Indiana Tribüne, Volume 17, Number 309, Indianapolis, Marion County, 28 July 1894 — Page 2

Jndiana Tribüne.

Erscheint Täglich und OonntagS Tie tZgliche.Tridae-kostet durch den Träge, DCcntS per oche. die SonntagS..Tribüne- 5 ?ents per lZoche. Beide zusammen 15 llent odet U Cent perMonat. Per Post ,ugeschtckt in Bor ukbezahlnug Zper Jahr. Ossiee :No. 18 Süd Alabama Str. Indianapolis, Ind., 28. 3uli 1894. l Entwässerung des Thales von Merico. Eines der größten Werke, die je n Mexico in Angriff genommen wurden, und unzweifelhaft dasjenige, welches d Bewohner der Hauptstadt seit der Eroberung durch die Spanier am meisten beschäftigt hat. geht seiner Vollendüng entgegen. Es ist der große Ca nal und Tunnel, welche die Drainirung der Stadt ermöglichen sollen. Das Thal von Mexico, ungefähr 2500 Quadrat-Kilometer umfassend, hat keinen Abfluß zum Meere. Die in ihm vorhandenen Seen von Xaltocan, San Cristobal, Chalco und Xochimilco geben ihr überflüssiges Wasser an den See von Texcoco ab. und da dieser die tiefste Stelle des Thales einnimmt, hängt seine Wasserhöhe' von dem Verhältniß der Niederschläge zur Verdunstung ab. Die alte Stadt Tenochtitlan, wie der frühere Name lautete. war vom See umgeben, sie lag an i:r Stelle, die der Adle? mit der Schlange, den man im mexicanischen Wappen sieht, bezeichnet haben soll. Wenn schon damals- der indianische Aberglaube für die Wahl des L)rtes maßgebend gewesen ist, so haben die später angekommenen Weißgesichter darin nicht zurückbleiben wollen. Als sich Cortez mit seinen Abenteurern und indianischen Verbündeten nach langer und verzweifelter Gegenoehr desTrümmerhaufens bemächtigt hatte, den die tapferen Vertheidiger ihm übrig gelassen, war ernstlich davon die Red, die Hauptstadt nach der Ebene von Coyoacan öder nach den Hügeln von Tacubaya zu verlegen, was unzweifelhaft das richtigste gewesen wäre. Aber religiöse Aorurtheile gaben den Aussclag. Cortez und mit ihm seine geistlichen Nathgeber waren der Ansicht, daß zur Sühne für den l.inq geübten Götzendienst die christliche Kathedrale auf derselben Stelle err'.chtet werden sollte, wo der alte Tempel cestanlien hatte, und es wurde zunächst durch Abdämmungen der nöthiqe trockene Boden gewonnen, Diesem Umstände hat die Stadt .'cezico ihre ungünstige Lage zu dansen. Da die Straßen nur um wenige ??uß höher liegen, als der See von Tercoco und mehrere Fuß tiefer als die anderen Seen, ist in regenreichen Iahren immer die Gefahr einer Ueberschwemmung vorhanden, abgesehen davon, daß die Gesundheitsverhältnisse sehr schlecht sind. Die von den Spaniern neugegründete Stadt wurde in der That mehrere Mal überschwemmt, und die Regierung sah endlich ein, daß es nicht so weiter gehen könne. Infolgedessen ging man zu Anfang des 17. Jahrhunderts daran, eine Abhilfe zu schaffen. Man fand es am zweckmäßigsten, den Cuantitlan-Fluß, der bis dahin in den See von Texcoco floß, nach dem Tula-Flusse abzuleiten, und in ter That wurden die Arbeiten mit großem Eifer aufgenommen. Anfangö wollte es nicht rech! gehen. War es Mangel an Kenntnissen oder war die Beschaffenheit der zu durchbohrenden Schichten thatsächlich zu ungün stig: die vollendeten Tunnelstrecken stürzten bestündig wieder ein, sodaß man schließlich für einen offenen Ca nal sich entscheiden mußte. Jahrelang wurden Tausende von Indianern zur Arbeit getrieben, bis es gelang, mit unzähligen Opfern an Geld und Menschenleben das koloale Werk zu Ende zu führen. Wenn man heute von Norden her nach Mexico fährt, kann man zwischen den Stationen Tula und Huehuetoca vom Eisenbahnwagen aus bequem den Eanal in Augenschein nehmen. Seine Länge beträgt 8 9 Kilometer und die -Einschnittshöhe stellenweise bis zu 30 Meter. Dieses Wer! vermochte aber der Stadt Mexico nur eine zeitliche Erleichterung zu verschaffen. Durch Ableitung des obengenannten Euantitlan - Flusses sank natürlich der .Wasserspiegel des Sees von Texcoco, wodurch wiederum der Abfluß des Wassers auZ derStadt erleichtert und die Gefahr der Ueberschwemmung vermindert wurde. Aber im Verlauf der Jahrzehnte und Jahrdunderte stieg durch die natürliche Erdanschwemmung, welche die Flüsse mit sich bringen, der Wasserspiegel wieder zu einer solchen Höhe, daß die Stadt in unserer Zeit auf demselben Standpunkt anlangte, wie in den ersten Jahren ihrer Neugründunz. Es war jetzt also klar, daß nur durch eine direkte. Ableitung des Tex-coco-ees' eine dauernde Abhilfe zu erreichen sei, und fast alle einigermaßen stetig: Regierungen beschäftigten sich mit dieser Frage. Indeß erst unter Maxunulan wurde die Sache ernstlich angefaßt. Es wurde ein genaues Studium der Bodenverhältnisse vorGenommen, die Linie festgelegt und schließlich der Anfang zur thatsächttcten Ausführung gemacht, indem man 24 Schächte in die Erde trieb, um an .ebenso vielen Stellen den Tunnel in Angriff nehmen zu können. Der To1eskampf des Kaiserreichs unterbrach die Arbeit;' aber Juarez. der als uneigennütziger, Patriot nicht hinter seinem , Vorgänger zurückbleiben wollte, nahm sie wieder auf. Allerdings ge-, statteten die traurigen Verhaltnisse im Gefolge deö langen Bürgerkrieges vorerst keine bedeutenden Fortschritte, bis vor einigen Jahren der erhöhte Credit' des Landes. auch eine städtische Anleihe ermöglichte, mit der die Ausführung "des Werkes gesichert wurde. General Diaz,-der während seiner, ganzen politischen Laufbahn, von beiipiellosem Glück beaunstigt gewesen ist.

wsrb auch jetzt V:r EenuzlyuuAg r,a ben, unter seiner Regierung den großten Wunsch der Hauptstädter erfüllt zu sehen. Am 28. v. M. durchbrach er mit einem silbernen Hammer die letzte dünne Scheidewand des Tunnels, der den Haupttheil des großen Werkes i rr . T O.. .f V tiv

ausmacyl.' 3Diecr mww.x, ki im snrünalicken Vroiekt 9 1-2. später 16 Kilometer betragen sollte, ist schließlich fei einer Länge von 10 Kilometer zur Ausführung gekommen. Der Canal. ' .. . i . t .i" i dessen iiangc 4z uomeier ücuugi, beginnt bei dem Thor von San Lazare in Mexico und mündet in tn Tunnel ungefähr ein halbes Kilometer westlich von dem Städtchen Zum- , , i pango. Er ist noch nicyt serllgge,:eur, aber die Arbeit wird nicht mehr lange km,, da zwei mächtige Bagger seit mehreren Jahren in Thätigkeit sind. So wird wohl im ause vie,es Jahres die Jngenieurkunst die , Fehler wieder gut gemacht haben, die frühere Jahrhunderte verschuldet haben. Sin Abbe alS Verbrecher. Vor den Geschworenen des MayenneDepartements in Frankreich ist soeben der Sensationsproceß gegen ten 33jährigen Abbe Vruneau, der sich wegen einer Reihe schwerer Verbrechen zu verantworten hatte, zu Ende geführt worden. Für die Verhandlungen waren D6 Belastungs- und 15 Entlastung?zeugen vorgeladen. Der Priester war i rr .x.aC!-.ri..f ! angeliag! eines inorucysoleouayt in der Kirchenverwaltung von Entramme, zweier Morde, begangen an dem Abbe Fricot, Pfarrer von Entrammes. und der Blumenhändlerin Bourdais in Laval, sowie zweifacher Brandlegung im Pfarrhause von Astille. Der Avve Bruneau leugnete beharrlich, ohne aber l iy r i y r i CM . , -! r irgeno weiaze nlazyanige roci,t gci die Anklage vorzubringen. Ueber die Vorgeschichte des Processes sind folgende Einzelheiten bekannt. Am Abend des 2." Januar d. I. verließ der Pfarrer von Entrammes, einem 12 Kilometer von Laval entfernt liegenden Städtchen, der Abbe Fricot. mit "seinem Vikar, Abbe Bruneau. das Pfarrhaus und würde später nicht mehr lebend gesehen. Die alte Wirthschafterin .deS von seinen Pfarrkindern geradezu vergötterten Abbe Fricot. die Wittwe Cbarlon. .die Jeannette", wie man sie nannte, machte sich, als ihr Herr nicht zur gewohnten Essensstunde zuruckgelehrt war, mit dem Abbe Bruneau auf den Weg, um ihn aufzusuchen. Die treue Dienerin blieb die ganze kalte Nacht im Freien, eilte von Dorf zu Dorf, kehrte aber unverrlchteter Dinge heim. Am Morgen bemerkte man, daß aus dem Brunnen drei lange Stangen hervorstanden; die Gendarmerie wurde benachrichtigt und förderte die mitHolz blöcken über und über bedeckte, gräßlich entstellte Leiche des Pfarrers zu Tage. Wer konnte der Mörder des allgemein beliebten Priesters sein? Die Volksstimme bezeichnete einmüthig als Thäter den Vikar, dessen Lebenswandel nichts weniger als musterhaft gewesen war. Man erfuhr, daß Abbe Fricot den Kirchenvorstehern erklärt hatte, er werde ihm gelegentlich zu verstehen geben, daß er sich nicht , täuschen lasse. Wahrscheinlich hat der Pfarrer dies am Neujahrstage gethan, als er mit seinem Vikar allein war. Dieser fürchtete eine gerichtliche Anzeige, die Abbe Fricot nie gemacht hatte, und Bruneau foll es überdies auf die geringen Ersparnisse des Pfarrers abgesehen haben. Der Geldschrank des Pfarrers war erbrochen worden und man fand bei dem als sparsam bekannten Abbe Fricot keinen Sou vor. Dagegen förderte die Haussuchung in der Wohnung des Vikars einen Betrag von 1000 Frcs. und mehrere Werthpapiere zu Tage, über deren Herkunft er seineAufklärungen zu ertheilen vermochte. Nach und nach, fanden sich Zeugen aus dem Orte und aus Laval ein, welche erzählten, Abbe Bruneau habe oft bei einbrechender Dunkelheit das Psarrhaus' .'in Civilkleidung verlassen und wäre auf einem Fahrrade bis nach Ladal gefahren, wo er in verrufenen Häufern ein bekannter Stammgast war. als welchen ihn auch mehrere Fiakerkutscher erkannten. Sehr belastend waren die Aussagen der Wirthschafterin, welche vorerst gar nichts angeben wollte, schließlich aber erzählte, sie hätte den Abbe Bruneau am Abend des 2. Januar in die' Holzkamnier gehen und schwere Klötze aus derselben nach dem Garten tragen sehen. Des Weiteren wurden an den Tasten des Harmoniums und der Lampe Aruneau's Blutflecken entdeckt, die angeblich von Nasenbluten herrührten. Auf die gleiche Ursache führte der Angeklagte die in seinem Zimmer vorgefundenen blutigen Taschentücher zurück. Nach der' VerHaftung des Vikars wurden noch neue Anschuldigungen gegen ihn erhoben. Er soll er .mehrere Personen, die ihm ihre Ersparnisse anvertraut hatten, betrogen und seine Wohnung im Pfarrhause von Astille im November 1891 und 1892 in. Brand, gesteckt haben, um die hohe Versicherungsprämie einzuziehen. Schließlich wird ihm nochder Mord an der.Blumenhändlerin Bourdais, dessen Urheber bisher nicht entdeckt werden konnte, zugeschrieben. Nach mehrtägiger Verhandlung' wurde der Angeklagte zum Tode-verurthettt. tm m m . Lebe der Krystalle, In der Philadelphier Acadetnie der Naturwissenschaften, dem ältesten Instiwt dieser Art in Amerika, wurde jüngst eine interessante Frage erörtert, nämlich bttnfs des Lebens der Krystalle. Verschiedene Stimmen aus- Gelehrtenkreisen haben sich n neuerer Zeit entschieden dahin susgesprochen,' daß die Krystalle unverkennbare Zeichey unbewußten Lebens und Wachsthums bekunden.und vor nicht langer Zeit wurde in einer Juwelierö-Zeitschrift erklärt, daß den Diamanten eine äußerst lebhafte Bewegung ihrer Molecüle eigen sei, ohne daß auf den Charakter dieser Bewegung eingegangen wurde. Näheres ist jedoch noch nie über diesen Gegenstand dem .Publikum geboten worden Es sei dgber Einiges aus

?n dZe5buzI:a7en Erörtcrungen Zener Academie mitgetheilt, die auch in der alten Welt einen wohlverdienten Ruf genießt: Man- hat eine Menge Beweise dafür, daß Krystalle wachsen; denn Probestücke welche absichtlich angebrochen oder beschädigt wurden, entwickeln sich

im Laufe der Zeit wieder zu lyren gewöhnlichen Formen.' Jhe Lebensfä : higkeit, wenn sie auch lange Zeitalter hindurch scheinbar dahin ist, geht thtsächlich nicht verloren. Der Thierforscher spricht mit Bewunderung von Schnecken, die, nachdem sie vielleicht zwanzig Jahre lang in einer Museums-Schublade gelegen haben, durch warmes Wasser wieder zum Leben erwachen; der Pflanzenforscher staunt über die Thatsache, daß cttcv desamen, welche Jahrtausende lang in den Sarkophagen der alten Egypter lagen, noch aufgegangen sind, wenn man sie in die Erde steckte. Aber wie viel mehr überraschend sind, erst gewisse mineralische Erscheinungen! Sandkorner, welche ' vor Zeitaltern aus ihren Felsbetten, losgerissen und von den Wogen des Oceans rund gerieben 'wurden, nehmen unter entsprechenden Bedingungen genau wieder ihre alten Formen der vollkommensten Symmetrie an und' erlangen wieder ihre glatten Flächen von tadelloser geo metrischer Regelmäßigkeit. , Krystalle aller Arten bauen sich in solcher Weise auf und bessern jeden Schaden aus, wenn sie in Lösungen kommen, welche ihre eigenen Elemente enthalten. Die Wissenschaft hat gefunden, daß überhaupt der erste. Schritt zur Vilduna von Krystallen die Scheidung winzig kleiner KUgelchen aus einer Lösllng ist. Diese ttugelchen tyun stcy mit unentwegter mathematischer Realmäfciajkit zusammen und bilden die Skelette der Krystalle, welche alsdann durch denselben geheimnißvollen Proceß sich ausgestalten und umkleiden. Es x bekanntlich sehr schwer, einen vollkommenen Würfel herzustellen, dessen sechs Selten sämmtlich gleiche Quadrate bilY den; aber die Natur liefert. unzählige solcher und anderer, noch schwierigerer Gebilde fehlerlos. Salzkrystalle nehmen fält immer die Würfelgestalt an, desgleichen alle wich tigeren Metalle. Aber manche Krystalle organisiren sich zu sehr merkwürdigen Formen. Diejenigen des Elsen-Sul-phids z. B. sehen wie in Metall gearbeitete wilde Rosen auS. ' Manche krystallinische Kälkformationen zeigen, wenn man ein Stück abschneidet und glättet, alle Arten wundervoller Bilder. Ein Kiesel in einem Strom kann Sandkörner um sich sammeln, bis sich z. B. die vollkommene Gestalt eimr Schildkröte bildet. Solche und viele andere wunderbare Gebilde werden o ft irrthümlicherweise für Versteinerungen von Thieren und Pflanzen gehalten. Es gibt Eisencarbonet- und Lehm gebilde, welche genau wie versteinerte Erdnüsse aussehen. Zerbricht man aber ein solches, so entdeckt man stets innen eine kleine spiralformlge Muschel, wel che als der Kern zu diesem Gebilde diente. Ein sehr merkwürdiges .Coun terfeit" der Natur ist vor noch nicht langer Zeit der Academie zugegangen: ein angeblicher versteinerter Fuß' emes Kindes von etwa 7 Jahren, noch mit etwas Strumpfwerk bekleidet, das naturltch gleichfalls steinern war. Es stellte sich aber heraus, daß auch dies nur eine uranfängliche mineralische Bildung ist! Solche Beispiele ließen sich noch in Menge namhaft machen. Wer weiß, wie weit die Lebens- und Organistrungsfähigkeit in der Nawr geht? (schon die Bildung der sogenannten lLlsdlumen, welche un Winter an ze dem Fenster unter günstigen Umstän den beobachtet und bewundert werden kann, dürste' schon Vielen' Gedanken hierüber erweckt haben. Und diese Le-bens-und Wachsthums- und GestaltungSkraft ist eine offenbar-unzerstör-dar:. . Verlorene Schütze. Lebhaftes Interesse gibt sich neuer dings wieder für das Aufsuchen einer ergiebigen Goldmine im fernen Norden kund und mehrere gut ausgerüstete E? peditionen sind in der Hoffnung, reiche Schätze zu finden, jüngst aufgebrochen. Äon dem Vorhandensein der Goldla ger ist man fest überzeugt, allein ihre genaue Lage lst keinem Weißen be kannt. Es war im . Frühling des Jahres 1876, als zwei kühne Goldsucher von ksltta aus eins Expedition, m sudwest licher Richtung unternahmen und zwar in der ausgesprochenen. Absicht.. zuerst die Inseln und dann das Festland nach Goldlagern zu durchforschen. Auf den Inseln blieben ihre Arbeiten erfolglos, weshalb sie die Chatham Straits durchquerten, um an den Wasserläufen des Festlandes das edle Metall zu su chen. Nachdem sie an der Mündung emes kleinen. Flukchens ihr Lager auf geschlagen und ihre Provisionen in einem Versteck verwahrt hatten, mach ten sie sich an das Auswaschen von Kleö und Flußsand. Das. Resultat er füllte ihre Erwartungen. - Die Män ner folgten nun demWasserlaufe m das Gebirge und nach' mehrtägiger, 'be schwerlicher Wanderung erreichten sie mn Bergrucken, von dem sich ein Bach in einen kleinen See ergoß.' Der Kies und Sanp dieses Baches erwies sich alö ln hohem Grade goldhaltig; Stücke rohen GoldeS von Ut (Sfgfo riner Bohne kamen nicht selten vor und ikn Durchschnitt war. das Ergebniß von einer Pfanne Sand Gold im Werthe von über einem- Dollar. "Unter diesen günstigen Aüspicien beschlössen die glücklichen Prospectoren,' ihr Bonanzs unter Aufbietung', aller Kraft auszubeute, . .Während' der Eine nach, der Küste zurückkehrte, um Provisionen zu holen, baute ber'Andere eine .Wiege" '. zum , Auswäsche'n. . deS Goldes. Ungefähr zwei Wochen arbeiteten'sie flött darauf los und ihre AuSbeuten wurde Immer 'reicher, ' ii ..das VerbÄnanid in Gestalt von ndwnern

Über m'Tälh. Wahrend' sie eines' TageS mit der-Zubereitunq ihres Mittag-

essens beschäftigt waren, wurden sie , von einer Bande Nothhäute überfallen. Unter den Schüssen der Wilden brach Einer der Unglücklichen todt zusammen, während der Andere unverletzt blieb und sich in das dichte Gehölz rettete. Es gelang ihm, an die Küste zu entkommen und da dort zurückgelassene Boot zu erreichen Da er aber mit der Fahrstraße zwischen den Inseln nicht bekannt war, verirrte er sich; seine Lage wurde äußerst bedenklich und aller Wahrscheinlichkeit nach wäre er elend umgekommen wenn ihn nicht ein Kanonenboot aufgenommen und in Port Townsend'an'sLand gesetzt hätte. Von dem ausgewaschenen Golde hatte der. Mann zur Zelt deS Ueberfalls einige Pfund in seinem Gürtel gehabt, und so fehlte es ihm nicht an Mitteln, nach Sltka zurückzukehren, wo er ohne Zeitverlust eine Expedition organisirte. um das verlorene Bonanza aufzusuchen. Die Fahrt wurde von Sltka aus in einem Schooner unter Führung des Geretteten angetreten, allem die Expedition blieb erfolglos, denn der Mann konnte den Weg nicht wiederfinden und seine Gefährten kehrten um, nachdem sie eine Zeit lang an der Küste hingefahren waren. Enttäuscht kam der Mann nach Sitka zurück, wo er bald darauf in etne schwere Krankheit fiel und starb, nachdem er einem Goldgräber Namens Mike Nowers genaue Mittheilungen über die Lage seines Bonanza gemacht hatte. Letzterer verschob das Aufsuchen desselben, da er zur Zeit mit der Ausbeutung des Silver Bow Bassin unweit Juneau beschäftigt war; einige Wochen später wurde er bei einem Erdsturz getödtet und mit ihm schied der einzige Weiße, der von den reichen Goldlagern Kenntniß hatte, aus dem Leben. Die Goldgräber in Alaska sind fest überzeugt, daß gewisse Indianer die Localität genau kennen, und haben denselben bedeutende Belohnungen versprochen, falls sie sich zu irgend welchen Mittheilungen verstehen würden; die Rothhäute jedoch schweigen, da sie fürchten, wegen der Ermordung des ersten Entdeckers zur Rechenschaft gezogen zu werden. Deutsche 2ocal'5lau)tid)ic.i. jjrtdjseu. Dresden. Dieser Tage sind 41 Socialdemokraten wegen beim BierBoycott" verübten groben Unfugs zu je 41 M., einer zu 15 M. Geldstrafe verurtheilt worden. Den Maurer P. Just im benachbarten Cotta ereilte ein trauriges Geschick. Beim Kirschenpflücken stürzte er von der Leiter und fiel so unglücklich, daß in Folge Schädclzertrümmerung das Gehirn zu Tage trat. Nlch wenigen Stunden hauchte er seinen. Geist auS. A d o r f. Der Rathsregistrar Petzold, welchem wegen verschiedener Unregelmäßigkeiten in seiner Amtsführung bereits gekündigt worden war, hat zahlreich erhebliche Unterschlagungen begangen und insbesondere Brandkassengelder im Betrage von mehreren Tausend. Mark in seinem Nutzen verwandt. Er wurde verhaftet. Grimma. Dieser Tage fand beim Baden in der. Mulde unterhalb der Ernst'schen Bleiche der 30jährige Kaufmann Kurt Sesse seinen Tod. H i r s ch f e l d e. Hier brannte das Restaurant Zum Weinberg" vollständig nieder. Das Feuer kam gleichzeitig an allen vier Ecken zum Ausbruch, so daß wenig zu retten- war. Allgemein wird Brandstiftung angenommen und ist auch bereits der Besitzer' des Restaurants. A. Riedel, unter demVerdachte der Brandstiftung verhaftet worden. vrskk!,erkootliun Less,n. Darmstadt. Wie mitgetheilt wird, hat Herr Hoftheater - Mascht mnmeister Kranich einen Antrag an das Hoftheater in Dresden erhalten und aus diesem Grunde um seine Ent lassung aus dem hiesigen HoftheaterVerbände nachgesucht, die ihm auch ge währt wurde. Friedberg. Der Gemeinderath hat mit 10 gegen 3 Stimmen den Bau eines städtischen Schlachthauses be schlössen, das auf der Warte mit einem Kosienaufwande von etwa 100,000 M. errichtet werden soll. L i ch. Dieser Tage ertranken zwischen hier und Colnhausen in der Wet ter zwei Knaben im Alter, von 8 und 10 Jahren, Sohne des Schuhmachers Rollhaus und Metzgers Petri. W e i n h e i m. In der Grundelbachstraße brannten vier Häuser und sechs Scheunen nebst Stallungen voll ständig nieder. Das Vieh wurde ae rettet. Die Tesitzex sind nur zum Theil versichert. W s r m s. Ertrunken ist im Rhein hier der 13 Jahre alte Arbeite? Ludwkg Becker aus Neuhausen, ?ap,rn, München. Der Gerichtshof erkannte in dem Proceß wegen des Lenbach'schen Bilderdiebstabls aeaen Waaner, den Hausmeisters Lenbach's, auf 1 Jahr 6 Monate Gefängniß und 3 Jahre Ehrverlust, - gegen den ' Maler Zankl. welcher Waaner veranlagte, die Diebstjhle zu, begehen, aüf. 2 Jahre 6 rwi i i . Atonale Zucylyaus, gegen den Porzellänmaler Bubenicek, welcher .in Gemeinschaft mit dem Antiquitätenhändttr'Deininaer den Vertrieb der Bilder an .hiesige Kunsthändler, besorgte, auf .'Jayr 6 Monate Zuchthaus und gegen Deininger auf 1 Jahr 6 Monate Zuchthaus und je 5 Jahre Ehrverlust. F ran k e n t h a l. Lr dem hiesigen Landgericht fand 'dieser Tage die Verhandlung gegen den 49jährigen Weinhändler Ludwig Feiß qlis Mußbach statt, welcher des Betrugs, der Urkundenfälschung und des einfachenBankerotts angeklagt war. Der Zusammenbruch der .Firma erfolgte am 27. Februar H,'.J. Drei Selbstmorde tyaren pie nächsten Folgen des Bänkerotts; , unter diesen wirkte jene? des Banquiers Louis Dacque'zu Neustadt a: d. H. - am sensationellsten. ' .Am Schlüsse der Verbandluna iieantraate

ver Staal-anwa'.r für Feiß ' 3 1-2 Jahre Gefängniß und 1000 M. Geldstrafe. Das Urtheil wird später verkündet. N ü r n be r g. Eine exemplarische

Strafe erhielt auf Drund des Nahrungsmittelgesetzes der Charcutier Jalob Beck dahler. Er hatte, um sie an Wurstverkäufer für die Schwabacher und Fllrther Kirchweiche' zu veräußern. sog. Knackwürste bereitet, wozu er zum großen Theil ganz verfaultes Fleifch nahm! Das Urtheil lautete aus 8 Tage Gesangntk, 200 Mk. Geldstrafe un!) Veröffentlichung des Urtheils. Außerdem muß er die fehr beträchtlichen Kosten bezahlen. S ch w a b m u n ch e n. um bestia lisches Verbrechen verübte letzter Tage in dem nahen Gennach der Hufschmiedgeselle Sebastian Kirschner von Unterweitlngen, indem er in angetrunkenem Zustande ohne jede Veranlassung eine 91 Jahre alte Frau fo schrecklich mißhandelte, daß dieselbe infolge der dabei erlittenen schweren Verletzungen nach wenigen Stunden starb.. Dem Unhold gelang es leider zu entkommen. Mürttemverg. Stuttgart. Propst Johann von Basaroff, Oberpriester an der hiesigen russischen Kirche und Senior der russischen Geistlichen im Ausland, feierte kürzlich mit feinem 75. Geburtstag zugleich sein Lujähriges Priesterjubiläum. B l a u b e u r e n. In der neuerbauten' Webmaschinen- und Holzwaarenfabrik der Firma Fürkle & Söhne hier hat ein Brand erheblichen Schaden angerichtet. C a n n ft a t t. Der Kaufmann Wilhelm Becker aus Stuttgatt ist hier im Neckar ertrunken. C r a i l S h e i m. Der frühere Schultheiß, in Stimpfach und jetzige Geometer Kurtz hier kam mit seinem Velociped so unter einen Langholzwagen, daß der Tod sofort eintrat. F r e u d e n st a d t. Der in Thonbach. GemeindeBaiersbronn, stationirte Forstwächter Stapf hat sich in unmittelbarer Nahe seiner Wohnung mit seinem Dkenstgewehr entleibt. Göppingen. Der 20jährige Robert Zorn, Kaufmann aus. Stuttgart wurde im Oberholz erschossen aufgefunden. Beim Baden am oberen Wehr ertrank der 26jährige, verheirathete Flaschner Stütz von hier. . Heidenheim. Buchdruckereibesitzer C. F. Rees, welcher seit 1856 bis vor. einigen Jahren, wo er sein Geschäft an einen Sohn abtrat, daZ Amtsblatt Der Grenzbote" herausgab. ist im Alter von 67 Jahren gestorben. ; : Ludwigsburg. Dieser Tage schoß sich ein aus Bayern gebürtiger Soldat .des Infanterieregiments AltWürttemberg mit seinem Dienstgewehr eine Kugel durch den Hals, so daß alsbald der Tod eintrat. M e r g e n t h e i m. In WermuthsHausen erhängte sich der ungefähr 50 Jahre alte Bauer Bräuninger. Die Beweggründe der That sind unaufgeklärt.' MUnsingen. Der Schreinermeisier und Gemeinderath Gerstenmayer von DolUngen ist nach Verrrvung von allerlei Fälschungen flüchtig geworden und hat Frau und Kinder .in bitterster Armuth zurückgelassen. O e h r i n g e n. In einem Irrsinns anfalle hat der Seifensieder Reutter in der Unter-Thorstraße seine Frau ersto chen und mit demselben Messer 'sich selbst schwer verletzt. U l m. Die Amts-Versammlung verwilligte der Stadt Ulm auö der Oberamtssparkasse auf 26 Jahre em zu 3 Procent verzinsliches Darlehen von 200,000 M. zur Errichtung der Arbeiterwohnungen auf der - untern Bleiche. Als des Mordes an dem Friseurlehrling Paul Müller verdächtig ist neuerdings wieder ein Individuum in Ludwigsburg verhastet worden.- Der Betreffende war ehemals bei einem me sigen Barbiere in der Lehre und machte sich schon damals wegen seiner unna türlichen Ausschweifung einen üblen Ruf. . Nach feiner Verhaftung in Ludwigsburg wurde der junge Mensch ins hiesige Gefängniß abgeliefert. ' ' Saden. B r e t t e n. Der Hauptlehrer Georg Hart von Oelbronn gerieth, als er neulich Abends ziemlich angeheitert von hier nach Hause ging, in die Saalbach und ertrank. Er hinterlaßt eine Fa milie. D i e r s b u r g. Bürgermeister Feißt von hier wurde als Burgermeister em stimmig wiedergewählt. , ' Diefelhansen. Dieser Tage kam m der Scheune des Bauern Va lentin Englert, gegenüber dem Schul Haus, Feuer aus, das begünstigt vom herrschenden Winde rasch um sich.griff. Nicht weniger wle 22 Gebäude (darunter acht' Wobnbäuser und sieben Oekonomiegebäude) sind abgebrannt. . Der Gebaudeschgden bettagt 50.000 Mark. cts.. cv i.t .'ri-i , rvr V ' xjit ttcucll0e9tc leineien iyr loglicystek ' ' E i g e l t i n g e n. Landwirth Fried rich Müller wurde unter dem' Vkfdgcht der Brandstiftung verhaftet. G er ns bach. - Letzthin wurde bei der Haltestelle Scheuern 'em Waaen. auf dem der. 68-Jahre alte Fuhrmann Friedrich : Hecker . und der Uhrmacher Lehmann saßen, vom Zug erfaßt, Leh mann kam mit vielen- Beulen davon, H. aber wurde die Gurgel abgequetscht und der Kops schrecklich zugerichtet. Er hinterläßt, eine zahlreiche Familie. Der Wagen wurde zertrümmert. Das Pferd blieb unverletzt. Jppingen. Landwirth . AloiS Hall von hie? wurde imMalde erhängt aufgefunden. - Konstanz. In der Schweizer Güterhalle wurden neulich Abends mit .Arsenik e vergiftete .Salatkopfe, ausgelegt, um die Ratten zu vertilgen. Am anderen Morgen waren die Salatköpse weg. aber nicht yon de'jz Ratten gefressen, sondern von Dieben gefighltflMe Schelle der Polizeidiener und die. Presse der Lokalzeitung arbeiteten , um die Wette, um die Spitzbuben vvSelbstjrwid zubehüien. Ferd: Strötzel. Inhaber ''deS .'hiesigen -RatenlooZge lWöes, .rwegen BetrizgS und Wu

Dr. August König's M&mlö jjLKger Tropfen. Gegen Dyspepsie Uebelkeit, Diese so gewohnlicben Krankheiten haben Saueres Aufstotzeu, u.s.w. lhren .Ursprung im Magen. Der Magen- " fast hat Nicht die zur gesunden Verdau, ung der Speisen nothwendigen Eigenschaften und eine allgemeine Sckwäöe des Magens tritt ein. Dr. August König's Hamburger Tropfen reinigen die Säfte. Gegen Leberleiden. Viliöse Beschwerden bekunden ein Trägheit deö AuS scheidungs-OrganS der Leber und Unregelmäßiqkeit in den Funktionen der rerfHiedenen zur Bearbeitung der ausgesonderten Flüssigkeit bestimmten Organe. Wenn ein Uederfluß von Galle im Blute zurückbleibt, treten biliöse Beschwerden auf, welche sich durch. gelblicSeS Aussehen der Haut. u.s. w anzeigen. Als ein Mittel gegen diese Leiden sind Dr. August König's Hamburger Tropfen auf'S Wärmste zu empfehlen. L Vakobs CDel Heilt Rheumatismus, Neuralgie. Nückenschmerzen, Verletzungen.

ujtxs in unleisuHungshask itehl uno s. Zt. gegen 30.000 Mark Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden war. wurde wegen' Fluchtgefah? wieder zur Haft gebracht. Mannheim. Der verheirathete H-izer Joh. Mitsch fiel aus einem Zug der Mannheim-Weinheimer Nebenbahn und wurde an Hand und Kopf erheblich verletzt. O f f e n ü u r g. Der 30 Jahre alte, verheirathete Gypser Fritz von Elchesheim fiel Nachts, in schlaftrunkenem Zustand, im dritten Stock des AnkerWirthshauses dahier aus dem Fenster auf die Straße. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. Schon ach. Neulich brannte das ehemalige LeidgedinghauS deS Elzhofs ab, wobei auch zwei Gaisen umkamen. Schaden etwa 2600 M. Als ' der Brandstiftung verdächtig wurde der umherziehende Musiker und Schlrmslicker Karl August Schmidt aus Wehdem verhaftet, ferner ein der Gesell schaft Schmidt's angehörendes Weib. S t e i n a ch. ' Letzthin , stürzte der verheirathete Landwirth undHolzhändler Thomas Dold von einem Heuwagen auf die Tenne und starb nach mehrstün digem Leiden. . Vest,rreict?. Wien. Der 17jährige Schriftsetzer Alfred Lipnitzky von hier bestieg den Schneeberg an einer sehr gefährlichen Stelle, obwohl seine Genossen ihm abriethen. Er stürzte herab und blieb sofort todt. Lipnitzky betrieb, um seine Eltern nicht in .Angst zu versetzen, den , Bergsport heimlicher Weise. Von einem beklagenswertben Schicksal wurde der 19jährige Schüler der achten Klasse deS Fialaer Staatsgymnasiums, Schönberg, ; ereilt. Der , Unglückliche, der , in allen Klassen des Gymnasiums Vorzugsschüler und zumeist Primuö war, wurde gelegentlich der schriftlichen Reifeprüfung von Verfolgungswahn befallen. Er wurde auf die psychiatrische Klinik im hiesigen allgemeinen Krankenhause gebracht. B r e g e n z. Einem hiesigen Wirth wurde der Besuch eines Kapuzinerpaters, welcher ihm 200 Mark von einem Ungenanntseinwollenden überbrachte. Dieser Umstand 'erinnert daran, daß dem obengenannten Wirthe vor kurzer Zeit in Lindau eine Brieftasche mit nicht unbedeutendem Inhalt abhanden kam. Wahrscheinlich hat der Dieb nachträglich Neue empfunden und will dem Bestohlenen sein Geld nun wieder auf Umwegen zustellen lassen. G r a z. Dieser Tage wurden die Leichen des MajorS Ritter Popovic und seiner Frau mit Stricken aneinander gebunden am Murbrückenpfeiler angeschwemmt aufgefunden. Zerrüttete Vermögensverhältnisse trieben die alten Leute in den Tod. &dm??ti. Bern. In der Schweiz gibt es 86.643 Fabrikarbeiter. 10 Procent aller berufsthätigen Männer. GlaruS. , Am Glärnifch ist ein ungarischer Polytechniker todt gestürzt. L u z e r n. ' In Sursee starb im Alter von erst .33 Jahren der Redakteur des Luzerner Landboten", Hans Jneichen. Zu Willisau wurde der Grundstein einer protestanischen Kirche gelegt. St. Gallen. Der Männerchor Harmonie" dahier erhielt letzter Tage den ! Besuch des Gesangvereins Aurelia" aus Baden-Baden in Erwiderung des Besuches, den die Harmonie- nach dem Sängersest in Basel der Aureliain Baden-Baden gemacht hatte. In Rapperswyl starb die Mutter von Nationalrath Curt!,Fran Susanna Curti, geborene Fischer. Ihr Leben war Mühe und Arbeit" sagt die Todesanzeige. Zug. Der - von Kunstfreunden scharf, kritisirte Umbau der Oswaldkirche zur Psarrkirche dahier ist von der Kirchgemeinde verworfen worden. Züri.ch. In Dübendorf starb Herr Bezirksrath und Kantonsrath Weber; beim .Mähen wurde er plötzlich vom Schlage gerührt, fiel um und verschied. r?tn Vedenktfl Sie, daß die Witconson Central Bahn unbedingt daö . Zutrauen des Publikums besitzt, da sie bei Weitem die populärste Linie zwischen Chicago, Milwaukee, St. . Paul, MinneapoliS und ' dem Nordwesten ist und fernerhin als die Pullman Linie zwischen Chicago, Milwaukee, Ashland, Duluth. und. den Plätzen am ' Superior , See angesehen wird. . . Bedenken . Sie ferner daß die Wiöeonsin Central die bedeutendsten Punkte in Wisconsin. berührt, mehr GeschäftsPlätze' erreicht als irgend eine andere Linie im Nordweften, daß der Speise rsagen feiner ausgestattet ist als irgend einer der anderen Linien. Für weitere Auskunft als, Raten, Routen, wenden Sie sich an den nachsten Ticket Agenten oder an . ,3aS. C. Pond, Gen. Pass. Agent, Milwaukee Wiö.

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