Indiana Tribüne, Volume 17, Number 315, Indianapolis, Marion County, 4 August 1894 — Page 2

JndZanaSribiwe

Erscheint -Täglich und Sonntags. rie tSgttch,Trtdüe"royrt durch den Träge, ilCcntl per Woche, die SonntagSTrtbäne- b Senil per Woche. Beide iusammen iSSent oder ttSent perMonat. - Per Post tugeschickt t vor Asbetahlung per Jahr. Osffce'I'NölSüd Alabana Str. Zndianapoliö, Ind., 4 August 1894. Ti, 8tnat)l eines Gewehrs für die Marine. Die - in Waffen starrenden Mächie der alten Welt sowohl, wie die leitenden Geister unseres Marine-Departe-ments beobachten mit 'der gespanntesten Aufmerksamkeit die Resultate der soeben in der Torpedostation zu Newport begonnenen Probeschießen, von deren Ausfall die Bewaffnung unserer Wla riniers und Matrosen mit einem neuen Gen ehr abhängte Zu? Zeit führen dieselben das bekannte Gewehr, Kaliber 0.45 Zoll, welche, mit gewöhnlichem, schwarzem Pulver geladen, eine Tragweite von 1200 Yards hat. Im Hin--klick auf die Geschoßgeschwindizkeit, welche das. rauchlose Pulver producirt, sind diese alten Muöketen den Anford:rungtn der . modernen', Kriegführung längst., nicht, mehr gewachsen und fast alle Länder haben kleinkalibrige Handseuerwasfen eingeführt. ' Italien, Rumänien und 'Holland . haben das Kalider von 6.5 Millimeter adoptirt, Spanien und Chile 7 Millimeter und unser Jnfanteriegewehr hat , 0.30 Zoll Kalider, während das französische Lebelgewehe ein solches von 8 Millimeter oder 0.315 Zoll hat und. daS deutsche Infanteriegewehr ein solches, von QSfDVil limeter. Nach eingehenden Prüfungen ist für unser Marinegewehr das Kali ber von 6 Millimeter gleich 0.25 Zoll adoptirt worden. Die Patronen dieser neuen MordWaffe sind von denjenigen der alten Gcwehre grundverschieden. Das Proje:til hat mit einem Stück starken Drahteö von einem und einem halben Zoll Länge große Aehnlichkeitund die .Pulverkammer 'ist flaschenförmig auZzew;itet. Daö aus Nickelstahl gefertigte und mit einem Nickelüberzug versehene leschoß wiegt 135 Gran und als fca dllng dienen 40 Gran Rifleit". daö ft-irkste rauchlose Pulver, mit welchem t'.v.t Tragweite von 2000 Yards erzielt wird; von diesen Patronen kann ein ?)Zann 150 Stück mit sich führen. In ben BunoeSarsenalen-sind bereits neue Läufe von 30,' Zoll Länge in großer Zahl angefertigt worden und die öisyer angestellten Versuche haben ergeben, daß die , beschriebenen Projectile auS denselben durch Fichtenblöcke von 30 Zoll getrieben werden können. Um dem Marinegewehr allen ähnlichen Mordwaffen absolute Ueberlezenheit zu verschaffen, bleibt jetzt nur noch übr:g, einen Schloßmechanismus auszuwählen, welcher bei der größten Feuergescbwindigkeit genaue Treffsicherheit ermöglicht. . Und zu diesem Zwecke sinden die Probeschießen in Newport statt. Auf Ersuchen des -Marineministers Herbert hat eine Anzahl rühmlichst bekznnter Waffenfabrikanten mit den ihneu gelieferten Läufen dieGewehre construirt, deren Leistungsfähigkeit jetzt festgestellt wird. Derjenige Mechavisin'.lö. welcher sich am besten bewährt, wird adoptirt und vorlaufig werdrn dann 15.000 Gewehre dieser Constructwn vollendet, werden. Nicht -weniger als 500 Patronen 'werden aus cbcni ?wehr hinter einander abgeschossen, chne daß die Waffe gereinigt wird. Treffsicherheit, Feuergeschwindigkeit.' Widerstandsfähigkeit. Zusammenwlr ken mit dem Magazinsystem werden frei der Wahl des besten Schlonmecha nismlls vor allen Dingen maßgebend 111. NemestS Ueber den schauerlichen Irrthum ei--.es Diörders wird aus Tarnopol (Galizien) daS Folgende berichtet:. Der auer Adam:Gw'rydo hat Nachts in .'inem kleinen,' bei Zbaraz" gelegenen Dorfe in Folge einer tragischenVerwechs.?!ung seinen eigenen Sohn ermordet, intern er ihm mit einein großen Küchen..tttter den ßal3 durcbscbnitt. Infolge ?'.ner eigenthümlichen Verkettung von Umständen ist der Sobn zum Opfer der Geldgier seines Vaters und 'Derjinig' rem der Todesstoß zugedacht. war, zum Entdecker der 'grauenerregenden That worden. In furchtbarer Weife hat kier die Nemesis sofort den Mörder. er?:lt. Vor einigen Wochen hatte der Handelsmann' Sülomön '.Bard aus Zbaraz dem Adam Gawrydo lttn r.an3 diesZäbriaeSoniaerzeuaniß ab gekauft und ihm alö Draufgeld 50 fl. natttn. Als der Lieferunastermin herankam, erklärte der Bauer, daß' er ten Verkauf, mcht,. einzuhatten ,irn Stande sei. und zeigte sich bereit, als Entschädigung so viel zu zahlen, wie ;:r Rabbiner dem Handler zujprecyen hieraus beoaben sich Beide f.um Rabbiner, welcher dem Handler C . 94 einen xyaoenerjas con iu . zuer- . kannte, v:e der auer aucy iooxt er leate. 5km besten Eindernebmen . ver ließen die Widersacher den Seelsorger :nd kehrten rn eine aus dem Wege geZegene Schanke ein, wo sie sich bis in ien ivaien oenV auioieilen. n r. i... ft!.li. . i flv vi reanen . ansina. Nellte . der in der 5!ähe wohnende Bauer dem . Händler den Antrag, er möge bei. ihm übernachten. waZ diese? anttahN.'" Zu. Hause anailanat. bereitete der Lauer, in der Scheune ein Lager aus Stroh, 'wünschte dem Handlerute''. Nacht -und' verließ rc v: fc." v ' ' 1- -r.x. aiz jj voöuuc quuct iu r rfü rxri.t v cts- r:.r v . lorgjarng ityiicßcstu. ica i vzui yandler aus, eine namenlose Angst be icblick ibn: er stand auf. tarvte im Fin stern berum..biS'er endlich eine zweite Thür entdecktes welche nur von innen durch - einen Riegel zugeschlossen', war. (rr okinete .dieselbe: verlien die Scheune und begab ; sich nochmal : inS Wirthe , lzaus. Jruwllcttn war der feocn vti

SaüNn In nlch! 5-173 nui,Uineni Zustände heimgekehrt. Da er die Thür der Scheuneoffen fand, ging er in dieselbe, legte sich auf das für den Händler bereitete Lager und schlief bald ein. Auf dem Weae ins Wirthshaus be-

gegnete dem Händler ein Gendarm und fragte hn, wohin er so spat geye. er Händler erzählt? das Vorgefallene; da der Gendarm jedoch dieser Mittheilung einen Glauben schenkte und Warb sida iber seinePerson nicht ausweisen konne. ging der Gendarm mit diesem zum Bauer zurück. Als auf mehrmaliges Klopfen-Niemand Lsfneie, schlug der Gendarm mit dem Kolben des Dienstgewehres die Thür ein und betrat die Wohnstube. Der Bauer wusch sich eben die Hände, die ganz blutig waren. Als der Bauer des Handlers ansichtig wurde, rief er entsetzt aus: Ich habe Dich ja erschlagen!" Der Gendarm nahm sofort den Bauern fest., durchuchte das. Haus und fand den Sohn des Bauern, der mit durchschnittenem Halse in der Scheune lag. Adam Gawrydo wurde dem Landgericht einiesert. .- (CrtjtaaWencfccttUnjO Streiflichter von der Gartenstadt. Cbicaaö. lmAuaust! (Schrümm, ein anderes Bild! KaM smd1ie' StreikWirren vorüber, deren Nachwehen ubrigens noch lange' fortdauern, so erfüllt . c - fi.4. ;:c s.wieoer oas ane . juageueo -uvin vu Rauch-Unsug .die. schwülen Lüfte' der Gartenstadt.. Uebrigent sind die Erahrunaen.' welche Chicago m dieser Hinsicht während" der Streitztir. gemacht hät allgemeinhin interessant und lehrreich..' Infolge des- Grubenarbelter-Aus-standes wurde natürlich .der Vorrath an Weichkohle, der Verursachen, des niederträchtigen Rauches, auch hier ein knapper, und die Bahnstreik-Sperre erschöpfte ihn vollständig. Tagelang, ehe die Consumenten gezwungen waren, zur Hartkohle ihre Zuflucht zu nehmen, brannten sie die schlechteste Sort:n Weichkohlen. Und trotzdem wurde dabei der Rauch-Unfug ein so verschwinnd geringfügiger, daß der Rauchrn spector sich auf seinen Lorbeeren (?) ausruhen", resp, fischen gehen konnte. Und warum das? Einfach well man durch die Knappheit der Kohlenvorräthe genöthigt war, nur wenig aus einmal, aber oft zuzulegen. Solcherart ist das Publikum mit der Nase darauf gestoßen worden, daß der Rauch Gemeinschaden hauptsachlich durch unrationelle Feuerung verursacht wird und sehr wohl vermieden werden kann, selbst ohne Benutzung theuererer Kohle und ohne Anwendung irgend welcher großartiger RauchverzehrungsErfindungen. Hoffentlich (das ist zwar eine kühne Hoffnung rm Babel am Michigansee, aber der Mensch soll ja bis zum Grabe noch darüber hinaus hoffen!) wird diese Lehre nicht vergessen werden, und wird sie namentlich die Smoke Preventwn Society , welche periodisch an monatelangem Schlaf lei det, sich hinter die Ohren schreiben. Neben der Rauchfraqe nimmt iekt. da wieder leidlicher Friede herrscht obwohl zum Theil noch immer bewaff neter Friede, welcher sogar einen großen Theil der bedauernsmerthen Miliz scldaten um ihre bürgerlichen Stellun gen infolge zu langer Abwesenheit ae bracht hat die Corruption des ehren-' werthen Stadtrathes ihren gewohnten Rang im öffentlichen Leben esn, und sogar, der schneidige, unverwüstliche Burgermelster hat neuerdlnas in der Gassrage vor den Stadtrathen die Flagge streichen müssen, welche sein Veto schnöde überstimmten. Das war emer der denkwürdigsten" Acte in der amerikanischen Städtegeschichte, und wenn Sie le wieder Veranlagung ha ben, über das Monopolstreiben bei Ihnen zu zetern, so blicken Sie auf das blutende Neu-Pans und trösten sich! Das Bemerkenswertheste an der Geschichte (auf welche, wenn die Welt noch im altbibuschen Zeltalter stände, unver züglich ein Pech- und Feuerregen hätte hatte folgen müssen) war: daß fast alle bei der jüngsten Wahl neugebacke nen Stadt-Staatsmänner jetzt schon ebenso budelverseucht sind, wie die ältesten Sünder! Wie wahr sagt doch der französische Dichter Bcranger über Veränderungen polnischer Regime: Macht, waö Ihr wollt, Ihr armen Hammelheerden, Man scheert auch allezeit." . Ich glaube beinahe, wenn er in der Gartenstadt zu leben das Glück gehabt hätte, so würde er statt der letzteren jeile gesagt haben: -Man scheert euch immer mehr!" Aber man soll sich nickt ganz dem Pessimismus ergeben; denn Alles hat seine Grenze, sogar die Scheerbarkcit der anderthalb Millionen Chicagoer Menschenkinder. Anderthalb Millionen, fragen Sie? Nein, es sind schon etwa hunderttausend mehr, wie der neueste Schulcensus ergibt. Dieser bat sinige culturhijtorisch recht bemerkenswexthe Thatsachen zu Tage gefördert. Sowohl Sie, wie die meisten Sartenstädtler selbst, dürsten daraus zum ersten Mal erfahren, daß nahezu die Hälfte der Bevölkerung von Neu-Pans aus Kindern im buchstäblichen Sinn des Wortes desteht. vondenen : die meisten noch keine 10 Jahre alt sind. ' "DaS erklärt allerdings Verschiedenes und 'sollte' den Kritiker des Chicagocr Lebens zu wohlwollender Nachsicht bewegen! Zumal das Kinderthum im bildlichen Sinne noch, viel, viel auszedehnte? ist. Aber auch für die Mehrheit der . Chicagoer wird einst das Schwabenalter kommen doch wann! i Dieser Census weist auch nicht wen! ger, als 23 verschiedene Nationalitäten in der Gartenstadt auf, und vahrscheinlich ist die Liste noch nicht einmal eine vollständige. Fehlen doch B die Japanesen gänzlich darin, obwohl schon jeder flüchtige Passant der State Street weiß, daß sie nicht unbeträchtich vertreten sind. Vermuthlich sym-pathisiz-en pie betreffenden Beamten

yenlich mit Ehina und haben tn ihrem Bericht, schon vor dem thatsächlichen Ausbruch des japanisch-chinesischen Krieges, die Chicagoer Japanesen den Chinesen angegliedert, deren sie 1922 aufzählen.

Wie befcheldentllch nehnen sich hieraeaen die 12 Portugiesen in Chicago aus! Alles in Allem, erfüllt sich aber offenbar immer mehr d;e Prophezei ung, die ich Ihnen schon rn einem frü heren Briefe ausgesprochen: daß Chicago bald eine kosmopolitischere Stadt sein werde, als New York. Wenn erst einmal Chicago glücklich zum MeerHasen gemacht sein wird, dann wird es für Vater Knickerbocker auf der Manhattan-Jnsel die allerhöchste Zeit seln, sich von Chicago annectiren zu assen. wenn er es nicht vorzieht, sich begraben zu lassen! Denn in den SlebcnmeüenstlelelFortschritten der äußerlichen Reprasentation lassen sich die Gartenstadtler cmschieden von Keinem bieten", mit und ohne Weltausstellung, wenngleich in ihren inneren häuslichen Geschäften der ohnmächtige Schlendrian noch Trumpf ist. Cmcaao kann in dieser Beziehung einigermaßen an Onkel Sam erinnern oder auch an irgend emen kllensresferischen, gefürchtetenAthleten. der aber Daheim vor dem Pantoffel-Absatz derSchwiegermutter unter das Veit kriecht. So weit sie rn der Aufregung und dem Wirrwarr der jüngst vergangenen .eit dazu aelanat sind, haben auch heuer die patent-patriotischen Zeitunaen dahures mcht versäumt, rn die Reclame-Tromvete für Chicago als Sommerausenthair zul stoßen. Ha be! haben sie es als besonderen Vorzug gepriesen, wie kühl Chicago sei; sie können sich dabei ganz gewöhnlich aus die Temperaturberichte, des örtlichen Wetterclerks berufen, der freilich von seinem erhabenen" und windigen Standvunkt auf der Spike des Audi-torlum-Tburmes bavon ein wesentlich anderes Lkdchen singen kann, als das wimmelnde Menschengeschlecht weiter unten. Schade nur. daß auf jene? Thurmspitze so verzweifelt wenig Platz für slemde Gäste ist! Im Uedngen ,jt es ja wahr, daß es noch viele, weit wemger für Sommervergnügler geeignete Plätze gibt, als Chicago, und wer, als Fremder sich in . der Gartenstadt die Beauemlichkeiten ersten Ranges leist e n kann, nun, der wird hier sicherlich so viel Sommercomsort sinden, wie er unter denselben Umständen zu Hause gesunden hatte, mit der Wohlthat der Abwechslung als Dreingäbe! Soviel kann ich Ihnen jederzeit mit gutem Gewissen garantiren, meine Damen und Herren! Also, wenn Sie Zeit, Lust und Moos" zu einer klei nen Veränderung haben, so lassen Sie sich ja nicht abschrecken. Schon die verkohlten Gerippe der Weltausstellung sind eines Ausfluges werth, und wenn Sie die l e b e n d i g e Weltausstellung seinerzeit gesehen haben, erst recht. Im Uebrigen stehe ich für nichts ein..'... I.R. Vakr-Jd." Der in ganz Indien von so vielen gefürchtete, in Angst und Schrecken verbrachte Freitag, auf den das mohamedanische Fest Bakr-Jd" fällt, ist fast vollständig ruhig und ereignißlos vorübergegangen. Kalkutta gewährte am Morgen des Festes den eigenen Eindruck einer militärisch besetzten Stadt, deren europäische Bevölkerung auf den Ausbruch einer Empörung ge faßt ist. Die Straßen waren überfüllt von Eingeborenen, sodaß an vie len Stellen kaum durchzukommen und in der Nähe der Moscheen der Verkehr vollständig gesperrt war. ' Selbst dem erst gelandeten Fremdling mußte der Unterschied zwischen dem im Feiertagsgewande und in schneeweißem Turbane stolz elnherschreltenden cohamedaner, deren Züge männlicher und energischer sind.und dem in seinen Alltagsfetzen umherschleichenden, ver weichlichten und entnervten Hindu auf fallen. Europäer habe ich, schreibt ein Cor respondent aus Kalkutta, außer der Polizei, nur sehr wenige angetroffen. und diese scheinen durchaus nicht sehr beruhigt zu fern. Viele Familien, be sonders in den Vorstädten, haben sich förmlich verschanzt oder verbrachten den Tag mit Freunden und Verwand ten in einem Hause, das in ein Arse nal in kleinem Maßstabe verwandelt worden war. In anderen Städten, besonders in Rangun und Allahabad, soll es noch schlimmer gewesen sein, und es haben sich besonders dl: Eura sier. die sogenannten hali-caste", her vorgethan. Die Truppen standen un ter Waffen, ebenso die Freiwilligen". Drei vom Fort abgefeuerte Signal schüsse sollten von größerer Gefahr be nachrichtigen. Die Polizei war über all bedeutend verstärkt und mit scharfen Patronen versehen. Alle Statw nen waren telephonisch miteinander verbunden und standen in direkter Verbindung mindern Fort. Es ,st leicht begreiflich, daß alle diese außer ordentlichen Vorsichtsmaßregeln nicht gerade dazu beigetragen haben, die all gemeine Aufregung zu vermindern, und bezeichnender Weise haben die großen Wassenhandlungen m den letz ten Tagen geradezu glänzende Ge schäfte gemacht. Das Fest Bakr-Jd-, von den Ära bern Jd-nl-Zoha oder Opfertag ge nannt, ist eins von den zwei großen mohamedanischen Festen. Es. wird zu Ehren des Opfers Abrahams gefeiert, und zwar glauben die Muselmänner, im Gegensatz zur christlichen Lehre.daß Abraham seinen Sohn Jsmael anstatt saalö als Opfer darbringen wogte. An diesem Tage werden von allen Gläubigen Kameele, Kühe, Schafe, Lämmer u. s. w., je nach dem Vermögen eines Jeden, als Opfer dargebracht. Der Eingang zum Paradieö führt, nach dem Koran, über eine Brücke (Pnl-il-Sirat). die so schmal

wie eine vju rnnge. Iji, un5 die von den Gläubigen geopferten Thiere helfen ihnen, sie zu überschreiten.

Das Fest wird sowohl von Schiiten als Sunniten gefeiert und in Uberwiegend mohamedanischen Städten, wie , Delhi, Patna, Lucknow. Morscheda- I bad mit aronen tiicvteitcn und einem bedeutenden Aufwande von Opfern, besonders an Ztuyen. beganaen. Wie allbekannt, ist die Kuh für jeden Jndier geheiligt, und daher hat das Fest jährlich zu mehr 'oder weniger blutigen Streitigkeiten Anlaß gegeben, die ihren Höhepunkt im vergan genen Jahre in omday. wo ein dreitägiger Straßenkampf stattfand,' erreichten. In diesem Jahre gesellte sich noch die durch das Zeichnen der Manaobäume bervoraerufene Aufregung hinzu, und so sahen viele blutigen Erelgnissen oder vielmehr einer wayren Revolution entgegen. Außer einigen nebensächlichen, unvermeidlichen Streitiakeiten ist aber das Fest überall in Indien ruhig verlaufen, und die Ängstlichen Gemüther athmen förmlich auf. Am Tage nach dem Fest oegrüßte man sich, als sei man einer wirklichen -Lebensgefahr entgangen; der Voraana zeuat gewiß nicht für allzu große Zuversicht der AngloJndier. Vom Jnlande. Die schönste Katze in der Welt soll Frau Vanderbilt in New Vork besitzen. Besagter. Mäusefänger ostete über $1000. Von einem Mob wurden in Colorado vor Kurzem über 350 zu zwei Heerden gehörige Schafe erstochen und deren Eigenthumer aufgefordert, die Gegend sofort zu verlassen. Bei einer Besichtigung des Ezeter Schachtes der Lehigh Coal Co. zu Pittsburg, Pa., wurde der Superintendent Mason dadurch, daß der Loden des Fahrstuhles sich lostrennte, während er sich auf. demselben befand, erschlagen und sein: beiden Begleiter Robert Mercur und William Wilson schwer verletzt. Dreißig heimathslos e Mädchen von der Five Points Mission m New Nork unterhalt gegenwärtig Fräulein Helen Gould auf ihrem Besitzthum bei Tarrytown, N. Y. Die Kinder dürfen sich dort nach Herzenslust auf den abgemähten breiten Grasflachen umhertummeln. Eine Kinderstube im Thur nie seiner Kirche hat der Geistliche Job von North Middleboro, Mass., einrichten lassen. In dem Zimmer werden Babies von freiwilligen Wärterinnen so lange beaufsichtigt, so lange die Mütter der Kleinen dem Gottesdienste anwohnen. Ein Grabdenkmal für seinen Hund ließ Robert Stone von Lexwgton, Ky., errichten. Das De.nkmal kostet 5650. Es besteht aus einem spitzen Schafte aus Granit und ist ornamentirt. Eine tief eingemeiselte In schrift lautet: Don! Er 'war 16 Jahre unser stiller Bruder und Freund!" Die Frau des koreanischen Gesandten in Washington. D. C., hat sich von den konventionellenGebrauchen ihrer Heimath so weit emanzipirt, daß sie jetzt Pianoforte spielt, auf der Nähmaschine arbeitet und englisch spricht, und ihr Gatte ist stolz auf dies Alles. Bei Savannah im New Jork'schen County Wahne wurde ein indianischer Mound" aufgepflügt, welcher in einer aus Steinen gebauten Gruft menschliche Gebeine enthielt. In der Grust wurden außerdem verschiedene steinerne und kupferne Messer, Beile, Pfeisen Pfeilspitzen und verschiedene Kupfermünzen, von denen einzelne die Jahreszahl 1440 aufwie sen, gesunden. Die Geldstücke sind viereckig und zeigen auf der anderen Seite die Jahreszahl. Die Bestätigung des über John I. McKane verhängten, Urtheils durch den Generaltermin der Supreme Court in New Aork bringt die endgUtige Erledigung wieder um einen Schritt näher. Solange dem früheren Beherrscher von Gravesend noch die Möglichkeit einer Berufung bleibt, kann man sich der Besorgniß nicht erwehren, daß. er am Ende doch durch irgend einen technischen Einwand seiner verdienten Strafe entgehen könnte. Er kann sich aber jetzt nur noch an das Appellationsgericht wenden und hat wenig Aussicht auf Erfolg, denn der Generaltermin hat die Berufung in allen Punkten mit solcher Entschiedenheit zurück gewiesen und so energisch betont, daß auch nicht der geringste Grund zur Anfechtung des Urtheils der ersten Instanz vorhanden ist, so daß man keinen rnfce ren Befund seitens des ObergerichtS zu befürchten hat. Ein Herr Webb von New Aork verlor neulich, als er sich anBord der Vacht.Fedelma" befand.einea Diamantring, der vom Finger und in das an jener Stelle 25 Fuß tiefe Wässer fiel. Webb schätzte den Ring sehr hoch, weil er von seinem verstorbenem Vater stammte, und entschloß. sich, das Kleinod suchen zu lassen, koste eö. was -es wolle. Er wandte sich deshalb an Kapt.' 'Scott, von der' Verge'-Gesellschast in London, der den Taucher Alfred Pahl berg an Bord eines RemorqueurS ahsandte. Pahlbcrg begann sofort am Grunde des Sundes den Ring zu suchen, und fand "auch' wirklich bald , an der von Webb bezeichneten Stelle einen Ring ohne Stein, doch war es nicht Webb's Juwel.- ßr setzte ' die . Suche fort und nacb einer Stunde kam er wirklich mit Webb's Ring qn die Oberfläche. ' Der Dampfer ,S a g i n a w", welche? von Wtstindien in New Fork ankc'm, brachte acht Seeleute von der norwegischen -Vakk Agulear" mit. v:!che am 26. Juni auf der Fahrt von Zzrrahona nach Europa bei Punla Halmas, Barrahona, strandete. Das Fahrzeug hatte eine Ladung Faröholz in Bord. Auch der von Nassau an-

gekommene Dämpfer Cienfaegoy hatte eine schiffbrüchige Mannschaft an Bord; es waren Kapitän Jones und acht Matrosen des dreimastigen Schooners Annk F. Millard", der am 12. Juli auf der Fahrt von Pascazoula, Miss., nach Rio de Janeiro am Walker

Key-Riff bei Abasco scheiterte. De? Schooner ging zwei Skundcn später in Trümmer, der Mannschaft gelang es aber, sich in den Booten zu retten und nach Nassau zu kommen. De? Scboone? war mit Baubolz beladen. Auf nicyr naher a u f g eklärte Weise ist der in der Borstadt Rockdale an der Bahn von Sydney nach Hurstville, Australien, lebende ozterreichische Graf Otto Wurmbrandt in unmittelbarer Nähe deS dortigen BahnHofs von emem vorubersahrenden Zuge erfaßt und buchstäblich in Stücke gerissen worden. Bon dem ganzen Korper ist überhaupt nur der Kops intakt geblieben, so daß die aus einer Strecke von über 100 Jards verstreut aufgefundenen Gliedmaßen einzeln aufgelesen und in einem Sack nach der Morgue gebracht werden mußten. Der Werstorbene, der im 52. Lebensjahre stand, war der Bruder des Generalmajors und Kammervorstehers des Erzherzogs Franz Ferdinand, Grafen Wurm-brandt-Stuppech. Ein dritter Bruder lebt in Melbourne, während der vierte gegenwärtig in Apia die Stelle eines Kriegsministers- des K.önigs Malietoa bekleidet. Einer Engländerin, Frau 'Thorndike, sind während ihres Aufenthaltes in Paris 10.000 Francs in Banknoten und ein Wechsel auf 23.000 Fr. gestohlen worden. . Sie bemerkte den Diebstahl erst, als sie in einem Laden auf dem linken Ufer der Seine Einkäufe bezahlen wollte. Auf der Polizei, wo sie Anzeige erstattete, konnte man ' ihr mittheilen, . daß die Geldtasche und der Wechsel bereits wieder gefunden, die 10,000 Fr. baar aber verschwunden seien. Mlll Vom Auslande. AuöKafselwirdberich. tet, daß im Kreise Hciligenstadt ein Bater seinem Kinde beide Hände abhieb, weil es einen Hundertmarkschein zerschnitzelt hatte. Die Mutter erlitt vor Schrecken einen Schlaganfall und ist gestorben. Der Rittergutsbesitzer Crome, der der Ermordung seines StiefsohneS angeklagt war und demnächst vor dem Schwurgericht erscheinen sollte, hat sich im Untersuchungsgefäng niß zu Leipzig erhängt. D e r wegen Meineid? unlängst verhaftete, aber in Folge Erkrankung gegen Kaution wieder freigelassene Schuhwaarnh'ändler Bürger in Hanau hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht.' In Remscheid-Lobach tödtete der Schuster Waßmuth, ein Trunkenbold, seine Frau, welche ihm Geld zum Kaufen von SchnapS verweigerte, mit einem Hammer. Der Mörder ist entflohen. In letzter Zeit sind. drei Soldaten der 13. Compagnie des badischen Infanterieregiments Nr. 142 von Mülhausen im Elsaß nach Belfort desertirt. Die Ursache der Desertionen wird in dienstlichen Verhältnissen gesucht. Ein vierter Soldat, ein Hannoveraner, wendete sich brieflich an den Divisionsgeneral, den Erbprinzen von Baden worauf eine Untersuchung der Dienstverhältnisse . bereits eingeleitet sein soll. Eines schrecklichen Todes ist der 'Karlstädter . königliche Notar Dr. Danko Tkalecz gestorben. In Siofok, wo er mit seiner Frau, weilte, nahm er ein Seebad und sprang köpfüber in das Wasser, ohne zu wissen, daß' dort daS Wasser seicht ist. Er brach sich die Halswirbelsäule und starb, ohne das Bewußtsein wieder erlangt zu haben, nach mehrstündigem schmerzvollen Leiden. In Gaböheim bei Mainz fand kürzlich die Taufe , eineö etwa 5 Jahre alten Negerknaben statt. Der Kleine wurde seiner Zeit bei der Erstürmuna von Hornkram . in DeutschSüdwestafrika, von einem .Sergeanten der deutschen Schutztruppe, der aus Gabsheim aebürtig ist, hilflos äue funden, da seine Eltern bei der Erstürmung : gefallen . waren. Der . Soldat nahm, sich deS Kindes an und brachte es! bei .seinem jüngsten Urlaub nach Deutschland, mit. E i n e T h e a t e r n o v i t ä l". aber eine solche aus dem -Publikum, macht gegenwärtig in Paris Sensation. Bei offener Bühne ist nämlich dortwie bei uns der Zuschauerraum verdunkelt. Das geht aber den Damen wider den Strich, denn inS Theater geht man mcht, um zu sehen, sondern Hauptsach lich um gesehen zu werden. Dazu aber sind die Zwischenakte viel zu kurz. Eine Mondame nun hat die sensationelle Erfindung elneS .leuchtenden PuderS gemacht,' welcher dem' . Gesicht einen lieblichen, phosphoreszirenden . Schein gibt und die Schönheit auch; -Im Dunkeln zur Geltung bringt., Natur lich gibt es jetzt in den Logen, nur noch .pyospyoreszirenve Eestchter?'. . . . Die Zahl der aktiven oder zur Disposition st h enden Geniale der preußischen Armee, die mehr als 30 Jahre alt- sind, beträgt zur Zeit 45. Bon ihnen sind nur noch zwei, Generalfeldmarschall. Graf Blumenthal und des Generaloberst v.'Pape, im aktiven Dienst,: ersterer 'roürde am' 30. Juli 84 Jahre, letzterer war am 2. , Februar 81 Jahre alt. Der älteste General der preußischen Armee" ist der Generalmajor Adolf v. Goetze, der am 15' Aug. 1800 geboren ist, also nächstens 94 Jahre alt wird. Demnächst folgt der jn Berlin wohnhafte. Geiu-Lt. z. D. v. Holleuffer, der am $f Januar d..J. 90 Jahre alt war und seit November 1364 pensisnirt ist. Alsdann folgen der Gen.-Lt. z. D. v. Hiller und der ßen.-Major v.' Hlp'pel, hie 1806' boxen sind. Drei Generale, sind 1307 geboren zwei 1803, vier 1809, neun Z.810,' fünf 1311, acht 1312. acht 181$ und-zwei 1814, Fürst Bismärck, der am 1.' April n. I. L0 Jahre alt wird'.

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Tlie Charles A. Vorder tit in der Allersfolge der Generale der preußischen Armee erst der 64. Von den 45 über 80 Jahre alten Generalen r - c n i 1 r?i NN0 62 oereilö tu langer ais zu Jahren pensionirt. Wegen Entführung sei ne eigenen Kindes wird der praktische Arzt Dr. med. Max Schultze in Berlin steckbrieflich verfolgt. Dr. Schultze her, rathete im Jahre 1890 ein Fräulem Elisabeth G. Die Ehe war nicht glück, lich, und die junge Frau verließ bereits am 22. April 1892 ihren Gatten. Sie fand in de? Hohenzollernstraße bei Verwandten, Aufnahme. Im Herbste vorigen Jahres erfolgte die gerichtliche Scheidung der Eheleute, und die am 23. September. 1891 geborene Tochter Anna Marie wurde der Mutter zugespreche. - Der Mann gab jedoch das Kind nicht heraus.- Täglich ließ er eö in seiner Equipage in Begleitung zweier Frauen spazieren fahren , und wachte mit Argusaugen über seinen Liebling. Erst im Januar d. I. erfuhr' er nun, daß ihm das Kind zwangsweise genommen werden sollte. Rasch entschlossen, floh er mit feinem 'Töchterchen in das Ausland, sein prachtvolles HauS,' Werststraße 19, und seine große Praxis im Stiche las send. In dem Steckbrief, den nunmehr die königliche Staatsanwaltschaft erlassen hat, wird um die Festnahme des Dr. med. Schulde wegen Entführung ersucht. EininteressanterProceß kam dieser Tage vor dem Kriegsgerichte zu Amiens zum Austrage: Am 5. März 1892 ließ der 18jährige Marcel Schmidt sich in Rheims für vier Jahre zur Artillerie anwerben. Nach anderthalb Jahren desertirte Schmidt, blieb zwei Monate in Belgien und wur de bei seiner Rückkehr nach Rheims verhaftet. Vor dem Kriegsgericht deS 2. Armeekorps erklärte nun Schmidt, er sei der Sohn eines Ausländers, seine Anwerbung in Folge dessen unailtig. Das Kriegsgericht ordnete eine Untersuchung an, welche ergab, daß de? Geburtsort des Vaters in dem Standesregister nicht verzeichnet war, und dieser wies nun nach, daß er ein gebürtiger Sachse ist. Die Frage -wurde dem Kriegsminister unterbreitet, welcher auf Grund des Gesetzes vom Juli 1893 entschied, die Anwerbung des jungen Schmidt sei giltig und die Angelegenheit vor dem Kriegsgerichte auSzutragen. Nun wollte der Vater den Kriegsminister und die Präfektur der Seine und der NZarne vor das Pariser Civilgericht citiren. lassen, um eine gerichtliche Ent.chcidung über die Nationalität seines Sohnes herbeizuführen. Angestchts der hohen Kosten verzichtete aber Schmidt darauf und sein Sohn wurde wegen Desertion zu zwei Iahren Gefängniß verurtheitt. nachdem er für die französische Nation uität optirt hatte. . Aufbewahrung der Sker in Kochsalz lösung. Man koche ein Theil Salz in 19 Theilen Wasser, lasse diese. Abkochung kalt, werden .und. leqe die zu bewahrenden Eier, hinein. Diese behalten einen frischen Geschmack viele Monate hindurch. 'Auch der Veruch erhält sich frisch. Zur Reinigung von Pelz, werk nimmt man Roggenkleie, macht sie in einem irdenen oder eisernen. Topf unter stetem Umrühren so heißalö eS die "Hand ertragen kann, schüttelt die erhitzt- Kleie' auf d:n Pelz und reibt letzteren damit nach Kräften ein; hierauf bürstet man denselben mit. einer reinen Bürste auZ, oder besser, man klopft ihn so lange, bis alle Theile der Kliie entfernt sind. Der Pelz erhält dadurch seinen früheren natürlichen Glanz wieder, und es werden selbst weiße Pelze wie neu. Stachelbeerraupen z u v.'rtilgen, Im Beerenobstgarten' zeigt sich -im Frühjahr d lästige Stachel beerraupe. Man breitet Tücher, unter die Sträucher, klopft die Büsche ab und.tödtet die abfallenden Thiere., Ein gutes Vertilgungsmittel ist auch das Bestreuen mit gebranntem Kalk, den man durch Zugeben von 1-3 seiner (3t Wichtsmenge Wasser, zu Pulver zerfallen ließ. - Die Blätter und Früchte sind durch Spritzen mit Wasser zu reinigen Sicherer noch wtto'ein Vesprl'sen von mit Wasser verdünntem Knodalin. ' . Bedenken Ole, daß die Wikconson Central Bahn unbedingt daö . Zutrauen deS Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St.' Paul, Minneapöliö und dem Nordweften ist und fernerhin alö die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen, am Superior See angesehen wird. ' Bedenken Sie ferner daß die Wiöconfin Central die bedeutendsten Punkte in Wiöeonfin berührt, mehr Geschaftöpläde erreicht alö irgend eine andere Linie im Nordvesten, daß der jeift wagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft alö, Raten, Routen,: wenden Sie sich an den nachften Ticket Agenten oder an Saß. C. yond, Sen. Pass. Agent. '

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