Indiana Tribüne, Volume 17, Number 322, Indianapolis, Marion County, 10 August 1894 — Page 2

nm Fndiana Tribüne. Erscheint Täglich und OonutagS. Die tägliche 'txitüct' kostet durch den Tröge, LlCent per Woche, die SonntagS-.Tribüne S Jentl per Woche. Beide zusammen IS ttenti oder KZ Cent per Monat. Per Post ,ugeschilkt t Bor ubbejahlung per Jahr. Office :No. 18 Süd Alabaa Str. ZadZanapoliS, Ind., 10. August 1894. Liebliche Giftpflanzen. Einige amerikanische glätter mz chen neuerdings ihren Lesern ein illustriktes Lieferungswerk über die wilden Blumen Amerikas zu billigem Preis zugänglich. Das ist an sich ja recht schön, zumal die amerikanische Jugend in der Schule herzlich wenig von der Botanik ihres eigenen Landes lernt. Noch verdienstlicher aber wäre es. wenn in dem Werk besonderes Gewicht auf die wildwachsenden, sich zum Theil dem Gaumen sehr angenehm präsentirenden Giftpflanzen und ihre Unterschiede von harmlosen oder nahrhaften Gewächsen gelegt würde. Die D.'peschen haben uns auch in der letzten Zeit wieder häufig von zufälligen Vergiftungen durch angenehm schmeckende Pflanzen berichtet, und es ist länqst zugegeben, daß keineswegs alle Glftgewächse sogleich einen abstoßenden Eindruck machen, und daß mehrere derselben sehr leicht von dem Laien mit anständigen" Pflanzen verwechselt werden können, zumal von Kindern. In Tarrytown. N. Y., starben z. B. unlängst fünf Schuljungen eines schmerzlichen Todes, nachdem sie von einer Wurzel genossen hatten, welche sie für süße Schwertlilie hielten. Auch ärztliche Fachbläiter haben es angezeigt gesunden, diesen Fall zu besprechen. Es ist nicht ermittelt worden, was für eine Wurzel es eigentlich war. Man hat aber Verdacht auf den Gift sumach, der weit verbreitet ist, oder den Wasserschierling, oder die amerikanische Nieswurz. Letztere beide Pflanzengattungen wachsen, ebenso wie die harmlose süße Schwertlilie, besonders an feuchten Orten. Das Schlimmste dabei war jedenfalls, daß die Wurzel dem Gaumen fo tvohl behagte. Glücklicherweise ist bei uns die Zahl der einheimischen Giftpflanzen, welche das Angenehme mit dem Schädlichen verbinden", verhältnißmäßig nicht groß? aber sie können immerhin Unheil genug anrichten, wie 'sich beständig in der Erfahrung zeigt. Wohl die gefährlichste darunter ist der erwähnte Wasserschierling, ein sehr häusiges Unkraut, dessen fleischige Wurzeln einen lieblichen, aromatischen Geschmack haben, aber bösartig giftig sind. Schon viele Personen haben ihr Leben dadurch verloren, daß sie diese Pflanze mit der ihr verwandten süßen Kerbel verwechselten, die an ähnlichen Orten wächst und eine sowohl schmackhafte wie gesunde Wurzel hat. Wer den Unterschied nicht genau kennt, thut am Besten.Beides unberührt zu lassen! Gegenwärtig ist bei uns eine aus Europa eingewanderte Pflanze weit verbreitet, der Giftschierlinz nämlich, dieselbe berüchtigte Pslanze. derenGift die alten Griechen den zum Tode Ver urtheilten reichten (wie Sokrates und Phokion). Sie gehört zur selben Jamilie. wie die beliebten Pastinaken, Gelberübchen und Sellerie, welche sämmtlich erst durch Cultur ihren giftigen Charakter verloren haben. Letzterer tritt übrigens bei den Pastinaken noch jetzt hervor, wenn man sie zu alt werden laßt, ehe man sie auszieht. Die Nieswurz ist eine Art Lilie (obgleich außer dem Botaniker Niemand sie in diese edle Verwandtschaft bringen würde) mit ' breiten Faltblättern welche den Stengel unten einschließen. Den Indianern war der giftige Charakter dieser Pflanze wohlbekannt.und manche Stämme sollen dieselbe benutzt haben, wenn sie ihre Häuptlinge wählten. Ihre Wahl fiel nämlich auf Denjenigen, welcher das meiste Gift der Pflanze ohne Schaden zu sich nehmen konnte. Da und dort nennt man diese Nieswurz bei uns auch Krähenpflanze", da die Ansiedler früherer Zeit Maiskörner, welche in einer Nies-wurz-Abkochung getaucht waren, zur Vergiftung der Krähen auszustreuen pflegten. Auch der Eisenhut (aconite) ist eine der gewöhnlicheren und sehr gefährlichen Giftpflanzen, welche z. B. vor mehreren Wochen einer Familie auf Lonq Island fchreckliche Qualen verursachte. Die . bekannteste EisenhutFamilie ist die auZ Europa zu uns gekommene Mönchskape, welche von Wilden oft zur Vergiftung von Pfeilspitzen benutzt wurde, in manchen Ländern auch zur Hinrichtung von Verbrechern ihr Gift hergeben mußte und in einigen Gegenden auch zur Vergiftung von Wölfen diente. Europa hat uns noch mehrere andere bekannte und viel verbreitete Giftpflanzen geliefert, so namentlich den purpurnen Fingerhut, den gefürchteten L!achtschat!en, das schwarze Bilsenkraut und den Stechapfel. Letzterer, der bekanntlich sehr häufig an den Wegen wächst und eine große, röhrenförmige weiße Blume hat, wird bei uns auch Jimsen wd" genannt; Jimsen" ist verbalhornisirt . für Jamestcwn" und erinnert daran, daß in der Anfangsgeschichte VirginienZ einige der Soldaten, welche nach Jamestown gesandt wurden, um den Bacon'schen Ausstand zu unterdrücken, durch einen Salat aus jungen Stechäpfel-Schöß-lingen vergiftet wurden. Diesen Beispielen ließe sich noch eine ganze Anzahl gleichfalls giftiger, aber mind.'r gefährlicher Pflanzen anreihen. Dos Telephon beim Militär. Eine interessante militärische Uebung fand dies Tage zw'- Berlin und

wm ü1;

Potsdam statl. Es handelte sich dabei um das Legen einer Telephonleitung im Trabe von Berlin nach Potsdam. Zu diesem Zwecke verließen in frühester Morgenstunde zwei Cavallerie ' Patrouillen, jede bestehend aus einem Ublanenofficier und zwei Uhlanenun-

teroff c eren. die eine Berlin, die andere i . - . . zu gleicher Zeit Potsdam. Ausgerüstet war jede Patrouille mit einem compieten Televbonapparat. den der eine unterofficier in einem unauffälligen Lederüberzuge auf der Brust trug, und einem Vorraly von ganz ounnem Stabldrabt auf Rollen, jede Rolle mit 1000 Meter. Das Legen der Leitung begann in Berlin vom Wachgedaude auf dem Pionierübungsplatze an der 5,asenbaide aus. in folgender WeiseNachdem das Ende des Leitungsdrahtes mit der im Wachhause bereits vefindlicken Stadtleituna in Verbindung gebracht war, nahm der gleichzeitig mit dem Fernsprecher ausgerüstete unterofficier die Rolle. Sie in eine Art Klammer mit Handgriff steckend, so daß sie sich leicht in seiner Hand um sich selbst drehte, ritt er vielleicht vreitzig Sckritte vorauf und machte dann Halt. Inzwischen hatte der zweite Unterofficier seine Lanze-durch eine mit einer Gabel am Ende versehene Stange um die Hälfte verlängert. Der von der Rolle des ersten Unterofficiers ausgehende Draht wurde mit der Gabel gefaßt, beziehungsweise durch dieselbe geleitet und dann von dem zweiten Unterofficier mtt Ut verlZngerten Lanze in die Kronen der am Saume der Hasenbaide siebenden Bäume aeleat. ?lekt wurde Trab commanirt. Der Offi cier gab die Richtung an, nur! solche Wege und Chausseen wählend, die zur r- , . (t f n orV . seiie mir inognazil yoyen aumcn dzi sehen waren. Der die Rolle führende Unterofficier immer dreißig Schritte voran, der zweite den abgewickelten Draht immer flott in die Gipfel der Bäume werfend, sprengte die kleine Patrouille lustig in den Morgen hinein. War die Rolle ganz abgewickelt, also ein Kilometer 'Leitung gelegt, wurde gehalten. Der erste Unterofficier saß ab, um seine in die Erde gesteckte Lanze schlang er das Ende des Drahtes und dieses wieder verband er mit dem Apparat. Das Telephon war eingeschaltet und die Verständigung mit der Ausgangsstelle wurde nachgesucht. Der Anruf der letzteren wurde dadurch bewerkstelligt, daß der Unterofficier auf einem ganz winzigen fiorn ein kurzes Signal gegen einen der beiden am Telephon befindlichen Hörer blies. Er brauchte seinen Anruf nicht zu wiederholen; denn kaum war sein Signal ge geben, als auch schon ein gleiches Signal vom Abgangsort deutlich durch den Apparat ertönte. Die mündliche Verständigung wurde nun ebenfalls geprüft, dann schleunigst der Apparat ausgeschaltet, der Draht einer neuen Rolle mit dem abgelaufenen verbunden und weiter ging es im Trab. Bei jedem Kilometer wiederholte sich Ein schalten des Telephons und Nachsuchen der Verständigung. Bei Teltow trafen beide Patrouillen zusammen; Signale wurden durch die Apparate bei den Endpunkten gegeben, dann die Drähte mit einander verbunden, wobei die Apparate mit eingeschaltet blieben, und die Führer beider Patrouillen hatten die Genugthuung, mitanzuhören, wie die in Berlin und Potsdam an den Endapparaten stehenden höheren Officiere lobend übr das schnelle Legen und sichere Fundioniren dieser neuen Art von Fernsprecheinrichtung aussprachen. Dann wurde Befehl zum Aufheben der Leitung gegeben. Beide Pa trouillen machten den Weg, den sie gekommen, wieder zurück, dabei den Draht wieder einsammelnd. Das Legen der ganzen 30 Kilometer (ein Kilometer gleich 0.62 amer. Meile) langen Leitung dürfte kaum vier Stunden in Anspruch genommen haben. Der Bauernstaat Bulgarien. Der Engländer Edward Dicey hat unter dem Titel: The Peasani State" ein Buch über Bulgarien geschrieben, das gewissermaßen als eine Encyclopädie über dieses interessante. Land angesehen werden kann, s behandelt die Ereignisse fast bis auf den heutigen Tag. ist also, wie man zu sa gen pflegt, up to date". E. Dicey ist mit dem Orient, überhaupt mit den meisten Ländern des Erdballes so genau vertraut, daß ein Werk von ihm über den Staat, der seit 20 Jahren die europäische Diplomatie mehr als andere und weit größere Staaten beschäftigt hat. von allgemeinem Interesse sein muß. In einem Punkte nur steht E. Dicey in gewissem Gegensatz zu den landläufigen Anschauungen. Er glaub! nicht an die Greuelthaten, welche ganz eigentlich den Anstoß zu dem türkischrussischen Kriege gaben, indem sie die Aufmerksamkeit der englischen Staatsmänner, vorab Gladstone's, auf die im Orient gar beliebte Methode der Unterdrückung der Unzufriedenheit vermittelst der Ausrottung der Unzufriedenen lenkte. Er scheint den von Graham, dem damaligen Daily Newö Correspondenten, gelieferten Angaben über die Zahl der von den Türken eimordeten Bulgaren keinen Glauben zu schenken. Graham schätzte sie bekanntlich auf 15.000. Lord Augustus Lostus. der als englischer Botschafter besonders befähigt war, richtige Jnformationen zu besitzen, schätzt die damals umgekommenen Bulgaren zwischen 13.000 und 30.000. ' E. Dicey erzählt übrigens selbst, daß in der egyptischen Stadt Keneh ein Aufruhr mit der Ermordung aller Männer, Frauea und Kinder erstickt wurde. DaS war echt türkisch und E. Dicey hat dem Studium der türkischen Regierungömethode sein Leben gewid met. Bulgarien ist ein Bauexnstaat im buchstäblichen Sinne des Wortes. Fünf Siebentel der Bevölkerung-sind direct und unmittelbar mit dem Landball beschäftigt. Jeder Bulgare, vomZ Prcmier abwärts ist mit dem Land direct oder infcirrtf verbunden. Die Gesetz

geber und Beamten flammen alle vom Bauernstand und haben in ihrer neuen Stellung ihr bäurisches Aussehen und ihr Benehmen beibehalten. StambuIow's Empfangszimmer war meist von Bauern in Schafsfellen besucht. Das

Ideal von drei Acres und eine nut) ist in Bulgarien verwirklicht. Millionare gibt es lerne nach englischem und amerikanischem Begriff; in Mark ge rechnet besitzen nur fünf Personen ein Vermögen von über einer Million. Nickt fünfzia Personen wurden, wenn 'ihr Eigenthum veräußert würde, 100, 000 Mk. erkalten: es gibt keine zioeihundert, deren Erben mehr als 100.000 Mk. versteuern müßten. In Aulaarien aibt es weder Capitalisten noch Paupers; aber da8 Leben der Bulgaren ist gleichwohl ein hartes. Was E. Dicey über die Umgestaltuna Sofia's in den letzten 20 Jahren meldet, ist um so bemerkenswerther. als der Verfasser im Stande ist. mit dem Entstehen und der Entfaltung europäische Städte Vergleiche anzustellen, welche zu Gunsten der bulgartschen Hauptstadt ausschlagen. Aber Bulaarien braucht Capitalien, auch als Bauernstaat, für Eisenbahnen zur Entwickelung seiner Landwirthschaft; die bestehenden Eisenbahnen haben eher einen strategischen als einen commerziellen Werth. Das Urtheil E. Dicey's über die Bulgaren und die Aussichten des Landes sind durchaus günstia. Er ist in Zweifel über Serbien. hat wenig Vertrauen zu Rumänien; wenn aber die Turkn noch ein Vcenschenalter lang zusammenhätt, so wird, meint er, der bulgarische Bauernstaat erstarkt genug sein, um eine wirksame Barriere aeaen russische Aggression zu bilden. Politischen Ehrgeiz besitzen die Bulgaren nicht, aber sie sind tapfer, wenngleich nicht aggressiv oder jinf süchtig. Der Verfasser glaubt, daß die Bevölkerung, die jetzt auf 3 1-2 Millionen geschätzt wird, sich in den nächsten 10 Jahren verdoppeln werde. Auf den Fürsten Ferdinand, mit dem Dicey ein langes und interessantes Gesprach hatte, ist er sehr gut zu sprechen; nur glaubt er, daß die persönliche Ind'widualität des Fürsten für die ihm zukommende etwas passive Rolle zu markirt ist. --- Amerikanischer Thee. . Während dieser Saison sind der schiedene Proben von vorzüglichem Thee, der in den Gärten von Fayette, N. C., gezogen war, nach nördlichen Märkten gesandt worden und haben dort sehr gute Preise gebracht. Daß im Süden schon vor dem Kriege ziemlich ausgedehnte Versuche mit dem Anbau der Theepslanze gemacht worden sind, mag nur wenig bekannt sein, ist aber nichtsdestoweniger eine Thatsache; in Wirklichkeit sind sogar die jetzigen Theegärten in der Mehrzahl aus jenen alten Anpflanzungen hervorgegangen. Besonderes Interesse für die Theecultur bekundet Prof. Massey von dem Ackerbau-Eollege des Staates NordCarolina, welcher die Farmer in derselben unterweist und auf die Anlagen neuer Gärten hinarbeitet. Für die gute Qualität des dortigen Products spricht die Thatsache, daß Thee von der alten Smith'schen Farm 80 Cents per Pfund brachte, während für solchen aus den Summerville-Gärten in Süd-Carolina sogar ein Dollar bezahlt wurde. In der vorjährigen Saison belief sich die Ernte in Summerville auf ungefähr zwei Dutzend Pfund, in diesem Jahre dagegen ist ein mehrere Male so großes Quantum zum Verkauf gelangt. Dr. Shepard, welcher unablässig an der Ausdehnung seiner Garten arbei tet. ist der Ansicht, daß das im Süden cultivirte Blatt sich besser für schwarzen, als für grünen Thee eignet und daß das Pflücken sich auf ungefähr 25 Cents pro Pfund stellt, diese Kosten könnten aber beimGroßbetrieb und der Einführung geeigneter Maschinen um ein Bedeutendes verringert werden. Die Cultur geringer Sorten in unserem Lande hält er freilich für unprofitabel, da die in Indien, Japan und China bezahlten Löhne überaus gering sind; dagegen ist er überzeugt, daß die Anpflanzung der besseren Sorten sich als sehr rentabel erweisen würde. Herr Jackson, der seine Ersahrungen in der Theecultur in Assam erworben hat und der unter General Le Duc den Summerviller Pflanzungen vorstand, erklärt, daß er mit Negern als Arbeitern billigeren Thee bauen könne, als in Indien mit Coolies, weil die Letz teren unseren Fgrbigen an Zuverlässigkeit nachstehen. Was nun dak Fortkommen der Pflanze betrifft, so sind alle Sachverständigen darüber einig, daß der 35. Breitegrad als die nördliche Grenze der Theezone anzusehen ist. In der Gegend von Old Point Comfort. wo seit Jahren Theepflanzen mehr oder minder kümmerlich vegetirten, haben die kalten Winter dieselben stark mitgenommen und in dem oberen .Theile der Delaware-Halbinsel wurden sie vom Frost ganz und gar getödtet. . Dägegen gedeiht die Theestaude sehr gut von Raleigh bis zum Golf und es gibt sogar Sanguiniker, welche der festen Hoffnung leben, daß in nicht allzu ferner Zukunft der amerikanische Thee mit dem chinesischen, japanesischen und indischen Produkt auf dem Weltmarkt erfolgreich wird concurriren können. mm i ' ?ine Engelmacherin vor Gericht. Eine der berüchtigtsten Engelmachcrinnen Russisch Polens die Lumpensammlerin Josefs Wilczynskä ' hon Lodz, hatte sich vor dem Bezirksgericht in Petrokow zu verantworten. Am 22. Mai v. I. hörte ein Polizeibeamter bei einer, im Hause Walborskastraße No. 4 vorgemsmmensn Revision aus einem Zimmer Kindergesch dringen. Der Beamte trat nun in dies Zimex und sah, daß in einer Wiege auf einem Kis, sen vier bpUtcmwn nackte Säuglinge lagen, die jn dem Grads pey Schmutz bedeckt waren, daß hesonders der Mcken und die unknn Körperffeile y'?l-

Ng Ichftforz erschienen; das Kissen, auf dem die vier schreienden Kinder lagen, sowie die Wiege starrten von Schmutz. Bei weiterer Untersuchung fand der Beamte hinter dem Ofen in einem Haufen von Lumpen den Leichnam eines Kin-

des. dessen Mutter, wie sich später herausstellte, eine gewisse Therese Kfatfo war. Die Zimmerinhaberln Josefa Wilczynska gab auf Befragen 'an, das Kind sei eben gestorben, wahrend die Todtenflecke und der Leichengeruch es unwiderleglich bewiesen, daß der Tod schon vor mindestens zwei Tagen eingetreten sein mußte. Von anderen Bewohnern des Hauses erfuhr derBeamte, die Wilczynska befasse sich schon lange damit, unehelich geborene Kinder zur Erziehung" anzunehmen, pflege aber die Kinder so schlecht, daß diese nur kurze Zeit lebten. Als der Polizeibeamte am folgenden Tage wiedev bei der Wilczynska erschien, fand er nur drei Kinder bei derselben vor; nach mancherlei Ausflüchten gestand die Wilczynska, das vierte Kind sei in der Nacht gestorben und sie habe es an einem Orte vergraben, wo sie Lumpen zu sammeln pfleae. Die weiteren Ermittelungen ergaben, daß die Wilczynska, die sich auch mit dem Sammeln von Lumpen befaßte, gewöhnlich um 3 oder '4 Uhr Morgens ihre Wohnung verließ und erst gegen Mittag zurückkehrte. Während dieser Zeit blieben die ihr anvertrauten Kinder ohne jede Aufsicht und Nahrung in dem von Moderduft erfüllten Zimmer. Die Wilczynska nährte die Säuglinge mit einem Gemisch von Milch und Wasser oder, was oft genug geschah, mit reinem Wasser, dem ein wenig Theeaufguß beigemischt war. Das Bezirksgericht verurtheilte die Angeklagte zum Verlust aller besonderen Rechte und Privilegien, sowie zu einer Gefängnißhaft auf die Dauer von drei Jahren. Unterirdische Maulthiere. Noch anhaltender, als die zweibeinigenGrubenarbeiter, sind manche vierbeinige, die Maulthiere nämlich, welche in den Kohlengruben verwendet werden, an die düstere Welt da unten gebannt. Es ist nichts Seltenes, daß Maulthiere jahrelang überhaupt nicht mehr das Tageslicht schauen, sondern beständig in der endlosen Nacht der Kohlenbergwerke begraben find, in diesen Kerkern tief unter dem Blumenboden.in denen man nur, wenn man Gelegenheit hat, den Schacht hinauf zu blicken, das Licht des Tages wie einen kleinen, dünnenKreiö oder wie einen silbernen Stern gewahren kann. Man hat interessante Beobachtungen darüber gemacht, wie diese Thiere sich anstellen, wenn sie endlich doch einmal wieder an die Erdoberfläche und an das Sonntnlicht kommen. Gewöhnlich zittern sie erst eine kurze Weile, und dann werden sie säst toll vor phantastisch sich äußernder Freude. Denn der volle Glanz deö Himmels, das Gras, die Bäume, die freien Lüste, das Alles dringt zu plötzlich auf sie ein, und nachdem sie die erste Bestürzung überwun. den haben, springen und wälzen sie sich inunverfälschterMaulthier-Fröhlichkeit herum.und es dauert lange bis sie halb Wegs zur Ruhe kommen. Ein Kohlengräber in Pennsylvanien erzählte zungst von Dem Gebahren eme5 Maulesels, welcher unter dem Namen China" bekannt war (wie die meisten dieser Gruben-Maulthiere ihre bestimmten Namen haben.) Vier Jahre lang war derselbe unausgesetzt in die Unterstadt der schwarzen. Diamanten gebannt; sechszehnmal hatten also die Jahreszeiten droben auf der Erde gewechselt, ohne daß er etwas davon gemerkt hatte. Als er aber dann endlich wieder an die Erdoberfläche gebracht wurde, geberdete er sich nicht nur in den ersten Augenblicken, wie oben geschildert, son dern einige Monate lang lebte er in der neu gewonnenen Welt des Lichtes in einem förmlichen Delirium dahin! Die merkwürdigste Erfahrung machte man mit ihm jedoch, als er schließlich wieder in die Eingeweide der Erde zurückgebracht werhen sollte. Das Andenken an seine düstere Eristenz in den Plutonischen Tiefen war offenbar noch sehr frisch bei ihm. Man konnte dies sofort gewahren, als man versuchte, ihn durch einen Gang in einem Hügelabhang hindurchzudringen. Das Thier wußte genau, was der klafsende Schlund für ihn bedeute! Es entfaltete augenblicklich alle Willenskraft und. schier unglaubliche Hartnäckigkeit, durch welche seine Rasse von jeher berühmt war. Weder Schläge noch Lockungen konnten ihn veranlassen, den Leuten auch nur einen Fuß jveit in die Oeffnung zu folgen. Man hielt Kriegsrath" ab und erörterte allerlei Pläne, das unheimlich störxjge Maulthier gefügig zu machen. Aber alle Versuche schlügen fehl, und das Thier erzwäng sich das Privilegium, sich auf unbestimmte Zeit noch auf der Erdfläche herumzutummeln. Es Mr deutlich genug zu bemerken, wie der Nicker" seinen Sieg feierte! Wenn die Mauljhzere übrigens lange Zeit unten iix der Grubenwelt sind, so zeigen sie meist eine Neigung, den Lichtschein der Lampen nicht zu nahe zu kommen; hoch bekunden manche auch eine wahrhaft jämmerliche Furcht davor, in der schwarzen Finsterniß gelassen zu werden, und gehen bis ;u' einem gewissen Grade dem Licht nach, wie kleine Kinder. schnell verbessert. Bei einem Ständchen, das einer Wittwe am Vorabend ihrer zweiten Hochzeit gebracht wurde, sang der Chor: Nur einmal blüht im Jahr der Mai, nur Umt Nerleseneitspäuse, dann 'mit Ueberzeugung) nur zweimar'im Leben die Liebes 9' Herausgeplatzt. Schwiegermutter: Sehr liebenswürdig von Dir. lieber Schwiegersohn, daß Du mich zur Bahn hegleiten willst, aber ich ww e3 durchaus nicht leiden, daß Du Dir meinetyegen Mühe machst." Schwiegersohu: 'WaS,.hos nennst Du Mühe? Das ist mir docö' nur'eia m .. m . ' ( , i Veranua.ell '

Deutsche Loeal'SZAchrtchtert. Vroptrt Brandenburg. Berlin. Neulich Nachmittags hörten zwei Mannet im südlichenTheile des Friedrichshains das. allmäliz

schwächer werdende Geschrei eines Kin des. das schließlich so dumpf klang, als ob es aus der Erde hervorkäme. Sie gingen dem Schalle nach und fanden hinter einem Gebüsch frisch aufgewor sene Erde, die leise Bewegungen zeigte. Die beiden Männer gruben sofort mit den Handen die Erde auf und fanden bald ein neugeborenes Kind weiblichen Geschlechts, das noch Lebenszeichen von sich gad. Der Eine eilte mit dem Kmde nach der nahegelegenen Polizeiwache, von wo dasselbe sofort dem Krankenhause am Frledrichsham zugeführt wurde. Den Thäter oder die Thäterin haben die Retter des Kindes mcht gesehen. Es fehlt jede Spur. Wegen wissenschaftlichen Melnelds wurde der Gastwirth Wilhelm Honig. Inhaber des Cafe Pansien in der Nlederwallstraße 24, zu zwei Jahren sechs Monaten Zuchthaus, fünf Jahr Ehrverlust und dauernder Aberkennung der Fähig keit, als Zeuge einen Eid zu leisten, verurtheilt. Brandenburg. Wegen Sittlichkeitsverbrechens wurde in GroßKreuz der Lehre.': M. verhaftet und hierher ins Gefängniß gebracht. L a n ds b e r g a. W. Der siebzehnjährige Knecht Gustav Pitschke erstach seinen Bordherrn, den Gutsbesitzer Jvhann Handle zu Poppe. Zlrovink Vommint. C a l l i e s. Die hiesige Schützengilde feierte am 15. Juli d. I. ihr 250jährigeS Bestehen. Stolp. Während eines heftigen Gewitters schlug der Blitz auf dem Vorwerk Darsow bei Stolp in den Schafstall. 400 Schase, Futter und Heuvorräthe verbrannten. - Vrovtnz psn. Posen. Der Kanonier Jankorski und der Gefreite Werden machten sich im Walde in der Nähe der Ziele an einem blindgeladenen Geschosse zu schaffen, welches ezplodirte, den Jankorski tödtete und den Werner verwundete. Bromberg. Der Bürgerschullehrer und Stadtverordnete Kemnitz ist als Leiche im Bromberger Kanal aufgefunden worden. Ob ein Unfall oder ein Verbrechen vorliegt, ist noch nicht festgestellt. Der Verstorbene hatte viele Nebenämter. Der Regierungsreferendar v. Türck ist wegen Zweikampf zu sechs Monaten Festung verurtheilt worden. Er hatte sich am 24. März mit dem Rittergutsbesitzer Steichert duellirt. Steichert blieb unverletzt, während v. Türck durch einen Schuß in beide Oberschenkel schwer verletzt wurde. Wie in der Verhandlung erwähnt wurde, war Steichert als Land wehrofficier vom Militärgericht zu drei Monaten Festung verurteilt, welche Strafe im Gnadenwege in 14 Tage Stubenarrest umgewandelt worden ist Vrovink vstprengen. Königsberg. In der Ortschaft Wtdminnen an der preußischen Sud bahn wurden 37 Gebäude durch eine Feuersbrunst eingeäschert. 44 Familien wurden obdachlos. Vrovin, Zvestprestn. D a n z i g. In Westpreußen haben Gewitter und Stürme großen Schaden angerichtet. Viele Brände wurden durch zündendeBlitze verursacht. In der Feldmark Bellno im Kreise Schwetz wurden zwei Arbeiter, welche unter einen Baum geflüchtet waren, getödtet und mehrere andere verletzt. In Riesenbürg schlug der Blitz in die evangelische Kirche und zertrümmerte den Dach stuhl. In dem Marienburger Werder warf der Sturm einen Wagen um, der in seinem Sturze emen Mann erdrückte. In Lissau im Kreise Neustadt schlug der Blitz in ein Försterhaus und tödtete werthvolle Pferde und Hühner. Graudenz. Die für 1895 in Graudenz geplante Gewerbe-Ausstel-lung ist auf das Jahr 1896 verschoben. Zlrovin, Sachsen. Magdeburg. Eine Panik im ßisenbahnwagen entstand in einem von hier nach Halle a. Qä. abgelassenen Pe rsonenzuge, Ein Passagier, der Land Wirth und Schriftsteller Sfuöenrauch aus Uellingen in Franken, stieß sich mit der Klinge eines Taschenmessers wiederholt in die linke Brust. Der.Unglückliche, welcher in einem Anfalle geistiger Störung die That vollbrachte. wurde nach derKlinik in Halle gebracht. Dort wiederholte er seine Versuche, sich zu tödten, indem er in einem unbewachten Augenblick ein Messer ergriff und sich damit eine erhebliche Schnittwunde am Halse beibrachte. Naumburg a. S. Der Kaufmann Hugo Grqthe auS Meiningen würde zu 'kin 'Jahr Gefängniß und 500 Mark Geldbuße verurthettj wegen Untreue, welche er als Direktor des hiesigen 'im Jahre 1892 mit 3 Milliynen Mark Unterbilanh fallirten BankVereins begangenh'atke. Vrovink Oannover. Nprden. Der Rechnungsführer H, , Müller. Rendant mehrerer hiesiger Kassen, ist jlvegtli llnterschlagung von Mündel- und Hypothekengeldern verhastet worden. Viele Geschäftsleute sind geschädigt und das Conkursverfahren eröffnet worden. Papenburg. Unsere SchiffSbauanstalten, welche in den letzten Iahren immer mehr zurückgegangen mehr als dreißig haben den Betrieb gänzlich eingestellt haben dieserTage wieder recht belangreiche Aufträge erhalten, wodurch die hier herrschende sehr empfindliche Arbeitslosigkeit auf län'gere Zeit gehoben ist. , Provinz Kci,l,pen. - A ? e s g ij. Fex Mug, den zwei Schüler einer !Hxeslgutr"'ÄkZschuli vergangene Ostern am Tage des Schufschlusses dadurch' begingen daß sie den Rektor beschimpften, sich dann nur unter Anwendung von Gewalt durck den Schuldiener aus' dem Schulhause, entfernen ließen und hierauf . vor ' dem Schülhause weitjx lärmten, fanddieser W ...... . . , '. ,i, .,

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age kin gerichtliches Nachspiel. Das Urtheil des Gerichtshofes lautete auf sechs und drei Monate Gefängniß und wegen Fluchtverdachts auf sofortige Festnahme. L e o b s ch ü tz. Hier hat eine fremde Frau in Folge eines Streites dieAuszüglerin Heidrich aus Piltsch mit einem ReHn erschlagen. Laskowitz. In der Nähe des Rittergutes Velno schlug der Blitz in eine Gruppe Arbeiter, die mit dem Ausroden des Hederichs in den Kartoffeln beschäftigt waren. Zwei Personen wurden auf . der Stelle getödtet, elf erlitten Brandwunden am Kopfe, Händen, Rücken und Beinen. Mus kau. Der Grubenarbeiter Traugott Kamenz in Sagan wurde von vier Arbeitern durch Schläge mit Holzpantoffeln ermordet und feiner Baarschaft beraubt. Die Mörder sind verhaftet. Neustädtel. Der Postgehilfe Müller ist nach Unterschlagung von Dienstgeldern flüchtig geworden. Der Defraudant wurde in einem Gasthause in Eilau festgenommen. Vvovin S6zlsn?lgSolstit A l t o n a. Auf dem Wasserwerk des Hofes Panker bet LutMburg wurde der 30jährige Heizer SchmalUieg von einem Majchinenradt crgrtf seit, zermalmt und etödtet. E l st r u p. Hier wurde ein 12jahriger Knabe derart von einem etten Hunde zerfleischt, daß er alsbald sei nen Geist aufgab. Vheinprovinx. B e n r a t h. Die Firma De FrleS & Co. in Düsseldorf hat hier em sechs Moraen arokes Areal anaekaukt. um auf demselben ein 5?abriketablissement zu errichten, in welchem Brückenwagen angefertigt werden sollen. E l b e r f e l d. Die hiesige Straf kammer verurtheilte den Volkssckul lehre? Horwinsky aus Barmen wegen Sittllcbkeltsverbrecden. beaanaen an Schulkindern, zu acht Jahren Zucht haus. Köln. Die Erricdtuna eines ena lischen Consulats dahier ist nunmehr rr cvr cr;.c. rc!r t crjoigi. ii. 'a. fließen, ijcnoagn Generalagent, ist zum britischen Bice Consul ernannt und bat das Ereauatur seitens des Reiches erhalten. Das hiesige Schwurgericht verhandelte kürzlich gegen den Tagelöhner Lance aus Mutdeim-Noeln. der mna t im Zorne über seinen unaerathenen 14 jährigen Sohn zu einem Fußschemel griff und diesen dem Jungen so unglücklich an den Kopf warf, daß später der Tod eintrat. Der Getödtete wird als ein richtiger Thunichtgut, der Vater als brav und ordentlick aescbildert. Die Geschworenen erkannten nach längerer Berathung aus Nicht schuldig, so dak ffreisprechuna erfolgte. Remscheid. Hier ermordete der Schuster Wasmuth, ein Trunkenbold, seine Frau, die ihm Schnapsgroschen verweigerte, durch Hammerschlage. Der Morder ist entflohen. Vvovlm Sessen-Nassau. E s ch w e g e. Bier Personen, welche sich auf einem Ausflüge in die Umaegend von Wanfried befanden, sind in der Dunleiyett von einer Felsklippe am Karnberae abaestürt. 5Zwei Männer blieben todt, die zwei sie begleitenden .Kmder sind verletzt. In der städtischen Badeanstalt ist der 47jäh mV t fW-fc rlge nammann Aleranoer ÄZever erFrankfurt a. M. Vtnfolne eines Herzschlagh starb her Gründer . mT fmy V . V mj der ylengen irklkviUlgen Feuerwehr, m. i ac or f lpaler nommanognl ver exulöseuer wehr, Herr Karl Ranft, im 61. Le bensjahre. S e r s f e l d. Eine 65iäbriae Witt we wurde in einem benachbarten Dorfe von einem unbekannten Manne auf einem Feldwege überfallen und in einem Kornfelde vergewaltigt. Die ssrau wurde dermaßen mißhandelt.daß t i n s fc. nrn i mt lie oaio daraus naro. cr Moroer itt entflohen. H i l d e r s. Hier hat vor einigen Tagen'. ein' Bursche seine Mutter zuerst erwürgt - und dann aufgehängt. Die. Mutter hatte 900 Mark auf der Spatkasse. wovyN der Sohn 5q Mark heimlich ' geholt jznd' yerjühelj hatte'. Wegen der hierüber erhälkeniy Bor würfe' hat der Unmensch die' schauer- , Y - ff I ' ' , ' ticye .A,yai siganaen. -- Yebpnken Sie, daß die Wiöconson Central Ban unbedinat das Zutrauen des Publikum besitzt, da sie bei Weitem die populärste n:i- nrt:... om:rL liimc $wittycu vyitugu, wiiwauitz, St. Paul. MinneavoliS und brm Nordwesten ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland. Dulutb und den Plätzen a Superior See angesehen nnro. Bedenken Sie ferner dak hi W!. conffn Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze' erreicht' afs irgend eine andere ZZznje im 'ordvesten, 'daß der Steifewagen feiuerauxgesistteklS qt'ni einer der anderen Linien. . p ffür weitere Auskunft alö. Katen. Routen, enden Sie sich an den nachfien Ticket Agenten oder an : ' . 2as. y orny en. .Pass. Agent, . Mlvaukee WiS.,

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Zweiten 2 Schläge, dritter Alarms Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgnvic?ed 3 Schlage, weniger Wasserdruck. - 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittags. . ft kS" Die ersten 12 Signale erden oll ständia auSaescblaaen. bei hen sak,. werden die Hundert, Zehner td Sin ömcrw eirrnnr gegen. WALL, STREET, -Um erfolgreich la Wall Girat tu ,erire. trere man nnserem .,errte. . St Syndikat bei. 100 HO rcL. bal Jahr leicht gemacht und ohne Risiko, f er lse rosptttuA n. Dail artet &UtT potkcsrei iugeschtSt. Beöe ReferenieÄ. ' ' SBeinrnan Ce 'r .EtöZ aad raiVrker, . Vroadwatz, i park. Speziffl Niedrige Raten VIAOUl? S-9UtO für die folgenden Zusammenkünste ; 5eague of American wheelmen Denver. 18. 18. Auau. Rmghts of psthias. a,,,ngron, D.S., im August. H. 2s. R. zu pittsburgh. '10. 15. September. - ' Telon 128S Nnterl: rie.' Mwv' ' ' . San .n p v i:? tctie$x nw, ZZz',-": ' V 1f" lf . l 11 r-1 i - .rrt AW, 1U LTJ 1U . .

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