Indiana Tribüne, Volume 17, Number 317, Indianapolis, Marion County, 6 August 1894 — Page 2

Cftg$Sgfggag5afiSigE,e

Zndiana Srwiwe. Erscheint Täglich nnd OonntagS. XU tägliche tridüce" lostet durch den Tröge, liarctl per oche. die EsnntagiTrtbüne- 5 ?entl per Woche. Beide zusasmen IS Senk? ode Cent perVlonat. Per PofiugeschiSt w Lor utbkjahlung tfper Jahr. vssiee :No. 18 Cüd Alabaa Str Zndianapoliö, Ind., 6 August 1894. Lluf iner internationalen Kneip Tour. Ueber den kosmopolitischen CharsZ. ker der New Yorker Restaurants ist viel geschrieben worden. Dieselben bieten in der That dein Besucher eine ungewohnliche Varietät von Speisen und gewähren einen interessanten Einblick in die Lebensweise der Polyglotten Bevölkerung des sündigen Gotham. Interessantere' Erfahrungen kann aber der Wißbegierige auf einer internationalen Kneiptour inachen, auf welcher er die curiosesten Getränke auZ allen nur denkbaren Ländern zu kosten Gelegenheit hat, abgesehen von den iniportirten feinen Weinen. Bieren und Liqueuren. Wer sich an einem Glase Pulque und Mescal delectiren will, findet dazu Gelegenheit in der Whitehall Straße und im Tenderloin - District. Beides sind mexikanische Getränke, welche die Jncas lange vor Pizarro's und Cortez' Rti ten tranken. Pulque, das von den Azteken Octli genannt wurde, ist eine Art säuerlichen Bieres, das aus der Agave gemacht wird. Es sieht aus wie Milch und Wasser, sein Geschmack ist nicht unangenehm und cmGehalt kommt es dem gewöhnlichen Tafelbier ' gleich. Mescal wird durch Destillation von Pulaue gewonnen und ist ein scharfes Getränk von gelber Farbe. Die an der mexikanischen Grenze hausenden . Cowboys, welche bekanntlich keine allzu ferne Zunge haben, behaupten, daß ein Kubikzoll Mescal einen schlimmeren tausch verursacht, als das zehnfach arößere Quantum irgend eines anderen sseuerwassers. In den kleinen, spanischen Localen im Tabakdistrict, in der Nachbarschaft von Maiden Lane und der Pearl Straße, werden die gewöhnlichen Weine aus dem Lande, wo die Citrone blüht, und allerlei merkwürdige Liqueure, deren Zusammensetzung von längst vergessenen Mönchen eyunden ist, verzzpft. Die Weine sind meistens roth und kräftig, von süßem, aber unangenehmen? Geschmack. Sie enthalten einen bedeutenden Procentsatz von Tannin und gelten bei ihren Freunden alZ d'e besten Mittel gegen Dyspepsie; andere Leute freilich glauben das Gegentheil. Die spanischen Liqueure, zu deren Herstellung allerlei Gewürze verwendet werden, werden auch von vielen Amerikanern für sehr deliciös gehalten. In dem Geschäftsdistrict zwischen Maiden Lane und Beekman Straße gibt eZ eine Anzahl von Kneipen, i n denen der Canadier sein Ale und Korn Whisky bekommen, der Jrländer sich an fernem Potheen" und der Schotte an fernem Bergthau" gütlich thun kann, während dem englischen Cockney Rhum Shrub", Hundenase" und ähnlicke liebliche Getränke im Glase perlen. Die Ausdehnung der Kneiptour um eine halbe Meüe welter die Stadt hm auf bringt den Wißbegierigen in daS Chinesenviertel. Dort kneipen die schlitzäugige Gesellen Sam-sui, Ung ka-peh und Nomai-jow, allein sie be kneipen sich nie. Sam-sui ist ein Mit telding zwischen Bier und Wein und wird auZ Reis gebraut; es hat einen angenehmen Weingeschmack. Unz-ka peh ist ein Liqueur, der mit der berühmten Chartreuse eine große Aehn lichkeit hat. No-mai-iow wird auS Reiswein destillirt und erhält fein . Aroma von der Citrone oder anderen Früchten. Fast alle chinesischen Ge trinke haben die merkwürdige Eigen schaft, daß sie, selbst in kleinerenQuan titäten genossen, den Appetit vollständig befriedigen. Sie werden in kleinen ZorzeLantassen, die etwa einen Eßlöf ' fel voll enthalten, servirt und fünf bis sechs solche Täßchen genügen für eine Sitzung vollständig. Auf der anderen Seite von Chatham Square hat sich eine kleine japanesische Colonie niedergelassen, und dort kann man an einem Glaschen Sah, der aus dem Lande des Mikado stammt, den Geschmack des fernen Orients ftudiren. Sa kr wird m derselben Weise Herge stellt, wie der chinesische Sam-sui und kann von dem Unkundigen von demsel den kaum unterschieden werden. In Mulberry Bend verzapfen Jta lieneZ Getränke, die an den nördlichen 5iüsien des Mittelmeeres heimisch sind. Armagnac, ein Product von Getreide, Kartoffeln und anderen Begetabilien, eine eigenthümliche 5Nimmelart und "cosenliqueur, de? aus süßem Alkohol ,nd Gercmwm hergestellt zu sein scheint, spielen unker diesen Getränken ine große Rolle; an billigen italienischen Landweinen fehlt es natürlich nicht. Die Skandinavier, welche in schwedi schem Wunsch. Kornbrantvln und Vier aus Christiania Trost suchen, sinden ihre heimischen Getränke auf der Westseite in der unteren Stadt. Der schwedische Punsch, eine Mischung auZ Arrack, Citronen, Zucker und anderen Jngrediennen, hat auch be: den Repra sentanten anderer Nationalitäten Bei fall gefunden, ebenso wie das letztgenannte Bier; aber der aus Dänemark stammende Kornbrantvin, welcher eine Mischung von Fusel- und Altnolol zu sein scheint, Pfui Teufel! Auf der Ostseite, in dem Neu-Jeru salem genannten District. gibt es Sli dowik". der auS Ungarn, Rußland und Rumänien kommt. Das gelbliche oder cielblich-grune Zeug ist in frischem Zu stände so scharf, daß die Schnapsbru der von der Bover.y von ibm saaen. es

l iw trj ,r ySfpTmaasr!

jsasswftsw

brenne ein Leu? in den Magen ;'abaelage:i verliert es viel von feiner Schärfe und Geschmack wie Aroma werden bes ser. In diesem District gibt es ferner einen Wein, der angeblich aus dem heiligen Lande importlrk wird, oeen Qualität es aber begreiflich erscheinen läßt, daß die ?!sraeliten ihre Heimath verlassen haben. Wodka, Rosenkümmel und Honigwein gibt es in den jüdiscken Localen ebenfalls. Im Uebrtgen muß man den Juden große Mäßigkeit nachrühmen. Weine, die aus Alaur stammen, wer den in einem französischen Locale in der Nachbarschaft der Bleeker Straße verzapft, während gelegentlich Rebensaft aus Chile und Peru in einem ?tablissement der 23. Straße, unweit der 6. Avenue, zu haben ist. Kenner dieser Länder behauvten, daß ihre Weinproduction eine viel versprechende Zukunft bat. In den Geschäftshäusern, welche mit Australien' Sandelsverbindunaen unterhalten, ' und in einzelnen Matrosenkneipen m der unteren Stadt gibt es einen Tropfen. Weines von Australien und Neu-Seeland. . Der . Letztere ist das, was. der weinfröhliche Rheinländer Zorneberger nennt, d. h. Gott hat ihn in feinem -Zorne wachsen lassen: der Australier daaeaen kalt mit dem Californier. einen' Vergleich wohl aus. , . 7 ' Dak es an den feinsten deutschen. französischen und unaarischen Weinen nicht fehlt, braucht wohl nicht besonders hervorgehoben zu werden; die mporteure der.lektenn fanaen fett auch an. Rebensaft auö 'den Districten von Odessa und Sebastopol. aus Lessarabien, Rumänien und Serbien zu impcrtiren. . . SchwlndsuchlS'Gefahren. Zur Frage der Verbreitunasweise der Schwindsucht hat Dr. Strauß. ein franzosischer Forscher, einen neuen wesentlichen Beitrag geliefert, indem er durch Versuche die Anwesenheit der Schwindsuchtskeime in der Luft der von Schwindsüchtigen bewohnten Raumlichkelten nachwies. Schon noch sah in dem Auswurf der Schwindsüchtigen den gefährlichsten Träger des KrankheitskeimeS, und Cornet konnte im Staube, den er von den Möbeln, den Wänden u. s. w. der Krankenzimmer zusammenschabte, die . Schwindsüchtige beherbergten. SchwindsuchtS - Bacillen entdecken. Strauß ist nun noch einen Schritt weiter gegangen. Die Nase ist sicherlich ein guter Filtrirapparat fürTheilchen. die in der Luft schweben. Er untersuchte deshalb das Innere der Nasenhöhle bei gesunden Personen, welche häufig von Schwindsüchtigen bewohnte Räumlichkeiten besuchen, auf die Anwesenheit keimkräftiger Schwindsuchtsbacillen. Als VersuchsPersonen dienten ihm die KrankenPfleger und -Pflegerinnen der Pariser Charitee sowie Kranke, welche an den Lunaen gesund waren, aber anderer Leiden wegen sich ziemlich lange in dem Krankenhause aufhielten, und endlich seine ärztlichen Assistenten. Alle erwiesen sich bei sorgfältiger Untersuchung in Betreff ihrer Lungengefund. Von diesen verschiedenen Personen wurde der Staub, die Krustenund .Schleimansammlungen aus den Nasenhöhlen mittels sterilisirter Wat tedäuschchen. welche auf einem Holz stäbchen befestigt waren, entnommen, die Wattebäuschchen mit ihrem Inhalt in keimfreies Wasser gebracht und die so erhaltene trübe Flüssigkeit Meer schweinchen in daS Bauchfell einver leibt. 29 Thiere wurden auf diese Weise mit dem Naseninhalt von 29 Personen geimpft; sieben Meerschwein chen gingen in den ersten Tagen an Blutvergiftung und fauliger Bauchfellentzündung zu Grunde ein Zei chen, daß der Nasenschleim neben den gesuchten Schwindsuchtsbacillen noch andere gefährliche KrankheltSkeime ent hält; in 13 Fällen blieben die Thiere gesund und ohne Spur krankhafter Veränderungen, in neun Fallen end lich starben sie oder zeigten bei der Tödtung nach einigen Wochen sich mit ausgesprochen tuberkulösen Erkrankungen behaftet. Von 29 Personen also, welche alle ohne nachweisbare Spur von Schwindsucht waren, aber mehr oder weniger lange Zelt sich in Krankenhausern unter Schwindsucht! gen aufgehalten hatten, bargen neun fast em Drittel den Schwindsuchtskeim m völlig ansteckungsfahl gem Zustande in ihren Nasenhöhlen. Sechs der Falle betrafen Krankenwar ter. welche im Krankenhause lebten, die Salt zu reinigen, die Betten zu'ma chen hatten u. i. w., einer einen Kran ken. welcher schon längere Zeit im Krankenhaus lag, ohne selbst lungen leidend zu sein, und zwei Assistenten lvon steoen oerju.den), weuye sich tag lich nur einige Stunden im Kranken hause aushielten. DaS Ergebniß die ser Untersuchungen spricht wieder deut lich genug für die Nothwendigkeit, den AuSwurschwlndsüchtlgex aufs Sorg fältigste unschädlich zu machen, um d Gefahr für ihre Umgebung zu minoern. Ein Komet an der Sonne. Die Photographie hat bei Gelegen heit der völligen Sonnenfinsterniß vom 16. April vorigen JahreZ ewe merkwürdige Erscheinung anS Licht at bracht. Bekanntlich zeigt sich, wenn vie Sonnenjazetve ganz vom Monde bedeckt ist, rings um dieselbe ein Heller, strahllger Kranz, den man Corona nennt. Dieselbe besteht wahrscheinlich aus höchst seiner gasiger Materie, in welcher sich zahllose kleine Körperchen, ähnlich den Meteoren, bewegen, von de nen die meisten gewissermaßen in Strö me geordnet sind, die sich bis zu 300, 000 Kilometer über die Sonnenoberfläche erheben und uns als Strahlen erfcheinen. Während der völligen Sonnenfinsterniß, die am 16. Apnl vorigen Jahres eintrat, ist die Sonnencorona von eigens dazu ausgesandten Erpeditionen in Chile und Brasilien sowie in illfrica vbotoaravbirt worden. Die Un-

Ictsucssung dieser Photographien durch den Astronomen I. M. Schäberle von der Lick-Sternwarte, der selbst bei der Expedition in, Chile thätig war, haben nun daS überraschende Ergebniß gehabt, daß wahrend der Sonnenfinsterniß ein Comet in der Corona sichtbar war. Nach einer von Schäberle auf Grund der Lick-Photographien gegebenen Zeichnung, erscheint der Komet gewissermaßen wie auf einen der Coronalstrahlen aufgespießt. Sein Schweif ließ sich auf den ' Photographien über einen Grad weit verfolgen. Herr Schäberle hat auch die in Brasilien und in Africa aufgenommenen Photographien untersucht und auf diesen ebenfalls den Kometen erkannt; doch ist die scheinbare Entfernung deöselben vom Sonnenrande hier größer. Der Komet bewegte sich anscheinend in bzz Richtung des hellen Coronalstrahls und seine Helligkeit nahm rasch ab.denn auf den spätesten Photographien ist er am schwächsten, woraus auch, hervorgeht, daß er nicht bloß scheinbar, sondern in Wirklichkeit der Sonne sehr nahe stand. Schon früher hat die Phoographie bei Gelegenheit einer völligen Sonnenfinsterniß einen Kometen in großer Nähe bei der Sonne gezeigt. aber em solches Gestirn ln der Corona selbst anzutreffen, ist doch eine höchst merkwürdige Thatsache. Vielleicht darf man daraus schließen, daß die Kometen n einer sehr engen, aber uns noch unbekannten Beziehung zur Constitution der Sonne stehen. Jedenfalls spielen sich in der unmittelbaren Nähe der Sonne Vorgänge ab, von denen wir nur erst eine schwache Ahnung haben und deren fernere Enthüllung mit der Vervollkommnung der Photograhie eintreten wird. Bis heute ist es noch nicht möglich gewesen, die Sonnencorona bei vollem Sonnenschein zu photographjren, man ist in dieser Beziehung vielmehr auf die wenige Minuten währende einer völligen Sonnenfinsterniß beschränkt. Indessen ist die Hoffnung berechtigt, daß es gelingen wird, auch diese Schwierigkeit zu überwinden. Dann wird man erst in die Lage rommen, mit Sicherheit zu entscheiden, ob Kometen in die Sonne stürzen und andere aus ihr emporgeschleudert worden sind. Schäberle ist in der That geneigt, gewisse Kometen als Auswürflinge der onne zu betrachten. w Aerzte alS Pillendreher". Bis in die jünaste Zeit hinein wußte man nicht anders, als daß die Aerzte und die Apotbeker die besten Verbündeten seien und ihre Interessen gegenseitig auf das Harmonlschste forderten, uno der boshafte Volköwitz hat dieser heiligen Alltanz- manche fatirischeSprüchlein gewidmet, auch wenn er nicht so niederträchtig war, alS Dritten im Bunde den Leichenbestatter aufzuz'ahlen. Neuerdinas aber droht bei uns dieses schöne Verhältniß auS dem Leim zu gehen, und zwar, weil immer mehr Aerzte die Gepflogenheit anzunehmen scheinen, die Medicinen, welche sie verschreiben. auch selbe? dem Patienten zu liefern. Ganz neu ist dieser Brauch zwar nicht; vielmehr war er in alten Zeiten etwaö sehr Gewöhnliches und ist eS in vereinlten halbctvillsirten Landern noch ekt. Auch haben stets gewisse Classen Specialisten", welche von der Zunst nicht anerkannt werden und sich an den meisten Orten bei Vermeldung richtncher Verfolgung nicht M. D." tituli. ren dürfen, gleichzeitig Medicinen, her gestellt oder verkauft. Aber die regula ren Aerzte der Schule haben in der Neuzeit, welcher ja ohnedies die immer welter fortschreitende Arbettsthelluna' hesonders eigenthümlich ist den Apo thekern wen Mltbewerb gemacht, und Letztere zeigen sich daher nicht wenig befremdet von der neu auftauchenden Concurrenz. Ein westlicher Apotheker stimmte jüngst darüber folgendesKlagr lied an; Ich muß mit Bedauern constatiren. daß diese wieder aufgekommene Grille derAerzte bereits unseremGeschäft mit unerheblichen Eintrag thut. Viele mir bekannten Aerzte aeben letzt ihren Pa tienten selber Pillen oder. Oblaten, metsti angenelM schmeckende Kohlen theer-Präparate denn die Lbelschme ckenden Recepte kommen überhaupt im mer mehr aus dex Mode), aber auch sonstige wohlmundende Stosse. ' Auch mit Recepten für äußerlicheAnwendung geben sich manche Aesculapöjilnger viel ad. Selbst wenn die Aerzte diese Sachen euch ihrerseits erst kaufen, geht dem Apotheker jedesmal die Gebühr für die Anfertigung des Receptes verloren also gewöhnlich 50 Cents und die Aerzte bekommen die Villen oder Obla ten zum EngroS-Preiö, so daß viele es sich schon leisten können, sich einen größeren Vorrath zuzulegen und damit Ertraaeschäfte zu machen. Äudem aeben sie den Patienten nur wenige auf einmal.hfstellen sie auf den und denTag wieder zu sich und rechnen jedesmal außer den Pillen u. s. w. auch ein neues Honorar für die Confultstion-. Wenn ein Bekannter des Patienten gerne das Heilmittel auch haben möchte, so kann dieser ihm nichts davon geben, sondern ihn nur an den Dr. Soundso empfehlen, der natürlich stets auch Gebühren für die Consultiruna fordert. So hat aio nicht p!oZ der Apotheker, sondern vas ganze Publikum unter diesem be klagenöwerthen Brauch iu leiden! ? freilich, in einer Hinsicht kann e Mode für den Einen oder Anderen gut sein. Denn Manche sind, weil it stch Dasselbe Recept immer und immer wieder vom Apotheker anfertigen lassen konnten, in bedenklichem Make Sklaven gewisser Dryguen geworden. ÄZenn it überhaupt kein Recept m Handen haben, hört dies natürlich aus. Aber ich bleibe dabei, daß die Mode im Ganzen ein Unglück ist. Manche dieser Aerzte treiben die Sache schon sehr jm Großen und lassen die Medicinen massenhaft für sich in Fabriken herstellen, welche auöschließlich an Aerzte verkaufen, resp, nur von ihnen Bestellungen annehmen und nach ihrer Weisung auLfübren. 5to. Sab-k.

Sri, welche sich damit abgeben, fchickttt im ganzen Lande Agenten zu Aerzten berum und suchen dieselben zu roilden" Apothekern zu machen. Was bleibt da für uns noch?" Merkwürdige Steine.

Alle Welt betrachtet als eine du wesentlichsten Eigenschaften der Steine yre t a r r h e l t und Unbieasamkeit und kann sich überhaupt keine Steine ohne diese Eigenschaft vorstellen. Und doch hat die Nawr auch seltsame Ausnahmen von dieser Regel hervorgevracyt, welche außerhalb der Orte, wo sie vorkommen, nur Wenigen bekannt ino. Diese merkwürdigen Steine sind biegsamer, als Holz, und biegen sich Zr(nn ftif.n.n CT" r$ . . i. - . UVM VfcUll tllfcltH JülUU, UlllC jU Ult' chen! Die hervorragendste und am reichlichsten vertretene dieser Steingati in c (vi.. i irngcn iji oer jiaioiumir, em gemenges Gestein aus Quarzkörnern, welche durch Talk oder auch Chlorit miteinander verbunden sind, gelegentlich auch Sericit enthalten. Die Umhüllung der Quarzkörner durch die Talkblättchen ist eZ, welche die Theil - Verschiebbarkeit und Elasticität ermöglicht, wenigstens bei manchen Arten des Jtakolumit. Man findet dieses Gestein in besonder großen Mengen in Südamerika und namentlich in Brasilien (wo es auch als Muttergestein des Diamanten auftritt), aber auch in unserem Lande in den Gebirgen von Nord- und SüdCarolma und da und dort auch in Georgia. In der alten Welt kommt eS besonders lm Ural vor. Ein Fladen solchen Steines von 2 Fuß Länge und 2 Zoll Dicke läßt sich. wenn beide Enden gestutzt sind, mit Leichtigkeit in der Mitte um 5 Zoll biegen. Mit einem Mikroskop kann man sich sofort überzeugen, daß die obige Erklärung der Biegsamkeit zutrifft; man sieht dann deutlich die, an sich vollkommen spröden Körner und den Verbindunqsstoff, welcher sie zusam menhält, aber ein Hin- und Herbiegen möglich macht. Am schönsten und m teressantesten ist der Anblick unter starkem polarisirtem Llcht. Unsere ersten Fakire". EZ ist schon geraume Zeit her, baß die Bezeichnung Fakire-, welche ur sprünalich nur die bekannten, an den Straßen sitzenden indischen Zauberer und Asceten bedeutet, auch für die Straßen- Hausirer in Amerika angewendet wird. Ein richtiger Fakir in diesem Sinne muß nicht nur sich auZschließlich dem Straßenhausiren widmen, sondern auch sich durch besondere Reben'Attraktionen, sei eö auch nur durch ausfallende Kleidung, hervorthun. Man könnte ein interessantes Buch über die Geschichte dieser Fakire in unserem Lande schreiben. Der erste Pionier in diesem Geschäft war wahrscheinlich der Dr. Flagg von Baltimore. Selbiger verkaufte 20 Jahre hindurch von einem Einspänner auS Patentmedicinen, und als besondere Attraction saß in seinem Gefährt ein Reger,' welcher Banjo spielte und stets einen großen Volkshaufen herbeizoa. Flagg zog sich zweimal in das Privatleben zurück, nachdem er beide Male im Ganzen rund $100,000 eingeheimst hatte! Ein anderer der Alten" war John Stinson, welcher sich besonders mit dem Verkauf von Steinen zumSchneiden, von Glas befaßte. Obwohl nicht ganz so erfolgreich, wie der Patent-medecinerich-Flagg, hinterließ er bei seinem Ableben $75,000, Tom Wood war gleichfalls ein sehr erfolgreicher Fakir, obwohl er nie der Mitwelt verrathen hat, wieviel ihm dieser Beruf eingebracht. Er verkaufte Rasiermesser - Abziehriemen, Creme zum Zahnputzen und Nleckenseife Letztere pflegte er folgendermaßen anzupreisen: Das ist das wunderbarste Ding, welches je in die Welt gekommen für Gerechte und Sünder. Diese Sejfe nimmt die Flecken aus dem Rock, Flecken aus der Weste und Flecken aus dem Charakter und Leumund weg. Darum kommet Alle, Ihr moralisch -Schiffbrüchigen, und kauft diese Seife' . Etwa ein Dutzend anderer Fakire haben es ebenfalls zu größeren oder geringexen Reichthümern gebracht. Unter ihnen sei noch der New Yorker Sharles W. Thompson erwähnt, welcher nicht nur in allen Städten unseres Landes von mehr als 30.000 Einpohnern seine Waaren an den Straßenecken losgeschlagen, sondern auch England,' Deutschland und Frankreich abgeklopft" hat. Auch er machte" gevöhnlich jn Kasiermesser-Abziehrie-men. Unter unseren Großstädten werden von dieser Zunft Rew York und Einclnnati alö die entschieden günstigsten Felder sür ihre buntscheckige Thätigkeit erklart. Chicago ist bei den classischen Fakiren nicht übermäßig günstig angeschrieben, obwohl die Weltauöstellung das Fakirenwesen daselbst erheblich gesteigert (aber sur die Einzelnen nicht einträglicher gemacht) hat. Roch weniger halten sie auf das ruhige Philadelphia oft? aus' 5aS gelehrte Boston. '' . ,7 ... - 1 1 1 " 1 W " OtUtsche LsL5kNaHrjgk,n. OrolZherkagth? Lessen. Darmstadt, Dem Vernehmen nach beabsichtigt Herr Geh. Medicinalrath Dr. Jäger, von dex Leitung de? städtischen Krankenhauses zurückzutreten. Gießen. Der Geh. Medicinalrath Professorz Dr. Julius Wilbrand ist im 83. Lebensjahre gestorben. Mffjnz. Während deS hiesigen Schützenfestes wurden in der Festhalle perzehrj,' '2,624 Pfund Salm und Seezunge, ' 13,169 Pfund" ychsenfleisch, 8.184 Pfund Kalbfleisch, 2,101 Pfund Schinken, 400Q Stück Frankfurter Würstchen, 200 Stück Rehkeulen und -Ziemer, 1.970 Hähne, 213 Gänse, ß.200 Eier, 852 Pfund Butter, 666 Laib Brot und 39.759 Tafelbrötcben.

vbpi hhel m. Der tu Diensten j stehende 16jährige Hausbursche Johan-' nes Kn'öppler von Geinsheim ist beim

i

Baden im Zufuhrcanal des Hafens ertrunken. W o r ms. Neulich Nachts brach in der seit Jahren außer Betrieb beflndllchen Melas'schen Lederfabrik Feuer aus. Durch das Einschreiten der Heyl'schen Feuerwehr konnte das Feuer alsbald auf seinen Herd beschränkt werden und ist der entstandene Schaden nicht sehr bedeutend. Der Brand war von böswilliger Hand angelegt. Der Thäter ist der 39 Jahre alte Taglöhner Johann Leist aus Weinsheim. Vlsa.LotUringen. Metz. Bei einer Uebung der hiesigen Luftschifferabtheilung brach daö Halteseil des Fesselballons, welcher davonflog, jedoch bei gutem Wetter um 4 Uhr Nachmittags bei Busendorf in Lothringen ohne Unfall landete. D:r einzige Insasse, ein Unterofficier, ist wohlbehalten. Der frühere Schauspieler Vidal-Gresi, ein Franzose, ist ausgewiesen worden. Seit 1837 in Metz und mit der Tochter eines WeinHändlers, der jetzt in Concurs' gerathen ist. verheirathet, hatte V. keine Eristenzmittel. Dieses ist der einzige Grund seiner Ausweisung. Seine Familie soll der Ausgewiesene beständig mißhandelt und bedroht haben. Cau-ro. München. Die hiesige socialde mokratische Vereinsbäckerei ist, wie die in Berlin und Hamburg, verkracht. Das Geschäftsjahr 1893 hat mit einem Verlust von 1553 Mark abgeschlossen und ein Mitgliederguthaben ist nicht mehr vorhanden. Bei einer hier stattgehabten Säbelmensur zwischen zwei Akademikern wurde einem der Beiden seine Nase buchstäblich wegrasirt. Der arg Entstellte wurde in die chirurgische Klinik gebracht, wo Herr Professor Angerer in liebevollster Weise, dafür Sorge trägt, daß jener wichtige Schmuck des Antlitzes wieder anheilt. Jn Endhausen bei Sauerlach wurde die 72jährige Bäuerin Agathe Wimmer ermordet und beraubt. Die Thäter sind noch nicht ermittelt. E i ch st ä t t. Neulich Nachts stürzte sich der 31jährige ledige Magistratsdiurnist Remold, während er vorher die Thurmwächterssrau ' um Bier fortgeschickt hatte, von der Gallerie deS Rathhausthurmes auf die Straße, wo man ihn mit zerschmettertem Kopfe todt auffand. Erlangen. Beim Baden in einer Privatbadeanstalt im Regnitzflusse i , - eriranr oer appromrie Arzr zguoer, vlsher, Candidat der Medizin dahier, gebürtig aus Leutersdorf i. S. ' K r o n ach. Der Braumeister Jakob Heller von Weißenbrunn ist außerhalb Küps im Rodachslusse beim Baden er- ! trunken. Der Verunglückte hinterläßt I eine Frau und drei Kinder. . , Lindau. Die 18jährige Tochter des OberlandeögerichtsrathS Bihler in . München, welcher zur Zeit hier auf Besuch weilte, wurde auf einer Spazierfahrt auö dem Wagen geschleudert und so schwer verletzt, daß sie nach kurzer Zeit verschied. Nürnberg. Der 20jährige reiche Bauernsohn Fr. Baalß aus Meinheim, ' der seine Geliebte getödtet hatte, ist von i dem hiesigen Schwurgericht wegen der 1 ohne Ueberlegung ausgeführten Tödtung zu 12 Jahren Zuchthaus und Eh- , renverlust verurtheilt worden. ' Otterberg, Während der 43jährige Ehemann Jakob Stamm aus . Drottelbach, Dienstknecht bei Herrn Karl Jung, im Stalle beim Füttern beschäftigt war, schlug ihm eines . der Pferde vier Rippen ein, so daß Stamm augenblicklich todt war. Weil heim. Neulich Nachts brannte das Buchner'sche WirthSanwesen in Unterhausen nieder. Zwei Kinder kamen in den Flammen um. TZaden, Durlach. Neulich Nachts brach ln dem Hause des Blechners Leber Feuer aus. das so rasch um sich griff. i daß das Haus in kurzer Zelt völlig bis auf die Mauern ausbrannte. . Lahr. Die Eröffnung der Bahn Lahr-Ottenheim-Rhein ist auf Anfang September m Aussicht genommen. I" Leaesshurp. In der Nähe der hiesigen Station würde "der VorArbeiter Joseph Roth von einem Zuge i überfahren und getödjef. L ö r x a ch. Hier starb in Folgt von Brandwunden die bei Herrn Oberingenieur Eisenlohr bedienstete Chri'stine Bickel von Malterdingen. Dieselbe hatte in den Kochapparat bei offe'sier Flamme Erd'o'l nachgegossen, was rC v V-iTrt rTnrt hinii-fftAlf fliic vsrfiyivii vtuiuuytfr. Mannheim, 'Ein ' berüchtigter Fahrraddieb wurde in der Person des Schlossers I. Frank auö Käferthal verhaftet. Jn der Nacht erhängte sich der erst 19 Jahre alte junge Mam in I einer Zelle im Landesgefängniß mitels eines Handtuches. Der 23 Jahre alte Kaufmann Ludwig Hummes aus Heilbronn. der. in einen: hiesigey Fa? brikgeschäft angestellt war, hat sich er? schössen, Als Motiv 'der That werden im Zusammenhang mit einem Lizbesverhältniß Unterschlagungen angegeben, die der Selbstmörder begangen hat. Meersburg. Letzthin stürzte der Taglöhner Stephan Braunschweiler beim Kirschenbrechen vom Baume und starb sofort. Mörsch. Der 43 Jahre alte, seit 'lanz:? Zeit . Zranke Maurer Stb, Burkart hat sich erhängt55üntUi fäßt eine zahlreiche Familie.- ' ' N u ß l o ch. Nathschreiber - Leonhard von hier wurde mjt 4h poil 63 Stimmen zum Bürgermeister gewählt. O f f e n b u r g. Vom . hiesigen Schwurgericht wurde der 22jährige Expeditionsgehilfe Valentin Zieglex von Berolzheim wegen. Unterschlagung im Amte zu eine? Gesängnißstrafe von acht Monaten verurtheilt. Reiselfingen. Dieser Tage brannte in Folge Blitzschlags das AnWesen des Bürgermeisters mit allen erst eingebrachten Futtervorräthen ab: U m k j x ch. Der schwermüthige. 43 Jahre alte, verheiratete Landwirth Karl Sutter hat sich erhängt, 'Wgldkirch. Bei Uhrmacher ZZ. wurde m he? Ladenanf SAaMnjtet

httö selttes

Mg

gegen::;

Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und war häufig bettlägerig; durch die Anwendung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Morron.

Aas Alut ist das Leben des Körpers." HttewsH Dr. Augnst König's Hamburger Tropfen Das beste Mittel dagegen.

mitiujr emes armoicren Heoels ausgesprengt, die Scheiben eingedrückt und Uhren im Werthe von ungefähr 1000 Mark gestohlen. Vest,rretts. .Wien' Hier hat sich ein 13 Jahre alter Schulknabe vor den Augen seiner Geschwister in die Donau gestürzt, weil er wegen Diebstahls einesStemmeisens Strafe befürchtete. Vor dem Selbstmord hat er bestimmt, wer von seinen Geschwistern die Schultasche und sein Federmesser erhalten solle. August Ritter v. Koaerer, n Sohn des verstorbenen Eisenbahndirektors, welcher nach VerÜbung von Betrüge reien im Betrage von 60,000 fl. aus Wien geflüchtet war, ist in Brunnen am Vierwaldstätter verhaftet worden. Ein aus Zwickau (Sachsen) gebürtiger 23jähriger Schüler des hiesigen Konservatoriums, Eugen v. Schwa nenflügel, hat sich auf der psychiatrischn Klinik im allgemeinen KrankenHause erdrosselt. Ueberanstrengung hatte das geistige Leiden des hochbegabten jungen Mannes verursacht. Brünn. Die Bremsergattin Ka roline Matauschek erdrosselte in Abwe senheit ihres ' Mannes ihre zwei im zartesten Alter stehenden Kinder, sowie eine ihrer Pflege anvertraute Nichte und erhängte sich dann selbst. Anlaß zu diesem Verbrechen waren Nahrungssorgen. Lienz im Pusterthal. Die auö 25 Wohn- und ebensovielWirthschaftZgebäuden bestehende Fraktion Asch der Gemeinde Auras wurde von einem großen Brand heimgesucht. Das Feuer wurde durch zwei spielende Kinder veranlaßt und verbreitete sich bei dem herrschenden starken Winde und dem gänzlichen Wassermangel ungemein rasch. Binnen drei .Stunden war die Ortschaft bis auf vier Häuser und die Kirche ein Schutthaufen. Die Abgebrannten haben sehr wenig gerettet und sind auch nur gering versicher!. Prag. Der Reservelieutenant Carl Hron, Turnwart des Karolinenthaler Sokolvereins, stürzte bei einer Turnübung vom Reck und war sofort todt. Hron erhielt bei dem vorjährigen Turnfeste in Nancy den ersten Preis. Skiiweix. Bern. Das zwölfjährige Töchterchen des Botschafters Herr Barrere (früher in München) verbrannte sieb durch einen unglücklichen Zufall oerart Gesicht und Oberkörper, daß das Schlimmste befürchtet werden mußte. Jetzt , ist das Befinden des Kindes jedoch besser und die beigezogenen Aerzte glauben demselben das Leben erhalten zu können. . Aargau. Anläßlich eines Iugendfestes wurde in Aarau das Zschok-ke-Denkmal enthüllt. Es sprachen dabei Oberstlieutenant Sauerländer und Stadtamtmann Schmid. L u z e r n. Die SempacherSchlachtfeie'r ist 'bei günstiger Witterung in schönster Weise hegangeq worden, Um acht Uhr begab sich der imposante Fest? zug man zählte 50 Banner nach dem' Schlachtfelde, wo bereits eine sehr große Menschenmenge den Zug erwarte:e. Die Feier wurde mit Patriot!schen Gesängen begonnen. Regierungsxoth Vogel hielt die Festred:; er sprach "vÄ.i BttjU, Lehr-, Nähr- und Arbeiterstand. Dann folgte die Festpredigt, gehalten von DomherrSchmid, und ein Bankett in der Festhütte. St. Gallen In Gößau ist die Spinnerei der Firma Schönenberger und Widmer halb abgebrannt. In Rorschach spielte wieder einmal das Messer eine traurige Rolle. Ein Arbeiter Namens Job. Grüninaer wurde auf' offener' Straße durch Messerstiche, lebensgefährlich ' verletzt. Der Thäter, Knecht Frayz Ostermeler. wiroe ver haftet. ' Zürich. Die Lehrerin Frl. Jä er in Käpfnach wollte beim Baden e! nem Mädchen, welches sich zu weit in den See hinausgewagt hatte, hilfreiche Sand bieten. Das dem Ertrinken nahe Mädchen kpnnte von einem iungen Manne, der. in der Nähe, arbeitete und bei dem Hilferuf des Mädchens in den See aesprunaen. war, gerettet wer den. Die hilfreiche Lehrerin aber sank

in die Tiefe und fand den Tod. Bedenken Sie, daß die Wiöconson Central Bahn unbedingt daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, MinneapoliS und dem Nordvesten iß und fernerhin als dse Puömaü Linie : zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, LuluthXnd den Plätzen am Superior See angesehen wird. Bedenken Sie ferner daß die WiSeonfin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin berührt, mehr GeschäftsPlätze erreicht als irgend eine andere Linie im Nordwesten, daß der Speisewagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an 3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee WiS. . un - - Kaufe Mucho'S Veft 'Havanna &Wf '

2

Gleichet ist k Neuralgie. St. Louis, Mo. Mit Vergnügen empfehle ich die Anwendung von St. v Jalobs Oel gegen neuralgische Schmerzen. Ich wurde dauernd durch den Ge brauch desselben geheilt. R.G.Troll. Dr. Buröhardt, Deutscher Arzt. Offtee und Wohnung: No. S82 Süd Meridian Str. Ofstce'Etunden : 8 bt Uhr Vorm. 3 vt 8 Uhr Nachm. 7bt8Uhr bd. Sonntag 8 9 Bormtttag. Teledbon 8. Dr. I. Bühler, Wohnung : 12 Oft McCarty Straße, Office: 77 Ost Market Straße. Svrech'Srunden in der Wohnung: 8 0 Uhr orm.i J 8 Uhr achm.; l 9Ubr bend. Sprechstunden in der Offtce: 910 Uhr Vorm., uno s uorcaazm. eievdoi4. Sprechstunden: Sonntag nur Vormittag. Dr. Wagner, Office : Zlo. 60 Ssl Shio Str. Offteetunde : 9 10 Uhr ormtttag. -i Uhr Nachmittag. Wohnung : tfe Vx,dah d Lto?ol vdt Telephon 8. . II. 8. CUMIMHIAM hat s'ine Wohnung nach 392 Bellefontainettr. uno leine j,nc? naaj 7755 Cft Viatlttnt. ver leat. Sprechstunden in skiner Wohnung, 78 Uhr Vorm.. 12 Uhr Natm. Sprechstunden in seiner Office: 10 11 Uhr vorm., 23 uyr staut, und 78 uyr bend. Sonntag nur Vormittag Svrechstunden. Televbone 1319. Dr. I. A. Sutcliffe, leschasttgt stch auschltebltch mit wudLrtltche isaue und mit ejchlecht und Nrtnrrankiettk No. 95 Oft Market kratze. Offteetunden : 9 bi 10 Uhr orm. bi8 hr VMchm. eoantagi augenome. Xeie ,, 941. Dr. C. R. Schaefer, ZSrzt und Chirurg, o. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str Sprechstunden: 8 9:80 Uhr Morgen, 5t Uh mittag, ? uyr dend. Telephon 28. C. C. Wneris. Deutscher Zahn-Azt Ro. gz Nord Pennsylvania Str. a wirb us Wunsch angewandt. 6. MUELLER, Deutsche Apotheke. Nachfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginin ZSvsnue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. Nachtalocke an der Eeitenthüre. Rezepte Tag d Nacht sorgfältig gefüllt, grete blteieruno Dr. PPAPP, Office: 134 Nord Pennsylvania Str. Offtee-Stunden von 4 Ubr Nachm. No. 425 Mdjsofl Llvenue. Stunden von 1011 Uhr vor. Wohnung: 197 91. labamastr..,Scke Bermontstr. r.TmSnn ! Offtce 29. xeuhon . z Wohnung ggg. AH IDEAL FAMILY MEDICINE For iBdlcettlo. BilloueM. lle4cke, ConatlpaUon. Bad Oomplexlon, UffenstTeltreath. and all diaordera ot tfeo btomacb, UTeracd Bowelfl, RIPANft YÄR'JLFft i digestion f ollowa their bm Bold ! bT draraista or aent brmalL Box aet rentlT ret nronir.Llr Perfart IFor frpe wunple-Mdrrw - IUPAN CHEMICAL CO.. JTewTark. PBlWftRBtMIJBHM9i1WMI llBnM iBMMtilMHimi 0tHlBtlMI i tü vialat 7V PulciMli hnTMt M. fSTBpSnSii Seouatim. CLCAntna na Voxjmmvk BAR FIXTURES, DRAIW BOARDS AND ALt Tln, Ztnc Drooö Coppor, Ntckot ond all ICitchcrt ond Plotod utonslto ' Claoo.Wood, r.lorblo.Porcolaln. Etc I CEOnCE WM. HOFFMAN, talm Vaaakrtarar jad ftomfliUtTf 298 f ABT Wi Hl'0 T6 lT., ) A Dl X 4 C.H. ä .THE BAMEPEBS' FfilEliO, S252S252S2S2SaS2SfeS2SSSHSS22 iu af(ai m u- fTtr 1L iZT Zum Verlaus w Äpötseken 25 Cents per yfund. HOWARD'S Dampf Teppich Neintgnngsanstalt Ecke St. Clairstr. Canal. . " Teppiche prompt gereinigt, wieder ie neu hergerichtet nd gelegt ans kurze S?ott, hin. Teppiche erden reprirt und ohne sichtbare Naht angestückelt. Teppiche gegen Motte sicher eiueackt. - tepyon eic.

ia 1 S v I xlf wUlSM,-1 rT - 'l

II Vi

rj

9S2&ä

Feuer AlaM Gigjutz 4 Penniylvänlä iihb SEcrM. 3 Englishs Opernhaus. 6 Gatt und Nen, Kork. 7 Noble und Michigan. 8 Nen, Jersevstr. und Massachuset Tvß 9 Pine und North. 10 Market und Pine. 11 Hauptquartier deS FeunDepart'mtö. ' 12 St. Clair und Cfl Str. 12 No. 2 Spr'nhs, Maff. Ave. nahe Noble. 13 Delamare Str. und Fort Waune Ave. 14 New Jersey Str. und Fort Wane Vve. 15 Peru Str. und MassackuseUS Ave. 1 Christian Ave. uni Ash Str. 17 Mark uk Rutler Str. 13 Columbia und Malott Ave. 19 Archer und John Str. .23 No. 9 Schlauchhaus. Ash und 7. Str. 124 Alabama und Siebente Str. 123 Central und Lincoln Avenue. 126 Landes Str. und Lincoln Ave. 127 Columbia und Htll Ave. lÄj Zentral Ave. und Achte Str. 129 Ausstellungs, Gebäude. löL Alabama und Morrison Str. ISA Nohamvton und Achte Str. 134 College Ave. und Zehnte Str. i Home Ave. und Delamare Str. 136 Alabama und North Str. iö7 Neivmann und Achte Str., 163-College Avenue' und Irwin. 21 Jllmols und St. Jo.levl) Str. - 23 Pennsylvannia und Pratt Str. 24 Meridian und Zweite Str. 25 No. 5 Sor'nhaus, 6. nahe Jllinoiöstr. 26 Mississippi und St. Clair Str. 27 Illinois und Michiaan Str. 23 Pennsylvania und Fünfte Str. 29 Missi nvpi und Vierte Str. 212 Tennessee und William Str. 213 Pennsölvonia und Michigan Str. 214 Illinois und Herbert Str. 215 Waisenheimath für Farbige. i Tennessee und Erste Str. 217 Meridian und Siebente. 213 Clissord und Jesserson Avenue. öl No. 1 Spr'nks., Ind. Ave. u.Miq. . 32 Meridian und Walnut Str. 34 California und Vermont Str. 35 Blake und New York Str. 36 Jndiana Ave. und St. Clair Str. 37 Etadt.Hospital. 33 Blake und North Ctr. 39 Michigan und AgneS Str. 312 West und Walnut Str. 313 West und Dritte. 314 Siebente und Howard Str. 315 Tovbet und Paca Str. 313 Tennessee und 1. Straße. 41 No. 6 Spr'nhauS, Wash. nahe West Gta 42 Geißendorf und Washington Str. 43 Missouri und New $)oxl Str. 46 Meridian und Washington Str. 46 Illinois und Ohio Str. 47 Tennessee und Washington Str. 43 Kingan'S Schlachthaus. 49 Jndianola, 3 SquareS vom Fluß. 412 Missouri und Maryland Str. 413 Mississippi und Wabash Str. 415 Morris und Chura) Str. 421 0. 2. u. W. RundbauS. ekl. vom Fluj 3 JrrenAsyr. 424 Miley Ave. und National Road. r 51 No. 4 Spritzenhaus, Illinois u. Merrill. 52 Illinois und Louisiana Str. 53 West und McCarry Str. 64 West und South Str. 56 Mississippi und Henry Str. 57 Meridian und Ray Str. 53 No. 10 Schlauchhs, Morris u. Mad. Ls. 59 Madison Ave. und Dunlap Str. 512 West und Rockwood Str. 513 entucky Ave. und Merrill Str. 514 Union und MorriS Str. 516 Illinois und Kansas Str. 517 MorriS und Dakota Str. 513 Morris und Church Str. 519 Tennessee und McCarty Str. 521 Meridian und Palmer Str. 523 Morris Str. und Gürtelbahn. 524 Madison Ave. und Minnesota Str. 61 No. 2 Haken u. Leiter-HauS, South str. 62 Pennsylvania Str. und Madison oe. 63 Delaware und McCarty Str. 64 East und McCarty Str. ai r, . e . . c rvi do vizw eriey uno Merrm vrr. 67 Virginia Ave. und Bradsha Str. 63 East und Coburn Str. 69 Pennsylvania Str. und Madison Lloe. 612 McKernan und Dougherty Str. S13 East Str. und Lincoln Lane. 314 East und Beecher Str. 615 Noble und South Ctr. 71 No. 3 Spr'nhaus, Wirg. Ave. u.Huron 72 East und Georgia Straße. 73 Cedar und Elm Str. 74 Benton und Georgia Ctr. 75 English Ave. und Pine Ctr. 76 Dillon und Bates Str. 73 No. 13 Spr'nhauS, Prospekt u. Dillo. 79 Fletcher Ave. und Dillon Str. 712 Epruce und Prospekt Str. 713 English Ave. und Laurel Str. 714 Willom und Olive Ctr. 715 Shelby und Beecher Str. 716 Deutsches Waisenhaus. 713 Orange und Laurel Str. 721 Lexington Avenue und Linden Straße. 723 Fletcher Avenue und Spruce Straße. 724 Tucker und Dorsev'ö Fabrik. 61 Market und Nen, Jery Str. 62 Washington und Delarvare Str. 63 East und Pearl Str. 84 New Nork und Davids. 65 Taub stummen Anstalt. 66 Ver. Staaten Arsenal. 87 Oriental und Washington Str. 69 Frauen'Reformatorium. . . , 612 No. 8 Schlauchhaus, Ost Wash." Str. 813 Market und Noble Ctr. 614 Ohio und Harvey Str. 815 Arsenül Avflnie'un'ö Ohlo Straß. 621 Pan Handle Eisenbahn.ShopI. ' 823 Walcott und (Zarter Stt. 91 -No.7 Spr'nhauS, Maryland nahe Reri. 92 Meridian und Georgia Ctr. 93 Meridian und Süd Str. 94 Pennsylvania und Louisiana Str. 95 Alabama Ctr. und Virginia Lye. . pe, :ai, tgual. " v n ' I . Ersten 2 Schläge, zweiter Alarm. Zweiten 2 Schläge, dritter Alarm. Dritten 2 Schläge, vierter Alarm. . 1-2-1 Feuer aus und Schlauch aufgnoickel) 3 Schläge, weniger WasserdruF. 3-3 mehr Wasserdruck. 12 Schläge, 12 Uhr Mittag,. - tSF Die eilten 12 Signale erden voll ständig auSgeschlagen, bei den folgend werden die Hundert, Zehner und fcfe Ziffern getrennt gegeßnz. Hermann IAnTce Deutscher Messerschmied, 197 Süd Meridian Straße. Rastrmesser, Abziehsteine, Rinnen ,p. stell an Hand. Rasirmesser, Schlachnnesser, Scheeren geschmiedet und geschliffen. - 8 Arbeit garantirt. Spezial Niedrige Raten VW Big ?ou? 'F t-. - w - für die folgenden Zusammenkünfte: keague of American lvheelmen De? er. 13. 13. August. Zsnights of pfthias. Washington, D. C., tm Auzust. S. A. R. zu pittsburgh. 10.-15. September. Telephon 12v UmerNuzr d vIO CO-OPERATIVE Saundr l betriebe do TXnltn CZxzzlZZ Ro. 123, 140 und ia t-iz.C:

T. E. Scrncrrilb,