'IIMUftli r i r "i rn r- i l HU C'Jisiil S?U2liZ. I-d.
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