Indiana Tribüne, Volume 17, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1894 — Page 4
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divilvandS-Negister. Sie angefüitte Warnen sind die des Batcrl der der vkutter.1 Geburten. William Mußmann, Knabe, 23. Juli,
150 Church Str. Henry E. Gabe, Knabe, 27. Juli, 537 Virginia Ave. Fred ShiSley, Mädchen, 28. Juli, 37 Catherine Str. Wm. Neal, Mädchen, 2. 3uli, 15 Willard Str. Wm. C. HugheS, Mädchen, 30. Juli, 185 N. State Ave. John R. Winter, Mädchen, 29. Juli, 42 Jefferson Ave. Daniel Mitchell, Mädchen, 24. Juli, 215 Jndiana Ave. John Grose, Mädchen, 28. Juli, Stadt. Edward Kramer, Mädchen, 28. 3uli, 324 S. New Jersey Str. H e i r a t h e n. Wm. Smith Zda Bedell. R. MeDehoney Mary GraveS. Geo. Carter Mannie EmberS. Todesfälle. Annita Stein, 28 Monate, 28. Juli, 506 Broadway. Rache! King, 20 Jahre, 27. Juli, R. Liberty Str. -Marie Holtman, 52 Jahre, 23. Juli, 335 R. Noble Str. Price Heartman, 0 Jahre, 23. Juli, 234 Blake Str. ' Lizzie HigginS, 25 Zahre, 23. Juli, 234 Blackford Str. LewiS Williams, 9 Monate, 28. Juli, 43 Gale Str. Neal, 2 Tage, 29. Juli, 15 Wil lard Str. Albert Disch, 37 Jahre, 23. Juli, 2rrenanstalt. ShiSley, 29. Juli, 37 Ca therine Str. Wm. Berryman, 6 Jahre, 29. Juli, 55 Willard Str. wer siebzig Zahre Trinkt mit Genufc Erreicht ein hohe, Alter Und hat wenig Verdruß. Sie erreichen dieS mit L i eb er S Spezial Brew. m , m SicherbeitSratb Der Sicherheitsrath beschloß in ei ner geheimen Sitzung heute Vormit tag, die nachfolgenden Feuerwehrleute zu entlassen, theilweise weil sie sich untauglich erwiesen, theilweise auö anderen Gründen : Zohn Goodnecht, Martin Schmidt, John Barrett, Eu gene Faulkner, S. Keepers, Jeremiah Shea, I. A. PerkinS, JameS .Frazier, John (5rabb Demokraten. Henry Sulgrove, Sohn Colter, Sohn Dunn, Mich. Mountain, Lou'S Sahlors Republikaner. Angestellt wurden : Demokraten JoS. A. Keys, Frank M. Redmond, A. D. Hanff, JameS O'Neal, Walter W. Wilson. Daniel F. Srowley, F. M. Tloan, ChaS. ?.. DaviS, John Q. Woodruff. Subftituten: John Mil ler, Sohn F. Miller, D. R. Foor. Republikaner: John Louks, Albert Kenyon, Geo. Toon, Sam Pugh, H. D. Glazier. Subftituten : 3oel E. Gale, I. M. Winters, Frank Arnold. Vergnügungen. Wenn auch der Himmel von Zeit zu Zeit ein etwaS düsteres Gewandt an legte, so that dieses den Picknicks durch auS keinen Eintrag, denn der Regen blieb fern. ES war ein angenehmer Tag und die Baiern amüfirten sich vortrefflich in EmrichS Grove. Der 25er Frauen UnterstützungSverein konnte auch nicht über schlechten Besuch in KnarzerS Grove klagen und die Freya Loge flo. 63 D. O. H. ver lebte einen angenehmen Tag in Dietz' Grove bet Zrvlngon. s DaS beste Bier braut jetzt unstreitig die Home Brew ing Co. Columbia" Home Brew" und Pale Select" in Flaschen. Tel. 1050. . EJlJ Hermann Spraudel wurde zum Nachlaßverwalter des Enoch Reade ernannt und unter Z200 Bürgschaft gestellt. Mucho'S Cigarrenladen besinbet sich in Ro. 199 Ost Washington Str. . ECT In das Haus des Polizisten Hoffbauer versuchten gestern Nacht zwei lichtscheue Gesellen einzubrechen Frau Hoffbauer war allein zu Hause. denn ihr Mann war im Dienst. Sie verscheuchte die Strolche mit einigen Revolverschüssen von denen einer ihrer Meinung nach getroffen haben mag. lttFrau W. H.HawkinS, Frau deS BundeSmarschallS, entkam gestern mit genauer Noth dem Ueberfahrenwerden durch einen Motorwagen. Sie hielt mit ihrem leichten Gefährt vor dem Grand Hotel, als daS Pferd scheu wurde und mit- dem Wagen auf daö Straßenbahngeleise rannte, auf dem gerade eine Car daher kam. FrauHawkins und der Motormann hatten jedoch Beide Geistesgegenwart genug um ein Unglück zu vermeiden, doch wurde der Wagen von der Car eine Strecke weit mit fortgeschleppt.
Die Populisten - Convention.
Herr Heinrich Kürst wird gestern Morgen beim Lesen der Tribüne" nicht wenig überrascht gewesen sein, als er seinen Namen unter den Kandidaten der Volkspartei las. Wie der Name Kürst Zn den Bericht kam, ist uuS unerklärlich, denn der Berichte?statter hatte ganz richtig den Namen Henry Creß geschrieben. DaS Sonderbarste aber ist, daß der Spottvogel" genau denselben Irrthum begmg. Wir bringen hier daS vollständige Ticket: County-Kommissär deS 1. Distrikts Henry Creß. County-Kommissär deS 3. Distrikö George Ha.ineS. . Clerk der Circuit Court und County Clerk ChaS. Krause. Sheriff Peter H. HugheS. Schatzmeister Albert Krull. Coroner Dr. Tanner. Auditor Simon Schmalholz. Surveyor Edward S. Pope. Staatsanwalt Phil. Rappaport. Recorder Robert Groff. Superior-Richter Silkö Shepard. Criminalrichter Wm.P. Adkinson. Legislatur Daniel F. Kennedy, Jared Lamphier, I. R. Sezton, Allen Hitchew, I. K. Springer, John Greig. Die Convention war von etwa zweihundert Delegaten besucht, und die Arbeiter hatten in derselben daS Uebergewicht. Ganz besonders stark waren die Eifenbahnleute vertreten. ES besinden sich nur drei Farmer unter den Kandidaten, dagegen sechs Arbeiter und zweiClerkS. WaS die Platform betrifft, so ist sie in den wesentlichen Punkten sehr fortschrittlich. Der Paragraph betreffs der Verstaatlichung lautet noch viel bestimmter, als wir ihn gestern brachten. Er lautet wörtlich so : Wir verlangen die Verstaatlichung der Eisenbahnen und aller sonstigen Verkehrs- und BeförderungSanstalten, sowie der Bergwerke, und die AuSdehnung der Verstaatlichung auf alle anderen Industrie?, so wie sich die Nothwendigkeit dafür ergiebt." Die Platform enthält die Finanztheorieen der Populisten, auf welche wir indeß kein großes Gewicht legen. Dagegen enthält sie folgende wichtige Vorschläge: Alle öffentlichen Arbeiten sollen direkt von Staat und Gemeinde unternommen und nicht an den Wenigstnehmenden vergeben werden. Ferner wird verlangt : Verbot der Kinderarbeit ; Strenge Haftpstichtgesetz ; Wirksames Achtstundengesetz; Strenge Fabrik- und Bergwerksinspektion. Absetzung und Bestrafung aller Richter und Beamten, welche von Eisenbahnen Freikarten annehmen. Direkte Wahl deS Präsidenten und der Bundessenatoren. Srwählung der Bundesbeamten durch daS Volk. Einkommen- und Crbschastösteuer. Bestimmungen, welche verhindern, daß die SträflingSarbeit mit der freien Arbeit in Konkurrenz tritt. Die Platform ist eine sehr fortschrittliche und jeder wahrhaft Freigesinnte kann sich damit zufrieden geben. Wir fügen hier den Schluß der Rede deS Herrn Rappaport an: ES schickt sich für uns, diese Bewe gung von einem höheren Standpunkte, als dem individueller Interessen oder privater Anschauungen zu betrachten. Wir befinden unS in der Mitte einer großen sozialen Revolution. Einerlei, waS der Verlauf derselben sein wird, oder wie lange sie dauern wird, daS Ende derselben wird auch daS Ende der Eigenthumölaufbahn der Menschheit und die Etablirung eineS gesellschaftlichen Systems sein, welches den Menschen über daS Eigenthum stellt. Der Mensch muß sich zur Herrschaft über daS Eigenthum erheben. Der Kampf, welcher in der Gesellschaft vor sich geht, ist ein Kampf zwischen den Klassen, welche die Rechte deS EigenthumS vertreten, einerseits, und den Klassen, welche Menschenrechte dertreten, andererseits. DaS Resultat dieses gefellsckastlichen Kampfes kann bloß ein Sieg für die Menschheit und für höhere Zivilisation sein. Unsere Gesetze kennen kein anderes Recht, als daS'deS Eigenthums. Menschenrechte, natürliche Rechte, sind bloß eine Fiktion. Zum Beispiel. ES ist Dubstahl ob Jemand hunderttausend Dollars stiehlt, ode? einen Nickel, um sich vor dem Verhungern zu schützen. Gerichte erklären Gesetze für verfassungswidrig, welche pluck me stores verbieten, weil sie das Recht des freien Kontrakts beeinträchtigen. Sie nehmen aber nicht Kenntniß von der Lage des Arbeiters, welche demselben keine andere Wahl läßt, als den Kontrakt anzunehmen, auf dem der Arbeitgebe? besteht. Das Gesetz nennt eS einen freien Kontrakt,' wenn auch die Furcht vor Hunger seine Annahme erzwingt. Die menschliche Seele hat keinen
Unser Zähnarzt nnd Ihr
werden Ihnen Beide sagen, daß gute Zähne durch gutes Brot erzeugt werden. Gebt Euren Kindern eine Gelegenheit perlenweiße Zähne zu bekommen. Wir rathen Ihnen SC0TCH IIEAKTII EIIEAÜ in liberaler Weise zu gebrauchen. Nicht in Pfannen gebacken. Fragt Euren Grocer danach. . II?ca.:D32aD"QrC rrnfiDcSl EDcaddcainrO"
Platz in unseren Gesetzbüchern, Eigenthum aber hat einen Platz auf jeder Seite derselben. Der Mensch kann nicht sagen, daß er daö Recht zu leben hat, so lange soziale Zustände ezistiren, welche ihn der Mittel zum Leben berauben. Die Freiheit ist nicht unveräußerlich unter sozialen Zuständen, welche eS möglich machen, daß ein Mensch ohne seine Schuld arm wird. Armuth erzeugt Sklaven und Feiglinge und die Freiheit hat keinen größeren Feind, als die Armuth. DaS Recht deS StrebenS nach Glück ist in einen heftigen Kampf um die bloße Existenz in der einen Klasse, und in riesigen Reichthum in der anderen blasse verwandelt und wahres Glück .ristirt nirgends. Vor mehr als hundert Jahren stellten unsere Vorväter einen Sittencoder aus und fetzten gesellschaftliche Prinzipien fest, welche uns als Führer in der Gesetzgebung dienen sollten. DamalS gab eS im ganzen Lande keine einzige Dampfmaschine. ES gab keine Eisenbahnen, keine Fabriken, keine Korporationen, keine Trusts, keine Millionäre. DaS Volk bestand auS Lauern, Handwerkern und Kaufleuten, aber der einzelne Fabrikant und die Korporation, die Tausende beschäftigen, waren ebenso unbekannt, wie der Lohnsklave, daS Fabrikmädchen, und die Kinderarbeit. Solch große Verändeungen in den wirthschaftlichen Zuständen und der Art der Produktion und deö Austausches der Güter, wie sie im letzten Jahrhundert statthatten, haben Jahrtausende vorher nicht gesehen. Ohne indeß diese Veränderungen zu beachten, ohne an die Verschiedenheit der Zustände zu denken, glauben unsere Gesetzgeber und Staatsmänner im Stande zu fein, auf der Basis von hundert Jahre alten Prinzipien und Ideen Gesetze zur Beglückung des Volkes erlassen zu können. - Der Lärm, die Unruhe und die Un' Zufriedenheit in der Gesellschaft zeigt klar, daß dieS unmöglich ist. Die unserer Gesetzgebung zu Grunde liegenden Prinzipien find stationär geblieden, während die Zustände in der Gesellschaft sich gewaltig geändert haben. Einmal mußte die Zeit kommen, daß sich der Widerspruch zwischen beiden zeigt, und diese Zeit ist da. ES ist schlimm genug, wenn eine Nation ihre militärische Gewalt gegen auswärtige Feinde anwenden muß, wenn sich aber die Nothwendigkeit ergiebt, die Militärgewalt zur Unterdrückung innerer Kämpfe anzuwenden, dann müssen wir dieS als ein Zeichen tiefwuxzelnder Unzufriedenheit und Ungerechtigkeit betrachten. 3n solchen Fällen ist eine gute Regierung nicht zufrieden damit ihre physische Gewalt anzuwenden, sie strebt vielmehr nach Erkenntniß der Ursachen der inneren Kämpfe und sucht sie zu beseitigen. Die Handlungsweise der demokratischen u. der republikanischen Partei, die Aeußerungen ihrer Presse und ihrer Staatsmänner erfüllen mich nicht mit dem Vertrauen, daß eine Regierung, kontrollirt von einer dieser Parteien, Willens, oder im Stande ist, unsere gesellschaftlichen Uebel zu heilen. Diese beiden Parteien haben bis jetzt nur für die Eigenthumsinteressen Gesetze gemacht. Dadurch aber muß die Kluft zwischen den bereits bestehenden Klaffen erweitert werden. Zu allen Zeiten und in allen Ländern bildeten die Besitzenden die oberenKlafsen, daS arbeitende Volk die unteren. Ob dieser Unterschied durch daö Gesetz eingeführt wurde, oder ob, wie in unserer Republik, mit theoretisch gleichen Rechten, er sich durch die bloße Wirkung der Zustände eingeführt hat, macht keinen praktischen Unterschied. - Aller gesellschaftliche und politische Fortschritt ging von Unten und nicht von oben auö. Die Geschichte bietet kein Beispiel vom Gegentheil. Die Unzufriedenheit ist die Mutter deö Fortschritts. Zufriedenheit mit den bestehenden Zuständen und der Wunsch, solche zu erhalten, schaffen nichts Neueö. Fortschrittliche Jdeeen entstehen bloß in den Köpfen derjenigen, welche unter bestehenden.Verhältnissen leide,' oder welche auS Mitgefühl die Leiden ihrer Mitmenschen prüfen. Ich gehöre zu den Letzteren. Ich beanspruche, fortschrittlich- gesinnt zu sein. Und weil die Volkspartei eine Partei der Unzufriedenen ist, welche fortschrittliche Gesetzgebung anstrebt, und obschon noch viel Verwirrung in den Köpfen ihrer Führer herrscht, habe ich doch daS bischen Talcut, daS mir die Natur gegeben, in den Dienst diefer Partei gestellt, vertrauend, daß sie
Doktor -
in Ideen und Prinzipien fortschreiten, alleS Falsche beiseite werfen und eine Gesellschaftsordnung herstellen wird, in welcher Menschenrechte höher stehen, als Eigenthumrechte, und welche Glück und Zufriedenheit für Alle schasst. Sie muß dem Siaate eine höhere Stellung geben, als eine solche, in welcher er bloß die Funktionen eines, daS Eigenthum beschützenden NachtwächterS ausübt, und vor allem muß sie dem Menschen die Freiheit schaffen, unabhängig von dem Besitze, seine Anlagen und Fähigkeiten zu verwenden. Mögen unsere Gegner dieö auch schillernde Phrasen nennen, die Zeit wird beweisen, daß ich Recht habe, und daß die Lehren, welche ich auö der Geschichte entnehme, richtig sind. Die Geschichte ist die kehr meijterin der Völker. Die große Beliebtheit einer Sache die ist Lehrmeisterin sowohl deö Consumenten als deS Fabrikanten. Die längst erkannte Wahrheit, daß daS 'Beste daS Richtige für daS Publikum ist, verdanken die Biere der Zndianapiö Brewing Co. ihre so große Beliebtheit. Daö feinste Material, tüchtige Kräfte und sorgsame Behandlung vereinigen sich, um daö no plus ultrq eineö gesunden erfrischenden BiexeS zu liefern. Ornndsigtb.'Uebertragungen Indianapolis, 28. Juli '94. verichtet durch die Aler. Metzger Gründet genthumö Agentur im zweiten Stockwerk der Odd Fello Halle, nordöstliche Eckvon Oashinaton und Pennsylvania Str. Daniel M. Herrin an Hattie E.Me Kenzie, Lot 15, Herrinö Add. Capleton. $75. Mary L. Barr an Cicero Siebert, Lot 18, Sieöert & Cruse'ö 1. Add. $1400. William W. Mance an Patrick Han lon, Lot 66, CarpenterS Home Place, Mt. Jackson. $200. MoseS G. McLain an Hampton Butler, Lot 86, Ieiser GuardianS Ad. $1000. Susan McKernan' an Frederick Fahnley u. A., LotS 7 und 8, Mc Kernan $c Jandeö' Sub., Drake & Mayhewö 2. Add. $300. Indianapolis Water Co. an Albert H. Diebrich, Lot 14, Indianapolis Water Co.'S Add. $.300. .Clark Hale an Emma Williams, Lot 541, McCartyS 11. West Side Ad. $600. George W. Bruce an Wilhelmine Klaß, Lot 8, Fennemans Erben Ad. $425. John Singleton an Jsabella Fer guson, Lot 2, Block 1, See. 1, Lincoln Park. $5000. - Dav. Nicholson an John Carriger, Theil östl. $ deö nordwstl. See. 24, Tp. 15, R. 3. $8000. John Carriger an Theo. Carriger, dasselbe Stück Land. $8500. Harry Brinkman an Elizabeth Baker, LotS 6 und 7, HoffmanS südöstl. Ad. $2000. Samuel RobbinS an Henry W. Brinkman, LotS 254 und 255 in Mc Carty'S 8. Westseite Add. $2400. Joseph H. Park an Stanton W. Hawkey, Lot 29 in Clark'S Add. zu Haughville. 300. Mrg. A. A. Williams, Mn. äff. Für das Beste Ändmr. Red. ?r. OilliamS ldsskrt herzlU) Hood'S Sarsapnill. mt fid erfreut btefcl cm ed. . . Ctt Nam. der ClQotxe Street chrisNche, Kirche. Lyu, ass.. prlsentire: .Ich sehe keine, Oru, warum ein Veiftlicherehr wie ei, Laie, welche weit, vovo er spricht. löger, sellte. eine Artikel von Verdienst d Wenh ckn,uerkeu,n. welche er weiß. I il, nd feiner FaMe aKVute Iha wwfee, nft -deZse, etfaH baj !ee, Oitate. 11$ Vehllhale, s nd r, e.,,d,hne. rH u döhuu, ihre vertraue, eine ffraa war Witz ? cnfc dieler Jahrs leisen) a schwere Nervösem KopsschAerz, r welche, fl we,l tllfe s Cle hat viele acht yrodirt. die tut , fei verspräche, doch weidalse. Letzte Herdß ,ad et ffr,n Uze eine ylasche den Hood'd Garfaparill. , fchetat erstaunlich, wa einfach eine gliche thu Cent nd fir sie that. Sie Irtotfen do opsscher verminderte sich t Unzadl nd wäre wenige fceftij in ihrer SewaK. wahren tz ihre ll,eeis Oefuafeheto verbessert werd, ist. Ihr ppetit war efjer. ach unserer Ersah dekenne, wir. daß llootf's Sars3p:rilla li:llk, ,b,e Ich icht. fetee erdie? KdsfZK.' . . onni. ) CtS et &Qd' C' O tttla. OfffXt
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rilttttlStttti Vnssrs 15 I . n miixAQinjAA4A in. ii i iiiiiii'ii ii im in VW WW V W lj (Connioii äSSKSS E3 Zwei farbige Schmiedegesel len, JameS Parker und Horace Walker, prügelten sich in ihrer Schmiedewerk statte an der Blake Str. weidlich durch. Parker schlug Walker mit einem Ham mer zu Boden. Parker wurde wegen schwerer Körperverletzung verhaftet. 7 Kontroller Trusler hat die Rechnung deö Krankenwärters William Conoy, der die Blatternkranken im Pesthauö pflegte, jetzt endlich nach lan gem Sträuben bewilligt. Conry hatte für 23 Tage $4 den Tag verlangt. Wenn man in Betracht zieht daß Dr. Wagner für feine Krankenbesuche daselbst $100 erhielt, gewiß nicht zuviel. $C7- Die farbige Julia Daniels wurde Sonnabend Nacht von einem Wagen an der Ecke Meridian und Washington Straße überfahren nnd ernstlich verletzt. Man brachte sie nach ihrer Wohnung, 99 Dorman Str. und den, Fuhrmann Samuel Katz nach der Polizeistation, wo er der Körperverletzung durch Fahrlässigkeit angeklagt ward. Die Anwaltssirma Miller, Winter k Elam hat in Sachen der Terre Haute Logansport Eisenbahn gegen die Stadt South Bend in der Supreme Court ein Breve eingerelcht. Der Fall ist appellirt und die Anwälte der Gesellschaft wollen die statuarische Bestimmung, die den Stadträthen und Gemeinderäthen daö Recht giebt, zu verlangen, daß Eisenbahnen StraßenÜbergänge zu beleuchten haben, zu Falle bringt.
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