Indiana Tribüne, Volume 17, Number 319, Indianapolis, Marion County, 8 August 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags. Die tZzliche .Tribüne' koftrt durch den Träge, kl Gent) per Koche, die Eonntägk.Trtbüne 5 3cnt3 per Woche. Beide zusammen 15 Cent oder U Sen: per Monat. Per Post ,uges.!St tn Vor utbezahlungperJahr. Ossice : No.-18 Süd Mbanä Str, ZniianapoliS, 3nd., 8. August 1894. Zunahme derLebenödauer. In unserer blasirten Zeit, die sich in pcsslmlitlscher Schwarzseherei mmde stens mit den letzten drei Jahrhunderten des alten Rom messen kann, thut es doppelt wohl, ab und zu auch einmal Stimmen aus einer anderen Tonart zu hören, Stimmen voll Lebensfreude und Besserungs Zuversicht, sowohl was das Einzelleben, als was die große menschliche Gesellschaft betrifft. Wie oft hat man uns gruseln gemacht mit Schilderungen, wie die Menschheit sich körperlich und moralisch immer mehr verschlechtere! Aber es fehlt auch nicht an gegentheiligen Hinweisen, die sich auf mindestens ebenso gute zahlenmätzige Belege stützen können, wie jene Bozemanniaden. Man hat in verschiedenen Culturländern darthun können, daft die Klaaen über die schreckliche Zunahme von Verbrechen auf einer-sehr einseitigen Anschauung der Dw.ae beruhen. Und auch die Langemachereien bezüglich sich immer mehr verringernder Lebenskraft der Menschheit" erscheinen bei nüchterner Betrachtung recht fragwürdig. Die Statistik, so lange sie so unvoll kommen ist, wie noch heutzutage, hat ja bekanntlich eine wächserne Nase, welche man leicht nach Belieben so .drehen kann. Jmmerhm lohnt es sich, auch den hoffnungsfreudigen Zahlenrechnern daö Wort zu aesen! In unserem Lande haben sich Wenige so eingehend mit der Frage beschäftigt. oö die Lebensdauer der Menschen in der modernen Zeit ab- oder zunehme, wie Dr. Roger S. Tracy. welcher in seiner profanen Eigenschaft Statistiker der New Yorker Sanitätsbehörde ist. Derselbe sagt neuerdings über diese sxrage, auf Grund eingehenden Studiums der Verhältnisse der alten und der neuen Welt: Ich wage kühnlich zu behaupten, daß bn Mensch der Zukunft nicht kürzere, sondern erheblich längere Zeit leben wird, als derjenige der Gegenwart, und daß er gesunder sein wird. Ein Blick auf die Erfabruncen der leisten 20 Jahre macht dies sehr wahrscheinlich. In diesem Zeitraume ist die durchschnittliche. Lebensdauer jedes menschlien Wesens um nahezu 18 Monate gestiegen, was in einer so kurzen Periode gewiß schon etwas heißen will. Dies trifft auf die Ver. Staaten und auf alle europäischen Länder, mit Ausahme vielleicht von Frankreich, zu. Es ist natürlich bis jetzt schwierig, eine genaue diesbezügliche Statistik zusamanzustellen. Aber in England wenigstens hat man ein ziemlich vollstän Viges öffentliches Zahlenmaterial, und die ungefähren Ergebnisse in anderen Ländern stehen damit meist in entschiedenem Einklang. In England betrug in dem Zeitraume von 1833 bis 1854 die durchschnittliche Lebensdauer 39.91 Jahre, während des Zeitraumes von 1871 bis 1880 dagegen 41.35 Jahre, was einen Gewinn von beinahe ändert l,alb Iahren bedeutet. Aeh.ilich steht das Verhältniß, wie gesagt, auch anderwärts, .und sobald die letzten Jahre zur Genüge überblickt werden können, wird sich auch da ein Fortschritt in der gleichen Richtung erlieben. In den Ver. Staaten lassen sich die dürftigen öffentlichen Berichte durch die Erfahrungen der Lebensversicherungs - Gesellschaften ergänzen und Nachfragen bei den bedeutenderen derselben bestätigen durchweg das Gesagte, obwohl der Gewinn in unserem Lande bis jetzt mehr . in der Durchdringung einer größeren Anzahl Kinderleben, als in der Verlängerung des Lebens der Erwachsenen besteht. Die Einflüsse der Humanitären Bestrcbungen unserer Zeit trotz aller ihnen entgegenstehenden Hindernisse , die in der Breite unk m her Tiefe 'zunehmenden Kenntnisse der natürlichen Gesundheitsgesetze und der Erfordernisse zur Verhinderung von Krankheiten sind denn dych nicht zu unterschaten! Auf diese Einflüsse hauptsächlich ist dieser erfreuliche Stand der Dinge zurückzuführen, und sie werden sich in Zukunft noch mehr geltend machen.' Es wäre auch traurig, wenn es anders Isaxtl CPU deS Missouri. Daß auch die Flüsse ihre unberechenbaren und oft gefährlichen Launen haden, ist feit Jahrhunderten vielfach zu Tage getreten,' und mehrere der größeren Ströme unseres Landes gehören zu den launenhaftesten unter der Sonne. Vom Mississippi, vom Missouri, , vom ?!io Grande und änderen amerikanischen Flüssen ist schon eine Menge diesbezüglicher Beispiele bekannt und in den Blättern besprochen worden. Eine der neuesten Illustrationen T)izu bietet dos Städtchen, oder vielmehr daö weiland Städtchen Winthrop, Mo., welches der Missouri, in seinem wirren Lauf daselbst, unterspült und völlig zu vertilgen auf dem besten Wege ist. Vor mehreren Monaten begann die Strömung etwa eine. Meile oberhalb dieses Städtchens in die Uferbank einzubringen. Doch nahm man-damals keinen besonderen Vermerk davon, und Niemand glaubte, da dieser neue Irrgang des Wassers jemals sich bis nach' IL'llithrop wenden werde. Aber das unufhörlicheEinstllrz'en von Erdreich.und' das plänkelnde Vordringen "des Wass.'rs dahinter, erzeugten endlich doch all gemeine Beunruhiauna. Der neue
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Settenstrom drang schließlich unmittelbar. nachdem Herzen des Städtchens und ein' Gebäude nach dem anderen wurde wackelig und stürzte in das Wasser! Ein Besucher des verderbengeweihten Ortes schildert neuerdings die Sachlage folgendermaßen: Was noch vor wenigen Monaten eine blühende Stadt von rund 3000 Bewohnern war, ist jetzt ein beinahe verlassenes Dorf. Reichlich zwei Drittel der Wohn- und Geschäftshäuser sind niedergerissen oder forttransportirt wor den. um sie vor dem erbarmungslosen Strom zu retten, welcher Alles fortreißt, was nicht zeitig entfernt wird. Wie gewöhnlich,ging denLeuten zu spät ein Licht über den Ernst der Lage auf, und sie konnten ihr dann nicht mehr wirksam begegnen. Ursprünglich gingen von dem Städtchen nach WinthropJnnction.vier. Eisenbahngeleise. ' Dii Bahngesellschaften haben, um ihr Eigenthum- zu retten,' gegen $30,0000 aufgewendet; aber schließlich mußten. alle.Gelelse,ausgerls' den Landleuten oberhalb desOrtes. noch schlimmer, ergangen denn diese konnten ihrliegendesigenthum'nich retten, und selbst 'wenn der'Flußwleder seines birigen 1 Lauf einnehmen -und das Land - zurückgeben" sollte, '.soX ist das Unheil - nicht' sobald' zu überwinden. Neues über WlNenöhellunfZ. -' ' ' In einem .amerikanischen Magazin findet sich, auZ der Feder eines -Ärz tes, ein interessanter- und anregender psycholoaischer"Beitrag, welcher, ohne auf erschöpfende -'-Behandlung )Au spruch zu machen, attjgnetist, über gewisse, in neuester Zeit wieder 'viel be-' sprochene Fraaen, besonders über .gewisse Erscheinungen des Hypnolismus" und der sogenannten Heihmgen durch den Willen" (oder, wie Kant sagen würde, durch das G:müth) noch einiges Licht zu verbreiten. Man hat sagt der Verfasser in den Ausscheidungen aus den Körpern von Personen, welche anerka?.ntermaßen an gewissen Formen dcs Wahnsinns litten oder leiden, bei neuerlichen Untersuchungen und chemischen Analysen bestimmte Stoffe entdeckt, für die man einstweilen den ftamen Eiwelßgifte gewählt hat. Versuche mit solchen Giften an niederen Thieren sowie auch an Menschen haben dieselben als thatsächlich giftig für das Nervensystem erwiesen. Diese Entdeckung kann einen entschieden positiven Werth haben. Man ist zu der Frage berechtigt: Wenn ein gestörter Geisteszustand die Bilduna von Stoffen, welche der Gesundheit Eintrag thun, innerhalb deö OrganiSmus verursachen kann, weshalb sollte dann nicht ein gesunder Geisteszustand in derselben Weise gewisse gesundheitösörderliche, die Er-nährungs-und Assimilirungsprocesse unseres Systems begünstigende Stoffe hervorbringen können? Daß' wir auf diese Stosse noch nicht sozusagen die Hand legen können, thut nichts zur Sache; das können wir auch mit unzähligen anderen Dingen nicht, die wir bis jetzt nur in ihren Wirkungen kennen.vor Allem mit dem Atom an und für sich! Die wissenschaftliche Zulässigkeit des Gedankens geht jedenfalls schon auö dem Obigen hervor. SolcheSubstanzen können sehr wohl als die stofflichen Träger der Kräfte angenommen werden, welche bei Hei lungen durch die Macht deö Willis. soweit solche Fälle überhaupt genügend beglaubigt sind sowie bei Behandlungen aus hypnotischem Wee und in verwandten Gebieten in Thätigkeit treten mögen. Es ist an di:ser Annahme durchaus nichts Unwissenschaftliches oder . den Gesetzen der Phy-siologie-Widersprechendes; es handelt sich dabei einfach um die Möglichkeit, durch unseren Willen oder durch Suggestion (also durch die, den Impuls gebende' Macht eines fremden Willens, der vollständig zu unserem . eigenen werden kann) jenes unberührbare und unmeßbare Ding, die Lebenskraft, auszulösen, auf in leidendes Gli.'d zu richten und dessen Heilung zu fördern. Für diese Möglichkeit aber liefert die vorerwähnte Thatsache' einen negativen, unmittelbaren Anhalt.' Denn sollte der Kranke ein Etwas haben, wofür dem. Gesunden nichts Entsprechendes zu Gebote steht und zur Wirkung gebracht werden kann? -Das erscheint als eine -wider-sinnige Annahme'zumal wenn es 'sich um geistige 'Krankheit und Gesundheit handelt. Zudem weiß die Physiologie bis jetzt noch wenig über die eigentlichen Ernährungspröcesse unseres Systems und Alles,' was damit zusammenh'ängk.und wir kennen unsere inneren Triebkraft? und ihre stofflichen Organe und Wege erst zum Theil. Wir brauchen uns also in dieser Hinsicht noch lange nicht die Welt mit Brettern -zu vernageln; vielmehr'hat die Forschung und 5)ypothese noch sehr weiten Spielraum! Von der Schieser-Jndustrie. In unserem Lande aebört das R3r dern und Verarbeiten des Tbonsckiefers zu den Industrien, welch dem allgemeinen Publikum am wenigsten bekannt sind. Dies kommt infach daher, daß sich der Thonschiefer nur in wenigen Gegenden der Ver. Staaten vorfindet, so vielfach er auch bedurft wird. Die Hauvt - Förderunasvläke für den Tbonsckiefer lieaen bei unö im oberen Neuengland sowie auch im östlichen Vennjylvanien. unter den vielen Spielarten dieses Schiefer? ist in Amerika der sogenannte Ottrelith-Schiefer am meisten vertreten, doch kommt auch eine Mischaattuncr Käufia vor. die sieb vielseitig zu geschäftlichen Zwecken verwenden laßt. Man holt den Tbonsckiefer nicbt auS Schachten an die Erdoberfläche, sondern rn.i :i. m. ic a c.. ign mimiiiciuar aus grykku
sen werden, damit -nichts ZIlles verloren, ging. So schwer X die" Bürger ."von Winthrop aelitten haben; so ist 'es' doch
(rrtiucycrft, wo er in gewaltigen BIZüen losgesprengi und dann mittels Dampfbetriebes heraufgezogen wird; darauf nehmen ihn andere Arbeiter in Empfang und verkleinern ihn. DaS ist auch eine Kunst,' zu welcher , besondere Erfahrung gehört. ' ' Sie schneiden in das eine Ende jedes Blockes eine Kerbe, nehmen alsdann einen Meißel und einen Holzschlägel, hauen darauf los, und sie verstehen eS, die Schieferblöcke in fast jeder ihnen be. liebenden Richtung zu zerspalten, ohne besonderes Prüfen und Tasten; denn sie kennen genau die Structur des Schiefers, mit welchem sie zu thun ha ben. Wenn man einen solchen Block aufmerksam betrachtet, so sieht man ihn von gewissen feinen Haarlinien durchlogen, und an solchen entlang fallen die Theile immer auseinander. Die kleineren Stücke, die sich dabei bilden, werden wiederum von einer anderen Abtheilung Arbeiter in Angriff genommen und besonders für Dachschiefer zu Tafeln geschnitten. Dies geschieht mit einem großen, an ein KittMesser erinnernden, aber viel umfangreicheren Instrument mit langer Klinge, und fremde Zuschauer können sich nicht genua darüber wundern, daß die Arbeiter niemals ein Stück zerbrehen. und daß sie so dünne Blätter erzielen können. Je nach Bedürfniß kLnsen sie eine große Tafel von nur einem Zoll Dicke 32 Mal ohne Unfall spalten. Gewöhnlich aber spalten sie die Stücke seck?Zkbntheilig. Diese Theilchen werben dann mittels einer Maschine vier:ckig zurechtgeschnitten. Es ist nicht schwer, Zutritt in die ördlöcher zu erlangen, aus denen der Schiefer herauskommt, und deren inanche 200 Fuß tief sind; aber der Aufenthalt daselbst ist in mancher Hinsicht für Unerfahrene gefährlicher, als ver in Kohlengruben, und der mittels :ines bloßen Strickes vorzunehmende Zlbstieg und Aufstieg ist auch nichts weniger, als gemüthlich! Neuaierige thun daher besser, sich solche Löcher blos schildern zu lassen. Schauen ist nicht immer besser, als glauben! Ueberall, wo e3 Thonschiefer-Gruben zibt, findet man eine bedeutende Antatst, Walifer.so auch in den Gruben bei Langor, Pa., und in den Neuengland Staaten. Denn auS Wales kommen die öesten und erfahrensten Arbeiter in die fern Fach, denn bei ihnen hat sich dieses Handwerk vom Vater auf den Sohn vererbt. Es gibt in Wales sogar ganze Ansiedelungen, deren einzigen Unterhalt dieses Geschäft bildet. Dorado, die Zauberstadt.
Wundervolle Märchenwelt. tttli' aus tn der alttn Pracht !" So oft man auch noch die Bezeichnung El Dorado in bildlichem Sinne hört und liest, ist doch daö Andenken dieser Wunderstadt fast völlig aus der Erinnerung der Menschen geschwunden. Nur in vergilbten alten Berichten über südamerikanische Forschungen veraanaenerZeitalter lebt sie noch fort; aber die dortigen Angaben über El Dorado sind so phantastischer Art, datz der moderne Geschichtsforscher gewöhnlich nur mit einem überlegenen Lächeln über sie rnnweaaekt. " Einst war es freilich ganz anderLÜ ener nordöstliche Theil Südamerikas, welcher, nach dem Namen eines alten Kanbenstammes, Guayana genannt wird und zum großen Theil noch heute unbekannt ist. war Jahrhunoerie lang ein Lieblingssitz der - romantischsten geographischen . - Wundergeschichten, welche zum Theil sehr ernst genommen wurden, und der Ruf seiner prächtigen Fabelstadt Dorado, des großen SeeS von Varima und anderer die Pyanta sie anfeuernder Dinge veranlaßte viele abenteuerliche und kühne Unterney mungen, unter denen diejenigen" von Nikolaus Federmann und Sir' Walter Raleiqh erwähnt seien. Doch wollte eZ nicht gelingen, Dorado zu entdecken. Sind jene romantischen Erzählungen von Spaniern und Engländern ohne allen thatsächlichen Hintergrund, wie eS z. B. die Sagen über eine noch heute bestehende ßeheimnißvolle Goldstadt in einem tiefen, unzugänglichen Thal Arizonas zu sein scheinen? Keineswegs. , Man muß sie nur verstehen, und diesem 'Verständniß bringt ' uns eine neuerliche Beobachtung eines ämerikanischen Reisenden näher. Jene Ueberlieferungen erzählen, daß Dorado ' eine große, in orientalischer Pracht aus Gold erbaute Stadt sei, welche von einer den Küsten-Jndia-nern weit überlegenen, in allen Künsten und Wissenschaften der alten Welt und auch in den mystischen' Künsten deS Orients bewanderten Menschenrasse bewohnt werde. Die Einwohner aber so erzählte man , weiter -7-scheuten allen Verkehr mit der auswärtigen Welt und verständen es, durch ihre Zauberkünste alle Eindringungs" lustige fernzuhalten. Daher sehe zwar manchmal ein Reisender die Stadt von ferne erglänzen, mit hohen Thürmen, schimmernden Domen u. s. w.; aber sobald er sich' ihr zu nähern versuche, entschwinde sie ihm auf geheimnißvolle Weise. Vor einiger Zeit durchstreifte nun ein amerikanischer Reisender und Pflanzenfreund die Wildnisse von Guayana, um Orchideen zu'.sammesn'.' Während seines Aufenthaltes beiiden indianischen. Eingeborenen von Quatata, einer hochgelegenen . Ansiedlung, von der aus man den 'erwähnten See von Parima überschaut, - wie er in Wirklichkeit (zu gewöhnlichen . Zeiten) ist, hörte ex au? dem. Munde der Eingeborenen eine Geschichte, welche jene alten Traditionen vollkommen zu erklären schien. Sie svracken tbm von der Bilder-I stadf, einer großartigen L u f t s p i eq e l u n g, welche mitten in der Regensaison über diesem See m frllhttMorgendämmerung 'erscheine. Die Sage tnteresstrte ihn dermaßen, daß -er 'sich' entschloßt hier die Regenzeit, die ohnedies mchj. mtht weit entfernt war, abzuwarten und ' mjj eigenen Augen zu leben, was sich den NösuntenVljchey
bieten sollte. Doch lassen wir ihn das Weitere selbst erzählen: Die ersehnte Stunde war gekom men. Die zahllosen kleinen Strömchen, welch? durch die tropische, mit Wald- und Busch-Jnselchen besetzte Grasflur unterhalb der Anhöhe von
Quatata rieseln, waren, gewaltig an geschwellt durch das Regenwasser von den Gebirgen, mit dem Parlmas zu einer riesigen Wassermasse zusammen aelaufen, deren trübe Fluthen langsam wogten. Hier hatte ich Sir Walter Raleighs Salzwasser-See, dem Kaspischen Meer vergleichbar , an welchem die geheimnißvolle alte Stadt liegen sollte, naturgetreu vor mir. Klopfenden Herzens harrte ich nun der weiteren Entwickelung der Dinge. Lanqsam hob sich der. nächtliche Nebkl, durch dessen Falten das Dämmerlicht strömte, und bald verortitete der rosige Schimmer des Sonnenaufgangs ein immer zauberischer werdendes Farbenspiel am Himmel und an der im Westen, über, den Bergen, lagern den Wolkenbank. Die Bergspiben und ihre schimmern den Kämme erheben sich aus der Wol kendecke, die sich immer mehr in Aether auflöste oder zurückwich und jetzt nur noch wie ein welter Kranz zarter weißer Schneekronen die hohen Gipfel umgab. Ich wandte meine Blicke ein wenig zur Seite, da sah ich Etwas, das mir einen lauten, wenn auch von keinem Ohr geHorten Schrei des Ent zückens und Staunens entlockte, obwohl ich doch nicht ganz unvorbereitet auf dieses Schauspiel gewesen war! Am gegenüberliegenden Ufer des Sees erschien daS denkbar natürlichste Bild einer gewaltigen und herrlichen Stadt. Die Illusion war' eine so vollkommene in allen Einzelheiten, wie sie nur irgend aus der Welt zu erschei nen pflegt. Ich hätte ebensogut z. B. die Stadt New yoxl von der Spitze der Bartholdl'schen Frelheltsstatue aus vor mir haben können. Wenigstens war das Bild ebenso, reallst isch, aber freilich ungleich großartiger! Es war daS Bild einer ideal schönen - Großstadt orientalischen Stiles, mit Kuppeln, Spitzthürmen, Minarets. und diese und andere Prachtbauten waren alle von einem goldigen Schimmer Überflossen. Die Stadt war von hochragenden Mauern umgeben, die ihrerseits Thürme und Zinnen hatten, und die Grundmauern erglänzten granitgrau. Es war, als ob man dies AlleS durch Glas und bei künstlichem Licht betrachtete, und auch eine leichte schwankende Bewegung ertnnerte daran. (Durch einen Feldstecher hindurch konnte ich jedoch nichts sehen. ' als Wolkenbänke, Berghöhen und in der Sonne funkelnde Wasserfälle.) ' Bald wurde die Wunderstadt blasser, unbestimmter und verschwand enzlich. Kein Zweifel, ich hatte das Glück gehabt, daS Dorado des Columbischen Zeitalters zu schauen! Vom Jnlanve. Eol. William Allen Hunt key Silloway, der einstmals dem Prä sidenten Lincoln daS Leben rettete, ein Mann von sechsundsiebzig Jahren, be wohnt unter höchst bedrängten Ver Hältnissen mit seiner ebenfalls hochbe jährten Frau ein Zimmer in einem Bostoner Kosthause und hat sich letzt in Washington auf Grund seiner im Kriege erlittenen Wunden um eine Pension beworben, aber die Bewilligung des Gesuchs ist noch in der Schwebe. Die Rettung Lincolns durch Silloway fand im Jahre 1863 statt. Der Prä sident befand sich auf der Rückkehr von City Pomt aus dem Dampfer Brooks, als bei Tabacco Point eine Batterie der Conföderirten auf den Dampfer Feuer eröffnete und eine Kugel das Steuerru der traf. ' Der Dampfer hielt an und begann steuerloS dahin zu treiben. Auf dem vlrainlfchen Ufer wurden bereits Vorbereitungen zur- Gefangennahme dcs Präsidenten getroffen, als Smo way ihn in einem mit Freiwilligen bemannten Boote ohne weitere Fahr lichkeit an daS fntgegengesetzte Ufer schaffte. : Frau Käthe Meyer in Brooklyn war - achwnddreißig Jahre alt und Mutter von sechs Kindern, von denen das älteste zehn Jahre zahlt.wah rend das jüngste vor vier Wochen ge boren wurde, als der Vater, ein armer Arbeiter, gerade der Auszehrung erle gen' war. Die letzte Hinterlassenschaft ihres Mannes waren das Kind, wel ches neben demSterbebette geboren war, und Elend, Noth und Kummer. Die Leiche ' wurde begraben, und für die kranke und unglückliche Wöchnerin be gannen nun .schwere Tage der Noth T f. unö omeren orae. zer grimme yun ger .klopfte an die Thür des ärmlichen HauseS, in welchem Mutter und Kinder sich nach Nahrung sehnten. Mildthätige Nachbarn der nothleidenden Fami lit nähmen sich derselben an. aber, die Leute ! jenes armen Stadttheils, der früher den bezeichnenden Namen Two Cents . Ground" führte, besitzen wohl das Herz, jedoch nicht die Börse des Philanthropen. Die Noth der unglücklichen Frau und ihrer Kinder steigertr sich von Tag zu Tage. Frau Meyer, der auch der Gram um den Verlust des Gatten am Herzen nagte, wurde, immer verzweifelter. Sie glaubte rr . r 1 ' lyre inoer ren. er verorgi, wenn it die Augen für immer geschlossen haben würde, denn kinderreichen armen Wittwen wird die Ernährung der Kleinen fast zur Unmöglichkeit gemacht. Krank und elend, griff sie an einem der letzten Frühmorgen' zu einer ' doppelläufigen Schrotflinte; sie konnte die Rufe nach Brod, durch die ihre Kinder sie am früben Morgen : schon aus unruhigem Hchfßmmer geweckt hatten, nicht länger ertragen, , Dex Hahn war bald ge spannt, daS heftig schlagende MutterHerz befunden und der laute Knall eineS Schusses, den die Unglückliche mit Hilfe, der großen Zehe abgefeuert, hatte, mischte. sich in das Klagen und Äimmern' der Kinder. . Das Herz, - unter dem sie getragen-worden,-war durch bohrt und haste M immer, aufachöxt"
zu schlagen. Nachbarn Und Polizisten kamen hinzu und besichtigten die Todte. Helfen konnten sie ihr nicht, aber der weinenden Kinder nahmen sie sich an. die Niemand haben, der für sie sorgt und sie liebt.
benöemim I a y r e iööo er folgten Tode William H. Vanderbilts lebt dessen Wittwe Mary Louise Van derbilt in stiller Zurückgezogenheit und vermeidet es sorgfältig in irgend welche Beziehung zu der Öffentlichkeit zu tre ten. Niemand mit Ausnahme ihrer Verwandten und ihrer Freunde hört von ihr und besucht sie. Im Allgemeinen wird angenommen, daß ihr Leben von fleißigen Kirchengängen abgesehen in bequemer Muße und Unthätigkeit verfließt, und doch ist dem ganz und gar nicht so, vielmehr ist sie trotz ihreZ Sohnes Cornelius wahrscheinlich das thätigste Mitglied der ganzen Familie. Sie bewohnt einen Theil des alten Familienhauses an der 57. Straße und 5. Avenue in New York und führt dort einen schlicht eingerichteten Haushalt, so daß zur Deckung der Unkosten ein sehr geringer Theil ihres Einkommens hinreicht. Dieses alte Haus ist aber neben dem Hauptquartiere der Charity Organisation Society" der lebhafteste Mittelpunkt aller WohlthätigkeitsBestrebungen in New Fork. An jedem Morgen, sobald Frau Vanderbilt sich zum Empfange von Besuchern angekleidet hat, kann man eine Menge Leute das Haus von der 51. Straße aus be treten oder verlassen sehen: sie bilden nur einen Theil der Schützlinge der Frau Vanderbilt und zwar demenigen. den man wissen lassen muß, wer seine Wohlthäterin ist. Kurz nach ihres Gatten Tode orgamsirte Frau Vander bilt, die stets sehr viel für die Armen gethan hatte, ein ausgebreitetes Wohl thätigkeitssystem. welchem der bei Wei tem größere Theil ihres Einkommens zuflietzt. Zunächst stellte sie einen wohlbezahlten Armenvater an, der unier ihrer Oberleitung die Armenpflege zu besorgen hat, verbot ihm aber streng u gend Jemand zu sagen, wer er ist und was er treibt. Unter ihm stehen verschiedene geringer besoldete Unteragenten, welche an ihn zu " berichten haben. Auch die Personen dieser Agenten bler ben in Dunkel gehüllt. Frau Vander bilt hat eine entschiedene Abneigung gegen die Öffentlichkeit und wünscht außerdem aber nicht von der Wohltha ten Unwürdigen belästigt zu werden In der ganzen Vanderbilt schen Fami lie gilt es grundsätzlich als Regel, Bett lern kein Almosen zu geben, und Frau Vanderbilt huldigt ebenfalls diesem Grundsatze, sendet aber ihre Vertrauensmanner aus, um nach den Armen. Kranken und Hilflosen zu sehen und deren Lage sorgfältig zu untersuchen, ohne daß diese wissen, was im Werke ist. Daraus erstatten die Vertrauensmänner ihrem Vorgesetzten Bericht und dieser bespricht die Sache mit Frau Vanderbilt. Wenn aber der Fall dringlich ist, geht er selbst, um nach demselben zu sehen. Oft kann auch Frau Vanderbilt Hilfe spendend in den Hütten der Armen und Nothleidenden gesehen werden, ohne daß diese er fahren, wer ihre Retterin in der Noth ist. Diese Ausübung der Wohlthätig seit nimmt fast die ganze Zeit der edlen .rau in Anspruch und oft arbeitet sie vorn frühen Morgen bis in die späte tocht. Der größte Theil ihres Geldes .oird zur Bezahlung der Wohnungs.liiethe Armer verwendet. In dieser !?Zeise sott Frau Vanderbilt im vorigen 'Linier sür das Obdach von nahezu eintausend Menschen gesorgt haben. Sie hält streng darauf, daß ihr wohlihätiges Walten in Geheimniß gehüllt bleibt und läßt alle solche, welche zufällia den Namen lyrer Wohlthäterin er fahren, auffordern, ihn geheim zu halten, widrigenfalls sie fernerer Wohlthatcn verlustig gehen wurden. . ,, , Vom Auslande. Ist es beleidigend, von Jemandem zu behaupten, er sei Freimaurer? Diese Frage würde' dieser Tage von dem preumschen Amtsge richt zu Sögel im bejahenden Sinne entschieden. Als Klager ' erschien der beeidigte Auktionator W., der Don cinem Konkurrenten dadurch, sich belei digt und in seinem Erwerb geschädigt glaubte, weil der Verklagte von ihm behauptet habe, ex sei Freimaurer. Die umfassende - Bewnsaufnahme ' ergab, daß Kläger nicht zu den Freimaurern gehört, und daß die Verbreitung dieser Thatsache ihn in den Augen der latho lischen Bevölkerung herabsetzen und be leidigen mußte. ' Als Sachverständiger erschien der Dom-Capltular P., der ungefähr Folgendes ausführte: Ueberhaupt disfamirend kann eine solehe Behauptung nicht sein, weil es außer den Katholiken keinem Mitgliese einer anderen Eonfession verboten ist, Freimaurer zu werden und zu sein, aber speziell für Katholiken sei dieselbe disfamirend, da die Kirche nicht' allelrz die Zugehörigkeit - zum FreimaurerOrden streng untersagt,' sondern auch, wenn solche notorisch ist 'und zugestanden wird, mit 'Ausschluß von den Sakramenten verpönt. Die Confessionsgenossen betrachten demgemäß. Jemanden, der sich den Schein gibt, als Katholik Freimaurer zu sein, mit Abscheu und Mißtrauen.' Das Gericht verurtheilte den Urheber der Behäuptung zu einer Geldstrafe und - in .' die Kosten. Ein grauenhaftes Verbrechen wurde jüngst in Kumrowitz bei Brünn verübt. Die Gattin des Bremsers Matouschek sperrte sich .'in einem Anfall von Wahnsinn, mit ihren drei Kindern, einem ' Knaben von dreiein halb Jahren, einem Mädchen, von .über einem Jahre und einem Säugling von zwei Monaten in der Wohnung ein, erdrosselte die drei Kinder und brächte denselben außerdem ' Stiche miteinem Schusterkneip bei. Wie ein dem Tode durch einkff Zufall, entgangenes viertes Kind der ' Matouschek, die vierjährige Antönia, - die beim Fenster stand unh 11 fit . - t t: vles muaniay, angao yane vie mm ter. dem- Ssualin den Schufterkneiv
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Verrenkungen. Herr Charles Eberhard, MarketStraße, Lancaster, Pa., schreibt: Ich litt in Folge eines verrenktenFußeS die heftigsten Scbmerzen. St. JakobS Oel linderte die Sckmeen nark bfr Mftn Anwendung und heilte mich in kurzer I Qeit toiTsflnMA 3 U tj - Verletzungen. Ich verletzte mir den Rücken, schreibt Herr Charles I. Heöley. Syracuse. N. 2s., und war nicht im Stande zu liegen, mußte sechs Wochen im Stuhle aufrecht sitzen. St. Jakobö Oel heilte H ! ma) vauerny. irieocn. Hieraus eryangre lia) va Frau in. d'er Küche. Matouschek fuhr, während in seiner Wohnung die Frau die Kinder hinmordete, als Bremse? auf dem gegen Mährisch-Trübau derkehrenden Gütereilzuge und wurde telegraphisch nach Hause berufen. Er fand daheim vier Leichen. DerinFreiburgansässige Fabrikant I. Fluß erhielt vor einigen Tagen einen in Wien aufgegebenen Brief durch die Post zugestellt, in welchem er aufgefordert wurde, sogleich unter Chiffre I. D. 43" 3000 Gulden zu senden, da sonst sein Leben in Gefahr stehe. Unterfertigt war das Schreiben mit 43. anarch. Geheimbund". Herr Fluß sendete den Drohbrief mit einem Schreiben an die Wiener Polizeidirektion, deren Erhebungen zu der Verhaftung des Schwindlers führten. Ein Dienstmann fand sich nämlich ein und fragte einige Tage später, ob nicht ein Schreiben unter der früher bezeichneten Chiffre erliege. Herr Fluß hatte thatsächlich einen solchen Brief, selbstverständlich ohne Inhalt, nach Wien gesendet. Das Schreiben wurde dem Dienstmanne ausaefolgt, welcher es einem jungen Manne, der auf der Straße die Antwort abwartete, überbrachte. Der junge Mann wurde von Detectivs sestaenom men und in das Sicherheitsbureau der Polizeidirektion gebracht. Seine Identität wurde bald mit einem ehe maliaen 26 Jahre alten Commis des Herrn Fluß, Namens Emil Kohn, zu Waag'Bistritz in Ungarn gebürtig, etgetellt. Bekanntlick ist beider neuerlich eingeleiteten Reinigung der deutschen 'Sprache - von Fremdwörtern r t Ort r r ' v- c nii auaz oer nerjua? gemaazk woroen,nan des Ausdruckes .Redakteur" daö neubildete - Wort .Schriftleiter" ein,uführen. Dieses Wort entspricht aber mcyt oem Äexte der verjcyieoenen deut schen Prekaesede. m denen stets nur von einem verantwortlichen Redak teur- die, Rede ist. Diese willkürliche Abänderung des preßgesetzllchen Wort lautes hatte iunast m Preuken eine Strafe zur Folge. Der Herausgeber des Wochenblattes für die Kreise Neu. liaivensteoen, lsaroeiegen uns Ml - i. . M . c r l tm mirttedt erkielt namll folaenden .Sirasbikbl': Auf den Antrag bet könialichen Staatsanwaltschaft wird gegen ie wegen oer Veiuzuioigung, . i rr . r. in No. 63 des ?labraanaes 1894 oe von Ihnen gedruckten und verlegten Wochenblattes sür die Kreise Neubal densleben, Gardeleaen und Wolmirstedt sich als verantwortlicher Schrift leitet" bezeichnet zu haben, während Sie verpflichtet gewesen waren. den Cf r i. rv l Äusorua .veranlworlilWer ineoai teur" zu gebrauchen (Uebertretuna ge gen die Paragraphen 7 und 19 des Reichs-PreKaesetzes vom 7. Mai 1874). eine der königlichen Staats lasse gebührende Geldstrafe' von drei Mark und, un ffalle diese nicht beige trieben werden kann, eine Haftstraft von emem Tag festgesevt. & m t 4U9 oaai rotio at meldet, daß der vensionirte Marine Pfarrer Johann Fajdiga, der seit emem Monat spurlos verschwunden war. bei Moste nabe Laiback als Leicke aus dem Laibachflusse gezogen worden tu. Ble losort an Urt und Stelle entsendete ' Commission constatirte, daß Pfarrer Mdiga durch einen Schlag r-c..T-i-r r ;"". m aus ' ven ops gklvoiel, teiner aar? schaft beraubt . (er pflegte stets einen größeren . Betrag' mitzunehmen) und dann in' den LaibackfluK ' aeworken wurde. Dies ist dort in kürzer Zeit der. dritte Fall, daß wohlhabende Per sonen Opzer von Verbrechen geworden sind, ohne daß es tro. der eifrigsten Nachforschungen gelungen wäre,, den Thätern'auf die Spur zu kommen,was unter der Bevölkerung begreifliche .lusreguna verurwcdt. I o f e f i n e v o n W e r t h e im ein. eine in llterarlsmen und ku' ttlerien Kreisen vielfach bekannte Dame, c nrn i . toaion ven clllelvunll ver aeliaen Lewcauna WienS bildete, und in 'ren Hause auch Baizernfeld sewe Au- . s.sc, in in .s.Xksi r?ö cyc "vpf wvnvvviiiy,(o )uytt .t, geworden. Bedenken Sie, daß die WiSconson Central Babn un bedingt, daö Zutrauen deö Publikum besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Vt. Paul, ZvttnneapouS und dem Nordwesien ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, MNwaulee. l bland. Vulutb und den Plätze,:' am Superior See angesehen mro. Bedenken Sie ferner dak die Wi consin . Central die bedeutendsten Punkte m Wlöconfin berührt mehr GescbäftS- - ix t :-.-v ' ' i I viut kr.. uiP itnu eine unsere a::. va.-r. iui( iu vvuvvw(iii, vup VCl WÜClC 1 ...l.n..ll.l r U" l"" I iU0 lökno mer oer anoeren mren. ftür weitere Auskunft als. Raten. SiÄÄ im u' at - rn c - sv rv - m w 3a. C. Pond, Gen. Pass. Aaent. Milwaukee Wi. in -Miersöaumvfeifen. Ianat htiii M Pfeifen. Ciaarrensviten :e.. bei Wm.
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Quetschungen. Ich batte mir den Daumen stark gequetscht, schreibt Herr P. O.Boylcö, Oberltn. Kan.. und nicktö brachte Linderung der Schmerzen, bis ich St. Jakobs Oel anwandte, welches in kux zer Zeit voüstandige Heilung braüte. Neuralgie. Herr Julius Sbarnak, 97 Burlinö Str., Chicago, Jlls., schreibt: Meine Frau und mein Schwieg-rvater litten seit Jahren an neuralgischen Schmerzen, wurden jedoch 'durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel vollständig fiebern r. Wsaner. u r Office: Z?o. 60 Sol Shio Str. Ofkike.S!uuden Uhr Skchmittap. 9--:j Uhr srttg. -4 ohnvkg: S,z,ss;sh Bak b. Ttllpio SiZ. 0. II. 8. CUMEraiUM i&SKrswstsi! pre4(lunfcen in sein Wohnung 7-8 Uhr Borm.. li Uhr Natm. Spreckstuvden in skiner Office: 10 n Uhr orm., 23 Uhr Nachm. und 78 Uhr Abends. Sonntags nur Bormittags Svrechstunden. Televbone 131. Dr.- I. A. Sutcliffe, teaftiet sich aukschlteöttch mit vundZrztttche älln und mit esckiechtk. und Nrittkrankkktten. . SS Ost z?!arkkt Strafte. Dfflcs.Staatf n : lii ia Udr Vorm. , lit 8 aT schal, teantsej au;eowKea. Xle he 41. Dr.C. N. Schaefer, SZpzt und Chirurg. No. 430 Madison Avenue, nahe Monis Str. Sprechstunden : 8-4:80 Uhr Morgen. 2-4 tlhr luna.umg, iv ucr isenö. Telrddo 8. E. (Stoerte. K7Vitls& rkt siT "N" OU9w " So. 8z Nord Pen'sy'.danw Str. as trd f ?L?tsch a-rk?s?dt. Dr. GurSbürdt. w Veulscher Ant. Offtee und Wohnung: Sv. 382 Süd Merldian Str. Osflre-Stunden : 8 bis Uhr r. Z dii Uhr Nachm. 7M8tthr:,M. e,sn,ag 9 ormittse. Telrdiisa 280. s r. I . Zs u y ! e r. iK, ffe" 'jr jmx) -.c... . . lon m5.. r,. 120 0,1 McEarty Straße I jÜMlCC - lS?f'?LV&' Sprechstunde in der cf?e: 9-:a ukr Bar . I und 4 ö Hur Nackn, Trfrnfin 1Ln Sprechstunden: Sonntag? nur Vormittag?. CUAS, N. MUELLER, D e u t s lll e 2 b I i h C f t v m uy v -a v v 1 , c. Nzchsolzer von W. 28. Ek?tt. 667 Birgkniu zSvsnus. Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nscktalocke an der &titntbürt. fRtttntt Taa und Nacht rafZttia aefüllt. ttrkte bttkterua. Dr. PPAPF, OfP: 134 Nrd Pennsylvania ete slf H r ?)llnlllll hfln i llfiv 7. Ofsikk'Stunden von li Uhr achm. No. 425 Madison Avenue. Stunden von i0 11 Uhr Vor. Wohnung: I? N.laoa?l.iftr...SZeBe7monrftr. eta - - Tttttion ü,flcc euon . j Wohnnna I AN IDEAL FAMlLY MEDICINE! Vnv T iH I '.o.t Iam. IIIIIaii.iim. I Vvmnitxion. wnenie iireta and 01 disordera ot the Eloxuach. lilWand T)-w. I m iieftoftcae. i;nwi7uion. nao. RIDANC VAPtll r Iilt inintlT! nrnnimlw Vartctr dieation followa tbeii um Bold 5 h HmMriitfa ant hvni ; riaidUiks. PackafireU bozee). $L .1Mr,1 .,UMM tw HrncnHirfa rr aont hvTnaiT VU-r 1 mvm irv Dau'uiwMjuimi WDAXTki iiiruiiif v. v . macs . iiLi .n m. v s. lj . vf xi v w lorei i MMIWMI 3SZSSSSSSZ'SS3nSSZSiS2S2SZS2S g OHDE TRIEO, ÄLWAYS USED. ö . 8 8 ru B fu , tt 1 Seeotin. CLtAntin aa Petrnmxo 1 SAR FDCTURES, DRAIN: BOARDS H AND Alt ' jd Tin, zinc oraso coppor, riickoi ona au Kitcnen end Plated Utensils. CtslSSiA'oodt Morblo Por celoln, Etc. CEORCE WM HOFFMAN - f o! KuuSetarr tn& ProprUtar. 298 CatWaminton Sr Imoiamaoii. i n ; IHc BAR-wcPEHS : FS EfiD. 'JV. v".,'-.-.-.T.vt.v r, rjjgseScsHüü-: - cT(ac .. .Tiat .-.c. um N,??, ; vf-... 1 ' -r-vfc 25 dtnit der Vfuüd viuo. TT sTW A T f 9 et " s - o Damdf Teppich Reinigungsanstalt Ecke St. Clairstr. Tanal. Teppiche prompt gereinigt, wieder wie neu hergerichtet und gelegt auf kurze Nottz hin. Teppiche erden reperirt und obne n&tiar aht angeftScktlt. Teppich, eae tot: fl&tr tnzkpaekt.
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