Indiana Tribüne, Volume 17, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1894 — Page 2
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags Tie tZgliche .Tribüne-kostet durch den lieget Klenti per oche, die Sonntag?Trtbüne" k lent per Woche. Beide zusammen 15 Cent ode, U Ccntl per Monat. Per Post zugestt in Bor ubihluna kper Jahr. Office : No. 18 Süd Alabaa Str. Zndianapoliö, 3nd., 30. Juli 1894. Leblanc und Caserio. j Ueber d' Confrontirung des Soldaten Leblanc, der in Marseille das Complott gegen den Präsidenten Carnot denuncirt hatte, mit des Letzteren Mörder Caserio Santa enthält eine Correspondenz folgende interessante 1 crr , , , ,
lttrqeliungen: y ) Der Mörder Carnot schien freudig überrascht, als Leblanc in Begleitung des Untersuchungsrichters in seine Aelle trat. JBa'$ machst Du in Lyon," fragte er ihn und wollte ihm die Hand entgegenstrecken, die aber in den Fesseln steckte. Dann schien Caserio zu ahnen, daß Leblanc ausgeplaudert haben könnte, und er erklärte, er kenne ihn vom Hospital in Cette her, wo sie beide in Pflege waren. Leblanc", sagte er, war ein guter Kamerad; er theilte alle meine Ansichten und hatte meine volle Sympathie; wenn wir auf unseren Betten sitzend über die sociale Frage sprachen, zögerte er nicht, allen meinen Theorien beizupflichten." Leblanc seinerseits erklärte. Caserio habe vor dem Verlassen des Hospitals alle seine Sympa4 thien und Achtung besessen. Der Untersuchungs richte? Leblanc Benoist forderte nun Leblanc auf, seine in Marseille gemachten Angaben über dls Complott in Cette und die Ausloosung des Mörders zu wiederholen, was er auch that: JZßaJ ich gesagt habe, ist die reine Wahrheit. Caserio war Mitglied einer Anarchistenbande, der ich nicht angehörte, zu der ich aber stets in Beziehungen gestanden habe. Es hat jedenfalls ein Complott gegeden. denn wenn ich mich auch nicht ganz genau der in de Cafee gesprochenen Worte erinnere, wo wir uns versammelten, so bin ich doch fest davon überzeugt, daß von Carnot und anderen hervorragenden politischen Persönlichkeiten dieNede gewesen war." Hat man den Namen des Volls.reckers des abscheulichen Verdikts der anarchistischen Gruppe durch das Loos bestimmt?- fragte der Untersuchung üMi den Soldaten. Ich ziehe nichts von dem zurück, was ich in Marseille gesagt habe," lautete die Antwort. Ich will aber versichern, dak ich nicht dachte, Caserio wükde so rasch aufgefordert werden, den Nräsi-
denten der Republik zu ermorden." 'ayreno Ihres Aufenthalts im Hospital hielt Caserio in dem Saale, wo er weilte, wahre socialistische Vorträge?" a. aewik und wir börten aufmerksam zu; nichts, konnte uns in seinen Theorien verletzen, denn er war ein Iunae. den wir für ebrlick und arbeitsam hielten." Caserio firtra itFmf r . Ui. , n fc uumu4um gu,!llale corcrji oeisüllig mit dem Kopfe, als Leblanc ihn lobte, ertbeilte ihm ahtr h.mn ?n schieoeneS Dementi: Er macht sich über mich lustia: ick bin aünn nS babe aus eigenem Antrieb! gehandelt. cm i . p v . ' can oarr ciemand anders, als mich, beschuldigen. Man bebauvtet. ick liätte Mitschuldige; das ist falsch. Leblanc hat alles erfunden." Dann derfiel Caferio in sein dumvse 5Hriitn ließ den Kopf hängen und schien sich ma?i wcner um Die Anwesenden zu kümmern. Der Untersuchungsrichter scheint der Ansicht zu sein, daß die Beaeanuna Leblanc's mit &ahrt Yh Vehaupwnaen des ersteren bis tu einem gewissen Grade erhärtet, aber man erwiesen hat. Leblanc bleibt bis zur Schlußverhandlung in Lyon. Die tinizriucyungsalten barsten gegen Ende der Woche an die Staatsanwaltschaft geleitet werden. In einem Verbore wurde Caserio aufaefordert. den tödtlichen StiÄ mit einem Dolcke an einer Puppe zu wiederholen, was er auch bereitwillig that; allein eine neue emonstranon wird als allzu gesährlich nicht mehr vorgenommen werden. ('in entartetes Geschlecht. Der wilde" Westen eristirt meistens nur noch in Dime - Novellen. Die glorreichen Tage, m denen Tombstone in seiner Blüthe stand und das Paradies der Gämöler, Pferdediebe, Halsabschneide? sowie Straßenräuber des Kontinents war, sind auf Nimmerwieverkehren dahin; die Sitten haben sich merklich verfeinert und der Cowboy, justier sowie ahnliche Musterknaben sind verhältnikmäkia barmloler Natur. wenngleich . sie gerade noch nicht für oie oailnae von Sonntaassckulen als nachahmenswerthe Beispiele aufgestellt werden können. Heutzutage gilt Prescott in Arizona' als das Rendezvous der ungezügelten) Elemente. 5?reilick sind dieselben nicht mehr so schlimm. wie trüber. Em: von den -Bons' haben mit des Seilers Töckterlein Hochzeit gemacht; die Gebeine Anderer b!e:chen in irgend eine: Cinode, wahrend die Glücklichsten oon ihnen an den klassl,chen Usern des Colorado in dem erritorlak - Zuchthause em beschaull ches Leben führen. Prescott ist der Qauvtort eines Bergbau - Districts, in welchem Leute. - aus allen lassen, die Schlffbruch gelltten .haben, zusammenströmen. Die Ccknavs und Svielbuden bilden für diese Sorte Menschen natürlich die Hauptattraktion und wenn mal Einer ver uoelnjich voll Tarantelfast" gelmvt bat. gldt es Spektakel. ' Neulich traf ich mit einem Burschen der, alten Garde zusammen, der unter dem Namen Coyote Cal bekannt it, schreibt ein Correspondent aus Bres cott. .Aber wie bat die 3t diesen Menschen geändert! Vor zehn Jahren war er der am meisten versvrecdende
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PöstrZuver trn Süden des' Tcintoriums, intelligent, unermüdlich, energisch und geachtet von jedem Halsabschneider. Er war groß und schlank; sein flachsblonde Haar siel bis aus seine Schultern herab und herausfordernd blickten seine blauem Augen in die Welt. Damals ritt Coyote Cal das beste Pferd, das er stehlen konnte, und seine Waffen wie Ausrü. mm sckimmerten von Silber. Heute ist er ein Trunkenbold, ein ganz ge wöhnlicker triefäugiger Schnapsbruder, ck kann dies dreist saaen. denn Covote Cal. der frühere Schrecken von Ari ' t .. I zona, hat keine Courage mehr, um Mit jemandem anzubinden. ... . U . . m -r i v Neulich AdendS tras ich . den urfrfon slT3 derselbe sternenbaael voll vor Vm Kold-Saloon stand und mit brül- ...... , - - i I lender Stimme dem Publikum kund . - - . I that, was für ein Teufelskerl er gewesen. Unter gräßlichen Flüchen, betheurr l i rte er, daß er sieg vor auen uoiatzen im 3TTiioriiim nickt sürckte. und seine dttrck.die Tbat beweisen wolle, ,,. - ; - I nmantaden-verdrossen einen ,spZn,n 9adensckwenael. ' dne ' em " ' ' . . I nw ,i. klieren.' vackte'- er. den Kerl beim Kragen und Hosenbund und warf ;fm rtf fc?P fchcibt. Mit Mube kradbelte Cal aus dem Schmutze und eilte, rri.r sckrlicken Rackesckwüren. ' in
die nächste Wirthschaft, um sich einen zu haben. Die arme kleine Frau beRevolver ZU' leihen. -Zuvorkommend gann zu pochen, zu schreien und zu nu h,r Sckankkellner Cal's Be- weinen, aber Niemand hörte sie, und
aehren. Einen Augenblick später 'sah irfcf .:., rwSrfcfiipn IU) VCil 4iUvH4lWl,UUJvjk" p P , . c' v:
cyiegeisen in ver ano aus , m ivv.i, .vw ,w .vv... vvr.P frptfrt' .'tfi sielt das Sillnd. fängnisse befreit. Man kann sich un.
lein des kleinen Clerks für. gekommen. allein ich irrte mich, denn Cal eilte die . ur T". . Straße hinaus in eine Spelunke, Cowbovs' Rett" genannt, wo er den Revolver für einen Schnaps versetzte. Es ist ein entartetes Geschlecht. Die angeblich ältesten Vlitz.Ab leiter. Professor 'Heinrich Brugsch machte jüngst daraus aufmerksam, daß im alten Cgypten bei den hohen Thurmpaaren, welche den Eingang zu den Heiligtkümern s ank r en. s.ck Rinnen erlennen lassen, welche von oben nach unten ' " i ' . verlaufen. Diese Rinnen dienten zweifellos zur Aufnahme von Mastbaumen, da solche auf altegyptischen Zeichnungen deutlich erkennbar sind. Eine Inschrift am Tempel zu Edfu, aus der Zeit der minsmrtr fi3 90 h ChrX lautet nach der Angabe vonProsessor Brugsch: Dies ist der hohe Pylobau des Gottes.von Edfu, dem Hauptjitze des leuchtenden Horns, Mastbäume finden sich paarweise an ihrem Platze, um das yj tvtvuiuv yv-v v w w 7"r Unaewitter an der Himmelshohe zu schneiden." Das ist deutlich gespros i ifr .l .-t 1.1 .t.
cyen, nocy oeuuicyer aoer zauiei eine t wenn man sie alle Adenv, nachandere Inschrift nach Brugsch, nanH dem sie aewascken worden sind, wozu
1,4 cvfir vnrtftf4nmp rtii2 d?m 9sfcki kU, Uvumk v... " " holze reichen bis zum Himmelsgewölbe und sind mit Kupfer des Landes beschlagen." Das waren demnach, wle Professor Brugsch mernt, Blitzableiter im großen Stll. Aber auch die oelisken hatten nach seiner Ansicht den Nebenzweck, als Blitzableiter zu dienen, Bekanntlich, sagt er, laufen die Obelisken an ihrer Spitze in eine kleine Pyramide aus, und nach gewissen Inc r r i , wi.r. rnu..
scyilslen waren -yiuuuwtu mu , sainti, vlS an oem .ucye Nlcyis nnrelsoa. Elektroaold überzogen, vielleicht es mebr baktet: alsdann streut man
auch mit einer kupfernen Kappe. Ein rjt. . 'riri-TY.- L araoisazer vcyiiTiiicuct ijuyii num lich, daß der zu seiner Zeit lebende Ka,.p tJL. -c.t:3.II oie appe eine 4jucuicu yuue fortnehmen lassen, weil er hoffte, daß
sie aus Gold bestehe, doch sano sich, vag gung der Warzen gibt es zahllose Mltes reines Kupfer war. das nun einge- tel: auker dem Ausschneiden wird das
schmolzen und zur Prägung von Kupfergeld verwandt wurde. Profesp Y r je. p 1 i.r. rt je i. scr rugicy iagi nun, v) eme uci aoldete Kupferspitze auf einer riefengroßen Spitzsäule aus Granit als ein Blitzableiter darstelle, wie man ihn nicht besser wünschen konnte. Die Odelisken hätten sonach nebenbei die wichtige Aufgabe gehabt, die Tempelbauten vor Zerstörung durch Blitzschlag zu schützen, und die Beobachtung, dasz der Blin dadurch angezogen würde, habe dann dazu geführt, auch auf Mastbäumen vergoldete Spitzen, zum Schutze sri . . . ... ...!X1a vor iLewmermirlungen zu midien. .Diese Blitzableiter im größten Stile, welche je die Welt gesehen," so meint Professor Brugsch, schnitten das GeWitter und dienten gleichzeitig zum Schutze der-zu ihren Fußen .liegenden Tempel." Leider ist diese schluvs0lgerung vollkommen irrlg.vielmehr wür den Mastbaume mit einer kupsernen Spitze den zu ihren Füßen liegenden r c Tt . Tempel ourcyaus nicyl gegen ewitlri geschützt, sondern im Gegentheil gefährdet haben. Der Schutz liegt nämff , . . m r . rr . m rx
licy nicyi, wie .prosessor rüg,) mzuu, wiro oie Masse nocy warm ln Schachin der Spitze, fondern in der Bodenlei- teln von Blech gefielt. Die Pomade
tung ernes Blitzableiters. Wo letztere id.ri in -v : . t.! w M mangklyasl i ooci, mic uz ueu cyir-ii schen rempeln uno oellölen, gar vols 4. i rf- Y 's . .. .. . C . lla tcylt, wiro eme yocy yeroorragenoe Metallspltze zur Zeit eme- Vewiller höchst gefährlich. Jene Mastbaume waren also bestimmt keine Blitzableiter, geschweige oenn oie grollen, wee Welt je gesehen, auch schnitten sie keine Gewitter, welch' letzteres überHaupt keir?en Sinn hat. Die eingesperrte Petenlln. Von der Protektionswirthschaft im edlen Unaarlande aibt solaende traaiI " 4J -r W komische Geschichte, die auS Budapest meldet wird. Äeuaniß: Bekannt lich herrscht noch in einigen Ministenen die Gepflogenheit, daß häufig auch Gattinnen kleiner Beamten bei den hohen Funktionären in Audienz erscheinen, um für ihre Gatten irgend eine Protektion zu erbitten. Warum just Frauen, und zwar junge ebenso wie alte, diese Aufwartungen machen, hat noch Niemand zu erforschen vermocht, der in das ministerielle Seelenleben nicht eingeweiht ist, aber es scheint, daß diese Audienzen denn doch, irgend welchen praktischen Werth besitzen. Allerdings sollen diese Besuche vielen hohen Beamten sehr unangenehm sein und es kam schon vor, daß die Gattin eines solchen diese Besuche ebenfalls febr. unvÄsend fand und in ,
:yr?m häuslichen ÄreZse mit aller Thatkraft dagegen Stellung nahm. Das Herz einer Frau hat eben seine Launen. Dieser Tage soll nun bei einem hohen Beamten, dessen Gattin von solchen Besuchen entschieden nichts
wissen wollte, die Frau eines Beamten vorgesprochen haben, und während das hübsche junge eivcyen um Die Protektion bat, vernahm der betref. sende hohe Herr plötzlich draußen die Stimme seiner Gattin. Obwohl er sich keiner Schuld bewußt war, wollte er doch die Erörterung seiner Gemahlin vermeiden und er bat daher die . t f . y i ri . n lunge ame, weicye oel lym zu wai war, für einen Moment in einem Nefc I (T f - 1 . t T - . oenzimmer Pm zu neumen. xjiz Gattin des hohen Beamten trat ein und forderte diesen auf, sofort mit ihr , ,, t nn auszusayren, was ver yoye Beamte -r . c r r ... re"i ts um eoen vie scoarsen rorierungcn zu vermeiden auch that. Die junge TN . w (Y)tAM4!nMA f 4 r xjuuk ii -jwiuiukk u. ,iW anfangs sehr ruhig und wartete auch ziemlich lange auf die Wiederkehr des yoyen errn. verging leoocy , - rr . . t . jfc slunoe au? lunoe, uno a:s ne zno 1 t . P - l . V .13 p V lich ohne Aufforderung das Zimmer verlassen wollte, fand sie alle Thüren ver verrl. ic wiener allen oie ureaus geschlossen und der hohe Hen schien die junge Dame ganz vergessen erst am Morgen gegen sechs Uhr, als die Diener die Ministerialbureaus wie I ' ' " I Vip iiln lritrri it tit2 ihrtm VA I p ri.v. .ri;gsayr vorsleuen, welcye ensalion m dem Amte herrschte, als bekannt I..' . -; - 1 . X W . wuroe, oag zmz junge vamc im u reau- eine yoyen errn uoernal habe. Der hohe Herr, welcher die Protektion gewährt, und der kleine Beamte, welcher die Protektion begehrt, waren gleicherweise ausgeregt, und nach ener lanaen Conferenz, die der Gatte der jungen Dame mit dem ho hen Herrn hatte, wurde er sofort in eine höhere Rangnane jn dem betreffenden Ministerium soll es ab allen Frauen selbst den altenen ma?i incyt umu nu, w Avancement ihrer Gatten zu befür' rvorten. SemeiuuutzigeS Wiederherstellung von rauh und hartgewordenem Sammet. Man befeuchte den raub und hart gewordenen Sammet aus der Rückseite und ziehe über ein heißes Ein. Bügeln darf man den Sammet ;ch vielmehr muß das Eisen gehalten nd der Sammt mit seiner Rückseite darüber binweaaefiibrt werden. Weiße Hände erhält man I . . M , I r-s.z c,.... uiAm ,K UUUlllClC VtlC UtllUV tV(4V(il ikup, mit saurer Milch oder mit Goldcream einreibt. Auch thut das Einreihen mit dem Safte von halbreisen Johannis beeren oder reifen Erdbeeren gute Dienste. Wein- (auch Obst-) flecken us seidenen Stoffen zu entfernen, befeuchtet man ein reines weißes Tuch mit Terpentinöl und Aether zu gleitn Theilen und bestreicht den Flecken . , n f ' ' ru it weißen, pulverisirten Bolus messerdick I i p . , .p,. . , c , oaraus, legr oscypapler oaruoer uno fährt mehreremal mit heißem Plätteisen ' . , oaruoer. GegenMarzen. Zur VertilAetzen (Beizen) derselben gewöhnlich als Radikalkur betrachtet. Man bei . p, . . , .. c , xupjt wleoeryoir mir ouennein uno entfernt jedesmal, vorder mit einem Federmesser die schwarzen Borken, und zwar so lange, bis die Wurzel zerstört ist. Dieselbe Wirkung hat Essigsäure, welche leichter zu handhaben ist. Salmiak und starker Essig gemischt, täglich mehrmals dick auf die Warzen gebracht und eintrocknen lassen, vertreibt sie oft sehr bald. Ebenso wirkt starke 'Kochsalzauflösung. Der Umstand, daß die Warzen sehr oft von selbst und plötzlich ps.l w:eoer oerscywmoen, yak manchem un schuldigen Volksmittel lächerlichen sym pathetischen Mitteln, Besprechungen u. s. w., zu Ansehen verholfen. Herstellung von Putzpo made. Eine ausgezeichnete Pomade zum Putzen von Metall wird erhalten durch Erwärmen von 40 Theilen Petroleum. 10 Theilen amerikanischem Schweinefett (sogenanntes Faßfett) I f r rv t- t . uno yeiien ngilschroly apu: Mortuum). Nachdem diese Stoffe gründlich mit einander vermengt sind, I c cm rr kann auch mit einem billigen Parfüm I. rn om t ". . , i j. tuoanoi; lvoylriecyeno gemcy weroe.n. I i5e,nen,eu. das alt unk vergilbt ist. wird gewaschen, indem man .Z : saure. Buttermilch taucht und mit lauwarmen Wasser auswäscht. Je größer die Stucke sind, desto länger müssen rlt in der Buttermilck lieaen bleibn. GelbgewordeneWäsche kann auch schnell gebleicht werden, wenn man in dem letzicn vsputwaner elwas gerelNigies ,erirf p . . i rr. .1 o . ? i - pcnnnoi lost, man mengt rn emem Glase 1 Theil Terpentinöl und 1 Theil Alkohol; n Eßlöffel dieser Mischung znuV UUI wua3 a,,er. Gutes Bleicbverfabren Um lemene und baumwollene Gewebe . . . ' fachen nach der Reinigung mit Seife nach einem raschen Verfahren zu bleichen, bringe man solche in ein warmes Bad von ca. 100104 Grad F.. in welchem man zuvor eine hinreichende Portion chlorsaures Kali gelöst hat (etwa ein halbes Pfund auf 50 Pfund Wäsche), und welches -außerdem mit conzentrirter chemisch reiner Salzsäure angesäuert ist. so daß das Bad deutlich sauer schmeckt. Die Gewebe verbleiben darin ungefähr eine Stunde und werden alsdann in einem, Borax enthaltenden zweiten Bade entsäuert.- Der Boraxgehalt kann ein halbes Procent betragen. Entsäuert, spüle man die Sachen mit Wasser wiederholt auj und trockne dieselben in freier Luft. Die
Bleiche wird sebr blendend weiß au?-l fallen, die Stosse sehr weich erhalten, I auch nicht die Fasern der Gewebe zerstören. Außerdem kann ein' solches saures oxigenirteS Chlorbad wiederholt in Verwenduna kommen, wenn man
, I i Mit ivMA tt vTa t WA ? O As SsAft - fu;ci uui (iivu9 uyiuiuuit jvuu vcui elben zufugt und eine genugend hohe Temperatur durch Zusatz kochenden WasserS zu Stande bringt. Die BleichOperation ist in der Luft zugänglchen Räumlichkeiten oder im Freien auszuführen. Brennnessel :n der Küche. Daß d gemeine Brennnessel ein ausgezeichnetes, dabei kostenloses Gemüse ur die Kche liefert, ist nicht so allgemem oelanni, wie es sern sollte. Wie Spinat zubereitet gibt sie, besonders für Hammelfleisch, eine Beilage ab. Sehr wohlschmeckend und erfrichend ist auch das Bier, daS auS den Blättern der Nessel bereitet wird. Auf ze em Quart , Blatter rechnet man 'zwei Quart Wasser; man kocht sie darin ab, gibt die Flüssigkeit durch ein Tuch und fügt zu jedem Quart derselben ein haldes Pfund braunen Zucker und etwas Jngwerbier. Fühlt sie sich nur mehr noch lauwarm an, so bringt man sie mit etwas Hefe zum Gähren und füllt sie in Flaschen. Milchals chirurgisches Verbandsmittel hat vor kurzem ein englischer Arzt, Dr. B. H. Dale, in zwei Fällen mit auffallend günstigem Erfolge angewendet. In dem einen der mitgetheilten Fälle handelte es sich um ausgedehnte Verbrennungswunden, die sich ein Brauer an beiden Unterschenkeln über dem Fußgelenk und um dasselbe herum gezogen hatte. Die reichlich mit Milch getränkte Leinwandkompresse wurde am Morgen und Abend erneuert und bereits am zweiten Tage war die Halste der verbrannten Hautsläche verheilt und trocken, drei Tage später waren die ursprünglich vierzehn Zentimeter großen Wunden bis auf eine zwei und einhalb Centimeter große Stelle vernarbt. In dem andcrn Falle hatte man in den ersten 'Ta gen Oel und Salben ohne den gering sten! Erfolg gebraucht, dagegen wurde der Heilungsvorgang durch Anlegung eines Milchverbandes in sehr günstiger Weise beeinflußt. Gege n.M o t t e n. Häufiges Ausklopfen der Pelzwaaren und der nicht imGebrauch befindlichen wollenen Klei der und so wekter ist immerhin räthlich und nutzlich gegen das Einnisten der Motten oder Schaben. DaS Em streuen von persischem Insektenpulver ist gegen diese kleinen Femde ohne Wir kung. Gut ist es. die seit einigen Iah ren gegen dieses Ungeziefer empfohlene Pflanz? PlectranthuS fruticosus", deutsch: Mottentod" in das Blumen fenster aufnehmen, sie auch zeitweise da und dort in den Zimmern aufstellen, und im Schatten getrocknete Stengel und Blätter in Kasten und Schranke legen. Der. eigenartige Geruch bela stigt den Menschen durchaus nicht, aber di Motten, auch die Fliegen, weichen ihm aus, er scheint ihnen unerträglich zu fern, Vom JnIanVe. In Cambridge, Mass., ist ein Testfall von allgemeinem Interesse, der sich um du Sabhathheillgungs Frage drehte, zur Entscheidung ge kommen. Die Stadt hatte gegen den Conditor Charles W. Bartlett geklagt, weil dieser sich geweigert hatte, dem Verbote des Mayors, an Sonntagen seinen Kunden Gefrorenes (Jce Cream) abzuliefern, Gehorsam zu leisten. Ruch ter McDaniel, vom 3. Middlesex Ge richte, vor dem der Fall zur VerHand lung kam, entschied, das Gesetz, worauf der Mayor fuße, sei ungutig und wir kungslos. Der Conditor wurde darauf auf freien Fuß gesetzt. Die Erfindung von kugelsicherem Panzerstofs droht in eine wahre Manie auszuarten und die Nachfolger des MannheimetSchneiders Dowe in aller Herren Länder zählen bereits nach Dutzenden! Gegenwärtig hat ein Wiener Schneiderlein mit dem kuriosen Namen Zeitung, der nächstens in dem Union Square - Garden in New Fork '.mit seinem neuerfundenen Panzerstoffe Vorstellungen geben will, seinem Brooklyner Mitbewerber N. I. F. Lennard eine Wette um dar über, angeboten, dcch Lennard nicht im Stande sei, mit seinem Panzerstoffe Zeitung? Versuche nachzumachen. Zel tung erbietet sich in seiner Herausforderung' dazu, die Lennard'fchen Schützen aus sich schießen zu lassen, wenn .Len nard sich den Zeitung'schen .Schützen als Scheibe preisgeben will., aber noch rechtzeitig abgeschnitten. ! Der Fariner Snford Drake aus der Umgegend von Rar rowsburg im Staate New Vork stiest beim Beerensammeln im Gebirge auf ein Nest Klapperschlangen und ehe er sich über die Gesährlichkei serner Lage klar wurde, hatte die giftige Brüt ihn umringt. Er ergriff einen Zaunriegel und schwang ihn mit allerMacht, während die Schlangen von allen Ecken und Enden wider ihn anruckten. Nach dem er fünfundzwanzig derselben er legt hatte, zerbrach seine Masse, aber er fand bald einen anderen Knüttel, mit welchem er den Rest der Schlangen tödtete. Zu Hause erzählte er seinem Bruder von dem Abenteuer; beide kehrten nach dem Kampfplatze zurück und zählten die Opfer von Sanfords Keulenschlagen. Sie fanyen dreiund fünfzig todte Schlangen, von denen die kleinste vier Fuß und drei Zoll in der Länge und fünf Zoll im Umfange maß. Sämmtlichen Schlangen wur den die Klappern abgeschnitten und werden, im' Ganzen dreihundert vier undsiebzig an Zahl, als Andenken auf bewahrt. Die Princetoner Studirenden, welche unter der Leitung des Professors I. B. Hatcher in den Bad Lands in Sud Dakota sich seit eini gen Wochen mit der Sgmmlung von versteinerten Knochenüberresten von Thieren befaßt haben, haben ihre höchst erfolgreiche Arbeit vollendet und etwa 9000 Pfund ihrer Fundstücke .ziacb
Princekon gesendet. Der werthvollste Fund sind die versteinerten Ueberreste einer längst ausgestorbenen Schweineart, welche einzig in ihrer Art sein follen. Nach dem Funde zu urtheilen.
muß diese Schweineart größer als ein heutiges Nashorn gewesen sein. Ein anderer Fund war die Versteinerung einer ausgestorbeneni Nashornart von der doppelten Größe der gegenwärtigen Thiere dieser Art. Ferner wurde das versteinerte Knochengerüst einer Kameelart gefunden, welche indessen kielner war, als das heutige Kameel. Auch mehrere wohlerhalteno Frsch - Skelette wurden ausgegraben. Nach Professor Hatchers Ansicht besitzt das Prrnceton College jetzt die interessanteste Sammung von Versteinerungen im ganzen Lande. Ihr Eifer, sich für ihr Aufretcn auf den die Welt bedeutenden Brettern vorzubereiten, hat die bildhübsche .19jährige Kate Wittmann in Brooklyn wahnsinnig gemacht und ist nun die Mittelbare Ursache geworden, daß das Mädchen wahrscheinlich einen Mord auf dem Gewissen haben wird. Kate war mit ihrer Nachbarin, Frau M. Taylor, intim befreundet. Neulich Abends klopfte sie be: Frau Taylor an und wurde ohne Weiteres eingelassen. Sie hielt eine Gabel in der Hand, ging im Zimmer mit rollenden Augen und anscheinend sehr aufgeregt auf und ab und blieb dann vor der Freundin, die glaubte, daß Kate eine Rolle studire, stehen. Plötzlich schwarz sie die Gabel in die Luft und rief: Ha, habe ich Dich endlich in meiner Macht? Kann ich nun nach Jahre langem Warten endlich Rache nehmen?" Mit diesen Worten stieß sie der Frau Taylor mit aller Macht die Gabel in den Kopf. Die Zinken drangen durch den Schädel in das Gehirn und eine derselben brach ab. Auf das Geschrei der Verletzten tiefen die Nachbarn herbei und benachrichtigten die Polizei. Es war unzweifelhaft, daß Kate wahnsinnig geworden. Beide Frauen wurden rn das St. ' Cathannen - Hospltal geschasst, wo die Aerzte die Verletzungen der Frau Taylor für tödtlich erklärten. Im Laufe der Nacht versuchte. " die Wahnsinnige, in ihrer Zelle durch Erhangen Selbstmord zu begehen, wurde Ein L ieblingswunsch der Baltimore? Cactus - Gesellschaft" ist erfüllt worden; im Carroll - Park" befindet sich letzt ein großes Beet, welches Hunderte der Pflanzen in sich vereint, deren Pfleae die Gesellschaft sich besonder angelegen sein läßt. Und wie die Gesellschaft von sich sagen , kann, die erste ihrer Art gewesen zu sein, die .Berliner Gesellschaft der Eacteen Freunde" ist nämlich jüngeren Da tums so kann sie auch jetzt mit Stolz behaupten, daß die CacteenBeete im Carroll - Park" auch einzig in ihrer Art sind. Das Hauptbeet hat die Gestalt eines eisernen Kreuzes. Besonders bemerkenswerth sind u. A. vier Pflanzen, separat, umgeben von Agaven, aufgestellt. Sie gehören zur Art Mellocactus", sind 150 Jahre alt und tragen rothe Turbane, aus deren wolliger Umhüllung zur Zeit die eßbaren, birnenförmigen, wie Johannisbeeren schmeckenden Früchte hervorquellen, Das Beet mißt 32 Fuß rm Durchmesser und vereint m sich an 800 Pslan zen in solch' effektvoller Weise, 'daß eine Beschreibung nur einen schwachen Begriff geben kann. In der Mitte des Beetes erhebt, sich ein 10 Fuß hoher Cereus giganteus" von der Mstausstellung in Chicago, und um diesen herum sind grupplrt hochragende Ce? reen, flachblattttge Opuntien, gummt haltiae Euphorbien, die vielgestaltigen Echinocacteen, sowie auch die. weiMarigen Pilocereen, Mamillarien u. s. w. Eine andere interessante Art ist Echt nocactuS Grasonl", nach dem Magd burger Fabrikanten Grason benannt, it , je i , n . ? 4-. -a eine kugelförmige, praioouc vspmc mit langen, breiten, goldgelben Sta cheln. - Vom Vluölande. Schwere, Wolkenbruchartige Gewitter, sind in den letzten Tagen -über das badlsche Oberland nie dergegangen. Stellenweise war das Unwetter von Hagelschlag begleitet, der großen Schaden, namentlich in den Weinbergen, anrichtete. . Wiederholt schlug btt Blitz ein und zündete, Bei Neustadt ;m Schwarzwald brannte in folge eines Blitzschlages die Sägemühle des Herrn Himmelsbach' vollständig nieder, wodurch ein Schaden von etwa 100.000 M, entstand. In Reiselfingen zündete der Blitz im Anwesen-des Bürgermeisters, daä vollständig ah brannte. In Kappel wurden . infolge. Blitzschlages zwei Scheunen ein Raub der Flammen. Noch rn zahlreichen an dern Ortschaften des, Schwarzwaldes und des badlschen Odenwaldes brann ten am Samstag und Sonntag durch Blitzschlag Scheunen und Stallungen nieder.. . Ein interessanter Erb schastsproceß wurde jüngst bei dem Landgericht rn Osnabrück durch Ver gleich der Parteien beendigt.' Vor eini gen Jahrzn starb dort der geisteskranke (söhn des, vormaligen Obersten m der englisch - deutschen Legwn Arthur Aly. der bei verschiedenen Osnabrück Fa knilien in Pslege und in der Stadt eine woblbekannte Persönlichkeit war. Der selbe hinterließ ein Vermögen von 330,000 Mark, um das sich alsbald zwischen den deutschen , und den englischen Verwandten des Erblassers ein Rechtsstreit erhob. Arthur, Äly war als Geisteskranker nicht testirfähig und es -sollte deshalb das Testament seines Vaters, von dem sich allerdings auch nur eine beglaubigte Abschrift bei den Vormundschafts - Acten befand, 'für die Vertheilung der Erbschaftssumme maßgebend sein. Bei dem Proceß handelte es sich um sehr verwickelte. Rechtsfragen. Der Vergleich ging jetzt dahin, daß die englischen Verwandten den Löwenantheil von , der Erbschaft erhalten, während an die Deutschen gegen .76,000 M. zur Vertheilung gelangend Die Familie Aly war türkischen Ursprungs. Gegen Ende des rft Jahrhunderts wurde von - .balMveÄcben
Viele ahnliche
'ire&Clt Zwei Jabre litt ich 'tvvv. meiere Aerzte, aber
Gebrauch von Dr. August König's Hamburger Tro?fen wieder vollständig berge-Pellt.-Bertha Woolfe. Stockton, Cal.
BlutkrankKeite Meine jüngste Tochter Elfe litt an Hauiauöschlaq. die jmiiiuu,jiit'U. ne Folge von Blutunreiniqkeiten waren, ich pröbirte verschiedenes ohne Erfolg. Als das erfolgreichste Heilmittel erwies sich Dr. August König's Hamburger Tropfen. G. F. Engelhardt, Jeffersonville, Ind. llltlierilstllTilftfeif ' Seit längerer Zeit litt ich an UnVerdaulichkeit, keines, Uf gewandten Mittel wollte mir helfen, bis ich Dr. August Konig'ö Hamburger Trovfen nahm. Diese Tropfen stellten mich in kurze, ' Zeit wieder her. Christian Leyhe, 2016 OrleanS-Straße, Baltimore, Md. Qtb ttttthtVL Längere Zeit litt ich an einem Leberleiden und gebrauchte vie wvvvv4v. Ui me Erfolg bis mir schließlich Dr. August König'S Ham. burger Tropfen vollständige Heilung brachten. Frau Caroline Weise, 127 Lake Straße, Cleveland, Ohio.
Gruppen, vie die Republik Venedig gegen die T'irken in Morea unterstützt hatten, ein Türke Namens Aly als Gesangener mitgebracht und später, freigelassen. Er wurde Leibdiener bei der Kurfürstin Sophie," heirathete eine tltzrljtm und ferne Sohne und Enkel zeichneten sich als Officiere ans. VeiMontdeMarsanin Frankreich wurde ein !?!ann unter eigcnthümlichen Umständen getödtet. Ein gewljier Basacq, der mit der Ueberwachung des dortiqen Besiktbums des Barons Gerard betraut war, hatte sich die Feindschaft vieler Personen nuano gen, von denen eine Namens Labonac ihn todtuch haßte. Barsacq war neulich Abends mit dem Schlicken' des Gitterthors des Schlosses beschäftigt, als Labonac plötzlich über ihn herfiel und furchtbar auf ihn einbieb. 5?rau Barsacq eilte ihrem Manne zu Öilfe. aber sie erhielt ebenfalls heftigeSchläge. Nun eilte die Tochter, Marie Barsacq, mlt einem Revolver Kerbel und sckok. als sie den Angreifer nutzlos aufgefor den hatte, ihren Vater Nicht mehr zu schlagen, zwei Kugeln ab, von denen eine tödtlich traf. Das junge Mädchen Wurde verhaftet. Verschiedene Gegenden Frankreichs wurden kürzlich von schweren Gewittern beimaesuckt. "Zwischen Houilles und Carrieres - Saint - De.Nls wurde ein Feldarbnter, zu Sötte-les-Rouen eine Lliäbriae Frau vom Blitz erschlagen. Letztere war auf einen Heuhaufen gestiegen und hielt ne Heugabel in der Hand, als ein Blitz die nach oben gerichteten Zinken der Gabel traf. Im Nu war der ganze Heuhaufen verbrannt. In Valliquerville bei Yvetot tödtete der Blitz einen 19jährigen jungen Mann und in einer anderen Gemeinde ein lOjähriges Mädchen. In Bordeaux ging ein Wolkenbruchartiges Gewitter mit starkem Hagelschlag nieder. Bei günstiger Witterung fand kürzlich in Henndorf bei Salzburg ein Wettlaufen statt, an welchem sich 10 Männer betheiligten, von denen der jüngste 70, der älteste 85 Jahre zählt. Ein zahlreiches, aus mehreren hundert Köpfen bestehendes Publikum hatte sich auf beiden Seiten der Reistrane aufgestellt, um sich das seltsame Schauspiel anzusehen. Eine Böllersalve siznalisttte den Beginn des, Wettlaufes. Und , mm stürmten sie die Straße entlang. Alle einem Ziele zu, Allen weit voran der alte Wallbauer (Landgemeinde Seekircben), die anderen Neun hinterdrein. Zwei die scr Männer erlitten eine gewöhnliche Niederlage, da sie nicht mehr nachhum peln konnten, und zwei andere waren schon nahe dem Ziele, -stürzten aber so, daß sie eine Niederlage im wahren Sinne des Wortes erlitten und daher auch als preisverlustig erklärt wurden. Den ersten Preis erhielt Wallbauer. Nach diesem Wettlaufe versammelte sich das Zuschauer Publikum um seine preisgekrönten Häupter beim BacklerWirth, woselbst noch die einen Meter lange Bratwurst den Zankapfel zweier Wettläufer bildete. JnStadtsteinach, Bayern, war ein junger Mann todtkrank und verlangte zur Linderung etwas Honig. Die besorgten Eltern schickten zu einem Bauern, der 15 Bienenstöcke hat, um für Geld und gute Worte etwas von der Fülle seines Segens für den armen Kranken zu bekommen. Aber weit gefehlt! Der abergläubische Bauer sagte hartnäckig, nachdem er erfahren, für wen der Honig bestimmt war: Ich habe keinen Honig. Für einen Sterbenskranken darf man keinen Honig hergeben, sonst sterben die Bienenstöcke aus!" Ein reizendes und rührendes Familienfest fand kürzlich in Montagu House, London, derWohnung des Herzogs von Buccleuch, zur Feier des 82. Geburtstags der HerzoginWittwe von Abercorn statt. Ihre gesammle directe Nachkommenschaft, Kinder, Enkel und Urenkel, im ganzen 101 Köpfe, hatte sich im Hauptsaale dersammelt, wo sie auf einem Sessel Platz genommen, und zog, einer nach dem andern, an ihr vorbei, an der Spitze ihre älteste Tochter, die Gräfin Wittwe v. Lichfield mit ihren 13 Kindern und. 13 Enkeln. Unter den .Urenkeln befand sich ein Säugling von vier Monaten. , . AufdemBahnüberg ange bei Schameder wurde der Samenhändler Kunze aus Altenfeelbach, Kreis Siegen, von einem Zuge überfahren -und getödtet. Kunze fuhr auf feinem ötade mit dem Zuge um die Wette und wollte kurz vor dem heranbrausenden Zuge über die Schienen fahren, welche Tollkühnheit er mit dem Leben bezablen mußte. , Besorgt! Geselle: .Meister, wir wollen ufhören, es hat schon drei Schläge an der sechsten Stunde geschlagen, die Leute könnten uns sonst für Nachtwandler halten!" . . Ausgeschlossen. A. : Sie machen eine Reise nach Italien, na, amüfiren Sie sich nur recht gut. 23.: Das ist ausgeschlossen, meine Schwiegermutter reist ja mit!
Fälle.
an einem Magenleiden, ich gebraucbte ebne Erfola. wurde iedock durck den Marktbericht. Wholesale.Preise. Groceriek. Zucker: Harter $5 AI. Guter gelber $4.41. Kewöbnl. selber Kaffee: geröst. Banner, Lion und Java 7oc (M du PZV Vacren ) Capital 22c Pilot 22c Dakota 2lc Brazil 21zc Getr. Aepfel 6c Pfirsiche 14c Corinthen 5c H Pflaumen 7 c Aprikosen 16c Früchte und Gemüse. Aepfel per Faß $5.50 Citronen per Kiste $4 50 Orangen per Kiste $4 60 raut per Ja? 5c Zwiebeln per Faß $2.00 Rüben per Faß $1.50 Bohnen per Bushel $2 50 Kartoffeln per Faß $1.75 Süßkartoffeln per Faß $3.25 Mehl. Wintcr-Weizen pat. $4.00 Frühjahr-Wchen pat. $4.00 Winter extra $2.50 Gewöhnliches $1.75 Roggenmehl $310 Hafergrütze $5.7 Butter, Eier und Geflügel. Butter, frische Countrh 10c. Eier, frisch, ver Du. 8c Leb. Geflügel: Hühner 7c per Pfund; Spring Chicken? 12c ; Hähne 3c ; Türkei? Hennen 5c; Enten 4c; Gänse $3.00 per Dutz. Dr.J. Tl. Sutelisse, lesldasttat ftifi aillfAItrfeltA it taunh5rtHAr Fällen und Mit eschlechtt und Urinkrkkkhtitk. Wo. 05 st Marke ratze. Offtce,Sruade : 9 bi 10 XLx Vorm. 1 dil 8 Uhr Nachm. Sonntags auAgevmeu. Xtit WU. Dr. Wagner, Office: Zlo. 0 Sol Shio Str. Osfieetunde : -10 Ntzr ormtttag. -4 Uhr Nachmittag. Wohnung : SSe Vraadway nd LteolV. Tklkvtzon 848. Dr. C. N. Schaeser, Dpzt und Chirurg, No. 430 Madison Avenue, nahe MorriS Str. Sprechstunden: S:0 Uhr Morgen, 4 Uhr aqminag,,? uyr cibcnc. Televbo 8. DB. II. 8. CUMINGIIAM hat s'ine Wohnung noch 399 Bellefontainett r. uno icine Jüince nach 77)5 Ost Vcarketftx. verirgr. vreckstundkn in seiner Wobnuna. 7 UKr Vorm., t2 Uhr Na-dm. Sprechsturdcn in seiner Ofsice: IS Il Uhr Vorm.. 2 3 Utr nacbm. und 7 Ulr Abend. Sonntag nur Vormittag? Svrechstunde. Telepdone 1318. Dr. BurShardt, Deutscher Arzt. - Office und Sohnung: No. 382 Süd Meridian Str. Office-Stunden : 8 bi 9 Uhr Vorm. 1 bt 8 Uhr Nachm. 7bt8Udr dd. Sonntag 8 9 vormtttag. Telephon 280. Dr. I. Bühler, Wohnung : . ' 120 Ost McEarty Otraße, Ossice : 77 Ost Market Straße. Svrech'Skunden in derWohnung: 8 Uhr orm.: s Udr ach.: 7 9 Udr bendk. Sprechstunden in der Office: 9 10 Uhr Borm., und 5 Uhr Nachin. TelevKo ln. spre,tuno,n: sonntags nur Bormtltag. C. C. (Svevto, Deutscher Zahn - SKzt Ro. 84 Nord Pennsylvania Str. St wirb sVunsch gewandt. CHAS. U. MÜELLER, Deutsche Apotheke achfolger von W. W. Scott. Zlo. 667 Virginia ZSvenue, Ecke Coburn Str. Telephon 1747. achtglocke an der Seitenthüre. e,epte?ag ndachtl sorgfältig gefüllt, ttreie kblteferuvg. Dr. PFAFF, Ossice: 134 Nord Pennsylvania Str. OfftceStunden von l 4 Uhr achm. No. 426 Madison Adenue. Stunden von 10-11 Uhr Vorm. Wohnung: 197 R.labamastr..,Sckevrmtpr. Ttltblan j Office Telephon, j Wohnung . AN IDEAL FAMlLY MEDICI NEi M v.iii m ror jMifCMira. luwueu. He4cke, Con.tlpftUon, üa r.Hmlxl.L Üfrullt ttMUk. and all diaordero oX lU Btomch, IAwt and Bowela, BIPANS flRItir et gttatlr yet proinptlr Rrfrt digettlon follow tbeir um. Sold ' 1 br drunrisU or sent br maiL Box I(0Tiala),5c. Fack&tre(4boxea),S. - ur iree BminpitM-aaarea. UIPANt CHEMICAL CO.i New Trk.
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