Indiana Tribüne, Volume 17, Number 312, Indianapolis, Marion County, 1 August 1894 — Page 2
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Jndians Tribüne. Erscheint " Täglich nnd SonntagS.
Tie tZglicye .Tribüne kostet durch den TrZge, llSentl per Voche. die EonntiöZ,.Tribü 5 lentZ per Woche. Beide zusamme 15 Cent oder S Sent per Monat Per Post ju.sfilit in V?r lluZbejäZlunzper Jahr. Ossice : No. 18 Süd fllanönf Str. ZndianapoliS, Znd., 1 August 18V4. Laune des MeereS. Matrosen, welche aus Sydney, Australien, in San Francisco eingetroffen j sind, wissen ein interessantes Geschieht- j chen zu erzählen über einen seltsamen, märchenhaften Anblick, der sich ihnen am Vallona - Riff, unweit einer der Salomons-Jnseln, bot. Hoch aus den: Meere emporgehoben, sahen sie dort (jene einsame Stelle ist überhaupt durch ihreKorallenformation von seltener Schönheit berühmt) ein verwittertes Schiffswrack auf einem Korallen - Piedestal von weißen, rothen und purpurnen Farben fest ruhen, ganz außerhalb des Bereiches derWellen, wie in einer erhabenen Wiege eingebettet. Schimmernde Korallengebilde waren auch ai den überhängenden Rändern des Wracks wie angefroren. Im ersten Augenblick glaubten die Matrosen, gewissen Vorstellungen ihres Berufs kreiseS entsprechend, nicht anders, als daß sie ein Geisterschiff neuer Art vor sich hätten, und fürchteten sich nicht wenig vor drohendem Unheil, dem sie sich verfallen glaubten. Es stellte sich indeß bald heraus, daß diese Erscheinung sehr materiellen Charakters, wenn auch recht ungewöhnlich, war. Dieses verklärte" Wrack waren die Ueberblelbsel der Brigg Borough Belle", welche in einem Orkan am 3. Februar d. I. dort auf die Untiefe lief und eilends von der Mannschaft verlassen wurde, dann unterging und in dieser gloriosen Form wieder sozusagen von den Todten auferstanden ist, also ein moderner fliegender Holländer" erster Güte, abgesehen von seiner ruhenden Lage. Man entdeckte noch mehr merkwürdige Dinge an und in diesem Wrack. Obwohl es schon Monate her war, daß das Fahrzeug strandete, trieben sich vier lebende Hausthiere auf dem Verdeck herum. Eines derselben war ein abgemagerte?, dem Verenden ziemlich naher Hund, welcher in einer Ecke lag, ganz mit Federn bedeckt war und einen klaglichen Anblick bot. Seine Herren hatten daö arme Thier schnöde verlassen, und es hatte sich bisher so gut wie möglich vor dem Verhungern geschützt, offenbar indem es gelegentlich auf Seevögel Jagd machte, welche zur Nachtzeit sich an dem Wrack ausruhten. Die anderen waren drei noch leidlich wohlerhaltene Schweine;, diese hatten sich von Kartoffeln genährt, welche zum (sargo der Brigg gehörten und ihnen zugänglich wurden, als die betreffende innere Bretterwand durch Sturm und Wogen zum Theil zerstört war. Auch waren zwei eiserne Wasserbehälter, die sich im Schiff befanden, derart umgeschlagen, daß mehrere Hundert Gallonen Wasser, die nicht sogleich ausliefen, sowohl den Schweinen wie dem unde zugute kamen. Ueberdies waren öfters tropische Regen auf das Wrack niedergeströmt, lebensweckend für die Thiere, und auch dieses Süßwasser hatte sich da und dort angesammelt. Diese Geschichte des Wracks konnten die Matrosen leicht erkennen; sie war aber noch nicht Alles. Weiter unten fand man die zerfressenen Aeser eines kleinen Affen sowie mehrerer noch in einem Käfia befindlicher Papageien; von letzteren waren fast nur noch einige grüne Federn übrig. Allem Anscheine nach hatte der Hund einen schrecklichen Kampf mit dem Affen gehabt, ihn endlich überwältigt, getödtet und dieUeberreste so weit wie möglich verschlungen. Die lebenden Schweine waren den Matrosen eine willkommene Gabe; denn sie lieferten ihnen für ewige Zeit frisches Fleisch. ES gelana, den armen Hund am Leben zu erhalten; aber es ging demselben schließlich, wie manchem Soldaten, welcher aus vielen Schiachten wohlbehalten hervorgegangen ist, nur um dann auf der Heimkehr das urner eines unsaus zu weroen: er wurde von einem großen herabfallen den Waarenballen getroffen und ge tödtet. Wie aber das Wrack selber zu einem so erhabenen" Schicksal kam, daS läßt sich nur durch ein unterseeisches Erdbe ben erklären, durch, welches dasselbe sammt der Fluth emporgehoben und zufälliq gerade auf dieser Korallen-Er höhung abgesetzt wurde, gleich Noahs Arche auf dem Berge Arrarat! Tklersreundttcher Cinfiedler. Fast wie ein verspätetes Märchen aus dem goldenen Zeitalter, das einmal geherrscht haben und auch wiederkehren soll, (wenn man nur ungefähr wußte, wann!) liest sich folgendes Ge schichtchen, welches aus dem Staat Washington erzählt wird: Einer der alten Pioniere dieses jungfräulichen Staates, resp. Territoriums, ist der Viehzüchter Peter Gallagher. welcher seit etwa einem Vierteljahrhundert in der Nähe von Renton haust und nur sehr selten seine abgelegene Ansiedelung verläßt, wo er in. so tiefem Frieden mit der ganzen übrigen Natur'leöt.-Durch.schwere Arbeit hat er die 160 Acres, welche er als Heimstatte" .von de: Regierung nahm, geklärt und zu 'einer D?usterstätte gestaltet. Auf nichts ist er aber so stolz, wie auf sein gemüthliches Verhältniß zu der ganzen Thierwelt der Nachbarschaft! Er belästigt grundsätzlich keine wilden Thiere, geschweige- .denn daß er dem .Jagdvergnügen- sröhnte. das ihm ein Greuel ist. Eine ganze Anzahl wilder Ähiere, welche in den umgebenden Wäldern schweifen, hat er durch jahre.lanöS Bemühen, dahin uebraclit.
daß sie auf seiner Ansiedelung wie zahme Thiere au- und eingehen. Adam im Paradies, kann.' kaum in freundschaftlicherem Werhältnitz zui Allem was da kreucht und fleucht, gestanden haben, als Peter Gallagher. Eines der Thiere, ein stattlicher schwarzer Bär, besucht schon seit ungefähr einem . Jahre fast täglich den Viehhof Gallagher's, frißt mit dem Hornvieh," macht ' es ' sich mitten - unter den Kälbern bequem iflid zeigt keine Spur von Furcht oder Wildheit; ja er frißt ganz behaglich Abfälle von dei Tafel auf, welche ihm manchmal zuge worfen werden, und er zeigt nicht die mindeste .Unruhe, .wenn Gallagher - im Hof oder auch draußen im Walde unmittelbar an ihm vorbeigeht. Bei-dem zahmrn Vieh istMeister 'Petz offenbar stets gern gesehen., ' : - -. Besondere Lieblinge Äallaghers sind ein Paar Rehkälber,-die wahrscheinlich aus der Gegend! von Cedar Lake kommen, wo dem Jagdspprt sehr stark gehuldigt wird, gegenwärtig aber. stets mit dem jungen Vieh Gallaghers herumlaufen, sich bei ihm niederlegen und an seinen Mahlzeiten theilnehmen, ohne jedoch über Nacht im Stall eingeschlossen zu werden.' -- Gallaghet' erklart.' ei möchte lieber seine' beste Kuh vermissen, als eines dieser Rehkälber. . ' " Auch wilde 'Enten und Gänse lassen sich sebr oft in seinem Viehhof nieder ukd verhalten sich dort gerade so, wie
.Hausgeflügel. -Gallagher erweist picht nur selber 'den 'wilden Thieren alle Freundschaft, sondern wurde eZ auch nie dulden, daß Jemand, der seine Einsiedele: besucht, dieselben iraendwie deri rwi . a n . k. " !.iin.. Cfl . tauige. iii .pjioicgugic -yuiu graph seiner Hausordnung. .'Freilich geben die Thiere auch" sehr wenig Gele- , r l ft fn'' genyeil zu emer lolcyen eiaillgung; denn sie ergreifen gewöhnlich sofort die Flucht, wenn sie einen fremden Gast erblicken!- . Ein. Paar Rehkälber, die ihm vor etwa fünf Jahren zuliefen und bei ihm bedingungslose Gastfreundschaft fanden, trat er später an einen- versönlichen Freund ab, bestand aber darauf, daß sie bei diesem niemals anders behandelt würden al bei ihm, also bei! guter Versorgung vollkommene Freizügigkeit" genießen könnten. Und .soviel man weiß, wird dieses Abkommen noch heute ehrlich eingehalten. Gallagher hat noch niemals Veranlassung gehabt, seine Thierfreundschast zu bereuen. Schiffskühlung durch Ammoniak. Auf der Fahrt von Australien nach England wurde unlängst ein interessantes Experiment erfolgreich ausgeführt, nämlich der Transport der größten Menge Fleisch- und MilchereiWaaren, welche je von Australien oder Neuseeland nach Enaland befördert worden sind, unter Anwendung einer Ammoniak - Maschine, durch welche die unteren Schiffsräume stets gekühlt wurden. Bis in die neueste Zeit hatte man für diesen Zweck ausschließlich KaltluftMaschinen benutzt. Die neuen Lyndeschen Ammoniak - Maschinen aber nehmen weit weniger Raum in Anspruch, so daß man also Schlachtfleisch u. s. w. in größeren Mengen und billiger befördern kann, und die'Kllhlluft wird dabei viel wirksamer angewendet, während der ; Dampsverbrauch bedeutend vermindert wird. Die kühlende Luft wird durch Fächer in Umlauf gesetzt, welche die wärmere Luft aus dem Frachtraum ziehen, die über die Reihen tau-rollenartig gewundener Kühlungsröhren geleitet und wiederum dem inneren Schiffsraum zugeführt wird. 5ta lekterem befinden sich aar keine Röhren, sonst aber sind an der Einrich tung im Ganzen über 8 Meilen Roh renwerk! . Dem Dampfer Perthshire", auf welchem dieser Versuch zum ersten Mal gemacht wurde, waren zur Beförderung anvertraut: 70.000 geschlachtete Schafe, 9.000 Hüftenstücke, 9.000 Beine, etwa 650 Tonnen gefrorenen Rindfleisches, 150 .Säcke Stierherzen, 150 Säcke Ochsenschwänze und Nieren, 750 Kisten Butter und 7 Kisten Austern. Obwohl dieses Cargo, 'wie gesagt, das größte bisherige seiner Art war, wurde bei der neuen Einrichtung noch nicht einmal der ganze verfugbare Raum eingenommen, sondern es hätten noch 12.000 ge schlachtete Schafe mehr darin untergebracht und kühl gehalten werden kon nen! ' Alle diese Waaren sind in ganz vor zllglichem Zustande an ihrem Bestim munasorte eingetroffen. ES wird 'be sonders hervorgehoben, daß bei diesem Kllhlungssysteme die Lust rein und trocken, völlig frei von Schnee oder irgend welcher Feuchtigkeit, rn die mne ren Schiffsräume befördert werde und sich im Ganzen eine überraschend gleich mäßige Temperatur erzielen lasse. Der bedeutendste im vorliegenden Falle be obachtete Unterschied zwischen der Temperatur der verschiedenen Theile des Ladunasraumes betrug nur etwa 5 Grad Fahrenheit. Von irgend welchem Nachtheile die ses KUHlungssystemS verlautet bis jetzt nichts und man kann sich also der Hofs nuna hingeben, daß dasselbe bei allge meinerer Anwendung die Beförderung solcher Artikel in daS Ausland, auch von Nord- und Südamerika auö, ganz bedeutend heben und vervollkommnen werde. Allerdings wird nur bei der Beförderung in großem Maßstabe dieses System angewendet werden können. Kohlensaure Gefahre. Wenn man alle Warnungen bor Sommerfpeisen und Sommergetränken berücksichtigen will, so bleibt nichts üb rig, als sich in die Ecke zu legen und zu sterben." Zu diesem Ergebniß gelangte schon vor Jahren in einer höchst scharfsinnigen wissenschaftlichen Plauderei der Hof-Humorist der N. Y. Times-, welcher leider seine Humoxquelle versiegen ließ, nachdem er einen Cvnsulatspo sten angenommen hatte.' - Nun, ganz so arg ist es in Wirklich keit war nicht: aber bei allen Som-
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mergenüssen 'für Gaumen nnt Magen ist eine Uebertreibung höchst gefährlich, und in diesem Sinnes wird mit Recht von Aerzten neuerdings auch vor der Sodawasser-Fontäne eindringlich gewarnt. Die kohlensauren Temperenz getränke-.sind alles Andere eher, als harmlos. . Wohl spenden sie zahllosen Schmach te'nden augenblickliche Labung, aber bei unmäßigem Genuß-können sie-fast noch mehr Schaden anrichten, als im gleichen Falle z. B. das Bier. Von den heimlich mit Alcohol verbesserten Sodawässern" sei dabei ganz abgesehen. Sie liegen, dem Urtheil hervorragender Aerzte zufolge, sehr vielen der bei uns herrschenden Krankheiten und OrganStörungen zu Grunde, besonders vielen Nierenleiden, sei es infolge von Alkali-Vergiftung oder auf andere Weise. Auch können sie dazu beitragen, andere, schon bestehende Leiden zu verschlimmern. Ungeachtet aller Vorzüge, welche kohlensaure Geiränke und sonstige besondere Ersrischungsgewässer haben mögen, mit denen in unserer ' Zeit der Markt gefüllt ist. ist daö beste Sommergetränk noch immer einfaches kühles (nicht gerade eiskaltes) Wasser. da. wo es in völliger Reinheit zu haben ist. Für die modernen Großstädte scheint dies freilich meist ein armseuger Trost; doch kann man auf alle Fälle den schon oft gegebnen Rath befolgen, das Wasser abzukochen und dann kühlzustellen, wobei Kühlung ohne unmittelbare Berührung mit Eis vorzuziehen ist. gum Schutz der Augen. In der Sommerzeit erscheint eS ganz besonders angebracht, aus die nothwendigen Vorsichtsmaßnahmen zumSchutze der Augen aufmerksam zu machen. Soweit der Wissenschaft bekannt, gibt es 43 verschiedene 5rrankheiten, von denen die Fenster der Seele" befallen werden können, und mehr, als die Hälfte davon sind ansteckend. ; Es wird von Aerzten dringend geraten, daß, wenn irgend möglich. Jeder sein eigenes Bett sowie Handtuch, Schwamm und Seife für sich allein habe, sich in fließendem Wasser wasche-, in wohlgelüfteten Zimmern schlafe und wohne, und mindestens eine Stunde jedes Tages unter den reinigenden, erfrischenden Einfluß von freier Luft und Sonnenschein komme, AlleS für die Gesundheit der Augen. -Nach verläßlichen Mittheilungen von Specialisten werden durch die von einer ganzen Familie benutzten Waschlappen, durch die großen Rollen-Handtücher in der Familie und an Arbeitsplätzen und durch die, gar nicht seltene Gewöhnheit, daS Wasser in einem Becken oder einer Wanne ein zweites Mal zum Baden zu benutzen mehr Augen- und Ohrenkrankheiten erzeugt, als durch alle Fieberseuchen zusammen! Namentlich sollte peinliche Vorsorge getragen werden, die Augen der Kmder zu schützen. Reichlich 25 Procent der Augenleiden bei Säuglingen und jungen Kindern sowie 11 Procent der Augenleiden von Erwachsenen nach maßiger Schätzung können unbedingt verhütet werden. Die so häufigen granulösen Entzllndüngen der Augenlider (Hagelkorn, Gerstenkorn u. f. w.) gelten als die am weitesten verbreiteten Augenleiden; sie sind ansteckend, und in allen solchen Fällen sollte eine strenge Jsoliruna stattfinden. EZ ist nicht vergebens, dav m öffentlichen und privaten Anstalten, resp, in den chirurgischen Abtheilungen derselben, die . Handtücher oft, und Bandagen und Verbände stets sofort nach dem Gebrauch verbrannt werden! Staarleidende werden in solchen Anstalten stets in getrennte Zimmer streng abgesperrter Abtheilungen ge bracht. Die Wundärzte wechseln, so oft sie mit einem bedenklichen Fall zu thun gehabt haben, ihre Kleider, und oft tragen sie besondere' Schutzbrillen.' Denn man kann gar nicht sorgfältig ge nug auf das Auge achten.. Es gibt übrigens ein einfaches Mit tel, wie ein Leidender selber zeitig ent decken kann, ob er den Staar hat, und eS gehört dazu weiter nichts, als ein Stück Carton und eine Nähnadel. Eine gewöhnliche Visitenkarte entspracht dem Zweck sehr gut. Man steche mit der Nadel etwa in der Mitte dieser Karte ein rundes Löchlein und halte dann die Karte, g a n z n a h e dem Äuge, gegen das Licht, wobei man am besten, thut, nach einem Stück des blauen Himmels hm den Blick zu richten. Der Staarleidende wird nun, 'statt des kleinen Löchleins, ein verhältnißmäßig großes. schwach erleuchtetes Feld sehen, auf wel ch:S sein Staax geworfen ist;, er beobachtet thatsächlich den Schatten welchen sein Staar auf die Netzhaut hinten im Auge wirft, und dieser Schatten ist ziemlich stark ausgeprägt. wenn oer incg in ver arze nur nein ist. Ein normales Auge dagegen sieht in diesem Fall nur eine ganz gleichma ßig erhellte, vollkommen runde Scheibe. Solcherart kann auch Jeder für sich selbst bestimmen, ob sich der Staar vergrößert, und eine Operation angebracht ist. . Unser, Holz-AuSfuhr. Das Staatsdepartement in Washington hat auf Grund der. Berichte einer Anzahl amerikanischer Consiüa eine werthvolle Zusammenstellung über die Ausfuhr amerikanischen Bretterholzes nach dem Aufsgnde ver st ... tf i - f vssknilicyl: Eö geht aus derselben hervor, daß die amerikanischen Staaten nach allen Landern deS .Erdballs' Vretterholz versenden, und zum Theil . gUnstige Aussicht vorhanden ist, diesen Handel noch bedeutend zu steigern. In .einer Anzahl Länder beherrscht baS ameri, nische Holz den Markt so gut wie vollständig. ... FUr7 Manche dürfte S z. V. neu Un, daß fast alles in Afrika zu BauZwecken benutzte Bretterholz auS den Ver.' Staaten kommt. Japan kauft dasselbe gleichfalls in großem Maße, ftflö sötzLWijkcinischen.Wen. wo in
anoeren Mnrrrn rwcysd seyr d?e europäische Einfuhr bevorzugt wird, kommt nur Vretterholz auö den Ver. Staaten. Samoa bezieht viel Fichtenholz aus Oregon und Rothholz aus Californien. Hawaii läßt amerikani sches Bretterholz zollfrei ein, während es auf kanadisches Holz einen Zoll von 10 Procent gelegt hat, welcher einem Einfuhr-Verbot gleichkommt. Mexico und die westindischen Inseln nehmen alles Bretterholz, das sie bedürfen, aus den Ver. Staaten. Australien kauft jährlich aus unserem Lande für Z1.000.000 Holz. Sogar NeuCaledonien bevorzugt Fichtenholz aus dem Staate Washington. Nach Madeira kommt nur Bretterholz auS Maine, Nord-Carolina und aus NeuSchottland. Die wichtigsten Mitbewerber unseres Landes auf dem Welt-Holzmarkt sind Canada und Norwegen, ausgenommen in England, wo Deutfchland und Rußland erhebliche Concurrenz machen, und in .Oesterreich, das auch von Mittelmeer-LänVern aus versorgt wird. Großbritannien nimmt mehr Holz aus den Ver. Staaten, als aus Canada, und fast alle Spulen daselbst werden von Weißbirkenholz ausMaine gemacht. Eine Hauptschwierigkeit für diesen Ausfuhrhandel liegt noch in mangel-haftenTransport-Gelegenheiten. Ametitanische Schiff: nehmen nur wmig amerikanisches Holz mit. Bei besseren Transport-Gelegenheiten und entsprechender PreiS-Ermäßigung würde in tropischen Ländern entschieden mehr Gebrauch von Holz für Häuser yemacht werden, und zwar von importlrtem Holz, da das einheimische meist zu hart ist. um mit Vortheil für gewöhnliche dort bedürfte Bauten -verwendet zu werden. Von der Stör-Jndustrie. Wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird das heurige Jahr bei uns ein großes Stör-Jahr (nicht blos ein Störungsjahr!) und somit auch ein großes Caviar-Jahr werden, ohne daß man in besonderem Maße genöthigt wäre, sich für letzteren Artikel der Heringseier als Surrogates zu bedienen. ' Die Störe werden wohl nirgends so reichlich gefangen, wie in der Umgebung von Bayside, N. I., und die dortigen'Nischer wenden ihre ganze Energie auf dieses Geschäft, besonders jetzt, weil in diesem Jahre der Alosen- oder Maifisch-Fang herzlich mager ausgefallen ist. Bayside ist auch der HauptVersandtplatz und steht in direkter Verbindung mit New Fork. Ein großer Theil der Stör-Eier geht indeß von Bayside unmittelbar nach den Conserven-Fabriken in Europa, um als russischer" oder auch als deutscher Caviar wieder zu uns zurückzukehren, denn da liebe.Caviar essendePublikum thut es nun einmal nicht anders. ' New Jersey steht überhaupt unter unsern Staaten obenan in der StörIndustrie, sowohl was die Anzahl der darin Beschäftigten, wie auch was das darin angelegte Capital anbelangt. In runder Zahl sind in den Ver. Staaten 4000Personen direkt in der Stör-'und Caviar-Jndustrie 'thätig, und davon kommt über die Hälfte auf New Jersey, aus welches auch mindestens die Hälfte des hineingesteckten Capitals im Ganzen etwas über 1 Million DollarS entfällt. Die bedeutendste diesbezügliche Capital-Anlage außerhalb New Jerseys ist diejenige der westlichen Binnensee-Fisch.'r, nämlich etwa 5325.000, auf ein Dutzend Fixmen vertheilt. . . ' Man fängt die Störe ausschließlich mit Netzen, und sie haben durchschnittlich 150 bis 300 Pfund Gewicht. Für das Störfleisch werden 4 bis 6 Cents das Pfund bezahlt, aber die CaviarIndustrie bleibt die Hauptsache. 6tFaß Caviar. das . etwa 125 Pfund enthält, läßt sich leicht für 530 verkaufen; um ein solches Faß zu füllen, braucht man drei bis vier ausgewachsene weibliche Störe. Ein Männlein hat höchstens einen Werth von $1.50. Die Eier wachen von den Fischen abgetrennt, indem iiatt sie mehrere Male durch ein grobes Sieb laufen läßt; dann werden sie eingesalzen, und zwar mit einer besonderen Zusammen setzung von Salzen, die in Deutschland hergestellt wird. Es läßt sich nach dem Gesagten denken. daß dieses Fischgeschäft zu den einträglichsten gehört. Dennoch klagen die Fische? sehr, daß es mit der alten Stör-Herrlichkeit vorbei sei. Bor 20 Jahren, sagen sie. gab eS so viele Störe, daß die Fischer oft sie zum Zeitvertreib todteten. besonders da dieselben bedeutende Verheerungen unter den' kleineren Fischen anrichteten und die Alosen-Netze beschädigten. Jetzt jlber sind sie so rar geworden, daß die Industrie ernstlich bedroht ist. und eö wäre auch für den Störfang die Einführung einer gesetzlichen Schonzeit qeboteu. ' 9 lll Vom Inland e. - Daö ungeladene" Gewehr hat in Williamsville in Missouri wieder ein Opfer gefordert. Dort hantirte der 13 Jahre alte Monroe Woods an einet alten Büchse, von der er nicht wußte, daß sie geladen war. Auf. ein Mal krachte ein Schuß, und leblos sank die 75 Jahre alteGroßmutter des Jungen, welche in der Nähe gestanden, zu Boden. - . " ' , Der l a n g st e S a r 5, d e r jernals'von.der Muncie Casket Comt.any" angefertigt , worden ist.' wurde dieser Tage nach dem County Allen iä Jndiana-gesendet'.' Er .mißt in der Länge sieben Fuß sechs Zoll unfc war siir l)ie Leiche eineö der Schwindsucht rlegenen vierzehnjährigen Mädchen? .bestimmt, Die Todte maß sieben Fuß drei Zoll an Körperlange. Ihre ölter? jvohnen tn j?zr jlmgegend von" Fort Wayne,,: ; .. .Ist, kjnem Zornanfalle schoß In Coal City im County Grundy im nLrdöstlichen JlljnSi? Johu Brown seiner Frau zwei Kugeln n die Brust und tagte ' sich. lodsnn M hrjtje n
tzn Firnschadel. DaS Ehepaar yattö niemals glücklich mit einander gelebt; vor vier Jahren mußte der Mann für ein ganzes Jahr eine Friedensbürg schaft von einhundert Dollars bestellen, weil er schon damals den Versuch gemacht hatte, seine Frau zu erschie-
ßen. Das Ehepaar hinterläßt drei Kinder. , Der deutsche Dampfer Washington", welcher von Hamburg in New York eintraf, passirte am 16. Juli vier große Eisberge, welche sich im Fahrwasser der Oceandampfer befanden und für die Schifffahrt sehr gefährlich sind. Auch der britische Dampfer Croft", der von Leith ankam, passirte die Eisberge. Der Washington" verlor unterwegs einen Flügel der Schraube. Am 6. Juli, als der Dampfer im Canal war, verschwand der 34 Jahre alte deutsche Kohlenzieher John Grube, und Capt. Dinckkae vermuthet, daß der Mann entweder in selbstmörderischer Absicht, oder um zu desertiren, über Bord sprang. Schon wiederholt ist von der Anwesenheit einer riesigen Schlange im CarterS Lake" und dessenNachbarfchaft im County Barry m Michigan berichtet! worden welche fünfzehn bis zwanzig Fuß lang sein soll. Dieser Tage sah sie ein gewisser Henry Marble; er erschrak gewaltig über das Thier und fuhr so schnell wie fein Pferd laufen konnte, zu dem.McElwain'schen Hause, um Zuflucht zu suchen. Alle bisherigen Versuche, die Schlange zu Zagen und zu erlegen.sind zum Leidwesen der Farmer in jener Gegend, denen sie schon viel Federvieh und junge Schweine gestohlen hat, gescheitert. .AufderHohevonSea Bright an der Küste New Jerseys wurde an einem der letzten Nachmittage der Schooner Robert H. Mitchell" leck und sank etwa eine halbe Meile vom Ufer. Die Mannschaft der Rettungsstation in Sea Bright hatte den Untergang deÄ SchoonerS bemerkt und fuhr mit einem Boote der Bemannung desselben, welche sich in die Takelage geflüchtet, zu Hilfe. Die schissbrüchigen Seeleute wurden denn auch alle gerettet und nach dem Normandie Hotelgebracht. Der Schooner war mit Salz befrachtet und New York nach Norfolk in Virginien abgefahren; er gehörte Rhedern in Baltimore und war von Capt. Pratt befehligt. ZweiMexicaner, dieinder Nähe von Albuquerque in Mexico leben, fanden vor einigen Tagen in einer alten Kirche daselbst einen Metallklumpen, der ihrer Meinung 'nach auS reinem Golde bestand. Der vermeintliche Schatz wurde zusammengeschmolzen und der Ersten Nationalbank in Albuquerque übergeben, um von dort auS an die Münze in Denver als Gold unter einerWerth-Deklarirung von Z6000 versandt zu werden. Die Beamten der Äünze brachten ungefähr einen halben Tag damit zu, daS Z6000-Packet zu analyfiren und kamen nach unendlichen Mühen und der Zuziehung hervorragender' Sachverständiger zu dem Refultat, daß das Metall ganz ordinäres Messing sei, welches einen Werth von ungefähr 54 habe. Die Albuquerquer Bank, welche die Untersuchunaskosten zu bezahlen hat, ist um eine Erfahrung reicher, und die beiden Mezicaner sind um eine Illusion ärmer. K ü r z l i ch A b e n ds w u r d e ein verwegener Versuch gemacht, ein Häusergeviert in dem belebten Stadttheilf in Jeffersonville in Jndiana einzu äschern. Mit dem Wohnhause von George O'Bannon sollte der Anfang gemacht werden, indem zwei Verlarvte dessen HauS mit einem Eimer Kohlenöl tränkten und es demnächst in Brand steckten. Durch das Krachen des brennenden Holzes geweckt, eilte O'Bannon an die Hausthür?, wurde aber dort von den beiden Verlarvten ausgehalten und geheißen zurückzugehen. In diesem Augenblicke kam O'Bannons Frau, mit einer Flinte bewaffnet, ihrem Manne wirksam zu Hilfe, denn als sie sich gerade zum Schießen bereit gemacht hatte, verschwanden die beiden Brandstifter in der Dunkelheit. Inzwischen waren die Flammen ziemlich weit vorgeschrittefl, konnten aber noch nit einigen Eimer Wasser gelöscht werden. Eine Untersuchung von dreißig Gebäuden ergab, daß sie sämmtlich mit brennbaren Flüssigkeiten getränkt waxtn und daß es nur noch des Zündhölzchens bedurft hätte, um sie in Brand zu stecke. ... Vom VluSlande. In Köln wurde der Spezereihändler 'Langenhöf?r in feinem Hause an der Kurfürstenstraße ermordet. Anfang? glaubte man bei dem Auffinden der Leiche an Blutsturz; jedoch " ergaben schwere - Kopfwunden, daß Langenhöfer gewaltsam um's Leben gebracht . worden ist. ' . ' Mehrere Pe'rsynen sind der That verdächtig.' "'Seit einiger Zeit schweken Verhandlungen zwischeiz "denz preußischen Staat und ven? Großherzogthum Oldenburg, die bei WishelmShaven belegenen Orte Heppens, Bant und Neuende dem 'preußischen G:biet einzuverleiben. Kommt da neulich ein biederer Mann an und fragt: Wo iS dat nu mit de. Einverleibung? Wat krigt unse Großherzog davor? Ein kundiger" Mann belehrte ihn, daß die oldenburgische Regierung eine Geldsumme erhalten würde. Wo veer tilgt 'be dkky föx den Kopp? Er erhält w Köpf fünf 'Mark - Wat, fief Mark? ' Und oörigen Sönndag hev icknien Ossen verköfft UN hey flefhundert dafor kregen. UN fgt ml aiwt et bloß fief Mark? Nee, aÄeS'wlt Nicht js, dat iS'n baten to wenig!' - - Jnteresf ante Angabe? über die Germanisirung ElsaßLothringen? wurden kürzlich - jn französischen Blattern, und' zwar ngch misichen Quellen,' deröffeütllcht. Danach' ständen -jn': per Mittender -70er Jahre 1.426,636 Eingeborene 'S3,74Z Altdeutschen gegenüber. Die C'arniIm Mabelaußer HetraAge-
Dr. August
Hamburger Tropfens
-frVVt, 73
das große deutsche Blutreinigungsmittel gegen Blutkrankheiten, Unverdaulichkcit, Magenleiden, Lelerleiden, DhSpepsie, Uebelkeit, Kopsw'eh, Schwindel, Biliösc Anfälle.
5Ii!5:n. Die Zahl der Eingeborenen belief sich mithin auf 95 Procent. Im Jahre 18S0 fällt der Procentsatz der einheimischen Bevölkerung auf 92, 1885 auf 89 und 1894 auf 81. Zur Zeit leben in . Elsaß-Lothringen 1.312.427 Eingeborene und nicht weniqer als 282,000 Eingewanderte. Von 1880 bis 1885 verließen 50.000 Eingeborene das Land und wurden durch 70.000 Altdeutsche ersetzt. Von 1885 bis 1890 kamen 33.000 Altdeutfche ins Land. Seit 1890 nimmt die altdeutsche Einwanderung größere Dimensionen an. Heute stehen in Straßbürg 70.000 Alt-Straßburger einer altdeutschen Civileinwanderung von 40.000 Köpfen gegenüber. Jn Metz gibt es 23.500 Altdeutsche neben 21.685 Metzern. Dazu kommt, daß zahlreiche Mischheirathen zwischen Altdeutschen und Eingeborenen sich vollziehen. Urlaub aus einem b efonderen Grunde erhielt ein Lehrer aus Rixdorf bei Berlin während feiner Militärübung.' An den Kaiser schrieb nämlich vor einigen 2agen die kleine zwölfjährige Nichte eines Lehrers, der jetzt seiner Militärpflicht genügt, der Kaiser möchte doch den Onkel vom Soldatsein freimachen, da sie 'von Amerika zum Besuch nach Deutschland gefahren sei und nun nicht einmal den lieben Onkel in Rizdorf sehen und sprechen könne. Sie habe schon in Amerika in der Schule gehört, daß der deutsche Kaiser ein guter Herr wäre, der würde es schon so einrichten könneu. Der Brief, in englischer Sprache abgefaßt, ging an das Civilcabinet des Kaisers, und dieses übersandte das Schreiben dem Kriegsministerium, das nunmehr nach dem Rixdorfer Onkel Nachforschungen anstellte. Innerhalb 8 Tagen wurde letzterem vom BezirksCommando eröffnet, eS werde ihm freigestellt, im nächsten Jahre seine Uebung zu machen oder sich aus einige Taae beurlauben zu lassen, um der kleinen Nichte aus Amerika denWunsch zu erfüllen. Eine scheußliche Messerstechrei ist neulich Nachts in Bonn auf der Meckenheimerstraße aufgeführt worden. Drei Studlrende, Dr.Schulte, wem uno Ponsgen hatten einen Spazierritt unternommen, nach dessen Beendigung sie in eine Wirthschaft an der Meckenheimerstraße einkehrten Zwischen 12 und 1 Uhr Nachts traten sie den Heimweg zu ihren Wohnungen in der Poppelsdorfer Allee an. Jn der Bachstraße begegneten sie der von der Poppelsdorfer Kirmes hennkeh renden Familie des Fuhrmanns Wolfs von Bonn. Aus noch unaufgeklärter Ursache entstand eine Schlägerei. Pönsgen erhielt einen tiefen Stich in die Brust, StudwsuS Bloem sechs. Stiche in den Mund, Nacken, Rücken u. f. w. Auch der Fuhrmann Wolff fowze dessen Sohn trugen Stiche davon. Wer die Stiche ausgeführt hat. konnte bis jetzt noch nicht ermittelt werden. Die vemunde.te.fl Studentekj wurden zunächst in eine Wirthschaft gebracht, wo von einem Arzte di? Wunden ausgewaschen und verbunden wurden. Später brachte man die Beiden nach der Klinik, wo sie gegen wärtig noch so schwer darniederliegen, daß" eine Vernehmung ' bis jetzt noch nicht stattfinden konnte. Fuhrmann Wolff, der durch mehrere Stiche erheb lich ' verwundet , wurde, sowie dessen Sohn, der einen Stich rn den Mund erhielt, beaaben sich sofort nach de? fflinik, wo sie verbunden wurden. Eine enorme Gehaltserhöhung hat der bereits in den fünfziger Jahren stehende-Nachtwächter in dem reichen Spreewasddorse Lehde er litten. Für 23 Pfennig täglich ist er verpflichtet, während der ganzen Nacht tberls zu Fuß, theils im Kahn daS Äorf in leiner bedeutenden Zwange zu durchstreifen und zeitweise als Zeichen seiner Wachsamkeit einen Pslff erto nenzu lassen. Nun kam auch dieser Nachtwachter unrGehaltserhohung em, welche' in Höhe von drei Pfennig pro ' Tag auch unverweilt bewilligt wurde. ' . ... . Vedpnffnyle, daß die WiSconson Central Vabn unbedingt 'daS Zutrauen deö Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. Paul, Minneapoliö und dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth und den Plätzen am Superior See angesehen wird. V Bedenken Sie ferner daß die Wiöconffn Central die bedeutendsten Punkte in Wjöconkln berührt, meß? Geschäftsplatze erreicht ati irgkfl'eine andere Linie im Norddesten, daß der Speisewagen seiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Naten, Aouten, ezzden Sie sich an'den nach-ft-L, M Af i-rt.-en Ticket Agenten ovex Jas. C. Ponb, Gen. Paff. Agent, Milwaukee Wis. I !! SH5 yd fein Q'oll das Saus lass hin! Die beSen OurSen oa,n tWt man H. ?q5el 42p Ost MeCarty
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