Indiana Tribüne, Volume 17, Number 312, Indianapolis, Marion County, 1 August 1894 — Page 1

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HH Lesen Sie die Offerte der Tribune" für Unsere Weltausstellung! wl A ! SJ7K O r sW ! ifsi (esen Sie die Offerte der Tribüne" V f ' r ii" r für V v iy w v v w X w V y 4 Unsere Weltausstellung ! Jahrgang 17. Office: No. 18 Süd Alabama Straße. No. 313 Indianapolis, Zndiana Mittwoch, den l August W.

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Dank!

Tenjenigen, welche ihre Theilnahme bei der Beerdigung unsere Sohnes Peter je?gten. so ie dem Pastor Stern für 'eine treffliche lÄrab rede sagea wir hiermit besten Dank. Peter Bernrt nebst Gattin und Nludern. Fairview Prof. Geller wird seine berühmten (uft Vorstellungen jeden Nachmittag und Abend, beginnend Dienstag, 31. Jult, 1 Woche lang zum Besten geden. Musik Von der 2. Reg'mts Kapelle. Nachmittags und Abend?, beg. 31. Juli. Phönix Garten während der Sommermonate findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Jnftrumental-Konzert statt. - endetine R70 Cordial(Ftn vorzügZickeS tDlltttl gegen UnVerdaulichkeit, Wagende schwerden jeder Art, Lungenleiden, La Grippe jc. ZZür Erwachsene und Kinder. EO ' Besonder für den Samt ltengcdrauch zu rmvsehlen. gabri zirt von KOEETEn, chu iackkolg er von Koepper Watermann.) Wholesale-Händler in Whiskeys ic. No. 35 Ost Mailand Straße. Cgy IS in allen Apolhcken und seinen Wirth schämn zu haben. Neue Cigarsenfabrik ! Psus Vsssn kehren gut 1 Wir rfferiren einige neue Sorten, welche 10 CentZ daS Stück kosten fcllten, für 5 Conto und empfehlen besonders "New Thing" und "Rivals". Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $25 aufwart. Alle Union,Cigarren. Wnu Gottlieb, 271 Massachusetts Ave. und 303 & 305 Massachusetts Ave. Öeor cvn HamnnaiHI V -Äji JL M. WU'AUl ; i x . " " . ? - - c ' Mä2LärtCIi If c- ! WM Cte? t2te-Z&Zj T-Vi 'tüI-u'-flv- X 5 ml VtfL -5-' --Tr V Seichendeftatter, Office : 26 Süd Delawareftr. CU2: U0, 122, 1W, 126, 1S8 Oft Pearlftr ttteUa II. OZm ras nd aSt. Zur Eritttterung ! einen freunden und dcnr Vuklikum hier mit zur Anzeige, daß ich die Wirthschaft, gut Glzio und Noble Straße, Qd.'.omen habe, und mich ben-.uhen werd di;feUeu einem anginehmen Samulplatz tn Deutschen ,u ßestalien. efle Seträak, uud Slgarren ,e. Zu zahlreicheut Besuch lüdet ein Eotttttli LeuKhardl. üii Lki., und üb! ettafce. Brooks Oil Co., Die einzigen Fabrikanten von W; h Oil und bk DaS feinste und reinste. Jede Gallone garanttrr. fsit rönnen dteses Del tn Jnora rtöoItX im Kleine,?, hti keinem Krocer. in keiner Apotheke, von keinem Wagen kaufen, her nicht die Aufschrift Hut: BrookS Oil Co. und die nicht unikre G uaniis'srte hat, die jexem unven geuejf rvtrv. Brooks Oil Co. Telephon 460. 488 O. Michigan Str JndlanavollS.

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Editorielles. Die Tarifbill steht noch auf dem alten Fleck. DaS Conferenz-Comite kann sich nickt einigen.

. ,, DaS Publikum ist gegen den Ankauf deS an die Hochschule anstoßenden Grundstückes und zwar mit Recht. Es wird gesagt, der verlangte Preis sei um 515,000 biS 520,000 zu hoch. Aber wenn dem auch nicht so wäre, so ist zu bedenken, daß vorläufig und noch auf lange Jahre hinaus kein Bedürfniß dafür vorhanden ist. DaS Hochschulgebäude genügt, wie eS ist, noch für sehr lange Zeit, und wenn mehr Raum benöthigt ist, kann man mit Leichtigkeit noch ein Stockwerk aufsetzen. Wie die Verhältnisse liegen und bei der allgemeinen Opposition gegen daS Projekt, wäre es daS Klügste, dasselbe fallen zu lassen. Der American Federationist, die von der American Federation of Labor herausgegebene und von GomperS redigirte Monatsschrift ist ein Schundblatt erster Güte, und eine Schmach für die Organisation, der eS gehört. ES kann nicht Zufall sein, daß selbst, wenn man den Standpunkt der feigen Toleranz einnimmt, die meisten Mitarbeiter solch lendenlahme, abgetriebene Mähren, wie Harmonie, profit sharing, Pressionspolitik u.s.w. reiten. Indessen mag man Unrecht thun, die ganze Schuld auf Sompers abzuladen. Er kennt wohl seine Leute. Sein Ehrgeiz geht wohl über die Hirtenftellung nicht hinaus, die Qualität der Heerde ist ihm wahrscheinlich gleichgiltig. Innerhalb der katholischen Kirche sindet gegenwärtig ein eigenthümlicher Streit statt. Der Bischof Watterson in Columbus O.hat den katholischen Ver einen verboten, fernerhin Wirthe und Liquörhändler aufzunehmen, und Zuwiderhandelnden die Strafe der VerWeigerung der Absolution in Aussicht gestellt. Die Vereine wandten sich an den päpstlichen Stellvertreter Monsignore Satolli und dieser hat dem Bischof in allen Stücken Recht gegeben. Einstweilen gilt praktisch die Verordnung freilich nur für die Diözese ColumbuS, sie dürfte aber in Folge der Entscheidung Satolli'S Nachahmer finden. Die in New Bork erscheinende Wine und Spirit Qazette forderte den Erzbischof Corrigan aus zu sagen, ob er eS wagen würde, nach dem Ent scheid SatolliS zu handeln. Der Erzbischischos umging die direkte Beantwortung und erklärte, daß er mit den Ansichten SatolliS einverstanden, daß aber ein Unterschied zwischen Ansichten und strenger AuSführung derselben sei. Jedenfalls ist die Situation eine sehr heikle, denn unter den Wirthen und Llquörhändlern besindet sich ein ungemein starkes katholisches Element, Deutsche sowohl, wie Isländer, und die deutschen katholischen Vereine haben fast sämmtlich bei ihren Vergnügungen Bier-Ausschank. 2n Columbuö haben denn auch zwei deutsche Pfarrer sich geweigert, den Hirtenbrief deS Bischofs in der Kirche zu verlesen. Ist ' Sich neben eine fortschrittlich sein wollende Partei zu stellen, und darüber zu schimpfen, daß sie nicht rasch und nicht weit genug vorschreitet, ist Unsinn. Damit wird nichts erzielt. (Ebenso wenig dadurch, daß man bescheiden um haS bittet, WaS will. Die hiesigen Arbeiter haben das besser gemacht. Sie haben unseren Rath befolgt, sind einfach in Masse in die County Convention der Populisten ge gangen, haben so zu sagen Besitz von derselben ergriffen und dieselbe vor wärt? ' gedrängt. Herr Rappaport hielt gleich zur Eröffnung der Conven tion eine Ansprache, stellte den Ton und Charakter der Convention fest, und drückte ihr den Stempel deS Fortschritts auf. Die Folge war, daß daS Farmer Element, die Situation erkennend, sich sehr bescheiden benahm, und den Arbeitern die Kontrolle über die Plat sorm sowohl, wie über daS Ticket ließ. Der Rrditratioa-Vorschlag wurde v)N den Arbeitern und dem Platform-Snt wurf kurzer Hand gestrichen, trotzdem er ziemlich radikal abgefaßt war, da gegen wurde die Resolution : Wir verlangen- die Verstaatlichung der Ei

senbahnen, Telegraphen, sowie aller Commun'kationS- und TranSoort, Mittel, ferner die Verstaalichung der Bergwerke und die Ausdehnung der Verstaatlichung auf alle anderen In-

dustrieen, wie sich die Nothwendigkeit dafür ergiebt" mit Hurrah angenom men." Wie ernst die Convention eS mit der selbständigen Aktion meinte, geht aus der einstimmigen Annahme deS eben falls von dem Genannten gemachten Vorschlages hervor, daß daS Erecutiv Comite beauftragt wurde, jeden Kan didaten, der etwa von einer andern Partei indossirt werden sollte, und sich weigert, die Indossirung abzulehnen, oder anderweitige öffentliche Garantie für seine Parteitreue zu geben, vom Ticket zu streichen und einen anderen Namen für den seinigen zu substituiren. Ob sich daS, waS hier geschah, überall wiederholen läßt, vermögen wir nicht zu beurtheilen. Für Städte, wo die sozialistische Arbeiterpartei .im Stande ist, eine achtunggebietende Stärke zu entfalten, wie z. B. New Aork, mag eö sich auch nicht empfehlen, aber für Städte wie Indianapolis halten wir eS für daS unbedingt Richtige. Drahtnachrichten Inland. Wette raus sichten. Regen oder vielleicht auch Gewitter heute Nacht; kühleres, schöne? Wetter am Donnerstag. Schisselö Wassertemperatur 84Grad. DieHawaii-Angelegen-heit. Washington, 31. Juli. Die ryalistische Commission von Hawaii kam heute hier ein. Ihr Zweck ist, die Wiedereinsetzung der Königin zu bewirken. -tt Freiheit, die ich meine. Chicago, 31. Juli. Die American Railway Union wollte einen großen Umzug für den Empfang DebS' veranstalten, aber Maysr HopkinS verbot jede Demonstration. Sech? von den zehn Miliz-Cem-pzgnieen in Pullman erhielten von Gouvernör Altgeld Befehl heimzugehen. S ä n g e r f e st. Toledo, O., 31. Juli. Heute begann hier daS Sängerfest deS Central Ohio Sängerbünde?; 35 Vereine beheiligen sich. --t" Ein Fäßchen G o l d g e st oh le n. New Aork, 31. Juli. Die Firma Lazard BrotherS erhielt von der Paiser Firma Lazard TerreS 6? Co. die Mittheilung, daß von den mit dem Dampfer La Tourgine geschickten vierzig Fäßchen Gold, von denen jedeS 550,000 enthielt, eines gestohlen worden sei. Die Firma ist genügend verichert. Man hat keine Ahnung, wie wann und wo der Piehstahl begangen wurde, vermuthet aber, daß eö von Hadre nach Paris geschah. Die Sache erregt große? Aussehen, weil jede Erklärung fehlt, und es wird daher die Vermuthung ausgesprochen, daß sich daS Gold noch auf dem Dampfer befinde. Streik zu Ende. H a m m o n d, Ind., 31. 2uli. Die Mitglieder der East Chicago Loge der A. R. U. beschlossen heule Abend einstimmig den Streik für beendigt zu er klären. Allem Anschein nach werden alle Streiker, welche sich keine AuSschreitungen zu Schulden kommen lisßen, ivieder angestellt werden. r t Coxey 'S Armeen. M ilwaukee. 31. Juli. Edward L. Keene, General der Industrie Armee, passtrte gestern aus seinem Marsche nach St. Paul diese Stadt. Er will eS versuchen, alle aus dem Marsch nach Washington befindlichen Armeen, von ihrem Vorhaben nach Washington zu marschiren, abzubrin gen, da ihnen daselbst nichts alS Miß Handlung von Seiten der Polizei be vorstehe. Halb verhungert wprde dieselben in Vlhgton als Bagahunden verhaftet werden. ,, Nehmen die Leute wieder.. SanFr. anciseo, Eql., 31. Juli. General Manager Towne von der Southern Pacific erklärt heute ein

Streiker - Delegation, daß die Gesellschast Applikationen von Leuten, die sich keine Gewaltthätigkeiten haben zu Schulden kommen lassen, berücksichtig gen würde. Auch die Lokomotivführer wollen die alten Heizer wieder haben, da dineu Angestellten nicht im Stande sind, die nothwendige Arbeit zu ver-

Erdbeben in Calisornien. Los Angeles, Cal., 31. Juli. Die Stadt wurde gestern Abend kurz nach 9 Uhr von einem Erdbeben heimgesucht. Die Richtung war von Nord osten nach Südwesten und die Beweg ung war wie ein scharfer Stoß, der aber nicht viel Schaden anrichtete. In Santa Monika und in San Pedro wurde von den Furchtsamen eine Springfluth erwartet, aber eS trat keine ein. 3n Acton wurden drei unterschiedliche Stöße gespürt, die stärksten in jener Gegend, die je erlebt wurden, aber eS wurde von wenig Schaden gemeldet. Ein bemerkenswerthes Ereigniß war jedoch, daß gleich nach dem Aufhören der Vibrationen ein großer Meteor in nördlicher Richtung niedersiel. Er sah wie ein immenser Ball blauen Feuers auS und siel mit großer Schnelligkeit nieder. luöland. Die Cholera. London, 31. Juli. Der Wiener Korrespondent deS Chronicle sagt, daß die Cholera seit einiger Zeit in der Bukowina herrsche, und daß die Thatsache verheimlicht worden sei, um SanitätSmaßregeln zu verhindern. Die Regierung wird gegen die Lokalbehorden einschreiten. Die Krankheit breitet sich rasch in Polen auS. Verrückt. PariS, 30. Juli. Sachverständige, welche die Familienbeziehungen SantoS, deS Mörders Carnots, unteruchten, haben entdeckt, daß vier Verwand.e desselben in - Irrenhäusern starben. fi--Fürstin B i S mar ck fällt aus d em B ett. London, 30. Juli. Eine Depesche an die TimeS" von Berlin agt : Fürstin Biömarck fiel am Sonnag auS ihrem Bette und blieb bewußt os liegen. Sie ist noch nicht zur Besinnung gekommen und ihr Zustand ist besorgnißerregend. London, 31. Juli. Die Fürstin befindet sich bedeutend besser und eö ist keine Gefahr vorhanden. -9China und Japan. S han g h ai, 31. Juli. Eine weiere Seeschlacht fand gestrrn, am 30 Juli, zwischen dem chinesischen und japanesischen Geschwader statt. DaS chinesische Panzerschiff Chen Auen, daS neueste und beste Schiff der chinesischen Marine, wurde in den Grund gebohrt, und zwei Kreuzer sielen in die Hände der Japanese. Die von den 2apanesen eroberten Kreuzer sind Chich Auen und Ching Auen. ES heißt serner, daß ein anderer Kreuzer Foo Tsching, den Japanesen in die Hände fiel. Wie gütig ! Rom, 31. Juli. Die Regierung hat ein Rundschreiben an die Präfekten erlassen, in welchem dieselben iystruirt, werden, keine Anarchisten zu verfolgen, sa lange diese sich innerhalb der gesetzlichen Schranken halten. ' v5iss0naHriHten. Angekommen in: öizard: Passirt : Amsterdam" von New Sork; Rhaetia" von New Sork. Queenstown: Teutonic" von New Sork. Southampton: Haveland" von New Jork. Philadelphia: Siberian" von Glasgow. Bremen: Darmstadt" von. Ba timore. General.-Agentur. Feuer-Verficherug, Coüektion W Miethe, Geld an u.d auszuseihen. Schiffsscheine, Reisepässe, Vollmachten und Cr.bsqaltserhebunge, A. M e tz g e r ErundeigenthumS Agentur. Gerundet 1863.

- Hiesiges. Mayor Denny bält Gericht. Gestern Nachmittag fand aus dem

Bürgermeisteramt die Verhandlung gegen den Saloonwirth an der Ost Washington Str., JameS Hignite, statt. ES handelte sich dabei um die Redozirung der Higniteschen WirthschaftSlizenS, wozu, wenn begründet, der Bürgermeister unter dem städtischen Freibriefe daö Recht für sich in An spruch nimmt. DennyS getreuer Schildknappe, Oberprofoß Powell, machte den öffent lichen Ankläger und Amtsanwalt. Er zeigte die Protokolle über die Verurtheilungen HigniteS und seines Schankkellners wegen ungesetzlichem Getränkeverkauf vor und ließ seine Leute, die die Verhaftung gemacht hatten,' aussagen. Polizist Hoffbauer jedoch schlug dabei etwas über die Strange, indem er die Einmischungen seines Kollegen Ceinar in die GefchaftSangelegenheiten HigniteS als zuweitgehend und übergreifend hinstellte. Der Anwalt HigniteS, Henry N. Spaan, beschränkte seine Vertheidigung darauf, daß er daS Recht deS Bürgermeisters über Jemanden zu Gericht zu sitzen oder ein Urtheil zu sprechen, oder eine Wirthschastölizens zu entziehen bestritt. Der ftädtiiche Freibrief enthalte wohl eine Stelle, welche allenfalls eine solche Deutung zuließe, aber sie widerspreche dem Geist des ganzen Freibriefs, wenn man sie allzu wörtlich auffasse. Er sehe darin nur eine der Stadt so ganz allgemein verliehene Gewalt. Um diese aber wirksam zu machen, müsse erst eine städtische Verordnung erlassen werden. Denny hat den Fall noch bis Donnerstag Morgen in Erwägung. Sollte er dem Hignite die Schankkonzession entziehen, so wird letzterer natürlich nicht dabei stehen bleiben, sondern den Fall in die Gerichte bringen. Hignite ließ die VerHandlungen durch einen Stenographen wörtlich niederschreiben. Die 10,000 des Xenophon kamen auf ihrem Rückzüge an das Meer, als sie ausriefen : Thalatta!" Thalatta!" Ein zeitgemäßerer AuSruf ist: Lieber Spezial Brew! m kSoard os Vublic WorkS. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für die Backsteinpflasterung der 1. Gasse nördlich von Walnut Str., von Jllinoi Straße zur Capitol Ave.; Acme Paving Co. $1.25; Capital Paving Co. $1.27; B. Porter k Co. 51.20. Porter erhielt den Kontrakt. Der Jngeniur legte die Pläne für die Gradirung und. Chaussirung der Raymond Str., von Madison Avenue zur Shelby Str. vor. Länge 3917 Fuß, Breite 60 Fuß. Der Ingenieur wurde angewiesen, Pläne für die Backsteinpflasterung der 1. Gasse östlich von Delaware Straße, von Maryland zur Pearl Str. anzufertigen. Es ist dies die Gasse neben der alten Turnhalle. ,, Um die Wabrbeit zu erfabren in Bezug auf Hood'S Sarsaparilla, frage man Dleiemgen, die diese Medtzin brauchen, oder lese die oft in diesem Blatt abgedruckten Zeugnisse; sie werden Euch überzeugen,, daß Hood'S kurirt. ' 1 1 H o o d's P i l l e n kuriren Ver stopfung. D. F. Crowley, einer der vom SicherheitSrath angestellten Feuerwehrleute, hat die Stellung abgelehnt, weil . er einen bessern Platz erlangt habe. An seiner Statt wird ein Ersatzmann aufrücken und von der Kandidatenliste wird einer zum Ersatzmann befördert werden. CZT Frank Malone, Schankwär ter bei Peter Conway, Ecke New 2ersey und Washington Straße, fiel heute früh um 2 lhr auS einem Fenster des drittes Stackes und wurde tödtlich verletzt. Er hatte in den letzten Tagen in Folge eine wehen Finger fürchter liche Schmerzen ausgestanden und deS halb nicht schlafen kennen. Gester Nacht setzte er sich auf ein Fensterbrett in seinem Zimmer, schlief ein und siel auf da Pflaster herunter. Man brachte ihn nach der Polizeistation und Dr. Kahlo wurde gerufen.. Derselbe exklaxte. bje Pttkjuzn sur tätlich

yolizetgericvt. Gestern Nachmittag kam der Fall des Polizisten Frank King, der wegen

schwerer Körperverletzung und Mord Versuchs auf Jerry O'Neil angeklagt war, zur Verhandlung. Die strafbare Handlung war geschehen am 17. Juni d. 3. an der Ecke der Grant und Wtst Str. Die Zeugenaussagen deckten sich so ziemlich mit der Darstellung deö Falles, wie wir sie ihrer Zeit verössentlicht hatten. Die Belastungszeugen, Freunde und Verwandte des O'Neil, leugneten jede Provozirung deö King durch O'Neil. Die HauptentlastungSzeugln, eme ganzlich einwandsfreie. uninteressirte Frau Hitchcock jedoch, welche den ganzen Hergang von Anfang iS zu Ende mit ansah, ließ die Affäre in ganz anderem Lichte erscheinen. Danach hatte King nur in dringender Nothwehr gehandelt und erst zur Waffe gegriffen, nachdem O'Neil und Konsorten ihn unbarmherzig mißhandelt und blutig geschlagen hatten. King wurde infolgedessen von StubbS freigesprochen, weil durch daS Zeugenderhör klar erwiesen war, daß der Angeklagte in Selbstvertheidigung gehandelt hatte. Der Schankkellner in Peter ConwayS Wirthschaft, Ecke East und Washington Straße, W. A. Kitley, wurde gestern nach längerer VerHandlung von der Anklage Bier nach der Polizeistunde verkauft zu haben freigesprochen. Betreffs der Zeugenaussage über die Zeit, da die Getränke, ' auf welche sich die Anklage spezifisch bezog, verabfolgt worden waren, bestanden nämlich große Widersprüche und der Kadi erkannte deswegen auf Freisprechung, da er von deö Angeklagten Schuld nicht klar hatte überzeugt werden können. Wegen nächtlicher Ruhestörung wurde Edward Brady zu tzl OrdnungSstrafe verurtheilt. In einem Bordell an der Pearl Straße hatten sich zwei Damen, Allie Haye und Belle Hauser, um eine Flasche Bier gestri'ten und schließlich gehauen. Allie, die von weitem Kräftigere, warf ihre Gegnerin zu Boden und über einen Herd, so daß sie sich verbrannte. 15 Tage Arbeitshaus verschrieb ihr der Kadi zur Abkühlung ihres TemperamentS. Vagabunden und Landstreicher wurden LSins pkra5e zu 30 Tagen ArbeitshauS verdonnert. Sechs wegen Eckensteherei verhaftete junge Burschen entkamen mit einer Strafpredigt. Die deklassirte Minnie Scott erhielt 16 Tage Arbeitshaus zuerkannt, und ihr Begleiter Cha. Bryan blechte 510 und die üblichen Kosten. Die Bordellwirthin Mattie Barnett zahlte 520 Eztrasteuer. C. Enoch und ChaS. Johnson, welche die Polizeiverordnung, welche daS Besteigen von Frachtzügen verbietet, übertreten hatten, wurden jeder zu 56 verurtheilt, aber später erließ ihnen StubbS die Strafe. Der Farbige Lee Smith wurde wegen schwerer Körperverletzung den Großgeschworenen überwiesen und unter 5600 Bürgschaft gestellt. Die Verhandlung gegen den Mörder deö Eli Wilson, CHS. Robb, wurde auf den 7. August Rachmittag angesetzt. Die Fälle gegen T. R. Jgoe und Albert Austin, Besitzer von Spiela::tomaten, werden Freitag Nachmittag vorkommen. Vorsicht ist die Mutter der Uleisheit. Bestellen Sie sich am Samstaa eine Kiste TonikaBier, dann können Sie sich am Sonntag in Ruhe laben. Auf stlaschen gezogen ui Schmidt B ott llng Depot. m EPT John Pennington, der Mann au Bloomington, welcher kürzlich wegen Falschmünzerei verhastet wurde, ist gegen 52000 Kaution, die seine Verwandten für ihn stellten, außer Haft gelassen. tteinen Gönnern und dem Publikum im Allgemeinen zur Nachricht, daß ich ein "Wein Emporium" im altdeutschen Style hergerichtet habe und alle Mögliche aufbieten werde, meinen Kunden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu macheu. Wie bisher, werden nur echte und rewe Weine verkauft. Um freundlichen Zuspruch bittet ergebenft, 3vlL A. ScMHqv, No. 106 . 108 5k. Bl. Str.

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luuen. Ihr I. W.Caökey, Kondukteur der Vandalia Linie. Bieren Stadt.

CO.

Telephon 1030.

MMM, o l i . 3 nd. S. 7. HEEB, Präsident. 33) Mfö&Wsk - 0 ist daS neue Heim deS Cchwoba-Schulze Konrad Heetz, der alle seine Freunde einladet, ihn in seiner neuen Wirthschaft fleißig zu be-suchen.