Indiana Tribüne, Volume 17, Number 311, Indianapolis, Marion County, 30 July 1894 — Page 1

Jr 3fc . Art . lesen Sie die Offerte der Tribüne" für Llnsere Aleltansftellung ! -. vv Ccfen Sie die Offerte der Tribüne" für Unsere Weltausstellung ! ru T kY'tfA" sVs p VV o W V W o W O o Jahrgang 17. Offlee: No. 18 Güb Mabama (Ztratzs No. 311 Indianapolis, Indiana ZNontag, öen 30 Juli I8gq.

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Zermalmten und ganzen C o k e zu haben bei der Ind'polis Gas Co.

Phönix Garten Während der Sommermonate w findet in diesem geräumigen schönen Vergnügungslokale jeden Donnerstag Abend ein großes Instrumental-Konzert statt. Eröffnung ! Fair view Park ES wurde eine Küche eingerichtet und Frau Lherman ift vorbereitet Besucher zu bedienen Auch wurde am östlichen Eingang zum Park ein Platz eingerichtet, wo Pfnde angebunden werden können und wird dafür nur der norni nelle Preis von 5 Cents für jede in dem Gefährt befindliche Perfon gerechnet. George Hermann Seichenbeftatter, Office: 26 Süd Delavareftr. VtaLe: 120, 122, 124, 128, 128 Oft Pearlft, v.ldbon Q11 Offs ?a, vnb AaSr. Bendefine V, Rye GorcliaJL CloüCin rorzöglichk? Mittel ux )L. . . r.vn- . . ... w-i iinrrrtMMmrtT. iwn.ipnnf i I VMtVVVWMIWI schwerden jeder Art, Lungen ltiden, La Grippe :c. Tfüt Erwachsene und Kinder. 0 Besonder für den stami llcnacorauca jucmpcj)icn. aori' lirt von . HOBPPER, itacbsolger von ßotpptr & t3atermann.) Wholesale-Händler in Whiskeys tc. No. 35 Ost Maryland Straße. f J , " - - T schauen tu haben. Neue mft in TTn atkrs? und. feinen XUlTtD Cigarrenfavrik ! Zlsus Besen kehren gut 1 Wir offeriren einige neue Sortm, welche 10 Cent das Stück kosten sollten, für 5 Conto und empfehlen besonders "New Thing" und "Rivala". Wirthen und Cigarrenhändlern offeriren wir elegante Waaren von $25 aufwärts. Allei UnionEigarr Wm. Gottlieb, 271 Massachusetts Ave. und 303 k 205 Massachusetts Ade. einen Gönnern und dem Publikum dr im Allgemeinen zur Nachricht, dah iä mein "Wein Emporium trn altdeutschen Style hergerichtet habe und alle Äögliche aufbieten werde, meinen unden den Aufenthalt in meinem Locale so ange nehm wie möglich zu machen. Wie bisher, werden nur echte und reine Weine verkauft. Um freundlichen Zuspruch bittet ergkbenft, Jul. &. Sohullor, 0. 106 lt. 108 N. Mer. Str. " 0 er man FIrc Umiöxin.iirirO'im.c? Company os Illinois. Stock Company. Keine AsseßmentS. Stiedrigste Raten. entl) Sehfried, General Agent. 29 ?kord Pennsylvania Str. Eisen- und Stahlwaaren Televko 589. Werkzeuge aller Uxt Gartengerathe. Lau n Mowers. Poultry Ncttlng Clemens Bonnegut

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T)valitnadivditm Inland. Wetterauösichten.

Allgemein scböneS Wetter am Dienstag. SchisselS Wassertemperatur 83Grad - Die Waldbrände in WiSconsin. S i e v e n S Point, 29. 3uli. Nördlich und westlich von hier wüthen Waldbrände, welche sich bereits den Marschen mitgetheilt haben. Dieselben haben sich im Westen der Stadt bereits auf zwei bis drei Meilen genähert, haben jedoch durch die Bemühungen der Ansiedler eingedämmt. noch verhältmßmäßig wenig Schaden angerichtet. Die Heuernte ist zum größten Theil .aus den Marschen bereitö eingebracht worden, die Gefahr dadurch vermindert aber keineswegs ganz beseitigt, falls nicht bald Regen eintritt. Diese Gegend wurde im vorigen Jahr von starken Waldbränden heimgesucht und bietet dem Feuer in diesem Jahre in Folge dessen etwas weniger Nahrung. Die' gleichen Verhaltnisse herrschen in Milladore, Sherry und anderen Orten, wo im vorigen Jahre heftige Waldbrände wütheten, doch, ist auch dort ein- baldiger, ergleblger Regen sehr erwünscht,.da alle geldfrüchte unter der Dürre schwer leiden und bei längerer Fortdauer derselben so auSgetrocknet werden dürften, um selbst in Brand zu gerathen. Der Brand von PhillippS. ?!eunzehn Menschen bei der Katastrophe umS Leden gekommen. P r entice,29. Juli. BiS gestern gab eS im nördlichen Wisconsin wohl keine blühendere und betriebsamere Stadt als PhillippS, den Sitz der BeHorden von Prentice County, heute ist von derselben nur ein rauchender Trümmerhaufen übrig geblieben und die Bewohner, 2500 bis 3000 an der Zahl, sind ihreS Obdachs beraubt. Seit drei Tagen schwebte die Stadt bei dem starken Winde, welcher wehte. in Gefahr, von den Waldbränden erreicht zu werden. Gestern Nachmittag zwischen 2 und 4 Uhr fing ein HauS an der Stadtgrenze Feuer und in unglaublich kurzer Zeit stand die ganze Ward in Flammen, und bald schwand jede Hoffnung, die Stadt oder wenigstenS Theile derselben zu retten.' Kaum glaubte die Feuerwehr an einer Stelle deS gierigen Elementes Herr geworden zu sein, so brachen die Flammen an einer anderen Stelle mit erneuter, doppelter Gewalt aus. Als jede Möglichkeit geschwunden war, auch nur einen Theil der Stadt zu retten, trat eine Verwirrung ein, welche jeder Beschreibung spottet. Männer, Frauen und Kinder liefenhin und her. Mütter suchten ihre Kinder und Männer ihre Frauen und Familien und nur in wenigen Fällen gelang eS den Suchenden sich zusammenzufinden. Drei Familien flüchteten sich in ein BoothauS, durchschnitten die Stricke, welche dasselbe am Lande festhielten und ließen sich in den See hinauStreiden. Unglücklicherweise sing daS BoothauS selbst Feuer und die Znsassen desselben waren gezwungen, sich in die Boote zu retten. 3n ihrer Hast, auS dem brennenden Boothause zu entkommen, sprangen 17 Personen ln ein Boot, dasselbe schlug um und alle mit Ausnahme eines Einzigen, ertran ken. So viel man bis jeht weiß, sind 19 Peksonen um's Leben gekommen. Andere hatten sich an daö Bahnge leise geflüchtet,, wo ein Zug bereit stand, um sie aufzunehmen. Fünfzehn Eisenbahnwagen voller Menschen wur den nach Prentiee gebracht, Nio ste aufs Saftfreundlichste aufgenommen ' wur den und Alles für die Ilnlttvmgung gethan wurde. Unierstüöunaen kommen auS allen Theilen deß Staates reichlich und zeigen die Liberalität der Bevölkerung ,m schönsten lqle. Nur 27 sind stehen geblieben, morgen wird sich um dieselben aber bereit ein Zeltlager erheben, denn der Gouverneur ist um Lieferung von Zelten ersucht worden. Meersöaumvkeifen. lange deutsche j Pfeifen, Cigarrenspitzen bei Wm.

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NuSIand. Große Hi he in Deutschland. Berlin, 29. Juli. 3n Deutschland ist eS heiß ! Glühend sendet Tag

für Tag auS wolkenlosem Himmel die Sonne ihre versengenden Strahlen aus die nach Kühlung lechzende Menschheit hernieder, flimmernd ruht auf dem Pflaster der fast ' menschenleeren Straßen die Bockofengluth, die auch während der Nacht von den Steinen der Häuser noch ausgestrahlt wird. Und nicht allein in der sandigen Mark, nein in ganz Deutschland herrscht diese abnorme Temperatur. ; Vieh und Menschen leiden entsetzlich und viele, die durch ihren Berns den unbarmher zigen Strahlen der Sonne ausgesetzt sind, brachen, vom Sonnenstich getrosfen, zusammen. So viel eö aber möglich war, ist die Arbeit im Freien eingestellt worden und heute, als daö Quecksilber im Thermometer fast bis zu dem höchsten erreichbaren Punkte emporgeklettert war, herrschte völlige Lethargie in der ganzen Stadt. Wohl Denen, welchen ihre Mittel eö erlauben, im kühlen WaldeSschatten außerhalb Berlinö die Gluthtage zu verbringen. Ein Zeder, dem eS noch eben erschwinglich war, flüchtete sich in'S Freie, aber die Armen, die nicht fort können, sei eS, daß die Mittel nicht langen oder daß sie durch den Beruf gefesselt sind, vergehen fast in dieser unbeschreiblichen Gluth. Falb hat wieder einmal Recht behalten. Schon vor längerer Zeit prophezeite er die Ankunft dieser heißen Welle, aber eS wird doch von Jung und Alt sehnsüchtig erhofft, daß die Prophezeiung nicht in ihrem ganzen lmfange in Erfüllung geht. Noch weitere 14 Tage soll diese Backofenhitze einer Angabe nach anhalten, dann aber viel Regen und kühlereS Wetter ommen. Card. LedochowSki todt. P a r i S, 29. Juli. Cardina! LedochowSki, Pröfect der Congregatio de Propaganda fide und früherer Erzbifchof von Posen und Gnesen, der in Folge deS KultuSkampfeS und seiner der Regierung PreußenS gegenüber ur Schau getragenen feindlichen Halung mit Gefängniß und Verbannung bestraft wurde, ist heute in Luzern in der Schweiz gestorben. , m ObtssSnaöbriödten. Angekommen in : Nero Aork: Normandie" von Havre; Mobile" von London; AI reto",von London. Havre: La Touraine" von New Aork. Southampton: CmS" von NewSork. General-Agentur. Feuer-Versicherug, Collektion von Miethe, Geld an- und auSzuleihen. Schissöfcheine, Reisepässe, Vollmachten und Erbschaftserhebungen. A. M e tz g e r GrundelgenthumSAgentur. Ergründet 1862. Hiesiges. StrasZenräuber. Gestern Abend um 11 Uhr als Herr W. S. McCrary, 82 Camp Straße wohnhaft, in die Stadt fuhr, wurde er zwischen den Vandalia und Big Four Geleisen von zwei Straßenräubern angehalten. Der eine siel dem Pferd in die Zügel, während der andere mit vorgehaltener Pistole sein Geld derlangte. Anstatt seines Geldbeutels zog McCrary seinen Nevolver und schoß. Dieses veranlaßte fein Pferd durchjubrennen und obwohl man gegenfeitig noch einige Schüsse wechselte, wurde, so viel bekannt. Niemand derletzt. Die Nauber schlugen sich in die Büsche. Herr M. 3. Wallace, von Ripley, Tez., der an einer Verrenkung deS Rückens litt, schreibt: Ich war nicht im Stande ausrecht zu gehen, doch wurde ich nach dem Gebrauch von zvei Flaschen St. Jakobs Oel vollständig geheilt. 7 William Comer, Frank Fay, Peter Fay, Charles Smead und J.W. Personnett wurden vom BundeSmarshall von Brazil nach hier gebracht. Sie sollen den Einhaltsbefehl deS BunbeSrichterS Woods übertreten und den Verkehr auf der C k E. 3. Bahn gehindert haben. Sie wurden unter je tz400 Kaution gestellt.

Fen er. Kurz nach Mittag entstand in dem Hause 453 Ost Ohio Straß ein Feuer, das einen Schaden von $25 anrichtete.

3n dem Hause befindet sich die Filiale der Anheuser-Busch Brewing Co. Segen 1 Uhr heute Nachmittag fing eS in 'dem Wohnhause No. 247 Orft Michigan Str., Eigenthum von Ster ling R.' Holt, an zu brennen. DaS Feuer, vermuthlich daS Werk eineS Brandstif terS, richtete einen Schaden von $300 an und griff auf. mehrere anliegende Wohnhäuser und Ställe über, so auf 266, 263 nnd 265 West Michigan Str. auf 266 Nord West Str. (tzlLO Scha den) und auf 269 Nord California Str., Friedensrichter Habich gehörig ($5 Schaden.) In keinem, außer dem angebeneaen Falle überstieg der Verlust tzöO. m m Eine aufregende Szene 3ohn Hulen, der junge Mann und ehemalige Zuchthäusler, der kaum von der Grand Jury in Freiheit gesetzt, weil trotz dringender VerdachtSmomente die Beweise gegen ihn, seinen Kollegen LouiS ParsonS ermordet zu haben, nicht genügend waren, um eine Prozessirung zu rechtfertigen, vorgestern Nacht einen verwegenen Pferdediebstahl beging, wurde heute morgen im Polizeigericht vorgeführt und sein Termin verlängert. Kurz nach Mittag nahm Polizist GrubbS ihn dann auS der Gefangenenzelle neben dem Polizeigericht zum Countygefängniß hinüber. An der Ecke Alabama und Pearl Str. angekommen, befreite sich Hulen plötzlich mit einem Ruck von dem Griffe deS Beamte, zog blitzeSfchnell einen kleinen Miniaturrevolver, den er mehrmalS auf GrubbS abfeuerte und suchte dann daS Weite, indem er westwärts die Pearl Str. hinablief. GrubbS war im Augenblick durch den Wirbel der Ereignisse ganz verdutzt, als er sich besann und entdeckte, daß ihn keine Kugel getroffen hatte, zog er seinerseits NUN den Revolver und drückte auf den Fliehenden ab, der aber trotzdem hinter einer Reihe von Wagen und dann in einer Gasse verschwand. Unterdessen hatten sich, durch die Schüsse herbeigezogen, eine große Menschenmenge eingeste?t, die den auS der Polizeiftation kommenden Polizisten bei der Verfolgung deS FlüchtlingS halsen. Nach einer Suche von 10 Minuten entdeckte Kapt. Campbell den Hulen hinter einem KommissionShauS der Marylad Str. in die Ecke gekauert und aus einer Kopfwunde blutend. Hulen? setzte seiner Beförderung in daS Gefängniß jetzt keinen Widerstand mehr entgegen. Die Kugel deS Polizisten war durch seinen Hut gegangen und hatte die Kopshaut gestreift, einen Zoll tiefer und Hulen wäre ein stiller Mann gewesen. Hulen wurde verbunden und fügte sich mit Resignation in sein Schicksal. Wie bei der Visitirung den Beamten der Revolver Hulen'S verborgen bleiben konnte, ist allen ein Räthsel. Hulen erhielt noch eine zweite ungesährliche Fleischwunde am rechten Bein. m , m Deutscher (Segens. UnterstützungSBereln. Die Mitglieder deS Deutschen Ge genseitigen Unterstützung? - Vereins" fanden 'sich gestern Nachmittag recht zahlreich in der Mozarhalle ein, um an der Quartalsversammlung deS Vereins theilzunehmen. In dem abgelaufenen Quartal gab drrLZerein, laut dem gestern verlesenen Bericht, $110 an Krankengeldern an Mitglieder auS. Der Bericht wurde einstimmig angenommen. ES wurden ferner die Berichte der übrigen Beamten verlesen und sämmt liche ausgelaufenen Geschäfte erledigt. Sn die Mitgliedschaft dieseS VereinS wurde Ernst Gretlein aufgenommen. Nach der Geschäftssitzung blieben die VercinSmitglieder noch eine Weile bei sammelt und vergnügten sich nach ächt deutscher Weise. -r Trusts und Combinationen sind unpopulär. SS 'giebt aber eine Art Trust," gegen die Niemand etwas zu sagen hat. DieS ift daS Trust oder Vertrauen daß daS Publikum hat in Hood 5 Sarsapanlla. Ho od'S Pillen sind- rein vegktabulsch.

Ooard os Vublie OSorkS. Heutige Sitzung. Der Board öffnete Angebote für die nachfolgenden Verbesserungen und der-

gab ie Kontrakte : . radtrung und Chausfiruna der Andrew Str., von 14. zu 17. Str. Lange 1662 Fuß, Breite 40 Fuß. Angebote. Höchstes Angebot $1.03. Kontrakt vergeben an W. C. Allen k Co. für 53 Cents. . r . Gradirung und Chaussirung der 16. vtr., von Capital Ave. zu Illinoiö Str. , Länge 528 Fuß. Breite 40 Fuß. . 8 Angebote. Höchste Angebot 89 Cents. Kontrakt vergeben an W. C. Allen k C,. für 39 Cents. Oacksteintrottoir in Duncan Straße von Delaware zur 1. Gasse östlich vou Alabama. 6 Angebote. Höchstes Angebot 33c, niedrigstes Angebot 28c von zwei Seiten. Kontrakt nicht vergeben. Gradirung und Chaussirung der 15. Straße von Capitol Avenue zu 3llinoit Str. Länge 535 Fuß. Breite 40 guß. 9 Angebote. Höchstes Angebot 93c. Kontrakt vergeben an W. C. Allen k Co. für 38c. Gradirung und Chaussirung der Pendleton Avenne von Clifford Ave. zu vlural Vtr. Lange 7889 uß; Breite 30 Fuß. 5 Angebote. Höchstes Angebot 58c. Kontrakt vergeben an Hudson k Denning für 47c. Backsteintrottoir in Pendleton Avevon Clifford Ave. zur 1. Gasse östlich von Orange Ave. Lange 3143 Fuß, Breite 6 Fuß. 6 Angebote. Höchstes Angebot 82c, niedrigstes Angebot 45c. Kontrakt nicht vergeben. . Die Angebote für die Maurerarbeit für die Brücke über PogueS Run an Raymond Str.. wurden, verlesen und an - den Ingenieur zur Berechnung überwiesen, da dieselben in allen möglichen Formen eingereicht wurden. Die BesprengnngSangebote wurden ebenfalls an den Ingenieur verwiesen. Grundeigenthümer an der alten Fall Creek Rd, jetzt Sutherlanö Ave. petitioniren für ein Wehr an Fall Creek, zwischen 21. und 22. Str. durch Pfahlbauten und aufrechtstehende Bretter und Eröffnung der Straße. m in i Eine neue Nabfabrer-Gesell? schaft. Die Rennen deS Zigzag Clubs haben unter den auswärtigen profesfionellen Radfahrern die Gründung einer neuen Gesellschaft gezeitigt, welche eö sich zur Aufgabe machen will eine Ueberschätzung der Preise zu verhindern und aus dem Rennplatz etwas mehr Bequemlichkeit für die Radfahrer zu erlangen. Die Preise für diese Rennen werden gewöhnlich von Geschäftsleuten geschenkt, denen es dann auch zu thun ist, dieselben so hoch wie möglich anzuschlagen. Verkauft könnten die Preise jedenfalls für den Anschlagspreis nicht werden. Damit sind die Profesfionellen nicht einverstanden. Sie wollen genau wissen, wie viele Dollars und Cents sie dasür erhalten können. So gründete sie die American League os Racing CyclistS" und erwählten die nachfolgenden Beamten: M. L. Bridgemann, Boston, Präf. E. C. Bode, Chicago, Bice-Präs. W. H. Kirkpatrick, Sekretär und Schatzmeister. Direktoren W. F. Murphy, Brooklyn; H. C. Tyler, Boston; W. Eck, Minneasoliß; A. L. AtkinS Chicago. Der kleine Otadtberold. Der Fleischermeister Jyhann From hold, 287 S. Delaware Str., ist ge stern Morgen ganz plötzlich in seinem Hause am Herzschlag gestorben. Er würd, Jahre alt. Lizzie Redick wurde als wahnfu.:r.i,z auf der Polizeipation eingeliefert. Eine Kommission wird über ihren. SeisteSzustand zu Rathe sitzen. C3 Die beiden der BesserungS anstatt cntjlohenen Mädchen "Minnie Russell und Jennie Newman sind gestern wieder freiwillig heimgekehrt. ES gefiel ihnen in der Fremde nicht. CZI Der 70 Jahre . alte farbige Taglöhner Jsaae Wilson ist für irr sinnig erklärt worden. Er ist vollständig kindisch geworden auf seine alten Tage. .

olizekgeriSt. 78 Häftlinge warteten heute Morgen im Polizeigericht deS Sprüchleins,

womit seine Ehren, der Polizeirichter, sie bedenkn würde. 3n den Trunkenheitöfällen und den Anklagen wegen Landstreicher war das Verfahren deS Kadi sehr summarisch. Gegen 20 wegen Bettelei und Tagedieberei angeklagte, schäbig gekleidete Männer, wurden zu je $10 Buße und 10 Tagen Arbeitshaus verurtheilt. Wegen Trunkenheit im Wiederholungsfalle bekam ThoS. Williams $25 Buße und 10 Tage aufgebürdet und 3ohn Beckham, der feine Frau geprügelt hatte, erhielt einen Denkzettel von $25 und 20 Tagen Arbeitshaus. 3aö. Smith und Allen Thornbrough wurden wegen heimlichen RevolvertragenS mit je $10 bestraft. Ist lange nicht genug, da wußte Buskirk besser waS diesen Strolchen gebührt. Die. Verhandlungen aeaen den Far bigen Wilkinson, wegen Nothzucht, gegen 3aS. Smith und 3ohn Hulen, wegen schweren Diebstahls, und gegen die Wirth LouiS SummerS und Wm. Joutsey, wegen Bierverkaufs am gestrigen Sonntag, wurden verschoben. m m David Shidler, der kürzlich unter $750 Kaution zum Vormund der Minderjährigen Edward, Homer und Susie Stormer ernannt wurde, hat noch weitere $250 Kaution stellen müssen, da daS Bundesgericht von einem Vormund minorenner Pensionsempfänger $1000 Bürgschaft verlangt. John Hulan, der längere Zeit im Gefängniß gehalten wurde, rieil die Polizei glaubt, daß er seinen Kumpan LouiS ParsonS ermordete, der aber von den Großgeschworenen wegen mangelnder Beweise frei gegeben wurde, befindet sich wieder hinter Schloß und Riegel. Am Sonntag Morgen um 1 Uhr stahl jemand Peg" HamiltonS Lohnkutsche am Monument Place, wurde aber sofort verfolgt und von Sergt.. Hyland. und anderen 8 Meilen südlich von der Stadt derhastet. Er gab seinen Namen als John Hulan an und wurde auch sofort alö ein alter Kunde erkannt. Frau Lena Rudolph hat gegen ihren Gatten Adolph Rudolph auf Scheidung geklagt. Klägerin hei rathete Rudolph im November 1890, und war damals erst 15 Jahre alt. Sie behauptet, daß ihr Mann eigentlich Adolph Rudolph Fahrenholtz hieße und mit Jemand anders verheirathet aber noch nicht geschieden fei. Sie will die erst am 1. 3uli 1894 in Erfahrung gebracht haben. Sie beschuldigt den Verklagten ferner, sie graufam und roh behandelt und seit seiner Untersuchungshaft wegen Unterschlagung ohne Geld und Lebensmittel gelassen zu haben. Klägerin erhielt von Richter Bartholomew einen Gerichtsbesehl, der ihren Gatten an der Veräußerung ihreS Eigenthums derhindert. Die ruhige Nachbarschaft der North Straße, zwischen Delaware und Alabama Straße wurde gestern Abend gegen Uhr durch einen Pistolenschuß in große Aufregung versetzt. ES war Sergt. Laporte, der den Schuß in die Luft abfeuerte um einen Herrn Stulting womöglich zu. bewegen sein Pferd anzuhalten. Etwas vor 10 Uhr gestern Abend kam Frau Lew Stulting nach der Polizeistation und ersuchte die Polizei Ihren, vor einem Jahre davongelausenen, jetzt aber wieder zurückgekehrten Herrn Gemahl zu verhaften. Sie glaubte annähernd zu wissen wo derrselbe sich aushielt und unternahm mit Sergt. Laporte denselben zu finden. AIS sie die Nachforschungen gerade aufgeben wollten, kam eine Kutsche in Sicht und grau Stulting erkannte ihren Mann in Begleitung eineS Frauenzimmers. Laporte sagte zwar der Frau, sie solle sich ruhig verhalten. aber daS war ihr nicht möglich und Stulting, der ihre Stimme erkannte, gab dem Pferd die Peitsche, so daß Laporte dasselbe nicht anhalten konnte. Er bekam aber den Aermel von dem Kleid der Dame zu fassen und dieser blieb in seiner Hand. Run schoß LaPorte in die Luft, aber diese? veranlaßte Stulting, nur noch mehr auf daS Pferd einzuhauen und daS Frauenzimmer auS vollem Halse zu schreien. Sergt. Laporte hatte dann seine liebe Noth, den herbeiströmenden Menschen Ausklärung zu.geben.

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