Indiana Tribüne, Volume 17, Number 311, Indianapolis, Marion County, 31 July 1894 — Page 2
Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und SonntagS.
Tie tägliche. Trib2-koyrt durch den Träge, ilCentJ per oche, die ConntagS-.Trtbüne- k Zentl per Woche. Öetbe zusammen IS Cent der öS SentI per Monat. Per PoS ugesickt ta Vor. aibkjaZlung Vptv Jahr. Office : No. 18 Süd Alabao Str Zndianapoliö. Ind., 31 Juli 1894. mlmamlmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm cr erste ofsicielle Bericht über die Bubonenpest. Dem General Arzt Whman von dem Marine - Hospital in Washington ist .seitens des Dr. Stuart Eldrivge. dem Gesundheitsbeamten des Hafens v?n Fokohama und Mitglied der kaiserl. japanischen Gesundheits - Commiion in Tokio soeben ein ofsicieller Bericht über das Wüthen der Bubonenpest in China zugegangen. .Die Pest heißt es in diesem Berichte, ist während der letzten sünszehn Jahre in dem District Junnan im Süden Chinas nicht erloschen; meistens trat die Seuche sporadisch, zeitweise aber epidemisch und sehr bösartig auf. Ende Februar brach die Krankheit in Canton aus, während sie fast zu gleicher Zeit in dem von Europäern nur selten besuchten Hafen Pakhoi am Golf von Tongking epidemisch wüthete. Während der Monate März und April nahm die Zahl der Erkrankungsfälle in Canton stetig zu und gegen Ende des letztgenannten Monats gewann die Pest giganiischc Ausdehnung. Die Behörden von Hong Kong, dem Handelscentrum des fernen Orients, das nur eine halbe Tagereise von Can ton entfernt ist und mit der letztgenann ten Stadt einen sehr lebhaften Aerkehr unterhält, ignorirten die Gefahr vollständig, bis die Seuche während der ersten zehn Tage des Mai irc Hong "ong selbst überaus heftig ausbrach. Seit dem ersten Auftreten der Seuche in Hong Kong, welche ohne alle Frage die echte Bubonenpest in einer sehr bösartigen Form ist. belief sich, den zuverlässigsten Nachrichten zufolge, die Sterblichkeit auf mehr als ein Hundert pro Tag, trotzdem mindestens 100,000 Chinesen und diele Europäer die Stadt verlassen haben; von den Erstexvx mögen bereits viele die ersten Symptome der Krankheit in sich verspart und nur noch die Hoffnung ge habt haben, in der Heimath zu sterben. Sie Zahl der erkrankten Europäer wird auf zwölf geschätzt und von diesen ist die Mehrzahl der Seuche erlegen. Bon Canton und Hong Kong breitete die Pest sich in der Umgegend aus und wird sie wahrscheinlich binnen kurzem die chinesischen Küstenstädte im Norden von Hong Kong erreichen, denn in Folge der Sorglosigkeit der Engländer im Osten sind weder effecNve Quarantäne - Maßregeln getrofsen worden, noch dürsten solche überlzaupt veranlaßt werden. Auf den zwischen Hong Kong und den chineslschen Häfen verkehrenden Dampfern sind bereits mehrere Fälle vorgekommen; schlimme Folgen hat dies so weit nicht gehabt, da die Schiffsärzte ener gische Maßregeln trafen. 3n Japan ist für alle Schiffe, die cus inficirten Häfen kommen, eine strenge Quarantäne angeordnet wo?den; befindet sich an Bord Alles wohl, so werden die betreffenden Schiffe doch mindestens neun Tage detenirt. Die Dampfschiff Gesellfchaften, deren Fahrzeuge zw'chen Hong Kong und Japan laufen, beobachten selbst die strengsten Vorsichtsmaßregeln und bis jetzt ist nur ein einziges inficirtes Schiff in einen japanesischen Hafen gelangt. Dies war der Dampfer Peru" von der Pacific Mail Steamship Company. von dessen Bemannung ein chineifdjcr Heizer am 4. Juni nach 24stündiger Krankheit an der Pest starb. Der Schiffsarzt traf an Bord des Dampfers unverzüglich alle Anordnungen, um eine Verbreitung der Krankheit zu verhüten, und beim Einlaufen in den Hafen von Nagasaki wurde das Schiff auf neun Tage unter Quarantäne gestellt. Weitere Erkrankungsfälle kamen auf diesem Schiffe nicht vor. Wenn ich Empfehlungen machen darf, schließt Dr. Eldridge seinen Bericht, so möchte ich sagen, daß möglicherweise die strengsten Maßnahmen getroffen werden müssen, um die Ver. Staaten zu schützen, besonders da gewisse chinesische Waaren, wie Lumpen, alte Baumwolle u. s. w. leicht den Krankheitsstoff herüberbringen können; auck Jndustrieerzeugnisse, wie Matten, Stickereien, Textilwaaren u. s. w., die in kleinen Werkstätten hergestellt werd:n. in denen vielleicht die Pest Opfer gefordert hat, fallen in diefe Kategorie. So lange die Seuche aus Japan ferngehalten werden kann, wird dieses Land das beste Bollwerk gegen ihre Einschleppung in die Ver. Staaten bilden. Wel!u:an's Nordpol - (Expedition. Ernste Befürchtungen werden laut in Betreff des Schicksals der .Wellmanscheu Nordpol - Expedition, ja in Norwegen wie England waltet kaum mehr ein Zweifel ob, daß dieselbe' ein trauriges Ende gesunden hat. Die Besorgnisse sind auf Mittheilungen basirt, welche dem Standard" aus Norwegen zugegangen sind und die durch Berichte, welche die .Pall Mall Gazette" aus Tromso erhalten hat, corroborirt werden. Oberst Fielding, welcher an der Nares - Expedition im Jahre I'J75 theilnahm, und andere erfahrene Manner haben alle Hoffnung aufgegeben, daß die Teilnehmer an der WellmanExpedition je wieder zurückkehren werden, sie halten sie in dem Packeise, das in diesem Jahre nach den übereinstimmenden Mittheilungen der ' Seefahrer sich in ungewöhnlich starken Massen vorfindet, für verloren. 'Allerdings ist noch ein leiser Hoffnungsschimmer vorhanden, daß das Schiff .Raanvold fCarl" nickt von den
trtlXanni zirdrucki .ist laifc, selbst mnn Diese der Fall gewesen sein soll te. die Teilnehmer an der Expedition, mit Proviant u. s. w. versehen, sich gerettet haben könnten. Allein der .Nagnvold Jarl" ist von keinem anderen Fabrzeuae gesehen worden, was
unter gewöhnlichen Verhältnissen wohl geschehen wäre. Oerr ?lames W. Scott in Chicago. welcher die Mittel für die Expedition hergegeben hat, hält die Befürchtungen in Betreff der Sicherheit Wellman's und dessen Gefährten für unbegründet; er neigt der Ansicht zu. daß der Nagnvold Jarl irgendwo im hohen Nor den liegt und auf Nachrichten von Wellman wartet. Den Abmachungen gemäß sollte das Schiff in der Zeit vom 15. Juli bis zum 1. August zurück sein. möglich ist jedoch, daß es. etwas' später eintrifft. Dasselbe sollte ftlsche flohlen einnehmen und etwa am 15. August wieder nach dem Norden abgehen, um Herrn Wellman abzuholen, t sei also vorläusia. ehe der 15. August herangerw " lrr . rkommen ist, in 'anian zur ciorgnig vorhanden, Der Expedition des Herrn Walter Wellman, " eines bekannten - Journal!sten aus Washingtons D' C., gehörte bei der am - 24. Mai d.. I. erfolgten Abreise von TromsÖ unter Anderen der Astronoms OwenB. French von Um Vu. Staaten KustenvermejsungsDienl? an. welcher auf Anordnung des Superintendenten , . des Departements Die Reise mitmacht, der Geologe Prof. Oyen aus eorimama, : Thomas B. No?un, ein Arzt von Washington, Charles C.' Dodge, Photograph - des Ler. Staaten ' -Marmeamts, - der Schwede Wastfalt, der Metecrologist Älme, drei Eislaufer und der Lootfe Capitän Pendersen' von , . Aalesund. 50 Hunde, 6 Aluminium - Schlitten und -Boote, als beides zu gebrauchen. vervollständigen die Ausrüstung. Des Weiteren führt die Expedition Brücken aus Aluminium mit sich, um die Ueberlletterung von Eisschichten, welche sich etwa in den Weg stellten, zu bemerk stelligen. ' ' Die Expedition iollte, dem Programm zufolge, von Tromsö sich nach der Insel Däne bei Spitzbergen begebett. Dort sollte ein Depot errichtet und dann 'te Reise per Schiff bis an den Rand des Packeises, etwa zwischen dem 80. und 81. Grad nördlicher Breite, fortgesetzt werden. An diesem Punkts angekommen, wollte Wellman und seine Begleitschaft, 14 Mann und 50 Hunde, die. Reise auf 6 Schlitten weiter fortsetzen, während der Dampfer nach der Insel Däne zurückkehren sollte. Bei einer Tagereise von je 20 Meilen hoffte man in 100 Tagen von Spitzbergen aus den Nordpol zu erreichen. Von der Expedition wurde nichts weitet gehört, bis die Mannschaft der Tlacht Sende vom konlgl. englischen Aacht - Geschwader am 6. Juli Professor Oyen, welcher als Wächter der Depots auf der Insel Däne zurückgeblieben war, antraf. Die Facht begab sich auf die Suche nach der Expedition, vermochte aber nicht, weit durch das Treibeis durchzudringen. Ebenso verczeblich war die Suche des erfahrenen WalfischfängerS Capitän Johannfen mit seiner Schaluppe Safte". Vom Capitän. Johannsen ist nun abermals Nachricht .über den Prof. Oyen eingetroffen, der von Wellman in Begleitung :nur eines Hundes auf der Däne Insel bei Spitzbergen zum Schutze des dort niedergelegten Prodiants zurückgelassen worden war. Da die Nachricht eine schlechte war, so machte sich die Facht sofort auf den Weg nach der Insel. Der treue Hund und einnge Gesellschafter des Professors in seiner Einsamkeit kam den Lanbenden allein winselnd entgegen; Oyen selbst fanden sie, auf seinem Bett in der provisorischen Hütte ausgestreckt liegend, in sterbendem Zustande vor, er hatte alle Hoffnung aufgegeben, je wieder ein menschliches Antlitz zu Gesicht zu bekommen. Auf dem Tische in der Hütte wurde kin Brief gefunden, in welchem Prof. Oyen gegen Wellman bittere Klage führt. Er beschuldigt denselben, ihn im Stich gelassen zu haben. Wellman hätte ihm zugesichert, daß " noch ein Mann bei ihm , zurückgelassen werden würde, im letzten Augenblick aber erklärt, daß er keinen Mann entbehren könne, und rwr den Hund als Gefährten in der entsetzlichen Einsamkeit zurückgelassen. Prvf, Oyen weigerte sich auch dieses Maladen übernommenen Kosten aufzugeben trotzdem er einem sicheren Tode entgegengeht, und so konnte Capitän Johannsen weiter nichts thun, als dem Mann, dessen Pflichtgefühl ihm selbst Angesichts des sicheren Unterganges verbot, von dein: einmal übernommenen Posten zu weichen. Prooiant und Arzneien, deren er dringend bedürfte, zurückzulassen, ein weiteres Opfer der arktischen Forschung. m m Zteväubtt unb Menschenfresser. Das deutsche Kanonenboot Bus farb" befindet sich zur Zeit auf einer Expedition nach Neu Mecklenburg, um an den Eingeborenen wegen des räuberischen; Ueberfalls eines. Schiffes cer Neu-Guinea Compagnie und andeeer Schändthaten ein Exempel zu staluiren. Wie ein Privatbrief aus Hubertshöhe meldet, war das ausgeplünoerte Schiff die Senta". In dem Briefe heißt es unter Anderem: . .Am 25.. April erblickte ich von Weitem die Senta". Sie hatte' das Signal gehißt: .Unfall, bitte Arzt - an Lord.- Ich sende sofort den hiesigen ttrankenpfleger in einem Bote hinaus und folge nach einer. Welle nach. Der Anblick, der sich mir bot.war ein schreck licher. Ein Theil des kleinen Schiffes lag ganz voll von Verwundeten. Beim Anwerben an der Ostküste Neu-Meck-lenburgs, in der Nähe der GerritDemps - Inseln, waren die beiden Nekrutirungsboote, die sich an Land befanden und von denen eine? schon neun, Leute aufgenommen hatte, auf ein gegebenes Signal überfallen und die Mannschaften mit Aeiten ni,d, rad
schlagen; es ha: Denn ein vcrzwc:fcl?c? stampf der Wenigen gegen die Schaaren der Kanaken stattgefunden, in dem :in Matrose ein Neger aus Westindien und einer meiner Lieblingspolizeijungen getödtet wurden. Der
Steuermann Senf, ein Pfarrerssohn zus Schlesien, erhielt drei schreckliche Beilhiebe, von denen einer ihm ein paar Kippen zerschmetterte und den Lungenrand streifte: er ist hier am 28. April zestorben. Doch ich will Dir nicht das Lrausige des Kampfes schildern, Du hast zu schwache Nerven. Nur einer der Unserigen kam unverletzt davon, von den Uebrigen erhielten vier schwere und fünf leichtere Verwundungen; unter jenen befindet sich mein bester Junge Thomas, ihm ist das ganze Kreuz zerfleischt, ich will wünschen daß' er durchkommt, er ist mir immer sehr anhänglich gewesen und hat mir schon gute Dnste geleistet in jeder Beziehung. Trotz der starken Verwundungen haben sich die Jungen wacker gewehrt, so hat einer mit zwei Beilhieben im RüZen noch vier Kanaken erschossen. Nein Freund Böhmermann Hai durch seine energischen, Maßnahmen wenigjtens die Verwundeten gerettet. Er gab vom Schiff aus auf die NeuMecklenburger Schnellfeuer, bemannte sein letztes Boot mit vier Leuten, die gleichfalls feuerten, bis die" Angreifer entflohen und unsere 'Leute an Bord gebracht werden konnten. Dort haben sie ohne ärztlichePflege mehrere Tage aushalten müssen. Böhmermann hat während der letzten acht Tage der Reise nur acht' Stunden Schlaf gehabt. Außer Senf sind übrigens alle Verletzten Zingeborene." Im März ist ein Händler Namens Rojahn, früher in Kaiser WilhelmsLand Zimmermann und von dort we?en Krankheit aus dem Dienst getreten, im Norden Neu - Mecklenburgs von ttanaken ermordet worden. Mit ihm sein Gehilfe, ein Japaner, und zwei seiner schwarzen Arbeiter. ' s Die letzteren Drei sind dann aufgefressen toou Den; zehn anderen Arbeitern gelang t$ ;u einem anderen Händler zu entfliehen. Ro'jahn ist dann ausgeraubt worden, wobei vier Gewehre und zwei Reoofver nebst Munition den Mördern in die Hände fielen. IHM (5i!,e freigesprochene Mörderin. DaS Schwuraerickt zu Mühlhausen hszt sich jüngst mit einem Mordproceß beschäftigt, dessen überraschender Aus gang lebhaft an gewisse französische Ehebruchsdramen erinnert. Die Ehefrau des Schlossers Meyer stand vor en Schranken des Gerichts unter der Anklage, am 6. Juni d. I. die Geliebte ihres ManneS in einem Anfall von Eisersucht vermittels eines Rasirmessers, mit dem sie ihr den Hals durchschnitt, getödtet zu haben. Ganz nach Paris:r Sitte haben die Geschworenen aus die- vom Vorsitzenden gestellte Frage: Ist die Angeklagte schuldig, am 6. Juni d. I. die Justine Voll vorsätzlich getödtet zu haben?' mit Nein geantwortet, und so geht die Mörderin frei aus. Ein Theil des Publikums stand allerdings auf. der Seite der beleidigten Ehefrau, mindestens der größere Theil ist erstaunt, daß ein solches Verbrechen, wie eö die Meyer begangen habe, keine strafrechtliche Sühne finden soll. Die Gewißheit, daß sie von der Voll hintergangen worden, die sie bislang für ihre Freundin gehalten hatte, ' wurde der Frau Meyer erst wenige Augenblicke vor der That, als sie den in überschwänglicher Zärtlichkeit - von ihrem Mann an die Voll geschriebenen Brief las und das Medaillon mit dem Bilde ihres Mannes, das ihr Mann ihr selbst früher geschenkt hatte, in der Tasche der Voll fand. . Sobald die Meyer der schlafenden Nebenbuhlerin den todtli chen Schnitt mit dem Rasirmesser bei gebracht hatte, lief sie aus dem Hause und stellte sich selbst der Polizei. Der aus dem Schlaf erwachende Ehemann rief eine Nachbarin : zu Hilfe, welche über die letzten schrecklichen Augenblicke derBoll berichtet: die Unglückliche sei aus dem Bett gesprungen und noa zwölf bis sünszehn Minuten lang, die Hände ringend, im Zimmer hin und yer gelaufen, bis sie endlich, vom Blut Verlust erschöpft, auf das Bett gefallen er . i .. r. . , ici. wjiz nngeliagie oeipracy mil großer Ruhe den Vorfall; Reue zeigte sie nickt im mindesten. Auf die Frage des Präsidenten, ob eS ihr nicht leid thue, die Voll getödtet zu haben, antwortete sie mij einem entschiedenen Nein! Auf die dann folgende Mahnung, daß man selbst , dann nicht, wenn 'man schwer . . c... r i -. - gciranil ivoroen i.ei, .oas eoen ves Nebenmenschen nehmen dürfe, antwortete sie nochmals, daß sie glaube, die Voll habe verdient,, was sie ihr gethan habe. ' 'Selbst die Veschreibung.von dem Ende der Boll brachte die Angeklagte nicht aus ihrer Ruhe; es schien sie vielmehr zu interessiren, daß die Boll noch gelitten 'habe, beyor sie den Geist aufgab. . Fürst ffürstenberg und sein, Yächtxr In seinen toeiten, großen Domänen, Welche einen großen Theil des badifchen und württembergischen SchwarzwaldeS einnehmen, hat der Fürst von Fürsteyberg. einer der reichsten . . Fürste Deutschlands, eine völlige Umgestaltung der 'Pachtverhältnisse von große? socialpolitischer Bedeutung angeordnet. Die Fürst Fürstenbergische Standes' Herrschaft . verzichtet als Verpächterin künftig auf die Erstattung irgend welcher öffentlichen Lasten und Abgaben für Kreis.' Kirche, Schule, staatliche Brandversicherung und Gemeinde-Um-lagen; sie übernimmt alle diese Verpflichtungen, namentlich auch die aus dem -Unterstützungswohnsitz sich ergebenden, auf eigene Rechnung. Um den Pächtern die leider von ihnen so häusig Ünterlassene Versicherung der FeldsrUchie . zegen Hagelschlag zu erleichtern. trägt die tahdeshexrschast im LersicherungS falle 20 Prtan der Prämie. Für: die im Cultur - Jnexesse überaus ! .wünschenswerthe Förheunz, der Oblioaumzuckt ist fenKnrA . &atm getragen! oaß die Fllrstenbergische Verwaitungtpuxa)Mene, besonders ersah-
rcne und' geschul!e7Angcsic?!c nicht nür die Pflege der 'vorhandenen Bäume,
sondern auch d:e Vermehrung des Bestandes durch Neupflanzungen ohne Kostenbeitrag des Pächters ausführen laßt. Die Bauunterhaltungspflicht der Pächter ist', bedeutend eingeschränkt; alle Kosten für Neuherstellungen und Reparaturen, welche einen gewissen Betrag in der Regel einen Jahrpachtzins übersteigen, werden von der Fürstenbergischen Verwaltung getragen. Die Dauer der vertragsmäßigen Pachtzeit ist gegenüber der bisher übli chen um mehrere Jahre verlängert. Behufs Sicherung der Pächter im Besitz und Genuß der von ihnen bewirthschateten Grundstucke erfolgt die zewemge Neuverpachtung schon im . vorletzten Pachtjahr. Hierbei ist denjenigen Pachtern, welche ihreVertragsverpflichtungen erfüllen, die Erneuerung der Pachtung zugesagt. Stirbt ein Pächter, so soll mcht mehr das früher bestandene Auflösungsrecht des Verpächters (Fürst Fürstenberg) ohne Weiteres Platz greifen, sondern es soll den Er-' ben' des Verstorbenen, sofern sie zur Fortsetzung. ..Wirthschaft irgend, geeignet sind, das Pachtgut belassen werden. Durch diese Maßregeln ergibtsich ohne gesetzgeberische Einwirkung ein erbpachtähnliches Verhältniß und ein Erbpachts - Rechtszustand, welcher bereits in vielen Theilen des über Baden. Württemberg und die Hohenzollern'schen Lande ausgebreiteten Besitzes des Fürsten Fürstenberg dergestalt in thatsächlicher Uebuna ist, daß eme große Zahl von Pachtgütern sich'traditwnell von Generation zu Generation in den Händen derselben Familie befindet Zu diesen Neuerungen tritt eine Reihe von Bestimmungen, welche die Vervollkommnung der Rechtsgleichheit zwischen den Pachtvertrags - Schliesenden, die Milderung der Folgen der Pachtauflösung und endlich die Vereinsachung der Auseinandersetzung bei etwaigem Ablauf des Pachtverhältnisses betreffen, alle getragen von dem Geiste socialer Gerechtigkeit und weitblickender Fürsorge für den wirthschaftlich schwächeren Theil. Um die socialpolitlsche Tragweite des neuen .Verpachtungssystems neben seiner vorbildlichen Wirkung würdigen zu können, wird man sich 'zu vergegenwärtigen haben, daß die Zahl der Personen, welche Pächter des Fürsten Fllrstenberg sind, dem Vernehmen nach mehr alS5000 beträgt. . Vom Jnlande. In Columbia in Wisconsin ist kürzlich ein Kolibri von einer Biene erstochen worden. ES ist noch kein Gefäß erfunden worden, welches der Macht des Frostes zu widerstehen, vermag; zwanzigpfündige Granaten sind wie Glas vom Froste auseinander gerissen worden. Die fünfundzwanzigjährige Wittwe Nellie Jones in Lebanon in Jndiana war dieser Tage noch eine arme Köchin in dem -Gefängniß des County Boone, und heute ist sie die glückliche Erbin eines Vermögens von 530.000. Sie kam vor drei Jahren nach Lebanon, heirathete kurz daraus gegen den Willen ihrer Eltern einen armen Farmer und wurde deshalb von den Eltern enterbt. . Nach kurzer Ehe starb ihr Mann und sie war seitdem genöthigt, als Dienstbote ihr Leben zu frisjen. Da brachte plötzlich der Tod der; Schwester ihrer Mutter, deren Lievling sie stets gewesen war, eine Wandlung ihrer ' Verhältnisse zum Bessern, indem die alte Tante der juendlichen Nichte das erwähnte Kapital 'hinterließ. In der Fabrikstadt Hade'rhill in Massachusetts sind die Prohibitkonisten auf folgenden Einfall gekommen. ' Da sie das Getränkegeschäft nicht unterdrücken können, wollen sie en sil , & wenigstens die Wirthe verderben dem Zweck haben sie selbst Kneipen errr . i n. l - , rr offner, in oenen fie oas icgiiime schäft mit Schle'erpreisen unterbieten.' Whisky wird zu fünf Cents das Glas verkauft. Vier beim Glas zu Quartpreisen und so weiter, Alles spottbillig, so daß die Säufer der anständige Mensch hält sich davon fern - meinen, ihr Millenium sei gekom men.. Im Nachlaßge richte pon Bergen County, N. I., wurde kürzlich das Testament deö kürzlich verstorbenen' William Walter Phelps zur Bestätigung hinterlegt. In dem Dokument, das im September 1883 abgefaßt ward, wurden Kapitän John I. Phelps. einer der Söhne des Erblassers! Thomas R. White und William E. Bond zu Verwaltern der . Hinterlassenschast ernannt. Den beiden Letztgenannten wurde in der letztwilligen Verfügung des Staatsmannes 55000 resp.. 25.000 vermacht, , das Me College erhält 550.000. außerdem fallen fünf Freunden je $1000 und der Dienerschaft - insgesammt 57000 zu. Die Liegenschaften des Verstorbenen erhält dessen Sohn John, für" den zweiten Sohn Sheffield wird ein Trustfonds iin Betrage von 500.000 und für des Verstorbenen Tochtir. die Gräfin Rottenhurg ein Trust von $300,000 gebildet. . Der ,Rest der Hinterlassenschaft, von dem derWittwe Phelps' de? Nießbrauch zusteht, sällt nach deren Ableben, an die KindVr'zu. gleichen Theilen. Michael Kelly..welche? im März d. I. ln def.120. raße. nahe St. Nicholas Ave.' in New 'York .in Begleitung .'eine . unbekannten ,Mäni nes betroffen wurde, der neun Dynamitbomben in einem Bündel unterem Arme trug, wurde dieser Tage dem Richter Cowing im New gorker Criminalgericht behufs- Prozessirung, vorgeführt. . . Als . die Verhandlungen im besten Gange, waren, erklärte. der Richter: Dynamiteriche können wir in. diesem' Lande entschieden ' nicht brauchen;. ich glaube. deshalb, es ist besser, daß ich diesen -Fall vorläufig vertage, M dun Staatsanwalt Gelegenbert zu Ltbeg..Mchr nesmaterial .zu sam-1
mein uny wcue - jeugeu ühjuoiin (stifrs M'0ntf widerte, ex werdj sieb mit den Vorbe- . , . . j . , j,.'
reiküngen zu den weiteren Verhand-lungen-möglichst beeilen. Key hatte, bei seiner Verhaftung ausgesagt, er sei von dem Unbekannten gedungen worden. das Bündel für ihn zu tragen. Bei der Verhandlung hatt- Hilftstaatsanwalt Martine Aachgemächte Bomben und Patronen mitgebracht, um das Verständniß der Geschworenen für die Sache zu fördern. Als eines dieser harmlosen Dinger einem Geschworenen gezeigt ward, rief Richter Cowing aus: Nehmen Sie sich in Acht ; es könnte Jemand verletzt werden!" Die Staatsanwaltschaft beruhigte ihn jedoch. 'Der Riesen -Waldbrand, welcher in der Nähe von Bridgeport in New Jersey tobte,' hat die unter dem Namen Greenbush bekannte Ansiedlung vollständig zerstört. Die Farmer konnten mit knapper Noth ihre Hauseinrichtungen auf Wagen laden und
n's offene Feld hinaus bringen. Herzzerreißende Scenen spielten .sich dabei ab. Mütter schleppten ihre Kinder auf den Armen' in's Freie, ein im Sterben liegender Mann wurde mit der Lagerstatt hinaus' getragen, ein anderer-Far-mer trug seine kranke-'FraU' in .ein Bettwch gehüllt nach einem Kornfeld und eilte dann, zurück, sein Geld zu retten, doch hatten die Flammen bereits sein Haus eingeäschert. Die von dem Feuer ausströmende Hitze war so stark, daß die Leute auf offenem Felde noch weiter flüchten mußten. Der Constabler . Mortimer, der von. Greenbush nach Port Republic ritt, um Hilfe zu holen, kam daselbst mit vollständig versengtem Haar an und war' von dem Einathmen des Rauches so erschöpft, daß er sofort zu Bette gebracht werden mußte. D e r S ch m i e d I a m es Brackmr saß kürzlich mit einer Schrotflinte bewaffnet, auf der Thürschwelle seines Hauses in Hoboken im Staate New Jersey und vergnügte sich damit, das Doppelgewehr aufvorübergehendeLeute anzulegen und sie nach ihren Geschäften zu befragen. Mehrere Männer blieben aus Furcht, daß er schießen könnte, zitternd stehen. Brackner rich tete viele verkehrte Fragen an sie, die jedoch pünktlich beantworter wurden. Sodann hieß, er die Leute weitergehen.' Die ganze Nachbarschaft wurde durch Brackner's Treiben, auf die Beine gebracht und bald sammelte sich ein großer Menschenhaufe lachend und neckend um ihn; er beachtete dies jedoch nicht. Die Anwesenheit so vieler Leute steigerte vielmehr seinen Uebermuth, und er gebot zwei New Aorker Knaben, Namens Andrew Mengold und und John Palue. welche des Weges kamen, stille ZU stehen, widrigenfalls er schießen werde. . .Die Knaben gingen jedoch ihre Weges weiter. Nachdem, sie etwa zweihundert Fuß weiter gegangen waren, schoß- Brackner hinter ihnen, her und beide fielen aus den Bürgersteig. Mengold wurde in beiden Beinen und Palue in den Händen und Armen derwundet. Die Ladung bestand aus Vogeldunst und die Körner derselben wurden auf der Polizeiwache aus denWunden. entfernt. Brackner wurde schließlich mit List und Gewalt dingfest gemacht und in die Polizeiwache gesperrt. Er soll den 'Tag über stark getrunken haben. Der achtzehnjährige Cyesier Wood kam in der Nähe von Noblesville inJndiana in scheußlicherWeise um das Leben. Er leitete eine Stra-ßen-Locomotive, welche einer Dreschmaschine und einemWasserbehälter vor gespannt war; als er auf derselben über die über den Stony Creek füh rende Brücke fuhr, brach diese ein und Wood wurde in den Trümmern gerade dort festgehalten, wo der Dampf auö dem Kessel der Locomosive entwich, so daß er zu Tode verbrijhj wurde. Cbester's älterer Bruder William befand sich auch auf der Locyrnotive, sein aber mit bloßen Verletzungen davor. yom Auslande, ? In der Cementfabrlk von Melocco in Neustift bei Alt-Ofen veranstalteten jüngst ungarische Arbei ter gegen slovakische Genossen eineDemonstration, indem sie die Fabrik mit Steine bombardirten, als die slovakischen Arbeiter dieselbe verlassen woll ten. Ein' großer Stein flog über die Umfassu.ngsmauer der Fabrif uny traf ejnen zwölfjährigen. Knaben, denz hierdurch ewe schwere Versetzung zugefügt wurde.an der er' eine halheStunde später starb. ' Die Ofenex Urbeitex schassten nun, alZ sie'sahen, daß die Slovaken die Fabrik nicht verließen, Reisigbündel herbei, die sie in Brand setzen wollten, um so ihre, Gegner auszuräuchern. Dieses Vorhaben verhinderte - aber die. Polizei,' welche zu Fuß -und zu Pferd heranrückte und c? endlich den. bedrängten - Slovaken ermöglichte, das. Gebäude zu: verlassen. Da aber die Arbeiter, den. Platz kor dem ' Fabrikgebäude nicht verlassen wollten, wurden sämmtliche Zugänge der Fabrik polizeilich besetzt und das Etablissement von einem starken Aufgebot , der Wache "geschützt, bis .sich die Menge verlief. ' " ". '. rr. E i ij e bed euten be F e uersbrunst zerstörle- in Brüssel binnen surzer- Zeit das ''Calais d'ete" genannte Theater has in - einem- Pavilsy :' der Markthallen' .: errichtet . war. D'as tll toe'm Keller Gelegene Eismaga? ziu Hurhe mit 'sämmtlichen" dort lagernden - Viktualjn vernichtet.' Der Bchadtn wirh Ml eine'Milliön Franken geschätzt.., Wnsche'n. sind - nicht perunMckt,, ; ' W V ö m S ch w u r ge'r icht in Nudolstadt wurde der Glasarbeiter Justuö. Gerhardt tvegen Brudermord? zum Tode -veturt heilte Gerhardt hatte seine furchtbare x.That- aus' niedrige? Haisucht, verübt.:-nur um .daS -kleine Vermögen, das sein Bruder Christoph besaß, an sich zu bringen? Christoph Gerhardt, der fast' erblindet ar,' lebte im Hause seines Bruders, dem er bäfür ein geringes Kostgeld-, zahlte. h Au ßerdem hatt.er, mit.. seinemVruder vereinbart daß'-dessen.. Ki.n.der. .nach. titvX Tode ' "sein Vermöaen" im Bekrage 'von einigen hundert Mark. vaS
Ohne seines
JATOU
'::: gegen:::-
Rheumatismus. Buckner, Texas. Jahre litt ich an rheumatischen Schmerzen, und .war häufig bettlägerig; durch die Anwen dung von St. Jakobs Oel wurde ich dauernd geheilt. Amanda Monon.
Aas Alut ist das Leben des Körpers." Aimli oDr. Augnst König's Hamburger Tropfcno DaS beste Mittel dagegen.
er in der Sparkasse angelegt hatte, sowie seine übrigen Habseligkeiten erhalten sollten. . Da er jedoch in. letzter iei.t' von. seinem Bruder sehr schlecht -behaMlt wurde, be'jchloß 'er,' dessen Wohu?.z zu verlassen -unv -zu- seinen Verwandteu' nach Ob:rweibbach zu ziehen. Bereitwilligst erbot stch nun ustus Gerhardt, seinen halbblinden Bruder dorthin zu geleiten. UnterWegs jedoch stieg er ihn in einen Teich und sah dann vom Ufer aus zu, wie sein Bruder elendiglich ertrinken mufjte. I n A o l g e häuslicher Zwistigkeiten faßten zwei 16jährige Mädchen, die Näherin Margarethe Kohlhof und die Maschinenstrickerin Anna Heinle in Mannheim den Entschluß, sich zu erkranken. Nachdem sie sich während eineL ganzen Nachmittags in der Stefanienpromenade aufgehalten, bezaben sie sich Abends gegen 10 Uhr au eine Waschpritsche am ?ihein, doch wagte nur die Heinle den Sprung m die Wellen, die andere bejaß nicht den Muth, und kehrte in die Stadtzurück, wo. sie Anzeige bei der Polizei erstattet. Die Leiche der Heinle ist noch nicht gefunden. Beiden Kränzen z u Ehren Carnot's ist der Zar Sieger geblieben. Wie nämlich die allzeit diensteifrigen Preßkosaken der russischen Bötschaft in Paris triumphirend melden, maß der Kranz' des Zaren 4 1.2 Meter im Durchmesser; 12 starke Männer vermochten ihn nur. mit Mühe, durch das kleine Einfahr'tsthor des ElyseepalasteS hinvurchzufchaffen. Gekostet hat er 8000 Francs, während der König von Italien' nur- 3000 Francs, die Königin von England nur 4000 und selbst Rothschild nur" 5500 Francs für seine nur" 3 Meter im Durchmesser große T lumenspende ausgegeben, haben sollen. . Der Zar bat also. Dank der Geschicklichkeit, dem Takt und dem feinen Geschmack seines Botschafters, um 1 1-2 Meter und 2500 Francs selbst Rothschild geschlagen. Der Durchmesser von 4 1-2 Meter dürfte für lange Zeit der größte, Kranzrekord sein. Ein Mißgeschick, wie es für eine Zeitung nicht größer sein kann, ist dem Lyon Republicain" begegnet, in dessen Nummer vom 25. Juni, dem Tage nach der Ermordung des Präsidenten Carnot, folgendes zu lesen war: Der Abend. Um 10 Uhr begibt sich der. Präsident in .die GalaVorstellung im Grand-Theatre, man spielt Andromache mit den Künstlern der Comedie Francaise. Herr Carnot ist bei seinemEintreten der Gegenstand einer langandauernden Ovation; nachdem er fast eine Stunde geblieben,geht er. von der' MenLe fortwährend begrüßt, nach der ' Präfektur zurüc). Seil den denkwürdigen ' Pussentagen sah man keine solche Menschenmenge keinen solchen Glanz und J'ubel in. den Straßen. Kurz, der erste Festtag pax sehr schön und kein unangenehmer Zwischenfall störte ihn -.Am Jahzes tqg der KrLnung der Königin Viktoria von Engjand spielte sich an den Küsten Marokkos ein ausregendes Schauspiel ab. Als das englische Panzerschiff 'Tamble" zur Feier des Tages . eine Salve von 101 Kanonenschüssen abfeuerte, erwiderte das französische Panzerschiff Tage" Schuß für Schuß, wie es die internationale ' Höflichkeit - vorschreibt. Aber die eingeborene Bevölkerung,' die die' Gegnerschast, welche zwischen' dey beiden Nationen t ' uralter Zeit herrscht, genau kennt, war der festen Ueberzeugung, daß der lang erwartete franzosisch-fnglische Krieg nun endlich erklärt sei. Infolgedessen stijrzten die biederen Mauren in hellen Hqufen lär? mend' und schmin.d an den Stranb, um das köstliche Schauspiel der Wechselfertigen . Ausrottung der Ungläubige.?, das .von dem-Koran längst vorausgesagt war, mit anzusehen. Nicht gering war aber die. Ueberraschung der Mauren. als sie,' nachdem die Rauchwolken sich .verzogen hatten, sahen, daß die beiden Schiffe, die den ganzen Mordslärm veranlaßt hatten, friedlich . neben einander vor Anker lagen, und. festlich mit Flaggen und. Blumen geschmückt waren. 7 " ( ; n e n s ch l e ch ten Scherz hat man sich mit der Polizei' in Ulm ertäubt.' Es wurdelü ein Wächtbuch' auf xiner dortigen'Pqlizeistation 'ein anärchistischer 'Eintrags gemacht ' Als'der Schutzmann' Morgens das. Wachtbuch dem Inspektor, überreichtes kynüt'deI selbe -darin -lese ii: Hoch die" Anarchie nieder mit dem Juspektyx'-Mä'vem Menschcnsch.'.:'.' Tod dem Inspektor! Dglch DolK Dolchs .'Di gesammte Pölizeimannschäft wurde '.lö Verhör genommen.' " Der Thäter konnte bis jeöj nicht ermittelt werden.''' ' - , r - iO fe. , r . ,' : yer beste Vlar). Für Schisssscheine nach und don Eu, ropa, Ausstellung von Vollmachten, Ekbschaftöerhebungen etc. wende man sich an P. Psijterer, 70-Oft Market Straße. ; . : - . . . Schön und rein. . . i55 Soll das Haus ftetö sein!" " DitesZen Oürlien dazu kaust man bei H. 0 ch e d e l 420 Oft MeCarty
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